Ja, eigentlich bin ich jeden Morgen immer wieder neu überzeugt, dass heute der erste Tag des nächsten Lebens ist, in dem endlich alles ordentlich läuft.
Ordentlich organisiert, ordentlich diszipliniert und ordentlich abgewickelt.
Ich fände das so toll. Wenn da endlich mal ein richtiges System reinkäme und diese ewige Tagesimprovisationsveranstaltung aufhört.
So ein richtig straff und sauber geführter Tagesablauf, also eigentlich träume ich ständig davon.
Klappt aber nie, irgendwas ist schließlich immer. Meistens akut keine Lust.
Montage haben so etwas Beginnendes. An Montagen erwarte ich noch intensiver, dass ab heute alles neu wird.
Und immer wieder Montags klappt das nie, denn grade Montags habe ich noch viel intensiver keine Lust.
Irgendwas läuft da schief
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Es waren zwar noch viele dicke Wolken unterwegs, einige von ihnen auch ziemlich tief, so dass wir teilweise seltsame Zickzackkurse fliegen mussten, dazu kamen böige Winde, so dass es auch durchaus bockig war unterwegs, aber insgesamt immerhin fliegbar und darauf kommt es schließlich an.
Nachdem wir ein paar Landegutscheine abgelandet hatten, haben wir dann noch den Schlenker bis Borkum gemacht, denn dafür gibt es im April auch einen Landegutschein, den hatte K. nur leider vergessen mitzunehmen. Kein weiterer Kommentar an dieser Stelle dazu, dafür ein paar Fotos:

Der Onkel hatte das Auto vom Freitag schon ausgeladen, da mussten wir also nicht mehr helfen, deshalb nur ein kurzes "Moin und Tschüss" und weg waren wir wieder zurück nach Münster.
Ich mache die Copiloten Navigation üblicherweise mit einer App auf dem iPad, diese App ist aber gerade komplett überarbeitet und upgedated worden und ich hatte dicke Schwierigkeiten mich jetzt darin zurechtzufinden. (Selbstverständlich hatte ich vorher nicht geübt.)
Eine durchgängige Flugroute mit mehreren "waypoints" konnte ich zB nicht eingeben. (Ich weiß keinen vernünftigen deutschen Begriff für "waypoints", denn man fliegt beim Fliegen nicht einfach stumpf Luftlinie, sondern man steuert durchaus verschiedene "Wegpunkte" an, weil es auch in der Luft Grenzen und Sperrgebiete gibt.)
Egal, wir haben ja alles gefunden und sind auch heil zurückgekommen, vor dem nächsten Flugtag werde ich dann eben noch ein bisschen Air Nav Pro üben, dann klappt's noch besser
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Deshalb gab es heute Hausarbeit, Wäsche waschen, Unterlagen sortieren und ein bisschen weiter renovieren (für K., ich hab nur drumherum geputzt).
Außerdem habe ich heute endlich den Bulgursalat gemacht, für den ich schon letzten Samstag alles eingekauft habe. Ich fand's lecker, meinem Westfalenmann war's etwas zu wenig westfälisch, was sich bei so einem Rezept schlecht ändern lässt.
Und müde bin ich immer noch
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Gestern Abend war ich so platt, dass ich es zwar noch geschafft habe, einen Blogtext zu tippen, aber vor dem Klick auf "Veröffentlichen" war ich eingeschlafen und bin erst heute morgen von einem böse quakenden Wecker geweckt worden.
In diesem Sinne: Nighty N8
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Auf der Insel fällt das gar nicht auf, dass Menschen, die auf der Insel geboren wurden und nur sehr selten und nur zu besonderen Gelegenheiten auf dem Festland sind, einen so komplett anderen Erlebnis- und Erfahrungshintergrund haben, als alle anderen Menschen, so dass ich da bisher noch nie drüber nachgedacht habe. Aber die letzten zwei Tage war mein Onkel hier bei mir auf dem Festland zu Besuch und ich habe ihm heute Münster und Umgebung gezeigt (unter anderem auch die Stelle wo der Dortmund-Ems-Kanal in einer Brücke über die Ems geführt wird, er konnte gar nicht glauben, dass es so etwas gibt.) Am meisten hat ihn aber der Verkehr beeindruckt - und verunsichert. Denn es gibt schon einige Verkehszeichen, die sind ihm nicht klar in ihrer Bedeutung, die kommen auf der Insel eben einfach nicht vor. Auch soviele Menschen findet er verstörend und dass die alle durcheinanderreden und niemand zuhört.
Ein bisschen hatte ich deshalb zwischendurch das Gefühl, ich führe einen Alien herum.
Insgesamt war es aber eher lustig als beklemmnd
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Aber auch irgendwie nett, heißt es doch, dass ich diesen Monat schon das zweite Mal bis nach Mitternacht so gut beschäftigt war, dass ich zu nichts anderem gekommen bin. Auch nicht zum Bloggen.
Aber es war nett. Schließlich haben wir grade die Insel zu Besuch auf dem Festland. Und um dem Besuch was zu bieten, opfert man natürlich gerne die Bloggerdiszipln.
Deshalb: demnächst mehr, stay tuned
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Da ich ja nun über zwei Haushalte und damit über zwei Adressen verfüge, ist es für mich ein großer Spaß, mich regelmäßig selber zu werben.
Neulich kam ich dazu auf die grandiose Idee, mir auch noch einen Zusatznamen zuzulegen, schließlich wohnen unter meiner Festlandsadresse auch noch einige von CWs Gesellschaften, die kann man doch personalisieren.
So wurde Herr Vitus Park geboren, Geburtstag 1.4.1963, und war dann auch interessierter Kunde von DocMorris. Herr Park bekam 5 Euro Neukundenrabatt und ich 10 Euro Werbeprämie, wenn Herr Park für über 20 Euro einkauft. Also kaufte Herr Park für über 20 Euro ein, gab (meine) Kreditkartennummer an und ich fand mich ganz schön schlau.
Bis ich die Paketabholkarte im Briefkasten fand und lernte, das DocMorris seine Medikamente niemals beim Nachbarn zustellen lässt und ich plötzlich vor dem Problem stand, dass ich ein Paket an Herrn Vitus Park mit meinem Personalausweis, auf dem natürlich ein anderer Name steht, bei der Postausgabestation abholen
muss.
Dumm, daran hatte ich einfach nicht gedacht.
Letztlich habe ich es mit viel Gerede, einem Anwaltsschreiben an Herrn Vitus Park und einer Vollmacht, die er mir erteilt hat, geschafft, bin aber schon etwas ins Schwitzen gekommen.
Fast hätte ich mich mit meiner Superschläue also selber ins Knie geschossen. Wir lernen: Zu viel Trickserei kann daneben gehen
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Die Sperrmüllmänner waren aber wohl auch sehr früh unterwegs, denn als ich um 7h aus dem Fenster guckte, war schon alles abgefahren und picobello abgeräumt hinterlassen worden.
Wer früh kommt, darf früh gehen - und wenn ich so früh im Büro erscheine, dass ich noch nicht mal die Kernzeit verletze, dann sollte ich wenigstens vor Ende der Kernzeit wieder verschwinden, sonst denken die Kollegen noch, ich bin krank.
Mein Auto hatte sich mit der Werkstatt verabredet, um sich frische Sommerreifen aufziehen zu lassen, so dass ich es gegen halb vier in der Werkstatt abgegeben habe, um anschließend zu einer Eigentümerversammlung nach Velbert zu fahren. Eine von CWs unsäglichen Hinterlassenschaften. Wurde eine längere Sitzung, bei 14 Tagesordnungspunkten inklusive Verwaltervertragsverlängerung auch nicht verwunderlich. Auf dem Rückweg fiel mir auf, dass ich Hunger habe und dass ich bis auf ein Butterbrot den ganzen Tag noch gar nichts gegessen hatte.
Also schnell was zusammenrühren bei Ankunft in Greven, Schinkennudeln sind da praktisch. Machen satt, gehen schnell (zumindest das Zusammenrühren) und K. bekommt davon sein Garfieldgrinsen. Er mag zwar auch Lasagne, aber Schinkennudeln sind noch besser. Also Auflauf in Ofen schieben, fix ein paar Papiere für Carlina scannen, die mal wieder für drei Tage im Mutterhaus weilt, weil sie neue Nachtschichten in Lengerich arbeiten geht (sie macht grade Karriere als Neuettikettiererin für Kaufland. Jetzt hat man sie tatsächlich angebettelt, doch diesen Markt noch mitzumachen, sie wäre eine der bedsten Kräfte der Truppe. Ich hatte mir für meine Kinder zwar eigentlich eher etwas im akademischen Bereich gedacht, aber so eine steile Laufbahnentwicklung als Neuettikettiererin kann man ja auch nicht einfach so missachten.) Anschließend Ofen abgeschaltet und Carlina nach Lengerich gebracht. Das ist so sehr auf dem platten Land, dass die Busse um 19h das Fahren drangeben, gab wohl zu viele Unfälle an den hochgeklappten Bürgersteigen....
Um 22.37h Rückkehr und voller Heißhunger die immer noch heißen Schinkennudeln ratzekahl aufgegessen.
Jetzt ist das Tagewerk getan und der Tag auch wieder fast um und ich bemerke, dass es auch nicht weniger hektisch und chaotisch zugeht, wenn man früher aufsteht, also kann ich diesen Plan eigentlich auch gleich wieder fallen lassen
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