Wir schniefen und schnorcheln alle beide noch gewaltig, aus den Nebenhöhlen kommt grüngelber, fieser Schleim, K hustet ständig und und ich bin so schlapp, dass ich zwischendurch immer das Gefühl habe, gleich umzufallen, weil ich nicht mehr kann.
Aber trotzalledem haben wir heute wieder den Haushaltsstandort gewechselt. In Greven ist jetzt alles sauber und aufgeräumt, der schnellverderbliche Inhalt des Kühlschranks (vor allem Gemüse) wurde größtenteils eingepackt und mitgenommen, die braune Tonne, die erst am Dienstag geleert wird, steht schon an der Straße und der Kram, den ich die letzten 11 Tage auf dem Festland für den Inselhaushalt zusammengetragen habe, ist hier jetzt schon ausgepackt und integriert.
Wir fliegen ja seit neuestem wegen blödem Fliegerverein in Münster nicht mehr ab Münster, sondern ab Nordhorn, was rund 1h mehr Autofahrt bedeutet, insgesamt ist die Atmosphäre in Nordhorn aber so viel angenehmer, dass es sich allein dafür schon lohnt. Und finanziell erst recht, ca. halber Preis verglichen mit den Preisen in Münster, es ist also definitiv die richtige Entscheidung, gleichzeitig ist aber auch das Gefühl des "mal eben schnell" weg, so dass ich schon fast genauso gut auch Auto+Fähre nehmen könnte. Aber K braucht aktuell dringend noch ein paar Stunden, also war Fliegen für dieses Wochenende gesetzt.
Hier auf Borkum ist knallblauer Himmel und Sonnenschein, aber auch ein frischer Wind, als wir mit dem Fahrrad einkaufen fuhren, war ich froh, dass die Jacke Knöpfe hatte und ich sie bis hoch zumachen konnte.
Zum Abendessen gab es Ratatouille und Rösti und jetzt werde ich auf direktem Weg ins Bett gehen und einfach nichts mehr machen
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Beim Fliesenladen waren die Muster für die Terrasse angekommen und da haben wir jetzt auch schon etwas Passendes gefunden und ausgesucht.
In einem anderen Objekt stehen in einer Wohnung größere Sanierungsarbeiten an, da sind die Mieter nach 35 Jahren ausgezogen und bevor neue einziehen, kann man fix die Gelegenheit nutzen und endlich mal alles auf einen zeitgemäßen Standard bringen. Das wurde heute also auch angeschoben - und nach diesen drei Terminen war der Tag im Wesentlichen um, wir fuhren zurück nach Greven und ich war so platt, dass ich nichts mehr wollte, K war noch fit und mähte den Rasen, das freut mich sehr, sieht es da auch wieder ordentlich aus.
Den Plan, heute noch nach Borkum zu fliegen, haben wir auf morgen verschoben
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Insgesamt habe ich den Tag aber sehr ruhig verlaufen lassen. Am Vormittag hatte ich einen Zahnarzttermin, weil mir ein Inlay rausgfallen war. Das ist inzwischen wieder eingeklebt, aber weil ich einmal da war, habe ich gesagt, dass mir seit einiger Zeit unten rechts etwas wehtut, wenn ich darauf kaue. Das wurde erst gründlich inspiziert und weil mit bloßem Auge nichts zu finden war, gab es eine Röntgenaufnahme, die schwarze Schatten unter einem Inlay zeigte, das wird also nächste Woche rausgenommen und nachgeschaut, was da drunter los ist. Und es wurde festgestellt, dass sich an verschiedenen Stellen im Kiefer so nach und nach der Knochen zurückgeht, dafür habe ich jetzt eine sehr umfassende Großbehandlung im System gewonnen, die zwar erst noch von der Kasse genehmigt werden muss, aber dann.
Dann werde ich wohl eine Zeitlang Stammkundin beim Zahnarzt.
Am Nachmittag habe ich Buchhaltung gemacht, Rechnungen für den Vater bezahlt und bei Beihilfe und Debeka eingereicht, eingegangene Erstattungen konkrolliert, Widersprüche eingelegt und was man halt regelmäßig so macht, wenn man mehr als nur ein Bankkonto zu verwalten hat. Außerdem habe ich mich seit längerem mal wieder mit meinem Depot beschäftigt, ein paar Umschichtungen beschlossen und auf Termin in den Markt gelegt. Alles Dinge, von denen ich eine Menge Ahnung habe und ich denke, ich mache das auch alles recht gut, aber Spaß macht es mir deshalb trotzdem nicht und ich hatte mal wieder diesen Satz als Dauerschleife im Kopf, der das insgesamt sehr gut auf den Punkt bringt:
Nur weil man etwas gut kann, bedeutet das noch lange nicht, dass man es gerne macht.
Insgesamt bin ich aber sehr froh, dass ich wenigstens weiß, was ich da tue und vor allem, dass es inzwischen alles so problemlos digital erledigt werden kann.
Onlinebanking ist aus meiner Sicht eine mindestens so große Lebenserleichterung wie die Erfindung von Kühlschrank und Waschmaschine und der gesamte Versicherungskram für den Vater läuft ja inzwischen auch komplett über die entsprechenden Apps, ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie entsetzlich umständlich das früher gewesen wäre.
Ich stelle mir zwischendurch aber immer mal vor, wie schrecklich sich das für Leute anfühlen muss, die im Grunde überhaupt keine Ahnung davon haben und sich mühsam tastend durch diese seltsamen Bürokratievorschriften kämpfen, die bei und von jedem Menschen erledigt werden müssen. Wenn man dann gleichzeitig noch seine Probleme mit den Online-Anwendungen hat, dann ist man heute im Grunde selbstständig nicht mehr lebenstauglich.
Mir ist das neulich beim Onkel aufgefallen, der sich beschwerte, dass es von Westfalia keinen Katalog mehr gibt.
Ich weiß nicht, welche Versandhäuser noch Papierkataloge rausgeben, aber Westfalia offensichtlich nicht mehr und damit kann der Onkel dort nichts mehr bestellen.
Ich habe ihm dann versucht, zu zeigen, wo er sich den Katalog im Internet anschauen kann und wenn er davon etwas bestellen will, soll er es sich aufschreiben und mir sagen, ich kümmere mich dann darum, dass es für ihn bestellt wird - aber ein selbständiges Leben ist das nicht mehr, oder?
Andererseits scheint es aber viele Leute auch gar nicht wirklich zu interessieren.
Thomas Knüwer hat einen guten Text unter der Überschrift: "Deutschlands bräsige Zufriedenheit" geschrieben und vielleicht ist das ja der Grund, warum so wenig gegen diesen irren Verwaltungs- und Bürokratiewahn unternommen wird - es ist den allermeisten egal
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Bis heute Nachmittag, da schaltete mein Körper innerhalb von einer halben Stunde von fit und gesund auf schlapp und krank und machte mir mit fiesen Halsschmerzen deutlich, dass ich wohl doch nicht so ungeschoren davon komme, wie ich das gehofft hatte.
Wir waren den ganzen Tag unterwegs, am Vormittag war Sonderverkauf bei Annette Görtz und ich hatte mir einen Slot von 11h-13h reserviert, anschließend besichtigten wir gemeinsam mit J und C ein Haus in Bielefeld, was erstaunlich günstig zum Verkauf steht, allerdings auch schon etwas älter ist.
Mir gefiel das Haus gut, aber ich stehe ja auf alte, gebrauchte Häuser und vor allem stehe ich auf freistehende Häuser. C und J sind sich noch nicht ganz im Klaren, wie sie es finden. Wenn sie gemeinsam dort einziehen ist sogar noch Platz für eine dritte Person und die gesparten Mieten würden komplett die Finanzierung des Kaufpreises plus Zusatzkosten für umfassende Renovierungsarbeiten decken. Wirtschaftlich betrachtet also eine gute Sache, aber man muss das Haus natürlich mögen und man muss mögen, mitten in der Stadt in einem freistehenden, kleinen Haus zu wohnen und nicht mehr anonym irgendwo in einem Mehrparteienwohnblock.
Für mich ist ja Stadt gar nichts, was ich aber noch schrecklicher finde, sind Wohnblocks und Mehrfamilienhäuser. Fremde Leute mit eigenen Geräuschen, eigenen Gerüchen und (oft) einer eigenen Kultur mit entsprechend eigenem Umgangsverhalten - ich zucke ja schon bei der Vorstellung zusammen, dass ich (wieder) so leben müsste.
Ich bin in einem Wohnblock aufgewachsen und habe auch anschließend noch verschiedene Wohnungen in diversen Mehrfamilienhäusern bewohnt - aber seitdem ich durch CW kennengelernt habe, wie angenehm es sich in einem eigenen Haus lebt, in dem man sich das Treppenhaus weder mit den Gerüchen, noch den Schuhen und auch nicht dem Krach der Nachbarn teilen muss, seit dem bin ich für alle Zeiten verdorben für ein Leben in Häusern mit mehreren Parteien.
Bei meinen Kindern ist es jetzt genau umgekehrt, die wohnen erst seit dem sie zu Hause ausgezogen sind in einem Wohnblock. Sie verbinden mit dem Leben in einem Mehrparteienhaus deshalb automatisch ihre eigene Freiheit, sie schätzen die Anonymität und betrachten es als Luxus, sich um sonst nichts kümmern zu müssen.
Wir werden sehen, wie sie sich entscheiden
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Während ich mit ihm redete räumte ich nebenher ein wenig meine Fitness-Geräte auf, denn nachdem ich letztes Jahr die gesamte Wolle aus dem Gästezimmer entfernt hatte, nutzte ich anschließend den freigewordenen Platz, um meine Sportutensilien dort unterzubringen, in der Hoffnung, dass ich so mehr Motivation habe, diese Dinge auch zu benutzen.
Seit über vier Jahren besitze ich so ein Vibroboard, in dieser Zeit stand es zunächst im Wohnzimmer hinter der Couch, da war es aber lästig, wenn ich meine zweimal jährlich auftretenden Bügelvibes ausleben wollte, denn genau an der Stelle baue ich dann auch immer das Bügelbrett auf. Nachdem ich es im ersten Jahr noch immer irgendwie erst weg- und dann wieder hingeräumt hatte, solange das Bügelbrett den Platz dort brauchte, war mir das beim dritten Mal schon zu blöd und ich habe das Vibroboard hinter den Flügel geschoben, dort störte es nicht, war aber auch nicht nutzbar.
Im Ergebnis habe ich das Teil also nie mehr benutzt - bis ich auf die Idee kam, mir in dem Gästezimmer im Dach so etwas wie einen Mini-Trainings-Platz einzurichten.
Ich trug also das Vibroboard nach oben (vor ca. 3 Monaten), seitdem habe ich immerhin einmal für 20 Minuten darauf gestanden, ohne allerdings zu wissen, was ich da, außer drauf rumzustehen, sonst noch so machen könnte, Deshalb recherchierte ich Übungen auf dem Vibroboard und stellte fest, dass man für viele Übungen Therabänder benötigt, die ich dann erstmal auf dem Flohmarkt kaufen musste. Ich wusste zwar, dass ich eigentlich welche besaß, aber die fand ich zunächst nicht. Als ich sie fand und probeweise mal dehnte, um ihre Spannstärke zu prüfen, zerrissen sie sofort, eins nach dem anderen, Therabänder sind offensichtlich nur weniger als 10 Jahre haltbar.
Da war klar, dass ich ganz bestimmt neue kaufen musste, das dauerte dann bis vor drei Wochen, da erst fand ich welche auf dem Flohmarkt. (Jünger als 10 Jahre).
Und am Samstag habe ich dann noch so ein Balanceboard gekauft, das wollte ich auch schon länger haben.
Wenn es das bisher auf dem Flohmarkt gab, hatten die Verkäufer immer völlig abgedrehte Preisvorstellungen, über fünf Euro oder so, das war ich nicht bereit zu zahlen. Am Samstag gab es eines für 1 €, das fand ich okay.
Während ich mich also mit J im Gästezimmer unterhielt, suchte ich einen Platz für die Therabänder und holte dann noch das Balanceboard, dabei fand ich durch Zufall eine alte Hantel, die C oder N hintergelassen hatten und war sehr erfreut, noch ein Sportgerät. J schaute sich das alles an und kommentierte dann mit dem vernichtenden Satz: "Du weißt schon, dass nur kaufen und besitzen von Sportgeräten noch keine nachweisbare Wirkung hat?"
Kinder können sehr grausam sein, wenn sie älter werden
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K hatte sich eine 4TB Festplatte gekauft, mit der er seine alte 2TB Festplatte ersetzte, die daraufhin frei war, so dass meine bisherige 1TB Festplatte jetzt auf Ks alte, immerhin doppelt so große Festplatte wie meine bisherige geklont werden sollte, und genau das ist heute gelungen.
Um Festplatten aus einem Rechner zu ersetzen, muss vor allem das gesamte Betriebssysteme und alle Programme etc. von der alten auf die neue Festplatte "kopiert" (=geklont) werden , wobei das der Rechner nicht selber kann, man braucht dafür eine spezielle Hardware, eben ein Klon-Dock.
K hatte schon auf Borkum ein entsprechendes Klon-Dock bestellt und dort auch seine alte Festplatte problemlos auf die funkelnagelneue übertragen.
Als er dann aber meine alte Festplatte auf seine alte Festplatte klonen wollte, weigerte sich das Dock, es konnte offensichtlich nur von alten auf leere Platten klonen, aber nicht überschreiben.
Also schickte er das erste Dock zurück und bestellte ein anderes.
Das hatte seltsame Lieferprobleme und kam nie an.
Deshalb bestellte er vorgestern ein drittes Dock, das grundsätzlich auch schon gestern in die Packstation eingeliefert wurde, nur war zehn Minuten später die gesamte Packstation offline und ich musste bis heute Mittag warten, bis ich das Paket endlich abholen konnte, danach klappte aber alles ohne weitere Probleme.
K baute meine Festplatte aus, klonte sie auf seine alte Platte, die er dann wiederum in meinen Rechner einbaute, meine alte liegt jetzt als Sicherung im Schrank und macht mir ein gutes Gefühl.
Mein Rechner hat also jetzt 2TB Festplattenspeicher, davon 1TB auf Laufwerk C und 1 TB auf Laufwerk D und damit die Nextcloud nie mehr irgendwas zum Absturz bringt, habe ich die Synchronisationsdateien komplett auf D verschoben, auf C läuft jetzt nur noch das Betriebssystem und die Programme.
Was für ein Umstand und was für ein nerviges Gefrickel, jetzt scheint aber endlich alles passend (und sicher und stabil) eingerichtet zu sein, ich hoffe sehr, dass ich mich jetzt mindestens fünf Jahre nicht mehr mit so etwas befassen muss.
Sonst so:
Am Freitag waren wir ja noch mal auf der Baustelle gucken, sehr viel weiter sind die da in den letzten zwei Wochen aber nicht gekommen. Beim linken Haus ist jetzt das 1. OG bis zum Giebel fertig gemauert, beim rechten ist noch immer nichts passiert,

dafür hat sich die Berufsgenossenschaft mit ihren Unfallverhütungsvorschriften durchgesetzt, es gibt jetzt auch ein Gerüst von innen, das heißt die Deele ist jetzt vor lauter Gerüst kaum noch begehbar, aber nun, das muss dann wohl so sein
Ab Mai ist hier in Greven immer am ersten Samstag im Monat Flohmarkt in der Fußgängerzone, erlaubt sind nur private Verkäufer mit ihrem privaten Kram. Für mich sind das meist sehr ergiebige Flohmärkte, weil die Leute, die hier verkaufen, nicht unbedingt Geld verdienen, sondern vor allem ihr Zeug loswerden wollen.
Gestern habe ich dementsprechend einen gut gefüllten Trolley mit Beute nach Hause gezogen, darunter einige Dinge, die ich schon seit längerem haben wollte, da ist es stets extra erfreulich, wenn man die günstig auf dem Flohmarkt findet, bevor man sie zähneknirschend teuer neu im Geschäft kauft.
Außerdem einen Stapel Bücher, ich habe schließlich schon so lange keine Kochbücher mehr gekauft…., zwei schöne Kissenhüllen (wir werden im neuen Haus große Sitzfenster haben, dafür sammele ich jetzt schon schöne Kissen, bzw. vor allem schöne Kissenhüllen, die Kissen selber kann man nachher günstig bei Ikea kaufen) und ein sehr praktisches Relingsystem mit viel Zubehör, das ich im neuen Haus sicherlich irgendwo gut gebrauchen kann, entweder in der Waschküche oder im Vorratsraum, es wird sich eine passende Stelle dafür finden.
Weil es noch Thunfisch gab, habe ich gestern erneut Sushireis gekocht, am Abend gab es also Thunfisch-Sushi und außerdem habe ich sechs Onigirazu für J gemacht, der gestern in Münster gefeiert hat und nachts zum Schlafen hier nach Greven kam. J hatte sich bitter beschwert, dass ihm keiner gesagt hatte, dass ich mit einem großen Paket Onigirazu am Freitag bei der Schwester war, denn wenn er das gewusst hätte, wäre er selbstverständlich auch gekommen. Nur leider ist J ein unbremsbarer Sushivertilger, weshalb ich ihm bewusst nichts davon gesagt hatte, damit alle anderen Leute wenigstens jeweils ein bisschen was bekommen. - Mit der Portion, die ich ihm heute vorgesetzt habe, war er dann einigermaßen ausgesöhnt
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Gegen Mittag war ich dann damit beschäftigt, meine Taschen für den Kleiderkreisel zusammenzupacken, denn bevor K mich am Abend bei der Schwester absetzte, gab es noch Dinge in Rheda zu erledigen und die Baustelle haben wir auch noch besichtigt, ich musste also schon sehr früh abfahrbereit sein und alles eingepackt haben, was ich am Abend verkreiseln wollte.
Jetzt fällt mir auch wieder ein, was ich unter anderem am Vormittag Sinnvolles getan habe, ich habe nämlich die Schublade mit meinen Unterhemden und BHs durchsortiert und dabei einen großen Stapel an Bodys aussortiert, die ich alle nicht mehr trage. Früher fand ich Bodys immer toll, weil sie nicht aus der Hose rutschen können und besaß deshalb sehr viele, aber heute finde ich das Auf- und Zugeknöpfe bei jedem Toilettengang so lästig, dass ich keine Bodys mehr tragen möchte und da war der heutige Kleiderkreiseltermin eine gute Gelegenheit, endlich mal in dieser Schublade aufzuräumen.
Außerdem habe ich einen Stapel Onigirazu hergestellt, weil ich frischen Thunfisch gekauft hatte und gestern schon einen Topf voll Sushireis gekocht hatte und dachte, es ist ein guter Snack, den ich zur Schwester mitnehmen kann. Ich wusste, dass C auch zur Schwester kommt, also machte ich sechs Onigirazu mit Thunfisch und vier vegetarische, dann waren meine Noriblätter und der Reis alle, am Abend freuten sich alle über die unerwartete Snacküberraschung und ich hatte das erste Mal keinen nagenden Hunger während der Kleiderkreiselei
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Flohmarkt war ungemein erfolgreich, ich habe eine sehr coole Jacke von Falke, zwei Paar Schuhe, einen großen, weißen Baumwoll-Badteppich, ein Daunenkopfkissen, einen Bademantel und ein Set versilberte Messerbänkchen in Dackelform gefunden.
Das mit den Messerbänkchen ist mal wieder eine dieser schrägen Verschiebungen in der Matrix, denn ich suche seit sehr langer Zeit nach Messerbänkchen* und habe noch nie welche auf dem Flohmarkt gesehen. Deshalb habe ich vor einigen Wochen welche bei ebay gekauft - und seit dem gibt es ständig Messerbänkchen auf dem Flohmarkt. Diese silbernen Dackel fand ich heute so witzig, dass ich sie dringlich kaufen musste, jetzt habe ich so viele Messerbänkchen, dass ich ein Set sogar nach Borkum schaffen kann.
*Eigentlich suche ich keine Messerbänkchen, sondern Hashioki, aber wenn ich die richtige Bezeichnung verwenden würde, müsste ich immer umständlich erklären, was das ist, also sage ich einfach Messerbänkchen, denn tendenziell ist das das gleiche.
Nicht sehr weit entfernt vom Flohmarkt liegt der Großmarkt, dort fuhren wir anschließend hin, gaben das Leergut ab und kauften frischen Thunfisch.
Als wir wieder zu Hause waren, beschickte ich die Waschmaschine mit den Flohmarkteinkäufen, dann setzte ich mich an den PC und schloss endlich die Einrichtung von Outlook ab, was heute ohne technische Zickerein gelang.
Am späten Nachmittag machten wir noch eine längere Radtour, weil das Wetter so herrlich war, danach waren wir so platt, dass wir nur noch auf dem Sofa vorm Fernseher abhingen und Marie Brand schauten
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Anschließend fuhr ich zu meinem Hausarzt, um meine Karte einlesen zu lassen. Ich habe mir vorgenommen, meine Karte auch ohne konkreten Anlass in jedem Quartal einfach prophylaktisch beim Hausarzt einlesen zu lassen - wenn ich dann wirklich etwas will, kann man das zur Not auch telefonisch klären und Medikamente können direkt auf die Karte gebucht werden. Außerdem hat mich meine Krankenkasse daran erinnert, dass meine Tetanus- und Diphterieimpfung erneuert werden muss, deshalb habe ich dafür auch gleich einen Termin gemacht.
Als ich wieder zu Hause war, habe ich mich an "die Rechner" gesetzt, denn ich habe meinen neu aufgesetzten Rechner immer noch nicht wieder vollständig eingerichtet, so dass ich alles Aktuelle noch auf dem Borkumrechner machen muss, der jetzt auch hier in Greven ist, aber der andere muss ja auch mal fertig werden, also ließ ich zwei Rechner parallel laufen.
Nach anderthalb Stunden verließ mich die Lust und außerdem tat meine Schulter und mein Arm weh - ich fand, das sind gute Gründe, um ins Bett zu gehen.
Den Nachmittag habe ich also halb verschlafen und halb zufrieden lesend im Bett verbracht.
Am Abend trieb mich der Hunger aus dem Bett und außerdem hatte ich wieder etwas mehr Energie, was den lästigen PC-Kram angeht, also habe ich erst die Office-Programme passend für meine Bedürfnisse konfiguriert und dann auch noch begonnen, Outlook einzurichten.
Nachdem Outlook dabei dreimal eingefroren=abgestürzt ist, habe ich das Projekt für heute als beendet erklärt, es gab noch größere Mengen an sonstigen Updates, die inzwischen installiert sind, vielleicht geht es ja damit morgen besser.
Früher hätte mir das mit so einem halb fertigen PC keine Ruhe gelassen und ich hätte die Nächte durchgemacht, bloß um den Kram ans Laufen zu bekommen, heute finde ich es nur noch lästig und bäääähhh. Alterserscheinung oder Materialermüdung?
Ich meine, ich habe in meinem Leben schon so oft einen PC eingerichtet, dass ich da mittlerweile wirklich nichts Spannendes mehr dran finde und auch wenn es jedes Mal neue Fietschers* und neue Möglichkeiten gibt, so reizt mich doch wirklich gar nichts, hier irgendetwas Neues zu entdecken und auszuprobieren.
*diesmal neu entdeckt, dass Apple und Microsoft mittlerweile offensichtlich ganz bewusst zusammenarbeiten und Möglichkeiten geschaffen haben, wie sich Daten aus der Cloud von Apple (iCloud) mit der von Microsoft (OneDrive) ohne weitere Zickereien synchronisieren. Früher hätte mich das begeistert, jetzt macht es mich misstrauisch - soweit sind wir schon
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Das Wetter war heute nahezu perfekt und die Fähre war nahezu leer, eine wunderbare Kombi, ich genoss die Überfahrt sehr.
Ich habe aber auch wirklich noch nie so ein leeres Autodeck erlebt - nach uns kamen dann noch zwei LKW, aber mehr auch nicht. Und Passagiere gab es dementsprechend auch nur sehr wenige.
Die Sichten waren auch hervorragend, weshalb ich kaum noch aufhören konnte, wie irre rumzuknipsen.
Am frühen Nachmittag waren wir in Leer und besuchten den Vater, der sich sehr über die pflegerische Behandlung während seines letzten Krankenhausaufenthaltes geärgert hat, in dieses Krankenhaus möchte er bitte nie mehr wieder eingeliefert werden, es gilt jetzt verschiedene Beschwerdebriefe zu schreiben und dafür Vorsorge zu treffen.
Weil das Seniorenheim in Leer ganz in der Nähe des Emsparks liegt, wo es ein TK-Maxx-Geschäft gibt, schauten wir dort natürlich auch noch kurz vorbei, aber ich denke, mittlerweile ist meine Küchen- und Haushaltsausstattung derart perfekt, dass ich kaum noch was finde, was ich noch nicht habe. Der Nachteil des Alters: Irgendwann ist man so alt, dass man wirklich alles besitzt. so dass es nichts mehr gibt, was man noch sinnvoll kaufen könnte, das ist sehr, sehr traurig.
Hier in Greven wartete ein Stapel Post und eine Reihe von Zimmerpflanzen, die sich sehr über frisches Wasser freuten, die Kühlschränke sind schon wieder eingeräumt, morgen Alltag as usual
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