Heute war der Flohmarkt doppelt erfolgreich, ich habe nämlich ziemlich genau so viel hingebracht, wie ich wieder mit zurück genommen habe, allerdings ganz andere Dinge.
Losgeworden bin ich zwei große Tüten mit Büchern, einen Weihnachtsbaumständer und sechs Paar ConversAllstars Sneaker. Ich finde, ich bin jetzt endgültig zu alt für Turnschuhe ohne gepolsterte Sohle.
Wobei, es wird wohl nicht an meinem Alter liegen, sondern an meinem kaputten Fuß, denn seitdem ich mir vor fünf Jahren den rechten Fuß einmal sehr gründlich zerfetzt habe, verlangt er nun nach ganz besonders gut gepolstertem Schuhwerk mit dicker Sohle. Bei Sneakers rebelliert er genau wie bei Pumps sofort und beginnt schon nach 50m so fies zu schmerzen, das ich keine Lust mehr auf weitere Diskussionen mit meinem Fuß habe und deshalb alle Pumps und alle Sneakers aussortierte.
Die Pumps stehen noch in der Aussortierecke im Gästezimmer, denen trauere ich noch ein wenig hinterher, denn ich habe früher wirklich gerne hohe Pumps getragen, es geht aber eindeutig nicht mehr.
Leider besitze ich nicht nur sehr viele Pumps, sondern auch sehr hochwertige, weshalb ich es wirklich sehr schade finde, aber es ist wohl nicht zu ändern, seufz.
Die Sneaker habe ich heute immerhin schon mal final aus dem Haus verbannt, der erste Schritt ist getan.
Mit zurückgebracht habe ich dann außer den obligatorischen Kochbüchern einen Schiebewagen für Umzugskartons, einen original VW-Bulli als Stiftehalter und sechs Hosen, zwei Hoodies, eine Jacke, eine Bluse und vier T-Shirts.
Faszinierenderweise gab es heute gleich zwei Stände, wo fast nur sehr hochwertige Marken-Kleidungsstücke in meiner Größe verkauft wurden und das auch noch für Preise zwischen 1-2€, da musste ich einfach alles mitnehmen, was mir gefiel.
Am meisten freue ich mich über eine Bluse von Max Mara, die mir nicht nur perfekt passt, sondern auch genau mein Stil ist. Max Mara Blusen liegen im Laden so zwischen 200-300€, dementsprechend selten sind sie auf dem Flohmarkt zu finden, heute war ganz offensichtlich mein Glückstag.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Hund dann noch mal auf die Hundewiese, wo bei dem Wetter heute viele Hunde da waren und sie alle richtig gut miteinander toben und spielen konnten.
Wenn ich Anziehsachen vom Flohmarkt mitbringe, werden die immer als erstes in die Waschmaschine gesteckt und jetzt ist grade die dritte Waschladung durchgelaufen - morgen ist dann alles frisch und sauber und ich kann in meinen neuen Schätzen schwelgen
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Ich neige dazu, grade die Aufgaben, die im Grunde nur 1-2 Minuten Zeit beanspruchen, immer wieder und wieder zu schieben, geht ja so schnell, ist ja kein Problem, mache ich nachher. Und plötzlich ist man so über ein Jahr weiter und hat es immer noch nicht erledigt. Es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue.
Heute war also großer Abhak-Tag.
- Ich habe in einigen Uhren die Batterien getauscht und sie gleich mit der künftigen Sommerzeit wieder ans Laufen gebracht. Auf die Idee, sie gleich eine Stunde vorzustellen, bin ich gekommen, weil ich drei Uhren sah, die alle genau eine Stunde vorgingen, die habe ich offensichtlich m Herbst, als alles auf Winterzeit zurückgestellt werden musste übersehen und weil ich jetzt auch keine Notwendigkeit mehr sah, sie für die nächsten zwei Wochen noch auf die aktuell geltende Zeit einzustellen, habe ich die reaktivierten Uhren auch gleich auf die künftige Zeit eingestellt.
- Ich habe in diversen Airtags frische Batterien eingesetzt und meine beiden Bluestein Ortungskarten voll aufgeladen. Jetzt kann ich wieder alle Schlüssel anpingen und sowohl Portemonnaie als auch Handyhülle sind für das nächste dreiviertel Jahr ortungssicher mit Strom versorgt.
Ich finde Airtags eine sehr praktische Erfindung, aber im Portemonnaie und in der Handyhülle tragen sie ziemlich auf, da ist eine schmal Scheckkarte mit derselben Funktion angenehmer.
N hatte uns allen vor zwei Jahren zu Weihnachten die Bluestein-Karten geschenkt, die müssen alle neun Monate einmal induktiv geladen werden und funktionieren ansonsten wie ein Airtag, sind eben nur so schmal wie eine Scheckkarte. Ich habe mir dann davon noch eine zweite gekauft, weil ich im Haus mein Handy nur ohne Handyhülle benutze, aber wenn ich das Haus verlasse, ist es sehr praktisch, die Hülle anpingen zu können, weil ich nie weiß, wo im Haus ich sie liegengelassen habe und in der Handyhülle sind mein Ausweis, eine Not-Girocard (wenn mal jemand kein Apple-Pay akzeptiert) und Not-Bargeld, das habe ich schon gerne zusätzlich zum Handy immer bei mir.
- Ich habe eine UStVA rausgeschickt und meine Übersicht über die abgegebenen und beschiedenen Steuererklärungen aktualisiert, für 2024 fehlen mir jetzt noch drei, von denen ich eine gleich in Angriff nehmen wollte, aber dann dachte ich, ich telefoniere erst hinter den Unterlagen für eine andere hinterher und als ich das erledigte hatte, war der Schwung für die Erledigung der anderen Erklärungen verflogen.
- Ich habe das Rezept für "Königsberger Klopse mal anders" ausprobiert, das ich in einem der frisch erworbenen Thermomixkochbücher gefunden habe.
Urteil meines Westfalenmannes: Kann man noch mal machen
Hauptunterschiede im Klopsteig: Enthält zusätzliche Sardellenfilets und gemahlene Mandeln, schmeckte echt prima.
Naja, und die Sauce ist komplett anders, im Wesentlichen besteht sie aus Paprika, die erst in Milch gekocht und dann mit Brühe verlängert wurde, außerdem Oliven und Koriander
Und es gab Reis statt Kartoffeln dazu - und einen Rotkohlrest von neulich, insgesamt ein schönes Essen, was ich bestimmt noch mal wiederhole.
- K hat den gesamten Tag hinter irgendwelchen Personen, die mit dem Bau zu tun haben, hinterher telefoniert, denn aktuell haben wir mal wieder eine Situation, wo vie bis fünf Gewerke gleichzeitig, bzw. in der richtigen Reihenfolge und in sehr kurzer Zeit tätig werden müssen. Das funktioniert nur, wenn man als Aufpasser mit der Longen-Peitsche danebensteht und ganz streng darauf achtet dass keiner aus der Reihe tanzt und alle motiviert mitarbeiten. Ein echter Balanceakt und K war heute Abend auch entsprechend erschöpft.
Außerdem müssen wir noch ein paar Ausstattungsdetails bemustern, z. B. die Garagentore. Hier habe ich mit einer Herstellerfirma telefoniert und mir erklären lassen, wo ich die umfangreichste Ausstellung finde, K hat dort dann einen Termin gemacht.
- Mit meiner Freundin B habe ich einen Termin vereinbart, wann wir zu Besuch kommen. Ohne Termin schiebt man das immer wieder vor sich her, jetzt steht ein Datum im Kalender, jetzt wird es klappen.
- Drei Rechnungen bezahlt, eingescannt, abgeheftet und die Buchhaltung aktualisiert
- Die Dachdeckerrechnungen abschließend kontrolliert, alles nachvollziehbar in einer Excel-Tabelle geordnet und an den Architekten zur weiteren Veranlassung geschickt
- Meine leeren DMSO-Fläschchen wieder aufgefüllt
- An meinem Schubladenschrank die letzten fünf Griffe erneuert
- Mit meinem neu erworbenen Etikettendrucker ganz viele Etiketten gedruckt und Schubladen beschriftet.
Ich habe mir nämlich gestern bei Action einen akkubetriebenen Etikettendrucker von Fichero gekauft, den ich über eine App auf meinem Handy bedienen kann und das geht jetzt alles so viel schneller und einfacher als die manuelle "am Gerät-Bedienung" des (batteriebetriebenen) Labelmakers von Dymo, den ich seit über 10 Jahren besitze, aber wegen Frickeligkeit bei der Bedienung nicht sehr viel benutzt habe, dass ich in einen richtigen Beschriftungsrausch gefallen bin.
Ich plane, beim Einräumen des Kellers im neuen Haus alles in einheitlich hübschen Kisten in die Regale zustellen und gleich von Anfang an alles durchzuetikettieren, dann sieht man immer sofort, was in welcher Kiste ist, das stelle ich mir sehr praktisch vor. So im Alter wird das nicht besser, mit den Memory-Fähigkeiten und dieser Etikettendrucker erscheint mir die perfekte Lösung. Er lässt sich auch wirklich gut und schnell bedienen, da gibt es nichts zu meckern.
- Ich habe bestimmt noch mehr erledigt, aber schon wieder vergessen. Geblieben ist das Gefühl, einen Tag seit langem mal wieder sehr effizient genutzt zu haben, wenn man das nur ab und zu mal macht, ist da ja auch nichts gegen zu sagen
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Das mit den Ideen ist ja immer so eine Sache, die halten sich nicht an Termine oder irgendwelche Vorgaben, die kommen, wann es ihnen passt und entweder steht man dann sofort parat und kümmert sich drum, oder sie sind wieder weg. Und wann sie dann das nächste Mal kommen, das wissen die Götter.
Einen Trick habe ich aber schon herausgefunden, um die Ideen zu locken: Wenn ich anfange, in meinem Bastelzimmer zu räumen und zu sortieren, dann werden sie neugierig und plötzlich, wusch, kommen sie in Mengen und wollen alle gleichzeitig umgesetzt werden.
Gestern habe ich ja schon gewaltig aufgeräumt und ein paar Ideen dann auch sofort umgesetzt.
Heute habe ich drei weitere Kruschecken auseinandergerupft und ordentlich wieder zusammengesetzt.
Es ist nicht nur spannend, was sich da alles so wiederfindet, sondern eben auch, was einem plötzlich einfällt, was man ganz dringend sofort ausprobieren und umsetzen möchte.
Im Ergebnis habe ich jetzt nicht nur mehrere Karten fertiggestellt, sondern auch eine Kartenbestellung mit Gruß und Beilage komplett erledigt. Ich muss jetzt nur noch alles zusammentackern, eintüten, eine Briefmarke finden und abschicken, dann bin ich sehr zufrieden mit dem, was mir die Aufräumerei als Ideen so gebracht hat.
Mehr habe ich vom Tag auch nicht zu erzählen, es ist irre, wie die Zeit verfliegt, wenn man sich konzentriert mit einer Sache beschäftigt. Macht aber auch richtig viel Spaß, ich glaube, ich räume morgen einfach weiter
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Um den Kontakt nicht vollständig abreißen zu lassen, gehen wir wenigstens jedes Jahr zur Mitgliederversammlung.
Der kürzeste Weg von Greven nach Paderborn führt über Rheda, weshalb wir etwas früher losfuhren, um auf der Baustelle noch mal zu schauen, wie weit die Putzer inzwischen sind.
Der Keller ist fast komplett fertig geputzt, das passt genau zum Terminplan und ist damit schon mal sehr erfreulich.
Außerdem hat der Rohbauer draußen inzwischen die Bodenplatte für die Garage gegossen, auch das ein positiver Fortschritt.
Das Wetter zeigte sich heute von einer ausgesprochen feuchten Seite, von ihrer täglichen Gassirunde waren K und Hund heute schon nach 20 Minuten wieder da, beide pitschnass und wenig motiviert, sich länger als nötig keiner draußen aufzuhalten.
Ich wollte heute weiter an einer Karte basteln und suchte dafür ein ganz bestimmtes Werkzeug.
In Folge dieser Suche habe ich fast die Hälfte aller Dinge in meinem Bastelzimmer einmal in die Hand genommen und bei der Gelegenheit dann auch sofort passend neu sortiert, für den anstehenden Umzug eine sehr gute Vorbereitung. Insgesamt habe ich über vier Stunden gesucht und geräumt, um dann, kurz bevor ich frustriert aufgeben wollte, das gesuchte Teil doch noch in einer Schublade, die ich vorher schon dreimal auf und zu gemacht hatte, zu finden
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Anschließend fuhr ich aber sofort wieder nach Hause, es gab keine Notwendigkeit für Einkäufe irgendeiner Art und ich hatte auch keine Lust, nur zum Gucken durch sonst selten besuchte Einkaufsläden zu bummeln.
Wenn ich sage, ich hätte Lust mal wieder Shoppen zu gehen, dann bedeutet das, ich ziehe systematisch durch alle Discounter, um überall die grade aktuellen Sonderangebote zu überprüfen. Mein Alltagseinkaufladen ist Lidl, an den bin ich am besten gewöhnt, den gibt es schließlich auch auf Borkum.
Hier in Greven gibt es zusätzlich noch AldiNord und Netto, in Telgte auch noch einen Penny. Wenn ich auf dem Festland bin, macht es Spaß, auch bei den anderen Discountern zu schauen, was die grade so im Angebot haben.
In klassische Supermärkte wie Edeka oder Rewe gehe ich dagegen viel seltener und auch mit viel weniger Begeisterung. Tendenziell mag ich das Publikum dort nicht so sehr, mir laufen dort zu viele Leute rum, denen man von außen schon ansehen kann, dass sie sich zum gehobenen Mittelstand zählen und von allen Klassen/Schichten unserer aktuellen Gesellschaft ist das die, die mir am wenigstens sympathisch ist.
Alles, was ich bei den Discountern nicht bekommen, kaufe ich im Großmarkt, die Atmosphäre dort ist eher klassenlos, das finde ich außerordentlich entspannend.
Ich habe mir in der letzten Zeit immer wieder Gedanken zum Thema "Klassismus" gemacht, ausgelöst durch verschiedene Beiträge und Texte und habe auch schon mehrere angefangene Textfragmente zu dem Thema produziert, aber noch bin ich mit den Gedankenmachen nicht fertig, ich muss das alles noch viel weiter durchdenken und ausarbeiten.
Doch eine Erkenntnis habe ich schon mal: Die soziale Schicht, der ich nach den äußeren Merkmalen wie Einkommen/Vermögen und Bildung/Beruf sicherlich am ehesten zuzurechnen bin, die ist mir eindeutig sehr! unsympathisch. Da möchte ich nicht dazugehören und gebe mir deshalb regelmäßig viel Mühe, davon Abstand zu halten. Ich betreibe also unbestreitbar auch Klassendiskrimierung, allerdings in fast alle Richtungen und vor allem sehr bewusst auch zur Seite und nach oben und da stellt sich natürlich die Frage, ob das dann noch Diskriminierung ist oder nur eine persönliche Macke.
Denn grundsätzlich möchte ich sowieso nie zu irgendeiner Gruppe gehören, weil mir schon der Gruppengedanke an sich widerstrebt, das ist damit ein Dilemma, was mir beim Nachdenken über Klassismus immer wieder im Weg steht, denn wenn ich mich selber schon nicht einsortieren mag, wie kann ich dann eine saubere Meinung zu dem Thema entwickeln?
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Nach dem Aufstehen habe ich mich zunächst damit beschäftigt, das Haus in einen etwas ordentlicheren Zustand zu versetzen, die Wäsche zusammenzulegen und wegzuräumen und die Küche sauber zu machen.
Gegen Mittag sagte K, dass er etwas fliegen wolle, er sei seit drei Monaten nicht mehr in der Luft gewesen, und heute wäre perfektes Wetter, das wolle er ausnutzen.
Ich blieb mit dem Hund zu Hause.
Fliegen einfach um des Fliegens willen ist nicht so meine Welt. Ich finde es okay, wenn ich ein konkretes Ziel habe, wo ich gerne hin möchte, aber einfach nur so im Kreis rumfliegen, finde ich langweilig, deshalb blieb ich zu Hause, räumte ein wenig in meinem Computer auf und beschäftigte mich ausführlich mit Datensicherung.
Außerdem räumte ich in meinem Stempelzimmer auf und probierte mit verschiedenen Techniken rum, um weitere Hintergründe für Karten zu gestalten, aber irgendwie gelang das alles nicht so wie ich wollte.
Deshalb brach ich das alles wieder ab und beschäftigte mich lieber mit dem Hund. Aktuell übe ich ein paar Tricks mit ihr, sie macht begeistert mit und und wir haben beide viel Spaß dabei.
Dann kam K wieder und ging mit dem Hund spazieren, ich fuhr in der Zeit einkaufen.
Danach Abendessen, Barnaby, Bett
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Am Freitag hatten wir am Nachmittag einen Termin mit unserem Architekten, der auch für Ks Sohn und Freundin mal einen Entwurf für ein Haus gemacht hat, weil K noch ein leeres Grundstück hat, was er seinem Sohn geben würde, wenn der dort bauen möchte.
Der Sohn möchte auch sehr gerne dort bauen, das Problem ist nur die Freundin des Sohnes, die nicht so viel Geld für ein Haus ausgeben möchte und immerzu meint, das ginge doch auch alles viel kleiner, so viel Platz bräuchten sie zu zweit doch gar nicht und überhaupt ist das ja alles schrecklich teuer und wenn man dann dafür so einen gewaltigen Kredit aufnehmen muss, dann ist man so gebunden und das Risiko und eben überhaupt alles schwierig.
Dementsprechend versucht sie in dem Gespräch mit dem Architekten das Haus immer weiter zu verkleinern und Dinge wegzulassen, die sie nicht so wichtig findet.
K meint, es ist sinnvoll, wenn wir bei den Gesprächen auch dabei sind, weil wir gute Tipps geben könnten, schließlich haben wir selber auch grade reichlich Bauerfahrung.
Mich hat das Gespräch am Freitag aber nur aggressiv gemacht, denn ein dermaßen abgespecktes Haus zu bauen, ist in meinen Augen völlig sinnlos und dann wirklich rausgeschmissenes Geld. Um 20% Baukosten zu sparen, nimmt sie dem Haus 60% des Nutzen, d.h. die Kostenersparnis steht in keinem sinnvollen Verhältnis zu der Verschlechterung des Hauses.
Ich habe deshalb während dieses Gesprächs aktiv abgeschaltet und bewusst nicht mehr zugehört, weil ich sonst ganz sicher irgendwann ungehörige Bemerkungen gemacht hätte.
Ich habe definitiv Verständnis für Sparsamkeit, diese Art der Sparsamkeit finde ich aber völlig daneben, weil sie so unsinnig ist.
Das war aber auch das einzige schlechte Erlebnis des Wochenendes, der Rest war nur angenehm.
Von Rheda fuhren wir weiter nach Bielefeld, weil dort am Freitagabend Kleiderkreisel war. Ich konnte wieder eine sehr große Tasche mit Klamotten sehr erfolgreich loswerden, das ist immer der Teil, der mir am besten gefällt. Mit zurückgebracht habe ich zwei Hosen, einen Rock und eine Jacke, per Saldo also ein sehr erfolgreicher Kreisel.
Anschließend saßen wir bei der Schwester noch lange zusammen und haben uns unterhalten.
Außerdem versuchte sie sich erfolgreich als Hundedompteuse, alle drei Hunde gehorchten aufs Wort.


Weil wir uns gründlich verquatschten, war es sehr spät, bis wir wieder in Greven waren, dementsprechend ausführlich mussten wir am Samstag erstmal ausschlafen.
Am Nachmittag fuhren wir auf den Hundefreilaufplatz im Nachbarort, auf dem Rückweg erledigten wir den Wochenendeinkauf und gingen dann auch wieder früh schlafen.
Heute war Flohmarkt hier in Greven und mit fast 20°C war es einfach nur fantastisches Flohmarktwetter.
An einem Stand verkaufte ein junger Mann die Thermomixausstattung seiner verstorbenen Mutter - ich kaufte ihm neun Thermomixkochbücher ab und wir waren beide sehr zufrieden. Außerdem fand ich noch dieses und jenes als allgemein nützliches Krimskramsteil, u. a. eine Fruchtfliegenlebendfalle, die nach Aussage der Verkäuferin sehr gut funktioniert - so einen Kram muss ich natürlich unbedingt ausprobieren.
Insgesamt war es aus meiner Sicht ein sehr erfolgreicher Flohmarkt und ich fuhr hochzufrieden wieder nach Hause.
Hier habe ich dann die Waschmaschine angeworfen, inzwischen sind bereits drei Waschladungen durchgelaufen, die vierte stecke ich gleich noch rein und programmiere sie so, dass sie morgen früh passend fertig ist
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Weil das Wetter so verlockend war und weil ich sowieso nach Münster fahren wollte, um meine neuen Lesebrillen abzuholen, nutzte ich die Gelegenheit, vorher am Stadion vorbeizufahren, um zu schauen, wie es aktuell um den Flohmarkt dort bestellt ist.
Und, Freude, es fand ein Flohmarkt statt und es waren sogar eine ganze Menge Händler da.
Ich fand zwei selbstgeschnitzte, aber wirklich sehr hübsche Figuren aus Sandstein, einen Fisch und einen Elefanten, beide eher abstrakt gehalten, die ich als Dekoobjekte auf eine der Fensterbänke stellen werde , denn wir bekommen in Rheda sehr viele, sehr große Fensterbänke, da kann ein bisschen Deko nicht schaden.
Außerdem ein paar Bücher, unter anderem eines über Kommunikation von Hunden, was ich schon lange haben wollte, bisher aber auch gebraucht nicht zu einem akzeptablen Preis gefunden hatte, heute konnte ich es für 1€ kaufen und war sehr zufrieden.
Und schließlich ein paar T-Shirts und einen schicken Pulli für K, alles in allem also ein recht erfolgreicher Flohmarkttag bei bestem Wetter, so kann es weitergehen.
Dann holte ich meine Brillen ab und kann also ab sofort noch bequemer im Bett lesen, weil ich jetzt eine richtig perfekt passende, große Lesebrille habe und nicht mehr in der Gleitsichtbrille die passende Stelle zu Lesen anpeilen muss.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Hund auf den Hundespielplatz in Ladbergen wo er auf eine ähnlich alte Labradorhündin traf, die zwei verstanden sich auf Anhieb und haben richtig toll miteinander gespielt.
Wir standen als glückliche Hundeeltern daneben und freuten uns.
Ob es der rasche Wetterwechsel ist oder schon eine beginnende Frühjahrsmüdigkeit, ich weiß es nicht, aber ich bin ständig müde und habe ein intensives Bedürfnis nach Schlaf, das ich jetzt einfach umsetzen werde
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Heute morgen haben wir das Haus final abreisebereit gemacht, die Überfahrt verlief ereignislos, gegen 12h waren wir in Eemshaven.
Weil ich noch den Vater besuchen wollte, der aber nach seiner Dialyse erst gegen 14.30h wieder zurück im Heim ist, schlug ich vor, dass wir zur Zeitüberbrückung einen Abstecher zu Albert Heijn in Appingedam machen.
Mit CW war ich früher sehr häufig zum Einkaufen in Venlo oder Roermond, ohne CW hatte ich bisher nie das Verlangen nach einem holländischen Supermarkt.
Aber wenn wir von Eemshaven direkt nach Leer gefahren wären, wären wir viel zu früh da gewesen, also dachte ich, ich könnte nach fast 20 Jahren ja mal wieder in einen Albert Heijn gehen.
Im Ergebnis fühle ich mich jetzt sehr geerdet. Ich wusste schon immer, dass die Preise in deutschen Supermärkten sehr niedrig sind, dass sie aber wirklich soo niedrig sind, bzw. dass die Holländer inzwischen sooo viel teurer sind, das war mir nicht mehr bewusst.
Da ich für fast alle Dinge, die ich regelmäßig einkaufe, eine ziemlich präzise Preisvorstellung habe, was sie üblicherweise so kosten, kann ich nicht nur erkennen, wann ein Preis ein echtes Schnäppchen ist, sondern auch, wenn es wirklich richtig teuer wird.
Und deshalb staunte und gruselte ich mich einmal durch die Angebote in diesem Albert Heijn, kaufte letztlich ein Baguette und eine Tüte Erdnüsse und bin jetzt sehr froh und dankbar, dass ich für meinen täglichen Bedarf nur deutsche Preise bezahlen muss.
Als wir in Leer ankamen, war es immer noch zu früh für den Besuch beim Vater, also machten wir noch einen Zwischenstopp bei TKMaxx.
Aber auch da fand ich nichts, was ich gerne kaufen wollte, ich habe einfach schon alles, sehr traurig.
Der Vater war heute nicht so gut drauf, er hat schon wieder eine Blasenentzündung, die diesmal wohl sehr schmerzhaft ist. Am frühen Abend rief das Heim dann noch mal an und teilte mit, dass sie ihn ins Krankenhaus haben einliefern lassen, weil er auch noch Fieber bekommen hatte und sie meinten, es wäre besser, wenn er professionell medizinisch betreut wird.
Der Vater ist jetzt seit über acht Jahren in diesem Heim, für ihn ist das nach eigener Aussage alles sehr gut so und er ist sehr dankbar, dass er dort so gut gepflegt wird.
Damit ist es für mich auch okay und ich mache mir weiter keine Gedanken.
Für mich selber weiß ich aber, dass ich ganz, ganz, ganz sicher nicht so enden möchte. Von meinen Kindern ist einer Arzt und einer Apotheker, es sollte also möglich sein, an das passende Zeug zu kommen, um mir so ein Ende zu ersparen.
Allerdings nutzen die Kinder das auch schamlos aus, N sagte mir neulich: "Tja Mama, dann musst du jetzt immer sehr nett zu uns sein, sonst lassen wir dich einfach leben."
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Gestern habe ich mir schon den 14l Topf bei ihm abgeholt und 3,5kg Schweinegulasch gekauft.
Mein Plan war, die Suppe im Crockpot zu kochen und dann in seinen Suppentopf umzufüllen, nur leider ist der Crockpot mit einem Fassungsvermögen von 5l deutlich kleiner, ich musste also improvisieren.
Zunächst habe ich das Fleisch in den Crockpot geschichtet, danach passten aber nur noch zwei große Zwiebeln, drei Dosen Champignons, eine Dose Tomaten und ein halber Liter Flüssigkeit rein, dann war der Crockpot voll.
Kartoffeln und Möhren habe ich jetzt separat in einem zweiten Topf gekocht und den Crockpot sechs Stunden lang garen lassen. Morgen werde ich dann in dem 14l Topf alles zusammenwerfen und mit Brühe auffüllen, das wird schon funktionieren, ich bin da sehr zuversichtlich.
So eine Riesenportion Essen herzustellen macht erstaunlich viel Arbeit, es macht offensichtlich einen Unterschied, ob man für 2 oder für 20 Leute Kartoffeln schält und Gemüse schnibbelt. Ich hatte das völlig verdrängt.
Früher habe ich sehr häufig für sehr viele Leute gekocht, eigentlich selten für weniger als mindestens sechs Leute und damals fand ich diese großen Mengen völlig normal.
Als die Kinder so nach und nach auszogen, brauchte ich eine ganze Zeit, um mich auf Zweier Portionen runterzugewöhnen, aber inzwischen geht es mir genau umgekehrt, ich habe überhaupt kein Gefühl mehr für Großportionen.
Als weitere Haushaltsaktivität habe ich mich anschließend damit beschäftigt, die Dusche gründlichst zu reinigen, alle Fugen sind jetzt wieder richtig sauber und vor allem habe ich gefühlt zwei Pfund Kalk von den Rändern der Dusche entfernt
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