Jetzt heißt es Daumen drücken, dass ich morgen wirklich dran denke, sonst wäre blöd.
Einem Bekannten hatte ich zugesagt, dass ich für ihn Dinge bis heute erledige.
Habe ich natürlich immer noch nicht gemacht und jetzt ist schon der Zeitpunkt überschritten, wo noch genug Motivation da wäre, um die deadline ?heute? noch zu halten. Dieses Versprechen hat also offensichtlich nicht geklappt.
Die Nebenkostenabrechnung, die ich für den syrischen Meter erstellen muss, weil hier das Amt drängelt, ist auch noch nicht erledigt.
Morgen fahre ich nach Borkum und eigentlich wäre es sehr klug, wenn ich jetzt schon mal alles zusammenräumen würde, was ich morgen mitnehmen möchte, aber: keine Lust.
Ich weiß jetzt schon, dass es morgen hektisch wird und ich deshalb schlechte Laune haben werde, ist aber nicht zu ändern. Keine Lust ist ein Killerargument.
Immerhin habe ich im Büro heute einige wichtige Dinge fertig gestellt. Wahrscheinlich wurde dadurch die gesamte Erledigungsenergie verbraucht.
Das Beste ist, ich gehe jetzt erstmal ins Bett
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Telefonisch hatte ich schon vieles vorbereitet und abgeklärt, heute mussten die vereinbarten Vororttermine persönlich abgearbeitet werden, was in einem unerwarteten Tempo gelang.
Damit ich bis Ladenschluss auch wirklich alles schaffe, habe ich um 15.30h im Büro Schluss gemacht und bin in die Stadt gefahren. Parkplatz suchen, Fußweg in die Innenstadt, diverse Läden aufsuchen, erst den Optiker, dann den Telekomshop und als letztes den Schlüsseldienst.
Da ich überall meinen Besuch vorangekündigt hatte, waren auch überall die Mitarbeiter schon vorbereitet, ich war trotzdem sehr erstaunt, wie schnell und vor allem wie reibungslos das alles funktionierte.
Auf dem Heimweg habe ich sogar noch einen Zwischenstopp bei Lidl gemacht und war trotzdem schon vor 17h wieder zuhause. Unglaublich was man alles erledigen kann, wenn man Dinge systematisch vorbereitet und dann hintereinander abarbeitet.
Die unerwartete Freizeit zuhause habe ich mit Podcast hören verbracht.
Ich mag ja Richard David Precht - und ich mag Matze Hielscher. Von seinem Podcast "Hotel Matze" habe ich schon viele Folgen gehört, heute habe ich entdeckt, dass vor zwei Wochen Richard David Precht im Hotel Matze war, diese Folge habe ich mir natürlich sofort runtergeladen und heute angehört.
Seit zwei Stunden drehe ich nun die Worte im Kopf hin und her, weil ich so gerne etwas dazu sagen möchte, ich finde aber keine Formulierung, die das, was ich intensiv fühle, verständlich zusammenfasst und auf den Punkt bringt.
Ich bin auf alle Fälle (mal wieder) sehr fasziniert und beeindruckt von Herrn Precht und mindestens genauso intensiv erstaunt darüber, wie offensichtlich unvermögend Herr Hielscher sich im Umgang mit Herrn Precht zeigt.
Normalerweise habe ich an Matze Hielscher immer bewundert, wie perfekt er sich auf seine Interviewpartner einstellen kann und wie mühelos es ihm gelingt, sie zum Erzählen zu bewegen, so dass viele seiner "Hotelgäste" sich bei ihm von einer ganz anderen Seite präsentiert haben, als die, die sie sonst in der Öffentlichkeit als "PR-Maske" tragen.
Ich habe an Matze Hielscher bewundert, mit welch großer Offenheit und Unvoreingenommenheit bei gleichzeitig eindeutig positiver Zugewandtheit er seinen Gästen begegnet - in dem Gespräch mit Richard David Precht war davon allerdings nichts zu spüren.
Im Gegenteil, man merkte förmlich, wie fremd ihm sein Gegenüber war und wie sehr er sich sträubte, Herrn Precht als "normal" zu akzeptieren, weil das zwangsläufig bedeutet hätte, dass Matze Hielscher und die Welt, in der er sich persönlich verortet, nicht normal wären. Da nicht sein kann, was nicht sein darf, musste es Herr Precht sein, der anders ist.
Diese Haltung und diese offensichtliche Fremdheit, die Precht für Hielscher bedeutete, faszinierten mich bei Matze Hielscher mindestens genauso wie der ansonsten gewohnt souveräne Auftritt von Richard David Precht.
Sehr spannende Folge, ich glaube, ich werde sie mindestens noch einmal, wenn nicht noch öfter hören, weil mich hier vor allem die feinen Zwischentöne faszinieren, die man in der Wiederholung noch besser mitbekommt
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Es ist aber auch viel liegengeblieben, fast vier Wochen habe ich mit dieser elendigen Grippe rumgehampelt und es war ja nicht so, dass ich vor vier Wochen eine leere to-do-Liste hatte.
Seit 10 Tagen bin ich zwar offiziell soweit wieder gesund, dass ich ins Büro gehen kann, aber wenn ich in der letzten Woche abends nach Hause kam, war der Tag auch gelaufen. Ich war nur soweit gesund, dass ich für das Nötigste wieder funktionierte, aber Reserven für zusätzliche Extras rechts und links neben dem Büroalltag waren nicht vorhanden.
Aber jetzt geht es mir wieder gut, deshalb bin ich heute morgen früh schon vor dem Büro einmal mit dem Fahrrad zum Fahrradmenschen gefahren, um noch zwei Kleinigkeiten erledigen zu lassen, bevor das Rad am Freitag nach Borkum überführt wird.
Das Schutzblech war etwas verzogen und machte Geräusche - und ich wollte, dass er mir das Display für die E-Bike-Steuerung auf dem Halter festschraubt. Grundsätzlich ist es abnehmbar, damit man zB die Kontakte darunter besser reinigen kann, abnehmbar heißt aber auch sehr leicht klaubar. K hat deshalb das Display immer abgenommen und in die Tasche gesteckt, wenn wir das Fahrrad irgendwo abstellten - ich fand das enorm unpraktisch und deshalb habe ich es jetzt anschrauben lassen.
Wenn ich die Kontakte darunter wirklich mal reinigen will, herrje, dann schraube ich das Display eben wieder ab, aber das kommt sicher seltener vor als dass ich das Fahrrad irgendwo draußen abstelle und dann jedesmal das Display separat mit mir rumschleppen müsste.
Fahrradinstandsetzung also check ✔ - das Rad kann jetzt mit gutem Gewissen auf die Insel verfrachtet werden.
Am Nachmittag habe ich dann eine Sache weiter vorangetrieben, die ich gestern schon angeschoben hatte: Ich möchte nämlich die Esstisch-Stühle auf Borkum von orange auf grau umdesignen und habe deshalb gestern schon mal Kontakt zu einem Polsterer aufgenommen, mit dem ich dann für heute einen Termin in seinem Geschäft vereinbarte.
Heute habe ich eine Stuhllehne gleich da gelassen und dafür ein Musterbuch mit möglichen Bezugsstoffen mitgenommen - es gibt halt wirklich eine Menge verschiedener Graus - wir nehmen das mal mit nach Borkum und halten die Muster an die neuen Tapeten und den neuen Boden.
Am Abend habe ich dann noch spontan einen Zwischenstopp bei dem Nettomarkt hier in Greven eingelegt. Ich gehe da ungefähr einmal im Monat hin und schaue, welche Sonderangebote es dort grade gibt. Und - großes Glück - diesmal gab es genau das Mineralwasser, was ich seit über einem Jahr schon überall versucht habe zu kaufen, aber nirgendwo war es gelistet. Rheinfels Mineralwasser mit Ingwer und Zitronengras, habe ich letztes Jahr durch Zufall mal gefunden und getestet, dabei für ungemein lecker befunden - nur war es dann fast vollständig ausverkauft. Bis ich es heute bei Netto fand, als Sonderposten natürlich auch zu einem Sonderpreis, bin ich sehr mit zufrieden, es gab noch 24 Flaschen, habe ich alle aufgekauft
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Einen Haken gibt es heute schon: Auch für die Schalter an der Mauertapete haben wir jetzt Ersatz gekauft. Meerglasgrün hätte auf dem Mauerhintergrund nicht schön ausgesehen, es stellte sich aber heraus, dass es aus dieser Serie auch Schalter mit einem mattweißen Rahmen gibt und die liegen jetzt hier und müssen am Wochenende nur noch montiert werden
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Ich weiß noch, dass ich K mal genötigt habe, extra zum Meerglassammeln nach Helgoland zu fliegen, wo ich dann einen halben Tag lang den Strand auf der Düne nach Glasscherben abgesucht habe und natürlich auch ein paar wirklich schöne Stücke gefunden habe.
Auf Helgoland kann man besonders schönes Meerglas finden, weil die Insel so weit draußen im Meer liegt und alle Scherben, die dort angespült werden, schon sehr lange im Meer gelegen haben.
Wie auch immer, ich bin großer Meerglasfan und liebe ganz besonders dieses helle Grün.
Nachdem wir den Flur jetzt fast fertig renoviert haben, passten die alten, schäbbigen Schalter und Steckdosen nicht mehr zu dem neuen, edlen Look, vor allem weil sie auch wirr zusammengewürfelt waren und aus verschiedenen Serien stammten.
K meinte, wir sollten jetzt überall dunkelgraue Schalter montieren, ich fand dunkelgrau aber viel zu dunkel, viel zu sehr Kontrast und viel zu kalt.
Also habe ich begonnen, mich intensiv in die Welt der Schalter einzuarbeiten, faszinierend, was da alles so angeboten wird.
Als ich dann eine Serie fand, wo die Abdeckrahmen aus grünem Meerglas waren, war die Entscheidung klar.
Wir haben im Flur jetzt Meerglasschalter:

Ich finde, das warme Grün passt ganz wunderbar zum kühlen Grau der Streifentapete und auf die Beachtapete passt Meerglas natürlich so, als wäre es da grade angeschwemmt worden. Ich bin sehr zufrieden mit den neuen Schaltern.
An einem Schalter war K etwas überfordert mit dem Austausch, da war bisher ein Dimmer, den ich schon lange lästig fand und ihn sehr gerne gegen einen einfachen An-Aus-Wechsel-Schalter tauschen wollte, allerdings waren die Drähte an dem Dimmer so seltsam angeklemmt, dass K das Schaltsystem nicht nachvollziehen konnte.
Aber wofür hat man einen Onkel, der Elektriker ist.
Jetzt sind alle Schalter getauscht und der Flur wirkt noch edler als vorher.
Am Vormittag wollte ich Wäsche waschen, aber jetzt ist die Waschmaschine wohl endgültig und final kaputt, sie zog literweise Wasser, machte die Wäsche nass - und blieb dann stehen.
Vom letzten Mal gewarnt habe ich die Tür nicht aufgemacht, sondern das Wasser abpumpen lassen, zu mehr war die Maschine aber auch nicht bereit.
Ich habe also die ungewaschene aber klitschnasse Wäsche wieder aus der Maschine geholt, in eine Wäschewanne gepackt, die ich dann in den Fahrradanhänger stellte und zum Onkel fuhr. Dort wurde alles in seine Waschmaschine gesteckt, die zum Glück problemlos funktioniert.
Als die Maschine durch war, habe ich die geschleuderte und nur noch leicht feuchte Wäsche wieder eingepackt, um sie bei mir im Garten auf die Leine zu hängen - es war auch heute noch so windig, dass die Wäsche nach kurzer Zeit getrocknet war.
Dann haben wir die Logistik eines Waschmaschinenkaufs überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das am allerbesten in einem Rutsch machen, wenn wir auch den Fußboden in der Kammer erneuern. Dann muss sowieso alles ausgeräumt werden, bei der Gelegenheit ist es am allereinfachsten, die Waschmaschine zu erneuern.
Ich muss mich jetzt nur kurzfristig entscheiden, welche Waschmaschine ich denn künftig überhaupt haben will. Da ich inzwischen ja reich bin, liebäugele ich tatsächlich mit einer Mielewaschmaschine. Ich habe noch nie eine Maschine von Miele besessen, aber bisher war ich ja auch nicht reich.
Die jetzt kaputtgegangene Maschine ist von Hanseatic, das war 2005 die Hausmarke von Neckermann oder so, aber auch diese "Billigmaschine" hat ja immerhin 17 Jahre gehalten.
Ich denke, das Beste ist, ich gehe mal in einen Waschmaschinenfachhandel und lasse mich beraten
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Der Fliegerkollege ist zwar Clubmitglied, hat aber schon vor einigen Jahren seinen Schein verfallen lassen, weil er keine Zeit mehr hatte, sich um Familie, Praxis und Fliegen gleichzeitig zu kümmern, so dass er sich entschied, das Fliegen dranzugeben.
Ich habe da nie so drüber nachgedacht, weil wir immer schon viel mit dem Flieger unterwegs waren und durch die dauernde Borkumpendelei kommen sowieso ganz von alleine reichlich Flugstunden zusammen, die Mindeststunden, die ein Pilot alle zwei Jahre nachweisen muss, waren für K also nie ein Thema.
Aber es gibt tatsächlich viele Piloten, die haben damit Probleme und schaffen es nicht, 12 Flugstunden in einem Jahr nachzuweisen, mit der Folge, dass ihre Piloten-Lizenz verfällt.
So war das also auch bei dem (Ex)-Fliegerkollegen, der das Fliegen schon vor der Geburt des Sohnes drangegeben hatte, mit der Folge, dass sein 7jähriger Sohn noch nie in einer kleinen Propellermaschine mitgeflogen ist und das bedeutete, das war alles ganz enorm aufregend für ihn.
Der Vater (Arzt) hatte ihm vorsichtshalber so einen Elefantenpariser aus der Klinik mitgegeben, ideale Kotztüten, die das Kind auch brav den ganzen Flug fest umklammerte, aber überhaupt nicht benötigte, weil er viel zu sehr damit beschäftigt war, aus dem Fenster zu schauen.

Ich fand es interessant zu erleben, wie unterschiedlich Kinder (und ihre Eltern) mit dem Erlebnis "Fliegen in einem Kleinflugzeug" umgehen, denn erstens habe ich wirklich komplett vergessen, wie klein 8jährige noch sind und zweitens habe ich erst recht noch vollständiger vergessen, dass die meisten Eltern ja ein ziemliches Gewese um ihre Kinder machen, ein Verhalten, was ich schon vor 25 Jahren seltsam fand und ich fürchte fast, die Eltern von heute sind noch ätzender als die Eltern vor 25 Jahren.
Aber egal, die Kinder von heute unterscheiden sich nicht von den Kindern von vor 25 Jahren und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht von den Kindern vor 50,100 oder 500 Jahren - Kinder sind im Prinzip immer gleich und ertragen das Gehampel ihrer Eltern mit großer Gelassenheit, um sich sofort den Wesentlichkeiten ihres Lebens zuzuwenden, wenn die Eltern nicht mehr in Sichtweite sind.
Dieses Kind fand das Fliegen auf alle Fälle spannend und ich stellte etwas grinsend fest, dass es das erste Mal ist, dass wir ein Kind im Flieger haben, was nicht schon vor dem Start eingeschlafen ist.
Meine Kinder sehen im Flieger nämlich meist so aus:
Den Rest des Tages haben wir mit allerlei Kramen und einem längeren Mittagsschlaf verbracht, am Nachmittag wurde das Wetter richtig usselig und begann sich einzuregnen, jetzt schüttet es aus Eimern und kalt geworden ist es auch, ideale Voraussetzungen, um den Ofen anzufeuern und es sich im Haus warm und gemütlich zu machen
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Immerhin habe ich es heute morgen vor dem Büro noch geschafft, mein bisheriges Fahrrad zum örtlichen Fahrradreparateur zur Inspektion zu bringen, damit es tippitoppi durchgecheckt ist, wenn ich es nächste Woche mit nach Borkum nehme.
Als ich es am Abend wieder abholte, fuhr es sich wie ein komplett neues Rad, sehr beeindruckend, was dieser Fahrradzauberer daraus gemacht hat.
Er sagte, er hätte den Motor upgedated, ich wusste gar nicht, dass sowas möglich ist, andererseits: warum nicht? Im Zweifel wird der Motor auch nur durch eine Software gesteuert und dann liegt es nahe, dass man diese Software updaten kann.
Es war auf alle Fälle eine sehr wirksame Aktion und ich bin enorm zufrieden damit.
Schlechte Nachricht des Tages: die bestellte Farbe ist noch nicht geliefert, d.h. wir können dieses Wochenende die Tür noch nicht weiter streichen, aber nun ja, dann dauert es eben noch mal eine Woche länger, bis es weitergeht.
Mehr ist nicht passiert
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Fast jeder Mitarbeiter hatte mindestens ein, die meisten sogar mehrere Anliegen, die persönlich besprochen werden mussten, so war die Zeit ruckzuck um und ich hatte gar keine Gelegenheit, mich über Montag oder andere missliche Situationen zu grämen, rückwärts betrachtet war es ein völlig okayer Arbeitstag.
Ich hatte mir schon vor längerer Zeit einen neuen Computer bestellt, der inzwischen geliefert wurde und jetzt muss er noch eingerichtet werden.
Ich habe ja neulich schon darüber gestöhnt, wie mühsam ich das Einrichten eines neuen Handys fand, ein neuer PC ist gleich mal um Längen umständlicher, aber die grundsätzliche Konfiguration habe ich mittlerweile geschafft und heute habe ich den Rechner unserem neuen IT-Koordinator gegeben, damit er die Firmenzugänge, also die VPN samt remote server, einrichtet und die Firmenprogramme wie SAP und die Bankingsoftware aufspielt.
Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist ein neues Officepaket - da gibt es angeblich Lieferengpässe und ich frage mich, wie das sein kann, aber vielleicht ist es besser, sich einfach über gar nichts mehr zu wundern.
Ich habe jetzt kurzerhand Office 2016 aufgespielt, weil wir da noch freie Lizenzen hatten und weil ich mich hartnäckig weigere, die Office 365 Variante auf meinen neuen Rechner zu lassen. Office 365 habe ich auf dem aktuellen Rechner und es vergeht kaum ein Tag, wo ich mich nicht darüber ärgere. So ein übergriffiger Cloudblödsinn, ehrlich mal, wenn ich nur daran denke, rege ich mich schon wieder auf.
Der Poststapel, den ich abzuarbeiten hatte, war nicht nicht ohne, am Abend war ich deshalb gründlich geschafft und froh, wieder zu Hause zu sein.
Wirklich 100% fit bin ich immer noch nicht, es wird aber täglich besser
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K hat mir ja gestern sofort den neuen Sattel montiert, ich bin eine Proberunde damit gefahren und fand ihn unstreitig besser als den Originalsattel.
Nachdem ich nun aber eine Nacht darüber geschlafen habe, bin ich doch wieder jammerig, denn der neue Sattel ist vielleicht besser als der alte, deshalb aber noch lange nicht so, wie ich es wirklich haben möchte, und ach.
Dann fragte K, was denn mit dem gebrauchten Lepper Sattel sei, der seit Ewigkeiten hier in der Ecke liegt - und ich zuckte etwas zusammen, denn den hatte ich komplett vergessen. Den hatte ich mal irgendwann für ganz kleines Geld auf dem Flohmarkt gekauft und nur deshalb, weil er so günstig war und ich es nicht fertig brachte, so einen tollen Sattel, von dem ich weiß, wie teuer er im Laden ist, ungekauft liegenzulassen.
Zum Glück fand ich den Sattel auch sofort und K machte sich an die Montage (K hat als Jugendlicher mal in einem Fahrradladen gejobbt, deshalb ist er qua Ausbildung vorgesehen für alle Fahrradschraubereien).
Und: Juchheissa - der Sattel ist perfekt. Genau so möchte ich meinen Fahrradsattel haben, der sitzt sich wie ein Westernsattel, breit und weich und gut gepolstert, besser geht nicht.
Der bestellte Fahrradsattel ist also schon wieder verpackt und geht retour. Auch wenn das überhaupt kein Problem bei dieser Bestellung ist, so schäme ich mich immer etwas, wenn ich Dinge zurückschicke.
Ich finde es ja grundsätzlich schon nicht so toll, mir überhaupt Dinge liefern zu lassen, es fühlt sich immer nach jeder Menge extra Arbeit für andere Menschen an, und wenn man die bestellte Ware dann noch nicht mal behält und benutzt, dann fühlt es sich nach sehr viel Vergeudung an, aber ich weiß in diesem Fall leider auch keine Alternative, ich habe es verkackt, weil ich an den Sattel, den ich schon längst besitze, nicht mehr gedacht habe.
Am Nachmittag und Abend habe ich mich dann mit Steuererklärungen und Bilanzen beschäftigt. Die erste 21er ist raus und für eine der letzten 20er habe ich jetzt schon mal Bilanz und GuV vorbereitet, da müssen nur noch ein paar Hintergrunddetails geklärt werden, dann kann ich hier hoffentlich auch bald einen Haken dran machen.
Ansonsten habe ich zum Abendessen mal wieder diesen chinesischen Gurkensalat gemacht, der nach Japan schmeckt, ich sollte das Rezept für die Salatsauce auch mal hier auf dem Blog aufschreiben und sichern, dann muss ich nicht jedesmal das blöde YouTube Video dazu gucken
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Am Vormittag habe ich eines der vierteljährlichen knapp vierstündigen Telefonate mit meiner Tochter geführt, das war sehr schön und endete gegen 13.30h als sie meinte, sie wäre jetzt müde und müsse wohl einen Mittagsschlaf machen und ich sagte, ich würde jetzt erstmal aufstehen, weil mir meine DHL-App sagte, dass der bestellte Fahrradsattel in der Packstation abgeholt werden könne und auf den war ich sehr neugierig.
Ich machte mich also ausgehfertig und fuhr zur Packstation, die sich auf dem Lidl-Parkplatz befindet. Natürlich nutzte ich die Gelegenheit und erledigte auch gleich den Wochenendeinkauf, es gab Erdbeeren und Zitronen im Angebot, da fiel mir auf, dass ich dieses Jahr noch gar keine Erdbeerlimonade gemacht habe.
Wieder zuhause montierte K den neuen Sattel, der zwar nicht ganz so toll ist wie der, den ich eigentlich haben wollte, aber doch entschieden besser als der, mit dem das Fahrrad ausgeliefert wurde.
Mein absoluter Lieblingssattel ist der Lepper Primus Sattel, der aber aus für mich überhaupt nicht nachvollziehbaren Gründen grade überall ausverkauft ist. Es gibt nicht einen einzigen Sattel online zu kaufen - und im Laden vor Ort sind auch alle ausverkauft, warum weiß ich nicht, aber alle Fahrradhändler, die ich fragte, ob sie so einen Sattel vorrätig haben, erklärten mir, dass es zur Zeit nirgendwo Lepper Primus Sättel gäbe. Skurril, oder?
Weil ich aber weiß, wie schnell ich schlechte Laune bekomme, wenn der Sattel unbequem ist, wollte ich dringend einen anderen Sattel haben - und der nun gelieferte ist auf alle Fälle schon mal eine Verbesserung.
Wir räumten dann noch ein bisschen den Fahrradkeller auf - und dann stellte ich fest, dass ich wieder dringenden Insbettgehbedarf hatte.
Dort habe ich ein Buch zu Ende gelesen, danach einen ausgiebigen Nachmittagsschlaf gemacht und jetzt lohnt es sich auch nicht mehr, noch großartige Aktivitäten zu entfalten, jetzt ist der Tag vorbei und ich kann mit gutem Gewissen wieder schlafen gehen
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