anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Mittwoch, 29. April 2026
Hundespaß
Heute hatte nur K Termine, ich blieb zu Hause und bespaßte den Hund. Am Nachmittag waren wir auf der Hundewiese und weil das Wetter so einladend funkelte, machte ich das Dach auf und wir fuhren offen. Eigentlich kennt der Hund das offenfahren, denn sie ist ja letztes Jahr schon viel mit mir unterwegs gewesen, aber entweder sie hat es vergessen oder es war jetzt ein extra Begeisterungsschub, auf alle Fälle konnte sie sich kaum Einkriegen vor Vergnügen.

Sie musste sich ganz dringend hochaufgerichtet mit offenem Maul aufrecht in den Fahrtwind stellen, was dazu führte, dass sie sich am Wind verschluckte, schrecklich röchelte und würgte und mich mit diesen Geräuschen als Fahrer in Angst und Schreck versetzte.

Nachdem ich dann zum dritten Mal angehalten hatte, um den Hund vor irgendetwas, was ich nicht sah (und was ja auch nicht vorhanden war, wenn das Auto nicht fuhr) zu retten, habe ich die gruseligen Geräusche von hinten danach einfach ignoriert. Manchmal ist es eben so, dass ein Hund tun muss, was ein Hund tun muss.

Die anderen Autofahrer um uns herum hatten dafür viel Spaß an dem Hund, der versuchte, sich so weit wie möglich aus dem Auto heraus zu lehnen.

Auf der Hundewiese waren heute zeitweise acht Hunde, sie tobte und tollte wie wild mit mehreren davon, dreckte sich gewaltig ein und war nach anderthalb Stunden nur mit Mühe zu bewegen, wieder nach Hause zu gehen
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Dienstag, 28. April 2026
Schreinerfrust, Spritpreise und lustige Schilder
Auch heute hatten wir wieder einen Termin in Rheda, diesmal mit dem Schreiner, der die Haustür einbauen soll.
Da die Estrichhöhe feststeht, kann er heute schon messen und nach diesen Türen die Tür fertigen lassen.
Das gleiche gilt für die "quasi Eingangstür" im Keller, durch die man in die Garage gelangt. Obwohl man die Tür von außen nicht sieht, soll sie trotzdem mit erhöhtem Einbruchschutz gefertigt werden, weil sich alle Experten einig waren, dass Türen, die von der Garage in den Keller (und von dort dann in das gesamt Haus führen), die beliebtesten Türen bei Einbrechern sind, weil sie im Schutz der Garage viel bequemer arbeiten können und in eine Garage zu gelangen ist nur wirklich einfach.

Außerdem hatten wir uns mit dem Elektriker verabredet, um die Anschlüsse in der Garage zu besprechen. Da K den Tesla ja abgegeben hat, fährt bei uns aktuell niemand ein Elektrofahrzeug und wir brauchen nicht sofort eine Wallbox.
Wir spekulieren darauf, dass demnächst bidirektionales Laden völlig normal ist, so dass wir uns dann gleich die passende Wallbox dafür kaufen können. Die Leitungen inklusive Netzwerkkabel werden aber jetzt schon gelegt.

Im Obergeschoss waren die Schreiner mit dem Innenausbau beschäftigt und ich konnte gleich mal für Frust sorgen, weil ich eine Wand, die sie grade sehr mühevoll mit viel Gezirkel und Gefummel eingebaut hatten, sofort wieder ausbauen ließ, weil ich genau an diese Stelle keine Wand haben möchte, sondern lieber offenen Raum über dessen Verwendung/Nutzung ich erst entscheide, wenn wir eingezogen sind.
Das hatte ich genau so auch schon vor Monaten mit den Architekten besprochen, die hatten das aber vergessen und wiesen deshalb den Schreiner an, dort eine Wand zu bauen.

Beim nächsten Haus gewöhne ich mir an, ständig über alle Entscheidungen Protokoll zu führen.

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Dadurch, dass wir derzeit ja sehr viel zwischen Greven und Rheda pendeln, fahren wir locker ca. 2.000km im Monat. Das sind 24.000km pro Jahr und damit deutlich mehr als der Durchschnitt der Menschen jährlich an Kilometer mit dem Auto fährt.

Aber bleiben wir mal bei 24.000km, dafür brauchen wir nämlich ca. 1.440l Diesel, wenn wir einen Durchschnittsverbrauch 6l annehmen.
Der Diesel ist pro Liter ca. 50 cent teurer geworden, das bedeutet wir zahlen jetzt 720 € pro Jahr mehr für den Sprit, also 60 € im Monat.

Ich sehe ja ein, dass für Leute, die sehr knapp sind mit ihrem Geld, 60 € im Monat viel Geld ist, aber ich denke, dass es wirklich nur sehr wenige Menschen gibt, die nur ein sehr geringes Einkommen haben und trotzdem alternativlos gezwungen ist, jeden Monat 2.000 km mit dem Auto zu fahren.

Von mehreren Politikern habe ich gehört "die Pflegekraft, die auf dem Land wohnt und jeden Tag 50km zur Arbeit fahren muss." - ja, kann sein, dass es das gibt, aber wenn jemand Pflegekraft ist, findet er oder sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch auf dem Land eine Arbeitsstelle, die dichter dran ist am Wohnort als 50km.

Diejenigen, die derartige Entfernungen täglich zur Arbeit pendeln, tun das, weil sie unbedingt da wohnen bleiben wollen, wo sie bisher eben wohnen und weil sie gleichzeitig unbedingt den Job mit der Bezahlung haben wollen, den sie in ihrer direkten Wohnumgebung nicht finden.

Leute auf dem Land wohnen deutlich günstiger als Leute in der Stadt. Zum Ausgleich für die ersparte Miete müssen sie die Kosten der Pendelei akzeptieren. Und die sind jetzt vielleicht um 60€ im Monat gestiegen, das ist gemein, aber eine Mieterhöhung in der Stadt bewegt sich oft in ähnlichen Kategorien und damit müssen die Menschen dann auch irgendwie klarkommen.

Ich will nur sagen, dass ich finde, dass dieses Geschrei, was um die gestiegenen Spritpreise gemacht wird, für die allermeisten Leute nur eine Empörung über das Schrumpfen ihrer Privilegien ist - und irgendwie habe ich dafür exakt gar kein Verständnis.

Was ich dagegen super finde ist diese 12h-Regelung zur Erhöhung der Spritpreise. Endlich kann man sich darauf verlassen, dass es nach 12h nicht mehr wieder hochgeht, was ich ganz enorm entspannend finde.
Ich bin sicherlich ein passionierter Schnäppchenjäger, wenn Dinge aber für alle einheitlich gleich sind im Preis, dann muss ich ja nichts mehr jagen, das finde ich richtig super.

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Gefunden habe ich schließlich noch zwei lustige Schilder, einmal dieses Zimmerschild in der Klinik, wo die Mutter derzeit ist, da haben sie offensichtlich passende Gewerke in einen Raum gesteckt ;-)

Raumschild für Entsorgung/Technik

und außerdem habe ich mich über das Bauzaunschild vor einem Abrissgrundstück in Herzebrock-Clarholz sehr amüsiert, da wird nämlich grade das alte Rathausgebäude abgerissen*, und damit da wirklich niemand mehr aus Versehen noch reingeht, haben sie das extra nochmal deutlich auf das Schild geschrieben: Rathaus geschlossen. - Sicher ist sicher.

Rathaus geschlossen

*K sagte immer, es wäre das hässlichste Rathaus Deutschlands, so sah es aus, als es noch stand. Ich würde zu gerne wissen, welches Rathaus jetzt das hässlichste ist, denn das in Herzebrock-Clarholz ist eindeutig nicht mehr im Rennen
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Montag, 27. April 2026
Estrich die zweite
Heute war ein zweiter Termin mit einem Estrichleger.
Wir mussten einen zweiten Termin machen, weil der Estrichleger, mit dem wir den ersten Termin gemacht und eigentlich alles besprochen und geklärt hatten, spontan seine Firma verkauft hat und jetzt nicht mehr zuständig ist. Sachen gibt's.

Planmäßig hätte die Firma diese Woche die Estrichvorbereitungen machen sollen, nächste Woche wäre der Installateur dran gewesen, um die Fußbodenheizung zu verlegen, bevor in zwei Wochen dann der Estrich hätte gegossen werden können.

Aber der neue zuständige Inhaber wollte sich selber noch mal ein Bild machen und auch selber kalkulieren und so kam es heute zu einem zweiten Besichtigungstermin, beginnen können die Arbeiten jetzt erst nächste Woche, also eine Woche verschoben.

Wir können nur die Daumen drücken, dass der Installateur bereit ist, die Verschiebung mitzumachen und nicht seinerseits auch noch mal weiter verschiebt. Sowas kommt halt von sowas. Mit Verzögerungen kennen wir uns inzwischen gut aus.

Mit dem Elektriker haben wir einen Termin vereinbart, an dem wir uns gemeinsam mit einem Lichtdesigner auf der Baustelle treffen, um endlich mal aktiv das Lampenthema anzugehen. Der Elektriker meinte, er würde uns am liebsten direkt mit diesem Lichtdesigner zusammenbringen, weil er wüsste, dass wir doch einen deutlich anderen Geschmack und vor allem sehr spezielle Vorstellung hätten, von dem, wie wir uns so einrichten, weshalb er mit seinen 08-15 Lampen sicherlich nicht der passende Berater für uns sei. Ich fand das einen bemerkenswert ehrlichen aber auch sehr fairen Vorschlag.

Nach den Baustellenterminen fuhren wir nach Gütersloh, wo ich die Mutter besuchte und K mit dem Hund noch mal auf die Hundewiese fuhr und dann war der Tag auch schon wieder um
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Sonntag, 26. April 2026
Langsamer Tag
Ein Tag mit ohne Rumgereise, welche Erholung.

K war mit dem Hund draußen und hat einen längeren Spaziergang gemacht, ich habe dafür lange mit ihr im Garten gespielt und allerlei Dressuraufgaben geübt.

Mir macht es enorm viel Spaß, mit dem Hund rumzutoben und ihr jede Menge Unsinn beizubringen, ich habe allerdings auch das Gefühl, dem Hund macht es fast genauso viel Spaß, also zumindest nicht weniger als ein Spaziergang.

Außerdem habe ich von den Dingen mit nahender Todeslinie immerhin schon mal eines erledigt, jetzt sind es nur noch zwei.

Im Rahmen meiner Depotumstrukturierung habe ich einen weiteren (aktiv gemanagten) Fonds zum Verkauf gestellt. Rückgabe an die Fondsgesellschaft, ohne Limit, nur noch weg, keine Geduld abzuwarten, dass es noch mal besser wird.
Verkaufen fällt mir leicht, es mangelt mir allerdings deutlich an Reinvestionsideen. Aber vielleicht ist es auch egal und jeder popelige Standard ETF ist besser als diese seit Jahren trübe vor sich hin dümpelnden Fonds, die in der Mehrzahl von alten weißen Männer gemanagt werden.

Außerdem habe ich mich ausführlich durch die neuen Magazine in der Readly-App gescrollt und bei einigen Überschriften nur fassungslos den Kopf geschüttelt. In einem Hundemagazin heißt die Titelstory: "Gewaltfreie Erziehung. Ist ein "Nein" schon zuviel?"
Passt zu den Erfahrungen, die ich mit anderen Hundebesitzern gemacht habe, es gibt offensichtlich nicht nur Helikopter-Kinder-Mamas, sondern auch Helikopter-Hunde-Mamas, mit dem Ergebnis, dass diese Hunde im sozialen Umgang mit anderen Hunden genauso hilflos überfordert sind, wie die entsprechenden Kinder. Es ist echt gruselig.

Mittlerweile gehe ich anderen Hundehaltern am allerliebsten weiträumig aus dem Weg, manche machen mich sonst echt aggressiv.

Dafür habe ich aber auch einen passenden Spruch gelernt: I am a social vegan. I avoid meet
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Samstag, 25. April 2026
Voller Tag
Und noch ein Tag mit viel Fahrerei, wir waren am Abend beide ziemlich k.o. und froh, wieder zu Hause zu sein.

Abfahrt um 10h, weil K um 11h einen Termin mit einem Installateur in einer seiner Mietwohnungen hatte, da meldete der Mieter nämlich einen feuchten Fleck an der Wand und es wird wohl ein kapitaler Wasserschaden sein, wie die ersten fachkundigen Untersuchungen heute ergaben.
Anschließend Zwischenstopp bei VW, der Multivan verlangte nach Öl und die Sorte, die ich für meinen GTI auf Vorrat im Haus habe, passt für den Multivan nicht, also Kauf einer passenden Öl-Konserve im Fachhandel (1l für 35 €) danach wussten wir aber die korrekte Typbezeichnung für das passende Multivan-Öl und ich bestellte sofort mal 4x1l dieses Öls für insgesamt 43 € (mit Versandkosten) im Internet, man muss sich nicht wundern, dass es VW so schlecht geht, wenn sie auf dieser Basis Abzocke in ihren Niederlassungen betreiben.

Als nächsten fuhren wir nach Bad Wünneberg, da war heute Tag der offenen Tür bei unserem Treppenbauer mit verschiedenen Show-Acts und Showkochen und Werksführungen. Insgesamt eine wirklich interessante und informative Veranstaltung, das Essen war auch gut, die zwei Stunden Extrafahrt haben sich gelohnt.

Danach Weiterfahrt nach Gütersloh, dort ist die Mutter grade in einer Klinik und ich dachte, ein Besuch mit ein bisschen Abwechslung ist sicherlich eine gute Idee, sie hat sich auch wirklich gefreut.

K fuhr derweil mit dem Hund auf eine Hundewiese in der Nähe, wo der Hund fast anderthalb Stunden wie eine Wilde rumtobte und spielte, jetzt liegt sie völlig erschossen in der Ecke und schnarcht tief und fest.

Auf der Rückfahrt von Gütersloh noch ein Zwischenstopp in Rheda an der Baustelle, um den aktuellen Wasserstand im Keller zu kontrollieren. Erfreulicherweise ist nichts neues nachgeflossen, sondern im Gegenteil, das meiste ist schon gut weggetrocknet, unsere Trocknungsaktion gestern hat sich also sehr gelohnt.

Dann haben wir noch eben unseren Wochenendeinkauf erledigt, um 20.30h waren wir endlich wieder zu Hause.

Für morgen sind keinerlei aushäusige Aktivitäten geplant, juchu
!

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Freitag, 24. April 2026
Entscheidungen für Farben und Maße
Insgesamt ein relativ ruhiger Tag.
Grundsätzlich hätte ich Zeit gehabt, mich um die langsam immer dringender werdenden Aufgaben zu kümmern,
deren nicht verhandelbare Todeslinie täglich näher rückt, aber wie es so ist, fiel mir natürlich doch noch etwas ein, was ich nur mal eben vorher.....

Tja nu, das war um 11h und zehn Minuten später, also so gegen 16h drängelte K, dass wir jetzt mal langsam los müssten, sonst lohnte sich das alles nicht mehr und so blieb dann leider keine Zeit mehr für die wirklich wichtigen Dinge. Zu dumm.

Dafür war unser Ausflug nach Rheda ausgesprochen erfolgreich, ich wollte nämlich unbedingt den Keller trockenlegen, in dem aus nicht erklärbaren Gründen schon wieder große Pfützen Wasser standen und das ist ziemlich blöd, wenn doch jetzt kurzfristig der Estrich gelegt werden soll.

Außerdem wollte ich einmal vor Ort konkret die Situation ausmessen und mit Holzbrettern simulieren, wie und wo in unserem künftigen Schlafzimmer die Möbel stehen werden, um die Maße der noch zu fertigenden Schränke dem Schreiner vorgeben zu können.

Das einzig definitiv feststehende Möbelteil ist das Bett, das haben wir schon letztes Jahr im Mai gekauft (weil wir ja dachten, in einem halben Jahr ziehen wir um. Jetzt haben wir übrigens ein Lieferproblem, weil der Händler es nicht mehr länger für uns lagern will, da müssen wir noch mal nachverhandeln), aber die Maße vom Bett stehen fest.

Gebaut werden muss dann noch ein Kasten mit Ablageflächen hinter dem Bett, ein Raumteiler zwischen Fußende Bett und Kleiderschrank und der Kleiderschrank selber. Und genau das haben wir heute gemessen und mit Holzlatten den jeweiligen Anfang und das Ende der einzelnen Möbel markiert, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Durchgangsplatz noch bleibt und wie breit bzw. tief die Schränke werden können.

Wir vermessen das Schlafzimmer

Am Ende haben wir eine Lösung gefunden, mit der wir beide zufrieden sind, die müssen wir jetzt nur noch in den Grundriss einzeichnen und dann weiß der Schreiner, was er bauen soll.

Und dann haben wir noch für alle Zimmer die künftige Raumfarbe ausgesucht und entschieden.
Ich muss dafür in echt in dem jeweiligen Raum stehen, um mir vorstellen zu können, wie es nachher aussehen könnte und welche Farbe dann zu dem jeweiligen Raum passt.
Nur am Schreibtisch vor den Plänen zu sitzen und sich das alles rein theoretisch im Kopf zusammenzusuchen, das fühlt sich für mich falsch an und dann würde ich meiner eigenen Entscheidung nicht trauen.

Jetzt sind wir aber mit den Farbkarten durch jedes Zimmer gelaufen und so fiel es mir deutlich leichter, mir für jedes Zimmer die jeweils richtige Farbe auszusuchen .

Als wir mit allem fertig waren, war es schon nach 20h, dann machten wir noch einen Spaziergang mit dem Hund, Rückkehr in Greven gegen 22h und so ist ein Tag mal wieder schneller vergangen als ich ihn festhalten konnte
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Donnerstag, 23. April 2026
Schreiner trifft Schreiner
Unser Küchenbauer ist ja in echt Schreiner.
Ich meine, er baut auch die Küchenschränke selber, nur die Elektrogeräte kauft er zu und ist nicht nur so ein Küchenvertriebler, der sich nur auf die Konzeption und den Verkauf von Küchen spezialisiert hat, die Korpusse aber alle passend bei irgendwelchen großen Küchenherstellern wie Nobilia oder Schüller bestellt.

Das bedeutet, er hat eine ziemlich große Schreinerwerkstatt, die sich auf Kastenmöbel spezialisiert hat und deshalb baut er für uns auch nicht nur unsere Küche, sondern auch sämtliche Badmöbel und angefragt hatte ich ihn auch für die Regalumrandungen der Fenster im Wohnzimmer und die Einbaumöbel im Schlafzimmer. Da hatte ich mir nämlich auch Speziallösungen vorgestellt, die wir aber bisher noch nicht konkreter besprochen haben.

Jetzt wurde es aber plötzlich akut, denn ein anderer Schreiner, den wir mit dem Trockenbau beauftragt hatten, hatte nun bereits die Trockenbauwand zwischen Schlafzimmer und Bad aufgestellt und die passte irgendwie nicht zu den Plänen, die bei uns noch im Kopf rumschwirrten, was da noch an Einbauschränken dazukommen soll.

Also gab es heute um 14.30h einen Termin auf der Baustelle, Möbelschreiner und Trockenbauschreiner trafen aufeinander und wir besprachen, wie was wo noch hingebaut werden soll, beide Schreiner maßen eifrig die bereits vorhandenen Wände, es wurde diskutiert, vorgeschlagen, skizziert, geändert, neu vorgeschlagen, entschieden und am Ende hatten wir dann eine gut Lösung gefunden, glaube ich.

Jetzt weiß jeder, was er machen soll. Ich hoffe, es wird dann auch von beiden genau so umgesetzt, bin dabei aber guter Dinge, beide Handwerker machen einen sehr kompetenten Eindruck.

Um pünktlich um 14.30h in Rheda zu sein, mussten wir um 13.15h losfahren, vorher gab es nur einen sehr kurzen Vormittag am PC (wenn man erst um 11h aufsteht, sind Vormittage dann zwangsläufig kurz). In der PC-Zeit verschaffte ich mir einen Überblick über die liegengebliebenen Dinge und vor allem die, die langsam mehr als dringlich werden., wirklich was erledigen konnte ich in der kurzen Zeit aber nicht.

Ich schätze, es wird ein arbeitsames Wochenende
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