anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 17. Juli 2018
Zweiter Ferientag
K. ist ja gestern zurück aufs Festland gefahren und kommt erst Donnerstag wieder. Normalerweise schlafe ich schlecht, wenn K. nicht da ist, aber die Herdaufbau- und Sperrmüllrausräumaktion war wohl so anstrengend, dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als völlig ausgepowert unterbrechungslos bis heute morgen 8h durchzuschlafen. Gegen 9h war ich allerdings bereits fertig angezogen, weil ich unbedingt die Sperrmüllabfuhr bewachen wollte. Das war auch eine gute Idee, denn der Sperrmüllwagenfahrer war als Müllmann ganz alleine, nix zweiter Mann dabei, entweder ist das ein akutes Sparprogramm der Abfallbetriebe oder ein noch akuterer Personalmangel. Man weiß es nicht, aber wenn ich nicht dabei gewesen wäre, wäre das mit dem Herd und der Sperrmüllabfuhr ein echtes Problem geworden, denn auch wenn der Typ ein reines Muskelpaket war, so werfen auch echte Muskelmänner 90cm breite Range Cooker nicht mal eben so mit links in ein Sperrmüllauto.
Aber ich war ja da, konnte mit anpacken und gemeinsam mit dem Müllmuskelmann war es ein leichtes, den alten Herd mit Schwung ins Müllauto zu befördern. Um 9.30h war der gesamte Sperrmüll vom Sperrmüllauto verschluckt und ich tänzelte beglückt zurück ins Haus. So eine erfolgreiche Müllabfuhr ist schon etwas feines und bringt ein enormes Befreiungsgefühl.

Mit viel guter Laune bin ich dann in die Küche gegangen, habe mich an meinem neuen Herd gefreut und hatte Lust auf ein paar Kochexperimente.
Auf dem Herd gekocht habe ich heute zwar letztlich nur ein Huhn, aber außerdem habe ich eine sehr leckere Avocadocreme aus Resten hergestellt und ein noch leckereres Tomatenpesto. Außer zum Kochen eignet der Herd sich auch sehr gut als Ablagefläche…
Dips und Saucen finde ich immer toll, weil man damit ein einfaches Butterbrot enorm aufmotzen kann. Außerdem habe ich noch Kichererbsen eingeweicht, daraus rühre ich dann morgen noch etwas zusammen. Per Saldo hört sich das jetzt gar nicht nach sehr viel Arbeit an, ich war aber bis 15h gut damit beschäftigt, vielleicht auch, weil ich dabei natürlich auch sehr ausgiebig Rezepte durchgesehen habe. Rezepte schmökern ist der Hauptspaß beim Kochen, auch wenn ich mich dann fast nie an das Rezept halte, was ich mir als Vorlage rausgesucht habe, aber als Inspiration ist es unersetzlich.
Ansonsten war das Wetter hier heute genauso toll wie gestern und vorgestern und vorvorgestern, so kann es gerne bleiben.
Ich bin dann am Nachmittag noch ein wenig Fahrrad gefahren, habe den Glasmüll weggebracht, war bei Lidl einkaufen und habe anschließend meine Dips mit viel frischem Baguette, aufgeschnittener Hähnchenbrust und Nordseekrabben genossen, tolles Essen.
Während des Tages fiel mir immer wieder etwas ein, was mir K. aus Greven mitbringen soll, am Ende des Tages gab es eine lange Liste an Mitbringdingen, die wir vorhin gemeinsam mit Hilfe eines Facetime-Anrufes im Haus zusammengesucht haben. War lustig - und sehr praktisch
.

627 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt)   ... ¿selber was sagen?


Sonntag, 15. Juli 2018
Perfekter Tag
Manchmal gibt es Tage, das funktioniert einfach alles.
Wir sind heute mit dem Auto nach Borkum gefahren, weil ich ja jetzt für mindestens vier Wochen hier bleibe, da lohnt es sich ja auf alle Fälle,das Auto mitzunehmen.
Mein armer Westfalenmann muss allerdings noch ein bisschen alleine pendeln, er hat weniger Urlaub und muss deshalb zwischendurch immer mal wieder arbeiten.

Wenn ich so lange am Stück nicht mehr aufs Festland fahre, dann nehme ich doch ein paar Sachen mit, die ich in den nächsten Wochen hier vor Ort haben möchte, normalerweise schleppe ich ja sonst nur meine Computertasche und den Kühlschrankinhalt hin und her. Aber diesmal habe ich auch noch ein paar Anziehsachen mitgenommen (die hier auf Borkum jetzt natürlich alle nicht mehr in Schrank passen), und ein paar Büchern (um den Stapel der "will-ich-unbedingt-noch-lesen-Bücher" hier zu erhöhen) und eben allerlei sonstigen Krimskrams, weshalb ich wusste, dass ich genug Zeit zum Packen brauche. Ich finde ja Kofferpacken sowieso schon gräßlich, wenn dann noch Zeitdruck dazukommt, braucht es nicht mehr lange, bis ich vor lauter schlechter Laune nur noch keife.
Aber heute hat einfach alles gepasst.
Es gab keinen Stress, keine Hektik, wir haben alles ganz entspannt und in Ruhe erledigt, Taschen gepackt, Auto gepackt, Haus geputzt und sind trotzdem rechtzeitig genug losgefahren und hatten am Ende keine unnötigen Wartezeiten, besser geht nicht.

Das Wetter war aber auch einfach nur perfekt, wir sind die ganze Zeit offen gefahren und dabei ganz entspannt mit 100km/h über die vollkommen leeren Straßen gegondelt. Die Straßen waren wirklich so leer, dass es schon fast gespentisch war, vor uns keiner, hinter uns keiner, auf der Gegenfahrbahn keiner, und das auf der klassischen Route Richtung Nordsee am ersten Ferienwochenende von NRW, keine Ahnung, wo die Menschen alle waren.



In Appingedam hatten wir dann genug Zeit für unseren klassischen Stop bei McDov. Wir stehen beide ungemein auf diese McKrokett, die es halt nur in Holland gibt, weshalb es jedesmal eine mittlere Katastrophe ist, wenn die Zeit nicht reicht für diesen Schlenker.
Heute war alles prima, wir hatten sogar genug Zeit, um gleich dort vor Ort in dem hübschen Außengelände draußen unser Schlemmermenü zu essen. Anschließend Weiterfahrt bis zur Fähre, die grade einlief als wir ankamen und erstaunlich leer war.
So ohne Geschubse, Gedrängel und heulende und kotzende Kinder auf dem Oberdeck macht so eine Überfahrt bei diesem Wetter dann richtig viel Spaß.
Wenn es nach mir geht, könnte das immer so sein.
K. hat ganz viele Fotos gemacht.





Neue Premiere heute: Das erste Mal als letztes Auto von der Fähre gefahren, das hatte ich auch noch nicht. Ganz hinten stand zwar noch ein Auto, das war aber ein "nachgeführtes", d.h. das kam ohne Fahrer, das wird irgendwie von einem Mitarbeiter der AG Ems an Land gefahren und fährt deshalb "außer Konkurrenz".

Hier im Haus war alles fein, J. hat sich gefreut, endlich wieder Gesellschaft zu haben, er war jetzt 14 Tage alleine hier, hat sich aber tapfer gehalten.
Morgten räumen wir den Schuppen aus, denn Dienstag ist Sperrmüll und dann werde ich mal so ganz langsam und allmählich in den Urlaubsmodus gleiten
.

609 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt)   ... ¿selber was sagen?


Freitag, 13. Juli 2018
Theater
Ich war heute kulturell unterwegs.
Mein Verhältnis zu Kunst und Kultur ist tendenziell eher ein wenig distanziert, der Hurz-Sketch von Hape Kerkeling beschreibt schon sehr präzise, wie albern dieser Kulturschnickschnack sein kann, weshalb ich oft Schwierigkeiten habe, moderne Kunst ernst zu nehmen.
Als ich neulich eine Einladung bekam, mir das neue Stück im Wolfgang Borchert Theater anzuschauen, von dem ich schon verschiedene Berichte in der Presse gelesen hatte, die überwiegend begeistert waren, war ich immerhin neugierig genug, um diese Einladung anzunehmen.
Die haben für ihr aktuelles Stück nämlich die Bühne ins Hafenbecken gebaut und inszenieren ein eher unbekanntes Shakespeare Drama, der Sturm, in moderner Bearbeitung.
„Klassiker in moderner Bearbeitung“ ist der Klassiker zum Possen reißen, entweder für Kritiker, die sich in Verrissen austoben oder für Autoren, die dabei ihre wahre Kreativität zeigen können.
Da das Stück bisher nicht verrissen wurde, ging ich davon aus, dass es lustig ist und so war es auch.
Geile Licht- und Technikeffekte, Schauspieler, die alle naselang ins Wasser fielen, ein Geist, der Arielle hieß und als Rocker hergerichtet permanent auf einem Jetski mit Vollgas um die Bühne kurvte und coole Sprüche abließ, das hatte schon was und ich finde, der Abend hat sich gelohnt.


.


.

.

707 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt)   ... ¿selber was sagen?


Donnerstag, 12. Juli 2018
Mein Auto war in der Werkstatt
Meine Auto verlangte nach einem Ölwechsel.
Moderne Autos wissen ja selber, was für sie gut ist und geben rechtzeitig Bescheid, damit man für sie einen Termin in der Klinik Werkstatt machen kann.
Meines sagte mir letzte Woche: "Ölwechsel in acht Tagen" und ich finde das wirklich rücksichtsvoll und mitgedacht, da bleibt noch genug Vorlauf, um einen passenden Termin zu finden.
Heute morgen war der Ton dann schon etwas ruppiger: "Ölwechsel JETZT!" stand im Display, auch noch mit Großbuchstaben und Ausrufezeichen. Das Auto behandelt mich wie ein großmütiger Großgrundbesitzer seine Sklaven. Natürlich ist man grundsätzlich freundlich und höflich, wir leben ja in aufgeklärten Zeiten und auch Slaven kann man respektvoll behandeln, ist auch sinnvoll unter dem Aspekt der Mitarbeitermotivation etc., die Produktivität steigt nachweisbar, wenn Sklaven sich gut behandelt fühlen.
Aber wenn sie nicht freiwillig spuren, dann muss man eben deutlich werden. JETZT! Großbuchstaben und Ausrufzeichen. Zum Glück war auch genau heute und jezt der Termin in der Werkstatt ausgemacht, ich möchte gar nicht wissen, womit mich das Auto morgen angeblinkt hätte.
Ich habe ja einen Golf und beim letzten Termin sagte mir der Servicemitarbeiter, dass ich ein "Wartungsflatrate-Abo" abschließen könne, läuft drei oder vier Jahre, ich zahle monatlich 27,50 € und dafür werden während der Laufzeit alle planmäßigen Inspektionen, Wartungen und vorgesehenen Austauschdinge ohne weitere Berechnung in einer VW-Werkstatt meiner Wahl erledigt.
Finde ich eine gute Sache, weil ich dieses Abo natürlich gleich einen Tag vor der letzten Inspektion abgeschlossen habe, so dass ich dafür schon nichts extra bezahlen musste und in dieser Inspektion stand ein Getriebeölwechsel auf dem Programm, was für ein DSG-Getriebe, wie es in meinem Golf verbaut ist, rund 300€ kostet, plus weitere Inspektionsarbeiten bedeutete das, dass nur diese Inspektion schon fast zwei Jahre Monatraten abdeckte. Ich war mit dem Deal sehr zufrieden.
Jetzt wollte das Auto ölgewechselt werden, mir war's recht, ist alles von meiner Flatrate abgedeckt und Anspruch auf einen Mietwagen habe ich dann auch.
So kam es, dass ich heute Skoda Rapid fuhr.
An ein Auto mit Schaltung bin ich ja nun schon seit Ewigkeiten nicht mehr gewöhnt, Anfahren verlernt man zwar nicht, aber dass man wirklich ständig aktiv die Gänge wechseln muss, das habe ich ständig aktiv vergessen. Bis in den dritten Gang habe ich mich noch aufs Schalten konzentriert, aber dann hatte die Kiste ja genug Schwung, es ging nur noch grade aus und ich habe mich spannenderen Dingen zugewandt, zB der Erkundung der eingebauten Elektronik und was auf dem Riesendisplay denn so alles angezeigt wird. Ist ja schon interessant, was andere, neue Autos da so draufhaben.
Mein Golf wird jetzt vier Jahre - was die eingebaute Elektronik angeht sind das fast zwei Generationen.
Naja, und weil ich die Elektronik und das Durchklicken aller Displayansichten so spannend fand, habe ich das Schalten darüber ganz vergessen und wunderte mich nur, warum das Auto bei 100 km/h so entsetzlich laut ist. Es fuhr halt noch immer im dritten Gang.....
Mental note to myself: Niemals ein gebrauchtes Mietwagenauto kaufen, da sind vorher nur Irre mit unterwegs gewesen
Um den heutigen Autotest in Gänze abzurunden: Ich mag meinen 4Jahre alten Golf deutlich lieber als den funkelnagelneuen Skoda Rapid, ich habe aber auch einen Golf mit superhyperluxus Topausstattung (war mal ein Vorführwagen, kein normaler Mensch bestellt sonst so viele Extra, wie in diesem Auto verbaut sind, denn der Listenpreis war ungefähr das doppelte der Grundausstattung), aber wenn man sich mal an all diesen Luxus gewöhnt hat, dann steht man einer simplen Basisausstattung immer ein wenig befremdet gegenüber. Allein schon die Schalterei. Und dann hatte dieses Auto auch noch sechs Gänge. 6! Ich meine, nach einem halben Tag Autofahren hat man doch eine Sehnenscheidenentzündung von der ganzen Rührerei.
Als ich den Führerschein gemacht habe, waren vier Gänge das höchste der Gefühle, vier Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang, da kann man die Schalterei noch nebenher erledigen. Aber bei sechs (6!) Gängen wird Schalten ja zu einem Hauptberuf. Krank.
Ich war froh, dass ich am Abend wieder mein eigenes Auto zurückbekam und gehe davon aus, dass für das nächste halbe Jahr jetzt erst mal Ruhe ist, was die Werkstattbesuchswünsche des Autos angeht
.

930 x anjeklickt (3 mal hat hier schon jemand geantwortet)   ... ¿selber was sagen?


Freitag, 29. Juni 2018
Optische Täuschungen
Heute: Eröffnung der Sonderausstellung „Das Gehirn“ im Naturkundemuseum. Spannende Dinge, die dort ausgestellt und erklärt werden. Die Station mit den optischen Täuschungen ist natürlich besonders faszinierend.



Dass der Dino nur ein 2D Bild auf der Wand ist, kann man sich noch vorstellen, auch wenn es recht realistisch wirkt, wenn man so tut, als ob man die Tür zur drückt. Die grauschattierten Schachfelder fand ich dagegen wirklich, wirklich bemerkenswert. Das hellgraue B und das dunkelgraue A sind tatsächlich ein und derselbe Farbton, man glaubt es nicht
.

692 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt)   ... ¿selber was sagen?


Sonntag, 10. Juni 2018
Alles außer Arbeit
Ich hatte mir für heute ja eigentlich jede Menge Schreibtischarbeit vorgenommen, aber das "eigentlich" sagt ja schon alles, es hat fast erwartungsgemäß nicht funktioniert. Ich war gegen 10:30 Uhr fertig aufgestanden und angezogen, machte eine Runde an meinem Computer vorbei und stellte fest, dass ich überhaupt keine Lust hatte, mich bei fast 30° Innentemperatur im Zimmer aufzuhalten und leise vor mich hinzuschwitzen, stattdessen war mir spontan nach einkaufen.
Ich wollte unbedingt in einen DM Markt, weil es nur da meine Lieblingscreme gibt und ich die dringend nachkaufen muss und normalerweise hätte ich es gut mit einem Flohmarktbesuch in Münster verbinden können, denn auf dem Rückweg komme ich dann ganz automatisch an einem DM Markt vorbei. Aber der Flohmarkt in Münster fiel heute aus. Und nur zu dem DM Markt nach Münster zu fahren, das fand ich langweilig. Deshalb kam ich auf die Idee, nach Rheine zu fahren, denn dort gibt es nicht einen DM Markt, sondern dort gibt es auch die Ems Galerie, eine für westfälische Verhältnisse durchaus große Einkaufsmall, die ich immer schon mal besuchen wollte, vor allem weil es in der Ems-Galerie auch einen TK-Maxx gibt und dafür lohnt sich so ein Ausflug doch ganz bestimmt. Fand ich.
Auf dem Weg nach Rheine habe ich dann noch einen Zwischenstopp in meinem Lieblingssecondhandladen in Emsdetten gemacht, das war äußerst erfolgreich und ich bin erst gegen 13h mit sehr guter Laune und einem bereits halbvollen Kofferraum weiter nach Rheine gefahren. In der Ems-Galerie angekommen, stellte ich fest, dass der DM-Markt ein Müller-Markt ist, aber immerhin war der TK-Maxx der TK-Maxx.
Vier Stunden hat dann mein Shopping-Exzess in diesem Laden gedauert, es gab eine ganze Abteilung mit hochwertigstem Küchenkram zu TK-Maxx Preisen, an so etwas kann ich ja nicht vorbeigehen.
Gegen 18h war ich dort fertig und habe mir dann von Tante Google zeigen lassen, dass es außerhalb der Ems-Galerie doch einen DM Markt in Rheine gibt und dass er gar nicht so weit weg ist und deshalb bin ich dort auch noch hingegangen und habe meine Creme bekommen und alle meine Payback Punkte eingelöst und überhaupt war der gesamte Tag rundum erfolgreich.
Ich finde, Schreibtischarbeit sollte man nicht so ernst nehmen
.

1025 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt)   ... ¿selber was sagen?


Mittwoch, 6. Juni 2018
Was ich heute alles so nicht mache
Die Kombination aus "ihr geht mir alle auf die Nerven" und "ich habe jetzt keine Lust mehr" heißt Schuhe kaufen. Zumindest bei mir.
Ich fürchte, ich habe durchaus schon ziemlich viele Schuhe, um nicht zu sagen, schon ziemlich sehr viele, andererseits kann man als Frau nie genug Schuhe haben, man muss also nur die richtigen Grundannahmen treffen, dann klappt das schon alles.

Eigentlich hatte ich mir überlegt, ob ich heute wieder bei diesem WmdedgT von Frau Brüllen mitmache, aber dann habe ich gelesen, dass sie ausdrücklich schreibt, dass es KEINE Blogparade ist und nun ist es mir peinlich.
Ich habe zwar nicht verstanden, warum sie meint, dass es keine Blogparade ist, denn für einen Außenstehenden erfüllt Ihre Aktion alle Merkmale einer Blogparade: Einer gibt ein Thema vor und stellt seinen eigenen Blog als Verlinkungsplattform zur Verfügung - und jeder der mitmachen möchte, schreibt etwas zu diesem Thema, verlinkt seinen Blog bei dem Veranstalter und dort sind dann alle Blogs wie eine Parade versammelt , d.h. jeder, den das Thema interessiert, kann sich dort systematisch durch alle Blogs klicken.

Für mich ist diese WmdedgT-Aktion eine lupenreine Blogparade. Aber wenn Frau Brüllen sagt, es ist keine, dann ist es eben keine, ihr Blog, ihre Regeln, aber genau dann traue ich mich nicht mehr, dort mitzumachen, denn dann scheint es ein kleiner, feiner, fester Kreis von auf welche Art auch immer auserwählten Bloggern zu sein, die dort eingeladen sind und bei solchen elitären Netzwerkzirkeln gehöre ich ja fast zwangsläufig nicht dazu, ich bin einfach nicht gut im Netzwerken, im interaktiven, sozialen Kuscheln noch viel weniger.
Zwar gibt es auch immer wieder einzelne, kleine, seltsame Sonderblogger, die dort ganz bestimmt ungefragt und unaufgefordert mitmachen - aber das hat man ja oft in etwas größeren Gruppen, die sich in der Öffentlichkeit bewegen: ein paar merkbefreite, dafür aber tiefenentspannte Sonderlinge mischen sich gerne mal unter derart geschlossene Gesellschaften.

Ich gebe zu, ich habe die Aktion auch zunächst falsch verstanden, aber nachdem Frau Brüllen jetzt regelmäßig und das auch noch in GROSSBUCHSTABEN lautstark verkündet, dass es wirklich KEINE BLOGPARADE ist, nun irgendwann hab dann auch ich es mal begriffen und deshalb klinke ich mich dort aus und blogge lieber unaufdringlich und verschüchtert hier ganz alleine weiter vor mich hin. Andererleuts Kreise zu stören muss ja nun auch wirklich nicht sein.

Ich musste mir deshalb heute auch keine Mühe geben, irgendetwas besonders gut und interessant blogbares zu erleben, ich habe mich den ersten Teil des Tages deshalb vorwiegend damit beschäftigt, mein E-Mail-Postfach mal wieder aufzuräumen und nebenher habe ich diverse Excel-Tabellen kontrolliert und hübscher gemacht. Sehr viel Putzarbeiten also bei mir.

Dann bin ich schon vor 17h leicht genervt einfach nach Hause gefahren, ich hatte noch einen Termin beim Arzt, die frisch gezapften Blutwerte besprechen , alles unverändert, wenigstens hier verläuft mein Leben konstant. Anschließend Ausflug ins Schuhgeschäft, dort habe ich ein Paar wirklich wunderschöne Schuhe gesehen, für die der Tag aber noch nicht miserabel genug verlaufen war, als dass ich mir so ein höllenteures Paar zum Trost hätte gönnen dürfen, deshalb ausgewichen auf ein paar bequeme Sandalen von Gabor, von denen habe ich schon zwei Paar, aber wer schwarz und rot hat, muss auch grau haben, hier kann ich jetzt also mithalten.

Dann Salat und Obst einkaufen, J. hatte eine Wassermelone bestellt, die Dinger sind ja schon schwer, aber eben auch lecker und passen übrigens auch prima in Salat.

Für morgen habe ich schon eine große Schüssel Obstsalat gerichtet, da muss der Tag ganz bestimmt deutlich besser werden als dieser
.

955 x anjeklickt (4 mal hat hier schon jemand geantwortet)   ... ¿selber was sagen?


Donnerstag, 31. Mai 2018
Hitze, Gewitter und Alkohol
Eigentlich wollten wir ja schon gestern nach Borkum fliegen, wir haben beide früh Schluss gemacht und waren auch beide um kurz nach 16h schon zu Hause, aber wir waren nicht nur früh zu Hause, wir waren auch beide völlig k.o., es war gruselig heiß und wir hatten zu wenig geschlafen. Als wir uns beide nur ganz kurz auf dem Bett ausgestreckt haben, war es plötzlich ganz spät, keine Ahnung wie das passieren konnte, aber den Flug mussten wir auf heute verschieben, weil wir nicht mehr pünktlich vor Flugplatzschließung auf Borkum angekommen wären. Tja, so waren wir wenigstens heute morgen ausgeschlafen.
Heute Vormittag klappte das mit dem Wetter noch wunderbar, die Unwetter zogen erst ab Mittag auf.
Allerdings war es so diesig, dass man höchstens 3km Sicht hatte, beim Fliegen ist das ziemlich wenig.
Aber mittlerweile kann der Flieger die Strecke ja schon fast alleine, er hat ja einen Autopilot.

Hier auf Borkum ist die Hitze naturgemäß deutlich angenehmer zu ertragen, weil am Wasser immer ein leichter Wind weht, wir sind deshalb am Nachmittag erst mal zum Strand gegangen.
Innerhalb von fünf Minuten zog es sich dann plötzlich zu und man konnte den Wolken deutlich ansehen, dass sie Unwetter im Sinn hatten.


Wir haben es grade noch rechtzeitig nach Hause geschafft, um die Fenster zuzumachen, bevor hier die Welt unterging.

Draußen ist es jetzt angenehm frisch, hier drinnen zeigt das Thermometer immer noch 25°C.
Dagegen hilft am besten Alkohol. Die Eismaschine hat mittlerweile auch schon 14 Eiswürfel produziert. K. jammert, dass sei viel zu wenig für einen vernünftigen Caipi, ich finde, es reicht schon

Prost
.

1075 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt)   ... ¿selber was sagen?


Montag, 28. Mai 2018
Das Konzert
"Wie war das Konzert?" wurde ich heute natürlich gefragt, und unabhängig davon, ob das nur eine reine Standard-Höflichkeits-Floskel-Frage war oder echtes Interesse, wie ausgerechnet ich das Konzert fand, habe ich sorgfältig darüber nachgedacht und fasse meine Eindrücke mal wie folgt zusammen:Es war durchaus eine interessante Erfahrung, die ich auch nicht missen möchte - aber nun ist auch gut, wiederholen muss ich es nicht.

Da ich weder ein enthusiastischer Musikfan bin noch sehr viel Wert auf Massenveranstaltungen lege, war das auch kaum anders zu erwarten, aber immerhin bin ich jetzt einmal in der Elbphilharmonie gewesen und außerdem habe ich auch noch ein Konzert einer Gruppe gehört, das ich unter Umständen auch ohne das Extraschmankerl "Elbphi" vielleicht tatsächlich mal besucht hätte, dass ich jetzt mit einem Aufwand gleich zwei Fliegen erschlagen konnte, finde ich sehr praktisch.

Es gab gestern vieles, was ich sehr interessant fand und mit großer Faszination genau beobachtet habe, allen voran natürlich die Menschen, dabei vor allem die anderen Konzertbesucher, aber auch die sonstigen Besucher auf der Plaza der Elbphi waren spannend zu beobachten.

Denn, das habe ich auch gestern erst gelernt, es gibt im 6. Stock eine rund um das Gebäude verlaufende Besucherterrasse, die auch Nichtkonzertbesucher unabhängig von jedem Konzert besichtigen können und davon rege Gebrauch machen. Da wir mit ausreichend zeitlichem Vorlauf in der Elbphi angekommen waren, konnten wir natürlich vor dem Konzert auch auf der Plaza flanieren. Die 6. Etage mit der Aussichtsplattform heißt tatsächlich "Plaza", bei mir kam allerdings bei dem Blick auf den Hamburger Hafen eher nur ein spärliches italienisches Flair auf, obwohl das Wetter gestern in Hamburg durchaus südländisch war.
Ich meine, klar, die Hamburger nennen ihren Hafen gerne das Tor zur Welt - aber bei allem Respekt, es ist auch nichts anderes als ein gewaltig ausgebauter Containerhafen an einem Fluss mitten auf dem platten Land - und romantisches Fernweh stellt sich bei mir da eher nicht ein, schließlich ist das Meer noch ziemlich weit weg. Wer auf Industriekultur steht, mag den Anblick eines Containerhafens schön finden, ich fand das alles eher hässlich.
Die schönste Stelle war noch das Panorama mit dem Blick auf die Stadt, vielleicht auch, weil vor dem Speicher auf der Seite ein Schiff mit einem sehr heimatlich klingenden Namen lag.  😎 


An den Besuchern, die sich da gestern stapelweise auf der Terrasse drängelten (Sonntag und Traumwetter, wann, wenn nicht gestern, soll es da voll sein) hat mich vor allem die bunte Mischung der Persönlichkeiten beeindruckt. Vom Punk über den geschniegelten Banker im Businessoutfit war alles dabei, so eine bunte Mischung an Menschen/Touristen/Besuchern hätte ich Hamburg gar nicht zugetraut und hatte kurz das Gefühl, ich hätte mich in der Gegend vertan und wäre doch irgendwo mitten in Berlin gelandet.
Eine Stunde vor Konzertbeginn wurde dann der Aufgang zum großen Saal geöffnet, dort wurden einmal die Karten gescannt, fertig, mehr Einlasskontrolle war nicht. Zwar passen 2.200 Leute in den Saal und natürlich war das Konzert ausverkauft (es war schon 10 Minuten, nach dem der online Verkauf im September 2017 begonnen hatte, ausverkauft gewesen), aber weil sich die Plätze über mehrere Etagen mit vielen verschiedenen Eingängen verteilen, verläuft sich das alles sehr gut und ich hatte keinmal das Gefühl, dass es mir alles zu voll oder zu bedrückend ist, höchstens draußen auf der Besucherterrasse, da war es mir irgendwann zu voll und ich wollte dort wieder weg.
Da ich ja ein grundsätzliches Problem mit Menschenmengen habe und schnell beginne, mich ausgesprochen unwohl zu fühlen, wenn zu viele Menschen um mich herum sind, gehe ich auch ungern auf Konzerte, aber in Essen in der Philharmonie zB ist alles viel enger und in der Größenordnung komme ich auch grade noch damit klar.

Da ich keine Lust mehr hatte, noch mehr von den siebenundzwanzigtausend Stufen, die in diesem Gebäude verbaut sind, zu erklimmen, um auch den Rest des Bauwerks zu besichtigen, habe ich mich vor der Einlasstür zu unserem Abschnitt hingesetzt und Leute geguckt.
Ich selber hatte ja am Morgen schon mit mittelprächtig viel Getue und Rumprobiererei fast eine Stunde gebraucht, bis ich das für meinen Geschmack passende Outfit für so ein Konzert zusammengestellt hatte, ich war also ausreichend neugierig, was die anderen Besucher so als Kleidung wählen und ob ich einigermaßen richtig liege, mit meinen Styling-Überlegungen.
Was ich schon nach kürzester Zeit feststellte: ich hätte gar nicht falsch liegen können, mit meiner Stylingwahl, weil von Jogginghose mit Schlafanzugoberteil und Badelatschen über Jeans mit T-Shirt und Hotpants mit Plateaustiefeln bis zu festlicher Abendgarderobe wirklich alles dabei war. Wenn man eines über das Styling der Besucher bei diesem Konzert sagen kann, dann, dass wohl keiner wusste, welches Styling für diesen Abend wohl mehrheitstauglich sein wird.

Okay, es war ein Konzert der Gruppe Element of Crime und die Gruppe selber gibt weder einen typischen Stylingstil vor, noch pflegt sie selber einen. Der Leadsänger trug einen dunkelgrauen Anzug mit dunkelbuntem Hemd, die anderen Bandmitglieder waren total unauffällig gekleidet. (So unauffällig, dass ich es schon wieder vergessen habe, wahrscheinlich also Jeans mit T-Shirt.) Echte "Freaks" unter den Fans dieser Gruppe sind auch eher Mangelware, das Publikum bewegte sich überwiegend in meiner Altersklasse +/- 15 Jahre, also irgendwas so zwischen 40 und 70, mit Tendenz zum älteren Studienrat, ich muss wohl damit leben, dass ich selber dann auch zu dieser Gruppe gehöre. Ein Vorteil dieser "zivilisierten" Fangruppe ist ihre ausgesprochene "Stimmungsfriedlichkeit" (wo die Randgruppe mit den Badelatschen und den Jogginghosen herkam, ist mir ein Rätsel, aber davon gab es tatsächlich mehrere, wobei, es kann auch sein, dass ich den aktuellen Modechic nicht erkannt habe und Birkenstocks samt Bequemhose jetzt wirklich ausgehtauglich sind).
Zwei Sitze weiter saß eine Dame, die bei irgendeinem besonders schmissigen Lied mal versuchte mitzuklatschen, erntete damit aber so viele vernichtende Blicke aus allen Sitzen um sich herum, dass sie sehr schnell wieder brav stillsaß.
Erstens passt so etwas nicht zu Element of Crime, die vor allem wegen ihrer intellektuellen Texte gerühmt werden und zweitens und schon mal gar nicht nicht in die Elbphilharmonie.
Schunkeln oder mitklatschen - hallo, wir sind hier schließlich nicht bei Helene Fischer, Jogginghose und Birkenstocks hin oder her.

Als das Konzert begann und ich Herrn Regener so beim Singen seiner Lieder zusah, fiel mir ein, dass ein Konzert, bei denen man die Sänger sieht, genauso enttäuschend sein kann, wie die Verfilmung eines Buches. Man hat sich halt so seine eigenen Vorstellungen davon gemacht, wie der Sänger dieser Lieder, die man sonst nur von einer CD kennt, sich beim Singen wohl bewegt - und eines kann ich sehr deutlich sagen: Dass er beim Singen gebremst-spastisch mit den Armen rudert und dabei ein wenig aussieht wie ein Joe Cocker Imitat (den ich auch mal live gesehen habe und mich dabei weggeschmissen habe vor Lachen, weil er beim Singen die ganze Zeit so seltsam mit den Unterarmen wackelt), also mit solchen eher desillusionierenden Bewegungen habe ich ganz bestimmt nicht gerechnet.

Ob jetzt die vielgepriesene Akkustik der Elbphi wirklich so gigantisch genial ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
Hätte einfach nur ein Klavier auf der Bühne gestanden, auf dem ein Mensch ohne weiteren elektronischen Firlefanz gespielt hätte, dann hätte ich natürlich auch die Akkustik bewerten können, aber bei diesem Konzert gab es natürlich Lautsprecher und Mikrofone für die Musiker, außerdem jede Menge Techniker, die die Elektronik steuerten und ich wage mal zu behaupten, dass die Akkustik der Location für solch ein Konzert ziemlich schnurzepiepegal ist. Ich fand es ziemlich laut (aber okay, ich finde die meiste Musik zu laut), insgesamt war es aber grade noch zu ertragen. (Ich war mal auf einem Udo Lindenberg Konzert, da wurden Ohrstöpsel am Eingang verteilt und ich musste trotz tiefeingedrückter Ohrstöpsel nach 2/3 des Konzerts den Saal verlassen und habe die restliche Zeit auf der Toilette abgewartet, dass das Klingeln in meinen Ohren sich wieder legt.) Diesmal habe ich die gesamte Zeit durchgehalten, aber hätte ich einen Lautstärkeknopf gehabt, dann hätte ich es noch etwas weiter runtergedreht. Ich werde nie verstehen, warum Musik für die meisten Menschen erst durch viel Lautstärke an Qualität gewinnt. Ich werde übrigens auch nicht verstehen, warum so viele Sänger so schrecklich schreien müssen beim Singen. Adele zB schreit mir eindeutig viel zu laut. Oder auch Bernd Begemann, den die Element of Crime Band für einen Gastauftritt eingeladen hatte und der (zum Glück nur ein) Lied alleine vortrug. Der schreit auch wie irre - und wackelt dabei mit seinem dicken Bauch und den Armen gleichzeitig so sehr, dass man Sorge hat, dass er grade von einem akuten Parkinsonanfall geschüttelt wird und nicht heil wieder von der Bühne kommt.
Einen weiteren Gastauftritt hatte so eine Berliner Boyband (Isolation Berlin), die hauptsächlich fürsorgliche Muttergefühle in mir weckte, weil ich dem splitterdürren Kerlchen, der den Sänger machte und passend zu seiner Figur und seinem hospitalistischen Dauerschleifenschaukelgesangsgejammer auch in einem 40er Jahre (Nach)kriegsoutfit (zu kurze Hosen, graues Schlabberhemd und Schiebermütze) auftrat, weil ich dem armen Jungelchen also immerzu sagen wollte: "Es wird doch alles gut. Musst nicht so weinen und jammern. Du bist nicht schuld und du bist auch nicht böse. Wir gehen nachher zum Arzt, der gibt dir eine Spritze und dann geht es dir sofort viel besser."

Die Gäste waren also eher nicht so der Bringer, aber vielleicht wurden sie auch grade deswegen ausgewählt: Damit die Musik von Element of Crime besonders positiv hervorsticht, so, wie hübsche Mädchen ja auch oft eine Freundin haben, die auffallend hässlich ist - der optische Abstand macht die Schöne dann einfach noch schöner.
Während der Gastbeiträge habe ich mich also ausgiebig gelangweilt und dabei das getan, was unter Twitterusern sonst sehr beliebt ist, wenn sie beim Arzt im Wartezimmer sitzen, ich habe den Fußboden fotografiert.
Hier also eine offizielle Wazibo Kosabo-Aufnahme:


Wir saßen ja ganz weit vorne, Reihe 5 und ich hatte auch noch den Platz am Gang, so dass mir niemand die Sicht versperren konnte, weshalb ich natürlich auch sehr hübsche Aufnahmen von dem Geschehen auf der Bühne machen konnte, die traue ich mich aber nicht hier hochzuladen, grade Sven Regener ist ja bekannt für seine individuelle Copyrightauslegung, da habe ich keinerlei Neigung, mich irgendwie in die Nesseln zu setzen
Aber die Elbphi allgemein darf man knipsen, deshalb hier:


Oben mein Blick auf die Bühne (als Saal und Bühne noch leer waren) und darunter der Blick über die Bühne - in der Elbphilharmonie sitzt das Publikum auch zu einem großen Teil oben hinter der Bühne - die dort saßen hatten immerhin den Vorteil, dass sie die optisch teilweise nicht sehr ansprechende Performance auch nicht so genau sehen mussten.

Gegen 22.20h war Schluss, wir hatten uns den Luxus geleistet und im Elbphiparkhaus geparkt (für 5€/Stunde ist das Luxus, finde ich), dafür haben wir dann nix vor Ort verzehrt, per Saldo haben wir also wahrscheinlich gleich viel Geld ausgegeben, wie die sparsamen Parker, die sich Getränke vor der Show leisten, um alles gründlich zu genießen.
Wir waren vor dem Konzert mit N. beim all you can eat Japaner, weshalb wir mehr als kugelrund satt waren und unser Vermögen viel lieber fürs Parken verschleuderten, damit wir mit dem dicken Bauch nicht so weit laufen mussten
.

1594 x anjeklickt (3 mal hat hier schon jemand geantwortet)   ... ¿selber was sagen?


Sonntag, 27. Mai 2018
Geputzt
Wir sind heute tatsächlich angemessen früh aufgestanden, haben den Grünschnitt zum Entsorgungshof gebracht, den Glasmüll eingeworfen und die Bügelwäsche abgeholt.
Anschließend haben wir das Haus geputzt, was es ausgesprochen nötig hatte, dann sind wir einkaufen gefahren und haben spontan zwei Liegen für den Garten gekauft und mal wieder Gemüse für unseren Dauergrillbrenner.

Die Hecke wird tatsächlich wieder grün,


Oben zwei Bilder aus April, darunter Fotos von heute

Und auch ansonsten sieht der Garten im Moment recht eindrucksvoll aus


Zum Abschluss noch die unvermeidbaren Grillbilder


Lecker war‘s, wie üblich
.

691 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt)   ... ¿selber was sagen?