Bei meiner Lieblingsflohmarktfrau gab ich eine Tüte voll Sachen ab, kaufte aber auch sofort wieder andere Dinge ein, es gab nämlich eine neue Kiste mit frisch eingetroffenen Kochbüchern und naja, die konnte ich nicht alle ignorieren. Außerdem eine Kräutermühle von Microplane, die ich vor allem deshalb kaufen musste, weil ich großer Micorplane-Fan bin und sie für 50cent einfach nicht liegenlassen konnte.
An einem anderen Stand habe ich für viel mehr Geld (2,50€) einen Südwester gekauft, aber wenn ich jetzt künftig auch bei Schietwetter mit dem Hund rausgehen muss, ist so ein Regenhut sicherlich eine gute Sache. Und dann noch dies und das, was sich auf einem Flohmarkt eben so findet und man noch Platz in der Tasche hat, am Ende war die Tasche wieder so voll wie am Anfang, per Saldo also kein Materialabgang, aber jetzt habe ich viel brauchbarere Dinge als vorher.
Am Nachmittag fuhren wir zum Flugplatz nach Osnabrück, weil K nach langem hin und her noch mal den Fliegerclub wechselt und wir uns da heute vorstellten und uns alles vor Ort anschauten.
Nordhorn, was für uns der aktuelle Standort ist, liegt auf Dauer zu weit weg von Rheda, weshalb K sich schon seit einiger Zeit nach Alternativen umschaute.
Insgesamt macht der Fliegerclub in Osnabrück einen sehr guten Eindruck, die Leute sind freundlich und hilfsbereit, es gibt jede Menge Maschinen und einen gut geführten Flugplatz und so fliegen wir dann künftig wohl immer ab Osnabrück.
Hier im Haus haben wir die Betten neubezogen und ich habe drei Maschinen voll Wäsche durchlaufen lassen.
Zum Abendessen gab es Möhren-Kartoffel-Stampf mit Frikadellen, seit drei Stunden steht der Hund bettelnd vor den Resten in der Küche
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Auf der einen Seite kann ich das nachvollziehen, weil ich im Rahmen des anstehenden Umzugs ja auch schon seit längerem in einem intensiven Aussortiermodus bin und mich über jedes Stück Kram freue, was diesen Haushalt verlässt, verschenkt oder entsorgt, mir ist beides recht, Hauptsache weg und ich muss es nicht umziehen.
Andererseits habe ich quasi gleichzeitig parallel zum Aussortieren aber auch schon wieder begonnen, neuen Kram zu sammeln, für den ich dann in dem neuen Haus endlich ausreichend Platz haben werde - und das sind unter anderem vor allem Bücher.
Anders als die Kaltmamsell komme ich aus einem durchaus buchaffinen Haushalt, meine Eltern waren schließlich Lehrer und meine Großeltern samt fast sämtlicher Onkel und Tanten mütterlicherseits auch, da gehörten Bücher genauso zum Leben wie Essen und Trinken, vielleicht sogar in der Priorität noch ein Stück weiter oben.
Trotzdem war das Geld knapp und Bücher teuer, meinen alltäglichen Lesevorrat besorgte ich mir also von klein auf aus der Stadtbücherei. Eigene Bücher waren immer ein besonderer Luxus und damit auch gleichzeitig ein Statussymbol. Wer eine gefüllte Bücherwand besaß, demonstrierte seine Intellektualität, weshalb eine geschlossene Schrankwand im Wohnzimmer undenkbar gewesen wäre, dann hätte man ja die Bücher nicht gesehen.
Obwohl ich also mit Büchern aufgewachsen bin, habe ich das Gefühl der "Heiligkeit" nicht, was das einzelne Buch als Gegenstand angeht. Das liegt sicherlich zu einem Großteil auch daran, dass ich Bücher schon als Kind fast ausschließlich gebraucht auf dem Flohmarkt gekauft habe, so dass sie für mich nie einen finanziellen, sondern immer nur einen intellektuellen Wert besaßen.
Genau deshalb konnte ich Bücher auch immer schon ohne schlechtes Gefühl wegwerfen oder zerstören. Bei einigen Büchern kümmere ich mich sogar gerne und absichtlich um die Vernichtung und komme mir dann immer ein wenig vor wie Savonarola, der durch seine Bücherverbrennung die Menschen vor der Verkommenheit der schädlichen Bücher bewahren wollte. Es gibt Bücher, die ich auf dem Flohmarkt gekauft habe, weil ich sie von außen optisch ansprechend fand und annahm, dass sie sich zumindest als leichte Lektüre für zwischendurch eignen werden, die sich dann aber doch also so unendlich schlecht geschrieben herausstellen, dass es meiner Meinung nach eine gute Tat ist, wenn ich die aus dem Verkehr ziehe, damit nicht noch eine arme Seele darauf hereinfällt und Zeit damit vergeudet.
Da Bücher auf dem Flohmarkt quasi nichts mehr kosten, ging ich mit zunehmender Flohmarktbesuchshäufigkeit immer mehr dazu über, Bücher, die mir lesenswert erschienen, zu kaufen, weil das bequemer war als Ausleihen, denn gekaufte Bücher muss man nicht mehr zurückbringen. So wuchs mein Bücherbestand kontinuierlich, ich vergrößerte aber auch meine Wohn- und Regalfläche kontinuierlich, und ich stellte fest, dass ich eine große Bücherwand als dekoratives Element einer Wohnungseinrichtung durchaus schätze. Oder anders ausgedrückt: Wenn ich in Wohnungen komme, in denen es kein Bücherregal gibt, frage ich mich immer, was die Leute denn mit ihrer Zeit sonst so anfangen und gemütlich finde ich es dort meistens auch nicht.
Dann lernte ich CW kennen und der war noch um Längen bücheraffiner als ich, bei ihm kam allerdings auch eine ausgeprägte Sammelwut kombiniert mit einer akuten Wegwerfschwäche dazu. Nachdem ich ihn mit meinem Flohmarktvirus infiziert hatte, eskalierte unser Bücherbestand in gehoben fünfstellige Stückzahlen.
Als ich 2008 alleine nach Greven ging, nahm ich nur einen minimalen Bücherbestand und drei Bücherregale à ein Meter mit. Über 15 Meter Bücherregal (zwölf Billys, eine 5m breite Regalwand und ein weiteres 1m Einzelregal) ließ ich bei CW zurück, ich gebe zu, ich habe meinen Bücherbestand auf sehr bequeme Art reduziert. Nach CWs Tod war ich allerdings doch wieder zuständig und habe dann letztendlich eine Entrümpelungsfirma mit der Entsorgung beauftragt. Bücher einzeln zu verschenken ist bei so einer Büchermenge komplett aussichtslos.
In den letzten 17 Jahren hat sich mein Bücherbestand dann wieder vermehrt, die 3m Bücherregal sind mittlerweile komplett doppelt bestückt und quer oben drauf liegen überall da Bücher, wo noch Platz ist.
Die erweiterte Kochbuchsammlung passt dagegen schon lange nicht mehr in das eine Billy-Regal in der Küche, den Überschuss habe ich in mehrere Kisten verpackt und bereits nach Rheda in das Garagenzwischenlager geschafft.
Dass ich in der neuen Küche eine große Wand voll Regalfläche für Kochbücher bekommen werde, war schon lange klar, für mich bringt so eine Kochbücherwand einerseits einen zusätzlichen Gemütlichkeitsaspekt in eine Küche, ich freue mich aber auch darauf, meine Kochbücher dort nach Themen systematisch einzusortieren und dann regelmäßig je nach Laune zur Inspiration durchzublättern.
Und ich freue mich auf die Einrichtung in unserem künftigen Wohnzimmer. Dort habe ich ja die bodentiefen Fenster gegen Fenster mit einer 40cm hohen Brüstung durchgesetzt, die jetzt mit dicken und breiten Holzbrettern zu Sitzfenstern ausgebaut werden - umrahmt komplett von Regalen.

Als ich dem Schreiner sagte, dass ich bitte alle Wände vollständig mit Regalen ausgebaut haben möchte, fragte er mich besorgt, ob mir klar wäre, wie viel Fläche das ist und dass die nachher ja auch mit irgendwas gefüllt werden müsse.
Diese Sorge fand ich ungemein komisch, ich glaube, er und ich leben in unterschiedlichen Welten, was die Menge von Büchern angeht, die man besitzen kann. Die Regalflächen, die er in seiner Skizze jetzt vorgesehen hat, werden eh nicht reichen, um alle Bücher unterzubringen, aber ich nehme ja auch noch die drei bisherigen Regale mit, insgesamt hoffe ich also, dass ich künftig Bücher zumindest für eine Zeitlang nicht mehr doppelt stellen muss.
Und wenn es doch leere Stellen geben sollte, die hässlich aussehen, nun, dann gehe ich eben auf den Flohmarkt und kaufe nach. Genau wie es ein Freund von CW vor vielen Jahren auch gemacht hat, der durch ein gutes Geschäft zu sehr, sehr viel Geld gekommen war und sich davon eine Villa in Köln-Rodenkirchen gekauft hatte, die er uns stolz vorführte, bevor er einzog und seine geplante Möblierung dabei ausführlich erläuterte. Als wir in ein Zimmer mit Kamin und vielen leeren, eingebauten Regalen kamen, sagte er: "Und da kommen dann die Bücher hin." - Ein Satz, der bei uns spontan einen kaum zu unterdrückenden Lachanfall auslöste und der sofort zwischen CW und mir zu einem geflügelten Ausspruch wurde - denn bis zu dem Zeitpunkt besaß der Freund vielleicht, freundlich geschätzt, zwei Bücher ;-)
Das wären dann aber immerhin 100% mehr gewesen als mein Vater besaß, als meine Mutter und er in ihre erste gemeinsame Wohnung zogen. Meine Mutter, die aus dieser großen Lehrerfamilie kam, besaß natürlich schon als junge Frau eine große Menge an Büchern und als die bestellte Regalwand endlich kam, räumte sie ihre Bücher auch sofort ein und freute sich darauf, ihren Mann, der zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause war, mit dem fertig eingeräumten Regal zu überraschen. Der reagierte aber anders als erwartet, denn sein Kommentar war nur: "Wie, ist ja schon alles voll. Und wo kommt jetzt mein Buch hin?"
Ich stelle für mich fest, dass ich es genieße, in dem neuen Haus wieder deutlich mehr Platz zu haben und dass ich auf eine große und volle Bücherwand schon aus rein optischen Gründen als ausgesprochen atmosphärische Stilkomponente auf keinen Fall verzichten möchte. Und vielleicht sortiere ich in Rheda dann die Bücher genau wie auf Borkum

Ich finde diese farblich sortierte Büchersammlung hat etwas herrlich antiintellektuelles und genau deshalb macht es mir besonders viel Spaß
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Ich dachte mir auf alle Fälle, besser ist es, ich kaufe heute nochmal richtig dolle ein, bevor morgen alles vorbei und leergekauft ist.
Karfreitag ist ja auch ein eher freudloser Tag und rein vorsorglich habe ich meine geplanten Einkäufe also schon heute erledigt.
Gekauft habe ich vor allem Philips Hue Lampen in allen möglichen Formen und Fassungen und es kann sein, dass meine Einkaufswut da ein kleines bisschen zu dolle eskaliert ist, aber hey, ist ja nur einmal im Jahr Green Thursday und außerdem hat mir meine Bank mitgeteilt, dass sie endlich alle Anteile eines Fonds verkauft hat, der seit fünf Jahren im Minus dahindümpelte und den ich vor knapp einem Jahr zum Limit-Verkauf gestellt habe. Den Limit-Verkaufspreis hatte ich auf mindestens zehn Prozent mehr als meinen ursprünglichen Einkaufskurs festgesetzt und anschließend habe ich mich nicht mehr drum gekümmert.
Tja, und jetzt kam die Verkaufsnachricht. In den letzten Wochen ist dieser Fonds kontinuierlich im Kurs gestiegen bis er meinen gewünschten Mindestverkaufspreis erreicht hatte und zack - schlug die Verkaufsorder zu und ich habe jetzt unerwartet einen angenehm hohen Liquiditätsbetrag auf meinem Konto und dachte mir, das ist ein Fingerzeig, wenn das so pünktlich zum Black Friday passiert.
K meinte, das sei ein Fehler, den Fonds genau dann zu verkaufen, wenn er grade so richtig schön aufwärts steigt und natürlich kann ich jetzt zusehen, wie er weiter steigt und ich all die nächsten Kursgewinne verpasse, weil ich ja verkauft habe.
Ich aber bin froh, das Mistding los zu sein, die letzten fünf Jahre habe ich mich dauernd darüber geärgert, weil er fiel statt zu steigen, da gönne ich die künftigen Gewinne sehr gerne allen anderen, die bessere Nerven haben als ich.
Alte Börsenweisheit: Die letzten 10% gönnt man immer dem Nachfolger.
Ich habe dafür plötzlich und unerwartet Liquidität auf meinem Konto, die für gar nichts besonderes verplant ist und finde, das ist ein sehr schönes Gefühl. Neu anlegen, also in irgendetwas anderes investieren, werde ich es nicht, ich finde die Finanzmärkte im Moment derart erratisch, unkalkulierbar und unvorsehbar, dass ich froh bin, einen Großteil meines Geldes einfach für das neue Haus ausgeben zu können und mir deshalb keinen Kopf mehr machen muss, wie man Geld sinnvoll anlegt.
Außer meinen leicht aus dem Ruder gelaufenen Online-Einkäufen habe ich heute noch drei Portionen Kräuterbutter mit unterschiedlich zusammengesetzter Kräutermischung zusammengerührt, langsam bekomme ich ein Gefühl dafür, wie die optimale Mischung aussehen sollte, ich denke, ich bin dicht dran.
Außerdem habe ich eine große Portion Gulasch im Crockpot gekocht, denn wir hatten beide keinerlei aushäusige Pläne für heute, so dass ich die Gelegenheit nutzte, eine Mahlzeit vorzubereiten, die sieben Stunden Vorlauf benötigt.
Grundsätzlich liebe ich Crockpot-Essen, weil es keinen weiteren Aufwand mehr braucht, wenn man erstmal alles fertig zurechtgeschnibbelt in den Pott geworfen hat, man muss aber auch immer diese ausgesprochen lange Kochzeit bedenken und das funktioniert halt oft nicht.
Heute passte aber alles und so hatten wir ein sehr gelungenes One-Pot-Gulasch zum Abendessen
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Am Abend, wenn ich mich hinsetze, um meinen täglichen Blogeintrag zu schreiben, ist es mir viel zu mühsam, so einen vermurkelten Text gradezuziehen, also lasse ich ihn im Entwurfsordner liegen und schreibe nur kurz über das, was ich den Tag über getan habe.
In meinem Entwurfsordner befinden sich über hundert angefangene Texte, manche habe ich vor über 10 Jahren begonnen und immer mal wieder ein wenig dran rumformuliert, bin aber nie so weit gekommen, dass ich den Text als rund und zu Ende gedacht empfinde.
Bei meinen angefanenen Texte schlabbern unten rum immer noch einige unvollendete, lose Gedankenfäden rum, die ich nicht sinnvoll zusammenbringe, weshalb sie im Entwurfsordner feststecken.
In der letzten Zeit sind aber besonders viele neue, angefangene Texte dazu gekommen, so viele, dass es auffällig ist und ich beginne, mir darüber Gedanken zu machen, offensichtlich bin ich seit einiger Zeit ganz besonders unkonzentriert.
Aber nun ja, jeder kann nur mit den Pferden ackern, die im Stall stehen, ich bin froh, dass ich wenigstens die notwendigsten Alltagsverwaltungsarbeiten noch hinbekomme, obwohl sich auch hier meine ständig schlimmer werdende Prokrastinationsneigung stark bemerkbar macht.
Heute habe ich den Buchhaltungskram von einer Woche aufgearbeitet, immerhin. Für morgen stehen dringliche Steuererklärungen an, ich drücke mir selber die Daumen, dass ich das auch wirklich durchziehe
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Die Untersuchung durch die Tierärztin verlief dann aber doch noch analog. Diagnose: Ohrenentzündung beidseitig, rechts schlimmer als links, deshalb Behandlung rechts mit zusätzlichem Ohrenschmalzschmuddellöser bevor anschließend in beide Ohren entzündungshemmende Ohrentropfen geträufelt werden.
Der Hund findet die Behandlung nicht super, wehrt sich aber auch nur so mittel dagegen, ich denke, sie spürt selber, dass es guttut.
Vor einem Jahr haben wir dort zu einem wirklich extrem niedrigen Preis (160 €) ein 120teiliges Besteckset von WMF gekauft. 120teilig bedeutet, dass von den fünf Besteckteilen Messer, Gabel. gr. Löffel, kl. Löffel und Kuchengabel, jedes Besteckteil 24 mal dabei ist und das ist endlich so ausreichend, dass man kein weiteres Besteckset mehr als Notfallergänzung vorhalten muss, nur weil man die Spülmaschine nicht rechtzeitig angestellt hat, und trotzdem passen 24 Messer/Gabel etc. immer noch in jeweils ein Fach in der Besteckschublade.
Früher (also die letzten 30 Jahre) hatte ich immer zwei Besteckschubladen in Betrieb, eine in der Küche und eine im Esszimmer, wo jeweils ein 60 teiliges Besteckset untergebracht war. Seitdem ich nun die gleiche Menge Besteck einfach durch ein komplett einheitliches Set ersetzt habe, reicht eine Besteckschublade und das Leben ist plötzlich viel einfacher.
Weil ich diese Zweiteilung, also zwei Besteckschubladen mit unterschiedlichen Bestecksets, auf Borkum ebenfalls praktiziere, geht es mir dort seit einem Jahr auf die Nerven, nämlich genau seitdem ich festgestellt habe, wie bequem es in Greven geworden ist, seitdem es dort nur noch ein Set gibt.
Und deshalb wollte ich fürs Borkum ebenfalls neues Besteck haben und - welch Glück - heute hatten sie bei Emsa genau das von mir favorisierte WMF-Bestecksets zu dem gleichen günstigen Preis im Angebot und so habe ich natürlich sofort zweimal zugeschlagen.
Am Nachmittag fuhren wir nach Münster, wo ich mir zwei neue Gleitsichtbrillen abholte. Mir waren im Sommer zwei alte Brillen kaputtgegangen, aber weil die beide versichert waren, habe ich die Schäden jetzt der Versicherung gemeldet und bekam die Freigabe, mir zwei neue Brillen anfertigen zu lassen. Die sind seit einer Woche fertig und so drängelte ich danach, sie endlich abzuholen.
Anschließend fuhren wir nach Rheda, weil wir uns dort eigentlich mit N+M treffen wollten, um ihnen die Baufortschritte zu zeigen.
Die zwei steckten aber in einem Stau auf einer gesperrten Autobahn fest und kamen erst wieder frei, als die Sonne schon untergegangen war. Baustellenbesichtigung im Stockdunkeln ist sinnlos, also haben wir den Plan gecancelt und als die Autobahn wieder frei war, fuhren die zwei dann direkt nach Berlin nach Hause
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Wir waren uns einig, dass das sinnlos ist, deshalb fuhren J und C mit der Bahn zurück nach Bielefeld und N+M werden morgen Nachmittag einen neuen Versuch unternehmen, die Baustelle zu begucken.
Ansonsten war der Tag sehr produktiv. Die Kinder sortierten den Dachboden einmal komplett durch und jetzt gibt es thematisch passend zusammengeräumte Ecken. Auf der einen Seite stehen nur noch leere, große Umzugskartons, daneben ein größerer Berg an vollen Kartons, die alle samt Inhalt irgendwie entsorgt werden müssen.
In einer anderen Ecke stehen leere Umverpackungen von im Haus vorhandener Technik, die K mit umziehen möchte, weil er ja regelmäßig die vorhandene Technik verkauft, wenn eine neue Generation verbesserter Technik auf den Markt kommt. Wenn für den Verkauf noch die Originalverpackung vorhanden ist, erhöht das den erzielbaren Verkaufspreis deutlich, deshalb müssen wir die alle pfleglich behandeln und gut aufbewahren.
In der vierten Ecke stehen schließlich Dinge, die die Kinder gerne behalten möchten, aber in ihren eigenen Wohnungen keinen Platz dafür haben. Vor allem sind das zB ca. 10 große Kisten voller Lego und andere Dinge, die ihnen lieb und teuer sind. Die werden wir also vom Dachboden in Greven in den Keller in Rheda umziehen.
Außer gründlich durchsortiert haben sie vor allem auch gründlich sauber gemacht auf dem Dachboden und dabei auch größere Mengen an Mäusekötteln zusammengefegt und entsorgt. Wie die Mäuse auf den Dachboden gelangen konnten, ist mir ein Rätsel, sie haben dort aber offensichtlich gut und lange gelebt.
In der nächsten Zeit können K und ich uns jetzt damit beschäftigen, wie man eine durchaus größere Menge an von Mäusen angenagten Dachbodenschätzen fachgerecht entsorgt, es wird uns eine Lösung einfallen
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Leider haben auch alle inzwischen raus, womit man den Hund richtig fies ärgern kann, sie hasst es nämlich, wenn man sie anpustet, dann geht sie jedesmal sofort zum Verteidigungsangriff über, was die Kinder wiederum sehr witzig finden.
Ebenfalls ganz furchtbar, aber auch komplett anders schrecklich findet sie Krallenschneiden, hierauf reagiert sie nicht mit Angriff, sondern mit Flucht und Verstecken und bisher sind alle Versuche an der konsequenten Ablehnung des Hundes gescheitert.
Am Montag haben wir einen Tierarzttermin, weil sie irgendwas am Ohr hat, den werden wir dann auch gleich mal nach Tricks zum Krallenschneiden befragen.
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Für uns hieß das, wieder aufs Festland zu wechseln und es blieb ein wenig spannend, wegen der Flugbedingungen. Schon in 1000 Fuß herrschten durchgehend Minustemperaturen, was kein Problem ist, wenn die Luft staubtrocken ist. Aber der leichteste Dunst einer Wolke führt sofort zu Eisansatz an den Tragflächen, und damit fliegt es sich echt schlecht.
Das Eis verändert die Flugeigenschaften drastisch, es galt also jede Wolke weiträumig zu vermeiden.

Das gelang zum Glück problemlos, die Wolken über den Kohlekraftwerken in Eemshaven waren weithin sichtbar und sowieso mussten wir da nicht lang.
An der Küste war es deutlich kälter als später im Münsterland, in Ostfriesland waren viele Felder noch weiß überzuckert. Interessant fand ich, dass es zwischendurch immer einzelne grüne Felder gab. Ob die da Rasenheizung haben?

Wir waren am frühen Nachmittag unterwegs, die Sonne stand noch einigermaßen hoch, ideal für stimmungsvolle Gegenlichtaufnahmen.
Grundsätzlich haben wir die Fliegersaison jetzt erstmal für beendet erklärt und den Flieger nach Nordhorn zurückgebracht, wo er überwintern soll.
Als wir nach Hause kamen, stand mein Auto schon vor der Tür, innen drin tiptop sauber gesaugt und von außen blitzblank sauber, ich finde es jedesmal toll, den Wagen in diesem Zustand aus der Werkstatt zurückzubekommen
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Ich habe ein bisschen aufgeräumt, das Bett abgezogen, Wäsche gewaschen, saubergemacht und mich schließlich an den PC gesetzt und die Buchhaltung aktualisiert.
K hat heute die große Hunderunde erledigt, ich war also nur zum Müll rausbringen und Wäsche aufhängen vor der Tür. Mir reicht das vollkommen, obwohl das Wetter heute einigermaßen akzeptabel war. Trocken und windstill bei ca. 6°C - ich denke, in vielen Teilen Deutschlands war es deutlich unangenehmer.
Bei Giesswein gibt es passend zum Black Friday wieder das 2für1 Angebot, darauf hatte ich gezielt gewartet und sofort jeweils ein Paar für mich und eines für K bestellt. Es waren noch genau die Farben lieferbar, die ich haben wollte, das war sehr erfreulich.
Auch wenn ich inzwischen eine ganze Menge dieser Schuhe in allen möglichen Farben habe, so ist es mir doch gelungen, die hellgrauen so totzulieben, dass ich mich jetzt sehr auf ein neues Paar in hellgrau freue.
Experimente mit anderen Modellen habe ich mir dieses Jahr verkniffen, außer den Merino Runners habe ich noch kein anderes Modell gefunden, was ich annähernd ähnlich bequem finde, weshalb ich alle anderen Varianten, die ich früher testhalber immer mal mitbestellte, nach dem Anprobieren wieder zurückschickte. Dieses Jahr muss ich nichts zurückschicken, ich fühle mich schon fast nachhaltig.
Mein Auto ist schon fertig inspiziert, frisch betüvt und repariert. Der Werkstattleiter sagte, er hätte es schon mal mit in die Firma genommen, weil es ja sonst nur im Weg rumstand (ich hatte es einfach bei ihm vor die private Haustür gestellt), und bat um Freigabe für den Austausch der hinteren Bremse, weil die "komplett festgegammelt" (sein Ausdruck) sei.
Ich fahre gerne bremsenschonend, früher war einer meiner Lieblingssätze "wer bremst ist feige", so ganz legt man diese Haltung offensichtlich nie ab. Gelernt habe ich aber nun, dass gelegentliches Bremsen wohl gar nicht so schlecht zur Bremsenpflege ist
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Ach, ich mag es ja, wenn man gleich als erstes weiß, dass es gut ausgeht, also die Zusmmenfassung des Tages in einem Satz:
Es hat alles perfekt funktioniert!
Der Kühlschrank sollte heute geliefert werden und grundsätzlich war es ja schon super, dass das erst heute und nicht irgendwann letzte Woche passierte, denn dann wären wir nicht dagewesen und alles wäre deutlich komplizierter geworden.
Aber heute waren wir vor Ort und vorbereitet waren wir auch.
K hatte gesagt, es wäre klug, wenn wir den Apothekerschrank, der neben dem Kühlschrank montiert ist, vorsichtshalber ausräumen und abbauen, dann lässt sich der neue Kühlschrank sicherlich viel besser an seinen Platz schieben.
Einen neuen Kühlschrank einzubauen ist halt noch mal etwas anderes, als einen alten auszubauen. Das haben wir vor zwei Wochen schon gemacht, also den alten ausgebaut, seitdem steht der draußen auf dem Parkplatz und wartet auf seine Abholung.
Aber wenn der neue heute an diese Stelle geschoben werden soll, dann muss man damit schon etwas vorsichtiger und sorgfältiger umgehen, denn weder wollen wir irgendwo dicke Kratzer hinterlassen noch andere Schäden provozieren. Deshalb räumte ich den Apothekerschrank heute einmal komplett aus und K löste die Wandhalterung, so dass wir ihn zur Seite schieben konnten.
Gegen 10.45h wurde der neue Kühlschrank geliefert, ansagegemäß nur bis zur Straßenkante, dort standen dann der alte und der neue nebeneinander, der Fahrer der Spedition sagte, dass er den alten erst am Abend abholt, wenn er alle Neugeräte ausgeliefert hat und dann wieder ausreichend Platz auf dem Wagen ist.
Ich meldete mich bei meinem Dachdecker und bat um zwei schwere Jungs, die helfen sollten, den Kühlschrank ins Haus zu bugsieren, eine Viertelstunde später waren die da und noch mal eine Viertelstunde später stand der neue Kühlschrank drinnen und die Jungs waren schon wieder weg. Geht doch nichts über starke Männer. Obwohl der eine grade über Rücken klagte, weshalb K den Kühlschrank mit dem anderen bis zur Haustür trug, aber ohne Unterstützung hätte das mal sicher nicht funktioniert.
Nachdem der Kühlschrank drinnen war, erledigte K den Rest, Wasseranschluss, zurechtschieben, lotrecht ausrichten, Apothekerschrank wieder anschrauben. Als das alles erledigt war, konnte ich mich mit dem Einräumen beschäftigen und dann stießen wir an.
Auf einen erfolgreichen Kühlschranktausch, dass unterm Strich alles perfekt funktioniert hat, dass der neue jetzt sogar schicker ist als der alte, mehr Platz bietet und komfortabler ist er auch noch. Besser hätte es also gar ncht laufen können.

Was mich bei dieser gesamten Aktion am meisten fasziniert hat, ist der Preis dieses Kühlschranks. Der alte Kühlschrank hat vor genau 20 Jahren als Superschnäppchenpreis mit 50% Rabatt damals 2.000€ gekostet und wir hatten immer das Gefühl wir haben ein echtes Luxusteil für sehr günstig erworben. Dass der nach 20 Jahren seinen Geist aufgibt, mag ich ihm nicht übelnehmen.
Der neue Kühlschrank kann alles, was der alte auch konnte und dazu noch jede Menge mehr und hat bei Samsung einen Listenpreis von 1.600 €.
Bei Otto, wo wir ihn gekauft haben, war er inklusive Inselversand noch preiswerter und ich frage mich, wie das sein kann, wo ansonsten doch gefühlt alles teurer wird. Kühlschränke offensichtlich nicht.
Um die Erfolgsbilanz des Tages am Abend abzurunden, schickte der Küchenbauer noch jede Menge Visualisierungen für die Bäder und die Bücherregale und die sonstigen Nebenräume, für die er Möbel bauen soll und das sah insgesamt schon alles ziemlich super aus. Ein paar Änderungen werden wir noch vornehmen, aber die Überzeugung verfestigt sich, dass wir da auf einem guten Weg unterwegs sind
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