Heute morgen habe ich erst mein Auto von der jährlichen Inspektion abgeholt und dabei gelernt, dass VW eine „Wartungsflatrate“ anbietet, die in Summe wesentlich günstiger ist als die notwendigen Arbeiten einzeln zu bezahlen.
Jetzt habe ich für 4 Jahre ein Monatsabo abgeschlossen und muss mich quasi um nichts mehr kümmern.
Auch irgendwie praktisch.
Anschließend stand eiliges Aufräumen und Wohnungputzen auf dem Programm, um 14h hatte sich Besuch angesagt, der mit uns einen problematischen Fall aus CWs Hinterlassenschaft besprechen wollte.
Da wir die letzten Wochen fast durchgängig am Wochenende unterwegs waren, ist hier in Greven seit Ewigkeiten nicht mehr ordentlich sauber gemacht worden und das Wohnzimmer hatte sich stückchenweise immer mehr zugemüllt.
In dem Zustand konnte man keinen Fremden ins Haus lassen, also musste endlich mal Großreinemachen erledigt werden.
Gegen 13.30h war ich fertig (und rotzestolz auf mich, aufgeräumt und sauber sieht es hier wirklich gut aus), dann habe ich noch schnell einen Waffelteig zusammen gerührt und als der Besuch klingelte war grade die erste Waffel fertig.
Strategisch perfekt getimed, denn so duftender Waffelgeruch stimmt freundlich und macht den Verhandlungspartner wesentlich aufgeschlossener.
Gegen 17h waren sie wieder weg, dann sind wir fix einkaufen gegangen und haben anschließend gekocht.
Jetzt bin ich satt, zufrieden und müde, deshalb nur noch:
Gute Nacht
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Denn ich muss keine Adventskalendergeschenke einpacken und anschließend ganze Adventskalender Horden aufhängen, ich muss einfach gar nichts tun, außer nur meinen Abend genießen.
Ich finde, das ist schon ziemlich geil.
Ich weiß nicht genau, wie viele Jahre oder Jahrzehnte ich am 30. November regelmäßig in hektische Betriebsamkeit verfiel, weil ja die Adventskalender gefüllt und aufgehangen werden mussten,
Aber so cirka 20 Jahre lang war das sicher ein fester Termin.
Bei drei Kindern heißt das, 72 Geschenke einwickeln und in Tüten stecken. Das größte Problem ist allerdings, sie vorher überhaupt besorgt zu haben.
Bei kleinen Kindern ist man als Mutter ja noch sehr engagiert und die Geschenke sind auch einfach zu finden. Kleine Kinder freuen sich auch über bunte Radiergummi und Glitzerbilder.
Aber je älter die Kinder werden, umso anspruchsvoller wird das mit den Geschenken, irgendwann war ich ernsthaft versucht, einfach jeden Tag einen fünf Euro Schein in so ein Tütchen zu stecken, aber das hätte bei drei Kindern dann auch 360 € bedeutet, und das fand ich dann wieder viel.
Und so quälte sich diese Adventskalendermacherei so durch die Jahre, ich habe regelmäßig schon im Januar angefangen, für die Adventskalender Geschenke zu sammeln und die Kinder haben es tapfer ertragen, dass sie jedes Jahr im Dezember mit irgend einem Krimskrams Müll überhäuft wurden. (Süßigkeiten waren nur maximal jeden 5. Tag drin, irgendwie fand ich Süßigkeiten im Adventskalender immer einfallslos.)
Bis dann irgendwann, so ungefähr vor drei Jahren, der erste (in diesem Fall = der Jüngste) die Eier hatte, zu sagen, er bräuchte keinen Adventskalender mehr.
Dass der Jüngste als erster in die Adventskalenderverweigerungshaltung gegangen ist, fand ich perfekt, denn grundsätzlich hätte ich sonst die Sorge gehabt, dass er mir vorwirft, er hätte absolut am wenigsten Adventskalender bekommen. (was ja grundsätzlich stimmt) Da aber ausgerechnet der Jüngste als erster sagte, er wäre mit dem Kram jetzt durch, konnte ich mit gutem Gewissen gleich bei allen dreien die Adventskalenderverteilerei einstellen.
Und heute jährt sich zum dritten Mal der 30. November, an dem ich entspannt auf dem Sofa chillen kann, ohne mit hektisch roten Wangenflecken in die Massenproduktion der Adventskalender
Ich kann es nur immer wieder wiederholen: es geht nichts über erwachsene Kinder,
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Minus 2°C zeigte das Thermometer heute Abend als ich nach Hause fuhr und bevor ich losfahren konnte, musste ich das Auto frei kratzen.
Das stellte sich dann als mittelgroßes Problem dar, weil ich mal wieder keinen vernünftigen Eiskratzer im Auto hatte. Das Problem kenne ich schon, ich kaufe jeden Winter mindestens 10 Eiskratzer, aber im nächsten Winter sind sie alle weg.
Alles, was ich heute in meinem Auto fand, war so ein komisch gebogenes Kratzwerkzeug vom ADAC, das aber sicher nicht zum Scheiben freikratzen geeignet ist, wofür das überhaupt gut sein soll, erschloss sich mir nicht, ich habe es dann weggeworfen,
Anschließend habe ich das gesamte Auto durchsucht, auch unter der Abdeckung im Kofferraum, wirklich überall, aber es gab keinen Eiskratzer - außer diesem einen unbrauchbaren.
Ich habe also den Motor angemacht (klugerweise schon bevor ich diese ausführliche Suche gestartet habe, manche Dinge lernt man durch gemachte Erfahrungen) und die Reste, die nach der Suche noch nicht weggetaut waren, mit einer Parkscheibe runtergekratzt, aber wirklich praktisch ist das so nicht.
Deshalb wollte ich sofort und auf der Stelle neue Eiskratzer kaufen, was aber daran scheiterte, dass das einzige Geschäft, was noch geöffnet hatte, Lidl war - und da gab es grade keine. (Dabei würde ich schwören, dass da letzte Woche noch welche im Mittelgang angeboten wurden, heute gab es aber nur noch Backformen.)
Okay, K&K wäre auch noch geöffnet gewesen, aber nach der ergebnislosen Suche bei Lidl war ich demotiviert und bin einfach nach Hause gefahren, außerdem war ich der Meinung, hier zu Hause müssten sowieso noch Mengen an Eiskratzern liegen, schließlich weiß ich genau, dass ich auch letzten Winter wieder welche gekauft habe, ich muss sie nur finden.
Das ist mir leider auch nach längerer Suche nicht gelungen, jetzt habe ich beschlossen, morgen eine Eiskratzereinkaufstour zu starten und wenn möglich mindestens fünf zu erwerben, von denen ich dann vier hier an verschiedenen Stellen im Haus deponiere, damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ich einen davon wiederfinde, wenn der fünfte, den ich natürlich ins Auto legen werde, wahrscheinlich übermorgen schon wieder verschwunden ist.
Diese manische Eiskratzerverschwinderei macht mich ganz krank, ich habe aber noch kein Gegenmittel dafür gefunden
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Ich finde das eine sehr realistische Werbung, denn mir geht das ständig so.
Nicht, dass mein Gewissen mich ermahnt, ich hätte die Wäsche nicht weich genug gespült, (kicher, dann wüsste ich ja sofort, dass ich das Gewissen nicht ernst nehmen muss) aber dass sich da etwas in mir zweiteilt und mein zweites Ich dann mahnend mit mir spricht, das passiert schon recht häufig.
Dabei ist mein zweites Ich natürlich das vernünftige Ich, also der Teil von mir, der das andere, aktive Ich meist nur kopfschüttelnd fragt: "Wieso machst du das da grade? Du weiß doch genau, dass das nicht gut geht und du dich nachher schrecklich darüber ärgern wirst, dass du so einen Blödsinn gemacht hast."
Aber trotz dieser vernünftigen Regulierungsinstanz habe ich mich selber noch nie davon abhalten können, Dinge zu tun, zu sagen, zu organisieren, bei denen mir schon, während ich sie tat/sagte/organisierte klar war, dass das alles keine gute Idee ist, hilft alles nicht, ich bin selbst meinen eigenen, grundvernünftigen Einsichten gegenüber üblicherweise verstockt wie ein Kleinkind.
Eben trotzdem.
Und überhaupt.
Aber jetzt noch zu etwas ganz anderem: Ich habe ein Avatar geschenkt bekommen.
Schon letzten Monat, zum Geburtstag und ich musste es erst vier Wochen verzückt anstaunen, bevor ich angefangen habe, es auch wirklich einzubinden, bzw. mir überhaupt erstmal Accounts zu schaffen, wo ich es einbinden kann.
Jaja, ich weiß, ich bin ein klassischer "laggard" oder late adopter, ich muss erst jahrelang schimpfen, dass ich das alles blöde und überflüssig und überhaupt igitt finde, bevor ich mich irgendwann dann doch entschließe, dass es inzwischen nun soo schlimm auch nicht mehr ist und dass ich deshalb ruhig auch mal mitmachen kann.
Jetzt wird aus mir ganz sicher kein feuriger Socialmedia-Aktivist mehr und für Twitter fehlt mir trotz verdoppeltem Zeichenvolumen noch immer die Zeit, mich so kurz zu fassen, aber ich könnte ja wenigstens mal bei 2-3 Blogs, die ich mittlerweile sehr gerne und sehr regelmäßig lese, kommentieren. Habe ich mir so vorgestellt und mir deshalb ein Avatar gewünscht, das copyright frei und trotzdem hochgradig individuell ist, so dass diejenigen, die mich kennen, mich auch sofort erkennen.
Und genau so eines habe ich nun bekommen: Selbst gestaltet und gemalt von meiner Freundin Barbara und ich war wirklich tagelang sprachlos beeindruckt, weil ich die Idee so gut finde.
Barbara meint, es wäre ja nicht sehr ähnlich geworden, ich finde, es ist SEHR ähnlich geworden,
ich kann ja auch nichts dafür, dass ich so hübsch bin.

Und weil ich nun dieses Avatar habe, muss ich es jetzt natürlich auch verwenden, deshalb habe ich nicht nur meinen bereits vorhandenen Twitter-Account damit bebildert, sondern auch meinen neu angelegten blogger.com und meinen ebenfalls neuangelegten wordpress account.
Und ab sofort kann ich bei anderen Blogs kommentieren und bin nicht mehr anonym.
Gefällt mir schon sehr
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Irgendwie tut jeder Muskel einzeln weh und ich fühle mich wie einmal längs durch die Mangel gedreht.
Als ich heute morgen aufwachte brauchte es eine Menge Selbstdisziplin, um mich nicht nur unter Gestöhne und Geächze überhaupt aus dem Bett zu wälzen, sondern anschließend auch tatsächlich ins Büro zu gehen.
Am liebsten hätte ich dort angerufen und mitgeteilt, dass ich nächstes Jahr vielleicht mal wieder vorbeikomme....
Aber wir haben am Wochenende einen neuen Server bekommen und heute wurden die Rechner einzeln umgestellt, da wollte ich natürlich schon gerne meinen Rechner wieder arbeitstauglich ausgerüstet wissen. Deshalb habe ich mir die Frage nach Büro ja oder nein dann doch sehr schnell mit "Hilft ja nix, nicht hingehen macht alles noch umständlicher" beantwortet und bin losgefahren.
Über den EDV-Menschen habe ich mich dann heute aber schon arg geärgert.
Weil er Probleme beim Einbinden meines Computers in das Firmennetzwerk hatte, schlug er mir jede Menge Dinge vor, die ihm vielleicht die Arbeit erleichterten, mir aber dafür das tägliche Arbeiten mit dem Computer deutlich erschweren. Da ich mit zwei Rechnern arbeite (ich habe ja noch so ein kleines Surface Book) musste er bei mir natürlich zwei Rechner einbinden und das Surface erwies sich als besonders renitent. Das Teil hatte schon gleich bei Anschaffung Schwierigkeiten gemacht, damals wurden die von dem EDV-Menschen damit erklärt, dass auf dem Surface Office 2016 läuft und der (damals noch alte) Server nur auf Office 2007 eingerichtet war. Ich habe das so akzeptiert, weil ich nicht genug Ahnung habe, um ihm das Gegenteil zu beweisen. Seltsam fand ich schon damals allerdings, dass ein Kollege ebenfalls mit Office 2016 arbeitet und keine Probleme mit dem Server hatte.
Jetzt zickte das Surface heute aber wieder und diesmal konnte es nicht an unterschiedlichen Office-Varianten liegen, denn der neue Server läuft jetzt auch unter Office 2016. Deshalb meinte der EDV-Mensch heute, das läge daran, dass das Surface nicht in die Domäne eingebunden ist (meine Rechner sind alle nicht in die Domäne eingebunden, weil ich es nicht mag, wenn andere Leute meinem Rechner global Vorschriften machen können).
Bei dem Surface war es mir dann heute aber egal, das ist eh nur ein Ausweich- und Rumtragrechner, den ich nur wenig benutze, weil er mir einfach zu umständlich und zu langsam ist, deshalb habe ich dem EDV Menschen heute erlaubt, dass er diesen Rechner in die Domäne einbindet.
Seit einem halben Tag habe ich also nun einen Rechner, der in die Domäne eingebunden ist und ich weiß jetzt ganz genau, warum ich NIEMALS mehr erlauben werde, dass einer meiner Rechner in eine Domäne eingebunden wird, denn es ist genau das passiert, was ich mir ja schon vorher dachte (was der EDV-Mensch aber hartnäckig bestritten hat): Der Desktop vom Rechner sieht jetzt aus wie der Server, ich kann nicht mehr erkennen, ob ich lokal oder remote arbeite, und alle Individual-Einstellungen sind verschwunden und funktionieren nicht mehr, weil diese Features nicht von der Domäne unterstützt werden. Ich habe jetzt also ein Surface mit Gesichtserkennung, die nicht mehr nutzbar ist, weil nicht unterstützt.
Meine Pin-Entsperrung ist auch nicht mehr nutzbar, weil viel zu unsicher (klar, in meinem Büro steht auch ständig jemand hinter mir und guckt mir bei der Pin-Eingabe zu), dafür muss ich jetzt in 30 Sekunden Abständen dieses hochkomplexe Serverpasswort mit Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen eingeben, bei dem ich mich in 90% der Fälle mindestens dreimal vertippe und dann erstmal eine halbe Stunde warten darf, bevor ich es erneut eingeben kann. Sehr produktiv das Ganze. Und vor allem sehr sicher - denn ich kann ja mit dem Rechner gar nicht mehr arbeiten, deshalb können auch keine Unsicherheiten passieren.
Was für ein unendlicher Blödsinn!!!
Und dann kam er mir noch an anderer Stelle mit Datenschutz und auf welche Daten ich alle nicht zugreifen dürfe, weil das ja Daten von Kollegen sind.
Ich glaub, bei dem hackt's.
Da es sich um einen externen Dienstleister handelt, den wir extra beauftragen, um unsere EDV am Laufen zu halten, wird es wahrscheinlich nicht sehr schwierig sein, demnächst einen anderen Dienstleister zu beauftragen, der ein bisschen mehr Verständnis für die Produktivitätsansprüche der Geschäftsführung hat.
Bitte sehr, gern geschehen, war nett, Sie kennengelernt zu haben.
Pah
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Ich glaube, ich möchte als erstes betonen, dass mein Cabrio Golf ja tatsächlich ein Riesenauto ist, denn der gesamte Kram war, bis auf zwei Kisten, komplett im Kofferraum. Verglichen mit dem Kofferraum vom Punto, den ich immer als “Handschuhfach hinten“ bezeichnet habe, geht in den Kofferraum vom Golf tatsächlich richtig was rein.
In den Kartons ist ausschließlich Wolle, genauer gesagt: Sockenwolle. Falls jemand Sockenwolle braucht, möge er sich melden.
Absolut betrachtet ist das allerdings nur ein Minibruchteil dessen, was noch beim Onkel steht.
Seine Ex hatte ganz sicher das Messie-Syndrom, anders lässt sich ihre vollständig ausgeuferte Sammelwut nicht erklären.
Nun, sei es wie es sei, ein erster Anfang ist gemacht, das erste Zimmer ist wenigstens zu 2/3 sortiert und das, was unabänderlich auf den Müll muss, containerabholungsbereit zusammengestellt. Der Müllmensch, also der, der die Müllcontainer besitzt, heißt auf Borkum bezeichnenderweise Schrotti.
Schrotti hat letzte Woche schon einen Container voll Bücher (2 t) abgeholt, und er wird nächste Woche noch einmal diese Menge an Papier Müll abholen.
Das bleibt dann von einem langen Sammlerleben. In diesem Fall ist die Frau ja noch gar nicht tot, sondern hat sich einfach nur in die Flucht aus der Ehe gerettet und ihren Müll hinter gelassen, aber nach 30 Jahren Ehe sind diese Hinterlassenschaften eben umfänglich.
Ich vermute ja inzwischen, dass es gar nicht der Mann war, den sie eigentlich verlassen hat, sondern tatsächlich und viel wahrscheinlicher ihr eigener Kram, der ihr dermaßen über den Kopf wuchs, dass sie sich nur noch mit einer Flucht zu helfen wusste.
Aber was verstehe ich auch schon von Frauen und ihren Bedrängnissen in der Ehe. Ich finde ja jede Sorte Bedrängnis immer lästig und bekämpfe sie so früh wie geht, aber vielleicht ist das für andere Frauen anders und sie müssen sich erst viele Jahre jammervoll in ihr Schicksal fügen, bis sie sich mit einem großen Paukenschlag befreien können.
Ich habe keine Ahnung, ich war nie verheiratet, ich vermisse da allerdings auch nichts
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