Ab Donnerstag kann ich wieder ins Büro gehen, sagte der junge Arzt, der heute meinen alten Hausarzt vertrat und mir nicht nur eine Krankschreibung geben wollte, sondern mich auch ernsthaft untersuchte, obwohl ich meinte, das wäre nicht nötig. Ich weiß ja, dass ich einen Schnupfen habe, ich hätte von ihm einfach nur gerne die Krankschreibung, verschwinden würde der Infekt dann von alleine.
Aber es war ein junger Arzt und der hatte wohl noch ein schlechtes Gewissen, einfach so Nummern ohne Arbeit abzurechnen, auf alle Fälle wollte er die Lunge abhören und zeigte sich erwartungsgemäß besorgt, wegen der seltsamen Geräusche.
Dabei hatte er nur meine Akte noch nicht gelesen. Chronisch obstruktive Lungen Krankheiten machen seltsame Geräusche, das ist quasi ihr Kerngeschäft, hat aber nichts mit dem grippalen Infekt zu tun, den ich grade mit mir rumschleppe, das ist eine völlig andere Sache.
Dann wollte der Arzt mir Sprays und sonstigen Schnickschnack andrehen, den ich, wie immer, höflich ablehnte, mir hilft es am besten, mich nicht zu sehr zu bewegen, dann habe ich auch keine Atemnot.
Am Ende bekam ich die Krankschreibung bis Mittwoch - ab Donnerstag bin ich also wieder fit, ich finde, das ist gut zu wissen.
Wenn ich genug von den Pillen esse, mit denen mich mein Pharmaziesohn freundlicherweise ausreichend versorgt hat, geht es mir sogar aushaltbar gut, ich bin also insgesamt recht zufrieden mit dem Tag
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Ich schlug K vor, wir könnten doch endlich mal all den geplanten Ebay-Verkauf in Angriff nehmen, in den ehemaligen Kinderzimmern, jetzt Gästezimmer und Rumpelkammer stapelten sich die Dinge, die mir bisher noch alle zu schade zum Wegwerfen waren, die ich aber längst soweit aussortiert hatte, dass ich ganz sicher weiß, ich werde sie nie mehr benutzen.
Dazu gehören vier relativ hochwertige Markensonnenbrillen - die Zeiten, wo ich ohne Gleitsichtbrille rumlaufen konnte, sind endgültig vorbei und ich habe ja längst eine Gleitsichtsonnenbrille, deshalb können die normalen Sonnenbrillen jetzt einfach mal weg.
Erkenntnis des Tages: Es ist gar nicht so einfach, Sonnenbrillen gut zu fotografieren.
Ich puzzelte mich am Nachmittag also so mit Rumkramen, Fotografieren0, Aufräumen und Putzen durchs Haus, vor die Tür gegangen bin ich exakt einmal - um den Mülleimer auszuleeren.
Am Abend gab es gebratenen Lachs mit Teriyaki-Sauce und PakChoi, die Sauce mische ich immer selber an, nachdem ich mir einmal von einem Japaner dafür ein sehr leckeres Rezept habe geben lassen. Sie stand schon fertig gemischt in einem Porzellankännchen auf der Arbeitsplatte als ich im Hängeschrank nach geröstetem Sesam suchte und dabei ein Glas mit rosa Beeren runterfiel, genau auf das Porzellankännchen auf der Arbeitsplatte, dass dann auch runterfiel, dabei in zig Stücke zersprang und 150ml Teriyaki Sauce sich mit viel Gespritze in der Küche verteilten.
In der Küche und auf mir - ich war passend mit weißer Hose und weißen Turnschuhen bekleidet, da sieht man dunkelbraune Sojasauce besonders gut drauf.
Es folgte eine größere Putzaktion, danach hatte ich schlechte Laune und jetzt merke ich, dass ich endlich richtig krank werde, seit einer Stunde läuft meine Nase und Halsweh habe ich auch, passt also alles zusammen
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Vielleicht hilft ja Pause
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Das mag jetzt für die meisten Menschen nix Besonderes sein, aber ich bin sehr begeistert davon, denn ich habe grade entdeckt, was man mit der neuen Freeform-App, die vor einiger Zeit von Apple automatisch auf alle Geräte gespielt wurde, was man mit dieser App also für schicke Dinge machen kann und ich glaube, ich habe da jetzt ein paar Ideen.
Der Rest des Tages bestand aus Büro und außerdem ist sonst sowieso grad nicht viel mit mir los.
Diese nervige Dauermüdigkeit ist anstrengend, vielleicht ist das jetzt ein Teufelskreis: Weil die Müdigkeit so anstrengend ist, bin ich ständig müde. Hmmm, muss ich mal drüber schlafen
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Ich bin nämlich quietschekugelrund vollgefressen, wie immer, wenn es besonders lecker ist, esse ich viel zu viel, habe schon das zweite Glas Wein getrunken und bin sehr zufrieden mit dem Tag, aber nach dem ich gestern schon das Blog hier sehr stiefmütterlich behandelt habe, raffe ich mich heute dann doch besser noch mal auf, bloß keinen Schludrian einreißen lassen, den kriege ich dann nicht mehr raus, das kenne ich bei mir und fürchte mich ausführlich davor.
Gestern war ich in Bielefeld, dietollste Tochter der Welt hatte Geburtstag und am Nachmittag hatte sie Zeit für mich, wir wollten shoppen gehen.
Tatsächlich waren wir dann in genau zwei Läden: Einem Fahrradladen, wo wir alles anguckten, sie alles toll fand, aber darauf beharrte, dass sie grade nix braucht, weil sie sich erst noch ein neues Fahrrad kaufen will und dann braucht sie vielleicht was, aber da weiß sie jetzt noch nicht was und wie und deshalb kauften wir dort einfach nix.
Drei Läden weiter gab es einen Oxfam-Laden, da kaufte ich ein Buch, mehr Kaufenswertes haben wir auch nach gründlichem Suchen nicht gefunden.
Aber ich hatte ja schon auf Borkum Geschenke erjagt, die hatte ich ihr sehr aufwändig verpackt, das Auspacken dauerte entsprechend lange - so wird aus wenigen, einfachen Geschenke eine richtige Geschenkeauspackorgie und alle Beteiligten haben das Gefühl, es sind ausreichend Geschenke verteilt worden, mein alter Trick seit vierzig Jahren, funktioniert immer noch.
Dann trafen wir uns mit der Schwester in einem japanischen Restaurant in der Bielefelder Altstadt, wir verbrachten einen richtigen Mädelsabend, das war sehr nett und machte Spaß.
Die Schwester hatte noch eine Ikea-Pax-Schranktür, die zurückgebracht werden musste, Freitags hat Ikea bis 22h geöffnet, wir beendeten den Mädelsabend also gegen 21h, fuhren zu meiner Schwester, wo C noch ein Geschenk bekam und sich den Hund ausleihen durfte - ich glaube, das war das beste Geschenk des Tages. C zog auf alle Fälle mit dem Hund ab und die Schwester und ich fuhren zu Ikea, denn 2,26m große Ikea-Pakete lassen sich problemlos in einem Cabrio transportieren.
Die falsch gekaufte Schranktür steht seit drei Wochen in der Gegend rum, da muss erst ich mit meinem Großtransporterauto kommen, um das Problem des Rücktransportes souverän zu lösen. Sag ich ja seit immer: So ein Cabrio ist super.
Mit der Erstattung für die Schranktür kaufte die Schwester sofort wieder ein, das nennt man Kreislaufwirtschaft.
Wie auch immer, es war nach 24h, bevor ich mich endlich auf den Heimweg machte, da kann man verstehen, dass keine Zeit zum Bloggen blieb.
Heute musste ich aber auch relativ früh wieder raus, denn heute ist der erste Samstag des Monats und da ist Flohmarkt in Greven in der Fußgängerzone und traditionell gibt es dort wirklich noch das gute alte Flohmarktgerümpelangebot, ich liebe es.
Gegen 12h war ich zurück vom Flohmarkt, über zwei Stunden bin ich dort sorgfältig alle Stände abgegangen und habe einen ganzen Trolley voll Kram gekauft, insgesamt habe ich 26,50€ ausgegeben und das teuerste Teil war eine Tischhusse für den Stehtisch auf Borkum (wenn ich da mal eine schicke Gartenpartxy schmeißen will, bin ich jetzt vorbereitet), die hat 3€ gekostet, aber die meisten anderen Teile bewegten sich im 1€-Bereich und irgendwie macht das richtig viel Spaß.
Mittagspause in unseren Latifundien, Reihenhausgarten eingewachsen.
K hatte den Rasen gemäht und die beiden alten Stühle wachsen langsam zwischen Farn und Bambus ein und ich finde, es gibt keinen besseren Platz um sich auszuruhen.

Am Nachmittag machten wir einen Ausflug nach Belm, das ist ein Ort hinter Osnabrück, den wir bis dahin beide nicht kannten, aber uns war nach Ausflug und in Belm bot jemand bei ebay-Kleinanzeigen einen Fahrradkorb an und ich brauche einen Fahrradkorb.
Also verbanden wir das Nützliche mit dem Angenehmen, sprich mit einer Tour über Land im offenen Cabrio, es war perfektes Cabrio-Wetter und es war ein wunderschöner Ausflug.Der Fahrradkorb ist auch toll, alles perfekt.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen Stop beim Discounter und kauften fürs Wochenende ein. Was kann man bei so einem Wetter anderes machen als zu grillen - also kauften wir Grillzeugs ein.
Es gab Gemüsespieße und Hähnchenspieße mit Aioli, Pesto, Fladenbrot und Salat - und Rotwein.
Ich bin aktuell rundrum zufrieden
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Vorher hatten wir Vorstellungsgespräche, die im Ergebnis auch genau das Ergebnis gebracht haben, was ich mir gewünscht hatte, also ebenfalls sehr zufriedenstellend.
Noch vorher habe ich mich mit normaler Büroarbeit beschäftigt, das war etwas langweilig, aber es gab ja die Aussicht auf den zweiten Teil des Tages mit den deutlich spannenderen Terminen, das machte die langweilige Büroarbeit erträglicher.
Morgen ist Homeoffice bis mittags und dann fahre ich nach Bielefeld, um mit meiner Tochter den letzten Geburtstag vor der drei zu feiern, da freue ich mich schon drauf
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Ich möchte das als Randbegrenzung für den Stellplatz vorne haben, damit man nicht durch Unachtsamkeit zu weit nach vorne rollt und dann im Rasen landet.
Es ergab sich, dass in der Restekiste noch ein Stück Tau lag, mit dem sonst Kreuzfahrtschiffe festgemacht werden, das konnte ich für den halben Preis bekommen

und zudem haben wir die Logistik geklärt, ich kann es am 1.7. bis 13h abholen, um 14h geht die Fähre, das passt perfekt.
Anschließend Besuch beim Vater, danach Besuch bei TK-Maxx, mein Lieblingsküchenausstatterladen.
Heute hatten sie Microplane Reiben, da musste ich zuschlagen. Ich kenne keine Reibe, die so scharf sind wie die von Microplane, jetzt kann ich eine andere aussortieren.
Am Abend Ankunft in Greven, Fahrräder abladen, Rückbau der Anhängerkupplung, jetzt ist die Radlogistik abgeschlossen, hat alles gut geklappt.
Morgen wieder Büro, sehr tiefes Seufzen, ich habe einfach keine Lust mehr
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Am Vormittag war ich wieder im Dorf und habe die zweite Fahrkarte besorgt, anschließend bin ich noch mal ausführlich durch alle Läden in der Fußgängerzone gezogen, weil die beste Tochter der Welt am Freitag Geburtstag hat und sich mal wieder nichts wünscht - da bleibt nur rigoroses Gegenanshoppen.
Am Nachmittag habe ich zusammen mit dem Onkel Ableger von seinem Fliederbaum in einen Anzuchttopf eingepflanzt, ich bin sehr gespannt, ob das was wird, der Topf steht jetzt in seinem Gewächshaus und ich bekomme hoffentlich nächstes Jahr einen Fliederbaum. Oder, naja, wahrscheinlich erstmal nur ein Bäumchen, aber immerhin.

Abendessen war heute eine uitgebreid Tapasplaat, wie die Holländer sagen würden, konkret heißt das, ich habe einfach alle Reste in kleine Tontöpfe umgefüllt, im Ofen warm gemacht und zusammen mit diversen Dips (auch Reste) auf den Tisch gestellt.
Allein die Verwendung von diesen halbglasierten Tontöpfen macht aus Resten Tapas und alle waren entzückt.
Ein Tapastopf war der Inhalt einer halben Raviolidose, den ich am Freitag schon aus Greven mitgebracht hatte, angerichtet in einer stilechten Tonschale ist das eine Bereicherung für jedes Büfett.
Gebucht ist für morgen die Vormittagsfähre, wir müssen also früh raus, Haus putzen, Sachen zusammenpacken und Fahrräder aufladen, außerdem Daumendrücken, dass wir ohne Nachlösen mit dem normalen Autoticket und den Fahrrädern auf die Fähre kommen.
Letztes Jahr um diese Zeit waren wir mit dem Flieger auf Borkum und haben dieses nervige Kind mitgenommen. Durch diese Gefälligkeit gehört K offensichtlich zur Familie, auf alle Fälle erhält er seitdem vom Vater des Kindes mindestens einmal wöchentlich allgemeine Infos, was die Mitglieder dieser Familie so machen, wann sie wie lange auf Borkum sind und wer sich wo mit wem trifft, verbunden mit der Frage, ob man sich nicht dringlich demnächst mal wieder treffen solle. K ignoriert das alles eisern, trotzdem treffen die Whatsapp-Nachrichten regelmäßig ein. Ein offensichtlicher Fall von "wie der Sohn so der Vater".
Ich beobachte das durchaus schadenfroh, weil ich denke, das hat sich K durch seine unbremsbare Freundlichkeit selber eingebrockt. Soll er mal schauen, wie er den wieder loswird, hihihi
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Heute war ich früh genug dort, eine Fahrkarte ist erledigt.
Morgen muss ich noch eine eintauschen, dann habe ich anschließend genug Rückfahrkarten für den 1.7., denn da kommt nicht nur J, sondern auch N und seine Freundin mit nach Borkum, haben wir jetzt fest vereinbart und ich finde das ganz prima, dann sind so viele Leute zum Helfen da, dass das mit dem Umbau der Küche ein Klacks sein wird.
K wird, so wie letztes Jahr auch, separat mit dem Flieger kommen und pendeln, er hat den jetzt für den gesamten Juli und August sicher im Zugriff, er kann also zwischendurch immer mal wieder in seinem Büro nach dem Rechten schauen, das ist auch sinnvoll.
Außerdem war heute Jazzspätschoppen in der Strandstraße, organisiert vom LionsClub und es spielte eine Band mit vielen Blechbläsern und dem original dunkelhäutigen Leadbläser/-sänger, der offensichtlich im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, denn sein Lieblingslied war "Glück auf, der Steiger kommt." Mit Waldhorn, Posaune und drei verschiedenen Trompeten sehr eigenwillig gesetzt und vorgetragen, muss man mögen.
Ich habe genug originelle Musik in meinem Leben erlebt (ich sach nur 10 Jahre Klavierlehrerin, erschüttern kann mich nichts, aber wenn ich nicht dafür bezahlt werde, höre ich mir so etwas auch nicht mehr freiwillig an), ich habe mich dort wieder verdrückt und bin lieber ein bisschen durch die Einkaufsstraße gebummelt. Das Schöne an so Touristenorten ist ja, dass auch Sonntags alle Läden geöffnet haben. Ich besitze jetzt drei neue T-Shirts und eine neue Hose, alles zu kaum mehr als Flohmarktpreisen, nennt sich Vorsaison-Sale. Die Läden machen Platz für die neue Ware und alles, was die Badegäste bisher nicht wollten, gibt es jetzt radikal reduziert und da kommt dann viel Gutes zusammen.
Ich meine, nur die Tatsache, dass die Badegäste es nicht wollten, ist schon fast ein Qualitätsmerkmal…
Dann musste ich zurück nach Hause, meine Waschmaschine war durchgelaufen, man hat so seine Verpflichtungen als Hausfrau.
Am Abend gab es Erbsenpüree à la Schuhbeck (mit viel Minze, kann ich immer nur hier auf Borkum machen, weil ich hier kein Minzbeschaffungsproblem habe, das Zeug wächst ausreichend im Kräuterbeet) mit Tortillachips als Vorspeise und Nudeln mit Tomaten und Feta als Hauptgang - die Herren waren entzückt und ich habe meine Vorräte etwas leergekocht.
Plan für morgen: Noch eine Fahrkarte besorgen und beim Onkel Rostschutzfarbe holen und den Ständer vom Waldsofa behandeln
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Fortsetzung des Killerfeldzugs gegen die Ameisen, weiteres strategisches Ausbringen von Streupulver, der Befall wird sichtbar weniger, das beruhigt.
K bekämpfte die Fugenbegrünung, hatten wir letzte Woche vergessen. Ich hatte allerdings die Brennnesseln mit Brennnesseltod bestäubt und das Zeug hat sehr gut gewirkt. Man stäubt es großzügig über alles, aber nur die Brennnesseln gehen ein, ich habe heute zufrieden die Ergebnisse des letztwöchigen Bestäubungsaktion begutachtet.
Am Nachmittag größere Radtour, Einkaufen und Onkelbesuch, am Abend warmer Kartoffelsalat mit Würstchen.
Guter Tag
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