anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 11. April 2016
Wegwerfen ist toll
Morgen ist Sperrmüll. Die perfekte Gelegenheit, den gesamten Müll, den wir beim Renovieren des ersten Dachzimmers bisher auf der Terrasse gesammelt hatten, loszuwerden.
Und damit von dem zweiten Dachzimmmer der Kram ohne Zwischenlagerung auf der Terrasse sofort entsorgt wird, haben wir heute das zweite Dachzimmer ausgeräumt.
Stand bis heute Mittag war so, dass das erste Dachzimmer komplett fertig renoviert und der Kleiderschrank aufgebaut und im Wesentlichen auch gefüllt war. Aber sehr viel mehr war nicht passiert. Außer dem Kleiderschrank stand sonst kaum etwas in dem Zimmer an seinem endgültigen Platz, Regale, Tische, Schränke und Stühle waren einfach nur wahllos in das Zimmer geräumt worden, damit man im zweiten Dachzimmer wenigstens wieder treten konnte, trotzdem war das zweite Dachzimmer immer noch recht voll und es war klar, dass das auch alle noch ausgeräumt werden musste.
Und das ist dann heute Nachmittag geschehen. Alles wurde rausgeräumt, viele Kisten (mit Kram von den Kindern) wurden auf den Dachboden geschafft, aber einige Regale fanden auch schon ihren endgültigen Platz im ersten Dachzimmer, so dass einige Kisten mit Kram von K. auch schon wieder in diese Regale ausgeräumt werden konnten. Insgesamt war es eine rundum erfolgreiche Räumaktion, denn nicht nur haben wir den Teppichboden samt Fußbodenleisten aus dem zweiten Dachzimmer komplett rausgeholt und zum Sperrmüll auf die Straße gestellt (Halleluja, das finde ich einfach nur toll, dass dieses Problem jetzt schon komplett erledigt ist), nein, wir sind in einen wahren Wegwerfrausch geraten und haben die Gelegenheit genutzt, gleich mal gründlich auszusortieren.
Eigentlich gehört Elektroschrott ja nicht auf den Sperrmüll, und davon hatten wir eine ganze Menge, aber wir haben die Sachen trotzdem einfach mal rausgestellt - und keine Viertelstunde später waren sie auch schon weg. Wenn hier Sperrmüll ist, kreisen jede Menge polnische, rumänische und seit neuestem auch diverse holländische Autos hier ständig im Kreis und beobachten genau, was rausgestellt wird. Unser Elektroschrott war also gar kein Problem, der wurde schon vorher privat abgefahren. Sehr fein.
Eigentlich wird alles mitgenommen, was noch irgendwie nutzbar sein könnte, so dass vom offiziellen Sperrmüllauto jetzt tatsächlich nur noch der rausgerissene Teppichboden, die Fußbodenleisten und der zerhackte alte Kleiderschrank morgen abgefahren werden müssen.
Und ich bin die alten Gartenstühle und einen Schreibtischstuhl los, ein Riesenfaxgerät, zwei alte Drucker, diverse Telefone, eine große Wohnzimmerlampe und jede Menge weiteren Krimskrams, den ich schon wieder vergessen habe, den ich aber so nach und nach beim Durchgehen aus dem Haus gesammelt und den holländischen Polen zum Abtransport hingestellt habe.
Mit jedem Stück, was verschwindet, stellt sich ein Stück gefühlte Befreiung ein. Endlich wieder Luft, Platz, Ordnung, Übersichtlichkeit.
Das Tollste am Wegwerfen ist aber eindeutig der viele freie Platz, den man dadurch gewinnt, so dass man endlich wieder entspannt und ohne schlechtes Gewissen einkaufen gehen kann.
Darauf freue ich mich jetzt schon
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Sonntag, 10. April 2016
Idylle


Idylle pur.
Wenn ich mir auf dem Festland noch einen Zweitwohnsitz suchen müsste, gefiele mir so ein Platz schon sehr gut
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Ohweh
Heute ist schon morgen und ich bin noch weit weg von zu Hause, dafür kann ich aber jetzt schon sagen, dass das gestern ein super netter Nachmittag mit Abend war und ich das jederzeit wiederholen würde.
Spätestens beim nächsten Frauen Kleidertausch
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Freitag, 8. April 2016
Aufgeräumt
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Mittwoch, 6. April 2016
Aufgeräumt
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Mittwoch, 6. April 2016
Frustriert
Hier stand mal ein ganz langer Eintrag, den ich heute auf der Fahrt nach Hause online getippt habe.
Eigentlich benutze ich sonst immer Onenote zum Schreiben, da bleibt alles stehen, wie es geschrieben wurde, da muss ich nichts speichern, sondern nur aktiv löschen, wenn ich etwas nicht mehr haben will.
Eigentlich also immer Onenote.
Warum ich heute direkt online getippt habe, weiß ich nicht, es war auch eine blöde Idee, denn nu ist alles weg und ich habe keine Lust mehr, noch mal neu anzufangen.
Deshalb gibt es heute keinen Blogeintrag
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Dienstag, 5. April 2016
Erster Tag im Büro
Erste Tage nach einem Urlaub haben oft etwas Unwirkliches. Man bekommt eine konzentrierte Essenz der Geschehnisse der letzten zwei Wochen komprimiert an den Kopf geknallt und während man noch versucht tief Luftzuholen, um irgendwie Struktur in dieses Chaos zu bringen, schellt so ca. 30 Minuten nach der Ankunft im Büro das Telefon und irgendein eifriger Mitarbeiter fragt an, ob man schon den Bericht zu xy gelesen habe und wie er jetzt weiter machen solle.
Ich hatte heute zusätzlich noch einen Außentermin mit über zwei Stunden Anreise, so dass ich morgens nicht sehr lange im Büro war und am Nachmittag erst nach 17h zurück war, da war die Hälfte der Truppe zum Glück schon gegangen.
Morgen bin ich schon wieder ab 12h unterwegs, da wird es so spät, dass ich gar nicht mehr ins Büro zurück fahre, und Mittwoch sind den ganzen Tag Termine im Büro.
Manchmal frage ich mich, wann ich bei dieser Terminlage noch Zeit zum Arbeiten finden soll.

Den Bericht zu xy habe ich übrigens vorhin gelesen und das vorgefunden, was ich befürchtet hatte: einen so grausig schlecht geschriebenen Text, der auch noch reichlich inhaltliche Fehler hatte, dass er nur für die Tonne taugt und komplett neu geschrieben werden muss. Ich weiß nur nicht, wer das machen könnte, denn der zuständige Mitarbeiter schreibt immer solche Texte, deswegen hatte ich es ja befürchtet und auch wenn ich es ihn noch dreimal neu schreiben lasse, wird es nicht ernsthaft brauchbar sein. Ich kann mich an keinen Text von ihm erinnern, der je brauchbar war. Kein Protokoll, keine Vorlage und kein Vermerk. Nur blöderweise ist genau das sein Job: Protokolle, Vorlagen und Vermerke zu schreiben. Deshalb macht er statt der Assistentenarbeit (für die er bezahlt wird) meist nur einfache Sekrtariatsaufgaben, wo er wenig falsch machen kann. Die Sekretärin dagegen (die auch nur als Sekretärin bezahlt wird) ist so pfiffig, dass sie immer mehr Assistentenaufgaben übernehmen kann. Nur schreiben kann sie leider auch nicht.
Ich finde es nur jedesmal, wenn ich darüber nachdenke, entsetzlich ungerecht, dass der unfähige Assistent ein fürstliches Assistentengehalt bekommt, weil er studiert hat und mit Diplom und Zeugnis eingestellt und eingestuft wurde und nur weil der damals ebenfalls unfähige Spartenchef vergessen hat, ihn vor Ablauf der Probezeit zu kündigen, sitzt er jetzt nach 10 Jahren immer noch auf diesem hoch dotierten Posten und leistet minderqualifizierte Sekretariatsarbeit.
Es ist und bleibt ungerecht
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Montag, 4. April 2016
Jetzt wieder Festland


Knapp wird das Wetter besser, beginnt die Bürozeit wieder. Nach einer 14tägigen Auszeit ist die Fahrt aufs Festland immer besonders mit Schwermut belastet.
Aber hilft ja nix, alleine zurückbleiben gefiele mir noch weniger und K. muss noch ein paar Jahre arbeiten, da geh ich halt mit und arbeite auch noch ein bisschen.

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