anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 7. Mai 2024
Systemfehler
Auch heute übernachtet C noch mal bei uns in Greven, heute ist sie aber lieber von Münster aus mit dem Zug nach Greven gefahren und hat sich dort am Bahnhof abholen lassen, weil das für sie die deutlich bequemere Variante ist, als innerhalb Münsters von ihrer Tagungsstätte mit dem Bus quer durch Münster bis zu meinem Büro zu fahren, das dauert nämlich länger und ist viel umständlicher als gleich von Münster mit dem Zug nach Greven zu fahren.
Innerhalb Münsters kann man sich eigentlich nur mit dem Fahrrad brauchbar bewegen, wer kein Fahrrad (dabei) hat, hat in Münster verloren. Auch eine Art der Diskriminierung, interessiert aber keinen.

Mein Bürotag heute war etwas entspannter als gestern, dafür gab es heute interessante Aussetzer bei der Sparkasse zu bewundern, die nämlich einen kompletten Zahlungsverkehr, den ich online übermittelt hatte, nicht ausführte, weil alle Sparkassen-Mitarbeiter auf einer internen Veranstaltung waren und als sie zurück an ihren Schreibtisch kamen, war die Vorhaltefrist für die interne Genehmigung des Zahlungsverkehrs auf Seiten der Sparkasse abgelaufen, woraufhin das System kurzerhand alles löschte. Da es darüber keine Benachrichtigung oder Fehlermeldung gab, ist das niemandem aufgefallen, erst als bei uns Mahnungen wegen unbezahlter Rechnungen eintrudelten, kontrollierten wir die Kontoauszüge und stellten dabei fest, dass unser SAP-System zwar alles als bezahlt verbucht hatte, weil der Zahlungsverkehr ja auch ordnungsgemäß ausgegeben worden war, dass die Sparkasse aber nichts davon unserem Konto belastet hat.

Aber das merkt das SAP-System nicht, weil ja keine "falsche" Abbuchung auftauchte. Dass erfasste und zur Zahlung freigegebene Buchungen nicht abgebucht werden - das ist eine Version, die ist als Fehler nicht vorgesehen ist und löst deshalb auch keinen Hinweis aus.

Wir staunten alle sehr, dass wir einen Fehler im System entdeckt hatten, den sich vorher keiner vorstellen konnte und der Sparkasse war das auch alles sehr peinlich, aber lustig fand ich es dann auch irgendwie. Die haben unsere Überweisungsaufträge einfach gelöscht, weil die Zeit abgelaufen war und sich in der Sparkasse niemand fand, der Lust gehabt hätte, sich damit zu befassen. Ich meine, wenn man das professionalisiert, wird daraus ein sehr schlankes und vor allem Finanzmittel schonendes System: Erst alles eingeben, von der Buchhaltung die Marker auf bezahlt setzen lassen und dann löschen. Preiswerter geht nicht
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Montag, 6. Mai 2024
Ich will mich ja nicht aufregen
Da ich mir ja vorgenommen habe, mich nicht mehr über Montage aufzuregen, wird das heute ein kurzer Beitrag, denn der Tag bestand im Wesentlichen daraus, dass ich mich aufgeregt habe. Ob das am Montag lag oder daran, dass manche Menschen wohl wirklich von Grund auf bekloppt sind und sich auch nicht mehr ändern, kann ich nicht sagen. Es war aber durchaus bemerkenswert, dass sich die Menschen um mich herum ausgerechnet heute eine sehr große Mühe gaben, sich blöd zu benehmen, und irgendwann fiel mir schlicht nichts anderes mehr ein als mich aufzuregen und so verging der Tag.

Am Abend kam C ins Büro, weil sie bis Mittwoch ein Seminar in Münster hat und meint, sie übernachtet dann lieber in Greven als jeden Tag aufwändig zwischen Bielefeld und Münster zu pendeln, sie kam also nach ihrem Seminar zu mir ins Büro und wir fuhren dann gemeinsam nach Hause.

Das immerhin war ein schöner Abschluss eines ansonsten eher unangenehmen Arbeitstages
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Sonntag, 5. Mai 2024
Wochenende in einer Stadt
Am Wochenende waren sechs Menschen, die sich zum Teil nur während Corona übers Internet kennengelernt hatten, zu einem "Live-Treffen" in Münster. Münster wurde gewählt, weil es für die aus verschiedenen Gegenden des Landes anreisenden Menschen einen brauchbaren Mittelpunkt bildete und ich hatte Glück, dass ich an diesem Wochenende selber nicht auf Borkum war, so dass ich natürlich die kürzeste Anreise hatte - und auch nicht im Hotel wohnen musste.

Andererseits hatte ich an einer ausgedehnten Münstererlebnistour auch nur eingeschränktes Interesse, einerseits, weil ich schon diverse Stadtrundfahrten und -gänge mitgemacht habe (diverse Weihnachtsfeiern im Büro wurden mit so einer Tour eingeläutet und da meine Weihnachtsfeierabneigung legendär ist, färbte sie natürlich auch umgehend auf jede Art von Stadtrundgang ab) und andererseits weil ich Münster jeden Tag vor der Nase habe und all die vielen kleinen und großen Touristenattraktionen vor allem an einem grundsätzlich überfüllten Samstag wirklich nicht sehr attraktiv finde, dafür wohne ich einfach schon zu lange hier (16 Jahre) und in dieser Zeit hat meine generelle Stadtabneigung eher zu als abgenommen.

Ich finde wirklich wenig Angenehmes daran, mich in einer riesigen Menschenmenge durch eine überfüllte Innenstadt zu schieben und sei sie noch so pittoresk, stylish, kultig oder was weiß ich, was eine Innenstadt interessant macht, so möchte ich da doch lieber nicht mitmachen. Gilt übrigens nicht nur für Münster, sondern 1:1 für jede andere "Touristenstadt" auch, aus dem Alter, als ich Städtereisen noch spannend fand, bin ich schon länger raus. Vielleicht habe ich aber auch nur schon zu viele Städte gesehen, irgendwann wiederholt es sich halt - und ein Einkaufsbummel durch eine Stadt mit schönen Geschäften reizt mich schon seit langem nicht mehr. Selbst nicht, wenn es dort nur Schuhe und Handtaschen gibt, man glaubt es kaum.
Aber ich habe schon alles, ich brauche nichts mehr und wenn ich was kaufe, dann nur, weil es a) ungemein günstig ist und b) deutlich schöner als das, was ich schon habe, so dass ich mein existierendes Teil ohne Bedauern entsorgen kann. Konkret heißt das, ich gehe nach wie vor gerne auf Flohmärkte, kaufe aber auch dort immer weniger, weil ich halt schon seit über 40 Jahren auf Flohmärkte gehe und meine Dingesammlung dadurch so nach und nach auf ein ziemlich hohes Niveau hochersetzt habe. Auf Flohmärkten besteht aber immerhin eine geringe Chance, dass ich dort doch noch etwas Gutes finde, in normalen Läden scheitert es üblicherweise daran, dass mir das alles viel zu teuer ist.

So bestand mein Kompromiss dann darin, dass ich sowohl am Freitag als auch am Samstagabend mit in das jeweils ausgesuchte Restaurant zum Essen gegangen bin - und das obwohl ich mit dem zweiten Lokal schon zweimal schlechte Erfahrungen gemacht hatte, aber ich bin ein solcher Pingel beim Essen, dass ich meine schlechte Restaurantbeurteilung niemals jemand anderem überstülpen würde. Erfahrungsgemäß stören sich andere Menschen an schlechtem Essen in stylischen Restaurants längst nicht so wie ich, ich halte deshalb fast immer meinen Mund und das ausgesuchte Restaurant ist halt eine Münsteraner Institution und Institutionen sind das, was Besucher einer Stadt am attraktivsten finden.

Das Treffen mit Menschen, die ich bisher nur virtuell kannte, war dafür wirklich alles schlechte Essen wert, würde ich sofort wieder machen. Ich war aber auch sehr froh, dass ich am Samstag tagsüber mein eigenes Programm machen konnte und am Sonntag nicht schon in aller Herrgottsfrühe aufstehen musste, um mich irgendwo zu einem Frühstück zu treffen, was ich ja sowieso nie esse. Insgesamt passte das für mich also alles sehr gut, ich hatte ein schönes Wochenende mit interessanten Begegnungen und weil sich für mich das Zusammensein mit der Gruppe nur auf wenige Stunden am Abend beschränkte, konnte ich das auch alles gut gelaunt und ohne Sozialstress mitmachen.

Heute war dann Hauswirtschaftstag mit ganz viel Wäsche waschen, Bett neu beziehen (aber erst nachdem ich bis mittags genüsslich darin ausgeschlafen hatte) und Küche aufräumen. Außerdem habe ich ausführlich mit J video-telefoniert, das war auch sehr schön
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Freitag, 3. Mai 2024
Alles ein bisschen spät geworden
Nach einem recht verdröselten Vormittag, an dem ich außer dem Besuch beim Arzt, um mir mein Quartalsrezept abzuholen, nichts von dem geschafft habe, was ich mir in einem Anfall von selbstüberschätzendem Aktivitätsenthusiasmus vorgenommen hatte, hatten wir am Nachmittag einen weiteren Termin beim Küchenbauer, wo wir heute konkrete Details festgelegt haben.
Backofen, Kochfeld, Kühlschrank, Spüle und Spülmaschine sind nun final entschieden, ebenso die Größe und Ausrichtung der Kochinsel mit Anordnung der Essplätze und aller weiteren Schränke und Regale. Wir haben uns entschieden, auf die Kochinsel über Eck noch ein Holzbrett als "Esstheke" aufzusetzen, so dass wir zu zweit dann auch gemütlich in der Küche essen können und nicht für jedes Essen erst umständlich den Esstisch decken müssen.

K bekommt dann den Platz mit dem wunderschönen Blick nach draußen und ich den Platz mit dem Blick auf die Wand, wo allerdings auch ein Fernseher hängen wird.
K wollte mir großherzig den Platz mit der schönen Aussicht überlassen, ich hatte aber vorher schon entschieden, dass ihm dieser Platz unbestreitbar eher zusteht, ich glaube, der Küchenbauer musste innerlich sehr über uns grinsen. (Und ich kann mir vorstellen, dass es so enden wird wie mit dem Waschbecken. K benutzt seit Jahren jeden Tag hartnäckig mein Waschbecken, wobei er auch noch behauptet, das sei seines und ich benutze deshalb das falsche Waschbecken, was ja nun ganz klar verkehrt ist. Mit dem Sitzplatz an der Esstheke müssen wir uns zwar anders arrangieren, da wir das nicht so problemlos mit nacheinander benutzen lösen können wie beim Waschbecken, aber im Zweifel teilen wir uns einfach den Platz nebeneinander und rücken enger zusammen. Wir werden sehen.)

Auf alle Fälle hat der Küchenbauer jetzt alle Details und wird nun planen und zeichnen, ich freue mich schon auf die ersten Ansichten.

Am Abend war dann ein Treffen mit Menschen aus dem Internet, die ich während Corona virtuell kennengelernt hatte, jetzt wollte man sich endlich mal persönlich treffen und entschied sich für Münster, weil das als zentraler Ort für alle gut zu erreichen war.

Das war ein sehr netter, aber auch langer Abend, so dass das mit dem Blogbeitrag alles ein bisschen später wurde
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Donnerstag, 2. Mai 2024
Erst Büro und dann Einkaufstour
So'n Tag ohne offizielle Büroverpflichtung geht erstaunlich schnell um. Bis 16h habe ich am PC gesessen und sowohl Bürokram als auch (überwiegend) privaten Kram erledigt, dann fand ich, ich habe mir eine Belohnung verdient und fuhr nach Emsdetten in meinen Lieblings-Secondhand-Laden.

Ich habe in den letzten Wochen festgestellt, dass ich immer weniger Lust habe, die engen Jeanshosen anzuziehen, die ich bis vor kurzem so toll fand, dass ich sie in allen möglichen Farben und Variationen in Mengen besitze. Enge Jeanshose meint natürlich Stretch-Jeanshose, Hosen ohne Stretch finde ich ihn jeder Version, egal ob eng oder weit, unbequem.

Aber obwohl sie grundsätzlich bequem sind, gefallen sie mir optisch plötzlich nicht mehr, keine Ahnung, was da passiert ist, aber ich habe plötzlich ein akutes "sieht-aus-wie-Presswurst-Gefühl", wenn ich diese bis zum Knöchel enganliegenden Hosen trage.

Deshalb wollte ich jetzt gerne weite Hosen haben, der perfekte Grund, um in einen Secondhand-Laden zu fahren.
Hosen kaufen sich in Läden mit Anprobe besser als auf dem Flohmarkt, wo ich nur nach Gefühl kaufen kann, was in letzter Zeit nicht mehr funktioniert, weil mein Gefühl wohl mal zu heiß gewaschen worden ist, auf alle Fälle ist es eingelaufen, so dass ich in letzter Zeit ständig zu kleine Hosen kaufe. Dass ich dicker geworden bin, bestreite ich mit Nichtwissen.

In dem Secondhand-Laden gab es sehr viele schöne und weite Hosen, ich suchte fünf Paar aus und trug sie in die Anprobekabine - am Ende blieb eine übrig, die passte und die ich kaufte. Außerdem noch drei Oberteile, einen Gürtel und ein Paar Schuhe, insgesamt also ein sehr erfolgreicher Einkauf, ich bin hochzufrieden.

Lustig finde ich auch, dass ich immer wieder auf dieses Roségold abfahre. Letztes Jahr habe ich eine Handtasche in diesem Ton gekauft, heute ein Paar Schuhe und einen Gürtel und obwohl ich grundsätzlich behaupte, jede Art von Rosa, Pink, Lila oder Violett grundsätzlich für mich abzulehnen, so ist dieses Roségold doch etwas anderes, aus mir nicht erklärlichen Gründen finde ich das schön.

Und Haferbrei finde ich auch schön. Also, als Farbe meine ich. Ich mache mich zwar gerne über diesen Cocooning-Haferbrei-Trend lustig, finde aber all diese Erdfarben als Stilrichtung im Kleiderschrank sehr schick.

Wahrscheinlich werde ich nicht alt, sondern bin längst alt, aber ich mag dieses klassische Rentnerbeige wirklich sehr. Und das Roségold passt einfach perfekt zu diesen Haferbreifarben.
Ich schau mir selber zu, wie ich täglich mehr verommare, das lässt sich aber offenbar noch nicht mal dadurch verhindern, dass man es bewusst und aktiv beobachtet.

Nach dem Ausflug in den Secondhandladen fuhr ich noch diverse Discounter ab, das ist auch etwas, was mir Spaß macht: Gezielt überall die Sonderangebote kaufen und sich reich sparen
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Dienstag, 30. April 2024
Ärger ums Rasenmähen
Als ich heute morgen aufwachte, regnete es und sogleich hatte ich schon keine Lust mehr, mir irgendetwas Schönes für diesen Tag auszudenken.
Wir setzten uns beide vor unsere Computer arbeiteten etwas unmotiviert vor uns hin.

Weil heute der letzte Dienstag im Monat war, nutzte ich die Gelegenheit, mir bei netcup zwei TB Speicherplatz auf einem externen Server zum Sonderpreis zu buchen, am letzten Dienstag im Monat ist dort nämlich immer Schnäppchentime und ich hatte letzte Woche beschlossen, die Sache mit der Familiencloud mal voranzutreiben.
Jetzt muss ich mich nur noch darum kümmern, dass die Familiencloud dann auch wirklich eingerichtet wird, aber wenn das alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, dann haben wir demnächst für alle Familienmitglieder eine erstklassige Möglichkeit, Daten zu sichern, über alle Devices hinweg zu synchronisieren und, je nach Bedarf, auch mit anderen zu teilen.

Am Nachmittag fuhr K wieder zum Onkel, heute musste die Terrasse gepflastert werden, ich werkelte derweil weiter unmotiviert am PC vor mich hin.

Als am Abend beim Onkel das Wesentliche erledigt war, nötigte ich K, bei uns noch den Rasen zu mähen, der war in der letzten Zeit ziemlich gewachsen und ich weiß nicht, wann wir das nächste Mal wieder hier sind, im Zweifel braucht man dann schon eine Sense. K war etwas genervt, weil er eigentlich keine Lust mehr hatte und ich war genervt, weil ich es hasse, bei anderen Menschen bittebitte sagen zu müssen, ich wusste aber so kurzfristig auch keine andere Lösung.
Der Onkel meinte, ich könnte den Rasen ja auch selber mähen, was ich wiederum für eine völlig bescheuerte Idee halte, dementsprechend aggressiv reagierte ich auch auf den Vorschlag. Ich hasse Rasenmähen seitdem ich denken kann auf das Intensivste. Wenn es irgendeine Arbeit gibt, die ich diskussionslos zu 100% verweigere, dann ist es Rasenmähen. Mein Vater wollte mich früher schon immer dazu zwangsverpflichten, aber lieber habe ich mich windelweich prügeln lassen, bevor ich mich zu dieser Arbeit habe zwingen lassen. Und ja, mein Vater hat geprügelt, ich habe mich trotzdem geweigert.

Auf eine Putzfrau kann ich verzichten, auf einen Gärtner würde ich nie verzichten, wenn ich die alleinige Zuständigkeit für die Pflege der Außenanlagen hätte. Und auch wenn ich regelmäßig darüber jammere, dass ich keinen Bock darauf habe, Steuererklärungen zu erstellen - lieber vier Stunden Steuererklärungen bearbeiten als eine Stunde Rasenmähen. Netterweise sind die Stundenlöhne für diese Arbeiten aber auch noch genau umgekehrt verteilt, d.h. wenn ich vier Stunden Steuererklärungen gemacht habe, habe ich soviel verdient wie ein Gärtner in 16 Stunden. Das mag ungerecht sein, ich habe aber die Preise nicht gemacht. Und grade weil die Preise so sind, wie sie sind, fände ich es extra dämlich, wenn ich eine Arbeit machte, in der ich nur einen Bruchteil meines normalen Stundenlohnes verdiene, die ich aber dafür um ein Vielfaches schrecklicher finde
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Montag, 29. April 2024
Dies und das
Heute morgen sortierte ich zunächst mal die laufende Planung nach frei und Büro, um festzulegen, wann ich das nächste Mal das Auto mitnehme, denn es ist klug, dafür die Tickets rechtzeitig zu buchen.

K prüfte derweil die Verfügbarkeit der Flieger und stellte fest, dass sein Lieblingsflieger demnächst in die 50 Stunden-Kontrolle und kurz danach auch in die Jahreskontrolle muss, d.h. der wird dann für mindestens zwei-drei Wochen nicht einsatzbereit sein, so dass ich entschied, dass ich sicherheitshalber nicht nur für das Pfingstwochenende das Auto buche, sondern auch für das Brückenwochenende mit Fronleichnam.

Danach sind aber auch alle Feiertage und Brückenwochenenden vorbei, der gesamte Juni bis Mitte Juli - nix als Bürotage, ab dem 13. Juli habe ich dann aber zum Glück wieder sechs Wochen frei, ich muss ja noch irgendwie meine Überstunden abfeiern, bevor es dafür keine Gelegenheit mehr gibt.

Anschließend kümmerte ich mich noch um die Einrichtung meines alten Computers. Den hatte ich zunächst komplett auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, weil ich annahm, dass ein Kollege in der Firma den übernehmen würde, das stellte sich aber als ungewünscht heraus und so ließ ich den Gebrauchtwert abfragen und kaufte ihn für den rebuy-Kurs der Firma ab.
Seit fast einem halben Jahr steht hier also dieser zweite Computer rum, komplett leer, nur mit einem Windows 11 drauf, dem aber auch schon wieder diverse Updates fehlten.

Diesen PC brachte ich also endlich mal wieder auf Vordermann, kümmerte mich um eine Office-Lizenz und spielte anschließend noch mein gesamtes Daten-BackUp auf. Damit habe ich jetzt einen vollständigen Zweitcomputer, auf dem allerdings nur die privaten Daten gespeichert sind, der Plan ist, demnächst die privaten Daten über eine Nextcloud zu synchronisieren und dann muss ich noch nicht mal mehr einen Rechner hin- und herschleppen.

Anschließend fuhren wir ins Dorf, ich buchte alle Fährfahrten und kaufte die notwendigen Tickets, dann machten wir einen Abstecher zum Flugplatz, K wollte Updates auf den Instrumenten im Flieger aufspielen, was aber nicht gelang, anschließend fuhren wir Einkaufen und dann fuhr K zum Onkel, um dort endlich die letzten Dinge an der Terrassenüberdachung fertigzustellen.

Ich holte am Vaterhaus die Post ab, ärgerte mich über die Beihilfe, die mal wieder blödsinnige Rechenfehler in ihrem Bescheid verwurstet hatte, schrieb einen Widerspruch mir einer umständlichen Erklärung und korrigierte dabei fünfmal meinen Text, weil mir klar ist, dass es klüger ist, höflich zu bleiben, auch wenn es schwer fällt.

Am Abend gab es den Rest der Spargel-Nudelpfanne von gestern, diesmal mit Cevapcici
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Sonntag, 28. April 2024
Transfertag
Um 12h lagen wir immer noch im Bett. Zu bequem, uns aufzuraffen und den Transfer nach Borkum anzustoßen.
Es war schließlich auch egal, wären wir gestern schon geflogen, hätten wir heute Morgen halt auf Borkum bis mittags im Bett gelegen.

Es ist alles nicht so wichtig.

Dieser Satz ist mein aktuelles Mantra.
Seitdem ich mir aktiv vorgenommen habe, nichts mehr wichtig zu finden, kullern die besonders dringlichen und nörgelnden Alltagsthemen reihenweise von ihren tönernen Podesten und sammeln sich neben- auf- über- und untereinander ohne Sortierung alle in einem wilden Durcheinander auf dem Fußboden.
Es ist wie ein Reset der Dringlichkeiten, es ist eine der besten Ideen seit langem.

Ich werde die Dringlichkeiten neu sortieren, vielleicht.
Vielleicht aber auch nicht, es ist schließlich alles nicht so wichtig.

Um 13.30h hatten wir uns dann endlich soweit sortiert, dass wir aufgestanden, angezogen und abreisebereit waren.
Zu unserem Standard Transfergepäck gehören zwei Computertaschen, meine Großraumhandtasche (ich benutze fast nur Riesenhandtaschen, CW sagte früher immer, meine Handtaschen wären unterkellert) und Ks Fliegertasche (Piloten haben immer sehr viel Kram dabei, den sie grundsätzlich mitführen müssen, weil, man weiß ja nie, aber natürlich ist das keine Hand- sondern eine Fliegertasche). Außerdem eine Kühltasche, weil ich grundsätzlich den Kühlschrankinhalt hin- und hertransportiere und meist noch eine Tasche mit allgemeinem Krempel, den ich seit dem letzten Inselaufenthalt auf dem Festland zusammengetragen habe, weil es halt viele Dinge auf dem Festland besser und vor allem preiswerter zu kaufen gibt als auf der Insel.
Heute hatten wir noch eine zweite Lebensmitteltasche mit, in der sich vier Kilo Orangen, ein Chinakohl, sechs Limetten und zwei Brote befanden. Ich plane, alles in den nächsten drei Tagen zu verbrauchen.
Und K hatte eine große Tasche mit aussortierten Socken, Unterhosen und T-Shirts dabei. Nach dem letzten Großeinkauf bei NurDie hat er seinen Kleiderschrankinhalt mal gründlich durchsortiert und dabei nun endlich auch für sich den in unserer Familie schon seit meiner Kindheit immer wieder verwendeten Satz als wahr entdeckt: Für Borkum reicht das.

So ein Zweithaushalt auf einer Insel, wo deutlich seltener und insgesamt weniger gesellschaftlicher Chic verlangt wird, ist eine sehr praktische Sache, denn alles, was man auf dem Festland aussortieren würde wegen nicht mehr gut genug - für Borkum reicht das.

K besitzt natürlich auch hier einen inzwischen sehr gut gefüllten Kleiderschrank und mit der großen Tüte an frischem Nachschub vom Festland steht das finale Aussortieren von Kleidungsstücken Richtung Putzlappenschrank oder Altkleidersammlung dann nun hier an, es fühlt sich aber in dieser abgestuften Reihenfolge deutlich besser an, als wenn man das gute Zeug vom Festland direkt wegwerfen würde...

Um 14.45h waren wir in der Luft und erlebten einen ziemlich holprigen Flug. Es blies ein sehr starker Wind, kombiniert mit viel Thermik führt das zu einer lustigen Hopserei in der Luft.

Dafür waren die Sichten unvergleichlich. Fast 100km vor Borkum konnte man die Umrisse der Insel schon erkennen, so eine klare Luft habe ich noch nie erlebt.

Gut zu erkennen: Der Lopdeelenweg von der Heimlichen Liebe bis zum Deckwerk ist endlich wieder fertig


Zum Landeanflug mussten wir einmal rund um die Insel fliegen, eine Gelegenheit nicht nur den Hauptstrand mit dem Seehundpinkelbecken, sondern auch den riesigen Oststrand von oben festzuhalten.

Borkum von oben

Auf dem Flugplatz wohnen Unmengen an Vögel, außer Gänsen aller Art, wie Ringelgänse, Graugänse, Nonnengänse, Brandgänse (die eigentlich Enten sind), auch sehr viele Kiebitze und natürlich Austernfischer. Sie alle sind Bodenbrüter und alle stecken mitten in der Brutzeit, viele haben schon Junge und finden es dementsprechend lästig, wenn da ab und zu ein Flugzeug durch ihre Kinderstube rollt, einige neigen dann dazu, sich schützend vor ihre Jungen zu werfen um mit wildem Flügelgeschlage und vorgestreckten Hals samt Zischlauten dem Flugzeug Angst zu machen. Meines Wissen ist noch nie etwas passiert, es ist aber jedes Mal wieder ein Luftanhalten, wenn plötzlich so viele Vögel direkt vor dem wirbelnden Propeller langflattern.

Dieses Gänseelternpaar hatte es grade noch rechtzeitig geschaffen, ihren Nachwuchs von der Rollbahn zu führen


Zum Abendessen gab es Spargelpfanne mit Nudeln und Chinakohl, sehr gute Kombination, werde ich wiederholen
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Freitag, 26. April 2024
Manchmal braucht es etwas länger
Es gibt Dinge, über die ärgere ich mich seit Ewigkeiten.
Oft liegt es daran, dass ich nicht weiß, wie ich das Ärgernis abstellen könnte, zB die schiere Existenz von Montagen.
Meine Schwester hat mir mal einen Gutschein für eine Woche ohne Montage geschenkt, das fand ich eine gute Idee, beim Einlösen scheiterte es aber daran, dass ich das Ergebnis, nämlich eine Woche mit einem Dienstag der 48 Stunden gehabt hätte, auch nicht besser fand, weshalb der Gutschein bis heute uneingelöst bei mir an der Kühlschranktür hängt.

Manchmal liegt es aber auch daran, dass das Abstellen des Ärgernisses mit so viel Aufwand verbunden ist, dass es mir angenehmer erscheint, mich einfach weiterhin nur über das Ursprungsärgernis aufzuregen und nicht über den Aufwand, den ich betreiben muss, um ein im Verhältnis zum Aufwand kleines Ärgernis abzustellen. Dann arrangiere ich mich irgendwie mit dem Ärgernis, weil es mir im Verhältnis zum Beseitigungsaufwand als das kleinere Übel erscheint.

Da ich aber auch Ärgernisse von kleinerem Übel immer noch ärgerlich finde, erzähle ich anderen davon, in der Hoffnung, dass sie entweder gerade ihren altruistischen Tag haben und mir anbieten, die aufwändige Ärgernisbeseitigung für mich zu übernehmen oder aber dass wir feststellen, dass sie ebenfalls unter dem nämlichen Ärgernis leiden und dann können wir uns unseren Ärger teilen, was ihn insgesamt deutlich weniger ärgerlich macht, denn geteiltes Leid ist halbes Leid.

Es kann allerdings auch passieren, dass mir derjenige, dem ich von einem Ärgernis erzähle, einen Tipp gibt, wie ich das Ärgernis auf sehr viel bequemere Art loswerde als bisher von mir angenommen.
Das ist dann ein erfreuliches Ärgernis, denn einerseits ärgere ich mich über mich selber, weil ich das bisher nicht gewusst habe oder es mir nicht selber eingefallen ist, gleichzeitig bin ich aber auch sehr dankbar für solche Tipps, denn ich habe enorm wenig masochistische Gene in mir.

Man würde denken, dass ich mich in so einem Fall dann sehr kurzfristig mit der nun ja problemfreien Ärgernisbeseitigung beschäftige, aber leider kommt mir dann oft meine schier unermessliche Prokrastinationsfreude dazwischen. Prokrastinationsfreude ist die positive verbal Umarmung für ein anderes Ärgernis, was ich nicht abstellen kann und getreu meines Lebensmottos Nr. 2: Love it, leave it oder change it, habe ich mich bei diesem Ärgernis für love it entschieden, denn ich kann es weder ändern noch abstellen. Was die Montage angeht arbeite ich noch an dem love it, ausgerechnet heute habe ich aber einen neuen Ansatz gefunden, denn ich habe sie gezählt. Also die Montage, die ich noch im Büro verbringen muss. Das sind nur noch 12 - und das ist doch eine so kleine Zahl, dass es sich nun wirklich nicht lohnt, sich weiter darüber zu ärgern.

Und Prokrastinieren ist auch etwas, was ich so schlecht wirklich nicht finde, denn statt das zu tun, was man eigentlich tun müsste, tut man etwas anderes, was weniger dringlich ist, von dem man sich aktuell aber mehr Spaß verspricht. Meist ist das gelungener Selbstbetrug, aber genau das ist ja das Gute an der Prokrastiniererei.
Ohne meine Prokrastinationsfreude hätte ich meine Fenster seit über 16 Jahren nicht geputzt - so lange wohne ich schon in diesem Haus und geputzt habe ich die Fenster immer dann, wenn ich irgendetwas anderes wirklich par tout nicht machen wollte.

Wegen dieses intensiven Hangs zur Prokrastination kann es passieren, dass ich Ärgernisse nicht abstelle, ich bin einfach ständig mit etwas anderem beschäftigt, dieses ständig kann in manchen Fällen dann Jahre umspannen.

Heute habe ich ein Ärgernis bearbeitet, was mich seit sehr langer Zeit ärgert, was ich schon mehrfach auf eine höchst umständliche Methode versuchte zu beseitigen, über die ich mich dann noch mehr geärgert habe, bis mir meine Tochter sagte, dass es auch viel einfacher geht - seit dem ich das weiß, also so ca. seit 5 Jahren, warte ich auf den passenden Moment, diese Methode anzuwenden und heute war es soweit.

Es geht um die Lieblingssongplaylist auf Spotify. In meiner Lieblingssongplaylist befindet sich eine große Anzahl von Podcastfolgen und Hörbuchkapiteln, weil ich die vor vielen Jahren durch unüberlegte Herzchenverteilung in meine Lieblingssongplaylist befördert habe. Als ich das bemerkte, war es zu spät, da waren schon mehr als 1000 Hörbuchkapitel und Podcastfolgen in dieser Playlist gelandet und seitdem ärgere ich mich darüber, denn wenn ich meine Lieblingssongplaylist als wilden Songmix abspielen möchte, kommt zwischen Songs von Andre Heller oder Hannes Wader immer mal wieder ein gelesenes Hörbuchkapitel oder eine Podcastfolge und das passt dann einfach nicht in die Situation.

Man kann das natürlich durch Löschen der Hörbuchkapitel oder Podcastfolgen wieder beheben, aber 1000 Stücke einzeln zu löschen ist eine sehr mühselige Angelegenheit, insbesondere wenn man es am Handy macht, da ist es noch mal extra umständlich. Darüber ärgerte ich mich also noch mehr als über die nicht nutzbare Lieblingssongplaylist, erzählte das meiner Tochter und die sagte, dass man das auch am PC machen könne, da ginge das ganz leicht, weil man dort auch gleich viele Titel in einem Rutsch markieren und dann löschen könne.

Das erfuhr ich vor ca. fünf Jahren, seit dem scheiterte es daran, dass auf dem PC mein Spotify-Passwort nicht gespeichert ist und vor allem, dass ich Spotify selber nicht als gespeicherten Favorit aufrufen kann, sondern erst mühsam durch Googeln aus dem Internet fischen muss.

Heute aber war ein guter Tag, heute habe ich 972 Hörbuchkapitel und Podcastfolgen erfolgreich am PC aus meiner Spotifylieblingssongplaylist gelöscht. Es waren keine 1000 mehr, weil ich 38 vor langer Zeit schon einzeln am Handy gelöscht hatte
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Donnerstag, 25. April 2024
Babyfüße
Vorletzten Samstag hatte ich ja spontan ein dringendes Bedürfnis nach Körperpflege
und benutzte seit längerer Zeit mal wieder Babyfeetsocken.
Beim Googeln nach diesem Produkt habe ich erstens gelernt, dass es Baby Foot-Socken heißt und zweitens, dass dieses Marken-Produkt doch um einiges teurer ist als die NoName-Version von DM, die ich bisher immer verwendet habe.

Denn natürlich habe ich diese Hornhaut-Entferner-Socken schon mehrfach benutzt und hatte immer viel Spaß daran, wenn sich nach ein paar Tagen die Haut löste und man sie in Fetzen von den Füßen zuppeln konnte, ich fühlte mich also sehr erfahren, als ich vor 13 Tagen mein Fußpflegeprogramm startete.
Das einzige, wo ich mir unsicher war, war die Frage, ob der Wirkstoff in diesen Baby-Foot-Socken, die ich beim Aufräumen im Schrank gefunden hatte, überhaupt noch wirkt oder ob dieses Paket Hornhautentferner-Socken hoffnungslos eingetrocknet, weil um Jahre überlagert und damit blöderweise wirkungslos geworden ist.

Das Paket mit diesen edlen Original-Produkt-Baby-Foot-Socken habe ich nämlich vor vielen Jahren mal von meiner Schwester geschenkt bekommen, aber nie benutzt, weil es so edel und deshalb viel zu schade zum Benutzen war. Die einfachen Peeling-Socken von DM taten es ja auch.
So geht mir das häufig mit dem wirklich guten Zeug, das benutze ich ungern, weil zu schade, denn nach dem Benutzen ist es ja weg.

Deshalb lag die Packung mit den original teuren und edlen Hornhautentferner-Socken jahrelang im Schrank, ich kaufte und benutzte in der Zwischenzeit regelmäßig die deutlich preiswerteren Produkte von DM.
Da hatte ich mich ja schließlich auch durchgetestet und im Rahmen einer aufwändigen Selbstversuchsreihe gelernt, dass die NoName-Socken von DM am allerbesten funktionieren, deutlich besser als die von Rossmann oder von irgendwelchen anderen Nachmacherherstellern.

Im Laufe der Jahre rutschten die Original-Socken immer weiter nach hinten in den Schrank - bis ich neulich mal Grundreinemachen auf dem Plan hatte und sie wiederfand. Mir war klar, dass es eine gute Chance gibt, dass diese Socken gar nicht mehr funktionieren, weil viel zu alt.
Aber wenn sie im Zweifel gar nicht mehr funktionieren, dann müssen sie auch nicht mehr aufbewahrt werden, dann ist es sehr sinnvoll, sie jetzt endlich zu verwenden, besser wird es nicht mehr.

Deshalb habe ich vorletzten Samstag also das erste Mal diese teuren Original Baby-Foot-Socken benutzt.

Und es passierte erwartungsgemäß nichts.

Von den DM-Socken war ich gewohnt, dass spätestens nach fünf Tagen die ersten Hautfetzen abgepult werden konnten - diesmal passierte einfach nichts.
Also vergaß ich auch, dass ich diese Socken überhaupt benutzt hatte, ich hatte mit meiner ewigen Zu-schade-Aufbewahrerei einfach den richtigen Zeitpunkt verpasst, nun, sowas passiert, ist blöd, aber jetzt auch nicht mehr zu ändern.

Als ich vorgestern unter der Dusche stand, hatte ich das Gefühl, dass da irgendetwas unter meinem Fuß ist. Es fühlte sich an, als ob ich auf einem nassen Blatt oder so stehe, das an meinem Fuß klebt. Ich hob den Fuß, schaute nach - da war nichts. Aber das Gefühl, DASS da etwas ist, blieb. Also schaute ich noch mal genauer hin, drehte meinen Fuß und schaute auch unter meinen Fuß und dann sah ich es: Da war wirklich was, nämlich meine eigene Haut.

So etwas habe ich noch nicht gesehen und in der Form kam das auch bei den DM-Socken nie vor: Die Haut unter meinem Fuß hatte sich quasi komplett und flächendeckend gelöst und klebte nur noch an den äußeren Rändern an meinem Fuß. Ich konnte sie mit den Fingern vom Rand abziehen und hatte sofort einen ca. 50 Quadratzentimeter großen Hautfetzen in der Hand. Das war wirklich beeindruckend.

Seit zwei Tagen schälen sich jetzt beide Füße und das in einer Intensität, wie ich das von den anderen Hornhautentfernersocken definitiv nicht gewöhnt bin.
Es ist wirklich beeindruckend, denn ich habe das Gefühl, dass sich jede Hautschicht mehrfach löst, es hört überhaupt nicht mehr auf und wird auch nicht weniger. Es tut aber auch nicht weh, also wird wohl alles in Ordnung sein.

Im Ergebnis habe ich jetzt gelernt, dass die teuren Marken-Produkt offensichtlich doch ihr Geld wert sind und deutlich länger halten als ich es angenommen habe. Was inzwischen von meinen Füßen übrigegeblieben ist, ist samtweiche Haut auf der Unterfläche und immer noch irgendwelche Schuppen auf der Oberseite - da hat das Zeug aus den Entferner-Socken wohl nicht richtig eingewirkt, da schält es sich deutlich mühsamer als unten rum
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