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Sonntag, 3. April 2016
Bei mir klappt das nicht
anje, 01:53h
Ich habe eine neue App.
Kitchen storys wurde jetzt schon an verschiedenen Stellen gelobt, da muss ich das natürlich auch haben, vor allem, da die App nichts kostet.
Gestern habe ich fast anderthalb Stunden vorm iPad gesessen und habe mir fasziniert ein Rezeptvideo nach dem nächsten beguckt. Echt gut gemacht, hat mich tatsächlich beeindruckt.
"Kochen kann jeder" war ja mal ein alter Spruch von mir, weil ich nie ernsthaft nach Rezept koche, sondern oft einfach so Dinge zusammenwerfe, die halt grad da sind und nie verstanden habe, weshalb Menschen meinen, Kochen wäre kompliziert.
Bis ich S. kennenlernte und auch mal mehrere Tage bei S. wohnte und dort von ihr mitbekocht wurde.
S. gab sich richtig viel Mühe mit dem Kochen, betrieb es sozusagen als erklärtes Hobby - und es schmeckte eigentlich immer grottig, was sie so zusammenkochte.
Wie sie das gemacht hat, weiß ich nicht, denn sie überschlug sich immer vor Begeisterung, wenn sie bei mir zu Gast war, wollte unbedingt das Rezept haben (was ich dann ordnungsgemäß irgendwie für sie erfand), kochte es nach und es schmeckte übel.
Seit derzeit halte ich mich zurück mit dem Spruch "Kochen kann jeder", bilde mir aber ein, dass es mir doch meistens recht gut gelingt.
Manche Dinge kriege ich aber auch nicht hin. Auch nicht nach mehreren Versuchen.
Eines der Dinge, die ich schrecklich gern selber produzieren können wollen wollte, sind Chips.
Und hierbei am liebsten die fettreduzierten aus dem Backofen, die aber dann genauso lecker schmecken sollen, wie die superfettigen aus der Friteuse.
Normale Kartoffelchips habe ich schon ausprobiert, das Ergebnis war so, hmmmm, ich kauf doch lieber schnell 'ne Tüte, die sind einfach besser und für den Preis lohnt sich das nicht, so einen Aufstand zu machen.
Neulich habe ich dann eine (im Vergleich ziemlich teure) Tüte "Gemüsechips" gekauft und war ziemlich angetan. Drin waren Chips aus Pastinaken, Süßkartoffel und rote Beete und dafür, dass ich eigentlich mit einem Wegwerfergebnis gerechnet hatte (ich kaufe manchmal neue Dinge, nur um nachher mit gutem Gewissen behaupten zu können, dass ich sie scheußlich finde, weil ich sie beim ersten Kauf schon ruckzuck entsorgt habe) also, dafür, dass ich dachte, die wären bestimmt ekelig, waren sie erstaunlich lecker.
Seit der Zeit treibt mich die Idee um, dass ich das selber machen möchte. Immerhin sind diese Gemüsechips wirklich noch ziemlich teuer im Vergleich zu normalen Kartoffelchips.
Ich dachte, am einfachsten probiere ich das mal mit Süßkartoffel.
Und dann fand ich auch noch das dazu passende Anleitungsvideo in dieser "Koch-mich-App".
Ich habe also alles genau so gemacht, wie in dieser Anleitung beschrieben, angeblich nach 15-20 Minuten sind die Chips fertig.
Meine sahen nach 15 Minuten so aus (unten links, der Rest ist die anleitungsgerechte Vorbereitung, da sah noch alles ganz schick aus).

Die nicht verbrannten Teile schmeckten übrigens scheußlich
.
Kitchen storys wurde jetzt schon an verschiedenen Stellen gelobt, da muss ich das natürlich auch haben, vor allem, da die App nichts kostet.
Gestern habe ich fast anderthalb Stunden vorm iPad gesessen und habe mir fasziniert ein Rezeptvideo nach dem nächsten beguckt. Echt gut gemacht, hat mich tatsächlich beeindruckt.
"Kochen kann jeder" war ja mal ein alter Spruch von mir, weil ich nie ernsthaft nach Rezept koche, sondern oft einfach so Dinge zusammenwerfe, die halt grad da sind und nie verstanden habe, weshalb Menschen meinen, Kochen wäre kompliziert.
Bis ich S. kennenlernte und auch mal mehrere Tage bei S. wohnte und dort von ihr mitbekocht wurde.
S. gab sich richtig viel Mühe mit dem Kochen, betrieb es sozusagen als erklärtes Hobby - und es schmeckte eigentlich immer grottig, was sie so zusammenkochte.
Wie sie das gemacht hat, weiß ich nicht, denn sie überschlug sich immer vor Begeisterung, wenn sie bei mir zu Gast war, wollte unbedingt das Rezept haben (was ich dann ordnungsgemäß irgendwie für sie erfand), kochte es nach und es schmeckte übel.
Seit derzeit halte ich mich zurück mit dem Spruch "Kochen kann jeder", bilde mir aber ein, dass es mir doch meistens recht gut gelingt.
Manche Dinge kriege ich aber auch nicht hin. Auch nicht nach mehreren Versuchen.
Eines der Dinge, die ich schrecklich gern selber produzieren können wollen wollte, sind Chips.
Und hierbei am liebsten die fettreduzierten aus dem Backofen, die aber dann genauso lecker schmecken sollen, wie die superfettigen aus der Friteuse.
Normale Kartoffelchips habe ich schon ausprobiert, das Ergebnis war so, hmmmm, ich kauf doch lieber schnell 'ne Tüte, die sind einfach besser und für den Preis lohnt sich das nicht, so einen Aufstand zu machen.
Neulich habe ich dann eine (im Vergleich ziemlich teure) Tüte "Gemüsechips" gekauft und war ziemlich angetan. Drin waren Chips aus Pastinaken, Süßkartoffel und rote Beete und dafür, dass ich eigentlich mit einem Wegwerfergebnis gerechnet hatte (ich kaufe manchmal neue Dinge, nur um nachher mit gutem Gewissen behaupten zu können, dass ich sie scheußlich finde, weil ich sie beim ersten Kauf schon ruckzuck entsorgt habe) also, dafür, dass ich dachte, die wären bestimmt ekelig, waren sie erstaunlich lecker.
Seit der Zeit treibt mich die Idee um, dass ich das selber machen möchte. Immerhin sind diese Gemüsechips wirklich noch ziemlich teuer im Vergleich zu normalen Kartoffelchips.
Ich dachte, am einfachsten probiere ich das mal mit Süßkartoffel.
Und dann fand ich auch noch das dazu passende Anleitungsvideo in dieser "Koch-mich-App".
Ich habe also alles genau so gemacht, wie in dieser Anleitung beschrieben, angeblich nach 15-20 Minuten sind die Chips fertig.
Meine sahen nach 15 Minuten so aus (unten links, der Rest ist die anleitungsgerechte Vorbereitung, da sah noch alles ganz schick aus).

Die nicht verbrannten Teile schmeckten übrigens scheußlich
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Freitag, 1. April 2016
Von außen betrachtet
anje, 23:30h

Mehr Schein als Sein
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Freitag, 1. April 2016
Aufgeräumt
anje, 01:20h
...
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Donnerstag, 31. März 2016
Massensensation
anje, 01:50h
Heute durch eine Massenansammlung vorm Fenster neugierig geworden:

Um durch Ranzoomen festzustellen, dass es kein Promi ist, der sich da in den Dünen versteckt, sondern nur ein Damwildrudel

Insgesamt waren es sechs Tiere, die es sich in aller Seelenruhe direkt am Dünenrand neben der Straße gemütlich gemacht haben.

(ich weiß, die Mauer ist gar, aber ich habe noch keine Idee, was ich dort alternativ hinbauen könnte, deshalb bleibt sie bis mir was oder die Mauer selber einfällt)
Einige der Tiere sind heute Nacht auch durch den Garten getrampelt, haben in mein Kräuterbeet gekackt und den Bewegungsmelder draußen zur Verzweiflung gebracht.
Aber hübsch sind sie schon

.

Um durch Ranzoomen festzustellen, dass es kein Promi ist, der sich da in den Dünen versteckt, sondern nur ein Damwildrudel

Insgesamt waren es sechs Tiere, die es sich in aller Seelenruhe direkt am Dünenrand neben der Straße gemütlich gemacht haben.

(ich weiß, die Mauer ist gar, aber ich habe noch keine Idee, was ich dort alternativ hinbauen könnte, deshalb bleibt sie bis mir was oder die Mauer selber einfällt)
Einige der Tiere sind heute Nacht auch durch den Garten getrampelt, haben in mein Kräuterbeet gekackt und den Bewegungsmelder draußen zur Verzweiflung gebracht.
Aber hübsch sind sie schon

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Mittwoch, 30. März 2016
Früher war alles besser
anje, 01:17h
Okay, vielleicht nicht alles, aber das mit der Sortierung der Fernsehsender bestimmt. Und mit der Programmierbarkeit der Sortierung der Fernsehsender auch.
Ganz früher war das einfach gar kein Problem, da gab es erstes, zweites und drittes, und nachdem Fernbedienungen für Fernseher eingeführt wurden, kam dann noch RTL und SAT1 dazu, die lagen dann auf den Nummern 4 und 5 und alles war gut.
Irgendwann gab es dann immer mehr Sender, was mich aber nur interessierte als ich begriff, dass es ja nicht nur ein Drittes gibt und dass ich unabhängig von meinem jeweiligen Aufenthaltsort sowohl WDR als auch NDR gucken kann. Das fand ich prima und reservierte die Nummer 4 für das zweite Dritte, der Rest dahinter war mir egal.
Mit CW hatte ich dann einen Partner, mit dem mich wenig vor dem Fernseher verband, er guckte nur Sender ab Nr. 5, die ersten vier waren für mich. Da ich aber lieber gar kein Fernsehen gucke als wüste Actionthriller und da ich keine Lust auf Streit darüber hatte, was ich alles nicht sehen will, hatte Fernsehen in meinem Leben nur eine sehr untergeordnete Bedeutung, dementsprechend alt waren auch die Fernsehgeräte, so dass sich auch selten die Notwendigkeit einer Neuprogrammierung ergab.
Früher war schon deshalb alles besser, weil vieles einfacher war.
Dann verließ ich CW und unseren alten Fernseher und begann ein Leben mit K und vielen neuen Fernsehern. K hat sehr sympathische Fernsehguckgewohnheiten, er mag auch am liebsten das erste, zweite und dritte, und, was noch viel wichtiger ist, er steht auch nicht auf Actionthriller, so dass ich das Fernsehgucken gemeinsam mit K als angenehmen Zeitvertreib entdeckte und so auch einen Fernseher im Schlafzimmer gut fand. Wir haben also in jedem Haus (mindestens) zwei Fernseher, weil wir irgendwie das Gefühl haben, so ein Teil gehört ins Wohnzimmer, aber im Schlafzimmer gucken wir eigentlich am meisten. Hier auf Borkum haben wir auch noch ein Gerät in der Wohnküche und natürlich in den Gästezimmern, was zugegeben ziemlich viele Fernseher sind für eine Familie, die wirklich nur öffentlich rechtliche Sender guckt und auch das nur, wenn uns sonst nichts besseres einfällt.
Aber auch wenn ich nur ab und zu mal Fernsehen gucke, so will ich doch, das alles tipptopp funktioniert, auch hier bin ich mir mit K sehr einig.
K ist zudem Technikfan und hat gerne alles auf dem neuesten Stand. Deshalb haben wir in den letzten Jahren alle Fernseher auf Trippletuner umgestellt, weil so ein blöder Receiver, der mittlerweile ja nicht nur bei Satellitenempfang, sondern auch bei Kabelfernsehen notwendig ist, weil man sonst die verschiedenen Dritten, an die man sich ja schon gewöhnt hat, nicht mehr empfangen kann, weil so ein Receiver eben lästig ist.
Diese modernen Fernseher können jetzt also alle viele hundert Sender empfangen - und das schreckliche ist: sie tun es auch.
Denn die gibt es auch.
80% der Sender sind dabei verschlüsselt, aber sie belegen natürlich trotzdem alle erst mal einen eigenen Kanal. Von den anderen 20% interessieren mich weniger als die Hälfte, aber genau die möchte ich gerne alle auswählen können, denn mittlerweile habe ich auch Sender wie ZDFneo und Einsfestival schätzen gelernt.
Das Problem ist nur: die sind nach einem automatischen Sendersuchlauf überall auf dem Fernseher verteilt, ein kurzes Ansteuern über die Nummern auf der Fernbedienung ist ausgeschlossen, außer man lernt für jeden der ca. 12-15 Sender, die einen interessieren, irgendwelche drei- bis vierstelligen Steuercodes auswendig . Und auf jedem Fernseher, den man benutzt, sind das natürlich andere Kanalnummern.
Deshalb versuche ich verzweifelt, die Sender, die mich interessieren, auf jedem Fernseher "zusammenzuschieben", damit ich sie zum Ansteuern einfach nur hintereinander durchklicken muss.
Ist ein sehr mühsames Unterfangen, denn das funktioniert auf jedem Fernseher anders und, was noch schlimmer ist, muss regelmäßig wiederholt werden, weil sich die Kanäle immer mal wieder anbieterseitig verschieben.
Im Ergebnis heißt das: es gibt heute deutlich mehr Sender, die ich gerne gucke, ich gucke überhaupt inzwischen ganz gern Fernsehen und deshalb haben wir auch überall moderne Fernseher, die aber leider nicht alle gleich sind, so dass jeder anders bedient werden muss und irgendwas zickt immer.
Heute Abend kam Mord mit Aussicht auf EinsFestival, was wir in der Wohnküche begannen zu gucken und dann im Schlafzimmer weiter gucken wollten.
Dort fand ich aber EinsFestival nicht. Dort hatte sich wieder irgendwas aktualisiert. Ich habe also bei 1 begonnen und mich einzeln weitergeklickt. Bei 71 habe ich aufgegeben und genervt in der Küche weitergeguckt. K hat weitergesucht. Und irgendwann EinsFestival gefunden. Unter Sendernummer 607.
Da sage mal jemand, dass das früher nicht deutlich besser geklappt hat. Da musste man nur bei eins, zwei und drei suchen und hatte dann jeden Sender gefunden, den es gab
.
Ganz früher war das einfach gar kein Problem, da gab es erstes, zweites und drittes, und nachdem Fernbedienungen für Fernseher eingeführt wurden, kam dann noch RTL und SAT1 dazu, die lagen dann auf den Nummern 4 und 5 und alles war gut.
Irgendwann gab es dann immer mehr Sender, was mich aber nur interessierte als ich begriff, dass es ja nicht nur ein Drittes gibt und dass ich unabhängig von meinem jeweiligen Aufenthaltsort sowohl WDR als auch NDR gucken kann. Das fand ich prima und reservierte die Nummer 4 für das zweite Dritte, der Rest dahinter war mir egal.
Mit CW hatte ich dann einen Partner, mit dem mich wenig vor dem Fernseher verband, er guckte nur Sender ab Nr. 5, die ersten vier waren für mich. Da ich aber lieber gar kein Fernsehen gucke als wüste Actionthriller und da ich keine Lust auf Streit darüber hatte, was ich alles nicht sehen will, hatte Fernsehen in meinem Leben nur eine sehr untergeordnete Bedeutung, dementsprechend alt waren auch die Fernsehgeräte, so dass sich auch selten die Notwendigkeit einer Neuprogrammierung ergab.
Früher war schon deshalb alles besser, weil vieles einfacher war.
Dann verließ ich CW und unseren alten Fernseher und begann ein Leben mit K und vielen neuen Fernsehern. K hat sehr sympathische Fernsehguckgewohnheiten, er mag auch am liebsten das erste, zweite und dritte, und, was noch viel wichtiger ist, er steht auch nicht auf Actionthriller, so dass ich das Fernsehgucken gemeinsam mit K als angenehmen Zeitvertreib entdeckte und so auch einen Fernseher im Schlafzimmer gut fand. Wir haben also in jedem Haus (mindestens) zwei Fernseher, weil wir irgendwie das Gefühl haben, so ein Teil gehört ins Wohnzimmer, aber im Schlafzimmer gucken wir eigentlich am meisten. Hier auf Borkum haben wir auch noch ein Gerät in der Wohnküche und natürlich in den Gästezimmern, was zugegeben ziemlich viele Fernseher sind für eine Familie, die wirklich nur öffentlich rechtliche Sender guckt und auch das nur, wenn uns sonst nichts besseres einfällt.
Aber auch wenn ich nur ab und zu mal Fernsehen gucke, so will ich doch, das alles tipptopp funktioniert, auch hier bin ich mir mit K sehr einig.
K ist zudem Technikfan und hat gerne alles auf dem neuesten Stand. Deshalb haben wir in den letzten Jahren alle Fernseher auf Trippletuner umgestellt, weil so ein blöder Receiver, der mittlerweile ja nicht nur bei Satellitenempfang, sondern auch bei Kabelfernsehen notwendig ist, weil man sonst die verschiedenen Dritten, an die man sich ja schon gewöhnt hat, nicht mehr empfangen kann, weil so ein Receiver eben lästig ist.
Diese modernen Fernseher können jetzt also alle viele hundert Sender empfangen - und das schreckliche ist: sie tun es auch.
Denn die gibt es auch.
80% der Sender sind dabei verschlüsselt, aber sie belegen natürlich trotzdem alle erst mal einen eigenen Kanal. Von den anderen 20% interessieren mich weniger als die Hälfte, aber genau die möchte ich gerne alle auswählen können, denn mittlerweile habe ich auch Sender wie ZDFneo und Einsfestival schätzen gelernt.
Das Problem ist nur: die sind nach einem automatischen Sendersuchlauf überall auf dem Fernseher verteilt, ein kurzes Ansteuern über die Nummern auf der Fernbedienung ist ausgeschlossen, außer man lernt für jeden der ca. 12-15 Sender, die einen interessieren, irgendwelche drei- bis vierstelligen Steuercodes auswendig . Und auf jedem Fernseher, den man benutzt, sind das natürlich andere Kanalnummern.
Deshalb versuche ich verzweifelt, die Sender, die mich interessieren, auf jedem Fernseher "zusammenzuschieben", damit ich sie zum Ansteuern einfach nur hintereinander durchklicken muss.
Ist ein sehr mühsames Unterfangen, denn das funktioniert auf jedem Fernseher anders und, was noch schlimmer ist, muss regelmäßig wiederholt werden, weil sich die Kanäle immer mal wieder anbieterseitig verschieben.
Im Ergebnis heißt das: es gibt heute deutlich mehr Sender, die ich gerne gucke, ich gucke überhaupt inzwischen ganz gern Fernsehen und deshalb haben wir auch überall moderne Fernseher, die aber leider nicht alle gleich sind, so dass jeder anders bedient werden muss und irgendwas zickt immer.
Heute Abend kam Mord mit Aussicht auf EinsFestival, was wir in der Wohnküche begannen zu gucken und dann im Schlafzimmer weiter gucken wollten.
Dort fand ich aber EinsFestival nicht. Dort hatte sich wieder irgendwas aktualisiert. Ich habe also bei 1 begonnen und mich einzeln weitergeklickt. Bei 71 habe ich aufgegeben und genervt in der Küche weitergeguckt. K hat weitergesucht. Und irgendwann EinsFestival gefunden. Unter Sendernummer 607.
Da sage mal jemand, dass das früher nicht deutlich besser geklappt hat. Da musste man nur bei eins, zwei und drei suchen und hatte dann jeden Sender gefunden, den es gab
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Dienstag, 29. März 2016
Heute Schreibtischwetter
anje, 01:39h
Es stürmt und pläddert hintereinanderweg und immer abwechselnd, da lockt einen wahrlich gar nichts nach draußen.
Am Vormittag habe ich mich ausführlich mit Podcasts beschäftigt und festgestellt, dass es eine sehr interessante Alternative zu einem häufig langweiligen Radioprogramm im Auto ist. Einzige Voraussetzung: Ich muss mir erstmal ein paar gute Podcasts aufs iPhone laden, damit ich auch offline einsatzbereit bin. Grade bei meinen häufigen Fahrten durch Holland ist das wichtig, denn Roaming habe ich komplett abgestellt. Das holländische Netz ist extrem übergriffig, wenn man nicht aufpasst ist man selbst hier auf der Insel sonst öfter mal "orange" unterwegs.
Am Nachmittag habe ich dann begonnen, mich mal wieder mit meinem Fotobuch auseinanderzusetzen und zu meinem Entsetzen festgestellt, dass sich dort auch einige Fotos selbstständig drehen. "Automatic rotation" wird dann gemeldet - und plötzlich werden Hochformatfotos zur Seite gekippt. Völlig irre.
Erst dachte ich, das liegt am iPhone, denn es passierte vor allem mit den ganz frisch geknipsten iPhone-Bildern. Also habe ich kurzerhand welche mit einer normalen Digicam hergestellt, um fasziniert zu beobachten, dass die auch gedreht werden.
Total bekloppt - und ich habe noch immer kein funktionierendes Gegengift gefunden. Sehr, sehr ärgerlich das Ganze
.
Am Vormittag habe ich mich ausführlich mit Podcasts beschäftigt und festgestellt, dass es eine sehr interessante Alternative zu einem häufig langweiligen Radioprogramm im Auto ist. Einzige Voraussetzung: Ich muss mir erstmal ein paar gute Podcasts aufs iPhone laden, damit ich auch offline einsatzbereit bin. Grade bei meinen häufigen Fahrten durch Holland ist das wichtig, denn Roaming habe ich komplett abgestellt. Das holländische Netz ist extrem übergriffig, wenn man nicht aufpasst ist man selbst hier auf der Insel sonst öfter mal "orange" unterwegs.
Am Nachmittag habe ich dann begonnen, mich mal wieder mit meinem Fotobuch auseinanderzusetzen und zu meinem Entsetzen festgestellt, dass sich dort auch einige Fotos selbstständig drehen. "Automatic rotation" wird dann gemeldet - und plötzlich werden Hochformatfotos zur Seite gekippt. Völlig irre.
Erst dachte ich, das liegt am iPhone, denn es passierte vor allem mit den ganz frisch geknipsten iPhone-Bildern. Also habe ich kurzerhand welche mit einer normalen Digicam hergestellt, um fasziniert zu beobachten, dass die auch gedreht werden.
Total bekloppt - und ich habe noch immer kein funktionierendes Gegengift gefunden. Sehr, sehr ärgerlich das Ganze
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Sonntag, 27. März 2016
Nordsee mit fünf B's
anje, 23:44h
Diese Musik hat mich heute hier begleitet.

Die Musik aus dem Film "Jenseits der Stille" gehört zu meiner Lieblingsmusik, aber wie es für mich typisch ist, habe ich mich nie darum gekümmert, wo sie herkommt.
Ich kümmere mich selten um die Menschen hinter einer "Performance". Ich kenne keine Schauspieler und ich kenne keine Sänger. Ich weiß ja auch nicht auf welcher Druckmaschine ein Buch gedruckt wurde.
Für mich sind Schauspieler und Sänger vergleichbar mit einer Buchdruckmaschine: Sie transponieren nur fremde Ideen in die Wahrnehmbarkeit, sie sind damit irgendwie ein "Medium", das mich aber wenig interessiert.
Ich kenne aber Maler, Schriftsteller und Komponisten - denn das sind die Menschen, die die Ideen haben und die interessieren mich schon deshalb, weil ich natürlich gerne "vorfiltere", wenn ich mich mit fremden Ideen beschäftige. Es gibt Komponisten, da gefällt mir sehr viel der Musik, die sie geschrieben haben und es gibt welche, wo ich schon vorher genau weiß, dass das wohl nicht meine Richtung sein wird. (Vorurteile mag ich übrigens auch, sie machen das Leben sehr viel überschaubarer.)
Von manchen Schriftstellern habe ich alles gelesen, was sie je geschrieben haben, bei anderen, die noch leben, bin ich auf jedes neue Stück Literatur, das sie veröffentlich sehr gespannt und versuche so viel es geht, davon mitzubekommen.
Dass ich den Komponisten Niki Reiser nicht bewusst wahrgenommen habe, habe ich erst bemerkt als meine Tochter mit den Noten von "Glücklich" aus dem Film "Pünktchen und Anton" ankam und mir sagte, derselbe Komponist hätte doch auch die Musik zu "Jenseits der Stille" geschrieben.
Seit dem Tag weiß ich, dass Niki Reiser zu den Komponisten gehört, die mir sehr gut gefallen.
Bis vor einiger Zeit hatte er auch die einfach gesetzten Klaviernoten zu seinen Liedern auf seiner eigenen Homepage stehen, jetzt sind sie dort leider nicht mehr verfügbar, aber mit ein bisschen Suchen findet man sie natürlich doch noch irgendwo im Netz.
"Nordsee" habe ich jetzt in einem Arrangement in Des-Dur gefunden. Fünf B's, da habe ich beim Spielen doch wenigstens etwas anderes zu tun als mich über meinen kaputten Daumen aufzuregen
.

Die Musik aus dem Film "Jenseits der Stille" gehört zu meiner Lieblingsmusik, aber wie es für mich typisch ist, habe ich mich nie darum gekümmert, wo sie herkommt.
Ich kümmere mich selten um die Menschen hinter einer "Performance". Ich kenne keine Schauspieler und ich kenne keine Sänger. Ich weiß ja auch nicht auf welcher Druckmaschine ein Buch gedruckt wurde.
Für mich sind Schauspieler und Sänger vergleichbar mit einer Buchdruckmaschine: Sie transponieren nur fremde Ideen in die Wahrnehmbarkeit, sie sind damit irgendwie ein "Medium", das mich aber wenig interessiert.
Ich kenne aber Maler, Schriftsteller und Komponisten - denn das sind die Menschen, die die Ideen haben und die interessieren mich schon deshalb, weil ich natürlich gerne "vorfiltere", wenn ich mich mit fremden Ideen beschäftige. Es gibt Komponisten, da gefällt mir sehr viel der Musik, die sie geschrieben haben und es gibt welche, wo ich schon vorher genau weiß, dass das wohl nicht meine Richtung sein wird. (Vorurteile mag ich übrigens auch, sie machen das Leben sehr viel überschaubarer.)
Von manchen Schriftstellern habe ich alles gelesen, was sie je geschrieben haben, bei anderen, die noch leben, bin ich auf jedes neue Stück Literatur, das sie veröffentlich sehr gespannt und versuche so viel es geht, davon mitzubekommen.
Dass ich den Komponisten Niki Reiser nicht bewusst wahrgenommen habe, habe ich erst bemerkt als meine Tochter mit den Noten von "Glücklich" aus dem Film "Pünktchen und Anton" ankam und mir sagte, derselbe Komponist hätte doch auch die Musik zu "Jenseits der Stille" geschrieben.
Seit dem Tag weiß ich, dass Niki Reiser zu den Komponisten gehört, die mir sehr gut gefallen.
Bis vor einiger Zeit hatte er auch die einfach gesetzten Klaviernoten zu seinen Liedern auf seiner eigenen Homepage stehen, jetzt sind sie dort leider nicht mehr verfügbar, aber mit ein bisschen Suchen findet man sie natürlich doch noch irgendwo im Netz.
"Nordsee" habe ich jetzt in einem Arrangement in Des-Dur gefunden. Fünf B's, da habe ich beim Spielen doch wenigstens etwas anderes zu tun als mich über meinen kaputten Daumen aufzuregen
.
1242 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
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