Außerdem hat die Garage inzwischen ein Dach und das Fundament für das Gartenhaus ist ebenfalls in der Mache.
Im Erdgeschoss sind die Sockelleisten für den Lehmputz alle angebracht und die Leisten für die "Schattenfuge", für die wir uns im Obergeschoss statt Sockelleiste entschieden haben, sind auch schon geliefert und werden grade montiert.
Der Boden im Erdgeschoss wird durchgehend einheitlich gefliest, also überall dieselbe Fliese, allerdings in drei verschiedenen Formaten, die im römischen Verband verlegt werden. Die Fußbodenleiste wird auch als Fliese geklebt, die Besonderheit ist hier nur, dass sie nicht auf den Putz geklebt wird, sondern flächenbündig mit dem Putz an der Wand abschließt.
Der Putzer hat das als Möglichkeit vorgeschlagen und ich war sofort begeistert. Solche Spezialdetails sind für mich nachher das i-Tüpfelchen einer Einrichtung und flächenbündig ist etwas, was ich immer toll finde.
In der Küche wird nicht nur das Kochfeld flächenbündig in die Arbeitsplatte eingelassen, sondern auch die Spüle wird flächenbündig eingesetzt, es gibt also überhaupt keine Dreckkanten mehr und das finde ich super.
Ansonsten habe ich mich hier heute mit Saubermachen, genauer: mit ausführlichem Staubsaugen beschäftigt. Aktuell habe ich zwei Akku-Staubsauger hier, den Dyson, den wir schon sehr lange haben und den neuen Besserwischer, dessen Oberteil auch ein Akkusauger ist und für den habe ich sogar noch einen Ersatzakku und jede Menge sonstige Zubehörteile, unter anderem auch eine elektrische Polsterbürste.
Zunächst habe ich mit dem Dyson den normalen Dreck vom Fußboden gesaugt. Dafür ist ein Staubsauger ohne Tüte sinnvoll, denn als ich fertig war, habe ich einen fast vollen Dreckbehälter mit Sand auskippen können.
Den Sand, der hier regelmäßig in Massen ins Haus getragen wird, mit einem Staubsauger mit Beutel aufzunehmen, wäre sehr schnell eine recht teure Angelegenheit, wenn alle drei Tage die Tüte gewechselt werden müsste, weil sie sandvoll (sic) ist.
Als ich das gesamte Haus gesaugt hatte, war der Akku leer, aber ich hatte ja noch einen Staubsauger mit vollem Akku und ich wollte schon seit ein paar Tagen die hochgelobte Polsterbürste im Härtetest auf den Sofas ausprobieren, die stecken nämlich voll mit Dalmatinerhaaren.
Dalmatiner haben keinen Fellwechsel, das heißt, sie haaren einfach 365 Tage im Jahr. Wenn ich mit dem Dyson, der dieses LED-Licht in der Bodendüse verbaut hat, den Fußboden sauge, sieht man das besonders deutlich, nämlich dass regelmäßig (also alle 2-3 Tage, öfter sauge ich nicht) der GESAMTE Fußboden KOMPLETT mit weißen Dalmatinerhaaren bedeckt ist . Ich wundere mich immer, dass Hund überhaupt noch Haare im Fell hat und nicht schon längst als Nackthund rumläuft, bei den irren Mengen an Haaren, die ich regelmäßig vom Fußboden aufsauge.
Vom Fußboden lassen sie sich problemlos entfernen, schwieriger wird es von Polstern und genau dafür wollte ich diese neue Polsterbürste ausprobieren.
Ergebnis: Klappt prima. Ist zwar etwas mühsam, weil man über einige Stellen auch locker schon mal 10x drübergehen muss, bevor wirklich alle Haare weg sind, aber es funktioniert.
Als ich das Sofa und alle Kissen gründlich gesaugt hatte, war der Akku leer.
Aber ich hatte ja einen zweiten, vollgeladenen Ersatzakku und so konnte ich anschließend auch noch alle Fußbodenleisten (hier auf Borkum sind sie leider nicht flächenbündig) und die gesamte Treppe saugen, danach hatte der Akku noch Saft, ich aber nicht mehr, ich war danach erschöpft und brauchte eine Pause.
Nach der Pause kochte ich Zwiebelsuppe und dann war der Tag um
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Hier lag noch Bettwäsche, die gewaschen werden musste und die großen Badehandtücher, zusammen mit dem normalen Alltagskleinkram ergab das zwei volle Maschinen. Das Wetter hielt das, was die Apps versprochen hatten, alles trocknete hervorragend, mein Badehandtuch hängt frischgewaschen und bretthart getrocknet schon wieder am Haken, so mag ich das.
Dann fuhren wir zum Onkel und brachten ihm unser Fax, weil seines verstärkt Schwierigkeiten macht, man mit unserem problemlos kopieren kann und er vor allem ein Gerät zum Kopieren braucht.
Beim Drucker, mit dem er bisher kopiert hat, ist die schwarze Tinte alle. Der Drucker ist ein Farbdrucker und braucht außerdem noch fünf farbige Tonerkartuschen.
Wie deren Füllstand (oder Eintrocknungszustand) ist, habe ich gar nicht erst getestet, denn nur eine schwarze Kartusche kostet schon fast 50€ und ich denke, das lohnt sich nicht, da ist es billiger, gleich einen neuen Drucker zu kaufen.
Er hat allerdings noch einen schwarzen Laserdrucker, der einwandfrei druckt, er brauchte also nur einen Kopierer und genau deshalb haben wir ihm heute unser Fax als Kopierer gebracht.
Bis das alles eingerichtet war, dauerte es eine Weile, dann gab es noch ein Reparaturthema in der Ferienwohnung, irgendwas ist da immer, um kurz vor 16h waren wir wieder zu Hause.
Dann kam auch schon meine Nichte, die mit ihren Eltern in den Osterferien auf Borkum ist und brachte ihren neuen, sechs Monate alten Doodle-Hund Greta mit.
Bixa und Greta verstanden sich prächtig und haben fast drei Stunden ganz wunderbar im Garten miteinander gespielt.
K regelte währenddessen die Ausschreibung samt einzelner Besichtigungs-Termine für Parkett-/Bodenleger und Maler, die letzten Gewerke, die wir noch nicht beauftragt haben. Nach den telefonischen Vorgesprächen ist K nun sehr zuversichtlich, dass wir da engagierte und kompetente Handwerksfirmen finden werden, was ich wiederum sehr beruhigend finde.
Grundsätzlich soll im Obergeschoss überall einheitlich eine recht dicke Massivholzdiele "Mühlenboden" verlegt werden, Ausnahmen sind nur das GästeWC und die Dusche, hier muss aber ein perfekter Anschluss an die gefliesten Flächen erfolgen.
Die bisher beteiligten Fachleute (Architekt, Fliesenleger, Schreiner und Estrichbauer) waren sich alle einig, dass man dafür einen wirklich kompetenten Bodenleger braucht, weil es wohl einige durchaus knifflige Stellen gibt.
Ich bin sehr gespannt, wie das am Ende funktionieren wird
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Heute habe ich dort einmal durch das Angebot an verfügbaren Magazinen geblättert und bin dabei auf das S-Magazin vom Spiegel gestoßen.
Ich weiß, ich bin gemein, aber die selbstgewählte Beschreibung dieses Magazins triggert massiv meine Lästergene.
"Journalistisch anspruchsvoll und visuell opulent werden zeitgeistliche Themen mit exklusiven Features in verschiedene Stil-Welten übersetzt."
Ich kann ihn mir sofort vorstellen, den typischen Leser dieses Leifsteil-Magazins.
"Das S-Magazin überzeugt durch einen modernen, minimalistischen und gleichzeitig großzügig-eleganten Auftritt."
Modern-minimalistisch beschreibt dabei wahrscheinlich ziemlich treffend die intellektuelle Flughöhe, mit der dieses Magazin unterwegs ist. Die visuelle Opulenz ergänzt den Minimalismus der Moderne vor allem durch Masse. Bild sticht Text, wie praktisch.
Dazu passend die statistischen Daten aus der eigenen Leserbefragung: 59% sind unter 49, was im Umkehrschluss bedeutet: Mehr als die Hälfte der Leser sind 50 und älter.
Also nicht wirklich ein Jugendmagazin, eher was für den gutsituierten Jung-Rentner von heute, der gerne auch schon mal mit Mitte 50 in den vorgezogenen Ruhestand geht, Altersteilzeit lässt grüßen.
Weil immer mehr Arbeitgeber ihre alten, viel zu teuren Arbeitnehmer loswerden möchten, um hohe Kompetenz lieber durch nützliche Produktivität zu ersetzen, ist es für sie sogar wirtschaftlich, das Modell der Altersteilzeit noch extra zu bezuschussen, bloß um die teuren Jungsenioren loszuwerden.
Ich kenne es vor allem von Banken, wo dieses Modell schon seit Jahren üblich ist.
So viel übrigens zu längerer Lebensarbeitszeit und Fachkräftemangel……
Nun, und all diese aktiven Silverfifties suchen natürlich nach einem neuen Sinn im Leben und da kommen so Angebote wie die des S-Magazins grade recht:
"Feste Rubriken und Kolumnen um Fragen des guten Stils runden das journalistische Angebot ab."
Die Pflege des guten Stils, das ist doch mal eine Aufgabe für den gepflegten Frührentner.
Schade nur, dass es so viele verschiedene Meinungen dazu gibt, was man unter gutem Stil versteht.
Ich habe das Magazin dann natürlich auch sofort neugierig ausgeliehen und durchgeblättert.
Zusammenfassung: Auch der optische Inhalt bestätigt alle meine Vorurteile. Was für eine unsägliche Langeweile.
Dieses Magazin war übrigens spontan verfügbar, für die aktuelle Ausgabe des Spiegels, mit der Titelstory: "Die Tyrannei des Duzens" musste ich mich in die Warteschlange einreihen, aber da ich dieses Thema sehr spannend finde, warte ich gerne.
Sonst so:
Hier war heute Wind.
Sehr viel Wind.
Man könnte es schon fast als zu viel Wind bezeichnen, ich war auf alle Fälle froh, als ich von der windigen Promenade wieder in der geschützteren Bereich hinter den Dünen wechseln konnte.
Vorher habe ich noch fix ein paar es schicke Meerschaum-Wellen-Bilder gemacht.
Und außerdem hat K meine neue Hose nicht nur fotografiert, sondern sogar mit: Oh, das sieht echt schick aus" kommentiert.

Auf der Skala westfälischer Begeisterung ist das ziemlich weit oben
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Ich erinnere mich noch gut an Gründonnerstage Ende der 70er/Anfang der 80er. Es war meist richtig was los in der Disco, schließlich waren Osterferien und da war die Insel schon fast ausgebucht.
Doch Punkt Null Uhr war alles vorbei. Die Musik ging aus, das Licht an und die gesamte Stimmung war vorbei.
Um sich nach Mitternacht dann noch igendwie knutschend in den Dünen rumzudrücken, dafür war zu Ostern noch eindeutig zu kalt, es blieb nichts anderes übrig als traurig nach Hause zu trotten und sich zu fragen, was man mit einem Feiertag soll, wenn man ihn nicht zum Feiern benutzen kann.
Heute stört mich das nicht mehr so sehr wie früher, aber auch heute finde ich diese Feiertage, an denen das gesamte Leben durch vorgegebenen, äußeren Zwang auf Null heruntergefahren wird, öde.
Grundsätzlich gibt es in meinem Leben inzwischen zwar viele Tage, an denen ich wirklich exakt gar nichts mache und auch das Haus nicht verlasse, aber es ist das übliche Phänomen der verschlossenen Tür: So lange die Tür offen steht, verspüre ich keinerlei Bedürfnis, rauszugehen. Aber knapp schließt jemand diese Tür und sagt mir, ich dürfe jetzt nicht rausgehen, na, da will ich natürlich nichts dringender als unbedingt nach draußen.
Zum Glück war es heute draußen auch noch eher ungemütlich. Kalt, feucht, Wind, da konnte ich mir gut einreden, dass ich freiwillig zu Hause bleibe.
Am späten Abend gingen wir dann aber noch mal zum Onkel, K hatte eine neue Fritzbox für ihn bestellt, weil die bisherige mit Baujahr 2010 nicht mehr so wirklich aktuell ist. Zwei Stunden später war alles eingerichtet und lief wieder, jetzt dürften auch die Gästebeschwerden über das schlechte Wlan aufhören
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Die Zeit verfliegt sowieso grade in einem besonders atemberaubenden Tempo kommt es mir vor. Ich habe grade noch Witze darüber gemacht, dass ich seit Ewigkeiten damit rechne, dass das Haus in einem halben Jahr bezugsfertig sein wird, dass ich jetzt aber wirklich davon ausgehe, dass es jetzt wirklich nur noch sechs Monate braucht und wir irgendwann im Sommer umziehen können. Aber natürlich war diese Planung genauso obsolet wie alle vorhergehenden, jetzt grade haben wir den aktuellen Bauzeitenplan anpassen müssen (Wasser im Keller, frag nich……) und vor Oktober wird das sicher nix mit Umzug usw. Und Oktober ist wann? - Genau, in einem halben Jahr.
Allerdings haben wir auch gestern mit dem Küchenbauer telefoniert, der ja noch einige andere Dinge bauen soll, unter anderem eine Sitzecke in der Deele mit einem thekenhohen Tresentisch. Die Tischplatte wird auf ein Metallgestell montiert, das wiederum unter den Estrich direkt auf den Betonboden geschraubt werden soll, damit man die Bodenplatte später nicht sieht. Da der Estrich für April geplant ist, wird es jetzt Zeit, dass das Metallgestell gefertigt wird. Das besprachen wir also gestern und kamen in dem Zusammenhang auch auf die weiteren Termine.
Der Küchenbauer fragte nach unserem Zeitplan, K sagte, er sähe die Fertigstellung so im Juni, worauf der Küchenbauer sagte, er sähe das nicht so, er sei heute auf der Baustelle gewesen und nach seiner Erfahrung dauert das noch länger, aber sowieso hätte er in seinem eigenen Montageplan als frühest möglichen Termin erst ab Ende August Zeit.
Daraufhin bat ich darum, diesen Termin doch auf alle Fälle schon mal fest zu reservieren, dann haben wir ein Druckmittel, bis wann wenigstens Boden und Wände in der Küche endgültig fertig sein müssen, ohne zeitlichen Druck dauert alles immer noch viel länger.
Damit gibt es jetzt ein festes Datum: Am 24. August wird die Küche eingebaut.
In meiner Planung kann ich dann ab September damit beginnen, Kleinteile rüberzubringen und vor Ort sofort einzuräumen, damit bin ich mindestens einen Monat gut beschäftigt, so dass der offizielle große Umzug sicher nicht vor Oktober stattfinden wird.
Dies auch als Info an alle, die bereit sind, beim Umzug zu helfen, ich hoffe, das sind viele.
Am Vormittag war ich mit dem Hund bei den Nachbarn, weil Bixa zunächst auf unserer Seite am Zaun stand und heulte. Die Nachbarn haben zwei Irish Terrier, die einen Monat jünger sind als Bixa, die drei standen sich in ihren Gärten nun durch einen Zaun getrennt gegenüber und wollten doch so unbedingt gerne miteinander toben.
Also ging ich mit Hund rüber zu den Nachbarn, damit das Geheule aufhörte und sie ungehindert von trennenden Zäunen zu dritt durch den Garten jagen konnten.
Immerhin Bixa hatte dann schon mal ausreichend Bewegung.
Am Nachmittag bin ich mit ihr noch mal an den Strand gegangen, damit sie endlich auch mal eine längere Strecke voll Speed rasen kann, das Wetter war strandspaziertauglich, der Hund hat es genossen.
K war derweil beim Onkel und hat allerlei Reparaturen für ihn erledigt.
Am Abend hatten wir einen Telefontermin mit dem Architekten und haben den Bauzeitenplan mal wieder überarbeitet und aktualisiert.
Den Estrich im Keller vorzuziehen und schon mal fertigzumachen, haben wir als Idee verworfen, erst muss die Garage fertig sein, damit es nicht mehr durch die Kellertreppe reinregnet, dann wird anschließend der Estrich im gesamten Haus auf einen Rutsch vergossen. Bis dahin können die Putzer ungestört arbeiten und im Außenbereich können schon mal die Leitungen zusammengeführt werden. Laut Plan passt das mit der Küche am 24.8. völlig problemlos
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Mittags ein Spaziergang mit Besuch beim Onkel, dem geht es seit einiger Zeit nicht so gut, die ärztliche Unterversogung hier auf der Insel ist vor allem für alte Leute ein Problem, die mit einer Husch-Husch-Schnellabfertigung nicht klarkommen und immer kränker werden.
Eine Lösung habe ich nicht.
Am Abend der Videotermin mit meinem Ex-Staubsaugervertreter, der mir wirklich noch ein paar gute Tipps zur praktischen Nutzung meiner neuen Geräte geben konnte, der beste Hinweis war allerdings eine simple Absage.
Wenn ich doch jetzt so ein wundervolles Vorwerk-Alleskönner-Staub-Wisch-Reinigungsensemble habe, fehlt mir eigentlich nur noch ein selbstfahrender Staubsaugerroboter und für das neue Haus ist so ein Teil fest vorgesehen. Ich fragte also, in wie weit der Staubsaugerroboter mit meinem System kompatibel sei und die Antwort war mehr als eindeutig: Er hätte sogar noch so ein Teil, er könnte es aber ganz klar nicht empfehlen, ich sei deutlich besser beraten, wenn ich mich bei anderen Herstellern mal umschaue.
Das System, was ich schon besitze, das sei technisch wirklich Spitzenklasse, davon wäre er auch unverändert komplett überzeugt, aber der Roboter, nein, den könne er nicht empfehlen.
Nun, so einer klaren Aussage von jemandem, der sich sicherlich besser auskennt in dem Bereich als ich, der folge ich sofort. Die Idee, sich als Komplettierung der Geräte auch noch den passenden selbstfahrenden Staubsauger aus demselben Hause zu kaufen, ist damit erledigt, dann werde ich ab sofort mal die Tests studieren, welche Staubsaugerroboter besonders oft empfohlen werden.
+++++++++++
In meiner LidlApp hatte ich einen Coupon mit 30% Rabatt auf alle Weiß- und Roséweine. Gute Gelegenheit, die Vorräte wieder aufzufüllen.
Grundsätzlich bin ich zwar eindeutig eher der Rot- als der Weißweintrinker, aber mit Mineralwasser zu einer Schorle ergänzt, trinke ich einen leichten Pinot Grigio ganz gerne und die Rosévariante dieser Sorte mag ich sogar ohne Wasserverdünnung.
Vor fast 40 Jahren hatte ich mal einen (deutlich älteren, deutlich wohlhabenderen) Freund, seines Zeichen Gourmet und Weinliebhaber. Damit ich ihm keine Schande bereit, wenn er mich zu seinen Freunden oder in eine entsprechende Gastronomie mitnimmt, fühlte er sich bemüßigt, mir eine halbwegs fundierte Ausbildung in Sachen Weinkunde zu verpassen.
Als Ergebnis lernte ich einigermaßen treffsicher gute von schlechten Weinen zu unterscheiden, was ich bis heute nutze, um mir beim Discopunter genau die Sorten rauszusuchen, die ein besonders überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.
Was ich auch lernte, war, dass ich gute Weißweine niemals wirklich so werde schätzen können, wie es ihnen zusteht, oder anders ausgedrückt: Ein Chablis ist an mich vollständig verschwendet.
Weil ich es sinnlos finde, gegen meine persönlichen Geschmacksvorlieben anzutrinken, mache ich um edle Weiße freiwillig einen Bogen und bin mit meinen banausigen Schorlen sehr zufrieden.
Bei Rotweinen ist es dagegen komplett andersherum, je schwerer desto toll, für einen guten Margaux lasse ich auch gerne schon mal das Essen stehen.
Solche Weine gibt es zwar eher selten beim Discounter, aber es gibt dort durchaus den einen oder anderen wirklich guten Alltagswein, der sich nicht verstecken muss und doch in deutlich alltagstauglicheren Preisregionen unterwegs ist, als die Weine, die für meinen Freund damals Alltag waren.
Mit dieser einigermaßen brauchbaren Weinausbildung im Hintergrund lernte ich dann im Anschluss CW kennen, der auch ein großer Weinliebhaber war, aber deutlich andere Schwerpunkte setzte als mein vorheriger Freund.
Insbesondere wollte er mich immer wieder zu seinem Faible für spezielle Weißweine bekehren, womit er allerdings überwiegend scheiterte.
Beim Vinho Verde ist es ihm zwar geglückt, den mag ich wirklich recht gerne, aber beim grünen Veltliner, den er als Österreicher ganz besonders schätzte, war ich raus.
Ich möchte lieber nicht. Wir einigten uns dann auf verschiedene Rote als akzeptierte Schnittmenge und kamen so in Punkto Wein meist gut miteinander aus.
Mein Westfalenmann dagegen hat sozusagen gar keine Ahnung von Wein.
Er unterscheidet in: Schmeckt oder schmeckt nicht und folgt ohne Widerspruch meinen Empfehlungen.
Allerdings hat er eine eigene Vorliebe für Rieslings, die ich nicht teile, aber das macht ja nichts, er trinkt auch gerne alleine.
Und jetzt zurück zum Anfang der Geschichte: Ich stehe bei Lidl vor dem Weinregal und schaue die Weißweine durch, ob da welche bei sind, bei denen es sich lohnt, einen 30% Rabatt einzulösen und sehe plötzlich einen grünen Veltliner und auch noch einen guten.
Spontan erscheint mir CW, der sagt, so ein Angebot dürfe ich nicht verstreichen lassen, weshalb ich eine Flasche grünen Veltliner in den Einkaufswagen lege und meinem Westfalenmann erkläre, wir könnten damit einen CW-Gedenktag feiern.
Das haben wir dann heute Abend getan, allerdings hat K deutlich mehr gefeiert als ich, der fand den grünen Veltliner nämlich ausgesprochen schmackhaft und meinte, der sei mindestens so gut wie ein Riesling - ich dagegen hatte nach einem Glas schon wieder genug, es wird halt wirklich nie meine Welt, diese weißen Weine mit der fruchtig schweren Süße, aber immerhin habe ich mit angestoßen - CW hätte sich gefreut
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Man bezahlt am Ende einfach soviel, wie einem das, was man sich ausgesucht hat, wert ist. Der Erlös geht vollständig an das lokale Tierheim, insgesamt also ein wirklich gutes Projekt.
Aktuell findet der Markt drinnen statt, weil das Wetter draußen noch viel zu unzuverlässig ist und im Zweifel auch zu kalt für die ehrenamtlichen Helfer, die an einem Markttag ja locker 7-8 Stunden draußen rumstehen müssen.
Als Location konnte sich die Orgatruppe das seit Jahren leerstehende, ehemalige Kino sichern, für so einen Flohmarkt sicherlich der optimalste Veranstaltungsort, den man sich nur vorstellen kann.
Ich fand heute zwei nahezu perfekte Aufbewahrungskisten für das grade eben frisch mitgebrachte Bastelzubehör.

Beim Durchsortieren meines Bastelzimmers in Greven fiel mir natürlich auch ein, was ich noch dringend für Borkum brauche. Und weil all das Zeug, für das ich früher noch richtig viel Geld bezahlt habe, heute sozusagen gar nichts mehr kostet, habe ich eine fröhliche Einkaufsrunde durch Action gedreht und unter anderem größere Mengen Washi Tape erworben, die jetzt passgenau bis auf die letzte Rolle in eine Kiste passen, die ich heute auf diesem Flohmarkt fand. Ich war ziemlich begeistert.
Das mit den Preisen für Bastelzubehör ist ja auch so eine Sache, die mich immer wieder fasziniert. In meinem Gedächtnis sind noch die Preise von vor 20 Jahren verankert. Damals habe ich das letzte Mal bewusst und aktiv in Spezialläden oder auf Spezialmessen Bastelzubehör gekauft und damals kostete zB eine Rolle WashiTape ca. 1€.
Ich fand WashiTape schon immer super, es war aber halt auch immer eklig teuer und so wählte man sehr bewusst aus, was man meinte, unbedingt haben zu müssen.
Für den Inhalt der Kiste oben auf dem Foto habe ich bei Action jetzt weniger als 8€ bezahlt, es sind aber ganz leicht erkennbar doch etwas mehr als acht Rollen und ich stehe vor den Regalen mit Bastelkram und staune nur noch.
Einen vergleichbaren Preisverfall gibt es bei Stanzen und bei Papier aller Art und natürlich bei Stiften und Farben.
Ich schätze all das kostet maximal noch 10% dessen, was ich früher gewohnt war, weshalb es mir jetzt natürlich unfassbar preiswert erscheint.
Zum Abend hin wurde das Wetter immer stürmischer, jetzt tobt draußen ein ziemlich lauter Wind, der mit viel Geprassel ein wildes Regen-Sandgemisch an die Fensterscheiben wirft, ich bin sehr zufrieden, dass ich in diesem Jahr die Fenster noch nicht geputzt habe
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Normalerweise sind die Fähren an solchen Wochenenden schon immer Wochen im Voraus ausgebucht, aber als ich heute Morgen im Onlinebuchungssystem nachschaute, war die Füllanzeige für die Abendfähre nur auf Orange und nicht mehr auf Rot, es hatten offensichtlich einige Gäster wieder abgesagt. Mein Glück, ich loggte mich also blitzschnell ein und bekam tatsächlich noch einen Platz für den Bulli.
Weil ich das erst in aller Ruhe nach dem Aufwachen gemacht hatte, brach nach der erfolgreichen Buchung sofort betriebsame Hektik aus, denn wir mussten ja nicht nur alles einpacken, was mit auf die Insel sollte, sondern das Haus in Greven auch noch abreisebereit machen, es war also einiges zu tun.
Aber wenn man zu zweit ist und konzentriert durchzieht, schafft man das in zwei Stunden, kurz vor 13h war alles gepackt, ins Auto geräumt, das Haus einmal durchgewischt und wir saßen im Auto. Weil die Fähre erst um 16.45h ging, beschlossen wir, noch einen Abstecher nach Leer zu machen und den Vater zu besuchen.
Das sind ungefähr 50km Umweg, von Leer nach Eemshaven braucht man noch mal ca. 1h, es blieb also Zeit für eine halbe Stunde Besuch beim Vater und noch einmal Tanken in Leer, dort sind die Dieselpreise grade günstiger als im Münsterland und wer weiß, wie sich die Spritpreise in den nächsten Wochen weiter entwickeln.
Als wir am Fährterminal ankamen, hatte die Verladung der Pkw schon begonnen, wir stellten uns in der letzten Reihe ganz hinten in die Schlange und bekamen so einen sehr guten Platz im hinteren Mittelteil auf der Fähre. Wenn man gleich bei den ersten Autos ist, die auf die Fähre fahren, wird man von den Einweisern immer ganz an den Rand und in die Ecken gequetscht, wo man schlecht ein- und aussteigen kann und bei der Ankunft auch als letztes von der Fähre fahren kann, wir versuchen deshalb immer so spät wie möglich auf die Fähre zu fahren, dann bekommt man deutlich bessere Plätze. Heute hat das perfekt funktioniert.
Vor dem Haus wartete ein großes Paket auf mich, es war zwanzig Minuten vor unserer Ankunft am Haus dort zugestellt worden. Ich hatte zwar den Müllkasten als Ablageort gebucht, aber da wir selber nur kurz nach dem Briefträger am Haus ankamen, war das kein Problem, der große Regen setzte erst eine Stunde später ein.
Ich hatte größere Mengen Staubsaugerzubehörteile über
K hatte mir zu Weihnachten diesen Saugwischer geschenkt - ein Akkustaubsauger, der gleichzeitig Saugen und Wischen kann. Anfänglich hatte es mir vor allem der Name dieses Gerätes angetan: Besserwischer - allein deshalb wollte ich ihn unbedingt haben. Inzwischen bin aber auch von dem Teil selber so begeistert, dass wir ihn im Auto immer hin- und hertransportieren, weil ich nur noch damit saubermachen möchte, alle anderen Wischgeräte verweigere ich jetzt.
Eigentlich wollte ich nur das original Reinigungsmittel als Wischwasserzusatz kaufen, das hatte der Verkäufer nämlich zu einem guten Preis bei
Aber dann stellte sich heraus, dass dieser Mensch noch alles mögliche an Erweiterungszubehör für genau meinen Akkusaugwischer besitzt und so fiel ich in einen Kaufrausch und der Mensch freute sich, dass er alles auf einmal loswurde.
Ich habe jetzt also ein komplettes Matratzenreinigungsset, ein Auto- und ein Polsterreinigungsset, jede Menge passende Reinigungsflüssigkeiten für jede Art von Untergrund, Wischtücher für Fliesen, Parkett und sonstiges, einen zweiten Akku mit entsprechender Ladestation und zwei große Vorwerktaschen, wo man den ganzen Kram wunderbar drin verstauen kann und ich bin sehr zufrieden mit diesem Kauf und diesem Gerät und dass die Logistik heute so wunderbar funktioniert hat, freut mich noch mal besonders.
Demnächst werden wir noch einen online Beratungs- und Einweisungstermin abhalten, damit er mir genau erklären kann, wofür die einzelnen Dinge alle gut sind und wie ich sie am sinnvollsten benutze. Auch das finde ich eine sehr gute Lösung, besser, als mich live und vor Ort mit einem Staubsaugervertreter im eigenen Haus beschäftigen zu müssen, das wäre mir nämlich definitiv zu viel Loriot. Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann……
Und ein Staubsaugervertreter, der schon gar kein Staubsaugervertreter mehr ist und jetzt auch nichts mehr verkaufen will, weil ich ihm ja schon alles abgekauft habe, erscheint mir noch mal extra harmlos.
Ich freue mich also darauf, jetzt ohne störende Nebeneffekte einfach nur zu lernen, was mein Gerät alles so kann
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Das mit dem Glasfaseranschluss ist auch so eine seltsame Sache, weil mir theoretisch vollkommen klar ist, dass das definitiv der moderne, schnellere, bessere Internetanschluss ist, nur praktisch ist es so, dass ich bisher noch nie jemanden getroffen habe, der das in der Praxis auch bestätigt. Im Gegenteil, alle Menschen, die ich kenne und die bereits einen Glasfaseranschluss besitzen, zucken alle nur lapidar mit den Schultern und sagen so kryptische Sachen wie: Ne, Vorteile hätten sie aus diesem Anschluss noch keine erkennen können . Er ist häufiger gestört als der alte Kuperkabelanschluss, eine höhere Geschwindigkeit ist nicht spürbar, im Gegenteil, er ist instabiler und dadurch langsamer und überhaupt ist eben so gar kein Fortschritt dadurch zu spüren, aber nun ja, jetzt haben sie so einen Anschluss, jetzt leben sie halt damit.
Heute haben die RTS-Leute erst mal Löcher durch die Betonwand gebohrt, weil sie die Löcher, die extra für den Anschluss der Medien im Bau freigelassen wurden, nicht passend fanden, sie wollten unbedingt eigene Löcher haben.
Also haben sie zwei wassergekühlte Kernbohrungen durchgeführt, dadurch die gesamte frisch geputzte Wand ziemlich versaut, aber das lässt sich nicht ändern, bei solchen Aktionen.
Jetzt gibt es also zwei neue Löcher in der Betonaußenwand, und zwar - von innen betrachtet -
rechts eins für den Wasseranschluss und links eins für die Stromkabel.
Der Architekt hatte ihnen zwar vorher gesagt, dass im Hausanschlussraum die linke Seite für Heizung und Wasser vorgesehen ist und rechts der Strom hinkommt, aber wenn man die Zuleitungen in dem Raum alle noch mal in sich verdreht, dann hält das System sicherlich viel besser, eine andere Erklärung, weshalb sie die Löcher dann genau andersherum gesetzt haben, fällt mir sonst nicht ein. Außer vielleicht, dass die Mitarbeiter von RTS dem schlechten Ruf ihrer Firma sehr zuverlässig gerecht werden.
Dass sie zudem das Wasserzufuhrrohr so weit außen angesetzt haben, dass jetzt die Dämmung nicht mehr zwischen Wand und Rohr passt, ist dann nur noch das i-Tüpfelchen zur Vervollkommnung ihrer Inkompetenz. Seufz.
Nach der eher unerfreulichen Baubesichtigung fuhren wir zur Hundewiese in Wiedenbrück, dort traf Bixa auf ihren Freund den Tibet-Terrier, den ich ganz sicher nicht als solchen erkannt hätte, wenn mir sein Besitzer nicht entfernt bekannt vorgekommen wäre und er mir bestätigte, er hätte immer noch denselben Hund, er hätte ihn nur scheren lassen müssen, weil sich wohl zu dicke Verfilzungen in seinem Fell gebildet hätten. Die Hunde selber erkannten sich auf alle Fälle sofort wieder, die scheinen sich da nicht durch einen neuen Haarschnitt irritieren zu lassen.

Ich finde so einen kurzhaarigen Tibet Terrier übrigens erstaunlich niedlich
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Geplant war, dass RTS heute erscheint und beginnt, die beantragten Medien anzuschließen. Außerdem sollte der Rohbauer das Baufeld aufräumen und der Putzer im Erdgeschoss weiter putzen.
Als K um 14.30h mit dem Architekten telefonierte, war bis zu dem Zeitpunkt auf der Baustelle noch komplett gar niemand aufgetaucht.
Um das Haus grundsätzliche an das in der Straße liegende Versorgungsnetz (Strom, Wasser, Internet, Gas) anzuschließen, kann man nicht einfach seinen eigenen Elektriker oder Installateur beauftragen, sondern muss zwingend einen entsprechenden Antrag beim zuständigen Grundversorger stellen, der dann wiederum "sein" Unternehmen rausschickt, das zu erledigen.
Zuständig für Rheda ist die Firma RTS aus Bielefeld (frag nich) und die sind chronisch überlastet, sehr schlecht zu erreichen und auch nur beschränkt motiviert: denn sie haben ja sowieso den Alleinauftrag für diese Arbeiten, also eine Monopolstellung, da muss man sich nicht mehr sehr anstrengen, um Kunden nicht zu verscheuchen und freundlich zu Kunden sein, ist schon mal gar nicht nötig.
K telefoniert seit ungefähr zwei Monaten hinter dieser Firma her. In der letzten Woche hat er endlich jemanden erreicht, der für dieses Gebiet zuständig ist und der hatte ihm versprochen, dass er heute einen Trupp Arbeiter zur Baustelle schickt, die die notwendigen Arbeiten erledigen sollen.
Um 16h erschienen da aber tatsächlich Menschen auf der Baustelle, begutachteten die Situation, erklärten, dass sie die Kabel und Rohre sicherlich nicht durch die vorgesehen und freigehaltenen Schächte am Haus führen werden, sondern selber neue Löcher bohren werden, was K schon wieder sehr aufregte, ich dagegen bin nur froh, dass die überhaupt erschienen sind und irgendetwas machen.
Eigentlich hatte K vorgehabt, heute noch mal nach Rheda zu fahren, um das alles vor Ort zu begutachten und zu begleiten, aber um 16h lohnte sich das nun auch nicht mehr, jetzt überlegen wir, ob wir die Fahrt nach Borkum noch weiter verschieben.
Ich habe meinen heutigen Energieschub nicht nur für eine Putz-, Wasch- und Aufräumrunde durchs Haus genutzt, sondern habe mich auch erfolgreich mit einer der noch offenen 2024er Steuererklärungen beschäftigt, jetzt sind es nur noch drei.
Am Abend habe ich Kochexperimente gemacht.
Seit dem Felix vor zweieinhalb Wochen mal erzählt hat, dass er irgendwelche Rollen mit Reispapier gemacht hat, hat sich in meinem Kopf der fixe Gedanke festgesetzt, dass ich auch mal was mit Reispapier machen will. Nicht so eine Riesenrolle und auch nicht im Airfryer, aber Frühlingsrollen finde ich gut und die Füllung dafür kann ich mir einfach selber ausdenken.
Erste Schwierigkeit war die Beschaffung von Reispapier, das gibt es hier in Greven nämlich nicht, noch nicht mal in dem großen Marktkauf, aber ich wollte eh noch Mirin für Sushireis kaufen, also habe ich neulich nach dem Flohmarkt einen Abstecher zum Asialaden in Münster gemacht und da gab es dann alles, was ich wollte.
Als Füllung hatte ich Mungobohnenkeimlinge, Putengehacktes, Möhren, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und zwei große Löffel voll pürierte Ofengemüsereste von letzter Woche, das Zeug musste weg und passte prima in so eine gemischte Frühlingsrollenfüllung.
Optisch lässt sich da sicherlich noch was verbessern und gelernt habe ich, dass weniger Füllung und mehr Reispapier besser ist, aber ansonsten bin ich für den ersten Versuch sehr zufrieden:

Wird schon deshalb wiederholt, weil es in dem Asialaden nur Pakete mit 50 Reispapierplatten gab, es wird also wohl noch öfter wiederholt werden müssen….
Gegrinst habe ich über die neue Meldung meiner Wetter-App, die sich jetzt ganz offensichtlich bemüht, positives Denken zu fördern, sie sagt nicht mehr, wann es regnet, sondern wann es wieder trocken ist

Am Abend habe ich meinen heutigen Energieschub noch mit einer ausführlichen Bügelrunde gekrönt, manchmal bin ich mir selber unheimlich
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