anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 24. Juli 2021
Wochenende
Die Wahrscheinlichkeit, ob K heute noch nach Borkum kommt oder nicht, stand heute Morgen bei 70:30 zu nein, weil er am Nachmittag noch eine Flugstunde hatte und morgen Nachmittag auch wieder und dazwischen sind Unwetter im Westen angesagt.
Am späten Nachmittag entschied er sich aber dann doch sehr spontan, er war schon wieder zuhause in Greven, aber ich hatte ihn mit der Aussicht auf ein sehr leckeres Essen erfolgreich angelockt.
Ganz nebenbei hat er auch einen neuen Reiserekord aufgestellt, exakt 90 Minuten von Haustür zu Haustür, das ist wirklich sehr schnell. Aber der Flieger stand ja noch warm am Flugplatz auf der Vereinsseite, er musste also nur einsteigen und losfliegen, keine Fummelbude dazwischen und ein sehr verkürzter Preflightcheck.

Spannend wird es jetzt, ob die Flugstunde morgen funktioniert, denn er muss ja vorher erst wieder hier raus kommen, aber darüber machen wir uns dann morgen Gedanken.

Das Essen war tatsächlich wirklich sehr lecker, es gab Hühnchenbruststreifen, die ich mittags schon in eine scharfe Marinade eingelegt hatte, kurz angebraten und dann mit sweet chili Sauce abgelöscht, die frisch geernteten Zuckerschoten aus dem Garten vom Onkel, eine Paprika und ein paar Frühlingszwiebeln wurden kurz in der Sauce mitgebraten und schon fertig. Sehr schnell, sehr einfach, sehr gesund und trotzdem sehr lecker. K meinte, es hätte sich gelohnt für so ein Essen nach Borkum zu kommen. (Ich mag diese westfälischen Liebeserklärungen.)

Nach dem Essen haben wir noch einen Strandspaziergang gemacht, die Quallen, die vor zwei Wochen noch in Mengen unterwegs waren, sind fast komplett verschwunden.



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Freitag, 23. Juli 2021
Kunst und Alltag
Dadurch, dass ich heute ab 8.30h über Teams an einer ansonsten analog stattfindenden Besprechung teilnahm, hatte der größte Teil des Tages auf alle Fälle Struktur, denn der Termin war erst nach Mittag beendet und danach habe ich dann noch über eine Stunde mit dem Projektleiter telefoniert, der seine Empörung über diesen Termin am Telefon auf der Rückfahrt loswerden musste.

Es geht natürlich um das große Projekt, was grade von der Planungs- in die Umsetzungsphase geht, aber bevor mit der Umsetzung begonnen werden kann, muss die Planung fertig sein und das wiederum bedeutet, es braucht Entscheidungen, ob die Planung jetzt so akzeptiert werden kann, wie sie vorliegt, was bei so einem großen Projekt natürlich niemals für alle Details funktioniert und das heißt, wir unterhalten uns grade über Unmengen an Details, die alle einzeln besprochen und wegentschieden werden müssen.

Das ist ziemlich kompliziert, da es für viele Details ja auch mehr als eine Planung gibt und die Planer durchaus unterschiedlicher Meinung sind. Was der eine ganz toll findet, findet der andere total grottig und umgekehrt.
Ich lerne grade, dass es für technische Probleme fast immer eine Lösung gibt, dass die schwierigsten Probleme aber die reinen Geschmacksfragen sind und hier ist es durchaus spannend, mit welcher Verve die einzelnen Planer ihre Entwürfe verteidigen und wie häufig sie ihre Geschmacksvorlieben mit Technik begründen bzw. totschlagen wollen, wenn es Entwürfe sind, die ihnen nicht gefallen.

Heute ging es zB unter anderem darum, ob die offen sichtbaren Kanten im Sichtbeton mit oder ohne Fasen ausgeführt werden sollen.
Der Entwurfsarchitekt war für scharfe Kanten, weil er sie für qualitativ hochwertiger hält. (Sind natürlich auch teurer in der Herstellung, weil viel komplizierter auszuführen). Ich musste erst googeln, was Fasen sind (abgeschrägte Kanten).
Als ich es verstanden hatte, konnte ich den Architekten nur verständnislos anstarren.
Wer um alles in der Welt will in einem Gebäude exakt ausgeführte 90° spitze Kanten, die nach allem, was ich bisher in dieser Welt gelernt habe, in Windeseile angedengelt werden und dann nicht mehr wie sauber ausgeführte scharfe Kanten aussehen, sondern wie schlecht ausgeführte, billige oder ungepflegte Kanten und das kann man doch nicht ernsthaft wollen oder gar als qualitativ hochwertiger bezeichnen?

Gelernt habe ich deshalb auch, dass Architekten wahrscheinlich am liebsten reine Museumsgebäude entwerfen, also Gebäude, die was ganz besonderes sind, einzigartig in allen Details, aber nicht für eine profane Alltagsnutzung geeignet, weil sie dafür entweder viel zu unpraktisch oder viel zu empfindlich sind. Das Beste wäre, man baut ein Haus und konserviert es dann, ohne es je zu nutzen, der Architekt fände das prima, so kommt seine Kunst am besten zur Geltung.

Ich glaube, der Architekt mag mich nicht, ich schätze seine Kunst nicht ausreichend wert. Blöd nur für ihn, dass mir das egal ist und noch blöder, dass ich mich da jetzt eingeklinkt habe und höchst kritisch ständig auf dem Kosten-Nutzen-Verhältnis rumreite.

Am Nachmittag habe ich dann ein bisschen in meinem PC aufgeräumt.
Dateien ordentlich und sortiert ablegen, dabei vernünftig beschriften und alles einheitlich speichern ist etwas, für das ich mich sehr begeistern kann, leider frisst so etwas auch Zeit ohne Ende.
Aber ich hab's ja, ich hab schließlich Urlaub
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Donnerstag, 22. Juli 2021
Beginnende Verlotterung
Keiner mehr da, ich stelle fest, dass ich es durchaus genieße, komplett alleine zu sein.

K ist immer noch intensiv mit seinen IFR-Flugstunden beschäftigt, jetzt ergibt sich sogar für Samstag und Sonntag die Möglichkeit, dass er noch weitere Flugstunden machen kann, weil der Lehrer auch am Wochenende bereit ist zu schulen, ich halte das für eine sehr gute Möglichkeit, sich noch mehr Routine zu verschaffen und denke, er sollte das auf alle Fälle annehmen, auch für den Preis, dass er dann am Wochenende nicht nach Borkum kommt.

Am Freitag hat er einen Termin in Velbert, um sich das Drama vor Ort anzusehen und um mit einem Generalunternehmer zu verhandeln, was eine Sanierung kosten wird. Wie wir mittlerweile erfahren haben, war das Haus nicht gegen Elementarschäden versichert, das wird also ein ziemlich teurer Spaß für uns, das Erdgeschoss mit den Ladenlokalen wieder bewohnbar bzw. vermietbar zu machen. Aber wie immer trifft auch hier der alte Spruch: Hilft ja nix.

Am Vormittag habe ich eine Zeitlang am PC gesessen und dabei auch grob mein berufliches E-Mail-Postfach durchgesehen, vorsortiert und wichtige Dinge bearbeitet.
Außerdem habe ich mich weiter mit der Erstellung eines Back-Ups aller Blogbeiträge beschäftigt, weil ich es schade fände, wenn alles weg wäre, was hier so steht, wenn aus welchen Gründen auch immer blogger.de doch mal dicht gemacht wird.
Weil ich keine Möglichkeit gefunden habe, alle Beiträge insgesamt als eine Datei herunterzuladen, habe ich begonnen, jeden Beitrag einzeln in One-Note abzuspeichern. Wenn man das zeitnah macht, ist das gar kein großer Aufwand, da mir das aber erst 2020 eingefallen ist, mache ich es auch erst seit 2020 zeitnah, was bedeutet, dass ich die Jahre 2015-2019 nachträglich sichern muss. Mittlerweile fehlen mir aber nur noch neun Monate, also rund 270 Tage, alles andere ich schon fertig und abgespeichert. Es wird also.

Am Nachmittag habe ich den Onkel besucht und dort die erste Schüssel mit Zuckererbsen gepflückt, das wird morgen ein Festschmaus, heute war ich zu unmotiviert, um überhaupt irgendwas zu kochen.
Ich stelle mal wieder fest, dass ich sehr schnell beginne zu verlottern, wenn ich alleine lebe, da es aber absehbar ist, wann hier wieder Menschen sein werden, mache ich mir nicht allzu viele Gedanken darüber
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Mittwoch, 14. Juli 2021
Entsorgungen
Heute morgen fuhren C und J ab, jetzt bin ich hier also alleine und stelle fest, dass ich es durchaus genieße.
In einem akuten Energieanfall habe ich den Anhänger ans Fahrrad gehangen und begonnen, Dinge aus dem Haus zu schaffen.
Ein riesiger Sack mit aussortierter Kleidung landete im Altkleidercontainer, der Glasmüll ist entsorgt und auch alle Pfandflaschen sind zurückgebracht.
Anschließend habe ich den alten Schreibtischstuhl, einige alte Elektrogeräte und ganz viel Verpackungspappe in den Anhänger gepackt und bin zur Müllkippe gefahren. Wenn man dort mit dem Fahrrad ankommt, sieht es nicht nach viel aus und bisher konnte ich "das bisschen Zeug" dann immer kostenlos einfach in die entsprechenden Container werfen, so auch heute. Auf dem Rückweg bin ich den neuen Loopdeelenweg und dann übers Deckwerk am Strand lang gefahren, es war ein richtig schöner Fahrradausflug.

So viel Bewegung an frischer Luft macht müde, ich gehe heute mal richtig früh ins Bett
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Dienstag, 13. Juli 2021
Immer noch nichts los
Im Moment habe ich nicht viel zu erzählen, weil ich immer noch nicht erholt genug bin, um mir ausführlich Gedanken über irgendein spannendes Thema zu machen und gleichzeitig passiert aber auch tagesaktuell so gut wie gar nichts.
Heute war ich im Dorf und habe mir eine Fährkarte für den 13. August gekauft, dabei festgestellt, dass ich schon zu spät dran war bzw. vergessen hatte, rechtzeitig zu reservieren, weil bis auf die frühe Morgenfähre bereits alles ausgebucht war, aber nun, dann ist das so, habe ich bei Ankunft auf dem Festland eben ausreichend Zeit für alles, so verkehrt ist das auch nicht.
Als erzählenswerte Aktivität war das aber auch schon das Highlight des Tages, ansonsten war ich zu Hause, draußen hat es geregnet und damit lockte mich auch nichts als weitere Outdoorunternehmung.

Ich habe kurz überlegt, ob ich an irgendeinem Text weiterschreibe, ich habe ja meine Onenote-Sammlung, in der sich mindestens 50 angefangene Texte zu interessanten Themen rumtreiben, die ich alle jeweils dann weiterschreiben will, wenn mir danach ist, da mir heute aber nicht danach war, habe ich es gelassen. Mir muss noch viel langweiliger werden, bevor ich mich wieder aufraffe und Schwung für irgendwas entwickele.
Aktuell finde ich es völlig okay, tendenziell antriebslos, aber zufrieden durch den Tag zu trödeln
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Montag, 12. Juli 2021
Ein bisschen gearbeitet
Seit drei Tagen kündigt der Wetterbericht Regen an, seit drei Tagen schiebe ich deshalb das Waschen der Bettwäsche immer wieder raus, in den letzten drei Tagen hat es hier keinen Tropfen geregnet.
Heute habe ich deshalb trotz Warnungen im Wetterbericht Bettwäsche gewaschen, gegen Mittag auf die Leine gehangen und eben den Ständer mitsamt der Bettwäsche für über Nacht ins Haus geholt, weil es trotz keinem Regen und viel Wärme nicht vernünftig trocknet. Es gibt nicht nur keinen Regen, es gibt auch keinen Wind, die Luft steht also und es ist ungemein schwül. Ein ehrlicher Regen wäre mir tatsächlich lieber, aber Wettervarianten standen ja noch nie auf der Auswahlliste von Wünsch dir was.

Ich habe heute ein bisschen beruflich telefoniert und zwei wichtige, berufliche E-Mails ausführlich beantwortet. Weil ich zu dem Zweck einmal am Rechner saß, habe ich auch gleich ein wenig weitergearbeitet und die meisten E-Mails der letzten Woche aufgeräumt und vorsortiert, sieht jetzt alles deutlich übersichtlicher aus.

Am Nachmittag war ich mit J einkaufen, C hat den Rasen gemäht und anschließend haben wir gemeinsam den Rollweg vorm Gartenhaus installiert.

Jetzt werde ich mich noch mit ein wenig privater Buchführung beschäftigen, gestern habe ich schon den gesamten Krankenkassen- und Beihilfekram vom Vater erledigt, das ist alles nicht kompliziert aber ungemein lästig und ich schiebe es regelmäßig länger vor mir her als es sinnvoll ist, weil sich auch so Klimperkram irgendwann zu einer großen Aktion zusammenballt, wenn man es lange genug aufgeschoben hat
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Sonntag, 11. Juli 2021
gesellschaftliche Divergenzen
Und noch ein Tag ohne Besonderheiten, ich stelle fest, mir gefällt das grade sehr gut.
Es passierte nichts, der Tag plätscherte schon wieder unbemerkt vorbei, ich fühle mich aber vollkommen zufrieden und auf sehr angenehme Art gelangweilt.

K flog wieder nach Münster, er hat morgen einen Überprüfungsflug mit einer neuen Flugschule, die testen seinen aktuellen Ausbildungsstand und entscheiden dann, wie es weitergeht. Darauf hat er sich die letzten zwei Tage ausführlich vorbereitet und war zumindest bis heute Mittag ganz zuversichtlich für den Test morgen.

Auf dem Rückweg vom Flugplatz habe ich bei Lidl Halt gemacht, um noch ein paar fehlende Zutaten für das Abendessen einzukaufen und hatte dort ausgiebig Gelegenheit, mich über seltsame Badegäste zu wundern.
Den zweiten Sommer in Folge haben wir hier ein Publikum, dem man den Besserverdienerstatus schon von weitem ansieht und ich sag mal so: Die ärmeren Leute waren die netteren.
Ganz gruselig sind die Kids der Wohlstandseltern, da entsteht eine Fridays for Future Elite, die einem durchaus Angst machen kann und die ich nach der Lektüre von Sarah Wagenknechts neuem Buch noch eine ganze Ecke gruseliger finde als vorher eh schon. Da wächst eine ganze Generation an Lifestyle-Linken heran, die gar nicht begreifen, was für ein Arschlochtum sie mir ihren neuen, schicken linken Ideologien entwickeln und dass genau dieses Verhalten für die kommende Gesellschaft ein weit größeres Problem sein wird als es der gesamte Klimawandel nur in Ansätzen produzieren kann.
Noch nie war ich so froh über die Gnade meines fortgeschrittenen Alters
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Sonntag, 11. Juli 2021
Keine besonderen Vorkommnisse
Ich habe jetzt bestimmt fünf Minuten überlegt, was ich heute eigentlich so gemacht habe und bin leider zu keinem vernünftigen Ergebnis gekommen.
Zusammengefasst kann ich also nur sagen, dass nichts merkens- oder bemerkenswertes dabei war, irgendwie war der Tag plötzlich um und hinterließ einfach nichts. Ich habe keine Erinnerung an den Tag und keine Gefühle, damit aber auch keine negativen Gefühle und das finde ich grundsätzlich ein positives Ergebnis.

Der Tag fühlt sich nicht verplempert an oder gar vergeudet, er löst aber auch keine großen Freuden- oder Glücksgefühle aus, weil ich tolle Dinge getan oder erlebt habe.
Es war einfach nur ein Tag und im Zweifel war es ein guter Tag, denn ich erinnere mich auch nicht, dass ich mich über irgendetwas geärgert hätte oder genervt war. Und Tage ohne negative Erinnerung sind per Definition schon mal gute Tage.

Ich habe mich ohne besondere Vorkommnisse durch den Tag treiben lassen.

Der Postbote brachte ein paar Pakete aus meinem Einkaufsrausch neulich, das war okay aber auch kein Grund zu übertriebener Freude. Ich besitze jetzt einen Tapetenigel, um die mit Latex verkleisterte Raufaser im Flur irgendwie runterzukratzen. So ein Teil ist sehr nützlich, aber nichts, weshalb man in Ekstase gerät, wenn es geliefert wird.

Im anderen Paket waren Gastrobehälter für mein Frankfurter Brett, von dem ich mir neulich endlich das zweite für Borkum gekauft hatte.
K hatte mir letztes Jahr zum Geburtstag einen sehr großzügig bemessenen Gutschein für den online Shop des Herstellers geschenkt und ich hatte den größten Teil davon auch schon ausgegeben, allerdings zunächst nur ein Brett mit sehr viel Zubehör gekauft, weil ich erst mal ausprobieren wollte, wie mir das gesamte Ensemble überhaupt gefällt. Die erste Lieferung kam Anfang Dezember 2020
und es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich einen Plan hatte, wie ich die Bestellung für Borkum optimiere.
Das Blöde ist nämlich, dass man normalerweise nicht einfach nur das Brett, das als solches schon teuer genug ist, bestellen kann und fertig, nein, ohne ein zwingend mitzubestellendes Zubehörpaket bekommt man kein Brett.
Nach der Lieferung des ersten Brettes mit all dem Zubehör hatte ich aber sehr schnell begriffen, dass das Brett selber zwar ganz okay ist, dass das Zubehör aber nur ganz normale, genormte Gastrobehälter sind, die man überall sonst auch kaufen kann - und die überall sonst deutlich preiswerter sind.

Ich wollte deshalb eigentlich nur noch ein zweites Brett für Borkum haben und mir das Zubehör woanders bestellen. Letzten Monat habe ich dann bei der Firma angerufen und mit denen verhandelt, auf meine erste Bestellung verwiesen und gesagt, dass ich ja schon Unmengen an Zubehör hätte und ob ich deshalb nicht einfach nur noch ein zweites Brett mit ohne Zwangszubehörpaket bestellen könnte. Nach ein wenig Hin und Her waren sie dann bereit, meine Sonderbestellung manuell aufzunehmen, so kam ich zu meinem zweiten Brett ohne Extras, der Gutschein ist jetzt auch komplett abgearbeitet, mir fehlten nur noch ein paar einzelne Gastrobehälter, die ich dann deutlich günstiger woanders bestellt - und die wurden heute geliefert.

Damit ist das Thema auch erledigt, ich denke, alles in allem habe ich jetzt zwei sehr gut ausgestattete Bretter in zwei Haushalten und zusätzlich noch eine Menge Zubehör, das ich beim ersten Mal vorsichtshalber bestellt habe, von dem ich inzwischen aber weiß, dass ich es im Grunde gar nicht brauche, aber um das rauszukriegen, musste ich den Fehler halt erst mal machen.

Am Nachmittag habe ich eine Radtour gemacht und den Glasmüll entsorgt, dann habe ich K vom Flugplatz abgeholt, der mir den neuen Ständer mitbrachte und auch gleich montierte, damit bin ich sehr zufrieden, das ist einer der besten Ständer, die ich je gesehen habe
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Samstag, 10. Juli 2021
Besuch
Der ruhige Tag von gestern wurde heute durch einen etwas volleren Tag mit viel Besuch abgelöst.
Der Schreiner kam heute für einen Tag, weil er noch Maße brauchte, die Schreinerarbeiten sind ja noch nicht endgültig abgeschlossen, es gibt noch mehr Türen und noch mehr Häuser, wo Dinge erneuert werden müssen und weil er im Herbst deshalb sowieso noch mal mit einem großen Transporter anreist und wieder für längere Zeit hier arbeitet, ist es sinnvoll, deshalb den gesamten Auftrag mit allen Maßen und allen Details vorher zu erfassen.
Beim Onkel war auch noch eine Tür zu machen, also fuhren wir dort auch noch hin, aber damit haben wir jetzt hoffentlich wirklich alle Baustellendetails aufgenommen.

Der Schreiner brachte seine Frau mit, mit der ich mich ja immer schon gut verstanden habe, wir hatten uns viel zu erzählen und vielleicht kommt sie demnächst noch mal alleine, ohne Mann, einfach nur um ein paar Tage Ruhe zu haben. Finde ich eine gute Idee.

Dann war noch ein Fliegerkumpel dabei, der heute eine Einweisung auf ein neues Muster bekam, der Schreiner ist ja auch gleichzeitig Fluglehrer, deshalb funktioniert das so problemlos mit mal eben für ein paar Stunden zum Ausmessen rüberkommen. Der Fliegerkumpel konnte einen schicken Ausflug aus seiner notwendigen Einweisung machen, der Schreiner samt Frau hatte eine günstige Transportmethode und ich habe ja mein Auto hier und kann alle allfälligen Taxifahrten übernehmen. Heute war tolles Wetter, deshalb absolut coronokonform mit offenem Verdeck an der frischen Luft.

K dagegen kam nicht, der hat morgen wieder einige Flugstunden und für einen Tag hin und her ist das zwar möglich (siehe Schreiner), aber auch anstrengend, er hat deshalb normal gearbeitet und sich am Nachmittag darum gekümmert, mir einen neuen Ständer zu besorgen.
Der alte war nämlich kaputt und ich hatte ihn gebeten, mir auf dem Festland einen neuen zu besorgen, er hat mehr Ahnung von Ständern als ich, weshalb ich es sinnvoller fand, dass er sich vor Ort in einem Geschäft darum kümmert, statt dass ich mir frei Schnauze irgendwas im Internet bestelle.
Er sagte, er hat jetzt auch einen gefunden, der ist klein und dick und knubbelig, kann aber verlängert werden und ist sehr stark und hält etwas aus, also genau das, was ich mir gewünscht hatte als neuen Ständer.
Der alte Ständer war so kaputt, dass das Fahrrad ständig umfiel, deshalb habe ich ihn jetzt abgeschraubt, damit ich gar nicht mehr in Versuchung gerate, ihn zu benutzen, aber so ganz ohne Ständer ist ein Fahrrad auch irgendwie kompliziert zu handhaben
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Freitag, 9. Juli 2021
Dies und das
Ein sehr ruhiger Urlaubstag war das heute.
Am Vormittag habe ich ein wenig das Haus aufgeräumt, alles einmal durchgefeudelt, zwei Maschinen Wäsche gewaschen und draußen aufgehangen, nach zwei Stunden war schon alles wieder trocken, es ist lustig, wie sehr ich mich über solche Kleinigkeiten freuen kann.

Dann habe ich noch ein bisschen in der Küche rumgekramt, eine neue Portion Erdbeersirup hergestellt, auf Cs Wunsch nur mit halb so viel Zucker und siehe da, es schmeckte deutlich frischer, fruchtiger und insgesamt einfach besser. Ich denke mal, dass mein Standardrezept grade ein grundsätzliches Update erfahren hat.

Am Nachmittag lange auf dem Sofa gelegen und gelesen, zwischendurch ein paar Telefonate erledigt, diese Kombination finde ich ausgesprochen angenehm. Ich habe ja nichts dagegen zu arbeiten, es soll mir nur nicht so viel Zeit klauen, dass ich nicht mehr auf dem Sofa liegen und lesen kann.
Vielleicht sollte ich meinen Arbeitsplatz einfach dauerhaft aufs Sofa verlagern, die Idee finde ich grade sehr attraktiv
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