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Freitag, 26. Januar 2024
Lagerhaltungssysteme
anje, 19:18h
Es sind die kleinen Dinge, die man so gerne vergisst, übersieht oder ignoriert, die einem aber eine große Zufriedenheit geben, wenn man sie dann doch endlich mal wahrnimmt, bearbeitet und nicht mehr weiter aufschieben muss.
Heute morgen als ich noch im Bett lag, fiel mir ein, dass ich dringend neue Augentropfen bestellen muss, das aber seit über drei Wochen jeden Tag aufs Neue wieder vergesse.
Und einen Termin zur Blutentnahme muss ich auch machen, ich brauche neue Schilddrüsentabletten, die der Arzt erst nach dem Ergebnis der Blutuntersuchung rausrückt. Auch daran denke ich schon seit längerem jeden Tag mindestens einmal, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen, diesen Termin zu machen.
Deshalb wollte ich mir heute noch im Bett liegend selber eine E-Mail schreiben, um mich daran zu erinnern, dass ich das endlich mal erledige.
Ich öffnete auf dem iPad ein E-Mail-Fenster und musste dann aber als erstes nach dem Namen der Augentropfen googeln, weil ich den natürlich nicht auswendig wusste und zu faul war, aufzustehen und im Bad nachzuschauen. Als ich den Namen im Internet gefunden hatte, brauchte es nur noch zwei weitere Klicks und dann waren die Augentropfen auch schon bestellt, so schnell und so einfach.
Die Augentropfen konnte ich also aus der Erinnerungsmail streichen und nur für einen Termin beim Hausarzt lohnt es sich nicht, eine E-Mail zu schreiben, das dauert ungefähr so lange, wie den Termin gleich online zu buchen.
Noch mal drei Klicks weiter war der Termin vereinbart und ich war schon morgens um 7h extrem zufrieden mit meinen heutigen Leistungen.
Das Leben kann so schön sein, wenn man Dinge erledigt bekommt.
Ich habe ein seitJahrhunderten Jahrzehnten gut etabliertes Lagerhaltungsverwaltungssystem, das vorsieht, für alle Dinge, die zum alltäglichen Standardverbrauch gehören, mindestens immer eine unangebrochene Verpackungseinheit auf Vorrat im Lager zu haben.
Wenn diese Einheit aus dem Lager entnommen und angebrochen wird, löst das sofort eine Nachbeschaffungsaufgabe aus.
Eigentlich sehr simpel und es hat auch viele, viele Jahre reibungslos funktioniert, in den letzten Jahren aber immer schlechter und ich gehe mir damit selber verstärkt auf die Nerven.
Entweder vergesse ich Dinge zu kaufen, die dann plötzlich und unerwartet nicht mehr im Haus sind, was blöd ist, wenn man mitten beim Kuchenbacken feststellt, dass leider nicht genug Mehl im Haus ist. Oder der Nachbeschaffungsauftrag ist so fest in meinem Hirn verankert, dass er sich nach Erledigung nicht löscht, sondern wenn ich Pech habe, kaufe ich immer weiter und weiter und weiter und besitze dann irgendwann 20 Kilo Mehl, weil ich mir nicht merken konnte, dass längst ausreichend Mehl im Haus ist. Ein weiteres Problem ist die Haushaltsverwechslung, d.h. ich weiß nicht, wo was alle ist und nachgekauft werden muss, was dann dazu führt, dass ich auf Borkum 2kg schwarzen Pfeffer habe und in Greven gar keinen.
Letzte Woche war Leinöl alle. Ich meine, so richtig allealle - auch im Keller fand sich keine Nachschubflasche mehr.
Dafür fand ich, weil ich sehr gründlich suchte, drei Flaschen Maggi und ungefähr 17 Flaschen Teriyaki Sauce von Kikkoman. So sollte mein Lagerhaltungssystem nicht funktionieren.
Dafür, dass ich so viele Flaschen Teriyaki Sauce von Kikkoman im Keller habe, gibt es noch eine halbwegs brauchbare Erklärung, das Zeug war nämlich mal eine Zeitlang nicht zu bekommen, entweder ausverkauft oder ausgelistet, selbst in Vollsortimentern und im Großmarkt nicht. Als ich es dann durch Zufall doch mal irgendwo sah, habe ich die Bestände gleich aufgekauft.
Aber offensichtlich habe ich das mehr als einmal getan und jedesmal vergessen, dass ich längst ausreichende Vorräte hatte. Ich besitze jetzt also wirklich äußerst ausreichende Vorräte, in Greven und auf Borkum, wir sollten demnächst verstärkt gebratenes Gemüse essen, denn dafür ist es die absolut perfekte Zauberwürze.
Drei Flaschen Maggi kann ich nur dadurch erklären, dass wir offensichtlich extrem wenig Maggi verbrauchen (stimmt, eigentlich benutze ich immer Soja-Sauce) und ich zwischendurch immer mal Maggi kaufe, wenn es im Supersonderangebot ist, weil ich das Gefühl habe, ich hätte schon seit Ewigkeiten keines mehr gekauft und es müsste doch bestimmt demnächst alle sein. Nun, auch hier kann ich mir merken, dass ich erst dann wieder über den Nachkauf von Maggi nachdenken sollte, wenn wir umgezogen sind.
Das ist übrigens eine Bezugsgröße, an der ich mich in letzter Zeit öfter orientiere: Das Thema kann gelöscht werden, es ist erst frühestens nach dem Umzugs wieder interessant. Nach dem Umzug muss sowieso eine Komplettneuprogrammierung erfolgen.
Der Umzug ist wahrscheinlich erst in anderthalb Jahren, aber bis dahin brauche ich auch ganz bestimmt kein neues Maggi und auch keine Teriyakisauce von Kikkoman.
Und auch kein Leinöl mehr, das habe ich inzwischen nämlich schon zweimal nachgekauft
.
Heute morgen als ich noch im Bett lag, fiel mir ein, dass ich dringend neue Augentropfen bestellen muss, das aber seit über drei Wochen jeden Tag aufs Neue wieder vergesse.
Und einen Termin zur Blutentnahme muss ich auch machen, ich brauche neue Schilddrüsentabletten, die der Arzt erst nach dem Ergebnis der Blutuntersuchung rausrückt. Auch daran denke ich schon seit längerem jeden Tag mindestens einmal, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen, diesen Termin zu machen.
Deshalb wollte ich mir heute noch im Bett liegend selber eine E-Mail schreiben, um mich daran zu erinnern, dass ich das endlich mal erledige.
Ich öffnete auf dem iPad ein E-Mail-Fenster und musste dann aber als erstes nach dem Namen der Augentropfen googeln, weil ich den natürlich nicht auswendig wusste und zu faul war, aufzustehen und im Bad nachzuschauen. Als ich den Namen im Internet gefunden hatte, brauchte es nur noch zwei weitere Klicks und dann waren die Augentropfen auch schon bestellt, so schnell und so einfach.
Die Augentropfen konnte ich also aus der Erinnerungsmail streichen und nur für einen Termin beim Hausarzt lohnt es sich nicht, eine E-Mail zu schreiben, das dauert ungefähr so lange, wie den Termin gleich online zu buchen.
Noch mal drei Klicks weiter war der Termin vereinbart und ich war schon morgens um 7h extrem zufrieden mit meinen heutigen Leistungen.
Das Leben kann so schön sein, wenn man Dinge erledigt bekommt.
Ich habe ein seit
Wenn diese Einheit aus dem Lager entnommen und angebrochen wird, löst das sofort eine Nachbeschaffungsaufgabe aus.
Eigentlich sehr simpel und es hat auch viele, viele Jahre reibungslos funktioniert, in den letzten Jahren aber immer schlechter und ich gehe mir damit selber verstärkt auf die Nerven.
Entweder vergesse ich Dinge zu kaufen, die dann plötzlich und unerwartet nicht mehr im Haus sind, was blöd ist, wenn man mitten beim Kuchenbacken feststellt, dass leider nicht genug Mehl im Haus ist. Oder der Nachbeschaffungsauftrag ist so fest in meinem Hirn verankert, dass er sich nach Erledigung nicht löscht, sondern wenn ich Pech habe, kaufe ich immer weiter und weiter und weiter und besitze dann irgendwann 20 Kilo Mehl, weil ich mir nicht merken konnte, dass längst ausreichend Mehl im Haus ist. Ein weiteres Problem ist die Haushaltsverwechslung, d.h. ich weiß nicht, wo was alle ist und nachgekauft werden muss, was dann dazu führt, dass ich auf Borkum 2kg schwarzen Pfeffer habe und in Greven gar keinen.
Letzte Woche war Leinöl alle. Ich meine, so richtig allealle - auch im Keller fand sich keine Nachschubflasche mehr.
Dafür fand ich, weil ich sehr gründlich suchte, drei Flaschen Maggi und ungefähr 17 Flaschen Teriyaki Sauce von Kikkoman. So sollte mein Lagerhaltungssystem nicht funktionieren.
Dafür, dass ich so viele Flaschen Teriyaki Sauce von Kikkoman im Keller habe, gibt es noch eine halbwegs brauchbare Erklärung, das Zeug war nämlich mal eine Zeitlang nicht zu bekommen, entweder ausverkauft oder ausgelistet, selbst in Vollsortimentern und im Großmarkt nicht. Als ich es dann durch Zufall doch mal irgendwo sah, habe ich die Bestände gleich aufgekauft.
Aber offensichtlich habe ich das mehr als einmal getan und jedesmal vergessen, dass ich längst ausreichende Vorräte hatte. Ich besitze jetzt also wirklich äußerst ausreichende Vorräte, in Greven und auf Borkum, wir sollten demnächst verstärkt gebratenes Gemüse essen, denn dafür ist es die absolut perfekte Zauberwürze.
Drei Flaschen Maggi kann ich nur dadurch erklären, dass wir offensichtlich extrem wenig Maggi verbrauchen (stimmt, eigentlich benutze ich immer Soja-Sauce) und ich zwischendurch immer mal Maggi kaufe, wenn es im Supersonderangebot ist, weil ich das Gefühl habe, ich hätte schon seit Ewigkeiten keines mehr gekauft und es müsste doch bestimmt demnächst alle sein. Nun, auch hier kann ich mir merken, dass ich erst dann wieder über den Nachkauf von Maggi nachdenken sollte, wenn wir umgezogen sind.
Das ist übrigens eine Bezugsgröße, an der ich mich in letzter Zeit öfter orientiere: Das Thema kann gelöscht werden, es ist erst frühestens nach dem Umzugs wieder interessant. Nach dem Umzug muss sowieso eine Komplettneuprogrammierung erfolgen.
Der Umzug ist wahrscheinlich erst in anderthalb Jahren, aber bis dahin brauche ich auch ganz bestimmt kein neues Maggi und auch keine Teriyakisauce von Kikkoman.
Und auch kein Leinöl mehr, das habe ich inzwischen nämlich schon zweimal nachgekauft
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Donnerstag, 25. Januar 2024
Licht und Schatten
anje, 22:28h
Heute also wieder "normales" Büro, was sich von der Tätigkeit der letzten Tage vor allem dadurch unterschied, dass ich es nicht mehr freiwillig machte, sondern als ganz normale Verpflichtung aus meinem Arbeitsvertrag.
Ich komme und komme nicht darüber hinweg, wie sehr sich dieser Unterschied auf meine Laune auswirkt.
Außerdem war es keine Home-Office-Tätigkeit mehr, sondern normale Büroanwesenheit, die heute vor allem aus Besprechungen, Terminen und noch mehr Besprechungen bestand.
Am Abend eine Bankveranstaltung, diese nicht ganz so schrecklich wie die letzte, aber vom Hocker reißend war sie wahrlich auch nicht, außerdem war das Essen schlecht, dafür fand sie in Münster statt und die Anreise war überschaubar kurz. Licht und Schatten, das mit dem langweiligen Essen habe ich am meisten bedauert.
In der Post die Beihilfeabrechnung des Vaters, die wollen jetzt plötzlich die Urinbeutel für den Dauerkatheter nicht mehr bezahlen, weil die nicht verschreibungspflichtig sind. Ich glaube, jetzt sind die endgültig durchgeknallt
.
Ich komme und komme nicht darüber hinweg, wie sehr sich dieser Unterschied auf meine Laune auswirkt.
Außerdem war es keine Home-Office-Tätigkeit mehr, sondern normale Büroanwesenheit, die heute vor allem aus Besprechungen, Terminen und noch mehr Besprechungen bestand.
Am Abend eine Bankveranstaltung, diese nicht ganz so schrecklich wie die letzte, aber vom Hocker reißend war sie wahrlich auch nicht, außerdem war das Essen schlecht, dafür fand sie in Münster statt und die Anreise war überschaubar kurz. Licht und Schatten, das mit dem langweiligen Essen habe ich am meisten bedauert.
In der Post die Beihilfeabrechnung des Vaters, die wollen jetzt plötzlich die Urinbeutel für den Dauerkatheter nicht mehr bezahlen, weil die nicht verschreibungspflichtig sind. Ich glaube, jetzt sind die endgültig durchgeknallt
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Mittwoch, 24. Januar 2024
Woran man sich so erfreut
anje, 22:56h
So, das war heute der letzte Tag der offiziellen Krankschreibung, sehr, sehr schade.
Ich habe zwar im Grunde nichts anderes gemacht als acht Stunden Home-Office, aber ich sagte es ja schon mehrfach, das Gefühl, das alles freiwillig zu tun, einfach weil ich das will und nicht, weil ich verpflichtet bin, es zu tun, macht den alles entscheidenden Unterschied zwischen Gut und Böse.
Was Spannendes ist deshalb auch nicht unbedingt passiert. Im Grunde nur ein ganz normaler Artbeitstag, aber mit guter Laune eben.
Ich huste noch viel und schniefen und schnoddern ist ebenfalls noch Dauerzustand, ich fühle mich jetzt aber wieder ziemlich fit und das ist das wichtigste.
Ein Kollege aus dem Mutterhaus, den ich zutiefst nicht schätze, schickte letzte Woche eine E-Mail, in der er einen Steuerbescheid für eine Tochter-Firma anforderte, für die ich die Steuererklärungen mache.
Ich war krankgeschrieben und beschloss, dass das ein guter Grund sei, die Anfrage des ungeschätzten Kollegen einfach liegenzulassen.
Heute kam eine zweite, drängelndere E-Mail, er bräuchte den Bescheid sehr dringlich.
In meinen Erinnerungen klingelte irgendwas in Zusammenhang mit diesem Bescheid, also machte ich mich in meinem eigenen Ordner "gesendete E-Mails" auf die Suche und tatsächlich, letztes Jahr im April hatte ich genau diesen gesuchten Bescheid zusammen mit anderen Unterlagen schon an den Kollegen und die gesamte Abteilung im Mutterhaus geschickt.
Ich hatte also nichts Besseres zu tun, als dem flachpfeifenden Kollegen Wichtigtuer aus dem Mutterhaus eben diese E-Mail weiterzuleiten, bei der Gelegenheit erneut die gesamte Abteilung in den Verteiler zu packen und ihm mitzuteilen, dass ich seit letzter Woche wegen Krankheit nicht im Dienst sei, ich ihm seinen gesuchten Bescheid aber doch letzten Jahr schon geschickt hätte und was damit geschehen sei, ob er den etwa verbummelt habe?
Solche Gelegenheiten versüßen einem den ganzen Tag :-)
Sehr süß fand ich ihm übrigen auch den Zungenbrechersong über Barbara von Bodo Wartke. Ich bin sowieso großer Bodo Wartke Fan, und dieses Stück kannte ich noch gar nicht
.
Ich habe zwar im Grunde nichts anderes gemacht als acht Stunden Home-Office, aber ich sagte es ja schon mehrfach, das Gefühl, das alles freiwillig zu tun, einfach weil ich das will und nicht, weil ich verpflichtet bin, es zu tun, macht den alles entscheidenden Unterschied zwischen Gut und Böse.
Was Spannendes ist deshalb auch nicht unbedingt passiert. Im Grunde nur ein ganz normaler Artbeitstag, aber mit guter Laune eben.
Ich huste noch viel und schniefen und schnoddern ist ebenfalls noch Dauerzustand, ich fühle mich jetzt aber wieder ziemlich fit und das ist das wichtigste.
Ein Kollege aus dem Mutterhaus, den ich zutiefst nicht schätze, schickte letzte Woche eine E-Mail, in der er einen Steuerbescheid für eine Tochter-Firma anforderte, für die ich die Steuererklärungen mache.
Ich war krankgeschrieben und beschloss, dass das ein guter Grund sei, die Anfrage des ungeschätzten Kollegen einfach liegenzulassen.
Heute kam eine zweite, drängelndere E-Mail, er bräuchte den Bescheid sehr dringlich.
In meinen Erinnerungen klingelte irgendwas in Zusammenhang mit diesem Bescheid, also machte ich mich in meinem eigenen Ordner "gesendete E-Mails" auf die Suche und tatsächlich, letztes Jahr im April hatte ich genau diesen gesuchten Bescheid zusammen mit anderen Unterlagen schon an den Kollegen und die gesamte Abteilung im Mutterhaus geschickt.
Ich hatte also nichts Besseres zu tun, als dem flachpfeifenden Kollegen Wichtigtuer aus dem Mutterhaus eben diese E-Mail weiterzuleiten, bei der Gelegenheit erneut die gesamte Abteilung in den Verteiler zu packen und ihm mitzuteilen, dass ich seit letzter Woche wegen Krankheit nicht im Dienst sei, ich ihm seinen gesuchten Bescheid aber doch letzten Jahr schon geschickt hätte und was damit geschehen sei, ob er den etwa verbummelt habe?
Solche Gelegenheiten versüßen einem den ganzen Tag :-)
Sehr süß fand ich ihm übrigen auch den Zungenbrechersong über Barbara von Bodo Wartke. Ich bin sowieso großer Bodo Wartke Fan, und dieses Stück kannte ich noch gar nicht
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Dienstag, 23. Januar 2024
Es geht dem Ende zu
anje, 23:55h
mit der Krankheit.
Die letzten Tage einer Krankheit sind immer die schönsten. Man ist noch nicht gesund genug, um offiziell wieder zu arbeiten, aber auch nicht mehr krank genug, um ernsthaft behindert zu sein, also von der Krankheit meine ich, man hat also frei, es ist fast wie Urlaub und eigentlich sogar besser, weil man ja offiziell den Auftrag hat, sich zu schonen, man muss sich noch nicht mal anstrengen, tolle Dinge zu tun, man darf ganz entspannt vor sich hinverlottern und das ist schon ziemlich toll.
Wenn ich nicht mehr offiziell arbeiten muss, werde ich diese genussvollen Tage einer abklingenden Krankheit nicht mehr genießen können, denn wenn man nicht mehr arbeiten muss, wird man auch nicht mehr krankgeschrieben und dann wird der Zustand deutlich digitaler: Krank oder gesund.
Sie werden mir fehlen, diese ergaunerten Lottertage.
Highlight des Tages war ein Steuerbescheid einer Immobiliengesellschaft, der noch besser als erklärt ergangen ist. D.h. es wurde alles akzeptiert, was ich erklärt und darüber hinaus noch viel mehr. Ich habe keine Ahnung, wie so etwas zustande kommt, werde mich aber selbstverständlich nicht wehren.
Der Architekt in Rheda hat die Unterlagen für die Rohbauausschreibung fertig, es sieht so aus als ob es jetzt wirklich los geht
.
Die letzten Tage einer Krankheit sind immer die schönsten. Man ist noch nicht gesund genug, um offiziell wieder zu arbeiten, aber auch nicht mehr krank genug, um ernsthaft behindert zu sein, also von der Krankheit meine ich, man hat also frei, es ist fast wie Urlaub und eigentlich sogar besser, weil man ja offiziell den Auftrag hat, sich zu schonen, man muss sich noch nicht mal anstrengen, tolle Dinge zu tun, man darf ganz entspannt vor sich hinverlottern und das ist schon ziemlich toll.
Wenn ich nicht mehr offiziell arbeiten muss, werde ich diese genussvollen Tage einer abklingenden Krankheit nicht mehr genießen können, denn wenn man nicht mehr arbeiten muss, wird man auch nicht mehr krankgeschrieben und dann wird der Zustand deutlich digitaler: Krank oder gesund.
Sie werden mir fehlen, diese ergaunerten Lottertage.
Highlight des Tages war ein Steuerbescheid einer Immobiliengesellschaft, der noch besser als erklärt ergangen ist. D.h. es wurde alles akzeptiert, was ich erklärt und darüber hinaus noch viel mehr. Ich habe keine Ahnung, wie so etwas zustande kommt, werde mich aber selbstverständlich nicht wehren.
Der Architekt in Rheda hat die Unterlagen für die Rohbauausschreibung fertig, es sieht so aus als ob es jetzt wirklich los geht
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Montag, 22. Januar 2024
Ich genese hier so vor mich hin
anje, 20:34h
Ich bin ein bisschen müde, weil ich mittlerweile gelangweilt bin vom Kranksein, aber eben auch nicht fit genug, um etwas anderes zu machen.
Immerhin habe ich jetzt die guten Codein-Tabletten hier liegen, damit lässt sich der Husten brauchbar gut ausbremsen, sie machen aber auch ein bisschen matschig in der Birne.
Weshalb Leute freiwillig Drogen nehmen und das auch noch gut finden, wird sich mir nie erschließen.
Um die Kollegen mit meinem schniefnäsigen Rotzanblick nicht zu verstören, blieb ich brav zu Hause, die AU läuft noch bis Mittwoch, aber ich kann ja im freiwilligen Home-Office schon mal all das erledigen, was sowieso erledigt werden muss. Dass ich überhaupt kein Problem mit Büroarbeit habe, wenn ich sie zu 100% freiwillig mache und weiß, dass ich jederzeit spontan den Löffel fallen lassen kann, wenn ich keine Lust mehr habe, dieses Phänomen habe ich ja schon mehrfach beobachtet, ich bin aber immer noch jedes Mal aufs Neue fasziniert davon, wie bekloppt ich wohl offensichtlich wirklich bin.
Einen Großteil des Tages habe ich dann noch damit verbracht, ein Computerproblem zu lösen, denn ich habe mir ein zweites MicrosoftKonto erstellt (Vorbereitung meines künftigen Privatlebens) und zusätzlich in mein Outlook eingebunden und plötzlich war alles irgendwie verstellt und nix funktionierte mehr so wie es sollte. Die Konten waren halb deutsch halb englisch, erst ließen sich die Kontakte nicht einfügen, plötzlich waren sie aber doppelt drin und die neue Adresse machte seltsame Spirenzchen, es war alles sehr nervig.
Die Lösung fand sich dann wieder durch eine bereits mehrfach gemachte Erfahrung: Es gibt kein workaround als Lösung, man muss einfach nur immer wieder das gleiche machen. Wenn es nicht klappt, alles löschen und noch mal neu von vorne anfangen, nicht verzweifeln und nicht aufgeben, einfach nur hartnäckig wiederholen.
Irgendwann klappt es plötzlich und tut genau das, was es soll, so war es auch diesmal, warum es vorher so lange rumzickte, wissen die Götter.
Dann habe ich noch versucht, für den Onkel einen Kolos- und einen Gastroskopietermin zu bekommen und ich sage es mal so: Ich repariere lieber unkontrollierbar ausgeflippte Computer.
Aber am Ende habe ich jetzt immerhin schon mal einen Termin für nächsten Mittwoch zur Vorbesprechung ergattert, anschließend habe ich dem Onkel die Logistik seiner An- und Abreise nach Münster versucht zu erklären, er muss ja jetzt die Fahrkarten kaufen und die notwendigen Dokumente einpacken und eben auf seiner Seite alles passend vorbereiten, ich bin mal sehr gespannt, wie das dann alles klappt nächste Woche. Läuft alles nach Plan, dann kommt er Dienstagabend hier in Greven mit dem Zug an, Mittwoch fahre ich ihn zum Arzt nach Münster und am Donnerstag um 5h früh setze ich ihn wieder in den Zug zurück Richtung Emden/Fähre/Borkum.
Keep your fingers crossed
.
Immerhin habe ich jetzt die guten Codein-Tabletten hier liegen, damit lässt sich der Husten brauchbar gut ausbremsen, sie machen aber auch ein bisschen matschig in der Birne.
Weshalb Leute freiwillig Drogen nehmen und das auch noch gut finden, wird sich mir nie erschließen.
Um die Kollegen mit meinem schniefnäsigen Rotzanblick nicht zu verstören, blieb ich brav zu Hause, die AU läuft noch bis Mittwoch, aber ich kann ja im freiwilligen Home-Office schon mal all das erledigen, was sowieso erledigt werden muss. Dass ich überhaupt kein Problem mit Büroarbeit habe, wenn ich sie zu 100% freiwillig mache und weiß, dass ich jederzeit spontan den Löffel fallen lassen kann, wenn ich keine Lust mehr habe, dieses Phänomen habe ich ja schon mehrfach beobachtet, ich bin aber immer noch jedes Mal aufs Neue fasziniert davon, wie bekloppt ich wohl offensichtlich wirklich bin.
Einen Großteil des Tages habe ich dann noch damit verbracht, ein Computerproblem zu lösen, denn ich habe mir ein zweites MicrosoftKonto erstellt (Vorbereitung meines künftigen Privatlebens) und zusätzlich in mein Outlook eingebunden und plötzlich war alles irgendwie verstellt und nix funktionierte mehr so wie es sollte. Die Konten waren halb deutsch halb englisch, erst ließen sich die Kontakte nicht einfügen, plötzlich waren sie aber doppelt drin und die neue Adresse machte seltsame Spirenzchen, es war alles sehr nervig.
Die Lösung fand sich dann wieder durch eine bereits mehrfach gemachte Erfahrung: Es gibt kein workaround als Lösung, man muss einfach nur immer wieder das gleiche machen. Wenn es nicht klappt, alles löschen und noch mal neu von vorne anfangen, nicht verzweifeln und nicht aufgeben, einfach nur hartnäckig wiederholen.
Irgendwann klappt es plötzlich und tut genau das, was es soll, so war es auch diesmal, warum es vorher so lange rumzickte, wissen die Götter.
Dann habe ich noch versucht, für den Onkel einen Kolos- und einen Gastroskopietermin zu bekommen und ich sage es mal so: Ich repariere lieber unkontrollierbar ausgeflippte Computer.
Aber am Ende habe ich jetzt immerhin schon mal einen Termin für nächsten Mittwoch zur Vorbesprechung ergattert, anschließend habe ich dem Onkel die Logistik seiner An- und Abreise nach Münster versucht zu erklären, er muss ja jetzt die Fahrkarten kaufen und die notwendigen Dokumente einpacken und eben auf seiner Seite alles passend vorbereiten, ich bin mal sehr gespannt, wie das dann alles klappt nächste Woche. Läuft alles nach Plan, dann kommt er Dienstagabend hier in Greven mit dem Zug an, Mittwoch fahre ich ihn zum Arzt nach Münster und am Donnerstag um 5h früh setze ich ihn wieder in den Zug zurück Richtung Emden/Fähre/Borkum.
Keep your fingers crossed
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Sonntag, 21. Januar 2024
Immer besser
anje, 23:51h
Jeden Tag wird es ein bisschen besser, heute war meine "außerhalb-des-Bettes-Zeit" schon deutlich länger als gestern, wenn ich mir heute Abend vor dem Zubettgehen die Zähne putze, dürfte die Zahnbürste hoffentlich schon wieder getrocknet sein.
Gestern war sie das nämlich nicht und ich finde, es gibt kaum etwas ekligeres als eine feuchte Zahnbürste zu verwenden, auch wenn man weiß, dass es die eigene ist und man sie selber als letzter benutzt hat. Trotzdem sollte zwischen den Benutzungen genug Zeit liegen, dass sie trocknen kann. Wie gesagt, heute dürfte es reichen.
Dabei bin ich auch heute erst sehr spät aufgestanden, weil ich heute nämlich erst all die Blogs und Texte im Internet nachlesen musste, die ich die letzten fünf Tage mangels technischer Lesekompetenz nicht mehr verfolgt hatte (bei mir lief nicht nur die Nase dauerhaft, sondern auch die Augen, da ist Lesen knapp vor unmöglich, und wenn ich diesen Zustand durch das Zuführen von Medikamenten kurz unterbrechen konnte, habe ich die schnief- und tränenfreie Zeit für andere Dinge genutzt), wie auch immer, ich hatte gründlich nachzulesen.
Als Folge dieser ausführlichen Lektüre habe ich heute spontan drei Bücher bestellt.
Seit langem habe ich mir angewöhnt, Büchern, die in bestimmten Blogs, Podcasts oder Newslettern empfohlen werden und ich das Gefühl habe, dass diese Empfehlung gut zu mir passt, noch mal kurz über Google hinterherzurecherchieren, um sie dann (fast immer) bei ebay zu einem angemessenen Gebrauchtpreis zu bestellen.
Heute waren es also drei und ich bin sehr zufrieden mit dieser Strategie, denn es scheint mir, dass ich ein gutes Filtersystem für die Empfehlungen etabliert habe, ich habe mit dieser Methode schon viele wirklich gute Bücher gefunden, die ich dann auch wirklich sehr mochte - und wenn nicht, habe ich wenigstens nicht sinnlos viel Geld für ein Buch bezahlt, das mir nicht gefiel.
Am Nachmittag dann Schreibtischarbeit mit Privatkram, diese Krankheit hat mir zwar berufliche Bürozeit erspart, mir aber gleichzeitig auch jede private Bürozeit genommen, weil sie mich ja zu 100% blockierte und da blieb dann doch einiges liegen.
Heute Nachmittag also viel aufgeräumt, sortiert und to-dos-abgearbeitet, es war ein ziemlich produktiver Tag.
Am späten Nachmittag habe ich mit einer Freundin telefoniert, die mir erzählte, dass ihr Mann sich auch so eine schwere Hals-Husten-Erkältung zugezogen hat und sie alle Medikamente, die teilweise über 20 Jahre alt waren, zusammengesucht hat, um dagegen anzukämpfen.
Dem konnte ich mich sofort anschließen und sagte, dass ich es prima gefunden hätte, dass nun endlich auch die letzten Pillen aus Verpackungen mit DM-Preisen verbraucht wären, sie meinte, so schlimm wäre es bei ihr nicht gewesen, ich denke aber, ob Pillen nun 20 oder 24 Jahre alt sind, das macht dann auch keinen Unterschied mehr.
Ich versprach ihr ein Foto mit den DM-Pillen

und musste dabei zu meinem Schreck feststellen, dass da immer noch drei Stück drin sind - also von wegen, endlich verbraucht, da braucht es wohl noch mindestens eine dicke Erkältung, bis auch die endlich abgearbeitet sind.
Dann meldete sich noch der Onkel, der eine Überweisung für eine Magen-und Darmspiegelung hat und beim zuständigen Krankhaus in Emden erfahren hat, dass es dort für das gesamte Jahr 2024 keine Termine mehr gibt.
Das Land mit der guten Gesundheitsvorsorge...
Morgen werde ich dann mal versuchen, ob hier in Münster Termine zu bekommen sind, wahrscheinlich wird das ein neuer Trend: Reisen zu Facharztterminen
.
Gestern war sie das nämlich nicht und ich finde, es gibt kaum etwas ekligeres als eine feuchte Zahnbürste zu verwenden, auch wenn man weiß, dass es die eigene ist und man sie selber als letzter benutzt hat. Trotzdem sollte zwischen den Benutzungen genug Zeit liegen, dass sie trocknen kann. Wie gesagt, heute dürfte es reichen.
Dabei bin ich auch heute erst sehr spät aufgestanden, weil ich heute nämlich erst all die Blogs und Texte im Internet nachlesen musste, die ich die letzten fünf Tage mangels technischer Lesekompetenz nicht mehr verfolgt hatte (bei mir lief nicht nur die Nase dauerhaft, sondern auch die Augen, da ist Lesen knapp vor unmöglich, und wenn ich diesen Zustand durch das Zuführen von Medikamenten kurz unterbrechen konnte, habe ich die schnief- und tränenfreie Zeit für andere Dinge genutzt), wie auch immer, ich hatte gründlich nachzulesen.
Als Folge dieser ausführlichen Lektüre habe ich heute spontan drei Bücher bestellt.
Seit langem habe ich mir angewöhnt, Büchern, die in bestimmten Blogs, Podcasts oder Newslettern empfohlen werden und ich das Gefühl habe, dass diese Empfehlung gut zu mir passt, noch mal kurz über Google hinterherzurecherchieren, um sie dann (fast immer) bei ebay zu einem angemessenen Gebrauchtpreis zu bestellen.
Heute waren es also drei und ich bin sehr zufrieden mit dieser Strategie, denn es scheint mir, dass ich ein gutes Filtersystem für die Empfehlungen etabliert habe, ich habe mit dieser Methode schon viele wirklich gute Bücher gefunden, die ich dann auch wirklich sehr mochte - und wenn nicht, habe ich wenigstens nicht sinnlos viel Geld für ein Buch bezahlt, das mir nicht gefiel.
Am Nachmittag dann Schreibtischarbeit mit Privatkram, diese Krankheit hat mir zwar berufliche Bürozeit erspart, mir aber gleichzeitig auch jede private Bürozeit genommen, weil sie mich ja zu 100% blockierte und da blieb dann doch einiges liegen.
Heute Nachmittag also viel aufgeräumt, sortiert und to-dos-abgearbeitet, es war ein ziemlich produktiver Tag.
Am späten Nachmittag habe ich mit einer Freundin telefoniert, die mir erzählte, dass ihr Mann sich auch so eine schwere Hals-Husten-Erkältung zugezogen hat und sie alle Medikamente, die teilweise über 20 Jahre alt waren, zusammengesucht hat, um dagegen anzukämpfen.
Dem konnte ich mich sofort anschließen und sagte, dass ich es prima gefunden hätte, dass nun endlich auch die letzten Pillen aus Verpackungen mit DM-Preisen verbraucht wären, sie meinte, so schlimm wäre es bei ihr nicht gewesen, ich denke aber, ob Pillen nun 20 oder 24 Jahre alt sind, das macht dann auch keinen Unterschied mehr.
Ich versprach ihr ein Foto mit den DM-Pillen

und musste dabei zu meinem Schreck feststellen, dass da immer noch drei Stück drin sind - also von wegen, endlich verbraucht, da braucht es wohl noch mindestens eine dicke Erkältung, bis auch die endlich abgearbeitet sind.
Dann meldete sich noch der Onkel, der eine Überweisung für eine Magen-und Darmspiegelung hat und beim zuständigen Krankhaus in Emden erfahren hat, dass es dort für das gesamte Jahr 2024 keine Termine mehr gibt.
Das Land mit der guten Gesundheitsvorsorge...
Morgen werde ich dann mal versuchen, ob hier in Münster Termine zu bekommen sind, wahrscheinlich wird das ein neuer Trend: Reisen zu Facharztterminen
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Samstag, 20. Januar 2024
Es wird
anje, 23:01h
Neuer Gesundheits-Fortschritt: heute fühlte ich mich das erste Mal seit vier Tagen wieder fit genug, aufzustehen, zu duschen, Haare zu waschen und normale Kleidung anzuziehen, ich wollte nämlich unbedingt einen Einkaufsausflug machen.
Eigentlich brauchten wir nichts außer neuen Corona Tests, die hatte ich alle verbraucht, bislang sind aber auch alle negativ, was mich erstaunt, denn ich bin sicher, dass ich eine Virus- und keine Bakterieninfektion habe, es gibt aber natürlich auch mehr als eine Virusart, die solche Symptome auslöst.
Mein Geruchs- und mein Geschmackssinn sind fast völlig ausgefallen, der Husten ist auch mit ACC akut nicht sehr produktiv, das, was rauskommt, ist wässriger Schleim, nix gelbgrün bakterielles. Gleichzeitig habe ich eklige Kopfschmerzen, die ich zwar mit Ibu gut in Griff kriege, nach zwei Tagen hatte ich dann aber statt Kopfschmerzen, Magenschmerzen und musste mich für Teufel oder Belzebub entscheiden.
Also bin ich erst mal auf ASS umgeschwenkt, als ich heute gegen Mittag aber noch gar keine Tablette genommen hatte, fiel meine Entscheidung, dass ich dann auch aufstehen und einen Einkaufsausflug machen kann.
Wir fuhren nach Telgte, weil da so viele Einkaufsläden an einer Stelle erreichbar sind, das war sehr nett.
Als wir wieder zu Hause waren, war ich aber auch gründlich bedient und froh, wieder ins Bett zu kriechen.
So wirklich ganz gesund geht definitiv noch anders
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Eigentlich brauchten wir nichts außer neuen Corona Tests, die hatte ich alle verbraucht, bislang sind aber auch alle negativ, was mich erstaunt, denn ich bin sicher, dass ich eine Virus- und keine Bakterieninfektion habe, es gibt aber natürlich auch mehr als eine Virusart, die solche Symptome auslöst.
Mein Geruchs- und mein Geschmackssinn sind fast völlig ausgefallen, der Husten ist auch mit ACC akut nicht sehr produktiv, das, was rauskommt, ist wässriger Schleim, nix gelbgrün bakterielles. Gleichzeitig habe ich eklige Kopfschmerzen, die ich zwar mit Ibu gut in Griff kriege, nach zwei Tagen hatte ich dann aber statt Kopfschmerzen, Magenschmerzen und musste mich für Teufel oder Belzebub entscheiden.
Also bin ich erst mal auf ASS umgeschwenkt, als ich heute gegen Mittag aber noch gar keine Tablette genommen hatte, fiel meine Entscheidung, dass ich dann auch aufstehen und einen Einkaufsausflug machen kann.
Wir fuhren nach Telgte, weil da so viele Einkaufsläden an einer Stelle erreichbar sind, das war sehr nett.
Als wir wieder zu Hause waren, war ich aber auch gründlich bedient und froh, wieder ins Bett zu kriechen.
So wirklich ganz gesund geht definitiv noch anders
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