Mittwoch, 9. September 2026
Ich habe das mit dem Arbeiten komplett verlernt
anje, 20:58h
Die Temperatur liegt bei ca. 20°C und ich habe mir einen Wollpulli übergezogen.
K meinte, wir könnten jetzt bald mal den Ofen wieder anwerfen.
Wenn die Temperatur im Frühjahr das erste Mal auf 20°C klettert, werfe ich alle Klamotten von mir und bekomme Hitzewallungen.
Ich muss unbedingt beobachten, wann der Kipppunkt ist.
Es gab heute Dinge zu erledigen, die ich auch ordnungsgemäß erledigt habe. Nach etwas mehr als zwei Stunden aushäusiger "Arbeit" war ich allerdings schon wieder feierabendreif. Es ist für alle Beteiligten ein glücklicher Umstand, dass ich meine bezahlte Erwerbsarbeit freiwillig deutlich vor dem offiziellen Rentenalter beendet habe, ich glaube, ich taugte heute wirklich überhaupt nicht mehr für regelmäßige 8h Büroalltage.
Meine vorgezogene Altersfreiheit habe ich übrigens zu 100% selbst finanziert. Grundsätzlich ist das Ganze konzipiert wie ein Altersteilzeitmodell, allerdings ohne irgendwelche Zuschüsse vom Staat oder vom Arbeitgeber, weil das nicht vorgesehen war als ich mir selber mein eigenes Modell ausdachte und mit meinem Arbeitgeber vereinbarte.
Ich habe mir einfach 15 Jahre vor dem offiziellen Rentenbeginn nur noch 2/3 meines Gehaltes auszahlen lassen, aber die nächsten zehn Jahre weiter Vollzeit gearbeitet. Das bedeutet, dass ich 10 Jahre lang jährlich Überstunden im Wert von je 1/3 des Gehaltes angespart habe, die dazu führen, dass ich die letzten fünf Jahre vor der Rente weiter 2/3 Gehalt bekommen kann, weil ich jetzt die angesparten Überstunden abfeiere.
Das war möglich, weil meine monatlichen, laufenden Ausgaben noch nie sehr hoch waren, außerdem wird in meinem Beruf traditionell so gut bezahlt, dass ich auch mit 2/3 Gehalt noch gut leben kann und außerdem lief der Schwerpunkt meiner eigenen Altersvorsorge ja schon immer außerhalb der klassischen Rentenabsicherung, so dass es mir auch in diesem Punkt völlig egal sein konnte, dass sich durch die lange Teilzeitentlohnung natürlich auch meine offiziellen Rentenansprüche deutlich verringern.
Ich habe heute noch mal länger darüber nachgedacht, was ich für ein Glück habe, dass ich vor zwölf Jahren schon so klug war, diese Entscheidung getroffen zu haben. Bei der Vorstellung, ich müsste heute immer noch den größten Teil des Tages im Büro verbringen, gruselt es mich sehr
.
K meinte, wir könnten jetzt bald mal den Ofen wieder anwerfen.
Wenn die Temperatur im Frühjahr das erste Mal auf 20°C klettert, werfe ich alle Klamotten von mir und bekomme Hitzewallungen.
Ich muss unbedingt beobachten, wann der Kipppunkt ist.
Es gab heute Dinge zu erledigen, die ich auch ordnungsgemäß erledigt habe. Nach etwas mehr als zwei Stunden aushäusiger "Arbeit" war ich allerdings schon wieder feierabendreif. Es ist für alle Beteiligten ein glücklicher Umstand, dass ich meine bezahlte Erwerbsarbeit freiwillig deutlich vor dem offiziellen Rentenalter beendet habe, ich glaube, ich taugte heute wirklich überhaupt nicht mehr für regelmäßige 8h Büroalltage.
Meine vorgezogene Altersfreiheit habe ich übrigens zu 100% selbst finanziert. Grundsätzlich ist das Ganze konzipiert wie ein Altersteilzeitmodell, allerdings ohne irgendwelche Zuschüsse vom Staat oder vom Arbeitgeber, weil das nicht vorgesehen war als ich mir selber mein eigenes Modell ausdachte und mit meinem Arbeitgeber vereinbarte.
Ich habe mir einfach 15 Jahre vor dem offiziellen Rentenbeginn nur noch 2/3 meines Gehaltes auszahlen lassen, aber die nächsten zehn Jahre weiter Vollzeit gearbeitet. Das bedeutet, dass ich 10 Jahre lang jährlich Überstunden im Wert von je 1/3 des Gehaltes angespart habe, die dazu führen, dass ich die letzten fünf Jahre vor der Rente weiter 2/3 Gehalt bekommen kann, weil ich jetzt die angesparten Überstunden abfeiere.
Das war möglich, weil meine monatlichen, laufenden Ausgaben noch nie sehr hoch waren, außerdem wird in meinem Beruf traditionell so gut bezahlt, dass ich auch mit 2/3 Gehalt noch gut leben kann und außerdem lief der Schwerpunkt meiner eigenen Altersvorsorge ja schon immer außerhalb der klassischen Rentenabsicherung, so dass es mir auch in diesem Punkt völlig egal sein konnte, dass sich durch die lange Teilzeitentlohnung natürlich auch meine offiziellen Rentenansprüche deutlich verringern.
Ich habe heute noch mal länger darüber nachgedacht, was ich für ein Glück habe, dass ich vor zwölf Jahren schon so klug war, diese Entscheidung getroffen zu haben. Bei der Vorstellung, ich müsste heute immer noch den größten Teil des Tages im Büro verbringen, gruselt es mich sehr
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