Dementsprechend k.o. bin ich jetzt auch und nicht motiviert, hier noch lange Texte zu schreiben.
Immerhin bin ich nach dem Büro noch zum Afterworkflohmarkt gefahren, wo ich diesmal zwar wenig Kram gekauft habe, aber alleine eine Stunde rumlaufen an der frischen Luft ist schon eine gute Erholung.
Außerdem war ich diesmal schlau genug, vorher in die Waschanlage zu fahren und nicht auf dem Rückweg vom Flohmarkt, wenn die Waschanlage schon Feierabend gemacht hat.
Jetzt habe ich ein sauberes Auto, einen Stapel neue Klaviernoten und eine hübsche Haarspange - alles Errungenschaften von meinem Ausflug Richtung Flohmarkt, wobei ich auf das saubere Auto besonders stolz bin, nämlich rechtzeitig dran gedacht zu haben.
Next step to do für heute: Schlafen
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Jetzt sind wir auf der Rückfahrt, K fährt, wofür ich sehr dankbar bin. Ich glaube allerdings, dass er auch dankbar dafür ist, dass ich ihn diskussionslos fahren lasse, denn es regnet in Strömen und kombiniert mit meiner akuten Nachtblindheit wäre ich als Fahrer heute sicherlich für jeden Beifahrer eine gehobene Herausforderung in Sachen don‘t panic.
Insgesamt hatten wir einen sehr netten Abend mit vielen leckeren Sushis und Weihnachten sehen wir uns wieder.
Der Rest des Tages war auch sehr erfolgreich: Im Büro habe ich endlich einen Vertrag fertiggestellt, an dem ich schon lange rumdoktere, deshalb konnte ich früh Schluss machen und war pünktlich beim Kardiologen, der seine Praxis mitten in der Münsteraner Innenstadt hat.
Dort gab es das volle Programm mit EKG und Ultraschall, Ergebnis: Ich bin quietschgesund. Na also.
Weil ich dann schon einmal in der Innenstadt war, bin ich noch zum Brillenladen gegangen, der gleich um die Ecke war. In drei Wochen bekomme ich dann meine drei neuen Brillen, die waren im (Viertel) Dutzend grad billiger.
Schöne Brillengestelle zu finden, ist manchmal ziemlich schwierig, diesmal hätte ich aber auch fünf Gestelle gefunden, so dass ich tatsächlich Entscheidungsnot hatte.
Aber ich habe mich erfolgreich diszipliniert, drei neue Brillen müssen erst mal reichen.
Insgesamt also ein rundrum schöner Tag, hat mir gut gefallen
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Mittlerweile bestimmt das Auto selber, wann es gewartet werden will, der Hund ist tot und die Kinder ausgezogen, da bleiben nur meine ganz eigenen Jahres-Arzt-Termine, um sie in geballter Form abzuarbeiten, diese Woche läuft es gut.
Gestern Grippeimpfung und Hautarzt, heute Zahnarzt, übermorgen Kardiologe, fehlt nur noch ein Gyn-Termin, aber in der Praxis war immer besetzt (die zweimal, die ich es die letzten vier Monate probiert habe), das kriege ich jetzt aber auch kurzfristig hin, ich habe schließlich grade einen Lauf.
Nach dem Zahnarzt Büro, er hat schließlich nicht gebohrt, meine Zähne sind quietschegesund.
Im Büro so dies und das, unter anderem eine Diskussion über Höflichkeit, nämlich wie viel ist nützlich und ab wann ist es kontraproduktiv?
Sind Höflichkeitslügen positiv, neutral oder abzulehnen, wem nützt Höflichkeit und wo ist sie zwingend geboten?
Ich bin ja heilfroh, dass ich keinen Job im Vertrieb oder als keyaccounter machen muss, diese gesamte geheuchelte Pseudofreundlichkeit finde ich ganz entsetzlich gruselig.
Insgesamt habe ich aus dieser Diskussion heute mitgenommen, dass Höflichkeit vor allem Minderleistungen schützt, eben weil ein schlichtes: "Das war jetzt aber völliger Murks" als abstruse Unhöflichkeit genauso abzulehnen ist wie "Sie haben überhaupt keine Ahnung." - beides Sätze, die ich sehr häufig denke, aber sehr selten sage, eben weil ich weiß, dass so eine grobe Unhöflichkeit nicht erwünscht ist.
In besonders höflichen Institutionen funktioniert dafür das Peter-Prinzip ganz klasse. Da man schlechte Leute auf normalem Weg nie mehr loswerden kann, weil feuern ja unhöflich wäre, lobt man sie solange in Himmel, bis sie abgeworben werden.
Ich werde meinem Chef erster Ordnung sagen, dass er dringend seinen tiefbegabten Assistenten mehr loben muss
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*Ich weiß, für viele Leute sind 8h Schlaf schon mehr als üppig und sie träumen davon, einmal so lange schlafen zu können, aber es ist halt alles eine Frage der üblichen Durchschnitts-/Vergleichsgröße. Ich leide unter Schlafproblemen nur, wenn ich zu früh wieder aufstehen soll, aber wenn mich von außen nichts drängelt, schlafe ich auch ohne Probleme regelmäßig 10-12h am Tag.
Ich war also müde und diese Müdigkeit ging auch während des Tages nicht weg. Bis 12h habe ich mit der Idee gespielt, mich krank zu melden und wieder nach Hause zu gehen, dann wurde es aber etwas besser und ich hatte mir für heute ja sowieso vorgenommen, um 15.30h das Büro zu verlassen, weil ich um 16.30h noch einen Termin beim Hautarzt zum Hautkrebsscreening hatte** und vorher noch beim Hausarzt vorbeifahren wollte, weil ich mein neues Schilddrüsenrezept abholen wollte und eine Überweisung zum Kardiologen lag auch für mich bereit.
Einen Termin beim Kardiologen zu machen, hat mir mein Hausarzt schon letzten Sommer aufgetragen, weil er mein Gejammer, dass ich immer sofort außer Atem bin und mein Puls auf 150 geht, wenn ich nur eine Treppe steige, satt hatte und meinte, dann sollte halt mal eine Kardiologe draufgucken.
Als ich letztes Jahr im August dann die empfohlene Kardiologiepraxis anrief und mir sagen lassen musste, dass der nächste Termin erst im Januar frei sei, hatte ich keinen Bock mehr auf Kardiologie und habe die Sache für mich abgehakt. Wenn ich ernsthaft krank bin, bin ich bis dahin sowieso schon tot, wenn nicht, ist es ja wohl auch nicht so wichtig.
Dann hatte ich aber diese seltsame Grippe und N wohnte hier im Haus und arbeitete grade selber auf der Kardiologie und meinte, es wäre schon sehr vernünftig, wenn ich da wenigstens mal irgendwann hinginge, also habe ich dann im Frühjahr tatsächlich einen Termin vereinbart - und der ist jetzt diese Woche.
**Diese Hautarztpraxis hat übrigens seit neuestem ein System, mit dem man online Termine buchen kann. Finde ich völlig genial, weil online Termine aussuchen und buchen macht mir gar nichts, ich hasse es nur, in den überfüllten Praxen anzurufen, bei einer genervten Arzthelferin zu landen und dann irgendeinen Termin nehmen zu müssen, den sie einem zuweist, weil man sich nicht mehr traut, die hörbar gestresste Dame noch nach Alternativterminen zu fragen. Aus dem Grund fanden meine jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchungen bisher auch nur alle fünf Jahre statt.
Die zweite Hälfte des Tages war ich also etwas wacher und habe das Büro auch wirklich pünktlich verlassen.
Beim Hausarzt habe ich dann noch nach einem Termin zur Grippeimpfung gefragt und bekam zur Antwort, dass man das auch ohne Termin sofort, jetzt und hier machen könne, wenn ich wolle, was mir sehr recht war - und jetzt ist das Thema auch schon abgehakt.
Sonst habe ich für die Grippeimpfung immer das Angebot des Betriebsarztes genutzt - aber der prüft dieses Jahr die Seh- und Hörfähigkeiten und dafür habe ich mich spontan abgemeldet. Ich will gar nicht wissen, was ich alles nicht mehr gucken und nicht mehr hören kann. Phhhffft, hier wird überhaupt niemand älter, ich zumindest solange nicht, wie ich solchen Tests großräumig aus dem Weg gehe.
Trotz all dieser sehr erfolgreichen Arzttermine war ich heute schon früh wieder zu Hause, das war auch mal schön. Als K kam habe ich das Essen gekocht, was eigentlich für gestern geplant war, was wir dann gestern Abend aber in einem Spontanentschluss gegen Grieche getauscht haben, und rückwärts betrachtet war Grieche gestern mit dem Besuch auch die deutlich bessere Entscheidung.
Heute gab es bei uns deshalb Lachs, grünen Spargel und Sojasprossen, sehr lecker und sehr low carb, wird es morgen gleich noch mal geben, denn ich habe die Mengen ja schließlich für vier Personen eingekauft
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Für den späten Nachmittag wurde der Besuch erwartet, bis dahin hatten wir frei. Das Haus war ja gerüstet, sprich angemessen geputzt, es gab also nichts mehr vorzubereiten, ich wollte deshalb gerne auf den Sonntagsflohmarkt fahren, weil sich mittlerweile drei Uhren angesammelt hatten, die ich alle dem Uhrendoktor übergeben wollte, den ich grundsätzlich nur auf dem Sonntagsflohmarkt antreffen kann.
Ganz grundsätzlich mag ich die Sonntagsflohmärkte sonst nicht so besonders, denn es sind eigentlich kaum echte Flohmärkte, sondern zu 90% normale, orientalische Einkaufsbazare, es sind also überwiegend Händler mit Neuware da und nur sehr wenige Menschen mit gebrauchten Dingen, aber der Uhrendoktor ist halt nur auf diesen Sonntagsflohmärkten zu finden und deshalb hilft das nichts.
Heute war nicht nur Sonntag mit dem entsprechenden bazarähnlichen Markttrubel, heute war auch noch extrem perfektes Marktwetter, heute war also voll. Übervoll. Rappelvoll. Es war schon wirklich nicht mehr schön, aber - hilft ja nichts, ich sagte es bereits.
Für einen derart großen Flohmarkt habe ich die Gänge in Rekordzeit absolviert, es gab auch nur fünf Stände mit Gebrauchtwaren, der Rest war normaler Billigkram an Neuware, hier merke ich die Auswirkungen meines "ichbinreich" Mantras, hier habe ich noch nicht mal Lust zu gucken, aus den Zeiten des zwanghaften Geldsparens bin ich also eindeutig raus.
Gleichzeitig wurde mir aber auch noch mal deutlich bewusst, was ich an Flohmärkten wirklich mag, das sind nämlich nur die Gebrauchtwarenstände, weil es dort komplett andere Dinge zu kaufen gibt als bei den Neuwarenständen, die im Zweifel nur irgendwelche Restanten billig verramschen, oder, und das fällt mir immer mehr auf, gar nicht preiswerter anbieten als normale Ladengeschäfte, dafür aber am Sonntag geöffnet haben. Dieses unselige Ladenöffnungsgesetz mit zwangsvorgeschriebenen Ladenschlusszeiten, die von Kirchen und Gewerkschaften aus den unterschiedlichsten Gründen hartnäckig durchgesetzt werden, diesem unseligen Ladenöffnungsgesetz stehen die sich immer weiter ausdehnenden Sonntagsflohmärkte mit 90% Neuware natürlich extrem entgegen.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich finde es völlig in Ordnung, dass es diese Sonntagsflohmärkte gibt, ich finde es nur bescheuert an dieser völlig überholten "Sonntagsruhe" festzuhalten, wenn die Zahl der "Nichtchristen" (und dazu gehören Kirchenaustrittler genauso wie Moslems und andere Religionen), wenn also die Zahl der Menschen, die aus religiösen Grunden die Sonntagsruhe einhält, kontinuierlich sinkt.
Ich fände es völlig okay, wenn man die, die Sonntags nicht arbeiten wollen, auch nicht dazu zwingt, Sonntags zu arbeiten, aber ich finde es seltsam, dass man deshalb die, für die der Sonntag ein normaler Werktag ist, auch zu einer seltsamen Sonntagsruhe zwingt.
Wenn ein Ladenbesitzer seinen Laden an irgendeinem Tag der Woche nicht öffnen will, so ist das seine Sache, aber weshalb muss der Gesetzgeber ihm vorschreiben, zu welchen Zeiten er seinen Laden nicht öffnen darf???
Ich habe das noch nie verstanden - und je multikultureller unsere Gesellschaft wird, um so weniger verstehe ich es.
Diese Sonntagsflohmärkte nutzen also nur eine Lücke im Verbotsirrsinn, der gewaltige Zulauf an Menschen, die dort mit Begeisterung einkaufen, zeigt, wie irrsinnig dieses Sonntagsverbot per Saldo wirklich ist.
Wo war ich? - Ach ja, alles eigentlich nicht mein Thema, außer dem Uhrendoktor interessierte mich kein Neuwarenhändler, nächste Woche kann ich meine Uhren wieder abholen, nächste Woche also noch mal Sonntagsflohmarkt.
Unter den wenigen Gebrauchtwarenhändlern war kaum was Gescheites dabei, es ging mir heute aber auch schwerpunktmäßig um die fachgerechte Versorgung für die Uhren und die hat funktioniert.
Auf dem Rückweg haben wir in Münster noch an der Eisdiele in der Innenstadt gehalten und uns ein großes Eis gekauft - von allen Eisdielen, die ich überhaupt so kenne, ist diese in Münster wirklich die beste, die ich kenne, dafür fahre ich sogar in die Innenstadt und stürze mich in die Parkplatzsuche. (Okay, Sonntags geht's.)
Gegenüber stehen mehrere öffentliche (städtische) Bänke - und die Außenbestuhlung von Vapiano.
Heute war perfektes Eisdielenwetter, dafür ist sonntags um 16h bei Vapiano eher weniger los, weshalb sich jede Menge "Eis-zum-Mitnehmen-Kunden" auf die leeren Bänke bei Vapiano setzten, um in Ruhe ihr Eis zu verspeisen, die öffentlichen Bänke waren halt schon besetzt bzw. standen nicht in der Sonne.
Ich weiß nicht, wie andere Leute das sehen, aber ich finde, es ist unmöglich, sich mit einem "billigen" Mitnehmeeis (die Eisdiele selber hat auch Tische zum Draußensitzen, aber dann ist das Eis halt teurer) in einem Restaurant an die Draußentische zu setzen und sich dann auch noch aufzuregen, wenn irgendwann ein Kellner von Vapiano kommt und die "Nichtgäste" dort verscheucht. Ich saß für den Verzehr meines Eis ca. 15 Minuten auf einer der öffentlichen, städtischen Bänke direkt gegenüber und habe mich 15 Minuten fremdgeschämt für die Menschen, die sich immer wieder ohne mit der Wimper zu zucken mit einem dicken Mitnehmeis an einer Vapiano-Bank niedergelassen haben.
Wie stumpf können Menschen eigentlich sein?
Auf dem Rückweg nach Hause habe ich diese Beobachtung noch mal Revue passieren lassen und festgestellt, dass das einer der Hauptgründe ist, weshalb ich Städte nicht mag: In Städten sind grundsätzlich so viele Menschen unterwegs, dass die Wahrscheinlichkeit einer gehobenen Arschlochdichte rein statistisch schon deutlich größer ist als auf dem Land. Und ganz ehrlich? - Am allerliebsten möchte ich so ein Arschlochverhalten gar nicht erst sehen
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Um 8h dann ein zweiter Versuch aufzuwachen, es ging etwas besser und ich bin dann sehr langsam und vorsichtig aufgestanden, um den etwas besser Zustand bloß nicht zu verscheuchen.
Dementsprechend spät bin ich erst im Büro angekommen und nahm mir fest vor, spätestens um 16h wieder zu gehen.
Die Dinge, die dringend getan werden mussten, funktionierten dafür gut, für den Aufsichtsrat in 14 Tagen musste ich einen Zwischenabschluss zum 31.8. erstellen, der auf den ersten Versuch ohne Differenzen aufging, ich konnte es kaum selber fassen.
Kurz vor vier begann ich meine Sachen zu packen, als erst der Chef erster Ordnung anrief, der noch was besprechen wollte, dann stand noch ein Mitarbeiter auf der Matte, dann musste doch noch eben schnell eine Excel-Tabelle gefertigt werden - und dann war es plötzlich 19.45h und ich hatte grottenschlechte Laune und Hunger bis unter die Arme, da ich zu wenig gegessen hatte, weil ich ja eigentlich um 16h schon gegangen sein wollte.
Alles nicht so erfreulich.
Als ich zuhause war, rief K an und teilte mir mit, dass er keinen Hunger habe, was mich extra ärgerte, denn kurz vorher hatte er noch gefragt, was es heute zu Essen gäbe und sich auf Ofengemüse mit Schnitzel gefreut, weshalb ich mir unterwegs nicht fix etwas zu Essen mitgenommen hatte, sondern trotz Riesenhunger brav nach Hause gefahren bin, um etwas für uns beide zu kochen. Dann fiel ihm ein, dass er doch keinen Hunger hat, solche Hampeleien finde ich ja grundsätzlich sehr launefördernd.
Letztlich habe ich dann etwas für mich alleine gekocht, weil ich mittlerweile viel zu überhungert war, um noch irgendein Abholgericht haben zu wollen. Die schlechte Laune blieb aber.
Mal schauen, vielleicht klappt das morgen, mit dem früh nach Hause gehen
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Der letzte Montag war doch erst vorgestern, ich bin noch gar nicht fertig mit dem Anlauf aufs Wochenende, da geht es schon wieder von vorne los. Irgendwie komme ich bei dieser dauernden Hetze gar nicht mehr mit.
Sei's drum, heute also wieder Montag, ich hatte aber keine Zeit, zu jammern, ich hatte zu tun. Eine erläuternde Beratungsvorlage musste fertig werden, die gute Idee, mit der ich künftig so gigantisch viel Geld sparen werde, musste in einem letzten Schritt umgesetzt und freigezeichnet werden, es gab den ganz normalen Alltagskram und dann habe ich mich endlich mal mit OneNote bzw. OneDrive beschäftigt, weil ich OneNote zwar sowohl auf dem Rechner als auch auf dem iPad und dem iPhone benutze, mir aber ganz viele Funktionen dieses Programms nicht klar waren und ich ständig das Gefühl hatte, da geht noch was.
Außerdem hatte ich den Unterschied zwischen OneNote und OneDrive noch nicht verstanden. So langsam schwant mir da eine Ahnung, aber eine kurze und knackige Erklärung, was wofür entwickelt wurde und weshalb es zwei Programme sind, die an bestimmten Stellen identisch sind, an anderen aber gar nicht, die vermisse ich doch sehr.
Nun ja, ich kann jetzt immerhin Notizbücher löschen und Dateien verschieben, zwei Funktionen, die ich schon länger können wollte - heute habe ich endlich danach gegoogelt, dann ist es plötzlich sehr einfach.
Zum Abendessen gab es Pellkartoffeln mit Tomaten-Gurken-Salat aus dem Onkelgarten. Gemüse aus dem eigenen Garten ist schon etwas anderes als Gemüse aus dem Supermarkt.
Morgen habe ich Jahrestag - neun Jahre Nichtraucher. Erscheint mir gar nicht so lange, dabei ist die Vorstellung, weshalb man überhaupt raucht, so unendlich weit weg, dass ich mich wirklich nicht mehr erinnern kann.
Ich kenne auch kaum noch Raucher, bei uns im Büro gibt es nur noch eine Kollegin, die regelmäßig nach draußen verschwindet, alle anderen haben damit nichts mehr zu tun und auf den Veranstaltungen, auf denen ich mich regelmäßig rumtreibe, sind die Raucher in den letzten Jahren auch im Wesentlichen ausgestorben.
Dass es Philipp Morris immer noch so gut geht, dass die Aktie seit Jahren fast gleichmäßig stabil steht und zusätzlich eine gleichbleibend hohe Dividendenrendite ausweist, wundert mich regelmäßig. Es scheint einen harten Kern von Schattenrauchern zu geben
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Molli ist hier auf der Insel grade die Sensation, deshalb habe ich das Trum heute auch noch mal ausgiebig mit K gemeinsam beobachtet. Bei mir war allerdings die Sympathie verflogen als ich begriff, dass es "der Molli" heißt.

Mag sein, dass das so ist und dass echte Experten nur von "der Molli" sprechen, aber dann will ich schon aus Prinzip kein Experte sein, weil ich solche Sprachmaniriertheiten grundsätzlich nur albern finde und dann lieber gar nicht mehr von dem in Frage stehenden Subjekt spreche, so wichtig kann es wirklich nicht sein.
Der Molli....., wenn es irgendwelche zwingenden Gründe gibt einE (die) Lokomotive zu Der Lokomotiverich zu machen, dann will ich diese Gründe glaube ich gar nicht wissen, ich will nämlich überhaupt nicht mit Leuten reden, die sich an solchen Wortverdrehereien hochziehen. Die dürfen alle gerne "der Molli" sagen, ich muss zum Glück ja nicht mit jedem reden.
Im übrigen gehen die Meinungen zu der/die/das Molli und seinem/ihrem Ausflug nach Borkum auch durchaus auseinander, nicht alle sind hell begeistert und wenn ich so in Ruhe drüber nachdenke, dann tendiere ich durchaus zu der Meckerfraktion, die sagt, dass es ein Blödsinn ist, eine tonnenschwere Lokomotive, die zudem auch noch eine echte, wahre, Originaldreckschleuder ist, weil sie tatsächlich immer noch echten Kohlen befeuert wird, dass es also gewaltiger Blödsinn ist, solche Maschinen überhaupt noch weiter zu betreiben und dann auch noch für eine vierwöchige Herbstfrische auf eine Insel zu schicken. Wenn ich über die Argumente der Kritiker nachdenke, dann haben die wenigstens Argumente, sehr im Unterschied zu den Befürwortern, die sich hauptsächlich darüber aufregen, dass es mal wieder Leute gibt, die meckern müssen und dass einem immer aller kaputtgeredet wird und dass wir hier in Deutschland längst ein grässlicher Verbieterstaat geworden sind und dass es im übrigen noch viele, viele viel schlimmere Dreckschleudern gibt als diese(n) arme(n) Molli und man muss ja schließlich auch mal etwas genießen dürfen, was vielleicht nicht so 150% korrekt fürs Klima ist.usw. usw. - man kann sich weitere fundierte Gegenargumente sehr gut denken.
Ich finde deshalb die Argumente der Kritiker einleuchtender, die sagen, dass grade jetzt, wo sich jeder mal gründlich Gedanken übers Klima machen sollte, so eine Dreckschleuder wie diese Maschine auf einer Insel, die sich als Allergikerinsel mit Hochseeklima brüstet, nicht gut rüberkommt.
Wenn ich mich wirklich entscheiden müsste zwischen pro und contra (was ich üblicherweise ungern tue, ich kann schließlich beide Seiten verstehen), wenn ich aber wirklich müsste - dann würde ich der/die/das Molli schnellstmöglich wieder zurückverfrachten, brauchen wir auf Borkum nicht, um unser Profil zu schärfen.
Nachdem ich mich entschieden hatte, das der/die/das Molli am besten wieder zurück aufs Festland fährt, sind wir selber Richtung Festland aufgebrochen.
Es war ein etwas abenteuerlicher Rückflug, auf dem wir ziemlich lange über einer dicken Wolkendecke gefangen waren und nicht wussten, wie wir wieder runterkommen, weil, einfach sinken geht nicht - als VFR Flieger muss man zwingend reichlich Abstand zu Wolken aller Art halten.
Dafür sah es aber schön aus, von oben

Aber kurz hinter Melle riss die geschlossene Wolkendecke plötzlich auf und darunter zeigte sich wunderschönes Herbstwetter.
Mehr ist sonst nicht passiert, ich bin allerdings froh, wieder alleine zu sein, denn die beiden Menschen, die wir mitgenommen hatten, sind unbestritten wirklich sehr nett - aber auch entsetzlich anspruchslos und unglaublich rücksichtsvoll - und ich finde, es gibt kaum etwas anstrengenderes, als derart bescheidene Menschen, weil ich mich ständig verpflichtet fühlte, ihnen alles mögliche aufzudrängen und vor allem, wenn sie wirklich mal einen Wunsch äußerten, den unmöglich ablehnen konnte.
Uff, zwei Tage mit solchen Menschen und meine Sozialakkus sind tiefentladen.
Ich mag Menschen, die gradeaus sagen, was sie gerne hätten und nicht ständig irgendeine anstrengende Bescheidenheit kultivieren und mit allem, wirklich allem und sei es noch so unbequem sofort zufrieden sind und unentwegt betonen, dass man sich bitte keine Umstände machen solle.
Ich mag Menschen, die von sich aus an den Kühlschrank gehen und sich selber bedienen und nicht welche, denen ich ständig den A.sch hinterhertragen muss, weil sie zu feige sind, zu fragen, ob sie sich eventuell ein Butterbrot schmieren dürfen, wenn sie Hunger haben.
Ich mag Menschen, um die ich mich nicht 100% der Zeit kümmern muss, sondern die in der Lage sind, ihr eigenes Leben auch dann zu leben, wenn sie irgendwo zu Besuch sind. Ich mag vor allem Menschen, mit denen man einfach klar absprechen kann, was geht und was nicht.
Nach diesem Wochenende freue ich mich morgen schon fast wieder aufs Büro - da ist immerhin klar geregelt, wer was darf und wer nicht
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Ich weiß, ich weiß, ich könnte auch eine blogfreundliche, zeitlich versetzte Beitragserstellung organisieren, aber das klappt nicht, weil ich, bevor es zu spät und zu müde ist, leider keine Zeit habe.
Heute war Freitag und eigentlich habe ich mir ja vorgenommen, Freitags Homeoffice zu machen.
Das geht aber nur, wenn ich keine externen Besprechungstermine habe - und heute hatte ich erst von 9h-11h einen Termin und dann von 12h-14.30h und dann war ich so genervt, von den eher einfach gestrickten Naturellen der weiteren Teilnehmer in diesen Besprechungen, dass ich noch bis 17h brauchte, um mich wieder abzuregen.
Als ich das geschafft hatte, war es Zeit, Feierabend zu machen, weil ich noch auf den after work Flohmarkt im Süden von Münster gehen wollte und eigentlich wollte ich auch mein Auto waschen lassen, denn meine Lieblingswaschanlage ist in der Nähe vom Flohmarkt, aber als ich mit Flohmarkt fertig war, war Waschanlage zu und deshalb ist mein Auto jetzt immer noch schmutzig.
Das nur zur allgemeinen Information.
Meine Tätigkeiten heute Abend hier zu Hause: aktuell läuft die dritte Maschine Wäsche, ich habe fünf Hemden gebügelt und jede Menge Blödsinn im Fernsehen geguckt und jetzt ist es schon wieder viel zu spät für einen vernünftigen Blogbeitrag.
Morgen geht es nach Borkum. Wir werden den Schreiner mitnehmen, der letztes Jahr schon in dem vom Onkel gekauften Haus die neuen Fenster eingebaut hat, diesmal soll er mal schauen, was er in und an meinem eigenen Haus Gutes tun kann. Ich habe mittlerweile das Angebot des örtlichen Bauunternehmers, das sich preislich allerdings in Regionen bewegt, die selbst meinen Reichtum deutlich übersteigen. Oder anders ausgedrückt: 60 T€ für einen PKW-Einstellplatz und eine Fahrradschuppenerneuerung finde ich eindeutig teuer.
Aber wir werden sehen.
Morgen
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Weil ich in Summe deshalb spürbar langsamer war als sonst, dauerte alles etwas länger, auch mein Arbeitstag, ich war erst nach 20h wieder zu Hause.
Essenmachen wurde als speedcooking abgewickelt, es gab Salat und Camembert, aber weil ich insgesamt heute halt langsam bin, dauerte auch das speedcooking noch seine Zeit, das Essen selber dann auch - und jetzt ist schon wieder 22.30h und ich möchte gerne ins Bett gehen.
Viel passiert ist heute eh nicht, Büro halt, da kann man wenig erzählen.
Ich könnte aber noch ein paar Fotos vom Flug übers Ruhrgebiet nachreichen

Alles besiedelt, von oben ist das Ruhrgebiet im Grunde eine einzige, riesengroße Stadt.
Wenn man sonst eher die niedersächsische Einöde gewöhnt ist, sieht das schon gewaltig anders aus und erzeugte in mir ganz viel Dankbarkeit, dort nicht leben zu müssen. Es ist alles so voll und eng und so wenig Platz und Luft und überall Autos, die sich auf den Straßen stauen (kann man von oben sehr gut sehen).
Ich bin ja bekanntermaßen eh kein Stadtfreund - aber dieses gigantische Ruhrgebiet - das ist für mich noch mal extra gruselig. 5 Millionen Menschen, ein einziger Ameisenhaufen auf kleinstem Raum - die meisten Menschen, die dort leben, lieben es, weil sie sich in dieser Masse geborgen und sicher fühlen.
Ich finde das ja grundsätzlich völlig okay, nicht auszudenken, wenn diese 5 Millionen Menschen meinten, sie müssten alle auf dem Land leben und würden dann denselben Freiraum beanspruchen, wie er für mich selbstverständlich ist.
Ne, ne, ist schon gut so, wie es ist, ich will das auch sicher niemandem madig reden - nur ich selber muss ja zum Glück dort nicht leben.
Außerdem habe ich noch ein wenig Industriekultur fotografiert, den Rhein natürlich - und ein Feld, in das der Bauer lustige Zahlen gemäht hatte.

In Aachen am Flugplatz habe ich dann noch ein Flugzeug gesehen, was eigentlich mir gehören sollte, ich meine, es heißt fast wie ich

Aber der Eigentümer wollte es nicht hergeben.
Morgen schon wieder früh raus, weil ich zum ersten Termin bereits um 9h in Münster sein muss, besser, ich gehe jetzt auf direktem Weg ins Bett.
Nightynite
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