Eigentlich ist das eine Konferenz nur für institutionelle Investoren und seit dem ich nur noch Privatinvestor bin, gehöre ich da ganz klar nicht mehr hin. Aber wenn man einmal auf der Teilnehmerliste steht (und ich habe letztes Jahr schon gesagt, dass ich mich über eine Einladung für dieses Jahr sehr freuen würde), wenn man also einmal gelistet ist, dann kann man sich auch nach dem Ausscheiden aus dem beruflichen Umfeld noch weiter dort einschmuggeln.
K habe ich gleich mit eingeschmuggelt, wir hatten deshalb gemeinsam zwei wirklich interessante Tage.
Neben deutschen Finanzgrößen wie Axel Weber oder Veronika Grimm waren auch einige internationale Stars als Redner dort, ich fand es sehr interessant, die verschiedenen Sichtweisen aus den unterschiedlichsten Perspektiven so direkt nebeneinander vorgetragen zu bekommen.
Geschwänzt haben wir den Galaabend, weil wir nicht mehr Netzwerken müssen (bester Vorteil überhaupt am Privatierdasein).
Da wir im Hotel von einem einfachen Doppelzimmer auf eine echte Suite upgegradet worden waren, haben wir stattdessen den Abend höchstzufrieden in der Suite auf dem Sofa vorm Fernseher verbracht, die passende Getränkebegleitung hatte ich vorher aus der Konferenzverpflegung mitgehen lassen und aufs Zimmer geschmuggelt. Ein Paket mit Nüssen und Salzstangen hatte ich in weiser Voraussicht von zu Hause mitgenommen.
Die Hotelbetten waren grundsätzlich gut und groß, aber gelernt habe ich, dass ich auf keinen Fall eine zweigeteilte Matratze mit Ritze haben möchte, wenn wir für Rheda ein neues Bett kaufen. Wie lästig ist denn bitteschön so eine Ritze?
Und eine zweigeteilte Bettdecke will ich auch nicht. Jetzt haben wir eine 2m x 2,20m große Bettdecke und das ist perfekt. Wie sind beide sehr zufrieden damit. In dem Hotelbett hatte jeder eine Bettdecke von 1,35m x 2m, in Summe also mehr Decke, aber irgend ein Körperteil guckte bei mir ständig raus und es war ungemütlich und zog oder war zu warm oder zu kalt oder zu einsam, kurzum, ich möchte bitte immer nur ein Bett mit einer Matratze und einer Zudecke, alles davon einfach nur groß genug.
Auf dem Rückweg haben wir in Eschborn in einem Gewerbepark einen Zwischenstopp eingelegt, da gibt es nicht nur Lidl und Aldi und einen Riesenmarkt namens Globus, sondern auch einen Tesla-Supercharger und um nach Hause zu kommen, musste das Auto erstmal geladen werden.
Praktischerweise kann man während das Auto lädt sehr bequem einkaufen gehen, wir gingen zunächst zu Lidl, weil ich da weiß, was es gibt, was ich davon mag und was ich haben möchte. Als die wichtigen Einkäufe erledigt waren, war das Auto immer noch mit Laden beschäftigt, also schlug ich vor, dass wir zu Globus gehen, das kenne ich nicht und dann bin ich immer extra neugierig.
Globus ist ein Riesensupermarkt, wo es nicht nur alles gibt, sondern alles auch in mindestens 17 Ausführungen, deshalb ist der Markt auch so gigantisch groß.
Für mich aber auch gigantisch überflüssig, denn ich kann von allem ja immer nur eines gebrauchen, die anderen 16 Varianten sind für mich also nutzlos. Warum brauche ich ein Regal, wo es 17 (oder mehr) verschiedene Sorten von Leberwurst gibt? Ich weiß, welche ich mag, von mir aus kann der Laden noch Auswahl im Stil von "grob/fein/mit Zutaten" anbieten, aber dann ist es auch gut, mehr braucht es aus meiner Sicht nicht. Die zusätzlichen 16 Varianten machen das Einkaufen nur umständlich und anstrengend.
Ich bin deshalb sehr zufrieden mit dem Angebot von Lidl, alles, was es dort nicht gibt, kaufe ich dann einmal im Monat in so einem Superriesenladen - aber öfter hätte ich keine Lust, da durch die Gänge zu irren
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Wenn man irgendwo einzieht, dauert es oft Monate, wenn nicht Jahre, bis man die letzten Kisten ausgepackt hat, dementsprechend normal finde ich es, wenn ich mit dem Kisteneinpacken auch schon jetzt anfange und die fertig gepackten Kisten dann noch ein paar Monate lagere.
Einziges Problem: Wenn man irgendwo einzieht ist der Keller am Anfang üblicherweise leer, man kann also problemlos seine Kisten dort reinstellen, um sie dann irgendwann auszupacken.
Beim Auszug ist der Keller dagegen noch rappelvoll und ich musste erst mal etwas räumen, bis ich eine Stelle fand, wo man die gepackten Kisten lagern kann.
Aber nun stehen da zwei fertig gepackte Kisten voll mit Kochbüchern. Jede Kiste ist so schwer, dass K sie grade eben noch tragen konnte, aber ich habe in der aktuellen Wohnsituation keinen regulären Platz, wo ich diese Bücher unterbringen könnte, außer in einem meterhohen Stapel in einer Ecke des Wohnzimmers, der mir heute spontan derart auf die Nerven ging, dass ich etwas dagegen unternahm. Immerhin werden wir noch rund ein halbes Jahr hier ganz normal wohnen, und außerdem gilt: Was schon gepackt ist, ist erledigt. Mir wird allerdings etwas flau, wenn ich mir überlege, wie viele Bücher es sonst noch in diesem Haushalt gibt, das wird noch ein ganz eigenes Thema, die alle umzuziehen.
Vorgenommen habe ich mir, jeden Tag mindestens eine Stelle im Haus durchzusortieren, sauber zu machen und aufzuräumen.
Gestern haben wir die Kugelschreiber durchsortiert, jeden ausprobiert und nur noch die, die gut schreiben, behalten, alle anderen wurden ausrangiert. Das waren erstaunlich viele, zwei 1l Eiscremeboxen voller Kugelschreiber flogen raus. Ich werde die Flohmarktkochbuchfrau fragen, ob sie die auch haben möchte.
Trotzdem blieben immer noch zwei andere Schalen voller Kugelschreiber übrig, wir müssen dringend etwas gegen die fortwährende Vermehrung dieser Kugelschreiberinvasion unternehmen. Vielleicht hilft es ja schon, wenn man keinem Bürojob mehr nachgeht, dann bekommt man auch
Heute habe ich die Kochbuchecke aufgeräumt und die Batterievorräte überprüft und geordnet.
Gefunden haben wir dabei eine uralte Laptopbatterie (von einem Mac, das schränkt den Kreis derjenigen, die sie hier hinterlassen haben, ein), die sich schon wölbte. Ich bin sehr froh, dass wir die gefunden haben, bevor sie explodierte, jetzt ist sie aus dem Haus geschafft und alle anderen leeren Batterien wurden auch gleich entsorgt.
Morgen fahren wir schon morgens sehr früh nach Frankfurt, wo wir bis übermorgen an einer Finanzmarktkonferenz teilnehmen. Das Teilnahmeticket habe ich mir noch über meine ehemalige Tätigkeit erschlichen, weil ich genau diese Konferenz in den letzten Jahren immer sehr, sehr interessant fand. Da die alte Firma es nicht bezahlt, sondern es ein Gästeticket auf Kosten des Veranstalters ist, hatte ich auch wenig schlechtes Gewissen, mich um eine Einladung zu bemühen
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Als späte Eule bin ich grundsätzlich zwar für die Sommerzeit, aber wenn man nur mit der Winterzeit eine Ganzjahreszeit darstellen kann, dann von mir aus, Hauptsache, diese völlig schwachsinnige Zeitverschiebung zweimal im Jahr hört endlich auf. Ich hasse, hasse, hasse es.
Das liegt vor allem auch daran, dass ich Uhrenfan bin und durch diese Zeitumstellungen zweimal jährlich insgesamt rund 50 Uhren verstellen muss (Greven und Borkum zusammen), es sind nur zwei Funkuhren dabei, der Rest muss manuell verdreht werden. Das ist lästig, weil so ungemein überflüssig und macht deshalb gewaltig schlechte Laune.
Vor allem gelingt es mir nie, in einem Hausdurchgang alle Uhren zu erwischen, als ich heute verkündete, dass ich fertig bin, hatte ich die Küche komplett vergessen, dort hängen drei Uhren. Jetzt, wo ich das schriebe, fällt mir ein, dass Herd und Mikrowelle ja auch eine Uhr haben, die müssen natürlich auch noch umgestellt werden, manno.
Früher waren es noch viel mehr Uhren, die umgestellt werden mussten, denn ich besitze nicht nur 50 Wanduhren, sondern mindestens auch so viele Armbanduhren. Das Einstellen dieser Uhren hat sich dadurch erübrigt, dass ich seit vier Jahren eine Smartwatch trage. All die vielen, teils wirklich wunderschönen Armbanduhren liegen nun einsam und unbeachtet in einer Schublade, aber was soll ich machen, so eine Smartwatch ist einfach praktisch und vor allem sehr bequem, ich möchte sie nicht mehr missen.
Die Hauptaufgabe meiner Smartwatch besteht darin, mein Handy zu finden. Es gibt nämlich einen Knopf an der Uhr, der lässt mein Handy klingeln und die Uhr selber zeigt mir an, wie weit weg es ist, so eine Art Heiß-und-Kalt-Spiel, das ich täglich mehrfach spiele, weil ich mein Handy ständig irgendwo hinlege und dann nicht mehr weiß wo.
Die zweite, wichtige Aufgabe ist das Bezahlen, ich bezahle fast alles mit der Uhr und das ist deutlich bequemer als mit dem Handy, weil ich die Uhr immer zahlbereit am Handgelenk habe, das Handy müsste ich dagegen erst mühsam aus der Handtasche kramen.
Gekauft habe ich mir die Uhr während Corona, weil die Uhr kein FaceID zum Entsperren braucht und ich deshalb auch mit Maske ohne Umstände problemlos damit bezahlen konnte. Das Handy dagegen hat mich mit Maske nicht erkannt und verlangte eine Pin, die aber, je nach Qualität der verwendeten Handschuhe, nur sehr umständlich eingegeben werden konnte, kurz, ich habe mich so über die durch Corona induzierten Probleme beim Bezahlen mit dem Handy aufgeregt, dass ich mir trotz meines bis dahin laut geäußerten Widerstands (so ein unnützes Teil, so teuer, braucht kein Mensch, was soll der Blödsinn etc. etc. pp) so eine Smartwatch zulegte - und sie seitdem nur für eine Stunde täglich zum Laden ablege.
Eine dritte und sehr wichtige Funktion der Uhr ist nämlich auch, dass ich nicht mehr auf mein Handy achten muss (deshalb ist es jetzt ja auch ständig weg, was aber nicht schlimm ist, ich kann es ja anklingeln.)
Wenn ich angerufen werde, kann ich das Gespräch im Notfall auch an der Uhr annehmen, auf alle Fälle bekomme ich von der Uhr ein Signal (sie vibriert leicht und ruckelt an meinem Handgelenk), wenn mich jemand anruft.
Das gleiche gilt für Nachrichten, die ich sogar sofort auf der Uhr lesen und beantworten kann, wenn ich will (zumindest die, die ich dafür freigeschaltet habe), so dass ich keinerlei Bedarf mehr habe, regelmäßig mein Handy zu checken oder es ganz dicht bei mir zu führen. Ich finde das höchst komfortabel und möchte meine Uhr nicht mehr missen.
Praktisch finde ich auch, dass sie auf Sprachbefehle reagiert, ich erstelle mir häufiger mal einen Timer durch Zuruf und wenn der abgelaufen ist, ruckelt es an meinem Handgelenk. Ich kann also problemlos das Zimmer verlassen und im Haus umherwandern, ich kann den Timer nicht verpassen. Im Unterschied zu dem Küchentimer überm Herd, den ich natürlich nicht mehr höre, wenn ich grade im Keller rumkrame.
Das, was mich sozusagen gar nicht oder auf alle Fälle nur sehr untergeordnet interessiert, sind meine Trainingsdaten. Die Uhr zählt natürlich meine täglichen Schritte etc., mir ist das aber völlig wurscht und ich schaue sie mir so gut wie nie an. Ich laufe so viel, wie ich eben laufe, um mich während des Tages durch meinen Alltag zu bewegen, aber sinnloses Laufen, nur um Schritte zu generieren, das käme mir wirklich nie in den Sinn. Seitdem ich denken kann, lehne ich Sport nur um des Sportes willen auf das Schärfste ab. Hätte der liebe Gott gewollt, dass ich laufe, hätte er mich als Pferd gemacht.
Ich trage die Uhr auch nachts und kann dann theoretisch am nächsten Morgen nachschauen, wie gut ich geschlafen habe. Praktisch mache ich das aber nur sehr selten, ich schlafe einfach immer gut, was soll ich da groß hinterherrecherchieren?
Ich weiß ja nicht, wie andere Menschen ihre Smartwatch benutzen, aber die Features, für die diese Uhren am meisten beworben wurden, die nutze ich überhaupt nicht, dagegen sind mir die Möglichkeiten, für die ich die Uhr gezielt brauche, so wichtig, dass ich nicht mehr darauf verzichten möchte.
Und eine weitere, praktische Eigenschaft hat sie natürlich auch noch: Sie stellt sich selbständig auf die grade geltende Zeit ein und sie geht immer genau, damit war diese Uhr heute meine Referenzuhr, als ich durchs Haus lief, um all die anderen Uhren manuell vorzudrehen
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Wir standen spät, aber immer noch früh genug auf, damit sich ein Flohmarktbesuch noch lohnt.
Mir war das heute vor allem wegen der Flohmarkt-Reverse-Aktion wichtig. Ich hatte knapp hundert weitere CDs eingelesen und wollte sie nun auch loswerden, außerdem standen hier noch diverse CD-Regale, die ebenfalls verschwinden sollten. Ein Samstag mit gutem Wetter war also fest verplant für dieses Vorhaben.
Und, wie gesagt, alles funktionierte genau wie geplant, die Kochbuchfrau freute sich über die CDs samt Regalen, ich freute mich, das Zeug so sinnvoll loszuwerden.
Gekauft habe ich selber heute kaum etwas, es wird auch immer komplizierter, noch etwas zu finden, was mich zum Kaufen reizt, der Aussortiermodus ist schon sehr dominant und wehrt Neuzugänge immer erfolgreicher hartnäckig ab.
Anschließend fuhren wir noch mal auf die Baumesse, weil ich gestern nicht alles ausführlich angeguckt hatte, aber wirklich etwas verpasst hätte ich nicht, wenn wir uns den zweiten Besuch geschenkt hätten, denn im Grunde ist es nachher immer wieder das Gleiche. Aber egal, bin ich heute nach dem Flohmarkt eben mal nicht im Mediamarkt, sondern auf der Baumesse auf Toilette gegangen, das war nämlich auch ein Grund, weshalb wir nicht direkt in den nächsten Einkaufsladen gefahren sind, bei Lidl haben sie keine Besuchertoiletten.
Selbstverständlich erledigten wir am Nachmittag dann auch noch die Samstagseinkäufe, alles so, wie es sich gehört. Jetzt sind die Vorräte wieder aufgefüllt, zum Abendessen gab es Ratatouille und Rösti.

Am Abend telefonierte ich mit J, der sich freute, dass die Wahrscheinlichkeit, dass demnächst eine kleine Dalmatinerdame bei uns einzieht, schon recht hoch ist und wir unterhielten uns über einen passenden Namen.
J hatte mir ja schon vor Jahren vorgeschlagen, eine Hündin auf alle Fälle "Herrmann" zu nennen, das wäre gendertechnisch so etwas wie ein Salto Mortale und passte deshalb sehr gut zu mir, der es bis heute nicht gelingt, diesen verbalen Emanzipationszirkus ernst zu nehmen.
Andererseits ist es für einen Hund einfacher seinen Namen zu verstehen, wenn der mit einem Knall- oder Explosivlaut beginnt, also mit P oder K oder so etwas. Herrmann mag gendertechnisch perfekt sein, hundetechnisch ist er aber relativ schlecht zu verstehen.
Es wird also wahrscheinlich wieder auf eine Kombination aus Vor- und Zunamen rauslaufen, die Neufundländerin hieß seinerzeit Frau Cleo Patra, für die Dalmatinerin könnte ich mir deshalb einen Namen wie Frau Doktor Herrmann Pixel vorstellen, da ist dann alles drin, was so ein Hund als Name braucht
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Was hat die Telekom für eine Zielgruppe? Muss ich mir Sorgen machen?
Am Nachmittag fuhren wir nach Münster, da ist grade Baumesse und K wollte mit Viessmann reden, weil der Installateur uns eine Wärmepumpe von Viessmann empfohlen hat, aber K hat noch Fragen und hoffte, von den Experten des Herstellers eine passende Antwort zu bekommen. Hätte klappen können, wenn Viessmann einen Messestand gehabt hätte. Hatten sie aber nicht, es war nur Buderus da, die wollte K aber nicht fragen.
Ich habe an einem Stand erfolgreich ein Maßstabslineal als Werbegeschenk ergattert, das hat mich sehr gefreut,
das wollte ich schon lange haben.
Sonst gab es kaum etwas Neues.
Anschließend fuhren wir nach Paderborn, da war heute Funk-Refresher-Kurs im Airporthotel. Das war interessant und kurzweilig. Am lustigsten fand ich aber das Schild vor den Toiletten, da hatten sie nämlich allerlei Klopapiersorten ausgestellt
Auf den Toiletten selber gab es zum Glück aber ganz normale Papierrollen
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Deshalb tippe ich dann stand by wieder einen "normalen" Alltagsblogpost, weil mir das Beenden des angefangenen Textes als zu kompliziert erscheint, und so wächst die Sammlung angefangener Texte immer weiter und ich überlege, ob es nicht auch irgendeine kreative Basteltechnik gibt, wie man vier viertelfertige Texte zu einem Gesamttext zusammenfügt, für heute gibt es aber lieber erstmal noch einen kurzen Tagesbericht.
Meinen Physiotermin heute habe ich an K abgetreten, der seit ein paar Tagen starke Rückenschmerzen hat. Als Gegenleistung musste ich mich beim Aufstehen nicht ganz so doll beeilen.
Als K um 10.20h wieder da war, war ich dann aber auch fertig und abfahrtsbereit, denn wir hatten uns um 13h bei einer Dalmatinerzüchterin in Enger für ein erstes gegenseitiges Kennenlernen angekündigt, vorher wollte K aber noch ein Auto kaufen und ich wollte Js Auto, das seit einer Woche bei mir vor der Tür steht, nach Bielefeld bringen, um es dort vor Js Tür abzustellen.
Logistisch passte das alles gut hintereinander und funktionierte auch exakt wie geplant.
Beim Autohändler habe ich heute den Kaufvertrag für einen Multivan unterschrieben, Lieferdatum: November.
Grundsätzlich hatte ich ja immer gesagt, dass ich ein großes Auto für den Umzug haben möchte, um selber bei jeder Fahrt auch immer schon Dinge transportieren zu können, dafür wird das Auto aber hoffentlich!! zu spät ausgeliefert. Trotzdem finde ich es eine gute Sache, so einen Multivan zu kaufen, denn auch als normales Reiseauto ist er unschlagbar komfortabel. Und für den Umzug wollte ich ja sowieso ein altes, runtergeranztes Auto haben, bei dem es kein Problem ist, wenn ich es durch ungeschicktes Be- oder Entladen andengel oder verkratze.
Anschließend fuhren wir zu Js Wohnung, ich stellte seinen Fiesta ab und warf den Schlüssel in seinen Briefkasten, dann stieg ich um in Ks Auto und wir fuhren weiter zu unserem Hundetreffen.
Dort lernten wir eine Züchterin und ihre Hunde kennen, die mich total begeisterte. Genau so einen Hund möchte ich auch, selten hatte ich so viele positive Übereinstimmungspunkte mit einem Hundehalter.
Da das wichtigste bei einem Hund die Erziehung ist, finde ich es ungemein wichtig, dass ein Hund, der künftig mit mir klarkommen muss, schon direkt nach seiner Geburt eine ähnliche Grundhaltung in der Züchterfamilie kennenlernt und eine Mutter hat, die auch genau auf diese Grundhaltung geprägt ist. Von dieser Züchterin würde ich deshalb sehr, sehr gerne einen Welpen kaufen, leider hat sie bereits jetzt mehr Interessenten für den nächsten Wurf als es Welpen geben wird, aber nun, wir werden sehen.
Anschließend fuhren wir zu zwei Baufirmen in Bielefeld und ließen uns ausführlich über Lehmputz, Trockenestrich und Dielenboden aufklären und beraten, das waren sehr nützliche Termine.
Zum Abendessen gab es Hähnchenschenkel, die ich gestern schon in Marinade eingelegt hatte und den letzten Rest vom Kartoffelsalat. Insgesamt ein recht voller Tag, aber auch sehr erfolgreich
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Um als Hausfrau nicht völlig arbeitslos zu sein, habe ich ein wenig saubergemacht. Eigentlich wollte ich nur mal kurz staubsaugen, dabei kam ich an den Blumen vorbei, die Wasser brauchten, der Zitronenbaum ist aber wuchstechnisch derart eskaliert, dass er nicht mehr vernünftig gegossen erden kann, und außerdem wollte ich ihn schon lange mal hochbinden, dafür brauchte ich als erstes mal einen langen Bambusstab und die wachsen im Garten und müssen sowieso zurückgeschnitten werden.
Auf alle Fälle ging ich in den Garten, schnitt einen langen Bambusstab ab und ging wieder rein - und ab da war klar, dass nur staubsaugen nicht reicht, ich muss auch wischen.
Ich habe zunächst den Zitronenbaum hochgebunden, dann rundherum gründlich gestaubsaugt und anschließend das gesamte Erdgeschoss gewischt - dann war schon fast Nachmittag.
Ich hatte mir eine handschriftliche to-do-Liste gemacht, auf der stand, dass ich zwei E-Mails an Firmen schicken will, die mit dem Hausbau zu tun haben und von allen to-dos auf dieser Liste, waren mir das die beiden angenehmsten, also schmiss ich den PC an und beschäftigte mich mit E-Mail schreiben (und Unterlagen dafür zusammenstellen usw.).
Weil ich zu allem, was sonst hätte getan werden sollen, keine Lust hatte, sortierte ich zwei Fächer in meinem Kleiderschrank durch und in dem Zusammenhang einen Stapel Kleidung aus.
Außerdem beschäftigte ich mich seit längerem mal wieder mit den CDs, denn es sind noch immer nicht alle eingelesen und bei dem Stapel, der hier im Arbeitszimmer auf dem Boden stand, wusste ich nicht, ob er schon eingelesen war oder noch darauf wartete.
Das ist jetzt geklärt, die CDs waren alle schon final aussortiert, die Kochbuchfrau auf dem Flohmarkt hat gesagt, sie nimmt gerne noch mehr CDs, also habe ich schon alles für den Abtransport am Mittwoch vorbereitet.
Am Abend wurde ganz viel Barnaby geguckt und jetzt ist der Tag um
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Ich finde es unfassbar, dass das schon fast elf Jahre her ist, er ist nach wie vor immer noch regelmäßig bei uns präsent, wir führen seine Witze weiter und lachen stellvertretend für ihn darüber, wir wundern uns ständig über die Dummheit der Menschen und schütteln gleich für ihn mit den Kopf darüber und er fehlt uns immer noch, die Lücke, die er hinterlassen hat, wird sich nicht mehr schließen.
Er hat Glück, dass er die Entwicklungen der letzten elf Jahre in der Welt nicht mehr live verfolgen musste, er hätte es nur mit noch mehr Alkohol und noch mehr Verzweiflung ertragen können, was aber auch kein angenehmes Dasein ist.
Die Entropie des Schwachsinns - sein Lieblingsausdruck für den Zustand der Menschheit - ist in den letzten elf Jahren immer weiter angestiegen.
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K war heute bei einem weiteren Fliegertreffen, ich bin derweil nach Münster gefahren, da war Flohmarkt und weil ich alleine unterwegs war, konnte ich mir alle Zeit der Welt lassen und entspannt vor mich hin trödeln. An manchen Ständen habe ich mich gründlich verquatscht, das Wetter war toll, alle waren gut drauf, viele heute das erste Mal nach der Winterpause wieder da, man traf sich, freute sich, dass man sich traf und es war schön.
Ich habe zwei Kochbücher, zwei Bastelbücher, zwei Notenbücher (Noten sind selten auf dem Flohmarkt und meist sehr teuer, diese waren sehr preiswert, das ist dann stets eine große Freude) und zwei DVDs gekauft. Außerdem ein paar witzige Teile Küchenzubehör, zwei Töpfchen Krakelierfarbe (ich habe meine alte, eingetrocknete Farbe schließlich grade weggeworfen, jetzt darf ich neue, frische kaufen) und einen Pullover. Alles zusammen für insgesamt 12,50€, dafür habe ich nicht nur einen wunderschönen Vormittag verbracht, sondern auch noch Kram bekommen, der mit gut gefällt.
K hat in der gleichen Zeit für das gleiche Geld drei Tassen Kaffee bei seinem Fliegertreffen getrunken, aber außer Kopfschütteln und latent schlechter Laune, weil die sich in diesem Verein alle so seltsam benehmen, hat er nichts mit nach Hause gebracht. Ich finde, ich hatte den besseren Part.
Anschließend fuhr ich mein Auto durch die Waschstraße, füllte es randvoll mit Sprit, der grade ausgesprochen preiswert war und machte noch einen Zwischenstopp bei Lidl und einen bei Netto und hatte dann alles für dieses Wochenende erledigt, was ich mir vorgenommen hatte.
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Seit ziemlich genau sechs Monaten bin ich nun fertig mit dem aktiven, beruflichen Gelderwerb. Was sich in dieser Zeit massiv verändert hat, ist die Geschwindigkeit meines Lebens.
Ich mache nichts mehr schnell, ich beeile mich nicht mehr und ich habe es auch nicht mehr eilig. Ich kümmere mich überhaupt nicht mehr um die Zeit, sondern lasse mich treiben, halte immer wieder mal an und mache dann nichts, schaue einfach nur so vor mich hin und freue mich, dass alle hetzen, nur ich nicht. Ich habe so viel Zeit, dass ich sie mit vollen Händen verschwenden kann. Es ist ein Gefühl des überbordenden Reichtums und ich genieße es in vollen Zügen.
Ich habe über 40 Jahre in einem Leben verbracht, das unter der Überschrift "time is money" immer eine maximale Zeiteffizienz verlangte. Und dieses Leben ist nun vorbei. Ich kann es mir endlich leisten, uneffizient zu sein, Zeit zu verschwenden, nicht mehr darauf zu achten. Mir war gar nicht klar, wie unendlich schön das ist
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Diktieren geht nicht, weil ich nicht alleine im Auto sitze. Ich hasse es, wenn andere Leute mithören, was ich als Text diktiere, dann lieber mühsam auf dieser Winztastatur tippen. Ich habe kein Problem damit, wenn Leute den Text lesen, wenn er online ist, aber bitte nicht während des Making-of-Prozesses.
Wir waren heute erst in Essen, Zeche Zollverein bei Vallone. Die haben sehr schöne Badmöbel, aber günstig sind die auch nicht. Es bleibt also dabei, dass der Küchenbauer auch unsere Badmöbel baut.
Dann waren wir bei einem Fliegertreffen am Flugplatz Paderborn, jetzt fahren wir nach Rheda und holen etwas ab und dann fahren wir nach Hause. Aber bis wir da ankommen, ist morgen
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Außerdem war ich noch Einkaufen und weil ich dabei an einem Action-Geschäft vorbeikam, bin ich mal gucken gegangen, was es da so aktuell im Angebot gibt.
Action ist die aufgeräumteste Kette all dieser "1-Euro-Läden", Kik und Tedi gibt es hier noch, die sind alle noch viel wuseliger und durcheinander, Action vermittelt immerhin noch den Eindruck, es wäre nicht alles Schund, was man da kaufen kann.
Dabei sind die Preise noch billiger als man sie für schäbbigen Schund erwarten würde, ich bin immer wieder fasziniert, zu welch niedrigen Preisen man da Mal- und Bastelartikel aller Art und natürlich Elektronikzubehör und Küchenartikel bekommen kann.
Ich werde immer von den günstigen Bastelartikeln angezogen - als ich in der Szene noch aktiv unterwegs war (vor 18 Jahren), war das Zeug unendlich teuer - und jetzt kann ich es für ein Viertel oder weniger, was ich damals hätte bezahlen müssen, bei Action kaufen, was für eine verrückte Welt.
Da ich ja die hoffnungsvolle Aussicht habe, spätestens ab November ein richtig großes Bastelzimmer zu besitzen, ist mein Interesse an diesen Artikeln wieder aufgeflammt, vor allem, weil ich in den letzten Wochen ja so gründlich weggeworfen haben. Ich brauche also frischen Nachschub, heute habe ich erst mal verschiedene Arten von Kleber gekauft und eine extrem scharfe und qualitätsvoll anmutende Stoffschere (für 2,78 €, unfassbar)
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