anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 9. Dezember 2016
Angestrengt
Heute war Weihnachtsfeier vom Büro.
Da ich solche Veranstaltungen grässlich finde, bin ich nach erfolgreicher Absolution (das ist die Kombination aus absolvieren und Entlastung, wenn man so einen Termin ohne Entgleisung überstanden hat), danach also bin ich dann regelmäßig so k.o., dass ich nur noch ins Bett falle und keine Energie mehr für irgendwelche schöpferischen Blogeinträge habe.
Morgen wieder
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Donnerstag, 24. November 2016
Eine Welt voller Widerlinge
Der Tag heute bestand aus vielen Telefonaten und Gesprächen, ein Großteil drehte sich um das Verhalten dieser Bank, die ihre Mitarbeiter tatsächlich einfach ohne jede Vorankündigung mit zackbumm am Montagmorgen auf die Straße gesetzt hat. Man kennt so eine Aktion sonst bisher nur von Investmentbanken, die von sich in Anspruch nehmen, das Risiko ihrer Mitarbeiter durch ein höheres Gehalt auszugleichen, was meiner Meinung nach auch kein Argument dafür ist, dass man Leute deshalb so respektlos behandeln darf, wenn man sie vorher gut bezahlt hat. Das ist wie ein Freier, der eine Nutte schlägt und sich einbildet, er hat sich das Recht dazu erkauft. Aber in diesem Fall war es ja noch nicht mal eine Investmentbank. Und je mehr Details ich erfahre, umso mehr bin ich geschockt, über das Verhalten des Vorstands, für mich fällt das in die allerunterste Übelkategorie von verachtenswertem Verhalten. Einfach nur unglaublich.
Und weil ich grade dabei war, mich über Korruption und Machtmissbrauch aufzuregen, habe ich dann an anderer Stelle auch noch dafür gesorgt, dass wenigstens die Details einiger Deals mal dem handelnden Kreis an Personen so vorgelegt werden, dass jedem ins Auge fällt, wer da grade begünstigt wird, und darum gebeten, mir offiziell zu bestätigen, dass das wirklich jeder so will. Interessant ist, wie viele Leute unter diesen Bedingungen plötzlich einen Rückzieher machen und erklären, dass sie das so ja auch nicht wollen.
Mit so vielen Widerlingen zu tun zu haben, bringt meine latent schwelende Frustrationsdepression natürlich wieder weit nach oben. Grundsätzlich lebt es sich leichter, wenn man das alles gar nicht weiß, Scheuklappen haben eine durchaus medizinische Berechtigung
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Samstag, 19. November 2016
Idioten
Es ist spät, es ist Freitag und ich bin nicht mehr im Büro.
Im Grunde ideale Voraussetzungen, um ausgelassen zu feiern. Leider bin ich gleichzeitig aber auch permanent damit beschäftigt, mich gegen eine alles zerstörende, tiefsitzende Erschöpfungsfrustration zu wehren, dass gar nicht genug Freiraum bleibt, um überhaupt Lust zu haben, irgendwas zu feiern.
An manchen Tagen bin ich schon sehr sicher überzeugt, dass C W recht hatte, wenn er sagte, dass der durchschnittliche Geisteszustand der Gesamtbevölkerung "leichter Schwachsinn" ist.
Teufel, was ist das anstrengend mit Leuten umzugehen, deren IQ nur irgendwo kurz über Knäckebrot liegt.
Ich gehe jetzt am besten direkt ins Bett
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Dienstag, 15. November 2016
Müde
Gestern noch Cliffhanger, heute nur noch Hänger....
Ich bin so müde, dass ich heute den ganzen Tag schon nichts Gescheites erledigt bekommen habe.
Ging damit los, dass ich morgens schon einfach nicht wach werden konnte, mit der Folge, dass ich erst um 10h im Büro erschien. Dann saß ich im Büro und fragte mich ständig: "Was genau war das, was du unbedingt Wichtiges jetzt noch tun wolltest?" Da mir die Antwort nicht einfiel, habe ich begonnen aufzuräumen, dabei fiel mir dann doch wieder ein, was ich so Wichtiges tun wollte, aber so halb aufgeräumt, das geht ja auch nicht. Als fertig aufgeräumt war, hatte ich das Wichtige wieder vergessen, weshalb ich in der nächsten Ecke begann aufzuräumen, bis mir das Wichtige wieder einfiel, das ich dann aber kurz veschieben musste, denn jetzt sollte ja auch erst diese Ecke ordentlich..... usw. usw.
Es war ein anstrengender Tag, an dem ich die ganze Zeit dagegen an kämpfen musste, nicht mittendrin einfach alles stehen und liegen zu lassen, um mich zu Hause ins Bett zu legen.
Hätte ich vielleicht besser mal tun sollen, geschafft habe ich ja auch nichts, und das Aufgeräumte ist jetzt schon wieder durcheinander.
Alles eine üble Verschwörung
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Mittwoch, 9. November 2016
Trump and circumstances
Wirklich viel weiter bin ich heute leider auch nicht. Ich habe inzwischen sechs angefangene Beiträge, alle mit guten Ideen bzw. Gedanken, auf denen ich regelmäßig so drauf rumdenke, aber fertig ausformuliert ist davon noch nix.
Heute war ich den ganzen Tag mit Trump beschäftigt, dessen Wahl ich ja genauso wahrscheinlich fand wie den Brexit, weil ich mir in beiden Fällen sehr gut vorstellen konnte, welche Leute mit welchen Erwartungen sich bei der Wahl so entschieden haben wie sie entschieden haben. Und in beiden Fällen ist das halt eine große Menge an Leuten, die alle meinen, wenig verlieren zu können, aber viel zu gewinnen, wenn sich etwas ändert. Deshalb sind diese Leute gerne bereit, ein Risiko zu wählen, vor dem andere Leute, denen es gut geht und die deshalb durchaus etwas zu verlieren haben, laut warnen.
Im Unterschied zu vielen anderen Leuten war ich deshalb weder geschockt als sich abzeichnete, dass Trump das Rennen macht noch halte ich es für eine große Katastrophe. Ich glaube, Trump ist ein ziemlich intelligenter Mensch, der genau weiß, was er da für ein Spiel im Wahlkampf gespielt hat und dass das seine einzige Chance war, überhaupt die Wahl zu gewinnen. Ich glaube aber auch, dass Trump nicht als durchgeknallter Psycho in die Geschichte eingehen möchte, sondern als höchst erfolgreicher Präsident bekannt werden möchte, der sein Land wieder richtig in Schwung gebracht hat. Auf wessen Kosten das geschehen wird, das ist noch nicht abzusehen, aber die Finanzmärkte haben sich ziemlich schnell wieder beruhigt und jetzt schauen wir mal, wie es weitergeht.

Lustig fand ich bei Twitter die Frage: "Was machen die amerikanischen Meinungsforscher eigentlich beruflich?"
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Mittwoch, 9. November 2016
Tja
Das hat dann nicht so geklappt, wie ich das gedacht habe. Obwohl ich mir heute morgen während der Fahrt ins Büro schon vorgenommen habe, den Beitrag für heute offiziell vorzubereiten, ist nix fertig und ich muss mal wieder stand by improvisieren.
Diese spontane Improvisationskunst wird allerdings grade behindert durch zwei Bier, zwei Ouzo und einen vollgefressenen Bauch beim Griechen.
Deshalb vertage ich vorsichtshalber alles auf morgen, besser ist das, fürchte ich
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Mittwoch, 26. Oktober 2016
Nix Heizung
Die Heizung ist immer noch kaputt, aber immerhin wissen wir es jetzt ganz genau und offiziell. Sie ist sogar so kaputt, dass wir jetzt auch kein warmes Wasser mehr haben. "Totalschaden", wie der Installateur es nannte.
Aber klug wie ich bin habe ich mir immerhin heute morgen noch vor Ankunft des Handwerkers und damit vor Totalausfall des Gesamtsystems die Haare mit warmem Wasser gewaschen, das muss ich wirklich nicht mir kaltem Wasser haben. Samstag bin ich schon wieder auf Borkum, bis dahin steht kein neuer Haarewaschtermin an.
Sonst finde ich kaltes Wasser nicht ganz soo schlimm wie die meisten anderen Leute, ich dusche zB morgens immer kalt, sonst werde ich sowieso nicht wach. Eigentlich dusche ich vor dem kalten Wasser dann zwar auch lieber erst noch warm, aber wenn das jetzt nicht mehr geht, nun ja, dann eben nicht.
Ich glaube, K. leidet mehr unter dem Ausfall der Wassertemperatur als ich, aber der ist Mann und darf nicht jammern.
Morgen wollen sie dann mit dem Ausbau und Neueinbau der neuen Heizung beginnen, wann das gesamte System wieder funktioniert steht noch nicht fest. Es bleibt spannend.

Wie das dann morgen mit Handwerkern und Anwesenheit im Haus funktionieren wird, schauen wir mal, ich habe mittags einen Termin in Dortmund, den kann ich nicht verschieben oder ausfallen lassen, zur Not müssen sie dann halt alleine vor sich hin wurschteln. Aber bis dahin bleibe ich zu Hause, die entsprechende (Haus)Arbeit habe ich mir grade schon zusammengestellt
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Dienstag, 25. Oktober 2016
Nix los
Heute greift mal wieder meine Standard-Entschuldigung: Nach einem 12 Stunden Tag im Büro habe ich zwar eine Menge erlebt, über das ich mich wunderbar aufregen könnte, aber grade gestern habe ich mir ja vorgenommen, dass ich mich nicht mehr aufregen will, so dass ich ansonsten kein Thema habe, über das ich jetzt noch genug Schwung hätte, fröhlich und lesenswert zu schreiben.
Es war einfach nur ein unendlich langer Bürotag mit so gut wie keiner Pause, aber dafür habe ich auch eine Menge erledigen können, was hier schon lange auf der "muss auch endlich mal gemacht werden-Liste" stand.

Und ich habe es geschafft, daran zu denken, einen Termin für den Räderwechsel für zwei Autos zu vereinbaren, J. ist jetzt zwangsverdonnert übernächstes Wochenende nach Greven zu kommen.

Und ich habe einen Termin mit dem Heizungsmonteur für morgen früh gemacht, ich habe nämlich den dumpfen Verdacht, dass die Heizung kaputt ist, weil trotz hochgestellter Thermostate die Raumtemperatur immer weiter sinkt und gestern abend nur noch 16,5°C erreichte, fand ich dann doch etwas frisch.

Im Grunde ist es deshalb jetzt im Büro viel kuscheliger und ich habe nur sehr eingeschränkt Lust, nach Hause in die Kälte zu fahren.

Aber hilft ja nix, wenn ich noch länger hier im Büro rumsitze, fange ich nur wieder an mich aufzuregen, und das ist auch keine sinnvolle Alternative, deshalb mache ich an dieser Stelle für den heutigen Tag einfach einen Punkt
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Freitag, 21. Oktober 2016
Kopfüber ins Wochenende
Vom Büro ohne Zwischenstopp ins Vergnügen , da bleibt leider grade keine Zeit zum Bloggen.
Morgen wieder mehr
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Donnerstag, 13. Oktober 2016
Schönes Wetter
Hier war heute mal wieder wunderbares Wetter, was höchst ärgerlich ist, da ich doch eigentlich vor hatte, den Tag am PC zu verbringen und all den liegengelassen Privatkram abzuarbeiten.
Aber wenn die Sonne vom Himmel knallt und das Thermometer auf fast 20° klettert, dann fällt das schwer, mit den guten Vorsätzen und dem drinnen bleiben und arbeiten.
Immerhin habe ich mittlerweile die fünfte Maschine Wäsche durchgejagt. Mein Vater zieht hier übermorgen ein, wahrscheinlich für mindestens zwei Monate, weil sein Haus grundsaniert wird. Wir haben deshalb die notwendigen Anziehsachen schon mal zusammengesammelt und hier rüber transportiert - nur aus rein olfaktorischem Überlebenswillen ist es mehr als zwingend notwendig, dass ich all seine Sachen mindestens einmal durch die Waschmaschine schiebe. Einige Sachen riechen aber selbst nach einem Waschgang mit reichlich Waschmittelparfum und 8 Stunden Wäscheleine an der frischen Luft noch muffig, ich glaube, die wasche ich morgen einfach noch mal und schütte diesmal gleich eine ganze Flasche Lenor ins Spülwasser. Dem Muff muss doch beizukommen sein. I'll keep my fingers crossed
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