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Donnerstag, 19. Februar 2026
Immerhin eine kleine Aktivität
anje, 18:40h
Das Leben hier auf der Insel läuft eindeutiger langsamer als das Leben auf dem Festland, schon allein deshalb, weil man gar nicht so viel machen kann bzw. machen muss.
Auf dem Festland gibt es immer nur vereinzelt mal Tage, an denen ich das Haus nicht verlasse, an den allermeisten Tagen gibt es irgendetwas außerhalb des Hauses zu tun.
So fahren wir viel nach Rheda, weil wir dort irgendwelche Baustellentermine haben und das fühlt sich dann schnell wie ein ganzer Arbeitstag an, denn alleine die Fahrt dauert hin und her ja schon fast drei Stunden.
Dazu dann die Zeit auf der Baustelle, Besichtigung, Besprechung, eventuell noch mal hier gucken und dort schauen, schnell sind dann noch mal 3-4 Stunden um.
Dann geht man noch mal mit dem Hund eine Runde, weil der ja auch noch Bewegung braucht und schon ist man insgesamt mehr als acht Stunden unterwegs und wenn man abends wieder zurück ist, ist man müde und k.o. bwie von einem kompletten Arbeitstag, denn man ist das alles ja gar nicht mehr gewöhnt.
Aber auch ohne Baustelle ist man auf dem Festland mehr unterwegs, einfach weil es mehr Möglichkeiten gibt. Nicht nur diverse Einkaufsmöglichkeiten, sondern vor allem auch Arzttermine, Physio, Brille, nur der Gesundheitskram beschäftigt ja schon. Okay, wenn man ausschließlich hier auf der Insel lebte, so wie der Onkel zB, dann würde der Gesundheitskram noch viel mehr beschäftigen, denn dann müsste man für jeden Termin extra aufs Festland fahren, das ist noch viel umständlicher, schon aus diesem Grund bin ich natürlich froh, dass ich für diese Dinge immer noch einen zweiten Standort habe.
Grundsätzlich gibt es auch hier auf der Insel eine Menge Dinge, die wir tun wollen, sollten oder müssten, nicht nur der gesamte Adminkram am Computer, der ja eh ortsungebunden ist und hier fast noch mehr drängelt als auf dem Festland, eben weil man den ganzen Tag zu Hause ist, sondern auch allgemeine Handwerksdinge am und ums Haus fallen eigentlich ständig an oder stehen teilweise auch schon seit Ewigkeiten auf der to-do-Liste, es müsste jetzt nur noch gelingen, dass man sich dazu auch aufrafft, was aber aus so einem langsamen Leben heraus noch viel schwerer fällt, weil man schon gleich keinen Anfangsschwung hat.
Heute ist es uns immerhin gelungen, eine Fuhre Sperrmüll zum Müllplatz zu bringen, denn der Onkel hatte aussortiert und uns gebeten, ob wir ihm das Zeug zur Kippe fahren, weil vor seinem Haus eine Baustelle ist und er nur sehr schlecht aus der Garage kommt.
Seitdem wir den Bully haben, ist das ja alles kein Problem mehr, wir haben die Gelegenheit genutzt und auch gleich Kram von uns mitentsorgt, denn vom Ausräumen des alten Schuppens steht hier noch genug Müll rum, der auf eine Entsorgung wartet.
Müllloswerden ist fast so befriedigend wie einen dicken Pickel auszudrücken, es ist ein wunderbares Gefühl, wenn das Zeug endgültig verschwunden ist, dementsprechend gute Laune hatte ich heute.
Anschließend haben wir beim Vaterhaus noch Batterien in einer der Kameras gewechselt, zwei Dinge an einem Tag erledigt, es grenzt schon fast an Hyperaktivismus.
Die Umsortierung meines Depots schreitet auch voran, offensichtlich hatte ich da ein gutes Händchen, denn bis auf einen Fonds, der bisher noch knapp 1% weiter gestiegen ist, notieren alle anderen deutlich unter dem Wert, zu dem ich sie verkaufte, das finde ich sehr beruhigend.
Gleichzeitig ist auch noch einer der ETFs (der schwerpunktmäßig in Australien, Südkorea und Hongkong investiert), den ich stattdessen gekauft habe, inzwischen schon um 10% gestiegen, das finde ich faszinierend, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, ich beschwere mich aber auch nicht. Die anderen schwanken in ihrer Entwicklung zwischen -1% bis 0%, per Saldo habe ich bisher also alles richtig gemacht
.
Auf dem Festland gibt es immer nur vereinzelt mal Tage, an denen ich das Haus nicht verlasse, an den allermeisten Tagen gibt es irgendetwas außerhalb des Hauses zu tun.
So fahren wir viel nach Rheda, weil wir dort irgendwelche Baustellentermine haben und das fühlt sich dann schnell wie ein ganzer Arbeitstag an, denn alleine die Fahrt dauert hin und her ja schon fast drei Stunden.
Dazu dann die Zeit auf der Baustelle, Besichtigung, Besprechung, eventuell noch mal hier gucken und dort schauen, schnell sind dann noch mal 3-4 Stunden um.
Dann geht man noch mal mit dem Hund eine Runde, weil der ja auch noch Bewegung braucht und schon ist man insgesamt mehr als acht Stunden unterwegs und wenn man abends wieder zurück ist, ist man müde und k.o. bwie von einem kompletten Arbeitstag, denn man ist das alles ja gar nicht mehr gewöhnt.
Aber auch ohne Baustelle ist man auf dem Festland mehr unterwegs, einfach weil es mehr Möglichkeiten gibt. Nicht nur diverse Einkaufsmöglichkeiten, sondern vor allem auch Arzttermine, Physio, Brille, nur der Gesundheitskram beschäftigt ja schon. Okay, wenn man ausschließlich hier auf der Insel lebte, so wie der Onkel zB, dann würde der Gesundheitskram noch viel mehr beschäftigen, denn dann müsste man für jeden Termin extra aufs Festland fahren, das ist noch viel umständlicher, schon aus diesem Grund bin ich natürlich froh, dass ich für diese Dinge immer noch einen zweiten Standort habe.
Grundsätzlich gibt es auch hier auf der Insel eine Menge Dinge, die wir tun wollen, sollten oder müssten, nicht nur der gesamte Adminkram am Computer, der ja eh ortsungebunden ist und hier fast noch mehr drängelt als auf dem Festland, eben weil man den ganzen Tag zu Hause ist, sondern auch allgemeine Handwerksdinge am und ums Haus fallen eigentlich ständig an oder stehen teilweise auch schon seit Ewigkeiten auf der to-do-Liste, es müsste jetzt nur noch gelingen, dass man sich dazu auch aufrafft, was aber aus so einem langsamen Leben heraus noch viel schwerer fällt, weil man schon gleich keinen Anfangsschwung hat.
Heute ist es uns immerhin gelungen, eine Fuhre Sperrmüll zum Müllplatz zu bringen, denn der Onkel hatte aussortiert und uns gebeten, ob wir ihm das Zeug zur Kippe fahren, weil vor seinem Haus eine Baustelle ist und er nur sehr schlecht aus der Garage kommt.
Seitdem wir den Bully haben, ist das ja alles kein Problem mehr, wir haben die Gelegenheit genutzt und auch gleich Kram von uns mitentsorgt, denn vom Ausräumen des alten Schuppens steht hier noch genug Müll rum, der auf eine Entsorgung wartet.
Müllloswerden ist fast so befriedigend wie einen dicken Pickel auszudrücken, es ist ein wunderbares Gefühl, wenn das Zeug endgültig verschwunden ist, dementsprechend gute Laune hatte ich heute.
Anschließend haben wir beim Vaterhaus noch Batterien in einer der Kameras gewechselt, zwei Dinge an einem Tag erledigt, es grenzt schon fast an Hyperaktivismus.
Die Umsortierung meines Depots schreitet auch voran, offensichtlich hatte ich da ein gutes Händchen, denn bis auf einen Fonds, der bisher noch knapp 1% weiter gestiegen ist, notieren alle anderen deutlich unter dem Wert, zu dem ich sie verkaufte, das finde ich sehr beruhigend.
Gleichzeitig ist auch noch einer der ETFs (der schwerpunktmäßig in Australien, Südkorea und Hongkong investiert), den ich stattdessen gekauft habe, inzwischen schon um 10% gestiegen, das finde ich faszinierend, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, ich beschwere mich aber auch nicht. Die anderen schwanken in ihrer Entwicklung zwischen -1% bis 0%, per Saldo habe ich bisher also alles richtig gemacht
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Mittwoch, 18. Februar 2026
Ich habe erfolgreich KI benutzt
anje, 21:42h
Das Wetter in echt ist hier längst nicht so schrecklich wie die WetterApps behaupten, heute hat es relativ wenig geregnet und die meiste Zeit schien die Sonne von einem blauen Himmel.
Mit einer Temperatur von um die 0 Grad ist es aber noch nicht wirklich strandtauglich, deshalb fand ich es völlig okay, dass K heute alleine mit dem Hund eine sehr große Runde drehte, ich beteilige mich an längerdauernden Draußenaktivitäten erst wieder, wenn die Luft nach Frühling riecht.
Während K mit dem Hund über die Insel zog, habe ich mich mit dem Drucker/Scanner beschäftigt, der in der letzten Zeit vermehrt rumzickt.
Wir haben in Greven und hier auf Borkum jeweils exakt den gleichen Drucker/Scanner, so ein Multifunktionsgerät von Brother, das ich überwiegend zum Scannen benutze, weil ich ja wirklich konsequent jede aufhebenswerte Papierpost (also alles außer Werbung) digitalisiere und in der Nextcloud ablege.
Solange ich immer nur einen Laptop besaß, den ich beim Pendeln zwischen den Haushalten immer mitnahm, gab es regelmäßig Schwierigkeiten dadurch, dass ich den falschen Drucker/Scanner ansteuerte, weil sie blöderweise ja beide gleich hießen. Da ich eine Druckoption auch vom Handy aus nutzen wollte, hingen beide Drucker im Internet und es passierte mir mehr als einmal, dass ich von Borkum aus den Drucker in Greven ansteuerte, der dann sinnlos vor sich hindruckte. Bei dem Versuch, die Drucker eindeutig zu benennen haben sie sich anzeigetechnisch dann irgendwie vervierfacht, wobei jeweils einer offline und der andere aktiv war, es hat mich regelmäßig wahnsinnig gemacht.
Seit dem ich die Nextcloud und einen zweiten Laptop habe, ist das alles etwas einfacher geworden, jeder Laptop ist genau einem Drucker zugeordnet, die Verwechslungsgefahr ist also gebannt, dafür hatte nach kurzer Zeit der Scanner in beiden Standorten regelmäßig Schluckauf.
Da ich viel mehr scanne als drucke, nervte mich das viel mehr.
In Greven habe einmal alles gelöscht und komplett neu eingerichtet, bis ich begriff, dass der Fehler dadurch passierte, dass ich direkt in die Nextcloud scannen wollte, was sich irgendwie nicht kompatibel einrichten ließ. Seitdem ich den Scan-Empfangsordner auf einem lokalen Laufwerk eingerichtet habe, klappte alles bestens, in beiden Standorten.
Obwohl ich also nichts mehr geändert habe, konnte ich in der letzten Zeit hier auf Borkum nicht mehr vom Scanner auf den PC scannen, also auch nicht auf das lokale Laufwerk. Wenn man doch nichts an den Einstellungen ändert, erscheint es immer sehr wunderlich, warum es plötzlich nicht mehr funktioniert.
Ich wusste, dass es ein Update der Drucker/Scanner-Software gegeben hatte und dass ich auch ein Update für die Hardware aufgespielt hatte, also vermutete ich die Fehlerquelle natürlich irgendwie dort.
Ich löschte wieder alles, spielte alles neu auf und nix war, unverändert kein Zugriff vom Scanner auf den PC. Ich war ratlos.
Dann fiel mir ein, dass ich doch mal die KI fragen könne, was sie in so einem Fall vorschlägt und zack, kam sie mit der passenden Lösung an: Es lag an der Firewall auf meinem Rechner, die nach einem Update den Scanner nicht mehr auf den Rechner ließ. Nachdem ich dort das Häkchen auf "Zugriff erlauben" gesetzt hatte, lief es wieder mit dem Scanner.
Mag ja sein, dass KI viele schlechte Seiten hat, aber als Problemlöser in Recherchedingen finde ich jede Art von KI tausendmal besser als Google&Co.
Generative KI dagegen finde ich nach wie vor komplett überflüssig bzw. bin davon überzeugt, dass es sich als Modeerscheinung über kurz oder lang von alleine erledigen wird. Denn Dinge aus der eigenen Kreativität zu erschaffen macht Spaß, warum sollte ich mir also für etwas, was ich gerne selber machen, künstliche Unterstützung holen?
Und außerdem ist das Ergebnis eben doch nicht das gleiche, für diejenigen, die selber kreativ sind, fühlt sich eine KI-Unterstützung an wie Malen nach Zahlen für einen Kunstmaler.
Diejenigen, die selber keine Kreativität besitzen und deshalb so etwas aus eigener Kraft nie erschaffen könnten, die finden das natürlich toll, das Ergebnis ist aber halt nur ein Malen nach Zahlen Ergebnis und alle Konsumenten werden sehr schnell lernen, die Unterschiede zu erkennen, so dass die Zeiten, in denen man mit KI-Kunst noch jemanden beeindrucken kann, demnächst eh vorbei sein werden.
Ach so, und KI einzusetzen, um stumpfe Verwaltungsjobs von Maschinen erledigen zu lassen, finde ich natürlich auch eine sehr gute Idee. Wenn dadurch dann demnächst jede Menge Bürojobs wegfallen, haben vielleicht bisher eher unbeliebte Jobs im zwischenmenschlichen Bereich (Pflege zB) endlich eine Chance als attraktiv zu gelten. So schlimm fände ich das wirklich nicht
.
Mit einer Temperatur von um die 0 Grad ist es aber noch nicht wirklich strandtauglich, deshalb fand ich es völlig okay, dass K heute alleine mit dem Hund eine sehr große Runde drehte, ich beteilige mich an längerdauernden Draußenaktivitäten erst wieder, wenn die Luft nach Frühling riecht.
Während K mit dem Hund über die Insel zog, habe ich mich mit dem Drucker/Scanner beschäftigt, der in der letzten Zeit vermehrt rumzickt.
Wir haben in Greven und hier auf Borkum jeweils exakt den gleichen Drucker/Scanner, so ein Multifunktionsgerät von Brother, das ich überwiegend zum Scannen benutze, weil ich ja wirklich konsequent jede aufhebenswerte Papierpost (also alles außer Werbung) digitalisiere und in der Nextcloud ablege.
Solange ich immer nur einen Laptop besaß, den ich beim Pendeln zwischen den Haushalten immer mitnahm, gab es regelmäßig Schwierigkeiten dadurch, dass ich den falschen Drucker/Scanner ansteuerte, weil sie blöderweise ja beide gleich hießen. Da ich eine Druckoption auch vom Handy aus nutzen wollte, hingen beide Drucker im Internet und es passierte mir mehr als einmal, dass ich von Borkum aus den Drucker in Greven ansteuerte, der dann sinnlos vor sich hindruckte. Bei dem Versuch, die Drucker eindeutig zu benennen haben sie sich anzeigetechnisch dann irgendwie vervierfacht, wobei jeweils einer offline und der andere aktiv war, es hat mich regelmäßig wahnsinnig gemacht.
Seit dem ich die Nextcloud und einen zweiten Laptop habe, ist das alles etwas einfacher geworden, jeder Laptop ist genau einem Drucker zugeordnet, die Verwechslungsgefahr ist also gebannt, dafür hatte nach kurzer Zeit der Scanner in beiden Standorten regelmäßig Schluckauf.
Da ich viel mehr scanne als drucke, nervte mich das viel mehr.
In Greven habe einmal alles gelöscht und komplett neu eingerichtet, bis ich begriff, dass der Fehler dadurch passierte, dass ich direkt in die Nextcloud scannen wollte, was sich irgendwie nicht kompatibel einrichten ließ. Seitdem ich den Scan-Empfangsordner auf einem lokalen Laufwerk eingerichtet habe, klappte alles bestens, in beiden Standorten.
Obwohl ich also nichts mehr geändert habe, konnte ich in der letzten Zeit hier auf Borkum nicht mehr vom Scanner auf den PC scannen, also auch nicht auf das lokale Laufwerk. Wenn man doch nichts an den Einstellungen ändert, erscheint es immer sehr wunderlich, warum es plötzlich nicht mehr funktioniert.
Ich wusste, dass es ein Update der Drucker/Scanner-Software gegeben hatte und dass ich auch ein Update für die Hardware aufgespielt hatte, also vermutete ich die Fehlerquelle natürlich irgendwie dort.
Ich löschte wieder alles, spielte alles neu auf und nix war, unverändert kein Zugriff vom Scanner auf den PC. Ich war ratlos.
Dann fiel mir ein, dass ich doch mal die KI fragen könne, was sie in so einem Fall vorschlägt und zack, kam sie mit der passenden Lösung an: Es lag an der Firewall auf meinem Rechner, die nach einem Update den Scanner nicht mehr auf den Rechner ließ. Nachdem ich dort das Häkchen auf "Zugriff erlauben" gesetzt hatte, lief es wieder mit dem Scanner.
Mag ja sein, dass KI viele schlechte Seiten hat, aber als Problemlöser in Recherchedingen finde ich jede Art von KI tausendmal besser als Google&Co.
Generative KI dagegen finde ich nach wie vor komplett überflüssig bzw. bin davon überzeugt, dass es sich als Modeerscheinung über kurz oder lang von alleine erledigen wird. Denn Dinge aus der eigenen Kreativität zu erschaffen macht Spaß, warum sollte ich mir also für etwas, was ich gerne selber machen, künstliche Unterstützung holen?
Und außerdem ist das Ergebnis eben doch nicht das gleiche, für diejenigen, die selber kreativ sind, fühlt sich eine KI-Unterstützung an wie Malen nach Zahlen für einen Kunstmaler.
Diejenigen, die selber keine Kreativität besitzen und deshalb so etwas aus eigener Kraft nie erschaffen könnten, die finden das natürlich toll, das Ergebnis ist aber halt nur ein Malen nach Zahlen Ergebnis und alle Konsumenten werden sehr schnell lernen, die Unterschiede zu erkennen, so dass die Zeiten, in denen man mit KI-Kunst noch jemanden beeindrucken kann, demnächst eh vorbei sein werden.
Ach so, und KI einzusetzen, um stumpfe Verwaltungsjobs von Maschinen erledigen zu lassen, finde ich natürlich auch eine sehr gute Idee. Wenn dadurch dann demnächst jede Menge Bürojobs wegfallen, haben vielleicht bisher eher unbeliebte Jobs im zwischenmenschlichen Bereich (Pflege zB) endlich eine Chance als attraktiv zu gelten. So schlimm fände ich das wirklich nicht
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Dienstag, 17. Februar 2026
Alles etwas durcheinander
anje, 20:39h
Ich schätze, den Tag heute habe ich etwas sehr zerfasert, weil mir ständig etwas Neues einfiel, was ich tun könnte, was dringend zu erledigen ist, wodrauf ich jetzt gerade Lust hätte oder wodrauf ich jetzt gerade in diesem Moment leider wirklich überhaupt gar keine Lust habe.
Vor allem die letzten beiden Motivationszüge führten zu zahlreichen Aktivitätsanfängen beziehungsweise—abbrüchen.
Nach etwas mehr als einer Stunde vor dem PC, machten sich die Hummeln im Hintern bemerkbar, ich fuhr die Kiste wieder runter und wollte irgendetwas anderes tun.
Im Ergebnis räumten wir den Fahrradschuppen auf, weil nächste Woche die neue Gartenabzäunung geliefert wird und natürlich erst mal im Fahrradschuppen gelagert werden soll, bevor sie irgendwann in diesem Leben auch mal aufgebaut wird.
Um Platz im Fahrradschuppen zu schaffen, brachten wir einige der Gäste-Fahrräder zum Vater ins Haus, auf dem Rückweg begann es schrecklich zu regnen, es war einigermaßen unerfreulich.
Am Nachmittag fuhren wir zu Lidl einkaufen, wo heute die neuen Selbst-Scanner-Kassen das erste Mal für die Kundenbenutzung freigegeben waren.
Es war genau eine normale Kasse geöffnet, an der standen ungefähr acht Leute Schlange. Wir drängelten uns durch und baten darum, uns den Weg zu den Selbst-Scanner-Kassen freizumachen und bekamen dabei von verschiedenen Seiten zu hören: „Oh, ihr wollt das als Erste ausprobieren? Jetzt sind wir aber alle gespannt. Jetzt gucken wir mal zu.“
Die meisten Karnevalsflüchtlinge sind schon wieder abgereist und ansonsten sind im Februar nur sehr wenige Gäste auf der Insel, das Publikum bestand also fast ausschließlich aus Einheimischen und die stehen der neuen Technik wohl eher skeptisch gegenüber.
An der Bedienung der Selbst-Scanner-Kassen war jetzt nichts Ungewöhnliches, wenn ich das richtig überblicke, sind es aber die ersten auf der Insel.*
Danach fuhren wir zum Onkel, K. suchte mit ihm im Internet Wasserhähne aus, weil er an verschiedenen Waschbecken neue Wasserhähne haben wollte.
Wir hatten schon auf dem Festland im Baumarkt danach geschaut, aber dort sind die Dinger nicht nur teurer, sondern auch in einer schlechteren Auswahl verfügbar, also kann der Onkel beim Auswählen im Internet auch gleich mitentscheiden.
Zum Abendessen gab es heute Schnitzel mit Roma und Sinti Sauce und jetzt fühle ich mich schon absolut bettreif
.
*Nachtrag: nein, falsch, es sind nicht die ersten auf der Insel, bei Rossmann gibt es schon lange solche Kassen. Und tatsächlich weiß ich nicht, ob es die in anderen Geschäften nicht auch schon längst gibt, weil ich ja kaum in andere Geschäfte gehe.
Aber bei Lidl wurde jetzt nicht nur diese Selbstscanner-Kassen eingeführt, sondern man kann da jetzt auch während des Einkaufens schon selber auf seinem Smartphone jeden Einkauf einscannen und muss dann an den Selbstscanner Kassen nur noch seinen fertig eingescannten Einkauf bezahlen. Das finde ich wirklich sehr praktisch, denn so sehe ich bei jedem Artikel auch den Preis und muss nicht später umständlich an der Kasse reklamieren
.
Vor allem die letzten beiden Motivationszüge führten zu zahlreichen Aktivitätsanfängen beziehungsweise—abbrüchen.
Nach etwas mehr als einer Stunde vor dem PC, machten sich die Hummeln im Hintern bemerkbar, ich fuhr die Kiste wieder runter und wollte irgendetwas anderes tun.
Im Ergebnis räumten wir den Fahrradschuppen auf, weil nächste Woche die neue Gartenabzäunung geliefert wird und natürlich erst mal im Fahrradschuppen gelagert werden soll, bevor sie irgendwann in diesem Leben auch mal aufgebaut wird.
Um Platz im Fahrradschuppen zu schaffen, brachten wir einige der Gäste-Fahrräder zum Vater ins Haus, auf dem Rückweg begann es schrecklich zu regnen, es war einigermaßen unerfreulich.
Am Nachmittag fuhren wir zu Lidl einkaufen, wo heute die neuen Selbst-Scanner-Kassen das erste Mal für die Kundenbenutzung freigegeben waren.
Es war genau eine normale Kasse geöffnet, an der standen ungefähr acht Leute Schlange. Wir drängelten uns durch und baten darum, uns den Weg zu den Selbst-Scanner-Kassen freizumachen und bekamen dabei von verschiedenen Seiten zu hören: „Oh, ihr wollt das als Erste ausprobieren? Jetzt sind wir aber alle gespannt. Jetzt gucken wir mal zu.“
Die meisten Karnevalsflüchtlinge sind schon wieder abgereist und ansonsten sind im Februar nur sehr wenige Gäste auf der Insel, das Publikum bestand also fast ausschließlich aus Einheimischen und die stehen der neuen Technik wohl eher skeptisch gegenüber.
An der Bedienung der Selbst-Scanner-Kassen war jetzt nichts Ungewöhnliches, wenn ich das richtig überblicke, sind es aber die ersten auf der Insel.*
Danach fuhren wir zum Onkel, K. suchte mit ihm im Internet Wasserhähne aus, weil er an verschiedenen Waschbecken neue Wasserhähne haben wollte.
Wir hatten schon auf dem Festland im Baumarkt danach geschaut, aber dort sind die Dinger nicht nur teurer, sondern auch in einer schlechteren Auswahl verfügbar, also kann der Onkel beim Auswählen im Internet auch gleich mitentscheiden.
Zum Abendessen gab es heute Schnitzel mit Roma und Sinti Sauce und jetzt fühle ich mich schon absolut bettreif
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*Nachtrag: nein, falsch, es sind nicht die ersten auf der Insel, bei Rossmann gibt es schon lange solche Kassen. Und tatsächlich weiß ich nicht, ob es die in anderen Geschäften nicht auch schon längst gibt, weil ich ja kaum in andere Geschäfte gehe.
Aber bei Lidl wurde jetzt nicht nur diese Selbstscanner-Kassen eingeführt, sondern man kann da jetzt auch während des Einkaufens schon selber auf seinem Smartphone jeden Einkauf einscannen und muss dann an den Selbstscanner Kassen nur noch seinen fertig eingescannten Einkauf bezahlen. Das finde ich wirklich sehr praktisch, denn so sehe ich bei jedem Artikel auch den Preis und muss nicht später umständlich an der Kasse reklamieren
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Montag, 16. Februar 2026
Schreibtischarbeit und Sushivarianten
anje, 22:28h
Heute habe ich den gestern gekochten Sushireis in einer neuen Variante weiterverarbeitet, ich habe nämlich ein sehr großes Paket aus Reis und Sushi-Füllungen auf einem Noriblatt geschichtet.

Damit es hält, habe ich das Ganze in einer großen Glasform zusammengebastelt, abschließend komplett mit einem Noriblatt umwickelt und dann in viele kleine Stücke geschnitten.
Insgesamt eine deutlich weniger aufwändige Fertigungsmethode als das mühsame Einzelrollen von klassischen Makirollen und ich denke, das werde ich sicherlich noch häufiger wiederholen.
Ansonsten war die Welt heute nach dem Aufwachen dick weiß verschneit, bei Temperaturen um die 2-3° und reichlich Regen verschwand die Pracht aber zügig wieder, gegen Mittag war alles nur wieder nass und matschig.
Ich habe den Nachmittag am Rechner verbracht und mich mit Steuererklärungen beschäftigt, es sind immer noch 24er zu erledigen, seufz
.

Damit es hält, habe ich das Ganze in einer großen Glasform zusammengebastelt, abschließend komplett mit einem Noriblatt umwickelt und dann in viele kleine Stücke geschnitten.
Insgesamt eine deutlich weniger aufwändige Fertigungsmethode als das mühsame Einzelrollen von klassischen Makirollen und ich denke, das werde ich sicherlich noch häufiger wiederholen.
Ansonsten war die Welt heute nach dem Aufwachen dick weiß verschneit, bei Temperaturen um die 2-3° und reichlich Regen verschwand die Pracht aber zügig wieder, gegen Mittag war alles nur wieder nass und matschig.
Ich habe den Nachmittag am Rechner verbracht und mich mit Steuererklärungen beschäftigt, es sind immer noch 24er zu erledigen, seufz
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Sonntag, 15. Februar 2026
Wetterverwechslung
anje, 22:51h
Tagsüber war das Wetter heute so ähnlich wie gestern, also Sonne und vor allem keine Feuchtigkeit von oben, dafür aber deutlich mehr Wind und noch mal 1-2 Grad kälter.
Dass es kälter war als gestern, sah man nicht, wenn man aus dem Fenster schaute und dass es windiger ist, auch nicht. Wir dachten also, wir können noch mal so einen schönen ausführlichen Strandspaziergang machen wie gestern und diesmal wollten wir dafür extra bis ins Ostland fahren. Dort ist der Strand noch ungefähr 10x so groß wie hier im Süden und K meinte, das wäre doch bestimmt toll für den Hund, wenn sie dort mal bis zum Horizont rennen kann.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren gen Osten.
Wir parkten am Zugang zum FKK-Strand und liefen durch die Dünen bis zum Strand und spätestens da merkte man dann, wie viel windiger und dadurch auch wie viel unangenehm kälter es heute war im Vergleich zu gestern.
Aber nun waren wir einmal da, also liefen wir auch Richtung Wasser.
An der Stelle ist der Strand gut einen Kilometer breit und noch bevor wir am Wasser angekommen waren, war ich nicht nur gründlich durchgefroren, sondern auch tief deprimiert.
Zwar war ich einigermaßen dick eingepackt und hatte sogar lange an eine lange Unterhose unter der Jeans gedacht, aber mein Gesicht war dem eisigen Wind komplett ungeschützt ausgeliefert, so dass Stirn und Kinn schnell komplett gefühllos waren, was dazu führte, dass ich spontan am Leben verzweifelte. Weshalb mache ich so einen Blödsinn? Ich hätte es doch nun wirklich vorher wissen können, dass es so auskommt, wie blöd bin ich nur.
Ich dachte daran, dass ich gehört habe, dass Erfrieren im Grunde ein sehr angenehmer Tod sein soll, weil man einfach einschläft und wenn man aufwacht, ist man tot. Ich war sehr versucht, dass an Ort und Stelle auszuprobieren.
Aber dann dachte ich daran, dass wahrscheinlich Hund und Mann ohne Ende an mir rumzerren und quengeln würden, so dass ich ja doch nicht in Ruhe einschlafen könnte, weshalb ich den Plan wieder verwarf, dafür aber beschloss, keinen Schritt weiter Richtung Wasser zu laufen, denn jeden Schritt, den ich in die Richtung ging, musste ich auch wieder zurücklaufen und irgendwann wäre ich soweit vom Auto entfernt, dass ich meine eigene Dummheit nicht mehr mit einer vorübergehenden geistigen Umnachtung rechtfertigen könnte und dann hätte ich ein Problem mit meiner eigenen Selbstachtung.
Nach rund 20 Minuten Spaziergang Richtung Wasser drehte ich also auf dem Absatz um und ging wieder Richtung Auto, Hund und Mann liefen noch ca. 100m weiter, drehten dann aber auch um.
Bei diesem Wetter bin ich komplett raus, was Aufenthalt im Freien angeht.
Als wir wieder zu Hause waren, machte ich mir einen heißen Kakao mit viel Milchschaum, dann buk ich ein Blech Zimtschnecken und kochte einen Topf Sushi Reis.
Am Abend fing es an zu schneien, inzwischen liegen draußen bestimmt 10cm frischer, weißer Schnee und ich bin sehr froh, dass ich jetzt auch optisch nicht mehr auf das "schöne" Wetter reinfallen kann
.
Dass es kälter war als gestern, sah man nicht, wenn man aus dem Fenster schaute und dass es windiger ist, auch nicht. Wir dachten also, wir können noch mal so einen schönen ausführlichen Strandspaziergang machen wie gestern und diesmal wollten wir dafür extra bis ins Ostland fahren. Dort ist der Strand noch ungefähr 10x so groß wie hier im Süden und K meinte, das wäre doch bestimmt toll für den Hund, wenn sie dort mal bis zum Horizont rennen kann.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren gen Osten.
Wir parkten am Zugang zum FKK-Strand und liefen durch die Dünen bis zum Strand und spätestens da merkte man dann, wie viel windiger und dadurch auch wie viel unangenehm kälter es heute war im Vergleich zu gestern.
Aber nun waren wir einmal da, also liefen wir auch Richtung Wasser.
An der Stelle ist der Strand gut einen Kilometer breit und noch bevor wir am Wasser angekommen waren, war ich nicht nur gründlich durchgefroren, sondern auch tief deprimiert.
Zwar war ich einigermaßen dick eingepackt und hatte sogar lange an eine lange Unterhose unter der Jeans gedacht, aber mein Gesicht war dem eisigen Wind komplett ungeschützt ausgeliefert, so dass Stirn und Kinn schnell komplett gefühllos waren, was dazu führte, dass ich spontan am Leben verzweifelte. Weshalb mache ich so einen Blödsinn? Ich hätte es doch nun wirklich vorher wissen können, dass es so auskommt, wie blöd bin ich nur.
Ich dachte daran, dass ich gehört habe, dass Erfrieren im Grunde ein sehr angenehmer Tod sein soll, weil man einfach einschläft und wenn man aufwacht, ist man tot. Ich war sehr versucht, dass an Ort und Stelle auszuprobieren.
Aber dann dachte ich daran, dass wahrscheinlich Hund und Mann ohne Ende an mir rumzerren und quengeln würden, so dass ich ja doch nicht in Ruhe einschlafen könnte, weshalb ich den Plan wieder verwarf, dafür aber beschloss, keinen Schritt weiter Richtung Wasser zu laufen, denn jeden Schritt, den ich in die Richtung ging, musste ich auch wieder zurücklaufen und irgendwann wäre ich soweit vom Auto entfernt, dass ich meine eigene Dummheit nicht mehr mit einer vorübergehenden geistigen Umnachtung rechtfertigen könnte und dann hätte ich ein Problem mit meiner eigenen Selbstachtung.
Nach rund 20 Minuten Spaziergang Richtung Wasser drehte ich also auf dem Absatz um und ging wieder Richtung Auto, Hund und Mann liefen noch ca. 100m weiter, drehten dann aber auch um.
Bei diesem Wetter bin ich komplett raus, was Aufenthalt im Freien angeht.
Als wir wieder zu Hause waren, machte ich mir einen heißen Kakao mit viel Milchschaum, dann buk ich ein Blech Zimtschnecken und kochte einen Topf Sushi Reis.
Am Abend fing es an zu schneien, inzwischen liegen draußen bestimmt 10cm frischer, weißer Schnee und ich bin sehr froh, dass ich jetzt auch optisch nicht mehr auf das "schöne" Wetter reinfallen kann
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Samstag, 14. Februar 2026
Strandspaziergang
anje, 23:01h
Laut Wetter-App soll heute der einzige sonnige Tag der nächsten 10 Tage sein.
Ob es der einzige bleiben wird, wird sich zeigen, aber der Rest stimmte genau, es gab den gesamten Tag strahlenden Sonnenschein bei Temperaturen um 0°C und nur mäßigem Wind, damit ideale Voraussetzungen für einen langen Strandspaziergang.
Der Strandzugang direkt bei uns vor der Tür wird saniert, die Mauern, die die Dünen rechts und links davon abhalten, sich in den Zugang zu stürzen, sind morsch und jetzt gibt es neue Mauern mit viel Zement und Fundament und allem, was so dazugehört, ich habe heute noch ein schnell ein Foto der alten Mauerreste gemacht, man vergisst ja sonst so schnell, wie es mal war.

Eigentlich ist der gesamte Zugang gesperrt, aber wie es so ist, so Baustellenabsperrungen sind verschieblich, bei dem schönen Wetter heute wanderten Heerscharen an Menschen durch den gesperrten Zugang (wir natürlich auch).
Am Strand fanden sich an vielen Stellen erhabene Fußspuren, die jetzt, wo der Schnee weggetaut ist, noch seltsamer aussehen als vorher.

Vorher waren es umgedrehte Schneespuren im Sand, wodurch der Sand an den Stellen festgefroren ist, während der andere Sand nach dem Tauen des Schnees locker war und weggeblasen wurde. Was für seltsame Naturwunder.
An einer anderen Stelle am Strand gab es noch ein Naturschauspiel und zwar waren hier massenweise winzige, hauchdünne, spillerige Seesterne angeschwemmt worden, die inzwischen alle luftgetrocknet waren.
Es waren Hunderte, aber nur an einer Stelle am Strand, die höchsten 3qm umfasste, sonst nirgends, sehr seltsam. Ich habe ein paar eingesammelt und mit nach Hause genommen, keine Ahnung, was ich damit jetzt mache, alleine nur so auf einem Korkuntersetzer verteilt sehen sie schon interessant aus.
Weil sie wirklich ganz klein und fragil sind, sind natürlich reihenweise Ärmchen abgebrochen, ich hatte die Dinger einfach eringesammelt und in einen Hundekackbeutel gesteckt, ein anderes Transportiergefäß hatte ich nicht dabei.
Der Hund hatte heute natürlich besonders viel Spaß am Strand, als sie ein paar Möwen jagte, die gemächlich übers Wasser davonflogen, ist sie bis ins Wasser hinterher gelaufen, das scheint ihr selbst bei dieser Kälte nichts auszumachen, sie war auf alle Fälle sehr traurig, dass sie schon wieder keine einzige Möwen fangen konnte.
Ansonsten war es ein ruhiger Tag, außer dem langen Spaziergang haben wir hauptsächlich nichts gemacht, einer Beschäftigung, der ich wohl nie überdrüssig werden kann
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Ob es der einzige bleiben wird, wird sich zeigen, aber der Rest stimmte genau, es gab den gesamten Tag strahlenden Sonnenschein bei Temperaturen um 0°C und nur mäßigem Wind, damit ideale Voraussetzungen für einen langen Strandspaziergang.
Der Strandzugang direkt bei uns vor der Tür wird saniert, die Mauern, die die Dünen rechts und links davon abhalten, sich in den Zugang zu stürzen, sind morsch und jetzt gibt es neue Mauern mit viel Zement und Fundament und allem, was so dazugehört, ich habe heute noch ein schnell ein Foto der alten Mauerreste gemacht, man vergisst ja sonst so schnell, wie es mal war.

Eigentlich ist der gesamte Zugang gesperrt, aber wie es so ist, so Baustellenabsperrungen sind verschieblich, bei dem schönen Wetter heute wanderten Heerscharen an Menschen durch den gesperrten Zugang (wir natürlich auch).
Am Strand fanden sich an vielen Stellen erhabene Fußspuren, die jetzt, wo der Schnee weggetaut ist, noch seltsamer aussehen als vorher.

Vorher waren es umgedrehte Schneespuren im Sand, wodurch der Sand an den Stellen festgefroren ist, während der andere Sand nach dem Tauen des Schnees locker war und weggeblasen wurde. Was für seltsame Naturwunder.
An einer anderen Stelle am Strand gab es noch ein Naturschauspiel und zwar waren hier massenweise winzige, hauchdünne, spillerige Seesterne angeschwemmt worden, die inzwischen alle luftgetrocknet waren.
Es waren Hunderte, aber nur an einer Stelle am Strand, die höchsten 3qm umfasste, sonst nirgends, sehr seltsam. Ich habe ein paar eingesammelt und mit nach Hause genommen, keine Ahnung, was ich damit jetzt mache, alleine nur so auf einem Korkuntersetzer verteilt sehen sie schon interessant aus.
Weil sie wirklich ganz klein und fragil sind, sind natürlich reihenweise Ärmchen abgebrochen, ich hatte die Dinger einfach eringesammelt und in einen Hundekackbeutel gesteckt, ein anderes Transportiergefäß hatte ich nicht dabei.
Der Hund hatte heute natürlich besonders viel Spaß am Strand, als sie ein paar Möwen jagte, die gemächlich übers Wasser davonflogen, ist sie bis ins Wasser hinterher gelaufen, das scheint ihr selbst bei dieser Kälte nichts auszumachen, sie war auf alle Fälle sehr traurig, dass sie schon wieder keine einzige Möwen fangen konnte.
Ansonsten war es ein ruhiger Tag, außer dem langen Spaziergang haben wir hauptsächlich nichts gemacht, einer Beschäftigung, der ich wohl nie überdrüssig werden kann
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Freitag, 13. Februar 2026
Schnee, Rennhund und Techniktrick
anje, 20:12h
Als ich heute Morgen aus dem Fenster sah, sah ich dieses:
Seufzend fiel mir ein, dass heute Freitag der 13. ist, dann fiel mir ein, dass der Februar der denkbar schlechteste Monat für so eine Konstellation ist, denn 28 Tage später wiederholt sich das ja alles, wir haben also in vier Wochen schon wieder einen Freitag, den 13. und jetzt hoffe ich bloß inständig, dass sich dann wenigstens das Wetter neue Kapriolen einfallen lässt. Wie wäre es dann mal mit einer Hitzewelle?
Ich meine, schließlich haben wir Klimawandel und langsam geht mir dieser dauernde Schnee schon etwas auf die Nerven.
Als nächstes fiel mir ein, dass der letzte Wasserrohrbruch wegen einer eingefrorenen Leitung in diesem Haus an einem 3. März passierte, es gibt also keinerlei Garantie, dass es in vier Wochen nicht noch immer so usselig ist wie seit den letzten acht Wochen. Ach menno.
Wenn sich das alles wiederholt, wäre es ja witzig, wenn es sich in der Addition auch wiederholte, wenn also die Addition aus Freitag, dem 13.2. und Freitag, dem 13.3. einen Freitag, den 26.5. ergäbe.
Klappt aber nicht, der 26.5. ist ein Dienstag, erst der 26.6. ist wieder ein Freitag, noch nicht mal die Zahlen benehmen sich kooperativ.
Nach dem ich mir das alles am Fenster stehend überlegt hatte, ging ich leicht durchgefroren und missgestimmt wieder ins Bett, wenigstens hier ist alles schön und angenehm, ich liebe den Blick aus dem Bett viel mehr als den aus dem Fenster.
Am Nachmittag hatte sich der meiste Schnee aber wieder verzogen, dafür kam ein ganz wenig die Sonne raus, wir nutzten das Wetterloch, um den Hund einmal ausführlich am Strand rennen zu lassen.
Man merkte ihr an, wie sehr ihr das in den letzten vier Wochen auf dem Festland gefehlt hatte. Knapp war die Leine abgehakt, jagte sie wie ein weißer Blitz davon, wenn sie vor Freude noch kleine Saltos eingelegt hätte, hätte mich das auch nicht mehr gewundert. So raste sie nur wie eine Irre los, stoppte zwischendurch, dass der Sand spritzte und jagte dann mit einer scharfen 90° Drehung in die nächste Richtung, Hauptsache rennen und im Sand toben.
+++++++++++++
Durch Zufall habe ich neulich eine neue Möglichkeit entdeckt, die Auflösung der Handyfotos massiv zu verringern, was ich grundsätzlich tun muss, wenn ich Bilder hier ins Blog hochladen möchte, die sollten nämlich optimalerweise nicht größer als 1MB sein, sonst werden sie nicht akzeptiert.
Um also die Fotos, die im Schnitt irgendwas zwischen 3-8 MB Größe haben, auf ein internetfreundliches Maß zu reduzieren, habe ich die letzten Jahre die App "Bildgröße" benutzt. Damit funktionierte das prima, leider wurde diese App in der letzten Zeit immer werbelastiger und ging mir damit immer mehr auf die Nerven.
Jetzt benutze ich dafür Telegram. Ich lade mir die zu verkleinernden Fotos einfach in einen Chat mit mir selber, anschließend lade ich sie wieder runter - und schon habe ich Fotos in einer handlichen Größe, die auch die Blogsoftware akzeptiert. Fühlt sich nach einem etwas albernen Workaround an, funktioniert aber prima und macht viel weniger Arbeit als das ständige Werbung wegklicken in der Bildgröße-App
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Seufzend fiel mir ein, dass heute Freitag der 13. ist, dann fiel mir ein, dass der Februar der denkbar schlechteste Monat für so eine Konstellation ist, denn 28 Tage später wiederholt sich das ja alles, wir haben also in vier Wochen schon wieder einen Freitag, den 13. und jetzt hoffe ich bloß inständig, dass sich dann wenigstens das Wetter neue Kapriolen einfallen lässt. Wie wäre es dann mal mit einer Hitzewelle?
Ich meine, schließlich haben wir Klimawandel und langsam geht mir dieser dauernde Schnee schon etwas auf die Nerven.
Als nächstes fiel mir ein, dass der letzte Wasserrohrbruch wegen einer eingefrorenen Leitung in diesem Haus an einem 3. März passierte, es gibt also keinerlei Garantie, dass es in vier Wochen nicht noch immer so usselig ist wie seit den letzten acht Wochen. Ach menno.
Wenn sich das alles wiederholt, wäre es ja witzig, wenn es sich in der Addition auch wiederholte, wenn also die Addition aus Freitag, dem 13.2. und Freitag, dem 13.3. einen Freitag, den 26.5. ergäbe.
Klappt aber nicht, der 26.5. ist ein Dienstag, erst der 26.6. ist wieder ein Freitag, noch nicht mal die Zahlen benehmen sich kooperativ.
Nach dem ich mir das alles am Fenster stehend überlegt hatte, ging ich leicht durchgefroren und missgestimmt wieder ins Bett, wenigstens hier ist alles schön und angenehm, ich liebe den Blick aus dem Bett viel mehr als den aus dem Fenster.
Am Nachmittag hatte sich der meiste Schnee aber wieder verzogen, dafür kam ein ganz wenig die Sonne raus, wir nutzten das Wetterloch, um den Hund einmal ausführlich am Strand rennen zu lassen.
Man merkte ihr an, wie sehr ihr das in den letzten vier Wochen auf dem Festland gefehlt hatte. Knapp war die Leine abgehakt, jagte sie wie ein weißer Blitz davon, wenn sie vor Freude noch kleine Saltos eingelegt hätte, hätte mich das auch nicht mehr gewundert. So raste sie nur wie eine Irre los, stoppte zwischendurch, dass der Sand spritzte und jagte dann mit einer scharfen 90° Drehung in die nächste Richtung, Hauptsache rennen und im Sand toben.
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Durch Zufall habe ich neulich eine neue Möglichkeit entdeckt, die Auflösung der Handyfotos massiv zu verringern, was ich grundsätzlich tun muss, wenn ich Bilder hier ins Blog hochladen möchte, die sollten nämlich optimalerweise nicht größer als 1MB sein, sonst werden sie nicht akzeptiert.
Um also die Fotos, die im Schnitt irgendwas zwischen 3-8 MB Größe haben, auf ein internetfreundliches Maß zu reduzieren, habe ich die letzten Jahre die App "Bildgröße" benutzt. Damit funktionierte das prima, leider wurde diese App in der letzten Zeit immer werbelastiger und ging mir damit immer mehr auf die Nerven.
Jetzt benutze ich dafür Telegram. Ich lade mir die zu verkleinernden Fotos einfach in einen Chat mit mir selber, anschließend lade ich sie wieder runter - und schon habe ich Fotos in einer handlichen Größe, die auch die Blogsoftware akzeptiert. Fühlt sich nach einem etwas albernen Workaround an, funktioniert aber prima und macht viel weniger Arbeit als das ständige Werbung wegklicken in der Bildgröße-App
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