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Donnerstag, 14. Januar 2016
Geschmackssache
anje, 23:01h
Dass sich mit zunehmendem Alter mein Geschmack verändert, habe ich ja schon festgestellt.
Dinge, die ich früher so schrecklich fand, dass ich panisch die Flucht ergriff, wenn ich nur ansatzweise das Gefühl hatte, dass von mir erwartet wird, mich damit wenigstens mal gemäßigt objektiv auseinanderzusetzen, kann ich heute immerhin schon ohne spontane Hysterieattacken in Ruhe ansehen.
Manche Dinge finde ich aber immer noch sehrsehrsehr hässlich - und ich frage mich immer, was für eine Gemütslage Menschen haben, die diesen Stil mögen.
Ein Teil, das ich zB schon immer grässlich fand und auch heute nur mit leichter Gänsehaut betrachten kann, weil ich immer noch spontane Fluchtgelüste spüre, wenn ich Wohnungen betrete, wo so etwas steht, sind diese unsäglichen Le Corbusier Möbel. Schwarzes Leder und Stahl, wer da keine Gewaltphantasien bekommt, ist wahrlich abgestumpft. Carlina sagte neulich, als wir beim Schaufensterbummel an so einem Teil vorbeikamen: "Das sieht böse aus."
Ich denke, das ist die beste Beschreibung, die ich mir dafür denken kann. Böse. Diese Möbel sehen einfach nur böse aus. Deshalb bekomme ich ja auch Angst und Fluchtgedanken, wenn ich sie irgendwo stehen sehe.
Was mögen das für Menschen sein, die sich so ein Darth Vader Design freiwillig ins Wohnzimmer holen?
Es gibt aber auch ganze Häuser, die böse aussehen. Abschreckend, dunkel, bedrohlich. Kantig, fensterarm und kalt.
Dieses hier zB finde ich trotz aller Designpreise, die es gewonnen hat, nur scheußlich. Freiwillig würde ich da nie wohnen wollen.
Was da für Leute wohnen, sieht man an den Autos, die zum Haus gehören.

Wer Mitte Januar immer noch mit einem Weihnachtsmannmützchen auf seinem Mercedesstern rumfährt muss ein unglaublich lustiger, origineller, fröhlicher und aufgeschlossener Mensch sein.
Ich finde, der passt in so ein Haus
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Dinge, die ich früher so schrecklich fand, dass ich panisch die Flucht ergriff, wenn ich nur ansatzweise das Gefühl hatte, dass von mir erwartet wird, mich damit wenigstens mal gemäßigt objektiv auseinanderzusetzen, kann ich heute immerhin schon ohne spontane Hysterieattacken in Ruhe ansehen.
Manche Dinge finde ich aber immer noch sehrsehrsehr hässlich - und ich frage mich immer, was für eine Gemütslage Menschen haben, die diesen Stil mögen.
Ein Teil, das ich zB schon immer grässlich fand und auch heute nur mit leichter Gänsehaut betrachten kann, weil ich immer noch spontane Fluchtgelüste spüre, wenn ich Wohnungen betrete, wo so etwas steht, sind diese unsäglichen Le Corbusier Möbel. Schwarzes Leder und Stahl, wer da keine Gewaltphantasien bekommt, ist wahrlich abgestumpft. Carlina sagte neulich, als wir beim Schaufensterbummel an so einem Teil vorbeikamen: "Das sieht böse aus."
Ich denke, das ist die beste Beschreibung, die ich mir dafür denken kann. Böse. Diese Möbel sehen einfach nur böse aus. Deshalb bekomme ich ja auch Angst und Fluchtgedanken, wenn ich sie irgendwo stehen sehe.
Was mögen das für Menschen sein, die sich so ein Darth Vader Design freiwillig ins Wohnzimmer holen?
Es gibt aber auch ganze Häuser, die böse aussehen. Abschreckend, dunkel, bedrohlich. Kantig, fensterarm und kalt.
Dieses hier zB finde ich trotz aller Designpreise, die es gewonnen hat, nur scheußlich. Freiwillig würde ich da nie wohnen wollen.
Was da für Leute wohnen, sieht man an den Autos, die zum Haus gehören.

Wer Mitte Januar immer noch mit einem Weihnachtsmannmützchen auf seinem Mercedesstern rumfährt muss ein unglaublich lustiger, origineller, fröhlicher und aufgeschlossener Mensch sein.
Ich finde, der passt in so ein Haus
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Donnerstag, 14. Januar 2016
zu spät
anje, 00:32h
Gerade erschrocken festgestellt, dass wir schon fast Mitternacht haben und ich immer noch im Büro bin, weil ich mich an einer Excel-Tabelle verbissen habe.
Heute wird hier nichts mehr gerockt, ich fahre den PC jetzt runter,
und Schluss
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Heute wird hier nichts mehr gerockt, ich fahre den PC jetzt runter,
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Dienstag, 12. Januar 2016
Ingwer
anje, 19:25h
Meine Tante liebte Ingwer.
Ich liebte meine Tante, aber keinen Ingwer.
Meine Tante ist schon seit über 30 Jahren tot.
CW liebte Ingwer.
Ich liebte CW, aber immer noch keinen Ingwer.
CW ist seit 586 Tagen tot.
Ich habe mir heute Ingwertee gekauft, weil ich bemerkt habe, dass ich den seit neuestem mag.
Jetzt mache ich mir Sorgen
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Ich liebte meine Tante, aber keinen Ingwer.
Meine Tante ist schon seit über 30 Jahren tot.
CW liebte Ingwer.
Ich liebte CW, aber immer noch keinen Ingwer.
CW ist seit 586 Tagen tot.
Ich habe mir heute Ingwertee gekauft, weil ich bemerkt habe, dass ich den seit neuestem mag.
Jetzt mache ich mir Sorgen
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Montag, 11. Januar 2016
Das Schnäpschen
anje, 22:14h
Von einem Bekannten habe ich heute diese Flasche mit Quittenbrand abgestaubt.

Außer diesem selbstgedruckten Etikett auf der Vorderseite steht nichts drauf, was Rückschlüsse auf Hersteller, Abfüller oder Inhalt erlaubt, ich tippe also auf selbstgebrannt.
Ist auch wirklich sehr, sehr lecker, ich steh ja auf "Geist", wenn er voll und rund und fruchtig ist und nicht brennt (ich meine Obstlergeist) - und dieser ist ausgesprochen gelungen.
Aber noch viel besser finde ich das Etikett auf der Flasche. Aufgrund der orthographischen und grammatikalischen Gestaltung des Textes vermute ich, dass der Abfüller dieses Produktes sein eigener bester Kunde ist. (Und den Text erst nach ausgiebigem Genuss seines Quittenschnapses geschrieben hat.)
Weitere Highlights hatte der Tag heute nicht zu bieten - Montag eben
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Außer diesem selbstgedruckten Etikett auf der Vorderseite steht nichts drauf, was Rückschlüsse auf Hersteller, Abfüller oder Inhalt erlaubt, ich tippe also auf selbstgebrannt.
Ist auch wirklich sehr, sehr lecker, ich steh ja auf "Geist", wenn er voll und rund und fruchtig ist und nicht brennt (ich meine Obstlergeist) - und dieser ist ausgesprochen gelungen.
Aber noch viel besser finde ich das Etikett auf der Flasche. Aufgrund der orthographischen und grammatikalischen Gestaltung des Textes vermute ich, dass der Abfüller dieses Produktes sein eigener bester Kunde ist. (Und den Text erst nach ausgiebigem Genuss seines Quittenschnapses geschrieben hat.)
Weitere Highlights hatte der Tag heute nicht zu bieten - Montag eben
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Montag, 11. Januar 2016
Verlegenheitsmeldung
anje, 00:17h
Ein Wochenende ohne den Rechner angeschaltet zu haben, ist immer ein schönes Wochenende.
Gestern den ganzen Tag unterwegs gewesen, heute den ganzen Tag im Haus geräumt, Internet und Blogs zwar kurz zwischendurch per iPad überflogen, aber das ist längst nicht so komfortabel und damit auch nicht so fesselnd und zeitfressend wie Internet und Blogs am Rechner.
Das heißt natürlich auch, dass Schreiben ebenfalls nicht vorkommt.
Natürlich kann man auch mit dem iPad oder sogar mit dem iPhone bloggen (sonst stände hier ja nix), aber es ist mühsam und macht wenig Spaß.
Nächste Woche wieder mehr, aktuell ist der Kopf eh leer. Zuviel Bewegung scheint Gedanken und Denken totzutreten. Wen wundert's.....
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Gestern den ganzen Tag unterwegs gewesen, heute den ganzen Tag im Haus geräumt, Internet und Blogs zwar kurz zwischendurch per iPad überflogen, aber das ist längst nicht so komfortabel und damit auch nicht so fesselnd und zeitfressend wie Internet und Blogs am Rechner.
Das heißt natürlich auch, dass Schreiben ebenfalls nicht vorkommt.
Natürlich kann man auch mit dem iPad oder sogar mit dem iPhone bloggen (sonst stände hier ja nix), aber es ist mühsam und macht wenig Spaß.
Nächste Woche wieder mehr, aktuell ist der Kopf eh leer. Zuviel Bewegung scheint Gedanken und Denken totzutreten. Wen wundert's.....
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Sonntag, 10. Januar 2016
Gedichte meiner Kindheit
anje, 00:49h
Ich habe als Kind schon Gedichte gemocht, am liebsten waren mir ganze Geschichten in Reimform.
Michael Ende war deshalb neben James Krüss einer meiner Lieblingsdichter und ich kann viele dieser Gedichte immer noch auswendig.
Aus irgendeinem mir nicht erklärlichen Grund war dieses Gedicht heute mein Dichtwurm, (wie heißt ein Gedicht, das einem ständig im Kopf rumschwirrt?)
Um es wieder loszuwerden, schreibe ich es jetzt hier auf, vielleicht klappt das ja.
Die Rüpelschule
von Michael Ende
Im Lande Hule-Sule,
zehntausend Tagereisen weit,
da gibt es eine Schule
für Ungezogenheit.
Da prahlt man und protzt man,
da motzt man und trotzt man,
und wer dort am lautesten tobt,
wird sehr von den Lehrern gelobt.
--------------------------------------
Dann geht es noch ganz lange so weiter, aber da man fremde Texte nicht einfach so weiterverbreiten darf, steht hier der Rest natürlich nicht
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Michael Ende war deshalb neben James Krüss einer meiner Lieblingsdichter und ich kann viele dieser Gedichte immer noch auswendig.
Aus irgendeinem mir nicht erklärlichen Grund war dieses Gedicht heute mein Dichtwurm, (wie heißt ein Gedicht, das einem ständig im Kopf rumschwirrt?)
Um es wieder loszuwerden, schreibe ich es jetzt hier auf, vielleicht klappt das ja.
Die Rüpelschule
von Michael Ende
Im Lande Hule-Sule,
zehntausend Tagereisen weit,
da gibt es eine Schule
für Ungezogenheit.
Da prahlt man und protzt man,
da motzt man und trotzt man,
und wer dort am lautesten tobt,
wird sehr von den Lehrern gelobt.
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Dann geht es noch ganz lange so weiter, aber da man fremde Texte nicht einfach so weiterverbreiten darf, steht hier der Rest natürlich nicht
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Freitag, 8. Januar 2016
Kinder im Büro
anje, 23:53h
So nach und nach entern die Kinder mein Büro
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