anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 5. Juni 2023
Jammercontent
Seit zwei Stunden blinkt mich das geöffnete Blogtextfenster auf dem PC-Monitor auffordernd an - und alles, was mir einfällt, ist Jammercontent.

Okay, es ist Montag, da stehen die Zeichen schon rein wochentagsbedingt leicht auf Jammer, aber es muss mir doch verdammt noch mal gelingen, auch irgendetwas anderes zu schreiben außer dem üblichen, montäglichen, großen Selbstmitleidserguss.

Mir fällt aber nix ein, denn inzwischen bemitleide ich mich nicht nur dafür, dass ich noch 473 Tage in dieses blöde Büro gehen muss, sondern auch dafür, dass es reihenweise Menschen gibt, die das nicht müssen tun, weil sie sich einfach krankmelden und ihre Arbeit dann ohne schlechtes Gewissen von anderen erledigen lassen.

Vor zwei Jahren habe ich mich noch selber sehr dafür gefeiert, dass ich die bisherige Chefsekretärin durch eine neue ersetzt hatte (weil die bisherige gekündigt hatte), aber die Neue war nicht einfach nur Chefsekretärin mit viel Zeit zum Nägellackieren, wenn grad kein Chef anwesend war, sondern die Neue habe ich zur Büroleiterin ernannt und ihr jede Menge verantwortliche Büroorganisationsarbeiten übertragen.

Die Neue machte nämlich einen Supereindruck und ich dachte doch tatsächlich, ich hätte jemanden gefunden, auf den ich all die Orga-Arbeiten verantwortungsvoll delegieren kann, die ich bis dato selber machte, weil halt viele Mitarbeiterentscheidungen dabei zu treffen sind und das muss man schon mit genauso viel Härte wie Fingerspitzengefühl umsetzen.

Die Neue kann auch vieles, aber sie hat leider zwei große Macken:
Erstens hat sie einen Stressbelastungsfaktor von 0,5, wenn 100 das Maximum ist.
Knapp wird es etwas turbeliger - und das lässt sich manchmal einfach nicht vermeiden - kippt sie um und ist krank oder kann nur noch im Home-Office arbeiten, weil sie sich anders nicht konzentrieren kann.

Und zweitens ist sie auch ohne erkennbaren Stress ständig krank und das auch noch jedesmal mit einer neuen Krankheit. Mittlerweile bewundere ich sie für ihr profundes Medizinwissen, all diese verschiedenen Krankheiten muss man erst mal kennen.

Mir geht das mittlerweile derart auf die Nerven, dass ich nur noch schlechte Laune habe deswegen, denn so war das nicht geplant. Ich habe sie nicht eingestellt, damit sie sich pflegt und nur für Wellness-Tätigkeiten einsetzbar ist, ich habe sie eingestellt, damit sie mir Arbeit abnimmt. Statt weniger habe ich aber regelmäßig mehr Arbeit, weil ich letztlich ja dann doch wieder alles selber machen muss und das ist total bescheuert, denn das hat keine Perspektive.

Das war jetzt mein Gejammer zum Montag, K hat übrigens auch schlechte Laune, weil er den Flieger für das lange Wochenende nicht bekommt und jetzt haben wir noch nicht mal einen Plan B, weil ich auch keine Fährkarten mehr im Vorlauf habe. Es ist alles grade arg blöd, es sieht so aus, als ob wir das Brückenwochenende einfach in Greven bleiben und irgendwie fühlt sich das so an, als ob grade nix rund läuft
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Donnerstag, 23. März 2023
Genervt
Im Büro ist grade sehr viel zu tun, es bleibt dementsprechend wenig Zeit für andere Aktivitäten.

Lange Bürotage sind nicht gut für die Laune, insbesondere abends bin ich gereizt, genervt und ziemlich müde.

Die Vorstellung, dass ich mich neben der Abend im Büro noch zusätzlich um den Bau eines Hauses kümmern soll, schreckt mich grade sehr, denn ich habe das Gefühl, wenn man ein schönes und ein bezahlbares Haus bauen will, dann ist allein das schon ein Fulltimejob.

Der ist aber nicht kompatibel mit meinem Bürojob, so dass ich hier ein sehr großes Problem heraufziehen sehe.

Wenn das nämlich unterm Strich bedeutet, dass ich die nächsten zwei Jahre dauerhaft nur noch gestresst, schlecht gelaunt und unendlich genervt bin, dann ist das eine ziemlich verkehrte Entscheidung und sollte dringend hinterfragt werden, bevor man etwas vorantreibt, was man am Ende nur bereut
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Donnerstag, 9. März 2023
Nächste Krankheit
Die Donnerstage scheinen zu Krankheitsmagneten zu werden.
Letzten Donnerstag flog mich diese blöde Erkältung an, die ich dann in den folgenden sechs Tagen nach und nach wegkurierte, gestern Abend dachte ich, ich bin schon fast wieder fit, da wache ich heute früh mit Kopfschmerzen auf und konnte dann den Tag über zugucken, wie der nächste Infekt aufzog, diesmal ohne laufende Nase, dafür mit ekligem Husten.

Ich habe da echt keinen Bock drauf, aber außer sofort wieder im Bett zu verschwinden ist mir noch kein anderes passendes Gegenmittel eingefallen
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Samstag, 14. Januar 2023
Verbrannt
Wir hatten heute einen weiteren Termin beim Architekten in Rheda und weil K anschließend noch andere Dinge dort erledigen wollte, packte ich mir Proviant ein, weil es sein konnte, dass es ein langer Tag wird.
Außer zwei Butterbroten nahm ich auch meinen Thermosbecher mit frisch aufgebrühtem Kräutertee mit.
Weil ich vorher so lange rumgetrödelt hatte, wurde es plötzlich eilig mit der Abfahrt, ich goß also nur das kochende Wasser auf den Teebeutel, schraubte den Becher zu und steckte alles ein.

Wie das so ist mit Proviant und Autofahrten, als wir eine dreiviertel Stunde unterwegs waren, bekam ich Hunger, aß die Butterbrote auf und wollte mit Tee nachspülen, doch der war noch so kochend heiß, dass ich nur ganz vorsichtig und tröpfchenweise davon trinken konnte.

Als wir an einer Ampel standen, nahm ich vorsichtig einen weiteren Minischluck, die Ampel wurde grün und K gab Gas - und weil dieser unselige Tesla drölfzigtausend PS hat, machte das Auto so einen Satz nach vorne, dass ich im Sitz nach hinten gedrückt wurde, während mir gleichzeitig der heiße Tee in einem großen Schwall in den Mund gespült wurde.
Sagte ich schon, dass ich diesen Tesla einfach nur ätzend finde?

Gaumen verbrennen ist schon schlimm, aber Zunge verbrennen ist noch schlimmer, weil ich die nicht stillhalten kann.
Diese blöde Zunge schubbelt sich selber ständig an den Zähnen lang, immer genau dort, wo die Brandblasen sitzen und es macht mich wahnsinnig, dass ich es nicht einfach sein lassen kann, ich glaube, ich weiß jetzt, wie sich Zwangsticks anfühlen, also ich meine das Gefühl, Dinge tun zu müssen, die man ganz aktiv versucht zu vermeiden. Es ist ziemlich anstrengend.

Und etwas Warmes essen oder trinken ist auch völlig ausgeschlossen, dann brennt alles richtig intensiv.
Ich tue mir grade selber ausführlich leid.

Ist alles nur dieser blöde Tesla schuld
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Montag, 5. Dezember 2022
Tage, die gestrichen werden sollten
Mein Tag bestand heute vorwiegend aus Situationen, die mich innerlich die Augen rollen ließen, manches hat mich aber auch richtig offensiv genervt, am Ende des Tages war ich auf alle Fälle gründlich gereizt und schlecht gelaunt.

Es gibt Tage, da nimmt man bestimmte Dinge schulterzuckend hin, ist halt so, lohnt nicht, sich aufzuregen und es gibt Tage, da regt man sich auf, weil sich nicht aufzuregen noch anstrengender wäre.

Ich habe mich heute aufgeregt, weil ich weder ausreichend empathisch noch sozial genug bin, mich nicht aufzuregen. Ich habe nämlich überhaupt keine Lust, mir selber zusätzliche Arbeit, Unbequemlichkeiten und lästige Rücksichtsnahmen aufzuhalsen, nur damit andere Mitarbeiter ihre persönlichen Freiheiten ausleben können.

Sekretärinnen, die ständig im Home-Office arbeiten, gehen mir dabei genauso auf die Nerven, wie Mitarbeiter, die allen Ernstes meinen, sie müssten für ein reines Verwaltungsbüro pro Etage einen Verbandskasten für 255 € bestellen. Ich meine, was geht bei diesen Leuten im Kopf vor?

So ging es im Wesentlichen den ganzen Tag über, ich fand es einfach nur anstrengend und habe dann auch nur wenig Verständnis für Mitarbeiter, die offensichtlich unter Dyskalkulie leiden, sich aber trotzdem einen Job im Controlling suchen mussten. Wie gestört kann man eigentlich sein?

Ne, das war heute rundum kein schöner Tag und die Aussichten für morgen sind noch schlimmer. Ich habe sowieso schon eine sehr tiefsitzende Weihnachtsmarktabneigung, weil ich einfach keinen Sinn darin sehe, mich bei schlechtem Wetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt durch eine Menschenmenge zu drängeln, die sich an gepanschtem Glühwein, Bratwurst und selbstgeschnitzten Weihnachtsengeln berauscht.
Morgen steht genau dieses Programm auch noch als Betriebsausflug an und mir ist jetzt schon so schlecht, dass ich mit etwas Glück bis morgen früh ja vielleicht aus eigener Kraft verstorben bin, aktuell erscheint mir das als eine sehr verlockende Alternative
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Donnerstag, 8. September 2022
Es muss sich was ändern
Ein Tag randvoll mit Besprechungen, so dass am Ende des Tages nur das Gefühl bleibt, nichts geschafft zu haben, weil noch 35 ungelesene Mails und zwei dicke Postmappen rumliegen, wenn man doch eigentlich nur noch nach Hause fahren möchte, um sich ins Bett zu legen.

Ich weiß auch nicht, was es ist, das die Tage zur Zeit alle noch mal extra anstrengender als bisher eh schon macht, ich muss das dringend untersuchen und dann abstellen, aber so geht es nicht auf Dauer weiter
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Mittwoch, 7. September 2022
zu heiß
Hier war es heute wieder über 30°C heiß, ich finde das einfach nur entsetzlich. Bei solchen Temperaturen sind meine Kapazitäten zu 100% nur mit bloßem Existieren ausgelastet, mehr ist nicht möglich.

Die Tatsache, dass wir September haben und dass solche Temperaturen einfach nicht in diesen Monat gehören, macht das alles nur noch schlimmer
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Donnerstag, 18. August 2022
Immer gleich
Hier passiert nicht viel. Die Tage ähneln sich so sehr, dass ich schon nach kurzer Zeit die Orientierung in der Woche verloren habe.
Heute könnte Dienstag sein oder Freitag oder irgendein anderer Tag, ich kann es nicht mehr bestimmen, ohne es nachzuschauen.
Es könnte sogar sein, dass wir Samstag haben und ich das den ganzen Tag nicht gemerkt habe, weshalb ich morgens ins Büro gefahren bin und am Abend erschöpft, gelangweilt und sehr lethargisch nach Hause komme und zu nichts mehr Lust habe.

Es ist eine stumpfsinnige Lethargie, die mich überfällt, knapp verlasse ich das Büro. Denn mit dem Verlassen des Büros verpufft auch sofort jede Form der Selbstdisziplin, die mich innerhalb des Büros aufrecht erhält und funktionieren lässt.

Die Tage bestehen aus aufwachen am frühen Morgen, aufstehen, anziehen, ins Büro fahren, am Abend nach Hause fahren, ausziehen und ins Bett gehen.
Irgendwann zwischendurch noch etwas essen, was ist aber schon fast egal, Hauptsache es macht keine Mühe.

Vielleicht wird es ja besser, wenn ich mich erst wieder daran gewöhnt habe.
An die Sinnlosigkeit einer derartigen Existenz, die Gleichförmigkeit der Tage und die Unausweichlichkeit des Immergleichen.

Es ist August.
Wer sät, muß mähen.
Und wer mäht, muß säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

Da ist nichts Neues dran
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Montag, 13. Juni 2022
Jammer
Ach ja, nix Neues hier aus dem Sumpf.
Montag eben und es wurde auch im Laufe des Tages nicht besser.

Alles, was in irgendeiner Weise mit Büro zu tun hat, ist derzeit hochgradig unerfreulich und meine Motivation, mich für etwas einzusetzen, was dann andere mit Schwung gegen die Wand fahren, ist mittlerweile im Minusbereich.
Mit Menschen zusammenzuarbeiten, die in ihrer geistigen Kapazität noch Klassen unter der des tiefbegabten Assistenten der Geschäftsführung rumgeistern, ist nicht nur anstrengend, sondern auf Dauer nur noch zum Kotzen.

Wodrauf ich mich freue: Morgen ist Restmüllabfuhr und die Mülltonne ist erst zu 15% gefüllt, d.h. da gibt es noch ganz viel Platz für alles Mögliche, was ich schon lange mal wegwerfen wollte. Das gefällt mir sehr und rettet mir immerhin den Abend
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Freitag, 1. April 2022
Geärgert
Ich habe mich heute ganz extraordinär* geärgert.
Und zwar über die kackfrechen, in höchstem Maße unprofessionellen Schlampereien eines Notarbüros, in dem wir Anfang Januar! (ja, vor fast drei Monaten!) einen Grundbuchberichtigungsantrag und eine Grundschuldbestellung für die Immobilie in Velbert beurkundet haben, weil wir den Hochwasserschaden ja reparieren lassen mussten, das musste bezahlt werden und auch wenn ich ständig behaupte reich zu sein, so habe ich doch keine 3/4 Millionen in der Portokasse, denn soviel kostete die Sanierung.
*Sagt man das so? Liest sich grade seltsam, aber ich habe mich wirklich ganz schrecklich doll und sehr geärgert.

Wir haben die Sanierung also finanziert und für eine langfristige Finanzierung zu vernünftigen Konditionen braucht es eine Grundschuld.
Eine eingetragene Grundschuld ist die Bedingung, damit das langfristige Immobiliendarlehen ausgezahlt werden kann, um die teure Zwischenfinanzierung abzulösen.
Soweit der simple Sachverhalt.

Jetzt ist es ja so, dass ich den überwiegenden Teil meiner beruflichen Tätigkeit im linksrheinischen Gebiet verbracht habe, wo das reine Nur-Notariat ansässig ist, was bedeutet, dass die Notare dort eben nur Notare sind und nicht nebenher noch Anwalt oder Klinkenputzer oder was weiß ich, was so ein minderqualifizierter Nebenbei-Notar sonst noch für Nebentätigkeiten ausübt.
Das heißt aber auch gleichzeitig, dass die Qualifikation der Nur-Notare quasi nicht hinterfragt werden muss, das sind alles Profis. Und das sind die Notare, mit denen ich beruflich großgeworden bin.

Hier in Westfalen gibt es dagegen nur Anwaltsnotare. Das sind Anwälte, die nebenbei auch ein bisschen Notar machen und die Notartätigkeit in irgendwelchen westfälischen Fortbildungsseminaren gelernt haben.
Es gibt sicherlich hochqualifizierte Profis unter den Anwaltsnotaren, das will ich überhaupt nicht abstreiten, aber der Fredel, bei dem wir diese simple Grundschuld beurkunden ließen, der gehört nicht dazu.

Mein Fehler ist jetzt, dass ich übersehen habe, dass nur der Titel "Notar" nicht automatisch eine selbstverständliche Mindestqualifikation bedeutet und deshalb davon ausging, dass der Notar auch weiß, wie sein Job funktioniert.
Das ist aber keine Selbstverständlichkeit. Nicht hier in Westfalen.
Am linksrheinischen Niederrhein ist ein Notar quasi immer ein Profi in seinem Fach, aber ein Notar in Münster könnte zusätzlich auch Fachanwalt für kleine Streitwerte sein und niemand würde sich darüber wundern.

Und so kam es wie es kommen musste, die Anfang Januar beurkundete Grundschuld ist immer noch nicht im Grundbuch eingetragen, weil der Notar schlicht zu blöd war, die dafür notwendigen Behördenbestätigungen in der richtigen Reihenfolge und der nötigen Geschwindigkeit einzuholen.

Blöd ist nur, dass heute der 31.3. ist und dass das bedeutet, dass heute die Zwischenfinanzierung ausläuft.
Ab morgen habe ich ein Finanzierungsloch von einer dreiviertel Millionen, zahle aber schon Zinsen für das noch nicht ausgezahlte Darlehen, nämlich Bereitstellungszinsen, weil ich mir im Januar ganz überhaupt gar nicht vorstellen konnte, dass die blöde Grundschuld nicht problemlos innerhalb von vier Wochen eingetragen sein wird, weshalb ich ohne Bedenken den Kreditvertrag mit einer Bereitstellung zu allerspätestens Mitte März unterschrieb.

Ich habe diesem Notar schon Anfang März gesagt, dass er da jetzt mal langsam voran machen muss, mit der Eintragung der Grundschuld. Daraufhin erklärte er mir, er wäre nicht schuld, er warte auf die Freigabe vom Finanzamt, was ich natürlich sofort hinterfragte und es stellte sich raus, dass der Notar das völlig verkehrte Finanzamt angeschrieben hat, eben weil er schlicht keine Ahnung hatte. Dass ein Finanzamt, was gar nicht zuständig ist, sich nicht beeilt, mit der Bearbeitung einer Anfrage, das ist nicht verwunderlich.

Ich habe also Anfang März dem Notar seinen Job erklärt und ihn gebeten, mir per E-Mail die Anfrage, die er dem richtigen Finanzamt schicken muss, gleichzeitig auch per Kopie zu schicken, damit ich die Bearbeitung beim Finanzamt unterstützen und beschleunigen kann. Diese E-Mail bekam ich erst nach dreimal Nachfragen, allein das zeigt schon die beschissene Organisation der Kanzlei, grummel.
Als ich die Unterlagen hatte, habe ich mit dem Finanzamt telefoniert und dort dafür gesorgt, dass der Sachverhalt bevorzugt behandelt wird, ich war also sicher, dass jetzt alles in die richtigen Bahnen gelenkt ist und läuft.
Das Finanzamt hat die notwendige Bescheinigung am 22.3. versandt. Da wäre noch ausreichend Zeit gewesen, das ans Grundbuchamt weiterzuleiten.

Der Notar hatte aber leider erst gestern Zeit, dass dem Grundbuchamt mitzuteilen.

So eine schlurige Schlamperei macht mich unendlich wütend. Das ist einfach in höchstem Maße unverschämt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Problem jetzt trotzdem bei mir hängt.

Glück im Unglück: Bei der Bank wird grade gestreikt, wenn es mir morgen gelingt, dem Notar eine Rangbescheinigung abzupressen, kriege ich valutentechnisch die Sache vielleicht doch grade eben noch rückwärts gradegebogen.
Dass so ein Umstand aber überhaupt notwendig ist, regt mich schon wieder derart auf, dass ich den Notar mit Wonne mit allen möglichen stinkenden Widerwärtigkeiten bewerfen würde, wenn ich damit etwas ändern könnte.

Ich fürchte aber, diese ignorante Inkompetenz ist unveränderlich gesetzt
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