Das war eine wunderbare Entscheidung, denn ich habe ganz phantastische Dinge gefunden und bin hochbeglückt mit zwei vollen Taschen wieder nach Hause gefahren.
Außer den bekannten Händlern, die ihren Warenbestand aus Spenden oder Haushaltsauflösungen rekrutieren, waren heute auch zwei Stände dabei, wo Leute ihren eigenen Kram anboten, den sie zu Hause aussortiert hatten.
Das sind immer meine Lieblingsstände, denn hier verlangen die Leute meist extrem wenig für ihr Zeug, weil sie ja nicht zum Geldverdienen da sind, sondern einfach nur ihre eigenen Dinge, die sie nicht mehr haben wollen, mit einem guten Gefühl an andere weiterzugeben.
Ich habe ja nie Lust, mich selber als Verkäufer auf einen Flohmarkt zu stellen, obwohl ich unbestritten genug Kram zum Weitergeben habe, aber meine Anziehsachen bringe ich zum Kleiderkreisel und alle anderen Dinge zu der Borkumfrau auf dem Flohmarkt, die mit ihren Verkaufserlösen irgendein Kinderheim in Afrika, unterstützt.
Insofern habe ich auch ein gutes Gefühl beim Aussortieren, weil ich weiß, dass meine Dinge sinnvoll weiterverwendet werden und benutze meine Flohmarktzeit lieber zum Ein- statt zum Verkaufen.
Gekauft habe ich heute mal wieder eine Menge Kochbücher, unter anderem zwei Bücher von Lutz Geissler, über die ich mich sehr gefreut habe, denn die sind auch gebraucht nur schwer zu bekommen bzw. immer noch ziemlich teuer. Heute habe ich aber die beiden Basicbücher: Brotbacken in Perfektion mit Hefe undBrotbacken in Perfektion mit Sauerteig für zusammen 1 € kaufen können und so was macht mich dann schon sehr zufrieden.
Außerdem eine selbstgebaute kleine Steh- bzw. Sitzlampe (man kann die Lampe wirklich richtig hinsetzen), die mir sehr gut gefällt, den Deckel einer kleinen Butterdose mit der Aufschrift "Butter bei die Fische" (das Unterteil fehlt, aber ich werde etwas Passendes als Ersatz finden), zwei schöne Blusen und zwei T-Shirts und 12 Messerbänkchen aus blauen Glasfischen (genau solche verkauft hier jemand auf ebay, ich habe allerdings heute zwei Kartons für 3 € gekauft).
Außerdem habe ich noch an einem Stand mit Neuware drei Metallbürsten als Aufsätze für einen Akkuschrauber gekauft, ich hoffe, dass ich damit meine alten Holzkisten, die ich alle noch restaurieren will, vor allem in den Ecken gut sauber bekomme.
Insgesamt also ein sehr erfolgreicher Flohmarkt, ich bin rundum zufrieden und sehr beschwingt wieder nach Hause gefahren.
In Greven haben wir dann noch eingekauft, wir brauchten Bier, weil K einen festsitzenden Husten hat.
Ich hatte am Vormittag J gefragt, welche Mittel sinnvoll als Schleimlöser funktionieren und seine Antwort war: "Keines".
Für einen Apotheker eine erstaunlich ehrliche Antwort, obwohl ich fast so eine Antwort befürchtet hatte. Wenn es ein wirksames Medikament gegen verschleimte Bronchien gäbe, wäre das sicherlich schon durch die Presse gegangen bzw. sicher nicht an mir vorbei.
J sagte, dass Flüssigkeitszufuhr das Beste wäre, alternativ könne man sich einen (hochwertigen) Vernebler kaufen und mit Kochsalzlösung inhalieren, das würde auch funktionieren.
K reagierte sofort auf "Flüssigkeitszufuhr" und sagte, dann sollten wir jetzt mal Bier kaufen gehen.
J hielt das auch für eine gute Idee und sagte: "Schon 10l Bier decken den täglichen Vitamin C Bedarf."
Das ist doch mal angewandte Pharmazie.
Als wir wieder zu Hause waren und ich meine Schätze und Einkäufe ausreichend befreut und dann weggeräumt hatte, setzte ich mich an den PC, um ein wenig Buchhaltunf und allgemeine Verwaltung zu machen - und merkte dann, dass mir immer wieder die Augen zufielen.
Also ging ich ins Bett und schlief erstmal zwei Stunden.
Als ich wieder wach war, brach K mit dem Hund zu einem längeren Spaziergang auf. Ich räumte derweil das Haus auf, freute mich noch mal über meine Flohmarktschätze und begann, in den sonstigen Kochbüchern zu schmökern.
Zum Abendessen gab es Hähnchenspieße mit Pfannengemüse. Ich finde Kochbücher toll, aber vor allem zum Angucken, nicht unbedingt zum Nachkochen
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Denn den aufwändigen Teil der Dachschrägenverkleidung kann er erst erledigen, wenn der Fliesenleger im Erdgeschoss mit den Fliesen fertig ist, weil, so lange das nicht erledigt ist, kein anderer Handwerker ins Haus kommt, der Fliesenleger will sein Arbeitsfeld maximal staubfrei und sauber halten.
Aber irgendwie wird das schon funktionieren, wir hoffen ja stets das Beste.
Anschließend fuhren wir nach Gütersloh zum Bodenleger, wo wir erneut einen Boden aussuchten. Der, den wir vor zwei Monaten mal ausgesucht haben, genau der ist grade nicht lieferbar und weil wir keine extra Verzögerung mehr haben wollen, haben wir kurzerhand einen anderen Boden ausgesucht. Am Montag erfahren wir dann, ob der lieferbar ist und die Parkettarbeiten im vorgesehenen Zeitfenster erledigt werden können.
Es bleibt spannend.
Danach fuhren wir zurück nach Greven, wo wir eine dreiviertel Stunde Pause machen konnten, dann brachen wir wieder auf und machten uns auf den Weg zu der Hundeschule kurz vor Osnabrück.
Wir müssen ja noch die praktische Prüfung für den Hundeführerschein absolvieren und ich holte mir heute meine Papiere ab.
Damit ist für mich der Bürokratieanforderung Genüge getan, ich muss eine Kopie der Prüfbescheinigung jetzt nur noch auf Borkum beim Ordnungsamt abgeben und ab dann bin ich berechtigter Hundehalter.
Auf dem Rückweg erledigten wir noch ein paar Einkäufe und als wir gegen 21h endlich wieder zu Hause waren holten wir uns nur jeder noch eine Portion Pommes (beim Pizzabäcker, dort sind sie deutlich besser als in der Pommesbude), das reichte uns beiden vollständig als Abendessen
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Es kamen Partner dazu (auch Enkel werden älter), andere waren ersetzt worden.
Drei der Enkel hatten keine Zeit bzw. waren zu weit weg, um mal eben zum Geburtstag feiern vorbei kommen zu können.
Gefeiert wurde auch nicht mehr in der Wohnung der Mutter, sondern in der Wohnung der Schwester, was die Schwester verständlicherweise sehr in Stress versetzte, es gab aber wenig sinnvolle Alternativen.
Wir wohnen aktuell noch zu weit weg, das Haus in Rheda wäre optimal, ist aber noch nicht fertig und so musste man aus den gegebenen Möglichkeiten das Beste machen.
Ich hatte die Aufgabe bekommen, eine Schwarzwälderkirschtorte zu backen, weil das der traditionelle Geburtstagskuchen zumindest in meiner Familienlinie war und ist. Meine Schwester mag ihn nicht so, d.h. dort gab es den nie, aber ich kenne nur diesen Kuchen als Geburtstagskuchen, denn den hat schon meine Großmutter immer gebacken.
Meine Kinder lieben ihn und ich bin immerhin bereit ein Stück davon zu essen, was bei meiner sonstigen Kuchenabneigung schon etwas bedeutet.
Meine Schwester bat mich allerdings, möglichst keinen Alkohol in den Kuchen zu tun, was bei mir auf einen starken innerlichen Widerstand stieß. Kein Rum im Kuchen macht den Kuchen ungefähr so genießbar, wie Kartoffeln ohne Salz. Es bleibt essbar, aber mir fehlt die Freude am Essen und warum soll ich Kuchen essen, der für mich nur fad schmeckt?
Dann fiel mir aber ein, dass wir ja mittlerweile mindestens zwei Hardcore-Veganer in der Familie haben und für die muss das Essen ja sowieso immer besonders zubereitet werden. Reines Weglassen, wie bei Vegetarieren, funktioniert da nicht, denn auch Kuchen ohne Fleisch ist nicht zulässig, wenn da Eier verbacken wurden. Für Veganer muss man also eh immer mit Ersatzprodukten arbeiten, weshalb ich üblicherweise das Kochen für Veganer schlicht ablehne, mir ist das definitiv zu albern.
Aber wenn ich doch sowieso eine Schwarzwälderkirschtorte ohne Alkohol backen soll, dann kann ich auch gleich eine vegane Torte backen, dann kommt es da auch nicht mehr drauf an, ich muss sie schließlich nicht essen und ich bekomme bestimmt Extra-Karma-Punkte, wenn ich mich derart brav und folgsam den Vegan-Geboten beuge.
Also versuchte ich im ersten Schritt, einen fertigen, veganen Biskuit-Tortenboden zu kaufen, weil, ich muss das Zeug ja nicht essen, da kann ich auch bedenkenlos Fertigprodukte verwenden.
Ergebnis: Habe ich nirgendwo gefunden. Ich war in diversen Läden, keiner hatte vegane Biskuitböden.
Überhaupt scheint mir der Vegan-Hype sehr abgeflaut zu sein, es gibt sozusagen keine Sonderregale mit nur Vegan-Kram mehr, sondern vegane Produkte sind zwischen nicht veganen ohne besondere Hinweise einfach einsortiert.
In den Sonderregalen stehen jetzt Protein-Produkte, ist offensichtlich aktuell deutlich angesagter.
Also musste ich auch den Tortenboden selber backen und weil ich keine Lust hatte, mich ausführlich mit veganen Backalternativen zu beschäftigen, kaufte ich kurzerhand Ei-Ersatzpulver im Großmarkt.
Großmärkte haben traditionell keine Kleingebinde, also kaufte ich das kleinste verfügbare und das war ein Kilopaket Ei-Ersatzpulver, was in der Menge 143 Eiern entspricht. Wenn vegan, dann auch all in.
Außerdem kaufte ich zwei Becher vegane Schlagsahne und eine Tube vegane Zuckerschrift.
Gestern Abend habe ich dann zwei Biskuitböden gebacken: Einen vegan und einen klassisch.
Außerdem kochte ich zwei Portionen Kirschfüllung, das konnte dann alles über Nacht abkühlen.
Heute Morgen schlug ich noch die Sahne und bastelte dann die Torten zusammen. Rein optisch sahen sie sich sehr ähnlich
Auf die klassische Torte (natürlich MIT Alkohol) schrieb ich noch "90" mit der veganen Zuckerschrift und war sehr versucht, auf die vegane Torte einen Totenkopf zu malen, ließ es dann aber bleiben, man muss es ja nicht übertreiben, mit dem persönlichen Widerstand.
Dann verpackte ich beide Torten transportsicher und wir fuhren nach Bielefeld, wo wir auf die Minute pünktlich zur eingeladenen Kaffeezeit eintrafen.
Der Rest war dann Geburtstagsfeier mit Verwandtschaft wie es eben so ist.
Ich bin nicht familienkompatibel, aber das ist auch nichts Neues.
Die Mutter versicherte mir ausführlich, dass ich ja nun wirklich erstaunlich grau geworden bin, fast so wie sie selber, aber ihre Haare wären immerhin schön weiß, meine nur grau, dafür aber sehr grau.
Ich fragte sie, ob sie nicht auch noch feststellen wolle, dass ich wirklich dick geworden bin, das täte sie ja sonst auch, sie merkte, dass sie wohl einen Schritt zu weit gegangen war, aber da war es schon zu spät und passiert.
In der Bruderfamilie lebt seit Anfang des Jahres auch ein Hund, die Schwester und ihr Freund haben jeder auch einen Hund, mit Bixa wären es also vier Hunde gewesen, die bei dieser Geburtstagsfeier zwischen den Menschen rumgewuselt wären, ich war auf eine Menge Hundetheater gespannt.
Bixa ist grundsätzlich niemals aggressiv, sondern immer zu allen Lebewesen nur freundlich, aber gleichzeitig auch sehr neugierig, schmusebedürftig und intensiv an anderen Hunden interessiert und fordert sie beständig zum Spielen auf.
Der kleine Hund der Schwester hat leider vor allen möglichen Dingen Angst und am meisten vor anderen Hunden, weshalb er bellt und kläfft wie blöde, wenn sich ein anderer Hund nähert. Wenn nur Bixa zu Besuch ist, kann man es noch einigermaßen organisieren, dass die zwei sich nicht zu nahe kommen, wenn noch ein vierter Hund und außerdem jede Menge Menschen dazukommen, wird es unbestritten schwierig.
Die Schwester hatte ihre Hunde deshalb vorsichtshalber alle in externe Betreuung gegeben, um die "vier Hunde mit Bixa-Problematik" zu entschärfen.
Der Hund des Bruders ist nun auch kein Draufgängerhund, aber dass sie gut mit Bixa spielen kann, haben wir schon auf Borkum gesehen.
Allerdings funktioniert das Spielen der Hunde nur draußen und ohne menschliche Intervention. Dann funktioniert es allerdings wirklich bestens.
Das Problem sind also nicht die Hunde, sondern die Menschen, die die typischen Helikopter-Hundehalter-Eigenschaften zeigen und so war es natürlich schwierig, als der Bruder samt Hund und Familie eintraf, die ihren Hund aber nicht einfach draußen auf der Wiese laufen lassen wollten und überhaupt ständig sehr besorgt waren, dass sich ihr armer kleiner Hund doch bitte auf keinen Fall zu sehr verausgabt.
J meinte, Bixa wäre ein Arschlochhund, weil sie andere Hunde immer ärgern müsse und nicht in Ruhe lassen könne, ich reagierte darauf massiv beleidigt, weil ich finde, Bixa ist kein Arschlochhund, sondern einfach nur extrem freundlich, aufgeschlossen und spielbegeistert und noch nicht alt genug, um den Unterschied zwischen draußen und drinnen sauber zu erkennen.
Wie auch immer, ich fand die Situation extrem unerfreulich und wollte dann so schnell wie möglich nach Hause, ich möchte meinen Hund weder dauernd verteidigen, noch rechtfertigen aber auch nicht einsperren oder anbinden müssen, nur weil der Rest der Welt eine andere Vorstellung davon hat, wie sich ein Hund benehmen sollte
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Die Pflasterarbeiten sind zwar noch nicht fertig, aber es wurde genau besprochen, was noch getan werden muss, ich bin sehr gespannt, ob die auch wirklich weiterarbeiten, wenn keiner mehr aufpasst, denn die Steine sind alle und endgültig fertiggestellt werden kann es natürlich erst, wenn die nächste Ladung Steine geliefert wurde. Aber sie könnten ja schon mal alles vorbereiten und ersatzweise provisorisch einfach die alten Steine wieder hinlegen, dann sind wenigstens die Untergrundarbeiten schon erledigt und die sonstigen Gartenarbeiten (Erde auffüllen) können vorangetrieben werden.
Bisher bin ich aber mehr als zufrieden mit dem, was bereits fertig ist. Es ist wirklich richtig gut geworden. Am besten gefällt mir der vergrößerte und endlich bequem nutzbare Austritt aus der Terrassentür im Wohnzimmer.
Der Rückflug verlief grundsätzlich relativ unspektakulär, es waren aber wieder gewaltige Gewitter unterwegs, so dass wir nach dem ersten Start gleich wieder umdrehten und erst mal noch anderthalb Stunden auf Borkum am Boden abwarteten, dass sich die Gewitterfront über Emden weiter nach Osten bewegte.
Auf Borkum selber war bestes Wetter, aber das hilft ja nicht, wenn es 10km weiter gewittert wie Hölle und man genau da lang muss.
Zwischenlandung in Leer, wir mussten Tanken und eigentlich wollte ich den Vater besuchen, weil wir aber nun schon so viel Verspätung hatten UND das nächste Gewitter im Anmarsch war und uns den Weiterflug nach Osnabrück versperrt hätte, habe ich den Vaterbesuch gestrichen, wir füllten nur schnell den Tank auf und waren wieder unterwegs.
Oben links der Anflug auf Leer, immer wieder schön so knapp vor der Landebahn über den See zu fliegen, rechts die VFR-Fänger im Saterland, als wir die heute passierten war die Sicht in dem Moment okay, links unten dann aber eine Gewitter-Regenfront kurz danach, der wir zum Glück aber gut ausweichen konnten. Unten rechts das Autobahnkreiuz Lotte-Osnabrück.
In Greven vor der Haustür standen drei Pakete.
Ich hatte auch ein DNA-Testkit bestellt und K hatte noch Sachen bestellt, und alle Pakete wurden entweder mit GLS oder Amazon oder UPS geliefert - und alle diese Alternativlieferanten wissen natürlich nichts von meiner festen Umleitung in die DHL-Packstation, deshalb stellen die ihre Pakete einfach draußen vor die Tür. Was für ein Glück, dass wir offensichtlich in einer ruhigen Gegend wohnen.
Sonst war nicht viel passiert, sprich sozusagen kaum Briefpost, auch mal ganz angenehm.
Am Abend buk ich noch einen Tortenboden, einen anderen hatte ich schon auf Borkum gebacken und heil nach Greven transportiert. Außerdem kochte ich noch die Kirschfüllung für die Schwarzwälderkirschtorte und wenn morgen alles abgekühlt ist, muss ich nur noch Sahne schlagen und alles zusammenbasteln und dann - das wird die größte Herausforderung -, irgendwie unfallfrei nach Bielefeld transportieren. Nun, wir werden sehen wie das klappt
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Sichtbar ist vor allem, dass nachher deutlich weniger Rasen übrig bleibt, ein Umstand, den ich persönlich ganz angenehm finde, denn die einfache Formel: Je weniger Rasen, desto weniger muss gemäht werden - überzeugt mich total und lässt mich jeden zusätzlich gepflasterten Quadratmeter zufrieden abnicken.
Sonst ist heute nicht sehr viel passiert. Ich habe den Jungs beim Pflastern zugesehen und sie stark dafür bewundert, wie schnell sie die Steine an die richtige Stelle passend zum Muster legen können, je länger ich zusah, umso mehr verknotete sich mein Hirn.
Wenn ich zu irgendetwas überhaupt nicht tauge, dann sind es Arbeiten, für die man optische Muster erkennen muss. Mathematische Muster - super, bin ich sofort voll dabei, aber eine Form rein wegen ihres optischen Erscheinungsbildes zuzuordnen, ist für mich eine komplett rätselhafte Wissenschaft.
Ich gehöre allerdings auch zu den Menschen, die bei Tetris sogar die Würfel drehen, weil sie dann vielleicht besser passen....
K hat bei Amazon ein Technikteil gekauft, dass auf der Website mit Zubehör und Funktionen beworben wurde, die es in echt gar nicht hat. Grundsätzlich kann man es trotzdem gebrauchen, aber eben anders.
Weil er sich darüber geärgert hat, dass es falsch beworben wurde, wollte er es zurückgeben und mitten im Rückgabevorgang wurde ihm dann angeboten, er würde noch mal 20% Rabatt nachträglich erstattet bekommen, wenn er das Teil behält.
Was für eine interessante Geschäftsidee. Vielleicht sollte man künftig alles, was man online gekauft hat, versuchsweise zurückgeben wollen, um zu prüfen, ob man dann noch nachträglich Rabatt bekommt
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Ich halte einfach nur in Kurzform fest: Ich finde Politik schwierig und mag mich üblicherweise nicht damit beschäftigen, weil fast alle Themen unendlich komplex sind und mir für eine fundierte Meinungsbildung fast immer viel zu viele Informationen fehlen und weil ich gleichzeitig das Gefühl habe, dass es für viele Probleme niemals eine Lösung geben wird, die die Mehrheit gut findet, weil es dann ja nichts mehr zu meckern gäbe.
Ich gehe davon aus, dass den allermeisten Privatpersonen üblicherweise sehr viele Informationen fehlen, weshalb ich immer wieder erstaunt bin, wie viele Leute eine lautstarke Meinung, aber keine Ahnung haben.
Richtig schlimm finde ich es immer dann, wenn es sich um hauptberufliche Politiker handelt, die wilde Reden schwingen, die eindeutig nur polemische Stimmungsmache sind, weil sie ganz offensichtlich die Unmöglichkeit bzw. die schrecklichen Folgen der Umsetzung ihrer Forderungen ignorieren.
Was soll zB diese laute Forderung, die großen Wohnungskonzerne zu enteignen, damit es endlich wieder bezahlbaren Wohnraum gibt?
Wem ist denn damit geholfen, wenn die Wohnungen dann nicht mehr der Vonovia, sondern irgendwelchen Kommunen oder dem Staat gehören, der im Zweifel noch weniger Geld und vor allem noch weniger fachliche und sachliche Kapazitäten hat, sich vernünftig um die Bewirtschaftung zu kümmern?
Hat sich mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie aufwändig es ist, Wohnraum vernünftig zu bewirtschaften?
Und unter vernünftig verstehe ich nicht gerwinnorientiert, sondern einfach nur substanzerhaltend und gleichzeitig interessengerecht.
So eine Enteignungsforderung ist einfach nur blödsinniger Aktivismus, weil die Umsetzung der Forderung wirklich nichts verbesserte.
Und wieso regen sich eigentlich alle Leute darüber auf, dass alles immer teurer wird? Haben sie eventuell übersehen, dass im Gegenzug auch die Löhne und die Renten immer weiter gestiegen sind?
Und überhaupt ist es ja gar nicht richtig, dass alles immer teurer wird, es gibt auch eine Menge Dinge, die sind deutlich billiger geworden, es hängt sehr davon ab, welche Zeiträume ich da zum Vergleich heranziehe und vor allem welchen Warenkorb.
Aus welchem Grund meint jeder, dass er ein Recht darauf habe, dass es ihm ständig besser geht und er deshalb berechtigterweise ein Riesengeschrei veranstalten dürfe, wenn ihm einzelne Privilegien, die er sich so nach und nach als Selbstverständlichkeit gesichert hat, wieder genommen werden?
Echt mal, mir geht dieses dauernde Genöle von allen und jedem inzwischen so verstärkt auf den Senkel, dass ich zunehmend bissig darauf reagiere.
Richtig gefreut habe ich mich heute dafür über das, was die Galabauer da in meinem Garten so machen, das wird wirklich sehr, sehr schön, viel schöner, als ich es mir vorher selber hätte vorstellen können.
Die neue Terrasse ist schon fast fertig, jetzt fehlt noch der Weg zum Haus und das Pflaster vor der Küchentür.
Ich denke, morgen kann ich schon schicke Angeberfotos vorzeigen
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Ich sagte, das sei zwar richtig, aber dann gäbe es wohl keine zweimotorigen Flugzeuge mit einem Gewicht bis unter zwei Tonnen, weil ich keine Zwei-Mot mit einer Echo-Klasse-Kennung kenne. (cooler Fliegersprech, das sagt man so, wenn man sich auskennt.)
Doch mein Westfalenmann wusste es natürlich wieder besser und zählte zweimotorige Maschinen mit einem maximalen Abfluggewicht von weniger als zwei Tonnen auf: "Du kennst doch den reichen Typ, der immer diese seltsamen Sneaker trägt, der fliegt eine DA42 und die wiegt 1.998kg. Oder google mal CriCri, mach mal."
Ich suchte also nach CriCri und landete auf der Wikipediaseite, wo nicht nur die technischen Details standen (diese Dinger sind wirklich leicht wie eine Grille, auch mit zwei Motoren), sondern wo auch ein passendes Bild einer CriCri mit deutscher Kennung zu finden war - und endlich konnte ich gegenüber K triumphieren: Wenn so ein Teil zwei Motoren hat, dann ist der erste Buchstabe offensichtlich kein E, sondern ein G. Ha!
Um da ein für alle Mal System und Ordnung in das eigene Wissen zu bringen, las ich dann gleich mal auf der entsprechenden Wikipediaseite für (deutsche) Flugzeugkennungen nach und siehe da: Das D-E steht für einmotorige Flugzeug mit einem maximalen Abfluggewicht von unter zwei Tonnen. Sach ich doch.
Und mein Westfalenmann staunte, denn er wusste bisher nur das mit dem Gewicht, dass das E aber wirklich nur an einmotorige Flugzeuge unter 2t vergeben wird, das war ihm so bisher nicht bewusst.
Ich finde es prima, wenn ein Tag mit so einem Sieg anfängt.
Sonst ist heute nicht sehr viel passiert, ich erledigte eine dringende Terminsache am PC , dann machten wir einen Spaziergang, besuchten den Onkel und immer wenn ich in der Küche stand, irritierte mich der Blick aus dem Fenster.
So ein Radlader direkt vorm Fenster ist wirklich ungewohnt.
Allerdings finde ich es prima, dass die Galabauer ihn dort übers Wochenende geparkt haben, denn er sichert den Zaun, den sie nur provisorisch wieder aufgebaut haben, damit wir den Hund in den Garten lassen können, ohne dass Bixa sofort zu einem selbstständigen Strandspaziergang aufbricht.

Ohne den Radlader gäbe es keinen Gartenfreigang für den Hund. Es ist also alles bestens so, auch wenn es sich für mich in der Küche zur Zeit rein optisch wirklich vollkommen fremd anfühlt, aber ist ja auch nur für zwei Tage
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Weil ich den Tag über heute wirklich viel Action hatte, bin ich jetzt gründlich müde, es gibt deshalb vor allem Fotos und nicht so viel Text, muss ich nicht so viel bei überlegen und macht deshalb weniger Arbeit.
Das erste Foto habe ich in Osnabrück in der Flugzeughalle gemacht, weil ich das Kennzeichen so niedlich fand.
Das D steht für Deutschland und das E für "einmotorig", d.h. alle kleinen einmotorigen "richtigen Flugzeuge*" beginnen mit D-E, die letzten drei Buchstaben sind dann die individuelle Kennung und genau wie bei Autokennzeichen kann man da als Halter auch durchaus mit aussuchen.
*es gibt auch noch Ultraleicht-Flugzeuge, die haben vorne ein "M" wie Mofa, für Ultraleichts braucht man keinen PPL (Private Piloten Lizenz), sondern nur einen SPL (Sport Piloten Lizenz), da ist alles halt etwas abgespeckter
Zum Fliegen war das Wetter okay, die Wolken waren zwar nicht sehr hoch, aber es gab keine Gewitter, nur Regen, und der ist nicht gefährlich.
Im Gegenteil, K suchte gezielt nach den Regenschauern, weil der Flieger ziemlich dreckig war und so ein dicker Regenschauer für ein Flugzeug wirkt wie eine natürliche Waschstraße.
Unten wieder die VFR-Fänger im Saterland, diesmal mitten im Regen, ich war froh, dass K diese Wolke nicht als Waschstraße nutzen wollte.
Der Hund hat sich mal wieder als perfekter Flughund benommen, knapp waren wir in der Luft, legte sie sich hin und schlief ein.

Auf Borkum angekommen kamen wir genau passend, um mit dem Galabauer, der heute mit den Arbeiten begonnen hat, die Details zu besprechen.

Die alte Terrasse vor der Küchentür ist schon entfernt, hier kommt alles neu und anders.
Am Abend gingen wir mit dem Hund an den Strand, wo sie zum Glück einen Kumpel zum Rennen und Rangeln fand, der Hund ist jetzt also auch ausgetobt und kann zufrieden schlafen gehen.
Ich fand unterwegs in den Dünen noch einen Jakobskrautbär
Immer wieder fasziniert bin ich von der Bildersuche bei Google. Das wäre früher deutlich umständlicher gewesen, so einen Schmetterling zu bestimmen, von dem man noch nie etwas gehört oder gesehen hat
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Ich habe in meinem Leben auch sehr viele Briefe geschrieben bzw. bekommen, weil ich schon früh ausführliche Brieffreundschaften pflegte, deshalb schreckte ich an genau dieser Stelle auf, denn auch in meinem Keller gibt es eine sehr große Kiste mit Briefen, die ich bekommen habe und natürlich habe ich die auch alle gesammelt und aufbewahrt und bisher nicht weggeworfen.
Als von Bekannten die Mutter gestorben war, fanden ihre Kinder in ihrem Haus auch so eine Kiste mit alten Briefen und Fotos, von deren Existenz sie vorher nichts wussten. Für die Kinder war das unglaublich spannend, sie haben alles neugierig durchstöbert und machten sich im Nachhinein eifrig über die verborgenen Details aus dem Leben ihrer Mutter her.
Ich fand das richtig gruselig, denn wenn es sie so interessiert, warum haben sie die Mutter nicht danach gefragt, als sie noch lebte? Wenn sie sich vorher nicht getraut haben, mit der Mutter zu reden, weil sie Sorge hatten, dass sie der Mutter mit ihren Fragen zu nahe gekommen wären, es also immer eine gewisse Distanz zwischen ihnen gab, oder weil die Mutter die Antwort offen verweigerte, dann gebietet es meiner Meinung nach der Anstand, das Wesen oder den Willen der Verstorbenen auch nach ihrem Tod zu respektieren.
Aber da hat natürlich jeder seine eigene Meinung zu.
Ich machte mir auf alle Fälle Gedanken über meine eigene Briefekiste und kam dann aber nach einigem Nachdenken zu dem Schluss, dass nach meiner Erinnerung wohl in keinem meiner erhaltenen Briefen etwas so Spannendes oder Geheimes drinsteht, dass sich meine Kinder ernsthaft dafür interessieren werden bzw. dass es da wirklich etwas Neues für sie zu entdecken gibt, so dass ich keine Notwendigkeit darin sehe, die Briefe jetzt schon mal prophylaktisch zu vernichten oder konkrete Anweisungen zu erteilen, wie nach meinem Tod damit umzugehen ist.
Das liegt zu einem Großteil sicherlich daran, dass ich es ja noch nie wichtig fand, mein Leben, meine Erlebnisse oder meine Gedanken so unter Verschluss zu halten, dass ich eigentlich nicht darüber reden möchte, ich habe ja noch nicht mal ein Problem mit einem offenen Tagebuchblog.
Klar ist nicht alles blogbar und natürlich gibt es Dinge, die gehören nicht in die Öffentlichkeit, aber zumindest in meiner inneren Familie wüsste ich kein Thema, über das ich nicht offen reden würde, wenn es den anderen irgendwie betrifft oder interessiert oder interessieren könnte, ich kann mir also gar nicht vorstellen, dass meine Kinder nach meinem Tod sich mit Informationen beschäftigen werden, zu denen sie auch vor meinem Tod schon jederzeit Zugang haben.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich zu so vielen Themen gar keine dezidierte Meinung habe und sehr häufig sogar zwei sehr konträre Positionen zumindest in Ansätzen verstehen oder akzeptieren kann. Ich glaube, in vielen Bereichen ist meine Ambiguitätstoleranz recht hoch.
Es gibt allerdings einzelne Themen, zu denen habe ich sehr wohl eine eigene und dann auch eine sehr konkrete Meinung, bei diesen Themen ist meine Toleranz exakt bei Null und ich habe weder ein Bedürfnis, das zu ändern, noch sehe ich eine Notwendigkeit dafür.
So ist es mir zB völlig wurscht, welche Art von Sexualität oder Geschlecht jemand für sich selber bevorzugt, ich wüsste einfach nicht, weshalb mich das mehr interessieren sollte als die Farbe seiner Socken.
Und auch in meiner inneren Familie sehe ich da keine Notwendigkeit, dass ich da selber in irgendeiner Art Stellung zu nehmen sollte. Selbst wenn mir mein Westfalenmann jetzt mitteilte, er fühlte sich eigentlich als Frau und möchte gerne sein Geschlecht ändern lassen und künftig nur noch Frauenkleidung tragen, wäre wohl das einzige, was mir dazu einfiele eine Bemerkung wie: "Wenn es dich zufrieden macht, dann viel Spaß. Mir wäre das zu unbequem."
Das fällt mir vor allem deshalb als Beispiel ein, weil ich neulich mal wieder irgendwo im Fernsehen einen Film sah, wo genau das ein großes Problem für Frau und Sohn war, also dass ein älterer Mann sich endlich zu seinen geheimen Gendergelüsten bekannte und ich dann nur fragend davor sitze und mich wundere, weshalb man sich darüber aufregen sollte.
Wenn mir mein Westfalenmann allerdings jetzt plötzlich und unerwartet mitteilte, dass er schon immer ein großer Fußballfan war und dass er beschlossen habe, diese seine Leidenschaft künftig nicht weiter zu verstecken, sondern endlich ausleben wolle, nun, hmmm, ich denke, dann hätte ich ein ernstes Problem mit unserer Beziehung.
Was Sport angeht ist meine Akzeptanzgrenze sehr niedrig. Ich kann es grundsätzlich akzeptieren, wenn jemand selber gerne Sport macht, auch wenn es mir wohl nie gelingen wird, es nachzuempfinden, da mir dafür einfach die Bewegungsbegeisterung fehlt. Dass aber Leute von passivem Sport besessen sind, also selber nur zugucken, wie andere Sport machen und das dann toll finden, da fehlt mir nicht nur das Verständnis, sondern auch die Akzeptanz, zumindest wenn es sich um Menschen in meiner direkten, inneren Umgebung handelt.
Ich habe einmal mit einem sportbegeisterten Mann zusammengelebt, gelernt habe ich aus dieser Beziehung vor allem, dass ich das nicht wiederholen werde. Wenn sich das gesamte Leben um von außen vorgegebene Termine von irgendwelchen Sportveranstaltungen dreht und gefühlt die Hälfte der gemeinsamen Zeit dadurch gesperrt ist, weil grade Olympia oder Welt-, Europa- oder sonstwasfüreine Meisterschaft stattfindet und das alles dringend live angeschaut werden muss, dann versagt meine Toleranz sehr schnell.
Vor allem dieses "live" anschauen entzieht sich komplett meinem Verständnis. Was ist an einem Fußballspiel anders, ob ich es in der Mediathek anschaue oder in der Liveberichterstattung? Man muss sich ja nicht das Ergebnis vorher sagen lassen.
Zu Sport habe ich also eine sehr deutliche Meinung, die sich im Laufe der Jahre auch noch immer weiter verstärkt und verfestigt hat. Von mir aus kann zwar jeder machen, was er will, aber ich möchte dann bitte nichts damit zu tun haben. Als ich neulich eine Freundin besuchte, traf ich dort auf ein anderes Ehepaar, was ich vorher nicht kannte. Die zwei machten grundsätzlich einen sehr sympathischen Eindruck, es stellte sich im Verlauf des Gesprächs aber heraus, dass sie beide begeisterte Fußballfans sind und als sie meine Ablehnung bemerkten, wollten sie ihre Leidenschaft nicht nur teilen, sondern mich gefühlt auch missionieren, also so im Stil meines Vaters, der andere ja auch gerne mal zu ihrem Glück zwang, weil sie immer wieder aufs Neue versuchten zu erklären, wie toll das ist, sich live so ein Fußballspiel anzusehen, wegen der Atmosphäre und wegen was weiß ich, eben überhaupt - und naja, spätestens dann setzt bei mir ein intensiver Rückwärtsgang ein.
Nein danke, ich möchte lieber nicht.
Aber all das ist für die Menschen in meiner persönlichen Umgebung keine neue Information und da ich insbesondere zum Thema Sport schon immer eine sehr distanzierte Haltung hatte, werden sie auch in alten Briefen keine anderen Details finden.
Was sie im übrigen auch nicht finden werden, sind Liebesbriefe, denn ich habe nie welche bekommen.
Obwohl, so stimmt das nicht, ich habe sehr wohl Liebesbriefe bekommen, aber nie von einem der Männer, mit denen ich wirklich eine echte Beziehung führte.
Die Liebesbriefe, die ich bekommen habe, stammen alle von Männern, mit denen ich nicht zusammen war, ich scheine wohl eine starke Anziehung auf Männer auszuüben, die sich vorzugsweise in Frauen verlieben, die mangels gegenseitiger Zuneigung unerreichbar sind.
Auf alle Fälle sind das die einzigen Liebesbriefe, die ich je bekommen habe, denn da ich nie eine Fernbeziehung führte, gab es auch nie eine Notwendigkeit, mit dem eigenen Partner in einen schriftlichen Austausch zu treten oder sich gar schriftliche irgendwelche Sehnsüchte vorzutragen. Zumindest nicht handschriftlich und auf Papier.
CW hatte eine Handschrift, die konnte niemand lesen (er selber auch nicht) und mein Westfalenmann kann glaube ich gar nicht mehr mit der Hand schreiben, ich kenne auf alle Fälle kein handschriftliches Dokument von ihm auf dem mehr drauf steht als seine Unterschrift
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Für einen erfolgreichen Flohmarktbesuch genügt es, wenn es an einem Stand richtig tolle Dinge gibt, ich kaufte heute eine wirklich schicke Holzkiste und war mit dem Miniflohmarkt rundum zufrieden.
Das, was ich suchte, gab es im Großmarkt nicht, ich kaufte Ersatzzutaten und jetzt schauen wir mal, wie mein Experiment gelingt, dauert noch etwas, bis ich es erzählen kann.
Dafür gab es im Großmarkt einen großen Wagen vollgepackt mit massiv reduzierten Artikeln kurz vor Ablauf des MHD, das ist immer meine liebste Einkaufsecke, ich schlug entsprechend zu.
Am Nachmittag fuhr K zum Flugplatz, weil dort in seiner Lieblingsmaschine die Batterie getauscht wurde und er unbedingt dabei zuschauen wollte, er meinte, es könne nicht schaden, wenn er auch weiß, wie das geht. Ab sofort ist die Maschine also wieder ohne Probleme einsatzbereit und wenn das Wetter passt, dann fliegen wir morgen nach Borkum.
Ich machte deshalb in der Zwischenzeit schon mal das Haus sauber und bereitete alles für die morgige Abreise vor.
Da ich in den letzten Tage viele Vorräte verbraucht und auch nicht neu wieder aufgefüllt hatte, wird das mit dem Packen des Kühlschrankinhalts deutlich leichter als letzte Woche, nur im Gemüsefach lag noch einiges rum.
Das habe ich heute Abend zu einer Gemüsepfanne mit gebratenem Reis (Reste von gestern) verarbeitet und wir waren alle beide sehr begeistert, wie gut diese Gemüsezufallskombi zusammen passte und schmeckte.

Außer einem halben Bund grünem Spargel und einem PakChoi landeten noch eine Gurke, zwei rote Zwiebeln und zwei Paprika kleingeschnibbelt in der Pfanne und wurden angebraten. Die Würze kam von drei Petersilienwurzeln, die ich zusammen mit zwei dicken Knoblauchzehen erst im Mixer kleinschredderte und dann unter das Pfannengemüse rührte. Das war wirklich eine sehr gute Idee, das werde ich wiederholen
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