Nach dem Aufstehen machten wir beide zunächst ein bisschen Buchhaltung, dann fuhren wir nach Münster auf einen Flohmarkt, wo ich vor zwei oder drei Jahren mal einen Händler getroffen hatte, der ganz fantastisches Besteck verkaufte. Also, der verkaufte nicht nur eines, sondern er hatte eine Riesenauswahl, er war professioneller Besteckhändler, mit Superpreisen und vor allem eine Superqualität und sehr interessanten Designs. Die Bestecks hatten keinen aufgedruckten Markennamen, weil sie Gastrobestecks waren, deshalb weiß ich auch nicht, nach was ich googeln soll, wenn ich noch mehr davon kaufen will und deshalb fahre ich immer mal wieder zu diesem Flohmarkt in Münster, wenn der stattfindet, in der wilden Hoffnung, dort diesen Besteckhändler noch mal zu treffen.
Heute war er nicht da und auch sonst gab es überhaupt nichts Interessantes, ich hatte nach 15 Minuten den gesamten Markt einmal abgelaufen und wir konnten wieder fahren.
Anschließend fuhren wir nach Telgte, weil ich gelesen hatte, dass dort auch Flohmarkt sei und ich ja irgendwie meine Flohmarktlaune noch nicht abgearbeitet hatte.
In Telgte gab es zum Glück einen echten Flohmarkt nur mit gebrauchten Sachen und keinen arabischen Bazar mit Neuware, wie der erste.
Hier kaufte ich einen großen ovalen Bräter aus Edelstahl, der sich leider als nicht induktionstauglich herausstellte als ich ihn zuhause testete, einen Cashmere-Mantel und eine sehr große Uhr mit Pendeluhrwerk. Von der Uhr möchte ich nur das Uhrwerk haben, weil in meiner großen Pendeluhr auf Borkum das Uhrwerk kaputt gegangen ist. Ich habe zur Zeit zwar ein Ersatzuhrwerk drin, da passen aber nur ganz kleine, popelige Zeiger drauf und das sieht hässlich aus. Die Uhr, die ich heute gekauft habe, ist baugleich mit meiner Uhr auf Borkum, nur ihr Zifferblatt ist nicht so hübsch, deshalb werde ich das Uhrwerk tauschen und dann wahrscheinlich das zweite Zifferblatt jahrelang irgendwo in der Ecke rumstehen haben, weil, vielleicht könnte ich damit ja auch mal irgendwann etwas machen. Aber so ist das eben.
Am Abend habe ich einen der frisch gekauften Filme geguckt und nebenher gebügelt. (Wir sind die Neuen, ein bisschen klamaukig, aber sehr gut als Bügelbegleitung.)
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Und weil wir nicht geflogen sind, konnte ich heute auf den Flohmarkt gehen, denn gänzlich unerwartet war die Welt auch heute Morgen noch nicht untergegangen, im Gegenteil, es war perfektes Flohmarktwetter und im übrigen bis auf einen klitzekleinen Schauer am Nachmittag den gesamten Tag strahlendblauer Himmel mit ein paar dekorativen Wattewölkchen.
Als Entschädigung des Schicksals konnte ich auf dem Flohmarkt ganz wunderbare Schätze ergattern, mein absolutes Highlight ist dabei Rudolph, in den ich mich schockverliebte, als ich ihn da mitten zwischen all dem Haushaltsauflösungsgerümpel rumstehen sah.
Sieben Euro später gehörte Rudolph mir und wartet jetzt auf seinen großen Auftritt ab Anfang Dezember, ich werde ihn dekorativ mitten in mein Büro stellen

Außerdem verkaufte ein Händler DVDs für 30 cent das Stück und CDs für 20 cent - ich habe mir acht Filme ausgesucht, die ich schon lange auf meiner Merkliste stehen hatte und drei Hörbücher unter den CDs entdeckt, die mir auch gut gefielen, für insgesamt drei Euro habe ich jetzt also stundenlagen Kuck- und Hörspaß gekauft, ich bleibe dabei, dass es sich für uns nicht lohnt, irgendwelche Streamingdienste zu abonnieren, wir schaffen es ja noch nicht mal die hier lagernden Filme und Serien wegzukucken.
Am späten Nachmittag machten wir noch eine Radtour, und genossen das ausgebliebene Unwetter, weil das Alternativprogramm wirklich ideales Fahrradwetter war
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Wetterchaos, Unwetter, Tornado und Überflutungen blieben hier in Greven bisher komplettaus, die Temperatur ist leicht von 29° auf 27° gesunken, wenn ich auf dem Festland bin, ist mir das immer noch zu viel. Aber was soll ich tun, außer mich damit zu trösten, dass es der vorletzte Sommer ist, an dem mein Aufenthaltsort von externen Verpflichtungen bestimmt wird.
Da auch 27° in Greven keine gute Laune Temperatur ist, und Home-Office immerhin noch Home-Office bedeutet und ich mich mit seltsamen Kollegen rumärgern durfte, habe ich mein Vorhaben, endlich mal an den angefangenen Texten hier für den Blog weiterzuschreiben genauso aufgeschoben wie das Vorhaben, mir für mein neues Fahrrad einen neue Sattelstütze zu besorgen, an der ich dann meinen geliebten Leppersattel montieren kann.
Wobei, was die Sattelstütze angeht, habe ich mich bemüht, leider erfolglos.
Ich war gleich nach Lieferung des Fahrrads im Juli hier im örtlichen Fahrradladen vorstellig geworden und habe darum gebeten, mir eine passende Fahrradstütze zu bestellen. Mit Lieferzeiten und Urlaub wurden wir uns einig, dass ich sie Mitte August abholen komme.
Ich fand, heute ist immer noch Mitte August, der örtliche Fahrradladen lebt aber offensichtlich nach einem schnelleren Kalender, die hatten die Sattelstütze nämlich schon wieder verkauft, weshalb jetzt eine neue bestellt wird und wir haben uns für nächsten Freitag zu einem zweiten Versuch verabredet.
Auf meine latent schlechte Laune traf nicht nur die schon wieder weiter verkaufte Sattelstütze, sondern am Vormittag auch noch eine E-Mail mit anhängender Vorlage einer Kollegin aus dem Mutterhaus, die mich bat, den in der Vorlage beschriebenen Sachverhalt zu beurteilen und wissen wollte, ob ich eine Möglichkeit sehe, ihr Vorhaben durchzusetzen.
Mein Problem war, dass ich ihren Text nicht verstand.
Die Kollegin hat nicht nur einen völlig krankhaften Aküfi, sondern neigt auch dazu, in Sätzen ab und zu die Verben wegzulassen, oder, wenn ein Verb vorkommt, Singular und Plural in den Bezügen zu verwechseln.
Dieser Satz nix Verb, dafür kaufen er viele Tep.
Blöderweise hat sie als Muttersprachlerin nicht die Ausrede der fehlenden deutschen Sprachkompetenz, aber das einzige, was sie grundsätzlich fehlerfrei hinkriegt, sind die gegenderten Form:innen und politisch korrekte Sprache, in der nur noch MmBs vorkommen. Behinderte Menschen dürfen nicht mehr behinderte Menschen genannt werden, sondern heißen korrekterweise Menschen mit Behinderung und weil das so lang ist, heißen sie jetzt eben MmB. Ob sich ein behinderter Mensch besser inkludiert vorkommt, wenn er nur noch als Abkürzung Erwähnung findet, lasse ich dahingestellt, ich beschreibe nur den Sachverhalt, wie ich ihn heute vorfand.
Der von ihr in einem langen Vorlagentext beschriebene Sachverhalt erschloss sich mir dagegen gar nicht.
Auch nicht nach dreimal Lesen, nicht nach viermal und auch nicht mit viel Googeln. Ich begriff schlicht nicht, was sie eigentlich wollte und auch die Gründe, warum sie was wollen könnte oder nicht wollte, blieben für mich völlig unklar.
Ich schrieb ihr daher eine Antwortmail, in der ich ihr mitteilte, dass ich ihre Vorlage nicht verstehe und ob sie den Inhalt nicht noch mal in einer allgemein verständlichen Sprache zusammenfassen könne und dabei bitte die Abkürzungen weglassen.
Kurze Zeit später hatte ich sie am Telefon, hell empört darüber, dass ich ihre Sprache kritisiere, das hätte noch nie jemand getan und selbstverständlich sei sie in der Lage sich verständlich auszudrücken. Peng, aufgelegt.
Das war der Moment, als ich keine Lust mehr auf gutes Benehmen hatte und ich machte mir die Mühe, ihr noch eine Mail zu schreiben, in der ich ihr ihren eigenen Vorlagentext beifügte, den ich im Rahmen einer normalen Deutschlehrerkorrektur an x-Stellen angestrichen und kommentiert hatte.
Außerdem teilte ich ihr mit, dass ich es unhöflich, respekt- und rücksichtslos fände, Texte mit selbsterfundenen Abkürzungen zu spicken, die für einen fremden Leser eben nicht selbsterklärend sind, sondern ihm deutlich mehr Zeit zum Lesen und Verstehen des Textes abfordern als der Schreiber beim Tippen spart.
Zu erwarten, dass sich der andere durch willkürlich erfundene Abkürzungen in Texten quält ist genauso übergriffig wie das Versenden von Sprachnachrichten. Die signalisieren nämlich auch, dass demjenigen, der sie sendet, die eigene Zeit wichtiger ist als die desjenigen, der das Genuschel irgendwie abhören muss.
Interessanterweise hat sie sich nach der zweiten Mail nicht mehr bei mir gemeldet.
Persönliche Größe geht anders
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Das Wetter hat sich heute gar nicht verändert, es war weiterhin genauso warm und schwül und ätzend wie gestern, nur dass ich heute den ganzen Tag hoffnungsvoll eine Jacke mit mir rumgeschleppt habe, weil ich ja davon ausging, dass es kalt wird, was im Ergebnis dazu führte, dass mir noch wärmer war als gestern, weil das Rumschleppen einer Jacke bei solchen Temperaturen eine total beknackte Idee ist und das Ertragen der Hitze noch deutlich verschlimmerte.
Dementsprechend war meine Laune heute noch schlechter als gestern und es war insgesamt wirklich kein guter Tag, weil ich auch noch viel Rumlaufen musste, jede Menge Treppen zu steigen hatte und überhaupt eben überwiegend Dinge tat, die man bei kühleren Temperaturen viel besser und vor allem viel fröhlicher erledigen würde, aber dazu war heute keine Gelegenheit.
Darüberhinaus endete der Abend mit einer weiteren Enttäuschung: Ich hatte mir neue Schuhe bei Giesswein bestellt, Barfuß-Sneaker und ich dachte, ich bestelle sie lieber gleich in Größe 40, weil Barfuß-Schuhe doch besser zu groß als zu klein sein können. Ich besitze insgesamt acht Paar Schuhe von Giesswein, davon fünf Paar in 39 und drei in 40. Ich ging also davon aus, dass, wenn 40 nicht passt, es eventuell zu groß sein könnte, aber mit einer Größe muss man ja anfangen zu probieren.
Heute kamen die Schuhe an, Größe 40, wie bestellt - und sie sind zu klein.
Ich finde die Schuhe von Giesswein wirklich toll, aber dieser willkürliche Zuschnitt der Größen, der macht mich total kirre. Jetzt habe ich keine Lust mehr auf weitere Experimente, ich werde die Schuhe einfach nur zurückschbicken und fertig. Keine Neubestellung, weil ich zu sehr davon genervt bin
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Heute war es auf alle Fälle noch zu heiß. Das Thermometer in meinem Büro zeigte 29,7°C, eine Temperatur, bei der ich vielleicht grade so noch existieren, nicht aber denken kann, was in meinem Job heißt, ich stelle das Arbeiten ein und konzentriere mich darauf, niemanden totzumachen.
Denn natürlich ist so eine Bürotemperatur bei mir auch immer direkt proportional mit entsprechend gestiegen schlechter Laune, und wenn die auf über 30°C steigt, wird es erfahrungsgemäß Zeit, meinen Anwalt anzurufen und besser nix mehr ohne seinen Beistand zu machen, reiner Erfahrungswert.
Heute blieb die Temperatur knapp unter 30° und ich begnügte mich damit, dem Leiter Rechnungswesen vorzuführen, wo seine Kontrolle versagt und seine Mitarbeiter Bockmist gebaut haben. Das hilft auch gegen einen Überschuss an schlechter Laune: einfach an andere weitergeben.
Meinen Anwalt habe ich aber außerdem auch noch angerufen, genauer meine Anwältin, die habe ich nämlich ziemlich neu im Rahmen einer sehr guten Zusammenarbeit kennengelernt und sofort adoptiert. Es ist wirklich selten, dass ich Juristen positiv beurteile, diese Frau ist aber auch wirklich eine bemerkenswerte Ausnahme. Blitzschnell im Kopf, solides Fachwissen, hohes Abstraktionsvermögen gepaart mit einer derart erfrischend großen Portion Pragmatismus, dass ich gar nicht anders konnte als sie toll zu finden.
Der Termin gestern, der mich so völlig fertig gemacht hatte, fand mit einem anderen Anwalt statt - und nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, fand ich es das Klügste, die Arbeit diesen anderen Juristen mal ganz nebenbei von einer Kollegin überprüfen zu lassen, weil ich den hohen Verdacht habe, dass der Gute einfach unter unkompensierter Selbstüberschätzung leidet und bevor ich das ausbade, weil er ja für mich arbeitet und die Gegenseite sich grade partyfeiernd ins Fäustchen lacht, finde ich es enorm klug, seine Leistungen mal extern zu evaluieren.
Morgen stehen auch schon wieder diverse Termine im Kalender, aber ab morgen Mittag ist das Leben mit dem veränderten Klima ja derart erleichtert, dass dann jeder Termin sozusagen ein Erholungsspaziergang wird, ich blicke sehr erwartungsvoll auf den morgigen Klimawandel
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Wir waren also schon wieder schwimmen, der zweite Tag mit nassen Haaren, wer mich kennt, kann ermessen, wie verlockend die Aussicht auf Abkühlung war.
Am Abend brachte uns der Onkel zum Flugplatz, der Start ging Richtung Norden und K drehte diesmal linksrum, d.h. ich konnte erst ein Foto von der bebauten Insel machen

und dann ein Foto vom Haus, auf dem man gut erkennen kann, dass der Strand wirklich direkt vor der Haustür liegt, also zumindest direkt genug, dass wir grundsätzlich in Badekleidung mal eben zum Schwimmen gehen.

Kurz vor der Landung schwebte querab noch ein Ballon im Gegenlicht, eine Ballonfahrt ist auch so ein Erlebnis, was ich dringend noch mal machen möchte

Am Abend gingen wir zum Griechen, wo kaum etwas los war, weil die heutige Kirmes wohl für die meisten Menschen interessanter war, es war ein wunderbarer Abend
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Symbolbild für das Wetter des Tages:

Es reichte für einen Fahrradausflug, aber es war ganz sicher kein Strandwetter.
Für mich ist das ja das perfekte Wetter und auch K hat mehrfach erwähnt, wie toll er den Wind findet und wie schön sich das anfühlt, wenn man so durch den Wind fährt.
Ich hätte es vielleicht noch toller gefunden, wenn der Wind aus der anderen Richtung gekommen wäre, aber lieber viel Gegenwind als gar keinen und sich tot schwitzen.
Hier war es ca. 25°C mit viel Wind, man konnte also im T-Shirt Fahrradfahren, besser geht es doch nicht, oder?
Am Vormittag waren wir im Dorf, ich bin das erste Mal dieses Jahr über den örtlichen Flohmarkt gegangen, aber ohne irgendein Teil zu kaufen wieder gegangen, das einzige, was ich im Moment kaufe, sind noch mehr viereckige Behältnisse für meine Küchenschubladen und die gab es dort nicht.
Die gab es zum Glück aber wieder in dem Laden, wo ich die anderen auch schon gekauft habe, sie hatten eine frische Lieferung erhalten, die ich sofort aufkaufte. So hangeln wir uns dann die nächsten Wochen wohl weiter, ich gehe regelmäßig gucken, ob sie wieder Nachschub haben, kaufe dann alles, was da ist, die bestellen nach und so weiter. Ich muss nur aufpassen, dass ich rechtzeitig den Ausstieg schaffe. Aber noch ist Platz.
Dann pflückten wir beim Onkel Erbsen. Die sind in der letzten Woche explodiert, es war fast ein 10l Eimmer voll, den wir ernteten, da der Onkel kein Erbsenfreund ist und sie nur für mich anpflanzt, muss ich sie auch komplett verarbeiten. Zum Glück gibt es ja Tiefkühltruhen.
Am Nachmittag ein paar Einkäufe bei Lidl verbunden mit einer größeren Radtour, am Abend mähte K noch mal den Rasen, dann gab es einen großen gemischten Salat mit allem, was wegmusste und es ist einerseits toll, wenn es so gut schmeckt, aber andererseits traurig, wenn man weiß, dass man es nie wiederholen kann, denn ich habe schon wieder vergessen, was da insgesamt alles drin war.
Für morgen haben wir den Onkel zum Essen eingeladen, ich will mit der phantastischen Grillplatte angeben und nach Münster fliegen wir erst am Montag zurück, Spontanentscheidung, dass wir den halben Montag noch blau machen
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Der Tag begann mit einem Klingeln um 7.40h, das war der Moment als ich grade nackicht durch Haus lief, weil ich Duschen wollte, denn für 8h waren Handwerker angekündigt, die die Wasseruhr tauschen wollten.
Nun, die waren schon um 7.40h da und immerhin stand ich noch nicht unter der Dusche, was die Logistik des Türöffnens deutlich verkompliziert hätte.
Ich suchte mir also einen Bademantel und öffnete dem Handwerker die Tür, natürlich nicht ohne ihn darauf hinzuweisen, dass er entschieden zu früh dran sei und dass ich eigentlich grade hätte duschen wollen.
Er grinste und meinte, dann hätte er ja Glück gehabt, dass er grade noch rechtzeitig vorher da wäre, er würde aber auch nur den Zähler für das Gartenwasser tauschen, ich könne also ruhig duschen gehen.
Dann war Home-Office mit einer sehr interessanten Videokonferenz und um 13h stand K schon wieder auf der Matte, weil wir um 14h einen Termin in Rheda hatten, TGA-Besprechung.
Auch das war ein sehr guter Termin, der Installateur macht einen ausgesprochen kompetenten Eindruck, schlug uns einige sinnvolle Dinge vor und ich glaube, wir können uns einen TGA-Planer sparen und lassen die gesamte Heizung/Kühlung/Lüftungs- und Entwässerungstechnik gleich vom Installateur planen. Der weiß, was er tut, und macht einen sehr pragmatischen Eindruck.
Jetzt brauchen wir noch einen genauso pragmatisch kompetenten Elektriker und dann haben wir die Technik vom Haus im Griff.
Um 16h waren wir in Rheda fertig, fuhren stracks direkt nach Greven, schmissen dort ein paar Dinge in eine Kühltasche, schnappten uns unsere Computertaschen und fuhren zum Flugplatz. Um 18h waren wir in der Luft und um 18.45h auf Borkum.
Hier weht grade ein strammer Ostwind, sehr erfrischend, wenn man aus den 30°C und mehr Temperaturen kommt, die in Westfalen herrschten.
Wegen des starken Ostwinds war die Grasbahn geöffnet, damit man nicht zuviel Seitenwindkomponente beim Landen hat, ein relativ ungewohnter Anflug mit ganz neuen Aussichten

Der Onkel wartete schon und so kamen wir ohne weiteren Aufenthalt schnell nach Hause.
Dort packte ich die Kühltasche aus, schmiss die Reste von gestern in eine Pfanne und jetzt bin ich satt, müde und sehr zufrieden mit dem Tag
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Diese Woche war geprägt von Terminen, die alle nur darauf gewartet hatten, dass die Sommerpause vorbei ist, es war so eine Art kontinuierlicher Feuerwehreinsatz an x-Brandstellen.
Die nächste Woche wird hoffentlich ruhiger und strukturierter, das Schlimmste ist erstmal gelöscht, jetzt gilt es geplante Wiederaufbauhilfe zu leisten.
Dabei fällt mir ein: Der Verwendungsnachweis für die genehmigten Mittel aus der Wiederaufbauhilfe der Flutkatastrophe in Velbert muss auch noch eingereicht werden, an der privaten Front geht es nicht weniger chaotisch zu als im Büro.
Heute Abend fand endlich der Notartermin für die Grundstücksarrondierung in Velbert statt, seit fast einem Jahr planen wir daran rum, jetzt muss nur noch die Stadt den Vertrag genehmigen, immerhin geht es hier langsam voran.
Morgen Nachmittag ist ein Termin für die TGA-Planung in Rheda, auch hier bewegt sich was. Es dauert zwar alles irre lange, aber noch ist nichts eingeschlafen
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Denn K hat heute den Rasen gemäht und das ist jedesmal ein olfaktorischer Overkill, weil der Rasen hier hauptsächlich aus Kräutern besteht.

Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist, denn eigentlich hatte ich die Kräuter nur am Rand längs des Gartenzauns eingepflanzt, aber sie sind wohl gewandert, denn am Zaun sind keine mehr, dafür reichlich quer über die ehemalige Grasfläche.
Und wenn man die mäht, dann gibt es halt diesen überwältigenden Geruch.
Immer wieder fantastisch
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