Aber hilft ja nicht, wenn man um 8.30h auf der Baustelle sein muss, heißt es Abfahrt um 7h und nur für Wachwerden, Kaffeetrinken, Duschen, Anziehen und Mitnahme-Proviant vorbereiten ist die eine Stunde zwischen Weckerklingeln und geplanter Abfahrt sehr knapp bemessen.
Wir fuhren um 7.15h ab und waren um 8.29h auf der Baustelle.
Der Architekt war schon da, die Fliesenleger auch, der Estrichleger und der Parkettleger trafen kurz nach uns ein und wir besprachen die Problematiken.
Ergebnis: Ja, es fehlen wirklich zwischen 0,5-1cm Bodenaufbau, alle denken sich jetzt eine Lösung aus und machen Vorschläge.
Der Parkettleger schickt nächste Woche zunächst mal nur einen Mann, der den Boden im Schlafzimmer legen wird, weil hier Ende August die Möbel kommen und es deshalb dringlich ist, dass dieser Raum fertig ist, die restlichen Räume werden geschoben, bis wir eine Lösung für die Höhenunterschiede haben.
Die Fliesenleger freuten sich über den Zeitaufschub, denn damit haben sie etwas mehr Zeit, das Bad in der ersten Etage fertig zu fliesen. Der Parkettleger sagte, er könne uns jetzt aber nicht versprechen, wann seine Jungs das nächste Mal Zeit haben, schließlich war die kommende Woche exklusiv für uns reserviert und der Estrichleger meinte, er könne eigentlich nichts tun, weil 5mm Differenz gehört in seinem Gewerk zu den Normschwankungen.
Ich denke, wir warten jetzt erst mal ab, wie das Schlafzimmer nachher aussieht und für den Rest findet sich auch eine Lösung.
Die Galabauer haben draußen die Erde aufgefüllt und die zu pflasternden Wege geschottert, plötzlich nimmt der Garten Struktur an und man kann sich vorstellen, wie es nachher aussehen wird.
Gegen Mittag war auf der Baustelle nichts mehr zu besprechen und wir fuhren nach Paderborn, wo eine Dame zwei Seepferdskulturen verkaufte. Sie sind mit über einem Meter Höhe angenehm groß und nicht zu übersehen, allerdings sind sie aus Holz und ich weiß nicht, wie wetterfest sie sind, aber da ich für zwei Skulpturen jetzt so viel bezahlt habe wie für einen schönen Blumenstrauß, haben sie sich ja schon rentiert, wenn sie nur 14 Tage lang draußen im Garten schön aussehen. Man muss nur die passenden Verhältnisse vergleichen.
Von Paderborn nach Greven fährt man wieder über Rheda, dort brachten wir die Seepferde sofort in die Vorratsgarage, dann fuhren wir zur Hundewiese an der Ems, wo Bixa diesmal viel Spaß am Wasser hatte und zum Schluss sogar richtig weit rausschwamm, um ein Stöckchen zu holen, was K entsprechend weit in die Ems geworfen hatte.
K ist sehr stolz auf seinen frisch gebackenen Schwimmhund, das Saisonabschluss-Hundeschwimmen im Freibad ist jetzt schon fest gebucht.
Dann waren wir noch einkaufen und ich bat um einen Zwischenstopp bei Action, was mein neues Einkaufsparadies für Bastelartikel aller Art ist.
Dort gibt es nämlich zur Zeit ein Leuchttischtablett für unter 20€. Eines habe ich neulich schon gekauft und sofort mit nach Borkum geschleppt habe, um es dort auszuprobieren. Es ist richtig super, deshalb wollte ich heute gerne ein zweites haben.
Als ich Mitte der 90er Motivstempel als Kreativmedium entdeckte, entwickelte sich daraus eine ziemlich ausufernde Leidenschaft, für die ich nicht nur Unmengen an Stempeln benötigte, sondern auch Riesenmengen an Papier und Farben und Stifte und überhaupt Zubehör und Werkzeuge aller Art.
Ungefähr zehn Jahre lang habe ich dieses Hobby wirklich exzessiv betrieben und in dieser Zeit auch wirklich exzessiv Zubehör eingekauft. Wenn man sich in der Szene bewegt, gewöhnt man sich an die Preise, es gab wenig Alternativen zu den speziellen Fachhändlern und dann sind die Preise eben wie sie sind.
Dann habe ich vor 18 Jahren alles hingeworfen und ein komplett neues Leben begonnen und mich grob gesagt fast 18 Jahre nicht mehr mit diesem Hobby beschäftigt, oder zumindest nichts mehr dafür eingekauft.
Jetzt fange ich wieder an, mich dafür zu interessieren und staune Bauklätze, wie billig alles geworden ist.
Für ganz viele Produkte haben sich die Preise sozusagen auf ein Flohmarktniveau begeben.
Was war gutes Papier/Karton damals teuer. - Heute bekomme ich einen DIN A 4 Aquarellblock für 99 cent.
Und Farben. Und Stifte. Ein guter Filzstift kostete locker 2-3€ - EIN Stift. - Heute bekomme ich einen ganzen Farbkasten dafür und die Qualität ist super.
Scheren, was haben wir ein Geld ausgegeben für gute Scheren. - Bei Action gibt es eine wirklich phantastische Schneiderschere für 2,49€, weniger als 10% dessen, was wir damals "normal" fanden.
So geht es in einem fort und ich verfalle jedesmal in einen Einkaufsrausch, wenn ich in so einen Actionladen gehe, einfach weil ich immer noch die alten Preise im Kopf habe und alles, was es dort gibt für das absolute Superschnäppchen halte bzw. es fällt jede natürliche, preisbedingte Zurückhaltung, eben weil gefühlt ja alles quasi "nichts mehr" kostet.
Heute habe ich mir also ein zweites, DIN A3 großes Leuchttischtablett gekauft, was im übrigen um Längen besser funktioniert als mein alter "Originalleuchttisch", den ich vor 25 Jahren einem technischen Zeichner für irgendeinen sehr günstigen, dreistelligen Betrag gebraucht abgekauft hatte, aus Platzgründen vor 18 Jahren aber nicht mit nach Greven genommen habe
.
13 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Der wurde gestern vereinbart, deshalb sind wir heute Nachmittag wieder nach Greven geflogen, um morgen früh pünktlich in Rheda bei dem Termin dabei sein zu können.
Wir waren jetzt also vier Tage auf Borkum - und haben einen neuen Rekord aufgestellt, denn wir waren die gesamten vier Tage nicht einmal einkaufen.
Das hat es noch nie gegeben, aber es war so warm und überall sind so komische Leute, wir hatten einfach keine Lust, uns unter Menschen zu begeben und haben deshalb sogar auf Einkaufen verzichtet.
Diese fehlende Einkaufslust war eine gute Gelegenheit, jede Menge Lagerbestände zu verarbeiten, die Vorräte sind jetzt deutlich aufgeräumter.
In Greven angekommen haben wir eben nur ein frisches Brot gekauft, alles andere ist hier auch noch im Haus.
Obwohl oder weil ich die letzten Male nur eine sehr kleine Kühltasche mit hin- und hergeschleppt habe, stelle ich erstaunt fest, dass es sogar ganz angenehm sein kann, wenn man nicht so eine Riesenauswahl im Kühlschrank hat, man muss dann nicht überlegen, was man gerne essen möchte, sondern isst eben einfach das, was da ist.
Ein für mich neues Konzept, aber als Abwechslung und vor allem als Reiseerleichterung gar nicht so verkehrt
Ansonsten habe ich mich heute mit Buchhaltung am PC beschäftigt und natürlich wieder ein Haus abreisefertig geputzt
.
90 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
https://youtu.be/Li8jOBgDamM?si=M53kFuOLp-8R0qyJ
Ich mag Ulrike Herrmann vor allem wegen ihrer erfrischend pragmatischen Sicht auf wirtschaftliche Hintergründe und in diesem Gespräch mit Matze Hielscher hat sie sehr nachvollziehbar dargelegt, warum Putin niemals den Krieg mit der Ukraine beenden wird, denn dann ist er persönlich politisch ruiniert, egal ob er den Krieg gewinnt oder irgendeinem Friedensabkommen zustimmt.
Die russische Wirtschaft ist total zerstört, aber dass es den Russen zur Zeit schlecht geht, lässt sich sehr gut damit begründen, dass eben Krieg ist.
Wenn aber kein Krieg mehr ist, ist die Wirtschaft trotzdem immer noch kaputt und das ist dann echt schlecht zu erklären.
Ein mehrfach aufgegriffenes Thema war auch die völlig ungerechte Besteuerung von Superreichen im Vergleich zu der Masse der Bevölkerung insbesondere im Bereich der Erbschaftsteuer. Damit rennt sie bei mir natürlich offene Türen ein, denn darüber rege ich mich auch regelmäßig auf.
Interessant ist, dass nach Umfragen aber tatsächlich die Mehrheit der Bevölkerung gegen eine Erhöhung der Erbschaftsteuer ist, was vor allem deshalb skurril ist, weil der Mehrheit der Bevölkerung von einer Reform oder Erhöhung der Erbschaftsteuer überhaupt nicht betroffen wäre, vor allem nicht, wenn die besonders kritiserten Ungerechtigkeiten abgeschafft würden.
Und trotzdem sind die meisten dagegen. So wie die meisten auch eine Vermögensteuer ablehnen, eine Steuer, die ich auch sofort wieder erheben würde, wenn ich etwas zu sagen hätte.
Sie erwähnte den französischen Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Zucman, der ein Steuermodell entwickelt hat, in dem es 2% Vermögensteuer gibt, auf die aber die gesamte gezahlte Einkommensteuer angerechnet wird. Ich finde das eine geniale Idee und wäre sofort dafür.
Ich habe in dem Zusammenhang auch über Wohlstand nachgedacht und dass es so unendliche viele verschiedene Varianten und Sichtweisen gibt, wie Wohlstand definiert wird.
Ich glaube, die Definition, die mir am besten gefällt, ist, dass Wohlstand eine Vergleichsgröße ist. Und zwar interessanterweise nach unten.
So lange es noch (ausreichend) Menschen gibt, denen es deutlich schlechter geht als mir, bin ich wohlhabend, aber nicht reich, denn reich sind natürlich nur die, die mehr haben als ich und davon gibt es auch immer welche.
Interessanterweise stellt sich in Umfragen ja immer wieder heraus, dass die meisten Menschen mit ihrer individuellen, persönlichen Situation durchaus zufrieden sind, aber trotzdem der Meinung sind, mit Deutschland geht es bergab.
D.h. die meisten Menschen meinen, sie gehören zu der Gruppe "über dem Durchschnitt", das ist also nicht nur bei der Beurteilung der eigenen Autofahrerskills so, sondern auch bei der Beurteilung des eigenen Wohlstands.
Deshalb braucht man auch immer eine Gruppe von Menschen, denen es sichtbar schlechter geht, damit man sich selber einbilden kann, zur Elite zu gehören. Die Menschen sind in der Mehrzahl doch ziemlich bescheuert.
Gut fand ich auch die Aussage, dass Wohlstand in einer Volkswirtschaft durch technischen Fortschritt entsteht und nicht durch Arbeit. Denn die Leute in den Entwicklungsländern arbeiten im Zweifel alle mehr als wir, haben aber weniger Wohlstand. Sogar weniger als jeder Arbeitslose Hartz4-Empfänger bei uns.
Das ist eine solche Binse, dass man nur staunen kann, dass das nicht jedem absolut klar ist.
Das Problem ist nur, dass wir uns hier in Deutschland sehr lange auf unseren Lorbeeren aus dem letzten Jahrtausend ausgeruht haben und dabei wurde glatt vergessen, dass technischer Fortschritt permanent gefüttert und gefördert werden muss. Ich sach mal so: Nicht nur die Bahn leidet unter einem Instandhaltungsstau und schlecht entwickelter Infrastruktur.
Wenn man jetzt sagt, dass eine Volkswirtschaft 100% Wohlstandsgewinn erwirtschaftet, von dem sich aber das reichste 1% der Leute 80% schon mal vorab einsteckt, dann bleibt für den Rest der Bevölkerung zwar immer noch Wohlstandsgewinn übrig, aber warum geben die sich mit so einem kläglichen Rest zufrieden? Weil es immer noch mehr ist als gar nichts?
Und warum wählen Menschen die AFD? Die hat neoliberale Wirtschaftsvorstellungen, mit denen wird alles noch viel schlimmer, das ist doch so einfach zu sehen.
Sagte ich schon, dass ich die Mehrheit der Menschen seltsam finde?
Es gibt diesen Spruch: Wenn wir hier schon nicht gewinnen können, dann treten wir denen wenigstens den Rasen kaputt. -
Vielleicht ist das die beste Erklärung für alles
.
131 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Wenn ich das tägliche Schreiben nicht schon seit über 10 Jahren durchhalten würde, würde ich auch diese Zusatztätigkeit streichen, so wie ich grade alle Aktivitäten streiche, die nicht wirklich unbedingt erforderlich sind. Ich glaube, mein täglicher Blogeintrag ist aktuell die einzige Tätigkeit, die ich noch konsequent durchziehe, es gibt halt zwischendurch immer mal Phasen, wo plötzlich der Tagesschwung weg ist und man sich nur mühsam mit dem Allernötigsten über Wasser hält.
Dabei läuft das normale Leben ansonsten unbeirrt weiter und weil ich weder Lust noch Energie habe, mich mit irgendjemandem darüber auseinanderzusetzen, dass ich zur Zeit weder Lust noch Energie für irgendetwas habe, ignoriere ich meine eigenen Durchhänger grundsätzlich für die Zeiten, wo Dinge eben getan und erledigt werden müssen und schalte auf Funktionieren um. Das Gleiche mache ich, wenn ich Gesprächen mit anderen Menschen nicht ausweichen kann. In diesen Situationen schalte ich meinen Kopf vorsichtshalber komplett auf standby und lasse die Gespräche von meinem sehr gut trainierten Autopiloten führen. Nur nicht darüber nachdenken, was es für seltsame Menschen gibt.
Zum Tagesablauf: Wir sind heute Vormittag noch mal nach Rheda auf die Baustelle gefahren, um mit dem Galabauer die Wegeführung und die finale Zaunerstellung zu besprechen, dann wieder zurück nach Greven, wo wir das Haus kurz in einen halbwegs akzeptablen Abreisezustand versetzten (wenigstens liegen diesmal keine Essensreste in der Küche rum und die Mülleimer sind auch alle geleert.) Dann fuhren wir nach Osnabrück und flogen von dort aus nach Borkum.
Als hier im Haus alles verräumt war, was wir vom Festland mitgebracht hatten, sind wir noch mal zum Hundestrand gelaufen, wo wir erst auf sehr seltsame Menschen trafen, dann aber auch auf sehr nette Menschen, die vorher ebenfalls auf diese seltsamen Menschen getroffen waren und sich genauso wunderten wie wir. So hatten wir ein gemeinsames Thema mit gemeinsamen Kopfschütteln und unsere Hunde spielten derweil auf dem Strand Nachlaufen, so endete der Tag dann halbwegs versöhnlich.
Am Vormittag auf der Baustelle trafen wir auch schon auf einen sehr seltsamen Menschen, ich habe mich nach 10 Sekunden umgedreht und es K überlassen, sich mit diesem Menschen auseinanderzusetzen, ich glaube, ich hätte ihn sonst einfach nur getötet.
K macht das deutlich besser als ich, er schafft es, Situationen zu deeskalieren, ich habe da üblicherweise gar kein Interesse dran, wenn ich genau weiß, dass der andere am Ende unzweifelhaft den Kürzeren ziehen wird. Ich finde es dann besser, solche Situationen sehr schnell maximal zu eskalieren, soll der andere doch verrecken, bloß keine überflüssige Energie an Arschlöcher verschwenden.
Dieser seltsame Mensch auf der Baustelle war ein entfernter Nachbarn von der anderen Seite des Sees, der sich durch unsere Baustelle gestört fühlt. Er wohnt schließlich in einer sehr ruhigen Wohngegend, da kann es nicht sein, dass eine Baustelle so viel Lärm macht.
Mir ist noch nie aufgefallen, dass unsere Baustelle irgendwie besonders laut wäre, eher im Gegenteil, aber natürlich können die Galabauer jetzt grade nicht geräuschlos arbeiten, so ein Minibagger oder Radlader macht halt irgendwelche Geräusche.
Und das möchte der Mensch nicht, er hat Urlaub und will die Ruhe in seinem Garten genießen und überhaupt dauert die Baustelle schon viel zu lange, er kann das jetzt nicht mehr ertragen.
Was soll man dazu schon anderes sagen als "Na, dann geh sterben.", mir zumindest fällt nichts anderes ein, weil ich leider auch keine andere Lösung für ihn sehe.
Mir wäre es auch lieber, die Baustelle wäre schon seit einem Jahr fertig, aber nun ja, ist sie halt nicht.
Und es mag vielleicht eine ruhige Wohngegend sein, aber es ist kein Kurort mit erholungsbedürftigen Touristen, sondern eben einfach nur eine ganz normale Wohngegend, wo normaler Baulärm von einer genehmigten Baustelle nun mal geduldet werden muss.
Soll er sich doch freuen, wenn es bisher so angenehm ruhig war. Hat er doch schon ein paar gute Jahre gehabt.
Als sein Haus gebaut wurde, war das natürlich etwas anderes, weil er damals noch nicht in dieser ruhigen Gegend gewohnt hat, dieser Baustellenlärm war für ihn also damals nicht störend, aber seitdem er selber dort wohnt, haben gefälligst alle anderen Rücksicht zu nehmen.
So ähnlich stellt er sich das wohl vor, dumm nur, dass er darauf keinerlei Anspruch hat und auf Leute, die sich derart daneben benehmen wie dieser Mensch heute, mag auch niemand freiwillig Rücksicht nehmen, warum auch.
K hat das Kerlchen beruhigt und besänftigt und dann wieder nach Hause geschickt, ihm gleichzeitig aber auch mitgeteilt, dass er wohl damit wird leben müssen, dass es auf unserer Baustelle die nächsten Wochen noch laut bleibt, mal schauen, wie er sich jetzt weiter benimmt.
Ich kann mit derart widerlich überheblichen Egoshootern ja grundsätzlich gar nicht umgehen, weil es mich so fassungslos macht, wenn jemand in einer offensichtlich komplett unterlegenen Situation unverfroren lautstark unverschämte Forderungen stellt, so dass ich dann eben meist nur reflexartig mit Totschlagen reagiere.
Eine ebenfalls sehr skurile Situation mit einem Wutopa hat der Wortvogel erlebt, was ist nur mit den Leuten los, sind die alle bekloppt?
.
185 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Außer der Übergabe der Sachen wollten wir auch noch zusammen essen gehen, J schlug vor, er kommt nach Rheda, dann könnten wir dort essen gehen und er könnte noch mal den aktuellen Fertigungsstand des Hauses begutachten.
Ich hielt das für eine sehr gute Idee und wusste auch sofort, in welches Restaurant wir gehen könnten und versprach mich um die letzten Details der Logistik zu kümmern.
Als ich in dem Restaurant für heute Abend einen Tisch reservieren wollte, ging niemand ans Telefon.
Eine Internetrecherche ergab: Sonntag und Montag geschlossen.
Nun, dann eben ein anderes Restaurant. Das nächste, was mir einfiel, hat seit dem 27.7.2026 für immer geschlossen, wie ich der Website entnehmen konnte, auf der ich die Telefonnummer nachschauen wollte.
Das Restaurant am Emssee soll auch gut sein, wieder Google-Suche zwecks Telefonnummer, vor dem Anruf kurz die Ruhetage checken, juchu, es hat Sonntags geöffnet - aber nur bis 18h. Nicht ideal, wenn man abends essen gehen will.
In dem Stil ging es weiter, der Sonntag scheint ein beliebter Ruhetag in der Gastronomie zu sein, nach fast einer Stunde Suche nach einem passenden, geöffneten Restaurant mit Außensitzplätzen vergrößerte ich den Suchradius, um schließlich in Gütersloh einen vietnamesischen Japaner zu finden, der alle Wunschkriterien erfüllte.
So kam es, dass wir heute in Gütersloh Sushi gegessen haben, erfreulicher Nebeneffekt: Das Restaurant gefiel uns wirklich sehr gut, da können wir auf alle Fälle öfter hingehen.
Anschließend brachten wir J und seine Freundin nach Bielefeld, machten Bescherung und jetzt sind wir auf der Heimfahrt nach Greven
.
169 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Es war Erstersamstagimmonat-Flohmarkt in Greven und wie immer mit einer sehr guten Ausbeute für mich.
Heute war Hosentag, ich besitze jetzt sieben neue Hosen, wenn's läuft, läuft's.
Da sich die Mode ja erfreulicherweise weg von den engen Skinny-Jeans und hin zu superweiten 70er Jahre Schlabberhosen entwickelt hat, habe ich ausreichend Gründe, meinen Kleiderschrank aufzustocken, weite Hosen habe ich noch längst nicht genug. Okay, ab heute sieben Stück mehr. Und alle passen absolut perfekt, ich bin sehr zufrieden, immerhin habe ich 18 Euro in diese sieben Hosen investiert.
Weitere Schnapper waren ein kleines Regal aus Eiche mit drangefummelter Baumkante, dieses war zusätzlich noch als Schlüsselhalter konzipiert, gefiel mir sehr gut.
Außerdem habe ich für drei Euro einen Klapphocker aus Holz gekauft, den ich auf die Baustelle stellen werde, damit ich mich dort hinsetzen kann, wenn es mal wieder länger dauert und einen großen Korb, den ich gekauft habe, weil man große Körbe in einem exzellenten Erhaltungszustand immer kaufen muss, wenn sie nur zwei Euro kosten.
Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Flohmarktvormittag.
Nachdem ich meine Schätze zu Hause ausgepackt und ausreichend befreut hatte, fuhren wir in eine Schrebergartenanlage nach Rheine, wo eine Dame grade ihren Garten auflöste und über Kleinanzeigen eine Elchskulptur verkaufte.
Weil der Galabauer meinte, dass er die Abdeckung der Wärmepumpe im Garten nicht unter einem Beet verschwinden lassen könne und er deshalb empfehle, dort am besten eine Kunstfigur hinzustellen, habe ich bei Kleinanzeigen nach Gartenskulptur gesucht und bin auf diesen Elch gestoßen. Die Frau sagte, sie hätte das Ding auf einem Kunsthandwerkermarkt gekauft - es handelt sich um große Steine, die mit verrosteten, dicken Stahlstangen zu einem Elch zusammengefügt wurden - und genau so sieht es auch aus. Perfekt für die Abdeckung der Wärmepumpe.
Auf dem Rückweg machten wir einen Schlenker über die Hundewiese, wo Bixa heute gleich zwei Hunde traf, die Spaß daran hatten, mit ihr zu rennen. Damit war der Hund dann auch ausreichend bewegt worden und wir konnten den Abend zufrieden auf dem Sofa ausklingen lassen
.
204 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Aber vielleicht ist auch nur ein wenig die Luft raus bei uns, wir sind auf alle Fälle alle beide ziemlich platt.
Immerhin ist es gelungen, die Galabauer zu überzeugen, die Zaunpfähle neu zu setzen, jetzt wird es ordentlich und symmetrisch.
Am Nachmittag sind wir noch auf die Hundewiese an die Ems gefahren, wo Bixa auf einen Husky-Mix traf, mit dem sie über eine Stunde wild rumtobte, anschließend hatten wir einen fast einfarbig schlammbraunen Dalmatiner

Als wir wieder in Greven waren, mussten wir uns alle erst mal ausführlich ausruhen
.
181 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Eigentlich wollten wir heute erst am späten Abend wieder aufs Festland fliegen, aber dann schickte der Wetterdienst gestern schon wilde Wetterwarnungen für heute ab 14h, Unwetter, Gewitter, Weltuntergang, betroffen seien das Münsterland und Ostwestfalen, und nunja, da will man dann nicht unbedingt reinfliegen.
Also beschlossen wir deutlich früher zu fliegen, damit wir um 14h, wenn das mit dem Weltuntergang im Münsterland losgeht, dass wir das dann live vom Boden aus verfolgen können, erschien uns sicherer.
Bedeutete konkret: deutlich früheres Aufstehen als normal zwecks gründlichem Hausputz. Ich bin jetzt seit 14 Tagen auf Borkum und wirklich sehr viel saubergemacht habe ich in der Zeit nicht, es lohnte sich also und das ist aus meiner Sicht auch einer der positivsten Aspekte dieser ständigen Haushaltswechsel, dadurch wird nämlich sichergestellt, dass das Haus doch regelmäßig geputzt wird: Zum Drinwohnen ist mir der Sauberkeitszustand egal, aber zum Verlassen ist es mir sehr wichtig, dass es pikobello aufgeräumt und geputzt ist.
Das ist so ähnlich wie mit den Unterhosen meiner Mutter: Wenn sie das Haus für eine etwas weitere Tour irgendwohin verließ, dann hat sie immer darauf geachtet, dass sie auch eine ordentliche Unterhose trägt und nicht einen der mehrfach gestopften Schlüppis, die für den Alltag vielleicht noch okay waren, aber auf keinen Fall für die Augen eines anderen Menschen gedacht waren.
Wenn es also eine theoretische Chance gab, dass sie unterwegs in irgendeiner Form verunfallt und dann ins Krankenhaus eingeliefert wird, dann ist es sehr, SEHR! wichtig, dass wenigstens die Unterhose keine Löcher hat.
So geht es mir beim Verlassen eines Hauses, wer weiß, wer als nächstes in dieses Haus geht und sich dann wundert, was hier für Schlampen wohnen, ne ne, wenn ich das Haus für mehr als einen Tag verlasse, dann muss es sauber sein.
Außerdem habe ich ja auch immer diese große Sorge vor Ungeziefer. In einem Haus, in dem sich niemand mehr bewegt, kann sich das Ungeziefer komplett ungestört vermehren und ausbreiten, deshalb ist es sehr wichtig, nirgendwo irgendwelche Lebensmittelreste zurückzulassen.
Als ich heute übrigens hier in Greven das Haus wieder betrat, sah es hier nicht so aus, wie ich üblicherweise ein Haus verlasse, K war letzte Woche für zwei Tage alleine hier im Haus und hatte absolut sichtbare Lebensspuren hinterlassen.
Das mit der Scham vorm Doktor und den gestopften Schlüppis - geschenkt, den Spleen muss er nicht teilen, das weiß ich selber, dass das etwas überdreht ist, von mir aus kann er deshalb auch ein ungemachtes Bett hinterlassen.
Aber Krümel in der Küche, das geht in meinen Augen gar nicht, das ist eine offizielle Einladung an alle Mehlmotten der Welt: Kommet und vermehret euch, hier könnt ihr ungestört wohnen.
Ungeleerte Mülleimer sind ein Fest für Maden, ein bekleckerter Boden lädt alle Ameisen ein, es sich in diesem Haus gemütlich zu machen und nicht geleerte Kaffeepads schimmeln in der Maschine, muss auch nicht sein, nein wirklich, ich war nicht sehr amused.
Das Borkumhaus ist auf alle Fälle ungeziefersicher sauber, alles andere funktionierte auch ordnungsgemäß, um 13.51h landeten wir in Osnabrück, ohne dass ein Unwetter in Sicht gewesen wäre.
Weil wir jetzt aber schon so viel früher wieder auf dem Festland waren, zogen wir einen Programmpunkt, den wir zunächst für morgen geplant hatten, kurzerhand vor und fuhren von Osnabrück direkt über die Autobahn nach Bad Wünnenberg. Dort wohnt nämlich unser Treppenhersteller und der hatte noch das Farbmuster des künftigen Holzbodens.
Der Farbton für die Treppe ist inzwischen ausgesucht, der Treppenhersteller braucht also das Muster nicht mehr und eigentlich wollten wir es morgen abholen und an den Küchenbauer weitergegeben, damit der weiß, welchen Farbton die Eichenbretter mit der drangefummelten Baumkante haben sollen, das hätte allerdings morgen gut drei Stunden Extrazeit gekostet.
Dadurch, dass wir das heute schon erledigt haben, haben wir morgen deutlich mehr Luft und nicht so viel Druck, alle Termine zeitnah abzuarbeiten, außerdem waren wir deshalb heute auch schon mal in Rheda und haben natürlich heute schon den aktuellen Fortschritt der Arbeiten gesehen, so dass K gleich morgen früh den Galabauer anrufen wird, um ihm mitzuteilen, dass wir mit der Verteilung der Zaunpfähle, wie er sie bereits betoniert hat, überhaupt nicht einverstanden sind. Er möge sie bitte alle wieder rausrupfen und neu und dann vor allem symmetrisch verteilen.
Hier die völlig unsymmetrisch verteilten Zaunpfosten, das muss leider alles noch mal neu

K hat bereits einen Plan gezeichnet, wo welcher Zaunpfahl hinkommt, währenddessen hat er mindestens 17x fassungslos vor sich hingemurmelt, dass er überhaupt nicht versteht, wie jemand so etwas so durcheinander und unsystematisch machen kann, aber nun ja, die Leute haben augenscheinlich andere Schwerpunkte.
In der Küche ist der Putz jetzt auch schon final feingeputzt, ich hatte mir als Farbe "Arancia" ausgesucht und war jetzt etwas überrascht, wie orange es geworden ist.
Aber nach dem ich es mir eine Zeitlang angesehen habe, war ich dann doch wieder ganz zufrieden damit. Die Fronten der Küche sind weiß, ich wollte also auch bewusst eine starke Wandfarbe als Kontrast und ich denke, das wird nachher wirklich ganz gut aussehen, vor allem passt es gut zu den Eichenregalbrettern, die es als Ergänzung zu den weißen Schränken ja auch noch in der Küche gibt.
Oben rechts ist die Küche vom Wohnzimmer aus fotografiert, das braune ist der ungefärbte Lehm als Unterputz, der im Wohnzimmer ja noch sichtbar ist, weil bisher nur die Küche feingeputzt wurde, hier sieht man deshalb aber auch den Unterschied der Farben sehr gut und ich denke, das Arancia in der Küche war schon die richtige Wahl.
Das Wohnzimmer wird übrigens lehmrot, auch so eine Knallefarbe, weil ich überall Weiß schlicht zu langweilig finde.
Im Obergeschoss haben die Trockenbauer die Holzvertäfelung weiter angebracht, das Schlafzimmer ist inzwischen komplett fertig und es gefällt mir ausgesprochen gut.

Gegen 19h waren wir in Greven, weder in Rheda noch sonstwo unterwegs sind wir einem weltuntergangsähnlichen Gewitter begegnet, aber immerhin hat es etwas geregnet und sich damit angenehm abgekühlt, das ist ja immerhin schon mal was
.
200 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Ich stelle mir das sehr angenehm vor, so eine Art Tod hätte ich gerne.
Mein Körper reagiert mit dieser akuten Müdigkeit und dem Runterfahren der Systeme aber nicht nur bei Kälte, sondern auch bei Hitze.
Wenn die Temperaturen auf deutlich über 30°C steigen, werde ich so müde, dass es mir schwer fällt, die Augen offen zu halten und zwar egal, wo ich grade bin und was ich mache.
Ich wollte heute Dinge im Dorf erledigen, setzte mich also aufs Rad und fuhr erst zum Onkel, dann ins Dorf, in der festen Hoffnung, dass Radfahren doch bestimmt angenehm sein wird, denn da gibt es ja Fahrtwind.
Es gab natürlich auch Fahrtwind, mir war aber trotzdem deutlich zu warm und dann hatte ich aktiv damit zu kämpfen, dass ich beim Fahrradfahren die Augen aufhielt.
Es gelang nicht durchgängig, den klassischen Sekundenschlaf bekannt vom Autofahren konnte ich zwischendurch doch nicht komplett vermeiden und wäre fast mit so einer Urlaubsoma zusammengerasselt, die mit der stumpfen Ignoranz des zahlenden Touristen (ich habe für meinen Urlaub bezahlt, also habe ich Vorfahrt) alle Straßenverkehrsregelungen missachtete, vielleicht dachte sie auch, rechts vor links gilt für Radfahrer, die Kurtaxe bezahlt haben nicht, was weiß ich, was sie dachte oder auch nicht dachte, ich schreckte aber gewaltig auf, als die blöde Kuh mir plötzlich von links ins Rad fahren wollte, weil ich sie wirklich vorher nicht bemerkt hatte.
Und wenn ich mir bei einem Fahrradunfall das Genick breche, ist es vielleicht auch ein schneller Tod, aber lieber wäre mir schon, ich wache nicht vorher auf, sondern erst nachher.
Diesmal ist es noch mal gutgegangen, ich bin blitzschnell grade noch rechtzeitig nach rechts abgebogen, immerhin war ich danach eine Zeitlang ausreichend wach.
Sonst ist nicht viel passiert, es ist einfach zu heiß, die einzige sonstige Unternehmung des Tages war ein Ausflug an den Hundestrand, wo ich diesmal mit Badeanzug richtig lange ins Wasser gegangen bin, das wenigstens war eine angenehm kühle Abwechslung
.
709 x anjeklickt (2 mal hat hier schon jemand geantwortet) ... ¿selber was sagen?
Der Südstrand vor unserer Haustür wird immer beliebter, weil die Sandbank vor dem Hauptstrand im Norden mittlerweile so weit an den Strand rangerutscht ist, dass zwischen Sandbank und Strand ein sehr breiter, schlickiger Wattstreifen entstanden ist, d.h. bis man ans freie, offene Wasser kommt, muss man durch diesen fiesen Schlick waten und dann auch noch über die gesamte Sandbank laufen oder einen Riesenriesenbogen machen, so. ca. 3-4km außen rum und irgendwie ist das auch nicht zielführend, wenn man nur mal kurz schwimmen will. Kurz: der Hauptstrand taugt nicht mehr für Urlauber, die auch mal ins Wasser gehen wollen, weshalb es eine starke Ausweichbewegung nach Süden gibt.
Da die meisten Urlauber im Ort wohnen, ist der Strand für sie jetzt 1-2km entfernt, deshalb fahren sie mit dem Fahrrad an diesen Ausweichstrand, was wiederum bedeutet, dass der grade frisch gebaute, riesengroße Fahrradparkplatz vorm Südstrand, der ca. 500 Fahrräder fasst, schon wieder deutlich zu klein ist und die Leute stellen ihre Fahrräder eben einfach irgendwohin, wo sie meinen, dass Platz ist.
Eigentlich ist da sonst nirgendwo Platz, überall stehen große Schilder: Fahrradabstellen verboten! Rettungsgasse freihalten! usw. - aber das interessiert niemanden, zumal ja auch die wenigsten ihre eigene Fahrräder dabei haben und wenn man mit so einem Mietfahrrad unterwegs ist, dann fühlt man sich wahrscheinlich auch deutlich weniger angesprochen oder zuständig, was Regeln und Verbote angeht. Ich habe sonst keine Erklärung.
Trotz der unangenehmen Überfüllung sind wir heute mit dem Hund an den Strand gegangen, mir war heiß und ich dachte, der Hund freut sich bestimmt über ein wenig Toben am Strand.
Es waren aber schon wieder kaum andere Hunde da, die mit ihr toben wollten/durften (dieses Jahr finde ich die anderen Hundehalter noch merkwürdiger als letztes Jahr), deshalb hat sie heute mit sich selber getobt und ist immerzu zwischen den Buhnen (Abstand ca. 200m) hin- und hergejagt, eine Strecke im Wasser (da springt sie in Riesenhopsern wie eine Gazelle über die Wellen) und zurück dann in maximaler Geschwindigkeit über den harten Sand, das Ganze mindestens 20mal, sie war überhaupt nicht mehr zu bremsen.
K sagte, er wäre die letzten Tage mit ihr nicht am Strand gewesen, d.h. sie ist ein paar Tage nicht frei gelaufen und hatte ganz offensichtlich ein großes Nachholbedürfnis was Rennen angeht.
Am Abend ist K dann nochmal eine Runde am Rad mit ihr über den Lopdeelenweg gefahren und hat ein sehr schönes Mondfoto mitgebracht.
Lesehinweis: Frau Fragmente will die nächsten vier Wochen jeden Tag bloggen, weil sie grade nach dem Sinn in ihrem Leben sucht. Ich finde das einen guten Ansatz (schreibend zu sich selber zu finden).
Wie eingeschnürt ist man in seinem eigenen Leben?
.
321 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?