anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 10. März 2026
Am liebsten ohne mich
Und noch ein Tag, der irgendwie nicht so richtig aus den Puschen kam, dabei bin ich für meine Verhältnisse früh gestartet, schließlich hatte ich schon um 9.30h meinen Physiotermin.
Anschließend fuhr ich aber sofort wieder nach Hause, es gab keine Notwendigkeit für Einkäufe irgendeiner Art und ich hatte auch keine Lust, nur zum Gucken durch sonst selten besuchte Einkaufsläden zu bummeln.

Wenn ich sage, ich hätte Lust mal wieder Shoppen zu gehen, dann bedeutet das, ich ziehe systematisch durch alle Discounter, um überall die grade aktuellen Sonderangebote zu überprüfen. Mein Alltagseinkaufladen ist Lidl, an den bin ich am besten gewöhnt, den gibt es schließlich auch auf Borkum.
Hier in Greven gibt es zusätzlich noch AldiNord und Netto, in Telgte auch noch einen Penny. Wenn ich auf dem Festland bin, macht es Spaß, auch bei den anderen Discountern zu schauen, was die grade so im Angebot haben.

In klassische Supermärkte wie Edeka oder Rewe gehe ich dagegen viel seltener und auch mit viel weniger Begeisterung. Tendenziell mag ich das Publikum dort nicht so sehr, mir laufen dort zu viele Leute rum, denen man von außen schon ansehen kann, dass sie sich zum gehobenen Mittelstand zählen und von allen Klassen/Schichten unserer aktuellen Gesellschaft ist das die, die mir am wenigstens sympathisch ist.
Alles, was ich bei den Discountern nicht bekommen, kaufe ich im Großmarkt, die Atmosphäre dort ist eher klassenlos, das finde ich außerordentlich entspannend.

Ich habe mir in der letzten Zeit immer wieder Gedanken zum Thema "Klassismus" gemacht, ausgelöst durch verschiedene Beiträge und Texte und habe auch schon mehrere angefangene Textfragmente zu dem Thema produziert, aber noch bin ich mit den Gedankenmachen nicht fertig, ich muss das alles noch viel weiter durchdenken und ausarbeiten.

Doch eine Erkenntnis habe ich schon mal: Die soziale Schicht, der ich nach den äußeren Merkmalen wie Einkommen/Vermögen und Bildung/Beruf sicherlich am ehesten zuzurechnen bin, die ist mir eindeutig sehr! unsympathisch. Da möchte ich nicht dazugehören und gebe mir deshalb regelmäßig viel Mühe, davon Abstand zu halten. Ich betreibe also unbestreitbar auch Klassendiskrimierung, allerdings in fast alle Richtungen und vor allem sehr bewusst auch zur Seite und nach oben und da stellt sich natürlich die Frage, ob das dann noch Diskriminierung ist oder nur eine persönliche Macke.

Denn grundsätzlich möchte ich sowieso nie zu irgendeiner Gruppe gehören, weil mir schon der Gruppengedanke an sich widerstrebt, das ist damit ein Dilemma, was mir beim Nachdenken über Klassismus immer wieder im Weg steht, denn wenn ich mich selber schon nicht einsortieren mag, wie kann ich dann eine saubere Meinung zu dem Thema entwickeln?
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Montag, 9. März 2026
Montag, 9.3.
Insgesamt war das heute ein etwas zerpflückter Tag.
Nach dem Aufstehen habe ich mich zunächst damit beschäftigt, das Haus in einen etwas ordentlicheren Zustand zu versetzen, die Wäsche zusammenzulegen und wegzuräumen und die Küche sauber zu machen.

Gegen Mittag sagte K, dass er etwas fliegen wolle, er sei seit drei Monaten nicht mehr in der Luft gewesen, und heute wäre perfektes Wetter, das wolle er ausnutzen.

Ich blieb mit dem Hund zu Hause.
Fliegen einfach um des Fliegens willen ist nicht so meine Welt. Ich finde es okay, wenn ich ein konkretes Ziel habe, wo ich gerne hin möchte, aber einfach nur so im Kreis rumfliegen, finde ich langweilig, deshalb blieb ich zu Hause, räumte ein wenig in meinem Computer auf und beschäftigte mich ausführlich mit Datensicherung.

Außerdem räumte ich in meinem Stempelzimmer auf und probierte mit verschiedenen Techniken rum, um weitere Hintergründe für Karten zu gestalten, aber irgendwie gelang das alles nicht so wie ich wollte.

Deshalb brach ich das alles wieder ab und beschäftigte mich lieber mit dem Hund. Aktuell übe ich ein paar Tricks mit ihr, sie macht begeistert mit und und wir haben beide viel Spaß dabei.

Dann kam K wieder und ging mit dem Hund spazieren, ich fuhr in der Zeit einkaufen.
Danach Abendessen, Barnaby, Bett
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Sonntag, 8. März 2026
Wochenendbericht - Zusammenfassung
Das war alles in allem ein wirklich schönes Wochenende.

Am Freitag hatten wir am Nachmittag einen Termin mit unserem Architekten, der auch für Ks Sohn und Freundin mal einen Entwurf für ein Haus gemacht hat, weil K noch ein leeres Grundstück hat, was er seinem Sohn geben würde, wenn der dort bauen möchte.

Der Sohn möchte auch sehr gerne dort bauen, das Problem ist nur die Freundin des Sohnes, die nicht so viel Geld für ein Haus ausgeben möchte und immerzu meint, das ginge doch auch alles viel kleiner, so viel Platz bräuchten sie zu zweit doch gar nicht und überhaupt ist das ja alles schrecklich teuer und wenn man dann dafür so einen gewaltigen Kredit aufnehmen muss, dann ist man so gebunden und das Risiko und eben überhaupt alles schwierig.

Dementsprechend versucht sie in dem Gespräch mit dem Architekten das Haus immer weiter zu verkleinern und Dinge wegzulassen, die sie nicht so wichtig findet.

K meint, es ist sinnvoll, wenn wir bei den Gesprächen auch dabei sind, weil wir gute Tipps geben könnten, schließlich haben wir selber auch grade reichlich Bauerfahrung.

Mich hat das Gespräch am Freitag aber nur aggressiv gemacht, denn ein dermaßen abgespecktes Haus zu bauen, ist in meinen Augen völlig sinnlos und dann wirklich rausgeschmissenes Geld. Um 20% Baukosten zu sparen, nimmt sie dem Haus 60% des Nutzen, d.h. die Kostenersparnis steht in keinem sinnvollen Verhältnis zu der Verschlechterung des Hauses.

Ich habe deshalb während dieses Gesprächs aktiv abgeschaltet und bewusst nicht mehr zugehört, weil ich sonst ganz sicher irgendwann ungehörige Bemerkungen gemacht hätte.

Ich habe definitiv Verständnis für Sparsamkeit, diese Art der Sparsamkeit finde ich aber völlig daneben, weil sie so unsinnig ist.

Das war aber auch das einzige schlechte Erlebnis des Wochenendes, der Rest war nur angenehm.

Von Rheda fuhren wir weiter nach Bielefeld, weil dort am Freitagabend Kleiderkreisel war. Ich konnte wieder eine sehr große Tasche mit Klamotten sehr erfolgreich loswerden, das ist immer der Teil, der mir am besten gefällt. Mit zurückgebracht habe ich zwei Hosen, einen Rock und eine Jacke, per Saldo also ein sehr erfolgreicher Kreisel.

Anschließend saßen wir bei der Schwester noch lange zusammen und haben uns unterhalten.
Außerdem versuchte sie sich erfolgreich als Hundedompteuse, alle drei Hunde gehorchten aufs Wort.

Hundetrio

Hundetrio

Weil wir uns gründlich verquatschten, war es sehr spät, bis wir wieder in Greven waren, dementsprechend ausführlich mussten wir am Samstag erstmal ausschlafen.

Am Nachmittag fuhren wir auf den Hundefreilaufplatz im Nachbarort, auf dem Rückweg erledigten wir den Wochenendeinkauf und gingen dann auch wieder früh schlafen.

Heute war Flohmarkt hier in Greven und mit fast 20°C war es einfach nur fantastisches Flohmarktwetter.
An einem Stand verkaufte ein junger Mann die Thermomixausstattung seiner verstorbenen Mutter - ich kaufte ihm neun Thermomixkochbücher ab und wir waren beide sehr zufrieden. Außerdem fand ich noch dieses und jenes als allgemein nützliches Krimskramsteil, u. a. eine Fruchtfliegenlebendfalle, die nach Aussage der Verkäuferin sehr gut funktioniert - so einen Kram muss ich natürlich unbedingt ausprobieren.

Insgesamt war es aus meiner Sicht ein sehr erfolgreicher Flohmarkt und ich fuhr hochzufrieden wieder nach Hause.

Hier habe ich dann die Waschmaschine angeworfen, inzwischen sind bereits drei Waschladungen durchgelaufen, die vierte stecke ich gleich noch rein und programmiere sie so, dass sie morgen früh passend fertig ist
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Mittwoch, 4. März 2026
Flohmarkt und neue Brillen
Hier in Greven ist es deutlich wärmer als auf der Insel, ich muss mich erst noch an die neue Winterjackenfreiheit gewöhnen.

Weil das Wetter so verlockend war und weil ich sowieso nach Münster fahren wollte, um meine neuen Lesebrillen abzuholen, nutzte ich die Gelegenheit, vorher am Stadion vorbeizufahren, um zu schauen, wie es aktuell um den Flohmarkt dort bestellt ist.

Und, Freude, es fand ein Flohmarkt statt und es waren sogar eine ganze Menge Händler da.

Ich fand zwei selbstgeschnitzte, aber wirklich sehr hübsche Figuren aus Sandstein, einen Fisch und einen Elefanten, beide eher abstrakt gehalten, die ich als Dekoobjekte auf eine der Fensterbänke stellen werde , denn wir bekommen in Rheda sehr viele, sehr große Fensterbänke, da kann ein bisschen Deko nicht schaden.

Außerdem ein paar Bücher, unter anderem eines über Kommunikation von Hunden, was ich schon lange haben wollte, bisher aber auch gebraucht nicht zu einem akzeptablen Preis gefunden hatte, heute konnte ich es für 1€ kaufen und war sehr zufrieden.

Und schließlich ein paar T-Shirts und einen schicken Pulli für K, alles in allem also ein recht erfolgreicher Flohmarkttag bei bestem Wetter, so kann es weitergehen.

Dann holte ich meine Brillen ab und kann also ab sofort noch bequemer im Bett lesen, weil ich jetzt eine richtig perfekt passende, große Lesebrille habe und nicht mehr in der Gleitsichtbrille die passende Stelle zu Lesen anpeilen muss.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Hund auf den Hundespielplatz in Ladbergen wo er auf eine ähnlich alte Labradorhündin traf, die zwei verstanden sich auf Anhieb und haben richtig toll miteinander gespielt.
Wir standen als glückliche Hundeeltern daneben und freuten uns.

Ob es der rasche Wetterwechsel ist oder schon eine beginnende Frühjahrsmüdigkeit, ich weiß es nicht, aber ich bin ständig müde und habe ein intensives Bedürfnis nach Schlaf, das ich jetzt einfach umsetzen werde
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Dienstag, 3. März 2026
Dienstag, 3. März
Wir sind wieder aufs Festland gewechselt, es stehen jetzt diverse Termine im Zusammenhang mit der Baustelle an.

Heute morgen haben wir das Haus final abreisebereit gemacht, die Überfahrt verlief ereignislos, gegen 12h waren wir in Eemshaven.

Weil ich noch den Vater besuchen wollte, der aber nach seiner Dialyse erst gegen 14.30h wieder zurück im Heim ist, schlug ich vor, dass wir zur Zeitüberbrückung einen Abstecher zu Albert Heijn in Appingedam machen.

Mit CW war ich früher sehr häufig zum Einkaufen in Venlo oder Roermond, ohne CW hatte ich bisher nie das Verlangen nach einem holländischen Supermarkt.

Aber wenn wir von Eemshaven direkt nach Leer gefahren wären, wären wir viel zu früh da gewesen, also dachte ich, ich könnte nach fast 20 Jahren ja mal wieder in einen Albert Heijn gehen.

Im Ergebnis fühle ich mich jetzt sehr geerdet. Ich wusste schon immer, dass die Preise in deutschen Supermärkten sehr niedrig sind, dass sie aber wirklich soo niedrig sind, bzw. dass die Holländer inzwischen sooo viel teurer sind, das war mir nicht mehr bewusst.

Da ich für fast alle Dinge, die ich regelmäßig einkaufe, eine ziemlich präzise Preisvorstellung habe, was sie üblicherweise so kosten, kann ich nicht nur erkennen, wann ein Preis ein echtes Schnäppchen ist, sondern auch, wenn es wirklich richtig teuer wird.

Und deshalb staunte und gruselte ich mich einmal durch die Angebote in diesem Albert Heijn, kaufte letztlich ein Baguette und eine Tüte Erdnüsse und bin jetzt sehr froh und dankbar, dass ich für meinen täglichen Bedarf nur deutsche Preise bezahlen muss.

Als wir in Leer ankamen, war es immer noch zu früh für den Besuch beim Vater, also machten wir noch einen Zwischenstopp bei TKMaxx.
Aber auch da fand ich nichts, was ich gerne kaufen wollte, ich habe einfach schon alles, sehr traurig.

Der Vater war heute nicht so gut drauf, er hat schon wieder eine Blasenentzündung, die diesmal wohl sehr schmerzhaft ist. Am frühen Abend rief das Heim dann noch mal an und teilte mit, dass sie ihn ins Krankenhaus haben einliefern lassen, weil er auch noch Fieber bekommen hatte und sie meinten, es wäre besser, wenn er professionell medizinisch betreut wird.

Der Vater ist jetzt seit über acht Jahren in diesem Heim, für ihn ist das nach eigener Aussage alles sehr gut so und er ist sehr dankbar, dass er dort so gut gepflegt wird.
Damit ist es für mich auch okay und ich mache mir weiter keine Gedanken.

Für mich selber weiß ich aber, dass ich ganz, ganz, ganz sicher nicht so enden möchte. Von meinen Kindern ist einer Arzt und einer Apotheker, es sollte also möglich sein, an das passende Zeug zu kommen, um mir so ein Ende zu ersparen.
Allerdings nutzen die Kinder das auch schamlos aus, N sagte mir neulich: "Tja Mama, dann musst du jetzt immer sehr nett zu uns sein, sonst lassen wir dich einfach leben."
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Sonntag, 1. März 2026
Großportion Suppe und entkalkte Dusche
Morgen hat der Onkel Geburtstag und ich habe ihm versprochen, ihm einen Riesentopf Gulaschsuppe für 20 Personen zu kochen, damit er seine Gäste vernünftig bewirten kann.

Gestern habe ich mir schon den 14l Topf bei ihm abgeholt und 3,5kg Schweinegulasch gekauft.
Mein Plan war, die Suppe im Crockpot zu kochen und dann in seinen Suppentopf umzufüllen, nur leider ist der Crockpot mit einem Fassungsvermögen von 5l deutlich kleiner, ich musste also improvisieren.

Zunächst habe ich das Fleisch in den Crockpot geschichtet, danach passten aber nur noch zwei große Zwiebeln, drei Dosen Champignons, eine Dose Tomaten und ein halber Liter Flüssigkeit rein, dann war der Crockpot voll.

Kartoffeln und Möhren habe ich jetzt separat in einem zweiten Topf gekocht und den Crockpot sechs Stunden lang garen lassen. Morgen werde ich dann in dem 14l Topf alles zusammenwerfen und mit Brühe auffüllen, das wird schon funktionieren, ich bin da sehr zuversichtlich.

So eine Riesenportion Essen herzustellen macht erstaunlich viel Arbeit, es macht offensichtlich einen Unterschied, ob man für 2 oder für 20 Leute Kartoffeln schält und Gemüse schnibbelt. Ich hatte das völlig verdrängt.

Früher habe ich sehr häufig für sehr viele Leute gekocht, eigentlich selten für weniger als mindestens sechs Leute und damals fand ich diese großen Mengen völlig normal.
Als die Kinder so nach und nach auszogen, brauchte ich eine ganze Zeit, um mich auf Zweier Portionen runterzugewöhnen, aber inzwischen geht es mir genau umgekehrt, ich habe überhaupt kein Gefühl mehr für Großportionen.

Als weitere Haushaltsaktivität habe ich mich anschließend damit beschäftigt, die Dusche gründlichst zu reinigen, alle Fugen sind jetzt wieder richtig sauber und vor allem habe ich gefühlt zwei Pfund Kalk von den Rändern der Dusche entfernt
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Samstag, 28. Februar 2026
Alle Fristen gehalten - oder verlängert
Der 28.2. ist traditionell ein ausgesprochen fristbesetztes Datum, die letzte Frist für 2024er Steuererklärungen läuft aus und alle raumgreifenden Gartenarbeiten müssen auch erledigt sein - oder bis zum Herbst warten.

Die Efeubeseitigung wurde gestern sogar noch einen Tag vor Fristablauf erfolgreich erledigt. Der neue Zaun ist schon bestellt und - bevor wir am Dienstag wieder aufs Festland fahren -, war heute auch noch der Galabauer da, der vor vier Jahren vorne den Stellplatz und den Zugang zum Haus so schön gepflastert hat. Wir haben ausführlich besprochen, wie man den frisch frei geräumten Teil des Gartens zu einem schicken Aussenbereich machen kann, am Ende wurde er beauftragt, mit den gleichen Steinen jetzt auch im hinteren Gartenbereich die Terrasse und die Zuwege zu pflastern.
Er meint, das wird er zwar nicht im März, aber noch vor dem Sommer schaffen, da ist er zuversichtlich. Dann bin ich es mit ihm.

Heute Nachmittag, und damit auch locker 10 Stunden vor Fristablauf um Mitternacht, habe ich endlich die Steuererklärung abgegeben, an der ich schon seit vier Monaten rumkaue und irgendwie immer nicht den Dreh fand, sie final abzuschließen. Es ist ein sehr gutes Gefühl, das endlich erledigt zu haben.

Jetzt sind es insgesamt nur noch drei Steuerklärungen, die für 2024 erledigt werden müssen, bei zweien liegt der Ball bei mir, d.h. ich habe alle Unterlagen und muss halt nur den Abschluss fertigstellen. Für beide habe ich jeweils mit einer sehr fantasievollen Begründung um eine Einzelfristverlängerung gebeten, da es zwei verschiedene Finanzämter betrifft, reichte eine Fantasie für zwei Anträge, sehr praktisch. Für die dritte fehlen mir aber immer noch die Unterlagen, da bin ich also nicht schuld, wenn es Ärger gibt.

Jetzt kann der Februar getrost zu Ende gehen, die wichtigen Dinge sind erledigt, der Rest wird sich finden
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Donnerstag, 26. Februar 2026
Efeukampf, Runde 2
Seit sehr langer Zeit wurde heute mal wieder richtig körperlich gearbeitet, dementsprechend k.o. bin ich jetzt auch und verschwinde früh im Bett. zumal morgen auch noch sehr früh aufstehen angesagt ist.

Aber: Wir sind dem Efeu auf dem Leib gerückt und waren diesmal deutlich erfolgreicher als letztes Mal.
Anfang Dezember haben wir den Versuch, das Monsterefeu kleinzukriegen abgebrochen, hier habe ich damals den aktuellen Zwischenstand dokumentiert.

Seitdem war eigentlich nur schlechtes Wetter oder zumindest kein Wetter, bei dem man Lust hat, sich mit erneut mit dem Efeu anzulegen.
Allerdings drängelt jetzt der Kalender, denn Samstag ist der letzte Tag, an dem man Bäume und Büsche noch radikal beschneiden oder entfernen darf, ab März beginnt die Brut- und Setzzeit und dann gibt es Ärger, wenn man sich dann noch an Großgrün vergreift.

Deshalb dachte ich, heute oder nie, maschinentechnisch waren wir auch etwas besser ausgerüstet und hatten extra so eine riesige Astschere aus Greven mitgebracht.
Die war Gold wert und so kamen wir relativ gut voran.
Nach drei Stunde Geacker war aber klar, dass wir den Efeu auf dem Dach des alten Gartenhauses nicht alleine kleinkriegen.

Deshalb setzte ich einen Notruf an den Gärtner unseres Nachbarn ab, der durch Zufall auch grade in der Nähe war, das Problem sofort erkannte - morgen ist der letzte Arbeitstag im Februar, es muss etwas passieren, und er versprach, morgen ganz früh mit einer großen Mannschaft und großem Gerät anzurücken und dann schauen wir mal.

Aktuell sieht es so aus:


Der Efeu wird entfernt

Efeuentfernung Zwischenstand

D.h. wir haben den Efeu auf der gesamten Zaunseite und den Zaun selber auch gleich entfernt, das Kräuterbeet musste auch weichen, weil die mit einem Radlader bis vorne vor fahren wollen und jetzt bin ich ganz gespannt, wie es morgen weitergeht.

Außerdem habe ich die abgeblüten Blüten der Hortensien alle abgeschnitten - das war auch ein ganzer grüner Sack voll, morgen wird zum Glück auch der Müll abgeholt.

K hat das verwertbare (unbehandelte) Holz was vom Gartenhausbau übrig gebieben ist, dann noch mit der Kreissäge ofengerecht kleingeschnitten, die behandelten Latten von dem alten Zaun gehen in den Container
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Mittwoch, 25. Februar 2026
OnlineShop Preis Abzocke und Wäsche, die nicht trocknet
Weil ich mir angewöhnt habe, meine Versichertenkarte immer am Anfang des Quartals schon mal vorsorglich beim Hausarzt einlesen zu lassen, wenn ich sowieso grade dort in der Nähe bin, konnte ich heute elektronisch ein neues Rezept für meine Schilddrüsentabletten anfordern, was dann auch sofort auf meine Karte gebucht wurde.
Da die Online-Apotheken mit Einführung des E-Rezeptes jede Menge Rabatte anboten, damit man seine Rezepte dort einlöst, habe ich die letzten Male meine Rezepte immer bei der Online-Apotheke eingelöst, die jeweils die besten Rabatte anbot, aber so nach und nach läuft das mit diesen Rabatten aus und damit endet für mich auch die Attraktivität der Online-Apotheken.

Grundsätzlich finde ich es bequemer, meine Rezepte bei einer lokalen Apotheke vor Ort einzulösen, weil ich mir dann den Huddel mit Paketzustellung und passend zu Hause sein oder umständlich irgendwo abholen erspare. Überhaupt habe ich ja eine Grundabneigung dagegen, mir alles mögliche liefern zu lassen, wenn ich es mir genauso gut auch selber abholen kann.

Bei frei verkäuflichen Medikamenten (=OTC, over the counter) und Cremes, die es nur in der Apotheke gibt, habe ich durch familiäre Beziehungen den Vorteil, dass ich das meiste sowieso deutlich preiswerter, wenn nicht gar umsonst (als Muster oder Probe) bekommen kann, so dass es eigentlich gar nicht so viel gibt, was ich sinnvoll als Schnäppchen in einer Online-Apotheke kaufen könnte. Mit den letzten Gutscheinen habe ich große Mengen an Ibus und Panthenolcreme gekauft, aber mittlerweile sind die Bestände damit gut gefüllt, eigentlich brauche ich nichts.

Mir mein verschreibungspflichtiges Medikament über eine Online-Apotheke zu bestellen hat aber immer noch den Vorteil, dass ich zumindest die Hälfte der Rezeptgebühr spare und die andere Hälfte als Gutschein (leider nur für OTC-Zeug) für die nächste Bestellung vortragen kann.

Also beschloss ich heute, meine Schilddrüsenpillen bei DocMorris zu bestellen und suchte nach irgendetwas, was ich zusätzlich kaufen könnte, um die aufgelaufenen Gutscheine einsetzen zu können.
Ich fand eine Creme, die ich gerne mal ausprobieren wollte, OVP 17,48€ bei DocMorris selbstverständlich günstiger und zwar zeigte mir die App auf dem Handy einen Preis von 13,78€ an, wenn ich da noch die Gutscheine abziehe, kann ich das einfach mal bestellen und muss nicht erst N fragen, ob er mir die Creme besorgen kann.
Wenn ich ein E-Rezept einlösen will, muss ich über die App auf dem Handy bestellen, weil ich meine Gesundheitskarte nur mit dem Handy einlesen kann.

Aus reiner Neugier habe ich dann aber parallel mal auf dem PC über den Browser gesucht, wo diese Creme am günstigsten ist - und siehe da: Das günstigste Angebot lag bei 10,40€ - und zwar bei DocMorris.

Ich meine, das ist doch wohl mehr als nur eine freche Abzocke, das ist schon aktive Kundenverarschung.

Selbstverständlich habe ich mich daraufhin auf dem PC in mein Kundenkonto bei DocMorris eingeloggt, dort die Creme für 10,40€ in den Warenkorb gelegt, anschließend die App auf dem Handy einmal geschlossen und wieder geöffnet - und dann war die Creme auch auf dem Handy für 10,40€ im Warenkorb.
Zusammen mit den gesammelten Gutscheinen und Punkten bezahle ich für die Creme jetzt nur noch 3,60€, das ist ein guter Preis, aber diese Masche, dass es unterschiedliche Preise gibt, je nach dem mit was für einem Gerät über welchen Kanal man sucht, das finde ich richtig schrecklich, weil es die Leute dazu erzieht, immer weiter und intensiver nach einem noch billigeren Preis zu suchen und dann muss man sich nicht wundern, wenn demnächst alle nur noch bei Temu oder AliBaba direkt bestellen.

Ansonsten haben die Vorhersagen für heute viel Sonne und Frühlingstemperaturen angesagt und so war es auch, wir haben eine Fahrradtour gemacht und lange auf einer Bank in der Sonne gesessen.
Weil das Wetter ja mit Ankündigung besser wurde, habe ich gestern Abend schon die Wäsche sortiert, die erste Maschine so programmiert, dass sie nach dem Wachwerden durchgelaufen war und draußen aufgehangen werden konnte.
Die zweite Maschine war dann kurz vor Mittag fertig und so hatte die Wäsche über sechs Stunden Zeit, an der frischen Luft zu trocken.

Als ich heute Abend die Wäsche abnehmen wollte, war sie aber immer noch ziemlich feucht, das draußen trocknen hat also kaum was gebracht, trotz einer Temperatur von fast 15° ist die Luftfeuchtigkeit wohl zu hoch und Wind gab es auch kaum, da ist die Wäsche kaum getrocknet, wie schade.
Ich habe sie jetzt in einem der Kinderzimmer auf zwei Wäscheständern ausgebreitet und hoffe, dass sie wenigstens morgen früh ausreichend trocken ist
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Dienstag, 24. Februar 2026
Nachhausekommen aus verschiedenen Perspektiven
Seitdem wir den Hund haben, habe ich auch einige Hundetrainerkanäle bei Instagram abonniert, weil die (am Anfang) interessante Infos boten. Inzwischen habe ich einige wieder deabonniert, weil die wenig sinnvolle Infos, dafür aber Unmengen an Werbung boten, wenig überraschenderweise waren das vor allem die, die besonders viele Follower hatten.

Ich verstehe ja, dass die das beruflich machen und damit Geld verdienen müssen wollen, aber gleichzeitig nervt mich diese dauernde Werbung so sehr, dass ich richtig sauer werden kann. Vor allem, weil immerzu derselbe Scheiß beworben wird, ich habe das Gefühl, das Konzept dahinter ist das gleiche wie beim Hundetraining: Man muss die Übung nur oft genug wiederholen, irgendwann macht der Hund dann schon Männchen auf Zuruf.
Bei mir funktioniert das allerdings so ähnlich wie bei meinem Hund, wenn ich es übertreibe mit den Anforderungen: Bixa verweigert dann alles und versteckt sich unterm Tisch - bei zu viel Werbung verweigere ich ebenfalls alles und entfolge diesen Kanälen. Und nein, einen Tractive-Tracker werde ich auch ganz sicher nicht kaufen.

Für die Hundetrainer bin ich aber sowieso keine attraktive Zielgruppe, denn ich bin viel zu selten und dann auch immer nur viel zu kurz mit Instagram beschäftigt, vielleicht alle 2-3 Tage mal für vielleicht 5-10 Minuten, dann nervt es mich schon wieder und ich mache die App wieder zu.

Außer dieser wirklich ermüdenden Dauerwerbung finde ich es auch maximal ätzend, dass alle ihre Beiträge, auf denen nicht gesprochen, aber Text eingeblendet wird und man also etwas länger dort lesen muss, mit Musik unterlegen müssen.
Ich meine: WARUM??? Wegen dieser überall sinnlos dudelnden Musik habe ich den Lautsprecher fast immer ausgeschaltet, wenn dann aber doch mal jemand etwas redet, muss ich ihn wieder anschalten, um beim nächsten Beitrag erschrocken zusammenzuzucken, wenn dann wieder laute Musik ertönt.
Ich hasse es, wirklich!!

Einen lustigen Moment hatte ich heute, als in einem Hundetrainerkanal erklärt wurde, weshalb ein Hund beim Nachhausekommen ein Spielzeug anschleppt. Erklärt wurde das als eigenes Regulierungsverhalten des Hundes, weil der sich so sehr freut, dass er die Erregung, die diese Freude bei ihm auslöst, versucht runterzuregulieren, um nicht völlig auszuflippen.
Ich fand das interessant und las auch die Kommentare dazu und wunderte mich, wie viele Hundehalter das bestätigten, also dass ihr Hund ein Spielzeug braucht, um runterzukommen und dass sie ebenfalls regelmäßig beim Nachhausekommen von einem Hund mit "Schnuller" im Maul begrüßt werden.
Nicht nur über die Menge an Hunden, die dieses Verhalten zeigten wunderte ich mich, sondern fragte mich auch, wie es einem so stark erregten Hund gelingt, beim Nachhauskommen erstmal in Ruhe ein Spielzeug zu suchen, bevor er sich in die Begrüßung stürzen.
Ich bin nämlich ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass mit "beim Nachhausekommen", der Hund von einem Spaziergang nach Hause kommt, und den zu Hause gebliebenen Teil seines Rudels dann überschwänglich begrüßen muss.
So ist das nämlich bei uns. Wenn K von einem Spaziergang mit dem Hund wieder zurückkommt, muss als
allererstes ich richtig wild begrüßt werden, denn schließlich war ich ja 1-2 Stunden "weg". Also, für den Hund war ich weg, weil ich ja nicht da war, wo sie war. Und was ist es doch für ein Glück, wenn das komplette Rudel wieder vollständig zusammen ist.
K schließt die Haustür auf, lässt den Hund ins Haus und der rast los und springt mir sozusagen mit Anlauf auf den Schoß und um den Hals und kann gar nicht mehr aufhören zu küssen. Dass er da vorher noch ein Stofftier sucht, um sich selber runterzuregulieren - wow, nein, soviel Disziplin hat unser Hund nicht.

Erst als ich immer mehr Kommentare las und dann einer schrieb, "wenn der Hund länger als drei Stunden alleine war", dämmerte mir, dass mit "Nachhausekommen" nicht gemeint ist, dass der Hund wieder nach Hause kommt, sondern seine Besitzer. Und ähem, die Situation gab es bei uns noch nicht, wir hatten bisher noch keine Notwendigkeit, den Hund alleine im Haus zu lassen, wir nehmen sie einfach immer mit und im Zweifel bleibt sie alleine im Auto, aber da gibt es kein besonderes Begrüßungsritual, wenn wir zum Auto zurückkommen, einsteigen und losfahren.

Und sonst so:
Den heutigen Hundespaziergang habe ich absolviert, weil K gehandwerkert hat, heute hat er nämlich endlich die Umrandung zur Dachbefestigung auf dem neuen Gartenhaus montiert und damit er ungestört werkeln konnte, gehe ich gerne mit dem Hund spazieren, zumal sich ja auch die Temperaturen im steilen Aufwärtstrend befinden.

Als Abwechslung bin ich heute mal eine Runde andersrum gegangen und dabei an diesen beiden Türmen vorbeigekommen

Stürzende Linien machen die Türme schief

Ich finde es immer witzig, wenn durch eine Weitwinkelperspektive so schiefe Türme entstehen.
K sagt, es heißt stürzende Linien, ich kann mir diesen Begriff regelmäßig nicht merken, mir fallen dann immer nur fliehende Pferde und einstürzende Neubauten ein, ich fürchte, ich bin NDW geschädigt
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