Die meisten Seiten, die sich mit Hundepflege beschäftigen, empfehlen, so eine Creme einfach selber zu machen und das empfohlene Rezept war überall ähnlich.
3 Teile Kokosöl
3 Teile Sheabutter
1 Teil Bienenwachs
1-2 Teile Olivenöl
alles im Wasserbad erwärmen, wenn alles flüssig ist, gut durchrühren und in einen passenden Cremetopf umfüllen.
Sheabutter war auf der Insel nicht zu bekommen, deshalb habe ich es bestellt, alles andere hatte ich eh im Haus und als heute die Sheabutter geliefert wurde, habe ich mich sofort an die Herstellung der Pfotencreme gemacht.
Obwohl ich jeweils nur 25g Kokosöl und Sheabutter benutzt habe, wurde es am Ende doch so viel, dass es nicht alles in meinen leeren Vichy-Cremetopf passte, zum Glück fand ich noch einen Pröbchencremetopf und ein leeres Nutella-Miniglas, jetzt kann ich die Pfotencreme sogar auf zwei Haushalte aufteilen.
Den Rest aus dem Schmelztopf werde ich jetzt als erstes vercremen, Ergebnis der heutigen Abend-Creme-Aktion: Dem Hund gefällt's und, viel wichtiger: sie schleckt es nicht sofort wieder ab.
Aktuell muss sie sich sowieso wieder jede Menge "Behandlung" gefallen lassen, denn sie hatte sich schon wieder eine Ohrenentzündung eingefangen.
Deshalb waren wir erneut bei der Tierärztin, diesmal bei der anderen Tierärztin hier auf Borkum.
Die Tierärztin, bei der ich im Sommer für die notwendigen Welpenmpfungen war, hatte grade ihre Zweitpraxis auf Borkum eröffnet und ich dachte damals, es sei ganz praktisch, eine Tierärztin zu haben, die sowohl in Münster als auch auf Borkum praktiziert, aber nach den ersten Erfahrungen mit dieser Tierärztin war ich mit dem Thema durch, das war mir dann doch alles etwas zu dumm.
Die berechnet zusätzlich zu ihrem Tierarzthonorar noch extra Fahrtkosten, was ich als reine Abzocke empfinde, sie ist schließlich nicht extra wegen mir hier angereist, sondern hat hier eine richtige Zweitpraxis. Und wenn sie von jedem Patienten Fahrtkosten extra nimmt, ist das ein sehr gutes Extrageschäft. Ich könnte mich ohne Ende darüber aufregen.
Da wollte ich also ganz sicher nicht noch mal hingehen, die "richtige" Borkumer Tierärztin ist dagegen super nett und war mir sofort sympathisch.
Sie sagte, dass, wenn ein so junger Hund in so kurzer Zeit schon zum zweiten eine Ohrenentzündung hat und dann auch noch in beiden Ohren, dass das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Hinweis auf eine Allergie sei. Da haben wir dann für die Zukunft ein spannendes Thema, was wir beobachten müssen.
Fürs erste gab es wieder Ohrentropfen, die haben schon sehr gut angeschlagen, das akute Problem dürfte damit so gut wie erledigt sein, jetzt müssen wir nur den Allergieauslöser noch rausfinden
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Ich mochte seinen Podcast "Außer Tresen nichts gewesen" mit Andreas O. Loff und die Werbekampagne der Berliner Verkehrsbetriebe, für die er entscheidend mit verantwortlich war, ist ja sowieso legendär.
Seit einiger Zeit hat er einen täglichen Newsletter, in dem er Schnäppchen bei Amazon vorstellt und verlinkt, der Newsletter ist kostenlos, er verdient daran, wenn jemand über seine Links wirklich etwas kauft.
Ich habe diesen Newsletter abonniert, weil ich seine Schreibe einfach mag, ich kenne wenige Leute, über deren Texte ich so regelmäßig und so verlässlich grinsen kann.
Außerdem amüsiere ich mich jeden Tag aufs Neue über den regelmäßig von ihm vorgestellten "Trennungsgrund", das sind besonders abstruse Gadgets, die er bei Amazon entdeckt hat und die Vorstellung, dass der eigene Partner so etwas gut finden könnte, ist ein sehr nachvollziehbarer Trennungsgrund.
Normalerweise bin ich überhaupt kein Freund von Amazon, aber normalerweise lese ich auch nur die Texte und klicke die Links an, um neugierig zu schauen, was dahinter verborgen ist, dass ich dann wirklich etwas bestelle, kommt eigentlich nicht vor, ich bin nicht nur durch meine Amazon-Abneigung, sondern vor allem durch meine Gewöhnung an Flohmarktpreise auch für sehr reduzierte Preise bei Amazon relativ immun.
Heute habe ich aber tatsächlich etwas über den von Peter vorgegebenen Link bestellt:
OTOTO Red, die Kochlöffelhalter Krabbe, die musste ich haben. (Ich habe hier den Link aus dem Newsletter hinterlegt, falls also noch jemand über diesen Link etwas kauft, verdient Peter daran, was ich ihm uneingeschränkt gönne.)
Und sonst so:
Ich habe heute mein Stempelzimmer aufgeräumt, etwas, was ich das letzte Mal vor ca. 5 Monaten getan habe, seitdem wurde der Raum eigentlich nur als Ablage genutzt und müllte systematisch zu.
Da der Raum keine Heizung hat, ist es dort im Winter unangenehm frisch, immer, wenn ich meinte, ich könnte ja mal an einer Karte oder irgendeinem anderen Teil arbeiten, verließ mich nach fünf Minuten die Lust, wegen kalt.
Dementsprechend sah es da mittlerweile aus, inzwischen hätte ich auch mit Heizung in dem Raum nichts Sinnvolles mehr tun können, weil die eigentliche Arbeitsplatte von gut fünf bis sieben Schichten Kram bedeckt war.
Aber das habe ich heute alles beseitigt bzw. geordnet, der Wetterbericht sagte, es wird ab sofort wärmer, da wurde es Zeit, dass auch die sonstigen Umstände, die neben der Kälte eine Nutzung meines Stempelzimmers verhinderten, beseitigt wurden.
Morgen prüfe ich mal die Materialvorräte, die ich hier im Haus lagere, ich befürchte (oder erhoffe, aber das sage ich nur heimlich), dass ich auf dem Festland dringlich eine Einkaufstour bei Action einlegen muss, um auch in diesem Haushalt meine neu erwachte Kartenbastelleidenschaft mit einer breit aufgestellten Materialvielfalt unterstützen zu können
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Auf dem Festland gibt es immer nur vereinzelt mal Tage, an denen ich das Haus nicht verlasse, an den allermeisten Tagen gibt es irgendetwas außerhalb des Hauses zu tun.
So fahren wir viel nach Rheda, weil wir dort irgendwelche Baustellentermine haben und das fühlt sich dann schnell wie ein ganzer Arbeitstag an, denn alleine die Fahrt dauert hin und her ja schon fast drei Stunden.
Dazu dann die Zeit auf der Baustelle, Besichtigung, Besprechung, eventuell noch mal hier gucken und dort schauen, schnell sind dann noch mal 3-4 Stunden um.
Dann geht man noch mal mit dem Hund eine Runde, weil der ja auch noch Bewegung braucht und schon ist man insgesamt mehr als acht Stunden unterwegs und wenn man abends wieder zurück ist, ist man müde und k.o. bwie von einem kompletten Arbeitstag, denn man ist das alles ja gar nicht mehr gewöhnt.
Aber auch ohne Baustelle ist man auf dem Festland mehr unterwegs, einfach weil es mehr Möglichkeiten gibt. Nicht nur diverse Einkaufsmöglichkeiten, sondern vor allem auch Arzttermine, Physio, Brille, nur der Gesundheitskram beschäftigt ja schon. Okay, wenn man ausschließlich hier auf der Insel lebte, so wie der Onkel zB, dann würde der Gesundheitskram noch viel mehr beschäftigen, denn dann müsste man für jeden Termin extra aufs Festland fahren, das ist noch viel umständlicher, schon aus diesem Grund bin ich natürlich froh, dass ich für diese Dinge immer noch einen zweiten Standort habe.
Grundsätzlich gibt es auch hier auf der Insel eine Menge Dinge, die wir tun wollen, sollten oder müssten, nicht nur der gesamte Adminkram am Computer, der ja eh ortsungebunden ist und hier fast noch mehr drängelt als auf dem Festland, eben weil man den ganzen Tag zu Hause ist, sondern auch allgemeine Handwerksdinge am und ums Haus fallen eigentlich ständig an oder stehen teilweise auch schon seit Ewigkeiten auf der to-do-Liste, es müsste jetzt nur noch gelingen, dass man sich dazu auch aufrafft, was aber aus so einem langsamen Leben heraus noch viel schwerer fällt, weil man schon gleich keinen Anfangsschwung hat.
Heute ist es uns immerhin gelungen, eine Fuhre Sperrmüll zum Müllplatz zu bringen, denn der Onkel hatte aussortiert und uns gebeten, ob wir ihm das Zeug zur Kippe fahren, weil vor seinem Haus eine Baustelle ist und er nur sehr schlecht aus der Garage kommt.
Seitdem wir den Bully haben, ist das ja alles kein Problem mehr, wir haben die Gelegenheit genutzt und auch gleich Kram von uns mitentsorgt, denn vom Ausräumen des alten Schuppens steht hier noch genug Müll rum, der auf eine Entsorgung wartet.
Müllloswerden ist fast so befriedigend wie einen dicken Pickel auszudrücken, es ist ein wunderbares Gefühl, wenn das Zeug endgültig verschwunden ist, dementsprechend gute Laune hatte ich heute.
Anschließend haben wir beim Vaterhaus noch Batterien in einer der Kameras gewechselt, zwei Dinge an einem Tag erledigt, es grenzt schon fast an Hyperaktivismus.
Die Umsortierung meines Depots schreitet auch voran, offensichtlich hatte ich da ein gutes Händchen, denn bis auf einen Fonds, der bisher noch knapp 1% weiter gestiegen ist, notieren alle anderen deutlich unter dem Wert, zu dem ich sie verkaufte, das finde ich sehr beruhigend.
Gleichzeitig ist auch noch einer der ETFs (der schwerpunktmäßig in Australien, Südkorea und Hongkong investiert), den ich stattdessen gekauft habe, inzwischen schon um 10% gestiegen, das finde ich faszinierend, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, ich beschwere mich aber auch nicht. Die anderen schwanken in ihrer Entwicklung zwischen -1% bis 0%, per Saldo habe ich bisher also alles richtig gemacht
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Vor allem die letzten beiden Motivationszüge führten zu zahlreichen Aktivitätsanfängen beziehungsweise—abbrüchen.
Nach etwas mehr als einer Stunde vor dem PC, machten sich die Hummeln im Hintern bemerkbar, ich fuhr die Kiste wieder runter und wollte irgendetwas anderes tun.
Im Ergebnis räumten wir den Fahrradschuppen auf, weil nächste Woche die neue Gartenabzäunung geliefert wird und natürlich erst mal im Fahrradschuppen gelagert werden soll, bevor sie irgendwann in diesem Leben auch mal aufgebaut wird.
Um Platz im Fahrradschuppen zu schaffen, brachten wir einige der Gäste-Fahrräder zum Vater ins Haus, auf dem Rückweg begann es schrecklich zu regnen, es war einigermaßen unerfreulich.
Am Nachmittag fuhren wir zu Lidl einkaufen, wo heute die neuen Selbst-Scanner-Kassen das erste Mal für die Kundenbenutzung freigegeben waren.
Es war genau eine normale Kasse geöffnet, an der standen ungefähr acht Leute Schlange. Wir drängelten uns durch und baten darum, uns den Weg zu den Selbst-Scanner-Kassen freizumachen und bekamen dabei von verschiedenen Seiten zu hören: „Oh, ihr wollt das als Erste ausprobieren? Jetzt sind wir aber alle gespannt. Jetzt gucken wir mal zu.“
Die meisten Karnevalsflüchtlinge sind schon wieder abgereist und ansonsten sind im Februar nur sehr wenige Gäste auf der Insel, das Publikum bestand also fast ausschließlich aus Einheimischen und die stehen der neuen Technik wohl eher skeptisch gegenüber.
An der Bedienung der Selbst-Scanner-Kassen war jetzt nichts Ungewöhnliches, wenn ich das richtig überblicke, sind es aber die ersten auf der Insel.
Danach fuhren wir zum Onkel, K. suchte mit ihm im Internet Wasserhähne aus, weil er an verschiedenen Waschbecken neue Wasserhähne haben wollte.
Wir hatten schon auf dem Festland im Baumarkt danach geschaut, aber dort sind die Dinger nicht nur teurer, sondern auch in einer schlechteren Auswahl verfügbar, also kann der Onkel beim Auswählen im Internet auch gleich mitentscheiden.
Zum Abendessen gab es heute Schnitzel mit Roma und Sinti Sauce und jetzt fühle ich mich schon absolut bettreif
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Damit es hält, habe ich das Ganze in einer großen Glasform zusammengebastelt, abschließend komplett mit einem Noriblatt umwickelt und dann in viele kleine Stücke geschnitten.
Insgesamt eine deutlich weniger aufwändige Fertigungsmethode als das mühsame Einzelrollen von klassischen Makirollen und ich denke, das werde ich sicherlich noch häufiger wiederholen.
Ansonsten war die Welt heute nach dem Aufwachen dick weiß verschneit, bei Temperaturen um die 2-3° und reichlich Regen verschwand die Pracht aber zügig wieder, gegen Mittag war alles nur wieder nass und matschig.
Ich habe den Nachmittag am Rechner verbracht und mich mit Steuererklärungen beschäftigt, es sind immer noch 24er zu erledigen, seufz
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Dass es kälter war als gestern, sah man nicht, wenn man aus dem Fenster schaute und dass es windiger ist, auch nicht. Wir dachten also, wir können noch mal so einen schönen ausführlichen Strandspaziergang machen wie gestern und diesmal wollten wir dafür extra bis ins Ostland fahren. Dort ist der Strand noch ungefähr 10x so groß wie hier im Süden und K meinte, das wäre doch bestimmt toll für den Hund, wenn sie dort mal bis zum Horizont rennen kann.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren gen Osten.
Wir parkten am Zugang zum FKK-Strand und liefen durch die Dünen bis zum Strand und spätestens da merkte man dann, wie viel windiger und dadurch auch wie viel unangenehm kälter es heute war im Vergleich zu gestern.
Aber nun waren wir einmal da, also liefen wir auch Richtung Wasser.
An der Stelle ist der Strand gut einen Kilometer breit und noch bevor wir am Wasser angekommen waren, war ich nicht nur gründlich durchgefroren, sondern auch tief deprimiert.
Zwar war ich einigermaßen dick eingepackt und hatte sogar lange an eine lange Unterhose unter der Jeans gedacht, aber mein Gesicht war dem eisigen Wind komplett ungeschützt ausgeliefert, so dass Stirn und Kinn schnell komplett gefühllos waren, was dazu führte, dass ich spontan am Leben verzweifelte. Weshalb mache ich so einen Blödsinn? Ich hätte es doch nun wirklich vorher wissen können, dass es so auskommt, wie blöd bin ich nur.
Ich dachte daran, dass ich gehört habe, dass Erfrieren im Grunde ein sehr angenehmer Tod sein soll, weil man einfach einschläft und wenn man aufwacht, ist man tot. Ich war sehr versucht, dass an Ort und Stelle auszuprobieren.
Aber dann dachte ich daran, dass wahrscheinlich Hund und Mann ohne Ende an mir rumzerren und quengeln würden, so dass ich ja doch nicht in Ruhe einschlafen könnte, weshalb ich den Plan wieder verwarf, dafür aber beschloss, keinen Schritt weiter Richtung Wasser zu laufen, denn jeden Schritt, den ich in die Richtung ging, musste ich auch wieder zurücklaufen und irgendwann wäre ich soweit vom Auto entfernt, dass ich meine eigene Dummheit nicht mehr mit einer vorübergehenden geistigen Umnachtung rechtfertigen könnte und dann hätte ich ein Problem mit meiner eigenen Selbstachtung.
Nach rund 20 Minuten Spaziergang Richtung Wasser drehte ich also auf dem Absatz um und ging wieder Richtung Auto, Hund und Mann liefen noch ca. 100m weiter, drehten dann aber auch um.
Bei diesem Wetter bin ich komplett raus, was Aufenthalt im Freien angeht.
Als wir wieder zu Hause waren, machte ich mir einen heißen Kakao mit viel Milchschaum, dann buk ich ein Blech Zimtschnecken und kochte einen Topf Sushi Reis.
Am Abend fing es an zu schneien, inzwischen liegen draußen bestimmt 10cm frischer, weißer Schnee und ich bin sehr froh, dass ich jetzt auch optisch nicht mehr auf das "schöne" Wetter reinfallen kann
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Ob es der einzige bleiben wird, wird sich zeigen, aber der Rest stimmte genau, es gab den gesamten Tag strahlenden Sonnenschein bei Temperaturen um 0°C und nur mäßigem Wind, damit ideale Voraussetzungen für einen langen Strandspaziergang.
Der Strandzugang direkt bei uns vor der Tür wird saniert, die Mauern, die die Dünen rechts und links davon abhalten, sich in den Zugang zu stürzen, sind morsch und jetzt gibt es neue Mauern mit viel Zement und Fundament und allem, was so dazugehört, ich habe heute noch ein schnell ein Foto der alten Mauerreste gemacht, man vergisst ja sonst so schnell, wie es mal war.

Eigentlich ist der gesamte Zugang gesperrt, aber wie es so ist, so Baustellenabsperrungen sind verschieblich, bei dem schönen Wetter heute wanderten Heerscharen an Menschen durch den gesperrten Zugang (wir natürlich auch).
Am Strand fanden sich an vielen Stellen erhabene Fußspuren, die jetzt, wo der Schnee weggetaut ist, noch seltsamer aussehen als vorher.

Vorher waren es umgedrehte Schneespuren im Sand, wodurch der Sand an den Stellen festgefroren ist, während der andere Sand nach dem Tauen des Schnees locker war und weggeblasen wurde. Was für seltsame Naturwunder.
An einer anderen Stelle am Strand gab es noch ein Naturschauspiel und zwar waren hier massenweise winzige, hauchdünne, spillerige Seesterne angeschwemmt worden, die inzwischen alle luftgetrocknet waren.
Es waren Hunderte, aber nur an einer Stelle am Strand, die höchsten 3qm umfasste, sonst nirgends, sehr seltsam. Ich habe ein paar eingesammelt und mit nach Hause genommen, keine Ahnung, was ich damit jetzt mache, alleine nur so auf einem Korkuntersetzer verteilt sehen sie schon interessant aus.
Weil sie wirklich ganz klein und fragil sind, sind natürlich reihenweise Ärmchen abgebrochen, ich hatte die Dinger einfach eringesammelt und in einen Hundekackbeutel gesteckt, ein anderes Transportiergefäß hatte ich nicht dabei.
Der Hund hatte heute natürlich besonders viel Spaß am Strand, als sie ein paar Möwen jagte, die gemächlich übers Wasser davonflogen, ist sie bis ins Wasser hinterher gelaufen, das scheint ihr selbst bei dieser Kälte nichts auszumachen, sie war auf alle Fälle sehr traurig, dass sie schon wieder keine einzige Möwen fangen konnte.
Ansonsten war es ein ruhiger Tag, außer dem langen Spaziergang haben wir hauptsächlich nichts gemacht, einer Beschäftigung, der ich wohl nie überdrüssig werden kann
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Seufzend fiel mir ein, dass heute Freitag der 13. ist, dann fiel mir ein, dass der Februar der denkbar schlechteste Monat für so eine Konstellation ist, denn 28 Tage später wiederholt sich das ja alles, wir haben also in vier Wochen schon wieder einen Freitag, den 13. und jetzt hoffe ich bloß inständig, dass sich dann wenigstens das Wetter neue Kapriolen einfallen lässt. Wie wäre es dann mal mit einer Hitzewelle?
Ich meine, schließlich haben wir Klimawandel und langsam geht mir dieser dauernde Schnee schon etwas auf die Nerven.
Als nächstes fiel mir ein, dass der letzte Wasserrohrbruch wegen einer eingefrorenen Leitung in diesem Haus an einem 3. März passierte, es gibt also keinerlei Garantie, dass es in vier Wochen nicht noch immer so usselig ist wie seit den letzten acht Wochen. Ach menno.
Wenn sich das alles wiederholt, wäre es ja witzig, wenn es sich in der Addition auch wiederholte, wenn also die Addition aus Freitag, dem 13.2. und Freitag, dem 13.3. einen Freitag, den 26.5. ergäbe.
Klappt aber nicht, der 26.5. ist ein Dienstag, erst der 26.6. ist wieder ein Freitag, noch nicht mal die Zahlen benehmen sich kooperativ.
Nach dem ich mir das alles am Fenster stehend überlegt hatte, ging ich leicht durchgefroren und missgestimmt wieder ins Bett, wenigstens hier ist alles schön und angenehm, ich liebe den Blick aus dem Bett viel mehr als den aus dem Fenster.
Am Nachmittag hatte sich der meiste Schnee aber wieder verzogen, dafür kam ein ganz wenig die Sonne raus, wir nutzten das Wetterloch, um den Hund einmal ausführlich am Strand rennen zu lassen.
Man merkte ihr an, wie sehr ihr das in den letzten vier Wochen auf dem Festland gefehlt hatte. Knapp war die Leine abgehakt, jagte sie wie ein weißer Blitz davon, wenn sie vor Freude noch kleine Saltos eingelegt hätte, hätte mich das auch nicht mehr gewundert. So raste sie nur wie eine Irre los, stoppte zwischendurch, dass der Sand spritzte und jagte dann mit einer scharfen 90° Drehung in die nächste Richtung, Hauptsache rennen und im Sand toben.
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Durch Zufall habe ich neulich eine neue Möglichkeit entdeckt, die Auflösung der Handyfotos massiv zu verringern, was ich grundsätzlich tun muss, wenn ich Bilder hier ins Blog hochladen möchte, die sollten nämlich optimalerweise nicht größer als 1MB sein, sonst werden sie nicht akzeptiert.
Um also die Fotos, die im Schnitt irgendwas zwischen 3-8 MB Größe haben, auf ein internetfreundliches Maß zu reduzieren, habe ich die letzten Jahre die App "Bildgröße" benutzt. Damit funktionierte das prima, leider wurde diese App in der letzten Zeit immer werbelastiger und ging mir damit immer mehr auf die Nerven.
Jetzt benutze ich dafür Telegram. Ich lade mir die zu verkleinernden Fotos einfach in einen Chat mit mir selber, anschließend lade ich sie wieder runter - und schon habe ich Fotos in einer handlichen Größe, die auch die Blogsoftware akzeptiert. Fühlt sich nach einem etwas albernen Workaround an, funktioniert aber prima und macht viel weniger Arbeit als das ständige Werbung wegklicken in der Bildgröße-App
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Das Wetter unterwegs war nass und nebelig mit erfreulich wenig Verkehr, ich schätze, die anderen Karnevalsflüchtlinge waren erst in der zweiten Tageshälfte unterwegs.
Die Abendfähre aus Emden war rappelvoll, d.h. wir sahen nur den Zug, der die Gäste vom Hafen zum Bahnhof brachte, aber der war extra lang und randvoll gequetscht, da kann man sich aber gut vorstellen, wie es auf der Fähre aussah.
Unsere Mittagsfähre war zwar ausgebucht, aber immerhin stapelten sich die Leute noch nicht in den Gängen.
Als Besonderheit legte die Fähre in Eemshaven am gegenüberliegenden Terminal an, keine Ahnung, ob das jetzt für immer so ist oder ob es künftig zwei Anlegeplätze gibt, es fühlte sich auf alle Fälle ungewohnt an.

Wir kamen 10 Minuten vor Abfahrt der Fähre in Eemshaven an, also kaum Wartezeit und weil wir als einer der letzten aufs Schiff draufgefahren waren, fuhren wir zur ausgleichenden Gerechtigkeit auch als einer der ersten wieder runter.
Ich hatte am Morgen schon die Heizung hochgedreht, ich liebe diese Smart Home Technik, deshalb war das Haus schon fast angenehm warm, als wir ankamen.
Wir waren jetzt vier Wochen in Greven, als ich dieses Haus hier wieder betrat, schwappte ein intensives "endlich wieder zu Hause Gefühl" in mir hoch, ich denke, es wird wirklich Zeit, dass wir das Haus in Greven endlich final verlassen können.
Ansonsten hat es hier den Rest des Tages kontinuierlich weiter geregnet, noch nicht mal der Hund hatte Lust, länger als unbedingt nötig draußen rumzulaufen.
Wir machten es uns drinnen vor dem Kaminofen gemütlich, von mir aus, kann das jetzt gerne so bleiben
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Wir hatten heute Vormittag einen Termin in Rheda,
so dass wir die beiden mitnehmen und in Rheda am Bahnhof in den Zug setzen konnten. Die Zugverbindung Rheda-Bielefeld ist übrigens schneller als die Auto Verbindung.
In Rheda bekam das Auto einen neuen Reifen, dann erledigte K einen Termin an einer seiner Immobilien und anschließend fuhren wir zur Baustelle, wo wir mit dem Elektriker die Vorinstallation durchgingen. Das war ein sehr erfreulicher Termin, denn es war exakt alles so umgesetzt worden, wie wir es geplant hatten.
Alle Leitungen sind fertig gezogen, jetzt können die Putzer kommen, dann der Estrich und dann der Fliesenleger.
Die Putzer können aber frühestens Mitte März anfangen, weil sie vorher ausgebucht sind. Damit haben wir jetzt mal wieder einen Monat Baustillstand.
Aus diesem Grund können wir aber auch völlig entspannt morgen nach Borkum fahren, hier passiert jetzt erst mal nichts mehr.
Heute Abend haben wir das Greven Haus weitestgehend abreisefertig geputzt, deshalb bin ich jetzt auch ziemlich k.o. und möchte nur noch ins Bett
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