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Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Montag, 15. Juni 2026
Dividenden ETFs
Heute hatte ich mir vorgenommen, verschiedene Dinge am PC zu erledigen, blieb dann aber länger als geplant an einer Excel-Tabelle hängen, die ich unbedingt fertig und vor allem schön und übersichtlich machen wollte.

Das Schwierigste bei Excel-Tabellen sind ja nicht die Formeln oder die Frage, wie man externe Daten am bequemsten in eine selbstgebaute Excel-Tabelle übernehmen kann, denn wenn man da einmal einen PackAn hat, läuft das meist zügig von alleine weiter, nein, das Schwierigste ist meiner Meinung nach immer das Festlegen von Struktur und Aufbau, wenn man eine neue Tabelle programmiert.

Damit habe ich heute eine Menge Zeit verbracht, jetzt finde ich meine neue Tabelle dafür aber auch sehr schön und mache sie jede halbe Stunde wieder mal neu auf, um sie ein bisschen zu bewundern. Ich LIEBE schöne Excel-Tabellen.

Diese habe ich jetzt erstellt, um endlich mal selber etwas systematischer in die Analyse von ETFs einzusteigen, denn ich kam auf die gute Idee, mein vorhandenes Depot so umzustrukturieren, dass ich künftig jeden Monat irgendwelche Ausschüttungen bekomme, die ich dann als Rentenaufstockung nutzen kann.

Grundsätzlich geht das mit ETFs am einfachsten, denn es gibt viele ETFs, die quartalsmäßig ausschütten und wenn man die dann so kombiniert, dass ein Teil in 1-4-7-10 ausschüttet, ein anderer in 2-5-8-11 und ein dritter in 3-6-9-12, dann hat man jeden Monat einigermaßen planbare Einkünfte.

Meine freie Liquidität habe ich schon immer in Aktien gesteckt, deshalb habe ich natürlich auch eine Menge Einzelaktien, weil ich das so gelernt habe und weil man so am allerbesten Einzelchancen nutzen kann.
Leider steckt in jeder Chance ein Risiko mit dem gleichem Volumen und ich habe mit einigen Aktien sicherlich spektakuläre Kursgewinne erzielt, ich habe aber auch oft genug daneben gegriffen und ebenso spektakuläre Verluste eingefahren.

Deutsche Aktien schütten traditionell meist nur einmal jährlich im Frühjahr aus. Deshalb empfinde ich den Mai natürlich immer als einen besonders angenehmen Monat, weil ich in diesem Monat fast jeden zweiten Tag irgendwelche zusätzlichen Plusbeträge auf meinem Konto entdecke. Dafür gibt es andere Monate, da kommt fast gar kein Extrageld an und genau das wollte ich jetzt endlich mal etwas gleichmäßiger ausbalancieren.

Insgesamt habe ich für mich persönlich beschlossen, künftig die Finger vom "stockpicking" zu lassen (so nennt man das Kaufen von Einzelaktien) und nur noch ETFs zu kaufen. Außerdem möchte ich mich auf Dauer von allen aktiv gemanagten Fonds trennen, auf lange Sicht ist keiner dabei, der den Markt bzw. seinen Benchmark-Index wirklich schlägt.

ETFs, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit rund 30 Jahren, wirklich flächendeckend auch für Kleinanleger attraktiv wurden sie aber erst in den letzten 10-15 Jahren.

Als ich nach CWs Tod (das ist jetzt auch schon 12 Jahre her, irre!) begann, sein Firmenimperium und die Immobilienbeteiligungen zu verkaufen, kam nach und nach eine Menge Liquidität rein, die angelegt werden musste. Außerdem zahlten zeitgleich nicht nur CWs Lebensversicherungen wegen Tod, sondern auch meine eigenen wegen Zeitablauf, ich hatte also erhöhten Anlagebedarf und entschied mich damals für über 30 verschiedene Fonds und ETFs, die ich im Rahmen von maximal ausgereizten Sparplänen (jeweils 2000 €/Monat) gebühren- und ausgabeaufschlagsfrei kaufen konnte.

Inzwischen habe ich natürlich eine Menge Titel aus dem Depot verkauft, weil der Neubau ja bezahlt werden muss, insgesamt aber wohl zu viel, denn es ist noch Liquidität da, die ich wohl nicht verbauen werde, weshalb ich angefangen habe, mein vorhandenes Depot in einer Excel-Tabelle zu erfassen, die mir Auskunft darüber gibt, welche Ausschüttungen in welchem Monat geflossen sind, wie sich der aktuelle Kurswert zu den ursprünglichen Anschaffungskosten verhält und wie hoch die Ausschüttungsrendite bezogen auf den Einstandskurs ist, aber auch bezogen auf den aktuellen Kurswert.

Schließlich habe ich mich entschieden, einen Schwerpunkt auf Dividenden-ETFs zu legen, weil ich erstens noch genug anders investiertes Kapital im Depot habe und weil ich zweitens das Depot nicht mehr zum Vermögensaufbau führe, sondern wirklich gezielt als Einkommenslieferant.

Deshalb habe ich mir heute 10 verschiedene Dividenden ETFs rausgesucht und sie miteinander verglichen. Sie sollten vorzugsweise zu verschiedenen Zeiten ausschütten, mindestens 3% Rendite liefern und es sollte keine unbemerkte Klumpenbildung entstehen, d.h. ich habe kontrolliert, in welche Firmen die ETFs investieren und dann dafür gesorgt, dass ich eine gute Streuung erreiche.

Übriggeblieben sind fünf Dividenden-ETFs (zwei iShares, Vanguard, SPDR und VanEck), zwei andere, die ich derzeit besitze, werde ich genauso wie die restlichen aktiv gemanagten Fonds verkaufen und gegen die aus der Liste tauschen - und dann habe ich tatsächlich einen einigermaßen gleichmäßig verteilten Dividendeneingang über das gesamte Jahr.

Ich finde, ich hatte einen sehr produktiven Tag heute
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Sonntag, 14. Juni 2026
Hundenamensschild mit Telefonnummer
Es ist ja schon witzig, wie lange man immer noch an alten Mustern klebt, obwohl die längst völlig irrelevant geworden sind.

Heute ist Sonntag und deshalb hatte ich einen massiven inneren Widerstand, mich an den PC zu setzen und Dinge zu erledigen, denn heute ist schließlich Sonntag.

Dabei ist es ja nun wirklich wurscht. Wenn man keine fremdbestimmte Arbeitsverpflichtung mehr hat, ist jeder Tag Sonntag, oder jeder Tag Montag, oder irgendwas, weil man es sich einfach komplett selber aussuchen kann, wann man was macht und wann nicht.

Das einzige, was an kalendarischen Sonntagen blöd ist, ist, dass da die Läden geschlossen sind und man viel weniger machen kann als an anderen Tagen. Einkaufen zB fällt im Wesentlichen aus.
Eigentlich sind Sonntage in einem Rentnerleben die blödesten Tage, weil man an Sonntagen deutlich eingeschränkter ist als an anderen Tagen. Aber nun ja, irgendwas ist ja immer.

Dafür finden an Sonntagen eigentlich immer irgendwo irgendwelche Flohmärkte statt, Einkaufen geht also doch, heute war sogar hier vor Ort in Greven Flohmarkt.

Die Sonntagsflohmärkte sind allerdings längst nicht so schön wie die Samstagsflohmärkte, denn Sonntags gibt es überwiegend (ausländische) Händler, die die Märkte mit Billigwaren fluten, Menschen, die ihren eigenen, alten Kram anbieten gibt es kaum.

Deshalb habe ich heute auch nur an einem Stand etwas gefunden, aber immerhin: vier Sektgläser mit Stiel und ohne Fuß, jetzt habe ich zehn und langsam lohnt es sich, damit eine richtig schicke Strandfete zu feiern.

Sonst habe ich nur noch einen Hundeknochenanhänger aus Edelstahl gekauft, auf den ich vorne Bixas Namen und auf der Rückseite unsere Telefonnummern habe eingravieren lassen, hängt schon an ihrem Geschirr und wenn sie das nächste Mal auf dem Festland abhaut, wissen die Hundefängerfinder wenigstens, wen sie anrufen können, um den Hund wieder ins richtige Zuhause zu bringen.

Letzten Donnerstag, auf der Geburtstagsparty der Mutter, ist der Hund nämlich ein bisschen abgehauen, weil sich grade niemand dafür zuständig fühlte, auf sie aufzupassen.
Als wir merkten, dass sie nicht mehr da ist, war sie schon recht lange nicht mehr da und in der Zwischenzeit von einer Frau eingefangen worden, die grade dabei war, den herrenlosen Hund ins Tierheim bringen zu lassen.

Am Ende ist aber alles gut gegangen, wir haben den Hund gefunden, bevor er abtransportiert worden wäre, doch für künftige Situationen trägt sie jetzt ein Schild mit ihrem Namen und unseren Telefonnummern am Geschirr.

Auf Borkum ist das alles nicht so dramatisch, da kennt inzwischen jeder diesen Hund, Dalmatiner sind zum Glück selten und gut zu erkennen, wenn sie dort abhaut, weiß jeder, wo sie hingehört und dann wird sie direkt nach Hause gebracht.

Insgesamt war der heutige Flohmarkt also längst nicht so ergiebig wie der gestrige, dafür war ich sehr begeistert davon, dass dort ein Schmuckverkäufer stand, der nicht nur solche Hundeknochenanhänger verkaufte, sondern auch gleich die Gravur darauf kostenlos mit erledigte
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Samstag, 13. Juni 2026
Flohmarktschätze und Flüssigkeitszufuhr
K kramte heute früh schon um 7h im Haus rum, gegen halb acht war ich dann auch soweit wach, dass ich einen Kaffee wollte, gegen halb zehn hatte ich keine Lust mehr, weiter im Internet rumzulesen, weil mir einfiel, dass heute ja Samstag und kein Regen vorhergesagt ist und dass wir deshalb doch sehr gut nach Münster zum Flohmarkt fahren könnten.

Das war eine wunderbare Entscheidung, denn ich habe ganz phantastische Dinge gefunden und bin hochbeglückt mit zwei vollen Taschen wieder nach Hause gefahren.

Außer den bekannten Händlern, die ihren Warenbestand aus Spenden oder Haushaltsauflösungen rekrutieren, waren heute auch zwei Stände dabei, wo Leute ihren eigenen Kram anboten, den sie zu Hause aussortiert hatten.
Das sind immer meine Lieblingsstände, denn hier verlangen die Leute meist extrem wenig für ihr Zeug, weil sie ja nicht zum Geldverdienen da sind, sondern einfach nur, um ihre eigenen Dinge, die sie nicht mehr haben wollen, mit einem guten Gefühl an andere weiterzugeben.

Ich habe ja nie Lust, mich selber als Verkäufer auf einen Flohmarkt zu stellen, obwohl ich unbestritten genug Kram zum Weitergeben habe, aber meine Anziehsachen bringe ich zum Kleiderkreisel und alle anderen Dinge zu der Borkumfrau auf dem Flohmarkt, die mit ihren Verkaufserlösen irgendein Kinderheim in Afrika unterstützt.

Insofern habe ich auch ein gutes Gefühl beim Aussortieren, weil ich weiß, dass meine Dinge sinnvoll weiterverwendet werden und benutze meine Flohmarktzeit lieber zum Ein- statt zum Verkaufen.

Gekauft habe ich heute mal wieder eine Menge Kochbücher, unter anderem zwei Bücher von Lutz Geißler, über die ich mich sehr gefreut habe, denn die sind auch gebraucht nur schwer zu bekommen bzw. immer noch ziemlich teuer. Heute habe ich aber die beiden Basicbücher: Brotbacken in Perfektion mit Hefe und Brotbacken in Perfektion mit Sauerteig für zusammen nur 1 € kaufen können und so was macht mich dann schon sehr zufrieden.

Außerdem fand ich eine selbstgebaute kleine Steh- bzw. Sitzlampe (man kann die Lampe wirklich richtig hinsetzen), die mir sehr gut gefällt, den Deckel einer kleinen Butterdose mit der Aufschrift "Butter bei die Fische" (das Unterteil fehlt, aber ich werde etwas Passendes als Ersatz finden), zwei schöne Blusen und zwei T-Shirts und 12 Messerbänkchen aus blauen Glasfischen (genau solche verkauft hier jemand auf ebay, ich habe allerdings heute zwei Kartons für 3 € gekauft).

Außerdem habe ich noch an einem Stand mit Neuware drei Metallbürsten als Aufsätze für einen Akkuschrauber gekauft, ich hoffe, dass ich damit meine alten Holzkisten, die ich alle noch restaurieren will, vor allem in den Ecken gut sauber bekomme.

Insgesamt also ein sehr erfolgreicher Flohmarkt, ich bin rundum zufrieden und sehr beschwingt wieder nach Hause gefahren.

In Greven haben wir dann noch eingekauft, wir brauchten Bier, weil K einen festsitzenden Husten hat.

Ich hatte am Vormittag J gefragt, welche Mittel sinnvoll als Schleimlöser funktionieren und seine Antwort war: "Keines".
Für einen Apotheker eine erstaunlich ehrliche Antwort, obwohl ich fast so eine Antwort befürchtet hatte. Wenn es ein wirksames Medikament gegen verschleimte Bronchien gäbe, wäre das sicherlich schon durch die Presse gegangen bzw. sicher nicht an mir vorbei.

J sagte, dass Flüssigkeitszufuhr das Beste wäre, alternativ könne man sich einen (hochwertigen) Vernebler kaufen und mit Kochsalzlösung inhalieren, das würde auch funktionieren.

K reagierte sofort auf "Flüssigkeitszufuhr" und sagte, dann sollten wir jetzt mal Bier kaufen gehen.
J hielt das auch für eine gute Idee und sagte: "Schon 10l Bier decken den täglichen Vitamin C Bedarf."
Das ist doch mal angewandte Pharmazie.

Als wir wieder zu Hause waren und ich meine Schätze und Einkäufe ausreichend befreut und dann weggeräumt hatte, setzte ich mich an den PC, um ein wenig Buchhaltung und allgemeine Verwaltung zu machen - und merkte dann, dass mir immer wieder die Augen zufielen.

Also ging ich ins Bett und schlief erstmal zwei Stunden.
Als ich wieder wach war, brach K mit dem Hund zu einem längeren Spaziergang auf. Ich räumte derweil das Haus auf, freute mich noch mal über meine Flohmarktschätze und begann, in den sonstigen Kochbüchern zu schmökern.

Zum Abendessen gab es Hähnchenspieße mit Pfannengemüse. Ich finde Kochbücher toll, aber vor allem zum Angucken, nicht unbedingt zum Nachkochen
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Freitag, 12. Juni 2026
Baubesprechungen und Hundeführerschein
Heute war am Vormittag ein Termin mit dem Schreiner, der den Innenausbau und die Türen machen wird. Wir klärten die letzten Details, suchten Türen und Drückergarnituren aus und jetzt müssen wir nur noch die Daumen drücken, dass es alles passend voran geht.
Denn den aufwändigen Teil der Dachschrägenverkleidung kann er erst erledigen, wenn der Fliesenleger im Erdgeschoss mit den Fliesen fertig ist, weil, so lange das nicht erledigt ist, kein anderer Handwerker ins Haus kommt, der Fliesenleger will sein Arbeitsfeld maximal staubfrei und sauber halten.

Aber irgendwie wird das schon funktionieren, wir hoffen ja stets das Beste.

Anschließend fuhren wir nach Gütersloh zum Bodenleger, wo wir erneut einen Boden aussuchten. Der, den wir vor zwei Monaten mal ausgesucht haben, genau der ist grade nicht lieferbar und weil wir keine extra Verzögerung mehr haben wollen, haben wir kurzerhand einen anderen Boden ausgesucht. Am Montag erfahren wir dann, ob der lieferbar ist und die Parkettarbeiten im vorgesehenen Zeitfenster erledigt werden können.

Es bleibt spannend.

Danach fuhren wir zurück nach Greven, wo wir eine dreiviertel Stunde Pause machen konnten, dann brachen wir wieder auf und machten uns auf den Weg zu der Hundeschule kurz vor Osnabrück.
Wir müssen ja noch die praktische Prüfung für den Hundeführerschein absolvieren und ich holte mir heute meine Papiere ab.
Damit ist für mich der Bürokratieanforderung Genüge getan, ich muss eine Kopie der Prüfbescheinigung jetzt nur noch auf Borkum beim Ordnungsamt abgeben und ab dann bin ich berechtigter Hundehalter.

Auf dem Rückweg erledigten wir noch ein paar Einkäufe und als wir gegen 21h endlich wieder zu Hause waren holten wir uns nur jeder noch eine Portion Pommes (beim Pizzabäcker, dort sind sie deutlich besser als in der Pommesbude), das reichte uns beiden vollständig als Abendessen
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Donnerstag, 11. Juni 2026
Der 90. Geburtstag
Heute war der 90. Geburtstag von Miss Sophie meiner Mutter und ursprünglich wollte sie ihn genauso feiern wie ihren 80., d.h. sie wollte auch nur die Gäste einladen, die auch zum 80. schon geladen waren. Es hatten sich aber in der Nachkommenschaft neue Partnerschaften ergeben und so gab es dann doch Änderungen.
Es kamen Partner dazu (auch Enkel werden älter), andere waren ersetzt worden.
Drei der Enkel hatten keine Zeit bzw. waren zu weit weg, um mal eben zum Geburtstag feiern vorbei kommen zu können.
Gefeiert wurde auch nicht mehr in der Wohnung der Mutter, sondern in der Wohnung der Schwester, was die Schwester verständlicherweise sehr in Stress versetzte, es gab aber wenig sinnvolle Alternativen.

Wir wohnen aktuell noch zu weit weg, das Haus in Rheda wäre optimal, ist aber noch nicht fertig und so musste man aus den gegebenen Möglichkeiten das Beste machen.

Ich hatte die Aufgabe bekommen, eine Schwarzwälderkirschtorte zu backen, weil das der traditionelle Geburtstagskuchen zumindest in meiner Familienlinie war und ist. Meine Schwester mag ihn nicht so, d.h. dort gab es den nie, aber ich kenne nur diesen Kuchen als Geburtstagskuchen, denn den hat schon meine Großmutter immer gebacken.
Meine Kinder lieben ihn und ich bin immerhin bereit ein Stück davon zu essen, was bei meiner sonstigen Kuchenabneigung schon etwas bedeutet.

Meine Schwester bat mich allerdings, möglichst keinen Alkohol in den Kuchen zu tun, was bei mir auf einen starken innerlichen Widerstand stieß. Kein Rum im Kuchen macht den Kuchen ungefähr so genießbar, wie Kartoffeln ohne Salz. Es bleibt essbar, aber mir fehlt die Freude am Essen und warum soll ich Kuchen essen, der für mich nur fad schmeckt?

Dann fiel mir aber ein, dass wir ja mittlerweile mindestens zwei Hardcore-Veganer in der Familie haben und für die muss das Essen ja sowieso immer besonders zubereitet werden. Reines Weglassen, wie bei Vegetarieren, funktioniert da nicht, denn auch Kuchen ohne Fleisch ist nicht zulässig, wenn da Eier verbacken wurden. Für Veganer muss man also eh immer mit Ersatzprodukten arbeiten, weshalb ich üblicherweise das Kochen für Veganer schlicht ablehne, mir ist das definitiv zu albern.

Aber wenn ich doch sowieso eine Schwarzwälderkirschtorte ohne Alkohol backen soll, dann kann ich auch gleich eine vegane Torte backen, dann kommt es da auch nicht mehr drauf an, ich muss sie schließlich nicht essen und ich bekomme bestimmt Extra-Karma-Punkte, wenn ich mich derart brav und folgsam den Vegan-Geboten beuge.

Also versuchte ich im ersten Schritt, einen fertigen, veganen Biskuit-Tortenboden zu kaufen, weil, ich muss das Zeug ja nicht essen, da kann ich auch bedenkenlos Fertigprodukte verwenden.

Ergebnis: Habe ich nirgendwo gefunden. Ich war in diversen Läden, keiner hatte vegane Biskuitböden.
Überhaupt scheint mir der Vegan-Hype sehr abgeflaut zu sein, es gibt sozusagen keine Sonderregale mit nur Vegan-Kram mehr, sondern vegane Produkte sind zwischen nicht veganen ohne besondere Hinweise einfach einsortiert.

In den Sonderregalen stehen jetzt Protein-Produkte, ist offensichtlich aktuell deutlich angesagter.

Also musste ich auch den Tortenboden selber backen und weil ich keine Lust hatte, mich ausführlich mit veganen Backalternativen zu beschäftigen, kaufte ich kurzerhand Ei-Ersatzpulver im Großmarkt.
Großmärkte haben traditionell keine Kleingebinde, also kaufte ich das kleinste verfügbare und das war ein Kilopaket Ei-Ersatzpulver, was in der Menge 143 Eiern entspricht. Wenn vegan, dann auch all in.

Außerdem kaufte ich zwei Becher vegane Schlagsahne und eine Tube vegane Zuckerschrift.

Gestern Abend habe ich dann zwei Biskuitböden gebacken: Einen vegan und einen klassisch.
Außerdem kochte ich zwei Portionen Kirschfüllung, das konnte dann alles über Nacht abkühlen.

Heute Morgen schlug ich noch die Sahne und bastelte dann die Torten zusammen. Rein optisch sahen sie sich sehr ähnlich

Schwarzwälderkirschtorte, vegan und klassisch

Auf die klassische Torte (natürlich MIT Alkohol) schrieb ich noch "90" mit der veganen Zuckerschrift und war sehr versucht, auf die vegane Torte einen Totenkopf zu malen, ließ es dann aber bleiben, man muss es ja nicht übertreiben, mit dem persönlichen Widerstand.

Dann verpackte ich beide Torten transportsicher und wir fuhren nach Bielefeld, wo wir auf die Minute pünktlich zur eingeladenen Kaffeezeit eintrafen.

Der Rest war dann Geburtstagsfeier mit Verwandtschaft wie es eben so ist.
Ich bin nicht familienkompatibel, aber das ist auch nichts Neues.

Die Mutter versicherte mir ausführlich, dass ich ja nun wirklich erstaunlich grau geworden bin, fast so wie sie selber, aber ihre Haare wären immerhin schön weiß, meine nur grau, dafür aber sehr grau.
Ich fragte sie, ob sie nicht auch noch feststellen wolle, dass ich wirklich dick geworden bin, das täte sie ja sonst auch, sie merkte, dass sie wohl einen Schritt zu weit gegangen war, aber da war es schon zu spät und passiert.

In der Bruderfamilie lebt seit Anfang des Jahres auch ein Hund, die Schwester und ihr Freund haben jeder auch einen Hund, mit Bixa wären es also vier Hunde gewesen, die bei dieser Geburtstagsfeier zwischen den Menschen rumgewuselt wären, ich war auf eine Menge Hundetheater gespannt.

Bixa ist grundsätzlich niemals aggressiv, sondern immer zu allen Lebewesen nur freundlich, aber gleichzeitig auch sehr neugierig, schmusebedürftig und intensiv an anderen Hunden interessiert und fordert sie beständig zum Spielen auf.

Der kleine Hund der Schwester hat leider vor allen möglichen Dingen Angst und am meisten vor anderen Hunden, weshalb er bellt und kläfft wie blöde, wenn sich ein anderer Hund nähert. Wenn nur Bixa zu Besuch ist, kann man es noch einigermaßen organisieren, dass die zwei sich nicht zu nahe kommen, wenn noch ein vierter Hund und außerdem jede Menge Menschen dazukommen, wird es unbestritten schwierig.

Die Schwester hatte ihre Hunde deshalb vorsichtshalber alle in externe Betreuung gegeben, um die "vier Hunde mit Bixa-Problematik" zu entschärfen.

Der Hund des Bruders ist nun auch kein Draufgängerhund, aber dass sie gut mit Bixa spielen kann, haben wir schon auf Borkum gesehen.
Allerdings funktioniert das Spielen der Hunde nur draußen und ohne menschliche Intervention. Dann funktioniert es allerdings wirklich bestens.

Das Problem sind also nicht die Hunde, sondern die Menschen, die die typischen Helikopter-Hundehalter-Eigenschaften zeigen und so war es natürlich schwierig, als der Bruder samt Hund und Familie eintraf, die ihren Hund aber nicht einfach draußen auf der Wiese laufen lassen wollten und überhaupt ständig sehr besorgt waren, dass sich ihr armer kleiner Hund doch bitte auf keinen Fall zu sehr verausgabt.

J meinte, Bixa wäre ein Arschlochhund, weil sie andere Hunde immer ärgern müsse und nicht in Ruhe lassen könne, ich reagierte darauf massiv beleidigt, weil ich finde, Bixa ist kein Arschlochhund, sondern einfach nur extrem freundlich, aufgeschlossen und spielbegeistert und noch nicht alt genug, um den Unterschied zwischen draußen und drinnen sauber zu erkennen.

Wie auch immer, ich fand die Situation extrem unerfreulich und wollte dann so schnell wie möglich nach Hause, ich möchte meinen Hund weder dauernd verteidigen, noch rechtfertigen aber auch nicht einsperren oder anbinden müssen, nur weil der Rest der Welt eine andere Vorstellung davon hat, wie sich ein Hund benehmen sollte
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Mittwoch, 10. Juni 2026
Schon wieder Gewitter und Kuchenbacken
Heute stand wieder der Wechsel nach Greven an, morgen ist Geburtstag der Mutter, da gibt es noch einiges vorab zu erledigen und vorzubereiten, das wäre eine sehr große Hektik geworden, wenn wir erst morgen früh geflogen wären.

Die Pflasterarbeiten sind zwar noch nicht fertig, aber es wurde genau besprochen, was noch getan werden muss, ich bin sehr gespannt, ob die auch wirklich weiterarbeiten, wenn keiner mehr aufpasst, denn die Steine sind alle und endgültig fertiggestellt werden kann es natürlich erst, wenn die nächste Ladung Steine geliefert wurde. Aber sie könnten ja schon mal alles vorbereiten und ersatzweise provisorisch einfach die alten Steine wieder hinlegen, dann sind wenigstens die Untergrundarbeiten schon erledigt und die sonstigen Gartenarbeiten (Erde auffüllen) können vorangetrieben werden.

Bisher bin ich aber mehr als zufrieden mit dem, was bereits fertig ist. Es ist wirklich richtig gut geworden. Am besten gefällt mir der vergrößerte und endlich bequem nutzbare Austritt aus der Terrassentür im Wohnzimmer.

Der Austritt aus der Terrassentür ist endlich komfortabel groß

Der Rückflug verlief grundsätzlich relativ unspektakulär, es waren aber wieder gewaltige Gewitter unterwegs, so dass wir nach dem ersten Start gleich wieder umdrehten und erst mal noch anderthalb Stunden auf Borkum am Boden abwarteten, dass sich die Gewitterfront über Emden weiter nach Osten bewegte.
Auf Borkum selber war bestes Wetter, aber das hilft ja nicht, wenn es 10km weiter gewittert wie Hölle und man genau da lang muss.

Zwischenlandung in Leer, wir mussten Tanken und eigentlich wollte ich den Vater besuchen, weil wir aber nun schon so viel Verspätung hatten UND das nächste Gewitter im Anmarsch war und uns den Weiterflug nach Osnabrück versperrt hätte, habe ich den Vaterbesuch gestrichen, wir füllten nur schnell den Tank auf und waren wieder unterwegs.

Wechselhaftes Wetter

Oben links der Anflug auf Leer, immer wieder schön so knapp vor der Landebahn über den See zu fliegen, rechts die VFR-Fänger im Saterland, als wir die heute passierten war die Sicht in dem Moment okay, links unten dann aber eine Gewitter-Regenfront kurz danach, der wir zum Glück aber gut ausweichen konnten. Unten rechts das Autobahnkreiuz Lotte-Osnabrück.

In Greven vor der Haustür standen drei Pakete.
Ich hatte auch ein DNA-Testkit bestellt und K hatte noch Sachen bestellt, und alle Pakete wurden entweder mit GLS oder Amazon oder UPS geliefert - und alle diese Alternativlieferanten wissen natürlich nichts von meiner festen Umleitung in die DHL-Packstation, deshalb stellen die ihre Pakete einfach draußen vor die Tür. Was für ein Glück, dass wir offensichtlich in einer ruhigen Gegend wohnen.

Sonst war nicht viel passiert, sprich sozusagen kaum Briefpost, auch mal ganz angenehm.

Am Abend buk ich noch einen Tortenboden, einen anderen hatte ich schon auf Borkum gebacken und heil nach Greven transportiert. Außerdem kochte ich noch die Kirschfüllung für die Schwarzwälderkirschtorte und wenn morgen alles abgekühlt ist, muss ich nur noch Sahne schlagen und alles zusammenbasteln und dann - das wird die größte Herausforderung -, irgendwie unfallfrei nach Bielefeld transportieren. Nun, wir werden sehen wie das klappt
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Dienstag, 9. Juni 2026
Pflasterfortschritt und Rückgaberabatt
Es ist noch lange nicht fertig, aber immerhin ist inzwischen schon so viel zu sehen, dass ein erster Eindruck möglich ist, wie es nachher aussehen könnte.

Fortschritt der Pflasterarbeiten im Garten

Sichtbar ist vor allem, dass nachher deutlich weniger Rasen übrig bleibt, ein Umstand, den ich persönlich ganz angenehm finde, denn die einfache Formel: Je weniger Rasen, desto weniger muss gemäht werden - überzeugt mich total und lässt mich jeden zusätzlich gepflasterten Quadratmeter zufrieden abnicken.

Sonst ist heute nicht sehr viel passiert. Ich habe den Jungs beim Pflastern zugesehen und sie stark dafür bewundert, wie schnell sie die Steine an die richtige Stelle passend zum Muster legen können, je länger ich zusah, umso mehr verknotete sich mein Hirn.

Wenn ich zu irgendetwas überhaupt nicht tauge, dann sind es Arbeiten, für die man optische Muster erkennen muss. Mathematische Muster - super, bin ich sofort voll dabei, aber eine Form rein wegen ihres optischen Erscheinungsbildes zuzuordnen, ist für mich eine komplett rätselhafte Wissenschaft.
Ich gehöre allerdings auch zu den Menschen, die bei Tetris sogar die Würfel drehen, weil sie dann vielleicht besser passen....

K hat bei Amazon ein Technikteil gekauft, dass auf der Website mit Zubehör und Funktionen beworben wurde, die es in echt gar nicht hat. Grundsätzlich kann man es trotzdem gebrauchen, aber eben anders.
Weil er sich darüber geärgert hat, dass es falsch beworben wurde, wollte er es zurückgeben und mitten im Rückgabevorgang wurde ihm dann angeboten, er würde noch mal 20% Rabatt nachträglich erstattet bekommen, wenn er das Teil behält.

Was für eine interessante Geschäftsidee. Vielleicht sollte man künftig alles, was man online gekauft hat, versuchsweise zurückgeben wollen, um zu prüfen, ob man dann noch nachträglich Rabatt bekommt
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Montag, 8. Juni 2026
Viel Meinung und wenig Ahnung
Nach dem ich jetzt den dritten Text für heute angefangen und wieder verworfen habe, weil ich den Gedanken, den ich ausdrücken wollte, nicht zu Ende bringen konnte, ohne mir selber zu widersprechen, gebe ich den Versuch, einen tiefsinnigen Blogpost zu verfassen, fürs erste auf.

Ich halte einfach nur in Kurzform fest: Ich finde Politik schwierig und mag mich üblicherweise nicht damit beschäftigen, weil fast alle Themen unendlich komplex sind und mir für eine fundierte Meinungsbildung fast immer viel zu viele Informationen fehlen und weil ich gleichzeitig das Gefühl habe, dass es für viele Probleme niemals eine Lösung geben wird, die die Mehrheit gut findet, weil es dann ja nichts mehr zu meckern gäbe.

Ich gehe davon aus, dass den allermeisten Privatpersonen üblicherweise sehr viele Informationen fehlen, weshalb ich immer wieder erstaunt bin, wie viele Leute eine lautstarke Meinung, aber keine Ahnung haben.

Richtig schlimm finde ich es immer dann, wenn es sich um hauptberufliche Politiker handelt, die wilde Reden schwingen, die eindeutig nur polemische Stimmungsmache sind, weil sie ganz offensichtlich die Unmöglichkeit bzw. die schrecklichen Folgen der Umsetzung ihrer Forderungen ignorieren.

Was soll zB diese laute Forderung, die großen Wohnungskonzerne zu enteignen, damit es endlich wieder bezahlbaren Wohnraum gibt?
Wem ist denn damit geholfen, wenn die Wohnungen dann nicht mehr der Vonovia, sondern irgendwelchen Kommunen oder dem Staat gehören, der im Zweifel noch weniger Geld und vor allem noch weniger fachliche und sachliche Kapazitäten hat, sich vernünftig um die Bewirtschaftung zu kümmern?
Hat sich mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie aufwändig es ist, Wohnraum vernünftig zu bewirtschaften?
Und unter vernünftig verstehe ich nicht gerwinnorientiert, sondern einfach nur substanzerhaltend und gleichzeitig interessengerecht.

So eine Enteignungsforderung ist einfach nur blödsinniger Aktivismus, weil die Umsetzung der Forderung wirklich nichts verbesserte.

Und wieso regen sich eigentlich alle Leute darüber auf, dass alles immer teurer wird? Haben sie eventuell übersehen, dass im Gegenzug auch die Löhne und die Renten immer weiter gestiegen sind?

Und überhaupt ist es ja gar nicht richtig, dass alles immer teurer wird, es gibt auch eine Menge Dinge, die sind deutlich billiger geworden, es hängt sehr davon ab, welche Zeiträume ich da zum Vergleich heranziehe und vor allem welchen Warenkorb.

Aus welchem Grund meint jeder, dass er ein Recht darauf habe, dass es ihm ständig besser geht und er deshalb berechtigterweise ein Riesengeschrei veranstalten dürfe, wenn ihm einzelne Privilegien, die er sich so nach und nach als Selbstverständlichkeit gesichert hat, wieder genommen werden?

Echt mal, mir geht dieses dauernde Genöle von allen und jedem inzwischen so verstärkt auf den Senkel, dass ich zunehmend bissig darauf reagiere.


Richtig gefreut habe ich mich heute dafür über das, was die Galabauer da in meinem Garten so machen, das wird wirklich sehr, sehr schön, viel schöner, als ich es mir vorher selber hätte vorstellen können.

Die neue Terrasse ist schon fast fertig, jetzt fehlt noch der Weg zum Haus und das Pflaster vor der Küchentür.
Ich denke, morgen kann ich schon schicke Angeberfotos vorzeigen
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Samstag, 6. Juni 2026
Besserwissen und Radlader
Als K meinen gestrigen Text mit der Erläuterung der Flugzeugkennung las, musste er mich natürlich sofort verbessern: "Das E vorne steht nicht für einmotorig, sondern für die Gewichtsklasse bis unter zwei Tonnen."

Ich sagte, das sei zwar richtig, aber dann gäbe es wohl keine zweimotorigen Flugzeuge mit einem Gewicht bis unter zwei Tonnen, weil ich keine Zwei-Mot mit einer Echo-Klasse-Kennung kenne. (cooler Fliegersprech, das sagt man so, wenn man sich auskennt.)

Doch mein Westfalenmann wusste es natürlich wieder besser und zählte zweimotorige Maschinen mit einem maximalen Abfluggewicht von weniger als zwei Tonnen auf: "Du kennst doch den reichen Typ, der immer diese seltsamen Sneaker trägt, der fliegt eine DA42 und die wiegt 1.998kg. Oder google mal CriCri, mach mal."

Ich suchte also nach CriCri und landete auf der Wikipediaseite, wo nicht nur die technischen Details standen (diese Dinger sind wirklich leicht wie eine Grille, auch mit zwei Motoren), sondern wo auch ein passendes Bild einer CriCri mit deutscher Kennung zu finden war - und endlich konnte ich gegenüber K triumphieren: Wenn so ein Teil zwei Motoren hat, dann ist der erste Buchstabe offensichtlich kein E, sondern ein G. Ha!

Um da ein für alle Mal System und Ordnung in das eigene Wissen zu bringen, las ich dann gleich mal auf der entsprechenden Wikipediaseite für (deutsche) Flugzeugkennungen nach und siehe da: Das D-E steht für einmotorige Flugzeug mit einem maximalen Abfluggewicht von unter zwei Tonnen. Sach ich doch.

Und mein Westfalenmann staunte, denn er wusste bisher nur das mit dem Gewicht, dass das E aber wirklich nur an einmotorige Flugzeuge unter 2t vergeben wird, das war ihm so bisher nicht bewusst.

Ich finde es prima, wenn ein Tag mit so einem Sieg anfängt.

Sonst ist heute nicht sehr viel passiert, ich erledigte eine dringende Terminsache am PC , dann machten wir einen Spaziergang, besuchten den Onkel und immer wenn ich in der Küche stand, irritierte mich der Blick aus dem Fenster.

Radlader vorm Küchenfenster

So ein Radlader direkt vorm Fenster ist wirklich ungewohnt.

Allerdings finde ich es prima, dass die Galabauer ihn dort übers Wochenende geparkt haben, denn er sichert den Zaun, den sie nur provisorisch wieder aufgebaut haben, damit wir den Hund in den Garten lassen können, ohne dass Bixa sofort zu einem selbstständigen Strandspaziergang aufbricht.

Bixa vom Radlader eingesperrt

Ohne den Radlader gäbe es keinen Gartenfreigang für den Hund. Es ist also alles bestens so, auch wenn es sich für mich in der Küche zur Zeit rein optisch wirklich vollkommen fremd anfühlt, aber ist ja auch nur für zwei Tage
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Freitag, 5. Juni 2026
Ein Tag in Bildern
Nachdem wir gestern den gesamten Tag abflugbereit auf gepackten Taschen saßen und nur auf besseres Wetter warteten, hat es denn heute endlich geklappt und wir sind wieder auf Borkum.

Weil ich den Tag über heute wirklich viel Action hatte, bin ich jetzt gründlich müde, es gibt deshalb vor allem Fotos und nicht so viel Text, muss ich nicht so viel bei überlegen und macht deshalb weniger Arbeit.

Das erste Foto habe ich in Osnabrück in der Flugzeughalle gemacht, weil ich das Kennzeichen so niedlich fand.

D-EBIL

Das D steht für Deutschland und das E für "einmotorig", d.h. alle kleinen einmotorigen "richtigen Flugzeuge*" beginnen mit D-E, die letzten drei Buchstaben sind dann die individuelle Kennung und genau wie bei Autokennzeichen kann man da als Halter auch durchaus mit aussuchen.

*es gibt auch noch Ultraleicht-Flugzeuge, die haben vorne ein "M" wie Mofa, für Ultraleichts braucht man keinen PPL (Private Piloten Lizenz), sondern nur einen SPL (Sport Piloten Lizenz), da ist alles halt etwas abgespeckter

Zum Fliegen war das Wetter okay, die Wolken waren zwar nicht sehr hoch, aber es gab keine Gewitter, nur Regen, und der ist nicht gefährlich.

Im Gegenteil, K suchte gezielt nach den Regenschauern, weil der Flieger ziemlich dreckig war und so ein dicker Regenschauer für ein Flugzeug wirkt wie eine natürliche Waschstraße.

Waschstraße für Flugzeuge

Unten wieder die VFR-Fänger im Saterland, diesmal mitten im Regen, ich war froh, dass K diese Wolke nicht als Waschstraße nutzen wollte.

Der Hund hat sich mal wieder als perfekter Flughund benommen, knapp waren wir in der Luft, legte sie sich hin und schlief ein.

Flughund Bixa

Auf Borkum angekommen kamen wir genau passend, um mit dem Galabauer, der heute mit den Arbeiten begonnen hat, die Details zu besprechen.

Es geht los mit den Pflasterarbeiten

Die alte Terrasse vor der Küchentür ist schon entfernt, hier kommt alles neu und anders.

Am Abend gingen wir mit dem Hund an den Strand, wo sie zum Glück einen Kumpel zum Rennen und Rangeln fand, der Hund ist jetzt also auch ausgetobt und kann zufrieden schlafen gehen.

Ich fand unterwegs in den Dünen noch einen Jakobskrautbär

Ein roter Schmetterling

Immer wieder fasziniert bin ich von der Bildersuche bei Google. Das wäre früher deutlich umständlicher gewesen, so einen Schmetterling zu bestimmen, von dem man noch nie etwas gehört oder gesehen hat
.

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