Ab sofort können wir mit Platz aasen und ich liebe es.
Ich habe heute einfach in aller Ruhe alles zusammengepackt, was mit sollte, K hat alles runtergetragen und eingeräumt und das Auto hat immer noch Platz für locker die vierfache Menge von dem, was bereits drin ist.
Gebucht hatte ich die Fähre um 16.45h ab Emden, vorher wollte ich noch den Vater besuchen und weil wir so früh in Greven mit allem fertig waren und losfahren konnten, blieb in Leer noch extra Zeit für TK Maxx, es war also eine rundum gelungene Logistik.
Als wir auf die Fähre fuhren, schickte sich die Sonne grade an, mit einem beeindruckenden Spektakel im Meer zu verschwinden

Als wir auf Borkum ankamen, war es entsprechend bereits stockdunkel.
Das Gefühl, dass dies die letzte Reise für dieses Jahr war, dass wir jetzt erstmal mehr als zwei Wochen in einem Haushalt bleiben, ist ein gutes Gefühl, so langsam bemerke ich eine gewisse Müdigkeit, durch diesen ständigen Haushaltswechsel.
Wie sich das für ein Jahresende gehört, trudeln hier grade ohne Ende Rechnungen und Abschlagszahlungsforderungen ein, morgen ist also erst mal Baucontrolling angesagt und bezahlt werden müssen die Rechnungen dann ja auch noch, gleichzeitig ist es aber auch ein gutes Zeichen, dass auf dem Bau auch wirklich was passiert und es vorangeht.
Diesmal halte ich die Erwartung "Umzug in einem halben Jahr" sogar für einigermaßen realistisch
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Weil ich insgesamt 72 Dinge brauchte, begann ich immer schon im Januar mit dem Sammeln für die jährliche Adventskalenderbestückung, denn natürlich versuchte ich halbwegs passenden Kram für jedes Kind zu finden, was in diesen Mengen gar nicht so einfach ist. Da bei uns keiner scharf auf Süßigkeiten ist, musste es irgendetwas anderes, nicht essbares sein.
Irgendwann waren die Kinder dem Adventskalenderalter entwachsen und teilten mir mehr oder minder direkt mit, dass sie bitte keinen mehr haben wollten, weil sie den Krempel, der darin enthalten war, lästig fanden.
Ich kann das sehr gut verstehen, denn so gern ich Krempel mag, so ungern bekomme ich ihn geschenkt. Ich finde es toll, mir selber welchen zu kaufen, vorzugsweise natürlich auf dem Flohmarkt, wo der Krempelkauf keine nennenswerten finanziellen Folgen hat, aber ich möchte schon selber entscheiden, was ich (für eine Zeitlang) in meinen Haushalt aufnehme.
Meine letzte Flohmarkt-Krempel-Neuerwerbung war eine mechanische Apfelschälmaschine, die erstaunlich gut funktioniert und mit der ich deshalb auch schon ausreichend Spaß hatte, die ich aber vor allem haben wollte, weil ich (nur) 50 cent dafür bezahlen musste.

Durch die Bezahlung eines Kaufpreises wird der Wert dieses Teils festgelegt, wenn ich es dann irgendwann wieder über habe und wegwerfen möchte, werfe ich halt nur 50 cent weg. Für 5 € zB hätte ich so etwas gar nicht erst gekauft. Und ich hätte diesen Apfelschäler auch nicht (als echtes) Geschenk bekommen wollen, denn dann hätte ich mir den Wert ja selber ausdenken müssen und gefühlt liegt der durchaus bei 5 €, was bedeutet, das Wegwerfen sofort ein viel größeres schlechtes Gewissen macht.
Mit "echtem Geschenk" meine ich übrigens, dass jemand irgendetwas extra für mich gekauft hat. Auf dem Flohmarkt bekomme ich auch manchmal Dinge geschenkt, vor allem wenn Verkäufer am Ende des Flohmarktes einpacken und ihren Krempel nicht mehr mitnehmen wollen, dann verschenken sie die Überbleibsel gerne und natürlich hätte ich den Apfelschäler dann auch geschenkt mitgenommen, aber das wäre dann halt kein echtes Geschenk speziell für mich gewesen, sondern hätte nur die Wertgrenze des Teils für mich noch weiter gesenkt.
Dinge ungefragt geschenkt zu bekommen hat also durchaus seine Tücken.
Aktuell gibt es wieder jede Menge Adventskalender, an denen man im Internet teilnehmen kann, was ich schon immer mit Begeisterung gemacht habe.
Nur leider habe ich dann auch schon ab und zu dabei wirklich etwas gewonnen, so dass ich mittlerweile sehr darauf achte, welcher Gewinn hinter dem einzelnen Türchen versteckt ist und wenn der Hauptpreis eine Kreuzfahrt für zwei Personen ist, nehme ich vorsichtshalber lieber gar nicht erst teil, nicht auszudenken, was ich täte, wenn ich genau diesen Preis dann tatsächlich gewänne.
Wenn der Gewinn wertvoll genug ist und sich ziemlich problemlos verkaufen lässt, finde ich es noch okay, wenn es also irgendwo einen SUV zu gewinnen gibt, mache ich gerne mit, bei der Preisklasse nehme ich auch die Mühen des Verkaufens auf mich, aber schon bei einer Kiste (deutschen) Wein oder einem Computerspiel oder irgendwelchen Wochenendhotelaufenthalten in den Bergen verzichte ich dankend.
Immer wenn sich so ein Gewinn in den aktuell laufenden Online-Adventskalender hinter dem Türchen zeigte, habe ich meine Teilnahme tageweise ausgesetzt, zu groß ist meine Sorge, dass ich genau an diesen Tagen, wo es für mich diese ausgesprochen unattraktive Gewinne zu gewinnen gibt, "Glück" haben könnte
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Dort lagert jetzt irgendetwas Riesengroßes, für das er gestern schon alle Sitze ausgebaut hatte und das am Donnerstag mit nach Borkum soll. Mir macht das ein bisschen Angst, aber hilft ja nicht, bis nächste Woche muss ich meine Neugier jetzt noch zurückstellen.
Weil ich schon wieder den ganzen Tag mit dem Hund alleine war, habe ich heute mal danach gegoogelt, wo hier in der Nähe eine Hundewiese ist.
Die nächstgelegene ist 10km entfernt, aber mit dem Auto ist das ja kein Problem. Also sind wir heute Nachmittag dort hingefahren und es war ein voller Erfolg.
Als wir ankamen waren schon eine junge Labradorhündin und ein riesiger Kangal auf der Wiese, die sich beide sehr über Bixas Ankunft freuten und wirklich gut zu dritt miteinander spielten.

Die Labradorhündin wog 26kg und war damit ungefähr Bixas Kampfklasse (aktuell rund 23kg), gegen den Kangal sahen die zwei aber plötzlich aus wie kleine Spielzeughunde, es war ein witziges Bild.
Die Labradorhündin war auch erst ein Jahr alt und hatte genauso viel Spaß am Rennen und Toben wie Bixa, der Kangal sah den zweien dabei gemütlich zu und kam nur zum Schnuppern, wenn sie sich auf dem Boden rollten.
Später kamen noch andere Hunde, es gab viel zu rennen und zu toben und jetzt liegt unser Hund zufrieden schnarchend in ihrem Körbchen und zuckt im Traum ab und zu mit den Pfoten, es war offensichtlich ein sehr eindrückliches Erlebnis.
Gestern habe ich erst sehr spät das Licht ausgemacht, heute musste ich aber schon relativ früh aufstehen, weil ich meinen letztes Physiotermin für dieses Jahr hatte, im Ergebnis habe ich jetzt ein intensives Bedürfnis nach Bett, es gibt aber zum Glück auch nichts Dringendes mehr zu erledigen.
Morgen haben wir noch einen Termin in Rheda - und dann ist das Jahr für die Festlandsaktivitäten auch schon beendet
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Für Piloten ist Landen nämlich das Spannendste am Fliegen. Das Fliegen selber ist relativ langweilig. Wenn man einmal oben ist, geht es im Wesentlichen darum Höhe und Kurs zu halten und mit modernen Autopiloten ist das nun wirklich keine Herausforderung. Aber Start und Landung, das ist noch aufregend, denn das erfolgt in aller Regel noch komplett manuell, obwohl es inzwischen auch für die kleinen Maschinen schon Autopilotensysteme gibt, die zur Not eine Maschine auch noch selber landen würden.
Jetzt ist es so, dass jede Landung Geld kostet, je nach Flugplatz und nach Flugzeuggröße unterschiedlich viel.
In Leer zB beginnt es bei 10 € für ganz leichte Ultraleichtflugzeuge, eine einfache Cessna fällt in die Kategorie bis 1,4t und kostet dann 15 €.
Auf Sylt kostet die Landung mit einer Cessna mit 55,64 € fast das Vierfache, auf Borkum bezahlt man 24 €.
Weil Landen also eine recht teure Angelegenheit wird, wenn man nur aus Gaudi überall mal kurz landet und dann wieder wegfliegt, kann man ein Landegutscheinheft kaufen, in dem von 80 verschiedenen Flugplätzen je drei Landegutscheine für 0 enthalten sind.
Und weil K in seinem Landegutscheinheft für 2025 noch reichlich Gutscheine offen hatte, hat er heute versucht, wenigstens noch ein paar davon abzulanden.
Ich bin da nicht mitgeflogen, weil das für mich eher langweilig ist, denn ich fühle dieses Landekribbeln nicht, das ist dem Piloten selber vorbehalten. Ich bin also zu Hause geblieben und habe mich mit Aufräumen und Geschenkeeinpacken beschäftigt. Plötzlich war schon fast Nachmittag und der Hund hibbelte um mich herum, also habe ich mit ihr eine größere Hunderunde über die Felder gedreht und als wir wieder zu Hause waren, war K auch schon wieder da.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell so ein Tag verfliegt und wie wenig Produktives man in dieser Zeit schafft. Dass ich früher jeden Tag mindestens zehn Stunden außer Haus für diese seltsame Büroarbeit verbraucht habe, kann ich mir heute kaum noch vorstellen. Ich erinnere mich nur dunkel daran, dass ich es die letzten Jahre überwiegend widerstrebend getan habe, weil dann wirklich nur noch sehr wenig Zeit für Nichtstun übrig bleibt und das ist einfach traurig.
Aber das ist ja vorbei und es gibt auch keinen Grund, sich an diese finstere Vergangenheit unbedingt erinnern zu wollen, ich bin nur einfach sehr froh, dass ich mir den Rückzug ins Privatleben fünf Jahre eher als per Rentenalter vorgesehen gegönnt habe, deshalb genieße ich jetzt auch jeden Tag sehr bewusst
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Dass ich aufgrund einer ausgeprägten Prosopagnosie sowieso Schwierigkeiten damit habe, Menschen optisch zu unterscheiden und deshalb in Filmen häufig den Mörder mit dem Opfer verwechsele, wenn beide eine ähnliche Physiognomie haben und auch noch fast gleich gekleidet sind, das habe ich schon mal beschrieben.
Diese besondere Fähigkeit, also auch mir wirklich gut bekannte Menschen nicht zu erkennen, habe ich erst letztes Jahr wieder eindrucksvoll bewiesen, als ich meine eigenen Kinder nicht erkannte, die wider alle Erwartung zu dritt gemeinsam in Münster in einem Restaurant an einem Tisch saßen.
K wollte mit mir nach meinem letzten Arbeitstag den künftigen Zustand des ewigen Privatiers in einem Restaurant feiern und als wir da ankamen, saßen an unserem Tisch, den er angeblich extra reserviert hatte, schon Leute und ich war sehr enttäuscht.
K amüsiert sich bis heute immer wieder aufs Neue, wenn er daran denkt, wie maulig ich mich beschwert habe, dass wir unseren Tisch mit fremden Menschen teilen müssen.
Aber wie soll ich denn auch wissen, dass es meine eigenen Kinder sind, wenn die sich doch eigentlich ganz woanders und vor allem weit weg aufhalten müssten?
Da wundert es also nicht, wenn ich auch Promis nicht erkenne, selbst so auffällig erkennbare Promis wie Udo Lindenberg. Den traf ich vor Jahren mal im Hotel Adlon. CW hatte über Ecken geschäftlich mit Anno August Jagdfeld zu tun, weshalb wir zur Eröffnung des Adlon Hotels eingeladen waren. Da die Eröffnung eine echte Promi-Gala-Show war, liefen dort große Mengen an Promis rum, aber an Udo Lindenberg erinnere ich mich deshalb, weil ich mich bei CW über das kleine Männchen in den Cowboystiefeln mit Fake-Absatz und schwarzem Hut lustig machte und er mich ungläubig anstarrte, dass ich selbst den nicht erkannte. Ich war (und bin) nämlich eigentlich immer schon ein Lindenberg-Fan gewesen, aber für mich existierte dieser Mensch vor allem akustisch. An seiner Stimme erkenne ich ihn sofort. Aber wie er optisch aussieht, hat mich nie besonders interessiert und so ist es mir gelungen, selbst Udo Lindenberg nicht zu erkennen.
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Der Tag heute war ein reiner Drinnentag mit sehr langem Rumschlunzen im Bett und sich dabei pudelwohl fühlen.
Gegen Mittag war ich bereit, mich aus dem Bett zu erheben, weil mir einfiel, dass ich ja noch die neue Hue Bridge anschließen wollte.
K kramte im Keller rum, wo er damit beschäftigt war, den neuen Multivan innen mit einem schmutzresistentem Teppich auszulegen. Den hatte er gestern noch als Rollenware im Baumarkt gekauft, heute hat er die Sitze ausgebaut und den Teppich passgenau zugeschnitten.

Wenn wir den Wagen als reinen Transporter benutzen, bleibt er so untenrum schön sauber.
Ich habe mich in der Zwischenzeit mit dem Einbinden der neuen Hue Bridge beschäftigt, denn ich habe auf das neue Modell der "Hue Bridge Pro" aufgerüstet, weil ich testen möchte, ob es erkennbare Verbesserungen gibt.
Theoretisch kann man die Einstellungen der alten Bridge auf die neue Bridge übertragen, vorausgesetzt, man ist bei der alten Bridge als Adminsitrator angemeldet. Da ich irgendwann mal meinen Mail-Account gewechselt habe, hatte ich mich mit dem alten Mail Account, der als Administrator angemeldet war, mit meinem neuen Mail-Account als Gastnutzer hinzugefügt. In der Bedienung macht das keinen Unterschied, nur das Übertragen der Einstellungen auf eine neue Bridge, das ist für Gastnutzer nicht möglich.
Also machte ich mich daran, jede einzelne Lampe und jeden Smart Plug in der neuen Bridge neu einzubinden, immerhin war ich diesmal klug genug, mir von jeder Lampe den passenden Zugangscode, der auf der Lampe steht, aufzuschreiben und von dem QR-Code, der ebenfalls auf der Lampe klebt, ein Foto zu machen.
Falls ich also noch mal alle Lampen neu anlernen muss, geht es das nächste Mal deutlich schneller.
Diesmal war es etwas umständlich, weil ich jede Lampe soweit auseinanderbauen musste, dass ich den QR-Code scannen konnte. Für die Küchenlampe, die K erst vor zwei Monaten aufgehangen hat, war das besonders lästig, denn die musste K wirklich komplett demontieren, um an den QR-Code zu gelangen.
Insgesamt war ich mit diesem Kram über sechs Stunden beschäftigt, aber jetzt ist alles neu eingerichtet, die alte Bridge ist gelöscht und jede eingebundene Lampe ist ordnungsgemäß per Foto mit QR-Code dokumentiert und zusätzlich schriftlich festgehalten. Beim nächsten Mal klappt das alles viel einfacher
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Schließlich habe ich keinerlei berufliche Jahresendverpflichtungen mehr, die, koste es was es wolle, bis zur Todeslinie am 31.12. erledigt sein müssen. Auch muss ich zu keiner Weihnachtsfeier mehr gehen, es gibt keine Einladungen mit gesellschaftlicher Verpflichtung, ich habe einfach nur ganz entspannt frei.
Eigentlich gibt es also wirklich keinen Grund mehr, wegen Weihnachten in Stress zu geraten, wenn ich nicht diesen seltsamen Anspruch an mich selber hätte, dass ich gerne Geschenke mache und mich freue, wenn es mir gelingt, Geschenke zu finden, die den Beschenkten nachher auch wirklich gefallen.
Einer meiner Zusatzansprüche ist dann auch noch, dass ich, wenn möglich, die Geschenke nicht zum regulären Listenpreis erwerbe, denn seit dem auch die Kinder ihr eigenes Geld verdienen und sich selber alles kaufen können, was sie gerne haben möchten, lässt sich das Thema Geschenke nicht mehr so leicht dadurch lösen, dass man es mit Geld bewirft. Einzige Ausnahme sind Wünsche, für die man selber zu geizig ist, sie sich zu erfüllen, sich aber sehr freut, wenn man es geschenkt bekommt. Dann fühlt es sich nämlich nicht mehr nach peinlicher Geldverschwendung an, sondern man kann sich unbeeinflusst von Gedanken über die eigene Unvernunft direkt darüber freuen.
Dafür muss man aber wissen, was sich der andere insgeheim wünscht bzw. was ihm (heimlich) gefällt, was er offen aber nie zugeben würde.
K ist darin Meister, d.h. er hat ein sehr gutes Gespür dafür, was ich vielleicht gerne hätte, es aber nie offen zugeben würde, weil ich ja diese tiefsitzende Verachtung für alles Neureiche habe.
Dieses Jahr ist mein Problem, dass ich einfach überhaupt gar keine Ideen für niemanden hatte. Außer für N, der hatte sich offiziell etwas gewünscht, das musste ich nur kaufen, das war leicht.
Für K hatte ich ein paar Ideen, die habe ich aber alle für seine Geburtstagsgeschenke verballert und für Weihnachten war meine Vorratsideen blank.
In Stress geraten bin ich dann gestern als mir klar wurde, dass ich ja am 18. schon wieder nach Borkum fahre und alles, was ich bis dahin nicht eingekauft habe, muss ich bestellen und dann wird es auch schon knapp, weil Lieferungen auf die Insel immer länger dauern und achdujewasmacheichdennjetzt, denn der 18. ist ja schon nächste Woche Donnerstag, da bleiben nur noch drei Tage und heute und ich wurde gewaltig hektisch, ohne einen vernünftigen Plan zu haben.
Aber heute war ja Samstag und wenigstens könnte ich mal schauen, was es auf dem Flohmarkt so gibt. Flohmarkt ist immer Serendipity - man findet eigentlich nur Dinge, wenn man sie nicht sucht. Obwohl die Vorgabe "Geschenk" zwar weit gefasst ist, so ist es doch eine Vorgabe und kann bedeuten, dass man komplett leer ausgeht.
Doch heute war ich mehr als erfolgreich. Für K habe ich jetzt so viele Geschenke, dass ich froh bin, dass wir dieses Jahr mit dem Multivan fahren, im Golf wäre es eng geworden.
C hatte mir gesagt, wo ihre Wunschliste steht und damit habe ich für sie dann auch etwas gefunden und J habe ich sein Weihnachtsgeschenk schon vorgestern mitgebracht. Weil dieses Geschenk groß und sperrig war, fand ich es albern, dass ich es erst nach Borkum schleppe und J es dann wieder von Borkum mühsam nach Bielefeld transportiert, wir waren uns beide einig, dass es die Freude an dem Geschenk nicht mindert, wenn er es eine Woche zu früh erhält.
Per Saldo heißt das, dass ich durch bin mit dem Geschenkestress, der Flohmarkt heute war meine Rettung, besser hätte es gar nicht laufen können.
Ab sofort kann ich dem Rest des Jahres also wieder völlig entspannt begegnen, mag der Rest der Welt in Hektik verfallen, ich habe alles Wichtige inzwischen erledigt
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Um 15h hatten wir uns mit dem Architekten auf der Baustelle verabredet, es galt diverse Themen zu besprechen und zu entscheiden und natürlich wollte ich die aktuellen Baufortschritte begutachten.
Die Löcher für die Erdwärmepumpe sind fertig gebohrt und der Hund war schwer fasziniert. Graben ist ja eh einer ihre Lieblingsbeschäftigungen und wenn da schon jemand vorgearbeitet hat, da muss sie natürlich sofort mitmachen.

Ansonsten freute ich mich über das fertige Küchenfenster, das endlich die richtige Höhe hat, die Fensterbänke außen sind auch schon dran, wir haben eine (vorläufige) Tür und die Vorbereitungen für den Bau der Garage sind auch schon im Gange.

Wir haben uns ja daran gewöhnt, dass es seit anderthalb Jahren immer nur noch ein halbes Jahr dauert, bis wir einziehen können, aktuell sieht es aber wirklich so aus, als ob wir so ca. April-Mai-Juni, also nächstes Jahr Q2, eine gute Chance haben, dass es wirklich alles soweit fertig wird, dass wir komplett umziehen können.
Zum Abendessen gab es Frikasse, weil ich ja auch den Anteil "Menschenfleisch" von dem gekochten Huhn noch verarbeiten musste. Die Hundefleisch-Portion gemischt mit Reis und Karotten hat der Hund schon die letzten zwei Tage mit hoher Begeisterung napfweise eingeatmet.
Um allfälligen Hundebeschwerden vorzubeugen (sie kann sehr vorwurfsvoll Bellen, wenn sie bemerkt, dass wir etwas essen, ohne ihr etwas abzugeben), habe ich noch etwas von dem Menschenfleischanteil abgezweigt, noch mehr Reis und Möhren für den Hund gekocht und so kam der Hund zu einer weiteren, großen (aus Sicht des Hundes allerdings viel zu kleinen) Portion Möhren-Hühner-Reis
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Es wird immer bekloppter, jetzt muss man schon standardmäßig zwei Geräte nebeneinander benutzen, wenn man sich den Inhalt einzelner Seiten, die man in einer App auf dem einen Gerät öffnet, merken will, weil die App verhindert, dass man einen Screenshot mit seinem eigenen Gerät macht.
Ich bin mal gespannt, wann sie eine App programmieren, die merkt, wenn sie von einem anderen Gerät fotografiert wird und auch das verhindert.
Ich arbeite viel mit Screenshots, wenn ich mir Dinge merken möchte, weil ich es bequem finde und seitdem mein Handy die OCR-Texterkennung auch für Text in Fotos perfektioniert hat, ist es sogar richtig praktisch geworden. Dementsprechend ärgerlich finde ich es, wenn einzelne Apps jetzt Screenshots blockieren und ich deshalb den Bildschirm mit einem zweiten Gerät abfotografieren muss, denn dann ist die Bildqualität deutlich schlechter und das mit der OCR-TRexterkennung funktioniert nur noch fehlerhaft.
Besonders dämlich finde ich übrigens die Begründung "zu Ihrem eigenen Schutz" - sach mal, für wie dämlich halten die mich eigentlich, dass ich nicht auf mich selber aufpassen kann?
Aufgekloppt ist der Satz heute als ich die VW-App für den neuen Multivan einrichtete, weil ich aus reiner Gewohnheit Screenshots von meinen selbst eingegebenen Daten machen wollte und die App das verhinderte. Selbstverständlich habe ich daraufhin alles durch Abfotografieren dokumentiert, und seitdem überlege ich, welcher Teil der Datenerfassung so besonders ist, dass VW nicht will, dass man seine eigenen Daten screenshottet. Vielleicht bin ich da einer großen Sache auf der Spur.
Sonst ist heute nicht viel passiert.
Ich habe ein wenig Buchhaltung gemacht, das Baucontrolling aktualisiert, Rechnungen bezahlt, Angebote geprüft, Post eingescannt, was man so macht, wenn man keine auswärtigen Termine hat und lieber drinnen bleiben möchte
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Ich hatte ja ein wenig Sorge, wie ich das extrem frühe Aufstehen nach einer sehr kurzen Nacht (weil ich natürlich gestern Abend nicht rechtzeitig das Licht ausgemacht hatte) verkrafte, aber erstaunlicherweise war ich einigermaßén munter.
Auch die sonstigen zu erledigenden Dinge, die grundsätzlich mit einem Haushaltswechsel verbunden sind, gingen mir gut von der Hand und so verließen wir das Haus exakt zum geplanten Zeitpunkt und waren pünktlich an der Fähre.
Beim Straßenverkehrsamt lief auch alles problemlos und sogar einigermaßen zügig, um kurz vor 12h standen wir schon wieder auf der Straße und hatten ab da noch ca. zwei Stunden Zeit totzuschlagen, weil ich den Vater noch besuchen wollte, der heute aber Dialyse hatte und deshalb vor 14h nicht wieder zurück ist.
Zum Glück gibt es in Leer ja ein TK Maxx....
Außerdem gingen wir noch ein wenig mit dem Hund spazieren und dann war die Zeit auch schon um. K brachte mich zum Vater ins Heim und ging selber mit dem Hund noch weiter durch den Park.
Um 16h holte er mich wieder ab und wir fuhren nach Greven.
Am Abend holte uns aber beide doch die Müdigkeit ein, jetzt freue ich mich auf mein Bett und darauf, dass es morgen keine Termine gibt
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Der Plan war, dass wir am Mittwoch die Morgen-Fähre nach Emden nehmen, von dort nach Leer fahren, dort den Multivan zulassen, den wir am Donnerstag bei VW in Hannover abholen können.
Dieser Plan ist schon ein paar Tage älter, aber erst heute früh haben wir uns noch mal damit beschäftigt, weil ja ein paar externe Engstellen darin enthalten sind.
Z.B. muss gesichert sein, dass wir am Mittwoch den Wagen auch wirklich vor Ort beim Straßenverkehrsamt in Leer zulassen können, ich hatte K (der an dieser Stelle für die Umsetzung zuständig ist) mehrfach gesagt, dass er doch mal prüfen soll, ob man dafür einen Termin braucht und wenn, dass er dann bitte einen Termin bucht.
Das machte er dann heute Vormittag, stellte fest, dass man wirklich einen Termin braucht, den man theoretisch online buchen kann, aber das Online-Portal meldete eine Störung und sagte, man möge das telefonisch regeln, also rief er bei der angegebenen Nummer an, landete in einer Warteschleife und irgendwann bei einer mittelfreundlichen Mitarbeiterin des Straßenverkehrsamtes, die ihm als erstes erklärte, dass er Termine online buchen soll, sich aber nach Hinweis auf die Störung bereit erklärte, auch telefonisch einen Termin zu vergeben.
Die Fähre ist gegen 10h in Emden, ein Termin um 11h war nicht mehr frei aber um 11.30h gab es noch einen - das war auch der letzte für den Tag, denn das Straßenverkehrsamt hat Mittwochs nur vormittags geöffnet.
Ich hatte das Gefühl, dass das grade noch mal gut gegangen ist, wenn man den letzten Termin des Tages erwischt, ich musste aber noch Karten für die Fähre kaufen.
Also fuhr ich mit dem Rad ins Dorf zum Kleinbahnschalter (der Fahrkartenverkauf heißt hier auf der Insel intern immer noch so, obwohl die AG Ems verzweifelt versucht, sich als AG Ems zu positionieren, aber Traditionsbegriffe sind halt hartnäckig). Dort fiel unser schöner Plan dann aber in sich zusammen, denn die Morgen-Fähre nach Emden war für Mittwoch schon komplett ausgebucht und die Mittagsfähre ist keine Ausweichalternative, weil das Straßenverkehrsamt am Mittwoch ja nur Vormittags geöffnet ist.
Also habe ich die einzige Fähre gebucht, die ich überhaupt bekommen konnte - morgen früh um 7.30h, d.h. späteste Abfahrt am Haus um 7.10h und das heißt, dass das Haus dann abreisefertig geputzt sein muss und alles, was mit aufs Festland muss, muss gepackt und verladen sein.
Ich rief K an und sagte ihm, dass er jetzt einen Termin für morgen beim Straßenverkehrsamt organisieren muss, was eigentlich nicht möglich war, da für morgen schon alle Termine vergeben sind, als er dann aber von unserer Notsituation und Borkum und extra Anreise usw. erzählte, machte man eine Ausnahme für ihn und so bekam er dann noch einen Extratermin morgen um 11.30h. Wenn er will, kann er sehr charmant sein, mein Westfalenmann.....
Insgesamt bedeutete das für uns aber auch, dass wir alles, was wir bisher entspannt in zwei Tagen erledigen wollten, jetzt an diesem verbleibenden halben Tag erledigen mussten, es wurde also etwas stressiger.
Ich wollte unbedingt noch den Efeu von dem abzureißenden Gartenhaus runterschneiden, damit der schon mal in aller Ruhe vertrocknen kann, dann kann man ihn besser entsorgen.
K hatte extra eine große Heckenschere mitgebracht, aber insgesamt bleibt festzustellen - der Efeu hat gewonnen, von einer schnöden Heckenschere lässt er sich zumindest nicht vertreiben

Das untere Bild ist der Endzustand, bei dem wir uns als besiegt ergaben. Da müssen offensichtlich schwerere Geschütze aufgefahren werden.
Anschließend machte ich mich mit dem Hund auf zu einer größeren Hunderunde, K fuhr derweil zum Onkel, dort waren noch handwerkliche Dinge zu erledigen und wenn wir morgen schon wieder weg sind, musste das also unbedingt heute noch erledigt werden.
Als ich auf dem Rückweg von meinem Spaziergang beim Onkel vorbeikam, waren die zwei grade fertig geworden, ich fand das sehr praktisch, sammelte K ein und lotste ihn auf direktem Weg nach Hause, denn dort stand Aufräumen und saubermachen auf dem Programm.
Bei der Kühlschrankkontrolle fiel mir das vergessene Huhn wieder ein, das hatte ich am Samstag vom Tiefkühler in den Kühlschrank gelegt, weil ich es dort schonend auftauen wollte, um es am Sonntag zu kochen, blöderweise hatte ich es dann aber vergessen. Also kochte ich heute Abend noch das Huhn, zerlegte es anschließend in drei Teile (Menschenfleisch, Hundefleisch und Knochen, die in den Müll gehen, weil Geflügelknochen nichts für Hunde sind) und füllte die Brühe in ein kühlschranktaugliches Gefäß. Die beiden Fleischportionen nehme ich morgen in der Kühltasche mit, die Brühe hält sich hoffentlich eine Woche im Kühlschrank, denn nächste Woche Donnerstag fahren wir ja schon wieder nach Borkum (so ist der Plan, schauen wir mal, ob das funktioniert….)
Inzwischen ist das Haus einigermaßen abfahrbereit vorbereitet, Wecker morgen früh um halb sechs (es wird schrecklich) und dann schauen wir mal, was uns der morgige Tag an Überraschungen bringt
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