Es gibt ein neues iOs, ich habe also auf allen Geräten Updates laufen lassen, nebenher entspannt vollkommen blödsinniges Vormittagsfernsehen geschaut, außerdem bin zwischendurch auch immer mal wieder für ein paar Minuten weggedöst und habe den Zustand der Verpflichtungslosigkeit intensiv genossen.
Am Nachmittag habe ich mich an den PC gesetzt, ein bisschen Buchführung gemacht und begonnen, einen Zeitstrahl mit wichtigen Ereignissen für den Bau des Hauses zu notieren.
Anfang 2021 hatten wir unseren ersten Termin beim Architekten, also vor mehr als fünf Jahren. Damals planten wir die Fertigstellung des Hauses ja noch für Ende 2024 und dachten, wenn wir uns mit vier Jahren Vorlauf einen Architekten suchen, ist das locker früh genug. Im Gegenteil, wir überlegten uns auch, was wir tun, wenn das Haus deutlich eher fertig würde und waren der Meinung, das wäre nicht so schlimm, zur Not wären wir auch ein Jahr von Rheda nach Münster zur Arbeit gependelt - Little did we know.
Lustig auch, dass wir den ersten Termin beim Küchenbauer auch schon Ende 2021 hatte, d.h. der begleitet uns nun auch schon seit viereinhalb Jahren. - Nach uns hört er allerdings auf, wie er uns jetzt erzählt hat, d.h. er verkauft seinen Betrieb und wir sind so ziemlich das letzte größere Projekt, was er noch selber abwickelt, aber immerhin hält er durch, bis unser Haus fertig ist, hat er uns versprochen.
Die Firma, die ursprünglich die Eingangstür einbauen sollte, hat ja im April dieses Jahres schon final geschlossen, ohne Nachfolger, da mussten wir uns sehr kurzfristig ein anderes Unternehmen suchen, was diese Arbeit ausführt. Der Estrichbauer hat seine Firma auch verkauft und wir mussten von jetzt auf gleich mit seinem Nachfolger alles noch mal neu planen.
Auch die Trockenbaufirma wurde grade aufgekauft, hier haben wir zwar von Anfang an mit dem neuen Eigentümer verhandelt, der war aber noch nicht so richtig informiert, was die von ihm grade gekaufte Firma überhaupt so alles kann. Es war also mühsam und wir haben bis heute kein Angebot, dafür hat die Firma aber schon den gesamten Trockenbau erledigt, der vor dem Estrich eingebaut werden musste. Ich bin sehr gespannt, welche Preise dafür irgendwann aufgerufen werden.
Aus ganz persönlicher, anekdotischer Evidenz leite ich also ab, dass im Handwerk grade richtig massive Umbrüche und Veränderungen stattfinden, immer mehr alte Handwerksunternehmen haben keinen Nachfolger mehr aus der eigenen Familie und werden deshalb verkauft oder aufgelöst. Ich bin heilfroh, wenn unser Haus fertig ist und alle jetzt noch beteiligten Handwerker bis zum Schluss durchgehalten haben.
Am Abend stellte ich fest, dass mir ein paar Zutaten für das geplante Abendessen fehlen, aber weil es draußen goss wie aus Kübeln, wollte K nicht mit dem Fahrrad einkaufen fahren und ein Auto haben wir hier grade nicht, weil wir ja mit dem Flieger gekommen sind. Also schmiss ich mich in Regenhose, Ostfriesennerz und Südwester und fuhr durch den Regen. Wenn man so wasserfest bekleidet ist, macht so eine Regenfahrt richtig Spaß.
Bei Lidl waren die Eier schon wieder ausverkauft, vollständig, genauso wie der griechische Joghurt und der Lachsschinken (beides auch schon seit über einer Woche), so langsam fühlt es sich an, wie eine schlecht verwaltete Mangelwirtschaft. Ich überlege, ob ich mir noch eine größere Gefriertruhe kaufe und dazu übergehe, meine Vorräte im großen Stil aufzustocken und immer alles kaufen, was ich kriegen kann. Haben ist eindeutig besser als brauchen.
Der Hund steht vor der Terrassentür und trippelt von einem Bein aufs andere, sie muss sehr dringend Pipi, aber draußen ist es so nass. Eindeutig kein Dalmi-Wetter. Ich schätze, wir sollten ihr noch einen überdachten Pipistand bauen
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Das Wetter hatte sich allerdings sehr Richtung Sturm, also viel Wind mit kalt und nass, verändert, so dass es keinen Spaß machte, sich länger am Strand aufzuhalten und auch in der Milchbude war es nicht wirklich gemütlich.
Also zogen wir um und setzten uns bei uns im Haus zusammen, ich hatte noch Jagertee vom Winter übrig, der passte heute hervorragend, wir waren gut durchgefroren und hatten so einen wunderbaren Vorwand, schon wieder vor 18h Alkohol zu trinken.
Die Hunden spielten erst im Garten, dann drinnen, insgesamt für alle ein angenehmer Nachmittag.
Ab morgen müssen wir uns alle wieder eine andere Unterhaltung suchen, ich freue mich allerdings auch schon darauf, ein paar komplett unterhaltungslose Tage nur für mich bzw. für uns und unser aktives Verlotterungsprogramm zu haben, ich habe schon viel zu lange nicht mehr ausführlich Nichts getan.
Dass mir jemals langweilig werden könnte, weil ich nichts mehr zu tun habe, habe ich schon nicht befürchtet, als ich noch täglich offiziell etwas zu tun hatte, aber auch jetzt, anderthalb Jahre nach der Beendigung meiner offiziellen Tagesbeschäftigung, habe ich mich nicht nur bisher noch keine Minute gelangweilt, sondern erwarte das auch nicht für die nächsten 10 Jahre. Ich werde einfach nicht fertig mit dem Nichtstun, mir kommt da ständig etwas dazwischen.
Der Architekt schickte ein paar Fotos von der Baustelle und die gute Nachricht, dass alles genau nach Plan läuft.
Die Estrichbauer haben heute begonnen, den Estrich zu gießen, Mittwoch soll alles fertig sein, über das lange Wochenende kann der Estrich dann ungestört in Ruhe aushärten. Nächste Woche ist er schon begehbar, dann laufen auch die Aufheizphasen und noch zwei Wochen weiter kann der Fliesenleger hoffentlich anfangen.
In der Mediathek habe ich den Film Olivia geschaut, hat mir sehr gefallen, kann ich empfehlen
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K hatte dem Doodle-Pärchen einen Rundflug über die Inseln angeboten, also trafen wir uns gegen Mittag alle am Flugplatz. Ich bot an, auf beide Hunde aufzupassen, so dass K und das Pärchen fliegen konnten.
Die Gastronomie am Flugplatz macht eine Freundin von mir, wir haben uns in der Zeit gut unterhalten.
Die Hälfte der Strecke zum Flugplatz führt über einen weit von der Straße abgetrennten Fahrradweg, auf diesem Weg hat K den Hund neben dem Fahrrad laufen lassen. Auf dem Teil, der über die normale Straße führte, hat er den Hund vorsichtshalber im Anhänger verstaut.
Es klappte allerdings wirklich gut mit dem Hund am bzw. vor dem Fahrrad, sie lief nämlich immer vorneweg und bestimmte so selber das Tempo.
Der Inselrundflug war auch ein voller Erfolg, die zwei waren ziemlich begeistert und luden uns als Dankeschön abends zum Essen ein.
Also waren wir abends wieder unterwegs, diesmal in einem Restaurant, wo ich früher sehr gerne hingegangen bin, nach dem aber der Inhaber wechselte, war ich nie mehr dort, so dass ich recht neugierig war, wie es dort jetzt so ist.
Ich war ausgesprochen angenehm überrascht, künftig weiß ich, welches Restaurant ich mit gutem Gewissen empfehlen kann
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Irgendwann war ich dann aber doch geduscht und angezogen und begann ein wenig im Haus aufzuräumen, noch mehr Wäsche zu waschen und ein allgemeines Saubermachprogramm zu starten.
Dann steckten wir den Hund in den Hundeanhänger und fuhren gemeinsam los, weil wir Einkaufsbedarf hatten. Unterwegs versuchte der Hund mehrfach während der Fahrt aus dem Anhänger auszusteigen und ruckelte an der Leine, mit der er im Anhänger festgemacht war.
Irgendwann war es geschafft, die Schraube, mit der die Leine am Gestell des Anhängers befestigt war, gab nach und der Hund war frei. Ich fuhr hinter K und dem Anhänger, sah, was passiert war und veranlasste K, sofort anzuhalten, damit es nicht zu einem Unglück kommt, wenn der Hund in voller Fahrt aus dem Anhänger springt.
K nahm den Hund dann an die normale Leine, ließ sie neben dem Fahrrad laufen und fuhr mit ihr wieder zurück. Grundsätzlich könnte sie von der Kraft und der Ausdauer her problemlos und lange neben dem Fahrrad laufen, aber dafür ist sie noch nicht zuverlässig genug, d.h. sie lässt sich von allem möglichen ablenken und springt dann plötzlich los, weil sie ein Kaninchen sieht usw., es ist also für den Fahrradfahrer eine ziemlich gefährliche Sache, so einen impulsiven Hund neben sich laufen zu lassen. Deshalb stecken wie sie immer noch in den Anhänger, wenn wir beide gemeinsam mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Jetzt musste K aber den Anhänger bzw. die Leinenbefestigung erst wieder reparieren, ich fuhr also alleine weiter einkaufen.
Am Nachmittag gingen wir zu Fuß ins Dorf, weil ich bei Rossmann Shampoo und Duschgel kaufen wollte, unterwegs trafen wir das Doodle-Pärchen wieder, die Hunde freuten sich und die Menschen setzten sich diesmal in eine Straßenkneipe, um weiter zu quatschen.
Für morgen hat K ihnen einen Rundflug angeboten, ich werde derweil die Hunde am Boden hüten
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Ich habe das Wetter genutzt und zwei Ladungen Wäsche durchlaufen lassen, am Nachmittag habe ich heute die Hunderunde übernommen und bis auf eine völlig durchgeknallte Frau mit JackRussel an der Leine keine anderen Menschen mit Hund getroffen, Bixa hatte also niemanden zum Spielen, auch solche Tage gibt es.
Die JackRussel-Frau fand ich derart schrecklich, dass ich mir nach unserem Zusammentreffen ausgiebig Gedanken darüber gemacht habe, wie man solche Menschen mal so richtig ärgern kann. Ich hätte zB sehr gerne eine dressierte Möwe, die auf Kommando kackt und solchen Blödleuten dann auf Zuruf auf den Kopf scheißt. Das fände ich gut.
Ich bin zur Zeit damit beschäftigt, Bixa darauf zu trainieren, dass sie mit anderen Hunden nur Kontakt aufnehmen und spielen darf, wenn sie frei und ohne Leine läuft. Wenn sie an der Leine ist, soll sie andere Hunde am allerliebsten komplett ignorieren.
Das ist vor allem deshalb schwierig ihr beizubringen, weil sie alle anderen Hunden super spannend findet, noch nie schlechte Erfahrungen mit einem anderen Hund gemacht hat und mit Begeisterung mit jedem Hund spielt.
Da ich denke, dass sie ausreichend Hundekontakt hat und weil ich finde, dass sie auch wirklich sehr gut sozialisiert ist und grundsätzlich mit jedem Hund klarkommt (wenn der andere partout nicht mit ihr spielen will und sie anbellt oder anknurrt, dann geht sie auch von sich aus weg), braucht sie also keine weitere Hundekontakte und eben insbesondere dann nicht, wenn beide Hunde an der Leine sind.
Heute kam uns also diese JackRussel-Frau entgegen, ich nahm die Leine kurz, zog meinen Hund zurück und sagte energisch "nein".
Da regte sich die JackRussel-Frau auf, dass das ja wohl gar nicht ginge, Hunde wären Rudeltiere und nur mal kurz "Hallo" sagen, wäre wichtig für ihr Sozialverhalten und ich solle mich doch mal informieren, was Hunde brauchen. Und Rudeltiere und Kontakt und immer wieder von vorne. In dem Stil schwallte sie ausführlich auf mich ein und schubste ihren Hund aktiv in unsere Richtung.
Ich war so baff, dass ich kurz sprachlos war, dann sagte ich ihr, dass mein Hund ein sehr gutes Sozialverhalten habe, dass ich aber nicht wolle, dass sie mit Kurgasthunden spielt, auch nicht zum Hallo sagen, denn bei diesen fremden Hunden vom Festland weiß man ja nie, was die so für Seuchen anschleppen.
Dieser aktiv vorgetragene Rassismus hatte die gewünschte Wirkung, denn jetzt regte sie sich erst richtig auf, ich empfahl ihr, sie solle die Insel wechseln, denn so Leute wie sie brauchen wir hier nicht.
Sie verschwand schnaubend und ich hoffe jetzt, dass sie demnächst nur noch auf Norderney Urlaub macht.
Und dass ihr eine Möwe auf den Kopf kackt.
Aber vielleicht sollte ich Bixa auch lieber "Fass" und Knurren auf Befehl beibringen, wäre sicherlich auch nützlich in solchen Situationen
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In dem Rasen hinterm Haus wuchsen Unmengen an Osterglocken, die dort gut aufgehoben waren, solange niemand den Rasen brauchte.
Seitdem wir den Hund haben, wird der Rasen aber intensiv genutzt, er ist inzwischen ziemlich kaputt gespielt, wenn die neue Terrasse gepflastert ist, wird er komplett neu eingesät. Weil ich die Narzissen gerne retten wollte, haben wir sie heute hinten alle ausgebuddelt und vorne wieder eingepflanzt, nächstes Frühjahr werden wir einen gelben Vorgarten haben und morgen wahrscheinlich alle beide Muskelkater.

Am Nachmittag gingen wir zusammen zum Hundestrand. K hatte sich dort wieder mit dem Pudel-Pärchen verabredet. Es wurde ein netter Nachmittag, den wir alle gemeinsam an einer Milchbude ausklingen ließen.
Der Pudel war in echt ein Doodle, allerdings ein sehr hübscher und Bixa verstand sich ausgezeichnet mit ihm, der Nachmittag war also auch für die Hunde sehr angenehm.
Der Strand war übersät mit Quallen

Am Abend schafften wir es grade noch, den Müll rauszustellen und uns fix etwas zu essen zu machen, bevor wir jetzt beide früh im Bett verschwinden
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Das Wetter war akzeptabel, durchgehend Sonne, aber viel Wind und relativ kühl. Ich war am Nachmittag mit dem Fahrrad unterwegs, weil wir noch 2-3 Dinge einkaufen wollten und weil ich neugierig war, ob es heute wieder Eier bei Lidl gab.
Antwort: Ja, gab es, aber nur 18er Pakete aus Bodenhaltung, keine andere Auswahl, dafür mit 23 cent pro Ei einigermaßen günstig.
Ein Mensch lud sich gleich den gesamten Einkaufswagen voll mit diesen 18er Kartons, er stand an der Kasse vor mir und ich habe nachgezählt, es waren 36 Pakete, d.h. er hat 648 Eier gekauft.
Er wird wohl irgendeine Gastronomie betreiben, aber auch dafür finde 648 Eier viel, außer es ist davon auszugehen, dass Eier künftig noch seltener und damit entsprechend teuer werden.
In meinen Medien gab es dazu nirgendwo einen Bericht, aber ich bleibe daran, vielleicht bin ich ja einer großen Sache auf der Spur.
Fragen, die ich noch nicht weiter recherchiert habe: Kann man Eier einfrieren? Wie macht man sie haltbar? Gibt es so etwas wie H-Eier, mit verlängerter Haltbarkeit auch außerhalb der Kühlung?
Selbstverständlich kaufte ich auch ein 18er Paket, ich kam mir vor wie 2020 als ich jedes Klopapier, dessen ich habhaft werden konnte, aufkaufte. Man weiß ja nie.
Beim Fahrradfahren merkte ich aber auch die Kühle der Luft, für eine längere Radtour hätte ich mich dick vermummeln müssen, was für ein Glück, dass hier niemand eine längere Radtour mit mir unternehmen wollte. Ich glaube allerdings, ich wäre kurzfristig erkrankt, das Hanta-Virus geht ja um, bestimmt hat das auch irgendein Schiffstourist hier auf der Insel eingeschleppt, ich spürte schon, wie ich schlecht Luft bekam, wenn ich nur an Radtour dachte.
K war mit dem Hund am Strand und hat da irgendein anderes Pärchen mit Pudel kennengelernt. Pudel und Bixa spielten wohl gut zusammen und K und das Pärchen verstanden sich auch bestens, sie ließen den Nachmittag gemeinsam an einer Milchbude ausklingen (da mussten die Hunde sich ruhig daneben in den Sand legen, die hatten vorher ihren Spaß) und ich war froh, dass ich zufrieden zu Hause bleiben durfte und niemand irgendwelche Draußen-Aktivitäten von mir erwartete.
Alle Buchführungen habe ich grade genau auf Stand, weil es da also nichts weiter für mich zu tun gab, habe ich jetzt begonnen, eine 10-Jahresauswertung vorzubereiten und zusammenzustellen, das macht Spaß und ich bin sehr zufrieden in umfangreichen Excel-Tabellen abgetaucht
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Ich hatte mich noch für ein weiteres Webinar bei diesem Anbieter für Fotobücher angemeldet, da ich jetzt schon wusste, was mich in etwa erwartet, war es nicht mehr so schlimm wie gestern.
Ich habe einfach parallel am zweiten Bildschirm ein wenig Buchführung gemacht und meine Dateiablage aktualisiert.
Das Webinar lief wie so ein Podcast nebenher und immerhin habe ich heute ein paar Details erfahren, die ich jetzt nicht mehr durch wildes Rumprobieren in der Software herausfinden muss, sondern jetzt schon weiß, dass es sie gibt und auch wo.
Und außerdem gibt es für jedes besuchte Webinar einen 10% Gutschein, es ist also sinnvoll, den Kram einrfach nebenher laufen zu lassen.
Am Nachmittag kam irgendein Mensch im Auftrag von EWE, das ist der örtliche Netzbetreiber für Gas, und prüfte genau welche Geräte in diesem Haushalt alle über Gas laufen, weil die EWE nächstes Jahr anderes Gas einspeisen will und deshalb wird vorher kontrolliert, ob die Geräte das auch vertragen.
Seitdem ich den Gasherd abgeschafft habe, ist es nur noch die Heizung, die über Gas läuft und das auch nur, weil sie noch nicht so alt ist, dass ich Zuschüsse bekäme, wenn ich auf Wärmepumpe umstelle.
Mal schauen, wie das jetzt weiter geht.
Anschließend fuhren wir einkaufen und stellten fest, dass es offensichtlich eine akute Eierkrise gibt, denn bei Lidl waren alle Eier komplett und vollständig ausverkauft. Da der Onkel uns gebeten hatte, ihm 10 Eier mitzubringen, fuhren wir anschließend weiter in einen anderen Supermarkt, dort gab es noch Eier aber zu Preisen, die ließen mich wahrlich staunen. Bio-Eier kosteten 70cent das Stück und die billigsten Eier aus Massentierhaltung immerhin auch noch 35cent. Das ist ein Preisanstieg von rund 100% seit vorletztem Monat. Ist da irgendetwas an mir vorbeigegangen, dass ich da nichts drüber gehört oder gelesen habe oder was ist da los? Werden Hühner mit Sprit gefüttert oder sind die Folgen der Geflügelpest erst mit dieser irren Verspätung sichtbar?
Als wir wieder zu Hause waren, fand ich eine Überraschung im Briefkasten. Es kommt ja nur noch selten analoge Post hier an, wenn, sind es fast nur Rechnungen oder unangenehme Amtsschreiben. Diesmal war es aber ein persönlicher Brief von einem Bloggerkollegen, es ist also immer noch nicht alles schlecht, was man im Briefkasten findet.
Den Spruch: "Die gruseligen Geister, die in meiner Kindheit unterm Bett wohnten, wohnen heute in meinem Briefkasten." finde ich zwar grundsätzlich sehr passend, freue mich aber umso mehr, wenn er dann doch mal nicht passt.
Weil ich zum Abendessen nichts kochen musste, da noch genug Suppe von gestern da ist, machte ich eine große Portion rotes Pesto, was mir inzwischen zuverlässig gleichmäßig gut gelingt
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Weil ich dachte, es ist klug, sich einmal grundlegend von Anfang an erklären zu lassen, wie das alles funktioniert, habe ich mich für dieses Webinar angemeldet.
Die erste halbe Stunde verging damit, dass ausführlich erklärt wurde, wie die Grundeinstellungen für die Teilnahme an "go to webinar" funktioniert und im weiteren Verlauf wurde dann extremst gründlich (sprich: in mehreren Wiederholungsvarianten immer das gleiche) erläutert, wie man in
Ich kann also jetzt in Fotos reinzoomen, weiß, dass jedes Foto einen Rahmen mit "Anfassern" hat, den ich mit der rechten Maustaste bedienen kann und dann kann ich es frei auf der Seite verschieben und vergrößern oder verkleinern und habe natürlich noch viele andere spannende Details gelernt, z.B. dass Schriftgröße 10-12 ausreichend groß ist für Fließtexte in einem gedruckten Buch.
Meine Zusammenfassung: Ich bin für inklusiven Unterricht nicht geeignet.
Immerhin weiß ich jetzt aber auch, dass es nichts zu Lernen gibt für die Fotobuchgestaltung, also nicht, wenn man in seinem Berufsleben vorher schon regelmäßig PPP erstellt hat.
Ansonsten: Geregnet hat es heute nicht, mit irgendetwas zwischen 10-12°C war es aber auch nicht wirklich warm, wir erledigten das, was wir erledigen mussten/wollten mit dem Fahrrad, der Hund saß im Anhänger, weil er noch viel zu impulsiv ist, um einigermaßen sicher neben dem Fahrrad herzulaufen.
Wir fuhren einkaufen, dann besuchten wir den Onkel und am Abend gab es eine Gemüsesuppe, in die ich heute auch noch 1 Pfund grünen Spargel reinschnibbelte, weil der wegmusste und es stellte sich als sehr gute Idee heraus.
Eine Todeslinienaufgabe war heute fällig und pünktlich heute habe ich sie dann auch final fertiggestellt und abgeschickt. Jede Aufgabe benötigt so viel Zeit, wie zur Verfügung steht.
Der Küchenbauer liefert morgen das Untergestell für den Tresentisch in der Deele, damit er noch auf dem Zementboden befestigt werden kann, bevor dann die Fußbodenheizungsspiralen verlegt und der Estrich gegossen wird.
Im Grunde ist es vor allem ein optisches Gimmick, weil so die Bodenplatte unsichtbar ist und nur zwei Stahlfüße aus dem Fliesenboden wachsen, auf denen dann die Tischplatte befestigt wird.
Mir gefällt die Idee sehr, dass dieser Tisch dann nie mehr verschoben werden kann - soll er auch nicht, was kann es schließlich sinnvolleres in einer Deele geben als einen fest eingebauten Tresentisch
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Ich bin kein richtiger Pilot, weil ich nur funke und mich nicht dafür interessiere, selber zu fliegen, ich bin ja auch kein richtiger Blogger, weil ich mich für Twitter&Co nicht interessiere, aber die Spruchsammlungen mag ich trotzdem aus allen Welten.
Der Lotse gestern im Funk hat einen Spruch gebracht, der das Zeug hat, in so eine Spruchsammlung aufgenommen zu werden: "Wenn Sie jetzt um 5° nach Westen drehen, vermeiden Sie den Überflug von Soest. Soest wird gleich mit Menschen beworfen."
Er meinte, dort sind grade die Fallschirmspringer aktiv :-)
Online Abos zu verlängern macht man zwar komplett online und digital, bis die Freischaltung dann aber aktiviert wird, dauert es schon mal 2-3 Tage.
K hatte vergessen, dass Abo beim Deutschen Wetterdienst für das Fliegerwetter zu verlängern - das konnte man am 1. Mai zwar online erledigen, bis zur Freischaltung muss man aber bis zum nächsten Werktag warten. Vor Montag funktioniert die App also nicht mehr.
Offensichtlich gilt die Feiertags- und Wochenendregelungen für Computer genauso wie für die arbeitende Bevölkerung.
Sonst so: hier war heute ab mittags Regen, am Vormittag kam ich aber noch problemlos trocken einmal bis ins Dorf und wieder zurück, dort war wieder der von mir sehr geliebte Tierheimflohmarkt. Ich wäre auch bei Regen gefahren, aber so war es natürlich noch angenehmer.
K war in der Zwischenzeit mit dem Hund am Strand und kämpfte massiv mit der akuten Pubertätsphase des Tieres, Bixa macht zur Zeit nämlich was sie will und das ist überwiegend Blödsinn.
Sie spielte vergnügt am Hundestrand mit einem anderen Hund, bis sie irgendwo am Horizont einen anderen Hund entdeckte und sofort in diese Richtung losrannte und dann immer weiter rannte und rannte und rannte - weit über die Grenzen des Hundestrandes hinaus, stracks Richtung Milchbuden, dort gibt es immer viele Menschen und sicherlich für sie auch etwas zu fressen, wenn sie die anderen Menschen nur hungrig genug anschaut.
Dass Hunde ohne Leine dort nicht erlaubt sind, war ihr herzlich egal, den Ärger bekommt ja auch nur der Halter, nicht der Hund.
Zum Glück hatte sich ein DLRG-Mitarbeiter des halterlosen Hundes angenommen und ihn festgehalten, bis K angerannt kam. Alle anderen fanden es witzig, K eher nicht so, vor allem, weil er konditionstechnisch nicht auf 1km Sprint am Strand eingerichtet war.
Ich schätze, in der nächsten Zeit gibt es jetzt erst mal kein leinenfreies Rennen mehr am Strand
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