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Mittwoch, 31. Dezember 2025
Mein persönlicher Jahresrückblick
anje, 22:14h
2018 habe ich begonnen, für den letzten Tag des Jahres eine neue Tradition zu begründen, also fülle ich den Jahresrückblickfragebogen auch dieses Jahr aus.
Die Vorjahre finden sich jeweils hier:
2024
2023
2022
2021
2020
2019
2018
Wie schnell ist das Jahr 2025 vergangen?
Im Unterschied zum Vorjahr ist die Zeit in 2025 nur so verflogen.
Und ich glaube, das lag vor allem daran, dass ich mein persönliches Tempo ganz massiv gedrosselt habe. Wenn man selber langsam lebt, bewegt sich das Außenherum im Verhältnis viel schneller.
Und, was auch wichtig ist: Ich habe nicht auf ein Ereignis gewartet, das mit einem bestimmten Datum verknüpft war. So warte ich inzwischen zwar seit langem darauf, dass unser Haus fertig wird und wir umziehen können, dieses Warten ist aber nicht mit Zeit verknüpft, sondern mit Baufortschritt.
Unterm Strich ging ja auch alles immer weiter voran, zwar deutlich langsamer als erwartet, aber eben doch voran und jetzt ist das Jahr plötzlich - zack - um, ohne dass ich hibbelig daneben stehend auf das Jahresende gewartet habe.
Welche Farbe hatte das Jahr?
Rot.
Schon wegen der 5. - Die 5 ist rot und 2025 ist unbestreitbar ein Fünfer-Jahr.
Insgesamt hatte ich in diesem Jahr oft gute, teils übermütige, rot leuchtende Laune. Gleichzeitig fühlt sich die Bedrohung von außen aber auch rot an.
Auf einer Skala von 1-10?
Oh, obwohl ich mit meinem persönlichen Leben in 2025 sehr zufrieden war, so rücken die bedrohlichen Weltereignisse doch kontinuierlich näher, was eindeutig zu einer Abwertung führt. Insgesamt würde ich damit eine Punktzahl zwischen 6-7 vergeben.
Zusammengefasst?
Insgesamt bin ich mit dem Jahr sehr zufrieden. Mein Hauptvorhaben "Umzug" konnte ich zwar nicht umsetzen, dafür sind aber andere Dinge erledigt worden, die ich als Nebenschauplätze ebenfalls auf dem Plan hatte und vor allem gefällt mir mein entschleunigtes Nichtstun-Faulenzerleben noch viel besser als ich es mir vorher überhaupt vorstellen konnte.
Ich bin mit Begeisterung Nur-Hausfrau, weil ich hier meine Regeln selber setzen kann und nur das machen muss, was mir Spaß macht.
Ich bereue es aber auch nicht, mein Leben lang selber gearbeitet und Geld verdient zu haben, denn nur so konnte ich mir die finanzielle Unabhängigkeit schaffen, die ich jetzt so intensiv genieße.
Familie:
In der Familie gab es sozusagen gar keine Veränderungen.
Was die ältere Verwandtschaft, Mutter, Vater, Onkel, Geschwister angeht, ist alles unverändert. Wen es interessiert - siehe Vorjahre.
Die Kinder haben in diesem Jahr alle ihr bisheriges WG-Leben gegen ein Beziehungsleben getauscht.
N ist in Berlin zu seiner Freundin gezogen, bei J ist seine Freundin zu ihm gezogen und C hat sich mit ihrer Freundin gemeinsam eine neue Wohnung in Bielefeld gesucht.
Häuser und Wohnen:
Im Borkumhaus ist dies Jahr eine Menge passiert, auch wenn das Meiste davon noch nicht fertig ist, aber so ist es doch einen großen Schritt vorangekommen.
Das Gartenhaus ist endlich aufgebaut und - seit Weihnachten - innen auch eingerichtet und aufgeräumt.
Es fehlen noch die allerletzten Abschlussarbeiten am Dach, außerdem ist es uns noch nicht gelungen, eine Blende für die Türklinke zu kaufen und es muss an einer Seite noch mal gestrichen werden, aber das sind ja Kleinigkeiten.
Die größere, in 2026 zu erledigende Aufgabe, wird der Abriss des alten Gartenhauses sein, weil das ziemlich zeitgleich mit einer hundesicheren Befestigung der Außengrenzen des Grundstücks erfolgen muss, denn aktuell bildet das alte Gartenhaus für den Hund die Grenze an zwei Seiten seines Gartenauslaufs.
Außerdem hat das Borkumhaus außen ein neues Flachdach bekommen, innen wollten wir auch die Holzdecke erneuern, aber das hat dieses Jahr dann nicht mehr geklappt. Dafür haben wir innen einen neuen Kühlschrank, eine spontan nötig gewordene Austauschaktion, die erfreulich gut funktioniert hat.
Das Haus in Rheda ist deutlich fertiger als letztes Jahr, aber immer noch ein halbes Jahr von einem möglichen Einzug entfernt. Die Außenhülle ist jetzt fertig und dicht, es fehlen aber noch alle Innenarbeiten, es dauert also noch. Als nächstes müsste der Putzer kommen und den Vorputz an die Wände klatschen, dann kommt der Estrich und dann erst der Fliesenleger, der Schreiner und Trockenbauer und nochmal der Putzer. Da wir überall Lehmputz bekommen, brauchen wir immerhin keinen Maler. Zwischendrin wuseln schon seit längerem und auch noch für die nächste Zeit die Installateure und Elektriker durchs Haus, bohren Löcher, schlitzen Wände und verlegen Rohre und Leitungen.
Das Grevenhaus wird immer ungemütlicher, weil sich auch die Einrichtung immer mehr Richtung Auszug entwickelt, aber das war ja nicht anders zu erwarten.
Pläne:
Von den ausdrücklichen Plänen des letztes Jahres wurden drei umgesetzt (Hund, Auto und Gartenhaus), der Hauptplan, Baufertigstellung und Umzug, wird auf 2026 verschoben und ich hoffe sehr, dass es diesmal auch wirklich funktioniert.
Ansonsten müssen wir auf Borkum unbedingt die Befestigung der Außengrenzen des Grundstücks (aka Zaun) organisieren und das alte Gartenhaus irgendwie entfernen, alle anderen Uraltpläne (neues Bad, Fenster in der Küche, Mauer zur Straße) haben den seit Jahren gültigen Bestand und werden vorgetragen.
Reisen
Einzige Auswärtsübernachtungen dieses Jahr: Eine Hotel-Nacht in Frankfurt im Rahmen einer Finanzmarktkonferenz, zu der ich mir die Teilnahme noch während meiner aktiven Berufszeit gesichert hatte, alle anderen Nächte des Jahres verbrachte ich in meinen eigenen Betten und bin sehr zufrieden damit. Das, was andere Rentner im Alter an Reisen nachholen, das hole ich jetzt an Nichtstun und Zuhausebleiben nach. Gereist bin ich in meinem Leben schon wahrlich genug.
Zum ersten Mal gemacht:
Die theoretische Prüfung für den Hundeführerschein (die praktische Prüfung ist erst möglich, wenn der Hund mindestens ein Jahr alt ist).
Ein Auto im Herstellerwerk abgeholt
Zum letzten Mal gemacht:
Ich weiß nichts. Auch wenn ich sehr bemüht bin, Vorgänge in meinem Leben final abzuschließen, so fällt mir doch nichts ein, was ich dieses Jahr selber für immer beendet hätte.
Häkchen auf der Bucketlist:
Einen Dalmatiner in die Familie integriert.
Entdeckt und Spaß dran gefunden:
Fahrradfahren auf einem Trike.
Gesundheitliche Veränderungen:
Augen:
Gleichgeblieben. Ich kann mit den Brillen aus dem letzten Jahr immer noch brauchbar gut sehen, für nächstes Jahr wünsche ich mir zusätzlich zu den Gleitsichtbrillen aber auch wieder eine Einstärkenlesebrille fürs Bett. (Stelle ich mir noch bequemer vor.)
Ohren
Ich wüsste nichts, was ich gerne noch zusätzlich gehört hätte.
Unfälle
Keiner! Noch nicht mal umgeknickt oder gestolpert und hingefallen. Einfach nichts, nada, niente. Ich bin selber sehr erstaunt.
Neue Krankheiten
Noch nicht mal alte Krankheiten neu aufgewärmt, ich war einfach das gesamte Jahr kein einziges Mal krank. Kein Schnupfen, kein Rücken, kein nichts.
Sonstiges
Das einzige, was eventuell erwähnenswert ist: Ich hatte dieses Mal das erste Mal in meinem Leben Zahnschmerzen. Nach dem ich im Frühjahr eine ausführliche Parodontosebehandlung durchlaufen hatte, fühlte sich ein Zahn ohne seinen kuscheligen Zahnstein offensichtlich einsam und verlegte sich auf akutes Schmerzen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Nach dem er ausreichend Ibu als neue Gefährten bekommen hatte, gab er aber wieder Ruhe.
Optische Veränderungen:
Gewicht
Noch mal 1-2kg weniger seitdem der Hund im Haus ist.
Haare
Gesamtlänge unverändert, das, was die Haare oben gewachsen sind, hat K einfach unten glatt abgeschnitten, damit sind jetzt auch alle Stufen rausgewachsen.
Sonstiges
N hat grade eben noch eine (echte) Warze an meinem Handgelenk entfernt, ansonsten gab es keine weiteren SchönheitsOPs.
Ich plane, ihn und den Laser nächstes Jahr noch mal in Berlin zu besuchen, um die neuen Pigmentflecken behandeln zu lassen.
Finanzen, Veränderung zum Vorjahr:
regelmäßiger Zufluss
Per Saldo ungefähr gleich. Ich habe eine Wohnung verkauft, so dass hier die Miete wegfällt, dafür gab es tarifliche Lohnerhöhungen und mehr Dividenden als letztes Jahr.
regelmäßiger Abfluss
Keine großen Veränderungen.
variable Ausgaben
Naja, Hausbau natürlich und alles, was damit in Zusammenhang steht, also auch neue Einrichtung und sonstige Sondereinbauten, für die zum Teil schon bei Bestellung eine Anzahlung fällig ist oder die ich sogar schon gekauft habe (Stichwort: Designermöbel- und -lampen bei ebay).
Gesamtvermögen
Schlecht zu beurteilen, da inzwischen ja schon ein beträchtlicher Teil des Vermögens in den Bau in Rheda geflossen ist und ob das eine werthaltige Investition ist, wage ich schwer zu bezweifeln. Man müsste schon genauso Bekloppte wie uns finden, die für so ein unkonventionelles Wohnhaus so viel Geld bezahlen würden. Aber zum Glück ist das nicht mein Problem, sondern maximal das meiner Erben.
Aber auch sonst sind durch die höheren Sonderinvestitionen (Dach, Auto) viele Mittel abgeflossen, aber genau dafür hatte ich sie ja vorher auch angespart.
Besondere Anschaffungen
Ist "Hund" eine Anschaffung? Rein finanziell natürlich schon.
Über den neuen Kühlschrank auf Borkum habe ich mich auch gefreut.
Ansonsten dreht sich gedanklich das Meiste um das neue Haus, aber alle nicht jetzt schon zwingend notwendigen Neu-Anschaffungen (also alles außer Küche und Bett) haben wir auf die Zeit nach dem Einzug verlegt - wir wollen erst mal ein Gefühl für das Haus bekommen und dafür, wie sich eventuell unser Bedarf und unsere Vorlieben verändern werden. (Ausgenommen sind natürlich irgendwelche Superschnäppchen bei ebay oder auf dem Flohmarkt, weshalb ich mich über die Zettelz-Lampe genauso freue wie über den roten Sessel.)
Uns sonst noch so:
Ich bin mit 2025 sehr zufrieden, aus meiner Sicht war es ein ausgesprochen angenehmes Jahr. In meinem persönlichen Umfeld gab es keine Katastrophen, keine Schicksalsschläge, alles funktionierte einigermaßen, was will man mehr?
Rückwirkend betrachtet bin ich sogar über die Verzögerungen beim Bau nicht erbost, sondern sehe die positive Seite: So ergaben sich ganz viele, wirklich sinnvolle und sehr gute Veränderungen, die ursprünglich nicht geplant waren, die sich aber während des Baus als gute (oder sogar bessere) Lösung herausstellten, mit denen ich jetzt schon sehr zufrieden bin und mich gewaltig geärgert hätte, wenn mir das alles erst nach Fertigstellung eingefallen und dann nur sehr umständlich oder vielleicht gar nicht mehr umsetzbar gewesen wäre.
Und als Abschluss des Jahres:
Habe ich schon erzählt, dass der Architekt meinen Wunsch nach einer Schaukel in der Deele mit Begeisterung aufgenommen und bereits den besten Platz dafür errechnet hat?

Sein Kommentar dazu war: "Das ist fantastisch, das nimmt dem Haus den Ernst." - und besser kann man ein Haus, in dem ich mich wohlfühle, gar nicht beschreiben.
Für 2026 wünsche ich mir, dass sich das Haus genauso weiterentwickelt, wie es sich inzwischen schon recht konkret darstellt, dass Umzug und Neuanfang gut funktionieren und dass alle sonstigen, externen Bedrohungen bitte weiter dort bleiben, wo sie jetzt sind, lieber heiliger St. Florian.....
.
Die Vorjahre finden sich jeweils hier:
2024
2023
2022
2021
2020
2019
2018
Wie schnell ist das Jahr 2025 vergangen?
Im Unterschied zum Vorjahr ist die Zeit in 2025 nur so verflogen.
Und ich glaube, das lag vor allem daran, dass ich mein persönliches Tempo ganz massiv gedrosselt habe. Wenn man selber langsam lebt, bewegt sich das Außenherum im Verhältnis viel schneller.
Und, was auch wichtig ist: Ich habe nicht auf ein Ereignis gewartet, das mit einem bestimmten Datum verknüpft war. So warte ich inzwischen zwar seit langem darauf, dass unser Haus fertig wird und wir umziehen können, dieses Warten ist aber nicht mit Zeit verknüpft, sondern mit Baufortschritt.
Unterm Strich ging ja auch alles immer weiter voran, zwar deutlich langsamer als erwartet, aber eben doch voran und jetzt ist das Jahr plötzlich - zack - um, ohne dass ich hibbelig daneben stehend auf das Jahresende gewartet habe.
Welche Farbe hatte das Jahr?
Rot.
Schon wegen der 5. - Die 5 ist rot und 2025 ist unbestreitbar ein Fünfer-Jahr.
Insgesamt hatte ich in diesem Jahr oft gute, teils übermütige, rot leuchtende Laune. Gleichzeitig fühlt sich die Bedrohung von außen aber auch rot an.
Auf einer Skala von 1-10?
Oh, obwohl ich mit meinem persönlichen Leben in 2025 sehr zufrieden war, so rücken die bedrohlichen Weltereignisse doch kontinuierlich näher, was eindeutig zu einer Abwertung führt. Insgesamt würde ich damit eine Punktzahl zwischen 6-7 vergeben.
Zusammengefasst?
Insgesamt bin ich mit dem Jahr sehr zufrieden. Mein Hauptvorhaben "Umzug" konnte ich zwar nicht umsetzen, dafür sind aber andere Dinge erledigt worden, die ich als Nebenschauplätze ebenfalls auf dem Plan hatte und vor allem gefällt mir mein entschleunigtes Nichtstun-Faulenzerleben noch viel besser als ich es mir vorher überhaupt vorstellen konnte.
Ich bin mit Begeisterung Nur-Hausfrau, weil ich hier meine Regeln selber setzen kann und nur das machen muss, was mir Spaß macht.
Ich bereue es aber auch nicht, mein Leben lang selber gearbeitet und Geld verdient zu haben, denn nur so konnte ich mir die finanzielle Unabhängigkeit schaffen, die ich jetzt so intensiv genieße.
Familie:
In der Familie gab es sozusagen gar keine Veränderungen.
Was die ältere Verwandtschaft, Mutter, Vater, Onkel, Geschwister angeht, ist alles unverändert. Wen es interessiert - siehe Vorjahre.
Die Kinder haben in diesem Jahr alle ihr bisheriges WG-Leben gegen ein Beziehungsleben getauscht.
N ist in Berlin zu seiner Freundin gezogen, bei J ist seine Freundin zu ihm gezogen und C hat sich mit ihrer Freundin gemeinsam eine neue Wohnung in Bielefeld gesucht.
Häuser und Wohnen:
Im Borkumhaus ist dies Jahr eine Menge passiert, auch wenn das Meiste davon noch nicht fertig ist, aber so ist es doch einen großen Schritt vorangekommen.
Das Gartenhaus ist endlich aufgebaut und - seit Weihnachten - innen auch eingerichtet und aufgeräumt.
Es fehlen noch die allerletzten Abschlussarbeiten am Dach, außerdem ist es uns noch nicht gelungen, eine Blende für die Türklinke zu kaufen und es muss an einer Seite noch mal gestrichen werden, aber das sind ja Kleinigkeiten.
Die größere, in 2026 zu erledigende Aufgabe, wird der Abriss des alten Gartenhauses sein, weil das ziemlich zeitgleich mit einer hundesicheren Befestigung der Außengrenzen des Grundstücks erfolgen muss, denn aktuell bildet das alte Gartenhaus für den Hund die Grenze an zwei Seiten seines Gartenauslaufs.
Außerdem hat das Borkumhaus außen ein neues Flachdach bekommen, innen wollten wir auch die Holzdecke erneuern, aber das hat dieses Jahr dann nicht mehr geklappt. Dafür haben wir innen einen neuen Kühlschrank, eine spontan nötig gewordene Austauschaktion, die erfreulich gut funktioniert hat.
Das Haus in Rheda ist deutlich fertiger als letztes Jahr, aber immer noch ein halbes Jahr von einem möglichen Einzug entfernt. Die Außenhülle ist jetzt fertig und dicht, es fehlen aber noch alle Innenarbeiten, es dauert also noch. Als nächstes müsste der Putzer kommen und den Vorputz an die Wände klatschen, dann kommt der Estrich und dann erst der Fliesenleger, der Schreiner und Trockenbauer und nochmal der Putzer. Da wir überall Lehmputz bekommen, brauchen wir immerhin keinen Maler. Zwischendrin wuseln schon seit längerem und auch noch für die nächste Zeit die Installateure und Elektriker durchs Haus, bohren Löcher, schlitzen Wände und verlegen Rohre und Leitungen.
Das Grevenhaus wird immer ungemütlicher, weil sich auch die Einrichtung immer mehr Richtung Auszug entwickelt, aber das war ja nicht anders zu erwarten.
Pläne:
Von den ausdrücklichen Plänen des letztes Jahres wurden drei umgesetzt (Hund, Auto und Gartenhaus), der Hauptplan, Baufertigstellung und Umzug, wird auf 2026 verschoben und ich hoffe sehr, dass es diesmal auch wirklich funktioniert.
Ansonsten müssen wir auf Borkum unbedingt die Befestigung der Außengrenzen des Grundstücks (aka Zaun) organisieren und das alte Gartenhaus irgendwie entfernen, alle anderen Uraltpläne (neues Bad, Fenster in der Küche, Mauer zur Straße) haben den seit Jahren gültigen Bestand und werden vorgetragen.
Reisen
Einzige Auswärtsübernachtungen dieses Jahr: Eine Hotel-Nacht in Frankfurt im Rahmen einer Finanzmarktkonferenz, zu der ich mir die Teilnahme noch während meiner aktiven Berufszeit gesichert hatte, alle anderen Nächte des Jahres verbrachte ich in meinen eigenen Betten und bin sehr zufrieden damit. Das, was andere Rentner im Alter an Reisen nachholen, das hole ich jetzt an Nichtstun und Zuhausebleiben nach. Gereist bin ich in meinem Leben schon wahrlich genug.
Zum ersten Mal gemacht:
Die theoretische Prüfung für den Hundeführerschein (die praktische Prüfung ist erst möglich, wenn der Hund mindestens ein Jahr alt ist).
Ein Auto im Herstellerwerk abgeholt
Zum letzten Mal gemacht:
Ich weiß nichts. Auch wenn ich sehr bemüht bin, Vorgänge in meinem Leben final abzuschließen, so fällt mir doch nichts ein, was ich dieses Jahr selber für immer beendet hätte.
Häkchen auf der Bucketlist:
Einen Dalmatiner in die Familie integriert.
Entdeckt und Spaß dran gefunden:
Fahrradfahren auf einem Trike.
Gesundheitliche Veränderungen:
Augen:
Gleichgeblieben. Ich kann mit den Brillen aus dem letzten Jahr immer noch brauchbar gut sehen, für nächstes Jahr wünsche ich mir zusätzlich zu den Gleitsichtbrillen aber auch wieder eine Einstärkenlesebrille fürs Bett. (Stelle ich mir noch bequemer vor.)
Ohren
Ich wüsste nichts, was ich gerne noch zusätzlich gehört hätte.
Unfälle
Keiner! Noch nicht mal umgeknickt oder gestolpert und hingefallen. Einfach nichts, nada, niente. Ich bin selber sehr erstaunt.
Neue Krankheiten
Noch nicht mal alte Krankheiten neu aufgewärmt, ich war einfach das gesamte Jahr kein einziges Mal krank. Kein Schnupfen, kein Rücken, kein nichts.
Sonstiges
Das einzige, was eventuell erwähnenswert ist: Ich hatte dieses Mal das erste Mal in meinem Leben Zahnschmerzen. Nach dem ich im Frühjahr eine ausführliche Parodontosebehandlung durchlaufen hatte, fühlte sich ein Zahn ohne seinen kuscheligen Zahnstein offensichtlich einsam und verlegte sich auf akutes Schmerzen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Nach dem er ausreichend Ibu als neue Gefährten bekommen hatte, gab er aber wieder Ruhe.
Optische Veränderungen:
Gewicht
Noch mal 1-2kg weniger seitdem der Hund im Haus ist.
Haare
Gesamtlänge unverändert, das, was die Haare oben gewachsen sind, hat K einfach unten glatt abgeschnitten, damit sind jetzt auch alle Stufen rausgewachsen.
Sonstiges
N hat grade eben noch eine (echte) Warze an meinem Handgelenk entfernt, ansonsten gab es keine weiteren SchönheitsOPs.
Ich plane, ihn und den Laser nächstes Jahr noch mal in Berlin zu besuchen, um die neuen Pigmentflecken behandeln zu lassen.
Finanzen, Veränderung zum Vorjahr:
regelmäßiger Zufluss
Per Saldo ungefähr gleich. Ich habe eine Wohnung verkauft, so dass hier die Miete wegfällt, dafür gab es tarifliche Lohnerhöhungen und mehr Dividenden als letztes Jahr.
regelmäßiger Abfluss
Keine großen Veränderungen.
variable Ausgaben
Naja, Hausbau natürlich und alles, was damit in Zusammenhang steht, also auch neue Einrichtung und sonstige Sondereinbauten, für die zum Teil schon bei Bestellung eine Anzahlung fällig ist oder die ich sogar schon gekauft habe (Stichwort: Designermöbel- und -lampen bei ebay).
Gesamtvermögen
Schlecht zu beurteilen, da inzwischen ja schon ein beträchtlicher Teil des Vermögens in den Bau in Rheda geflossen ist und ob das eine werthaltige Investition ist, wage ich schwer zu bezweifeln. Man müsste schon genauso Bekloppte wie uns finden, die für so ein unkonventionelles Wohnhaus so viel Geld bezahlen würden. Aber zum Glück ist das nicht mein Problem, sondern maximal das meiner Erben.
Aber auch sonst sind durch die höheren Sonderinvestitionen (Dach, Auto) viele Mittel abgeflossen, aber genau dafür hatte ich sie ja vorher auch angespart.
Besondere Anschaffungen
Ist "Hund" eine Anschaffung? Rein finanziell natürlich schon.
Über den neuen Kühlschrank auf Borkum habe ich mich auch gefreut.
Ansonsten dreht sich gedanklich das Meiste um das neue Haus, aber alle nicht jetzt schon zwingend notwendigen Neu-Anschaffungen (also alles außer Küche und Bett) haben wir auf die Zeit nach dem Einzug verlegt - wir wollen erst mal ein Gefühl für das Haus bekommen und dafür, wie sich eventuell unser Bedarf und unsere Vorlieben verändern werden. (Ausgenommen sind natürlich irgendwelche Superschnäppchen bei ebay oder auf dem Flohmarkt, weshalb ich mich über die Zettelz-Lampe genauso freue wie über den roten Sessel.)
Uns sonst noch so:
Ich bin mit 2025 sehr zufrieden, aus meiner Sicht war es ein ausgesprochen angenehmes Jahr. In meinem persönlichen Umfeld gab es keine Katastrophen, keine Schicksalsschläge, alles funktionierte einigermaßen, was will man mehr?
Rückwirkend betrachtet bin ich sogar über die Verzögerungen beim Bau nicht erbost, sondern sehe die positive Seite: So ergaben sich ganz viele, wirklich sinnvolle und sehr gute Veränderungen, die ursprünglich nicht geplant waren, die sich aber während des Baus als gute (oder sogar bessere) Lösung herausstellten, mit denen ich jetzt schon sehr zufrieden bin und mich gewaltig geärgert hätte, wenn mir das alles erst nach Fertigstellung eingefallen und dann nur sehr umständlich oder vielleicht gar nicht mehr umsetzbar gewesen wäre.
Und als Abschluss des Jahres:
Habe ich schon erzählt, dass der Architekt meinen Wunsch nach einer Schaukel in der Deele mit Begeisterung aufgenommen und bereits den besten Platz dafür errechnet hat?

Sein Kommentar dazu war: "Das ist fantastisch, das nimmt dem Haus den Ernst." - und besser kann man ein Haus, in dem ich mich wohlfühle, gar nicht beschreiben.
Für 2026 wünsche ich mir, dass sich das Haus genauso weiterentwickelt, wie es sich inzwischen schon recht konkret darstellt, dass Umzug und Neuanfang gut funktionieren und dass alle sonstigen, externen Bedrohungen bitte weiter dort bleiben, wo sie jetzt sind, lieber heiliger St. Florian.....
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Dienstag, 30. Dezember 2025
Preise
anje, 21:32h
Im Rahmen allgemeiner Haushaltstätigkeiten habe ich heute nicht nur eine Maschine mit Bettwäsche und Handtüchern gewaschen, sondern auch recht erfolgreich draußen auf der Leine getrocknet.
Grade Handtücher mag ich gar nicht, wenn sie im Trockner getrocknet wurden, sie sind dann so fluffig weich und trocknen gar nicht richtig ab, vor allem aber kann man sich beim Abtrocknen damit nicht wohlig am Rücken schubbern, nur deshalb dusche ich überhaupt, weil das Abtrocknen danach so schön ist.
Erfolgsmeldung also: Handtücher ordnungsgemäß kratzig getrocknet, ich bin sehr zufrieden.
Dann haben wir Pfand weggebracht und obwohl wir viel mehr Mehrwegpfand- als Einwegpfandflaschen hatten, haben wir als Einlösebetrag dafür deutlich weniger bekommen, die Logik in dem System muss man nicht verstehen, oder?
Da Lidl nur Einwegpfandflaschen verkauft, kann man dort Mehrwegpfandflaschen nicht abgeben, wir fuhren also zu Markant, einem Supermarkt mit einem breiteren Sortiment.
An der Kasse verkaufen sie Schokoriegel, ich hatte die Preise schon im Sommer gesehen und gestaunt, diesmal habe ich sie fotografiert, weil ich es doch beeindruckend finde, was Leute offensichtlich bereit sind, für ein Mars oder ein Snickers zu bezahlen, nur weil es komfortabel im Kassenbereich noch mal eben zum Mitnehmen griffbreit angeboten wird.
Ich habe dieses Jahr ja auch gewaltig über die Preise für Weihnachtsgebäck gestaunt. Nicht, dass es mich persönlich betrifft, ich lebe sehr gut ohne Schokolade und Co., weil ich die angeborene Eigenschaft habe, dass ich Team salzig bin und auf alles Süße problemlos verzichten kann. Normale Milchschokolade finde ich sogar ausgesprochen "bääähh", dass das Zeug dieses Jahr aber massiv im Preis gestiegen ist, habe ich trotzdem mitbekommen.
Dominosteine beim Discounter für 3,79 € - ich möchte lieber gar nicht wissen, was die Markenware dann kostet, sondern frage mich nur, wer bereit ist, dafür so viel Geld zu bezahlen?
Oder gab es dieses Jahr für jeden nur ein wönziges Stöck?
Ein anderes Produkt, das sich preislich inzwischen in Kategorien bewegt, die ich nur als abgedreht bezeichnen kann, sind Zigaretten.
Ich habe schon vor so langer Zeit aufgehört zu rauchen, dass ich den Bezug zu den Preisentwicklungen auf dem Zigarettenmarkt komplett verloren habe, aber neulich kaufte jemand vor mir fünf Pakete Marlboro und erreichte damit locker die 50€-Umsatzmarke, für die ich immer ewig suchen, sammeln und überlegen muss und ich staunte nur.
Das Zeug kostet inzwischen über 10€ pro Schachtel - das sind 20 Mark, ich war fassungslos.
Und wenn ich nicht schon längst aufgehörte hätte zu rauchen, dann würde es mir bei dieser Preisentwicklung wirklich nicht mehr schwer fallen, ich glaube, bei diesen Preisen wäre ich schlicht zu geizig, um so eine Menge Geld einfach zu verbennen.
Am Nachmittag machten wir einen Strandspaziergang und ich hatte diesmal selber mein Handy dabei, so dass ich Strand, Himmel und die prächtigen Wolkenformationen in aller Ausführlichkeit knipsen konnte

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Grade Handtücher mag ich gar nicht, wenn sie im Trockner getrocknet wurden, sie sind dann so fluffig weich und trocknen gar nicht richtig ab, vor allem aber kann man sich beim Abtrocknen damit nicht wohlig am Rücken schubbern, nur deshalb dusche ich überhaupt, weil das Abtrocknen danach so schön ist.
Erfolgsmeldung also: Handtücher ordnungsgemäß kratzig getrocknet, ich bin sehr zufrieden.
Dann haben wir Pfand weggebracht und obwohl wir viel mehr Mehrwegpfand- als Einwegpfandflaschen hatten, haben wir als Einlösebetrag dafür deutlich weniger bekommen, die Logik in dem System muss man nicht verstehen, oder?
Da Lidl nur Einwegpfandflaschen verkauft, kann man dort Mehrwegpfandflaschen nicht abgeben, wir fuhren also zu Markant, einem Supermarkt mit einem breiteren Sortiment.
An der Kasse verkaufen sie Schokoriegel, ich hatte die Preise schon im Sommer gesehen und gestaunt, diesmal habe ich sie fotografiert, weil ich es doch beeindruckend finde, was Leute offensichtlich bereit sind, für ein Mars oder ein Snickers zu bezahlen, nur weil es komfortabel im Kassenbereich noch mal eben zum Mitnehmen griffbreit angeboten wird.
Ich habe dieses Jahr ja auch gewaltig über die Preise für Weihnachtsgebäck gestaunt. Nicht, dass es mich persönlich betrifft, ich lebe sehr gut ohne Schokolade und Co., weil ich die angeborene Eigenschaft habe, dass ich Team salzig bin und auf alles Süße problemlos verzichten kann. Normale Milchschokolade finde ich sogar ausgesprochen "bääähh", dass das Zeug dieses Jahr aber massiv im Preis gestiegen ist, habe ich trotzdem mitbekommen.
Dominosteine beim Discounter für 3,79 € - ich möchte lieber gar nicht wissen, was die Markenware dann kostet, sondern frage mich nur, wer bereit ist, dafür so viel Geld zu bezahlen?
Oder gab es dieses Jahr für jeden nur ein wönziges Stöck?
Ein anderes Produkt, das sich preislich inzwischen in Kategorien bewegt, die ich nur als abgedreht bezeichnen kann, sind Zigaretten.
Ich habe schon vor so langer Zeit aufgehört zu rauchen, dass ich den Bezug zu den Preisentwicklungen auf dem Zigarettenmarkt komplett verloren habe, aber neulich kaufte jemand vor mir fünf Pakete Marlboro und erreichte damit locker die 50€-Umsatzmarke, für die ich immer ewig suchen, sammeln und überlegen muss und ich staunte nur.
Das Zeug kostet inzwischen über 10€ pro Schachtel - das sind 20 Mark, ich war fassungslos.
Und wenn ich nicht schon längst aufgehörte hätte zu rauchen, dann würde es mir bei dieser Preisentwicklung wirklich nicht mehr schwer fallen, ich glaube, bei diesen Preisen wäre ich schlicht zu geizig, um so eine Menge Geld einfach zu verbennen.
Am Nachmittag machten wir einen Strandspaziergang und ich hatte diesmal selber mein Handy dabei, so dass ich Strand, Himmel und die prächtigen Wolkenformationen in aller Ausführlichkeit knipsen konnte

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Montag, 29. Dezember 2025
Zwischenzeit
anje, 23:35h
Mitten zwischen all den Feiertagen und Wochenenden gibt es noch einmal zwei ganz normale Wochentage, die wirken irgendwie fehl am Platz, so dazwischengeschoben.
Geöffnet haben dabei nur der Einzelhandel und notwendige Dienstleister.
Die allgemeine Verwaltung hat schon aus Energiespargründen an den meisten Standorten ihre Büros geschlossen, 2025 ist für die allermeisten Menschen damit schon erledigt, bis 2026 dauert es allerdings noch zwei Tage, wir leben also grade in einer Zwischenzeit.
Zwischen den Jahren - ich mag diesen Ausdruck.
Hier auf der Insel haben allerdings alle vor drei Tagen schon wieder auf Hauptsaison geschaltet. Die Verkehrsbeschränkungen sind für 9 Tage wieder aktiviert worden, die Fähren pumpen Mengen an Menschen auf die Insel und im Dorf herrscht allgemeine Betriebsamkeit, in gewisser Weise auch eine Zwischenzeit - nur andersrum. Zwischendurch kurz Hektik, Umsatz, Krach und Party, bevor hier anschließend wieder alles in den Winterschlaf fällt.
Ich finde den Partyrummel anstrengend, aber zum Glück muss ich mich damit ja auch nicht weiter beschäftigen, ich suche mir meinen ganz eigenen Rhythmus, so zwischen den Jahren, heute zum Beispiel im Fünf-Viertel-Takt
.
Geöffnet haben dabei nur der Einzelhandel und notwendige Dienstleister.
Die allgemeine Verwaltung hat schon aus Energiespargründen an den meisten Standorten ihre Büros geschlossen, 2025 ist für die allermeisten Menschen damit schon erledigt, bis 2026 dauert es allerdings noch zwei Tage, wir leben also grade in einer Zwischenzeit.
Zwischen den Jahren - ich mag diesen Ausdruck.
Hier auf der Insel haben allerdings alle vor drei Tagen schon wieder auf Hauptsaison geschaltet. Die Verkehrsbeschränkungen sind für 9 Tage wieder aktiviert worden, die Fähren pumpen Mengen an Menschen auf die Insel und im Dorf herrscht allgemeine Betriebsamkeit, in gewisser Weise auch eine Zwischenzeit - nur andersrum. Zwischendurch kurz Hektik, Umsatz, Krach und Party, bevor hier anschließend wieder alles in den Winterschlaf fällt.
Ich finde den Partyrummel anstrengend, aber zum Glück muss ich mich damit ja auch nicht weiter beschäftigen, ich suche mir meinen ganz eigenen Rhythmus, so zwischen den Jahren, heute zum Beispiel im Fünf-Viertel-Takt
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Sonntag, 28. Dezember 2025
Strandtag
anje, 20:23h
Am Vormittag war es hier noch recht dunstig/neblig, aber dann kam die Sonne richtig raus und heizte alle Dunstwolken weg, ab mittags war hier strahlender Sonnenschein und mit +7°C wahrscheinlich die wärmste Gegend Deutschlands.
Die Flieger-App meldete reihenweise gesperrte Flughäfen, auch die großen, internationalen Flughäfen stellten teilweise den Betrieb komplett ein, weil Außentemperaturen von -2°C zusammen mit einem Taupunkt von ebenfalls -2°C einen gleichmäßig alles überfrierenden Nebel produzieren, der auch großen JumboJets das Fliegen unmöglich macht.
Wir liefen derweil mit dem Hund über den Strand und freuten uns über das wunderbare Wetter, verrückt, wie groß die Unterschiede manchmal sein können.
Wir haben mit dem Hund einen sehr langen Strandspaziergang gemacht und weil ich mein Handy vergessen hatte, bat ich K, für mich Fotos zu machen. Auf einige Motive wies ich ihn gezielt hin, (Guck mal die Schaumwolken hier, die sehen toll aus, wenn der Hund gleich auf uns zugerast kommt, kann man damit ein tolles Foto machen) aber als er mir vorhin die Fotos schickte, passte so gut wie keines hier für den Blog, was mich doch etwas erstaunte.
Aber ich glaube, das liegt daran, dass K immer versucht, seine Fotos künstlerisch wertvoll zu komponieren, was mit einem Hund, der ständig in Bewegung ist, einen gewissen Zielkonflikt bedeutet.
Ich habe längst gelernt, dass man blitzschnell sein muss, wenn man den Hund in einer schönen Pose vor einem guten Hintergrund erwischen möchte, aber blitzschnell und Westfale ist halt auch nur schwer kompatibel.
Nun denn, immerhin waren zwei dabei, die einen Eindruck vermitteln, wie schön es heute draußen am Strand war, und das ist auf alle Fälle mehr optischer Eindruck als das, was ich ohne Handy nur mühsam verbal beschreiben kann.
Zum Abendessen gab es Stampfkartoffeln mit gerösteten Zwiebeln, Bratwurst und Rotkohl und ich fand das alles so gut gelungen, dass ich mich maßlos überfressen habe, aber zum Glück kann ich ja gleich schon wieder ins Bett gehen und dort leise vor mich hinrülpsen
.
Die Flieger-App meldete reihenweise gesperrte Flughäfen, auch die großen, internationalen Flughäfen stellten teilweise den Betrieb komplett ein, weil Außentemperaturen von -2°C zusammen mit einem Taupunkt von ebenfalls -2°C einen gleichmäßig alles überfrierenden Nebel produzieren, der auch großen JumboJets das Fliegen unmöglich macht.
Wir liefen derweil mit dem Hund über den Strand und freuten uns über das wunderbare Wetter, verrückt, wie groß die Unterschiede manchmal sein können.
Wir haben mit dem Hund einen sehr langen Strandspaziergang gemacht und weil ich mein Handy vergessen hatte, bat ich K, für mich Fotos zu machen. Auf einige Motive wies ich ihn gezielt hin, (Guck mal die Schaumwolken hier, die sehen toll aus, wenn der Hund gleich auf uns zugerast kommt, kann man damit ein tolles Foto machen) aber als er mir vorhin die Fotos schickte, passte so gut wie keines hier für den Blog, was mich doch etwas erstaunte.
Aber ich glaube, das liegt daran, dass K immer versucht, seine Fotos künstlerisch wertvoll zu komponieren, was mit einem Hund, der ständig in Bewegung ist, einen gewissen Zielkonflikt bedeutet.
Ich habe längst gelernt, dass man blitzschnell sein muss, wenn man den Hund in einer schönen Pose vor einem guten Hintergrund erwischen möchte, aber blitzschnell und Westfale ist halt auch nur schwer kompatibel.
Nun denn, immerhin waren zwei dabei, die einen Eindruck vermitteln, wie schön es heute draußen am Strand war, und das ist auf alle Fälle mehr optischer Eindruck als das, was ich ohne Handy nur mühsam verbal beschreiben kann.
Zum Abendessen gab es Stampfkartoffeln mit gerösteten Zwiebeln, Bratwurst und Rotkohl und ich fand das alles so gut gelungen, dass ich mich maßlos überfressen habe, aber zum Glück kann ich ja gleich schon wieder ins Bett gehen und dort leise vor mich hinrülpsen
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Samstag, 27. Dezember 2025
Endlich wieder Alltag
anje, 22:48h
Ja kuck, das hat ja wunderbar geklappt. Knapp habe ich mich einmal ausgiebig über die Kälte aufgeregt- zack, schon ist es heute 7° wärmer. Das gefällt mir. Können wir beibehalten das System.
Jetzt geh ich auch wieder vor die Tür, allerdings erst morgen, heute war es schon zu spät, als ich begriff, dass die Außentemperaturen sich wieder in akzeptablen Bereichen bewegen.
Bis mittags habe ich mich einfach geweigert, mich aus dem warmen Bett zu erheben, dann fiel mir aber ein, dass heute ja ein ganz normaler Samstag ohne Feiertags-Blödsinn und mit geöffneten Geschäften ist. Was für ein Glück, endlich wieder einkaufen.
Brot war alle und die Gurken hatten die Kinder auch komplett aufgegessen, sehr viel mehr brauchten wir nicht, aber selbstverständlich fanden wir dann doch noch das eine oder andere, so ein Mini Einkauf nach zweieinhalb Tagen Entzug wäre ja wirklich zu traurig gewesen.
Als ich am Nachmittag mit dem Hund eine Runde vor die Tür gehen wollte, traf ich den Nachbarn, der gerade in seinem eigenen Haus zu Besuch war (es ist ein Ferienhaus und meistens an fremde Leute vermietet), der ebenfalls einen neuen, jungen Hund hat und wir stellten schnell fest, dass sich unsere beiden Hunde wunderbar verstanden und so gingen wir gemeinsam in den ziemlich großen, komplett abgeschlossenen Nachbargarten und gönnten den Hunden ausgiebigen, gemeinsamen Tobespaß. Danach war ein Spaziergang nicht mehr notwendig, war mir recht.
Am Abend kam „Unternehmen Petticoat“ auf HR3 und ich war total glücklich. Ich finde diesen Film so prima, ich könnte ihn jeden Monat einmal sehen ohne mich zu langweilen
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Jetzt geh ich auch wieder vor die Tür, allerdings erst morgen, heute war es schon zu spät, als ich begriff, dass die Außentemperaturen sich wieder in akzeptablen Bereichen bewegen.
Bis mittags habe ich mich einfach geweigert, mich aus dem warmen Bett zu erheben, dann fiel mir aber ein, dass heute ja ein ganz normaler Samstag ohne Feiertags-Blödsinn und mit geöffneten Geschäften ist. Was für ein Glück, endlich wieder einkaufen.
Brot war alle und die Gurken hatten die Kinder auch komplett aufgegessen, sehr viel mehr brauchten wir nicht, aber selbstverständlich fanden wir dann doch noch das eine oder andere, so ein Mini Einkauf nach zweieinhalb Tagen Entzug wäre ja wirklich zu traurig gewesen.
Als ich am Nachmittag mit dem Hund eine Runde vor die Tür gehen wollte, traf ich den Nachbarn, der gerade in seinem eigenen Haus zu Besuch war (es ist ein Ferienhaus und meistens an fremde Leute vermietet), der ebenfalls einen neuen, jungen Hund hat und wir stellten schnell fest, dass sich unsere beiden Hunde wunderbar verstanden und so gingen wir gemeinsam in den ziemlich großen, komplett abgeschlossenen Nachbargarten und gönnten den Hunden ausgiebigen, gemeinsamen Tobespaß. Danach war ein Spaziergang nicht mehr notwendig, war mir recht.
Am Abend kam „Unternehmen Petticoat“ auf HR3 und ich war total glücklich. Ich finde diesen Film so prima, ich könnte ihn jeden Monat einmal sehen ohne mich zu langweilen
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Freitag, 26. Dezember 2025
Feiertags-Kälte-Koller
anje, 21:41h
Wenn man seine Energie nicht mehr täglich in seinem Geldverdiener-Beruf verpulvert, fehlt natürlich gleichzeitig auch die Jahresend-Erschöpfung nach der traditionell viel zu intensiven Jahresendrallye bis Weihnachten, ich will damit sagen, ich bin ganz ungemein ausgeruht und brauche keine ruhige Zeit zwischen den Jahren und insbesondere brauche ich keine Feiertage, um mich von irgendetwas zu erholen.
Dass zur Zeit das öffentliche Leben im Wesentlichen lahm liegt, alle Geschäfte geschlossen und alle Behörden und sonstigen Büros verwaist sind und im Fernsehen senden sie auch nur langweiligen Weihnachtsmüll, dass ich also durch externe Vorgaben gezwungen bin, nichts zu tun, bzw. mir eine andere Beschäftigung zu suchen als das, was ich sonst so mache, das finde ich schon fast wieder stressig.
Mir zerschießt das alle mühsam aufgebauten neuen Routinen und dann ist es auch noch draußen so kalt, dass ich keine Lust habe, vor die Tür zu gehen, weil es mir schlechte Laune macht, wenn mir nacheinander einzelne Körperteile einfrieren, weshalb ich die längeren Hunderunden sehr gerne an K übertrage.
Aber vielleicht ist es auch wirklich nur das ungemütliche Wetter, was mich nervt, weil ich es ätzend finde, mich für jeden Gang vor die Tür erst eine Viertelstunde vermummeln zu müssen, dann zieht es doch noch irgendwo, man kann das unterwegs aber nicht beheben, weil man durch die dicken Klamotten unbeweglich wie ein Michelinmännchen geworden ist und an nichts mehr dran kommt. Außerdem rutscht mit Sicherheit irgendwann ein Strumpf auf dem Fuß komplett nach vorne, man hat also eine nackichte Hacke im Stiefel und Strumpfgewölle an den Zehen, extrem unerfreulich.
Das alles nur, weil man versucht sich gegen die Kälte anzuziehen, wenn man nicht den gesamten Tag nur drinnen am warmen Ofen sitzen will, was dann aber auch keine bessere Laune macht und so verliere ich mich derzeit in einem nörgeligen Zirkelschluss, weil mir die Fantasie ausgegangen ist, wodrauf ich Lust habe und was sich davon derzeit auch umsetzen lässt
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Dass zur Zeit das öffentliche Leben im Wesentlichen lahm liegt, alle Geschäfte geschlossen und alle Behörden und sonstigen Büros verwaist sind und im Fernsehen senden sie auch nur langweiligen Weihnachtsmüll, dass ich also durch externe Vorgaben gezwungen bin, nichts zu tun, bzw. mir eine andere Beschäftigung zu suchen als das, was ich sonst so mache, das finde ich schon fast wieder stressig.
Mir zerschießt das alle mühsam aufgebauten neuen Routinen und dann ist es auch noch draußen so kalt, dass ich keine Lust habe, vor die Tür zu gehen, weil es mir schlechte Laune macht, wenn mir nacheinander einzelne Körperteile einfrieren, weshalb ich die längeren Hunderunden sehr gerne an K übertrage.
Aber vielleicht ist es auch wirklich nur das ungemütliche Wetter, was mich nervt, weil ich es ätzend finde, mich für jeden Gang vor die Tür erst eine Viertelstunde vermummeln zu müssen, dann zieht es doch noch irgendwo, man kann das unterwegs aber nicht beheben, weil man durch die dicken Klamotten unbeweglich wie ein Michelinmännchen geworden ist und an nichts mehr dran kommt. Außerdem rutscht mit Sicherheit irgendwann ein Strumpf auf dem Fuß komplett nach vorne, man hat also eine nackichte Hacke im Stiefel und Strumpfgewölle an den Zehen, extrem unerfreulich.
Das alles nur, weil man versucht sich gegen die Kälte anzuziehen, wenn man nicht den gesamten Tag nur drinnen am warmen Ofen sitzen will, was dann aber auch keine bessere Laune macht und so verliere ich mich derzeit in einem nörgeligen Zirkelschluss, weil mir die Fantasie ausgegangen ist, wodrauf ich Lust habe und was sich davon derzeit auch umsetzen lässt
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Donnerstag, 25. Dezember 2025
Kinderlos
anje, 22:05h
So, jetzt sind schon alle Kinder wieder abgefahren und auch gut an ihren jeweiligen Zielorten angekommen, ab sofort sind wir also wieder nur zu zweit mit Hund.
Die nächsten zwei Wochen werden sehr ruhig, weil es keine Termine oder Verpflichtungen für irgendetwas gibt, der Bau steht still und alle Handwerker sind im Weihnachtsurlaub.
Die Kinder haben ihre Zimmer und auch die Küche wunderbar aufgeräumt und geputzt hinterlassen, das einzige, was mir noch blieb war ein gut gefüllter Wäschekorb, den ich heute zur Hälfte dann schon mal weggewaschen habe.
Weil es draußen nur knapp über 0°C hat, habe ich davon abgesehen, die Wäsche draußen aufzuhängen, bei der Kälte wird sie sowieso nicht trocken, weshalb ich gleich alles in den Trockner gesteckt habe.
Die letzten Male, wenn ich Trockner und Waschmaschine gleichzeitig laufen ließ, flog immer der FI-Schalter raus (obwohl die Geräte an zwei separaten Sicherungen hängen), deshalb habe ich diesmal den Waschmaschineninhalt in den Trockner geräumt und gestartet, die Waschmaschine selber aber nicht neu befüllt, ich dachte mir, ich habe ja Zeit, dann dauert es eben etwas länger, bis alles fertig ist.
Während der Trockner lief, habe ich mich vor den Fernseher gesetzt und irgendein Weihnachtsprogramm geschaut, bis plötzlich das Bild verschwand und der Fernseher anzeigte, dass er keinen Empfang mehr hat.
Mein erster Gedanke war, dass die Russen jetzt nicht nur die GPS Sender stören, sondern auch die Satellitensender und dass das eine neue Variante ist, wie sie Unruhe ins Land bringen wollen, wenn sie der deutschen Bevölkerung die Weihnachtsfilme vermiesen.
Es dauerte eine Zeitlang bis ich begriff, dass es nicht die Russen waren, die Astra 19,2° Ost störten, sondern mein Trockner, der den FI-Schalter auch ohne Waschmaschinenunterstützung rausgeworfen hatte.
Weil die alte Verkabelung im Wohnzimmer der einzige Stromkreis im Haus ist, der nicht am FI hängt, bekam der Fernseher noch Strom, aber eben keine Daten mehr vom Sat-Verstärker.
Interessant fand ich, dass ich trotz meines aktiven Bemühens, mich nicht um die laufenden Konflikte im Weltgeschehen zu kümmern, trotzdem schon genug alarmiert bin, hinter irgendwelchen ungewöhnlichen Störungen sofort Sabotageakte der Russen zu vermuten.
Ich fürchte, das wird alles noch böse enden.
Ebenfalls sabotiert und final zerstört wurde der Toaster, allerdings auch nicht von einer fremden Supermacht, sondern von mir persönlich.
Mir war da eine kleine Baguettescheibe weggerutscht, die ich versuchte, mit einer Gabel aus dem laufenden Toaster zu fischen. Keine gute Idee, es gab einen Kurzschluss und nu toastet er nicht mehr der Toaster. Ich habe schon einen neuen bestellt, aber die nächste Woche werden wir wohl auf dem Kontaktgrill toasten müssen, der funktioniert zum Glück noch
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Die nächsten zwei Wochen werden sehr ruhig, weil es keine Termine oder Verpflichtungen für irgendetwas gibt, der Bau steht still und alle Handwerker sind im Weihnachtsurlaub.
Die Kinder haben ihre Zimmer und auch die Küche wunderbar aufgeräumt und geputzt hinterlassen, das einzige, was mir noch blieb war ein gut gefüllter Wäschekorb, den ich heute zur Hälfte dann schon mal weggewaschen habe.
Weil es draußen nur knapp über 0°C hat, habe ich davon abgesehen, die Wäsche draußen aufzuhängen, bei der Kälte wird sie sowieso nicht trocken, weshalb ich gleich alles in den Trockner gesteckt habe.
Die letzten Male, wenn ich Trockner und Waschmaschine gleichzeitig laufen ließ, flog immer der FI-Schalter raus (obwohl die Geräte an zwei separaten Sicherungen hängen), deshalb habe ich diesmal den Waschmaschineninhalt in den Trockner geräumt und gestartet, die Waschmaschine selber aber nicht neu befüllt, ich dachte mir, ich habe ja Zeit, dann dauert es eben etwas länger, bis alles fertig ist.
Während der Trockner lief, habe ich mich vor den Fernseher gesetzt und irgendein Weihnachtsprogramm geschaut, bis plötzlich das Bild verschwand und der Fernseher anzeigte, dass er keinen Empfang mehr hat.
Mein erster Gedanke war, dass die Russen jetzt nicht nur die GPS Sender stören, sondern auch die Satellitensender und dass das eine neue Variante ist, wie sie Unruhe ins Land bringen wollen, wenn sie der deutschen Bevölkerung die Weihnachtsfilme vermiesen.
Es dauerte eine Zeitlang bis ich begriff, dass es nicht die Russen waren, die Astra 19,2° Ost störten, sondern mein Trockner, der den FI-Schalter auch ohne Waschmaschinenunterstützung rausgeworfen hatte.
Weil die alte Verkabelung im Wohnzimmer der einzige Stromkreis im Haus ist, der nicht am FI hängt, bekam der Fernseher noch Strom, aber eben keine Daten mehr vom Sat-Verstärker.
Interessant fand ich, dass ich trotz meines aktiven Bemühens, mich nicht um die laufenden Konflikte im Weltgeschehen zu kümmern, trotzdem schon genug alarmiert bin, hinter irgendwelchen ungewöhnlichen Störungen sofort Sabotageakte der Russen zu vermuten.
Ich fürchte, das wird alles noch böse enden.
Ebenfalls sabotiert und final zerstört wurde der Toaster, allerdings auch nicht von einer fremden Supermacht, sondern von mir persönlich.
Mir war da eine kleine Baguettescheibe weggerutscht, die ich versuchte, mit einer Gabel aus dem laufenden Toaster zu fischen. Keine gute Idee, es gab einen Kurzschluss und nu toastet er nicht mehr der Toaster. Ich habe schon einen neuen bestellt, aber die nächste Woche werden wir wohl auf dem Kontaktgrill toasten müssen, der funktioniert zum Glück noch
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