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Dienstag, 6. September 2016
Aufgeräumt
anje, 00:58h
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Montag, 5. September 2016
Und noch ein Stück weiter
anje, 00:29h
J. ist heute mit seinem neuen Auto zurück ins Internat gefahren, ab sofort fährt er also ganz selbständig und alleine Auto und nach drei Wochenenden Üben mit meinem Westfalenmann ist er auch ausreichend trainiert, um von nun an die Sache alleine zu wuppen. Hoffen wir, alle.
Die Feuerprobe heute, 250km in einem Rutsch, hat er schon mal gut bestanden.
Ein paar Dinge hat er schon auf die harte Tour gelernt, aber er wäre nicht der Klon seines Vaters, wenn er auf eigene Erfahrungen zugunsten guter Ratschläge von anderen verzichten würde.
So haben K. und ich ihm beide immer wieder versucht klarzumachen, dass Rangieren und Einparken rückwärts wesentlich besser geht als vorwärts, J. ist aber natürlich der festen Überzeugung, dass solche Ratschläge nur von unbegabten und gleichzeitig schikanösen Nichteinparkenkönnern kommen können und selbstverständlich geht das auch alles vorwärts, man muss das nur mal ausprobieren, rückwärts ist schließlich viel zu unbequem und umständlicher. Also versuchte er vorwärts einzuparken und nun ist sein vorher vollkommen makelloses, topgepflegtes Auto vorne links individuell markiert. Hilft ja nix, er braucht es so.
Auch beim Thema allgemeine Autopflege muss er noch etwas mehr Fahrzeugempathie entwickeln, der Hebel zum Öffnen der Motorhaube lässt sich auf alle Fälle schon mal schnell durch burschikoses Ruckeln beeindrucken - und geht in Streik bzw. ergreift einfach die Flucht. Jetzt kann J. gleich mal Kontakte zu einer Autowerkstatt in Esens knüpfen.
Aber alles andere klappte prächtig.

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Die Feuerprobe heute, 250km in einem Rutsch, hat er schon mal gut bestanden.
Ein paar Dinge hat er schon auf die harte Tour gelernt, aber er wäre nicht der Klon seines Vaters, wenn er auf eigene Erfahrungen zugunsten guter Ratschläge von anderen verzichten würde.
So haben K. und ich ihm beide immer wieder versucht klarzumachen, dass Rangieren und Einparken rückwärts wesentlich besser geht als vorwärts, J. ist aber natürlich der festen Überzeugung, dass solche Ratschläge nur von unbegabten und gleichzeitig schikanösen Nichteinparkenkönnern kommen können und selbstverständlich geht das auch alles vorwärts, man muss das nur mal ausprobieren, rückwärts ist schließlich viel zu unbequem und umständlicher. Also versuchte er vorwärts einzuparken und nun ist sein vorher vollkommen makelloses, topgepflegtes Auto vorne links individuell markiert. Hilft ja nix, er braucht es so.
Auch beim Thema allgemeine Autopflege muss er noch etwas mehr Fahrzeugempathie entwickeln, der Hebel zum Öffnen der Motorhaube lässt sich auf alle Fälle schon mal schnell durch burschikoses Ruckeln beeindrucken - und geht in Streik bzw. ergreift einfach die Flucht. Jetzt kann J. gleich mal Kontakte zu einer Autowerkstatt in Esens knüpfen.
Aber alles andere klappte prächtig.

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Sonntag, 4. September 2016
Samstagsallerlei
anje, 01:52h
Schräger Tag heute.
Am Vormittag war Straßen-Flohmarkt in Greven, der letzte für dieses Jahr, da wollte ich gerne hingehen und habe mir extra den Wecker gestellt, um am Samstag endlich mal rechtzeitig unterwegs zu sein und nicht immer erst dann aufzuschlagen, wenn die ersten Verkäufer schon wieder einpacken.
Hat nicht ganz geklappt, war dann doch schon kurz vor elf als ich endlich (mit J. als Begleitung) in der Stadt war und da es in dem Moment begann zu regnen, war es tatsächlich so, dass die ersten Verkäufer schon wieder begannen einzupacken. Trotzdem sind wir dann noch für fast zwei Stunden recht erfolgreich über den Markt gelaufen. Erfolgreichster Kauf:eine sehr hübsche Laptoptasche für meine Schwester kann ich nicht sagen, soll eine Überraschung sein.
Dann sind wir nach Hause gefahren, um C. abzuholen, die inzwischen dort angekommen war, haben die Flohmarktschätze ausgeladen und sind zu dritt wieder losgefahren, J. brauchte Schuhe und einen Eiskratzer, Schuhe haben wir erfolgreich kaufen können. Schließlich noch Wocheneinkauf bei AldiundLidl, bei dem wir dann zu dritt feststellten, wir hungrig wir alle waren, inzwischen war es auch 16h.
Wieder zuhause, hat sich C. ums Essen gekümmert, während ich die Einkäufe auspackte und anschließend halbtot aufs Sofa fiel. Eine Kombination aus plattgelaufenen Füßen, müden Beinen und akuten Rückenschmerzen legte mich komplett lahm.
Nach dem Essen bin ich ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen. Gegen acht wieder aufgewacht und erfreut festgestellt, dass die Füße und Beine sich erholt hatten, nur der Rücken zickt noch.
C. und J. haben Spaß miteinander, sie prügeln und zoffen sich ohne Pause, ich glaube, sie mögen sich
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Am Vormittag war Straßen-Flohmarkt in Greven, der letzte für dieses Jahr, da wollte ich gerne hingehen und habe mir extra den Wecker gestellt, um am Samstag endlich mal rechtzeitig unterwegs zu sein und nicht immer erst dann aufzuschlagen, wenn die ersten Verkäufer schon wieder einpacken.
Hat nicht ganz geklappt, war dann doch schon kurz vor elf als ich endlich (mit J. als Begleitung) in der Stadt war und da es in dem Moment begann zu regnen, war es tatsächlich so, dass die ersten Verkäufer schon wieder begannen einzupacken. Trotzdem sind wir dann noch für fast zwei Stunden recht erfolgreich über den Markt gelaufen. Erfolgreichster Kauf:
Dann sind wir nach Hause gefahren, um C. abzuholen, die inzwischen dort angekommen war, haben die Flohmarktschätze ausgeladen und sind zu dritt wieder losgefahren, J. brauchte Schuhe und einen Eiskratzer, Schuhe haben wir erfolgreich kaufen können. Schließlich noch Wocheneinkauf bei AldiundLidl, bei dem wir dann zu dritt feststellten, wir hungrig wir alle waren, inzwischen war es auch 16h.
Wieder zuhause, hat sich C. ums Essen gekümmert, während ich die Einkäufe auspackte und anschließend halbtot aufs Sofa fiel. Eine Kombination aus plattgelaufenen Füßen, müden Beinen und akuten Rückenschmerzen legte mich komplett lahm.
Nach dem Essen bin ich ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen. Gegen acht wieder aufgewacht und erfreut festgestellt, dass die Füße und Beine sich erholt hatten, nur der Rücken zickt noch.
C. und J. haben Spaß miteinander, sie prügeln und zoffen sich ohne Pause, ich glaube, sie mögen sich
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Samstag, 3. September 2016
Party
anje, 01:45h
Ich, heute. Sagte ich ja.
Deshalb leider keine Zeit
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Deshalb leider keine Zeit
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Freitag, 2. September 2016
Notbehelf
anje, 00:05h
Heute Abend habe ich noch bis recht spät im Büro über einer Tabelle gebrütet, in der es eine Differenz gibt, die eindeutig nicht sein darf, für die ich aber leider auch keine Erklärung finden kann. D.h. die Tabelle hat irgendwo einen Fehler und ich finde ihn nicht.
So etwas macht mich immer völlig fertig, ein nicht zu findender Fehler in einer Excel-Tabelle ist mindestens so schlimm wie ein unauffindbarer Schlüssel. Wenn mein Schlüssel weg ist werde ich auch regelmäßig total panisch. Bei Fehlern in Excel-Tabellen reagiere ich zwar nicht ganz so hysterisch, aber aufhören zu suchen fällt mir genauso schwer.
Bei der Tabelle heute habe ich irgendwann die Waffen gestreckt, war aber dann wohl geistig immer noch so damit beschäftigt, dass ich zwar nach Hause gefahren bin, aber weder Rechner noch iPad mitgenommen habe.
Das passiert mir sonst nie.
Jetzt bin ich zuhause und meine einzige Internetverbindung ist mein Handy, bloggen ist also etwas mühsam.
Deshalb morgen wieder mehr (vielleicht, morgen bin ich auf eine Party eingeladen), für heute mache ich das Handy jetzt aus
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So etwas macht mich immer völlig fertig, ein nicht zu findender Fehler in einer Excel-Tabelle ist mindestens so schlimm wie ein unauffindbarer Schlüssel. Wenn mein Schlüssel weg ist werde ich auch regelmäßig total panisch. Bei Fehlern in Excel-Tabellen reagiere ich zwar nicht ganz so hysterisch, aber aufhören zu suchen fällt mir genauso schwer.
Bei der Tabelle heute habe ich irgendwann die Waffen gestreckt, war aber dann wohl geistig immer noch so damit beschäftigt, dass ich zwar nach Hause gefahren bin, aber weder Rechner noch iPad mitgenommen habe.
Das passiert mir sonst nie.
Jetzt bin ich zuhause und meine einzige Internetverbindung ist mein Handy, bloggen ist also etwas mühsam.
Deshalb morgen wieder mehr (vielleicht, morgen bin ich auf eine Party eingeladen), für heute mache ich das Handy jetzt aus
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Mittwoch, 31. August 2016
Zeitzerstäuber
anje, 23:30h
Mir ist ein bisschen wehmütig.
Morgen ist schon September, der Sommer ist fast vorbei, die Tage werden schon spürbar kürzer, es geht alles plötzlich so schnell.
Auch das ist ein Altersfeature: ich kann die Zeit nicht mehr festhalten. Sie zerrinnt mir unter den Fingern und lässt kaum etwas zurück. Es gibt nichts mehr zu erinnern, der Großteil des Lebens verläuft in einer Wiederholungsschleife, fast alles, was den Tag so füllt, ist längst bekannt.
Gleichzeitig dämpft die eigene Müdigkeit aber auch die Experimentierfreude, Herausforderungen erscheinen mir oft mehr als lästige Anstrengung, denn als spannende Chance. Ich brauche ja auch nichts mehr, die größte Herausforderung besteht darin, Herausforderungen möglichst flach zu halten. Gibt nix mehr zu erreichen, gibt nix mehr zu kämpfen, mein Ziel ist längst die Statusabsicherung. Besser kann's gar nicht mehr werden, also Status halten, das ist wichtig. Katastrophen möglichst vermeiden, heißt aber auch Wagnisse vermeiden. Gibt nix zu gewinnen, nur viel zu verlieren.
So ist das, wenn man älter wird und längst mehr Ziele erreicht hat als man sich überhaupt gesteckt hatte.
Deshalb verfliegt die Zeit, weil sie keine Spuren hinterlässt, an denen man sie festhalten könnte.
Morgen ist schon September - und gestern war doch noch Mai
?
Morgen ist schon September, der Sommer ist fast vorbei, die Tage werden schon spürbar kürzer, es geht alles plötzlich so schnell.
Auch das ist ein Altersfeature: ich kann die Zeit nicht mehr festhalten. Sie zerrinnt mir unter den Fingern und lässt kaum etwas zurück. Es gibt nichts mehr zu erinnern, der Großteil des Lebens verläuft in einer Wiederholungsschleife, fast alles, was den Tag so füllt, ist längst bekannt.
Gleichzeitig dämpft die eigene Müdigkeit aber auch die Experimentierfreude, Herausforderungen erscheinen mir oft mehr als lästige Anstrengung, denn als spannende Chance. Ich brauche ja auch nichts mehr, die größte Herausforderung besteht darin, Herausforderungen möglichst flach zu halten. Gibt nix mehr zu erreichen, gibt nix mehr zu kämpfen, mein Ziel ist längst die Statusabsicherung. Besser kann's gar nicht mehr werden, also Status halten, das ist wichtig. Katastrophen möglichst vermeiden, heißt aber auch Wagnisse vermeiden. Gibt nix zu gewinnen, nur viel zu verlieren.
So ist das, wenn man älter wird und längst mehr Ziele erreicht hat als man sich überhaupt gesteckt hatte.
Deshalb verfliegt die Zeit, weil sie keine Spuren hinterlässt, an denen man sie festhalten könnte.
Morgen ist schon September - und gestern war doch noch Mai
?
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Mittwoch, 31. August 2016
Älterwerden - Fortsetzung
anje, 00:29h
Dass "Älterwerden" als solches ein ungemein spannendes Thema ist, beschäftigt mich seit Ende März, genauer gesagt, seitdem ich durch Rumsurfen im Netz die Blogaktion von Frau Quadratmeter gefunden habe.
Daran, dass ich mit meinem Beitrag jetzt erst fertig geworden bin, kann man erkennen, dass ich nicht so wirklich schnell bin, was Schreiben angeht und kurzfristig auf irgendwelche Themen zu reagieren, klappt bei mir mal leider gar nicht (mehr). Ich behaupte jetzt einfach mal, das liegt am Alter, früher hätte ich das bestimmt geschafft. (ähem, räusper, zumindest gefällt es mir, mir vorzustellen, dass das so gewesen wäre.)
Wie auch immer, auch wenn die offizielle Blogaktion natürlich schon längst vorbei ist, so spukt das Thema als solches bei mir wie ein Dauerohrgedankenwurm nachhaltig im Kopf rum und ich entdecke ständig neue Altersfeatures an mir, die mich einer wie der andere immer wieder aufs Neue faszinieren, wahrscheinlich weil ich es ganz in echt immer noch nicht komplett glauben kann, dass auch ich mich diesem Älterwerden mit all seinen Folgen eben doch nicht komplett entziehen kann.
Mit den optischen Veränderungen habe ich dabei am wenigsten Schwierigkeiten. So besonders wichtig war mir die Optik noch nie. Es ist ganz nett, wenn man für sein Äußeres bewundert wird, aber definiert habe ich mich nie über mein Aussehen, also: so what.
Schon wesentlich ätzender finde ich die körperlichen Veränderungen, wenn sie Unbequemlichkeiten oder Unbehagen mit sich bringen. So hat mein Körper leider einen fatalen Hang zum Entwickeln von "Alterswarzen" oder der seborrhoischen Keratose, wie es medizinisch schick heißt. Und ich habe von jeher einen fatalen Hang zum Knibbeln. Wenn beides zusammen kommt, gibt es Entzündungen, blutende Wunden und sehr viel psychisches Genervtsein.
Also habe ich mir heute mal wieder ca. 40-60 von den Dingern beim Hautarzt fachgerecht entfernen lassen. Ich bin jetzt großflächi8g verpflastert, morgen soll schon alles gut verkrustet sein, im Moment ziept und piekt es noch überall, aber mit einer entsprechenden Menge Rotwein und der weisen Erkenntnis, besser so als jeden Tag eine andere Stelle aufzukratzen, werde ich auch diese Situation überstehen und spätestens in drei Tagen ist alles wieder gut.
Punkt
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Daran, dass ich mit meinem Beitrag jetzt erst fertig geworden bin, kann man erkennen, dass ich nicht so wirklich schnell bin, was Schreiben angeht und kurzfristig auf irgendwelche Themen zu reagieren, klappt bei mir mal leider gar nicht (mehr). Ich behaupte jetzt einfach mal, das liegt am Alter, früher hätte ich das bestimmt geschafft. (ähem, räusper, zumindest gefällt es mir, mir vorzustellen, dass das so gewesen wäre.)
Wie auch immer, auch wenn die offizielle Blogaktion natürlich schon längst vorbei ist, so spukt das Thema als solches bei mir wie ein Dauer
Mit den optischen Veränderungen habe ich dabei am wenigsten Schwierigkeiten. So besonders wichtig war mir die Optik noch nie. Es ist ganz nett, wenn man für sein Äußeres bewundert wird, aber definiert habe ich mich nie über mein Aussehen, also: so what.
Schon wesentlich ätzender finde ich die körperlichen Veränderungen, wenn sie Unbequemlichkeiten oder Unbehagen mit sich bringen. So hat mein Körper leider einen fatalen Hang zum Entwickeln von "Alterswarzen" oder der seborrhoischen Keratose, wie es medizinisch schick heißt. Und ich habe von jeher einen fatalen Hang zum Knibbeln. Wenn beides zusammen kommt, gibt es Entzündungen, blutende Wunden und sehr viel psychisches Genervtsein.
Also habe ich mir heute mal wieder ca. 40-60 von den Dingern beim Hautarzt fachgerecht entfernen lassen. Ich bin jetzt großflächi8g verpflastert, morgen soll schon alles gut verkrustet sein, im Moment ziept und piekt es noch überall, aber mit einer entsprechenden Menge Rotwein und der weisen Erkenntnis, besser so als jeden Tag eine andere Stelle aufzukratzen, werde ich auch diese Situation überstehen und spätestens in drei Tagen ist alles wieder gut.
Punkt
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864 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
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