Als ich morgens aufwachte habe ich K aufgezählt, was ich alles erledigen möchte, das war allerdings nur die Liste, die mir in dem Moment einfiel.
Ich wollte:
- das Bett neu beziehen
- Wäsche sortieren und Waschmaschine anwerfen
- in einen Elektromarkt fahren und Mikrowellen vergleichen
- im Hagebaumarkt Gutscheinklarten mit 20% Rabatt kaufen
-allgemeine Wochenendeinkäufe, damit wir nicht verhungern
Als ich unter der Dusche stand, fiel mir ein, dass ich C ja ein Weihnachtsgeschenk versprochen hatte, was auch noch besorgt werden musste, ich hatte da etwas Passendes in dem Werbeflyer von Expert-Mediapark gesehen, mich aber noch nicht weiter mit größeren Markt- und Preisrecherchen beschäftigt.
Expert-Mediapark ist sowas wie Mediamarkt für die Landbevölkerung, in Münster gibt es einen Mediamarkt, in Greven und Emsdetten nur einen Expert-Mediapark. Ob und welche weiteren Unterschiede es gibt, ist mir nicht klar, war mir bisher aber auch egal.
K wollte aber nicht in einen Elektromarkt fürs Landvolk, er wollte lieber in einen richtigen Elektromarkt, das bedeutete, wir müssen nach Münster fahren, bis wir das geklärt hatten, ging es mehrfach hin und her, weil wir gleichzeitig auch das Problem klären mussten, mit welchem Auto und wo nachher welches Auto steht und lädt oder fährt und getankt werden muss, es war alles etwas konfus, aber am Ende ging es dann perfekt aus.
Der Schnee ist ja wieder komplett weggetaut, wir können also wieder mit dem Tesla fahren, der nur Sommerreifen hat, aber das deutlich preiswertere Fahrzeug ist, weil K an verschiedenen Ladesäulen kostenlos laden kann, d.h. aber auch, dass das Auto nicht bei uns in der Garage steht, wenn es nachladen muss. Insgesamt eine etwas komplizierte Logistik, bisher haben wir es zwar immer geschafft, das brauchbar zu organisieren, es wurde allerdings deutlich komplizierter, als in den letzten Wochen das Problem Schnee dazukam und den Tesla mit seinen Sommerreifen zwischendurch immer mal wieder komplett aus dem Verkehr zog.
Im Moment geht es aber wieder und wir beschlossen, den Tesla von seiner Ladesäule abzuholen und dann zum Mediamarkt zu fahren.
400m neben dem Mediamarkt ist Samstags immer Flohmarkt, wir waren heute spät dran, aber zu meiner Begeisterung war noch nicht alles abgebaut, ich konnte also noch eine schnelle Runde über den Flohmarkt drehen und fand zu meinem Glück genau die Verkäuferin mit der Hose, die ich bei ihr schon vor zwei Monaten gesehen hatte und sehr, sehr schick fand, die mir damals mit 20 Euro aber zu teuer erschien und dann hatte ich mich zwei Monate über meinen Geiz geärgert.
Heute war genau diese Verkäuferin wieder da und hatte die Hose offensichtlich noch nicht verkauft. Ich fragte nach dem Preis und sie sagte 5 Euro und ich freute mich und bezahlte sofort ohne zu Handeln. Manchmal hat man einfach Glück. (Ich habe die Hose inzwischen natürlich anprobiert und sie passt perfekt. Noch mal extra Glück, ich bin mehr als zufrieden mit dem Ausgang dieser Geschichte.)
Nach diesem erfolgreichen Hosenkauf war das Highlight des Tages abgehakt, im Mediamarkt kauften wir dann noch erfolgreich das Weihnachtsgeschenk für C - es war im Mediamarkt übrigens preiswerter als das groß beworbene Sonderangebot bei Expert-Mediapark, K meinte, er hätte gleich so ein komisches Gefühl gehabt bei dieser Elektro-Kette für die Landbevölkerung.
Danach fuhren wir zu Subway und kauften zwei Subs, die wir aber nicht vor Ort essen konnten, weil es bei Subway seit neuestem nur Pepsi-Getränke gibt und die mag ich nicht, ohne Getränk kann ich aber auch kein Sub essen, also ließen wie sie einpacken und fuhren damit nach Hause.
Als wir dort ankamen, waren die Subs schon ziemlich ausgekühlt, wir aßen sie trotzdem, für den Rest des Tages war mir dann schlecht.
Die anderen Punkte meiner to-do-Liste habe ich auch noch abgehakt, das Bett ist frisch bezogen und drei Maschinen Wäsche sind durchgelaufen, ich habe Gutscheinkarten vom Hagebaumarkt erworben und allgemeine Essenseinkäufe erledigt, es blieb zwar bis zum Schluss alles etwas konfus und durcheinander, aber erledigt ist erledigt.
Weil uns beiden am Abend immer noch schlecht war von den kalten Subs, hatte keiner Hunger, es musste nichts gekocht werden, sehr bequemer Ausklang des Abends
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Es kommt sehr selten vor, dass ich Schlafprobleme hatte, aber heute morgen war um kurz nach vier die Nacht zu Ende, ich wurde wach, weil ich auf Toilette musste und danach war ich quietschewach und konnte noch nicht mal leise weiter vor mich hin dösen, weil mir das zu langweilig war.
Im Büro stand die letzte Runde Aufsichtsräte für dieses Jahr auf dem Programm, danach fällt die allgemeine Anspannung so schlagartig auf Null, dass es immer wieder faszinierend ist, es zu beobachten.
Am Abend war Kleiderkreisel in Bielefeld, diesmal kam die Mutter mit und C mit einer Freundin war dabei.
K hatte den Fahrdienst übernommen und da Männer beim Kleiderkreisel verboten sind, fuhr er, während wir kreiselten, auf den Bielefelder Weihnachtsmarkt und. jagte sich eine Portion Reibekuchen.
Nach dem Kleiderkreisel machten wir noch einen Zwischenstopp beim Chinesen, dann setzten wir die Mutter wieder ab und fuhren nach Hause.
Jetzt bin ich angemessen müde
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Noch eine weitere Stunde weiter hatte ich mich selber soweit im Griff, dass ich bürotaugliche Geschäftstüchtigkeit vortäuschen konnte, der Rest des Tages verlief ohne besondere Vorkommnisse.
Am Abend war kurz mein Handy weg, ohne dass es weg sein konnte, das war eine sehr seltsame Situation.
Das Beste an meinem wieder voll funktionstüchtigen Autoradio ist die Tatsache, dass es sich wieder ohne Probleme und sofort nach dem Start mit meinem Handy verbindet und dann den jeweils aktuell angefangenen Podcast über die Lautsprecher wiedergibt.
Das ist nicht nur deswegen toll, weil ich endlich wieder Podcast hören kann, sondern weil ich auch endlich wieder grundsätzlich beruhigt sicher bin, dass ich mein Handy nicht irgendwo liegengelassen oder vergessen habe. Wenn im Autoradio ein Podcast spielt, ist absolut sicher, dass mein Handy in der Nähe ist.
Heute war es also so, dass ich beim Autofahren einen Podcast gehört hatte, dann hielt ich an und stieg aus, ging in einen Einkaufsladen, suchte mein Handy in der Handtasche und es war nicht da.
Auch ein Auskippen des gesamten Handtascheninhalts brachte kein Handy zum Vorschein, die Uhr sagte, das Handy wäre gerade nicht mit ihr verbunden, einzige logische Erklärung, es war noch im Auto.
Also ging ich zurück zu meinem Auto, um das Handy zu holen, nur, da war es nicht.
Jetzt sagte die Uhr, dass das Handy circa 2 m entfernt sei, es klingelte aber nicht.
Ich war kurzfristig komplett ratlos, denn wenn es runtergefallen wäre beim Aussteigen, dann müsste es klingeln, wenn ich es über die Uhr suche, das tat es nicht. Es war aber auch nicht weiter entfernt, das sagte mir die Uhr ja eindeutig und es gab auch gar keine Möglichkeit, dass es schon länger weg sein könnte, denn ich hatte bis gerade eben ja noch Podcast im Auto gehört.
Ziemlich verwirrt, suchte ich auf dem leeren Beifahrersitz, unter dem Beifahrersitz, unter dem Fahrersitz, neben den Sitzen, zwischen den Sitzen und sogar auf dem Rücksitz alles ab, das Handy war nicht da, die Uhr brachte es auch nicht zum Klingeln, trotzdem zeigte sie ständig an, es wäre sehr dicht in der Nähe.
Bis ich auf die Idee kam, im Kofferraum nachzuschauen, und da war es dann.
Wie es in den Kofferraum gekommen ist, wann ich es da reingelegt habe, warum ich es da reingelegt habe oder ob ich es da überhaupt reingelegt habe, kann ich alles nicht sagen.
Ich vermute, das Handy ist durch einen Riss im Raum – Zeit – Kontinuum geflutscht, hat sich kurz dematerialisiert, um sich anschließend im Kofferraum wieder zu materialisieren. Zumindest erscheint mir das eine deutlich angenehmere Erklärung als die Alternative, nämlich, dass ich schneller verblöde, als mir lieb ist.
K hatte in der Zwischenzeit Sushi beim Abholjapaner besorgt, ich finde, das sollten wir öfter machen, wenn es nicht immer so eine umständliche Aktion wäre (lange Wartezeit, kein Parkplatz vor dem Restaurant, nerviger Stadtverkehr in der Innenstadt)
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Im Winterfährplan fahren deutlich weniger Fähren, genaugenommen nur noch eine am Tag nach Eemshaven, was die schnellere und preiswertere Fährverbindung ist, uns passte die Abfahrzeit um 13.30h heute aber sehr gut, denn so konnten wir erst noch entspannt ausschlafen, dann das Haus abreisefertig machen, den Müll verteilen, uns vom Onkel verabschieden, am Kleinbahnschalter am Bahnhof einen Zwischenstopp einlegen, um schon mal eine Fahrkarte für die Weihnachtsanreise zu besorgen, in Ruhe zur Fähre fahren, um bei strahlendem Wintersonnenwetter gegen 15h in Eemshaven anzulegen.
Wir hatten fast die Poleposition - zweites Auto ganz vorne, so dass ich auch mit großer Faszination das Anlegemanöver beobachten konnte.
Die Fähre kann seitwärts fahren, in dieser Deutlichkeit war mir das tatsächlich bis heute nicht bewusst geworden.

Wir kamen am Anleger an, hatten ihn aber locker um mehr als eine Schiffsbreite verfehlt. Und dann fuhr die Fähre einfach seitwärts, um am Ende genau passend am Anleger festzumachen. Ich war fasziniert und K sagte nur ganz trocken, dass die Fähre doch ein Bugstrahlruder hat und deshalb wäre das völlig normal.
Ich wünsche mir jetzt ein Auto mit Bugstrahlruder, das würde das Einparken enorm vereinfachen.
Anschließend fuhren wir nach Leer, um den Vater zu besuchen, ich hatte schon seine Weihnachtsgeschenke dabei, weil ich es wahrscheinlich vor Weihnachten nicht mehr schaffen werde, ihn zu besuchen. Er war fidel und gut drauf, aber wie jedesmal, wenn er den Sachstand abfragt, schwer enttäuscht, dass bisher noch keines seiner Enkelkinder fertig promoviert hat.
N promoviert seit ungefähr
Tja schade, aber da kann ich ihm nicht helfen, da muss er sich wohl gut weiter fit halten, um das noch zu erleben.
Als wir am Abend in Greven ankamen, packte K die Pakete mit den erfolgreich verkauften Ebay-Teilen und ich überlegte mir mal wieder, dass es das, was früher ebay Kleinanzeigen war, heute eigentlich gar nicht mehr braucht. Wenn man heute als privater Verkäufer bei ebay genauso kostenlos verkaufen kann wie früher nur bei ebay Kleinanzeigen, dann hat man doch alles, was man braucht oder anders ausgedrückt: Wer braucht noch ebay Kleinanzeigen? Ich habe deshalb die App jetzt auf meinem Handy gelöscht.
Meine alte AppleWatch ist für einen guten Preis weggegangen, eine von Ks alten Fritzboxen hat einen nicht so guten Preis erzielt, aber jetzt ist sie auch weg und ich freue mich über jedes Teil, was das Haus verlässt.
Wolle liegt hier noch, unendlich viel Wolle, alle Qualitäten, sehr viel Öko-Wolle, von selbstgeschorenen Schafen handgesponnen, handgefärbt und was weiß ich noch handgemacht (nicht zum Knäuel gewickelt, sondern nur lose als 100g Docken gelegt), der Kram kostet auf den aktuellen Öko-Weihnachtsmärkten ein Heidengeld, ich bin nur aktuell einfach zu bequem, mich um den Verkauf zu kümmern.
Die Sockenwolle dagegen ist fast komplett weg, das hat sehr gut geklappt
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Das obige Foto übrigens vor allem zu Dokumentationzwecken, dass der Nachbar nun seine Mauer auch hat abreißen lassen, um Einstellplätze auf dem Grundstück anlegen zu lassen, allerdings hat er statt einer neuen Mauer einen sensationell hässlichen Stabgitterzaun als Ersatz aufstellen lassen und ich finde das unter dem Aspekt, dass dadurch unser Haus im direkten Vergleich daneben noch mal deutlich hübscher geworden ist, zwar ganz okay, trotzdem werde ich nicht verstehen, warum Leute, die wirklich nicht am Hungertuch nagen, sich für so eine schäbbige Billiglösung entscheiden. Obwohl, ich fürchte fast, dass es so viel preiswerter gar nicht geworden ist, weil ich gesehen habe, welche Firma er mit der Ausführung beauftragt hat. Aber nun ist es so und ich habe mich heute jedesmal beim Nachhausekommen gefreut, dass ich so einen Zaun nicht vor dem Grundstück habe.
Tagsüber haben wir allerlei Dinge erledigt, im Baumarkt Schrauben gekauft, im Dorf die Fahrkarten für morgen abgeholt, anschließend dem Onkel einen neuen Fernseher und einen neuen Drucker mit Kopierer gebracht und eingerichtet und auf dem Rückweg noch ein Paket mit einem anderen Fernseher mitgenommen, der passenderweise heute noch beim Onkel angekommen ist.
Das mit den Fernsehern war jetzt eine echte Ringtauschaktion. Der Fernseher beim Onkel ging kaputt, er brauchte also Ersatz, allerdings durfte der Ersatzfernseher nicht größer als 24 Zoll sein, weil wegen eingeschränktem Platz und so.
Wir hatten noch einen 24 Zoll Fernseher, hing bei N im Zimmer, und wir hattenn uns schon länger überlegt, dass ein 24er TV für dieses Zimmer eigentlich zu klein ist.
Also bestellte K einen neuen Highttech-32 Zoll Fernseher, allerdings nicht für Ns Zimmer, sondern für die Wohnküche. Dort hing bereits ein 32 Zoll Fernseher, der hatte nur deutlich weniger Smart-Technik als das neue Gerät.
Der bisherige 32 Zoll Fernseher aus der Wohnküche ging zu N ins Zimmer und seinen 24 Zoll TV bekam der Onkel.
In der Wohnküche haben wir jetzt einen Fernseher, der auf Sprachsteuerung reagiert, das ist sehr praktisch, dann muss man endlich nicht mehr dauernd nach der Fernbedienung suchen.
Als alles installiert und eingerichtet war, war es dunkel, ich wollte aber unbedingt noch einmal zum Strand, also kramte ich die Stirnlampe raus und wir machten einen Abendspaziergang bis zum Wasser.
Reine Nachtaufnahmen kriegt das iPhone nicht hin, aber wenn man ein bisschen Licht mit einer Stirnlampe aufs Wasser wirft, dann klappt es plötzlich wieder.

Nach dem ich das entdeckt hatte, musste ich natürlich noch viel mehr fotografieren,

ganz unten das Meer mit den Lichtern von Eemshaven im Hintergrund, dadrüber K, wie er schon wieder Richtung Ofen strebt (es war auch echt usselig kalt am Wasser) und ganz oben der elektrische Leuchtturm mit zwei Strahlen vom neuen Leuchtturm dahinter, eingerahmt vom Funktturm und der Heimlichen Liebe
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Kommentar von K: Neun von zehn übersetzen die mit fast jede:r Neunte, das aber korrekt gegendert.
Prioritäten setzen, so wichtig.
Weil das Fliegewetter so unkalkulierbar und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fliegbar gewesen wäre, hatte ich für heute die Fähre gebucht, weil es einiges auf der Insel zu erledigen gab. Die Kombi aus Auto und Fähre hat eine deutlich höhere Zuverlässigkeit, dauerte mit 260 Minuten von Haustür zu Haustür allerdings rund zweieinhalb mal solange, aber man muss ja auch nicht immer nur hetzen.
Die Fahrt durch Holland brachte ein paar schöne Fotos,

als wir auf Borkum ankamen, begann es zu schneien.
Die Bestellungen aus der Black-Friday-Cyber-Monday-Woche hatte K alle zum Onkel schicken lassen, nach dem Auspacken des Autos fuhren wir also als erstes los, um die gelieferten Pakete abzuholen.
Unter anderem hatte K hier für das Borkum Büro genau das gleiche Multifunktionsgerät gekauft wie das, was wir schon seit drei Jahren in Greven haben, haushaltsübergreifend einheitliche Technik ist schon etwas sehr Angenehmes und außerdem können wir jetzt endlich die Sammlung von vier Einzelgeräten aussortieren. Wir besitzen jetzt also endlich auch auf Borkum einen Farblaserdrucker-Scanner-Fax und Kopierer mit Airprint und stressfreier, funktionierender WLAN-Verbindung.
Das Gerät in Greven habe ich vor drei Jahren auch als Sonderangebot zum Jahresende erworben. Damals wusste ich nicht, was mich erwartet, sondern kaufte rein nach Preis und Leistungsbeschreibung. Es erwies sich dann aber erfreulicherweise als sehr leistungsstabil, anwenderfreundlich und vielseitig, als ich es deshalb ein halbes Jahr später auch für Borkum kaufen wollte, hatte sich der Preis verdoppelt, weshalb ich dankend verzichtete.
Erst jetzt wurde es wieder zu einem ähnlich guten Preis wie vor drei Jahren angeboten und der Händler verschickte sogar auf die Inseln. (Dauerproblem bei Bestellungen, sehr viele Händler liefern nicht auf die Insel oder wenn, dann nur für einen irren Aufpreis.)
Versand nach Borkum war die einzige vernünftige Transportmöglichkeit, das Gerät ist nämlich so groß, dass ich es in meinem Auto nur auf dem Beifahrersitz transportieren kann. Ausgepackt passt es aber genau auf das Schränkchen unter der Schräge.

Weitere spannende Erkenntnis des Tages: Unser altes Blink-Konto funktioniert noch, wir müssen kein teures Abo abschließen, um weiter Videos unserer Überwachungskameras zu erhalten.
Überwachungskameras haben wir ja schon seit vielen Jahren in beiden Häusern installiert, wenn man Häuser regelmäßig alleine lässt, ist es ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass sich fremde Leute nicht unbemerkt reinschleichen können.
Das erste Kamerasystem, was wir im Einsatz hatten, kam von der Firma Belkin, die Kameras zeichneten alle Bewegungen in ihrem Umfeld auf und verschickten dann kurze Videos per E-Mail.
Irgendwann teilte Belkin mit, sie würden diese Kameras nicht mehr unterstützen, wir brauchten also ein neues System und landeten bei Blink, dem Überwachungssystem aus dem Hause Amazon.
Die Blink-Kameras verschicken keine E-Mails, sondern speichern alle Videos in einer Cloud, die man über eine App abrufen kann. Als wir uns für das System entschieden und unseren Account registrierten, war die Cloud-Nutzung bis X-GB kostenlos. Vor ungefähr einem halben Jahr bekamen wir eine E-Mail, in der uns Amazon mitteilte, dass wir ab sofort ein kostenpflichtiges Abo für die Nutzung der Cloud abschließen müssten, 10 €/Monat, sonst nix mehr Video gucken bei Bewegung vor der Kamera.
Das wurde dann auch in der App angezeigt, die dramatisch die Tage runterzählte bis zu dem Zeitpunkt, wo alles weg ist, wir hielten tapfer durch und warteten ab - und als der Tag der Abschaltung gekommen war, war alles wie vorher, nur eine Zentrale, die wir als allerletzte und eine ganze Zeit nach unserer ursprünglichen Registrierung zu unserem Account hinzugefügt hatten, die sendete keine Videos mehr. Damit konnten wir leben, alle Kameras in den beiden Haupthäusern sendeten problemlos weiter Videos, der zum Zeitpunkt der Registrierung als kostenlos angelegte Account blieb kostenlos.
Dann war es aber so, dass K noch weitere Kameras gekauft hatte und vor genau einem Monat eine zusätzliche, neue Kamera hier im Borkumhaus in das System einband. In dem Moment, wo diese Kamera aktiviert war, erschien die Meldung, dass wir jetzt für einen 30-tägigen Probemonat mit voller Videoaufzeichnung freigeschaltet wären, wenn wir aber danach die Cloud weiter nutzen wollten, müssten wir ein Abo usw.
Heute war dieser eine Monat um, die App meldete, dass wir ab sofort keinen Zugriff auf die Videoaufzeichnung mehr hätten - und schaltete sich wieder in den alten Umsonst-Modus. D.h. es läuft alles so wie früher, die Sorge, dass wir uns durch das Einbinden der neuen Kamera unser altes Umsonst-Abo zerschossen haben könnten, war unbegründet, ich finde die Abzocke-Methoden von Amazon hier allerdings schon ziemlich krass
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Ich dagegen bin ja eh nicht so der Weihnachtsmarktfan und Reibekuchen esse ich auch lieber drinnen und im Warmen und wenn möglich auch nicht ganz so fettige, aber die Geschmäcker sind halt verschieden.
Da ich aber weiß, wie wichtig K seine jährlichen Reibekuchen sind, begleite ich ihn auf den Weihnachtsmarkt und wenn ich Glück habe, können wir nach dem Verzehr der Reibekuchen auch wieder gehen. Ich nenne das aufopferungsvolle Liebe meinerseits, K meint, er könne mir umgekehrt einen Gefallen tun, wenn er extra lange mit mir über den Markt schlendert und bereitwillig alles anguckt, um mir ein paar ganz besonders schöne Weihnachtsmarktmitbringsel zu kaufen.
Da ich inzwischen ausreichend Mützen, Handschuhe und Pulswärmer besitze, die Gewürze von dem Weihnachtsmarktbesuch von vor fünf Jahren sind auch noch nicht verbraucht, und weder Bienenwachskerzen noch Strohsternanhänger in unseren Haushalten fehlen, wird das mit dem Einkaufen auf dem Weihnachtsmarkt immer komplizierter.
Dieses Jahr bin ich, knapp hatte K seinen dritten Puffer verspeist und sich die Finger saubergewischt, energisch Richtung Ausgang und Autoparkplatz gestrebt, einen kleinen Schlenker habe ich eingebaut, weil ich mich partout nicht noch mal durch die superdichte Menschenmenge vor dem großen Bier- und Glühweinstand drängeln wollte und außerdem war mir kalt.
Das mit dem Kaltsein ist ja auch so eine seltsame Sache, es reicht eine kleine klitzekleine Stelle am Körper, die kalt ist und schon fühlt sich alles schlecht an.
Eigentlich war ich dieses Jahr auf das Rumstehen auf dem Weihnachtsmarkt gut vorbereitet, ich hatte meine dicken Fellschuhe an, meine Daunenjacke, Skiunterwäsche samt Ski-Kniestrümpfen (gab es bei Falke und ist wirklich eine feine Sache), außerdem Handschuhe, Pulswärmer einen Schal und Ohrenklappen, alle kritischen Stellen wie Füße, Hände, Ohren und Nacken waren also kuschelig warm. Ich sah in dieser Eisbärverpackung zwar maximal dämlich aus , aber in Schönheit erfrieren war noch nie eine für mich interessante Option.
Doch es gab eine kleine Stelle am unteren Rücken, ein schmaler Streifen von vielleicht zwei, höchstens drei Zentimeter, knapp überm Hosenbund und unterhalb der Nieren, der war kalt. Weshalb der kalt war, ist nicht erklärlich, denn natürlich war ich an dieser Stelle ordnungsgemäß bekleidet, ich trug ja sogar die Skiunterwäsche, bei der das Unterhemd bis weit über den Po reicht, darüber einen Pulli und dadrüber die Daunenjacke - aber trotzdem war dieser kleine Streifen kalt und das reichte, damit ich mich insgesamt kalt und unwohl fühlte, es war alles in höchstem Maße unerfreulich.
Zum Glück blieben wir nicht lange auf dem Weihnachtsmarkt, das Kaltgefühl dagegen blieb noch eine ganze Zeit länger, ich musste es im Auto mit der Sitzheizung auf höchster Stufe bekämpfen, das war alles sehr seltsam.
Zuhause habe ich dann versucht rauszukriegen, was genau an dieser Stelle im Körper für Organe sitzen und konnte irgendwie keine finden. Die Nieren sind höher, die Leber und die Milz sind da auch nicht, eigentlich ist da exakt gar nichts außer Rücken und mein Arztsohn, den ich dann danach befragte, meinte, genau das wäre die Erklärung. Weil da eben nix ist, ist dieser Bereich auch weniger gut durchblutet und dann fühlt es sich dort auch schneller kalt an.
Ich finde, das hat die Natur sehr schlecht eingerichtet
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Es gibt eine Historie, weshalb mein Auto von dieser Werkstatt grundsätzlich geholt und wieder zurückgebracht wird, weil es nämlich nicht mehr die Grevener VW-Werkstatt ist, in der mein Auto behandelt wird, sondern eine Konkurrenz-VW-Werkstatt, die rund 30km entfernt liegt.
Die Grevener VW Werkstatt heißt "Auto Krause", die andere, fünf Orte weiter weg liegende VW-Werkstatt heißt "Auto Krause Familie" und man kann an diesem Namensunterschied schon erkennen, dass es da wohl mal einen Zwist unter den Erben der Eigentümern gegeben haben muss, der aber schon länger her ist, denn das ist schon seit vielen Jahren so.
Ich hole etwas aus:
Seit 2009 besitze ich einen Golf GTI. Zunächst hatte ich einen "normalen" GTI, seit 2015 die Cabriovariante.
Nachdem ich den ersten GTI frisch übernommen hatte, brachte ich ihn zur Inspektion in die Grevener VW-Werkstatt, größere Probleme gab es nicht mit dem Auto, so weit alles normal, sehr viel Kontakt zu Menschen in dieser Werkstatt hatte ich nicht, es gab ja auch keine besonderen Themen außer dieser einen Jahresinspektion.
Dann hatte mein Auto aber einen Motorschaden, einfach so, ohne Grund. Während der Fahrt spuckte er plötzlich große Mengen
Ich fand 6.000 € viel, das ganze Auto hatte nur 8.000 € gekostet als ich es zwei Jahre vorher gebraucht gekauft hatte und alles andere war noch tippitoppi, es fühlte sich insgesamt aber irgendwie alternativlos an. K riet mir, mit der Werkstatt zu verhandeln und nachzufragen, ob es nicht auch einen gebrauchten Motor gäbe, das wäre doch sicherlich preiswerter. Ich fragte also nach alternativen Reparaturmethoden, die aber lehnte die Werkstatt rigoros ab, so etwas würden sie nicht machen, die Reparatur kostet 6.000 €, bitte hier den Auftrag unterschreiben.
Weil ich mich über die Arroganz und den Ton, in dem sie mit mir redeten, sehr ärgerte, suchte ich nach gebrauchten GTI-Motoren bei ebay. Ich kaufe ja immer alles bei ebay, warum also nicht auch einen gebrauchten GTI-Motor. Mir erschien das sogar sehr wahrscheinlich, dass es so etwas geben müsste, denn der durchschnittliche GTI verstirbt nicht aus Altersschwäche, sondern weil sein Besitzer die Möglichkeiten von so einem kleinen, nicht allradangetriebenen 200PS-Autochen unterschätzt hat. GTIs sind sehr gut darin, sich um Bäume zu wickeln und nach so einem suchte ich, sozusagen Organspender nach Verkehrsunfall für eine
Und tatsächlich fand ich einen, inklusive dem passenden Chirurgen, es gab nämlich eine kleine Werkstatt im Sauerland, die genau diesen Service anbot. Bei dieser Werkstatt kaufte ich also den neuen, gebrauchten Motor für mein Auto inklusive Einbau und Hängerabholung des Autos bei der Werkstatt in Greven kostete mich der Spaß dann weniger als die Hälfte und ich war sehr zufrieden.
Als ich der Grevener Werkstatt mitteilte, dass ich den Wagen nicht bei ihnen reparieren lasse, sondern dass er abgeholt und woanders hin transportiert wird, wo er einen gebrauchten Motor bekommt, da dauerte es nur ungefähr eine Stunde, bis ich plötzlich ein neues Angebot für die Motorreparatur bekam, jetzt sollten es nur noch 4.000 € kosten und ich bekäme einen ganz neuen Motor und müsse mich nicht mit etwas Gebrauchtem rumärgern.
Dieses Angebot fand ich dann solche eine Unverschämtheit, dass ich von dem Tag an, überhaupt gar nie mehr etwas mit dieser Werkstatt zu tun haben wollte.
Als ich 2015 das GTI-Cabrio bekam, habe ich den normalen GTI verkauft und es stellte sich heraus, dass der Käufer der Werkstattleiter der Grevener VW-Firma war, der den Wagen für seine Tochter haben wollte. Dieser Werkstattleiter ist ein ungemein netter Mensch und natürlich erzählte ich ihm die Geschichte mit dem günstigeren Reparaturangebot, mit dem seine Firma erst in dem Moment um die Ecke kam, als sie begriffen, dass ich ihnen doch nicht so ausgeliefert bin, wie sie wohl angenommen hatten.
Er entschuldigte sich ausführlich für seine Firma und meinte, ich könne mit dem Cabrio aber jederzeit zu ihm kommen, er würde sich persönlich darum kümmern, dass ich gut behandelt würde.
Also probierte ich es aus und war sehr zufrieden. Dieser Werkstattleiter vermittelte mir wirklich den Eindruck, als wäre ich sein persönlicher Lieblingskunde, kümmerte sich um alles und schlug mir sehr sinnvolle und gute Lösungen vor, wenn es mal schwieriger war, ich war sehr zufrieden.
Aber dann, eines Tages bekam ich von diesem Werkstattleiter einen privaten Anruf, in dem er mir mitteilte, er hätte sich sehr mit seinem Arbeitgeber überworfen und würde ab sofort nicht mehr in Greven für Auto Krause, sondern 30km und fünf Dörfer weiter für Auto Krause Familie arbeiten, und er würde mich gerne als Kundin behalten, deshalb bot er mir einen dauerhaften Hol- und Bringservice für mein Auto an, wenn ich mit ihm zu seinem neuen Arbeitgeber, der Auto Krause Familie wechsele.
Das war keine schwierige Entscheidung und seitdem wird mein Auto halt abgeholt und wieder gebracht, wenn es inspiziert werden möchte.
Diese modernen Autos wissen ja immer selber, wann was gemacht werden muss, das ist sehr praktisch, man muss sich als Eigentümer im Grunde um kaum noch etwas kümmern, wenn man einmal seine Bankkarte mit Abbuchungserlaubnis hinterlegt hat.
Das einzige, was sie nicht anzeigen, ist der fällige TÜV-Termin. Der wäre bei meinem Auto dieses Jahr im Juli gewesen, da es mich aber nicht daran erinnerte, ist auch nichts passiert, ähem räusper, aber darum hat sich der freundliche Werkstattleiter heute auch gekümmert. Und das Radio läuft auch wieder ohne Macken, das war ein sehr erfolgreicher Werkstattbesuch für mein Auto heute
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Ich habe nämlich heute aufgeräumt und wenn ich so etwas anfange, weil ich da grade Lust zu habe, dann ist nachher nicht nur alles ganz ordentlich, sondern ich bin auch noch hochzufrieden mit mir und sehr froh über so einen gelungenen Tag.
Im Grunde ist es ganz einfach: Wenn man glücklich sein will, muss man nur von der richtigen Seite auf die Dinge schauen.
Grundsätzlich hört sich Aufräumen ja nicht nach einer spaßbringenden Tätigkeit an, liegt aber nur daran, dass man es oft als lästige Tätigkeit betrachtet. Wenn man sich darüber freut, dass man endlich mal ausreichend Zeit und Schwung hat, die Dinge auf- und wegzuräumen, die schon seit Wochen oder Monaten die Schönheit der Einrichtung behindern, dann ist das eine tolle Sache, denn man wird ja sofort belohnt, nämlich mit einer Wohnung, in der man sich richtig wohlfühlen kann.
Als ich fertig war, wollte ich den Raum auch noch richtig stylisch schön leuchten lassen, Ambiente pur.
Ich habe außer der über Hue gesteuerten, indirekten Beleuchtung auch noch ein paar Kerzen angezündet und mich sehr über den Teelichthalter mit dem Hirsch gefreut, den ich am Mittwoch auf dem Flohmarkt für 50 cent gekauft habe. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass der so hübsch aussieht.

Sehr begeistert bin ich übrigens auch über die beiden Aufsatzplatten für den Induktionsherd.
Kennengelernt habe ich die über die neue Küche auf Borkum, bei der hat mir der Küchenverkäufer nämlich gesagt, dass es für den Herd, den ich auf Borkum habe, passendes Zubehör gibt und ich habe eine Grillplatte und einen Teppanyaki-Aufsatz bestellt und bin sehr zufrieden damit, denn die Grillplatte ersetzt problemlos jeden externen Grill, man kann darauf von Steaks über Gemüse bis hin zu Scampis wirklich alles so perfekt grillen, dass man überhaupt keinen anderen Grill mehr braucht. Ich hätte es nicht geglaubt, wenn ich es nicht selber erlebt hätte, aber auf dieser Grillplatte habe ich inzwischen schon mehrfach so perfekte Steaks gegrillt, dass jedes Steakhaus neidisch werden könnte. Das beste ist, dass das fast fettfrei funktioniert, was bedeutet, es gibt keine verspritzte Sauerei anschließend wegzuwischen und die Grillplatte selber lässt sich völlig problemlos in der Spülmaschine reinigen.
Der Teppanyaki-Aufsatz ist auch super, darauf kann man Kochen wie beim Japaner und da ich japanisches Essen sehr schätze, bin ich mit dieser Platte natürlich im siebten Himmel, endlich kann ich auch die heißen Gerichte selber machen, ich bin mit beiden Aufsätzen hochzufrieden.
Da beide Platten offiziell Sonderzubehör für das Neff-Kochfeld sind, was ich nun auf Borkum habe, brauchte es eine Weile, bis in meinem Kopf die Frage entstand, wieso eigentlich nur für Neff-Herde. Muss doch auf jedem Induktionsherd funktionieren.
Ich googelte etwas und erfuhr, dass man ein sogenanntes "Flex-Induktionsfeld" dafür braucht, also einen Induktionsherd, bei dem die einzelnen Kochstellen nicht einzeln sind, sondern zusammengeschaltet werden können.
Genau so einen Induktionsherd habe ich auch in Greven. Als ich das begriffen hatte, wollte ich diese Aufsatzplatten natürlich unbedingt auch für Greven haben. Zunächst scheiterte es daran, dass ich Schnappatmung bekam als ich sah, was die Platten laut Hersteller kosten sollen. DAS fand ich dann doch etwas sehr viel. Was ich für die Platten auf Borkum bezahlt habe, weiß ich nicht, die waren im Gesamtpreis der Küche enthalten.
Ich googelte also rum und entdeckte, dass man die auch bei ebay kaufen kann und dass es dann deutlich! preiswerter wird.
Inzwischen sind beide Platten angekommen und die Grillplatte haben wir gestern auch schon erfolgreich eingeweiht - es funktioniert auf diesem Herd genauso super wie auf Borkum und ich bin rundum zufrieden damit.

Heute gab es allerdings nichts Gegrilltes, sondern Suppe, schließlich ist heute Samstag.
K hat auch mit aufgeräumt, er hat sich unter anderem darum gekümmert, meine alte AppleWatch zu fotografieren, ordentlich einzupacken und bei Ebay einzustellen. Zurückgesetzt hatte ich sie schon, es war also alles erledigt, es musste sich jetzt nur noch ein Käufer finden. Knapp hatte K die Uhr eingestellt, fragte der Erste nach dem Batteriezustand - und ich hatte keine Ahnung. Ich weiß zwar, dass der Batteriezustand der Uhr immer noch sehr gut ist, aber die konkrete Prozentzahl des Batteriezustandes hatte ich natürlich vergessen vor dem Zurücksetzen nachzuschauen.
Also habe ich die Uhr wieder ausgepackt, gekoppelt, festgestellt dass die Batterie noch eine Ladekapazität von 85% hat, dann konnte ich sie wieder zurücksetzen und erneut verpacken. Was für ein Umstand, aber immerhin habe ich jetzt ein Foto als Beweis für den guten Batteriezustand
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Ich habe heute aber auch das erste Mal seit langem wieder Home-Office gemacht und das bestand hauptsächlich aus Telefonieren, dadurch entstand kein klassisches Bürogefühl, weil ich dafür viel zu wenig am PC saß und so kam wohl das Samstagsgefühl auf.
Dazu kam, dass ich heute aber auch mit der Home-Office-Telefoniererei sehr früh Schluss machte, denn es stand ein Familienausflug zu Solkenfalke an.
Dort wurde heute Black-Friday gefeiert mit 20% Rabatt auf alles, eine perfekte Gelegenheit den schon länger geplanten Familienausflug ins Sauerland endlich umzusetzen.
N sagte ab, er wollte sich lieber in Berlin einen schönen Tag im Spa machen, er hat nämlich heute Geburtstag und ich feierte mit ihm 32 Jahre Mutterschaft.
Aber J war extra um 6h in Hamburg aufgestanden, um sich in den Zug zu schmeißen, der gegen 13h hier in Greven ankam, den sammelten wir also ein und fuhren weiter nach Kamen, wo C gegen 14h aus Bielefeld ankam, dann waren wir komplett , fuhren zu viert weiter und trafen gegen 15h im Sauerland im Werksverkauf ein, wo wir großzügig einkauften.
Ich hatte einen Sockenfalke-Einkaufsfonds aufgelegt, in den ich all die Werbeprämien einzahlte, die die Kinder dadurch verdienten, dass sie ein C24-Konto mit meinem Einladungslink eröffneten (C24 zahlt nur für das Eröffnen des Kontos 70 €, selbstverständlich haben wir dort alle ein Konto eröffnet, schneller kann man kein Geld verdienen. Außerdem zahlt C24 aber auch noch 4% Zinsen aufs Tagegeld, solche Angebot sollte man nicht ausschlagen.)
Wie auch immer, wir waren finanziell gut gerüstet und mit einem Rabatt von 20% auf alles, selbstverständlich muss man dann den halben Laden aufkaufen.
Es war also ein sehr schöner und einkaufstechnisch sehr erfolgreicher Tag, ich besitze jetzt drei neue Falke-Strick-Strumpfhosen für 40% des normalen Ladenpreises, absolut betrachtet ist auch das noch viel Geld für eine blöde Strumpfhose, aber wenn ich mir selber oft genug vorsage, dass ich reich bin und mir das alles leisten kann, dann glaube ich mir das auch irgendwann - und falle dann in ein nur schwer bremsbares Einkaufsfieber.
Auf alle Fälle sind jetzt alle wieder gut mit Socken versorgt, und insgesamt war das ein wirklich gelungener Ausflug
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