Als ich realisierte, dass heute erst Dienstag ist und dass es mir in zwei Tagen gelungen ist, die Energie für eine komplette Woche zu verballern, bekam ich einen Verzweiflungsgähnanfall, mehr fiel mir zu dieser bedrückenden Erkenntnis dann nicht mehr ein.
Ich verabschiede mich deshalb jetzt auf direktem Weg ins Bett, wenn viel Schlaf nicht reicht, vielleicht klappt es ja dann mit sehr viel Schlaf
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Dass die Tage schon seit neun Tagen wieder kürzer werden habe ich auch irgendwie verdrängt, wahrscheinlich gefalle ich mir zu sehr in meiner Rolle als die Tage herunterzählende, angehende Privatissima, wenn das insgesamt dann doch wieder so schnell geht, dann kann ich die letzten Monate ja gar nicht mehr richtig genießen.
Dabei habe ich grade eine neue Halbzeit entdeckt, ich muss jetzt insgesamt noch sechs Wochen arbeiten und habe währenddessen auch noch genau sechs Wochen Urlaub. Es geht nun wirklich sehr zügig alles dem Ende zu.
Heute waren wir in Leer und haben den Vater besucht. Er schrieb, sein Taschengeld sei alle und er bräuchte Nachschub und weil der ursprüngliche Plan, heute auf dem Rückflug in Leer einen Zwischenstopp einzulegen, wegen der Flugverschiebung nicht mehr ausgeführt werden konnte, fuhren wir halt heute mit dem Auto.
Im Ergebnis kann ich nur mal wieder festhalten, dass ich auf keinen Fall je so alt werden möchte und schon gar nicht möchte ich je so enden. Der Vater scheint aber ganz zufrieden zu sein, insoweit gibt es hier keinen Grund, ihn zu bedauern.
Als wir wieder zu Hause waren, gab es Nudeln mit rotem Pesto, das hatte ich heute Vormittag selber gemacht, weil sowohl die Paprika als auch das Basilikum dringend verbraucht werden musste.
Natürlich ist jetzt immer noch eine große Schüssel Pesto übrig und ich habe mal wieder entdeckt, wie sehr ich mich für dieses Pesto begeistern kann, vor lauter Pestoverfressenheit musste ich nämlich außerdem noch fast ein halbes Baguette mit Pesto essen.
Auf Arte kam heute Abend "Ein Fisch namens Wanda" und ich habe den Film ich weiß nicht zum wievielten Mal, aber immer noch mit derselben Begeisterung wie beim ersten Mal geschaut. Ich liebe Jamie Lee Curtis
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Geplant war der Rückflug eigentlich erst für morgen, aber dann entwickelte sich das Wetter so seltsam, dass wir vorsichtshalber doch heute Abend schon wieder zurückgeflogen sind, zu ungewiss die Aussichten für morgen.
Auf dem Hinflug hatten wir phantastisches Wetter, deshalb gibt es heute vor allem Fotos

Insel im Anflug, Gesamtansicht

Hafen

Seehundpinkelbecken

Nordstrand

Südstrand
Auf dem Rückflug zogen sich die Wolken bedenklich zusammen, wir kamen aber grade noch heil und trocken zurück
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Eigentlich hätte es jetzt mit Schwung weiter gehen müssen, es galt eine Menge Kram zusammenzusuchen und einzupacken. Ich hatte noch gar nichts weiter vorbereitet für den Transfer, außer dass sich im "Borkumkeller" das Zeug stapelte, was ich in den letzten vier Wochen zusammengetragen hatte, um es nach Borkum mitzunehmen. Das musste noch vernünftig zusammengepackt werden, außerdem war der Kühlschrankinhalt zu kontrollieren, um zu entscheiden, was in die Kühltasche zum Mitnehmen geräumt werden muss. Und ich wollte natürlich wenigstens eine Grundordnung und -reinheit hier im Haus herstellen, weil ich das Haus ungern in diesem akut bewohnten Zustand für mehrere Tage hinterlasse. Es war also noch einiges zu tun, bevor wir losfliegen konnten.
Weil aber K lesend auf dem Bett lag, legte ich mich daneben und wir stellten gemeinsam fest, dass wir alle beide so k.o. sind, dass unsere Lust, sich heute noch mal auf den Weg nach Borkum zu machen, stark gegen Null ging.
Seit dem ist nicht mehr viel passiert. Ich habe noch den Kühlschrank kontrolliert auf alles, was weg muss und eine AWWM-Mahlzeit hergestellt, jetzt sind wir beide satt und liegen zufrieden und schlapp im Bett. Ungeflogen, und manchmal ist das dann so am besten
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Das Problem bei diesen Geräuschen ist, dass das Auto sie nicht immer macht, sondern nur ab und zu.
Als wir am Sonntag mit meinem Auto nach Münster fuhren, um den Stuhl abzuholen, hat K die Geräusche aber auch gehört und gesagt, ich solle den Wagen unbedingt in die Werkstatt bringen, um das dort abklären zu lassen.
Also habe ich am Montag die Werkstatt angerufen und gesagt, mein Auto macht komische Geräusche.
Jetzt habe ich das Glück, dass ich eine Werkstatt habe, wo der Werkstattleiter mich kennt (ich wechsel "meine" Werkstatt immer brav hinter ihm her, wo er arbeitet, dort wird mein Auto betreut), diesen Werkstattleiter rief ich also an und er nahm mich auch wirklich ernst, das Problem ist nur, wie beschreibt man "komische Geräusche"?
Wir vereinbarten deshalb, dass er mein Auto am Dienstag abholt und solange damit in der Gegend rumfährt, bis er die Geräusche auch gehört hat.
Er ließ das Auto also am Dienstagvormittag abholen, ich machte Home-Office und am Dienstagnachmittag fuhren wir nach Rheda zum Architekten. Als ich spät abends wieder zu Hause war, stand mein Auto vor der Tür und der Schlüssel lag im Briefkasten.
Heute rief mich der Werkstattleiter an und sagte, sie wären wirklich sehr, sehr lange mit dem Auto rumgefahren (was ich sofort glaube, denn als ich heute morgen einstieg, blinkte mich die Tanklampe an und zeigte eine Restreichweite weit unter meiner Komfortzone), aber es wären keine komischen Geräusche aufgetreten. Der Motor schnurrt ganz regelmäßig und das Getriebe arbeitet völlig fehlerfrei, sie hätten auch den Bordcomputer ausgelesen und einmal alle Einstellungen resettet, aber es hätte keine einzige Fehlermeldung oder Störung gegeben, auch lange zurück in der Vergangenheit nicht, aus seiner Sicht sei das Auto in einer Topform.
Nun denn, dann sei das so. Wir vereinbarten, dass ich das nächste Mal, wenn diese Geräusche auftreten, sofort mein Handy zücke und die Geräusche aufnehme, mehr könne er sonst grade nicht für mich tun.
Die Tankherausforderung habe ich übrigens auch gemeistert, obwohl ich heute morgen nicht als erstes zur nächstgelegenen Tankstelle gefahren bin, sondern mich todesmutig mit dem leeren Tank noch auf die Autobahn begeben habe, denn heute ist Mittwoch und es war perfektes Wetter, da wollte ich natürlich unbedingt auf den Flohmarkt und gleich neben dem Flohmarkt ist eine Tankstelle, die grundsätzlich mindestens 5 cent günstiger ist als alle anderen.
Ich fuhr also über die Autobahn bis in den Süden von Münster, als ich von der Autobahn abfuhr sagte die Restreichweite, ich komme noch 0 km weit, weshalb ich dann doch lieber erst linksrum Richtung Tankstelle abbog und nicht nach rechts Richtung Flohmarkt.
Getankt habe ich dann 54,5l, da mein Auto einen 55-Liter-Tank hat, war wohl wirklich nicht mehr viel Sprit drin. Aber ich habe für 6 cent günstiger getankt als in Greven, bei 54,5l sind das mehr als 3€ gespart, in Flohmarktpreisen sind das drei Jeanshosen, die ich anschließend dort auch sofort für das gesparte Geld kaufte.
Ab mittag war ich im Büro und dort war es heiß. Mehr gibt es darüber nicht zu sagen
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Zugegeben, kein brillianter Witz, aber irgendwie war mir heute danach, denn ich habe nur noch sechs Arbeitsmontage vor mir und das finde ich eine ungemein erfreuliche Aussicht.
Aktuell fehlt mir noch ein wenig die Fantasie, wie sich ein Leben ohne Montage anfühlen könnte, ich bin aber sehr zuversichtlich, dass sie mir nicht fehlen werden.
Heute war der siebtletzte Büromontag in meinem Leben und gleichzeitig der erste wirklich warme Tag in diesem Jahr. Die Kombination aus fast 29°C Innentemperatur und dem Wissen, dass noch eine ganze Woche vor mir liegt, in der es auch nicht kühler sein wird, das Zusammentreffen von zwei jeweils einzeln schon arg lästigen Umständen führte bei mir für einen großen Teil des Tages zu wirklich schlechter Laune.
Ich glaube allerdings, die Hitze fnde ich noch schlimmer als jede Art von Montag, Hitze ist etwas, mit dem ich mich in keiner Form auch nur ansatzweise arrangieren kann, Hitze treibt mich auf direktem Weg ohne Umweg sofort in eine tiefe Verzweiflung.
Wie schrecklich kann ein Leben sein, wenn man solche Temperaturen ertragen muss? Und jetzt sage mir keiner, dass es an vielen Stellen der Welt noch viel., viel heißer ist, erstens weiß ich das und zweitens bin ich da nicht und würde es da auch nie länger als bis zu meinem sofortigen akuten Freitod aushalten. Weil, ernsthaft, das ist doch keine menschenwürdige Existenz, wenn einem dauerhaft viel zu warm für alles ist!
Morgen mache ich jetzt auf alle Fälle erst mal Home-Office. Erstens ist es hier in meinem dunklen, nach Osten ausgerichteten Haus wunderbar kühl und zweitens geht mein Auto morgen in die Werkstatt, so dass es das allerklügste ist, ich bleibe einfach hier und genau darauf freue ich mich jetzt schon
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Aber wie auch immer, seit vier Jahren habe ich also diesen Hag Capisco 8106 als Bürostuhl vor meinem Schreibtisch auf Borkum und bin sehr damit zufrieden.
In Greven habe ich einen Swopper als Bürostuhl, mit dem ich grundsätzlich auch zufrieden bin, hier stört mich allerdings, dass er mangels Rollen relativ schwer zu verschieben ist und so kam ich auf die Idee, dass ich für Greven auch gerne einen Capisco-Stuhl haben möchte, natürlich nur zu einem einigermaßen bezahlbaren Preis im logistisch vertretbar erreichbaren Umfeld.
Seit über einem Jahr habe ich die Suche mit diesen Parametern bei eBay Kleinanzeigen gespeichert, zu dem von mir maximal akzeptierten Preis von unter 400 € wurde nur sehr wenig angeboten und Stühle mit zerfetztem Polster oder anderen Defekten will ich auch nicht.
Dann stand einer drin für 290 € in Borken, das ist ein sehr guter Preis in einer erreichbaren Lage, ich schrieb die Verkäuferin an, dass ich den Stuhl gerne abholen wolle, nur leider antwortete sie nicht.
Ich schrieb sie mehrfach an, alle Nachrichten wurden ignoriert, drei Wochen später war die Anzeige gelöscht.
Genau das gleich passierte mir noch mit zwei anderen Stühlen, alle wurden für unter 300 € angeboten, bei allen stand dabei, dass ein Versand möglich ist, was ich allerdings ziemlich idiotisch finde, denn so ein Stuhl kann nur als Sperrgutfracht versand werden und das ist umständlich und teuer, ich sagte deshalb jedem Anbieter, dass ich den Stuhl gerne abholen möchte - in keinem Fall bekam ich eine Antwort und alle Anzeigen waren dann irgendwann gelöscht.
Es mag natürlich sein, dass das alles Angebote für eine geplante eBay-Kleinanzeigen-Abzocke war, wahrscheinlich spekulierten die Verkäufer auf einen Idioten, der schon mal Geld überweist, weil das Angebot so günstig ist und ich war für sie uninteressant, denn wenn jemand einen Stuhl, den es in echt gar nicht gibt, abholen will und erst bei Abholung bezahlt, den kann man so schwer abzocken, deshalb wurden meine Anfragen einfach ignoriert, aber nervig ist es schon, wenn man hintereinanderweg nur an diese Betrüger gerät statt einmal einen echten Verkäufer zu erwischen.
Bis auf heute, denn heute habe ich endlich meinen gesuchten Stuhl gefunden, die Kommunikation funktioniert schnell und reibungslos, wir haben den Stuhl in Münster besichtigt, gekauft und mitgenommen. Per Saldo eine ungemein problemlose Logistik, wir sind mit dem Cabrio gefahren, weil wir da sicher waren, dass der Stuhl bestimmt reinpasst, das Wetter war ja auch passend für eine Fahrt mit geöffnetem Verdeck - und ich habe nun endlich meinen gewünschten Bürostuhl, diesmal in schwarz in einem guten Zustand und als Extra sogar mit Kopfstütze (ist gar nicht so überflüssig wie ich dachte, sondern erstaunlich bequem, wenn man sich zurücklehnt und denkt.)
Auf der Rückfahrt sagte K, dass ich dann ja schon meine Bloggeschichte für heute gefunden hätte, dabei hatte ich eigentlich von unserem Garten erzählen wollen, wo sich nach und nach immer mehr Teile im vergammelten shabby chic versammeln. Ich habe viel Spaß an dieser verwilderten Deko, aber vielleicht reicht statt Erzählung ja auch einfach nur ein Foto als Geschichte
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Ich habe mir ernsthaft überlegt, ob ich heute überhaupt aus dem Haus gehen sollte und ob die Fahrt von Greven nach Münster nicht ein völlig blödsinniges Harakiri-Unternehmen ist und jeder Bürger mit Sinn und Vernunft bei dieser Wetterlage zu Hause bleibt. Ich halte mich ja grundsätzlich nicht für ein ängstliches Weichei, aber diese massive Warnlage hat mich schon verunsichert.
Als ich dann aber heute morgen aufwachte und den lokalen Wetterbericht in Form von "mal selber aus dem Fenster schauen" bemühte, wäre ich mir mehr als weicheiig vorgekommen, wenn ich bei diesem sanften Sonnenschein zu Hause geblieben wäre. Einer wirklichen Gefahr, also zB einem Tornado, der mit eisigen Tennisbällen wirft, bin ich ja auch nur in den 20 Minuten zwischen Wohnhaus und Arbeitshaus ausgesetzt und zumindest für die Hinfahrt schien mir der selbst beurteilte Wetterbericht durchs Fenster für die nächsten 20 Minuten eine ausreichend stabile Wetterlage zu garantieren.
Ich kam also heil im Büro an und wartete dort natürlich minütlich auf den Weltuntergang.
Allein, es passierte nichts. Es passierte sogar sehr ausdrücklich gar nichts, noch nicht mal schlechtes Wetter in Form von normalem Regen oder so, es war einfach ein ganz stinknormaler Junidienstagvormittag ohne nennenswertes Wetter.
Gleichwohl schickte der DWD neue Warnwettervideos und Nina meldete sich auch mit einer Hochwasser-Unheilmeldung für den aktuellen Ort - nur das Wetter draußen vor der Tür, das wusste von nix.
Als ich am Abend zurückfuhr tröpfelte es etwas, das war aber auch alles. Es gab keine in irgendeiner Form bemerkenswerte Wolken- oder Wetterlage, auch der Wind war normal, es war weder windstill (Ruhe vor dem Sturm) noch warnte eine Böenwalze vor einem kurzfristig folgenden Unwetter, es war schlicht nichts Besonderes zu bemerken, dementsprechend heile und unbehelligt kam ich nach 20 Minuten in Greven an und fragte mich einmal mehr, wie lange das noch funktioniert, das mit der völlig durchgeknallten Warnerei auf allen Kanälen, die man dann auch noch ernst nehmen soll. Wie oft kann so ein normaler Wetteronkel eigentlich "Achtung, der Wolf kommt" rufen, bis auch der letzte nicht mehr hinhört?
Das spektakulärste am heutigen Wetter war also seine Unspektakularität, immerhin.
Als ich zuhause war, hatte ich Lust auf experimentelles Kochen, außerdem gab es eine angefangen Aubergine, eine angefangene Zucchini, ein angefangenes Paket Feta, eine große Packung Pilze und eine Menge bunte Paprika, die dringend wegmussten. Das ruft ganz offensichtlich nach irgendeinem mediterranen Gericht, Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten habe ich sowieso immer im Haus.
Als ich grade alles aus dem Kühlschrank geholt hatte, was man verarbeiten sollte, rief meine Freundin an und ich musste einhändig weiterkochen.
Zum Schnibbeln eher nur mindergut geeignet, immerhin hatte ich die Paprikaschoten schon geviertelt.
Ich beschloss also, die Paprika zu grillen, währenddessen kann ich ja entspannt telefonieren.
Als die Paprika nach ca. 25 Minuten nur noch schwarze Blasenhaut zeigte, war das Telefonat aber noch nicht beendet, ich holte die Paprika einhändig raus und ließ sie abkühlen.
Als ich schließlich fertig telefoniert hatte, war die Paprika abgekühlt, ich enthäutete sie, sammelte das Fruchtfleisch in einer separaten Schale, lernte, dass es sinnlos ist, Chilichoten mit grillen zu wollen und hatte anschließend gegrilltes Paprikafleisch, nur noch keine Idee, wie jetzt weiter.
Es stand aber ja noch ausreichend anderes Gemüse rum, das auf Verarbeitung wartete, ich schälte und hobelte also Zwiebeln und Knoblauch, schnitt Auberginen und Zucchini in kleine Stücke und putzte Pilze, warf alles in eine Pfanne und briet das Zeug scharf an.
Irgendwann dreht man auch die schärfste Anbratpfanne runter - und exakt an dem Punkt bin ich jetzt, ich habe nämlich weder eine Idee, wie es weitergeht noch habe ich überhaupt Hunger, um nachher irgendwas mit Gemüse essen zu wollen. Ich würde vielleicht irgendwas mit Chipsen essen, aber das ist grade die falsche Richtung.
Ich glaube, ich drehe die Pfanne jetzt ab und warte morgen auf Hunger und Rezepterleuchtung
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Ich habe zwei Steuererklärungen fertiggestellt und in meinem Stempelzimmer rumsortiert
Als ich vor 16 Jahren umgezogen bin, habe ich viele Unmengen an Stempeln von ihren Holzklötzchen abgerissen und die Gummis dann einfach unsortiert in Kisten geworfen. Ich ging davon aus, dass ich das in Ruhe sortieren kann, wenn ich mich in der neuen Wohnung erst mal eingerichtet hätte.
Jetzt, wo ich den nächsten Umzug plane, wird es Zeit, die Kisten aufzuräumen
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Sehr lange ausgeschlafen, dann noch länger im Bett rumgeschlunzt und gelesen, K brachte nicht nur Kaffee, sondern auch frisch gepressten Orangensaft ans Bett - ich hatte endlich wieder daran gedacht, neue Orangen zu kaufen.
Am frühen Nachmittag ein Ausflug zu einem Flohmarkt in Münster, als wir ankamen, packten die meisten Händler aber schon wieder ein, der Gesamtdurchgang war damit in weniger als einer Viertelstunde erledigt, aber immerhin bin ich offiziell vor der Tür gewesen.
Nach der Rückkehr beschlossen, das Abendessen vorzuziehen - es gab Kalbsmedaillons (von der Grillplatte, wie immer hervorragend) und Gemüsepfanne mit Gnocchi und Sauce Bearnaise, wir waren beide sehr zufrieden mit diesem Sonntagsessen.
Anschließend sind wir gemeinsam noch mal ausführlich die Raumbücher für Rheda durchgegangen, K hatte eine sehr gute Idee für die Decke in der Deele (Holzverkleidung mit Balken) und ich habe meinen ökoskeptischen Westfalenmann immerhin so weit von der Fußbodenheizung von WEM überzeugen können, dass er bereit ist, sich näher mit diesem System zu befassen und es mit dem Architekten und dem Installateuer ohne Pauschalablehnung zu besprechen.
Ich habe ja eine sehr hohe Affinität für alte Baumaterialien, so habe ich schon durchgesetzt, dass das gesamte Haus einen Lehmputz bekommt - und keine elektrische Lüftung. Außer im Keller - da haben wir komplett auf Fenster verzichtet und belüften dort elektrisch, aber wenn es keine Kellerfenster gibt, kann auch kein Wasser durch die (fehlenden) Fenster in den Keller laufen.
Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass das Raumklima in einem Haus mit Lehmputz entschieden angenehmer ist als in einem klassischen Neubau mit Kalk- oder Gipsputzwänden und dauerhaft sirrender Lüftung. Ich brauche zudem schon deshalb keine Lüftungsanlage im oberirdischen Teil, weil ich durchaus in der Lage bin, mechanisch zu lüften, dort gibt es schließlich Fenster.
Wenn wir unter den Holzdielen im 1. OG jetzt auch noch auf den Schwimmestrich verzichten und eine Fußbodenheizung im Trockenbau einbauen, dann haben wir auch die typische Federung eines Holzbodens erhalten, ein Umstand, der das Haus sofort wieder ein Stück angenehmer macht. (Wie heißt eigentlich Haptik an den Füßen? Ich meine, die Unterschiede, die man beim Drauflaufen fühlt?)
Die überarbeiteten Raumbücher habe ich dann dem Architekten geschickt, damit er die geänderten Materialien gleich in den anstehenden Ausschreibungen berücksichtigt. Außerdem mag ich es, wenn wir immer wieder von allen beteiligten Planern und Handwerkern für diese Raumbücher gelobt werden, auch wenn ich mir gar nicht vorstellen kann, wie man in einem Individualbau mit Einzelgewerken sonst die Übersicht behalten könnte.
Anschließend habe ich mich dann noch mit einigen Steuererklärungsarbeiten beschäftigt, manche Dinge muss man so lange von rechts nach links und wieder von links nach rechts schieben, bis es plötzlich "klick" macht, und man genau die richtige Darstellungsvariante gefunden hat
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