Freitag, 8. Mai 2026
Bekloppte Hundehalter
anje, 19:40h
K hat mit der Gartenarbeit heute weitergemacht, er hat rundrum gemäht und am neuen Zaun zu den Nachbarn eine breite Rasenmähkante freigestochen, die jetzt gepflastert werden soll, weil man sonst weder das Gras noch das Unkraut, was da sonst wächst, kleinhalten kann.
Ich habe das Wetter genutzt und zwei Ladungen Wäsche durchlaufen lassen, am Nachmittag habe ich heute die Hunderunde übernommen und bis auf eine völlig durchgeknallte Frau mit JackRussel an der Leine keine anderen Menschen mit Hund getroffen, Bixa hatte also niemanden zum Spielen, auch solche Tage gibt es.
Die JackRussel-Frau fand ich derart schrecklich, dass ich mir nach unserem Zusammentreffen ausgiebig Gedanken darüber gemacht habe, wie man solche Menschen mal so richtig ärgern kann. Ich hätte zB sehr gerne eine dressierte Möwe, die auf Kommando kackt und solchen Blödleuten dann auf Zuruf auf den Kopf scheißt. Das fände ich gut.
Ich bin zur Zeit damit beschäftigt, Bixa darauf zu trainieren, dass sie mit anderen Hunden nur Kontakt aufnehmen und spielen darf, wenn sie frei und ohne Leine läuft. Wenn sie an der Leine ist, soll sie andere Hunde am allerliebsten komplett ignorieren.
Das ist vor allem deshalb schwierig ihr beizubringen, weil sie alle anderen Hunden super spannend findet, noch nie schlechte Erfahrungen mit einem anderen Hund gemacht hat und mit Begeisterung mit jedem Hund spielt.
Da ich denke, dass sie ausreichend Hundekontakt hat und weil ich finde, dass sie auch wirklich sehr gut sozialisiert ist und grundsätzlich mit jedem Hund klarkommt (wenn der andere partout nicht mit ihr spielen will und sie anbellt oder anknurrt, dann geht sie auch von sich aus weg), braucht sie also keine weitere Hundekontakte und eben insbesondere dann nicht, wenn beide Hunde an der Leine sind.
Heute kam uns also diese JackRussel-Frau entgegen, ich nahm die Leine kurz, zog meinen Hund zurück und sagte energisch "nein".
Da regte sich die JackRussel-Frau auf, dass das ja wohl gar nicht ginge, Hunde wären Rudeltiere und nur mal kurz "Hallo" sagen, wäre wichtig für ihr Sozialverhalten und ich solle mich doch mal informieren, was Hunde brauchen. Und Rudeltiere und Kontakt und immer wieder von vorne. In dem Stil schwallte sie ausführlich auf mich ein und schubste ihren Hund aktiv in unsere Richtung.
Ich war so baff, dass ich kurz sprachlos war, dann sagte ich ihr, dass mein Hund ein sehr gutes Sozialverhalten habe, dass ich aber nicht wolle, dass sie mit Kurgasthunden spielt, auch nicht zum Hallo sagen, denn bei diesen fremden Hunden vom Festland weiß man ja nie, was die so für Seuchen anschleppen.
Dieser aktiv vorgetragene Rassismus hatte die gewünschte Wirkung, denn jetzt regte sie sich erst richtig auf, ich empfahl ihr, sie solle die Insel wechseln, denn so Leute wie sie brauchen wir hier nicht.
Sie verschwand schnaubend und ich hoffe jetzt, dass sie demnächst nur noch auf Norderney Urlaub macht.
Und dass ihr eine Möwe auf den Kopf kackt.
Aber vielleicht sollte ich Bixa auch lieber "Fass" und Knurren auf Befehl beibringen, wäre sicherlich auch nützlich in solchen Situationen
.
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Ich habe das Wetter genutzt und zwei Ladungen Wäsche durchlaufen lassen, am Nachmittag habe ich heute die Hunderunde übernommen und bis auf eine völlig durchgeknallte Frau mit JackRussel an der Leine keine anderen Menschen mit Hund getroffen, Bixa hatte also niemanden zum Spielen, auch solche Tage gibt es.
Die JackRussel-Frau fand ich derart schrecklich, dass ich mir nach unserem Zusammentreffen ausgiebig Gedanken darüber gemacht habe, wie man solche Menschen mal so richtig ärgern kann. Ich hätte zB sehr gerne eine dressierte Möwe, die auf Kommando kackt und solchen Blödleuten dann auf Zuruf auf den Kopf scheißt. Das fände ich gut.
Ich bin zur Zeit damit beschäftigt, Bixa darauf zu trainieren, dass sie mit anderen Hunden nur Kontakt aufnehmen und spielen darf, wenn sie frei und ohne Leine läuft. Wenn sie an der Leine ist, soll sie andere Hunde am allerliebsten komplett ignorieren.
Das ist vor allem deshalb schwierig ihr beizubringen, weil sie alle anderen Hunden super spannend findet, noch nie schlechte Erfahrungen mit einem anderen Hund gemacht hat und mit Begeisterung mit jedem Hund spielt.
Da ich denke, dass sie ausreichend Hundekontakt hat und weil ich finde, dass sie auch wirklich sehr gut sozialisiert ist und grundsätzlich mit jedem Hund klarkommt (wenn der andere partout nicht mit ihr spielen will und sie anbellt oder anknurrt, dann geht sie auch von sich aus weg), braucht sie also keine weitere Hundekontakte und eben insbesondere dann nicht, wenn beide Hunde an der Leine sind.
Heute kam uns also diese JackRussel-Frau entgegen, ich nahm die Leine kurz, zog meinen Hund zurück und sagte energisch "nein".
Da regte sich die JackRussel-Frau auf, dass das ja wohl gar nicht ginge, Hunde wären Rudeltiere und nur mal kurz "Hallo" sagen, wäre wichtig für ihr Sozialverhalten und ich solle mich doch mal informieren, was Hunde brauchen. Und Rudeltiere und Kontakt und immer wieder von vorne. In dem Stil schwallte sie ausführlich auf mich ein und schubste ihren Hund aktiv in unsere Richtung.
Ich war so baff, dass ich kurz sprachlos war, dann sagte ich ihr, dass mein Hund ein sehr gutes Sozialverhalten habe, dass ich aber nicht wolle, dass sie mit Kurgasthunden spielt, auch nicht zum Hallo sagen, denn bei diesen fremden Hunden vom Festland weiß man ja nie, was die so für Seuchen anschleppen.
Dieser aktiv vorgetragene Rassismus hatte die gewünschte Wirkung, denn jetzt regte sie sich erst richtig auf, ich empfahl ihr, sie solle die Insel wechseln, denn so Leute wie sie brauchen wir hier nicht.
Sie verschwand schnaubend und ich hoffe jetzt, dass sie demnächst nur noch auf Norderney Urlaub macht.
Und dass ihr eine Möwe auf den Kopf kackt.
Aber vielleicht sollte ich Bixa auch lieber "Fass" und Knurren auf Befehl beibringen, wäre sicherlich auch nützlich in solchen Situationen
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