K hatte dem Doodle-Pärchen einen Rundflug über die Inseln angeboten, also trafen wir uns gegen Mittag alle am Flugplatz. Ich bot an, auf beide Hunde aufzupassen, so dass K und das Pärchen fliegen konnten.
Die Gastronomie am Flugplatz macht eine Freundin von mir, wir haben uns in der Zeit gut unterhalten.
Die Hälfte der Strecke zum Flugplatz führt über einen weit von der Straße abgetrennten Fahrradweg, auf diesem Weg hat K den Hund neben dem Fahrrad laufen lassen. Auf dem Teil, der über die normale Straße führte, hat er den Hund vorsichtshalber im Anhänger verstaut.
Es klappte allerdings wirklich gut mit dem Hund am bzw. vor dem Fahrrad, sie lief nämlich immer vorneweg und bestimmte so selber das Tempo.
Der Inselrundflug war auch ein voller Erfolg, die zwei waren ziemlich begeistert und luden uns als Dankeschön abends zum Essen ein.
Also waren wir abends wieder unterwegs, diesmal in einem Restaurant, wo ich früher sehr gerne hingegangen bin, nach dem aber der Inhaber wechselte, war ich nie mehr dort, so dass ich recht neugierig war, wie es dort jetzt so ist.
Ich war ausgesprochen angenehm überrascht, künftig weiß ich, welches Restaurant ich mit gutem Gewissen empfehlen kann
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Irgendwann war ich dann aber doch geduscht und angezogen und begann ein wenig im Haus aufzuräumen, noch mehr Wäsche zu waschen und ein allgemeines Saubermachprogramm zu starten.
Dann steckten wir den Hund in den Hundeanhänger und fuhren gemeinsam los, weil wir Einkaufsbedarf hatten. Unterwegs versuchte der Hund mehrfach während der Fahrt aus dem Anhänger auszusteigen und ruckelte an der Leine, mit der er im Anhänger festgemacht war.
Irgendwann war es geschafft, die Schraube, mit der die Leine am Gestell des Anhängers befestigt war, gab nach und der Hund war frei. Ich fuhr hinter K und dem Anhänger, sah, was passiert war und veranlasste K, sofort anzuhalten, damit es nicht zu einem Unglück kommt, wenn der Hund in voller Fahrt aus dem Anhänger springt.
K nahm den Hund dann an die normale Leine, ließ sie neben dem Fahrrad laufen und fuhr mit ihr wieder zurück. Grundsätzlich könnte sie von der Kraft und der Ausdauer her problemlos und lange neben dem Fahrrad laufen, aber dafür ist sie noch nicht zuverlässig genug, d.h. sie lässt sich von allem möglichen ablenken und springt dann plötzlich los, weil sie ein Kaninchen sieht usw., es ist also für den Fahrradfahrer eine ziemlich gefährliche Sache, so einen impulsiven Hund neben sich laufen zu lassen. Deshalb stecken wie sie immer noch in den Anhänger, wenn wir beide gemeinsam mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Jetzt musste K aber den Anhänger bzw. die Leinenbefestigung erst wieder reparieren, ich fuhr also alleine weiter einkaufen.
Am Nachmittag gingen wir zu Fuß ins Dorf, weil ich bei Rossmann Shampoo und Duschgel kaufen wollte, unterwegs trafen wir das Doodle-Pärchen wieder, die Hunde freuten sich und die Menschen setzten sich diesmal in eine Straßenkneipe, um weiter zu quatschen.
Für morgen hat K ihnen einen Rundflug angeboten, ich werde derweil die Hunde am Boden hüten
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Ich habe das Wetter genutzt und zwei Ladungen Wäsche durchlaufen lassen, am Nachmittag habe ich heute die Hunderunde übernommen und bis auf eine völlig durchgeknallte Frau mit JackRussel an der Leine keine anderen Menschen mit Hund getroffen, Bixa hatte also niemanden zum Spielen, auch solche Tage gibt es.
Die JackRussel-Frau fand ich derart schrecklich, dass ich mir nach unserem Zusammentreffen ausgiebig Gedanken darüber gemacht habe, wie man solche Menschen mal so richtig ärgern kann. Ich hätte zB sehr gerne eine dressierte Möwe, die auf Kommando kackt und solchen Blödleuten dann auf Zuruf auf den Kopf scheißt. Das fände ich gut.
Ich bin zur Zeit damit beschäftigt, Bixa darauf zu trainieren, dass sie mit anderen Hunden nur Kontakt aufnehmen und spielen darf, wenn sie frei und ohne Leine läuft. Wenn sie an der Leine ist, soll sie andere Hunde am allerliebsten komplett ignorieren.
Das ist vor allem deshalb schwierig ihr beizubringen, weil sie alle anderen Hunden super spannend findet, noch nie schlechte Erfahrungen mit einem anderen Hund gemacht hat und mit Begeisterung mit jedem Hund spielt.
Da ich denke, dass sie ausreichend Hundekontakt hat und weil ich finde, dass sie auch wirklich sehr gut sozialisiert ist und grundsätzlich mit jedem Hund klarkommt (wenn der andere partout nicht mit ihr spielen will und sie anbellt oder anknurrt, dann geht sie auch von sich aus weg), braucht sie also keine weitere Hundekontakte und eben insbesondere dann nicht, wenn beide Hunde an der Leine sind.
Heute kam uns also diese JackRussel-Frau entgegen, ich nahm die Leine kurz, zog meinen Hund zurück und sagte energisch "nein".
Da regte sich die JackRussel-Frau auf, dass das ja wohl gar nicht ginge, Hunde wären Rudeltiere und nur mal kurz "Hallo" sagen, wäre wichtig für ihr Sozialverhalten und ich solle mich doch mal informieren, was Hunde brauchen. Und Rudeltiere und Kontakt und immer wieder von vorne. In dem Stil schwallte sie ausführlich auf mich ein und schubste ihren Hund aktiv in unsere Richtung.
Ich war so baff, dass ich kurz sprachlos war, dann sagte ich ihr, dass mein Hund ein sehr gutes Sozialverhalten habe, dass ich aber nicht wolle, dass sie mit Kurgasthunden spielt, auch nicht zum Hallo sagen, denn bei diesen fremden Hunden vom Festland weiß man ja nie, was die so für Seuchen anschleppen.
Dieser aktiv vorgetragene Rassismus hatte die gewünschte Wirkung, denn jetzt regte sie sich erst richtig auf, ich empfahl ihr, sie solle die Insel wechseln, denn so Leute wie sie brauchen wir hier nicht.
Sie verschwand schnaubend und ich hoffe jetzt, dass sie demnächst nur noch auf Norderney Urlaub macht.
Und dass ihr eine Möwe auf den Kopf kackt.
Aber vielleicht sollte ich Bixa auch lieber "Fass" und Knurren auf Befehl beibringen, wäre sicherlich auch nützlich in solchen Situationen
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In dem Rasen hinterm Haus wuchsen Unmengen an Osterglocken, die dort gut aufgehoben waren, solange niemand den Rasen brauchte.
Seitdem wir den Hund haben, wird der Rasen aber intensiv genutzt, er ist inzwischen ziemlich kaputt gespielt, wenn die neue Terrasse gepflastert ist, wird er komplett neu eingesät. Weil ich die Narzissen gerne retten wollte, haben wir sie heute hinten alle ausgebuddelt und vorne wieder eingepflanzt, nächstes Frühjahr werden wir einen gelben Vorgarten haben und morgen wahrscheinlich alle beide Muskelkater.

Am Nachmittag gingen wir zusammen zum Hundestrand. K hatte sich dort wieder mit dem Pudel-Pärchen verabredet. Es wurde ein netter Nachmittag, den wir alle gemeinsam an einer Milchbude ausklingen ließen.
Der Pudel war in echt ein Doodle, allerdings ein sehr hübscher und Bixa verstand sich ausgezeichnet mit ihm, der Nachmittag war also auch für die Hunde sehr angenehm.
Der Strand war übersät mit Quallen

Am Abend schafften wir es grade noch, den Müll rauszustellen und uns fix etwas zu essen zu machen, bevor wir jetzt beide früh im Bett verschwinden
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Das Wetter war akzeptabel, durchgehend Sonne, aber viel Wind und relativ kühl. Ich war am Nachmittag mit dem Fahrrad unterwegs, weil wir noch 2-3 Dinge einkaufen wollten und weil ich neugierig war, ob es heute wieder Eier bei Lidl gab.
Antwort: Ja, gab es, aber nur 18er Pakete aus Bodenhaltung, keine andere Auswahl, dafür mit 23 cent pro Ei einigermaßen günstig.
Ein Mensch lud sich gleich den gesamten Einkaufswagen voll mit diesen 18er Kartons, er stand an der Kasse vor mir und ich habe nachgezählt, es waren 36 Pakete, d.h. er hat 648 Eier gekauft.
Er wird wohl irgendeine Gastronomie betreiben, aber auch dafür finde 648 Eier viel, außer es ist davon auszugehen, dass Eier künftig noch seltener und damit entsprechend teuer werden.
In meinen Medien gab es dazu nirgendwo einen Bericht, aber ich bleibe daran, vielleicht bin ich ja einer großen Sache auf der Spur.
Fragen, die ich noch nicht weiter recherchiert habe: Kann man Eier einfrieren? Wie macht man sie haltbar? Gibt es so etwas wie H-Eier, mit verlängerter Haltbarkeit auch außerhalb der Kühlung?
Selbstverständlich kaufte ich auch ein 18er Paket, ich kam mir vor wie 2020 als ich jedes Klopapier, dessen ich habhaft werden konnte, aufkaufte. Man weiß ja nie.
Beim Fahrradfahren merkte ich aber auch die Kühle der Luft, für eine längere Radtour hätte ich mich dick vermummeln müssen, was für ein Glück, dass hier niemand eine längere Radtour mit mir unternehmen wollte. Ich glaube allerdings, ich wäre kurzfristig erkrankt, das Hanta-Virus geht ja um, bestimmt hat das auch irgendein Schiffstourist hier auf der Insel eingeschleppt, ich spürte schon, wie ich schlecht Luft bekam, wenn ich nur an Radtour dachte.
K war mit dem Hund am Strand und hat da irgendein anderes Pärchen mit Pudel kennengelernt. Pudel und Bixa spielten wohl gut zusammen und K und das Pärchen verstanden sich auch bestens, sie ließen den Nachmittag gemeinsam an einer Milchbude ausklingen (da mussten die Hunde sich ruhig daneben in den Sand legen, die hatten vorher ihren Spaß) und ich war froh, dass ich zufrieden zu Hause bleiben durfte und niemand irgendwelche Draußen-Aktivitäten von mir erwartete.
Alle Buchführungen habe ich grade genau auf Stand, weil es da also nichts weiter für mich zu tun gab, habe ich jetzt begonnen, eine 10-Jahresauswertung vorzubereiten und zusammenzustellen, das macht Spaß und ich bin sehr zufrieden in umfangreichen Excel-Tabellen abgetaucht
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Ich hatte mich noch für ein weiteres Webinar bei diesem Anbieter für Fotobücher angemeldet, da ich jetzt schon wusste, was mich in etwa erwartet, war es nicht mehr so schlimm wie gestern.
Ich habe einfach parallel am zweiten Bildschirm ein wenig Buchführung gemacht und meine Dateiablage aktualisiert.
Das Webinar lief wie so ein Podcast nebenher und immerhin habe ich heute ein paar Details erfahren, die ich jetzt nicht mehr durch wildes Rumprobieren in der Software herausfinden muss, sondern jetzt schon weiß, dass es sie gibt und auch wo.
Und außerdem gibt es für jedes besuchte Webinar einen 10% Gutschein, es ist also sinnvoll, den Kram einrfach nebenher laufen zu lassen.
Am Nachmittag kam irgendein Mensch im Auftrag von EWE, das ist der örtliche Netzbetreiber für Gas, und prüfte genau welche Geräte in diesem Haushalt alle über Gas laufen, weil die EWE nächstes Jahr anderes Gas einspeisen will und deshalb wird vorher kontrolliert, ob die Geräte das auch vertragen.
Seitdem ich den Gasherd abgeschafft habe, ist es nur noch die Heizung, die über Gas läuft und das auch nur, weil sie noch nicht so alt ist, dass ich Zuschüsse bekäme, wenn ich auf Wärmepumpe umstelle.
Mal schauen, wie das jetzt weiter geht.
Anschließend fuhren wir einkaufen und stellten fest, dass es offensichtlich eine akute Eierkrise gibt, denn bei Lidl waren alle Eier komplett und vollständig ausverkauft. Da der Onkel uns gebeten hatte, ihm 10 Eier mitzubringen, fuhren wir anschließend weiter in einen anderen Supermarkt, dort gab es noch Eier aber zu Preisen, die ließen mich wahrlich staunen. Bio-Eier kosteten 70cent das Stück und die billigsten Eier aus Massentierhaltung immerhin auch noch 35cent. Das ist ein Preisanstieg von rund 100% seit vorletztem Monat. Ist da irgendetwas an mir vorbeigegangen, dass ich da nichts drüber gehört oder gelesen habe oder was ist da los? Werden Hühner mit Sprit gefüttert oder sind die Folgen der Geflügelpest erst mit dieser irren Verspätung sichtbar?
Als wir wieder zu Hause waren, fand ich eine Überraschung im Briefkasten. Es kommt ja nur noch selten analoge Post hier an, wenn, sind es fast nur Rechnungen oder unangenehme Amtsschreiben. Diesmal war es aber ein persönlicher Brief von einem Bloggerkollegen, es ist also immer noch nicht alles schlecht, was man im Briefkasten findet.
Den Spruch: "Die gruseligen Geister, die in meiner Kindheit unterm Bett wohnten, wohnen heute in meinem Briefkasten." finde ich zwar grundsätzlich sehr passend, freue mich aber umso mehr, wenn er dann doch mal nicht passt.
Weil ich zum Abendessen nichts kochen musste, da noch genug Suppe von gestern da ist, machte ich eine große Portion rotes Pesto, was mir inzwischen zuverlässig gleichmäßig gut gelingt
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Weil ich dachte, es ist klug, sich einmal grundlegend von Anfang an erklären zu lassen, wie das alles funktioniert, habe ich mich für dieses Webinar angemeldet.
Die erste halbe Stunde verging damit, dass ausführlich erklärt wurde, wie die Grundeinstellungen für die Teilnahme an "go to webinar" funktioniert und im weiteren Verlauf wurde dann extremst gründlich (sprich: in mehreren Wiederholungsvarianten immer das gleiche) erläutert, wie man in
Ich kann also jetzt in Fotos reinzoomen, weiß, dass jedes Foto einen Rahmen mit "Anfassern" hat, den ich mit der rechten Maustaste bedienen kann und dann kann ich es frei auf der Seite verschieben und vergrößern oder verkleinern und habe natürlich noch viele andere spannende Details gelernt, z.B. dass Schriftgröße 10-12 ausreichend groß ist für Fließtexte in einem gedruckten Buch.
Meine Zusammenfassung: Ich bin für inklusiven Unterricht nicht geeignet.
Immerhin weiß ich jetzt aber auch, dass es nichts zu Lernen gibt für die Fotobuchgestaltung, also nicht, wenn man in seinem Berufsleben vorher schon regelmäßig PPP erstellt hat.
Ansonsten: Geregnet hat es heute nicht, mit irgendetwas zwischen 10-12°C war es aber auch nicht wirklich warm, wir erledigten das, was wir erledigen mussten/wollten mit dem Fahrrad, der Hund saß im Anhänger, weil er noch viel zu impulsiv ist, um einigermaßen sicher neben dem Fahrrad herzulaufen.
Wir fuhren einkaufen, dann besuchten wir den Onkel und am Abend gab es eine Gemüsesuppe, in die ich heute auch noch 1 Pfund grünen Spargel reinschnibbelte, weil der wegmusste und es stellte sich als sehr gute Idee heraus.
Eine Todeslinienaufgabe war heute fällig und pünktlich heute habe ich sie dann auch final fertiggestellt und abgeschickt. Jede Aufgabe benötigt so viel Zeit, wie zur Verfügung steht.
Der Küchenbauer liefert morgen das Untergestell für den Tresentisch in der Deele, damit er noch auf dem Zementboden befestigt werden kann, bevor dann die Fußbodenheizungsspiralen verlegt und der Estrich gegossen wird.
Im Grunde ist es vor allem ein optisches Gimmick, weil so die Bodenplatte unsichtbar ist und nur zwei Stahlfüße aus dem Fliesenboden wachsen, auf denen dann die Tischplatte befestigt wird.
Mir gefällt die Idee sehr, dass dieser Tisch dann nie mehr verschoben werden kann - soll er auch nicht, was kann es schließlich sinnvolleres in einer Deele geben als einen fest eingebauten Tresentisch
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Ich bin kein richtiger Pilot, weil ich nur funke und mich nicht dafür interessiere, selber zu fliegen, ich bin ja auch kein richtiger Blogger, weil ich mich für Twitter&Co nicht interessiere, aber die Spruchsammlungen mag ich trotzdem aus allen Welten.
Der Lotse gestern im Funk hat einen Spruch gebracht, der das Zeug hat, in so eine Spruchsammlung aufgenommen zu werden: "Wenn Sie jetzt um 5° nach Westen drehen, vermeiden Sie den Überflug von Soest. Soest wird gleich mit Menschen beworfen."
Er meinte, dort sind grade die Fallschirmspringer aktiv :-)
Online Abos zu verlängern macht man zwar komplett online und digital, bis die Freischaltung dann aber aktiviert wird, dauert es schon mal 2-3 Tage.
K hatte vergessen, dass Abo beim Deutschen Wetterdienst für das Fliegerwetter zu verlängern - das konnte man am 1. Mai zwar online erledigen, bis zur Freischaltung muss man aber bis zum nächsten Werktag warten. Vor Montag funktioniert die App also nicht mehr.
Offensichtlich gilt die Feiertags- und Wochenendregelungen für Computer genauso wie für die arbeitende Bevölkerung.
Sonst so: hier war heute ab mittags Regen, am Vormittag kam ich aber noch problemlos trocken einmal bis ins Dorf und wieder zurück, dort war wieder der von mir sehr geliebte Tierheimflohmarkt. Ich wäre auch bei Regen gefahren, aber so war es natürlich noch angenehmer.
K war in der Zwischenzeit mit dem Hund am Strand und kämpfte massiv mit der akuten Pubertätsphase des Tieres, Bixa macht zur Zeit nämlich was sie will und das ist überwiegend Blödsinn.
Sie spielte vergnügt am Hundestrand mit einem anderen Hund, bis sie irgendwo am Horizont einen anderen Hund entdeckte und sofort in diese Richtung losrannte und dann immer weiter rannte und rannte und rannte - weit über die Grenzen des Hundestrandes hinaus, stracks Richtung Milchbuden, dort gibt es immer viele Menschen und sicherlich für sie auch etwas zu fressen, wenn sie die anderen Menschen nur hungrig genug anschaut.
Dass Hunde ohne Leine dort nicht erlaubt sind, war ihr herzlich egal, den Ärger bekommt ja auch nur der Halter, nicht der Hund.
Zum Glück hatte sich ein DLRG-Mitarbeiter des halterlosen Hundes angenommen und ihn festgehalten, bis K angerannt kam. Alle anderen fanden es witzig, K eher nicht so, vor allem, weil er konditionstechnisch nicht auf 1km Sprint am Strand eingerichtet war.
Ich schätze, in der nächsten Zeit gibt es jetzt erst mal kein leinenfreies Rennen mehr am Strand
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Wichtigste Nachricht des Tages:
Das Leuchtturmbild hängt endlich an seinem Bestimmungsort

und ich bin begeistert. Genau so habe ich mir das erträumt.
Als wir das Bild auf Borkum ausluden und über den Flugplatz trugen, traf ich eine Bekannte, die das Bild zwar sah, aber überhaupt nicht reagierte.
Also fragte ich sie, wie ihr das Bild gefällt und sie sagte: "Na, das ist der neue Leuchtturm." - Keine besondere Regung Richtung Bewunderung oder Begeisterung bis mir dämmerte, woran das liegt.
"Ähem, das ist kein Foto, das ist ein original gemaltes Bild. Das hat meine Freundin für mich gemalt."
Große Augen auf der anderen Seite: "Was? Unglaublich, sieht man nicht."
Also hielt ich ihr das Bild direkt unter die Nase

und dann sah sie, dass es kein Foto war und dann kam auch die Bewunderung. Cool.
Ansonsten ist mit dieser Nachricht auch klar, dass wir wieder auf Borkum sind, diesmal nicht mit dem Auto, weil das Wetter sich anbot und K langsam zappelig wurde, da er Fliegerdruck hatte und dringend wieder in die Luft wollte.
Für mich war das praktisch, denn ich wollte heute Vormittag unbedingt noch auf den Grevener Flohmarkt gehen, der jeden ersten Samstag in der Fußgängerzone stattfindet und wo nur Privatleute ihren Kram verkaufen, den sie gerne loswerden wollen. Die allerbesten Bedingungen, um wirklich super Schnäppchen zu machen, was mir heute auch ausführlich gelang.
An einem Stand verkaufte jemand ganz viel Hundezubehör, ich habe deshalb unseren Bestand an Kongs, Leinen und Spielzeug aufgestockt und bin sehr zufrieden.
Außer dem normalen Flohmarktkram wie ein paar Kochbüchern, zwei Jeans, eine Handtasche und ein T-Shirt gab es auch ein sehr stylisches, selbstgemachtes Regal aus EuroPaletten, was meiner Meinung perfekt in Rheda in die Deele passt und ich bin superglücklich mit diesem Kauf.
Weil wir uns nach keiner Fährabfahrt richten mussten, passte das terminlich heute alles prima.
Jetzt sind wir allerdings auch alle beide fertig mit dem Tag und wünschen uns nur noch ins Bett
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Ein diffuses Hungergefühl trieb mich am Nachmittag unruhig durchs Haus, ich kontrollierte alle Kühlschränke, den Gefrierschrank und die sonstigen Vorräte im Keller, nichts dabei, wonach mir der Sinn stand, bis ich mich an meinen neuen Sandwichtoaster erinnerte und der war meine Rettung.
Überbackener Toast geht immer, heute probierte ich, ob ich mit dem Einsatz für arme Ritter auch Hawaii Toast machen konnte - und es funktionierte perfekt.
Als ich neulich bei dem Sonderwerksverkauf von Emsa war, habe ich dieses Tefal Snack Gerät eigentlich nur deshalb gekauft, weil es so sensationell stark reduziert war und weil ich die einzelne Verpackung der wirklich vielseitigen Einsätze so hübsch fand. Die sehen nämlich aus wie früher die VHS Videocassetten und machen sich enorm dekorativ im Kochbuchregal. Und weil die Einsätze auch so stark reduziert waren, habe ich nicht nur das Gerät selber, sondern auch gleich neun verschiedene Einsätze gekauft. Mehr hatten sie nicht da, ich denke aber, ich habe die für meinen Bedarf wichtigsten auf alle Fälle erwischt.
Grundsätzlich besaß ich natürlich schon immer einen Sandwichtoaster, allerdings noch nie ein teures Markengerät, sondern immer irgendwelche No-Name-Discounterware. Zu meiner Überraschung ist der Unterschied bei den Geräten aber mehr als deutlich spürbar. Nicht nur ist das grundsätzlich deutlich teurere Tefal Gerät viel komfortabler zu bedienen, auch die fertigen Toast schmecken erstaunlich deutlich besser. Komplett gleichmäßig gebräunt und trotzdem weder ausgetrocknet noch zermatscht. Hätte ich nie mit gerechnet, befeuert meine Begeisterung für das neue Gerät aber natürlich enorm.
Deshalb ist in diesem Fall auch das Standard Sandwichtoastergesetz außer Kraft gesetzt, das normalerweise festlegt, dass man einen neuen Sandwichtoaster direkt nach dem Kauf in der ersten Woche fünfmal benutzt, in der zweiten Woche noch zweimal und dann wird er in den Keller geräumt, wo er künftig ein trübes und wenig benutztes Leben führt.
Diesen Sandwichtoaster benutze ich aber tatsächlich regelmäßig immer wieder, probiere mich neugierig durch die verschiedenen Einsätze, experimentiere mich durch die unterschiedlichsten Füllungen und habe auch ständig Appetit auf überbackene Toasts.
K geht es übrigens genauso.
Manchmal erweisen sich meine albernen Schnäppchenkäufe im Nachhinein als wahre Glücksgriffe.
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