In den nächsten Tagen haben wir dann aber auch gemeinsame Termine, einmal beim Küchenbauer, um die Badmöbel zu besprechen und einmal beim Ofenbauer um die Sauna zu besprechen. Die Handwerker entwickeln offensichtlich vermehrt lustige Crossover-Fähigkeiten, aber wenn es passt, soll es mir recht sein.
Außerdem ist am Freitag wieder Kleiderkreisel, die Tochter hat schon gesagt, dass sie mitgeht, ich hoffe, die Schwester auch, es macht einfach mehr Spaß mit mehr Leuten.
Beim Autobeladen ist heute ein Missverständnis passiert, so dass meine Computertasche, in der allerlei sonstiger Kram, also alles außer ein Computer drin ist, nicht von K ins Auto geräumt wurde, obwohl ich sie fertig gepackt und verschlossen genau dahin gestellt habe, wo alle Dinge stehen, die ins Auto geräumt werden müssen. Während ich in der Küche noch den Kühlschrankinhalt in die Kühltaschen räumte, hatte K schon begonnen, das Auto mit dem sonstigen Kram zu beladen und rief, ob ich meinen Computer schon eingepackt habe. Ich antwortete, dass ich meinen Computer nicht mitnehme, weil der jetzt fest auf Borkum bleibt, dass ich aber alles, was ich mitnehme, dahingestellt habe, wo alles steht, was eingepackt werden muss - ich dachte, damit ist klar, dass die Tasche eingepackt werden muss. Was K dachte weiß ich nicht, aber er hat verstanden, dass ich meinen Computer nicht mitnehme und ließ deshalb auch die Tasche stehen und ich kontrollierte nicht extra, ob auch wirklich alles, was ich bereit gestellt hatte, im Auto ist.
So kann's gehen, trotzdem blöd. Aber jetzt werde ich mir eben ein paar Dinge, von denen ich dachte, für die kurze Zeit, in der ich sie benutze, reicht es, wenn ich sie immer hin- und herschleppe, doch noch mal kaufen, auf ein paar andere Dinge werde ich einfach solange verzichten, bis ich wieder auf Borkum bin und bei noch weiteren Dinge müssen andere Leute jetzt noch etwas länger warten, bis ich mich damit beschäftigen kann, es lässt sich jetzt grad nicht ändern.
Auf dem Rückweg fuhren wir wieder in Leer vorbei und besuchten den Vater, der sich freute und während wir uns unterhielten, kam eine Pflegerin rein, die die Wunde an seinem Rücken kontrollieren wollte. Da war ein Abzess rausgeschnitten worden und offensichtlich näht man so etwas nach der OP nicht zu, sondern tamponiert die Wunde nur, dann kommt eine speziell für solche Dinge ausgebildete Pflegerin und wechselt ständig Tampon und Verband, und dann muss man warten, bis das Ganze von innen heraus zuwächst und sich so von alleine schließt. Ich habe das nicht weiter hinterfragt, obwohl mir eine Bemerkung wie: "Da hatte ich ja Glück, dass ein Kaiserschnitt anders behandelt wird" auf der Zunge lag, aber was weiß ich schon von Abzessen.
Wie auch immer, weshalb ich das eigentlich erzähle, ist, dass ich diese spezielle Pflegerin erwähnen wollte, die trug nämlich einen String-Tanga mit langen Beinen statt einer Jeanshose und ich konnte gar nicht mehr aufhören, ihr auf den Hintern zu starren, weil es mich so faszinierte, dass es wirklich Frauen gibt, die solche Hosen als normale Alltagsbekleidung tragen und weil es mich außerdem faszinierte, dass ich wusste, dass diese seltsame Bekleidung sogar einen speziellen Namen hat, nämlich Scrunch-Leggings, weil ich genau das erst grade eben bei Herrn Buddenbohm gelernt hatte.
Manchmal ist das mit den Koinzidenzien wirklich bemerkenswert
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Gegen Mittag lockte uns die Sonne nach draußen, beim Fahrradfahren war ich aber noch froh, dass ich vorsichtshalber doch die Handschuhe angezogen hatte.
Bei Lidl kauften wir ein frisches Baguette und ergatterten eine Rettertüte Gemüse. Diese Rettertüten finde ich prima, da werfen die Mitarbeiter nämlich alle möglichen Obst- und Gemüsereste und jede Tüte kostet dann 3€. Es ist ein bisschen wie Wundertüte, weil man natürlich erst zuhause sieht, was wirklich alles so in der Tüte drin ist, ich lunkere aber immer vorab schon mal, um abzuschätzen, ob das, was drin ist, auch zu mir und meinem krausen Geschmack passt.
Heute war es perfekt: drei Kohlrabi, zwei Gurken, mehrere Minipaprika, zwei Bund Frühlingszwiebeln, eine Handvoll Zwiebeln, 10 Möhren, ein paar Mandarinen und ein Zuckerhut, ich war sehr zufrieden.
Dann fuhren wir zum Onkel und erledigten alle Arbeiten, die ihm in den letzten zwei Wochen eingefallen sind.
Gegen 17h waren wir wieder zu Hause und ich beschloss, eine große Portion Bruschetta herzustellen.
Dazu schnitt ich die Reste des alten Baguettes von gestern und ein Stück des frischen Baguettes von heute in Scheiben und röstete sie auf dem Kontaktgrill.
Gleichzeitig schnitt ich einige Tomaten, eine der grade geretteten Minipaprika, einen Bund Frühlingszwiebeln und einen Mozarellaklops in kleine Stücke, gab eine passende Menge Bruschettagewürz* und Olivenöl dazu, rührte um und schichtete die Gemüse-Käsemischung dann auf die gerösteten Baguettescheiben, die ich anschließend 10 Minuten bei 180°C im Ofen backte.
*ich liebe fertige Gewürzmischungen, die ich mir häufig (im Thermomix) in großen Mengen selber anmische und dann gerne den Kindern und der Schwester davon abgebe. Bruschettagewürz ist dabei ein Klassiker, denn es werden getrocknete Tomaten erst klein geschreddert und dann noch mal im Ofen gründlich nachgetrocknet bevor sie mit diversen weiteren Gewürzen gemischt werden. Für die Herstellung von Bruschetta brauche ich dann nur frisches Gemüse und 1-2 Teelöffel von dieser Gewürzmischung und es ist perfekt gewürzt.
Insgesamt habe ich ein ganzes Backblech mit Bruschettascheiben gefüllt, ein Foto der fertigen Mahlzeit habe ich aber verpasst zu knipsen, es schmeckte so gut, dass ruckzuck alles aufgegessen war, bevor mir einfiel, dass das doch ein hübsches Blogfoto gewesen wäre.
Muss man sich also denken, zum Glück sieht Bruschetta ja eigentlich immer gleich aus.
Als Ersatz habe ich noch eines von Mond, Venus und Leuchtturm (und Funkmast, aber der ist so groß im Bild, den muss man nicht extra erwähnen)

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Heute um 11h hatte sich der Pastor zu einem Gratulationsbesuch angesagt, Sonntags sind Pastöre ja verhindert, da anderweitig beschäftigt, also kam er heute und der Onkel meinte, ich solle man gleich dazukommen, dann könne ich sofort mit dem Pastor die Sache mit dem Grab besprechen.
Es ist ja so, dass der Vater sich Gedanken um die Choreografie seiner Beerdigung gemacht hat und in dem Zusammenhang festlegte, dass er eine richtige Beerdigung wünscht, also eine Erdbestattung im Sarg.
Er möchte auf keinen Fall verbrannt werden und in einer Urne enden. Nun denn, wenn er das so wünscht, dann sei es so, der Onkel dagegen findet ein Ende als Asche in einer Urne deutlich sinnvoller, weil er es überflüssig findet, riesige Grabstellen zu unterhalten, wo ja doch nur Tote liegen, die das gar nicht mehr zu würdigen wissen.
Der Pragmatismus ist unter den Brüdern offensichtlich unterschiedlich verteilt, was aber schon immer so war. Der Onkel war Handwerker und musste Probleme lösen, der Vater war Lehrer und musste über Probleme nur reden, das prägt natürlich auch die eigene Grundhaltung.
Wie auch immer, der Onkel findet, es sei ja praktisch, wenn sie sich eine Grabstelle teilen, was aber in der Kombination Urne/Sarg erst abgeklärt werden muss.
Ich schrieb zu dem Zweck schon vor drei Wochen die Friedhofsbeauftragte der zuständigen Gemeinde an, habe aber bis heute noch keine Antwort erhalten, deshalb meinte der Onkel, wenn der Pastor doch schon mal da ist, dann könne ich ja dazukommen und das Thema direkt mit dem Chef der Truppe besprechen.
So geschah es, ich fuhr also heute pünktlich um 11h zum Onkel, wo ich gemeinsam mit dem Pastor ankam und nach einem höflichen Smalltalk über Gott und die Welt, - wobei, eigentlich ging es nur um die Welt, Gott kam gar nicht vor, aber egal, - nach einer angemessenen Zeit brachte ich das Gespräch auf Friedhof und Gräber und der Pastor sagte, er werde sich sofort darum kümmern, dass meine E-Mail-Anfrage bearbeitet wird, aber es wäre so, dass nur die Kombination Sarg und dadrauf dann Urne möglich wäre, umgekehrt nicht.
Ich verpflichtete den Onkel also, sich gesundheitlich am Riemen zu reißen, er hätte jetzt eine Aufgabe, nämlich seinen Bruder zu überleben, weil sonst wäre das blöd mit der gemeinsamen Grabstelle, er meinte, er könne für nichts garantieren, würde sich aber anstrengen.
Soviel also zu diesem Thema, wäre das auch erstmal geklärt.
Am Nachmittag setzte ich mich an den PC, machte ein bisschen Buchhaltung und beantwortete eine E-Mail, die ich jetzt schon seit einer Woche vor mir herschob. Wenn man so Dinge, zu denen man keine Lust hat, dann doch irgendwann erledigt hat, fühlt sich das sehr gut an.
Dann fuhren wir einkaufen, Milch war alle und wir mussten noch klären, was wir heute essen wollten.
Bei Lidl gab es schöne Drillingskartoffeln und Zucchini im Angebot, damit fiel die Entscheidung für Ofengemüse (weil ich noch Auberginen, Möhren und Pilze hatte, die wegmussten) mit Kartoffelspalten - und jedesmal, wenn ich so ein Essen auf den Tisch stelle, überfresse ich mich daran und frage mich, warum ich das nicht viel öfter mache. Vielleicht gelingt es mir irgendwann, mich nicht zu überfressen, wenn ich es nur oft genug serviere und ich dann nicht jedesmal vor lauter Appetitjieper eskaliere
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Ich ließ die zweite Maschine Wäsche durchlaufen und hängte sie draußen auf die Leine, bei 2-3°C trocknet Wäsche aber grundsätzlich nur so mittelgut, so dass ich sie nach dem Abnehmen am Abend drinnen noch mal ausbreitete zum Nachtrocknen. Immerhin ist jetzt die gesamte Bettwäsche von dem Besuch der Handwerkerfamilie neulich einmal durchgewaschen, morgen kann ich sie dann direkt wieder auf die Betten ziehen.
Wegen des schönen Wetters machten wir eine lange und ausgedehnte Radtour bis zum Flugplatz und von dort durch die Dünen bis zum Café Seeblick, wo der befestigte Radweg direkt am Strand entlang bis ins Dorf beginnt - oder aufhört, je nach dem, wie man draufschaut.
Den Abend haben wir dann irgendwie gemeinsam verdröselt, als ich eben bemerkte, dass es schon 23h ist, war ich echt erstaunt, manchmal vergeht die Zeit auch dann blitzschnell, wenn man gar nichts Besonderes macht
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Die Kommunikation mit diesem Supportmenschen fand ich schwierig und anstrengend, zwischendurch war ich versucht, mir noch ein weiteres IT-Dienstleistungsunternehmen zu suchen, was ich damit beauftragt hätte, die Vermittler-/Übersetzerrolle zwischen mir und dem Supportmensch von hosting.de zu übernehmen, denn irgendwie gelang es mir nicht, dem Supportmenschen zu vermitteln, dass ich schlicht keine Ahnung habe von dem, was er da versucht mir zu erklären.
Am Dienstag schrieben wir mehrfach hin und her, ich teilte ihm ziemlich deutlich mit, dass ich nicht weiß, was ein SSH-Zugang ist, den er sich so dringend wünscht, und dass ich auch nicht beabsichtige, meine IT-Kenntnisse diesbezüglich auszuweiten, sondern dass ich ihn gerne damit beauftragen möchte, den Umzug in Gänze für mich zu erledigen und dass ich seine Arbeit auch gerne bezahle.
Am Ende soll einfach alles wieder so sein wie jetzt, nur dass es dann jemanden gibt, der sich darum kümmert, dass das System im Hintergrund regelmäßig gewartet wird. Ich wäre deshalb gerne bereit, ihm alle Passwörter und Zugangsrechte zu geben, damit er sich selber darum kümmert, er solle mir nur mitteilen, auf welchem Weg ich ihm diese Daten zukommen lassen könne, einfach so per E-Mail wäre mir etwas zu unsicher.
Telefonieren scheut er offensichtlich wie der Teufel das Weihwasser, am Mittwoch schrieb er mir: …da Sie bei netcup einen dedizierten Server haben, müssten Sie auch root-Rechte dort haben, sodass dann auch ein SSH-Zugang Ihrerseits eingerichtet werden kann, sodass wir dann den Umzug für Sie vornehmen können.
Das war der Moment als ich begann nach einem IT-Übersetzer zu suchen.
Am Abend probierte ich dann einen letzten Versuch. Ich stellte alle Zugangsdaten, Passwörter etc., die mir in Zusammenhang mit dieser Nextcloud vorliegen, in einem Word-Dokument zusammen, schützte das Dokument mit einem Passwort, lud es in einen Ordner in meiner bestehenden Nextcloud hoch, produzierte einen Freigabelink für diesen Ordner, schickte diesen Link an den Supportmensch und in einer zweiten E-Mail schickte ich ihm das Passwort zum Öffnen der Datei und teilte ihm noch mal ausdrücklich mit, dass er sich doch bitte mit diesen Daten alle Rechte und Zugänge selber verschafft.
Dann hörte ich nichts mehr von dem Supportmenschen.
Bis gestern Abend, da kam eine E-Mail, in der stand dann: "..die Zugangsdaten reichen uns aus."
Uff, na endlich.
Wegen der Größe und Menge der zu migrierenden Dateien passiert das erst nächste Woche, aber das ist mir ja egal, die Hauptsache sie kommen jetzt endlich alleine klar.
Die Dateien werden nicht umgezogen, sondern migriert. Habe ich anschließend Dateien mit Migrationshintergrund?
Und wird man es ihnen ansehen? Oder bleibt wirklich alles so wie es war, nur dass die Daten migriert sind, was aber ja an den Daten selber nichts ändert. Hoffe ich. Wir werden sehen.
Heute habe ich vorsichtshalber aber noch mal alle Daten lokal gesichert, erschien mir klug.
Und ich habe den alten Server gekündigt. No risk, no fun.
Weitere Aktivitäten heute: Eine kürzere Fahrradtour kombiniert mit Einkaufen und Einsammeln von drei Heften "Borkum aktuell", der kostenlosen Monatszeitschrift der Insel. Ein Heft habe ich dann am Abend noch dem Onkel gebracht und das dritte ist für den Vater, der ja regelmäßig mit allen verfügbaren Inselnachrichten von mir versorgt wird.
Der Onkel hatte alte Fotoalben rausgekramt, die wir dann gemeinsam anschauten. Vor 60 Jahren sah es hier noch deutlich anders aus, ich finde es aber erstaunlich, wie vieles davon mir noch durchaus vertraut ist. Ich fürchte, ich bin auch schon ziemlich alt
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Bei der Abfahrt Nieselregen und tiefhängende, graue Wolken, je weiter nördlich wir kamen umso blauer wurde der Himmel und aus den trüben Regenwolken wurden fröhliche Schäfchenwolken, die von einer zunehmenden Menge an Windrädern umgerührt wurden.

Als wir auf Borkum ankamen, regnete es, am Nachmittag hatten sich die Wolken aber verzogen und wir holten die Räder raus, um zunächst zu Lidl, dann zum Onkel und anschließend in einem großen Bogen übers Dorf bis zur Promenade zu fahren, wo ich Fotos machte, weil wir Niedrigwasser hatten und ich es immer wieder spannend finde, wie sich die Priele und Sandbänke dort am Nordstrand ständig verändern.

Es war erst kurz nach fünf am Nachmittag, aber die Sonne schickte sich schon an, unterzugehen.
Andererseits: in weniger als vier Monaten werden die Tage schon wieder kürzer….., irgendwie ist da was verdreht.
Mit dem Verschwinden der Sonne kam die große Müdigkeit, ich schaffte es grade noch, das vorbereitete Essen warm zu machen und das Brot aus dem Ofen zu holen. Frisches Brot mit Kräuterbutter schmeckt super, vollgefressen ist man aber noch müder als eh schon, also gab es einen Zubettgehbeschluss und das fühlt sich absolut richtig an
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Anschließend fuhr ich Einkaufen, diesmal nicht zu Lidl, sondern zu Netto, weil ich in der Werbung gesehen hatte, dass es dort Holzbriketts zu einem sehr guten Preis im Sonderangebot gibt und wenn wir übermorgen nach Borkum fahren, ist das eine gute Gelegenheit, den Vorrat dort aufzustocken.
Wir waren in diesem Winter ja so viel wie noch nie dort und mittlerweile haben wir das gesamte Resteholz verheizt und letzte Woche schon begonnen, das "gute, gekaufte" Holz zu verfeuern, Nachschub ist also nicht verkehrt.
Es stellte sich dann heraus, dass ich die Werbung für den "Samstagskracher" gesehen hatte, nur am Samstag gibt es diesen Supersonderpreis. Heute kosteten die Holzbriketts noch den Normalpreis. Das Angebot nutzt mir also nichts, am Samstag bin ich nicht in der Nähe eines Nettomarktes.
Blöde Werbung.
Dafür hatten sie diverses Obst und Gemüse zum halben Preis und als ich wieder zu Hause war, habe ich sofort begonnen, das zu verarbeiten.
Außer einer großen Schüssel Obstsalat habe ich noch eine Schale Guacamole und eine Schüssel Salsa gemacht, so dass wir ein wunderbar snackiges Mittagessen hatten. (Es gab noch warme Tortillachips mit Käse überbacken dazu.)
Lustig finde ich, dass dieses Essen, was gefühlt ja nur aus so "Kleinigkeiten" bestand, Vor- und Nachspeisen, aber nichts "Richtiges", deutlich mehr Arbeit gemacht hat als jede "richtige Mahlzeit", denn ich habe fast zwei Stunden in der Küche gestanden und Obst und Gemüse geputzt und kleingeschnibbelt. Grade für Salsa und Guacamole müssen Paprika und Tomaten winzigklein geschnibbelt werden und das ist erstaunlich aufwendig.
Am Nachmittag habe ich mich dann noch mal in die Küche gestellt und weiter geschnibbelt, weil ich erstens noch zwei Pakete Mettendchen hatte, die weg mussten und weil ich zweitens auch reduzierten Porree und reduzierte Petersilienwurzeln von Netto mitgebracht hatte, die auch nicht mehr lange haltbar waren und weil drittens mein Westfalenmann so gerne westfälische Mettendchensuppe isst. Eigentlich ist es eine Gemüsesuppe, die ich da zusammengeschnibbelt habe, wenn man aber in eine Gemüsesuppe zwei Pakete Mettenchen reinschnibbelt, wird sie zu einer westfälischen Mettendchensuppe und macht bestimmte Menschen sehr glücklich.
Außerdem kam heute mein Notebookständer an und ich bin mit der Lösung jetzt angemessen zufrieden.

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Letztes Jahr dachte ich ja noch, ich habe den perfekten IT-Dienstleister gefunden, weil der Mitarbeiter, mit dem ich erst ausführlich videotelefoniert und anschließend per E-Mail-Kommunikation sehr gut zusammen gearbeitet habe, ausgesprochen sympathisch und gleichzeitig kompetent war und mir das angenehme Gefühl von "Arbeiten mit Profis" vermittelte, so dass ich hoch zufrieden war, dass meine IT-Themen derart professionell und effizient gelöst werden.
Nur leider ist genau dieser Mitarbeiter krank geworden und hat letzten Endes die Firma verlassen. Da es nur eine kleine IT-Firma ist, ist es für den Chef des Ladens aktuell unmöglich, alle Kunden dieses Mitarbeiters weiter qualifiziert zu betreuen und da es bei mir vor allem um das Pflegen, Updaten und Troubleshooten bei meiner Nextcloud geht, die mir dieser Mitarbeiter aufgesetzt hat, aber ausgerechnet das Thema Nextcloud wohl von keinem anderen Mitarbeiter dieser Firma beherrscht wird, war das in den letzten Monaten alles etwas blöd.
Meine Nextcloud meldet sich täglich hartnäckig mit Update-Bedarf, den ich aber nicht bedienen kann, weil ich mich weder mit Linux noch mit Ubuntu auskenne, mir wurde nur täglich klarer, dass ich das Problem lösen muss.
Also habe ich im Internet nach anderen IT-Dienstleistern geschaut, inzwischen schon drei verschiedene angeschrieben, von denen mir zwei antworteten, dass sie sich nicht mit Nextcloud auskennen und ein dritter sagte, er sei so voll, dass er derzeit keine neuen Kunden nimmt.
Also habe ich etwas mehr Systematik in das Thema gebracht und bei Nextcloud selber nach passenden Partnern gesucht und dann begonnen, mir die, die in Deutschland sitzen, genauer anzuschauen, um schließlich bei der Firma hosting.de zu landen, die laut Internet eine "managed nextcloud" anbieten, also hosting und Service aus einer Hand.
Wenn ich jetzt komplett bei Null anfangen würde, wäre es relativ problemlos, dann könnte ich dort einfach die passende Domain samt entsprechendem Serverpaket buchen und die würden mir alles einrichten.
Ich möchte aber sehr gerne meine bestehende Nextcloud samt aller Daten, die da hochgeladen sind, behalten, also brauche ich einen Umzugsservice und das macht es alles etwas komplizierter.
Im ersten Schritt musste ich begreifen, wie hosting.de funktioniert, dann musste ich verstehen, wie ich mich dort registriere und mir Guthaben auf mein Konto lade und dann habe ich habe ich ewig lange alle möglichen Erläuterungen und Vergleiche durchgelesen, um mich zu entscheiden, welches Nextcloud-Paket ich denn nun genau dort buchen muss.
Anschließend musste ich einen Mitarbeiter finden, der bereit ist, sich mit meinem Umzugsthema zu befassen. Das war eine fast tagesfüllende Beschäftigung, aber inzwischen bin ich immerhin schon bei hosting.de registriert und habe ein Nextcloud-Paket gebucht und den Support mit dem Umzug beauftragt. Der sagte mir, dass er einen SSH-Zugang benötigt und exakt ab da wurde es schwierig, weil ich zwar alle möglichen Passwörter und Admin-Rechte-Infos von dem bisherigen IT-Dienstleister bekommen habe, aber was genau davon der SSH-Zugang ist, das wissen die Götter…
Ich habe dem Support deshalb geschrieben, dass es das Beste wäre, wir telefonieren, aber bisher hat sich noch niemand gemeldet.
Mal schauen, was morgen passiert. Ich habe auf alle Fälle erstmal alle Daten in meiner Nextcloud offline gesichert und die anderen Benutzer ebenfalls aufgefordert, entsprechend zu verfahren, ich hielt das für eine kluge Idee.
Ansonsten habe ich mich ein wenig mit Hausarbeit beschäftigt, das Bett frisch bezogen, drei Ladungen Wäsche nach Farbe und Temperatur sortiert und inzwischen auch schon fast fertig durchlaufen lassen und den Crockpot rausgeholt, um ihn Ofenkartoffeln machen zu lassen.
Ofenkartoffeln aus dem Crockpot brauchen einen sehr langen Vorlauf, dafür schmecken sie nachher wie die von der Kirmes und Arbeit macht es natürlich auch nicht - einfach möglichst dicke Kartoffeln mehrfach einpieksen, mit Öl einreiben, in den Crockpot legen, einschalten und nach ungefähr 6h rausholen, aufschneiden, Kräuterbutter und Kartoffelcreme draufschaufeln und essen. K meinte, das sollten wir viel öfter machen
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Die Hochrechnungen der ARD waren dabei durchweg positver als die beim ZDF - positiver natürlich aus meiner Sicht, denn da lagen beide schon früh unter 5%.
Dass die CDU die stärkste Partei wird, davon war auszugehen, dass die SPD gewaltig verliert, war auch klar, dass die Grünen auch verloren haben, finde ich persönlich schade, aber immerhin hielten sich die Verluste noch in Grenzen und dass die Partei, deren Namen man nicht nennt, zweitstärkste Partei wird, davon war auch auszugehen. Soweit also alles vorhersehbar, erwartbar, kein Grund, irgendetwas live zu verfolgen.
Aber K ist natürlich ein aufmerksam interessierter Staatsbürger, weshalb er pünktlich um 18h den Fernseher einschaltete - so dass ich ganz nebenbei mitbekam, dass es eine echte Chance gibt, dass sowohl FDP als auch BSW unter 5% bleiben, und ab dem Moment fand ich es spannend.
Spannend fand ich dann auch noch die vorläufigen Ergebnisse für Borkum und als ich feststellte, dass dort die Grünen ihr bestes Eergebnis im gesamten Wahlbezirk Unterems erzielten und die Partei, die man nicht nennt, auf Borkum das schlechteste Ergbnis aller Kommunen aus diesem Walhbezirk erreichte, da war ich noch mal extra zufrieden, FDP und BSW blieben auf Borkum natürlich auch satt unter 5%.
Nach aktuellen Hochrechnungen kann es mit Glück für BSW doch noch irgendwie gelingen, die 5% zu erreichen, ich drücke mal feste beide Daumen dagegen, weil ich fest überzeugt bin, dass es mit dem Wegfall dieser beiden Parteien im Bundestag deutlich leichter wird, die Sache doch noch irgendwie halbwegs demokratisch zu schaukeln, weil weniger manipulierte Emotionen im Spiel sind.
Gefreut habe ich mich übrigens auch über das überraschend gute Abschneiden der Linken, seitdem die schrägen BSWler da ausgetreten sind, macht die Partei insgesamt einen deutlich besseren Eindruck.
So viel also zu meinem spontanen und unerwartetem Politikinteresse.
Tagsüber hatten wir heute ein Großfamilientreffen in Dissen. Da gibt es eine Battlekart-Arena, wo man in echten Karts MarioKart gegeneinander fahren kann. Sowohl meine Kinder als auch Ks Kinder als auch K selber sind begeisterte MarioKart Spieler, also das perfekte Event für alle.
Ich bin da eher das Familien-Alien, weil ich wirklich gar nichts damit anfangen kann, aber ich brauchte zum Glück auch nicht selber zu fahren, mir wurde gestattet, einfach nur zuzugucken, und außerdem musste ja einer auch Fotos zu machen ;-)

Wenn das mit den verpassten 5% jetzt sowohl für FDP als auch für BSW klappt, dann war das aus meiner Sicht heute ein insgesamt gelungener Tag
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Anschließend fuhren wir nach Münster zum Flohmarkt, der heute nur aus einem Schild bestand, das verkündete, dass der Flohmarkt ausfällt, weil der Parkplatz des Fußballstadions als Parkplatz für Fußballfans gebraucht wird.
So'n Müll, ich muss mir wirklich angewöhnen, IMMER vorher im Internet nachzuschauen, ob es sich lohnt, überhaupt loszufahren.
Und Fußball ist natürlich auch blöd, nur weil die da rumkicken, fällt mein Flohmarkt aus, Frechheit.
Weil wir nun schon einmal in Münster waren und der Sushiladen, bei dem wir die Sushi-Grundausstattung zum Mitnehmen* bestellen wollten, erst um 12h öffnete, weil wir also Zeit überbrücken wollten, fuhren wir zu Fischers Lagerhaus und sammelten Ideen für Waschbecken.
*Erläuterung dazu weiter unten
Fischers Lagerhaus ist eh ein Laden, wo ich ganz viele tolle Einrichtungs-/Wohn-Dekoteile finde, die mir gefallen, aber bis auf einen gußeisernen Stiefelknecht in Ohrenkneiferform habe ich große Zurückhaltung geübt, weil wir alle Details der neuen Einrichtung erst dann entscheiden und kaufen wollen, wenn wir umgezogen sind.
Die Waschbecken, die sie dort haben, gefielen uns beiden gut und für die beiden Gästeklos werden wir uns zu gegebener Zeit dort ein hübsches aussuchen.
Ich finde ja auch, dass die Preise ein Witz sind. Für ein handgefertigtes Waschbecken aus echtem Stein bezahle ich dort rd. 180 €, kaufe ich im Sanitärfachhandel ein langweiliges, popeliges kleines Gästewaschbecken aus weißem Porzellan kostet es 457,- € plus USt. Das weiß ich, weil ich ja das entsprechende Angebot vorliegen habe.
Das mit dem Stiefelknecht fand ich auch witzig. Erst stand so ein Teil seit vier oder mehr Jahren auf meiner Einkaufsliste, wobei ein Kauf immer daran scheiterte, dass es Stiefelknechte üblicherweise in den Läden, in denen ich einkaufe (Lidl & Co) nicht gibt und ich halt so ungemein selten in andere Läden gehe und im Fall des Stiefelknechts hätte ich noch nicht mal gewusst, in welchem Laden ich danach hätte suchen können.
Aber dann fuhren wir neulich in das Angler- und Gummistiefelspezialgeschäft in Lüdinghausen, um für K Gummistiefel zu kaufen, die hatten auch Stiefelknechte und ich kaufte gleich zwei. Und dann finde ich heute diesen absolut genialen Ohrenkneiferstiefelknecht, den ich schon wegen Schönheit unbedingt auch kaufen musste - und jetzt haben wir drei. Schräg.
Dann war es kurz vor 12h, ich rief bei dem Sushi-Restaurant in Münster an und bestellte zwei Portionen Maki mit Avocado und Gurke und eine Dragonroll, weil wir nämlich gestern im Großmarkt ein Stück wunderbares Thunfischfilet mitgenommen hatten und ich mir dachte, die allerwenigste Sushi-Arbeit ist es, wenn ich einfache Makis bestelle und zu Hause dann den Thunfisch selber noch drumrumwickele. Die Dragonroll kam dazu, weil die einfach super schmeckt und viel zu viel Arbeit zum Selbermachen ist.
Zuhause musste ich dann nur noch den Thunfisch schneiden, um die Makis legen und alles mit Sprossen übersprenkeln, damit wir ein perfektes Sushi-Mahl hatten

Es war übrigens das erste Mal, dass die Menge haargenau passte. Bisher haben wir aus Gier erst immer viel zu viel bestellt, um uns anschließend unangenehm daran zu überfressen. Die Menge heute passte absolut perfekt, genau so werden wir das noch mal machen
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