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Mittwoch, 19. Oktober 2016
Eigentlich keine Lust
anje, 00:24h
Heute war wieder so ein "eigentlich" Tag.
Eigentlich hatte ich heute morgen nämlich so sehr überhaupt keine Lust auch nur aufzustehen, dass ich zunächst über eine halbe Stunde damit vertrödelt habe, mir auszudenken, welchen plausiblen Grund ich anführen könnte, es einfach bleiben zu lassen.
Mir ist dann keiner eingefallen, stattdessen jede Menge vernünftige, gute, sinnvolle und nachvollziehbare Grünmde, weshalb es sehr viel klüger ist, trotz akuter Unlust doch aufzustehen, so dass ich nachher eben jammernd, stöhnend und klagend aufgestanden bin.
Als ich so gegen 9.15h endlich auf dem Weg ins Büro nochmal darüber nachdachte, fiel mir auf, auf welch hohem Luxusniveau ich da rumjammere. Im Ergebnis habe ich mich spontan sehr gründlich für mich selber geschämt.
Andere Leute freuen sich, dass sie überhaupt Arbeit haben. Die freuen sich über eine Arbeit, die ich wahrscheinlich noch nicht mal mit der Kneifzange anpacken würde, so schrecklich finde ich die Vorstellung, ich müsste so etwas arbeiten, aber unendlich viele Leute sind dankbar und deshalb auch rundum zufrieden, dass sie überhaupt eine Arbeit haben.
Irgendwo in Sachsen haben sie von Arbeitern berichtet, die voller Protest ihre Fabrik besetzt haben, weil sie Sorgen hatten, die Eigentümer könnten die Produktion ins Ausland verlagern.
Fabrikarbeiter. - Ich möchte kein Fabrikarbeiter sein. Ich stelle mir Fabrikarbeit ganz schrecklich gruselig vor. Langweilige, stupide, überwiegend körperlich anstrengende Arbeit. Komplett fremdbestimmt. Ausgeliefert und angewiesen. Gehorchen und funktionieren. Mensch und Maschine, oder Mensch als/statt/wie/gleich Maschine?
Ich weiß es nicht, ich habe noch nie in einer Fabrik gearbeitet, aber ich bin auch sehr froh, dass mir diese Erfahrung bisher erspart blieb.
Ich habe in meinem gesamten Leben bisher noch nie Sorge haben müssen, dass meine Arbeitskraft unter Umständen plötzlich nicht mehr gefragt sein könnte. Arbeitslosigkeit ist für mich einfach noch nie ein Thema gewesen. Das liegt zum einen daran, dass ich eine Ausbildung habe, in der es fast unmöglich ist, arbeitslos zu werden, zum anderen aber auch daran, dass ich ein höchst gesundes Selbstvertrauen habe, was neue Herausforderungen angeht. "Kann ich nicht" habe ich als Ausrede noch nie gelten lassen. "Will ich nicht" - ja, das kann ich akzeptieren, aber das wiederum muss man sich vorher verdient haben.
Wenn ich aber noch weiter nachdenke, dann muss ich zugeben, dass sowohl meine Ausbildung als auch meine "mentale Disposition" doch beides nur zufällige Glückspositionen sind. Weder muss ich mir darauf etwas einbilden, noch kann ich daraus Ansprüche ableiten.
Keine Ansprüche - außer den mittlerweile fest ausgehandelten und vertraglich vereinbarten Ansprüchen gegenüber meinem Arbeitgeber: Ich muss zwar nicht unbedingt jeden Tag pünktlich zu einer Mindestuhrzeit im Büro erscheinen - aber ohne vorherige Abmeldung sollte ich wenigstens irgendwann erscheinen und überhaupt ist ein Nichterscheinen nur dann zulässig, wenn ich gleichzeitig sicherstelle, dass kein Schaden entsteht, nur weil ich nicht da bin.
Deshalb bin ich heute aufgestanden. Denn ich hatte für 10h einen Termin zugesagt, wo Leute extra aus Frankfurt angereist sind, weil es ihnen wichtig war, mit mir zu sprechen und dann gehört es sich einfach nicht, solche Termine wegen akuter Unlust platzen zu lassen
.
Eigentlich hatte ich heute morgen nämlich so sehr überhaupt keine Lust auch nur aufzustehen, dass ich zunächst über eine halbe Stunde damit vertrödelt habe, mir auszudenken, welchen plausiblen Grund ich anführen könnte, es einfach bleiben zu lassen.
Mir ist dann keiner eingefallen, stattdessen jede Menge vernünftige, gute, sinnvolle und nachvollziehbare Grünmde, weshalb es sehr viel klüger ist, trotz akuter Unlust doch aufzustehen, so dass ich nachher eben jammernd, stöhnend und klagend aufgestanden bin.
Als ich so gegen 9.15h endlich auf dem Weg ins Büro nochmal darüber nachdachte, fiel mir auf, auf welch hohem Luxusniveau ich da rumjammere. Im Ergebnis habe ich mich spontan sehr gründlich für mich selber geschämt.
Andere Leute freuen sich, dass sie überhaupt Arbeit haben. Die freuen sich über eine Arbeit, die ich wahrscheinlich noch nicht mal mit der Kneifzange anpacken würde, so schrecklich finde ich die Vorstellung, ich müsste so etwas arbeiten, aber unendlich viele Leute sind dankbar und deshalb auch rundum zufrieden, dass sie überhaupt eine Arbeit haben.
Irgendwo in Sachsen haben sie von Arbeitern berichtet, die voller Protest ihre Fabrik besetzt haben, weil sie Sorgen hatten, die Eigentümer könnten die Produktion ins Ausland verlagern.
Fabrikarbeiter. - Ich möchte kein Fabrikarbeiter sein. Ich stelle mir Fabrikarbeit ganz schrecklich gruselig vor. Langweilige, stupide, überwiegend körperlich anstrengende Arbeit. Komplett fremdbestimmt. Ausgeliefert und angewiesen. Gehorchen und funktionieren. Mensch und Maschine, oder Mensch als/statt/wie/gleich Maschine?
Ich weiß es nicht, ich habe noch nie in einer Fabrik gearbeitet, aber ich bin auch sehr froh, dass mir diese Erfahrung bisher erspart blieb.
Ich habe in meinem gesamten Leben bisher noch nie Sorge haben müssen, dass meine Arbeitskraft unter Umständen plötzlich nicht mehr gefragt sein könnte. Arbeitslosigkeit ist für mich einfach noch nie ein Thema gewesen. Das liegt zum einen daran, dass ich eine Ausbildung habe, in der es fast unmöglich ist, arbeitslos zu werden, zum anderen aber auch daran, dass ich ein höchst gesundes Selbstvertrauen habe, was neue Herausforderungen angeht. "Kann ich nicht" habe ich als Ausrede noch nie gelten lassen. "Will ich nicht" - ja, das kann ich akzeptieren, aber das wiederum muss man sich vorher verdient haben.
Wenn ich aber noch weiter nachdenke, dann muss ich zugeben, dass sowohl meine Ausbildung als auch meine "mentale Disposition" doch beides nur zufällige Glückspositionen sind. Weder muss ich mir darauf etwas einbilden, noch kann ich daraus Ansprüche ableiten.
Keine Ansprüche - außer den mittlerweile fest ausgehandelten und vertraglich vereinbarten Ansprüchen gegenüber meinem Arbeitgeber: Ich muss zwar nicht unbedingt jeden Tag pünktlich zu einer Mindestuhrzeit im Büro erscheinen - aber ohne vorherige Abmeldung sollte ich wenigstens irgendwann erscheinen und überhaupt ist ein Nichterscheinen nur dann zulässig, wenn ich gleichzeitig sicherstelle, dass kein Schaden entsteht, nur weil ich nicht da bin.
Deshalb bin ich heute aufgestanden. Denn ich hatte für 10h einen Termin zugesagt, wo Leute extra aus Frankfurt angereist sind, weil es ihnen wichtig war, mit mir zu sprechen und dann gehört es sich einfach nicht, solche Termine wegen akuter Unlust platzen zu lassen
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Dienstag, 18. Oktober 2016
Pragmatische Handwerker
anje, 00:42h
In Vaters Haus gibt es seit einem halben Jahr Telefon als VoIP, weil die alte, analoge Leitung abgeschaltet worden wäre. Als Abfallprodukt gibt es dort deshalb jetzt auch Internet aus einer Fritzbox mit WLAN.
Leer-, also ausgeräumt wurde alles, was auf dem Fußboden steht, da ja nur der Fußboden erneuert wird. Die Fritzbox hängt an der Wand, die ist noch da.
Wir haben jetzt auch den Anrufbeantworter über die Fritzbox aktiviert, so dass Anrufe für meinen Vater bei mir als E-Mail Nachricht ankommen, immer noch besser, als würden alle Anrufe sonst komplett ins Leere laufen.
Die E-Mail, die mir die Fritzbox heute Vormittag schickte, enthielt aber keine Nachricht über einen Anruf, sondern die Mitteilung, dass sich um 10.56h und um 10.57h erst Tim's iPhone (mit Apostroph) und dann Android1711354276 mit der Fritzbox verbunden haben. Wenn man direkt an der Fritzbox den "Koppelungsknopf" drückt, braucht man kein Passwort.
Die Handwerker kennen sich wohl mit Fritzboxen aus
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Leer-, also ausgeräumt wurde alles, was auf dem Fußboden steht, da ja nur der Fußboden erneuert wird. Die Fritzbox hängt an der Wand, die ist noch da.
Wir haben jetzt auch den Anrufbeantworter über die Fritzbox aktiviert, so dass Anrufe für meinen Vater bei mir als E-Mail Nachricht ankommen, immer noch besser, als würden alle Anrufe sonst komplett ins Leere laufen.
Die E-Mail, die mir die Fritzbox heute Vormittag schickte, enthielt aber keine Nachricht über einen Anruf, sondern die Mitteilung, dass sich um 10.56h und um 10.57h erst Tim's iPhone (mit Apostroph) und dann Android1711354276 mit der Fritzbox verbunden haben. Wenn man direkt an der Fritzbox den "Koppelungsknopf" drückt, braucht man kein Passwort.
Die Handwerker kennen sich wohl mit Fritzboxen aus
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Montag, 17. Oktober 2016
Fährtransport
anje, 01:36h
Die heutige Pendeltour zum Festland ging mit der Fähre zum Eemshaven.

Bei strahlendem Wetter fällt es immer besonders schwer, die Insel zu verlassen, um in Münster wieder den Büroalltag zu absolvieren. Aber in zwei Wochen ist ja schon wieder Brückenwochenende, erfahrungsgemäß vergeht die Zeit sehr schnell.
Bei diesen Hin- und Herfahrereien schleppe ich regelmäßig den gesamten Kühlschrankinhalt in einer Kühltasche mit mir rum und natürlich sind immer angefangene Pakete dabei. Geöffnete Wurst- oder Käsepakete sind dabei nicht so schlimm, aber alles mit Flüssigkeit ist natürlich problematisch, weshalb es extrem wichtig ist, dass die Kühltasche immer schön aufrecht transportiert wird.
Ich dachte, K. hätte das auf die harte Tour inzwischen gelernt, musste heute aber feststellen, dass er das immer noch nicht ausreichend ernst nimmt. Blöderweise hatte ich heute eine Dose mit eingelegten Matjes unten in der Kühltasche. Welch wunderbare Sauerei
.

Bei strahlendem Wetter fällt es immer besonders schwer, die Insel zu verlassen, um in Münster wieder den Büroalltag zu absolvieren. Aber in zwei Wochen ist ja schon wieder Brückenwochenende, erfahrungsgemäß vergeht die Zeit sehr schnell.
Bei diesen Hin- und Herfahrereien schleppe ich regelmäßig den gesamten Kühlschrankinhalt in einer Kühltasche mit mir rum und natürlich sind immer angefangene Pakete dabei. Geöffnete Wurst- oder Käsepakete sind dabei nicht so schlimm, aber alles mit Flüssigkeit ist natürlich problematisch, weshalb es extrem wichtig ist, dass die Kühltasche immer schön aufrecht transportiert wird.
Ich dachte, K. hätte das auf die harte Tour inzwischen gelernt, musste heute aber feststellen, dass er das immer noch nicht ausreichend ernst nimmt. Blöderweise hatte ich heute eine Dose mit eingelegten Matjes unten in der Kühltasche. Welch wunderbare Sauerei
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Sonntag, 16. Oktober 2016
Cucuminade
anje, 01:05h
Cucumis habe ich im Februar ja schon kennengelernt, seitdem aber in keinem Laden mehr gesehen, um mehr davon käuflich zu erwerben, aber heute, beim Schlendern durch die Borkumer Fußgängerzone sprang mir ein selbstgemaltes Werbeplakat ins Auto, und tatsächlich, im Pferdestall, einer alten Borkumer Kneipe, gibt es Cucumis, so dass ich jetzt endlich die Chance hatte, auch die Gurkenvariante zu testen.

Ergebnis: Gurke ist mir zu süß und schmeckt eher wie mit Kohlensäure versetztes Einlegewasser von Essiggurken, aber von Lavendel würde ich mir jeder Zeit einen Vorrat zulegen wollen.
Ansonsten:
Zum Ferienende von Niedersachsen fuhr heute die Dampflok die Gäste zur Fähre, irgendwie immer wieder ein schönes Bild.

Vaters Haus ist ratzekahl leergeräumt, die Jungs habe volle Arbeit geleistet, alle 5000 Bücher sind weg, und auch Küche und Bad sind leergeräumt, die werden gewaltig geschwitzt haben. Montag kommen dann die Handwerker und reißen den Boden raus. Bin mal gespannt, wie dieses Abenteuer weiter geht.
Morgen räumen wir hier noch auf und dann lassen wir das Haus alleine mit Vater drin zurück. Ich drück mir mal die Daumen, dass das gut geht. In 14 Tagen komme ich wieder und wasche den Wäschekorb leer, wehe, da sind dann weniger als 14 benutzte Unterhosen drin
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Ergebnis: Gurke ist mir zu süß und schmeckt eher wie mit Kohlensäure versetztes Einlegewasser von Essiggurken, aber von Lavendel würde ich mir jeder Zeit einen Vorrat zulegen wollen.
Ansonsten:
Zum Ferienende von Niedersachsen fuhr heute die Dampflok die Gäste zur Fähre, irgendwie immer wieder ein schönes Bild.
Vaters Haus ist ratzekahl leergeräumt, die Jungs habe volle Arbeit geleistet, alle 5000 Bücher sind weg, und auch Küche und Bad sind leergeräumt, die werden gewaltig geschwitzt haben. Montag kommen dann die Handwerker und reißen den Boden raus. Bin mal gespannt, wie dieses Abenteuer weiter geht.
Morgen räumen wir hier noch auf und dann lassen wir das Haus alleine mit Vater drin zurück. Ich drück mir mal die Daumen, dass das gut geht. In 14 Tagen komme ich wieder und wasche den Wäschekorb leer, wehe, da sind dann weniger als 14 benutzte Unterhosen drin
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Samstag, 15. Oktober 2016
Nörgelig
anje, 01:11h
Jetzt ist eine ganze Arbeitswoche einfach so verflogen, ohne dass ich gearbeitet habe, aber leider auch ohne, dass ich das gute Gefühl hätte, erfolgreich nichts getan zu haben. Wenn ich wenigstens sagen könnte, ich habe mich intensiv erholt - aber noch nicht mal das habe ich getan. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe vor allem nichts Sinnvolles getan, fast nichts, von dem, was ich mir vorgenommen hatte, aber auch nichts Alternatives, an das ich mich stolz erinnern könnte. Trotz gegenteiligen Vorsatzes habe ich die Zeit tatsächlich überwiegend verschlunzt.
Okay, okay, ich könnte jetzt jede Menge Sachen aufzählen, die in der Menge der Dinge sich dann natürlich doch wieder so anhören, als hätte ich ganz viel getan - aber übrig geblieben ist für mich vor allem das Gefühl, dass ich zwar den ganzen Tag mit irgendeinem albernen Krimskrams beschäftigt war, dass aber im Ergebnis nichts bemerkenswertes dabei rum gekommen ist, sondern nur so üblicher Alltagskram eben.
Ich habe (bis auf einen Abend) jeden Tag gekocht, ganz viel Wäsche gewaschen, immer wieder einzelne Stellen des Hauses sauber gemacht und ständig das Gefühl mit mir rumgeschleppt "ich komm zu nichts".
Dieser ganze Computerkram, den/die Rechner upzudaten (jetzt habe ich ja seit neuestem wieder zwei Rechner, um die ich mich kümmern muss), Dateien zu sichern, Dateien so zu sichern, dass ich auch von beiden Rechnern drauf zugreifen kann, gesicherte Dateien sortieren und vernünftig ablegen/organisieren, das dauert alles unglaublich lange und nach fünf Stunden stellt man frustriert fest, dass der Tag schon fast wieder um ist und man eigentlich mal wieder nichts geschafft hat.
Mein Rechner hat eine VPN-Leitung, die sich weit über die Hälfte der Zeit vor allem dadurch hervortut, dass sie nicht funktioniert. Und wenn sie funktioniert, dann so unendlich langsam, dass man vor lauter frustrierter Ungeduld es gar nicht vermeiden kann, doch mal irgendwann, so nach gefühlten drei Stunden, in denen sich gar nichts bewegt hat, nur der Rechner dieses Drehsymbol gezeigt hat, das einem sagen soll, die Maschine arbeitet noch, dass man nach ewig langem Warten also dann doch mal, nur so zum Testen, ob da wirklich noch Leben ist, irgendetwas anklickt - und genau in dem Moment wäre der Rechner mit Arbeiten fertig gewesen, aber jetzt hat man ja die Anfrage geändert, deshalb fängt er jetzt von vorne an.
Die gesamte letzte Woche hatte ich gefühlt ständig Streit mit irgendetwas Computerartigem.
Da ich zu bequem war, mich dauernd im Arbeitszimmer vor dem dort aufgebauten und mit Bildschirm, Tastur und Maus angenehm verkabelten Laptop zu setzen, habe ich immer wieder versucht, viele Dinge vom iPhone oder vom iPad aus zu erledigen.
Das Gemeine dabei ist, dass heute die allermeisten websites ganz schick und mächtig modern sogenannte "responsive websites" sind, d.h. die erkennen, mit was für einem Gerät man grade unterwegs und passen ihre Oberfläche entsprechend an. Und konkret heißt das dann, dass einem auf dem mobilen Gerät schlicht deutlich weniger angezeigt wird, weil der Bildschirm ja so viel kleiner ist. Jetzt kann ich aber nicht selber entscheiden, was mir nicht angezeigt wird, sondern die fehlenden Bestandteile der website sind schon vorher festgelegt worden.
Bei Blogs zB kann das bedeuten, dass mir schlicht die eine Spalte, in der die letzten Kommentare aufgelistet sind, nicht angezeigt wird und dann sehe ich, dass auf diesem Blog eben gerade irgendetwas gepostet wurde, ich kann nur leider nicht rauskriegen, was.
Mich macht das regelmäßig so böse, dass ich Blogs, die mir auf dem Handy etwas anderes anzeigen als auf dem PC, mit dem Handy üblicherweise gar nicht mehr besuche, eben weil ich mich dann jedes Mal aufrege. Gleichzeitig ärgere ich mich aber auch, dass das mit dem Handy alles nicht vernünftig funktioniert, denn ansonsten ist das Handy ja wesentlich komfortabler zum mal eben zwischendurch etwas mitlesen, aber ach, diese unseligen Webdesigner, die von den wahren Bedürfnissen der User üblicherweise gar keine Ahnung haben.
Das Bedienen von websites ist vom Handy aus entschieden komplizierter geworden, seitdem weltfremde Webdesigner sich einbilden, die "mobile Ansicht" sei für alle Usern deutlich komfortabler. Nein! Ist sie nicht! Ich möchte bitte immer und überall nur die PC-Ansicht und lebe dann auch damit, dass die ganze Seite nicht auf meinen Handybildschirm passt. Dafür kann ich ihn ja wie eine Lupe verschieben.
Aber ich will alles angezeigt bekommen!!! Verdorri noch eins!
Ein Smartphone, was dem System vorgaukelt, es wäre ein vollwertiger PC, das wäre die beste Lösung.
Und weil ich mich beim Surfen mit dem iPhone oder dem iPad mittlerweile quasi schon mit Sicherheit Ärgern werde, habe ich dazu dann auch von vornherein eigentlich wenig Lust, dafür aber schlechte Laune, weil ich weiß, ich werde durch das übergriffige Verhalten irgendwelcher aufgeblasener Webdesigner zu Dingen gezwungen, die ich nicht machen will.
Alles sehr ärgerlich.
Und dann wollte mein Vater noch mit mir verhandeln, ob es nicht reicht, wenn er nur jeden zweiten Tag frische Unterwäsche anzieht.
Dieser alte Mann, dessen Leben nur noch daraus besteht, dass er darauf wartet, dass der Tag umgeht und dem alles, wirklich alles komplett zu viel und zu anstrengend ist, dieser Mann macht mich gleichzeitig böse, depressiv, hoffnungslos traurig und unglaublich aggressiv. Jeden Tag frische Wäsche anzuziehen ist ihm zu anstrengend, denn dann muss er sich ja auch jeden Tag einmal aus- und komplett neu wieder anziehen. Soooviel Mühe, nein wirklich, jeden zweiten Tag muss doch reichen, oder?
Es ist alles so ungemein sinnlos. Und ziellos. Wofür das alles überhaupt?
Wenn jemand so gar keine Perspektive mehr hat und sich selber so sehr hängen lässt, dass sich auch die kleinste Sinnhaftigkeit aus seinem Leben davongemacht hat, dann finde ich es ungemein schwer, den anderen überhaupt noch als Menschen unterstützen zu wollen. Wenn er selber so gar keine Lust hat, sich um sich zu kümmern, warum sollte sich dann jemand anderes die Mühe machen?
Ich finde das im Moment alles nur gruselig
.
Okay, okay, ich könnte jetzt jede Menge Sachen aufzählen, die in der Menge der Dinge sich dann natürlich doch wieder so anhören, als hätte ich ganz viel getan - aber übrig geblieben ist für mich vor allem das Gefühl, dass ich zwar den ganzen Tag mit irgendeinem albernen Krimskrams beschäftigt war, dass aber im Ergebnis nichts bemerkenswertes dabei rum gekommen ist, sondern nur so üblicher Alltagskram eben.
Ich habe (bis auf einen Abend) jeden Tag gekocht, ganz viel Wäsche gewaschen, immer wieder einzelne Stellen des Hauses sauber gemacht und ständig das Gefühl mit mir rumgeschleppt "ich komm zu nichts".
Dieser ganze Computerkram, den/die Rechner upzudaten (jetzt habe ich ja seit neuestem wieder zwei Rechner, um die ich mich kümmern muss), Dateien zu sichern, Dateien so zu sichern, dass ich auch von beiden Rechnern drauf zugreifen kann, gesicherte Dateien sortieren und vernünftig ablegen/organisieren, das dauert alles unglaublich lange und nach fünf Stunden stellt man frustriert fest, dass der Tag schon fast wieder um ist und man eigentlich mal wieder nichts geschafft hat.
Mein Rechner hat eine VPN-Leitung, die sich weit über die Hälfte der Zeit vor allem dadurch hervortut, dass sie nicht funktioniert. Und wenn sie funktioniert, dann so unendlich langsam, dass man vor lauter frustrierter Ungeduld es gar nicht vermeiden kann, doch mal irgendwann, so nach gefühlten drei Stunden, in denen sich gar nichts bewegt hat, nur der Rechner dieses Drehsymbol gezeigt hat, das einem sagen soll, die Maschine arbeitet noch, dass man nach ewig langem Warten also dann doch mal, nur so zum Testen, ob da wirklich noch Leben ist, irgendetwas anklickt - und genau in dem Moment wäre der Rechner mit Arbeiten fertig gewesen, aber jetzt hat man ja die Anfrage geändert, deshalb fängt er jetzt von vorne an.
Die gesamte letzte Woche hatte ich gefühlt ständig Streit mit irgendetwas Computerartigem.
Da ich zu bequem war, mich dauernd im Arbeitszimmer vor dem dort aufgebauten und mit Bildschirm, Tastur und Maus angenehm verkabelten Laptop zu setzen, habe ich immer wieder versucht, viele Dinge vom iPhone oder vom iPad aus zu erledigen.
Das Gemeine dabei ist, dass heute die allermeisten websites ganz schick und mächtig modern sogenannte "responsive websites" sind, d.h. die erkennen, mit was für einem Gerät man grade unterwegs und passen ihre Oberfläche entsprechend an. Und konkret heißt das dann, dass einem auf dem mobilen Gerät schlicht deutlich weniger angezeigt wird, weil der Bildschirm ja so viel kleiner ist. Jetzt kann ich aber nicht selber entscheiden, was mir nicht angezeigt wird, sondern die fehlenden Bestandteile der website sind schon vorher festgelegt worden.
Bei Blogs zB kann das bedeuten, dass mir schlicht die eine Spalte, in der die letzten Kommentare aufgelistet sind, nicht angezeigt wird und dann sehe ich, dass auf diesem Blog eben gerade irgendetwas gepostet wurde, ich kann nur leider nicht rauskriegen, was.
Mich macht das regelmäßig so böse, dass ich Blogs, die mir auf dem Handy etwas anderes anzeigen als auf dem PC, mit dem Handy üblicherweise gar nicht mehr besuche, eben weil ich mich dann jedes Mal aufrege. Gleichzeitig ärgere ich mich aber auch, dass das mit dem Handy alles nicht vernünftig funktioniert, denn ansonsten ist das Handy ja wesentlich komfortabler zum mal eben zwischendurch etwas mitlesen, aber ach, diese unseligen Webdesigner, die von den wahren Bedürfnissen der User üblicherweise gar keine Ahnung haben.
Das Bedienen von websites ist vom Handy aus entschieden komplizierter geworden, seitdem weltfremde Webdesigner sich einbilden, die "mobile Ansicht" sei für alle Usern deutlich komfortabler. Nein! Ist sie nicht! Ich möchte bitte immer und überall nur die PC-Ansicht und lebe dann auch damit, dass die ganze Seite nicht auf meinen Handybildschirm passt. Dafür kann ich ihn ja wie eine Lupe verschieben.
Aber ich will alles angezeigt bekommen!!! Verdorri noch eins!
Ein Smartphone, was dem System vorgaukelt, es wäre ein vollwertiger PC, das wäre die beste Lösung.
Und weil ich mich beim Surfen mit dem iPhone oder dem iPad mittlerweile quasi schon mit Sicherheit Ärgern werde, habe ich dazu dann auch von vornherein eigentlich wenig Lust, dafür aber schlechte Laune, weil ich weiß, ich werde durch das übergriffige Verhalten irgendwelcher aufgeblasener Webdesigner zu Dingen gezwungen, die ich nicht machen will.
Alles sehr ärgerlich.
Und dann wollte mein Vater noch mit mir verhandeln, ob es nicht reicht, wenn er nur jeden zweiten Tag frische Unterwäsche anzieht.
Dieser alte Mann, dessen Leben nur noch daraus besteht, dass er darauf wartet, dass der Tag umgeht und dem alles, wirklich alles komplett zu viel und zu anstrengend ist, dieser Mann macht mich gleichzeitig böse, depressiv, hoffnungslos traurig und unglaublich aggressiv. Jeden Tag frische Wäsche anzuziehen ist ihm zu anstrengend, denn dann muss er sich ja auch jeden Tag einmal aus- und komplett neu wieder anziehen. Soooviel Mühe, nein wirklich, jeden zweiten Tag muss doch reichen, oder?
Es ist alles so ungemein sinnlos. Und ziellos. Wofür das alles überhaupt?
Wenn jemand so gar keine Perspektive mehr hat und sich selber so sehr hängen lässt, dass sich auch die kleinste Sinnhaftigkeit aus seinem Leben davongemacht hat, dann finde ich es ungemein schwer, den anderen überhaupt noch als Menschen unterstützen zu wollen. Wenn er selber so gar keine Lust hat, sich um sich zu kümmern, warum sollte sich dann jemand anderes die Mühe machen?
Ich finde das im Moment alles nur gruselig
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Freitag, 14. Oktober 2016
Kochen und Geruch
anje, 01:46h
Heute wollte ich mich gleich nach dem Aufstehen an den PC setzen. Das war der Plan.
Aber dann hatte ich erst Hunger und fand, Frühstück vor der Arbeit ist völlig legitim.
Da ich ansonsten aber so gut wie nie frühstücke und eigentlich auch nie so genau weiß, was ich zum Frühstück überhaupt essen könnte oder möchte, ist Frühstück eine der kompliziertesten Mahlzeiten überhaupt - sie besteht bei mir hauptsächlich aus Genörgel.
Brötchen mag ich nur so, wie es sie früher mal gab. Als der Schnee noch weiß und die Bäcker noch echte Handwerker waren. Die heutigen Brötchen bestehen doch nur aus langweiliger Kruste und viel Wind innen drin. Das Beste, das Weiche, das kommt sozusagen nicht mehr vor. Brötchen vom echten (modernen) Bäcker finde ich deshalb noch viel schrecklicher als Brötchen vom Discounter. In diesen Backshopselbstbedienungsdingern gibt es wenigstens näherungsweise manchmal Brötchen, die ich akzeptiere, blöderweise sind das auch meistens die, die immer als erste ausverkauft sind.
Aber es gibt ja auch Frühstück ohne Brötchen. Baked beans mit bacon and fried eggs - lecker! Aber danach riecht das Haus immer für drei Tage nach billiger Würstchenbraterei, knusprigen Bacon herzustellen führt leider zu olfaktorischen Kollateralschäden, die ich nicht immer bereit bin zu akzeptieren. Und außerdem überfresse ich mich an diesem Frühstück immer, danach bin ich bis Nachmittags komplett quietschesatt, bekomme dann aber gegen 16h ganz plötzlich und auch ganz akut ganz großen Hunger, der dann mit einer Tüte Chips bekämpft wird, was wiederum dazu führt, dass ich anschließend nicht mehr genug Hunger habe, um noch etwas vernünftiges essen zu wollen, was gleichzeitig bedeutet, dass ich auch keine Lust mehr habe, irgendwas zu kochen.
Das mit dem Kochen ist ja auch so ein Ding.
Meine Schwester sagt immer, dass ich gerne koche, sie dagegen hasst Kochen. Ich sage dann immer, dass das so nicht stimmt, ich koche nicht gerne, aber es macht mir nichts aus - und es ist mir in aller Regel wesentlich lieber, dass ich selber koche, bevor ich irgendeinen Fraß essen muss, den andere gekocht haben. Ich esse nämlich gerne, aber auch entsetzlich mäkelig. (siehe oben die Brötchen).
Ich stehe also sehr auf "leckeres Essen", betrachte das Kochen dafür aber weder als Kunst noch als Religion oder irgendetwas anderes "Heiliges", sondern im Gegenteil, alles was das Kochen erleichtert und verschnellert ist hochwillkommen.
CW dagegen war ein wahrer "Ritualkoch". Er konnte stundenlang Gemüse in genau gleich große Stückchen schnibbeln, um sie anschließend mit viel Salz und noch mehr Pfeffer und Chili zu einem "Gemüsefond" auszukochen, der damit endete, dass er die Flüssigkeit auffing und die Gemüseeinlage (wohlgemerkt, alle Stücke exakt gleich groß) wegwarf. Nach meinem Geschmack hatte er anschließend sehr scharf gewürztes heißes Wasser hergestellt, aber die Zeiten sind ja nun vorbei und de mortuis nil nisi bene, aber ich verwende kurzerhand einen Brühwürfel und finde, das schmeckt ausreichend gut.
Ich bin extrem begabt im Aufpimpen von Fertiggerichten bzw. "Halbfertiggerichten" und ein erklärter Fan des Paretoprinzips. 80% Perfektion reichen dicke.
Ich versuche also meist so unaufwändig wie möglich zu kochen, meine Benchmark ist dabei meine eigene Zunge: Wenn ich den Unterschied schmecke, dann lohnt sich im Zweifel auch etwas mehr Mühe. Kartoffelbrei aus der Tüte zB. schmeckt ätzend, so lästig es ist, aber den mache ich immer frisch.
Leider habe ich dadurch aber wohl die Geschmacksnerven meiner Familie entschieden zu empfindlich gezüchtet. Sie essen zwar klaglos Kantinenessen - aber nur, wenn sie nicht zu Hause sind und Hunger haben. Falls ich also versuche, mit einer fertigen Salatsauce aus der Flasche den Zubereitungsprozess des Salates deutlich zu verkürzen, gibt es großes Gemecker. Da hätten sie schon gerne alle die selbstgerührte Himbeervinaigrette, die nicht nur das mühsame Schalottenwürfeln beinhaltet, sondern auch viel Saubermachen von Töpfchen, Löffeln und Rührquirl.
Überhaupt ist das Saubermachen natürlich das eigentlich Aufwändigste bei der ganzen Kocherei, aber das versuche ich oft an einen der "Nuresser" zu übertragen.
Und insgesamt koche ich überhaupt nur, wenn ich auch selber Hunger habe. Wenn ich selber gar keine Lust habe, etwas zu essen, dann muss der Rest der Familie sehen, wie er klarkommt. Wir haben immer genug TK-Pizza und Dosenravioli im Haus und einen Topf Nudeln mit Ketchup konnten sich die Kinder schon zubereiten als sie noch sehr klein waren.
Vielleicht ist das aber auch der Grund, weshalb mir Kochen nichts ausmacht: Ich habe mich noch nie verpflichtet gefühlt. Wenn ich koche, koche ich freiwillig, und dann bin ich auch daran interessiert, dass es wirklich lecker wird. Irgendwelche anderen, hehren Ziele, wie gesunde Ernährung, ökologisch, ökumenisch oder anders ökomäßig korrekt oder gar irgendeiner überlieferten Handwerkstradition folgend - das hat mich alles noch nie interessiert, so wie ich ja die meisten Vorschriften sehr gerne und sehr üblich mit einem lockeren Schulterzucken und einem "Mir doch egal" meist pfeifend ignoriere.
Zum Frühstück gab es heute übrigens Rührei mit Krabben und geröstetem Kartoffelbrot, danach habe ich mich an den PC gesetzt und ungefähr vier Stunden zugeschaut, wie der sich updatete und Dateien lud und Zicken machte.
Dann bin ich mit K. in den Ort gefahren, habe schon mal einen Schwung Fährkarten gekauft (weil ich es satt hatte, dass ich mangels Reservierung immer auf alternativ Termine ausweichen musste) und anschließend habe ich noch 20 Unterhosen, 14 Socken (durchnummeriert mit Wochentagen) und einen Stapel T-Shirts für meinen Vater gekauft und werde ihn jetzt zwingen, dass er jeden Tag frische Kleidung anzieht. Wenn ich in 14 Tagen wiederkomme, zähle ich den Inhalt der Wäschekiste durch, und wehe, da ist nicht genug drin, das gibt Mecker, habe ich ihm schon angedroht, und hoffe so, das Geruchsproblem etwas in Griff zu bekommen. Außerdem habe ich eine Flasche "Spezialsportkleidungswaschmittel" gekauft, das einen extra starken, professionellen Geruchsentferner eingebaut hat, sagt die Werbung, damit wasche ich morgen dann noch mal all die Teile, die immer noch müffeln. Nur wer aufgibt hat wirklich verloren
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Donnerstag, 13. Oktober 2016
Schönes Wetter
anje, 00:38h
Hier war heute mal wieder wunderbares Wetter, was höchst ärgerlich ist, da ich doch eigentlich vor hatte, den Tag am PC zu verbringen und all den liegengelassen Privatkram abzuarbeiten.
Aber wenn die Sonne vom Himmel knallt und das Thermometer auf fast 20° klettert, dann fällt das schwer, mit den guten Vorsätzen und dem drinnen bleiben und arbeiten.
Immerhin habe ich mittlerweile die fünfte Maschine Wäsche durchgejagt. Mein Vater zieht hier übermorgen ein, wahrscheinlich für mindestens zwei Monate, weil sein Haus grundsaniert wird. Wir haben deshalb die notwendigen Anziehsachen schon mal zusammengesammelt und hier rüber transportiert - nur aus rein olfaktorischem Überlebenswillen ist es mehr als zwingend notwendig, dass ich all seine Sachen mindestens einmal durch die Waschmaschine schiebe. Einige Sachen riechen aber selbst nach einem Waschgang mit reichlich Waschmittelparfum und 8 Stunden Wäscheleine an der frischen Luft noch muffig, ich glaube, die wasche ich morgen einfach noch mal und schütte diesmal gleich eine ganze Flasche Lenor ins Spülwasser. Dem Muff muss doch beizukommen sein. I'll keep my fingers crossed
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Aber wenn die Sonne vom Himmel knallt und das Thermometer auf fast 20° klettert, dann fällt das schwer, mit den guten Vorsätzen und dem drinnen bleiben und arbeiten.
Immerhin habe ich mittlerweile die fünfte Maschine Wäsche durchgejagt. Mein Vater zieht hier übermorgen ein, wahrscheinlich für mindestens zwei Monate, weil sein Haus grundsaniert wird. Wir haben deshalb die notwendigen Anziehsachen schon mal zusammengesammelt und hier rüber transportiert - nur aus rein olfaktorischem Überlebenswillen ist es mehr als zwingend notwendig, dass ich all seine Sachen mindestens einmal durch die Waschmaschine schiebe. Einige Sachen riechen aber selbst nach einem Waschgang mit reichlich Waschmittelparfum und 8 Stunden Wäscheleine an der frischen Luft noch muffig, ich glaube, die wasche ich morgen einfach noch mal und schütte diesmal gleich eine ganze Flasche Lenor ins Spülwasser. Dem Muff muss doch beizukommen sein. I'll keep my fingers crossed
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