anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 6. Dezember 2019
Dies und das
Hier ist wirklich ein bemerkenswertes Sauwetter.
Viel Wind, viel Regen, einfach usselig.

Ich war heute im Dorf, weil ich ein Paket bei der Post abholen musste, das unerwartet zwei Tage zu früh kam, und weil ich dann noch die Weihnachtsfähre umgebucht habe - nach aktueller Logistikplanung erschien mir die Emdenfähre sinnvoller als die bisher gebuchte Fähre ab Eemshaven.

Dann noch den Onkel besuchen, Post abholen und wieder nach Hause, gründlich durchgefeuchtet, ich war froh, dass K schon wieder den Ofen angeworfen hatte.

Ich habe ja neulich Gemüsebrühpulver selber hergestellt und das Zeug ist so lecker, dass ich dringend noch mehr davon produzieren wollte, denn wenn ich etwas davon zu Weihnachten verschenken will, dann ist die erste Portion von neulich quasi schon wieder alle und außerdem wollte ich diesmal probieren, wie es wird, wenn ich noch Knoblauch und Chili dazumixe.

Aktuell dörrt es grade im Ofen

Hier habe ich ja den großen 90cm RangeCooker, der ist eindeutig noch besser als Dörrofen geeignet.

Ich benutze dieses Gewürz mittlerweile als Generalwürzer für alles, perfekt für Salatsauce, zum Aufpeppen von Schmalzstullen, als Rühreiwürze und natürlich als Dipp-Pulver. Ein Teelöffel auf 100g Schmand, einfach köstlich. Wenn in der neuen Portion Würzpulver jetzt auch noch etwas Schärfe drin ist, dürfte es kaum noch zu toppen sein.

K wünschte sich außerdem Nudelsalat

K ist jetzt glücklich.

Morgen gibt es Kaninchen, konnte man heute bei Lidl kaufen und ich erinnerte mich, dass es das letzte Mal ausgesprochen lecker war und nutzte spontan mein eigenes Blog als Rezeptlieferant, kaufte also auch gleich noch eine Fenchelknolle, etwas Ingwer und eine Flasche Weißwein (okay, letztere hätte ich auch ohne das Rezept gekauft, aber so hatte ich eine gute Ausrede.)

Ansonsten war es heute ein schöner Tag mit viel Ausruhen, nur am Wasser war ich nicht, war mir schlicht von oben zu nass
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Donnerstag, 5. Dezember 2019
Angekommen
Kurzmeldung:
Gut angekommen, aber wegen großer Müdigkeit bin ich jetzt zu nichts mehr in der Lage.

Das Haus ist kalt, weil das Smart Home System nicht erreichbar war, also haben wir jetzt den Kaminofen angeworfen und Sanddorngrog zum Wärmen von innen hergestellt. Außerdem war ich zum Glück klug genug, das Wasserbett nicht runterzudrehen, ich kann mich also auch einfach in einem warmen Bett verkriechen. Hier leiste ich mir einfach den Luxus, es rein vorsichtshalber unverändert durchlaufen zu lassen, kalte Wasserbetten sind des Teufels, muss ich nicht nochmal wiederholen, habe ich getestet.

Diese moderne Technik ist ja schön und gut und bietet jede Menge Komfort, man sollte sich aber nicht zu fest darauf verlassen, dass immer alles funktioniert, weil Störungen und Ausfallzeiten das einzige sind, auf das man sich wirklich verlassen kann.

Eigentlich wollten wir ja zum Klaasohm ins Dorf gehen, aber in der letzten Stunde hat sich draußen ein richtiges Sauwetter zusammengebraut, es gießt in Kübeln und stürmt gleichzeitig, wir haben unsere Klaasohmteilnahme deshalb kurzerhand auf nächstes Jahr verschoben, weil brrrrr, ne, die Geräusche draußen vorm Fenster schrecken sehr ab.

Auch nicht schlimm, kann ich früher ins Bett gehen und muss morgen keinen Kater auskurieren
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Mittwoch, 4. Dezember 2019
Bettwäsche und Schiebebesen
So, die wesentlichen Unterlagen für die Aufsichtsratssitzung sind fertig, das lässt erst mal ein wenig durchatmen, damit steht auch den kommenden zwei Urlaubstagen kein mentaler Stress im Weg, das finde ich sehr gut.

Insgesamt bin ich im Kopf grade ziemlich ausgepowert, aber vier Tage raus, mit Wind und Wasser und Sand werden das bestimmt wieder richten, ich freu mich schon.

Für einen langen Text ist der Kopf zu leer, ich hätte aber ein paar Kurzmeldungen:



Wir haben vorhin unser Bett frisch bezogen.
Das ist deshalb eine Meldung wert, weil ich die Bettwäsche schon vor zweieinhalbjahren (glaube ich, kann auch noch länger sein) in Holland gekauft habe, als ich sie zu Hause auspackte, stellte ich fest, dass sie unten nur ein großes Loch hat und keinerlei Verschlussmöglichkeiten vorgesehen sind. So halboffene Bettwäsche finde ich immer sehr lästig, aber meine Schwester hatte angeboten, dass sie sich um Nähsachen kümmern würde, also habe ich die Bettwäsche mit zu ihr geschleppt und gefragt, ob sie organisieren kann, dass da irgendwie Knopflöcher reinkommen, Knöpfe annähen könnte ich dann sogar selber.
Irgendwas ging dabei aber schief, die Bettwäsche geriet in Vergessenheit und lag dann irgendwo monatelang einsam und unbeachtet rum.
Bis ich beim Aufräumen in meinem Schrank die Kopfkissen fand und deshalb bei meiner Schwester mal nachfragte, wie es dem Bettbezug geht.
Sie hatte das auch komplett vergessen und machte sich auf die Suche nach diesem Bettbezug.
Als er wieder auftauchte, war er noch genauso jungfräulich wie anderthalb Jahr zuvor, meine Schwester sagte, sie würde sich jetzt anders kümmern.

Zu meinem Geburtstag überreichte sie mir den Bettbezug mit einem 2,20m langen Reißverschluss drin, perfekte Lösung, obwohl ich befürchte, dass das Nachrüsten des Reißverschlusses jetzt mehr gekostet hat als die gesamte Bettwäsche, aber darauf kam es inzwischen auch nicht mehr an.

Mir fehlte allerdings noch das passende Bettlaken zu dieser Bettwäsche, das habe ich jetzt erst passend erworben, wurde heute geliefert - und tadaa: Endlich ist alles fertig und wir können heute Nacht in der kuscheligsten Bettwäsche aller Zeiten schlafen. Das Beste an der Bettwäsche ist nämlich das Material: Sie ist aus ganz dickem, kuschelweichen Flanell. Und genau so ein Bettlaken habe ich jetzt noch dazu gekauft. Fein, nicht wahr?

Und noch eine Kurzmeldung habe ich:
K behauptet ja immer, ich würde ständig Wörter erfinden, die es gar nicht gibt. Ich finde dagegen, dass das alles viel passendere Wörter sind und kann nicht verstehen, warum die nicht jeder benutzt. Klemmzwinge zum Beispiel ist so ein Wort oder Schreibestift (als Gegenbegriff zu einem Malstift).

Oft geht es mir allerdings auch so, dass mir das offiziell richtige Wort für einen Gegenstand einfach nicht einfällt und dann versuche ich verzweifelt mit Google ein Wort zu finden, von dem ich nicht weiß, wie es heißt. Das kann zugegeben etwas skurrile Formen annehmen.
Seit neuestem sind alle Bewohner unserer Reihenhauskette im monatlichen Wechsel verpflichtet, die Tiefgarage zu fegen. Diese Aufgabe mit einem normalen Besen zu erledigen ist möglich, aber anstrengend. Ich wollte deshalb so einen Besenwagen haben, hatte aber keine Ahnung, wie so ein Teil heißt und das ist blöd, weil man es dann ja nicht im Internet suchen kann.
Mit Besenwagen kam ich nicht weiter, das scheint nämlich ein Begriff aus dem Radsport zu sein und nix, womit man Tiefgaragen fegt.
Aber mit Schiebebesen landete ich einen Volltreffer.



Ich möchte also eine Handkehrmaschine haben.
Wenn aber bei dem Begriff "Schiebebesen" sofort die von mir gewünschten Geräte angezeigt werden, dann scheine ich ja nicht die einzige zu sein, die Schiebebesen als einen durchaus möglichen Begriff für dieses Teil hält, oder
?

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Dienstag, 3. Dezember 2019
Immer noch voll mit Arbeit
Endspurt zum Ende des Jahres und die Zeit vor der letzten Aufsichtsratssitzung, Bürotage mit 12h lassen sich aktuell kaum vermeiden. Schon gar nicht, wenn ich auch noch Donnerstag und Freitag Urlaub mache und mir ein nettes langes Wochenende zum Klaasohm auf Borkum genehmige.
Also war ich auch heute erst nach 21h auf dem Heimweg und hatte dann plötzlich Sehnsucht nach Familie.

Im Moment sind alle drei Kinder ziemlich weit weg, mit der Besonderheit, dass das Kind, was den Studienplatz am weitesten weg hat, also in Berlin, aktuell am dichtesten dran ist, weil die anderen beiden sich grade im wilden Ausland aufhalten, was rein gefühlt den Abstand noch mal weiter vergrößert.
Mag ja sein, dass in Zeiten der Globalisierung und des zum x.sten Mal verschobenen Brexits auch das Ausland nicht mehr das ist, was es mal war, aber ich gehöre ja mittlerweile zur alten Generation, also zu denjenigen, die früher noch 27 verschiedene Währungsportemonnaies in der Schublade hatten, weil man ja für jedes Land eine eigene Währung brauchte, und wenn man Kosmopolit war, was man selbstverständlich war, weil Kosmopolit sein war cool, wenn man also viel in diesen Ländern unterwegs war, dann hatte man halt auch von jeder Landeswährung einen eisernen Bestand auf Vorrat im Haus und Ausland war eben vor allem durch diesen Portemonnaie- und Währungswechsel gekennzeichnet.
Sprachlich hatte man sich als Kosmopolit schon in den 80ern globalisiert, ich war zB immer ein großer Sprachenfreak und hatte viel Spaß daran, in jeder Sprache, die mir unterkam, wenigstens eine Basiskonversation führen zu können, sprachlich bin ich also sehr entspannt über jede Grenze gesurft - nur die Währung, da musste man schon acht geben, dass man da immer vorher dran dachte und die richtige dabei hatte. Früher war Ausland noch richtiges Ausland.

Hat sich heute sicherlich alles immer mehr angeglichen, aber ich kriege meine alten Gewohnheitsgedanken nicht so schnell abgelegt, deshalb ist N nicht in Wien, sondern im Ausland und C in St. Andrews erst recht.

Und deshalb ist mir aktuell nur J als gefühlt wenigstens im selben Land geblieben und als ich heute einen akuten Familiensehnsuchtsanfall hatte, habe ich ihn angerufen und wir haben ein Stündchen geschnackt.
Das war schön und so habe ich mir ein Stückchen Familiengefühl einfach per Telefon ins Haus geholt.

Außerdem habe ich auch eine lustige Fehlmeinung graderücken können: J trug in seiner To-do-Wunderliste häufiger Aufgaben wie "Gästezimmer saubermachen" oder "Bett im Gästezimmer neu beziehen" ein und ich habe jedesmal gegrinst, weil ich ja weiß, dass er nur ein Ein-Zimmer-Studentenwohnheimappartment hat und ich fand es niedlich, dass er in seinem Ein-Raum-Appartment die zwei Quadratmeter, die die Gästematratze in Anspruch nimmt, als Gästezimmer bezeichnet.

Bis ich heute lernte, er hat tatsächlich ein Gästezimmer. Nicht zu fassen, aber wahr.
Das Studentenwohnheim verfügt über ein Gästeappartment und J ist Wohnheimsprecher und hat den Schlüssel dazu. Plötzlich bekommen die Aufgaben in er To-Do-Liste eine ganz andere Bedeutung. So was.

Ansonsten: Nur noch ein Tag Büro, dann langes Wochenende und dann nur noch neun Tage Büro, von denen ich noch zwei für Urlaub verwenden muss, denn irgendwie habe ich noch zwei Tage Urlaub übrig, die ich irgendwie abfeiern muss.
Nun, ich denke, das wird mir gelingen
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Montag, 2. Dezember 2019
Voller Tag
Ziemlich arbeitsamer Wochenbeginn, gegen 20h schreckte K mich mit einem Anruf im Büro auf, weil er wissen wollte, wann ich gedenke, nach Hause zu fahren, was wir heute Abend essen können und ob wir noch was einkaufen müssen.
Ich beschloss spontan alle Messer in allen Schweinen, in diesem Fall waren das vier unvollendete Excel-Tabellen, stecken zu lassen und nach Hause zu fahren.
Eingekauft werden musste Brot (wichtig, weil komplett alle), aber auch schwierig, weil schon so spät. Wir beschlossen, dass K zu Aldi fährt und ich zu Lidl und wir uns dann telefonisch kurzschließen.

Bei Lidl gab es gar kein Brot mehr, überhaupt keins, komplett und ratzeputz alle, insofern war die Abstimmung einfach, ich rief K an und teilte ihm mit, dass er kaufen könne, was er wolle, weil ich nichts kaufen könne, ich würde aber Putenschnitzel mitbringen, von gestern gab es zu Hause noch Kartoffelpüreereste, das reicht, für ein sättigendes Abendmahl.

Zu meiner großen Freude gab es auch endlich (!!) wieder Senseo-Kaffee im Angebot, unsere Vorräte waren bedenklich geschrumpft und ich hatte mir schon Sorgen gemacht, ob ich unter Umständen gezwungen sein könnte, den Kaffee zum regulären Preis nachzukaufen, was genau genommen ein no go ist, weil regulär natürlich viel zu teuer, weshalb ich auch schon über Ausweichalternativen nachgedacht hatte.
Aber alles hinfällig, ich habe 15 Pakete von unserer Sorte ergattert, das ist also Vorrat für gut drei Monate.

Zuhause habe ich dann begonnen, das Schal-Handschuh-Stoffbeutel-Stulpen-und-Mützen Regal aufzuräumen, weil ich heute Morgen ein bestimmtes Paar Stulpen gesucht und nicht gefunden hatte, deshalb aber rund 80% des Regalinhaltes einfach in den Flur gepfeffert hatte, weil ich heute morgen keine Zeit zum Aufräumen hatte.
Genau diese Stulpen habe ich immer noch nicht gefunden, dafür aber viele andere, vergessene Schätze, Gesamtergebnis der Aufräumaktion: Ich glaube, ich habe genug Schals-Handschuhe-Stulpen-Mützen und ganz bestimmt genug Stoffbeutel!

Ich habe keine Ahnung, wo diese Stoffbeutel alle herkommen, aber es sind viele, manmanman.

K hat derweil versucht, das Fleisch zu braten und die Kartoffeln warm zu machen, man merkte seinen Kochkünsten deutlich an, dass er sonst überwiegend gebackene Camemberts frittiert, ich habe die Putenschnitzel in letzter Sekunde aus dem Ölbad in der heißen Pfanne gerettet und K einen Vortrag über den Unterschied zwischen Braten und Frittieren gehalten, ich fürchte aber, er hat gar nicht zugehört.

Nun denn, für heute habe ich aber auch gründlich genug vom Tag, nächster Stop: Bett. Ohne Umwege
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Samstag, 30. November 2019
Sonderverkauf und viel Ausruhen
Gestern war Kleiderkreisel in Bielefeld.
Das letzte Mal war ich im April dort, damals alleine, weil die Schwester keine Zeit hatte, diesmal passte der Termin aber für uns beide und wir waren endlich wieder zusammen dort, so macht das auch definitiv am meisten Spaß.
Ich habe diesmal auch tatsächlich genauso viele Sachen wieder mit zurück genommen wie ich hingebracht habe, aber das ist ja auch der eigentliche Sinn, so eines Kleiderkreisels, eben dass man seine Anziehsachen im Kreis durchtauscht.

Anschließend haben wir bei der Schwester noch Gambas mit ganz viel Knoblauch gemacht und viel gequatscht, darüber wurde es dann heute und ich war sehr froh, dass K so tapfer durchgehalten hat und nicht unterwegs während der Fahrt eingeschlafen ist, was blöd gewesen wäre, denn er ist gefahren. Dass er nachts fährt ist schon deshalb besser, weil er nicht nur besser wach bleiben kann als ich, sondern er ist auch nicht so nachtblind wie ich, was die Fahrt insgesamt deutlich sicherer macht.

Als ich im Bett lag war es nach 3h, dementsprechend spät bin ich heute morgen aufgestanden.

Weil ich aber noch unbedingt nach Emsdetten in diesen Secondhandladen wollte (keine Ahnung, warum, weil ich eigentlich wirklich nichts brauche und gestern ja auch noch eine ganze Tüte neue Klamotten eingetauscht habe, aber irgendwie hatte ich trotzdem den dringenden Wunsch, da mal zu schauen), weil ich also noch Pläne für den Vormittag hatte, war ich um halb elf dann doch auf, angezogen und schon wieder unterwegs.
Auf der Fahrt zu diesem Secondhandladen kam ich bei Emsa vorbei und sah, dass die grade wieder ihren großen Wintersonderwerksverkauf hatten, heute letzter Tag.
Also Vollbremsung und Planänderung, lieber Emsa als Secondhandladen, die Prioritätensetzung war leicht.

Leider war heute aber schon der letzte Tag des Sonderverkaufs, was bedeutet, dass das allermeiste schon ausverkauft war. Die Halle war auffällig leer. Aber immerhin habe ich genau die Schüssel bekommen, die ich seit einem Jahr haben wollte*, die Kinder hatten auch noch ein paar Wünsche, und es gab ein paar Dinge, die waren neu Programm, so'n Kram muss ich dann natürlich auch unbedingt ausprobieren.
Ich habe jetzt eine Gewürzboxsammlung im Karteikartenformat, ich plane dort fein säuberlich sortiert und gekennzeichnet all meine verschiedenen Dip-Gewürzmischungen aufzubewahren.

*ja, ich hätte die Schüssel auch normal im Laden kaufen können, aber das fühlt sich so verkehrt an, mehr als das Doppelte dafür zu bezahlen, wenn man genau weiß, dass man nur bis zum nächsten Sonderverkauf warten muss. Und sooo dringend war es dann ja auch nicht mit der Schüssel, ich wollte sie nur als Zweitschüssel haben, wenn die erste in der Spülmaschine steckt, kann ich jetzt problemlos die zweite Schüssel benutzen.

Weil die Halle schon zu 2/3 leergekauft war, dauerte das dann gar nicht so lange bei Emsa und ich war schon wieder unterwegs. Der Secondhandladen hatte noch geöffnet, allerdings habe ich dort diesmal nichts gefunden, was ich kaufen wollte, was genau genommen eine perfekte Kombination ist - ich habe das dringliche Gefühl, dort gucken zu müssen, um nicht die tollsten Dinge zu verpassen, ohne Zusatzbelastung meines Kleiderschranks abhaken können. So mag ich das.

Anschließend bin ich noch in einen Sonderpostenmarkt gefahren - die hatten Kaminholz im Angebot und ich habe den Kofferraum vollgeladen, weil ich Donnerstag ja schon wieder mit Auto nach Borkum fahre, jetzt können wir es uns ausgiebig vor dem Kaminofen gemütlich machen.

Am Nachmittag habe ich hier ein wenig aufgeräumt und etwas saubergemacht, vier Maschinen Wäsche durchgescheucht und schon mal begonnen, die Weihnachtsgeschenke einzupacken.

Außerdem habe ich mich ausführlich auf der Couch ausgeruht, das war alles sehr schön
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Mittwoch, 27. November 2019
Online shopping
Diese Woche ist doch Black-Friday-Woche, d.h. es gibt überall (online) Sonderangebote und angeblich kann man diese Woche die besten Schnäppchen des Jahres machen.
Schnäppchen finde ich ja grundsätzlich prima, ich bin erklärter Schnäppchenfan und kaufe auch gerne mal Dinge, die ich nicht wirklich brauche, nur weil sie grade so günstig sind, aber irgendwie ist diese Black-Friday-Woche bisher grundsätzlich an mir vorbei gegangen.
Dieses Jahr wollte ich mich aber mal so weit damit beschäftigen, dass ich mir wenigstens aktiv anschaue, was es alles für tolle Schnäppchen gibt.
Und deshalb habe ich heute mal kontrolliert, was und für wen ich schon alles für Weihnachtsgeschenke habe und für wen und was ich noch kaufen muss.

J hat einen Dauerwunsch, er möchte jedes Jahr einen neuen Wochenplaner von Moleskine haben. Solche Wünsche unterstütze ich gerne, ich hatte das auch schon bei Amazon markiert und dachte, das wäre doch eine gute Gelegenheit, das Können der Black-Friday-Woche mal zu testen, und, tadaaa, genau der Planer, den J haben möchte, ist um 38% reduziert, so ma cht Einkaufen Spaß.

Nur, ab da wurde es schwierig, denn mehr fiel mir nicht ein, was ich noch bei Amazon kaufen könnte, weil, irgendwie passten die anderen Wünsche alle nicht, aber ich muss ja mindestens für 29€ einkaufen, um nicht den größten Teil des Rabattes sofort wieder als Versandkosten zu verschleudern. (Denn natürlich habe ich kein Amazon prime, dafür kaufe ich dort wirklich viel zu selten, weil: Was?)

K hatte noch einen Wunsch, den ich bestellen könnte - das gewünschte Teil gibt es aber bei ebay deutlich billiger, macht deshalb keinen Sinn, es bei Amazon zu kaufen. (Habe ich aber immerhin jetzt tatsächlich fix bei ebay gekauft, damit ist das auch erledigt.)
Dann fiel mir etwas ein, was ich der Schwester schenken könnte, aber ein kurzer Preis-Check im restlichen Netz ergab, dass es deutlich günstigere Angebote außerhalb von Amazon gibt. Hier habe ich die Dinge auch sofort bestellt, weil, erledigt ist erledigt, aber bei Amazon hing ich immer noch in der Wartekorbschleife und suchte nach Dingen, die ich zwecks Erreichen der Mindestbestellsumme für versandkostenfrei mal kaufen könnte.

Dann habe ich J angetickert, ob er keine Wünsche hätte, was er von Amazon braucht. Ihm fiel nur ein Deo ein, was er gerne hätte, aber genau dieses Deo ist ein Amazon-Plus-Artikel, d.h. der zählt nicht zur Mindestbestellmenge für versandkostenfrei.

Dann wollte J Gallium haben. (Nein, ist kein Affiliate-Link, so'n Kram fange ich gar nicht erst an, der Link ist nur zum Zeigen, was Gallium ist). Befragt, was er damit vor hat, sagte er nur lapidar: "Haben" - Ich glaube, ich möchte ihm kein Gallium schenken.

Mein Lamy-Kuli braucht eine neue Miene, das wäre doch was. Gibt es bei Amazon aber nur von einem Nichtamazonverkäufer, kostet also separate Versandkosten und zählt auch nicht nur zur Mindestmenge. - Idee gestrichen.

Ich habe mich dann ca. eine halbe Stunde lang durch alle Black-Friday-Special-Sale-Angebote geklickt, um festzustellen, dass ich nichts davon brauche, noch nicht mal mit viel gutem Willen und Schnäppchenentschuldigung, und was vielleicht noch schlimmer ist: Ich kenne auch niemanden, dem ich irgendwas davon schenken möchte, was eine insgesamt ziemlich frustrierende Erfahrung ist.
Ich bin nicht nur sehr schräg, was meinen eigenen Konsumgeschmack angeht, ich bin auch ein kompletter sozialer Außenseiter, weil ich noch nicht mal Leute kenne, die den Kram, der da im Netz verramscht wird, gebrauchen könnten.

Das Leben kann manchmal sehr hart und sehr ungerecht sein.

Gerettet hat mich dann ein Buchwunsch von C. Die möchte ein derart ausgefallenes Buch haben, dass es das nirgendwo gebraucht gibt, weshalb ich es mit gutem Gewissen für den offiziellen Preis bei Amazon bestellen konnte und so geschah es, dass ich durch den Kauf des sowieso geplanten Moleskine Tagebuches dieses Jahr tatsächlich gewaltig von einem Black.Friday-Angebot profitiert habe, denn das wurde dann ja zusammen mit dem Buch versandkostenfrei mitgeliefert, ich bin ein echter Sparfuchs.

Ich stelle also fest, dass es gar nicht so leicht ist, größere Mengen an Geld beim online-Shoppen auszugeben. Ich war wirklich bereit und willens heute mal so richtig aus dem Vollen zu shoppen - wenn ich etwas gefunden hätte, was ich hätte haben wollen

Als ich mit meinem zwei Teile Warenkorb dann zum Bezahlen auscheckte, wurde mir im Anschluss eingeblendet, dass ich einen fünf Euro Gutschein bekomme, wenn ich mindestens einen 30 Euro Gutschein kaufe.
Die Dinger sind 10 Jahre gültig, in der Zeit wird sich doch wohl etwas finden lassen, was man für 35 Euro bei Amazon kaufen könnte, weil, Gutscheine mit Rabatt, das ist wirklich ein Schnäppchen, dem ich nur schwer widerstehen kann
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Dienstag, 26. November 2019
Jahresendarbeiten und Wolle
In zwei Wochen ist die letzte Aufsichtsratsrunde für dieses Jahr, in diesem Termin werden die Wirtschaftspläne für das Folgejahr verabschiedet und das erwartete Ergebnis des laufenden Jahres mit der Planung aus dem letzten Jahr verglichen.

Das Aufstellen dieser Wirtschaftspläne erfordert eine ziemlich arbeitsintensive Vorbereitung, jede einzelne Zahl muss nicht nur für das laufende Jahr ermittelt und geprüft, sondern auch mit allen bekannten und erwarteten Veränderungen für das Folgejahr durchdacht werden. Das Ergebnis steht dann auf drei Din A 4 Seiten, die unsichtbaren Hintergrundarbeiten bräuchten dagegen ein zigfaches an Seiten, druckte man sie aus.

So sind die letzten Wochen des Jahres regelmäßig mit den Arbeiten an den Wirtschaftsplänen und dem Durchforsten der to-do-Listen randvoll gefüllt.
Unter den noch nicht abgearbeiteten to dos finden sich traditionell immer noch ein paar verschlafene Pflichten, die aber dringend noch bis zum Ende des Jahres erledigt sein müssen, und so entsteht in den letzten Wochen des Jahres immer eine recht hektische Betriebsamkeit, die mich jedes Jahr ein wenig mehr annervt.
Ich merke deutlich, dass ich jedes Jahr ein bisschen weniger Schwung habe, diese Hektik bereitwillig mitzugehen, manchmal mache ich mir ernsthaft Sorgen, ob mein Gesamtschwung überhaupt noch für die nächsten fünf Jahre reichen wird.
Aber das wird sich von ganz alleine zeigen, lohnt nicht, sich darüber zu sorgen, que será, será, whatever will be, will be.

Es gibt in all dem Stress aber auch ein paar schöne Dinge. So flatterte mir heute die Einladung zu einer großen Kapitalmarktkonferenz nächstes Jahr im März ins Postfach.
Ich war da dieses Jahr das erste Mal und war sehr beeindruckt, sehr gute Referenten und sehr interessante Aussteller, ich habe viele gute Informationen dort mitgenommen.
Nächstes Jahr ist sie in Wiesbaden, weil die Messe Frankfurt renoviert wird, über den Locationwechsel bin ich jetzt nicht wirklich traurig.
Und ich freue mich sehr, dass ich bereits jetzt schon eine Einladung habe. Dieses Jahr habe ich mich ernsthaft anstrengen müssen, überhaupt eine Eintrittskarte zu bekommen, die sieben gewaltig und kontrollieren das zugelassene Publikum genau, aber ich scheine es jetzt auf die Whitelist geschafft zu haben, das ist ein schöner Erfolg.

Und weil mich ansonsten ein wenig das schlechte Gewissen plagte, weil ich eigentlich die mitgebrachte Wolle ja schon längst sortiert haben wollte, um endlich ein versprochenes Paket zu verschicken, habe ich vorhin die mitgebrachten Kartons immerhin schon mal grob auseinandergepflückt, um zu schauen, was ich da überhaupt so alles ins Auto gepackt habe.

Diesmal habe ich aktiv nach besonders bunter Wolle und nach "veganer Wolle" (nicht nur für Veganer, sondern auch für Allergiker ideal) gesucht und denke, da habe ich jetzt eine angemessene Auswahl zusammengesammelt. K kam eben mal kurz oben im Gästezimmer vorbei und meinte, hier sähe es ja aus wie in einem explodierten Wolleladen. Nunja, hilft ja nix.


Kriege ich aber auch alles wieder aufgeräumt, nur für den ersten Überblick geht es nicht anders
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Sonntag, 24. November 2019
Sonntag
Der Tag hat exakt das gehalten, was ich von ihm erwartet habe, es war also ein guter Tag.
Dass ich keine Lust hatte, wieder zurückzufahren und deshalb streckenweise mit sehr schlechter Laune vor mich hingrummelte, dafür kann der Tag ja nix.
Insgesamt hilft aber das ganze Grummeln nix, das (mein) Leben befindet sich derzeit noch in der "Arbeiten für Geld" Phase, also ist morgen wieder Büro dran.

Wir haben heute lange ausgeschlafen, dann sind wir in Ruhe aufgestanden, ich habe mir die Haare gewaschen und anschließend mit so einem Glätteisenlockendingens bearbeitet, weil meine Schwester mir gezeigt hat, wie das geht und jetzt übe ich eifrig. Ich glaube ich brauche noch eine Nachschulung, aber auf alle Fälle ist das Ergebnis jetzt schon besser als einfach nur so trocknen lassen.

Ich finde es immer ganz kompliziert, welcher Fraktion ich mich anschließen soll: Der "ich style mich mit allem, was geht" Fraktion, die richtig viel Mühe und Zeit in ihr Äußeres steckt (und die ich dann immer beneide, um die Selbstverständlichkeit, mit der sie sich auf Selfies im Netz präsentieren, denn viel Styling heißt ja nicht zwingend, dass man deshalb wirklich hübsch ist, viel Styling heißt nur, dass man kein bodyshaming-Problem hat, und das finde ich auf eine gewisse Art durchaus gut) - oder ob ich doch mehr zu der "wer Optik als Prio Eins im Leben hat, hat wohl sonst nix im Angebot"-Fraktion neige, weil diese Vorurteilsschublade eher zu meiner spontanen Standardreaktion auf stark geschminkte Frauen passt.
Natürlich ist das Leben nicht schwarz weiß, aber auf einer Skala von 1 bis 10 stehen diese beiden Philosophien auf den jeweils entgegengesetzten Seiten und ich muss mich entscheiden, bin ich mehr A oder mehr B. Denn auch wenn ich schon aus reiner Bequemlichkeit das regelmäßige Intensivstyling verweigere, so fände ich eine "ganz natürliche Naturschönheit" schon ziemlich klasse, ich fürchte nur, die ist mit besonders viel Aufwand verbunden.

Wie auch immer, ich versuche es jetzt mal mit dem Haarstyling, vielleicht kriege ich das ja irgendwann so weit in Griff, dass ich den zusätzlichen Aufwand, den es verursacht, bereit bin, für die zusätzliche Schönheit, die es schafft, zu akzeptieren. Noch ist es mehr Aufwand als Schönheit, aber ich denke, das liegt an mir und hier hilft Schulung.

Als ich meine Haare fertig gelockt hatte, fuhren wir ins Dorf, neue Fahrkarten für die Fähre kaufen, anschließend zum Onkel, um das Auto voll Wolle zu laden. Vorher hatte ich den Efeu, den ich letzten Monat in die Kästen neben dem Müllcontainer gepflanzt hatte, begutachtet und festgestellt, dass der Efeu in dem Kasten, der direkt zur Straße zeigt, komplett abgeknipst ist - während er auf der anderen Seite gut gedeiht.
Sehr mysteriös. Fressen Kaninchen Efeu?
Beim Onkel habe ich seine Weihnachtskakteen bewundert - und die weiß gestrichenen Bäume. Er hat seine Obstbäume alle geweißelt, weil er meint, das hilft gegen Schädlinge. Ich hab da keine Ahnung von, finde aber, so ein weißer Baum ist auf eine ganz eigene Art auch sehr hübsch.



Anschließend haben wir noch einen Spaziergang übern Strand gemacht, die Nachbarin kam uns entgegen und fragte, wieso man sich ohne Not (=ohne Hund) bei diesem Wetter so einen Spaziergang antut, ich fand aber, ein bisschen Wasser gucken ist schon okay, ich war ja nun lange nicht da und sich dafür extra einen Hund anzuschaffen, wäre etwas übertrieben.

Der Strand bestand hauptsächlich aus Leere, wobei ich die Zeit im November/Dezember (bis vor Weihnachten) ja besonders mag, eben weil es dann endlich mal leer ist.




Irgendein Witzbold hatte einen Wegweiser aus Strandholz gebastelt, der war mir im Sommer gar nicht aufgefallen, jetzt ist er die einzige "Landmarke" auf dem Strand.

Zu Ks Freude blieb aber nicht sehr viel Zeit für einen längeren Strandaufenthalt (er hatte nämlich weder Mütze, noch Schal oder Handschuhe dabei und wurde jammerig, wegen kalt, aber ja nun, als ob er das erste Mal bei diesem wetter am Strand rumäuft), aber wir mussten dann auch wieder zurück, das Haus noch fix aufräumen und sauber machen und dann zur Fähre.

Auf dem Rückweg noch mal beim Vater vorbei, der Onkel hatte ihm die Borkumer Zeitung der letzten Wochen aufgehoben, gegen 21.30h waren wir wieder in Greven - und morgen ist wieder Büro
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Samstag, 23. November 2019
Endlich wieder zuhause
Es wurde jetzt wirklich dringlich Zeit, ich bemerkte, wie ich langsam intensives Meerweh bekam, so dass ich mir heute vorsichtshalber zwei Wecker stellte, um ganz bestimmt nicht die Abfahrt für die Mittagsfähre zu verpassen.
Hat alles prima funktioniert, wir waren sogar noch früh genug da, um den obligatorischen Schlenker bei McDov dazwischenzuschieben, was allerdings eine sehr große Enttäuschung war. Die haben den McKrokett aus dem Angebot genommen, konnte man nicht mehr bestellen - und mindestens wenn nicht noch mehr enttäuscht war ich von dem fehlenden Frühstücksangebot. Früher gab es bis 12h immer noch ein extra Frühstücksangebot in Form von McMuffins, die mit Bacon und Egg wirklich prima schmeckten und auf die hatte ich mich die ganze Zeit gefreut - und dann: Nüschte!
Ich war so beleidigt und gleichzeitig auch rechtschaffen hangry, dass ich für 1,50 einen Cheeseburger bestellte und beschloss, nie mehr in diesen blöden McDov-Laden zu gehen.
Dafür war die Fahrt nach Eemshaven sehr angenehm. Das erste Stück nach der Abfahrt von der Autobahn geht noch durch Deutschland und ich liebe diese Allee mit dem Kanal an der Seite. Wenn man in Holland ist, gibt es noch Kanal, nur keine Bäume mehr, da ist alles etwas nackichter. Ist auch hübsch, habe ich diesmal aber nicht fotografiert.



Zuhause angekommen habe ich erstmal ganz tief durchgeatmet. Zuhause ist eben doch zuhause und fühlt sich anders an, als ein gemietetes Haus auf dem Festland. Das Ankommen in diesem Haus, an dem alles vertraut ist, ist immer verbunden mit einem Gefühl der Freiheit. Hier ist alles so, wie es sein soll, es riecht, wie ein Zuhause riecht, auf dem Küchentisch steht noch eine angefangene Flasche Rotwein und die Nachbarin winkt fröhlich rüber und freut sich, dass wir wieder da sind.
J war ja als letzter hier und seitdem er Mitte Oktober abgefahren ist, war das Haus sich selbst überlassen.
Aber J hat alles supersauber und ordentlich hinterlassen, der Onkel hat nach der Post geschaut und sie ordentlich auf dem Küchentisch gestapelt und die Smarthome-Steuerung funktionierte prächtig, ich hatte heute früh nach dem Aufwachen schon mal die Heizung hochgestellt, so dass wir in ein kuschelig warmes Haus kamen, es war rundum angenehm.

Natürlich sind wir als erstes einkaufen gefahren, weil wir immer als erstes einkaufen fahren, dabei war der Kühlschrank eigentlich gut voll, aber ohne Einkaufen macht ein Wochenende keinen Spaß.

Erworben haben wir vor allem Krimskrams und haltbare Vorräte schon mal für Weihnachten und als ich so durch die Gänge schlenderte und schaute, was es grade an Wochenangeboten gab, entdeckte ich die perfekte Lösung für mein Sandsturmproblem:



Gestatten: Puck, die Stubenfliege, aber wer während eines Sturms an den Strand gehen will, sollte bei Äußerlichkeiten nicht zimperlich sein.
Auf der Verpackung stand zwar Snowboardbrille, ich finde aber, es ist die perfekte Sandsturmbrille und freue mich schon sehr darauf, sie bei der nächsten Gelegenheit live zu testen.

Dann waren wir beim Onkel, haben seine Computerprobleme behoben, ihn bei diversem Schriftkram unterstützt und ihm ein Hotel in Weener gesucht, weil er im Dezember dort für zwei Tage zu tun hat und nicht wusste, wie er eine Übernachtung findet.
Außerdem habe ich wieder größere Mengen an Wolle eingepackt. Meine Vorräte waren ja gründlich zusammengeschnurrt, aber jetzt habe ich wieder reichlich und verschiedene Wolle ins Auto gepackt, jetzt müsste auch wieder für jeden Geschmack was dabei sein.

Am Abend haben wir dann von innen und außen für Wärme gesorgt



Das links im Glas ist Eiergrog - pefekt für einen Abend vor dem Kaminofen
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