anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 7. März 2016
Huch
Eben erschrocken festgestellt, dass gleich nicht nur der Tag, sondern damit auch schon das Wochenende komplett abgelaufen ist und ich mal wieder nicht mithalten konnte mit dem Tempo, das die Zeit beim Verfliegen vorlegt. Weder kann ich so schnell leben noch so schnell denken und schon gar nicht so beschleunigt genießen.
Irgendwie ist da mal wieder eine Menge an mir vorbeigelaufen, und von dem, was ich mir fürs Wochenende vor genommen hatte, habe ich höchstens ein Viertel geschafft.
Den Computer hatte ich gar nicht an. Freitag Nachmittag im Büro ausgeknipst, zu Hause dann brav auf die Dockingstation geklickt - und vergessen.
Obwohl, nein, stimmt nicht, ich hatte ihn doch an, Carlina wollte irgendwas einscannen und das geht mit meinem PC am besten, weil ich die Scansoftware schon installiert habe. Aber das war es dann auch, mit Schreibtischsitzen. Die restliche Zeit habe ich eher analog verbracht.
Immerhin sind so Dinge erledigt wie Wäsche gewaschen, Bad geputzt, Küchenschublade aufgeräumt, Tiefkühltruhe weiter geleert, Gemüsesuppe gekocht und drei Tüten gefrorenes Obst zu Gelee verarbeitet.
Die Plisseerollos sind auch angebracht und das Zimmer schon wieder zur Hälfte voll geräumt. Jetzt muss noch der Kleiderschrank wieder aufgebaut werden, der seit zwei Jahren in 1.000 Einzelteilen in der Ecke stand und dann können wir uns mit Zimmer zwei beschäftigen.

Ach, und noch was Wichtiges habe ich gemacht: ich habe mir zwei Microplane Reiben gekauft. Sind noch nicht da, eben erst bei eBay ersteigert, aber immerhin ist es jetzt sehr realistisch, dass ich endlich diese Reiben haben werde, mit denen ich schon vor zehn Jahren geliebäugelt habe. Bisher hat der Geiz die Vernunft verhindert, dass ich die Dinger kaufe, aber heute gab es sie ganz günstig zu einem echten Schnäppchenpreis, da wäre es ja unvernünftig gewesen, sie nicht zu kaufen....

Und zwei Stempel habe ich mir gekauft. Wenn ich mir überlege, wann ich mir den letzten Stempel gekauft habe (ich glaube, das war 2006), dann kann man sich hier über mangelnde Selbstdisziplin nicht beschweren.
Okay, ich habe die Dinger in den letzten 10 Jahren auch nur wenig benutzt. Aber jetzt werden doch die beiden Dachzimmer fertig und dann ist doch wieder mehr Platz, deshalb dachte ich, ich könnte ja wenigstens schon mal zwei Stempelchen kaufen
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Sonntag, 28. Februar 2016
Baustelle
Der Boden fehlt noch:

Der Boden fehlt noch

Und wenn das Foto jetzt auf dem Kopf steht oder zur Seite gekippt ist, dann passt es wenigstens zu meinem aktuellen Körpergefühl. Ich weiß grad auch nicht, wo oben und unten ist, so platt bin ich
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Mittwoch, 24. Februar 2016
Dauersendung
Auf ZDF neo läuft Wilsberg. Nonstop.
Deshalb habe ich keine Zeit für irgendwas anderes.
Morgen wieder.
Vielleicht.
Nach dem Zahnarzt
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Montag, 22. Februar 2016
Büro und Schnupfen
ist eine ganz besonders lästige Kombination.
Zwar sind mir alle Kollegen mit dem Kommentar: "Sie sehen aber gar nicht fit aus, ich halte besser Abstand." räumlich weit aus dem Weg gegangen, aber nur, um ihre Anliegen dann telefonisch vorzutragen, was keine echte Entlastung ist. Dazu die normalen, sonstigen Montagstelefonate, durch die Turbulenzen an der Börse ist hier im Moment extra viel Liste, führte diese Dauertelefoniererei in Summe dazu, dass ich schon Mittags vor lauter Halsschmerzen nur noch krächzen konnte.

Eine Mitarbeiterin beantragte zwei Fortbildungstage für ein Resilienzseminar, finde ich eine gute Idee. Statt die erhöhte Individualität innerhalb des Kollegiums zu egalisieren, passen wir jeden Kollegen an die Individualmomente der anderen an.

Ansonsten: C. hat ihre Schleifwut gründlich ausgelebt, der Schreibtisch ist fast sauber und nur noch halb so schwer. Und ein Türrahmen ist gestrichen, sieht sehr schick aus, so ordentlich.
Gefällt mir alles gut
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Samstag, 20. Februar 2016
Es rotzt
aus allen Rohren.
Nase läuft schneller als ich sie putzen kann, Augen tränen so, dass jedes Karnickel notgeschlachtet werden würde und es ist in Summe einfach unglaublich lästig.
Immerhin haben wir heute schon mal das gesamte Renovierungszeug für das eine Dachzimmer eingekauft. Es geht tatsächlich voran.
Morgen räumen wir dann mal aus
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Freitag, 19. Februar 2016
Schon wieder krank
Schnupfen mit allem pipapo - erst vor zwei Monaten habe ich mich damit für eine Woche aus dem Verkehr gezogen und nu schon wieder, das ist schon übel lästig.
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Freitag, 19. Februar 2016
So geht's
C. ist für vier Wochen wieder zu Hause und voller Tatendrang. Ich träume ja schon länger davon, die beiden Dachzimmer zu renovieren und sie will da jetzt Schwung reinbringen. Ich freu mich wie Bolle und hoffe, dass demnächst hier endlich was passiert.
Heute war ich aber gleich mal abends unterwegs, weil eingeladen und morgen bin ich auch den ganzen Tag unterwegs.
Aber dann, dann geht hier gewaltig was ab
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Donnerstag, 11. Februar 2016
Nix los
Der Tag heute war in etwa so wichtig und aussagekräftig wie diese Mail, die ich deshalb durchaus passend fand:

Aussagekräftige Vorschau

Nach der karnevalsflüchtigen Pause hatte ich heute im Büro das Gefühl, alle anderen haben gewaltig gefeiert und waren noch nicht wieder nüchtern - oder so verkatert, dass man den Unterschied nicht bemerken konnte.
Zusammenfassung deshalb: Streichergebnis
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Donnerstag, 4. Februar 2016
Kompetenzbolzen
Heute gab es wieder eine Sitzung mit dem denkwürdigen Herrn Vau. Herr Vau ist von Beruf Steuerberater und leitet eine Einzelpraxis mit einer Angestellten, die Postleitzahl seiner Büroanschrift beginnt mit 5, so dass ich meistens behaupte, er kommt aus Hengarsch, was mir einige Leute, nachdem sie ihn kennengelernt haben, auch glaubten.
Durch seltsame Umstände wurde Herr Vau einer von drei Vorständen einer Stiftung, in der eine große Menge Geld steckt. Durch andere Umstände gehöre ich zum Beraterstab dieser Stiftung. Eigentlich soll ich nur in Punkto Vermögensverwaltung beraten, es ergab sich aber ganz von alleine, dass mir die seltsamen, steuerlichen Vorkommnisse dieser Stiftung bekannt wurden. Da ich das dann nicht unkommentiert stehen lassen konnte, wurde ich im Laufe der Zeit zum steuerlichen Berater des steuerlichen Beraters der Stiftung. D.h. eigentlich zunächst doch wieder nicht, da Herr Vau sich strikt weigerte, von seiner Meinung abzuweichen, so dass die anderen beiden Vorstände nachher kraft ihrer Stimmenmehrheit kurzerhand einem weiteren, dritten Steuerberater das Mandat übertrugen. Der bekommt das meiste inzwischen ganz ordentlich alleine hin, nur ab und zu hat er mal Nachfragebedarf.
Herr Vau ist aber nach wie vor Vorstand und kommt jedes Jahr mit neuen, schrillen Ideen um die Ecke. Letztes Jahr wollte er zum 31.12. alle Wertpapiere verkaufen, um sie am 1.1. dann sofort wieder zurückzukaufen, aber so meinte er, gewaltige Gewinne zum 31.12. erwirtschaften zu können, die er dann in die Rücklagen der Stiftung buchen wollte, da so eine Stiftung ja Rücklagen braucht, um der Inflation zu trotzen. Es war mühsam, ihm das auszureden.
Heute schlug er vor, dass man einen Teil des Kapitals doch auch in Immobilien stecken könnte, er hätte da einen Mandanten, der würde da ganz gewaltige Geschäfte mit machen.
Nun ist es so, dass es gar nicht so einfach ist, mit Immobilien Geld zu verdienen, zumindest nicht so leicht wie mit Aktien. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat da sehr beeindruckende Zahlen zusammengetragen, aber Herr Vau sieht da gar kein Problem, man müsste es nur richtig anfangen.
Von den anwesenden sechs Fachleuten waren sechs gegen Immobilien, Herr Vau findet die Idee aber nachwievor sehr gut
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Sonntag, 31. Januar 2016
Zurück vom Wochenendausflug
Es war ein ganz toller Tag, aber jetzt bin ich so platt, dass es zu nichts mehr reicht, außer mich grade noch mit letzter Kraft auszuziehen und ind Bett zu fallen.

Dieses Foto ist von gestern Abend, jetzt kenne ich endlich auch die Hamburger Speicherstadt

Speicherstadt HH

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