Die Efeubeseitigung wurde gestern sogar noch einen Tag vor Fristablauf erfolgreich erledigt. Der neue Zaun ist schon bestellt und - bevor wir am Dienstag wieder aufs Festland fahren -, war heute auch noch der Galabauer da, der vor vier Jahren vorne den Stellplatz und den Zugang zum Haus so schön gepflastert hat. Wir haben ausführlich besprochen, wie man den frisch frei geräumten Teil des Gartens zu einem schicken Aussenbereich machen kann, am Ende wurde er beauftragt, mit den gleichen Steinen jetzt auch im hinteren Gartenbereich die Terrasse und die Zuwege zu pflastern.
Er meint, das wird er zwar nicht im März, aber noch vor dem Sommer schaffen, da ist er zuversichtlich. Dann bin ich es mit ihm.
Heute Nachmittag, und damit auch locker 10 Stunden vor Fristablauf um Mitternacht, habe ich endlich die Steuererklärung abgegeben, an der ich schon seit vier Monaten rumkaue und irgendwie immer nicht den Dreh fand, sie final abzuschließen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, das endlich erledigt zu haben.
Jetzt sind es insgesamt nur noch drei Steuerklärungen, die für 2024 erledigt werden müssen, bei zweien liegt der Ball bei mir, d.h. ich habe alle Unterlagen und muss halt nur den Abschluss fertigstellen. Für beide habe ich jeweils mit einer sehr fantasievollen Begründung um eine Einzelfristverlängerung gebeten, da es zwei verschiedene Finanzämter betrifft, reichte eine Fantasie für zwei Anträge, sehr praktisch. Für die dritte fehlen mir aber immer noch die Unterlagen, da bin ich also nicht schuld, wenn es Ärger gibt.
Jetzt kann der Februar getrost zu Ende gehen, die wichtigen Dinge sind erledigt, der Rest wird sich finden
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Aber: Wir sind dem Efeu auf dem Leib gerückt und waren diesmal deutlich erfolgreicher als letztes Mal.
Anfang Dezember haben wir den Versuch, das Monsterefeu kleinzukriegen abgebrochen, hier habe ich damals den aktuellen Zwischenstand dokumentiert.
Seitdem war eigentlich nur schlechtes Wetter oder zumindest kein Wetter, bei dem man Lust hat, sich mit erneut mit dem Efeu anzulegen.
Allerdings drängelt jetzt der Kalender, denn Samstag ist der letzte Tag, an dem man Bäume und Büsche noch radikal beschneiden oder entfernen darf, ab März beginnt die Brut- und Setzzeit und dann gibt es Ärger, wenn man sich dann noch an Großgrün vergreift.
Deshalb dachte ich, heute oder nie, maschinentechnisch waren wir auch etwas besser ausgerüstet und hatten extra so eine riesige Astschere aus Greven mitgebracht.
Die war Gold wert und so kamen wir relativ gut voran.
Nach drei Stunde Geacker war aber klar, dass wir den Efeu auf dem Dach des alten Gartenhauses nicht alleine kleinkriegen.
Deshalb setzte ich einen Notruf an den Gärtner unseres Nachbarn ab, der durch Zufall auch grade in der Nähe war, das Problem sofort erkannte - morgen ist der letzte Arbeitstag im Februar, es muss etwas passieren, und er versprach, morgen ganz früh mit einer großen Mannschaft und großem Gerät anzurücken und dann schauen wir mal.
Aktuell sieht es so aus:
D.h. wir haben den Efeu auf der gesamten Zaunseite und den Zaun selber auch gleich entfernt, das Kräuterbeet musste auch weichen, weil die mit einem Radlader bis vorne vor fahren wollen und jetzt bin ich ganz gespannt, wie es morgen weitergeht.
Außerdem habe ich die abgeblüten Blüten der Hortensien alle abgeschnitten - das war auch ein ganzer grüner Sack voll, morgen wird zum Glück auch der Müll abgeholt.
K hat das verwertbare (unbehandelte) Holz was vom Gartenhausbau übrig gebieben ist, dann noch mit der Kreissäge ofengerecht kleingeschnitten, die behandelten Latten von dem alten Zaun gehen in den Container
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Da die Online-Apotheken mit Einführung des E-Rezeptes jede Menge Rabatte anboten, damit man seine Rezepte dort einlöst, habe ich die letzten Male meine Rezepte immer bei der Online-Apotheke eingelöst, die jeweils die besten Rabatte anbot, aber so nach und nach läuft das mit diesen Rabatten aus und damit endet für mich auch die Attraktivität der Online-Apotheken.
Grundsätzlich finde ich es bequemer, meine Rezepte bei einer lokalen Apotheke vor Ort einzulösen, weil ich mir dann den Huddel mit Paketzustellung und passend zu Hause sein oder umständlich irgendwo abholen erspare. Überhaupt habe ich ja eine Grundabneigung dagegen, mir alles mögliche liefern zu lassen, wenn ich es mir genauso gut auch selber abholen kann.
Bei frei verkäuflichen Medikamenten (=OTC, over the counter) und Cremes, die es nur in der Apotheke gibt, habe ich durch familiäre Beziehungen den Vorteil, dass ich das meiste sowieso deutlich preiswerter, wenn nicht gar umsonst (als Muster oder Probe) bekommen kann, so dass es eigentlich gar nicht so viel gibt, was ich sinnvoll als Schnäppchen in einer Online-Apotheke kaufen könnte. Mit den letzten Gutscheinen habe ich große Mengen an Ibus und Panthenolcreme gekauft, aber mittlerweile sind die Bestände damit gut gefüllt, eigentlich brauche ich nichts.
Mir mein verschreibungspflichtiges Medikament über eine Online-Apotheke zu bestellen hat aber immer noch den Vorteil, dass ich zumindest die Hälfte der Rezeptgebühr spare und die andere Hälfte als Gutschein (leider nur für OTC-Zeug) für die nächste Bestellung vortragen kann.
Also beschloss ich heute, meine Schilddrüsenpillen bei DocMorris zu bestellen und suchte nach irgendetwas, was ich zusätzlich kaufen könnte, um die aufgelaufenen Gutscheine einsetzen zu können.
Ich fand eine Creme, die ich gerne mal ausprobieren wollte, OVP 17,48€ bei DocMorris selbstverständlich günstiger und zwar zeigte mir die App auf dem Handy einen Preis von 13,78€ an, wenn ich da noch die Gutscheine abziehe, kann ich das einfach mal bestellen und muss nicht erst N fragen, ob er mir die Creme besorgen kann.
Wenn ich ein E-Rezept einlösen will, muss ich über die App auf dem Handy bestellen, weil ich meine Gesundheitskarte nur mit dem Handy einlesen kann.
Aus reiner Neugier habe ich dann aber parallel mal auf dem PC über den Browser gesucht, wo diese Creme am günstigsten ist - und siehe da: Das günstigste Angebot lag bei 10,40€ - und zwar bei DocMorris.
Ich meine, das ist doch wohl mehr als nur eine freche Abzocke, das ist schon aktive Kundenverarschung.
Selbstverständlich habe ich mich daraufhin auf dem PC in mein Kundenkonto bei DocMorris eingeloggt, dort die Creme für 10,40€ in den Warenkorb gelegt, anschließend die App auf dem Handy einmal geschlossen und wieder geöffnet - und dann war die Creme auch auf dem Handy für 10,40€ im Warenkorb.
Zusammen mit den gesammelten Gutscheinen und Punkten bezahle ich für die Creme jetzt nur noch 3,60€, das ist ein guter Preis, aber diese Masche, dass es unterschiedliche Preise gibt, je nach dem mit was für einem Gerät über welchen Kanal man sucht, das finde ich richtig schrecklich, weil es die Leute dazu erzieht, immer weiter und intensiver nach einem noch billigeren Preis zu suchen und dann muss man sich nicht wundern, wenn demnächst alle nur noch bei Temu oder AliBaba direkt bestellen.
Ansonsten haben die Vorhersagen für heute viel Sonne und Frühlingstemperaturen angesagt und so war es auch, wir haben eine Fahrradtour gemacht und lange auf einer Bank in der Sonne gesessen.
Weil das Wetter ja mit Ankündigung besser wurde, habe ich gestern Abend schon die Wäsche sortiert, die erste Maschine so programmiert, dass sie nach dem Wachwerden durchgelaufen war und draußen aufgehangen werden konnte.
Die zweite Maschine war dann kurz vor Mittag fertig und so hatte die Wäsche über sechs Stunden Zeit, an der frischen Luft zu trocken.
Als ich heute Abend die Wäsche abnehmen wollte, war sie aber immer noch ziemlich feucht, das draußen trocknen hat also kaum was gebracht, trotz einer Temperatur von fast 15° ist die Luftfeuchtigkeit wohl zu hoch und Wind gab es auch kaum, da ist die Wäsche kaum getrocknet, wie schade.
Ich habe sie jetzt in einem der Kinderzimmer auf zwei Wäscheständern ausgebreitet und hoffe, dass sie wenigstens morgen früh ausreichend trocken ist
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Ich verstehe ja, dass die das beruflich machen und damit Geld verdienen
Bei mir funktioniert das allerdings so ähnlich wie bei meinem Hund, wenn ich es übertreibe mit den Anforderungen: Bixa verweigert dann alles und versteckt sich unterm Tisch - bei zu viel Werbung verweigere ich ebenfalls alles und entfolge diesen Kanälen. Und nein, einen Tractive-Tracker werde ich auch ganz sicher nicht kaufen.
Für die Hundetrainer bin ich aber sowieso keine attraktive Zielgruppe, denn ich bin viel zu selten und dann auch immer nur viel zu kurz mit Instagram beschäftigt, vielleicht alle 2-3 Tage mal für vielleicht 5-10 Minuten, dann nervt es mich schon wieder und ich mache die App wieder zu.
Außer dieser wirklich ermüdenden Dauerwerbung finde ich es auch maximal ätzend, dass alle ihre Beiträge, auf denen nicht gesprochen, aber Text eingeblendet wird und man also etwas länger dort lesen muss, mit Musik unterlegen müssen.
Ich meine: WARUM??? Wegen dieser überall sinnlos dudelnden Musik habe ich den Lautsprecher fast immer ausgeschaltet, wenn dann aber doch mal jemand etwas redet, muss ich ihn wieder anschalten, um beim nächsten Beitrag erschrocken zusammenzuzucken, wenn dann wieder laute Musik ertönt.
Ich hasse es, wirklich!!
Einen lustigen Moment hatte ich heute, als in einem Hundetrainerkanal erklärt wurde, weshalb ein Hund beim Nachhausekommen ein Spielzeug anschleppt. Erklärt wurde das als eigenes Regulierungsverhalten des Hundes, weil der sich so sehr freut, dass er die Erregung, die diese Freude bei ihm auslöst, versucht runterzuregulieren, um nicht völlig auszuflippen.
Ich fand das interessant und las auch die Kommentare dazu und wunderte mich, wie viele Hundehalter das bestätigten, also dass ihr Hund ein Spielzeug braucht, um runterzukommen und dass sie ebenfalls regelmäßig beim Nachhausekommen von einem Hund mit "Schnuller" im Maul begrüßt werden.
Nicht nur über die Menge an Hunden, die dieses Verhalten zeigten wunderte ich mich, sondern fragte mich auch, wie es einem so stark erregten Hund gelingt, beim Nachhauskommen erstmal in Ruhe ein Spielzeug zu suchen, bevor er sich in die Begrüßung stürzen.
Ich bin nämlich ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass mit "beim Nachhausekommen", der Hund von einem Spaziergang nach Hause kommt, und den zu Hause gebliebenen Teil seines Rudels dann überschwänglich begrüßen muss.
So ist das nämlich bei uns. Wenn K von einem Spaziergang mit dem Hund wieder zurückkommt, muss als
allererstes ich richtig wild begrüßt werden, denn schließlich war ich ja 1-2 Stunden "weg". Also, für den Hund war ich weg, weil ich ja nicht da war, wo sie war. Und was ist es doch für ein Glück, wenn das komplette Rudel wieder vollständig zusammen ist.
K schließt die Haustür auf, lässt den Hund ins Haus und der rast los und springt mir sozusagen mit Anlauf auf den Schoß und um den Hals und kann gar nicht mehr aufhören zu küssen. Dass er da vorher noch ein Stofftier sucht, um sich selber runterzuregulieren - wow, nein, soviel Disziplin hat unser Hund nicht.
Erst als ich immer mehr Kommentare las und dann einer schrieb, "wenn der Hund länger als drei Stunden alleine war", dämmerte mir, dass mit "Nachhausekommen" nicht gemeint ist, dass der Hund wieder nach Hause kommt, sondern seine Besitzer. Und ähem, die Situation gab es bei uns noch nicht, wir hatten bisher noch keine Notwendigkeit, den Hund alleine im Haus zu lassen, wir nehmen sie einfach immer mit und im Zweifel bleibt sie alleine im Auto, aber da gibt es kein besonderes Begrüßungsritual, wenn wir zum Auto zurückkommen, einsteigen und losfahren.
Und sonst so:
Den heutigen Hundespaziergang habe ich absolviert, weil K gehandwerkert hat, heute hat er nämlich endlich die Umrandung zur Dachbefestigung auf dem neuen Gartenhaus montiert und damit er ungestört werkeln konnte, gehe ich gerne mit dem Hund spazieren, zumal sich ja auch die Temperaturen im steilen Aufwärtstrend befinden.
Als Abwechslung bin ich heute mal eine Runde andersrum gegangen und dabei an diesen beiden Türmen vorbeigekommen

Ich finde es immer witzig, wenn durch eine Weitwinkelperspektive so schiefe Türme entstehen.
K sagt, es heißt stürzende Linien, ich kann mir diesen Begriff regelmäßig nicht merken, mir fallen dann immer nur fliehende Pferde und einstürzende Neubauten ein, ich fürchte, ich bin NDW geschädigt
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Die meisten Seiten, die sich mit Hundepflege beschäftigen, empfehlen, so eine Creme einfach selber zu machen und das empfohlene Rezept war überall ähnlich.
3 Teile Kokosöl
3 Teile Sheabutter
1 Teil Bienenwachs
1-2 Teile Olivenöl
alles im Wasserbad erwärmen, wenn alles flüssig ist, gut durchrühren und in einen passenden Cremetopf umfüllen.
Sheabutter war auf der Insel nicht zu bekommen, deshalb habe ich es bestellt, alles andere hatte ich eh im Haus und als heute die Sheabutter geliefert wurde, habe ich mich sofort an die Herstellung der Pfotencreme gemacht.
Obwohl ich jeweils nur 25g Kokosöl und Sheabutter benutzt habe, wurde es am Ende doch so viel, dass es nicht alles in meinen leeren Vichy-Cremetopf passte, zum Glück fand ich noch einen Pröbchencremetopf und ein leeres Nutella-Miniglas, jetzt kann ich die Pfotencreme sogar auf zwei Haushalte aufteilen.
Den Rest aus dem Schmelztopf werde ich jetzt als erstes vercremen, Ergebnis der heutigen Abend-Creme-Aktion: Dem Hund gefällt's und, viel wichtiger: sie schleckt es nicht sofort wieder ab.
Aktuell muss sie sich sowieso wieder jede Menge "Behandlung" gefallen lassen, denn sie hatte sich schon wieder eine Ohrenentzündung eingefangen.
Deshalb waren wir erneut bei der Tierärztin, diesmal bei der anderen Tierärztin hier auf Borkum.
Die Tierärztin, bei der ich im Sommer für die notwendigen Welpenmpfungen war, hatte grade ihre Zweitpraxis auf Borkum eröffnet und ich dachte damals, es sei ganz praktisch, eine Tierärztin zu haben, die sowohl in Münster als auch auf Borkum praktiziert, aber nach den ersten Erfahrungen mit dieser Tierärztin war ich mit dem Thema durch, das war mir dann doch alles etwas zu dumm.
Die berechnet zusätzlich zu ihrem Tierarzthonorar noch extra Fahrtkosten, was ich als reine Abzocke empfinde, sie ist schließlich nicht extra wegen mir hier angereist, sondern hat hier eine richtige Zweitpraxis. Und wenn sie von jedem Patienten Fahrtkosten extra nimmt, ist das ein sehr gutes Extrageschäft. Ich könnte mich ohne Ende darüber aufregen.
Da wollte ich also ganz sicher nicht noch mal hingehen, die "richtige" Borkumer Tierärztin ist dagegen super nett und war mir sofort sympathisch.
Sie sagte, dass, wenn ein so junger Hund in so kurzer Zeit schon zum zweiten eine Ohrenentzündung hat und dann auch noch in beiden Ohren, dass das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Hinweis auf eine Allergie sei. Da haben wir dann für die Zukunft ein spannendes Thema, was wir beobachten müssen.
Fürs erste gab es wieder Ohrentropfen, die haben schon sehr gut angeschlagen, das akute Problem dürfte damit so gut wie erledigt sein, jetzt müssen wir nur den Allergieauslöser noch rausfinden
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Ich mochte seinen Podcast "Außer Tresen nichts gewesen" mit Andreas O. Loff und die Werbekampagne der Berliner Verkehrsbetriebe, für die er entscheidend mit verantwortlich war, ist ja sowieso legendär.
Seit einiger Zeit hat er einen täglichen Newsletter, in dem er Schnäppchen bei Amazon vorstellt und verlinkt, der Newsletter ist kostenlos, er verdient daran, wenn jemand über seine Links wirklich etwas kauft.
Ich habe diesen Newsletter abonniert, weil ich seine Schreibe einfach mag, ich kenne wenige Leute, über deren Texte ich so regelmäßig und so verlässlich grinsen kann.
Außerdem amüsiere ich mich jeden Tag aufs Neue über den regelmäßig von ihm vorgestellten "Trennungsgrund", das sind besonders abstruse Gadgets, die er bei Amazon entdeckt hat und die Vorstellung, dass der eigene Partner so etwas gut finden könnte, ist ein sehr nachvollziehbarer Trennungsgrund.
Normalerweise bin ich überhaupt kein Freund von Amazon, aber normalerweise lese ich auch nur die Texte und klicke die Links an, um neugierig zu schauen, was dahinter verborgen ist, dass ich dann wirklich etwas bestelle, kommt eigentlich nicht vor, ich bin nicht nur durch meine Amazon-Abneigung, sondern vor allem durch meine Gewöhnung an Flohmarktpreise auch für sehr reduzierte Preise bei Amazon relativ immun.
Heute habe ich aber tatsächlich etwas über den von Peter vorgegebenen Link bestellt:
OTOTO Red, die Kochlöffelhalter Krabbe, die musste ich haben. (Ich habe hier den Link aus dem Newsletter hinterlegt, falls also noch jemand über diesen Link etwas kauft, verdient Peter daran, was ich ihm uneingeschränkt gönne.)
Und sonst so:
Ich habe heute mein Stempelzimmer aufgeräumt, etwas, was ich das letzte Mal vor ca. 5 Monaten getan habe, seitdem wurde der Raum eigentlich nur als Ablage genutzt und müllte systematisch zu.
Da der Raum keine Heizung hat, ist es dort im Winter unangenehm frisch, immer, wenn ich meinte, ich könnte ja mal an einer Karte oder irgendeinem anderen Teil arbeiten, verließ mich nach fünf Minuten die Lust, wegen kalt.
Dementsprechend sah es da mittlerweile aus, inzwischen hätte ich auch mit Heizung in dem Raum nichts Sinnvolles mehr tun können, weil die eigentliche Arbeitsplatte von gut fünf bis sieben Schichten Kram bedeckt war.
Aber das habe ich heute alles beseitigt bzw. geordnet, der Wetterbericht sagte, es wird ab sofort wärmer, da wurde es Zeit, dass auch die sonstigen Umstände, die neben der Kälte eine Nutzung meines Stempelzimmers verhinderten, beseitigt wurden.
Morgen prüfe ich mal die Materialvorräte, die ich hier im Haus lagere, ich befürchte (oder erhoffe, aber das sage ich nur heimlich), dass ich auf dem Festland dringlich eine Einkaufstour bei Action einlegen muss, um auch in diesem Haushalt meine neu erwachte Kartenbastelleidenschaft mit einer breit aufgestellten Materialvielfalt unterstützen zu können
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Auf dem Festland gibt es immer nur vereinzelt mal Tage, an denen ich das Haus nicht verlasse, an den allermeisten Tagen gibt es irgendetwas außerhalb des Hauses zu tun.
So fahren wir viel nach Rheda, weil wir dort irgendwelche Baustellentermine haben und das fühlt sich dann schnell wie ein ganzer Arbeitstag an, denn alleine die Fahrt dauert hin und her ja schon fast drei Stunden.
Dazu dann die Zeit auf der Baustelle, Besichtigung, Besprechung, eventuell noch mal hier gucken und dort schauen, schnell sind dann noch mal 3-4 Stunden um.
Dann geht man noch mal mit dem Hund eine Runde, weil der ja auch noch Bewegung braucht und schon ist man insgesamt mehr als acht Stunden unterwegs und wenn man abends wieder zurück ist, ist man müde und k.o. bwie von einem kompletten Arbeitstag, denn man ist das alles ja gar nicht mehr gewöhnt.
Aber auch ohne Baustelle ist man auf dem Festland mehr unterwegs, einfach weil es mehr Möglichkeiten gibt. Nicht nur diverse Einkaufsmöglichkeiten, sondern vor allem auch Arzttermine, Physio, Brille, nur der Gesundheitskram beschäftigt ja schon. Okay, wenn man ausschließlich hier auf der Insel lebte, so wie der Onkel zB, dann würde der Gesundheitskram noch viel mehr beschäftigen, denn dann müsste man für jeden Termin extra aufs Festland fahren, das ist noch viel umständlicher, schon aus diesem Grund bin ich natürlich froh, dass ich für diese Dinge immer noch einen zweiten Standort habe.
Grundsätzlich gibt es auch hier auf der Insel eine Menge Dinge, die wir tun wollen, sollten oder müssten, nicht nur der gesamte Adminkram am Computer, der ja eh ortsungebunden ist und hier fast noch mehr drängelt als auf dem Festland, eben weil man den ganzen Tag zu Hause ist, sondern auch allgemeine Handwerksdinge am und ums Haus fallen eigentlich ständig an oder stehen teilweise auch schon seit Ewigkeiten auf der to-do-Liste, es müsste jetzt nur noch gelingen, dass man sich dazu auch aufrafft, was aber aus so einem langsamen Leben heraus noch viel schwerer fällt, weil man schon gleich keinen Anfangsschwung hat.
Heute ist es uns immerhin gelungen, eine Fuhre Sperrmüll zum Müllplatz zu bringen, denn der Onkel hatte aussortiert und uns gebeten, ob wir ihm das Zeug zur Kippe fahren, weil vor seinem Haus eine Baustelle ist und er nur sehr schlecht aus der Garage kommt.
Seitdem wir den Bully haben, ist das ja alles kein Problem mehr, wir haben die Gelegenheit genutzt und auch gleich Kram von uns mitentsorgt, denn vom Ausräumen des alten Schuppens steht hier noch genug Müll rum, der auf eine Entsorgung wartet.
Müllloswerden ist fast so befriedigend wie einen dicken Pickel auszudrücken, es ist ein wunderbares Gefühl, wenn das Zeug endgültig verschwunden ist, dementsprechend gute Laune hatte ich heute.
Anschließend haben wir beim Vaterhaus noch Batterien in einer der Kameras gewechselt, zwei Dinge an einem Tag erledigt, es grenzt schon fast an Hyperaktivismus.
Die Umsortierung meines Depots schreitet auch voran, offensichtlich hatte ich da ein gutes Händchen, denn bis auf einen Fonds, der bisher noch knapp 1% weiter gestiegen ist, notieren alle anderen deutlich unter dem Wert, zu dem ich sie verkaufte, das finde ich sehr beruhigend.
Gleichzeitig ist auch noch einer der ETFs (der schwerpunktmäßig in Australien, Südkorea und Hongkong investiert), den ich stattdessen gekauft habe, inzwischen schon um 10% gestiegen, das finde ich faszinierend, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, ich beschwere mich aber auch nicht. Die anderen schwanken in ihrer Entwicklung zwischen -1% bis 0%, per Saldo habe ich bisher also alles richtig gemacht
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Vor allem die letzten beiden Motivationszüge führten zu zahlreichen Aktivitätsanfängen beziehungsweise—abbrüchen.
Nach etwas mehr als einer Stunde vor dem PC, machten sich die Hummeln im Hintern bemerkbar, ich fuhr die Kiste wieder runter und wollte irgendetwas anderes tun.
Im Ergebnis räumten wir den Fahrradschuppen auf, weil nächste Woche die neue Gartenabzäunung geliefert wird und natürlich erst mal im Fahrradschuppen gelagert werden soll, bevor sie irgendwann in diesem Leben auch mal aufgebaut wird.
Um Platz im Fahrradschuppen zu schaffen, brachten wir einige der Gäste-Fahrräder zum Vater ins Haus, auf dem Rückweg begann es schrecklich zu regnen, es war einigermaßen unerfreulich.
Am Nachmittag fuhren wir zu Lidl einkaufen, wo heute die neuen Selbst-Scanner-Kassen das erste Mal für die Kundenbenutzung freigegeben waren.
Es war genau eine normale Kasse geöffnet, an der standen ungefähr acht Leute Schlange. Wir drängelten uns durch und baten darum, uns den Weg zu den Selbst-Scanner-Kassen freizumachen und bekamen dabei von verschiedenen Seiten zu hören: „Oh, ihr wollt das als Erste ausprobieren? Jetzt sind wir aber alle gespannt. Jetzt gucken wir mal zu.“
Die meisten Karnevalsflüchtlinge sind schon wieder abgereist und ansonsten sind im Februar nur sehr wenige Gäste auf der Insel, das Publikum bestand also fast ausschließlich aus Einheimischen und die stehen der neuen Technik wohl eher skeptisch gegenüber.
An der Bedienung der Selbst-Scanner-Kassen war jetzt nichts Ungewöhnliches, wenn ich das richtig überblicke, sind es aber die ersten auf der Insel.*
Danach fuhren wir zum Onkel, K. suchte mit ihm im Internet Wasserhähne aus, weil er an verschiedenen Waschbecken neue Wasserhähne haben wollte.
Wir hatten schon auf dem Festland im Baumarkt danach geschaut, aber dort sind die Dinger nicht nur teurer, sondern auch in einer schlechteren Auswahl verfügbar, also kann der Onkel beim Auswählen im Internet auch gleich mitentscheiden.
Zum Abendessen gab es heute Schnitzel mit Roma und Sinti Sauce und jetzt fühle ich mich schon absolut bettreif
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*Nachtrag: nein, falsch, es sind nicht die ersten auf der Insel, bei Rossmann gibt es schon lange solche Kassen. Und tatsächlich weiß ich nicht, ob es die in anderen Geschäften nicht auch schon längst gibt, weil ich ja kaum in andere Geschäfte gehe.
Aber bei Lidl wurde jetzt nicht nur diese Selbstscanner-Kassen eingeführt, sondern man kann da jetzt auch während des Einkaufens schon selber auf seinem Smartphone jeden Einkauf einscannen und muss dann an den Selbstscanner Kassen nur noch seinen fertig eingescannten Einkauf bezahlen. Das finde ich wirklich sehr praktisch, denn so sehe ich bei jedem Artikel auch den Preis und muss nicht später umständlich an der Kasse reklamieren
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Damit es hält, habe ich das Ganze in einer großen Glasform zusammengebastelt, abschließend komplett mit einem Noriblatt umwickelt und dann in viele kleine Stücke geschnitten.
Insgesamt eine deutlich weniger aufwändige Fertigungsmethode als das mühsame Einzelrollen von klassischen Makirollen und ich denke, das werde ich sicherlich noch häufiger wiederholen.
Ansonsten war die Welt heute nach dem Aufwachen dick weiß verschneit, bei Temperaturen um die 2-3° und reichlich Regen verschwand die Pracht aber zügig wieder, gegen Mittag war alles nur wieder nass und matschig.
Ich habe den Nachmittag am Rechner verbracht und mich mit Steuererklärungen beschäftigt, es sind immer noch 24er zu erledigen, seufz
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Dass es kälter war als gestern, sah man nicht, wenn man aus dem Fenster schaute und dass es windiger ist, auch nicht. Wir dachten also, wir können noch mal so einen schönen ausführlichen Strandspaziergang machen wie gestern und diesmal wollten wir dafür extra bis ins Ostland fahren. Dort ist der Strand noch ungefähr 10x so groß wie hier im Süden und K meinte, das wäre doch bestimmt toll für den Hund, wenn sie dort mal bis zum Horizont rennen kann.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren gen Osten.
Wir parkten am Zugang zum FKK-Strand und liefen durch die Dünen bis zum Strand und spätestens da merkte man dann, wie viel windiger und dadurch auch wie viel unangenehm kälter es heute war im Vergleich zu gestern.
Aber nun waren wir einmal da, also liefen wir auch Richtung Wasser.
An der Stelle ist der Strand gut einen Kilometer breit und noch bevor wir am Wasser angekommen waren, war ich nicht nur gründlich durchgefroren, sondern auch tief deprimiert.
Zwar war ich einigermaßen dick eingepackt und hatte sogar lange an eine lange Unterhose unter der Jeans gedacht, aber mein Gesicht war dem eisigen Wind komplett ungeschützt ausgeliefert, so dass Stirn und Kinn schnell komplett gefühllos waren, was dazu führte, dass ich spontan am Leben verzweifelte. Weshalb mache ich so einen Blödsinn? Ich hätte es doch nun wirklich vorher wissen können, dass es so auskommt, wie blöd bin ich nur.
Ich dachte daran, dass ich gehört habe, dass Erfrieren im Grunde ein sehr angenehmer Tod sein soll, weil man einfach einschläft und wenn man aufwacht, ist man tot. Ich war sehr versucht, dass an Ort und Stelle auszuprobieren.
Aber dann dachte ich daran, dass wahrscheinlich Hund und Mann ohne Ende an mir rumzerren und quengeln würden, so dass ich ja doch nicht in Ruhe einschlafen könnte, weshalb ich den Plan wieder verwarf, dafür aber beschloss, keinen Schritt weiter Richtung Wasser zu laufen, denn jeden Schritt, den ich in die Richtung ging, musste ich auch wieder zurücklaufen und irgendwann wäre ich soweit vom Auto entfernt, dass ich meine eigene Dummheit nicht mehr mit einer vorübergehenden geistigen Umnachtung rechtfertigen könnte und dann hätte ich ein Problem mit meiner eigenen Selbstachtung.
Nach rund 20 Minuten Spaziergang Richtung Wasser drehte ich also auf dem Absatz um und ging wieder Richtung Auto, Hund und Mann liefen noch ca. 100m weiter, drehten dann aber auch um.
Bei diesem Wetter bin ich komplett raus, was Aufenthalt im Freien angeht.
Als wir wieder zu Hause waren, machte ich mir einen heißen Kakao mit viel Milchschaum, dann buk ich ein Blech Zimtschnecken und kochte einen Topf Sushi Reis.
Am Abend fing es an zu schneien, inzwischen liegen draußen bestimmt 10cm frischer, weißer Schnee und ich bin sehr froh, dass ich jetzt auch optisch nicht mehr auf das "schöne" Wetter reinfallen kann
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