anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Sonntag, 28. Juni 2026
Hitzefrei
Das wird heute nichts mit einem brauchbaren Blogtext, ich beantrage eine Auszeit wegen hitzefrei.

Dabei haben wir heute sogar richtig viel getan.
Wir haben die Bettwäsche gewechselt, drei Maschinen voll Wäsche durchlaufen lassen und alles getrocknet, Mittagessen gekocht, Fisch gebraten und anschließend verzweifelt versucht, den Fischgeruch wieder aus dem Haus zu kriegen, lüften ging nicht wegen viel zu heiß draußen.

Am Abend fuhren wir nach Rheda, K hatte eine Wohnungsübergabe, ich wartete derweil mit dem Hund auf der Hundewiese. Wir waren dort komplett alleine, kein anderer Hund zum Spielen, Bixa planschte dafür sehr zufrieden durch die Ems.

Auf dem Rückweg ein Abstecher auf der Baustelle, der Fliesenbelag im Erdgeschoss wächst.

Gesamtzusammenfassung des Tages: Gut dass er überstanden ist, es war eindeutig zu heiß
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Samstag, 27. Juni 2026
Vorausschauend eingekauft
Ich habe heute in drei Thermometer neue Batterien eingebaut, weil ich natürlich neugierig war, wie warm es hier im Haus tatsächlich in den einzelnen Räumen ist und wie sehr sich die Temperaturen unterscheiden.

Vor vielen Jahren habe ich von dem Klavierbauer mal ein hochwertiges, digitales Thermometer bekommen, was nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit anzeigt, die ich vor allem im Winter kontrolliere, um zu wissen, wann ich den (ebenfalls vom Klavierbauer empfohlenen) Luftbefeuchter anwerfen muss, damit der Flügel keinen Schaden nimmt. Dieses Thermo-Hygrometer stand natürlich immer auf dem Flügel.

Dann kam der Ukrainekrieg und die Gasknappheit und alle sollten sparen und insgesamt die Räume weniger hoch heizen, also erwarb ich noch mehr Thermometer, um auch in anderen Räumen die Temperatur messen zu können. Das, was früher noch ein exklusives Fietscher war, nämlich die zusätzliche digitale Anzeige der Luftfeuchtigkeit in %, haben heute sozusagen alle digitalen Thermometer, auch die für 1,50 €.

Zunächst mal wunderte ich mich über die deutlich unterschiedliche Luftfeuchtigkeit in den verschiedenen Räumen, irgendwann sammelte ich alle Thermometer ein, stellte sie nebeneinander auf meinen Schreibtisch und amüsierte mich dann sehr über die teilweise deutlichen Unterschiede nicht nur der Luftfeuchtigkeit, sondern auch der Temperaturen.
Schwankungen um 2°C und 10% Luftfeuchtigkeit in einem Radius von 20cm auf meinem Schreibtisch waren normal.

Welches Thermometer mir dabei die richtigste Temperatur anzeigt, kann ich nicht beurteilen, denn die Unterschiede sind nicht fix oder linear, sondern wechseln sich ab. Die Anzeigen ergeben sich also offensichtlich willkürlich, mal zeigt das Thermometer ganz rechts die höchste Temperatur, mal das ganz links, ein System konnte ich nicht erkennen. Und ob mein altes, teures Thermometer die richtige Temperatur anzeigt, wage ich auch zu bezweifeln, schließlich ist dieses Thermometer schon fast 18 Jahre alt.

Ich schaute mir die Unterschiede eine längere Zeitlang an, dann verlangte erst eines, dann zwei und schließlich immer mehr Thermometer nach frischen Batterien und irgendwann verlor ich das Interesse und ließ sie anzeigelos und inaktiv einfach da stehen, wo sie standen, was soll ich mit fünf Thermometern, von denen ich nicht weiß, welches richtig geht.

Heute wollte ich aber wenigstens mal die grobe Richtung wissen, in die sich die Temperaturen bewegten und setzte alle Thermometer wieder in Gang und verteilte sie dann im Haus.

Im Keller sind es rund 21°, da kann man es sehr gut aushalten.

Im Erdgeschoss sind es 24°-28°, da ist es also schon deutlich wärmer, im ersten Stock sind es im Schnitt noch mal zwei Grad mehr und als ich heute morgen aufwachte, wollte ich nur noch unter die kalte Dusche.
Zum Glück hindert mich aber selbst die Hitze nicht, tief, fest und ausführlich zu schlafen, nur wenn ich wach werde, habe ich schlechte Laune.

K dagegen sagte, er hätte sehr schlecht geschlafen, ich habe das nicht mitbekommen, meine persönliche Superkraft ist offensichtlich, dass ich in jeder Situation schlafen kann.

Ideen wie Flohmarkt oder gar eine Fahrt nach Rheda, um die Baustellenfortschritte zu begucken, verwarfen wir nach dem Aufwachsen sehr schnell wieder, es war schlicht zu heiß.
Ich wollte nur unbedingt einkaufen fahren, bei Netto gab es wieder 15% und 10% Coupons und sowohl Jever Fun als auch Veltins oder Brinkhoffs waren mit 11 bzw.12 Euro die Kiste im Angebot, kombiniert mit den Rabatt Coupons kostet so eine Kiste dann nur noch ca. 10 Euro. Auf Borkum kostet eine Kiste Bier knapp 20 Euro, wenn wir demnächst mit dem Auto fahren, nehmen wir ein paar Kisten mit und haben nur durch die Ersparnis schon fast die halbe Fährfahrkarte wieder drin.

Als wir wieder zu Hause waren und ich alle Einkäufe verräumt hatte, hatte ich einen wahrlich lichten Moment, denn mir fiel ein, dass ich vor einigen Jahren, als es schon mal so heiß war, unbedingt einen hochwertigen, leistungsstarken Ventilator haben wollte, die, wenn es grade sehr heiß ist, natürlich alle ausverkauft oder unbezahlbar teuer sind.
Damals war ich klug genug, mir diesen Wunsch mit einem selbstgesetzten Preisalarm abzuspeichern und wurde dann im November, pünktlich zu Black-Friday benachrichtigt, dass ich jetzt so einen Dyson Ventilator zu einem wirklich bezahlbaren Preis kaufen könne, was ich dann auch unverzüglich tat.

Benutzt habe ich den Ventilator seitdem nicht, denn wenn es in den Folgejahren im Sommer so warm war, war ich eigentlich immer auf Borkum.
Aber heute erinnerte ich mich, dass ich dieses Gerät ja wirklich besitze und es hier im Haus in einer Ecke steht - und es ist phantastisch. Der Ventilator weht die Hitze tatsächlich komplett weg.

Ich habe ihn inzwischen an das Fußende des Bettes gestellt, er läuft auf mittlerer Leistungsstärke, ist dabei flüsterleise und ich möchte jetzt nicht mehr aus diesem Bett aufstehen.

Vorhin war ich mal kurz in der Küche, weil ich Hunger hatte und eigentlich ist es im Erdgeschoss ja kühler als im Schlafzimmer im ersten OG, aber ohne Ventilator ist es gefühlt jetzt auch im Erdgeschoss unerträglich heiß und ich habe mich sehr beeilt, um wieder nach oben vor meinen Ventilator zu kommen.

Aktuell sind die Preise für Klimageräte und Ventilatoren ja mal wieder komplett durch die Decke geschossen, ich staune da immer nur.
Weshalb es den Menschen erst dann einfällt, dass so ein Gerät praktisch ist, wenn es ohne kaum noch erträglich ist, das werde ich wohl nicht mehr begreifen, denn so ganz neu ist die Info ja nicht, dass sowas wie der Klimawandel dazu führt, dass es hier immer häufiger immer wärmer werden wird.

Bei dem Neubau in Rheda war mir der Hitzeschutz deshalb auch fast wichtiger als die Heizung, wobei eine gute Isolierung sowohl im Winter als auch im Sommer sehr nützlich ist, aber zusätzlich bekommen wir im Obergeschoss auch in allen Räumen eine Klimaanlage (und eine außenliegende Verschattung), weil ich davon ausgehe, dass sich der Strom für den Betrieb der Klimaanlage durch die Photovoltaikanlage selber produzieren wird.

Bis dahin freue ich mich über diesen wirklich wunderbar funktionierenden Ventilator und ich freue mich darüber, dass ich so klug war, ihn sinnvollerweise genau dann gekauft zu haben, als man ihn wirklich nicht brauchte und die Nachfrage sowie die Preise sich deshalb sehr gemäßigt zeigten
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Freitag, 26. Juni 2026
Aufbruch in die Hitze
Wir sind wieder in Greven.

Widerwillig und unter großem Gejammer, ausgerechnet an dem Wochenende, wo es am allerheißesten werden soll, wieder aufs Festland zu gehen, fühlt sich so ein Ortswechsel mehr als bescheuert an, aber am Ende blieb die Erkenntnis: hilft ja nicht, der Flieger musste zurück und das war alternativlos.

Also machten wir heute das Haus wieder abreisefertig, einmal alles saubermachen, zusammenräumen, das normale Programm. Außerdem zog ich die Betten ab und ließ noch schnell zwei Maschinen Wäsche durchlaufen, die erste Ladung Wäsche war schon wieder trocken als die zweite fertig gewaschen war, das ist natürlich ein echter Vorteil dieses Wetters. Die saubere, getrocknete Bettwäsche wurde sofort wieder aufgezogen, die Handtücher, schön bretthart getrocknet, wurden wieder hingehangen, wenn wir das nächste Mal kommen ist alles frisch und schön.

Die Galabauer waren am Vormittag da und machten die Pflasterfläche vor der Küchentür fertig

Fertig gepflastert vor der Küchentür

Dann zogen sie weiter zur nächsten Baustelle, aktuell wird sehr genau geplant, wo unbedingt noch lärmintensive Arbeiten dringend nötig sind, alle anderen Arbeiten, die nicht so viel Krach machen, können ja auch in der Baustopp-Ruhephase ab nächsten Mittwoch erledigt werden.

Ich gehe also davon aus, dass sie die restlichen Arbeiten bei uns erst ab Mittwoch nächster Woche anfangen, aber der wichtigste Teil ist schon mal fertig und das beruhigt mich sehr.

Der Onkel holte uns um 17h ab und brachte uns zum Flugplatz, von dort flogen wir nach Osnabrück, wo der Bully stand, ich stieg aus und fuhr mit dem Auto weiter und K startete wieder und brachte den Flieger in die Werft nach Münster, wo ich ihn dann mit dem Auto abholte.
Interessante Entdeckung: Als ich mit dem Auto am Flugplatz in Münster ankam, war K auch grade erst aus der Maschine gestiegen, auf so kurzen Strecken (36km) ist ein Flieger auch nicht schneller als ein Auto, weil Start, Landung und Rollen etc. so viel Zeit fressen.

Hier in Greven ist es wirklich um Längen heißer und stickiger als auf der Insel, vor allem, weil fast kein Wind weht, aber zum Glück wärmt sich das Haus kaum auf, vor allem im Keller ist es sehr angenehm, wenn ich es im Schlafzimmer in der ersten Etage nicht mehr aushalte, ziehe ich einfach um in Keller
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Donnerstag, 25. Juni 2026
Dies und das
Die Galabauer sind wieder da und pflastern eifrig weiter, die Fläche vor der Küchentür ist jetzt fast fertig, so dass anschließend am Ende der Fläche der Zaun gesetzt werden kann.

Das Pflaster wächst

Am Nachmittag waren wir beim Onkel, wo K verschiedene Handswerksaufgaben für ihn erledigt hat.
Der Hund lag derweil im Garten zwischen den Obstbäumen und sah malerisch aus

Der Hund wartet beim Onkel im Garten und sieht sehr dekorativ aus

Was ich am Flohmarkt besonders liebe: Man bekommt dort Dinge, die es im Handel wahrscheinlich (ich habe es nicht überprüft) schon längst nicht mehr gibt, die ich aber nach wie vor sehr schätze und froh bin, sie in beiden Haushalten zu besitzen

Flohmarkt macht’s möglich: ich besitze in beiden Haushalten den besten Steinobstentkerner, den ich kenne

Diesen "Steinobstentkerner" kenne ich noch aus der Küche meiner Großmutter, als ich ihn vor vielen Jahren auf dem Flohmarkt sah, war ich sehr begeistert.
Als ich dann auf Borkum meinen zweiten Haushalt einrichtete, brauchte ich natürlich auch einen zweiten Entkerner - und wieder machte es der Flohmarkt möglich.
Ich benutze ihn im Sommer regelmäßig vor allem zum Kirschen entkernen, im Spätsommer dann für Mirabellen und Pflaumen, schneller und sauberer kann man die Steine sonst gar nicht aus dem Obst entfernen.

Links ein Foto aus der Borkum-Küche, rechts der Entkerner in Greven. Jetzt, wo ich sie samt Original-Verpackung so nebeneinander sehe, stelle ich fest, dass es sich wirklich zweimal um das genau gleiche Gerät handelt.

Unterwegs auf dem Weg zum Onkel begegnete mit heute ein wilder Rocker auf einer Harley. Optisch stimmte alles genau, er und seine Maschine sahen aus, als ob sie grade aus dem Easy Rider Film gefallen wären, nur akustisch passte es nicht: Die Harley war komplett stumm und rollte sehr schnell, allerdings flüsterleise über die Straße. Gibt es Harleys jetzt auch als E-Harleys? Ich konnte es gar nicht glauben.

Bestes Hitzeessen: Gazpacho.
Ich liebe es
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Dienstag, 23. Juni 2026
Schlunztag und Essensgedanken
Manche Tage bestehen sozusagen vollständig aus rumschlunzen, weil man sich einfach nicht aufraffen kann, etwas Vernünftiges zu tun.

So ein Tag war heute.

Bis weit nach Mittag im Bett rumgelümmelt und Internet gelesen, dann ein wenig die Küche aufgeräumt und mir ein Müsli mit viel frischem Obst und Joghurt zusammengemischt.
Mengenmäßig ist mir das etwas ausgerutscht, es war plötzlich sehr viel, schmeckte aber auch sehr gut, also habe ich alles aufgegessen und konnte mich anschließend vor akuter Überfressenheit kaum noch rühren.

K meinte, wir könnten mit dem Hund an den Strand gehen, ich schleppte mich irgendwie mühsam mit, in der verzweifelten Hoffnung, dass Bewegung dem platzvollen Bauch hilft, sich zu entspannen.

So war es auch, es dauerte aber. Als wir nach knapp einer Stunde wieder zurückgingen, ging es mir jedoch wieder besser.

K meinte, wir müssten noch etwas einkaufen gehen außerdem wollte er eine neue Badehose haben. Er sagt, seine alten seien inzwischen alle so ausgeleiert, dass er sie nicht mehr gefahrlos tragen kann und obwohl es mich sehr reizt, mir diese Gefahr live anzuschauen, will er mir den Spaß nicht gönnen und besteht auf Neuanschaffung.

Der Hund war am Strand ausgiebig gerannt, gesprungen und durchs Wasser getobt und lag nun müde in der Ecke, deshalb ließen wir den Hund mit gutem Gewissen alleine im Haus und fuhren erst zu Lidl, dann noch in ein Klamottengeschäft, wo K eine neue Badehose bekam.

Zum Abendessen habe ich einen Spitzkohl und eine Paprika zu einem sehr, sehr guten Salat verarbeitet, es war zwar eine ziemlich große Portion, aber weil es uns so gut schmeckte, blieb nichts übrig.
Dazu gab es Pommes und Currywurst, für diese Sorte Essen lasse ich jedes Drei-Sterne-Menü ohne Bedauern stehen.

Überhaupt habe ich in der letzten Zeit häufiger über Essen nachgedacht, weil mir gesagt wurde, ich sei so schwierig, was Essen angeht.

Und wahrscheinlich ist das auch richtig, denn es gibt wirklich sehr, sehr viele Dinge, auf die lege ich keinen Wert, das heißt, wenn ich nicht ganz großen Hunger habe, esse ich die meisten Dinge nicht, weil ich keinen Sinn darin sehe, Sachen zu essen, die ich nicht wirklich gerne mag.

So bin ich zB überhaupt kein Freund von "süß". Wenn ich Essen von Fremden annehme, dann eigentlich immer nur salzig oder herzhaft.
Scharf verweigere ich aber auch vollständig, indisch oder thailändisch sind Küchen, wo ich mich nur noch von Brot ernähren würde, alles andere ist für mich sozusagen nicht essbar.

Grundsätzlich lege ich überhaupt wenig Wert darauf, in Restaurants zu gehen.
Und mich von anderen Menschen privat bekochen zu lassen, versuche ich so weit es geht zu vermeiden, denn es ist natürlich gesellschaftlich schlecht zu vermitteln, wenn ich jemandem offen sage, dass mir sein Essen nicht schmeckt.

Dabei finde ich es eigentlich gar nicht so kompliziert, meinen Geschmack zu treffen, trockenes Brot zB mag ich eigentlich immer.

Und normales, einheimisches Gemüse mag ich auch, gerne auch ungekocht, dann gibt es kein Problem mit dem Garzustand oder der Gewürzmischung.

Bei Obst wird es schon schwierig, weil ich da sehr genau nach Sorten unterscheide, Äpfel zB am liebsten nur Wellant und Birnen gerne hart und grün.
Am einfachsten ist es, ich kaufe mir mein Obst selber, weil mein Appetit darauf auch extrem Tagesform abhängig ist.

Das gilt auch für Fleisch, auf das ich zunehmend weniger Appetit habe.

Je länger ich so darüber nachdenke, was ich gerne esse, um so öfter lande ich wieder beim Ausgangspunkt: Am liebsten ist es mir, ich kann es selber einkaufen und selber zubereiten, dann kann ich mich auch gezielt nach meiner aktuellen Appetitlage richten, denn wirklich beschreiben kann ich nicht, was ich gerne esse, im Zweifel vielleicht einfach nur Pommes und Champagner
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Montag, 22. Juni 2026
Aktivitätsschub und kaputtes Bein
Montag = endlich kann man wieder Dinge erledigen, für die man mit anderen Menschen in Austausch treten muss, die diese Dinge beruflich machen.

Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Wenn man selber nur noch für seinen Privatkram zuständig ist und deshalb selber in keiner Weise mehr von extern bestimmten Arbeitszeiten behindert wird, sind Wochenenden im Verhältnis zu normalen Werktagen lästig und anstrengend, weil man zu einer Zwangspause verdonnert wird, die man gar nicht machen möchte, weil man keine extern gesteuerten Pausen mehr braucht.

Wenn doch jetzt immer mehr Boomer in Rente gehen und wir demnächst mehr Rentner als Arbeitnehmer haben, ob die Mehrheit dann wohl einfach die Wochenenden abschafft? Ich wäre dafür.

Ich war schon dafür als ich noch geregelte Arbeitszeiten hatte, denn auch damals habe ich mich schon über die eingeschränkten Möglichkeiten an Wochenenden geärgert und den Sinn nicht verstanden. Es muss deshalb ja keiner länger arbeiten, aber warum müssen alle gleichzeitig am Sonntag nicht arbeiten?

Ich hätte auch früher schon viel lieber am Wochenende normal gearbeitet und dafür Mittwoch und Donnerstag frei gehabt. Selbe Arbeitszeit, aber mehr Möglichkeiten in der Freizeit, wer kann das nicht gut finden?

Nun egal, ich werde damit klarkommen, dass ich an Wochenenden noch mal extra viel Nichtstun zelebrieren muss, kriege ich irgendwie auch hin, aber das Gras ist halt immer dort grüner, wo man grade nicht hinkommt.

Wie auch immer, heute war Montag und wir starteten beide schwungvoll in die Woche.
Als es draußen vor der Tür rumpelte, schaute ich neugierig aus dem Fenster und freute mich darüber, dass grade die nachbestellten Pflastersteine geliefert wurden. Guter Wochenanfang. Und mit Glück machen die Galabauer auch jetzt demnächst hier weiter, denn sie dürfen nur noch bis nächste Woche Dienstag Krach machen, danach beginnt die Saison mit Baustopp für alle lärmbehafteten Außenarbeiten. Und Steine auf Maß flexen ist unbestreitbar laut, genauso wie die Diesel betriebene Verdichter-/Rüttlerplatte, die man einsetzen muss, um aus weichem Rasenuntergrund stabilen Pflasteruntergrund herzustellen.

Ich will nichts beschreien, aber ich drücke mir selber ganz leise, dafür intensiv die Daumen, dass bis nächsten Dienstag hier die Pflasterarbeiten abgeschlossen sind.

Weil ich früh genug wach war, fuhr ich am Vormittag ins Rathaus, um dort den Nachweis meiner praktischen Hundeführerscheinprüfung abzugeben, ist das Thema jetzt auch final erledigt.

Auf dem Rückweg hielt ich im Dorf bei einem Edekaladen und brachte aus dem dortigen Backshop ein frisches Baguette mit. Kostet dort exakt das dreifache wie ein Baguette bei Lidl und zugegeben, es schmeckt besser. Aber nicht dreimal so gut. Und ein richtiger Bäcker war es auch nicht, nur ein anderer Backshop. Es ist ein kompliziertes Thema.

Als ich wieder zurück war, hatte ich meine Energie immer noch nicht verbraucht und wollte deshalb gerne eine der leeren Paletten (da die Galabauer noch nicht aufgeräumt haben, liegen hier noch die leeren Paletten der ersten Pflastersteinlieferung rum), also so eine Palette wollte ich auf eine bereits gepflasterte Stelle legen, um anschließend dort die alte Truhe draufzustellen, die ich immer noch fertig abbeizen und abschleifen muss.

Aktuell haben wir das perfekte Wetter, um solche Arbeiten draußen auszuführen und Krach machen darf man auch noch.

K saß drinnen auf dem Sofa und schlief im Sitzen, ich wollte ihn nicht stören, außerdem kann ich ja eh immer alles alleine.

Und natürlich konnte ich diese Palette selber durch die Gegend wuchten, nur als sie schon fast an der richtigen Stelle lag und ich sie nur noch einmal umdrehen wollte, dabei fiel sie mir aus der Hand und ratschte an meinem Schienbein abwärts.

Seitdem bin ich krank und jammere über mein schmerzendes Bein. Schürfwunden schmerzen mehr als ein Bruch, habe ich heute noch mal ausdrücklich getestet.

Von da an war der Tag für mich gelaufen, ich schmiere seitdem ständig Salbe auf mein Bein und leide leise vor mich hin.

Mal schauen, ob es sich heute Nacht alleine repariert
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Sonntag, 21. Juni 2026
Neuer Stellplatz für das Waldsofa
Wenn ich jetzt erzähle, dass ich mir vorhin für den Strandspaziergang mit Hund vorsichtshalber noch schnell ein Jeanshemd über das T-Shirt geworfen habe, weil ich Sorge hatte, dass es mir am Strand nur im T-Shirt zu frisch ist (zurecht übrigens, ich war sehr froh, so klug und vorausschauend gedacht zu haben), wenn ich also jetzt sage, dass man hier noch ein Extrahemd braucht, wenn man nicht frieren will, dann werden einige hitzegeplagte Festlandmenschen sicherlich nur ermattet aufseufzen, aber es war hier heute wirklich den ganzen Tag nahezu perfektes Wind.

Mit Temperaturen zwischen 25°-28° angenehm warm, aber nicht unerträglich heiß, dazu ein beständiger leichter Wind, mit dem Wetter heute war ich sehr zufrieden.

Deshalb entwickelten wir auch wieder Draußenaktivitäten, heute haben wir die Hauseingangsseite neu gestaltet.

Das Waldsofa, das jetzt zwei Jahre mitten im Vorgarten ziemlich prominent zur Straße hin stand, muss da weg, weil der Vorgarten mit Erde aufgefüllt wird, um ihn auf ein einigermaßen einheitliches Niveau zu bringen.
Wann genau das passieren wird, ist noch unklar, heute haben wir aber schon mal einen neuen Platz für das Waldsofa gefunden und ich bin damit jetzt sehr zufrieden

Umgestaltete Hauseingangsseite, jetzt mit Waldsofa

Da ist den gesamten Nachmittag schöne Sonne und man kann dort perfekt chillen und Leutekucken

Chillen und Leutekucken

Man sieht noch genauso viele Leute wie vorher, denn eine der Hauptzubringerstraßen zum Strand geht genau vor dem Haus vorbei, aber man sitzt selber nicht mehr so auf dem Präsentierteller.

Es gefällt uns allen gut, der Hund wechselte regelmäßig zwischen "mit auf dem Sofa liegen" und "doch lieber im Schatten im kühlen Gras", es ist dort alles möglich und wir sind alle sehr zufrieden mit dieser neuen Position.

Der Transport des Waldsofas ist immer etwas aufwändig, weil es nur unwesentlich weniger wiegt als ein ausgewachsenes Klavier, aber wir haben es hinbekommen. K hat es halb auseinandergebaut, so dass wir nur zweimal ein halbes Klavier tragen mussten, bei der Gelegenheit hat er auch gleich den Drehfuss geölt und sich über den Hersteller geärgert, weil der "extrem witterungsfeste" Fuß auch mit extra Rostschutzfarbenanstrich schon gewaltig beginnt zu rosten.

Am späten Nachmittag machten wir dann noch einen Spaziergang zum Hundestrand, der Hund entwickelt sich immer mehr zu einem Wasserhund

Bixa wird immer mehr zu einem Wasserhund

nächste Woche werde ich mal ausprobieren, wie sie reagiert, wenn ich richtig tief ins Wasser gehe, wo sie zwangsweise schwimmen muss, wenn sie dabei sein will.

Die Wassertemperaturen haben sich nämlich erstaunlich schnell nach oben bewegt - oder ich habe mich erstaunlich schnell dran gewöhnt, weiß nicht, was richtig ist, auf alle Fälle fühlt es sich schon längst nicht mehr so kalt an wie vor vier Tagen, so dass ich mir inzwischen sehr gut vorstellen kann, in den nächsten Tagen mal richtig mit Badeanzug ins Meer zu gehen
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Samstag, 20. Juni 2026
Ruhe im Handy und Ordnung im Garten
Heute habe ich allen Handy-Warnungen die Stimmbänder durchgeschnitten. Will sagen, ich habe allen Warn-Apps verboten, Töne zu produzieren, weil ich diese mittlerweile inflationär auftretenden Warnungen vor großer Hitze nicht mehr ertragen kann.

Grundsätzlich finde ich die Idee gut, dass man über Warnmeldungen auf dem Handy vor Gefahren gewarnt wird und deshalb hatte ich Nina und Warnwetter erlaubt, Mitteilungen mit Tönen zu schicken.

Es gibt nur sehr wenige Apps, denen ich gestatte, mir Mitteilungen mit Tönen zu schicken, weil ich natürlich reflexartig auf mein Handy schaue, wenn es dingelt und selbstverständlich will ich nicht jedesmal aufgescheucht werden, wenn komplett unwichtige Dinge passieren, deshalb dingelt mein Handy nur bei wirklich wichtigen Dingen.

Alle Banking-Apps dürfen Töne senden, denn wenn mir eine Bank etwas mit Push-Nachricht mitteilen möchte, nehme ich das ernst. Auf Banken, die mir per Push-Nachrichten (mit Gedingel) Werbung schickten, reagierte ich mit einer ausführlichen Beschwerdemail, als es danach noch mal vorkam (bisher nur einmal), wurde das Konto gekündigt.

Messengerdienste dürfen auch Töne senden, außer Whatsapp, das ist rigoros stumm geschaltet.

Ich habe viele verschiedene Messengerdienste als App auf meinem Handy, damit mich jeder auf dem Kanal seiner Wahl erreichen kann, diejenigen, die mich regelmäßig erreichen wollen, wissen aber, dass es besser ist, nicht Whatsapp zu verwenden, weil ich diese Nachrichten nur wahrnehme, wenn ich aktiv nachschaue, ob dort jemand etwas geschrieben hat.

Weshalb Whatsapp immer noch der beliebteste Messengerdienst ist, habe ich bis heute nicht verstanden, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass eben fast jeder Whatsapp installiert hat und man über diesen Kanal auch Menschen erreichen kann, mit denen man bisher noch nicht geschrieben hat.

Für meine Kommunikation mit Handwerkern und Architekten finde ich es interessanterweise sogar ganz praktisch, denn hier verspüre ich keine Notwendigkeit, die auf einen "privaten" Dienst umzustellen.

Allen anderen Apps, die mir Push-Nachrichten schicken dürfen, habe ich das Töne machen ausdrücklich verboten, ab sofort also auch den WarnApps, weil ich wirklich ganz von alleine weiß, dass es heiß ist, dafür brauche ich keine extra Warnung von Nina.

Ich kann ja noch verstehen, dass vor Unwetter gewarnt wird, das kann einen plötzlich treffen bzw. es kann an verschiedenen, dicht nebeneinander liegenden Orten unterschiedlich intensiv ausfallen.

Vor der eigenen Haustür meint man noch, dass es nicht so schlimm ist und wenn man dann drei Kilometer weit gefahren ist, wird man von plötzlich umfallenden Bäumen erschlagen, von einer Windhose aufgesogen und hochgewirbelt oder von einer Orkanböe von der Straße geweht. Von Glatteis kann man auch überrascht werden, in all diesen Fällen halte ich Warnungen für sinnvoll.

Aber wie bitteschön soll man von Hitze überrascht werden? Hitze ist überall, wenn es vor der eigenen Haustür nicht warm ist, ist es drei Kilometer weiter auch nicht warm, es gibt keine lokal begrenzte, plötzlich über einen hereinbrechende Hitze. Außer in der Sauna.

Eine Warnung vor großer Hitze hat also ungefähr die gleiche Wichtigkeit wie die mütterliche Ermahnung, dass man unbedingt vorsichtig fahren solle auf dem Heimweg.
Und wenn sich die WarnApps benehmen wie mütterliche Ermahnungsgeneratoren, nun, dann behandele ich sie eben auch genauso und lasse sie ungehört verhallen.

++++++++++++

Sonst ist hier aber auch nicht viel passiert, hier passiert ja selten viel, weil ich das Leben am schönsten finde, wenn nichts passiert, weshalb ich ungern vorsätzlich Aktivitäten produziere.

Allerdings hat K Aktivitäten entwickelt, nämlich das Grünzeug in dem Teil des Gartens gemäht, wo noch Grünzeug wächst und wo grade keine Baustelle ist.
Jetzt kann man die Tretminen, die der Hund hinterlässt, wieder besser finden, ohne reintreten zu müssen.

Außerdem hat er den Baustellenbereich, der sich wie Unkraut ausgebreitet hatte, eingehegt und die überall rumliegenden alten Pflastersteine eingesammelt und an einer Stelle ordentlich zusammengestapelt.

Als die Galabauer die erste Fuhre Steine verpflastert hatten, sind sie ohne irgendetwas aufzuräumen zu einer anderen Baustelle weitergezogen und haben hier einfach alles stehen und liegengelassen.
Hier tauchen sie erst wieder auf (hoffentlich), wenn die zweite Lieferung Steine angekommen ist, mit der sie dann alles fertigstellen können und ich gehe davon aus, dass sie dann auch aufräumen würden, aber solange wollte K nicht warten.

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Bei den Krautreportern habe ich eine Geschichte gefunden, die mir gut gefiel, weil sie so gut geschrieben ist. Ich finde es immer erwähnenswert, wenn ich Texte von Journalisten finde, bei denen das Lesen nur wegen des Schreibstils und der Sprache schon Spaß macht.

Ich sehe ein, dass Journalisten Journalisten sind und keine Schriftsteller, dass sie also einen Schwerpunkt auf den Inhalt legen und nicht auf die Sprache, trotzdem wundert es mich immer, warum jemand unbedingt Journalist werden wollte, wenn er doch ganz offensichtlich keine besondere Schreibbegabung hat. Da das allerdings auf sehr viele Journalisten zutrifft, also das Fehlen einer erkennbaren Schreibbegabung, scheint es für Journalisten selber wohl kein Problem zu sein.

Wie auch immer, ich freue mich immer sehr, wenn ich von Journalisten geschriebene Texte lese, die mir einfach nur Spaß machen zu lesen und den Inhalt fast zur Nebensache machen, weil das genau die Texte sind, die ich am liebsten lese.

Für den bei den Krautreportern erschienen Beitrag von Marcus Ertle mit der schönen Überschrift "Erst entdeckte ich eine fremde Kartoffel in meinem Beet, dann den Spießer in mir" habe ich einen Freigabelink erstellt, so dass er damit für jeden frei lesbar ist
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Freitag, 19. Juni 2026
Auch hier wird es heiß
Auch wenn es hier auf der Insel mit nur 28°C verglichen mit dem Rest des Landes und vor allem mit NRW und Greven noch fast kühl ist, also im Vergleich, ist mir auch das schon entschieden zu viel und ich bin sehr froh, dass dieses Haus sich nur sehr langsam aufheizt, d.h. es ist hier innen drin noch immer erträglich, nur vor die Tür zu gehen, das verweigerte ich energisch.

Weil es hier nachts immer noch ganz angenehm abkühlt, wird der Schlaf nicht durch zu warm gestört, im Ergebnis schliefen wir beide bis nach 9h und es war dann sogar nach 12h bis ich geduscht und bekleidet in der Küche stand, um meinen Frühstücksdrink (Läusepulver Flohsamenschalen) zu mir zu nehmen - soweit man bei den drei Kleidungsstücken, die ich momentan noch anziehe, überhaupt von bekleidet sprechen kann.

Dann sortierte ich die Wäsche, sammelte sie in zwei Waschkörben für einmal 60° und einmal 40°, schmiss die erste Maschine Wäsche an und sank nach so viel Arbeit erstmal ermattet aufs Sofa.

Als die erste Maschine durchgelaufen war ging ich dann doch vor die Tür, Wäsche aufhängen, und wusste sofort, weshalb ich ansonsten nicht nach draußen gehen wollte.

Gegen 18h fühlte es sich langsam etwas erträglicher an, K fuhr zum Onkel, um dort Brennholz zu sägen (logisch, heiß gesägtes Brennholz ist besonders wertvoll), ich fuhr einkaufen und anschließend auch zum Onkel.

Als wir nach Hause kamen war für die Autos schon Sperrstunde (ab 21h ist Autofahrverbot hier auf der Insel), wir machten uns zwei Portionen Hühnersuppe in der Mikrowelle warm (Rest aus Greven mitgebracht, hilft ja nicht, muss weg), ich nahm die Wäsche ab und irgendwie fühlt sich der Tag heute an, als wäre ich einen Marathon gelaufen.

Und morgen soll es noch wärmer werden, na herzlichen Glückwunsch
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Donnerstag, 18. Juni 2026
Hitzeflucht
Wir haben uns jetzt seit einigen Tagen die verschiedensten Wettervorhersagen angeschaut, sie waren sich alle erstaunlich einig und blieben in ihrer Aussage auch noch konstant auf Linie: Es gibt für die nächste Zeit (unbestimmte Länge, aber mehr als eine Woche) eine Hitzewelle, die ganz Deutschland betrifft, NRW aber stärker als Niedersachsen und die Inseln sind ja eh immer im Vorteil wegen Wind und Wasser.

Was liegt also näher, als kurzerhand wieder den aktuellen Kühlschrankinhalt in eine Kühltasche zu verpacken und den Haushalt in die deutlich erträglichere Gegend zu verlegen.

Wir sind also wieder auf Borkum und wenn das Wetter jetzt so bleibt, dann gehe ich hier erst im Herbst wieder weg.

K sagt, der Flieger muss spätestens nächsten Freitag zurück aufs Festland, da hat der Flieger nämlch einen Termin in der Werft, sowas wie TÜV steht an (heißt bei Flugzeugen Jahresnachprüfung). Ich habe ihm gesagt, er könne dann ja den Flieger zurückbringen und anschließend mit dem Auto wieder hierhin kommen, dafür ,muss ich nicht mit hin und her und überhaupt verweigere ich Festlandsaufenthalte bei 35°C.

Hier auf Borkum ist sehr angenehmes Strandwetter. Das Wasser ist noch ziemlich kalt, logisch, wir haben ja erst Mitte Juni, das braucht noch ein wenig, bis es sich auf vernünftige Temperaturen erwärmt hat. Ich finde das Wasser so mit Temperaturen ab 19° völlig okay, sehr viel wärmer muss es dann nicht mehr werden, denn dann taugt es nicht mehr als Abkühlung.

Der Hund war schon ausgiebig im Wasser, wir nur bis zu den Knien, der Hund hat aber auch mehr Fell an den Beinen als wir, ich fand es noch durchaus fußkalt.

Die Galabauer haben natürlich nicht weitergebaut nachdem wir wegwaren, ich befürchtete es fast, wir haben aber heute einen provisorischen Zaun gebaut, der Garten ist also wieder hundesicher und damit bin ich jetzt auch erst mal komplett zufrieden.

Ich hoffe nur, dass sich die Handwerker in Rheda nicht genauso benehmen wie die Handwerker hier auf Borkum, dass sie also sofort alles fallen lassen, wenn man nicht persönlich daneben steht und sie anfeuert, aber in Rheda haben wir ja noch den Architekten, der sich darum kümmern kann und deshalb gehe ich davon aus, dass es dort auch ohne unsere Anwesenheit weitergeht.

Im Moment ist aber auch nicht sehr viel los, der Fliesenleger legt Fliesen und freut sich, wenn er dabei nicht gestört wird und im Keller laufen die Trocknungsgeräte, da kannst sonst auch niemand was machen., für uns im Grunde eine perfekte Zeit zum Nichtdasein
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