anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 21. August 2023
Noch ein Sommertag
Und noch ein wirklich wunderschöner Sommertag, heute mit deutlich weniger Wind, entsprechend stieg die gefühlte Temperatur, aber mit dem Meer vor der Haustür ist die Abkühlung nicht weit.

Wir waren also schon wieder schwimmen, der zweite Tag mit nassen Haaren, wer mich kennt, kann ermessen, wie verlockend die Aussicht auf Abkühlung war.

Am Abend brachte uns der Onkel zum Flugplatz, der Start ging Richtung Norden und K drehte diesmal linksrum, d.h. ich konnte erst ein Foto von der bebauten Insel machen



und dann ein Foto vom Haus, auf dem man gut erkennen kann, dass der Strand wirklich direkt vor der Haustür liegt, also zumindest direkt genug, dass wir grundsätzlich in Badekleidung mal eben zum Schwimmen gehen.



Kurz vor der Landung schwebte querab noch ein Ballon im Gegenlicht, eine Ballonfahrt ist auch so ein Erlebnis, was ich dringend noch mal machen möchte



Am Abend gingen wir zum Griechen, wo kaum etwas los war, weil die heutige Kirmes wohl für die meisten Menschen interessanter war, es war ein wunderbarer Abend
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Samstag, 19. August 2023
angenehmer Samstag
Wenn ich den Wetterbericht richtig deute, dann haben wir uns heute im kühlsten Teil Deutschlands aufgehalten und ich war damit vollkommen zufrieden.

Symbolbild für das Wetter des Tages:

Es reichte für einen Fahrradausflug, aber es war ganz sicher kein Strandwetter.
Für mich ist das ja das perfekte Wetter und auch K hat mehrfach erwähnt, wie toll er den Wind findet und wie schön sich das anfühlt, wenn man so durch den Wind fährt.

Ich hätte es vielleicht noch toller gefunden, wenn der Wind aus der anderen Richtung gekommen wäre, aber lieber viel Gegenwind als gar keinen und sich tot schwitzen.

Hier war es ca. 25°C mit viel Wind, man konnte also im T-Shirt Fahrradfahren, besser geht es doch nicht, oder?

Am Vormittag waren wir im Dorf, ich bin das erste Mal dieses Jahr über den örtlichen Flohmarkt gegangen, aber ohne irgendein Teil zu kaufen wieder gegangen, das einzige, was ich im Moment kaufe, sind noch mehr viereckige Behältnisse für meine Küchenschubladen und die gab es dort nicht.

Die gab es zum Glück aber wieder in dem Laden, wo ich die anderen auch schon gekauft habe, sie hatten eine frische Lieferung erhalten, die ich sofort aufkaufte. So hangeln wir uns dann die nächsten Wochen wohl weiter, ich gehe regelmäßig gucken, ob sie wieder Nachschub haben, kaufe dann alles, was da ist, die bestellen nach und so weiter. Ich muss nur aufpassen, dass ich rechtzeitig den Ausstieg schaffe. Aber noch ist Platz.

Dann pflückten wir beim Onkel Erbsen. Die sind in der letzten Woche explodiert, es war fast ein 10l Eimmer voll, den wir ernteten, da der Onkel kein Erbsenfreund ist und sie nur für mich anpflanzt, muss ich sie auch komplett verarbeiten. Zum Glück gibt es ja Tiefkühltruhen.

Am Nachmittag ein paar Einkäufe bei Lidl verbunden mit einer größeren Radtour, am Abend mähte K noch mal den Rasen, dann gab es einen großen gemischten Salat mit allem, was wegmusste und es ist einerseits toll, wenn es so gut schmeckt, aber andererseits traurig, wenn man weiß, dass man es nie wiederholen kann, denn ich habe schon wieder vergessen, was da insgesamt alles drin war.

Für morgen haben wir den Onkel zum Essen eingeladen, ich will mit der phantastischen Grillplatte angeben und nach Münster fliegen wir erst am Montag zurück, Spontanentscheidung, dass wir den halben Montag noch blau machen
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Freitag, 18. August 2023
Freitag mit viel Action
Es war ein voller Freitag, aber auch ein sehr erfolgreicher Freitag, es gibt also nix zu meckern, alles hat wunderbar ineinander gegriffen und funktioniert.

Der Tag begann mit einem Klingeln um 7.40h, das war der Moment als ich grade nackicht durch Haus lief, weil ich Duschen wollte, denn für 8h waren Handwerker angekündigt, die die Wasseruhr tauschen wollten.

Nun, die waren schon um 7.40h da und immerhin stand ich noch nicht unter der Dusche, was die Logistik des Türöffnens deutlich verkompliziert hätte.

Ich suchte mir also einen Bademantel und öffnete dem Handwerker die Tür, natürlich nicht ohne ihn darauf hinzuweisen, dass er entschieden zu früh dran sei und dass ich eigentlich grade hätte duschen wollen.

Er grinste und meinte, dann hätte er ja Glück gehabt, dass er grade noch rechtzeitig vorher da wäre, er würde aber auch nur den Zähler für das Gartenwasser tauschen, ich könne also ruhig duschen gehen.

Dann war Home-Office mit einer sehr interessanten Videokonferenz und um 13h stand K schon wieder auf der Matte, weil wir um 14h einen Termin in Rheda hatten, TGA-Besprechung.

Auch das war ein sehr guter Termin, der Installateur macht einen ausgesprochen kompetenten Eindruck, schlug uns einige sinnvolle Dinge vor und ich glaube, wir können uns einen TGA-Planer sparen und lassen die gesamte Heizung/Kühlung/Lüftungs- und Entwässerungstechnik gleich vom Installateur planen. Der weiß, was er tut, und macht einen sehr pragmatischen Eindruck.
Jetzt brauchen wir noch einen genauso pragmatisch kompetenten Elektriker und dann haben wir die Technik vom Haus im Griff.

Um 16h waren wir in Rheda fertig, fuhren stracks direkt nach Greven, schmissen dort ein paar Dinge in eine Kühltasche, schnappten uns unsere Computertaschen und fuhren zum Flugplatz. Um 18h waren wir in der Luft und um 18.45h auf Borkum.

Hier weht grade ein strammer Ostwind, sehr erfrischend, wenn man aus den 30°C und mehr Temperaturen kommt, die in Westfalen herrschten.

Wegen des starken Ostwinds war die Grasbahn geöffnet, damit man nicht zuviel Seitenwindkomponente beim Landen hat, ein relativ ungewohnter Anflug mit ganz neuen Aussichten
Runway 05

Der Onkel wartete schon und so kamen wir ohne weiteren Aufenthalt schnell nach Hause.

Dort packte ich die Kühltasche aus, schmiss die Reste von gestern in eine Pfanne und jetzt bin ich satt, müde und sehr zufrieden mit dem Tag
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Donnerstag, 17. August 2023
Vorbereitungsgedanken für den Wochenabschluss
Der vierte Bürotag und es wird Zeit, dass die Woche zu Ende geht. Freitage sind, wenn möglich, immer nur halbe Tage und am liebsten im Home-Office. Morgen wird so einer der ruhigen Freitage sein. Da kann ich meine E-Mails aufräumen, längere Texte in Ruhe lesen und einen sinnvolle To-Do-Liste für die kommende Wochen machen.

Diese Woche war geprägt von Terminen, die alle nur darauf gewartet hatten, dass die Sommerpause vorbei ist, es war so eine Art kontinuierlicher Feuerwehreinsatz an x-Brandstellen.
Die nächste Woche wird hoffentlich ruhiger und strukturierter, das Schlimmste ist erstmal gelöscht, jetzt gilt es geplante Wiederaufbauhilfe zu leisten.

Dabei fällt mir ein: Der Verwendungsnachweis für die genehmigten Mittel aus der Wiederaufbauhilfe der Flutkatastrophe in Velbert muss auch noch eingereicht werden, an der privaten Front geht es nicht weniger chaotisch zu als im Büro.

Heute Abend fand endlich der Notartermin für die Grundstücksarrondierung in Velbert statt, seit fast einem Jahr planen wir daran rum, jetzt muss nur noch die Stadt den Vertrag genehmigen, immerhin geht es hier langsam voran.

Morgen Nachmittag ist ein Termin für die TGA-Planung in Rheda, auch hier bewegt sich was. Es dauert zwar alles irre lange, aber noch ist nichts eingeschlafen
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Dienstag, 15. August 2023
Kräuterwiese
Manchmal wünsche ich mir, dass ich Gerüche genauso problemlos hochladen könnte wie Fotos.
Denn K hat heute den Rasen gemäht und das ist jedesmal ein olfaktorischer Overkill, weil der Rasen hier hauptsächlich aus Kräutern besteht.



Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist, denn eigentlich hatte ich die Kräuter nur am Rand längs des Gartenzauns eingepflanzt, aber sie sind wohl gewandert, denn am Zaun sind keine mehr, dafür reichlich quer über die ehemalige Grasfläche.
Und wenn man die mäht, dann gibt es halt diesen überwältigenden Geruch.

Immer wieder fantastisch
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Montag, 14. August 2023
Wie erwartet
Erster Tag im Büro und es war anstrengend.
Schon nach fünf Minuten habe ich mich das erste Mal aufgeregt, es wird mir in diesem Leben wohl nicht mehr gelingen, empathisch mitfühlend die Erwartungen von Mitarbeitern zu bedienen, deren Leistungsprofil umgekehrt proportional zu ihrem Forderungsverhalten steht.

Nach dem ich mich etwas gesammelt habe, habe ich dann einfach per Anordnung Dinge geregelt, es gibt jetzt Mitarbeiter, die finden mich blöd, aber besser die ärgern sich über mich als umgekehrt.

Morgen mache ich mich weiter unbeliebt
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Sonntag, 13. August 2023
Rückkehr
So, wieder Fuß gefasst auf dem Festland, für die nächsten sechs Wochen wird das hier die zentrale Basis sein, wenn's mit dem Wetter passt, pendeln wir am Wochenende.

Das Haus auf Borkum ist durchgeputzt und zurückgesetzt auf standby, wenn ich weiß, dass ich längere Zeit auf dem Festland sein werde, stöpsele ich alle elektrischen Verbraucher aus und fahre auch alle sonstigen Medien auf Null runter, also im Sommer, im Winter läuft die Heizung auf 15° weiter.

K hat heute das witterungsbeständige, nahezu rostfreie Untergestell des Waldsofas noch mal gründlich und komplett mit Hammerite gestrichen, er ist jetzt guter Hoffnung, dass es damit wirklich die nächste Zeit witterungsbeständig und rostfrei sein wird, zusammengebaut ist es aber noch nicht und wird es dieses Jahr auch wohl nicht mehr - lohnt nicht, der Sommer passte nicht zum Waldsofasonnebaden und für die verbleibenden Wochenenden lohnt es nicht - nächstes Jahr neuer Versuch, aber das Untergestell kann jetzt schon mal (hoffentlich) rostfrei überwintern.

Der Mieter in der Wohnung in der ersten Etage am Rochepad hat gekündigt - er hat sich entschieden, sein geerbtes Elternhaus zu renovieren und selber zu nutzen, das kann ich ihm nicht verdenken.
Für mich heißt das, ich muss einen neuen Mieter finden, 85qm, 3 Zimmer, Zweifamilienhaus, was einerseits grundsätzlich nicht schwierig ist, denn die Nachfrage ist groß, andererseits ist es aber doch schwierig, denn ich hätte gerne einen möglichst netten und umgänglichen Mieter, der idealerweise auch noch Hausmeisterdienste bei meinem eigenen Haus übernimmt, wenn ich nicht da bin - und wie erkenne ich das von außen?
Nun, wir werden sehen.

Die Rückfahrt führte über Eemshaven, wo die Fremantle Highway rumliegt und natürlich bin ich extra dort vorbeigefahren, um das Schiff zu begucken, es ist aber ziemlich gut gegen neugierige Blicke hinter Containern versteckt.



Außerdem gibt es in Eemshaven unendliche Mengen an Windrädern - und wer sagte noch mal , dass die Dinger die Optik der Landschaft verschandeln?
Also, ich finde, das sieht gar nicht so schlimm aus



Kurz bevor ich in Greven war, habe ich noch mal getankt - ich bin in sechs Wochen 465km mit dem Auto gefahren, keinmal Essen gegangen und habe überhaupt extrem wenig Geld ausgegeben. Bis auf all die Behältnisse, die ich als Ordnungssystem für Küche und Stempelzimmer gekauft habe, waren das ausgesprochen sparsame sechs Wochen
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Samstag, 12. August 2023
Vorletzter Tag
Das war's jetzt also mit der Büroauszeit, heute ist schon Wochenende, ich habe noch einen Tag Zeit, mich wieder mental in den künftigen Büroalltag einzufühlen.
Aktuell beherrscht eine gewisse Resignation gepaart mit Sinnlosigkeit die Stimmung.

Die Sinnlosigkeit hat sich in den letzten Monaten aus der Erkenntnis entwickelt, dass andere Leute andere Vorstellungen haben und diese Vorstellungen in dem Moment umsetzen werden, wo ich nicht mehr da bin, um es zu verhindern.
Und wenn es doch sowieso so kommt, dann ist es einerseits eben auch egal und gleichzeitig sinnlos, sich weiter gegen die Übernahme der Gockel zu stemmen.

Denn es sind die Gockel , die sich besonders anstrengen, die Führungspositionen im Büro zu besetzen, weil sie an derart attraktiven Spielplätzen die notwendige Beachtung finden, um sich aufzuplustern und wichtig zu machen, was für sie ihr lebensbestimmender Inhalt ist.

Den Gockeln kommt es nicht auf eine nachhaltige oder sinnvolle Umsetzung irgendwelcher Projekte an, sondern sie entscheiden sich immer nur für den kurzfristigen Erfolg, schließlich rechnen sie jederzeit damit, sowieso demnächst im Suppentopf zu landen, da lohnt es sich nicht, langfristig zu denken.

Noch 405 Tage, ich hangele mich da etwas mühsam durch, es wird zum Ende hin wirklich arg freudlos.

Egal.

Hier war heute ab 11h Regen mit Ansagen, K schaffte es sozusagen pünktlich mit den ersten Tropfen die letzten Halme zu mähen, ich hatte derweil den Bürgersteig und die Straßenrinne sauber gemacht, ist das jetzt auch erst mal wieder erledigt. Mit dem Regen zogen wir uns ins Haus zurück und jeder kramte so etwas vor sich hin. Ich habe aus zwei Uhren, von denen eine kaputt und die andere häßlich war, eine funktionierende Uhr gemacht, die mir jetzt sehr gut gefällt, das einzige, was ärgerlich ist, ist, dass mir so nach und nach die Wandflächen ausgehen, wo ich noch mehr Uhren aufhängen könnte.
K meint, ich hätte einen Uhrentick, ich finde, er übertreibt, 25 Uhren sind doch noch kein Tick, oder? In Greven hängen viel mehr (das Haus ist auch größer).
Aber in meinem neuen Stempelzimmer ist jetzt alles so übersichtlich und gut sortiert, dass es eine echte Freude ist, dort zu arbeiten und die Uhren lagen noch rum und bevor ich sie umständlich verstaue, kann ich sie doch gleich fertig bearbeiten.

Am Nachmittag fuhren wir zum Onkel, ich pflückte Erbsen

und K half dem Onkel bei allerlei Handwerkskram, für den man mehr als zwei Hände braucht.

Am Abend stand ich am Herd, briet Bratkartoffeln und Gemüse fürs Abendessen und freute mich über die neue Küche und die schöne Atmosphäre, die sie verströmt. Es fühlte sich an wie ostfriesisch-mediterranes Leben, Kochen direkt neben der offenen Terrassentür, draußen hörte man die Möwen kreischen und das Rauschen des Meeres, was für ein Leben

okay, ich fürchte, das Gekreische waren eher die blöden Dohlen und das Rauschen kam vom Dunstabzug, aber man kann es sich ja schön denken, oder?

Nach dem Essen machten wir eine kleine Radtour, jetzt brachte K grade ein Getränk, mit dem er geschickt die letzten Limetten verwertet hat, alles, was verbraucht ist, muss nicht eingepackt werden
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Freitag, 11. August 2023
Friseur, Holzvorräte und Radtour
Na, das war mal ein rasant schneller Friseurtermin.
In weniger als einer halben Stunde war ich wieder zu Hause und habe unterwegs noch angehalten und eingekauft.
Im Friseurladen selber war ich weniger als 15 Minuten - ich war sofort dran als ich ankam, es wurde abgefragt, was ich gerne gemacht haben wolle, verständnisvolles Nicken als ich sagte, ein Jahr kürzer und keine neuen Stufen, Haare waschen, kurz durchkämmen, fünf Minuten schneiden, fragen, ob sie geföhnt werden sollen, zufriedenes Nicken als ich sagte, nein, es ist warm draußen und ich lasse sie sowieso immer einfach so trocknen, bezahlen (29 Euro) und fertig.

Diesmal habe ich daran gedacht, ein Vorher-Bild zu machen, um den Unterschied sehen zu können



Für den Farbunterschied habe ich keine Erklärung, denn es ist keine chemische Haarfarbe im Spiel.
Es fasziniert mich selber, wie unterschiedlich das aussieht, aber was mir an meinen Haaren am allerbesten gefällt ist die Tatsache, dass sie seit zwei Jahren total clean und ungefärbt sind. Das falsche Blond rauswachsenzulassen war eine meiner wirklich guten Entscheidungen.
Ich selber sehe meine Haare im Spiegel als aschblond, ganz sicher nicht so dunkel wie auf dem rechten Foto, aber vielleicht liegt es an dem trüberen Abendlicht, was alles etwas dunkler wirken lässt als das helle Morgenlicht des Vorherfotos.

Am Nachmittag haben wir den Schuppen aufgeräumt und unsere Holzvorräte aufgestockt. K meinte, er käme sich vor wie ein Eichhörnchen, was Nüsse für den Winter bunkert - wir haben jetzt auf alle Fälle genug Holz für den Winter und gleichzeitig stehen keine überflüssigen Regalbretter oder abgebaute Holzverkleidungen mehr im Schuppen rum und blockieren den Durchgang. Mit der neuen Kreissäge war das alles in weniger als einer Stunde kleingesägt und erledigt.



Zum Abendessen gab es Pellkartoffeln mit Fisch. Seitdem ich begriffen habe, wie ich den Herd so programmiere, dass sich die Kochplatte von alleine nach einer festgelegten Zeit abschaltet, nutze ich diese Funktion regelmäßig, vor allem, weil ich es so witzig finde, dass sich nach Ablauf der Zeit die zum Herd gehörende App auf meinem Handy (und auf der Uhr) meldet mit: "Essen ist fertig".



Nach dem Essen machten wir noch eine große Radtour und genossen das fast windstille Wetter bei angenehmen Temperaturen auf einer relativ ruhigen Insel - NRW-Ferien sind vorbei, das merkt man hier deutlich
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Mittwoch, 9. August 2023
Haardinge
Noch ein Tag vorbei, an dem ich nicht viel gemacht habe, was mich aber in keinster Weise stört.

Ich habe mir allerdings heute die Haare gewaschen.

Bei meiner Abneigung gegen nasse Haare ist das immer schon eine Erwähnung wert, dieses Mal habe ich es besonders lange rausgezögert, 12 Tage stelle ich grade fest, wo ich zurückrechne, so lange habe ich es selten durchgezogen.

Normalerweise erledige ich Haarewaschen einmal die Woche am Wochenende, aber seit letztem Freitag, wo es turnusmäßig zu einem Haarwaschgang hätte kommen sollen, überlege ich täglich, ob ich nicht heute (also jeden Tag als neues Heute) im Meer schwimmen gehe und dann werden die Haare im Salzwasser nass und müssen anschließend sowieso ausgewaschen werden, da wäre es ja sinnlos, sie genau vorher ohne Not gewaschen zu haben, deshalb habe ich das morgendliche Haarewaschen einen über den anderen Tag aufgeschoben.

Heute Morgen juckte es dann aber unverkennbar und außerdem ist K nicht da, die Wahrscheinlichkeit, dass ich alleine schwimmen gehe, liegt so bei ungefähr 0%, also habe ich mich heute Morgen dann endlich mal zum Haarewaschen durchgerungen.
Und weil ich grade mit dem Thema beschäftigt war, dachte ich, ich könnte ja auch mal wieder einen Friseurtermin machen, 10cm können bestimmt ab, dann trocknet anschließend alles deutlich schneller.

Die örtliche Friseurfrau arbeitet nur dann, wenn sie Lust dazu hat, damit ist das Termine vereinbaren schon kompliziert, denn ans Telefon geht sie nicht, auf hinterlassene Rückrufbitten auf dem AB reagiert sie auch nicht, man muss persönlich hinfahren und um einen Termin betteln, was aber kompliziert ist, da der Laden mehr zu als geöffnet ist.
Ich war schon viermal da, jedes Mal erfolglos.

Heute habe ich es noch mal versucht und endlich habe ich jemanden angetroffen. Nun habe ich für Freitag um 12h einen Termin erbettelt, eigentlich wollte sie da schon Mittagspause machen, aber dann hatte sie Einsehen mit meinen Terminproblemen, denn ich bin ja nur noch diese Woche hier.

Friseure sind hier auf der Insel Mangelware. Die Friseurin, zu der ich gehe, die nimmt überhaupt keine Touristen mehr an, nur noch Stammkundschaft und auch die muss schon betteln, um noch bedient zu werden, es ist kompliziert.
Fachkräftemangel ist wohl das Zauberwort, sie hat schon seit längerem keine Mitarbeiterin mehr und sie selber wird halt auch langsam alt und hat nur noch wenig Lust, sich jeden Tag stundenlang in den Salon zu stellen und abzurackern.
Ich kann das sehr gut verstehen, eine Lösung für das Problem habe ich allerdings auch nicht, ich gebe mir nur viel Mühe, möglichst selten zum Friseur zu gehen, was meiner angeborenen Haarewaschabneigung ja gleichzeitig sehr entgegenkommt.

Aber einmal im Jahr 10cm abschneiden finde ich schon sinnvoll, sonst sieht man ja nachher aus wie Samson, das muss dann nu auch nicht sein
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