Mit Temperaturen zwischen 25°-28° angenehm warm, aber nicht unerträglich heiß, dazu ein beständiger leichter Wind, mit dem Wetter heute war ich sehr zufrieden.
Deshalb entwickelten wir auch wieder Draußenaktivitäten, heute haben wir die Hauseingangsseite neu gestaltet.
Das Waldsofa, das jetzt zwei Jahre mitten im Vorgarten ziemlich prominent zur Straße hin stand, muss da weg, weil der Vorgarten mit Erde aufgefüllt wird, um ihn auf ein einigermaßen einheitliches Niveau zu bringen.
Wann genau das passieren wird, ist noch unklar, heute haben wir aber schon mal einen neuen Platz für das Waldsofa gefunden und ich bin damit jetzt sehr zufrieden
Da ist den gesamten Nachmittag schöne Sonne und man kann dort perfekt chillen und Leutekucken

Man sieht noch genauso viele Leute wie vorher, denn eine der Hauptzubringerstraßen zum Strand geht genau vor dem Haus vorbei, aber man sitzt selber nicht mehr so auf dem Präsentierteller.
Es gefällt uns allen gut, der Hund wechselte regelmäßig zwischen "mit auf dem Sofa liegen" und "doch lieber im Schatten im kühlen Gras", es ist dort alles möglich und wir sind alle sehr zufrieden mit dieser neuen Position.
Der Transport des Waldsofas ist immer etwas aufwändig, weil es nur unwesentlich weniger wiegt als ein ausgewachsenes Klavier, aber wir haben es hinbekommen. K hat es halb auseinandergebaut, so dass wir nur zweimal ein halbes Klavier tragen mussten, bei der Gelegenheit hat er auch gleich den Drehfuss geölt und sich über den Hersteller geärgert, weil der "extrem witterungsfeste" Fuß auch mit extra Rostschutzfarbenanstrich schon gewaltig beginnt zu rosten.
Am späten Nachmittag machten wir dann noch einen Spaziergang zum Hundestrand, der Hund entwickelt sich immer mehr zu einem Wasserhund

nächste Woche werde ich mal ausprobieren, wie sie reagiert, wenn ich richtig tief ins Wasser gehe, wo sie zwangsweise schwimmen muss, wenn sie dabei sein will.
Die Wassertemperaturen haben sich nämlich erstaunlich schnell nach oben bewegt - oder ich habe mich erstaunlich schnell dran gewöhnt, weiß nicht, was richtig ist, auf alle Fälle fühlt es sich schon längst nicht mehr so kalt an wie vor vier Tagen, so dass ich mir inzwischen sehr gut vorstellen kann, in den nächsten Tagen mal richtig mit Badeanzug ins Meer zu gehen
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Grundsätzlich finde ich die Idee gut, dass man über Warnmeldungen auf dem Handy vor Gefahren gewarnt wird und deshalb hatte ich Nina und Warnwetter erlaubt, Mitteilungen mit Tönen zu schicken.
Es gibt nur sehr wenige Apps, denen ich gestatte, mir Mitteilungen mit Tönen zu schicken, weil ich natürlich reflexartig auf mein Handy schaue, wenn es dingelt und selbstverständlich will ich nicht jedesmal aufgescheucht werden, wenn komplett unwichtige Dinge passieren, deshalb dingelt mein Handy nur bei wirklich wichtigen Dingen.
Alle Banking-Apps dürfen Töne senden, denn wenn mir eine Bank etwas mit Push-Nachricht mitteilen möchte, nehme ich das ernst. Auf Banken, die mir per Push-Nachrichten (mit Gedingel) Werbung schickten, reagierte ich mit einer ausführlichen Beschwerdemail, als es danach noch mal vorkam (bisher nur einmal), wurde das Konto gekündigt.
Messengerdienste dürfen auch Töne senden, außer Whatsapp, das ist rigoros stumm geschaltet.
Ich habe viele verschiedene Messengerdienste als App auf meinem Handy, damit mich jeder auf dem Kanal seiner Wahl erreichen kann, diejenigen, die mich regelmäßig erreichen wollen, wissen aber, dass es besser ist, nicht Whatsapp zu verwenden, weil ich diese Nachrichten nur wahrnehme, wenn ich aktiv nachschaue, ob dort jemand etwas geschrieben hat.
Weshalb Whatsapp immer noch der beliebteste Messengerdienst ist, habe ich bis heute nicht verstanden, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass eben fast jeder Whatsapp installiert hat und man über diesen Kanal auch Menschen erreichen kann, mit denen man bisher noch nicht geschrieben hat.
Für meine Kommunikation mit Handwerkern und Architekten finde ich es interessanterweise sogar ganz praktisch, denn hier verspüre ich keine Notwendigkeit, die auf einen "privaten" Dienst umzustellen.
Allen anderen Apps, die mir Push-Nachrichten schicken dürfen, habe ich das Töne machen ausdrücklich verboten, ab sofort also auch den WarnApps, weil ich wirklich ganz von alleine weiß, dass es heiß ist, dafür brauche ich keine extra Warnung von Nina.
Ich kann ja noch verstehen, dass vor Unwetter gewarnt wird, das kann einen plötzlich treffen bzw. es kann an verschiedenen, dicht nebeneinander liegenden Orten unterschiedlich intensiv ausfallen.
Vor der eigenen Haustür meint man noch, dass es nicht so schlimm ist und wenn man dann drei Kilometer weit gefahren ist, wird man von plötzlich umfallenden Bäumen erschlagen, von einer Windhose aufgesogen und hochgewirbelt oder von einer Orkanböe von der Straße geweht. Von Glatteis kann man auch überrascht werden, in all diesen Fällen halte ich Warnungen für sinnvoll.
Aber wie bitteschön soll man von Hitze überrascht werden? Hitze ist überall, wenn es vor der eigenen Haustür nicht warm ist, ist es drei Kilometer weiter auch nicht warm, es gibt keine lokal begrenzte, plötzlich über einen hereinbrechende Hitze. Außer in der Sauna.
Eine Warnung vor großer Hitze hat also ungefähr die gleiche Wichtigkeit wie die mütterliche Ermahnung, dass man unbedingt vorsichtig fahren solle auf dem Heimweg.
Und wenn sich die WarnApps benehmen wie mütterliche Ermahnungsgeneratoren, nun, dann behandele ich sie eben auch genauso und lasse sie ungehört verhallen.
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Sonst ist hier aber auch nicht viel passiert, hier passiert ja selten viel, weil ich das Leben am schönsten finde, wenn nichts passiert, weshalb ich ungern vorsätzlich Aktivitäten produziere.
Allerdings hat K Aktivitäten entwickelt, nämlich das Grünzeug in dem Teil des Gartens gemäht, wo noch Grünzeug wächst und wo grade keine Baustelle ist.
Jetzt kann man die Tretminen, die der Hund hinterlässt, wieder besser finden, ohne reintreten zu müssen.
Außerdem hat er den Baustellenbereich, der sich wie Unkraut ausgebreitet hatte, eingehegt und die überall rumliegenden alten Pflastersteine eingesammelt und an einer Stelle ordentlich zusammengestapelt.
Als die Galabauer die erste Fuhre Steine verpflastert hatten, sind sie ohne irgendetwas aufzuräumen zu einer anderen Baustelle weitergezogen und haben hier einfach alles stehen und liegengelassen.
Hier tauchen sie erst wieder auf (hoffentlich), wenn die zweite Lieferung Steine angekommen ist, mit der sie dann alles fertigstellen können und ich gehe davon aus, dass sie dann auch aufräumen würden, aber solange wollte K nicht warten.
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Bei den Krautreportern habe ich eine Geschichte gefunden, die mir gut gefiel, weil sie so gut geschrieben ist. Ich finde es immer erwähnenswert, wenn ich Texte von Journalisten finde, bei denen das Lesen nur wegen des Schreibstils und der Sprache schon Spaß macht.
Ich sehe ein, dass Journalisten Journalisten sind und keine Schriftsteller, dass sie also einen Schwerpunkt auf den Inhalt legen und nicht auf die Sprache, trotzdem wundert es mich immer, warum jemand unbedingt Journalist werden wollte, wenn er doch ganz offensichtlich keine besondere Schreibbegabung hat. Da das allerdings auf sehr viele Journalisten zutrifft, also das Fehlen einer erkennbaren Schreibbegabung, scheint es für Journalisten selber wohl kein Problem zu sein.
Wie auch immer, ich freue mich immer sehr, wenn ich von Journalisten geschriebene Texte lese, die mir einfach nur Spaß machen zu lesen und den Inhalt fast zur Nebensache machen, weil das genau die Texte sind, die ich am liebsten lese.
Für den bei den Krautreportern erschienen Beitrag von Marcus Ertle mit der schönen Überschrift "Erst entdeckte ich eine fremde Kartoffel in meinem Beet, dann den Spießer in mir" habe ich einen Freigabelink erstellt, so dass er damit für jeden frei lesbar ist
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Weil es hier nachts immer noch ganz angenehm abkühlt, wird der Schlaf nicht durch zu warm gestört, im Ergebnis schliefen wir beide bis nach 9h und es war dann sogar nach 12h bis ich geduscht und bekleidet in der Küche stand, um meinen Frühstücksdrink (
Dann sortierte ich die Wäsche, sammelte sie in zwei Waschkörben für einmal 60° und einmal 40°, schmiss die erste Maschine Wäsche an und sank nach so viel Arbeit erstmal ermattet aufs Sofa.
Als die erste Maschine durchgelaufen war ging ich dann doch vor die Tür, Wäsche aufhängen, und wusste sofort, weshalb ich ansonsten nicht nach draußen gehen wollte.
Gegen 18h fühlte es sich langsam etwas erträglicher an, K fuhr zum Onkel, um dort Brennholz zu sägen (logisch, heiß gesägtes Brennholz ist besonders wertvoll), ich fuhr einkaufen und anschließend auch zum Onkel.
Als wir nach Hause kamen war für die Autos schon Sperrstunde (ab 21h ist Autofahrverbot hier auf der Insel), wir machten uns zwei Portionen Hühnersuppe in der Mikrowelle warm (Rest aus Greven mitgebracht, hilft ja nicht, muss weg), ich nahm die Wäsche ab und irgendwie fühlt sich der Tag heute an, als wäre ich einen Marathon gelaufen.
Und morgen soll es noch wärmer werden, na herzlichen Glückwunsch
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Was liegt also näher, als kurzerhand wieder den aktuellen Kühlschrankinhalt in eine Kühltasche zu verpacken und den Haushalt in die deutlich erträglichere Gegend zu verlegen.
Wir sind also wieder auf Borkum und wenn das Wetter jetzt so bleibt, dann gehe ich hier erst im Herbst wieder weg.
K sagt, der Flieger muss spätestens nächsten Freitag zurück aufs Festland, da hat der Flieger nämlch einen Termin in der Werft, sowas wie TÜV steht an (heißt bei Flugzeugen Jahresnachprüfung). Ich habe ihm gesagt, er könne dann ja den Flieger zurückbringen und anschließend mit dem Auto wieder hierhin kommen, dafür ,muss ich nicht mit hin und her und überhaupt verweigere ich Festlandsaufenthalte bei 35°C.
Hier auf Borkum ist sehr angenehmes Strandwetter. Das Wasser ist noch ziemlich kalt, logisch, wir haben ja erst Mitte Juni, das braucht noch ein wenig, bis es sich auf vernünftige Temperaturen erwärmt hat. Ich finde das Wasser so mit Temperaturen ab 19° völlig okay, sehr viel wärmer muss es dann nicht mehr werden, denn dann taugt es nicht mehr als Abkühlung.
Der Hund war schon ausgiebig im Wasser, wir nur bis zu den Knien, der Hund hat aber auch mehr Fell an den Beinen als wir, ich fand es noch durchaus fußkalt.
Die Galabauer haben natürlich nicht weitergebaut nachdem wir wegwaren, ich befürchtete es fast, wir haben aber heute einen provisorischen Zaun gebaut, der Garten ist also wieder hundesicher und damit bin ich jetzt auch erst mal komplett zufrieden.
Ich hoffe nur, dass sich die Handwerker in Rheda nicht genauso benehmen wie die Handwerker hier auf Borkum, dass sie also sofort alles fallen lassen, wenn man nicht persönlich daneben steht und sie anfeuert, aber in Rheda haben wir ja noch den Architekten, der sich darum kümmern kann und deshalb gehe ich davon aus, dass es dort auch ohne unsere Anwesenheit weitergeht.
Im Moment ist aber auch nicht sehr viel los, der Fliesenleger legt Fliesen und freut sich, wenn er dabei nicht gestört wird und im Keller laufen die Trocknungsgeräte, da kannst sonst auch niemand was machen., für uns im Grunde eine perfekte Zeit zum Nichtdasein
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Das Schwierigste bei Excel-Tabellen sind ja nicht die Formeln oder die Frage, wie man externe Daten am bequemsten in eine selbstgebaute Excel-Tabelle übernehmen kann, denn wenn man da einmal einen PackAn hat, läuft das meist zügig von alleine weiter, nein, das Schwierigste ist meiner Meinung nach immer das Festlegen von Struktur und Aufbau, wenn man eine neue Tabelle programmiert.
Damit habe ich heute eine Menge Zeit verbracht, jetzt finde ich meine neue Tabelle dafür aber auch sehr schön und mache sie jede halbe Stunde wieder mal neu auf, um sie ein bisschen zu bewundern. Ich LIEBE schöne Excel-Tabellen.
Diese habe ich jetzt erstellt, um endlich mal selber etwas systematischer in die Analyse von ETFs einzusteigen, denn ich kam auf die gute Idee, mein vorhandenes Depot so umzustrukturieren, dass ich künftig jeden Monat irgendwelche Ausschüttungen bekomme, die ich dann als Rentenaufstockung nutzen kann.
Grundsätzlich geht das mit ETFs am einfachsten, denn es gibt viele ETFs, die quartalsmäßig ausschütten und wenn man die dann so kombiniert, dass ein Teil in 1-4-7-10 ausschüttet, ein anderer in 2-5-8-11 und ein dritter in 3-6-9-12, dann hat man jeden Monat einigermaßen planbare Einkünfte.
Meine freie Liquidität habe ich schon immer in Aktien gesteckt, deshalb habe ich natürlich auch eine Menge Einzelaktien, weil ich das so gelernt habe und weil man so am allerbesten Einzelchancen nutzen kann.
Leider steckt in jeder Chance ein Risiko mit dem gleichem Volumen und ich habe mit einigen Aktien sicherlich spektakuläre Kursgewinne erzielt, ich habe aber auch oft genug daneben gegriffen und ebenso spektakuläre Verluste eingefahren.
Deutsche Aktien schütten traditionell meist nur einmal jährlich im Frühjahr aus. Deshalb empfinde ich den Mai natürlich immer als einen besonders angenehmen Monat, weil ich in diesem Monat fast jeden zweiten Tag irgendwelche zusätzlichen Plusbeträge auf meinem Konto entdecke. Dafür gibt es andere Monate, da kommt fast gar kein Extrageld an und genau das wollte ich jetzt endlich mal etwas gleichmäßiger ausbalancieren.
Insgesamt habe ich für mich persönlich beschlossen, künftig die Finger vom "stockpicking" zu lassen (so nennt man das Kaufen von Einzelaktien) und nur noch ETFs zu kaufen. Außerdem möchte ich mich auf Dauer von allen aktiv gemanagten Fonds trennen, auf lange Sicht ist keiner dabei, der den Markt bzw. seinen Benchmark-Index wirklich schlägt.
ETFs, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit rund 30 Jahren, wirklich flächendeckend auch für Kleinanleger attraktiv wurden sie aber erst in den letzten 10-15 Jahren.
Als ich nach CWs Tod (das ist jetzt auch schon 12 Jahre her, irre!) begann, sein Firmenimperium und die Immobilienbeteiligungen zu verkaufen, kam nach und nach eine Menge Liquidität rein, die angelegt werden musste. Außerdem zahlten zeitgleich nicht nur CWs Lebensversicherungen wegen Tod, sondern auch meine eigenen wegen Zeitablauf, ich hatte also erhöhten Anlagebedarf und entschied mich damals für über 30 verschiedene Fonds und ETFs, die ich im Rahmen von maximal ausgereizten Sparplänen (jeweils 2000 €/Monat) gebühren- und ausgabeaufschlagsfrei kaufen konnte.
Inzwischen habe ich natürlich eine Menge Titel aus dem Depot verkauft, weil der Neubau ja bezahlt werden muss, insgesamt aber wohl zu viel, denn es ist noch Liquidität da, die ich wohl nicht verbauen werde, weshalb ich angefangen habe, mein vorhandenes Depot in einer Excel-Tabelle zu erfassen, die mir Auskunft darüber gibt, welche Ausschüttungen in welchem Monat geflossen sind, wie sich der aktuelle Kurswert zu den ursprünglichen Anschaffungskosten verhält und wie hoch die Ausschüttungsrendite bezogen auf den Einstandskurs ist, aber auch bezogen auf den aktuellen Kurswert.
Schließlich habe ich mich entschieden, einen Schwerpunkt auf Dividenden-ETFs zu legen, weil ich erstens noch genug anders investiertes Kapital im Depot habe und weil ich zweitens das Depot nicht mehr zum Vermögensaufbau führe, sondern wirklich gezielt als Einkommenslieferant.
Deshalb habe ich mir heute 10 verschiedene Dividenden ETFs rausgesucht und sie miteinander verglichen. Sie sollten vorzugsweise zu verschiedenen Zeiten ausschütten, mindestens 3% Rendite liefern und es sollte keine unbemerkte Klumpenbildung entstehen, d.h. ich habe kontrolliert, in welche Firmen die ETFs investieren und dann dafür gesorgt, dass ich eine gute Streuung erreiche.
Übriggeblieben sind fünf Dividenden-ETFs (zwei iShares, Vanguard, SPDR und VanEck), zwei andere, die ich derzeit besitze, werde ich genauso wie die restlichen aktiv gemanagten Fonds verkaufen und gegen die aus der Liste tauschen - und dann habe ich tatsächlich einen einigermaßen gleichmäßig verteilten Dividendeneingang über das gesamte Jahr.
Ich finde, ich hatte einen sehr produktiven Tag heute
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Heute ist Sonntag und deshalb hatte ich einen massiven inneren Widerstand, mich an den PC zu setzen und Dinge zu erledigen, denn heute ist schließlich Sonntag.
Dabei ist es ja nun wirklich wurscht. Wenn man keine fremdbestimmte Arbeitsverpflichtung mehr hat, ist jeder Tag Sonntag, oder jeder Tag Montag, oder irgendwas, weil man es sich einfach komplett selber aussuchen kann, wann man was macht und wann nicht.
Das einzige, was an kalendarischen Sonntagen blöd ist, ist, dass da die Läden geschlossen sind und man viel weniger machen kann als an anderen Tagen. Einkaufen zB fällt im Wesentlichen aus.
Eigentlich sind Sonntage in einem Rentnerleben die blödesten Tage, weil man an Sonntagen deutlich eingeschränkter ist als an anderen Tagen. Aber nun ja, irgendwas ist ja immer.
Dafür finden an Sonntagen eigentlich immer irgendwo irgendwelche Flohmärkte statt, Einkaufen geht also doch, heute war sogar hier vor Ort in Greven Flohmarkt.
Die Sonntagsflohmärkte sind allerdings längst nicht so schön wie die Samstagsflohmärkte, denn Sonntags gibt es überwiegend (ausländische) Händler, die die Märkte mit Billigwaren fluten, Menschen, die ihren eigenen, alten Kram anbieten gibt es kaum.
Deshalb habe ich heute auch nur an einem Stand etwas gefunden, aber immerhin: vier Sektgläser mit Stiel und ohne Fuß, jetzt habe ich zehn und langsam lohnt es sich, damit eine richtig schicke Strandfete zu feiern.
Sonst habe ich nur noch einen Hundeknochenanhänger aus Edelstahl gekauft, auf den ich vorne Bixas Namen und auf der Rückseite unsere Telefonnummern habe eingravieren lassen, hängt schon an ihrem Geschirr und wenn sie das nächste Mal auf dem Festland abhaut, wissen die Hunde
Letzten Donnerstag, auf der Geburtstagsparty der Mutter, ist der Hund nämlich ein bisschen abgehauen, weil sich grade niemand dafür zuständig fühlte, auf sie aufzupassen.
Als wir merkten, dass sie nicht mehr da ist, war sie schon recht lange nicht mehr da und in der Zwischenzeit von einer Frau eingefangen worden, die grade dabei war, den herrenlosen Hund ins Tierheim bringen zu lassen.
Am Ende ist aber alles gut gegangen, wir haben den Hund gefunden, bevor er abtransportiert worden wäre, doch für künftige Situationen trägt sie jetzt ein Schild mit ihrem Namen und unseren Telefonnummern am Geschirr.
Auf Borkum ist das alles nicht so dramatisch, da kennt inzwischen jeder diesen Hund, Dalmatiner sind zum Glück selten und gut zu erkennen, wenn sie dort abhaut, weiß jeder, wo sie hingehört und dann wird sie direkt nach Hause gebracht.
Insgesamt war der heutige Flohmarkt also längst nicht so ergiebig wie der gestrige, dafür war ich sehr begeistert davon, dass dort ein Schmuckverkäufer stand, der nicht nur solche Hundeknochenanhänger verkaufte, sondern auch gleich die Gravur darauf kostenlos mit erledigte
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Das war eine wunderbare Entscheidung, denn ich habe ganz phantastische Dinge gefunden und bin hochbeglückt mit zwei vollen Taschen wieder nach Hause gefahren.
Außer den bekannten Händlern, die ihren Warenbestand aus Spenden oder Haushaltsauflösungen rekrutieren, waren heute auch zwei Stände dabei, wo Leute ihren eigenen Kram anboten, den sie zu Hause aussortiert hatten.
Das sind immer meine Lieblingsstände, denn hier verlangen die Leute meist extrem wenig für ihr Zeug, weil sie ja nicht zum Geldverdienen da sind, sondern einfach nur, um ihre eigenen Dinge, die sie nicht mehr haben wollen, mit einem guten Gefühl an andere weiterzugeben.
Ich habe ja nie Lust, mich selber als Verkäufer auf einen Flohmarkt zu stellen, obwohl ich unbestritten genug Kram zum Weitergeben habe, aber meine Anziehsachen bringe ich zum Kleiderkreisel und alle anderen Dinge zu der Borkumfrau auf dem Flohmarkt, die mit ihren Verkaufserlösen irgendein Kinderheim in Afrika unterstützt.
Insofern habe ich auch ein gutes Gefühl beim Aussortieren, weil ich weiß, dass meine Dinge sinnvoll weiterverwendet werden und benutze meine Flohmarktzeit lieber zum Ein- statt zum Verkaufen.
Gekauft habe ich heute mal wieder eine Menge Kochbücher, unter anderem zwei Bücher von Lutz Geißler, über die ich mich sehr gefreut habe, denn die sind auch gebraucht nur schwer zu bekommen bzw. immer noch ziemlich teuer. Heute habe ich aber die beiden Basicbücher: Brotbacken in Perfektion mit Hefe und Brotbacken in Perfektion mit Sauerteig für zusammen nur 1 € kaufen können und so was macht mich dann schon sehr zufrieden.
Außerdem fand ich eine selbstgebaute kleine Steh- bzw. Sitzlampe (man kann die Lampe wirklich richtig hinsetzen), die mir sehr gut gefällt, den Deckel einer kleinen Butterdose mit der Aufschrift "Butter bei die Fische" (das Unterteil fehlt, aber ich werde etwas Passendes als Ersatz finden), zwei schöne Blusen und zwei T-Shirts und 12 Messerbänkchen aus blauen Glasfischen (genau solche verkauft hier jemand auf ebay, ich habe allerdings heute zwei Kartons für 3 € gekauft).
Außerdem habe ich noch an einem Stand mit Neuware drei Metallbürsten als Aufsätze für einen Akkuschrauber gekauft, ich hoffe, dass ich damit meine alten Holzkisten, die ich alle noch restaurieren will, vor allem in den Ecken gut sauber bekomme.
Insgesamt also ein sehr erfolgreicher Flohmarkt, ich bin rundum zufrieden und sehr beschwingt wieder nach Hause gefahren.
In Greven haben wir dann noch eingekauft, wir brauchten Bier, weil K einen festsitzenden Husten hat.
Ich hatte am Vormittag J gefragt, welche Mittel sinnvoll als Schleimlöser funktionieren und seine Antwort war: "Keines".
Für einen Apotheker eine erstaunlich ehrliche Antwort, obwohl ich fast so eine Antwort befürchtet hatte. Wenn es ein wirksames Medikament gegen verschleimte Bronchien gäbe, wäre das sicherlich schon durch die Presse gegangen bzw. sicher nicht an mir vorbei.
J sagte, dass Flüssigkeitszufuhr das Beste wäre, alternativ könne man sich einen (hochwertigen) Vernebler kaufen und mit Kochsalzlösung inhalieren, das würde auch funktionieren.
K reagierte sofort auf "Flüssigkeitszufuhr" und sagte, dann sollten wir jetzt mal Bier kaufen gehen.
J hielt das auch für eine gute Idee und sagte: "Schon 10l Bier decken den täglichen Vitamin C Bedarf."
Das ist doch mal angewandte Pharmazie.
Als wir wieder zu Hause waren und ich meine Schätze und Einkäufe ausreichend befreut und dann weggeräumt hatte, setzte ich mich an den PC, um ein wenig Buchhaltung und allgemeine Verwaltung zu machen - und merkte dann, dass mir immer wieder die Augen zufielen.
Also ging ich ins Bett und schlief erstmal zwei Stunden.
Als ich wieder wach war, brach K mit dem Hund zu einem längeren Spaziergang auf. Ich räumte derweil das Haus auf, freute mich noch mal über meine Flohmarktschätze und begann, in den sonstigen Kochbüchern zu schmökern.
Zum Abendessen gab es Hähnchenspieße mit Pfannengemüse. Ich finde Kochbücher toll, aber vor allem zum Angucken, nicht unbedingt zum Nachkochen
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Denn den aufwändigen Teil der Dachschrägenverkleidung kann er erst erledigen, wenn der Fliesenleger im Erdgeschoss mit den Fliesen fertig ist, weil, so lange das nicht erledigt ist, kein anderer Handwerker ins Haus kommt, der Fliesenleger will sein Arbeitsfeld maximal staubfrei und sauber halten.
Aber irgendwie wird das schon funktionieren, wir hoffen ja stets das Beste.
Anschließend fuhren wir nach Gütersloh zum Bodenleger, wo wir erneut einen Boden aussuchten. Der, den wir vor zwei Monaten mal ausgesucht haben, genau der ist grade nicht lieferbar und weil wir keine extra Verzögerung mehr haben wollen, haben wir kurzerhand einen anderen Boden ausgesucht. Am Montag erfahren wir dann, ob der lieferbar ist und die Parkettarbeiten im vorgesehenen Zeitfenster erledigt werden können.
Es bleibt spannend.
Danach fuhren wir zurück nach Greven, wo wir eine dreiviertel Stunde Pause machen konnten, dann brachen wir wieder auf und machten uns auf den Weg zu der Hundeschule kurz vor Osnabrück.
Wir müssen ja noch die praktische Prüfung für den Hundeführerschein absolvieren und ich holte mir heute meine Papiere ab.
Damit ist für mich der Bürokratieanforderung Genüge getan, ich muss eine Kopie der Prüfbescheinigung jetzt nur noch auf Borkum beim Ordnungsamt abgeben und ab dann bin ich berechtigter Hundehalter.
Auf dem Rückweg erledigten wir noch ein paar Einkäufe und als wir gegen 21h endlich wieder zu Hause waren holten wir uns nur jeder noch eine Portion Pommes (beim Pizzabäcker, dort sind sie deutlich besser als in der Pommesbude), das reichte uns beiden vollständig als Abendessen
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Es kamen Partner dazu (auch Enkel werden älter), andere waren ersetzt worden.
Drei der Enkel hatten keine Zeit bzw. waren zu weit weg, um mal eben zum Geburtstag feiern vorbei kommen zu können.
Gefeiert wurde auch nicht mehr in der Wohnung der Mutter, sondern in der Wohnung der Schwester, was die Schwester verständlicherweise sehr in Stress versetzte, es gab aber wenig sinnvolle Alternativen.
Wir wohnen aktuell noch zu weit weg, das Haus in Rheda wäre optimal, ist aber noch nicht fertig und so musste man aus den gegebenen Möglichkeiten das Beste machen.
Ich hatte die Aufgabe bekommen, eine Schwarzwälderkirschtorte zu backen, weil das der traditionelle Geburtstagskuchen zumindest in meiner Familienlinie war und ist. Meine Schwester mag ihn nicht so, d.h. dort gab es den nie, aber ich kenne nur diesen Kuchen als Geburtstagskuchen, denn den hat schon meine Großmutter immer gebacken.
Meine Kinder lieben ihn und ich bin immerhin bereit ein Stück davon zu essen, was bei meiner sonstigen Kuchenabneigung schon etwas bedeutet.
Meine Schwester bat mich allerdings, möglichst keinen Alkohol in den Kuchen zu tun, was bei mir auf einen starken innerlichen Widerstand stieß. Kein Rum im Kuchen macht den Kuchen ungefähr so genießbar, wie Kartoffeln ohne Salz. Es bleibt essbar, aber mir fehlt die Freude am Essen und warum soll ich Kuchen essen, der für mich nur fad schmeckt?
Dann fiel mir aber ein, dass wir ja mittlerweile mindestens zwei Hardcore-Veganer in der Familie haben und für die muss das Essen ja sowieso immer besonders zubereitet werden. Reines Weglassen, wie bei Vegetarieren, funktioniert da nicht, denn auch Kuchen ohne Fleisch ist nicht zulässig, wenn da Eier verbacken wurden. Für Veganer muss man also eh immer mit Ersatzprodukten arbeiten, weshalb ich üblicherweise das Kochen für Veganer schlicht ablehne, mir ist das definitiv zu albern.
Aber wenn ich doch sowieso eine Schwarzwälderkirschtorte ohne Alkohol backen soll, dann kann ich auch gleich eine vegane Torte backen, dann kommt es da auch nicht mehr drauf an, ich muss sie schließlich nicht essen und ich bekomme bestimmt Extra-Karma-Punkte, wenn ich mich derart brav und folgsam den Vegan-Geboten beuge.
Also versuchte ich im ersten Schritt, einen fertigen, veganen Biskuit-Tortenboden zu kaufen, weil, ich muss das Zeug ja nicht essen, da kann ich auch bedenkenlos Fertigprodukte verwenden.
Ergebnis: Habe ich nirgendwo gefunden. Ich war in diversen Läden, keiner hatte vegane Biskuitböden.
Überhaupt scheint mir der Vegan-Hype sehr abgeflaut zu sein, es gibt sozusagen keine Sonderregale mit nur Vegan-Kram mehr, sondern vegane Produkte sind zwischen nicht veganen ohne besondere Hinweise einfach einsortiert.
In den Sonderregalen stehen jetzt Protein-Produkte, ist offensichtlich aktuell deutlich angesagter.
Also musste ich auch den Tortenboden selber backen und weil ich keine Lust hatte, mich ausführlich mit veganen Backalternativen zu beschäftigen, kaufte ich kurzerhand Ei-Ersatzpulver im Großmarkt.
Großmärkte haben traditionell keine Kleingebinde, also kaufte ich das kleinste verfügbare und das war ein Kilopaket Ei-Ersatzpulver, was in der Menge 143 Eiern entspricht. Wenn vegan, dann auch all in.
Außerdem kaufte ich zwei Becher vegane Schlagsahne und eine Tube vegane Zuckerschrift.
Gestern Abend habe ich dann zwei Biskuitböden gebacken: Einen vegan und einen klassisch.
Außerdem kochte ich zwei Portionen Kirschfüllung, das konnte dann alles über Nacht abkühlen.
Heute Morgen schlug ich noch die Sahne und bastelte dann die Torten zusammen. Rein optisch sahen sie sich sehr ähnlich
Auf die klassische Torte (natürlich MIT Alkohol) schrieb ich noch "90" mit der veganen Zuckerschrift und war sehr versucht, auf die vegane Torte einen Totenkopf zu malen, ließ es dann aber bleiben, man muss es ja nicht übertreiben, mit dem persönlichen Widerstand.
Dann verpackte ich beide Torten transportsicher und wir fuhren nach Bielefeld, wo wir auf die Minute pünktlich zur eingeladenen Kaffeezeit eintrafen.
Der Rest war dann Geburtstagsfeier mit Verwandtschaft wie es eben so ist.
Ich bin nicht familienkompatibel, aber das ist auch nichts Neues.
Die Mutter versicherte mir ausführlich, dass ich ja nun wirklich erstaunlich grau geworden bin, fast so wie sie selber, aber ihre Haare wären immerhin schön weiß, meine nur grau, dafür aber sehr grau.
Ich fragte sie, ob sie nicht auch noch feststellen wolle, dass ich wirklich dick geworden bin, das täte sie ja sonst auch, sie merkte, dass sie wohl einen Schritt zu weit gegangen war, aber da war es schon zu spät und passiert.
In der Bruderfamilie lebt seit Anfang des Jahres auch ein Hund, die Schwester und ihr Freund haben jeder auch einen Hund, mit Bixa wären es also vier Hunde gewesen, die bei dieser Geburtstagsfeier zwischen den Menschen rumgewuselt wären, ich war auf eine Menge Hundetheater gespannt.
Bixa ist grundsätzlich niemals aggressiv, sondern immer zu allen Lebewesen nur freundlich, aber gleichzeitig auch sehr neugierig, schmusebedürftig und intensiv an anderen Hunden interessiert und fordert sie beständig zum Spielen auf.
Der kleine Hund der Schwester hat leider vor allen möglichen Dingen Angst und am meisten vor anderen Hunden, weshalb er bellt und kläfft wie blöde, wenn sich ein anderer Hund nähert. Wenn nur Bixa zu Besuch ist, kann man es noch einigermaßen organisieren, dass die zwei sich nicht zu nahe kommen, wenn noch ein vierter Hund und außerdem jede Menge Menschen dazukommen, wird es unbestritten schwierig.
Die Schwester hatte ihre Hunde deshalb vorsichtshalber alle in externe Betreuung gegeben, um die "vier Hunde mit Bixa-Problematik" zu entschärfen.
Der Hund des Bruders ist nun auch kein Draufgängerhund, aber dass sie gut mit Bixa spielen kann, haben wir schon auf Borkum gesehen.
Allerdings funktioniert das Spielen der Hunde nur draußen und ohne menschliche Intervention. Dann funktioniert es allerdings wirklich bestens.
Das Problem sind also nicht die Hunde, sondern die Menschen, die die typischen Helikopter-Hundehalter-Eigenschaften zeigen und so war es natürlich schwierig, als der Bruder samt Hund und Familie eintraf, die ihren Hund aber nicht einfach draußen auf der Wiese laufen lassen wollten und überhaupt ständig sehr besorgt waren, dass sich ihr armer kleiner Hund doch bitte auf keinen Fall zu sehr verausgabt.
J meinte, Bixa wäre ein Arschlochhund, weil sie andere Hunde immer ärgern müsse und nicht in Ruhe lassen könne, ich reagierte darauf massiv beleidigt, weil ich finde, Bixa ist kein Arschlochhund, sondern einfach nur extrem freundlich, aufgeschlossen und spielbegeistert und noch nicht alt genug, um den Unterschied zwischen draußen und drinnen sauber zu erkennen.
Wie auch immer, ich fand die Situation extrem unerfreulich und wollte dann so schnell wie möglich nach Hause, ich möchte meinen Hund weder dauernd verteidigen, noch rechtfertigen aber auch nicht einsperren oder anbinden müssen, nur weil der Rest der Welt eine andere Vorstellung davon hat, wie sich ein Hund benehmen sollte
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Die Pflasterarbeiten sind zwar noch nicht fertig, aber es wurde genau besprochen, was noch getan werden muss, ich bin sehr gespannt, ob die auch wirklich weiterarbeiten, wenn keiner mehr aufpasst, denn die Steine sind alle und endgültig fertiggestellt werden kann es natürlich erst, wenn die nächste Ladung Steine geliefert wurde. Aber sie könnten ja schon mal alles vorbereiten und ersatzweise provisorisch einfach die alten Steine wieder hinlegen, dann sind wenigstens die Untergrundarbeiten schon erledigt und die sonstigen Gartenarbeiten (Erde auffüllen) können vorangetrieben werden.
Bisher bin ich aber mehr als zufrieden mit dem, was bereits fertig ist. Es ist wirklich richtig gut geworden. Am besten gefällt mir der vergrößerte und endlich bequem nutzbare Austritt aus der Terrassentür im Wohnzimmer.
Der Rückflug verlief grundsätzlich relativ unspektakulär, es waren aber wieder gewaltige Gewitter unterwegs, so dass wir nach dem ersten Start gleich wieder umdrehten und erst mal noch anderthalb Stunden auf Borkum am Boden abwarteten, dass sich die Gewitterfront über Emden weiter nach Osten bewegte.
Auf Borkum selber war bestes Wetter, aber das hilft ja nicht, wenn es 10km weiter gewittert wie Hölle und man genau da lang muss.
Zwischenlandung in Leer, wir mussten Tanken und eigentlich wollte ich den Vater besuchen, weil wir aber nun schon so viel Verspätung hatten UND das nächste Gewitter im Anmarsch war und uns den Weiterflug nach Osnabrück versperrt hätte, habe ich den Vaterbesuch gestrichen, wir füllten nur schnell den Tank auf und waren wieder unterwegs.
Oben links der Anflug auf Leer, immer wieder schön so knapp vor der Landebahn über den See zu fliegen, rechts die VFR-Fänger im Saterland, als wir die heute passierten war die Sicht in dem Moment okay, links unten dann aber eine Gewitter-Regenfront kurz danach, der wir zum Glück aber gut ausweichen konnten. Unten rechts das Autobahnkreiuz Lotte-Osnabrück.
In Greven vor der Haustür standen drei Pakete.
Ich hatte auch ein DNA-Testkit bestellt und K hatte noch Sachen bestellt, und alle Pakete wurden entweder mit GLS oder Amazon oder UPS geliefert - und alle diese Alternativlieferanten wissen natürlich nichts von meiner festen Umleitung in die DHL-Packstation, deshalb stellen die ihre Pakete einfach draußen vor die Tür. Was für ein Glück, dass wir offensichtlich in einer ruhigen Gegend wohnen.
Sonst war nicht viel passiert, sprich sozusagen kaum Briefpost, auch mal ganz angenehm.
Am Abend buk ich noch einen Tortenboden, einen anderen hatte ich schon auf Borkum gebacken und heil nach Greven transportiert. Außerdem kochte ich noch die Kirschfüllung für die Schwarzwälderkirschtorte und wenn morgen alles abgekühlt ist, muss ich nur noch Sahne schlagen und alles zusammenbasteln und dann - das wird die größte Herausforderung -, irgendwie unfallfrei nach Bielefeld transportieren. Nun, wir werden sehen wie das klappt
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