Schon nach fünf Minuten habe ich mich das erste Mal aufgeregt, es wird mir in diesem Leben wohl nicht mehr gelingen, empathisch mitfühlend die Erwartungen von Mitarbeitern zu bedienen, deren Leistungsprofil umgekehrt proportional zu ihrem Forderungsverhalten steht.
Nach dem ich mich etwas gesammelt habe, habe ich dann einfach per Anordnung Dinge geregelt, es gibt jetzt Mitarbeiter, die finden mich blöd, aber besser die ärgern sich über mich als umgekehrt.
Morgen mache ich mich weiter unbeliebt
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Das Haus auf Borkum ist durchgeputzt und zurückgesetzt auf standby, wenn ich weiß, dass ich längere Zeit auf dem Festland sein werde, stöpsele ich alle elektrischen Verbraucher aus und fahre auch alle sonstigen Medien auf Null runter, also im Sommer, im Winter läuft die Heizung auf 15° weiter.
K hat heute das witterungsbeständige, nahezu rostfreie Untergestell des Waldsofas noch mal gründlich und komplett mit Hammerite gestrichen, er ist jetzt guter Hoffnung, dass es damit wirklich die nächste Zeit witterungsbeständig und rostfrei sein wird, zusammengebaut ist es aber noch nicht und wird es dieses Jahr auch wohl nicht mehr - lohnt nicht, der Sommer passte nicht zum Waldsofasonnebaden und für die verbleibenden Wochenenden lohnt es nicht - nächstes Jahr neuer Versuch, aber das Untergestell kann jetzt schon mal (hoffentlich) rostfrei überwintern.
Der Mieter in der Wohnung in der ersten Etage am Rochepad hat gekündigt - er hat sich entschieden, sein geerbtes Elternhaus zu renovieren und selber zu nutzen, das kann ich ihm nicht verdenken.
Für mich heißt das, ich muss einen neuen Mieter finden, 85qm, 3 Zimmer, Zweifamilienhaus, was einerseits grundsätzlich nicht schwierig ist, denn die Nachfrage ist groß, andererseits ist es aber doch schwierig, denn ich hätte gerne einen möglichst netten und umgänglichen Mieter, der idealerweise auch noch Hausmeisterdienste bei meinem eigenen Haus übernimmt, wenn ich nicht da bin - und wie erkenne ich das von außen?
Nun, wir werden sehen.
Die Rückfahrt führte über Eemshaven, wo die Fremantle Highway rumliegt und natürlich bin ich extra dort vorbeigefahren, um das Schiff zu begucken, es ist aber ziemlich gut gegen neugierige Blicke hinter Containern versteckt.

Außerdem gibt es in Eemshaven unendliche Mengen an Windrädern - und wer sagte noch mal , dass die Dinger die Optik der Landschaft verschandeln?
Also, ich finde, das sieht gar nicht so schlimm aus

Kurz bevor ich in Greven war, habe ich noch mal getankt - ich bin in sechs Wochen 465km mit dem Auto gefahren, keinmal Essen gegangen und habe überhaupt extrem wenig Geld ausgegeben. Bis auf all die Behältnisse, die ich als Ordnungssystem für Küche und Stempelzimmer gekauft habe, waren das ausgesprochen sparsame sechs Wochen
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Aktuell beherrscht eine gewisse Resignation gepaart mit Sinnlosigkeit die Stimmung.
Die Sinnlosigkeit hat sich in den letzten Monaten aus der Erkenntnis entwickelt, dass andere Leute andere Vorstellungen haben und diese Vorstellungen in dem Moment umsetzen werden, wo ich nicht mehr da bin, um es zu verhindern.
Und wenn es doch sowieso so kommt, dann ist es einerseits eben auch egal und gleichzeitig sinnlos, sich weiter gegen die Übernahme der Gockel zu stemmen.
Denn es sind die Gockel , die sich besonders anstrengen, die Führungspositionen im Büro zu besetzen, weil sie an derart attraktiven Spielplätzen die notwendige Beachtung finden, um sich aufzuplustern und wichtig zu machen, was für sie ihr lebensbestimmender Inhalt ist.
Den Gockeln kommt es nicht auf eine nachhaltige oder sinnvolle Umsetzung irgendwelcher Projekte an, sondern sie entscheiden sich immer nur für den kurzfristigen Erfolg, schließlich rechnen sie jederzeit damit, sowieso demnächst im Suppentopf zu landen, da lohnt es sich nicht, langfristig zu denken.
Noch 405 Tage, ich hangele mich da etwas mühsam durch, es wird zum Ende hin wirklich arg freudlos.
Egal.
Hier war heute ab 11h Regen mit Ansagen, K schaffte es sozusagen pünktlich mit den ersten Tropfen die letzten Halme zu mähen, ich hatte derweil den Bürgersteig und die Straßenrinne sauber gemacht, ist das jetzt auch erst mal wieder erledigt. Mit dem Regen zogen wir uns ins Haus zurück und jeder kramte so etwas vor sich hin. Ich habe aus zwei Uhren, von denen eine kaputt und die andere häßlich war, eine funktionierende Uhr gemacht, die mir jetzt sehr gut gefällt, das einzige, was ärgerlich ist, ist, dass mir so nach und nach die Wandflächen ausgehen, wo ich noch mehr Uhren aufhängen könnte.
K meint, ich hätte einen Uhrentick, ich finde, er übertreibt, 25 Uhren sind doch noch kein Tick, oder? In Greven hängen viel mehr (das Haus ist auch größer).
Aber in meinem neuen Stempelzimmer ist jetzt alles so übersichtlich und gut sortiert, dass es eine echte Freude ist, dort zu arbeiten und die Uhren lagen noch rum und bevor ich sie umständlich verstaue, kann ich sie doch gleich fertig bearbeiten.
Am Nachmittag fuhren wir zum Onkel, ich pflückte Erbsen

und K half dem Onkel bei allerlei Handwerkskram, für den man mehr als zwei Hände braucht.
Am Abend stand ich am Herd, briet Bratkartoffeln und Gemüse fürs Abendessen und freute mich über die neue Küche und die schöne Atmosphäre, die sie verströmt. Es fühlte sich an wie ostfriesisch-mediterranes Leben, Kochen direkt neben der offenen Terrassentür, draußen hörte man die Möwen kreischen und das Rauschen des Meeres, was für ein Leben

okay, ich fürchte, das Gekreische waren eher die blöden Dohlen und das Rauschen kam vom Dunstabzug, aber man kann es sich ja schön denken, oder?
Nach dem Essen machten wir eine kleine Radtour, jetzt brachte K grade ein Getränk, mit dem er geschickt die letzten Limetten verwertet hat, alles, was verbraucht ist, muss nicht eingepackt werden
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In weniger als einer halben Stunde war ich wieder zu Hause und habe unterwegs noch angehalten und eingekauft.
Im Friseurladen selber war ich weniger als 15 Minuten - ich war sofort dran als ich ankam, es wurde abgefragt, was ich gerne gemacht haben wolle, verständnisvolles Nicken als ich sagte, ein Jahr kürzer und keine neuen Stufen, Haare waschen, kurz durchkämmen, fünf Minuten schneiden, fragen, ob sie geföhnt werden sollen, zufriedenes Nicken als ich sagte, nein, es ist warm draußen und ich lasse sie sowieso immer einfach so trocknen, bezahlen (29 Euro) und fertig.
Diesmal habe ich daran gedacht, ein Vorher-Bild zu machen, um den Unterschied sehen zu können

Für den Farbunterschied habe ich keine Erklärung, denn es ist keine chemische Haarfarbe im Spiel.
Es fasziniert mich selber, wie unterschiedlich das aussieht, aber was mir an meinen Haaren am allerbesten gefällt ist die Tatsache, dass sie seit zwei Jahren total clean und ungefärbt sind. Das falsche Blond rauswachsenzulassen war eine meiner wirklich guten Entscheidungen.
Ich selber sehe meine Haare im Spiegel als aschblond, ganz sicher nicht so dunkel wie auf dem rechten Foto, aber vielleicht liegt es an dem trüberen Abendlicht, was alles etwas dunkler wirken lässt als das helle Morgenlicht des Vorherfotos.
Am Nachmittag haben wir den Schuppen aufgeräumt und unsere Holzvorräte aufgestockt. K meinte, er käme sich vor wie ein Eichhörnchen, was Nüsse für den Winter bunkert - wir haben jetzt auf alle Fälle genug Holz für den Winter und gleichzeitig stehen keine überflüssigen Regalbretter oder abgebaute Holzverkleidungen mehr im Schuppen rum und blockieren den Durchgang. Mit der neuen Kreissäge war das alles in weniger als einer Stunde kleingesägt und erledigt.

Zum Abendessen gab es Pellkartoffeln mit Fisch. Seitdem ich begriffen habe, wie ich den Herd so programmiere, dass sich die Kochplatte von alleine nach einer festgelegten Zeit abschaltet, nutze ich diese Funktion regelmäßig, vor allem, weil ich es so witzig finde, dass sich nach Ablauf der Zeit die zum Herd gehörende App auf meinem Handy (und auf der Uhr) meldet mit: "Essen ist fertig".

Nach dem Essen machten wir noch eine große Radtour und genossen das fast windstille Wetter bei angenehmen Temperaturen auf einer relativ ruhigen Insel - NRW-Ferien sind vorbei, das merkt man hier deutlich
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Ich habe mir allerdings heute die Haare gewaschen.
Bei meiner Abneigung gegen nasse Haare ist das immer schon eine Erwähnung wert, dieses Mal habe ich es besonders lange rausgezögert, 12 Tage stelle ich grade fest, wo ich zurückrechne, so lange habe ich es selten durchgezogen.
Normalerweise erledige ich Haarewaschen einmal die Woche am Wochenende, aber seit letztem Freitag, wo es turnusmäßig zu einem Haarwaschgang hätte kommen sollen, überlege ich täglich, ob ich nicht heute (also jeden Tag als neues Heute) im Meer schwimmen gehe und dann werden die Haare im Salzwasser nass und müssen anschließend sowieso ausgewaschen werden, da wäre es ja sinnlos, sie genau vorher ohne Not gewaschen zu haben, deshalb habe ich das morgendliche Haarewaschen einen über den anderen Tag aufgeschoben.
Heute Morgen juckte es dann aber unverkennbar und außerdem ist K nicht da, die Wahrscheinlichkeit, dass ich alleine schwimmen gehe, liegt so bei ungefähr 0%, also habe ich mich heute Morgen dann endlich mal zum Haarewaschen durchgerungen.
Und weil ich grade mit dem Thema beschäftigt war, dachte ich, ich könnte ja auch mal wieder einen Friseurtermin machen, 10cm können bestimmt ab, dann trocknet anschließend alles deutlich schneller.
Die örtliche Friseurfrau arbeitet nur dann, wenn sie Lust dazu hat, damit ist das Termine vereinbaren schon kompliziert, denn ans Telefon geht sie nicht, auf hinterlassene Rückrufbitten auf dem AB reagiert sie auch nicht, man muss persönlich hinfahren und um einen Termin betteln, was aber kompliziert ist, da der Laden mehr zu als geöffnet ist.
Ich war schon viermal da, jedes Mal erfolglos.
Heute habe ich es noch mal versucht und endlich habe ich jemanden angetroffen. Nun habe ich für Freitag um 12h einen Termin erbettelt, eigentlich wollte sie da schon Mittagspause machen, aber dann hatte sie Einsehen mit meinen Terminproblemen, denn ich bin ja nur noch diese Woche hier.
Friseure sind hier auf der Insel Mangelware. Die Friseurin, zu der ich gehe, die nimmt überhaupt keine Touristen mehr an, nur noch Stammkundschaft und auch die muss schon betteln, um noch bedient zu werden, es ist kompliziert.
Fachkräftemangel ist wohl das Zauberwort, sie hat schon seit längerem keine Mitarbeiterin mehr und sie selber wird halt auch langsam alt und hat nur noch wenig Lust, sich jeden Tag stundenlang in den Salon zu stellen und abzurackern.
Ich kann das sehr gut verstehen, eine Lösung für das Problem habe ich allerdings auch nicht, ich gebe mir nur viel Mühe, möglichst selten zum Friseur zu gehen, was meiner angeborenen Haarewaschabneigung ja gleichzeitig sehr entgegenkommt.
Aber einmal im Jahr 10cm abschneiden finde ich schon sinnvoll, sonst sieht man ja nachher aus wie Samson, das muss dann nu auch nicht sein
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Das ging fix, ohne dass ich konkret sagen könnte, was ich gemacht habe.
Das, was ich mir an Verwaltungsarbeiten am Computer vorgenommen hatte (Dinge einscannen, dazu Mails schreiben, Unterlagen raussuchen und dazu noch mehr Mails schreiben, Steuererklärungen machen usw.) - von diesen Dingen haben ich exakt gar nichts geschafft.
Immerhin habe ich meine eigene Buchhaltung aktualisiert. Ich habe ein Konto aufgelöst und alles auf eine andere Bank übertragen, das muss in meiner Excel-Buchhaltung jetzt auch entsprechend umgeschrieben werden, was eine ungemein langweilige, aber leider auch sehr fehleraffine Copy/Paste/Tipperei ist, - aber das ist jetzt erledigt, das finde ich sehr gut.
Außerdem habe ich meine E-Mails aufgeräumt und mit Schrecken festgestellt, dass ich das das letzte Mal Anfang Juli gemacht habe. Wenn ich nicht durch feste Büroroutinen gezwungen bin, mich an den Rechner zu setzen, verlottere ich offensichtlich noch schneller als mir das bisher bewusst war.
Mir ist durchaus klar, dass ich in meiner Büroauszeit schlurig geworden bin, was die allgemeine Verwaltung des Lebens angeht, die nunmal am Computer stattfindet, denn wenn ich ganze Tage nur in der analogen Kohlenstoffwelt lebe und den Rechner nicht einmal anschalte, dann fühlt sich das Leben zwar kurzfristig schön an,
Es hilft also nix, ich werde wohl auch morgen längere Zeit am PC verbringen müssen.
Ansonsten war ich beim Onkel, der mitgeteilt hatte, dass die Erbsen alle umgeweht worden sind, der per Wetterbericht angekündigte Sturm weht diesmal wirklich, wir haben also die Pflanzen wieder aufgerichtet und festgebunden. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die erste Schüssel voll geerntet, hier gibt es heute also Zuckererbsen mit sonst nix, weil ich so viele habe.
Dann habe ich mir Schubladenschränke ausgesucht und bestellt, die müssten spätestens Freitag ankommen, so dass ich die finale Ordnung im Stempelzimmer noch in diesem Urlaub einrichten kann.
Da ich jetzt weiß, wie es wird, habe ich noch zwei weitere Behältnisse bei Kik gekauft und mich ein paar Stunden sehr zufrieden mit Ausräumen und Aussortieren sowie mit Ein- und Umräumen aller Dinge in diesem Zimmer beschäftigt.
Ich habe dort noch Sortier- Ergänzungs- und Experimentierbedarf für locker zwei-drei Monate in Vollzeit.
Noch 409 Tage, seufz, aber dann
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Eigentlich wollten wir den zweiten Teil der Tischplatte aus der ehemaligen Arbeitsplatte in der Küche zurechtschneiden, aber das erwies sich als unerwartet kompliziert.
Der Onkel hat eine Handkreissäge, die er uns leihen wollte, aber als wir sie abholen wollten, war der Onkel nicht zu Hause, weil wir ja nicht so die wahren Frühaufsteher sind.
Auf alle Fälle war dann erst Mittagsruhe, so dass wir bis 15h warten mussten, bevor wir uns mit Sägen beschäftigen konnten.
Die Ausgangsplatte war zu lang und zu breit und auf der einen Seite hatte sie eine sehr hässliche Kante, es brauchte also drei Schnitte, bis die Platte fertig gesägt war.
Nach dem zweiten Schnitt machte die Onkel-Säge die Grätsche, Motor überhitzt und durchgebrannt.
Sowas Blödes, aber ein Bekannter hatte auch noch eine Handkreissäge, also sind wir dorthin gefahren und haben die geliehen.
Das war aber eine Akkumaschine und ich schätze, die sind nicht für 4cm dickes Buchenholz ausgelegt, auf alle Fälle erwies sie sich als komplett untauglich.
Jetzt haben wir ein zu zwei Drittel fertig gesägtes Brett, was aber leider noch nicht montiert werden kann, weil halt noch die eine Kante beschnitten werden muss.
Dann schlug ich vor, wir könnten doch wenigstens das Regalbrett, was unter die Arbeitsplatte kommt, doch schon mal montieren, das hat bereits die passende Größe, dafür müssen nur rechts und links Balken an die Wand geschraubt werden, um das Brett da draufzulegen. D.h. das Regalbrett die passende Größe des Regalbrettes ist sogar etwas zu klein, deshalb wollen wir dicke Balken an die Wand schrauben, dann fällt auch das zu kurze Brett nicht runter.,
Dicke Balken brauchen lange Schrauben, in diesem Fall wirklich sehr lange Schrauben und die besitzen wir nicht. Wenn man das an einem Samstagabend bemerkt, ist es etwas zu spät, um sie im Baumarkt zu kaufen.
Gesamtergebnis von heute also eher wenig erfolgreich, wir müssen jetzt eine Handkreissäge kaufen, aber am Montag muss K auch wieder aufs Festland, es wird also noch dauern, bis es weitergeht - und so lange bleibt hier im Haus das Chaos des ausgeräumten Stempelzimmers erhalten.
Ich freu mich
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Ich musste heute noch viel mehr neue Dosen kaufen, weil ich erkannt habe, dass für eine übersichtliche Ordnung in Schubladenauszügen nicht nur transparente Deckel ganz wichtige Details sind, sondern dass viereckige Behälter sich auch viel sinnvoller und systematischer einräumen lassen als runde.
Jetzt frage ich mich natürlich, wieso es überhaupt runde Behälter gibt und wieso nicht alle Dosen transparente Deckel haben.
Okay, mir war das bisher egal, weil ich die meisten Vorratsdosen offen in einem Regal stehen hatte, aber meine bisherige, sehr offene Küchenhaltung erschien mir bisher eher als untypisch für eine deutsche Küche.
Ich habe ja immer noch keine Hängeschränke, aber immerhin habe ich jetzt Unterschränke mit Auszügen und da passen so Dinge wie Nudeln, Reis und getrocknete Hülsenfrüchte hervorragend rein und am allerhervorragendsten klappt das, wenn man sie in viereckige Vorratsbehälter mit einem durchsichtigen Deckel packt.
Morgen kaufe ich noch mehr davon, jetzt habe ich es einmal angefangen, jetzt will ich es auch wirklich komplett ordentlich zu Ende bringen.
Außerdem wird morgen der Müll abgeholt, eine perfekte Gelegenheit all das pauschal zu entsorgen, was in keinen Vorratsbehälter passt bzw. für das ich keinen Behälter habe. Wenn man ausreichend wegwirft, ist das mit der Ordnung in den Schränken ganz einfach
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Um das Thema zu wechseln suchte ich mir eine andere Beschäftigung und habe m ich endlich mal daran gemacht, die Vorratsschubladen in der Küche und die sonstigen Vorräte in der Kammer zu sortieren und neu einzuräumen.
Am Ende kam ich zu dem Schluss, dass ich neue und vor allem schönere Vorratsbehälter brauche, weil so eine neue und vor allem schöne Küche auch schöne Vorratsdosen braucht.
Außerdem wollte ich Tabouleh machen, weil ich so viel Petersilie und Minze hatte, stellte aber beim Vorräteaufräumen fest, dass ich überhaupt keinen Couscous mehr im Haus hatte, also noch ein Grund, endlich mal einkaufen zu gehen.
Ich kaufte zwei hohe und drei flache Vorratsdosen und füllte anschließend fast jede Vorratsdose zweimal in irgendeine andere Vorratsdose um, bis ich endlich das Gefühl hatte, dass wenigstens Reis, Nudeln, Mehl, Haferflocken und alle getrockneten Hülsenfrüchte einigermaßen sinnvoll untergebracht sind.
Bei der Backschublade verließ mich die Lust, damit werde ich mich morgen beschäftigen.
K meldet neue Technikprobleme des Fliegers, seinen Checkflug musste er streichen und wahrscheinlich wird er am Wochenende mit Auto und Fähre pendeln müssen. Alles blöd
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Die Rede ist von dem Tisch, der seit 17 Jahren falschrum in meinem Stempelzimmer steht und seitdem wir die neue Tür haben einbauen lassen auch nicht mehr rauszutransportieren war.
Davon war ich fest überzeugt, also dass wir den Tisch nicht mehr rauskriegen, ohne ihn zu zersägen, aber dann bat ich K, doch mal bitte die Tischplatte abzuschrauben und dann stellte er fest, dass man auch die untere Platte abschrauben kann und dann hatte das verbliebene Gestell nur noch eine Breite von 55cm und der Türrahmen ist 55,5cm breit, wir konnten das Trum also tatsächlich langsam und vorsichtig aus dem Zimmer rausbewegen, ohne irgendetwas nachhaltig zerstören zu müssen.
Das ist uns allerdings erst eingefallen als K den Boden schon fertig verlegt hatte, aber immerhin.
So sieht es jetzt aus:

Boden und Tapete gehen fast fließend ineinander über, das ist in echt ein noch faszinierenderer Effekt.
Und das sind die Reste vom Tisch:

der jetzt am Ende aber doch noch zersägt wird, denn der aktuelle Plan sieht vor, dass wir die Seitenteile des Tischrahmens als stabile Holzblöcke direkt an die Wand schrauben und dann die Platte auf diese "Wandhalterungen" einfach nur drauflegen und mit Winkeln befestigen.
Hat den Vorteil, dass künftig überhaupt keine Tischbeine mehr untenrum im Weg sind und, hachz, überhaupt, es wird alles ganz toll.
Aber erst am Wochenende, denn K ist am Abend mit J zusammen aufs Festland geflogen, morgen will er seinen IFR-Checkflug für die Lizenzverlängerung machen und ein bisschen arbeiten muss er auch noch. Aktuell plant er seine Rückkehr für Freitag.
Ich habe deutlich mehr Urlaub als er, weil ich vier Wochen meiner Büropause als Überstunden-Gleitzeit-Abfeiern nutzen kann, so komfortable Arbeitsbedingungen hat K nicht.
J wollte mit aufs Festland, weil er sich dort verabredet hat, nur C ist noch bei mir auf Borkum geblieben, die macht von hier aus Home-Office
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