Ich habe heute versucht, das Konto zu ändern, von dem die Kfz-Steuer für den Bully abgebucht wird.
Als ich das Auto letztes Jahr zugelassen habe, habe ich nicht weiter nachgedacht und eine Kontonummer zur Abbuchung der Kfz-Steuer angegeben, die mir im Nachhinein unpraktisch erscheint, weil die Autokosten eigentlich sonst alle von einem anderen Bankkonto bezahlt werden und in meiner privaten Buchhaltung führt das zu zusätzlichen, internen Umbuchungen. Mir erschien es deshalb einfacher, einmalig das Bankkonto für den Bankeinzug zu ändern, als ständig intern umzubuchen.
Auf dem Kfz-Steuer-Bescheid steht:
Falls die IBAN unzutreffend ist oder künftig Änderungen zum SEPA-Lastschriftmandat eintreten, müssen Sie dies Ihrem
zuständigen Hauptzollamt mitteilen:
• Hierzu können Sie das Zoll-Portal auf der Internetseite www.zoll-portal.de nutzen und nach Registrierung -
beispielsweise mit ELSTER oder dem elektronischen Personalausweis - die Bankverbindung online ändern.
• Alternativ ist eine formlose Mitteilung in Textform (z.B. auf dem Postweg oder per Telefax) unter Angabe des
amtlichen Kennzeichens der Kraftfahrzeugsteuernummer, der Mandatsreferenznummer und der IBAN des
Zahlers möglich. Die Mandatsänderung ist durch den Girokontoinhaber entsprechend zu zeichnen.
Das hört sich ja zunächst mal ganz einfach an und da ich Papierpost möglichst versuche zu vermeiden, E-Mail mit PDF-Post im Anhang nicht vorgesehen ist und das mit dem Fax auch keine echte Alternative ist, mache ich das natürlich online, sollte ja wohl kein Problem sein.
Ich besitze einen elektronischen Personalausweis und ein ELSTER-Konto habe ich natürlich auch, wo ist das Problem.
Nun, das Problem entstand im ersten Schritt dadurch, dass ich ein ELSTER-Konto mit Steuerberatermerkmal habe, ein rein privates Elster-Konto habe ich nicht, warum auch.
Für die Registrierung im Zoll-Portal sind aber nur rein private Elster-Zertifikate zugelassen, allerdings stand das so nirgends, weshalb ich mich natürlich wunderte, dass mein Registrierungsversuch im Zoll-Portal fehlschlug. Als Fehlerhinweis wurde angezeigt, dass mein Elster-Konto nicht ausreichend legitimiert sei.
Ich versuchte deshalb, die Berechtigungen meines Elster-Konto zu erweitern und beantragte die Freischaltung für weitere eGoverment-Dienste, was auch immer das sein mag. Danach wurde angezeigt, dass der Antrag "in Bearbeitung" sei und ich vertagte deshalb den Versuch, mich im Zoll-Portal zu registrieren und wartete auf Antwort von Elster.
Zwei Tage später erfuhr ich dann von Elster, dass mein Konto nun für weitere eGovermernt-Dienste freigeschaltet sei, also probierte ich erneut eine Registrierung im Zoll-Portal, die wieder nicht erfolgreich war und dieselbe Fehlermeldung mit nicht ausreichender Legitimation zeigte.
Nach ausführlichem Rumgegoogle mit Unterstützung diverser KIs habe ich dann die Antwort gefunden, dass mein Elster-Zertifikat ein Organisationszertifikat sei und ich mich deshalb nicht privat damit legitimieren könne. Tolle Sache.
Aber man kann sich ja auch mit dem elektronischen Personalausweis registrieren, dann eben so.
Dafür muss man nur das Telefon als Kartenleser mit dem PC verbinden und über das Telefon den Personalausweis erkennen lassen. Das habe ich schon mehrfach gemacht, in meiner AusweisApp stand auch, dass mein Telefon dafür freigeschaltet ist - nur die blöde App erkannte das Telefon nicht, wenn ich sie über das Zoll-Portal öffnete.
Also habe ich versucht, das Telefon erneut zu koppeln, das gelang, die AusweisApp erkannte das Telefon und meinen Ausweis, alles bestens, dann klickte ich den RegistrierungsButton im Zoll-Portal an - und die AusweisApp erkannte mein Telefon nicht mehr.
Das habe ich ungefähr viermal probiert, dann habe ich alle Apps deinstalliert und neu installiert, aber keine Chance, wenn ich über das Zoll-Portal die AusweisApp öffnete, war mein Telefon nicht mehr gekoppelt.
Also probierte ich es mit dem iPad. Das ist immerhin nicht ganz so fimmelig wie das kleine Telefon, ich hasse es, irgendwelche "Aktionen" am Telefon zu erledigen, weil ich es hasse auf dem Telefon mit diesem kleinen Bildschirm und der kleinen Tastatur rumzutippen.
Interessante Erkenntnis: Das iPad ist schlicht nicht dafür vorgesehen, sich mit der Ausweis-App zu verbinden, es kann den elektronischen Personalausweis nicht einlesen und es kann sich auch nicht mit dem Telefon als Kartenleser verbinden. Es geht einfach nicht.
Also habe ich schließlich zähneknirschend und widerstrebend doch mein Telefon benutzt, damit funktionierte dann alles, ich wurde über den Personalausweis identifiziert und konnte mich im Zoll-Portal registrieren, so erhielt ich eine Zoll-ID, mit ich mich nun über eine entsprechende App auf dem Telefon für den Zugriff auf dem PC legitimieren kann, dort konnte ich dann beantragen, dass mir angezeigt wird, welche Fahrzeuge auf mich zugelassen sind.
Beantragen heißt, es dauerte ca. eine Viertelstunde, bis mein Antrag geprüft und genehmigt war und immerhin wurden mir dann drei der vier auf meinen Namen zugelassenen Fahrzeuge angezeigt, witzigerweise ausgerechnet das Cabrio nicht, was schon seit 2014 auf mich zugelassen ist, aber vielleicht war das vor der Digitalisierung, wer weiß.
Aber der Bully wurde angezeigt und so konnte ich den anklicken und eine Änderung der IBAN beantragen. Auch wiederum nur beantragen, dieser Antrag hängt immer noch in der Bearbeitung, ich geh morgen mal gucken, wie weit hier die Bearbeitung gediehen ist.
Ich meine, ich finde es ja toll, dass die deutschen Behörden so nach und nach digitale Zugänge bekommen, aber echt mal, wenn die damit Geld verdienen müssten, wären sie sofort pleite.
Sonst so: Die Teile für den Gartenzaun, mit dem wir den hinteren Teil des Gartens hundeausbruchsicher machen wollen, wurden geliefert, jetzt können wir uns aktiv mit dem Abreißen des alten Gartenhauses beschäftigen
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Mit einer Temperatur von um die 0 Grad ist es aber noch nicht wirklich strandtauglich, deshalb fand ich es völlig okay, dass K heute alleine mit dem Hund eine sehr große Runde drehte, ich beteilige mich an längerdauernden Draußenaktivitäten erst wieder, wenn die Luft nach Frühling riecht.
Während K mit dem Hund über die Insel zog, habe ich mich mit dem Drucker/Scanner beschäftigt, der in der letzten Zeit vermehrt rumzickt.
Wir haben in Greven und hier auf Borkum jeweils exakt den gleichen Drucker/Scanner, so ein Multifunktionsgerät von Brother, das ich überwiegend zum Scannen benutze, weil ich ja wirklich konsequent jede aufhebenswerte Papierpost (also alles außer Werbung) digitalisiere und in der Nextcloud ablege.
Solange ich immer nur einen Laptop besaß, den ich beim Pendeln zwischen den Haushalten immer mitnahm, gab es regelmäßig Schwierigkeiten dadurch, dass ich den falschen Drucker/Scanner ansteuerte, weil sie blöderweise ja beide gleich hießen. Da ich eine Druckoption auch vom Handy aus nutzen wollte, hingen beide Drucker im Internet und es passierte mir mehr als einmal, dass ich von Borkum aus den Drucker in Greven ansteuerte, der dann sinnlos vor sich hindruckte. Bei dem Versuch, die Drucker eindeutig zu benennen haben sie sich anzeigetechnisch dann irgendwie vervierfacht, wobei jeweils einer offline und der andere aktiv war, es hat mich regelmäßig wahnsinnig gemacht.
Seit dem ich die Nextcloud und einen zweiten Laptop habe, ist das alles etwas einfacher geworden, jeder Laptop ist genau einem Drucker zugeordnet, die Verwechslungsgefahr ist also gebannt, dafür hatte nach kurzer Zeit der Scanner in beiden Standorten regelmäßig Schluckauf.
Da ich viel mehr scanne als drucke, nervte mich das viel mehr.
In Greven habe einmal alles gelöscht und komplett neu eingerichtet, bis ich begriff, dass der Fehler dadurch passierte, dass ich direkt in die Nextcloud scannen wollte, was sich irgendwie nicht kompatibel einrichten ließ. Seitdem ich den Scan-Empfangsordner auf einem lokalen Laufwerk eingerichtet habe, klappte alles bestens, in beiden Standorten.
Obwohl ich also nichts mehr geändert habe, konnte ich in der letzten Zeit hier auf Borkum nicht mehr vom Scanner auf den PC scannen, also auch nicht auf das lokale Laufwerk. Wenn man doch nichts an den Einstellungen ändert, erscheint es immer sehr wunderlich, warum es plötzlich nicht mehr funktioniert.
Ich wusste, dass es ein Update der Drucker/Scanner-Software gegeben hatte und dass ich auch ein Update für die Hardware aufgespielt hatte, also vermutete ich die Fehlerquelle natürlich irgendwie dort.
Ich löschte wieder alles, spielte alles neu auf und nix war, unverändert kein Zugriff vom Scanner auf den PC. Ich war ratlos.
Dann fiel mir ein, dass ich doch mal die KI fragen könne, was sie in so einem Fall vorschlägt und zack, kam sie mit der passenden Lösung an: Es lag an der Firewall auf meinem Rechner, die nach einem Update den Scanner nicht mehr auf den Rechner ließ. Nachdem ich dort das Häkchen auf "Zugriff erlauben" gesetzt hatte, lief es wieder mit dem Scanner.
Mag ja sein, dass KI viele schlechte Seiten hat, aber als Problemlöser in Recherchedingen finde ich jede Art von KI tausendmal besser als Google&Co.
Generative KI dagegen finde ich nach wie vor komplett überflüssig bzw. bin davon überzeugt, dass es sich als Modeerscheinung über kurz oder lang von alleine erledigen wird. Denn Dinge aus der eigenen Kreativität zu erschaffen macht Spaß, warum sollte ich mir also für etwas, was ich gerne selber machen, künstliche Unterstützung holen?
Und außerdem ist das Ergebnis eben doch nicht das gleiche, für diejenigen, die selber kreativ sind, fühlt sich eine KI-Unterstützung an wie Malen nach Zahlen für einen Kunstmaler.
Diejenigen, die selber keine Kreativität besitzen und deshalb so etwas aus eigener Kraft nie erschaffen könnten, die finden das natürlich toll, das Ergebnis ist aber halt nur ein Malen nach Zahlen Ergebnis und alle Konsumenten werden sehr schnell lernen, die Unterschiede zu erkennen, so dass die Zeiten, in denen man mit KI-Kunst noch jemanden beeindrucken kann, demnächst eh vorbei sein werden.
Ach so, und KI einzusetzen, um stumpfe Verwaltungsjobs von Maschinen erledigen zu lassen, finde ich natürlich auch eine sehr gute Idee. Wenn dadurch dann demnächst jede Menge Bürojobs wegfallen, haben vielleicht bisher eher unbeliebte Jobs im zwischenmenschlichen Bereich (Pflege zB) endlich eine Chance als attraktiv zu gelten. So schlimm fände ich das wirklich nicht
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Als ich eine halbe Stunde später am Preußenstadion ankam, lag der Platz komplett verlassen, kein einziger Händler weit und breit. Eine Recherche bei Facebook ergab, dass der Flohmarkt heute wegen der Wetterbedingungen kurzfristig abgesagt worden war. Das nächste Mal schaue ich vor der Abfahrt immer noch mal nach, aber da ich Facebook üblicherweise gar nicht benutze (eigentlich nur als Infokanal vor allem für Borkum-Ereignisse überhaupt auf dem Handy habe), vergesse ich das leider immer wieder.
Nun denn, da ich einmal im Süden von Münster war, konnte ich auch noch zum Großmarkt fahren, wenn ich eh schon in der Nähe bin, auch wenn ich erst am Wochenende das letzte Mal dort war.
Interessante Angebote gab es dort leider immer noch nicht, ich kaufte also nur eine Portion sehr schönen Thunfisch, die Fischabteilung im Großmarkt ist von bester Qualität und nun gibt es heute Abend Sushi.
Die normalen Alltagseinkäufe erledigte ich wie immer bei Lidl und da passierten gleich zwei technische Merkwürdigkeiten. Weil ich nur ein paar Kleinigkeiten brauchte, fummelte ich etwas umständlich (es lag ganz unten) mein Handy aus meiner Handtasche und ließ dann Handtasche mit Portemonnaie etc. im Auto liegen, etwas, was ich sonst nie mache. Ich habe sozusagen immer meine Handtasche dabei, aber heute dachte ich, es reicht doch, wenn ich das Handy mitnehme. Autoschlüssel und Handy steckte ich in meine Jackentasche, vorher klickte ich noch das Auto zu, holte mir einen Einkaufswagen und ging zu Lidl. (Und bekam nach ca. 5 Minuten den ersten Schreck-Adrenalin-Schub, weil ich dachte, meine Handtasche sei weg, schließlich hatte ich sie ja nicht bei mir. Schon alleine, um solche Schrecksekunden zu vermeiden, nehme ich meine Handtasche sonst immer mit.)
Nach dem ich die Dinge, die ich unbedingt brauchte, eingepackt hatte, wollte ich auf meinem Handy nachsehen, was grade so im Angebot ist - und stellte fest, dass ich in der Lidl-App nicht eingeloggt war. Das ist sehr seltsam, denn ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mich überhaupt schon je irgendwann ausgeloggt hatte, aber als ich die App auf dem Telefon öffnete, wurde ich aufgefordert, mich zu registrieren oder mich anzumelden. Also klickte ich mich seufzend bis zur Anmeldung, wählte Anmeldung per Telefonnummer aus, gab meine Handynummer ein und die App sagte mir, dass unter dieser Telefonnummer niemand registriert sei.
Das ist sehr seltsam, weil ich genau weiß, dass ich die App mit der Handynummer verknüpft habe, denn statt an der Kasse den QR-Code aus der App einzuscannen, kann ich der Kassiererin auch meine Handynummer nennen und dann wird der Einkauf genauso auf mein Kundenkonto registriert. Ich schloss die App komplett, startete alles von vorne, selbes Ergebnis. Ich machte mein Handy einmal komplett aus, startete es neu - und das Handy hatte kein Netz mehr.
Ich ging bis zur Eingangstür zurück, da fand das Handy das Netz wieder, ich startete die Lidl-App und war sofort problemlos verbunden ohne mich neu einloggen zu müssen.
Als ich an der Kasse stand und den QR-Code aus der App einlesen lassen wollte, sagte mir die App, ich sei nicht angemeldet… Die Kassiererin meinte deshalb, sie würde einfach meine Handynummer eingeben, ich diktierte sie ihr, die Kasse sagte, die Handynummer sei nicht registriert. Wir wiederholten das Ganze, immer noch ohne Erfolg, erst im dritten Versuch mit immer derselben Handynummer wurde alles akzeptiert, der Einkauf wurde mit meinen Rabattpunkten erfasst und alles war gut.
Als ich nach draußen zu meinem Auto kam, waren alle vier Fensterscheiben bis zum Anschlag unten. Die Türen waren abgeschlossen, aber alle Fenster sperrangelweit offen. Mir wurde ganz flau, weil mir einfiel, dass ich ja als ganz große Besonderheit ausgerechnet heute meine Handtasche im Auto gelassen hatte - aber es war alles noch da. Handtasche, Portemonnaie, nichts fehlte - aber wie es passieren konnte, dass die Fenster alle offen standen, dafür habe ich bis jetzt keine Erklärung.
Heute Abend gegen 21h klingelte es an der Haustür und eine Nachbarin sagte uns, dass Ks Auto mit voller Festbeleuchtung in der Garage steht, ob das so gewollt ist. K ging in die Garage, schaltete das Auto ab, aber die Batterie war schon so weit ausgelaugt, dass der Wagen nicht mehr anspringt. Normalerweise schließt sich das Auto von selber ab und schaltet alle Verbraucher aus, wenn sich der Schlüssel nicht mehr in der Nähe befindet. Das tat es heute nicht, warum nicht, weiß keiner. Morgen früh wird K den Wagen mit einem Überbrückungskabel hoffentlich ans Laufen kriegen, aber die Häufung all dieser technischen Absurditäten an einem Tag ist schon seltsam
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Neben ChatGPT gibt es jetzt offenbar noch andere, vergleichbare (?) KI-Anbieter, die Telekom schenkt ihren Kunden gerade ein Jahr kostenlose Nutzung von Perplexity Pro. Ich hatte zwar noch nie davon gehört, aber für umme kann ich es ja mal ausprobieren, aktuell suche ich aber noch nach für mich brauchbaren oder nützlichen Einsatzmöglichkeiten für diese neue Technik.
So richtig habe ich sie schließlich bisher nicht vermisst und wie soll ich etwas benutzen, von dem ich gar nicht so genau weiß wofür.
So ähnlich ging es mir allerdings vor knapp 30 Jahren auch mal mit Suchmaschinen im Internet. Google gab es noch nicht, aber sowas wie Lycos, Excite oder AltaVista, als ich einmal an einem Seminar teilnahm, in dem die Unterschiede erklärt werden sollten. Um es gleich an praktischen Anwendungsbeispielen zu demonstrieren, wurden die Teilnehmer aufgefordert, als erstes mal irgendwas im Internet zu suchen und ich saß da ziemlich verzweifelt, weil mir doch par tout nichts einfiel, nach dem ich einfach nur mal so im Internet hätte suchen können.
Vielleicht entwickelt sich das mit der KI also so wie mit der Nutzung von Suchmaschinen, man gewöhnt sich einfach daran, dass man sich Fragen beantworten lässt, die man sich vorher gar nicht gestellt hat, dass einem also Aufgaben abgenommen werden, die man selber sonst gar nicht erledigt hätte, aber irgendwann ist das halt völlig normal.
Ich probiere also jetzt mal, was ChatGPT so drauf hat und vergleiche es mit Perplexity, wenn mir denn überhaupt brauchbare Arbeitsaufträge für diese Programme einfallen. Vielleicht frage ich einfach als erstes mal, was es noch für andere KI Anbieter gibt und was ihre jeweils nützlichsten Eigenschaften sind
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Beim örtlichen Parkettleger, der ebenfalls am stadtweiten Tag der offenen Tür teilnahm, konnten wir den von uns favorisierten Mühlenboden noch mal auf einer großen Fläche bewundern, jetzt müssen wir klären, ob der Hersteller den für uns auch geschliffen/poliert produziert und nicht nur gebürstet. Gegen gebürstetes Holz habe ich eine sehr große Abneigung, ich fühle dann kaum noch einen Unterschied zu nachgemachtem Holz aus Plastik. Ein gebürsteter Holzboden kommt mir nicht ins Haus!
Morgen werde ich dann mit den richtigen Fachleuten für Dielenboden telefonieren, immerhin kann ich jetzt konkrete Fragen formulieren.
So 'ne Fahrt ins Sauerland dauert ca. zwei Stunden, wir waren also etwas mehr als vier Stunden im Auto unterwegs und ich hatte vorher extra den Podcast Alles gesagt mit Winfried Kretschmer geladen, den wir inzwischen also zu 2/3 gehört haben.
Zwischenfazit: Toller Typ. Ich mag seinen trockenen Humor und seine extrem pragmatische und realitätsnahe Grundeinstellung zur Gesellschaft und zur Politik.
Zur Demokratie: Ich weiß nicht, ob es die beste aller Gesellschaftsformen ist, es ist aber keine bessere in Sicht.
Zur förderalen Bildungspolitik: Es ist völlig ausgeschlossen, dass es je irgendwo irgendeine Einigung in Sachen Bildungspolitik geben kann, es ist ja schon oft für zwei Leute nicht möglich, sich auf einheitliche Erziehungsmethoden für ihre Kinder zu einigen.
Zu Wahlen: Bei Wahlen geht es um die Mehrheit, nicht um die Wahrheit. Denn sonst müsste man die Minderheit ja automatisch der Lüge bezichtigen.
Noch mal zu Wahlen und Demokratie: Jeder hat eine Stimme, nicht nur die Intelligenzbolzen, sondern auch die Dummbatzen, und die sind gleich viel wert, auch wenn das schwer auszuhalten ist.
Das war jetzt alles nicht wörtlich zitiert, sondern aus dem Gedächtnis und im Zusammenhang zusammengefasst, weil ich zu faul bin, es noch mal exakt rauszusuchen, man findet den Podcast einfach durch Googeln unter "Alles gesagt".
Außerdem hatte ich heute ein paar schräge Erfahrungen mit Apps auf dem Handy. Einmal lag die Schrägheit bei mir und einmal bei der App.
Herr Buddenbohm schrieb, dass er die WetterApp vom DWD benutzt und dort eigene Wetterbeobachtungen eingeben kann. Da ich ebenfalls WetterApps vom DWD habe und den DWD grundsätzlich gut finde, dachte ich natürlich, es gibt noch eine weitere WetterApp vom DWD, die ich bisher noch nicht wahrgenommen habe. Gibt es aber nicht, es gibt nur zwei verschiedene und die habe ich beide, einmal das Flugwetter und einmal "Warnwetter".
In der Warnwetter-App verstecken sich aber noch jede Menge Zusatzfunktionen, eben auch die Möglichkeit, selber Wetterbeobachtungen zu melden, die ich bisher noch nie wahrgenommen hatte und ich beschäftigte mich nach dieser Entdeckung hocherfreut und ausgiebig damit, all diese nützlichen Zusatzfunktionen zu erkunden und die Oberfläche meiner App neu einzurichten.
Dann stand in den allgemeinen Erläuterungen, dass man per In-App-Kauf auch die Vollversion der App freischalten kann, die dann noch mehr Funktionen hat und natürlich wollte ich die jetzt unbedingt auch haben. Da ich reich bin, kann ich mir solche Käufe hemmungslos leisten, immerhin 2,49 €, einmalig. Ich suchte über eine halbe Stunde in der App nach der Stelle, wo ich die Vollversion kaufen kann, erfolglos. Bis ich K sagte, dass ich von dieser App gerne die Vollversion hätte, aber nicht wüsste, wie ich die freischalte und er sagte, die hätte er doch schon längst gekauft.
Da wir bei Apple einen Familienaccount haben, müssen wir Apps nur einmal bezahlen, der andere kann sie dann auch sofort (mit seinem eigenen Account) mitbenutzen.
Für die DWD-WetterApp bedeutet das, dass ich ohne es zu wissen schon längst die Vollversion nutze, deshalb gab es aber auch keine Stelle mehr, wo man noch mehr kaufen könnte.
Immerhin habe ich durch den Hinweis von Herrn Buddenbohm in meiner eigenen App jetzt jede Menge zusätzliche Funktionen entdeckt und passend eingerichtet, sogar die Wetterdaten vom Flugplatz auf Borkum kann ich mir anzeigen lassen, das finde ich echt praktisch.
Weil ich einmal mit den WetterApps beschäftigt war, habe ich die anderen auch gleich kontrolliert, welche ich noch brauche und welche ich einfach mal löschen könnte, denn die Zeiten, wo ich jede App, die ich kostenlos bekommen konnte, kritiklos runterlud, sind ja schon lange vorbei, inzwischen achte ich sehr darauf, dass ich nur noch Apps installiere, die ich auch wirklich benutzen möchte. Bei den WetterApps aufzuräumen war also eine gute Idee.
Außer den DWD Apps benutze ich regelmäßig Buienalarm, eine holländische App, die es auch auf deutsch gibt, dann heißt sie Drops und ist längst nicht so genau wie die holländische Variante. Buienalarm bleibt also auf alle Fälle installiert, Drops habe ich jetzt gelöscht und drei andere sonstige WetterApps gleich mit.
Behalten habe ich sonst nur noch WeatherPro, die Kachelmann App. WeatherPro gibt es auch als Premium Variante, allerdings nicht zum einmal kaufen, sondern als Abo, kostet dann 9,99 € pro Jahr, Privatwirtschaft gegen Öffentlich-Rechtliche, teurer sind fast immer die Privaten.
Aber egal, WeatherPro bietet in der PremiumVersion Vorhersagen bis zu 14 Tagen und eine Radarvorschau der aktuellen Niederschläge, beides finde ich praktisch und K sagte, auch hier hätte er schon die PremiumVersion gekauft. Interessanterweise konnte ich bei WeatherPro die Vollversion nicht nutzen, dafür gab es den Knopf: Abo kaufen, den ich dann drückte und den Kauf bestätigte, weil ich davon ausging, dass sie spätestens beim Kauf merken werden, dass das Abo ja schon gekauft ist.
Aber Pustekuchen: Es sieht so aus als ob hier eine Nutzung über den Familienaccount nicht möglich ist, zumindest wurde mir der Kauf bestätigt und ich bekam auch eine E-Mail über meine Käufe im Appstore, bezahlt wird es aber von K, denn ich habe gar keine Kreditkarte für meinen Account hinterlegt. D.h. die Abzocker von WeatherPro erlauben keine Nutzung von Familienaccounts, die Bezahlung ziehen sie aber hemmungslos von der hinterlegten Kreditkarte des Familienaccounts ein. Geschäftstüchtig sind sie.
Ein wirklich schräges Erlebnis hatte ich/wir dann mit der App von Aral Pulse. Das ist der neue Kooperationspartner vom ADAC, wenn man vergünstigt unterwegs Ladesäulen für ein E-Auto benutzen will. Bisher hat der ADAC mit EnBW kooperiert, d.h. wenn man sich eine Ladekarte von EnBW besorgte und seine ADAC Mitgliedsnummer hinterlegte, konnte man an allen öffentlichen Ladesäulen vergünstigt Strom tanken. (Bis auf die Supercharger von Tesla, die direkt über Tesla abgerechnet werden und für Teslafahrer günstiger als alle anderen Ladesäulen sind).
K hatte also eine Ladekarte vom ADAC über EnBW, die aber jetzt nicht mehr funktionierte, weil der ADAC seinen Kooperationspartner gewechselt hat. Als wir neulich unterwegs waren und ich sagte, das wird doch alles knapp mit der Reichweite, lade doch mal hier eben ein bisschen nach, da ging das nicht, weil K keine funktionierende Ladekarte mehr besitzt, er muss sich erst wieder neu registrieren.
Solche Schludrigkeiten sind ja nichts, was mir gute Laune macht, genau genommen habe ich dafür überhaupt keine Verständnis und war dementsprechend motzig, weil ich es schwachsinnig finde, mit einem E-Auto rumzufahren, was man nur noch an der firmeneigenen Ladesäule laden kann oder an einem Tesla Supercharger, von denen der nächstgelegene ja nur rund 50km entfernt ist.
Heute versuchte K dann endlich, sich bei dieser Aral Pulse App zu registrieren, weil wir ins Sauerland wollten und es ja ungemütlich ist, wenn man dann ständig Sorge hat, dass der Strom nicht reicht und man nirgendwo nachtanken kann, so dass man nur noch schlecht nach Hause kommt.
Die Registrierung als solches funktionierte sofort, es war ihm allerdings nicht möglich, eine Kreditkarte zu hinterlegen. Er versuchte es mehrfach mit verschiedenen Angaben und verschiedenen Kreditkarten - das Hinterlegen der Kreditkarte schlug jedes Mal fehl.
Also probierte ich es aus, lud mir die Aral Pulse App runter, registrierte mich, gab meine ADAC-Nummer ein und anschließend meine Kreditkartendaten - und zack, sofort waren alle Lampen auf Grün und ich wurde freudig als neuer Kunde begrüßt. Ich benutze für solche Dinge immer die N26 Kreditkarte, weil ich über das N26-Konto meine normalen Alltagsausgaben abwickele.
Ich sagte K also, dass er es doch auch noch mal mit der N26-Karte ausprobieren könne, er war aber mittlerweile so genervt von dieser App, dass er sich weigerte, sich überhaupt noch weiter damit zu befassen.
Mir war es dann egal, liegenbleiben müssen wir jetzt zumindest nicht mehr wenn ich dabei bin, ich kann jetzt Ladesäulen selber zum Laden bringen.
Vorhin kam K dann rein und sagte, er hätte die Registrierung nun doch noch mal mit der Kreditkarte von N26 versucht und die wäre sofort akzeptiert worden. Manchmal wundert man sich schon, von welch kruden Algorhythmen diese Apps so gelenkt werden
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Nach einem Monat Ein- und Umrichten, Ausprobieren und Festlegen habe ich meine Daten mittlerweile so weit organisiert und strukturiert, dass ich am Samstag schon das erste Mal ohne meinen AlltagsPC nach Borkum geflogen bin, weil ich dort ja meinen alten PC eingerichtet hatte und ich stellte zu meiner Begeisterung fest, dass es alles genauso funktioniert, wie ich mir das erhofft hatte - ich brauche künftig keinen PC mehr hin und her zu schleppen, sondern ich kann auf dem jeweiligen PC vor Ort einfach da weitermachen, wo ich vorher auf dem anderen PC aufgehört habe.
Wenn dann ab Oktober auch noch die beruflichen Bereiche vom PC entfernt werden können, kann ich endgültig beide PCs absolut gleichartig einrichten und nutzen, was für ein großartiger Fortschritt für die Bequemlichkeit.
Eine weitere Steigerung der Bequemlichkeit war die Entdeckung, dass ich in allen möglichen Krankenkassenapps (und ich habe davon allein für den Vater schon zwei, aber auch meine eigene ZusatzKV und die der Kinder usw.), dass ich in diesen Apps also die Belege nicht mehr einzeln fotografieren muss, sondern sie direkt aus einem Ordner in der Nextcloud hochladen kann.
Ich fand es ja schon einen wunderbaren Technikfortschritt als diese Apps überhaupt eingeführt wurden und man darüber mit der Krankenkasse kommunizieren konnte. Kein lästiges handschriftliches Ausfüllen mehr von Formularen, kein Versenden per Brief mit allen Schwierigkeiten wie Briefumschlag und Briefmarke und Einwerfen in einem Briefkasten. Dagegen war es eine Kleinigkeit, mal eben alle Belege zu fotografieren und über die jeweilige App einzureichen, auch wenn die Apps sich teilweise etwas zickig anstellten beim Fotografieren und hohe Anforderungen an die Qualität der Fotos stellten.
Jetzt habe ich aber entdeckt, dass es in den KrankenkassenApps auch den Menupunkt "Hochladen" gibt und dass ich aus diesem Menupunkt heraus direkt auf die Nextcloud zugreifen kann.
Damit geht das alles nun noch schneller und komfortabler, denn jetzt kann ich die Rechnungen, die ich häufig schon digital erhalte, gleich in einem Nextcloudordner abspeichern, alternativ kann ich sie einscannen und dort ablegen (einscannen geht immer schneller und einfacher als mit dem Handy zu fotografieren, weil ich über einen professionellen Scanner verfüge.)
Nach ersten Versuchen habe ich festgestellt, dass es das Klügste ist, sich gleich am Eingang der Nextcloud einen Ordner "Hochladen" einzurichten, wo stets alle Belege so lange gesammelt werden, bis sie irgendwo hochgeladen sind, anschließend werden sie dann final in den richtigen Ordner zur Ablage verschoben. Das hat nämlich den Vorteil, dass man sich von der App, in der man etwas hochladen möchte, nicht lange und mühsam durch die Nextcloudgliederung klicken muss, sondern gleich auf der Startseite den passenden Ordner findet, dort sind dann ja auch immer nur wenige Dateien - und zack, anklicken, Datei wird übernommen und Belege an Krankenkasse absenden. Das ist so wundervoll, dass ich jetzt am allerliebsten den ganzen Tag über Belege bei Krankenkassen einreichen würde.
Heute morgen, ich lag noch im Bett, schrieb J mich an, er habe da Rechnungen, die müsse ich in der Zusatzversicherung einreichen, die läuft nämlich noch über mich. Er schickte mir die Belege über Telegram, ich klickte sie auf dem Handy an an und speicherte sie sofort in dem "Hochladenordner", öffnete auf dem Handy die passende Krankenkassen-App, klickte auf Belege hochladen, wählte meinen Nextcloudordner und exakt nach 10 Sekunden war alles erledigt. Ich bekam eine E-Mail, in der mir die Krankenkasse mitteilte, dass die Einreichung eingegangen ist und sie eine Bearbeitungszeit von vier Wochen haben.
Das ist mir egal, ich habe nämlich meinen Part erfüllt und musste dafür noch nicht einmal aus dem Bett aufstehen.
Früher hätte ich erst meinen Rechner anwerfen müssen, um die Belege auszudrucken, um sie anschließend mit dem Handy wieder zu fotografieren, das ist alles vorbei, ich kann das jetzt einfach vom Bett aus auf dem Handy als Datei weiterreichen und fertig. Was für ein ungemein bequemer Fortschritt. Ich bliebe Technik, die sinnvoll ist und funktioniert.
Was mir auch sehr gut gefällt ist die Möglichkeit unkompliziert und sicher große Dateimengen weiterzugeben.
Ich plane eine Sanierung des Flachdachs auf Borkum, der Dachdecker wollte für das Angebot Fotos aus allen möglichen Perspektiven haben, ich klickte meinen Fotoordner durch, fand 12 passende Fotos, insgesamt 25 MB, viel zu groß für eine E-Mail, also schob ich sie in einen Ordner "Fotos Flachdach Borkum", setzte genau diesen Ordner auf "Link freigeben", daraufhin produzierte die Nextcloud einen Link, den ich dem Dachdecker schickte, der wiederum musste diesen Link nur anklicken und konnte sich sofort alle Fotos angucken oder runterladen, je nach Freigabe. Er kann dort übrigens auch Fotos selber hochladen (wenn ich den Freigabelink so vorsehe), so dass man über die eigene Nextcloud ganz wunderbar mit anderen Leuten Dateien austauschen kann.
Grundsätzlich funktioniert eine Nextcloud wie eine Dropbox, nur mit dem Unterschied, dass die Daten auf dem eigenen Server liegen und damit keinerlei fremdem Zugriff ausgesetzt sind, auch nicht theoretisch. Weder Bill Gates, noch Putin oder Apple - kein fremdes System hat Zugriff auf meinen Server. Ich unterliege keinem erhöhten Daten-Verfolgungswahn, aber angenehm finde ich die Vorstellung schon.
Ansonsten bestand der Tag heute aus viel Montag, aber jetzt sind es nur noch fünf, da ist eindeutig schon Licht am Ende des Tunnels
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Also fuhr ich gegen Mittag ins Büro und fand dort eine Überraschung vor, denn außer dem Chef und seinen Themen wartete dort ein neues iPhone auf mich und auch wenn ich längst nicht mehr so technikverrückt bin wie früher, so ist es doch spannend, was das neue Modell jetzt alles mehr oder besser oder anders kann und natürlich musste ich sofort damit beginnen, es einzurichten.
Mein bisheriges iPhone war noch gar nicht soo alt, nur zwei Versionen älter, also statt 15, wie das neue jetzt heißt, hatte ich ein 13er, aber da ich nächstes Jahr aus der Firma ausscheide, wurde entschieden, dass ich jetzt noch mal ein neues Gerät bekomme, was ich dann nächstes Jahr auch mitnehmen darf und unter dieser Voraussetzung fand ich es ebenfalls sinnvoll, am Ende ein möglich junges Gerät zu übernehmen und nicht eines, was schon drei Jahre alt ist.
Diese Technik-Gadgets leiden ja nach wie vor unter einer immens schnellen Veralterung, im letzten iOS-Update waren irgendwelche Features enthalten, für die mein bisheriges iPhone schon zu alt ist.
Das, was mir ganz eindeutig am allerallerbesten an dem neuen iPhone gefällt, ist der USB-C-Anschluss für das Ladekabel. Endlich!
Auch wenn es bedeutet, dass ich jetzt ungefähr 187 Kabel mit Lightning-Anschluss aussortieren kann, um die gleiche Anzahl an USB-C Kabeln nachzukaufen, so sind mir die USB-C Anschlüsse doch vor allem deshalb so viel angenehmer, weil sie allgemein gültig sind. Weil es endlich kein extra Kabel nur für Apple gibt, weil diese elitäre "wir haben unseren eigenen Anschluss" Haltung (die vor allem anfangs intensiv mit einem "und damit machen wir richtig viel Extra-Kohle" Wissen verknüpft war), weil das endlich alles vorbei ist und man ein ganz normales Kabel benutzen kann, an dem man 1001 verschiedene Technikdinge laden und anschließen kann, weil sich Apple also endlich einem one thing fits all Gedanken anschließt, genau deshalb war ich schon wirklich intensiv daran interessiert, so schnell wie möglich das neue iPhone selber zu benutzen.
Braucht jemand Lightning-Kabel?
Was das neue Gerät sonst noch an Verbesserungen und Neuheiten bereithält, habe ich noch nicht raus und mich ehrlich gesagt bisher auch gar nicht dafür interessiert, die Kamera soll (natürlich) mal wieder noch besser sein, aber ich bin in Punkto Fotos viel zu wenig anspruchsvoll als dass mich das ernsthaft interessieren würde. Ich bemerke die Unterschiede kaum und zu diesen echten Künstlerfotos, auf dem vor allem wenig zu sehen ist, habe ich keinen Zugang, dafür bin ich viel zu schlicht gestrickt.
Ich bin dafür jetzt schon mal sehr zufrieden, dass ich es innerhalb von wenigen Stunden geschafft habe, das neue Gerät zu fast 98% gebrauchsfertig einzurichten.
Alle Bank-Zugänge laufen wieder (okay, bis auf einen, da bekomme ich mal wieder Post nach Borkum, um den Zugang auf dem neuen Gerät freizuschalten), aber für alle anderen gibt es mittlerweile Alternativ-Lösungen, die eine sichere Neueinrichtung samt Freischaltung auch ohne Papierversand an nicht verifizierte Adressen ermöglichen, und die habe ich alle erfolgreich benutzt und alles wieder ans Laufen bekommen.
Genauso umständlich müssen sichere Messengerdienste und Krankenkassenzugänge freigeschaltet werden, auch hier fehlt mir noch einer, der erst Post nach Borkum schickt, aber das allermeiste ist inzwischen übertragen, eingerichtet und neu gestartet, darauf bin ich schon ein bisschen stolz.
Und außerdem hoffe ich jetzt, dass das neue iPhone für mindestens vier, besser für fünf Jahre hält und ich mit all dieser umständlichen Neueinrichterei erst mal nix mehr am Hut haben muss.
Jetzt muss ich aber noch um so Dinge wie Schutzfolie (schwarz, matt) und Schutzhülle mit Trageriemen kümmern, so ein komplett nackichtes Telefon fühlt sich schon sehr seltsam an
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Immer mehr Aufgaben kamen dazu und damit auch immer mehr Menschen, die zur Erledigung dieser Aufgaben eingestellt wurden.
Das gesamte Thema IT wurde bis letztes Jahr nebenbei vom Leiter Rechnungswesen mitbetreut, der seinerseits dafür eine externe Firma angeheuert hatte, in der jede Menge Fachleute arbeiteten, die sich um unsere IT-Themen kümmerten. Die externe Firma wurde zwischendurch mal gewechselt, es gab aber immer einen Ansprechpartner, der alle Probleme lösen konnte oder jemanden kannte, der die Probleme lösen konnte. Kleinere Probleme konnte der Leiter Rechnungswesen selber beheben, wenn es komplexer wurde, kam jemand von der fremden Firma. Grundsätzlich hatte ich immer das Gefühl, das alles gut funktioniert.
Im Mutterhaus gibt es eine sehr große IT-Abteilung, die für eine fünfstellige Menge an Mitarbeitern im Mutterhaus zuständig sind. Es ist klar, dass die IT in so einem großen Unternehmen ganz anders geregelt und betreut werden muss als in einem kleinen Miniunternehmen mit wenigen Mitarbeitern.
Je größer ein Unternehmen, desto komplexer wird die IT, es muss vielmehr automatisierte und vor allem verbotene Prozesse geben, weil ich nicht mehr für jeden Mitarbeiter einzeln eine individuelle Umgebung mit individuellen Nutzereinstellungen schaffen kann. Deshalb haben wir uns ganz bewusst nie an die IT im Mutterhaus angeschlossen, sondern haben uns lieber selber gekümmert. Wir konnten alles, bei uns funktionierte alles, und wir waren immer auf dem neuesten Stand der Technik.
Seit einem Jahr haben wir einen vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter als IT-Koordinator. Der arbeitet zwar auch noch mit externen Firmen zusammen, aber nicht mehr als Alltagsbetreuung, sondern nur noch als Ergänzung für Spezialthemen, die Alltagsthemen werden jetzt von unserem IT-Koordinator selber erledigt.
So viel Gezicke, wie die diversen IT-Geräte und Anwendungen im letzten Jahr produziert haben, so viel Theater gab es in den 10 Jahren davor nur insgesamt. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass wir halt immer mehr Mitarbeiter werden und damit auch die IT-Struktur immer komplexeren Anforderungen gerecht werden muss, oder ob ich ( bzw. in diesem Fall die gesamte Firma) einfach nur alt werden und mit der neuen Technik nicht mehr so intuitiv locker umgehen können wie früher mit neuer Technik, vielleicht liegt es aber auch daran, dass so ein IT-Koordinator ja auch etwas zu tun braucht und so hat er sich einfach Arbeit gesucht und gemacht, keine Ahnung weshalb, aber ich beginne eine immer größere Abneigung gegen unsere Firmen-IT zu entwickeln, weil sie immer mehr zu einem behindernden Umstand wird statt zu einer arbeitsunterstützenden Erleichterung.
Gestern haben wir eine neue Firewall bekommen.
Nach Aussage unseres IT-Koordinators war das eine Operation am offenen Herzen, aber es hat alles wunderbar funktioniert und er ist sehr zufrieden mit der Aktion.
Dummerweise funktioniert jetzt vieles nicht mehr.
Gestern funktionierte zunächst mal ganz viel nicht mehr, einiges davon ist inzwischen behoben und läuft wieder, es bleibt aber mühsam und hakelig und ich bin davon maßlos genervt.
Jedes Device muss neu eingerichtet werden, überall müssen die neuen Sicherheitszertifikate importiert und installiert werden, auf jedem Gerät funktioniert das anders, manchmal erst nach dem fünften Versuch, d.h. man macht fünfmal exakt dasselbe, viermal bekommt man eine Fehlermeldung, beim fünften Mal funktioniert es dann und man hat überhaupt keine Ahnung, wieso es plötzlich angenommen wird, denn man hat wirklich immer nur stur exakt das gleiche gemacht. Auch wenn ich diese seltsame Macke der modernen Technik kenne, weil mir das an anderen Stellen schon sehr häufig passierte, finde ich es unverändert ätzend.
So'ne Firewall soll ja verhindern, dass fremde Leute in unser Netzwerk eindringen und dort Schaden anrichten.
Die neue Firewall erhöht die Sicherheit schon dadurch, dass sie den Zugang zum Internet in vier von fünf Fällen einfach blockiert.
Unsere neue Firewall nimmt ihre Arbeit sehr ernst, Kommunikation übers Internet wird aber definitiv auch überbewertet.
Dafür bin ich das erste Mal sehr zufrieden, dass ich einen Handytarif mit nahezu unbeschränktem Downloadvolumen habe. Wenn ich nämlich das Firewall- geschützte Firmen-W-LAN abschalte, dann funktioniert wieder alles.
Jetzt muss ich nur noch lernen, mich nicht darüber aufzuregen
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Ich fand das ganz drollig und machte einen Screenshot, den ich aber zur Zeit noch nicht hochladen kann, der Server mag keine Fotos akzeptieren.
Ha, Nachtrag im Nachtrag: Ich kann es doch hochladen, nur nicht vom Handy, ich musste es erst vom Handy an den Rechner schicken und dann klappte es.
Voilà:

Das überrascht, aber vielleicht liegt es auch daran, dass noch nicht alle Funktionen für alle Endgeräte komplett fertig übersiedelt sind, oder es wurde übersehen, das sollte auf alle Fälle noch mal überprüft werden, vielleicht muss sich aber auch erst noch jemand finden, der dafür die Zuständigkeit übernimmt, dem könnte ich es dann melden, damit warte ich aber noch, will ja nicht gleich übereifrig sein, kann ja auch sein, dass mein Handy grade etwas überempfindlich ist.
Ich fürchte gleichzeitig, dass mich die Bezeichnung des Umzug als Übersiedlung zu übertriebenen Übersprungsformulierungen gereizt hat.
Insgesamt bin ich aber sehr froh, dass es offensichtlich hier ohne größere Umstellungen einfach so weitergeht, es haben sich ja verschiedene Menschen verabschiedet und sich ein eigenes Blog programmieren lassen, damit fremdel ich noch sehr, irgendwie fühlt sich das für mich falsch und treulos an.
Ich bin seit 2005 hier bei blogger.de, ich möchte hier nicht weg, hier kenne ich alle Knöpfe und alle Bedienelemente und ich habe so absolut gar keine Lust, mich an etwas anderes gewöhnen zu müssen.
Deshalb von mir nur ein sehr erleichtertes und dickes
Danke Antville, und wenn ich etwas tun kann, um Euch zu unterstützen, dann gebt Bescheid, ich bin einfach nur froh, dass es läuft wie es läuft
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Wir schliefen aus und lasen uns dann ausführlich durch allerlei liegengebliebene Texte, es gab Kaffee und frisch gepressten Orangensaft (beides von K produziert, wie immer) und als ich schließlich aufstand und rausguckte, war von draußen nichts zu sehen, denn es war stocknebelig. Sehr interessantes Wetter.
Nach dem Duschen mit Haarewaschen machte ich den Computer an, kümmerte mich um liegengebliebenen Bürokram und seufzte schwer. Das macht alles keinen Spaß mehr.
Aber hilft ja nix, die Dinge, die getan werden müssen, müssen irgendwie erledigt werden und wenn neu eingestellte Hoffnungsträger nach drei Monaten schon wieder entnervt aufgeben, dann muss man eben tief Luft holen, sich einmal schütteln und dann die gesamte Strategie noch mal überdenken und von vorne anfangen.
Zwischendurch schaute ich mal in meine Excel-Tabelle, wie viele Tage es noch sind und kam plötzlich auf die Idee, dass es genau für diese Info doch bestimmt auch eine App gibt. Grundsätzlich gibt es sicherlich viele Situationen, in denen Menschen Tage zählen, wie lange noch bis
zum Urlaub
zur Geburt
zur Volljährigkeit
zum Ende der Ausbildung
zum Jubiläum
ach, die Möglichkeiten sind vielfältig und selbstverständlich gibt es deshalb dafür ein großes Angebot an passenden Apps, die alle genau das gleiche bieten: Sie zählen die Tage bis zu einem konkreten Datum als Countdown runter.
Warum ich erst heute auf die Idee kam, mir so eine App runterzuladen und als Widget auf meinem Handy zu installieren, wundert mich selber, aber es fiel mir halt jetzt erst ein, weil ich wahrscheinlich längst derart Excel-fixiert bin, dass ich mir außerhalb dieses Formats gar keine andere Lösung vorstellen kann.
Aber ab sofort sehe ich die Restzeit täglich vorne auf meinem Handy:
Als ich den Beginn meiner bürofreien Zeit in die App eingab, fiel mir außerdem noch auf, dass dieser Tag auf einen Montag fällt, was bedeutet, dass ich sofort noch mal zwei Tage abziehen kann, wenn ich stattdessen einfach den letzten Arbeitstag eingebe. Ich war sehr begeistert von dieser Entdeckung.
Am Nachmittag installierten wir den Staubsaugerroboter, den wir vor fast zwei Jahren gekauft haben und um den sich K regelmäßig sorgte, wenn er in dem etwas unübersichtlich strukturierten Haus in Greven durch die Gegend fuhr und sich dabei ständig in Gefahr brachte.
Deshalb haben wir ihn jetzt mit nach Borkum genommen, hier kann er künftig ohne störende Kabel, Abwärtstreppen und Teppichfransen in aller Ausgiebigkeit den neuen Boden in der Wohnküche saugen.
K schaute ihm bei seinem ersten Einsatz mit der bekannten väterlichen Rührung zu und meinte, man könne richtig sehen, wie viel besser es ihm in diesem Raum gehe, so viel Auslauf hätte er noch nie gehabt und er sei sicher, dass Robbie jetzt rundum zufrieden ist.
Es fehlte nur noch, dass er darauf anstoßen wollte, es scheiterte am fehlenden, gekühlten Prosecco.
Anschließend machten wir eine größere Radtour, der Nebel hatte sich verzogen und es war perfektes Wetter zum Fahrradfahren. Zwar immer noch etwas diesig, aber bei 19°C und fast spiegelglattem Meer machte es viel Spaß, am Wasser lang zu fahren.

Am Nachmittag meldete J einen erfolgreich abgeschlossenen Umzug. In Berlin ist alles raus, in Hamburg alles drin, dort muss er jetzt nur noch ein paar Möbel kaufen, damit er seine Sachen auch einräumen kann, aber dann kann es losgehen, mit dem ersten richtigen Erwachsenenwohnen.
Damit ist auch das letzte Kind kein Student mehr
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