Wettermäßig ist der erste Tag des Jahres eher ungemütlich, es gab sogar Sturmflut- und Unwetterwarnungen für Ostfriesland, aber die haben ja mittlerweile die Qualität einer mütterlichen Ermahnung im Sinne von: Und fahr bloß vorsichtig - ernstnehmen kann man diese Warnungen schon lange nicht mehr, zumal es am Strand auch wirklich nicht nach Sturmflut aussah. (Das weiß ich von K, der mit dem Hund unterwegs war.) Es weht hier etwas mehr als die letzten Tage, aber das ist auch alles. Und es gibt regelmäßig unangenehme Regen- und Graupelschauer, die Temperatur ist bis auf 2°C gesunken, insgesamt also kein Wetter mehr, bei dem ich gerne vor die Tür gehe.
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Über Feuerwerk und Silvesterknallereien wird viel debattiert, ich wundere mich, dass es immer noch Leute gibt, die zwanghaft daran festhalten wollen.
Ich selber habe schon seit vielen Jahren den Spaß daran verloren, weil ich mir irgendwann mal die "Warum und Wozu-Frage" stellte und leider nicht beantworten konnte. Seitdem wäre es mir vor mir selber peinlich, Geld für etwas auszugeben, was leicht einen Schaden, sicherlich Dreck und Gestank, aber offensichtlich keinerlei sinnvollen Nutzen produziert. Wenn ich einfach nur Spaß haben will, kenne ich eindeutig sinnvollere Möglichkeiten. Da sich Feuerwerkskram nicht gebraucht auf dem Flohmarkt erwerben lässt, komme ich noch nicht mal in Versuchung, etwas zu kaufen, nur weil es so günstig ist.
Trotzdem ging es mir mit Feuerwerk immer noch wie mit einem Autounfall: Man ist froh, dass man selber nichts damit zu tun hat, muss aber zwanghaft hinschauen, wenn es bei anderen passiert.
Hier auf Borkum hat die Stadt traditionsgemäß immer ein gewaltiges "Höhenfeuerwerk" am Hauptstrand gezündet, als Publikum dazu versammelten sich so unendlich viele Menschen auf der unteren und der oberen Promenade, dass man Sorge haben musste, dass die Insel kentert.
Zum Glück entdeckte ich irgendwann, dass ich auch aus meinem Dachfenster heraus noch reichlich Feuerwerk gucken konnte und musste seitdem gar nicht mehr um Mitternacht am Strand rumlungern. Das gefiel mir nicht nur deswegen gut, weil es Ende Dezember nachts nur sehr selten angenehmes Draußenwetter gibt, sondern vor allem auch, weil ich mit zunehmendem Alter Menschenmassen immer noch schrecklicher finde als ich sie eh schon immer fand. Vor 20 Jahren dachte ich, mehr Abneigung gegen Menschenmassen kann man gar nicht haben, dann lernte ich, dass nach Abneigung Widerwillen kommt. Die nächste Stufe der Eskalation wäre Hysterie, die versuche ich durch Enthaltsamkeit zu vermeiden.
Seitdem ich Silvester also ohne FOMO entspannt zu Hause bleiben konnte, entdeckte ich auch, wie viel die Nachbarn um mich herum privat rumböllern. Und ich gehe davon aus, dass das keine wilden Jugendlichen sind, denn jüngere Leute gibt es hier in der umliegenden Nachbarschaft kaum, sondern ziemlich alte, erwachsene Leute. Ich begann zunehmend darüber zu staunen, welch seltsame Dinge Menschen tun, die man sonst durchaus als vernünftig wahrnimmt.
Dieses Jahr (oder jetzt muss es ja schon letztes Jahr heißen) wurde nach meinem Gefühl insgesamt spürbar weniger geknallt als in den Vorjahren, meine direkten Nachbarn hatten aber trotzdem noch reichlich Knallzeug zu verballern, was der Hund aber erstaunlich gelassen ignorierte.
Die Stadt hat das erste Mal offiziell verkündet, dass es statt eines Raketenfeuerwerks eine LED-Lichtershow geben wird. Die konnte ich nun aus meinem Dachfenster nicht mehr begucken, da es pünktlich um 23.30h aber auch ganz gewaltig zu stürmen und zu regnen begonnen hatte, war ich sehr froh, dass auch die neue Lichtershow kein FOMO-Gefühl bei mir aufkommen ließ, für die Zuschauer vor Ort wird es sicherlich eher ungemütlich gewesen sein, aber das muss ja jeder für sich selber entscheiden.
Wir saßen um Mitternacht gemütlich drinnen vor dem bullernden Kaminofen, freuten uns über den tobenden Wind draußen und das laute Regengeprassel auf den Fenstern, weil es mit viel Schadenfreude für die unbeirrbaren Knallmenschen einherging, die draußen rumliefen und versuchten, ihre privaten Raketen zu zünden.
Rein theoretisch ist morgen normaler Müllabfuhrstag für unsere Straße, aber weder online auf der Seite der Entsorgungsbetriebe noch in der App ist der 2.1. als Müllabfuhrtermin eingetragen. Der 26.12. (letzte Woche) ist schon wegen Feiertag ausgefallen, so langsam steigt hier der Müllberg und ich bin unsicher, was ich tun soll. Als ich vorhin draußen nachschaute, stellte ich fest, dass kein Nachbar weit und breit Müll an die Straße gestellt hat, zudem frischt der Wind immer mehr auf und es regnet Hunde und Katzen, weshalb ich beschloss, nur auf Verdacht auch lieber keinen Müll an die Straße zu stellen. Bis ich alle meine einzelnen Mülltüten in einem großen, offiziellen Müllsack verpackt und mit einer Abdeckplane gesichert hätte, wäre ich pitschnass geworden. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Abdeckplane vom Sturm weggeweht wird, dann zerhacken die Möwen den Müllsack und verteilen den Inhalt in der Gegend, das ist alles eine große Sauerei. Ich sammele also meinen Müll noch eine Woche und verschiebe das Problem auf einen anderen Tag
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Grade Handtücher mag ich gar nicht, wenn sie im Trockner getrocknet wurden, sie sind dann so fluffig weich und trocknen gar nicht richtig ab, vor allem aber kann man sich beim Abtrocknen damit nicht wohlig am Rücken schubbern, nur deshalb dusche ich überhaupt, weil das Abtrocknen danach so schön ist.
Erfolgsmeldung also: Handtücher ordnungsgemäß kratzig getrocknet, ich bin sehr zufrieden.
Dann haben wir Pfand weggebracht und obwohl wir viel mehr Mehrwegpfand- als Einwegpfandflaschen hatten, haben wir als Einlösebetrag dafür deutlich weniger bekommen, die Logik in dem System muss man nicht verstehen, oder?
Da Lidl nur Einwegpfandflaschen verkauft, kann man dort Mehrwegpfandflaschen nicht abgeben, wir fuhren also zu Markant, einem Supermarkt mit einem breiteren Sortiment.
An der Kasse verkaufen sie Schokoriegel, ich hatte die Preise schon im Sommer gesehen und gestaunt, diesmal habe ich sie fotografiert, weil ich es doch beeindruckend finde, was Leute offensichtlich bereit sind, für ein Mars oder ein Snickers zu bezahlen, nur weil es komfortabel im Kassenbereich noch mal eben zum Mitnehmen griffbreit angeboten wird.
Ich habe dieses Jahr ja auch gewaltig über die Preise für Weihnachtsgebäck gestaunt. Nicht, dass es mich persönlich betrifft, ich lebe sehr gut ohne Schokolade und Co., weil ich die angeborene Eigenschaft habe, dass ich Team salzig bin und auf alles Süße problemlos verzichten kann. Normale Milchschokolade finde ich sogar ausgesprochen "bääähh", dass das Zeug dieses Jahr aber massiv im Preis gestiegen ist, habe ich trotzdem mitbekommen.
Dominosteine beim Discounter für 3,79 € - ich möchte lieber gar nicht wissen, was die Markenware dann kostet, sondern frage mich nur, wer bereit ist, dafür so viel Geld zu bezahlen?
Oder gab es dieses Jahr für jeden nur ein wönziges Stöck?
Ein anderes Produkt, das sich preislich inzwischen in Kategorien bewegt, die ich nur als abgedreht bezeichnen kann, sind Zigaretten.
Ich habe schon vor so langer Zeit aufgehört zu rauchen, dass ich den Bezug zu den Preisentwicklungen auf dem Zigarettenmarkt komplett verloren habe, aber neulich kaufte jemand vor mir fünf Pakete Marlboro und erreichte damit locker die 50€-Umsatzmarke, für die ich immer ewig suchen, sammeln und überlegen muss und ich staunte nur.
Das Zeug kostet inzwischen über 10€ pro Schachtel - das sind 20 Mark, ich war fassungslos.
Und wenn ich nicht schon längst aufgehörte hätte zu rauchen, dann würde es mir bei dieser Preisentwicklung wirklich nicht mehr schwer fallen, ich glaube, bei diesen Preisen wäre ich schlicht zu geizig, um so eine Menge Geld einfach zu verbennen.
Am Nachmittag machten wir einen Strandspaziergang und ich hatte diesmal selber mein Handy dabei, so dass ich Strand, Himmel und die prächtigen Wolkenformationen in aller Ausführlichkeit knipsen konnte

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Die Flieger-App meldete reihenweise gesperrte Flughäfen, auch die großen, internationalen Flughäfen stellten teilweise den Betrieb komplett ein, weil Außentemperaturen von -2°C zusammen mit einem Taupunkt von ebenfalls -2°C einen gleichmäßig alles überfrierenden Nebel produzieren, der auch großen JumboJets das Fliegen unmöglich macht.
Wir liefen derweil mit dem Hund über den Strand und freuten uns über das wunderbare Wetter, verrückt, wie groß die Unterschiede manchmal sein können.
Wir haben mit dem Hund einen sehr langen Strandspaziergang gemacht und weil ich mein Handy vergessen hatte, bat ich K, für mich Fotos zu machen. Auf einige Motive wies ich ihn gezielt hin, (Guck mal die Schaumwolken hier, die sehen toll aus, wenn der Hund gleich auf uns zugerast kommt, kann man damit ein tolles Foto machen) aber als er mir vorhin die Fotos schickte, passte so gut wie keines hier für den Blog, was mich doch etwas erstaunte.
Aber ich glaube, das liegt daran, dass K immer versucht, seine Fotos künstlerisch wertvoll zu komponieren, was mit einem Hund, der ständig in Bewegung ist, einen gewissen Zielkonflikt bedeutet.
Ich habe längst gelernt, dass man blitzschnell sein muss, wenn man den Hund in einer schönen Pose vor einem guten Hintergrund erwischen möchte, aber blitzschnell und Westfale ist halt auch nur schwer kompatibel.
Nun denn, immerhin waren zwei dabei, die einen Eindruck vermitteln, wie schön es heute draußen am Strand war, und das ist auf alle Fälle mehr optischer Eindruck als das, was ich ohne Handy nur mühsam verbal beschreiben kann.
Zum Abendessen gab es Stampfkartoffeln mit gerösteten Zwiebeln, Bratwurst und Rotkohl und ich fand das alles so gut gelungen, dass ich mich maßlos überfressen habe, aber zum Glück kann ich ja gleich schon wieder ins Bett gehen und dort leise vor mich hinrülpsen
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Jetzt geh ich auch wieder vor die Tür, allerdings erst morgen, heute war es schon zu spät, als ich begriff, dass die Außentemperaturen sich wieder in akzeptablen Bereichen bewegen.
Bis mittags habe ich mich einfach geweigert, mich aus dem warmen Bett zu erheben, dann fiel mir aber ein, dass heute ja ein ganz normaler Samstag ohne Feiertags-Blödsinn und mit geöffneten Geschäften ist. Was für ein Glück, endlich wieder einkaufen.
Brot war alle und die Gurken hatten die Kinder auch komplett aufgegessen, sehr viel mehr brauchten wir nicht, aber selbstverständlich fanden wir dann doch noch das eine oder andere, so ein Mini Einkauf nach zweieinhalb Tagen Entzug wäre ja wirklich zu traurig gewesen.
Als ich am Nachmittag mit dem Hund eine Runde vor die Tür gehen wollte, traf ich den Nachbarn, der gerade in seinem eigenen Haus zu Besuch war (es ist ein Ferienhaus und meistens an fremde Leute vermietet), der ebenfalls einen neuen, jungen Hund hat und wir stellten schnell fest, dass sich unsere beiden Hunde wunderbar verstanden und so gingen wir gemeinsam in den ziemlich großen, komplett abgeschlossenen Nachbargarten und gönnten den Hunden ausgiebigen, gemeinsamen Tobespaß. Danach war ein Spaziergang nicht mehr notwendig, war mir recht.
Am Abend kam „Unternehmen Petticoat“ auf HR3 und ich war total glücklich. Ich finde diesen Film so prima, ich könnte ihn jeden Monat einmal sehen ohne mich zu langweilen
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Die nächsten zwei Wochen werden sehr ruhig, weil es keine Termine oder Verpflichtungen für irgendetwas gibt, der Bau steht still und alle Handwerker sind im Weihnachtsurlaub.
Die Kinder haben ihre Zimmer und auch die Küche wunderbar aufgeräumt und geputzt hinterlassen, das einzige, was mir noch blieb war ein gut gefüllter Wäschekorb, den ich heute zur Hälfte dann schon mal weggewaschen habe.
Weil es draußen nur knapp über 0°C hat, habe ich davon abgesehen, die Wäsche draußen aufzuhängen, bei der Kälte wird sie sowieso nicht trocken, weshalb ich gleich alles in den Trockner gesteckt habe.
Die letzten Male, wenn ich Trockner und Waschmaschine gleichzeitig laufen ließ, flog immer der FI-Schalter raus (obwohl die Geräte an zwei separaten Sicherungen hängen), deshalb habe ich diesmal den Waschmaschineninhalt in den Trockner geräumt und gestartet, die Waschmaschine selber aber nicht neu befüllt, ich dachte mir, ich habe ja Zeit, dann dauert es eben etwas länger, bis alles fertig ist.
Während der Trockner lief, habe ich mich vor den Fernseher gesetzt und irgendein Weihnachtsprogramm geschaut, bis plötzlich das Bild verschwand und der Fernseher anzeigte, dass er keinen Empfang mehr hat.
Mein erster Gedanke war, dass die Russen jetzt nicht nur die GPS Sender stören, sondern auch die Satellitensender und dass das eine neue Variante ist, wie sie Unruhe ins Land bringen wollen, wenn sie der deutschen Bevölkerung die Weihnachtsfilme vermiesen.
Es dauerte eine Zeitlang bis ich begriff, dass es nicht die Russen waren, die Astra 19,2° Ost störten, sondern mein Trockner, der den FI-Schalter auch ohne Waschmaschinenunterstützung rausgeworfen hatte.
Weil die alte Verkabelung im Wohnzimmer der einzige Stromkreis im Haus ist, der nicht am FI hängt, bekam der Fernseher noch Strom, aber eben keine Daten mehr vom Sat-Verstärker.
Interessant fand ich, dass ich trotz meines aktiven Bemühens, mich nicht um die laufenden Konflikte im Weltgeschehen zu kümmern, trotzdem schon genug alarmiert bin, hinter irgendwelchen ungewöhnlichen Störungen sofort Sabotageakte der Russen zu vermuten.
Ich fürchte, das wird alles noch böse enden.
Ebenfalls sabotiert und final zerstört wurde der Toaster, allerdings auch nicht von einer fremden Supermacht, sondern von mir persönlich.
Mir war da eine kleine Baguettescheibe weggerutscht, die ich versuchte, mit einer Gabel aus dem laufenden Toaster zu fischen. Keine gute Idee, es gab einen Kurzschluss und nu toastet er nicht mehr der Toaster. Ich habe schon einen neuen bestellt, aber die nächste Woche werden wir wohl auf dem Kontaktgrill toasten müssen, der funktioniert zum Glück noch
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Als Zeitpunkt für Weihnachten = Bescherung hatten wir gestern schon 15h festgelegt, so dass allfällige Fragen nach "wann machen wir?" genauso entfielen wie plötzliche Hektik, weil ja vorher keiner wusste, wann es soweit ist.
Obwohl, um 14.50h sagte C zu J, dass er sich doch bitte noch eine richtige Hose und ein vorzeigbares Hemd anziehen solle, weil, es wäre schließlich jetzt gleich Weihnachten und wenn man Fotos machen wolle, dann wäre sein Aufzug nur mittelfotogen. J war bis zu dem Zeitpunkt in sein heißgeliebtes, superbequemes Bett-Schlumpf-allesegal-Outfit gekleidet, das er seit vier Tagen quasi nonstop trug und das für ihn den Inbegriff von "zuhause" darstellt.
Aber das half ihm nichts, ich war auch für ein angemesseneres Outfit, er sah also ein, dass er sich umziehen musste, bestand aber darauf, dass er dann vorher auch noch duschen müsse, weil frische Klamotten auf einen ungeduschten Körper, das wollte er nicht. So verschob sich also unser geplanter 15h Bescherungs-Termin, weil J noch unter der Dusche stand.
Ich nutzte die Zeit und mixte derweil die zweite Portion Pesto. Vorher hatte ich schon rotes Pesto gemacht, die Portion, die ich am Freitag hergestellt hatte, war gestern schon alle, deshalb wurde es Zeit, dass ich für Nachschub sorgte. Neben dem roten habe ich diesmal auch grünes Pesto gemacht, außerdem auch noch Humus, an Dips und Aufstrich herrscht hier die nächste Zeit erstmal kein Mangel.
Dann war aber endlich Bescherung und es gab nicht nur viele, sondern auch viele wirklich wunderbare Geschenke.
Das riesengroße, geheime Supergeschenk, das K letzte Woche so heimlich in Bielefeld abgeholt hatte, entpuppte sich als ein Regal für den Schuppen, was die Kinder nicht nur gemeinsam ausgesucht und gekauft, sondern in den letzten Tagen auch völlig unbemerkt aufgebaut und eingeräumt hatten und ich fand es wirklich supersupertoll. Ich hatte mir schon seit längerem Gedanken darüber gemacht, wie wir wohl Ordnung in diesen Schuppen bekommen. Dieses Problem ist jetzt also gelöst und alles ist erledigt. Wie wundervoll.
Die Riesenmenge an Geschenken, die wir alle auf dem Esstisch aufgestapelt hatten, waren zu einem Großteil für K, weil ich ja auf dem letzten Flohmarkt so einen erfolgreichen Geschenkefischzug eingefahren habe, aber natürlich ergibt sich absolut von ganz alleine schon deshalb eine große Geschenkemenge, wenn sich fünf Leute alle untereinander beschenken und der Hund auch noch etwas bekommt.
Außer einem Paar Kopfhörer für Bixa, den Flughund (was wir umtauschen müssen, da zu klein) bekam sie auch noch eine Auswahl an guten Kaustangen, das Paket damit durfte sie auch selber öffnen


Am Abend kam der Onkel zum Essen, anschließend packte N seinen Doktorkoffer aus und entfernte bei mir, bei K und beim Onkel ein paar (Alters)warzen. Um Kleckereien mit Blut oder anderen Flüssigkeiten vorzubeugen, legte er das herumliegende Geschenkpapier unter und ich fand das ein ungemein witziges, medizinisches Setting :-)
Ich hoffe, dass die Warze an meinem Handgelenk, die N so tief ausgeschnitten hat, dass darunter schon das Fettgewebe zu sehen war, mit diesem radikalen Schnitt nun auch wirklich verschwunden ist, mein dauerndes Darumgeknibbel im letzten halben Jahr hat das Verschwinden wohl eher nicht so befördert
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Überraschenderweise funktionierte es wirklich gut und problemlos, so dass ich schnell weitere Verwendungsmöglichkeiten ausprobierte.
Am Ende führte es dazu, dass ich Sushi mit Gesicht in Herzform herstellte
Ansonsten ist wenig passiert. Gegen Mittag unternahm ich zusammen mit K und dem Hund einen längeren Spaziergang über den Strand Richtung Dorf. In der Kulturinsel besorgte ich für C die Kurkarte für 2026, bei der Kleinbahn schloss ich die Lebendidentifikation vor Ort ab, damit ich irgendwann demnächst meine Fahrkarten auch online buchen kann.
Die Erfassungsmethode ist unglaublich modern: Der Mensch am Schalter schrieb meine Daten von Hand auf einen Notizblock, auf dem schon andere Daten standen. Ich schätze, dieser Zettel wird dann nach Dienstschluss auf dem Dienstweg an einen Kollegen weitergereicht, der das dann abtippt und so meinen Online-Zugang konfiguriert.
Kann sich noch jemand an die Ostfriesenwitze erinnern? Das war eine Live-Performance.
Anschließend gingen wir zum Onkel und luden ihn für morgen Abend zum Essen ein. Zum Weihnachtenfeiern kann ich ihn nicht einladen, weil wir während Corona gelernt haben, dass niemand von uns auch nur im entferntesten an weihnachtlicher Deko interessiert ist. Seit 2020 gibt es deshalb bei uns keinen Weihnachtsbaum mehr. Erspart Zeit, Nerven und Geld und ich bin hochzufrieden mit dieser Situation
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Der Hund mochte sie auch, ich habe damit offensichtlich alles richtig gemacht.
Letztes Jahr habe ich die Dinger auch schon mal gebacken, diesmal habe ich vorsichtshalber die dreifache Menge Teig angesetzt, damit das Gebäck nicht übermorgen schon wieder aufgefuttert ist.
Außerdem habe ich eine sehr große Portion Sushi-Reis gekocht, die wir aber erst morgen weiter verarbeiten, heute hatte keiner mehr Hunger.
Die Kinder waren im Dorf und haben sich um so administrativen Schnickschnack wie Fahrkarten, online Registrierungen und Jahres-Kurkarten gekümmert, morgen muss ich selber auch noch mal zum Schalter gehen, um mich persönlich auszuweisen und dann sind wir auf dem Weg zu einer bequemen online-Existenz einen großen Schritt voran gekommen
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Hier sind seit gestern wieder drei Kinder im Haus, bis auf den Jüngsten alle über 30, aber das Auffälligste, was sich seit 2005 geändert hat, sind die mobilen Devices, mit denen sie überwiegend beschäftigt sind. Gameboy und Gamecube sind zu einem Gerät geworden, das jetzt Switch heißt und sowohl stationär als auch mobil bespielt werden kann.
Die Kommunikation untereinander ist dafür nahezu unverändert. Sie zanken sich wie eh und je, vertragen sich genauso schnell wieder, tauschen Pokémons (inzwischen keine Karten mehr, sondern virtuell) und bewerfen sich gegenseitig immer noch mit den gleichen Beleidigungen.
Wenn ich nicht aus grundsätzlichen Erwägungen mein Mindesthaltbarkeitsdatum schon seit immer auf 75 festgesetzt hätte, würde ich wirklich gerne 100 werden, nur um zu beobachten, ob sie sich als Ü60 untereinander immer noch genauso behandeln. Es ist faszinierend.
Ansonsten ist aber auch nicht viel passiert.
Ich fröne meiner Lieblingsbeschäftigung, wenn Besuch im Haus ist und stelle alle möglichen Snacks, Dips, Salate, Gebäckvariationen und auch Essen allgemein her, weil ich bei so vielen Leuten zuverlässig davon ausgehen kann, dass es auch aufgegessen wird.
Gestern habe ich ein Glas rotes Pesto und eine große Schüssel Käse-Wurst-Salat gemacht.
Heute habe ich einen Topf Hühnersuppe mit allerlei Einlagen gekocht, bis auf eine Schüssel ist der jetzt schon komplett weggefuttert. Außerdem habe ich Wavelkes Teig angesetzt, der muss über Nacht ruhen, morgen können wir dann Wavelkes backen.
C ist am Nachmittag schwimmen gegangen, N war mit dem Hund unterwegs und J lag mit PC im Bett, Kinder und Hund waren also alle gut versorgt, da konnte ich mich mit gutem Gewissen auch an den Rechner setzen.
K ist vor einigen Tagen siedendheiß eingefallen, dass es doch Jahresendtermine gibt, die für uns noch von Bedeutung sind, spätestens bis zum 31.12. müssen nämlich für alle vermieteten Immobilien die Nebenkostenabrechnung für 2024 erstellt sein.
K hat an der Stelle deutlich mehr zu tun als ich, zumal ich für einige Mieter auf besonderen Wunsch die 24er Abrechnung schon im Sommer fertiggestellt hatte, aber auch mir fehlten noch ein paar Abrechnungen, die ich dann heute Nachmittag erfolgreich erledigte.
K ist inzwischen aber auch damit fertig und hat sich heute schon mal damit beschäftigt, die 2025er Abrechnungen vorzubereiten.
Streber
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Grundsätzlich mag ich es viel lieber, wenn der Kühlschrank rappelvoll ist, denn das bedeutet auch gleichzeitig eine große Auswahl mit vielen Möglichkeiten, ich kann spontane Ideen dann oft auch sofort umsetzen und muss nicht erst vorher spontanietätsvernichtend mühsam die Zutaten zusammenkaufen.
Aber die letzten Wochen war es einfach praktischer, nicht so viele Frischwaren im Haus zu haben.
Doch jetzt sind wir ja fast drei Wochen am Stück hier, alle drei Kinder kommen morgen für fünf Tage zu Besuch, der neue Kühlschrank bietet noch mehr Platz als der alte und außerdem ist Winter und man kann alles mögliche auch wunderbar draußen im Schuppen kaltstellen.
Perfekte Bedingungen für einen eskalierenden Einkaufsrausch bei Lidl.
Als besondere Herausforderung gab es gestern im Lidl-Adventskalender einen 5€-Rabatt-Coupon, der an einen Mindesteinkauf von 50€ geknüpft war, bei einem Mindesteinkauf von 70€ gab es dann noch eine große Packung Eis extra. Weil ich wusste, dass wir mit dem Mindesteinkauf diesmal kein Problem haben werden, habe ich K genötigt, sich diesen Coupon auch für seinen Account zu besorgen, so dass wir sogar 2x 5€ Rabatt bekommen konnten, wenn wir die Einkäufe geschickt auf zwei Wägen verteilten.
Wir prüften also als erstes die aktuell vorhandenen Bestände und schrieben auf, was wir ganz bestimmt brauchen, außerdem überlegten wir, womit man die Mindesteinkaufssumme auffüllen könnte, wenn der echte Bedarf nicht hoch genug ist, Klopapier, Zewa und Waschmittel zB wird ja nicht schlecht und kann man immer gebrauchen.
Am Ende hatten wir eine beeindruckende Einkaufsliste, die wir fast komplett abgearbeitet haben, jetzt ist der Kühlschrank zum Bersten voll,

Eine große Kiste mit Obst und Gemüse steht noch im Schuppen.
Selbstverständlich haben wir alle Rabatte optimiert abgearbeitet.
Das einzige, was mir jetzt noch fehlt, ist ein Plan, was ich die nächsten Tage kochen könnte, aber im Zweifel ist ja genug im Haus, was weg muss und AWWM-Gerichte sind schließlich meine Spezialität
;-)
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