anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 16. Februar 2021
Es ist nichts Schreckliches passiert
Sehr viel Erzählenswertes passiert hier nicht, das ist hier auch nicht anders als anderswo, wobei ich das für mich überhaupt nicht negativ konnotiere, weil ich in keiner Weise das Gefühl habe, dass mein Alltag in eingeschränkt oder belastet sein könnte. All das, was die anderen Menschen beklagen, was ihnen so fehlt und weshalb sie grade alles ganz schrecklich finden, all das habe ich ja noch nie gemacht, da kann es mir auch nicht fehlen.
Ich habe keine Menschen getroffen, war nicht Teil einer Menschenmenge (und wenn, dann immer nur widerwillig), hatte keine (freiwilligen) sozialen Kontakte und bin weder ins Theater, noch ins Kino, nicht ins Museum und schon gar nicht auf Konzerte gegangen.
Ich habe keinen Sport gemacht, ich bin nicht in Läden einkaufen gegangen und ich fuhr nicht in Urlaub. Es gibt also nichts, was sich für mich geändert hat, außer dass ich viele Dinge, die ich früher mangels passender Ausrede doch trotz Widerwillen getan habe, heute nicht mehr tun muss, per Saldo hat sich für mich das Leben also eindeutig verbessert.

Aber das ändert nichts daran, dass hier nichts Erzählenswertes passiert. Der einzige Unterschied ist, dass ich mit meinem ereignislosen Leben jetzt nicht mehr so alleine bin, plötzlich gibt jeder damit an, dass bei ihm nichts passiert.
Ich wundere mich dann immer nur, was die Menschen daran stört.
Ist es nicht schön, wenn nichts passiert? Die Abwesenheit von Ereignissen ist ja auch gleichzeitig das Fehlen von Katastrophen und schlechten Nachrichten.
Ich bin ziemlich zufrieden damit, dass nicht passiert, kann so bleiben, mein Bedarf an Drama ist für die nächsten 25 Jahre immer noch gut gedeckt und Freude generiere ich mir einfach selber.
Heute z.B. habe ich mich darüber gefreut, dass nichts Schreckliches passiert ist, ich finde, heute war ein guter Tag
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Montag, 15. Februar 2021
Teppich
Ich sammle mal wieder angefangene, unvollendete Blogbeiträge.
Ich habe mich in letzter Zeit mehrfach darüber geärgert, dass mir während des Tages immer wieder Dinge auffallen, zu denen ich spontan eine Anmerkung hätte, die ich aber während des Tages situationsbedingt besser für mich behalte und am Abend, wenn ich Zeit habe, das Ganze schriftlich festzuhalten, krieg ich die Buchstaben nicht mehr so sortiert, dass es einen verständlichen Zusammenhang gibt. Um das Thema nicht komplett zu vergessen, schreibe ich also Satzfragmente, Wortschnipsel und manchmal auch Kauderwelsch auf, in der festen Überzeugung, aus dem Buchstabengulasch in Kürze einen vernünftigen Text zu modellieren.
Aktuelles Zwischenfazit: Es werden immer mehr Geschichtsfetzen, manche habe ich sogar versuchsweise wie eine Patchworkarbeit zusammengelegt, aber für ein vorzeigbares Ergebnis reicht es eigentlich noch nicht.

Ist mir aber jetzt egal, ich nehme mir jetzt eine halbfertige Geschichte und füge sie mit copy&paste hier ein, weil es eine Teppichgeschichte ist und wenn sie noch länger rumliegt, bekommt sie bestimmt Motten.

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Teppich


Ich erinnere mich nur noch ungenau, wie der Boden in der Elternwohnung ausgelegt war.
Im Flur hatten wir grüne Nadelfilzplatten als Teppichboden, die meine Eltern schrecklich praktisch fanden, weil sie einzelne Platten mit Flecken an andere Stellen verschieben konnten. Über diesem dunkelgrünen, teppichbodenartigen Untergrund lag ein langer roter Läufer mit *****muster (nachgucken, wie man das Muster nennt, Stichwort persische Teppiche) unter dem wahrscheinlich viele grüne Nadelfilzquadrate mit Flecken versteckt waren.
Im Wohnzimmer war auch Teppichboden, ich weiß aber nicht mehr, wie er aussah. Es gab aber auf alle Fälle auch einen großen Teppich über dem Teppichboden, der Teppich gehörte den Eltern, der Teppichboden dem Vermieter. Auf dem großen Teppich standen das Sofa und die Sessel, dazwischen ein Couchtisch.

Ich glaube, es gab auch einen Teppich unterm Esstisch.

Warum man unter den Esstisch einen Teppich legt, habe ich noch nie verstanden, vielleicht um den Teppichboden des Vermieters zu schonen?
Viele Leute haben Teppiche unterm Esstisch, sogar Leute, die Parkett oder Fliesen als Untergrund haben. In solchen Fällen finde ich Esstischteppiche ganz besonders seltsam. Ich kann verstehen, dass man sich einen Teppich in die Wohnung legt, weil es schön aussieht und gemütlich ist, wenn man darauf rumläuft, aber unter einen Esstisch würde ich immer irgendetwas Abwischbares platzieren. Wenn irgendwo in der Wohnung gekleckert wird, dann doch wohl am ehesten hier. Und außerdem kann man auch gar nicht drauf rumlaufen, weil ja ein Tisch draufsteht, Teppiche unter Esstischen finde ich sehr überflüssig.

An den Boden in meinem Kinderzimmer kann ich mich nicht mehr erinnern, auch nicht an den Boden im Schlafzimmer der Eltern. Ich glaube aber, es wird auch ein Teppichboden gewesen sein, denn es war ja eine Wohnung und kein Haus.
In Häusern hatte man einen anderen Fußboden - zumindest in den Häusern, in denen ich in meiner Kindheit zu Besuch war. Bei den Großeltern zB, da gab es Fliesen und Linoleum. Hier brauchte man einen Teppich, damit es nicht so fußkalt ist, deshalb gab es kleine Teppichläufer vorm Bett.
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Als ich eine eigene Wohnung hatte, habe ich mir auch einen Teppich gekauft. Aber keinen Perserteppich, der war mir zu altmodisch, sondern einen dicken, kuscheligen wollweißen Berberteppich. Mit diesem Teppich bin ich bestimmt achtmal umgezogen. Zum Schluss lag er in Mönchengladbach im Kinderzimmer. Da war er aber schon nicht mehr wollweiß, sondern eher gräulich-pipigelb, bleibt nicht aus bei drei kleinen Kindern sowie Katzen und Hunden, die diesen Teppich alle sehr kuschelig fanden. Als ich nach Greven zog, war ich froh, dass ich ihn einfach hinterlassen konnte.

Letztes Jahr habe ich mir einen neuen Berberteppich gekauft. Genau wie den alten, der neue ist wieder wollweiß und die Kinder sind inzwischen stubenrein. Er liegt auf Borkum vor dem Kaminofen und ist fast so gemütlich wie ein Eisbärfell.
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Golfteppich: Der Schwiegervater hatte einen Teppichhändler als Mandanten, der nie seine Rechnungen bezahlte, dafür aber eines Tages mit einem riesigen, handgeknüpften echten Perserteppich ankam und diesen Teppich gegen alle offenen Rechnungen tauschte. Der Teppich hieß in der Familie "Golfteppich", weil man sich für die Summe der offenen Rechnungen auch einen VW Golf hätte kaufen können.
N hat den Golfteppich übernommen, genau wie den Schreibtisch des Schwiegervaters. N wird langsam zu meinem Schwiegervater.
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Hier in Greven liegt auf den Fliesen im Wohnzimmer der fliegende Tigerteppich vorm Sofa. Der Teppich ist aus dicker blauer Wolle (sehr kuschelig) und in der Mitte ist ein Tiger schon halb im Urwaldgrün verschwunden und nur noch von hinten zu sehen. Wir nennen ihn den fliegenden Teppich, weil wir den Teppich mit dem Flugzeug in Frankfurt abgeholt haben. Ich hatte ihn bei ebay ersteigert und K hat dann mit dem Verkäufer ausgehandelt, dass der uns den Teppich bis zum Flugplatz bringt. Wir sind also in Frankfurt gelandet, einmal durch das Gate nach draußen gegangen, bekamen den Teppich übergeben und sind dann wieder mit dem Teppich über den Schultern zurück durch die Sicherheitszonen und übers Flugfeld bis zu unserem Flieger gegangen, wo der Teppich grade so eben reinpasste.
Ich mag diesen Teppich sehr, weil er so eine hübsche Geschichte hat, weil er weich und kuschelig ist und weil er kein Perserteppichmuster hat. Perserteppiche scheinen bei mir ein Kindheitstraum verursacht zu haben.

Der jeweils eigene Einrichtungsstil bewegt sich in Generationssprüngen. Ich mag Möbel aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, finde aber Möbel aus den 50er Jahren schrecklich. Meine Kinder mögen die 50er Jahre Möbel, wahrscheinlich werden ihre Kinder die 80er Jahre Möbel ganz klasse finden. (wie gruselig).

Wenn ich darüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich nur sehr selten in Zimmern mit Teppichboden gewohnt habe.
Ich habe viel und lange in Wohnungen mit Parkett gewohnt, dann eine Zeitlang in einem Haus mit Fliesen (und Fußbodenheizung), dann wieder eine alte Villa mit Parkett, dann in der Fabrik mit Fliesen bzw. Vinyl/PVC als Auslegware auf OSB-Platten verklebt (wegen fußkalt und Zementboden) und aktuell wieder in einem Haus mit Fliesen und Fußbodenheizung (Greven) bzw. Linoleum und Vinyl (Borkum), nur in den Schlafzimmern, da war immer Teppichboden.

Wenn ich die Techniker richtig verstanden habe, dann gibt es inzwischen auch Holzfußboden mit Fußbodenheizung, ich weiß also, was ich in unserem neuen Haus haben möchte.

Und einen neuen Teppich muss ich mir dann auch noch aussuchen
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Sonntag, 14. Februar 2021
Funktioniert nicht oder doch?
Irgendwie ist die blogger.de Domain heute gestört.
Seit heute Nachmittag sagt mir mein Rechner hartnäckig, dass die Seite nicht aufgerufen werden kann, also gar keine blogger.de Seite. Frau Novemberregen dagegen hat eben auf Twitter einen Link zu ihrem heutigen Eintrag gepostet, bei ihr funktioniert also alles, ich dagegen lande auch über ihren frisch geposteten link nur auf "nicht erreichbar".
Über einen uralt Link habe ich es dann doch geschafft, einen Beitrag aus dem Jahr 2016 zu öffnen und von dort konnte ich dann "Beitrag schreiben" anklicken. Alles sehr mysteriös.

Allerdings auch nicht ermutigend, hier heute lange Texte zu hinterlassen, wer weiß, wie das hier alles endet.
Zum Glück gibt es aber auch nichts zu erzählen. Ich habe heute meinen gestrigen Vorsatz, nämlich sehr ausführlich nichts zu tun, sehr gut umgesetzt.
Zur persönlichen Unterhaltung habe ich begonnen, das CD- und Hörbuchregal durchzusortieren und zu kontrollieren, welche CDs ich noch nicht digitalisiert auf den Rechner geladen habe, das sind ungefähr 23561 ziemlich viele, weshalb ich heute Nachmittag stundenlang CDs in meine Mediathek importiert habe, eine sehr kontemplative Beschäftigung
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Samstag, 13. Februar 2021
Auszug
Nun ist Kind 1 zum zweiten Mal ausgezogen.
Am Mittwoch hatte N ja schon seinen Auszug aus Borkum vollzogen, aber den größten Teil seines Hausstandes hatte er vor zwei Jahren hier in Greven eingelagert und den hat er nun die letzten beiden Tagen wieder vom Dachboden und aus dem Keller geholt, gesichtet, sortiert, neuverpackt und/oder weggeschmissen, denn auf dem Dachboden leben wohl Mäuse und die hatten sich in einigen Kartons häuslich eingerichtet.
Seit gestern Abend war unser Wohnzimmer randvoll mit Kisten und Dingen zugepackt, K unkte die ganze Zeit, dass das das niemals in einer Fuhre in ein Auto passt, aber dann kam heute Mittag Ns Kumpel aus Hamburg* und der hatte ein Auto, das war tatsächlich groß genug.





Ich war total begeistert von diesem Auto, vor allem von dem Gelblicht auf dem Dach, das funktioniert auch noch und jetzt wünsche ich mir intensiv auch genau so einen Bus. Muss nicht Rohrverleger drauf stehen, aber wenn es das täte, würde ich es auch draufstehen lassen, finde ich eine sehr hübsche Aufschrift. Mein Westfalenmann hat schon leicht genervt die Augen verdreht, als ich ihm zum 17. Mal das Versprechen abnahm, dass er ab sofort intensiv Ausschau nach einem vergleichbaren Wagen hält, aber ich plane innerlich ja schon unseren Umzug in einer Zukunft zwischen 2-3 Jahren, da ist es einfach perfekt, wenn man so ein Auto hat.

*Solche Freunde finde ich ja immer wieder beeindruckend, der kam wirklich extra aus Hamburg nach Greven, weil er das große Auto hat, um damit N bei seinem Umzug nach Berlin zu helfen.

Als alle abgefahren waren, habe ich mit K zusammen das hiesige Haus saubergemacht.
N hat sein Zimmer und alle Bereiche, wo er Dinge gelagert hatte, sehr sauber, aufgeräumt und ordentlich hinterlassen, das war schon echt prima, aber unser eigener Wohnbereich, insbesondere Bäder, Küche und Wohnzimmer hatte es sehr nötig und der Fußboden im Eingang brauchte auch dringend eine Wischung, das war aber mit Ansagen und ist ganz normal, wenn man bei dem Wetter ständig rein und rausläuft, um Kisten ins Auto vorm Haus zu tragen.
Jetzt ist alles wieder schnieke, N hat alle Blumen wieder mitgenommen und ich bin den Urwald vor meinem Terrassenfenster wieder los, der Raum ist plötzlich deutlich größer und mir gefällt es so "leer" auch sehr gut.

Eben bekam ich kurz einen Traurigkeitsanfall, weil ich dachte, dass morgen Montag ist und das Wochenende mal wieder viel zu kurz war, bis ich bemerkte, dass morgen ja doch erst Sonntag ist und jetzt bin ich sehr zufrieden und habe mir für morgen vorgenommen, sehr ausführlich nichts zu tun
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Freitag, 12. Februar 2021
Palindromtag
Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie.
Heute ist der Tag des Palindroms, weil der 12.02.2021 vorwärts wie rückwärts gleichbleibt, das mit dem Neger ist aber wahrscheinlich inzwischen nicht mehr genderkonform diskriminierungskonform, blöd nur, dass es ohne Neger kein Palindrom gibt. Was nu?

Der 12.02.2021 könnte aber auch eine Zahl aus dem Dreiersystem sein. Es wäre dann zwar eine palindrome Zahl, aber ins Dezimalsystem übersetzt, hätten wir dann gar nicht heute, sondern den 3.8.68, der Tag ist also schon zweiundfünfzigeinhalb Jahre alt, wenn man das Stellenwertsystem wechselt.

Weitere Neuigkeiten des Tages: N hat Schnupfen. Richtig doll viel Schnupfen, mit permanenter Schniefnase und Niesen und Kranksein. Vorsichtshalber hat er sich sofort mal testen lassen, der Schnelltest sagte aber, er hätte kein Corona, also hat er einfach nur Schnupfen. Ich behaupte ja, das ist kein Wunder, schließlich ist er die letzten zwei Tage ständig nur mit T-Shirt und barfuß in Schlappen durch den Schnee gehüpft, N sagt aber, dass das davon überhaupt nicht kommen kann, weil er das schon immer so gemacht hat und überhaupt kriegt man von im T-Shirt rumlaufen keinen Schnupfen, sondern von Viren und die interessieren sich nicht für T-Shirts.
Er wird es wissen, er ist Arzt. Ich bin nur Mutter und beobachte genau, aber was weiß ich schon.

Ansonsten bin ich froh, dass die Woche um ist, obwohl es nur zwei Tage Büroarbeit waren, reicht es mir schon wieder ausführlich und ich mache mir mal wieder ausführlich Gedanken, wie ich das die nächsten drei Jahre und dieses überstehe. Aber vielleicht ist der Trick wirklich, dass man nicht ans Ende schaut, sondern einfach immer nur auf den nächsten Tag. Ein Tag nach dem anderen, noch 1.318 mal und davon sind nur 791 Tage Arbeitstage. Das ist doch überschaubar
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Donnerstag, 11. Februar 2021
Entenschnabelmaske
Heute war wieder ein normaler Bürotag, den ich in der ersten Hälfte damit verbrachte, die Mails der letzten drei Tage zu lesen, wegzusortieren oder zu beantworten bzw. zu bearbeiten, in der zweiten Hälfte war ich mit Zahlungsverkehr und Löhnen beschäftigt und dann war der Bürotag auch schon um.
Danach hatte ich einen Termin in der Bank, richtig echt außer Haus mit echten anderen Menschen, aber natürlich mit viel Abstand und alle mit Maske.
Ich bin ja schon vor einiger Zeit auf FFP2 umgestiegen und stelle fest, dass das immer mehr Menschen auch so machen. Das finde ich gut, denn bei FFP2 Masken sehe ich auch einen echt sinnvollen Nutzen und Schutz, die selbstgenähten Stofflappen dagegen hatten für mich immer nur symbolischen Charakter. Sie machten das Leben außer Haus unbequemer und führten auf diese Art dazu, dass sich die Leute nicht so lange außer Haus aufhielten, was unter dem Aspekt der Kontaktvermeidung sehr positiv ist, das war aber meiner Meinung auch der einzige Nutzen, den einfache Stoffmasken hatten.
Aber egal, mittlerweile sind ja eh nur noch die sogenannten "medizinischen Masken" erlaubt bzw. vorgeschrieben, was sicherlich auch für viele Leute ein Grund war, dann auch gleich komplett auf FFP2 umzusteigen.
Der Banker heute hatte also eine FFP2 Maske auf, allerdings saß die irgendwie seltsam bei ihm, denn wenn er einatmete, dann zog sich der vordere Teil der Maske in der Breite zusammen und sah dann aus wie ein Entenschnabel. Sehr lustig. Einatmen Entenschnabel, ausatmen Maskendeckel, einatmen Entenschnabel, ausatmen Maskendeckel.
Ich habe nur die Hälfte vom Gespräch mitbekommen, weil ich ständig auf seine Maske starren musste und darauf wartete, dass sich der Entenschnabel wieder bildete. Das war sehr anstrengend, weil ich mich gleichzeitig selber innerlich ständig zur Ordnung rief, ich war ja schließlich nicht quer durch Westfalen gefahren, um Entenschnäbelmasken zu beobachten, sondern ein ernsthaftes Bankergespräch zu führen.
Das war aber eindeutig beeinträchtigt durch dieaktuellesituation, wenn auch nur mittelbar
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Mittwoch, 10. Februar 2021
Im Schnee angekommen
Gestern war auf Borkum noch alles komplett schneefrei und wir haben bei wunderbarem Wetter einen Strandspaziergang gemacht und anschließend das Auto beladen, wir waren eigentlich alle fest davon überzeugt, dass wir auf Borkum ganz wunderbar an dem Schneechaos vorbeigeschrammt sind.

Heute morgen sah es dann so aus:


Aber zum Glück war wirklich nur auf Borkum Schnee, wir mussten uns also nur einmal bis zur Fähre durchkämpfen, was uns zum Glück auch pünktlich gelang. Auf dem Festland war in Ostfriesland sozusagen gar kein Schnee und weiter südlich waren die Straßen alle gut geräumt, die Fahrt war also kein Problem und wir kamen gut durch.

Hier in Greven staunten wir dann allerdings sehr über die schieren Schneemassen, die sich vor der Haustür, überall auf unserer kleinen, nicht geräumten Nebenstraße und bei uns im Garten auftürmten. Das ist schon eine Menge und auch deutlich mehr als die 10cm, die es heute auf Borkum geschneit hatte.

N plant jetzt die Logistik des weiteren Umzugs, ich muss morgen wieder ins Büro und jetzt auf dem schnellsten Weg ins Bett, denn der Tag war lang und anstrengend
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