anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Donnerstag, 21. August 2025
Gartenhaus und Fensterputzen
K beschäftigte sich heute damit, die Fußbodenbretter in das Gartenhaus zu schrauben und stellte fest, dass das doch komplizierter ist und länger dauert als gedacht, trotzdem ist er fast fertig geworden, es fehlen jetzt noch die letzten drei Bretter, die allerdings am allerkompliziertesten einzubauen sind.

Fast fertiger Fußboden im Gartenhaus

Aber ihm wird da morgen eine Lösung einfallen, da bin ich sehr zuversichtlich.

Ich hab derweil zwei Fenster in der Wohnküche geputzt, allerdings richtig gründlich mit allem drumunddran, d.h. ich habe erst alles, was auf der Fensterbank steht, runtergeräumt und gesäubert und dann den Sand aus den Rahmen innen entfernt (ich werde nie verstehen, wie so eine Riesenmenge Sand INNEN in die Rahmen reingelangen kann, denn diese Fenster sind immer geschlossen, weil ich die Terrassentür zum Lüften öffne.)

Rahmen von außen und Scheiben wurden natürlich auch geputzt, aber als ich damit fertig war, hatte mich komplett die Lust verlassen, der Restschwung reichte grade noch, um die saubere Fensterbankdeko wieder zurückzuräumen, danach war mir nur noch nach Sofa.

Ansonsten habe ich mit dem Hund gespielt, und versucht, ihr Warten beizubringen. Geduld ist bisher nämlich wirklich nicht ihre Stärke.
K sagt, sie wird täglich selbstbewusster, was aber nur eine freundliche Umschreibung für "sie wird jeden Tag frecher" ist, auf alle Fälle beschwert sie sich immer lauter und empörter, wenn man ihr Dinge verbietet und versucht hartnäckig, ihren Willen trotzdem durchzusetzen. Wir werden noch viel Spaß mit ihr bekommen, aber ich fürchte, da müssen wir alle durch
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Mittwoch, 20. August 2025
Inselrückkehr
Auch heute liefen alle Termine wie geplant.
Am Vormittag saßen wir beide am PC und erledigten Kram.
Dann packten wir schon mal die wesentlichen Dinge zusammen, die wir nach Borkum mitnehmen wollten, so dass wir nachher nur noch den Kühlschrankkrempel in die Kühltasche räumen mussten und fuhren dann erstmal zu dem Termin auf der Baustelle in Rheda.

Ich war ein bisschen neugierig, mir den Baufortschritt anzusehen, schließlich war ich vor 14 Tagen das letzte Mal selber vor Ort.
Die Klinkerarbeiten sind inzwischen zu 80% fertig und die Dachdecker waren grade damit beschäftigt, die Veluxfenster einzubauen.
Die anderen Fenster sollen irgendwann nächste oder übernächste Woche eingebaut werden, es bleibt spannend.

Der Termin heute war für das Aufmaß der Sauna und bei allen Aufmaßterminen ist es gut, wenn nicht nur der Architekt, sondern wir auch dabei sind, um bei eventuellen Änderungen, die durch Abweichungen zwischen Planung und bisheriger Bau-Umsetzung schon häufiger notwendig waren, sofort Entscheidungen treffen zu können.

Größter Diskussionspunkt heute war die Steuerung und wo sie angebracht wird. Ich verweigere ja hartnäckig diese modernen Touchpanel-Steuerungen, weil ich mit denen mehr im Streit als in erfolgreichem Miteinander lebe und bestand deshalb auf der altmodischen, hässlichen* Steuerung mit manuellem Drehknopf für die Temperatur und einem simplen Schalter für ein/aus.
*hässlich ist ja ein sehr subjektiver Begriff, ich finde diese alten Steuerungen optisch übrigens deutlich ansprechender, stehe mit dieser Meinung aber eher alleine da. Man sieht den analogen Steuerungen halt an, dass sie nicht "modern" sind, weil sie keine kleinen, blinkenden LED-Symbole auf einem Touchbildschirm bieten, weshalb Menschen, denen es wichtig ist, als modern zu gelten, die alte Technik grundsätzlich hässlich finden.

Zwischendurch eskalierte die Diskussion etwas, weil K sehr viel Wert auf Technik legt und meint, so ein blinkblink-Tatsch-Dingens muss einem simplen An/Aus Schalter mit Temperaturdrehknopf ja eindeutig überlegen sein. Da er aber auch zugeben musste, dass so eine Steuerung wirklich nur zwei Funktionen beherrschen muss, nämlich An/Aus und Temperatureinstellung, hatte er wenig überzeugende Argumente, was so ein hässliches Blinkblink-Tatschdingens bei diesem eingeschränkten Aufgabenspektrum besser machen könnte. Für 555 € Aufpreis übrigens.

Ich setzte mich also durch, kein Aufpreis und kein unsinniger Tatschblödsinn und die altmodische Steuerung wird einfach an die Wand geschraubt, wo drumherum ein Handtuchregal gebaut wird, man sieht sie also kaum und so waren nachher alle zufrieden.

Gegen 15h waren wir in Rheda fertig und fuhren zurück nach Greven, dort musste ich nur noch die Kühltasche befüllen und schon konnten wir zum Flugplatz weiterfahren. Gegen 18h kamen wir auf Borkum an, machten auf dem Weg vom Flugplatz nach Hause noch einen Zwischenstopp bei Lidl - und sind jetzt sehr zufrieden, dass wir heute schon wieder zurückgeflogen sind, aktuell hat keiner von uns besonders viel Lust, sich länger auf dem Festland aufzuhalten
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Dienstag, 19. August 2025
Alles im Plan
Der Tag verlief wie geplant. K war schon früh von seinem Termin wieder zurück, anschließend kramten wir beide etwas durchs Haus.
Als ich alle aufgeräumt hatte, brachte ich meinen hiesigen PC auf den aktuellen Stand, denn er war jetzt fast zwei Wochen nicht mehr benutzt worden, da stauen sich viele Aktualisierungen auf. Anschließend scannte ich die eingegangene Post ein, machte ein wenig Buchhaltung und bereitete mich auf den Termin am Nachmittag vor.

Um 15h setzte mich K pünktlich in Gütersloh ab, wo ich die Schwester zu einem Notartermin mit ihrem Ex-Mann begleitete. Dieser Mensch lebt in einer völlig eigenen Welt und nimmt die Realitäten anderer Menschen überhaupt nicht wahr. Ein bisschen wie Trump, der andere Leute ja auch auf ziemlich primitive Art fertig macht und dann behauptet, das hätten die doch selber so gewollt oder wären es eben selber schuld. Alternative Fakten sind schließlich auch Fakten.

Und weil die Schwester Sorge hatte, dass sie ihm nicht gewachsen ist und er sich in letzter Sekunde irgendwelche Dinge ausdenkt, die sie nicht parieren kann, bin ich als Aufpasser mitgekommen.

Der Notartermin verlief völlig friedlich und sachlich, jetzt haben sich die beiden endlich final auseinanderdividiert und eigentlich sollte es jetzt ja auch gut sein, aber da sie gemeinsame Kinder haben, nutzt er nun diese Ebene, um ihr immer wieder mit Wonne einen reinzuwürgen.

Sein neuester Trick ist, dass er von ihr verlangt, dass sie einen Teil des Geldes, dass sie jetzt von ihm bekommt, mal eben an den ältesten Sohn weitergeben soll, der bräuchte grade einen gehobenen fünfstelligen Betrag und er als Vater hätte ja jetzt kein Geld mehr, weil er ja alles ihr geben muss und es wäre schließlich ihr Sohn und das wäre ja wohl das mindeste, was sie für ihren Sohn tun müsste.

Ich stand daneben und bekam vor Staunen den Mund nicht mehr zu. Das war so trumpesk, dass ich zwischendurch dachte, das sei eine Szene aus Versteckter Kamera, irgendwie glaubt man immer nicht, dass es Menschen gibt, die ihren eigenen erlogenen Mist in aller Ernsthaftigkeit und vollster Überzeugung vortragen und erwarten, damit ernst genommen zu werden.

Das Geld, was sie jetzt von ihm bekommt, ist ihre einzige Altersabsicherung und sie braucht es als Eigenkapital, wenn sie sich wie geplant eine Eigentumswohnung kaufen will, um im Alter mit überschaubaren und vor allem fest planbaren Annuitäten frei vom Mietmarkt zu sein.

Er dagegen besitzt nicht nur die abbezahlte, riesige, ehemalige Familienwohnung, die so groß ist, dass er Teile davon sogar weitervermietet hat und zusätzliche Mieteinnahmen einstreicht, sondern er besitzt auch noch andere Immobilien, die ihm Miete einbringen und er bekommt eine deutlich höhere Rente als sie, von weiteren Einkünften aus Dividenden und Nebenjobs ganz zu schweigen. Konkret heißt das, er hat mehr Kohle als er je ausgeben kann, aber sie soll von ihrer Altersabsicherung jetzt mal eben 20% an Sohn 1 weitergeben, wenn sie das nicht tut, ist klar bewiesen, dass sie eine schlechte Mutter ist.
Wo sie künftig wohnt und wie sie ihr eigenes Leben finanziert, das ist völlig egal, schließlich braucht das Kind das Geld dringend um glücklich zu werden.

Als sie hart blieb und sagte, dass sie dem Kind das Geld nicht geben wird, hatte ich einen Moment das Gefühl, er fängt gleich an zu weinen vor Kummer darüber, dass seine Kinder so eine schreckliche Mutter haben. Aber zum Glück haben sie ja ihn, den weißen Ritter ihn schillernder Rüstung mit einem langen, roten Schlips. Er wird sich selbstverständlich in die Bresche werfen und alles in seiner Macht stehende tun, um diesem Kind zu seinem Glück zu verhelfen.

In solchen Momenten bin ich regelmäßig überwältigt davon, was für seltsame Menschen es gibt, die aber alle irgendwo ihre Nische gefunden haben, wo sie von anderen Menschen geliebt und geachtet werden. Die Welt ist wirklich voll mit Skurrilitäten
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Sonntag, 17. August 2025
Wetterwechsel
Das heutige kalte und nasse Wetter traf mich komplett unvorbereitet und führte zu einer seltsamen Desorientierung, weil vieles plötzlich nicht mehr so funktionierte wie gestern noch.

Es ging schon damit los, dass ich fror und das Bedürfnis nach Kleidung hatte, wusste aber nicht, welche, denn der Wollpulli, nach dem ich instinktiv griff, stellte sich schnell als zu warm heraus, aber das langärmelige Hemd war dagegen nicht warm genug. So dauerte es eine Weile, bis ich final angezogen war und allein das war schon gewaltig ungewohnt.
Die letzten Wochen habe ich gefühlt jeden Tag das gleiche getragen, wenn das T-Shirt roch, habe ich ein frisches angezogen, aber unten rum hatte ich stets eine kurze Hose, keine Strümpfe (schon seit zwei Monaten habe ich keine Strümpfe mehr getragen) und Sandalen-Latschen.

Socken habe ich heute dann doch nicht gebraucht, aber geschlossene Schuhe. Zum Glück besitze ich ja ausreichende Mengen dieser Gieswein-Sneaker, die sind für so ein Wetter ideal.
Außerdem entschied ich mich für eine lange Hose, dazu ein T-Shirt und darüber ein Sweatshirt.
Für den Hunde-Strand-Spaziergang am Abend habe ich sogar noch einen großen Baumwollpulli zusätzlich angezogen UND eine Jacke, damit war mir ausreichend warm, geschwitzt habe ich nicht.

Außerdem war Sonntag und das heißt, es war Haarwaschtag, als ich mit den nassen Haaren aus der Dusche kam, war mir gleich noch mal extra doll kalt.

Weil ich mit meiner Anzieherei und den nassen Haaren nicht zu Potte kam, ist K gegen Mittag alleine mit dem Hund spazieren gegangen, für mich eine gute Gelegenheit, mich an den PC zu setzen und Dinge zu erledigen, die in den letzten Tagen liegengeblieben sind.

Die nächste Schwierigkeit war das Essen, ich hatte viele kalte Dinge für heiße Tage im Kühlschrank, aber nichts davon passte zu meinem heutigen Appetit auf was Warmes, Herzhaftes. Ich eierte also ein bisschen in der Küche rum, holte alles mögliche raus und stellte es wieder weg, es war kompliziert.

Am Ende holte ich den Sandwichtoaster raus und machte gebackene Sandwich, gefüllt mit (kalten) Frikadellen, Gurken und Käse. Grundsätzlich gar keine so schlechte Kombination, aber der Sandwichtoaster war dafür wohl nicht ausgelegt, der Käse quoll überall raus und verklebte den gesamten Sandwichtoaster, ich war maximal genervt.

Es endete damit, dass ich nach dem besten Sandwichtoaster googelte und dann kurzerhand den Preis-Leistungs-Sieger aus dem Testvergleichsheft online bestellte. Das neue Gerät macht jetzt Sandwiches in Muschelform und nicht wie der bisherige als Dreiecke.

Muschelform passt erstens eh besser hier an die Nordsee und zweitens soll damit angeblich das Käseherausquellen bestmöglich vermieden werden. Wir werden sehen, geliefert wird er nächste Woche.

Am Abend machten wir noch einen langen Abend-Hundestrand-Spaziergang, in der Hoffnung, den Hund ausreichend müde zu scheuchen.

Die letzte Nacht war etwas anstrengend, da sie mehrfach meinte rauszumüssen, aber dann doch nicht musste und irgendwann kotzte sie dann einen kompletten Krebs, unverdaut aber in Einzelteilen, obenrum wieder aus.
Diese Krebsfresserei ist ihre große Begeisterung am Strand und es gelingt uns nicht, sie von allen Krebsen rechtzeitig fernzuhalten. Gestern hatte sie offensichtlich ein ziemlich großes Exemplar gefunden und dann hastig runtergewürgt, bevor wir es ihr aus dem Maul popeln konnten.
Daraus gelernt hat sie aber eindeutig noch nicht, auch heute mussten wir ihr wieder mehrere Krebse wegnehmen.
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Samstag, 16. August 2025
Kurzbericht
Heute reicht es nur für eine Kurzmeldung.
Ich stelle grade fest, dass ich von einer akuten Müdigkeitsattacke überrannt wurde, die sich schneller über mich warf als ich gegenan bloggen kann.

War aber auch nicht viel los heute.
Am Vormittag Tierheim-Flohmarkt, wo ich eine große runde Blechdose fand, die ich entweder für Wavelkes oder für Hundefutter verwenden möchte. Ich weiß noch nicht.
Sehr gefreut habe ich mich über zwei Sektgläser mit Stiel - also ohne Fuß, nur mit Stiel, damit man sie durch reinpieksen in den Sand am Strand abstellen kann. Davon hatte ich schon vier, jetzt habe ich also sechs und das finde ich wunderbar, bald können wir eine Sektfete am Strand feiern.

Und noch irgendwelchen anderen Kram, den ich schon wieder vergessen habe, aber allein wegen der beiden Sektgläser war der Flohmarkt für mich ein voller Erfolg.

Ach, jetzt weiß ich es wieder, noch zwei DVDs, eine mit "Vom Winde verweht" - den Film habe ich vor 40 Jahren mal gesehen und fand ihn sehr gut, jetzt bin ich gespannt, wie mir der Film heute gefällt.

Am Nachmittag vervollständigte K den Aufbau des Gartenhauses soweit, dass nun das Dach komplett zu ist. Jetzt muss es noch wetterfest gemacht und eine Dachrinne muss auch noch montiert werden. Außerdem fehlt der Fußboden noch und angestrichen werden muss es auch noch, es gibt also noch eine Menge zu tun.

Am Abend gingen wir zum Strand und scheuchten den Hund müde, ich fürchte, ich bin dabei müder geworden als das Tier, deshalb folgt hier jetzt nur noch der
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Freitag, 15. August 2025
Häuser und Dächer
Obwohl hier alles immer noch angenehm langsam läuft, so ist heute doch eine Menge passiert.
In erster Linie ist die Fertigstellung des Gartenhausaufbaus heute gewaltig vorangeschritten,
Fortschritte beim Gartenhaus
sogar die Dachlatten sind schon zur Hälfte angebracht.
K ist wirklich ein wunderbarer Holzgartenhausaufbauer.

Die Neuerstellung des Flachdachs nimmt auch Formen an, heute wurde schon mal ein Teil des benötigten Materials hier abgeladen.
Flachdachdämmung
Jetzt bin ich hoffnungsfroh.

Gekocht habe ich heute ohne Ofen, nur mit Mixer, es gab Gazpacho. Hitze war außen genug, da muss nicht auch noch das Essen warm sein.

Ab morgen soll es etwas gemäßigter weiter gehen, wettertechnisch meine ich, das sind positive Aussichten, denke ich.

Als Hundecontent heute ein Starportrait:
Hunde-Starportrait

So Dalmatiner sind einfach verdammt fotogene Viecher
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Donnerstag, 14. August 2025
Fahrradanhänger und Blockwart
Das Gartenhaus wächst, allerdings langsam, passend zu unserer neuen Lebenseinstellung.
Zu meinem Westfalenmann passt langsam besonders gut, ihm steckt das sowieso schon seit jeher in den Genen, er ist eben Westfale und endlich kann er sein wahres Ich ausleben. Es ist sehr schön so wie es ist und irgendwann ist dieses Gartenhaus fertig, ohne Stress , denn es gibt ja keinen Grund zu hetzen.

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Ich habe heute wieder ein neues Gericht ausprobiert, Quesadillas. Insgesamt einigermaßen gelungen, ich weiß aber noch Dinge, die ich das nächste Mal anders mache.

Das Rezepteausprobieren macht mir grade viel Spaß.
Das Vorgehen ist dabei immer das gleiche: erst blättere ich ausführlich durch eines meiner Kochbücher und lasse mich inspirieren. Wenn ich dann ein Gericht gefunden habe, was ich interessant finde, suche ich im Internet nach Rezeptalternativen und bastele mir dann aus vier mal den gleichen, aber in Einzelheiten unterschiedlichen Rezepten ein neues, eigenes und das teste ich dann.

+++++++++++

Hunde-News:
Hund fährt nur unter Protest im Fahrradanhänger. Unser Kompromiss: die hintere Klappe bleibt offen, dafür ist er innen drin angeleint.
Hund im Fahrradanhänger
Interessanterweise findet er den Anhänger selber toll und springt regelmäßig von alleine und ohne Aufforderung rein - nur wenn wir dann fahren und er nicht mehr aussteigen kann, dann regt er sich auf. Wir üben jetzt einfach täglich, langsam wird es besser.

Am Abend gingen wir mit dem Hund noch mal an den Hundestrand. Auf dem Weg zum Hundestrand machte der Hund unterwegs sein großes Geschäft in den Sand neben dem Weg. Ein Mann ging neben mir und machte sofort Fotos, dann sagte er mir, er würde gerne die Steuermarke des Hundes fotografieren. Ich sagte ihm, das sei kein Problem, ob er vom Ordnungsamt sei? Das verneinte er, er wäre nur ein Bürger, der allgemein daran interessiert sei, dass die Umwelt sauber gehalten werde.
Sein deutlich süddeutscher Akzent triggerte mich sehr und ich sagte, dass es mich sehr wundere, dass die hier auf Borkum jetzt schon Ausländer als Blockwart engagieren, ob ich denn auch ein Foto von ihm machen dürfe, das wäre doch sicher was für die örtliche Presse.

Während wir uns unterhielten, hatte K das Hundegeschäft in einen Kackbeutel eingesammelt, als er das sah, drehte er sich um und sagte, die Sache sei für ihn erledigt, der Kollege hätte ja grade alles entsorgt.

Es ist immer wieder faszinierend, was es für seltsame Menschen gibt
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Dienstag, 12. August 2025
Andere Hundebesitzer und Fortschritte am Gartenhaus
Vorhin war ich noch sehr motiviert einen längeren Blogeintrag zu schreiben, ich war nämlich heute länger am Hundestrand und habe wieder viele neue Hundehalter+*innen kennengelernt, was dazu führte, dass mein inneres Kopfschütteln schon fast zu einem Schleudertrauma führen würde, wenn es zum Glück nicht nur innerlich stattfände.

Ich wundere mich nur noch, was es für Leute gibt und auf welche Art sie sich mit dem Thema Hund befasst haben bzw. eben nicht befasst haben, was sie also alles nicht wissen, aber auch nicht das Gefühl haben, sie sollten sich vielleicht einfach mal gründlich informieren.
Schließlich gehen alle zur Hundeschule, damit haben sie dann offensichtlich das maximal mögliche für eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund getan und dass ihr Wuffi jetzt immer noch nicht gehorcht, weshalb sie ihn auch am Hundestrand lieber nicht von der Leine lassen, das ist halt schade, aber nicht zu ändern.
Ich stehe da immer nur und staune.

Und eigentlich wollte ich noch viel mehr zu diesem Thema schreiben, aber dann habe ich mich auf den Boden gesetzt, um mit dem Hund zu spielen, dann lagen da die Auflagen für das Waldsofa und darauf konnte ich mich sehr bequem ausstrecken, deshalb lag ich nach einiger Zeit lang ausgestreckt auf dem Boden und dann bin ich wohl kurz eingeschlafen - und dabei ist dann auch die Lust eingeschlafen, sich über diese seltsamen Hundehalter noch ausführlicher aufzuregen.

Sollense doch alle machen, wasse wolllen, mir doch egal, Hauptsache, ich benehme mich nicht so albern.

Während ich den Hund am Hundestrand von der häuslichen Baustelle fern hielt, beschäftigte sich K intensiv mit dem Aufbau des Gartenhauses.
Er ist schon zu 90% fertig, obwohl das Haus selber erst zu einem Drittel steht, aber das Fundament bzw. der Unterbau ist fertig und der macht mit Abstand die meiste Arbeit.

Aktueller Stand:
Das Gartenhaus wächst

Am Nachmittag experimentierte ich in der Küche, ob es schmeckt, weiß ich erst morgen, deshalb hier Cliffhanger, es bleibt spannend
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Montag, 11. August 2025
Angenehmes Wetter ohne Sternschnuppen
Das Wetter hier auf der Insel lässt sich aus meiner Sicht als "perfekt" beschreiben. Temperaturen zwischen 22°-25°C sind genau meine Wohlfühltemperatur, man kann noch in die Sonne gehen, ohne sofort vor Hitze umzufallen, im Schatten ist es aber auch angenehm, kurze Hose und T-Shirt sind eine ausreichende Bekleidung und nachts kühlt es auf 16°C runter, man kann also auch noch wunderbar schlafen.

Weil ich von verschiedenen Seiten Gejammer über die Hitze hörte, habe ich mir mal die Temperaturenkarte angeschaut und festgestellt, dass ich mich hier grade im kühlsten Teil Deutschlands aufhalte,
Hitzegrade in Europa
ich bin jetzt noch mehr zufrieden darüber, dass ich grade nicht auf dem Festland sein muss.

Der Hund machte heute besonders viel Unsinn, es gibt gute und schlechte Tage.
Als er zwischendurch mal abwartend auf der Liege lag, habe ich mit der Portraitfunktion vom Handy rumgespielt
Starfoto vom Hund
so in schwarz-weiß und mit einer leichten Hintergrundunschärfe wirkt ein Dalmatiner schon sehr schick.

Am Abend machten wir einen langen Strandspaziergang, damit der Hund sich müde rennt, hier der Blick einmal nach links mit Vollmond und einmal nach rechts mit Leuchtturm,
Strand am Abend
ich hatte gehofft ein paar Sternschnuppen zu sehen, immerhin sind grade die Perseiden-Tage, aber der Mond war so hell und die Wolken so dicht, man sah noch nicht mal Sterne
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Sonntag, 10. August 2025
weiterhin langsam
Die Entdeckung der Langsamkeit als Lebensstil scheint uns beiden gleichzeitig passiert zu sein, wir sind auch offensichtlich beide gleich zufrieden damit.

So viel Zeit zu haben wie man will, im Überfluss aasen, was für eine angenehme Existenz.

Was heute geschah:
2020 beschlossen wir, die Außenanlagen zu erneuern und kamen in diesem Zusammenhang auf die Idee, das alte Gartenhaus abzubrechen und stattdessen an der Stelle eine Terrasse anzulegen, weil es dort so eine schöne Abendsonne zum Draußensitzen gibt.
Weil wir aber dringend ein Gartenhaus als Schuppen für tausenderlei Kram brauchen, sollte ein neues Gartenhaus direkt hinter dem Fahrradschuppen gebaut werden.
Bis 2020 war dort Rasen, dafür gab es eine Terrasse direkt unter dem großen Fenster, die man künftig ja nicht mehr benötigen würde, weil es ja eine neue Terrasse an der Stelle des bisherigen Gartenhauses geben sollte.
In einem ersten Schritt wurde also die Pflasterung des Rasens hinter dem Fahrradschuppen beauftragt, verwendet wurden dazu die Steine der bisherigen Terrasse.
Seit fünf(!) Jahren wartet das gepflasterte Stück hinter dem Fahrradschuppen nun darauf, endlich mit einem Gartenhaus bebaut zu werden.
Heute wurde von K endlich alles soweit final vorbereitet, dass er morgen mit dem Aufbau des Gartenhauses (das seit einem Jahr als Bausatz in Einzelteilen den Fahrradschuppen blockiert) beginnen kann.
Der frei geräumte Platz für das aufzubauende Gartenhaus

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In der Welpengruppe postet jemand Größe und Gewicht seines Welpen, wir fühlten uns also bemüßigt, unseren Welpen auch zu vermessen.
Als wir sie heute vor vier Wochen bei der Züchterin abholten wog sie 6.190g. Leider haben wir versäumt, ihre Größe bei Übernahme zu notieren, aber im Vergleich zu ihrer Schwester ist sie heute mit 38cm Stockmaß noch zwei Zentimeter kleiner
das aktuelle Stockmaß des Hundes
und mit 9.600g auch fast ein Kilo leichter, was ich beides sehr positiv finde, denn ich hatte gehofft, dass sie die Zierlichkeit des Vaters erbt und nicht die Kompaktheit der Mutter.

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Am Nachmittag war ich lange mit ihr am Hundestrand.
Hiervon gibt es keine Fotos, weil ich mein Telefon nicht dabei hatte, was ich übrigens erst nach einer Stunde bemerkte, dafür fühlte es sich ab diesem Moment ein bisschen unheimlich an, weil ich nicht wusste, ob ich es zu Hause vergessen oder unterwegs verloren hatte. Und anrufen, damit K zuhause nachschaut, ging ja auch nicht.
Ich war also fast zwei Stunde nicht in Hörweite meines Telefons, ich glaube, das ist mir das letzte Mal vor ca. 20 Jahren passiert.....
Zu meinem Erstaunen war aber in diesen zwei Stunden auch nichts passiert. Ich habe ganz offensichtlich auch die Welt um mich herum mit der neuen Langsamkeit geprägt.

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Zum Abendessen gab es heute nur Snacks, gebratene, panierte Gambas und Blättersteigstangen
Das Abendessen bestand nur aus Snacks
Wir waren danach beide schon so satt, dass wir den Nachtisch (selbst gemachtes Erdbeereis) kaum noch schafften.
Weil ich zum Einpinseln des Blätterteigs ein Eigelb brauchte, hatte ich ein Eiweiß übrig, das ich zusammen mit 200g tiefgefrorenen Erdbeeren zu einem cremigen Erdbeereis im Thermomix verrührte.
Diese Methode der Eisherstellung (einfach tiefgefrorenes Obst mit einem Eiweiß pürieren) fasziniert mich jedesmal, weil das Ergebnis aussieht (und schmeckt) wie super cremiges Milchspeiseeis, ohne dass Milch drin ist
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