anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 8. Juli 2017
Ferry flight
Nächsten Samstag fahren wir für drei Nonstopwochen nach Borkum; da J. derzeit auch in Greven ist und seine Gesamtgarderobe zum Waschen mitgebracht hat, die er natürlich wieder mit zurücknehmen will, wird es voll im Auto.
Vor allem, weil wir den neuen Fahrradhalter mitnehmen wollen, um von Borkum aus mit den Rädern über Eemshaven eine Rundtour durchs Groningerland zu machen. Nur, wenn der Fahrradhalter grad nicht hinten auf dem Auto sitzt, sondern innen transportiert wird, nimmt er innen viel Platz weg, so dass wir dachten, es ist eine gute Idee, wenn wir schon mal einen ferry flight vorab durchführen - und so entschieden wir uns heute spontan, mal eben rüberzufliegen.

Natürlich musste ich mal wieder die Meyer Werft fotografieren. Als wir über Emden waren, haben mich die wartenden VWs fasziniert und der Fährhafen war auch sehr gut zu erkennen. Direkt hinter der Küstenlinie spiegelten sich dann die Wolken in den Niedrigwasserprilen zwischen Küste und Insel, mein Lieblingsmotiv.
Das Flugzeug ist ein Segelflieger, der kurz vor uns noch einen Windenstart hinlegte, so von unten gegen den blauen Himmel immer wieder ein faszinierender Hingucker.

Kurz nach uns landeten dann noch zwei Oldtimer-Flieger auf Borkum, tolle Maschinen.


Erste Tätigkeit nach Ankunft: Rasenmähen. War auch dringend.
Nach dem Essen sind wir dann aber doch noch nachgucken gegangen, ob das Wasser noch da ist.
Alles gut - nichts ist verloren gegangen, und weil es schon nach 22h war, war auch der Mond schon aufgegangen, gleichzeitig war es aber noch hell genug für schöne Fotos.


Und natürlich musste ich unbedingt mit den Füßen ins Wasser, besser wäre es gewesen, ich hätte die Hose entweder ausgezogen oder wenigstens gründlich hochgeschoben, so ist sie aber nur gründlich nass geworden.


Kurz nach elf waren wir wieder zurück, da war es dann dunkel genug, um den Mond in voller Pracht über den Dünen zu bewundern
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Samstag, 15. April 2017
Osterfeuer
Entgegen der Wettervorhersagen hat es hier heute weder geregnet, noch war es ein trüber oder unangenehmer Tag. Im Gegenteil, es gab relativ viel Sonne, allerdings noch mehr Wind.
Es war so windig, dass auf Norderney die Osterfeuer abgesagt wurden, aber hier auf Borkum hat man das Programm stramm durchgezogen und grade wegen des strammen Windes war es schon ein beeindruckendes Schauspiel.



Weitere Fotos folgen in den Kommentaren, im Moment synchronisiert noch die Kamera mit dem iPhone, ich bin ja ein solcher Bilderdilettant, dass ich Bilder nur auf eine einzige, sichere Weise halbwegs qualitätsstabil hier auf das Blog hochladen kann, und zwar über das iPhone, auf dem ich die Bilder vorher in einer "Collage-App" (=Diptic) gedreht und gerahmt habe, damit sie sich anschließend hier auf dem Blog nicht wieder auf irgendeine willkürliche Seite legen und gleichzeitig auch eine angemessene Größe annehmen.

Bilder, die ich nicht mit dem iPhone aufgenommen habe, muss ich daher erst etwas mühsam auf das iPhone übertragen, dort über diese Diptic-App "in Form bringen" und dann vom iPhone aus hochladen.
Eigentlich habe ich diese Diptic-App auch für Windows gekauft und sie ist auch auf dem PC installiert, aber hier funktioniert sie nicht vernünftig, stürzt ständig ab und macht überhaupt nur Zicken, so dass ich keine Lust mehr habe, mich mit diesem Programm unter Windows rumzustreiten, sondern gehe halt diesen etwas umständlichen Weg, von der Kamera über den PC aufs iPhone und von dort über die App aufs Blog.
Solange es so funktioniert, bin ich zufrieden
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Sonntag, 9. April 2017
Sonntag
Wir hatten hier heute nicht nur wirklich fantastisches Wetter mit bis zu 24°C, sondern auch unendlich viele Absperrgitter.
Die Insel war nämlich im Wesentlichen reserviert für einen Trupp Radfahrer, die wie eine wildgewordene Wutz immer im Kreis um die Insel fuhren.
Das ganze nannte sich "gesund altern" und war eine Radrennveranstaltung der Holländer.
Da es mir für derartige Dinge nicht nur an Begeisterung, sondern auch an Verständnis fehlt, bin ich dem Gewusel heute weiträumig ausgewichen und auch überhaupt erst am Nachmittag aus dem Haus gegangen.

Da die Promenade nicht fürs gesunde Altern gebraucht wurde, konnte ich dort in aller Ruhe zusehen, wie der Strand höhergelegt wird.
Ganz dicht dran kam man aber auch hier nicht, vorsichtshalber hat man mal überall Todesstreifenschilder aufgestellt.



Im nächsten Strandabschnitt lagen aber trotzdem schon die ersten unverwüstlichen Badegäste in Badehose am Pril.


Am Abend waren wir beim Onkel zum Essen eingeladen. Dem hatte ich ein neues (=altes, gebrauchtes) iPhone mitgebracht, weil sein altes Einfach-Smartphone immer mehr Probleme machte. Vor lauter iPhonespielerei wurden die Kartoffeln erst um 20h aufgesetzt, aber es macht mir ja auch Spaß, wenn ich sehe, wieviel mehr Spaß ihm plötzlich das andere Telefon macht.

Was schön war: Sich heute ausgiebig die Sonne auf den Bauch scheinen lassen
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Samstag, 25. März 2017
Samstag
K.s Lufttaxiservice hat einwandfrei funktioniert, der Flug war toll, super Sichten, wenn die Erde nicht so gekrümmt wäre, hätten wir schon von Münster aus Borkum sehen können, wegen der Krümmung reichte es nur bis zur Meyerwerft, die aber schon direkt nach dem Start am Horizont zu sehen war.
Auf dem Foto unten:
Kohlekraftwerk Ibbenbüren
Meyerwerft von fern und nah und der VW Hafen in Emden



Als wir auf Borkum ankamen, stand dort ein völlig schräges Flugzeug, sah aus wie eine silberne Cucaracha...



Und weil das Wetter so schön war, sind wir sofort zu einer Fahrradtour aufgebrochen, am Strand hin und im Bogen über den Upholmdeich zurück



Dann K. zum Flugplatz gebracht, da er morgen Termine hat, flog er heute schon zurück, und anschließend dem Onkel ein wenig beim Entrümpeln geholfen.

Jetzt bin ich platt und falle nur noch ins Bett
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Freitag, 24. Februar 2017
Inselauszeit
Das frühe Aufstehen war hart, aber insgesamt hat alles wunderbar geklappt und die 8h Fähre zu nehmen war eine prima Idee, denn so hatten wir heute noch einen kompletten Tag auf der Insel bei allerbestem Wetter.

Die Überfahrt war angenehm, die Fähre nur sehr wenig besetzt, das Wetter toll.



Der Horizont auf dem Foto mit der Boje ist eigentlich grade, aber immer, wenn ich es in dieser Collage einfüge, richtet das Programm das Foto an der Boje aus, die im Original deutlich nach rechts geneigt im Wasser schwimmt. Bis auf diese Macke finde ich diese Foto-App ganz prima, auch die unteren beiden Bilder habe ich damit gemacht, jetzt müsste es nur noch eine Version geben, bei der ich die Werbung abstellen könnte, dann wäre ich rundum glücklich, aber für umsonst muss man die lästige Werbung eben ertragen.


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Ach so, die App heißt PIP Kamera, ein Verlinken erspare ich mir, findet man, wenn man den Namen im AppStore eingibt.

Die Karnevalsflüchtlinge kamen erst heute Abend mit der letzten Fähre, mit der auch J. kam. Als ich ihn um 19h am Hafen abholte, war er mehr als nur ein bisschen genervt, weil von den 30.000 Karnevalsflüchtlingen, die laut NDR die ostfriesischen Inseln an diesem Wochenende heimsuchen sollen, bestimmt 29.000 auf dieser Fähre waren, meint er. Die Kleinbahn hatte auch zwei Züge geschickt, es muss wohl wirklich übel voll gewesen sein, auf dieser Fähre.

Das schöne Wetter hielt heute den ganzen Tag über, zum Einkaufen sind wir in einem ganz großen Bogen mit den Fahrrädern erst durch die Greune Stee, über den Sommerdeich und dann Bantjedünen achterlangs bis zum Flugplatz gefahren, wo K. ernsthaft überlegte, ob wir bei diesem tollen Wetter nicht eben mit der örtlichen Vereinsmaschine ein paar Runden drehen könnten. Er hatte aber überhaupt keine Fliegersachen mitgenommen, so dass wir den Plan dann wieder fallen ließen, am Flugplatz einfach nur eine halbe Stunde die Sonne genossen und einen Hubschrauber beim Starten beobachteten. Die können rückwärts fliegen, sieht schon witzig aus, als ob sie vom Wind vor sich hergepustet werden
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Sonntag, 4. Dezember 2016
Wetterbericht mit Fotos
Noch ein Tag mit Traumwetter.
Nach einem langsamen Start in den Tag, der mit einem Frühstück in der Mittagszeit abschloss (der Start, nicht der Tag) sind K. und ich zu einem Spaziergang am Strand lang hin und durch die Dünen zurück aufgebrochen.

Die Buhnen sind zum Teil ja komplett mit Algen bewachsen, ich war sehr versucht, darauf rumzuspazieren, K. machte Witze über "Anjes letzte Worte waren 'Es ist gar nicht glitschig.'" weshalb ich natürlich zwingend darauf lang laufen musste. Sie sind gemeinerweise nur stellenweise glitschig, aber es ist alles gut gegangen.



Auf dem Rückweg durch die Dünen waren einige Stellen, die immer noch im Schatten lagen, auch immer noch mit einer dünnen Rauhreif-Eisschicht bedeckt, aber wo die Sonne hinschien, war es richtig knacke warm. Einladung zum Sonne tanken.



Gegen halb vier sattelte K. seinen Flieger und flog zurück nach Münster. Unterwegs waren wohl weite Teile mit einer dicken, sehr bodennahen Nebelschicht überzogen, das Foto, was er mir schickte, finde ich richtig witzig, weil man von oben die Rotoren der Windräder schon wieder rausgucken sieht.



So, und morgen ist wieder Klaasohm. J. will mit mir zusammen zugucken gehen, wird dann bestimmt ein lustiger Abend
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Samstag, 3. Dezember 2016
Nordisch by nature
Nach dem ich jetzt mehrfach dieses "Nordisch. Nordisch by nature" gegrölt habe und von den Menschen um mich herum immer nur sehr fremd angeschaut wurde, hier also das gesamte Stück zum Anhören:


Ansonsten:
Wir sind heute mit zwei Transportmitteln gereist, ich mit dem Auto, weil ich erst Dienstag zurück fahre und den üblichen Kram am bequemsten im Auto hin- und hertransportiere.
Und K. kam mit dem Flieger und hatte seine Ankunft so getimed, dass er erst knapp zwei Stunden nach mir ankam, so dass ich ihn gleich mit dem Auto am Flugplatz abholen konnte und vorher auch genug Zeit hatte, das Haus bereits wieder gesaugt und gewischt zu haben.
Hier auf der Insel ist mal wieder strahlender Sonnenschein und fast windstill - wunderbares Wetter, weshalb ich die Gelegenheit genutzt habe, das Verdeck zu öffnen für die Fahrt zum Flugplatz - so machte es einfach Spaß.

Am frühen Abend haben wir dann zu dritt einen Spaziergang am Wasser lang gemacht, unterm Mond blinkte noch irgendetwas hell, K. und J. waren fest überzeugt, dass das die Venus ist, ich bin da ja etwas skeptisch, weil die Venus schon arg blinkerte.


Aber vielleicht ist da ja jemand auf der Venus gestrandet und morst jetzt Notfallsignale? Wir haben es dann nicht weiter verfolgt, wenn Männer Sternbilder erklären, sollen Frauen ncht widersprechen, ist doch eine dieser alten Regeln, die Männer aufgestellt haben, um ihr Ego nicht zu gefährden, oder?
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Sonntag, 18. September 2016
Ein letzter Sommertag
Der diesjährige Sommer hat klare Zeichen von massiver Persönlichkeitsstörung. Im Juli und August wollte er unbedingt April und November spielen, erst durchgeknallt pubertär und dann depressiv grau und ins Haus scheuchend. Regen, Wind, Sonne, Sturm und klirrende Kälte, alles dabei, nur kein Sommer. Im September dagegen, wenn schon jeder mit einem schlappen Ausklingen der letzten Wärme zufrieden ist, macht er einen auf dicke Hose und wirft noch mal alles raus, was er in den Wochen vorher glatt verpennt hat.
Für die letzten Wochenenden haben die Meteorologen die Sonne ja noch sauber vorhergesagt, für dieses Wochenende sollte Schluss sein, so dass dieses Wochenende auch schon deutlich mehr Ruhe auf der Insel war, aber noch genau so viel Sonne. So macht Sommer dann wirklich Spaß. Den Strand nur mit 10-20 Badegästen teilen, kein Rummel auf der Promenade, Platz in den Restaurants und auf den Straßen und kaum noch wackelige Radfahrer.
Kurz: Es war toll!


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Samstag, 17. September 2016
Flora und Fauna
Äußerst erfolgreicher Tag heute.
Der Termin mit den Stadtwerken und Gutachter verlief sehr positiv, hat sich gelohnt, dass wir da dran geblieben sind und heute auch dabei waren, sieht nach einem hohen fünfstelligen Schaden aus, den jetzt wohl die Stadtwerke übernehmen müssen.
Anschließend sind wir in die Stadt gefahren, allerlei Dinge erledigen und Sachen kaufen, u.a. auch Brötchen, so dass wir gegen 13h wieder zurück waren und ausgiebig gefrühstückt haben.
Am Nachmittag bin ich zu meinem Onkel gefahren, der Hilfe bei der Gartenarbeit brauchte, Obstbäume beschneiden stand an.
Ich habe den Birnbaum beschnitten und K.
die Pflaume. Baum beschneiden macht Spaß, ist aber auch gründlich anstrengend. Wir waren nachher fix und alle.
Kürbisse wachsen dieses Jahr sehr gut, ich wollte trotzdem keinen haben


K. traf heute auf allerlei spannende Tiere, am Vormittag ein Schmetterling, der sich sichtbar wohlfühlte auf seiner Hand und am Abend kam dann noch eine ganze Abordnung von neugierigen Nacktschnecken zu Besuch.


Ansonsten ist es hier schon wieder etwas leerer geworden, zwar immer noch gut besucht, aber nicht mehr ganz so schlimm wie letzte Woche
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Freitag, 16. September 2016
Punktlandungankunft
Die Wetteraussichten für das Wochenende sind unsicher, weshalb Fliegen eine ziemlich wackelige Angelegenheit ist. Hin würden wir ja vielleicht noch kommen, aber wie es am Sonntag mit dem Rückflug wird, entzieht sich jeder verlässlichen Prognose. Trotzdem müssen wir dieses Wochenende auf die Insel.
Denn morgen ist ein Termin mit den Stadtwerken und einem Gutachter im Haus meines Vaters. Den Stadtwerken ist vor kurzem ein Rohr vorm Haus geplatzt, so dass mein Vater im Haus reichlich nasse Füße bekam. Morgen ist jetzt Schadensaufnahme und da ist es sinnvoll, wenn ich das meinen Vater nicht alleine machen lasse.
Deshalb heute: Auto und Fähre.
Die letzte Fähre geht um 16.45h, von Greven es sind ca. 200km, davon aber nur 60km Autobahn. 40 km Stadtverkehr in Deutschland bis zur Autobahn und 100km Landstraßen in Holland. Wenn es keinen ungewöhnlichen Aufenthalt gibt, fährt man ca. 2.30h-2.45h, ich versuche normalerweise mindestens 3h vor Abfahrt der Fähre loszufahren, auch das wird oft schon eng, denn außer Staus und Baustellen gibt es unterwegs auch zwei holländische Brücken. Das sind die, die hochgezogen werden, wenn ein Kahn durchwill. Wenn so eine Ziehbrücke genau vor einem hochgeht, kann man schon mal gut 15 Minuten warten, je nach Größe und Wendigkeit des Schiffs, was da durchwill. Als latentes Risiko muss man die also auch immer noch mit bedenken.
Wir sind heute aber erst um 14.15h erst losgefahren, (ich sag jetzt nicht, weil K. erst so spät aus dem Büro kam, aber wäre er früher gekommen, wären wir auch früher abgefahren, also….) und die ersten 40km war schon gleich reichlich Berufsverkehr. Außerdem gab es eine Brücke unterwegs (die ging allerdings zum Glück schon wieder runter als wir kamen.)
Als wir pünktlich um 16.40h am Fähranleger ankamen, waren schon alle Autos verladen, alle Passagiere an Bord und eigentlich wollten sie grade die Brücke hochziehen. Wir sind so grade eben noch als letztes Fahrzeug draufgekommen, ohne eine Sekunde Wartezeit für die Fährabfertigung. Perfekt.
Die Fahrt war aber auch insgesamt toll.
Um Zeit zu schinden, war tendenziell Dauervollgas angesagt, und weil es draußen noch muckelig warm war, sind wir natürlich offen gefahren. Erkenntnis des Tages: Offen mit 200km/h heißt nicht, dass es mehr windet im Fond, aber es wird laut.
Und es macht Spaß.
Noch mehr Spaß machten die holländischen Landstraßen mit der Vorgabe: Es wird immer überholt, wenn es möglich ist, Geschwindigkeitsbegrenzungen sind während des Überholvorgangs von untergeordneter Bedeutung.
In meiner moralischen Wirtschaftlichkeitsberechnung habe ich Autokosten=Flugzeugkosten gesetzt und damit gab es keinen Grund mehr, Sprit zu sparen.
Mit Auto+Fähre sind wir natürlich länger unterwegs als mit dem Flugzeug, aber insgesamt waren es heute unter vier Stunden von Haustür zu Haustür und ich denke, das ist auch okay.

Am Abend sind wir dann essen gegangen. Wir haben festgestellt, dass es heute das erste Mal seit ???? - wir wissen es nicht genau, aber schon ziemlich lange, dass wir komplett alleine im Haus sind, J. hat was von "Klausuren" und "lernen" gemurmelt, man hörte im Hintergrund aber deutlich Wörter wie "Fete" und "Spaß haben", ich hoffe jetzt nur, dass ihm die eine Abmahnung reicht, die er dieses Schuljahr, welches ja noch nicht so lange läuft, schon kassiert hat.
Aber wenn man nur zweit ist, kann man die Gelegenheit ja nutzen und so waren wir jetzt endlich in dem Restaurant, in das ich schon seit letztem Frühjahr unbedingt mal wieder hingehen wollte, da hat nämlich der Pächter gewechselt und jetzt soll es gut sein. Es ist früher schon immer schwer gehyped worden (soweit es sowas für Borkum gibt), aber vor zwei Jahren fand ich es selber bei meinem ersten und einzigen Test nicht so überzeugend. Aber jetzt soll es ja viel besser sein - und es ist besser. Wer also auf Borkum ein paar Tapas essen möchte: Das
In Undis
kann ich seit heute empfehlen
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