anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 6. März 2023
Apothekeneinkäufe
Um meine chronische Lidrandentzündung in Schach zu halten, benutze ich täglich eine spezielle Pflegecreme für die Augenlider und Augentropfen.
Beides nicht verschreibungs-, wohl aber apothekenpflichtig, Apotheker nennen das OTC Artikel, over the counter, ohne Rezept.

Nun habe ich einen Sohn, der in einer Apotheke arbeitet und dort als Mitarbeiter alle Artikel zum Einkaufspreis kaufen kann. Interessanterweise sind aber die Einkaufspreise dieser normalen, lokal niedergelassenen Apotheke in den allermeisten Fällen teurer als spezielle Angebote von Versand-Apotheken im Netz, was mich zwar regelmäßig erstaunt, was ich aber längst aufgehört habe, zu hinterfragen. Wenn ich Nachschub brauche, google ich also jedes Mal, wo meine gewünschten Produkte gerade im Sonderangebot angeboten werden.

Das artet dann allerdings auch jedes Mal zu einer komplexen Aktion aus, denn ich brauche nicht nur ein Produkt, sondern mindestens zwei, und die sind selten in der selben Versandapotheke gleichzeitig am preiswertesten, außerdem muss man auch immer noch die Versandkosten berücksichtigen beziehungsweise den Mindesteinkaufswert, also ab wann versandkostenfrei versendet wird, es ist also eindeutig kompliziert.
Aber wenn ich eine Stunde rumgegoogelt und 27 verschiedene Angebote verglichen habe, habe ich auch locker zwei, manchmal sogar drei Euro gespart.
Das kann ich mir natürlich nur leisten, weil ich meine eigene Arbeit nicht bezahlen muss.
Wenn ich meinen eigenen Stundenlohn dazu addieren müsste, dann wäre es günstiger, ich schickte einen Boten mit einem Taxi zur nächstgelegenen Apotheke, wo er das, was ich haben möchte, ohne Nachlass zum normalen Apotheken-Laden Preis kauft.

Aber ich muss mich ja zum Glück nicht bezahlen, deshalb kann ich ausgiebig nach dem günstigsten Angebot im Internet googeln. Diesmal habe ich bei einer Apotheke bestellt, deren Namen ich immerzu als Pille Palle gelesen hatte, was ich echt witzig fand, als ich aber dann die Bestellbestätigung bekam, fiel mir auf, dass die Apotheke Paul Pille heißt, irgendwie ist das längst nicht so lustig. Dafür ploppte nach dem Bezahlen aber diese Meldung auf

und das gefiel mir dann wieder richtig gut, ein Apotheker, der Teufel heißt und bei PayPal seine Apotheke unter dem Namen "wir leben“ anmeldet.
Ich meine, das hat doch was, oder?

Und ja, die Marketing Strategie von Herrn PillePalle Teufel ging voll auf, weil alles so besonders günstig war, musste ich leider sehr viel einkaufen, wie man unschwer an dem Gesamtpreis erkennt. Aber dafür habe ich jetzt Augentropfen und Creme für die nächsten zwei Jahre auf Vorrat und außerdem weiteren Schnickschnack, den ich nur gekauft habe, um ihn nicht zu benötigen
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Sonntag, 5. März 2023
Saubermachtag und Styling
Es begann damit, dass Sonntag ist und ich deshalb meine Haare waschen musste.
Mehr als einmal die Woche bin ich dazu nicht bereit, aber noch seltener Haare zu waschen ist auch schwierig, es juckt irgendwann. Also Sonntags, da muss ich wenigstens anschließend nicht ins Büro und die Haare können ungestört in Ruhe vor sich hin trocknen.
Fönen ist ja auch nicht so meins, überhaupt ist mein Stylinginteresse ja inzwischen arg zusammengeschrumpelt, weil ich mir irgendwann die spannende Frage des "für wen eigentlich?" gestellt habe und zu der ernüchternden Erkenntnis gelangt bin, dass es meinem Westfalenmann sozusagen gar nicht aufgefallen war, dass ich vor drei Jahren über Nacht aufhörte, mich zu schminken, sondern er nur bemerkte, dass ich wohl doch keine Myxomatose habe und deswegen nicht mehr erschossen werden müsste, wenn ich ein Kaninchen wäre.

Ich hatte nämlich eine lange Zeitlang ständig tränende Augen mit roten Lidrändern, bis die Augenärztin eine chronische Lidrandentzündung diagnostizierte, mir Antibiotikum verschrieb, um den Akutzustand in Griff zu bekommen und mir dringend empfahl, das Augen Make Up künftig wegzulassen, wenn ich nicht dauerhaft mit tränenden und rotgeränderten Augen rumlaufen möchte.

Also habe ich damals nach ungefähr 40 Jahren, in denen so Dinge wie Lidstrich und Wimperntusche täglich zu meinem Leben gehört hatten, die Anmalerei eingestellt - und festgestellt, dass es niemand bemerkt hat. Vielleicht waren alle zu höflich, mich darauf hinzuweisen, wie scheiße ich ohne MakeUp aussehe, ich glaube allerdings, es hat wirklich keiner bemerkt, weil der Unterschied hauptsächlich innen in meinem Kopf steckte und seitdem ich mich selber an meinen neuen, ungeschminkt nackichten Style gewöhnt habe, frage ich mich, warum ich dafür 40 Jahre brauchte.

Wenn man sein Gesicht nicht mehr anmalt, beginnt man natürlich auch andere Stylingmarotten zu hinterfragen. Highheels zum Beispiel sind auch so ein nicht notwendiger Umstand.
Ich habe jahrezehntelang sehr gerne und oft Highheels getragen, aber wirklich bequem sind auch die bequemsten Highheels nicht, zumindest nicht, wenn man sie mit Sneakers vergleicht.
Die Highheeltragerei hatte sich dann von ganz alleine seit Sommer 2020 erledigt, als ich von der Schaufel gefallen war und mir dabei alle Bänder im Fuß zerrissen und die Mittelfußknochen gebrochen hatte. Mit so einem Fuß ist man froh, wenn man überhaupt in Sneakers schmerzfrei laufen kann, Absatzschuhe waren monatelang außerhalb jeder Möglichkeit - und als der Fuß wieder einigermaßen repariert war, hatte ich jedes Interesse an diesen Schuhen verloren.

Unangemaltes Gesicht und Highheels passt auch nicht sinnvoll zusammen. Und die Frage nach dem "für wen?" konnte ich halt auch nicht mehr beantworten. Ich hatte das Interesse verloren, andere Menschen durch reine gestylte Körperlichkeit (positiv?) beeinflussen zu wollen, beobachte seitdem aber mit großer Faszination, dass vor allem Frauen mittleren Alters, also so zwischen 40-60, sehr häufig zu besonders highen Highheels neigen und ausgerechnet bei Frauen, bei denen ich annehme, die haben es doch nun wirklich nicht nötig, sich noch zusätzliche Punkte über Stöckelschuhe einzusammeln, grade solche Frauen tragen nach meiner subjektiven Wahrnehmung überproportional oft extrahohe Stöckel. Ich nenne da mal Caroline Kebekus oder Anja Reschke als Beispiele, bei denen ich mich wirklich regelmäßig frage: Warum??

Na, wie auch immer, ich habe meine Stöckelschuhe aussortiert, MakeUp finde ich auch nicht mehr wichtig, an neun von zehn Tagen binde ich meine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen und fühle mich damit insgesamt so deutlich viel wohler und authentischer, (unabhängig davon, dass es eben auch deutlich viel bequemer und zeitsparender ist), dass ich immer wieder erstaunt darüber bin, warum das nicht jede so macht.

Heute war also Haarewaschen dran, leider fiel mir das erst um 11h ein, bis dahin hatte ich nämlich rumgedröselt, Kaffee gekocht (ich war alleine nach Borkum gefahren), Orangensaft gepresst, Internet gelesen und Spülmaschine angeworfen (immerhin daran hatte ich rechtzeitig gedacht). Als mir um 11h auffiel, dass ich nur noch zwei Stunden habe, um außer Haarewaschen auch alles andere zu erledigen, wurde ich deutlich schneller.

Die Haare wurden deshalb anschließend auch mit dem Fön trockengepustet, ich wollte nicht mit Schnupfen und nassen Haaren draußen rumlaufen, weil ich vor der Abfahrt noch unbedingt einmal ins Dorf fahren wollte, um dort noch zwei Fahrkarten für die nächsten Automitnehmtermine zu kaufen. Grade zu Beginn und Ende der Ferien sind die Fähren ja sonst ruckzuck ausgebucht. Jetzt bin ich bis Juli safe.

Ich habe also das Haus wieder in einen sauberen und aufgeräumten sowie winterfesten Zustand gebracht, habe alles, was mitmusste, ins Auto geräumt, habe die Fahrkarten gekauft, mich anschließend vom Onkel verabschiedet und fuhr dann zur Fähre.
Alles klappte ohne Störung, Ankunft in Greven um 17.30h, wo K schon darauf wartete, dass ich endlich wieder da bin, wir stellten gemeinsam fest, dass das Leben zu zweit deutlich schöner ist als alleine.

In MareTV lief ein Film über Borkum, ist ganz gut geworden, finde ich, wen es interessiert: Hier ist der Link zur Mediathek (noch bis 2.9.2023)
https://www.ardmediathek.de/video/maretv/borkum-insel-ostfriesen-unter-sich/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMzOTcwM19nYW56ZVNlbmR1bmc

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Samstag, 4. März 2023
Nicht viel los
Heute habe ich versucht, den Tag ohne Pharmachemie durchzustehen, prompt ging mir meine Erkältung wieder sehr auf den Wecker. Mit Pillen kuriert man so eine Erkältung zwar nicht, aber sie ist eindeutig besser auszuhalten.

Heute kam zu der dauerlaufenden Nase noch ein blöder Hustenreiz dazu. So ein Gefühl, dass man Husten müsste, was aber nichts nutzt, also ich meine das Husten bringt nichts, weil gar kein Schleim da ist, der rausgehustet werden könnte. Völlig inhaltsleerer Husten, sinnlos und nervtötend, vor allem, wenn man so ein Hustenprofi ist wie ich. Ich huste schon seit immer, schon als Kind habe ich mich erfolgreich von einer Bronchities zur nächsten gehustet, aber Bronchities ist eine akzeptable Hustenkrankheit, wenn man da richtig hustet, kommen Bröckchen, da lohnt sich das Husten. So ein inhaltsleerer Hustenreiz ist dagegen nur überflüssig und blöd, macht schlechte Laune und einen wunden Hals.

Am Nachmittag ein Besuch beim Onkel, der ziemlich im Stress ist, weil dieses Wochenende auch noch Insulaner unner sück stattfindet, das ist ein jährlich stattfindendes Großereignis, bei dem Insulaner aller sieben ostfriesischen Inseln sich reihum auf einer der Inseln treffen, gemeinsam singen, tanzen, Spaß haben - und dieses Jahr findet der Spaß auf Borkum statt und der Onkel gehört zum Organisationskomitee.
Nächstes jahr ist Langeoog dran, heute abend war Fahnenübergabe.

Außerdem habe ich die Küche komplett und präzise ausgemessen und so nach und nach wird die Vorstellung, wie es werden soll, immer präziser
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Freitag, 3. März 2023
Ich groove mich ein
Die Erkältungslage hat sich stabilisiert. Ich fühle mich zwar noch nicht wieder gesund, aber deutlich besser als gestern Abend, was unter Umständen aber auch daran liegt, dass ich so ziemlich alles an Tabletten eingeworfen habe, was ich hier im Haus finden konnte - und wenn man einen Pharmaziesohn und einen Arztsohn hat, dann ist die Hausapotheke wenigstens für solche Alltagskrankheiten gut gefüllt.

Sanddorngrog hilft übrigens auch, insbesondere dann, wenn man genug davon trinkt. Die Erkältung geht dadurch zwar nicht weg, sie stört einen aber nicht mehr, was ja wohl das Allerentscheidendste überhaupt ist.

Am Nachmittag war ich zwischendurch so weit genesen, dass ich den Bürgersteig und die Straße fegen und von Grünzeug reinigen konnte, es wurde langsam dringlich Zeit. Ich wartete schon seit letztem Monat auf den Meckerbrief vom Ordnungsamt, die sind hier nämlich schnell damit bei der Hand.

Danach war ich gründlich durchgefroren und es dauerte lange, bis ich wieder warm wurde, das war der Moment, wo ich dachte, es sei klug mit Sanddorngrog nachzuhelfen.

Der wirkte dann aber so gut, dass mir ruckzuck viel zu warm war, weshalb ich mich immer weiter auszog, dann war mir wieder kalt, also noch mehr Grog, naja, und irgendwann war dann ein Zustand erreicht, wo mir das Meiste egal war.
Ob das jetzt so förderlich für die allgemeine Genesung ist, möchte ich mir im Moment nicht weiter überlegen, ich habe den Rest der Hühnersuppe von gestern aufgegessen und gehe jetzt einfach wieder ins Bett
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Donnerstag, 2. März 2023
Zuhause und krank
die den Rest des Tages bestimmende Erkenntnis für heute: ich bin krank.
Oder vielleicht auch nur: ich werde krank.
Insgesamt habe ich einfach nur beschlossen, dass es das Allerklügste ist, wenn ich jetzt sofort auf der Stelle ins Bett gehe und alle anderen Pläne des Tages streichen.

was bisher geschah:
Ich bin relativ früh aufgestanden, habe alles zusammen gepackt, was ich im Borkum-Zimmer seit dem letzten Besuch gesammelt habe, habe außerdem noch ausgewählte Dinge aus dem Kühlschrank eingepackt und bin nach Eemshaven gefahren.

Stressfreie Fahrt, weder Staus noch sonstige Behinderungen, Ankunft am Fährterminal eine halbe Stunde vor Abfahrt, eine erstaunlich volle Fähre, wieder keine Maskenträger, Ankunft am Haus exakt vier Stunden nach Abfahrt, die Kombination aus Auto und Fähre (über Eemshaven) dauert etwas mehr als doppelt so lange wie ein Transfer mit dem Flugzeug.
Wenn ich alleine fahre, so wie heute, ist Fähre und Auto etwas günstiger als Flugzeug, wenn wir zu zweit sind, ist Flugzeug preiswerter, weil wir uns die zweite Fährkarte sparen.

Auf dem Festland war so viel Nebel, dass sogar der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung wegen Nebel herausgab, wenn man direkt unter einer Windmühle stand, verschwanden die Rotorblätter schon Nebel.


Auf der Insel war der Nebel komplett verschwunden, hier ist perfekter Sonnenschein, allerdings kalt.

Ich brachte das Haus auf Wohntemperatur, packte das Auto aus, räumte den Kühlschrank ein und fuhr anschließend mit dem Fahrrad zum Onkel.
Der hat heute Geburtstag, ich half ihm bei den letzten Vorbereitungen für das Essen.

Den ganzen Tag über spürte ich schon, wie eine Erkältung aufzog, am späten Nachmittag war mir klar, dass es das Beste ist, wenn ich am Abend nicht beim Onkel Geburtstag feiere, sondern ins Bett gehe.

Ich fuhr nach Hause, kochte mir eine Hühnersuppe, die ich inzwischen gegessen habe,

und jetzt gehe ich ins Bett. Vielleicht wird es ja nicht ganz so schlimm, wenn man sofort mit Bettruhe gegen die Erkältung ankämpft
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Mittwoch, 1. März 2023
März
Sonne lag krank im Bett.
Sitzt nun am Ofen.
Liest, was gewesen ist.
Liest Katastrophen.

Aus: Monatsgedichte von Erich Kästner

Wir stellen fest: Im Großen und Ganzen hat sich das Leben nicht verändert, was vor fast 70 Jahren passte, das beschreibt auch die heutige Zeit noch immer sehr gut.

Der Bürotag war heute angenehm, er bestand aus einer späten Ankunft und einem frühen Verlassen, wenn man nur sechs Stunden im Büro verbringt, ist das alles deutlich entspannter.

Ich hatte um 16h wieder einen Termin in dem Küchenstudio. Die Pläne für die Küche auf Borkum waren jetzt komplett ausgearbeitet und wir wollten nur noch Details besprechen. Leider war irgendwo im Grundrissplan ein gewaltiger Messfehler, deshalb muss ich jetzt erst noch mal genau nachmessen, bevor es einen finalen Entwurf gibt, aber immerhin habe ich mich schon für eine Front (schlicht weiß) und eine Arbeitsplatte (Treibholzlook als einfache Resopalplatte) entschieden und ich bin sicher, das wird sehr gut aussehen.

Morgen fahre ich mit der 12h Fähre ab Eemshaven, ich freue mich schon, auch darauf, die neue Küchenplanung mir direkt vor Ort vorzustellen und zu überlegen, ob wir noch weitere Verbesserungen einfallen
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Montag, 27. Februar 2023
Wenn Menschen krank sind
Im Büro habe ich mich heute gründlich über eine Mitarbeiterin geärgert, die ständig krank ist.
Ich unterstelle ihr überhaupt nicht, dass sie an Faulfieber leidet und einfach blau macht, weil sie keine Lust hat, zu arbeiten, ich glaube ihr durchaus, dass sie wirklich arbeitsunfähig erkrankt ist, nur ist sie das leider alle naselang. Im Jahr 2022 an 46 Tagen und im Jahr 2023 bereits schon an 8 Tagen, sie hält also ihren Schnitt, und so nach und nach habe ich keine Lust mehr mit ihr zu arbeiten, weil es in ihrer Anwesenheit keinerlei Verlässlichkeit gibt und jede Aufgabe, die mehr als einen Tag Bearbeitungszeit hat, damit zu einem Vabanquespiel wird, ob sie bis zum Ende durchhält.

Wir sind insgesamt nur ein überschaubar kleines Kollegium, so dass jeder sein Aufgabengebiet hat und es nicht für jede Aufgabe immer einen Vertreter gibt, der sofort einspringen kann. Wenn jemand ausfällt, wird er vertreten, wenn jemand länger ausfällt, wird ein Vertreter auch systematisch eingearbeitet, aber wenn jemand nur für 1-2 Tage ausfällt, lohnt es sich nicht, dass sich ein Vertreter mit komplexen Strukturen stundenlang beschäftigt, die er dann nur einmalig anwenden muss, dann wartet man lieber, bis der richtige Mitarbeiter wieder fit ist.

Wenn aber genau so ein 1-bis-2-Tage-Ausfall zweimal im Monat passiert, dann ist es irgendwann nur noch anstrengend, weil man gefühlt ja ständig auf irgendetwas wartet.

Ich war auf alle Fälle heute gewaltig genervt und habe beschlossen, dass sich etwas ändern muss.

Es tut mir ja leid um eine Person, die gesundheitlich so angeschlagen, dass sie ständig irgendetwas hat, es ist schrecklich, nie ganz gesund zu sein und wenn man dann noch Ärger im Beruf deswegen bekommt, ist es noch mal extra schrecklich. Andererseits sind wir hier aber keine gemeinnützige Organisation, deren Hauptaufgabe die Integration von Menschen mit multiplen Problemen ist, deshalb muss man ein System finden, das verhindert, dass einzelne Personen aufgrund individueller Schwächen gleich den ganzen Laden aufhalten.

Konkret heißt das, dass Menschen mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit keinen komplexen Arbeitsbereich bekommen können, es ist klüger, solche Leute nur für einfache Tätigkeiten einzusetzen, in denen sie jederzeit von jedem vertreten werden können.

Es ist natürlich ärgerlich, wenn man eine gut ausgebildete und intelligente Person mit Tüten kleben beschäftigt, andererseits verlangt jede höherwertige Tätigkeit nach einer gewissen Verlässlich- und Beständigkeit, weil es nicht möglich ist, für höher qualifizierte Jobs permanent dauerhaften Vertretungsersatz vorzuhalten.

Grundsätzlich verstehe ich, dass das keine soziale Einstellung ist, ich habe aber auch keine Idee, wie man die Begriffe "sozial" und "effizient" so sinnvoll kombiniert, dass nachher beides gegeben ist.

Außer dass ich heute bis spät abends im Büro war, ist sonst nur noch zu berichten, dass es in meinem Ohr mal wieder rauscht und sich alles seltsam verstopft anfühlt, das ist sehr unangenehm und lästig, passiert mir aber ab und zu mal und ist bisher immer wieder von alleine weggegangen, ich werde es also erstmal weiter ignorieren
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Sonntag, 26. Februar 2023
Weihnachtsgeschenke und Ofengedanken
Einen strahlend blauen Himmel mit vielen richtig dicken weißen Wolken nennt man Rückseitenwetter, weil es das typische Erscheinungsbild nach einem Sturm ist.

Ich staunte heute vom Balkon aus den Himmel an, weil ich mich nicht daran erinnere, dass wir gestern Unwetter hatten, aber vielleicht war es nur eine kleine schwache Unwetterfront, die mir nicht aufgefallen ist, auf alle Fälle gefiel mir die Ansicht heute sehr.

Den Vormittag über war ich damit beschäftigt, das Haus zu putzen, wenigstens überall einmal Staubsaugen inklusive Treppen und Keller stand auf dem Programm, außerdem Küche und Bad gründlich, es war mal wieder nötig.

Anschließend habe ich Geschenke eingepackt, denn meine Schwester hatte sich angekündigt und wollte Weihnachtsgeschenke mitbringen. Sie hat zwar gesagt, sie selber will keine haben, weil sie grade die Kramentschlackungstour fährt und lieber aus- statt einsortiert, aber so einfach kommt sie natürlich nicht davon. Bei mir warteten schon seit längerem auch diverse Geschenke, die musste ich nur noch verpacken.

Es wurde dann ein sehr fröhlicher Nachmittag, wir hatten jeder 10 Geschenke und die wurden Zug um Zug ausgepackt, so dass wir gut zwei Stunden damit beschäftigt waren.
Ich bekam unter anderem einen Zewarollenhalter, der das Abrollen der Rolle verlangsamt, so dass man völlig problemlos an einem Blatt ziehen und es abreißen kann, ohne dass sich gleich der Rest der Rolle mit abrollt. Ich habe es natürlich sofort getestet, es funktioniert 1a und ich bin sehr begeistert. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt, denke aber, es ist eine wirklich geniale Erfindung.

Dann bekam ich noch eine Tüte mit stylishen Feueranzünderbällchen, die mir natürlich gut gefiel, weil ich Feueranzünder immer gebrauchen kann. Ich bin ja kein alberner Mann, der seinen Pfadfinderehrgeiz in Funkenschlagen und Selbstentzündung setzt, ich starte meinen Ofen immer mit Feueranzündern.

Meine Schwester hatte aber wohl noch CWs Vortrag im Ohr, der stolz darauf war, dass er einen Ofen stets nach den Regeln der alten Schule anzündete. Aber CW ist tot und mein Westfalenmann hatte keine Erfahrung mit Kaminöfen, bis wir einen für Borkum kauften, das war aber erst im Jahr nach CWs Tod, so dass der ihn nicht mehr versauen konnte, was das Feueranmachen angeht - heißt konkret, seitdem CW nicht mehr da ist, sind bei uns Feueranzünder Alltag. Und ich möchte das auch nicht ändern.

Irgendwann habe ich mal einen Artikel über ein StartUp in London gelesen, die in Cafes und Restaurants den gebrauchten Kaffeesatz einsammelten, um daraus wieder Strom zu erzeugen, denn in Kaffeebohnen ist sehr viel Energie gebunden, die ja nicht dadurch verschwindet, dass man heißes Wasser drüber gießt. Deshalb steckt die Energie auch noch im Kaffeesatz und ich schloss folgerichtig, dass es dann auch wunderbares Brennmaterial für den Ofen ist.

Deshalb sammeln wir alle Kaffeepads aus der Senseo-Maschine, trocknen sie und benutzen sie dann als Brennmaterial im Ofen, das funktioniert wunderbar und ersetzt so manches Holzscheit.

Am besten brennen die Pads übrigens, wenn man sie in eine kleine Holzkiste packt, die Mandarinenkisten zB sind dafür ideal, wie man oben sehen kann.

Meine Schwester dachte jetzt, wir benutzen die getrockneten Kaffeepads als Feueranzünder und wollte mir was Gutes tun, in dem sie mir mal "richtige" Feueranzünder kaufte.
Wir klärten das Missverständnis und mir fiel in dem Zusammenhang auf, dass ich seit über 30 Jahren in allen Häusern, in denen ich gewohnt habe, einen Kaminofen hatte, entweder war er schon drin als wir einzogen oder wir haben ihn nachgerüstet.
Nur hier in Greven ist keiner, aber dafür haben wir ja auf Borkum einen. Meine Schwester dagegen hat in ihrem Leben noch nie in einem Haus mit Kaminofen gewohnt - und dann ist ihr Missverständnis verständlich.

Gleichzeitig fiel mir aber auch auf, wie wichtig mir so ein Ofen ist, ein Winter ohne Ofen ist wie Suppe ohne Salz. Man verhungert nicht, aber schön ist anders.

Im neuen Haus in Rheda werden wir einen großen Kaminofen in der Deele haben und einen zweiten in der ersten Etage im Lese-Ankleidezimmer, ich habe nämlich gelernt, dass man an einen Kamin zwei Öfen anschließen kann und im selben Moment war der zweite Ofen in der ersten Etage fest beschlossen
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Samstag, 25. Februar 2023
Aufräumsamstag
Als ich heute morgen um 7h wach wurde, habe ich den obligatorischen Toilettengang erledigt und mich dann wieder ins Bett gelegt. 7h und Samstag ist eindeutig viel zu früh, um dauerhaft wach zu sein.
Als ich irgendwann nach 10h zum zweiten Mal aufwachte, stand eine Tasse Kaffee neben meinem Bett, die wartete da aber wohl schon länger auf mich, sie war inzwischen kalt geworden und ich fand, das sind alles keine positiven Zeichen, drehte mich um und schlief noch eine Runde.

Irgendwann war ich aber so weit ausgeschlafen, dass ich immerhin bereit war, mich im Bett aufzusetzen und im Internet rumzulesen.

K hatte Schnupfen und Halsweh, der Coronatest zeigte aber nur einen Strich, also verließ er gegen Mittag das Bett, zog sich an und fuhr zum Flugplatz. Dort war nämlich Motorfliegerjahresbriefing, eine Pflichtveranstaltung des Vereins, an der man einmal im Jahr teilnehmen muss, um weiter Flugzeuge chartern zu dürfen.

Ich stand auch auf, duschte mich, zog mir Unterwäsche an und beschloss dann endlich mal, meine weißen Blusen durchzusortieren. Ich habe nämlich schon seit immer einen recht durchgeknallten weiße Blusen Tick, was bedeutet, dass ich auf dem Flohmarkt so ziemlich jede weiße Bluse, die mir gefällt, kaufen muss, wenn sie nicht mehr als 1 Euro kostet. Da kommt dann im Laufe der Zeit doch eine ganze Menge zusammen, ich habe eine Stange im Schrank ausschließlich nur für weiße Blusen reserviert.

Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, systematisch alle Dinge, die ich besitze, durch- und vor allem auszusortieren, wenn ich sie nach objektiven Maßstäben nicht mehr benutzen werde, bietet die Kleiderschrankseite mit den weißen Blusen eindeutig sehr großes Potential, denn kein Mensch braucht ca. 100 weiße Blusen. Insbesondere niemand, der so ungern bügelt wie ich und deshalb nur sehr selten eine Bluse trägt.

Ich habe mich also dran gemacht, jede Bluse einmal anzuprobieren und zu entscheiden, ob ich sie behalten will oder ob sie weg kann. Knapp dreißig Blusen lagen nachher auf einem großen Stapel auf dem Bett, faszinierenderweise sieht man kaum, dass im Schrank was fehlt. (das untere Bild ist NACH dem Aussortieren gemacht worden.)


Ich denke, nach dem Sommer ist eine gute Gelegenheit für einen zweiten Durchgang, ich bin fest entschlossen, den Bestand noch weiter zu reduzieren.

Anschließend habe ich in meinem Bastelzimmer etwas rumgeräumt und entdeckt, dass ich keinen schönen Leuchtturmstempel besitze, also habe ich im Internet nach Leuchtturmstempeln gesucht, bin dabei auf die Seite meiner ehemaligen Stempelfirma gestoßen und habe dort die Telefonnummer meiner ehemaligen Freundin gesehen, zu der der Kontakt seit 15 Jahren genauso abgebrochen ist wie mein Kontakt zu allen anderen Menschen aus meinem früheren Leben.

Und wie es so ist, manchmal sind spontane Ideen die besten Ideen, auf alle Fälle habe ich sie kurzerhand angerufen - und dann haben wir drei Stunden telefoniert. Schon seltsam, wie schnell 15 Jahre vergehen können und noch faszinierender, was in dieser Zeit, die doch nur mal eben so an einem vorbeigewuscht ist, dann doch alles passiert ist
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Donnerstag, 23. Februar 2023
Was mir von hier aus gut gefällt
Ich habe heute einen Podcast aus dem Hotel Matze gehört, nämlich das Gespräch mit Mariana Leky.
Okay, ich habe ihn erst zur Hälfte gehört, aber ich bin jetzt schon schwer begeistert.
Die Interviewpodcasts aus dem Hotel Matze mag ich ja schon deshalb, weil ich finde, dass Matze Hielscher ein wirklich sehr guter Fragepartner ist, man merkt ihm und seinen Fragen an, dass er intensiv versucht, sich in den jeweiligen Gast reinzufühlen und wenn es gelingt, was sehr oft der Fall ist, werden die Interviews zu ganz besonderen Gesprächen, in denen man als Zuhörer mitgenommen wird, in ein sehr intimes Mit- und Umeinander von Matze Hielscher und seinem Gast und natürlich erfährt man oft erstaunliche Dinge, die der jeweilige Gast in der Form selten oder noch nie öffentlich erzählt hat.

Das Ganze hat aber nichts von Voyeurismus, der Gast wird niemals bloßgestellt oder genötigt, Details zu erzählen, die er eigentlich nicht erzählen will, sondern es ist diese ganze besondere Atmosphäre, die Matze Hielscher erzeugen kann, die Menschen dazu bringt, sich im Gespräch wohlzufühlen und dann auch etwas mehr aus sich herauszugehen.

Wie auch immer, ich mag diesen Podcast eh schon sowieso, die Folge mit Mariana Leky mag ich aber grade ganz besonders doll, was diesmal vor allem an Mariana Leky liegt.
Matze ist gut wie immer, aber Mariana Leky ist toll.

Ich habe bisher zwei Bücher von ihr gelesen, die Herrenausstatterin und "Was man von hier aus sehen kann", das Buch, das grade frisch verfilmt in den Kinos läuft, und ich war vor allem von dem zweiten Buch ganz ungemein fasziniert, weil ich nicht nur ihre Sprache so toll fand, sondern auch ihre Figuren und ihre Ideen.

Und jetzt höre ich diesen Podcast und stelle fest, dass Mariana Leky selber mindestens wenn nicht noch viel toller ist als alles, was sie schreibt.

Es geht ja schon damit los, dass ich mich in ihre Stimme verliebt habe. Ich gebe zu, ich habe einen ganz tiefsitzenden Stimmentick und finde die Stimme und die Sprache eines Menschen deutlich wichtiger als seine Optik.
Stimme und Geruch sind für mich ganz elementare Eigenschaften eines Menschen, wenn das nicht stimmt, fällt es mir enorm schwer, den anderen zu mögen.

Frau Giffey zB könnte ich auf Dauer nicht in meiner Umgebung ertragen, ich finde ihre Stimme körperlich unangenehm und es ist mir egal, ob sie was dafür kann oder nicht. Ich kann ja auch nichts dafür, dass ich mich innerlich ekele, wenn ich so etwas höre und deshalb würde ich ihr immer so weit wie möglich aus dem Weg gehen, wenn sie irgendwie zu meinem Umfeld gehörte.

Manche Leute kriegen Gänsehaut, wenn jemand mit dem Fingernagel auf einer Tafel kratzt, ich kriege Gänsehaut bei schrecklichen Stimmen.

Ich habe übrigens auch ein Thema mit Leuten, die lispeln oder mit einem Zungenschlag sprechen, der hörbar nicht hochdeutsch ist.
Und dabei finde ich den spitzen Stein, den manche Norddeutsche kultivieren, genauso wenig hochdeutschig wie ein rollendes R aus dem Süden.
Ich selber kann den rheinischen Slang ziemlich gut imitieren, aber grade deshalb gelingt es mir nicht, Leute ernstzunehmen, die diesen Singsang nicht einfach ablegen können, wenn man sich richtig unterhalten möchte.
Ich weiß, ganz offiziell darf man Menschen immer nur nach ihrem Charakter beurteilen, alles andere ist als bodyshaming im erweiterten Sinne schwer verpönt, deshalb würde ich das auch nie offen sagen, sondern immer nur meinerseits auf Abstand gehen.

Aba sach ma in echt, so Leute, die nich richtich reden können, die kannste doch auch nicht richtich für voll nehmen, oda?

Aber ich wollte ja nicht erzählen, was ich alles schwierig finde, da wäre ich auch übermorgen noch nicht fertig, denn ich finde sehr viele Dinge schwierig, ich wollte vielmehr erzählen, weshalb ich Mariana Leky so toll finde, denn das passiert mir echt selten, dass ich so in Begeisterung gerate.

Mariana Leky spricht als hätte sie permanent ein Lächeln im Mund. Und zwar ein ungemein freundliches, zugewandtes, nettes und sympathisches Lächeln.

Es gibt ja Menschen, die sprechen so als hätten sie eine heiße Kartoffel im Mund, Til Schweiger dürfte hier das bekannteste Beispiel sein, Mariana Leky spricht, als hätte sie ein Lächeln im Mund. Und das hört man hinter jedem Wort, allem, was sie sagt, klebt dieses Lächeln an, es ist irre. Als Zuhörer fühlt man sich von ihren Worten im wahrsten Sinne des Wortes gestreichelt.

Eva Schulz redet übrigens auch mit diesem latenten Lächeln und Eva Schulz war auch schon im Hotel Matze, auch dies eine Folge, die ich mit viel Begeisterung gehört habe und ich mag auch den Podcast von Eva Schulz selber, Deutschland 3000, hier interessieren mich die Gäste oft nicht so, aber Eva höre ich immer wieder gerne zu.

Nun sind Mariana Leky und Eva Schulz zwei komplett verschiedene Menschen, sie haben nur beide eine Stimme, die ich einfach nur rundum erfreulich finde, und allein deswegen sind mir schon mal beide enorm sympathisch.
Wollte ich mal gesagt haben.

Mariana Leky erzählt dazu noch Dinge, die ich richtig, richtig interessant finde.
Sie erzählt zB von einem Scharadespiel, bei der der ratenden Person nicht ein Name auf einem Zettel an die Stirn geklebt wird, sondern eine Eigenschaft. Und alle Mitspieler behandeln diese Person dann so, wie es dieser Eigenschaft entspricht. Wenn also jemand sehr ängstlich sein soll, dann reden ihn auch alle immer nur sehr vorsichtig an, zwingen ihn zu nichts, sondern geben ihm jederzeit die Möglichkeit, Dinge nicht zu tun usw. - und das Faszinierende ist, dass diese Person dann sehr schnell wirklich so wird, wie sie behandelt wird, sagt Mariana Leky und ich kann mir das sehr gut vorstellen.

Mir fällt dazu meine eigene Tochter ein, die wahrscheinlich als angeborene Eigenschaft auch eine sehr große Ängstlichkeit in sich trägt. Diese Eigenschaft teilt sie mit meiner Mutter und meiner Schwester.
Ich habe das nicht. Mir ist Angst grundsätzlich eher fremd und ich finde, das macht mir das Leben auch deutlich leichter. Angst behindert nämlich.

Und dann bekam ich diese Tochter, die vor allem und jedem Angst hatte - und ich konnte es nicht begreifen und stand anfangs oft fassungslos vor diesem Kind.
Wie konnte das passieren?

Weil ich Angst (im Unterschied zu Vorsicht, was etwas komplett anderes ist) für eine sehr lästige Eigenschaft halte, habe ich die Angst meiner Tochter einfach ignoriert und ihr immer wieder und sehr hartnäckig erzählt, dass sie alles kann und dass ihr auch alles gelingen wird. Ich habe ihr also kurzerhand einen virtuellen Zettel mit "ich kann alles" auf die Stirn geklebt und sie genau so behandelt.
Und es hat gewirkt.
Heute kann sie wirklich alles und ich finde, besser hätte dieses Spiel gar nicht wirken können.

So, jetzt muss ich aber noch den Rest vom Podcast hören und wenn ich durch bin, höre ich ihn vielleicht einfach noch mal von vorne, damit mir auch ja kein einzelner Fitzel entgeht
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