Sie musste sich ganz dringend hochaufgerichtet mit offenem Maul aufrecht in den Fahrtwind stellen, was dazu führte, dass sie sich am Wind verschluckte, schrecklich röchelte und würgte und mich mit diesen Geräuschen als Fahrer in Angst und Schreck versetzte.
Nachdem ich dann zum dritten Mal angehalten hatte, um den Hund vor irgendetwas, was ich nicht sah (und was ja auch nicht vorhanden war, wenn das Auto nicht fuhr) zu retten, habe ich die gruseligen Geräusche von hinten danach einfach ignoriert. Manchmal ist es eben so, dass ein Hund tun muss, was ein Hund tun muss.
Die anderen Autofahrer um uns herum hatten dafür viel Spaß an dem Hund, der versuchte, sich so weit wie möglich aus dem Auto heraus zu lehnen.
Auf der Hundewiese waren heute zeitweise acht Hunde, sie tobte und tollte wie wild mit mehreren davon, dreckte sich gewaltig ein und war nach anderthalb Stunden nur mit Mühe zu bewegen, wieder nach Hause zu gehen
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Da die Estrichhöhe feststeht, kann er heute schon messen und nach diesen Türen die Tür fertigen lassen.
Das gleiche gilt für die "quasi Eingangstür" im Keller, durch die man in die Garage gelangt. Obwohl man die Tür von außen nicht sieht, soll sie trotzdem mit erhöhtem Einbruchschutz gefertigt werden, weil sich alle Experten einig waren, dass Türen, die von der Garage in den Keller (und von dort dann in das gesamt Haus führen), die beliebtesten Türen bei Einbrechern sind, weil sie im Schutz der Garage viel bequemer arbeiten können und in eine Garage zu gelangen ist nur wirklich einfach.
Außerdem hatten wir uns mit dem Elektriker verabredet, um die Anschlüsse in der Garage zu besprechen. Da K den Tesla ja abgegeben hat, fährt bei uns aktuell niemand ein Elektrofahrzeug und wir brauchen nicht sofort eine Wallbox.
Wir spekulieren darauf, dass demnächst bidirektionales Laden völlig normal ist, so dass wir uns dann gleich die passende Wallbox dafür kaufen können. Die Leitungen inklusive Netzwerkkabel werden aber jetzt schon gelegt.
Im Obergeschoss waren die Schreiner mit dem Innenausbau beschäftigt und ich konnte gleich mal für Frust sorgen, weil ich eine Wand, die sie grade sehr mühevoll mit viel Gezirkel und Gefummel eingebaut hatten, sofort wieder ausbauen ließ, weil ich genau an diese Stelle keine Wand haben möchte, sondern lieber offenen Raum über dessen Verwendung/Nutzung ich erst entscheide, wenn wir eingezogen sind.
Das hatte ich genau so auch schon vor Monaten mit den Architekten besprochen, die hatten das aber vergessen und wiesen deshalb den Schreiner an, dort eine Wand zu bauen.
Beim nächsten Haus gewöhne ich mir an, ständig über alle Entscheidungen Protokoll zu führen.
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Dadurch, dass wir derzeit ja sehr viel zwischen Greven und Rheda pendeln, fahren wir locker ca. 2.000km im Monat. Das sind 24.000km pro Jahr und damit deutlich mehr als der Durchschnitt der Menschen jährlich an Kilometer mit dem Auto fährt.
Aber bleiben wir mal bei 24.000km, dafür brauchen wir nämlich ca. 1.440l Diesel, wenn wir einen Durchschnittsverbrauch 6l annehmen.
Der Diesel ist pro Liter ca. 50 cent teurer geworden, das bedeutet wir zahlen jetzt 720 € pro Jahr mehr für den Sprit, also 60 € im Monat.
Ich sehe ja ein, dass für Leute, die sehr knapp sind mit ihrem Geld, 60 € im Monat viel Geld ist, aber ich denke, dass es wirklich nur sehr wenige Menschen gibt, die nur ein sehr geringes Einkommen haben und trotzdem alternativlos gezwungen ist, jeden Monat 2.000 km mit dem Auto zu fahren.
Von mehreren Politikern habe ich gehört "die Pflegekraft, die auf dem Land wohnt und jeden Tag 50km zur Arbeit fahren muss." - ja, kann sein, dass es das gibt, aber wenn jemand Pflegekraft ist, findet er oder sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch auf dem Land eine Arbeitsstelle, die dichter dran ist am Wohnort als 50km.
Diejenigen, die derartige Entfernungen täglich zur Arbeit pendeln, tun das, weil sie unbedingt da wohnen bleiben wollen, wo sie bisher eben wohnen und weil sie gleichzeitig unbedingt den Job mit der Bezahlung haben wollen, den sie in ihrer direkten Wohnumgebung nicht finden.
Leute auf dem Land wohnen deutlich günstiger als Leute in der Stadt. Zum Ausgleich für die ersparte Miete müssen sie die Kosten der Pendelei akzeptieren. Und die sind jetzt vielleicht um 60€ im Monat gestiegen, das ist gemein, aber eine Mieterhöhung in der Stadt bewegt sich oft in ähnlichen Kategorien und damit müssen die Menschen dann auch irgendwie klarkommen.
Ich will nur sagen, dass ich finde, dass dieses Geschrei, was um die gestiegenen Spritpreise gemacht wird, für die allermeisten Leute nur eine Empörung über das Schrumpfen ihrer Privilegien ist - und irgendwie habe ich dafür exakt gar kein Verständnis.
Was ich dagegen super finde ist diese 12h-Regelung zur Erhöhung der Spritpreise. Endlich kann man sich darauf verlassen, dass es nach 12h nicht mehr wieder hochgeht, was ich ganz enorm entspannend finde.
Ich bin sicherlich ein passionierter Schnäppchenjäger, wenn Dinge aber für alle einheitlich gleich sind im Preis, dann muss ich ja nichts mehr jagen, das finde ich richtig super.
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Gefunden habe ich schließlich noch zwei lustige Schilder, einmal dieses Zimmerschild in der Klinik, wo die Mutter derzeit ist, da haben sie offensichtlich passende Gewerke in einen Raum gesteckt ;-)
und außerdem habe ich mich über das Bauzaunschild vor einem Abrissgrundstück in Herzebrock-Clarholz sehr amüsiert, da wird nämlich grade das alte Rathausgebäude abgerissen*, und damit da wirklich niemand mehr aus Versehen noch reingeht, haben sie das extra nochmal deutlich auf das Schild geschrieben: Rathaus geschlossen. - Sicher ist sicher.
*K sagte immer, es wäre das hässlichste Rathaus Deutschlands, so sah es aus, als es noch stand. Ich würde zu gerne wissen, welches Rathaus jetzt das hässlichste ist, denn das in Herzebrock-Clarholz ist eindeutig nicht mehr im Rennen
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K war mit dem Hund draußen und hat einen längeren Spaziergang gemacht, ich habe dafür lange mit ihr im Garten gespielt und allerlei Dressuraufgaben geübt.
Mir macht es enorm viel Spaß, mit dem Hund rumzutoben und ihr jede Menge Unsinn beizubringen, ich habe allerdings auch das Gefühl, dem Hund macht es fast genauso viel Spaß, also zumindest nicht weniger als ein Spaziergang.
Außerdem habe ich von den Dingen mit nahender Todeslinie immerhin schon mal eines erledigt, jetzt sind es nur noch zwei.
Im Rahmen meiner Depotumstrukturierung habe ich einen weiteren (aktiv gemanagten) Fonds zum Verkauf gestellt. Rückgabe an die Fondsgesellschaft, ohne Limit, nur noch weg, keine Geduld abzuwarten, dass es noch mal besser wird.
Verkaufen fällt mir leicht, es mangelt mir allerdings deutlich an Reinvestionsideen. Aber vielleicht ist es auch egal und jeder popelige Standard ETF ist besser als diese seit Jahren trübe vor sich hin dümpelnden Fonds, die in der Mehrzahl von alten weißen Männer gemanagt werden.
Außerdem habe ich mich ausführlich durch die neuen Magazine in der Readly-App gescrollt und bei einigen Überschriften nur fassungslos den Kopf geschüttelt. In einem Hundemagazin heißt die Titelstory: "Gewaltfreie Erziehung. Ist ein "Nein" schon zuviel?"
Passt zu den Erfahrungen, die ich mit anderen Hundebesitzern gemacht habe, es gibt offensichtlich nicht nur Helikopter-Kinder-Mamas, sondern auch Helikopter-Hunde-Mamas, mit dem Ergebnis, dass diese Hunde im sozialen Umgang mit anderen Hunden genauso hilflos überfordert sind, wie die entsprechenden Kinder. Es ist echt gruselig.
Mittlerweile gehe ich anderen Hundehaltern am allerliebsten weiträumig aus dem Weg, manche machen mich sonst echt aggressiv.
Dafür habe ich aber auch einen passenden Spruch gelernt: I am a social vegan. I avoid meet
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Abfahrt um 10h, weil K um 11h einen Termin mit einem Installateur in einer seiner Mietwohnungen hatte, da meldete der Mieter nämlich einen feuchten Fleck an der Wand und es wird wohl ein kapitaler Wasserschaden sein, wie die ersten fachkundigen Untersuchungen heute ergaben.
Anschließend Zwischenstopp bei VW, der Multivan verlangte nach Öl und die Sorte, die ich für meinen GTI auf Vorrat im Haus habe, passt für den Multivan nicht, also Kauf einer passenden Öl-Konserve im Fachhandel (1l für 35 €) danach wussten wir aber die korrekte Typbezeichnung für das passende Multivan-Öl und ich bestellte sofort mal 4x1l dieses Öls für insgesamt 43 € (mit Versandkosten) im Internet, man muss sich nicht wundern, dass es VW so schlecht geht, wenn sie auf dieser Basis Abzocke in ihren Niederlassungen betreiben.
Als nächsten fuhren wir nach Bad Wünneberg, da war heute Tag der offenen Tür bei unserem Treppenbauer mit verschiedenen Show-Acts und Showkochen und Werksführungen. Insgesamt eine wirklich interessante und informative Veranstaltung, das Essen war auch gut, die zwei Stunden Extrafahrt haben sich gelohnt.
Danach Weiterfahrt nach Gütersloh, dort ist die Mutter grade in einer Klinik und ich dachte, ein Besuch mit ein bisschen Abwechslung ist sicherlich eine gute Idee, sie hat sich auch wirklich gefreut.
K fuhr derweil mit dem Hund auf eine Hundewiese in der Nähe, wo der Hund fast anderthalb Stunden wie eine Wilde rumtobte und spielte, jetzt liegt sie völlig erschossen in der Ecke und schnarcht tief und fest.
Auf der Rückfahrt von Gütersloh noch ein Zwischenstopp in Rheda an der Baustelle, um den aktuellen Wasserstand im Keller zu kontrollieren. Erfreulicherweise ist nichts neues nachgeflossen, sondern im Gegenteil, das meiste ist schon gut weggetrocknet, unsere Trocknungsaktion gestern hat sich also sehr gelohnt.
Dann haben wir noch eben unseren Wochenendeinkauf erledigt, um 20.30h waren wir endlich wieder zu Hause.
Für morgen sind keinerlei aushäusige Aktivitäten geplant, juchu
!
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Grundsätzlich hätte ich Zeit gehabt, mich um die langsam immer dringender werdenden Aufgaben zu kümmern,
deren nicht verhandelbare Todeslinie täglich näher rückt, aber wie es so ist, fiel mir natürlich doch noch etwas ein, was ich nur mal eben vorher.....
Tja nu, das war um 11h und zehn Minuten später, also so gegen 16h drängelte K, dass wir jetzt mal langsam los müssten, sonst lohnte sich das alles nicht mehr und so blieb dann leider keine Zeit mehr für die wirklich wichtigen Dinge. Zu dumm.
Dafür war unser Ausflug nach Rheda ausgesprochen erfolgreich, ich wollte nämlich unbedingt den Keller trockenlegen, in dem aus nicht erklärbaren Gründen schon wieder große Pfützen Wasser standen und das ist ziemlich blöd, wenn doch jetzt kurzfristig der Estrich gelegt werden soll.
Außerdem wollte ich einmal vor Ort konkret die Situation ausmessen und mit Holzbrettern simulieren, wie und wo in unserem künftigen Schlafzimmer die Möbel stehen werden, um die Maße der noch zu fertigenden Schränke dem Schreiner vorgeben zu können.
Das einzig definitiv feststehende Möbelteil ist das Bett, das haben wir schon letztes Jahr im Mai gekauft (weil wir ja dachten, in einem halben Jahr ziehen wir um. Jetzt haben wir übrigens ein Lieferproblem, weil der Händler es nicht mehr länger für uns lagern will, da müssen wir noch mal nachverhandeln), aber die Maße vom Bett stehen fest.
Gebaut werden muss dann noch ein Kasten mit Ablageflächen hinter dem Bett, ein Raumteiler zwischen Fußende Bett und Kleiderschrank und der Kleiderschrank selber. Und genau das haben wir heute gemessen und mit Holzlatten den jeweiligen Anfang und das Ende der einzelnen Möbel markiert, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Durchgangsplatz noch bleibt und wie breit bzw. tief die Schränke werden können.

Am Ende haben wir eine Lösung gefunden, mit der wir beide zufrieden sind, die müssen wir jetzt nur noch in den Grundriss einzeichnen und dann weiß der Schreiner, was er bauen soll.
Und dann haben wir noch für alle Zimmer die künftige Raumfarbe ausgesucht und entschieden.
Ich muss dafür in echt in dem jeweiligen Raum stehen, um mir vorstellen zu können, wie es nachher aussehen könnte und welche Farbe dann zu dem jeweiligen Raum passt.
Nur am Schreibtisch vor den Plänen zu sitzen und sich das alles rein theoretisch im Kopf zusammenzusuchen, das fühlt sich für mich falsch an und dann würde ich meiner eigenen Entscheidung nicht trauen.
Jetzt sind wir aber mit den Farbkarten durch jedes Zimmer gelaufen und so fiel es mir deutlich leichter, mir für jedes Zimmer die jeweils richtige Farbe auszusuchen .
Als wir mit allem fertig waren, war es schon nach 20h, dann machten wir noch einen Spaziergang mit dem Hund, Rückkehr in Greven gegen 22h und so ist ein Tag mal wieder schneller vergangen als ich ihn festhalten konnte
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Per Saldo gab ich heute deutlich mehr ab als ich selber wieder mitzurücknahm, was im Sinne des anstehendes Umzugs auch sicherlich ein gute Sache ist, außerdem kostete der Spaß heute auch nur 9€, dafür besitze ich jetzt einen Dalmatiner als Plüschhund, mehrere neue (gebrauchte, aber für mich neue) Bücher, zwei weitere DVDs mit lustigen Filmen und eine Leiste mit Garderobenhaken, die ich im neuen Haus sicherlich irgendwo nützlich unterbringen kann.
Anschließend fuhren wir nach Bielefeld und waren pünktlich um 11h da. Die Schwester hatte uns Slots für einen personalisierten Werksverkauf einer kleinen exklusiven Modefirma besorgt. Die hatten dort echt schöne Sachen zu sehr günstigen Sonderpreisen, ich kaufte eine super angenehm zu tragende, weite Schlabberhose, ein T-Shirt, vier Pullover und einen Schal.
Danach besuchten wir gemeinsam die Mutter und dann brachte die Schwester mich zur Baustelle in Rheda, wo K schon wartete.
Zusammen mit dem Architekten klärten wir ein paar Dinge, die vor Ort entschieden werden mussten und freuten uns dann am guten Baufortschritt, aktuell läuft alles genau im Plan.
Bevor wir nach Greven fuhren, gingen wir noch mal im Kaufland einkaufen, gegen 19h waren wir dann wieder zu Hause und ich kippte ziemlich erschöpft um.
Für morgen gibt es keine Termine, das beruhigt mich
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Ursprünglich wollte ich vorher noch einen Zwischenstopp in einem Lampengeschäft machen, das zumindest ganz grob in der Richtung liegt, in die wir heute fahren mussten, diese Idee habe ich aber wieder verworfen, das wäre mir insgesamt zu viel Fahrerei geworden und hätte den Tag sehr lang gemacht.
Also fuhren wir direkt nach Bocholt, verbrachten dort einen sehr vergnüglichen Nachmittag und ich bekam endlich das lange erwartete Leuchtturmbild, auf das eine maßgenaue Lücke an der Wand in der Wohnküche auf Borkum schon seit langem wartet.
Das Bild ist, genau wie all die anderen Bilder, die B schon für mich gemalt hat, mal wieder absolute Spitzenklasse, ich bin rundum komplett begeistert.
Foto kommt, wenn es am vorgesehenen Bestimmungsort hängt.
Morgen steht auch wieder frühes Aufstehen auf dem Plan, um 11h bin ich in Bielefeld verabredet, mal schauen, ob wir vorher noch den Schlenker über den Flohmarkt in Münster schaffen, ich strebe es auf alle Fälle an
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Waren es früher locker bis zu 25 pro Tag, an manchen Tagen auch deutlich mehr, selten aber weniger als mindestens 10, so ist es jetzt nur noch eine ab und zu. Und das bei meinem uralten E-Mail-Konto, was ich schon seit über 20 Jahren besitze und immer einsetze, wenn es gilt, mich irgendwo anzumelden, wo ich selber eine Anmeldung und vor allem auch eine Personalisierung überflüssig finde, die aber zwingend vom Anbieter gefordert wird, weil er anschließend natürlich eine Datei mehr in seiner Adress- oder Kundendatei hat.
Ich besitze insgesamt 10 verschiedene E-Mail-Adressen, die ich in Outlook auf dem PC eingebunden habe (habe ich grade nachgezählt) und noch ein paar weitere, die ich nur ab und zu mit dem Handy abrufe. Ich finde es praktisch und sinnvoll verschiedene E-Mail-Adressen zu haben, weil ich allein dadurch, bei welchem Konto eine E-Mail ankommt, schon leicht erkennen kann, ob es Spam oder Fishing oder sonst irgendein unerwünschter Kack ist, denn ich habe für jede einzelne E-Mail ganz klare Anwendungsgebiete.
Wenn mir also jemand an meine alte Nickname-E-Mail-Adresse (wir erinnern uns, ganz früher war Klarname im Internet ein echtes NoGo und selbstverständlich hatte man auch keine Klarnamen-E-Mail-Adressen), wenn bei dieser E-Mail-Adresse also irgendetwas von Banken ankommt, dass mein Konto gesperrt sei oder eine Abbuchung fehlgeschlagen ist oder was weiß ich, was einem da ständig geschickt wird, dann muss ich noch nicht mal nachdenken, ob es echt sein könnte, denn für Banken habe ich eine ganz eigene E-Mail-Adresse, die ich sonst nirgendwo verwende.
Für alles, was im weitesten SocialMedia-Kram und Internetbeteiligung angeht, habe ich meine "anjesagt"-Adresse, hier bekomme ich auch häufig Mails, in denen mir mitgeteilt wird, dass mein Postfach voll ist, dass ich bei irgendeinem Paketdienst irgendetwas bestätigen muss und was es sonst noch an Blödsinn gibt, der einem ungefragt zugesendet wird.
Dann gibt es eine Projekt-E-Mail für den Hausbau. Die teile ich mir mit meinem Westfalenmann, weil es für die Handwerker, Architekten etc. leichter ist, wenn sie nur einen Ansprechpartner haben und alle Infos/E-Mails automatisch bei jedem von uns ankommen. Eine gemeinsame E-Mail-Adresse zu nutzen ist für mich auch eine komplett neue Erfahrung, weil K und ich eine komplett andere Methodik haben, mit E-Mails umzugehen und unsere jeweiligen Methoden sind nicht kompatibel.
Ich lese jede E-Mail sofort, wenn ich bemerke, dass da eine neue E-Mail angekommen ist und entscheide dann, was ich mit der E-Mail mache und wie ich darauf reagiere. Ich arbeite mit Markern, Aufgaben/Erinnerungen/Wiedervorlagen und vor allem mit ganz vielen Ordnern. Wenn ich auf die E-Mail nicht antworten muss, lege ich sofort in den passenden Ordner ab, wenn sie Anhänge hat, speichere ich die Anhänge in dem passenden Ordner in der Nextcloud. Wenn mein E-Mail-Postfach anzeigt, dass es ungelesene E-Mails gibt, weiß ich also, dass ich nachgucken muss.
K dagegen hat im Schnitt irgendetwas zwischen 500-900 ungelesene E-Mails. Er markiert eine E-Mail erst dann als gelesen, wenn er sie auch final bearbeitet hat. Was er danach damit macht, weiß ich gar nicht, weil er E-Mails fast immer über die Suchfunktion sucht und nicht, so wie ich, in dem er einfach in dem entsprechenden Ablageordner nachschaut.
Da die Suchfunktion in Outlook schon seit längerem extrem schlecht funktioniert, findet er natürlich auch seine E-Mails regelmäßig nicht mehr oder muss extrem lange danach suchen. Ich habe mir angewöhnt, ihm wichtige E-Mails einfach mehrfach zu schicken, insbesondere wenn er eine E-Mail konkret sucht, ist es einfacher, sie ihm noch mal zu schicken, statt ihm zu erklären, welches Datum und welche Stichworte dazugehören.
Er selber findet sein Mail-Ablage- und Bearbeitungs-System absolut super und ist nicht bereit, das irgendwie zu ändern.
Nur leider hat er in unserem gemeinsamen Projekt-E-Mail-Postfach jetzt das Problem, dass dort immer alle E-Mails sehr schnell als gelesen markiert sind, weil ich sie ja lese und entsprechend markiere.
Das führt dazu, dass er vieles nicht mitbekommt, weshalb ich ihn jetzt immer mündlich darauf hinweise, dass dort grade frisch wieder eine E-Mail angekommen ist und er sie sinnvollerweise mal lesen möge.
Aber, was ich eigentlich sagen wollte: Das Spammailaufkommen geht spürbar zurück und ich frage mich, woran das liegt.
Was auch weniger wird, sind diese seltsamen Spamanrufe, aber ab und zu läuft noch mal so eine Welle durch.
Letzte Wochen riefen im Stundentakt Mitarbeiter von Paypal oder Microsoft an, von welcher Firma sie diesmal waren, weiß ich gar nicht, weil ich nicht zu Hause war, aber ich konnte die Anruferliste auf der Fritzbox verfolgen und fand es vor allem bemerkenswert, dass von mehreren verschiedenen Auslandsnummern aus angerufen wurde.
Allerdings wurden die Länder auch immer schlechter, was ihre wirtschaftliche Leistungskraft angeht.
Der erste Anruf kam aus der Schweiz, dann schon aus Polen und danach aus Bulgarien. Das System dahinter erschloss sich mir nicht, aber die armen Fredel aus Bulgarien taten mir fast schon leid, wenn sie nur noch die Reste abtelefonieren können, bei denen ihre Kollegen aus den anderen Ländern nicht erfolgreich waren
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Ich hatte zwar ein paar theoretisch mögliche Unternehmungen ins Auge gefasst, dann aber alles wegen nochnichtfertigmitausruhen wieder verworfen und das war auch sehr gut so, Morgen ist schließlich auch noch ein Tag und es wäre dann heute schon wieder in echten Stress ausgeartet.
So konnte ich mich in aller Ruhe meinem sonntäglichen Großprojekt widmen, Haarewaschen. Das ist als solches schon schlimm genug, wenn ich nach dem Waschen aber auch noch Fönen muss, weil nicht genug Zeit zum einfach so Trocknen bleibt, verschlimmert das die Sachlage deutlich.
Heute also nur Waschen, getrocknet sind sie dann einfach in aller Ruhe während ich hier durchs Haus wuselte, immerhin.
Ich habe ein wenig aufgeräumt, K hat gestaubsaugt, ich habe gewischt, seit dem ich diesen genialen Besserwischer habe, wische ich sogar ausgesprochen gerne.
Dann habe ich mich ausführlich damit beschäftigt, schon mal alles einzurichten, damit ich mit meinem geplanten Fotobuch über den Bau des Hauses beginnen kann.
Im ersten Schritt musste ich rausfinden, mit welcher Software/welchem Anbieter ich arbeiten möchte.
Früher (also vor über 10 Jahren) habe ich mal ein Fotobuch über das Borkumhaus gemacht, dafür habe ich damals die Lidl-Software benutzt und war damit sehr zufrieden. Nur wurde dieses Programm dann komplett eingestellt, alle gespeicherten Vorlagen sind nicht mehr nutzbar und das hat mich sehr! geärgert.
Deshalb wollte ich diesmal einen verlässlicheren Anbieter und vorzugsweise einen, bei dem ich das Buch nicht nur auf dem PC, sondern genauso gut auch auf dem iPad bearbeiten kann, denn seitdem Apple alle Fotos im heic-Format speichert, ist es schwieriger geworden, die Fotos außerhalb von Apple ohne Konvertierung zu öffnen.
Weil ich mich die letzten 10 Jahre darüber geärgert habe, dass die blöde Lidl-Software mich so hat hängen lassen, habe ich mich aus lauter Bockigkeit überhaupt nicht mehr mit dem Thema Fotobuch beschäftigt, ich hatte heute also etwas nachzuholen.
Im Ergebnis habe ich mich jetzt für einen Anbieter entschieden, der neben der Software für die Erstellung von Fotobüchern auch eine eigene Cloud anbietet. Da kann ich zunächst mal alle Fotos hochladen, die ich überhaupt bisher von dem Grundstück und dem Haus gemacht habe, um dann in Ruhe auszusuchen, welche in das Buch übernommen werden. Das angefangene Buchprojekt kann ich ebenfalls in dieser Cloud speichern und so kann ich es problemlos sowohl auf dem PC als auch auf dem iPad bearbeiten. Wenn alles fertig ist, kann ich das Buch lokal speichern und den Inhalt der Cloud wieder löschen. Erscheint mir ein brauchbarer Plan.
Als erstes habe ich heute 2.031 Fotos in die Cloud hochgeladen und das Grundkonzept für ein Buchprojekt angelegt.
Das ist jetzt immerhin schon mal ein Anfang
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Mittags hatten wir einen Termin in Velbert gemacht, weil es dort einige Themen mit den Mietern der Immobilie zu besprechen gab.
Insgesamt ein erfolgreicher Termin, aber eben auch viel Fahrtzeit.
Am Abend wollte ich in Bielefeld zum Kleiderkreisel gehen. Da Rheda auf dem Weg Velbert-Bielefeld genau auf der Strecke liegt, haben wir dort einen Zwischenstopp eingelegt und geschaut, was in den letzten zwei Tagen auf der Baustelle passiert ist.
Dieser Zwischenstopp hat sich gelohnt, denn die Putzer waren aktiv zugange, hatten aber an einer Stelle schon Putz aufgebracht, wo absprachegemäß vorher erst Lampen montiert werden sollten, das hatten sie leider vergessen zu beachten. Da der Putz aber noch feucht war, konnten sie ihn sofort problemlos wieder abkratzen.
Ansonsten ist es erstaunlich, wie viel fertiger so eine Baustelle aussieht, wenn die Wände geputzt sind, auch wenn es brauner Lehm ist.
Dann Weiterfahrt nach Bielefeld, Kleiderkreisel, Quatschen mit der Schwester und gegen 23h Rückfahrt nach Greven.
Auf Borkum hatten wir Besuch vom Chef, die Kamera hat sehr schöne Bilder geliefert
damhirsch2 (mp4, 300 KB)
damhirsch1 (mp4, 378 KB)
damhirsch (mp4, 340 KB)
Für morgen stehen keine Termine im Kalender, sogar der Flohmarkt fällt aus wegen Heimspiel
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