Morgen um 12h geht die Fähre und ich merke mit jeder Faser, wie sehr es Zeit wird, dass ich hier mal wieder rauskomme. Nach Hause fahren. Auftanken.
Mir ist gleichzeitig zwar durchaus bewusst, wie privilegiert ich bin, dass ich überhaupt so ein Zuhause habe, aber so ist das ja mit allem: An die guten Dinge gewöhnt man sich ruckzuck und wird jammerig, wenn es mal nicht so gut läuft.
Ab morgen also für fünf Tage Auszeit. Karnevalsflüchtling.
Im Münsterland ist Karneval zwar nicht ganz so dolle wie im Rheinland, aber immerhin noch intensiv genug, als dass es sich für die nächsten fünf Tage eh nicht lohnt, ins Büro zu gehen, Stillstand der Rechtspflege, aus meiner Sicht ist das der mit Abstand positivste Aspekt an diesem Jeckentreiben.
Als bekennender Einzelgänger kann ich mit den trubeligen Karnevalsmassen eh nichts anfangen, ich finde das alles etwas gruselig und versuche, so viel Abstand wie möglich zu halten.
Auf der Insel gelingt das traditionell am besten
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Wir haben Details zum Hausbau besprochen, denn Ks Sohn hat vor zwei Jahren auch ein Haus gebaut und es ist ja nicht verkehrt, sich mal vorab zu informieren, auf was man seiner Meinung nach so achten sollte.
Viele Details werden für uns aber nicht relevant sein, weil ich eine Lüftungsanlage im Haus kategorisch ablehne, genauso wie Rolladen und Downlights. Und eine Luft-Wärmepumpe möchte ich auch nicht, wir werden also sowieso viele Dinge anders machen, aber es war nett, dass wir mal drüber gesprochen haben.
Jetzt ist es leider schon ziemlich spät und ich habe keine Lust mehr, einen tiefsinnigen Text zu schreiben.
Ich gucke lieber fasziniert zu, wie die SPD in Form von Frau Giffey und anschließend in Form von Frau Esken begründet, dass sie nichts dafür kann, jetzt der große Wahlverlierer in Berlin zu sein, das wären irgendwie die Vorgänger gewesen und es ist unfair, der SPD vorzuhalten, dass sie immerhin seit 20 Jahren Herrscher in Berlin ist, das bringt uns jetzt auch nicht weiter.
Ich bin ja wirklich überzeugt unpolitisch, aber wenn es derart erheiternd, weil schwachsinnig ist, was da so an Ausreden aufgefahren wird, dann finde ich das Konsumieren von Politik durchaus vertretbar.
Alles, über das man grinsen kann, tut gut in diesen Zeiten, in denen man sonst so wenig zu grinsen hat
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Ich war seit Ewigkeiten endlich mal wieder auf dem Samstagsflohmarkt in Münster und habe auch sehr schöne Schätze gefunden, das machte schon mal viel gute Laune.
Anschließend fuhren wir zum Edelfundusverkauf, das ist so etwas ähnliches wie das Gebrauchtwarenkaufhaus in Velbert mit dem Unterschied, dass dieser Verkauf nur einmal im Monat geöffnet ist und in den letzten Monaten gar nicht geöffnet war, so dass zum heutigen Verkauf richtig viele Leute kamen.
Auch hier habe ich ein paar sehr schöne Schätze gefunden, alles sehr erfreulich.
Dann waren wir noch in einem Möbelhaus, nur gucken und zum Schluss noch im Mediamarkt, das war eher unspektakulär. K kaufte Repeater in der neuesten Version, jetzt kann er unsere alten verkaufen, noch bekommt man einen akzeptablen Preis für die Vorgängerversion.
Am frühen Abend waren wir wieder zu Hause, müde aber zufrieden, zum Abendessen gab es einen großen gemischten Salat mit Gambas und Bacon, danach Sofa und Helen Dorn.
Guter Samstag
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Läden, die Freitags um 15h schließen, sind blöd.
Wir haben also noch keine Kettensäge, das ist traurig.
Aber weil wir dann einmal in Rheda waren, wollten wir auch irgendetwas dort machen. Also sind wir in die große Fliesenausstellung gegangen, wo wir vor einem Jahr schon mal waren. Damals war dort ein Verkäufer, der stürzte sich auf uns und redete non stop auf uns ein. Ich schob ihn elegant an K. ab und habe mir die Fliesenausstellung ohne Fachverkäuferbegleitung angesehen, was Passendes gefunden hat aber keiner von uns.
Heute erschien erst nach sehr langer Zeit ein sehr widerstrebender Verkäufer, der uns nach unseren Wünschen fragte. Ich beschrieb ihm, was ich mir ungefähr vorstelle, seine Antwort war, dass dieser Laden so etwas nicht führte und wir leider falsch bei ihm wären, er riet uns, einfach in ein anderes Fliesenfachgeschäft zu gehen.
Im Durchschnitt könnten beide Verkäufer wahrscheinlich tauglich sein, aber einzeln sind sie schon seltsam. Entweder redet dir der Verkäufer ungebremst einen blödsinnigen Knopf an die Backe - oder er sagt direkt, dass man bei ihm falsch sei und empfiehlt, sich woanders umzusehen.
Die Fliese, die mir heute dort am besten gefiel, war aus Vinyl
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Ab 11h Büro, von 11.30h-14.30h eine Besprechung mit weniger guten Informationen, von 14.30h-16.30h Besprechung mit den WPs, auch eher anstrengend, dann Zahlungsverkehr, Kontrolle und Freigabe der Lohnbuchhaltung, Durchsicht der Eingangspost, dann Abfahrt zu einer Abendveranstaltung zum Thema Photovoltaik.
Ankunft auf dem heimischen Sofa um 21.30h, ich hoffe, die Restenergie reicht noch, um mich auszuziehen bevor ich einschlafe.
Ich bin zu alt für solche Tage
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Als Ergebnis nehme ich mit, dass es doch nicht so einfach ist wie ich dachte, und dass ich das Kochfeld, was ich letzte Woche noch so super fand, vielleicht doch nicht haben möchte, es hat leider auch Nachteile, die ich jetzt versuche abzuwägen. Ist ein fest verbautes Teppanyakifeld nun gut oder doch lieber nicht?
Und muss es unbedingt Flächeninduktion sein oder reicht auch eine Induktion mit großen Feldern?
Welche Dunstabsaugung funktioniert besser, Bora oder Miele?
Fragen über Fragen, und ich soll es entscheiden.
Ich muss auch entscheiden, was ich für eine Spüle haben möchte und wie die Arbeitsplatte aussehen soll.
Erst dachte ich Keramik ist toll, aber davon bin ich schon wieder ab.
Die Spüle soll nicht aus Edelstahl sein und leicht zu reinigen. Leider reicht das nicht, um aus dieser Beschreibung nur ein mögliches Modell herauszufiltern, es bleibt kompliziert.
Ich muss also noch mal gründlich nachdenken, aber jetzt muss ich erst ins Bett, morgen ist um 7h schon der erste Termin in Rheda, morgen wird ein besonders langer Tag
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Es begann damit, dass wir nach Hamm fuhren, weil es dort einen Vortrag geben sollte, der ein Thema hatte, was uns beide interessierte. "Wasserstoffland Westfalen" - ich meine, das hört sich doch spannend an, oder etwa nicht?
Wir erwarteten beide interessante Informationen und freuten uns auf den Abend, für so ein Thema fährt man doch gerne mal nach Hamm.
Nun ist es so, dass ich mit Bewusstsein in meinem Leben bisher erst 2x in Hamm war und beide Male hatte ich den Eindruck, dass Hamm eine ziemlich trostlose und an vielen Stellen sehr heruntergekommene Stadt ist, aber ich wollte ja auch keine Stadtbewunderungsführung mitmachen, sondern einen Vortrag hören, die Heruntergekommenheit der Stadt konnte mir also egal sein.
Ich kann aber feststellen, dass ich auch bei meinem dritten Besuch in dieser Stadt keinen besseren Eindruck hatte, die Veranstaltung war mitten in der Innenstadt und außer den Menschen, die zu diesem Vortrag gingen, war die Innenstadt ansonsten ziemlich menschenleer.
Der Vortrag entpuppte sich dann als eine reine PR-Veranstaltung ambitionierter Kommunalpolitiker ohne Ahnung, es wurde zwei Stunden ausschließlich heiße Luft produziert und eine lange Liste an Bullshitbingo Wörtern stilecht runterdekliniert, es war unsäglich gruselig.
Ich nutzte die Zeit, um das lokale Gastronomieangebot zu studieren, K und ich beschlossen, dass wir das anschließende Imbissbuffet schwänzen werden und lieber zu einem neu eröffneten japanischen Restaurant gehen.
Nach dem offiziellen Teil setzten wir uns also unauffällig ab, um festzustellen, dass wir wirklich mitten in der Innenstadt standen und dass das von uns ausgesuchte Lokal auch mitten in der Innenstadt liegt, allerdings auf der anderen Seite der Mitte oder, in Entfernung, 800m lt. Google Maps. Autofahren lohnte sich nicht, Parkplätze gibt es in Innenstädten nicht, wir waren froh, den gefunden zu haben, wo das Auto stand.
Nach 500m kamen wir an einem anderen japanischen Lokal vorbei und beschlossen spontan, dann eben hier einzukehren, es war minus 2°C, ich hatte nur mein dünnes Bürojäckchen an und war nicht auf Stadtwanderungen eingestellt.
Wir gingen in dieses Lokal rein, außer uns gab es nur einen anderen Gast und ca. 25 leere Tische, setzten uns an einen Tisch, studierten die Speisekarte mit Bildern und beschlossen gemeinsam, dass wir in diesem Restaurant doch lieber nichts essen wollen, es sah alles nicht sehr einladend aus.
Also gingen wir wieder, standen vor der Tür und stellten fest, dass es zu dem anderen Japaner immer noch 800m waren und mich verließ akut die Lust und die Laune bei Minusgraden weiter durch diese komplett menschenleere Innenstadt zu laufen, denn selbst wenn wir nach irgendwelchen 800m irgendwann an diesem Restaurant ankommen, dann müssen wir ja auch wieder zurück, und nein, ich hatte genug und wollte nach Hause.
Wir wanderten also zurück zum Auto, das in einem Parkhaus sehr kurz hinter der Einfahrt stand. Die Einfahrt war aber keine Ausfahrt, wir folgten brav der Ausfahrt-Beschilderung im Parkhaus und fuhren ca. 2km auf und ab und im Kreis in diesem Parkhaus rum, immer streng den Schildern Richtung Ausfahrt folgend, bis wir irgendwann wirklich vor einer Ausfahrtsschranke landeten, es war die skurrilste Ausfahrtsbeschilderung, die ich je erlebt habe.
Auf dem Weg zurück nach Münster beschlossen wir, dass wir auch in Münster etwas essen gehen könnten, mir fiel der Japaner am Germania Campus ein, der dort vor längerem neu eröffnet hat, den wollten wir immer schon mal ausprobiert haben.
In Münster parkten wir deshalb irgendwo auf dem Campus und liefen schon wieder bei Minusgraden durch die Gegend, bis wir vor dem Japaner standen und die Öffnungszeiten lasen: Dienstags Ruhetag.
Aber auf dem Campus gibt es ja viele Restaurants, dann eben ein anderes. Wir entschieden uns für das "Früh Kölsch", das war geöffnet und sah gemütlich aus, Schnitzel statt Sushi, egal, ich hatte mittlerweile richtig viel Hunger.
Wir saßen an einem Tisch und warteten ca. 10 Minuten bis eine Bedienung kam, die uns Getränke bringen wollte - Essen gäbe es nicht mehr, die Küche hätte zu.
Mittlerweile war es nach 21h und auch der Hamburger Grill am Campus hatte schon geschlossen, es gab schlicht nirgendwo mehr etwas zu essen.
K stellte fest, dass es eine sehr gute Diät ist, wenn man Dienstagabends essen gehen will, zum Glück hatten wir aber zu Hause noch eine Pizza im Tiefkühler, grade noch mal knapp an einer Diät vorbeigeschrammt
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Seit neuestem erkennt ohne Note wieder handschriftlichen Text und wandelt ILM schon beim Schreibe in gekippte Buchstaben um. Diese Funktion gab es früher schon mal, damals musste man das Umwandeln aber noch aktiv anstoßen. Das was mir zü umständlich und ich habe es mit zum Wien spielen funkt.
Jetzt verschwendet der handschrift-text während des Schreibens und Tencent sofort als getippter Text fortlaufend ergänztem selben Dokument Wiederkauf
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Das war jetzt zweimal derselbe Text, einmal diktiert, einmal mit der Hand auf dem iPad geschrieben. Beide Versionen produzieren noch Fehler, die Spracherkennung funktioniert aber eindeutig besser als die Schrifterkennung. Entweder habe ich eine derart unleserliche Schrift, dass das Programm keine Chance hat oder die Entwickler müssen hier noch nachbessern. Ich tendiere zu Annahme zwei.
In der Diktierfunktion müssen sie dem Programm noch beibringen, dass Wörter am Satzanfang immer groß geschrieben werden.
Der für mich lustigste Fehler ist allerdings die Feststellung, dass das Programm seinen eigenen Namen ganz offensichtlich in keiner Version erkennt und korrekt schreiben kann.
Insgesamt gefällt mir das mit der Handschrifterkennung aber inzwischen schon ganz gut, die aktuelle Version hat mittlerweile eine Funktionalität, für die ich mir auch im beruflichen Alltag eine sinnvolle Nutzung vorstellen kann.
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Wir haben beide sehr lange ausgeschlafen, erst kurz vor elf waren wir soweit wach, dass K kurz aufstand, um Kaffee zu machen.
Danach gab es frisch gepressten Orangensaft, unser Standard-Wochenende-Frühstück und ich finde es immer wieder toll, dass mein Westfalenmann mir nicht nur jeden Morgen eine frische Tasse Kaffee ans Bett bringt, sondern am Wochenende auch den Orangensaft herstellt und anschließend sofort die Presse saubermacht.
Ja, ich weiß, in einer gleichberechtigten Partnerschaft ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich auch beide Partner gleichberechtigt für die Hausarbeit verantwortlich fühlen, trotzdem gibt es Unterschiede, die in der individuellen Beurteilung des Zeitpunkts und/oder der Häufigkeit der notwendigerweise auszuführenden Reinigungsarbeiten liegen.
Dass die Orangenpresse nach der Benutzung gereinigt werden muss, ist unstrittig, klug ist es außerdem, sie sofort nach der Benutzung zu säubern, denn dann ist noch nichts angetrocknet und alles lässt sich leicht abwaschen.
Jetzt könnte man aber eine Arbeitsteilung auch so vornehmen, dass der eine herstellt und der andere saubermacht. Gefühlt wäre das fair, hätte für den, der saubermachen muss, aber den Nachteil, dass er zügig nach der Herstellung mit der Reinigung beginnen sollte, sonst ist es extra viel Arbeit. Ich liege zu dem Zeitpunkt leider immer noch im Bett.
Genau deshalb freue ich mich regelmäßig, wenn ich nach dem Aufstehen irgendwann in die Küche komme und die Orangenpresse ist schon wieder sauber.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass mein Reinigungsbedürfnis höher ist als Ks. Er kann viel länger in einer ungesaugten und ungewischten Wohnung leben und über ein schmutziges Bad hat er sich noch nie beschwert, auch dann nicht, wenn ich mich schon aktiv geekelt habe. Das habe ich ausprobiert, ich wollte wissen, wann es ihm zu schmutzig wird, leider musste ich den Versuch vorher abbrechen, alternativ hätte ich ausziehen müssen, ich konnte es einfach nicht mehr ertragen.
Fensterputzen halten wir beide für überbewertet, das erledigen wir nach Absprache oft gemeinsam, mindestens einmal im Jahr.…
Das gleiche gilt für Spülmaschine ein- und ausräumen, das passiert zwar deutlich häufiger als einmal im Jahr, wir können aber beide damit leben, wenn sich dreckiges Geschirr auf der Maschine sammelt oder sauberes in der Maschine wartet, diese Arbeiten erledigt jeder dann, wenn er meint, er hätte dazu grade Lust, ist der andere auch im Haus, kommt er meist dazu und hilft.
K dagegen findet es sehr wichtig, jede Pfanne und jeden Topf grundsätzlich VOR der Verwendung nochmal auszuwischen. Ich finde das nur dann wichtig, wenn Topf oder Pfanne nach der letzten Verwendung nicht gereinigt wurde oder wenn ich größere Mengen an Staub und Krümeln in einer Pfanne sehe. Da ich ja ein Faible für offene Regale in der Küche habe, kann es schnell passieren, dass sich Staub und Krümel in einer Pfanne sammeln, ich entferne aber immer nur das, was ich vor der Benutzung deutlich sehe, Krümel schüttele ich einfach aus und gut.
Hier sind wir also nicht der gleichen Meinung, was den Zeitpunkt und die Notwendigkeit der Reinigung von Pfannen angeht und wenn K das Kochgeschirr unbedingt doppelt reinigen will, mag er das tun, ich tue es nicht.
Umgekehrt stört er sich überhaupt nicht an einem vollgekrümelten Arbeitsbrett, was ich verstehen kann, denn er benutzt das Arbeitsbrett ja auch nur zum Brotschmieren. Ich dagegen benutze es genauso oft auch zum Kochen, also Gemüseschnibbeln etc. und dann hasse ich es, wenn ich nachher Brotkrümel zwischen meinem Gemüse habe.
Brotkrümel von der Arbeitsplatte und dem Arbeitsbrett zu entfernen ist also eine Arbeit, die zu 99,99%* von mir erledigt wird.
*um hier der Antwort: "Im März 2017 habe ich aber auch mal das Arbeitsbrett saubergemacht" vorzubeugen, habe ich nicht 100% geschrieben.
Für die neue Küche wünsche ich mir deshalb einen Schrank, in dem ich die Brotschneidemaschine versenken kann, daneben wird dann ein Brettchen liegen, auf dem nur Brote geschmiert werden und so erhoffe ich mir eine durchgängige Krümelfreiheit für mein Arbeitsbrett.
Nach dem späten Aufstehen habe ich dann einen angenehm verdröselten Tag verbracht. Hier ein bisschen rumgepuzzelt und da ein wenig gekroscht, die Unterlagen von der Baumesse gestern gesichtet und sortiert, ein bisschen Buchführung und Ablage, ein paar Rechnungen überwiesen, bei verschiedenen Geräten Batterien getauscht, Ersatzglühbirnen rausgesucht, meinen Wäschestapel weggeräumt und gestaubsaugt, die Küche aufgeräumt und wieder eingedreckt, gekocht, gegessen und mich über den entspannten Tag gefreut
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Anschließend hat K noch einen Baum halb gefällt und wir haben das Auto geladen, weil es für den Rückweg natürlich nicht mehr gereicht hätte, so E-Autos sind richtige Reichweitenpussis.
Der Schwung am Abend reichte dann nur noch für einen warmen Kartoffelsalat mit Valess-Schnitzeln, einfaches, aber sehr leckeres Abendessen
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Ich war das erste Mal in dieser Praxis und hatte mir den Termin dort hauptsächlich wegen der guten Empfehlungen von anderen Ärzten geben lassen. Böse Zungen behaupten ja, dass ein guter Orthopäde ein Oxymoron ist, von dem Arzt, den ich heute kennengelernte, bin ich aber wirklich sehr angetan.
Er hat allerdings nichts behandelt oder repariert, sondern sich nur sehr viel Zeit genommen, mir zu erklären, was man gegen die Krankheiten, die ich habe, überhaupt tun kann, was er mir empfiehlt und warum das so ist.
Selten fühlte ich mich so gut beraten.
Und wenn sich dieser Arzt bei jedem Kassenpatienten so viel Zeit nimmt wie bei mir, dann verstehe ich sofort, wo der Verzug im Wartezimmer herkommt, rückwärts gesehen habe ich aber sehr gerne gewartet, es war die Zeit wert.
Gegangen bin ich mit zwei Überweisungen, eine in die Klinik für eine OP und eine für ein MRT und weil ich beim Terminverabreden sagte, von welchem Arzt ich die Überweisungen habe, bekam ich sowohl in der Klinik als auch beim MRT jeweils sehr kurzfristig einen Termin. Es ist angenehm, wenn der eigene gute Eindruck auch von anderen so offensichtlich bestätigt wird.
Anschließend bin ich noch ins Büro gefahren und habe dort Büroarbeit erledigt, sehr unspektakulär aber effizient, insgesamt war es ein gelungener Tag
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