anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Mittwoch, 21. Januar 2026
Kaffee und Maschinen
Heute morgen gab die Kaffeemaschine genau während der Zubereitung der zweiten Tasse Kaffee ihren Geist auf. K gab mir etwas von seinem Kaffee ab, so dass wir beide wenigstens jeder eine dreiviertel volle Tasse Kaffee trinken konnten.

Ich trinke jeden Morgen eine Tasse Kaffee, wenn ich die nicht bekomme, bekomme ich stattdessen im Laufe des Tages Kopfschmerzen, weshalb mir diese erste Tasse Kaffee am Morgen sehr wichtig ist.
Im weiteren Verlauf des Tages trinke ich dann üblicherweie keinen Kaffee mehr, ab und zu vielleicht mal einen Cappuccino, hängt immer ein bisschen davon ab, wo ich bin und wer mir was anbietet.

Meinen Morgenkaffee trinke ich schwarz - ohne Milch und ohne Zucker.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, in welchem Alter ich begann, Kaffee zu trinken, aber seitdem ich das tue, trinke ich Kaffee schwarz.
Ich weiß auch nicht mehr, wann ich anfing, exzessiv viel Kaffee zu trinken, aber ich habe bestimmt 25 Jahre lang mindestens eine Thermoskanne voll Kaffee am Tag getrunken, oft mehr. Aufgehört habe ich damit erst 2008 - nach dem ich in Münster begonnen hatte zu arbeiten, war ich auf Kräutertee als Bürogetränk umgestiegen, weil es in dem Büro in Münster nur so einen riesigen Kaffeevollautomaten gab und keine einfache Filterkaffeemaschine. D.h. es gab schon Filtermaschinen, denn bei Besprechungen stand natürlich Kaffee in Thermoskannen parat, aber der dabei verwendete Kaffee war eine Sorte, die ich schrecklich fand und Kaffee aus dem Automaten fand ich schon immer fies.

Zuhause besaß ich schon früh eine "normale" Kaffeemaschine, in die wurde Kaffeepulver in einen Papierfilter gegeben und da lief das Wasser aus dem Wassertank dann drüber. Die Menge Kaffeepulver war also abhängig von der Menge Wasser, die man in den Tank goss. Der Einfachheit halber kochte ich immer genau acht Tassen Kaffee, dafür brauchte es vier leicht gehäufte Kaffeelöffel Jacobs Krönung, wenn der Kaffee durchgelaufen war, wurde er in eine Thermoskanne umgefüllt. Und da die Dosierung immer gleich war, schmeckte der Kaffee auch immer gleich.

Wichtig war das Kaffeepulver - ich mochte nur Jacobs Krönung und auch nur in dem von mir ausgeklügelten Mischungsverhältnis, war der Kaffee stärker, brauchte ich heißes Wasser zum Verlängern, war er schwächer, ließ ich die Plörre stehen. Wenn wir in Urlaub fuhren, stieg ich meist auf Kräutertee um, bei Tee habe ich sozusagen gar keine Pingeligkeiten, grundsätzlich trinke ich lieber Kamillentee aus Teebeuteln als schlechten Kaffee.

Nach dem ich in dem Büro irgendwann in die Geschäftsführungsebene aufgestiegen war, sorgte ich dafür, dass nur noch Jacobs Krönung als Filterkaffeepulver verwendet wurde, aber ich selber hatte mir zu dem Zeitpunkt das Kaffeetrinken tagsüber schon abgewöhnt und war mit meiner Thermoskanne voll heißem Wasser und einer größeren Auswahl an Kräuterteebeuteln vollkommen zufrieden.

Seit 1991 kocht irgendjemand für mich morgens den Kaffee und bringt mir eine Tasse ans Bett.
1991 war das CW, der diese Aufgabe irgendwann an die Kinder delegierte, die das dann solange machten, wie sie zu Hause wohnten, seitdem kein Kind mehr dauerhaft im Haushalt lebt, hat K diese Aufgabe übernommen.

Die Kinder hielten sich früher sklavisch genau an die Mengendosierung für die Kaffeemaschine. K nahm es damit nicht so genau und als ich irgendwann entdeckte, dass ich Senseo-Kaffee auch völlig akzeptabel finde, kauften wir eine Senseo Kaffeepadmaschine, sortierten die alte Filterkaffeemaschine aus und seitdem trinke ich jeden Morgen einen großen Becher mit Senseo Guten Morgen Kaffee - die einzige Herausforderung ist jetzt, diese Kaffeepads immer nur im Sonderangebot zu erwerben.

So eine Senseomaschine hält bei uns ca. 6 Jahre, kann ich jetzt als Erfahrungswert vermelden, heute kauften wir für 64€ die dritte Maschine für Greven. Umgerechnet auf die Nutzungsdauer liegen die Maschinenkosten für Kaffee bei rund einem Euro pro Monat, das finde ich akzeptabel.
Im Mediamarkt, den wir nach dem heutigen Tod der bisherigen Maschine umgehend zwecks Ersatzbeschaffung aufsuchten, gab es fast nur Kaffeeautomaten. Ich kenne mich mit den Teilen nicht aus, ich weiß nur, dass ich den Kaffee daraus meist nicht mag und dass ich überhaupt keine Lust hätte, so ein Teil ständig sauberzumachen, aber offensichtlich sehen das die meisten Leute anders, sonst gäbe es ja nicht dieses riesige Angebot. Worüber ich allerdings am meisten staune, das sind die Preise dieser Maschinen. Ein Thermomix ist im Vergleich dazu schon fast günstig.

Ich bin sehr zufrieden, dass ich so einen speziellen Kaffeegeschmack habe, dass ich mit der preiswertesteten Maschine von allen wunderbar zurechtkomme, es kommt nicht so oft vor, dass ich einen derart günstigen Geschmack habe und dann macht es gar nichts, wenn sie alle sechs Jahre mal kaputt gehen, für so eine Ersatzbeschaffung muss man zum Glück keine Rücklagen gebildet haben
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Dienstag, 20. Januar 2026
Teurer Garten
Heute hätte ich fast schon wieder ein Vorabendschläfchen eingelegt, weil ich am späten Nachmittag so müde wurde, dass ich mich sehr zusammenreißen musste, um dem dringenden Bedürfnis nach Bett nicht nachzugeben.
Aber diese Schläfchen am frühen Abend bringen den Tagesrhythmus wirklich endgültig komplett durcheinander, besser ist es, ich gehe heute einfach extra früh ins Bett und hoffe, dass ich dann morgen zu einer angemessenen Aufwach-Uhrzeit ausgeschlafen bin.

Ansonsten war heute Physio-Tag und anschließend bin ich noch in die Stadt gefahren, um mir das aktuelle Telekomgeschenk (ein Paket Tee) im Telekomshop abzuholen. In dem Moment als ich den Shop wieder verließ, klingelte mein Handy und es meldete sich ein Telekom Callcenter-Mitarbeiter, der von mir wissen wollte, ob ich nicht auch an Festnetz/Internet über die Telekom interessiert wäre.

Dieses zeitliche Zusammenfallen fand ich sehr schräg, der Callcenter-Mensch versicherte mir aber hoch und heilig, dass es wirklich reiner Zufall sei und er sich nicht deshalb bei mir melde, weil mein Besuch im Telekomshop sofort weitergeleitet worden sei, sondern eben weil ich nur Handyverträge, aber kein lokales Internet über die Telekom gebucht hätte.

Ich erklärte ihm, dass ich sehr gerne und sofort zur Telekom wechseln würde, wenn die denn ein vergleichbar schnelles Internet wie die Konkurrenz anböten, was sie weder auf Borkum noch in Greven tun, und künftig in Rheda werden wir die ersten zwei Jahre auch bei e.on sein, weil die dort den Glasfaseranschluss anbieten.

Er versprach, dass er dieses Thema an die zuständigen Kollegen weiterleitet, ich versprach, dass ich sofort zur Telekom wechsele, wenn die an meinen Standorten Glasfaser anbieten. Insgesamt war es ein etwas verdrehtes Verkaufsgespräch, hat aber Spaß gemacht.

Dann kam das Angebot vom Gala-Bauer für die Außenanlagen in Rheda - und ich sag mal so: Preiswert ist anders.
Ich schaue ja ab und zu diese Serie "Duell der Gartenprofis", wo die Bauherren immer ein festes Budget vorgeben (meist irgendwas zwischen 15.000-30.000 €) und für dieses Budget bekommen die dann die tollsten Gärten mit Pflasterung, Terrasse, Wasserspielen, Teichanlagen, Deko und was es sonst noch so an Dingen gibt, die einen Garten schön machen.

Grundsätzlich habe ich mich immer schon gewundert, wie billig diese im Fernsehen gestalteten Gärten sind und habe für unsere Außenanlagen deshalb auch etwas mehr einkalkuliert, was aber, wenn wir dieses Angebot umsetzen wollen, immer noch lange nicht reicht.
Wir werden die Gartengestaltung wohl noch mal überdenken
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Montag, 19. Januar 2026
Zu spät mit Nichtstun beschäftigt
Aktuell hab ich wieder eine intensive Müdigkeitsphase, ich muss unbedingt früher ins Bett gehen.
Die letzten Tage waren wir viel unterwegs und dann habe ich abends spät noch das Nichtstun nachholen müssen, was ich den Tag über nicht geschafft hattee - und dann ist es plötzlich spät und - naja, der Rest erklärt sich von alleine. Ich schlafe zu wenig, weil ich bis in den frühen Morgen mit Nichtstun beschäftigt bin, das ist blöd.

Heute habe ich immerhin schon mal ein Frühabendschläfchen von 19h-21h gemacht, das fühlte sich gut an, aber dann musste ich noch mal aufstehen, weil ich noch halb bekleidet war und die Zähne mussten auch noch geputzt werden - und jetzt bin ich wieder munter, aber ich habe mir fest vorgenommen, gleich wieder weiterzuschlafen.

Das Wetter war heute schön, mir war aber nicht nach Spaziergang, zum Glück übernimmt K die Hunderunden, das finde ich angenehm.

Ich habe dafür im Garten das Laub zusammengeharkt und anschließend gemeinsam mit K in die braune Tonne gestopft, die ist jetzt randvoll, wird aber morgen geleert.

Außerdem habe ich den Boden im Erdgeschoss gründlich sauber gemacht. Bixa ist das erste Mal in ihrem Leben läufig und die weißen Fliesen sind voll mit roten Blutflecken, deshalb fand ich es sinnvoll, einmal überall durchzuwischen. Wir haben auch so ein Höschen, was wir ihr anziehen könnten, aber das findet sie so schrecklich, dass wir sie nicht weiter dazu zwingen wollten, sie ist schon genug damit beschäftigt, sich an ihre eigenen Körperveränderungen zu gewöhnen
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Sonntag, 18. Januar 2026
Hochzeitsvorbereitungen
Heute waren wir eingeladen bei einem Paar, das schon seit einigen Jahren in dem gemeinsam gebauten Haus (kinderlos) zusammenlebt, inzwischen mittleren Alters ist und weil sie noch mal Abwechslung in ihr Leben bringen wollen, haben sie beschlossen, zu heiraten.

Als sie vor sechs oder sieben Jahren den Hausbau planten, habe ich ihnen damals einen GbR-Vertrag gemacht, über den das Eigentum an der Immobilie vollkommen fair und sicher geregelt ist, so dass damals eine Ehe noch als überhaupt nicht notwendig erschien, zumindest nicht, um die finanzielle Seite abzusichern.

Inzwischen haben die zwei schon eine Menge großer Partys gefeiert, von Richtfest über Einweihung und 50. Geburtstag (der Frau), weshalb eine Hochzeit jetzt eine willkommene Möglichkeit für die nächste große Party bietet. Die Frage nach Kindern hatte die biologische Uhr inzwischen final erledigt, so dass so etwas wie Taufe oder Einschulung nicht mehr als Partyanlass zur Verfügung steht.

Deshalb ist jetzt also eine Hochzeit geplant und weil ich die zwei immerhin schon so gründlich gebrieft hatte, dass wenn Heirat, dann bitte nur mit Ehevertrag, sollte der heute besprochen werden.

Mich fasziniert es ja immer sehr, wenn ich mit Menschen zu tun habe, die wirklich überhaupt keinen Schimmer von den normalen Grundlagen des Deutschen Rechts haben und völlig hemmungslos erstaunt sind, wenn ich ihnen offenbare, dass ein Trauschein den romantischen Liebesschwur des "was mein ist, ist auch dein" nicht automatisch beeinhaltet, sondern dass auch verheiratete Ehepartner immer noch ihr eigenes, individuelles Vermögen haben und dass, ohne Ehevertrag, der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft nur bedeutet, dass bei Beendigung der Ehe derjenige einen finanziellen Ausgleichsanspruch an den anderen hat, dessen Vermögen in der Ehe weniger gewachsen ist.

Mich fasziniert das deshalb so, weil für mich der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz genauso selbstverständlich ist, wie der zwischen Tag und Nacht. Und auch wenn man durchaus die Nacht zum Tag machen kann, so bleibt auch bei Eigenbesitz die definierte Unterscheidung sauber bestehen, durch einen Trauschein geht kein Eigentum über.

Nach dem ich heute den beiden diesen Unterschied ausführlich und mit mehrfachen Wiederholungen und Beispielen erklärt habe, erkannten sie, dass so ein Ehevertrag überhaupt nicht kompliziert ist und dass sie im Zweifel mit einem modifizierten Zugewinn am besten beraten sind, denn wenn die Ehe nicht durch Scheidung, sondern durch Tod endet, dann wäre eine echte Gütertrennung schon rein steuerlich keine sinnvolle Sache.

Am Ende des Tages waren die zwei also sehr zuversichtlich und zufrieden, dass sich das Thema recht problemlos regeln lässt, sie machen jetzt einen Termin bei einem Anwalt, lassen einen passenden Vertrag aufsetzen und können sich vor allem ohne Zeitdruck erst mal entspannt ihren Hochzeitsvorbereitungen widmen.

Damit wäre dieses Thema also erledigt, sehr viel mehr habe ich heute aber auch nicht gemacht, denn mit Fahrtzeit waren wir für diesen Besuch fast zwölf Stunden unterwegs - das heißt also, der Tag ist schon vorbei und was ich mit der Nacht jetzt mache, kann ich mir ab sofort überlegen
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Freitag, 16. Januar 2026
Tag ohne Plan
Heute wurde ich den gesamten Tag über von einer seltsamen Unruhe begleitet. Ich wusste nicht so genau, was ich überhaupt wollte, wozu ich Lust hatte, was ich mir vorgenommen hatte, was wichtig gewesen wäre, alles verschwommen und ungreifbar.
Ich hatte irgendwie überhaupt keinen Plan für den Tag und machte deshalb überwiegend Pause und wartete auf eine Eingebung.

Kochen musste ich nichts, es gab noch Suppe von Vorgestern, dazu ein paar Scheiben Baguette mit Frischkäse und schon waren wir beide so satt, dass wir erst mal ein Schläfchen machten.

Dann fiel mir ein, dass meine Freundin Geburtstag hat und dass die sich sicher über eine Karte freuen würde. Ich hatte nur überhaupt keine Idee, was für eine Art Karte ich machen könnte.
Außerdem habe ich auch einige persönliche Weihnachtskarten bekommen, die möchte ich gerne beantworten, mal wieder in die Kartenproduktion einzusteigen lohnt sich also, alles, was mir fehlte, war Inspiration.

Also habe ich erst mal im Stempelzimmer aufgeräumt, dabei festgestellt, dass viele meiner Acrylfarben eingetrocknet sind und jammerte darob leise vor mich hin. Knapp benutzt man sie mal 18 Jahre nicht, schon sind sie beleidigt eingetrocknet, zickiges Zeug.

Dann fand ich aber eine ungeöffnete Tube Schwarz, die funktionierte noch und außerdem fand ich eine vom Hund angefressene Garnrolle, die ich wieder in einen einigermaßen ordentlichen Zustand brachte und damit begann ich dann eine ganze Reihe von Hintergründen aus Fadenmalerei herzustellen.

Als ich mich, meinen Arbeitsplatz und den Fußboden gründlich mit schwarzer Farbe eingekleckert hatte, waren aber auch gut 10 Hintergrundkarten fertig, damit kann ich morgen weiterarbeiten, dazu fällt mir jetzt bestimmt was ein
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Donnerstag, 15. Januar 2026
Depotumstrukturierung
Heute habe ich zunächst die Arbeit von gestern fortgesetzt und weiter die Buchhaltung aktualisiert, noch mehr Rechnungen bezahlt und einen ausgesprochen umfangreichen Antrag auf Pflegegelderstattung bei der Beihilfe erstellt und eingereicht.

Während ich damit beschäftigt war, trudelten neue Rechnung ein, einige per Mail, andere per Post, die habe ich sofort verarbeitet, um den schönen Zustand der Inbox-Zero nicht sofort wieder zu zerstören.

Da ich neulich ja schon entschieden hatte, dass ich mein Depot neu sortiere, habe ich heute noch mehr Verkaufsorders erstellt und die bereits ausgeführten reinvestiert. Währenddessen stiegen die Börsen immer weiter, ich habe allerdings beschlossen, dass ich mich davon nicht beirren lasse. Zum Investieren mag es der falsche Zeitpunkt sein, weil die Kurse sich grade auf einem Allzeithoch befinden, aber zum Verkaufen ist es dann umgekehrt ein perfekter Zeitpunkt und wenn ich das gegeneinander aufwiege, verliert der Zeitpunkt seine Bedeutung.

Als ich 2019 die hohe Liquidität aus dem Verkauf der Fabrik investiert habe, habe ich zwar eine Menge ETFs gekauft, aber auch eine Menge aktiv gemanagter Fonds, weil ich dachte, dass wirklich erfahrene Fondsmanager doch auch ihre Daseinsberechtigung haben und im Zweifel einen Mehrwert gegenüber ETFs schaffen können.

Dazu kam, dass es damals noch nicht so viele verschiedene ETFs gab wie heute und wenn ich spezielle Themenfonds haben wollte, dann gab es die nur aktiv gemanagt.
Inzwischen sind wir über sechs Jahre weiter, ich habe nicht nur meine eigenen Erfahrungen gemacht, sondern auch eine Menge gelernt in den letzten Jahren und das ETF-Universum ist gewaltig gewachsen.
Das alles zusammengenommen bringt mich jetzt dazu, die aktiven Fonds größtenteils zu verkaufen, weil die aktiven Fondsmanager eben doch nicht mehr verdient haben als eine vergleichbare passive Benchmark, im Gegenteil.

Dazu kommt, dass ich auch meine eigenen psychologischen Bewertungen inzwischen miteinbeziehe, denn es handelt sich bei mir nicht um ein Depot für den Vermögensaufbau, sondern nur noch für den Vermögenserhalt, das über Ausschüttungen Zusatznutzen generieren soll.

Wenn ich jetzt 30 wäre und wüsste, ich spare hier Vermögen fürs Alter an und das wichtigste ist, dass es sich so gut wie möglich vermehrt, dann sind thesaurierende Fonds sicherlich eine gute Wahl.

Für mich sind thesaurierende Fonds inzwischen aber keine schönes Invest mehr. Um daraus Zusatznutzen, also freie Liquidität zum Ausgeben zu generieren, müsste ich regelmäßig kleine Fondsanteile verkaufen. Das ist nicht nur lästig, das fühlt sich auch falsch an. Rein rational ist mir klar, dass es kein Unterschied ist, aber psychologisch ist es eben doch einer und deshalb lege ich inzwischen viel Wert auf eine hohe Ausschüttung.

Bei thesaurierenden Fonds kommt als extra Manko noch dazu, dass sie über die Vorabpauschale am Anfang des Jahres auch noch Liquidität verbrauchen, was ich besonders ärgerlich finde und genau deshalb habe ich diese Fonds jetzt alle zum Verkauf gestellt.

Und als weiteres, für mich persönlich wichtiges Merkmal, achte ich auf die Häufigkeit der Ausschüttungen. Es macht einfach mehr Spaß, alle drei Monate 50€ zu bekommen als einmal im Jahr 200€. Deshalb nehme ich nur vierteljährlich ausschüttende Fonds neu ins Portfolio und wenn ich es richtig perfekt machen will, achte ich auch noch darauf, dass sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausschütten, also nicht alle bei 3,6,9,12, sondern gerne auch welche bei 1,4,7,10
Schwer zu finden sind Fonds, die bei 2,5,8,11 ausschütten, aber mit ein bisschen Suchen gibt es auch die.

So war ich heute also ausgiebig damit beschäftigt, mich durch die ETF-Fondslandschaften zu lesen und Vergleichsrechnungen durchzuführen, um Gebühren, Renditen und Kostenquoten zu analysieren und stelle jetzt, am Ende des Tages überrascht fest, dass mir das richtig viel Spaß gemacht hat
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Mittwoch, 14. Januar 2026
Bürokram erledigt
Den größten Teil des Tages habe ich mit Admin-Dingen für den Vater verbracht.
Aufgrund seines Alters und seiner multiplen Krankheiten gehen monatlich sehr viele Rechnungen für medizinische Versorgung bei mir ein, die ich alle prüfen, in die Buchhaltung übernehmen, bezahlen, bei der Krankenkasse und der Beihilfe einreichen und dann die Erstattung überwachen muss.

Heute habe ich mich nicht nur mit den Rechnungen der letzten vier Wochen beschäftigt, sondern ich habe auch alle Fehler der Beihilfe im letzten Jahr zusammengestellt, um einen langen Beschwerdebrief zu verfassen.

Die Beihilfe ist eine Behörde, verflixt noch mal. Ich bin immer wieder erstaunt, was für eine schlampige Arbeit die da abliefern. Beim Finanzamt kommt so etwas nicht vor, mich irritiert das maßlos, dass Beamte so unsauber arbeiten.

Wenn ich eine Erstattung für eine Leistung beantrage, dann hat dafür ein Bescheid zu ergehen und dieser Bescheid muss an die richtige Adresse geschickt werden. Ein Beihilfebescheid ist ein Verwaltungsakt, der ordnungsgemäß bekanntgegeben werden muss, damit die Widerspruchsfrist zu laufen beginnen kann.

Ich habe eine Vollmacht für den Vater und alle Bescheide für seine Anträge haben an meine dafür bevollmächtigte Anschrift zu ergehen. Punkt!

Die Beihilfe verschickt ihre Bescheide aber wahllos an irgendwelche Adressen. Manche an die Adresse des Vater auf Borkum, manche an meine Adresse auf Borkum, manche an meine Mutter und manche nach Greven. Es ist ein heilloses Durcheinander und ganz eindeutig gegen alle Vorschriften.
Dazu kommt, dass sie die Erstattungsbeträge auch willkürlich überweisen, mal auf das Konto der Mutter mal auf das des Vaters, es ist zum Haareraufen. Und weil ich keinen Bock haben, dieses Durcheinander regelmäßig auseinanderzufuddeln und die Konten intern auszugleichen, habe ich beschlossen, dass ich jetzt mal Ärger mache.

Das wird bestimmt ein Spaß, denn nur weil Menschen verheiratet sind, gilt für Behörden trotzdem der Datenschutz und Konten zu vertauschen geht ja nun endgültig gar nicht.

Bisher habe ich schon dreimal dort angerufen und jedes Mal wurde mir erklärt, dass sich der zuständige Mitarbeiter bei mir meldet, tat er aber bis heute nicht. Dann spielen wir jetzt doch mal Bürokratie umgekehrt. Es müssen sich schließlich nicht nur die Bürger an die Gesetze halten, sondern auch die Behörden und wenn ich eines gründlich gelernt habe, dann einen formell sehr korrekten Umgang mit Behörden. Schauen wir doch mal, ob die Behörde das auch kann.

Wenn man in eine formale Auseinandersetzung geht, ist es sinnvoll, gut vorbereitet zu sein, damit habe ich mich heute also ausführlich beschäftigt.

Ansonsten waren wir noch einkaufen und haben vor allem die Grundvorräte in diesem Haushalt wieder aufgefüllt.

Zum Abendessen gab es Kartoffelsuppe, insgesamt war es ein guter Tag
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Dienstag, 13. Januar 2026
Alles mögliche erledigt
Der Tag begann früh, weil ich um 9.30h heute einen Physiotermin hatte.
Früher hätte ich 9.30h als sehr entspannten, späten Tagesbeginn definiert, aber so ändert sich der Rhythmus, denn seitdem ich mehr oder minder komplett alleine entscheiden darf, wann ich wach und aktiv bin, beginnt mein Tag selten vor 10h - und das finde ich dann früh. Weshalb 9.30h inzwischen schon ein wirklich herausfordernd früher Termin geworden ist. Aber der Mensch braucht Herausforderungen, deshalb habe ich den Termin extra auf diese Uhrzeit festgelegt.

Als ich wieder zuhause war, habe ich ein wenig Computerkram erledigt, aber ruckzuck war es dann auch schon 12.30h und wir mussten fertig machen, um nach Rheda zu fahren.

Dort hatte K den Termin beim Reifenhändler, jetzt ist wieder alles tippitoppi. Der Reifen wurde geflickt, das funktioniert bei einem Autoreifen nicht sehr anders als bei einem Fahrradreifen, er bekam halt einen Flicken von innen, dann wieder aufgeblasen, ausgewuchtet und neu in der Bordelektronik justiert - jetzt können wir wieder ohne "hoffentlichhältderReifensolangeaus" Sorgen durch die Weltgeschichte kurven.

Danach fuhren wir zur Baustelle, bei der von außen nicht mehr viel passiert ist, außer den Bohrlöchern für die Wärmepumpe ist jetzt aber auch der Brunnenschacht schon gebohrt, das freut mein Prepperherz.

Innen haben die Handwerker Unmengen an Leitungen verlegt, an manchen Stellen quollen die Kabel wie ein 100armiges Ungeheuer aus der Wand, ich kann die Elektriker immer nur wieder aufs Neue bewundern dafür, dass die am Ende immer noch wissen, welches der 1001 Kabel wohin geht, wofür sein soll und wie angeschlossen werden muss. Und dann funktioniert es am Ende auch tatsächlich so wie gewünscht, ich finde das faszinierend.

Anschließend fuhren wir beim Architekten vorbei, besprachen kurz, was grade aktuell ansteht, dann besuchten wir den Fliesenleger und nahmen eine Musterfliese für den Erdgeschossboden mit, einfach weil ich sie jetzt immer schon mal anschauen möchte, um mich darauf zu freuen, wie schön das nachher alles wird.

Nachdem wir in Rheda alles erledigt hatten, fuhren wir weiter nach Bielefeld, holten J und seine Freundin in Brackwede am Bahnhof ab, um von dort gemeinsam zu Ikea zu fahren. Ich wollte eigentlich nur ein paar Teile aus der Küchenzubehörabteilung kaufen, aber als ich zwecks Abkürzung den Laden über die Kassenseite betrat, sah ich damit auch als erstes die Schlangen an den drei geöffneten Kassen (pro Kasse ca. 50-80 Leute, es war völlig irre, die schlängelten sich rückwärts durch die halbe Kleinkramabteilung), weshalb ich spontan entschied, dass es nichts auf der Welt gibt, das es rechtfertigen würde, mich dort anzustellen. Damit war der Einkauf noch schneller erledigt als gedacht, wir aßen alle nur noch das obligatorische Hotdog und fuhren dann gemeinsam zur Mutter, um ihr mehligkochende Kartoffeln zu bringen, die wünschte sie sich nämlich dringend.

Der Mutter fällt es zunehmend schwer, sich Dinge zu merken. Leider merkt sie noch sehr genau, dass sie sich nichts mehr merken kann, was wahrscheinlich das einzig Unangenehme daran ist.

Ich nutze ihre Vergesslichkeit, um regelmäßig freche Bemerkungen zu machen, die ich mir jetzt ohne Bedenken leisten kann, denn sie vergisst das ja alles so schnell wieder, dass sie deshalb auch nie länger beleidigt ist. Im Gegenteil, sie weiß ja, dass sie es vergessen wird, so dass sie noch nicht mal dann, wenn ich es grade gesagt habe, beleidigt ist, es lohnt sich schlicht nicht und das ist ihr auch klar.

So wurde es ein sehr vergnüglicher Abend, wir schauten alte Fotoalben und als Js Freundin ein 30 Jahre altes Foto von mir sah und es kommentierte mit: "Uih, du warst ja mal richtig schön", wusste ich, dass es mir wohl genauso gehen wird wie meiner Mutter, auch ich muss mit so frechen Kindern einfach lernen zu leben.

Richtig viel, viel Spaß hatte ich allerdings als die Mutter Getränke anbot und sagte, sie hätte da eine Flasche Getränk geschenkt bekommen, das schmecke ihr gar nicht und ob J es nicht mal probieren wolle. Vielleicht fände er es ja nicht so schrecklich wie sie. J ist für solche Experimente immer offen, Js Freundin ebenfalls (deshalb passen die zwei auch so gut) und so kam die Mutter mit zwei Saftgläsern und einer Flasche Limoncello wieder, goss die (großen) Saftgläser halb voll und sagte: "Ich gieß mal nicht so viel ein, nur mal so zum Probieren."

J und seine Freundin bekamen richtig große Augen als sie begriffen, dass ihnen da zwei halbvolle Satftgläser mit Schnaps "nur mal zum Probieren" angeboten wurden und ich rutschte vor Lachen fast untern Tisch.
Wir versuchten der Mutter klarzumachen, dass es sich bei Limoncello um Schnaps und nicht um Limonade handelt, aber ich fürchte, sie hat uns nicht geglaubt.

J löste das Problem dadurch, dass er noch Mineralwasser nachgoss, dann ließ es sich etwas besser trinken, am Ende waren alle sehr fröhlich. Die Flasche mit dem restlichen Inhalt nahm J mit nach Hause, was die Mutter sehr freute.

Auf dem Rückweg setzten wir J und Freundin bei ihrer Wohnung ab und als der Hund begriff, dass ihr Lieblingsfreund aussteigt und sie nicht mit darf, hat sie anschließend bis Melle laut gewimmert, dann schlief sie erschöpft ein.

K hat in dem Wagen ja alle Sitze ausgebaut, um das große Regal für das Gartenhaus transportieren zu können und es gab keinen Grund, dass wir sie heute wieder hätten einbauen müssen, so dass alle weiteren Mitfahrer gemeinsam mit dem Hund hinten auf der Ladefläche saßen und das verbindet natürlich noch mal extra. Auf alle Fälle ausreichend, um den Hund in tiefe Verzweiflung zu stürzen als ihr klar wurde, dass sie den Rest der Fahrt wieder alleine im Laderaum verbringen muss
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Montag, 12. Januar 2026
Wechsel aufs Festland
So, nach vier Wochen Insel jetzt mal wieder vier Wochen Festland. Der Haushaltstransfer funktionierte ohne irgendwelche Besonderheiten, die Fähre war fast leer, genauso wie die Straßen, die ansonsten nur nass und nicht vereist waren. Allerdings war es ganz entsetzlich nebelig

Nebel

Die Eisregen-Warnlage war für unsere Reise komplett irrelevant,

Warnlage Land auf der Karte

wir fuhren nur durch den grünen Bereich, also alles bestens.

Der Reifen hielt auch erstaunlich gut, ebenfalls erfreulich.
Von Eemshaven aus fuhren wir nach Leer, besuchten den Vater und TK Maxx, machten auf dem Rückweg noch einen zweiten Stopp beim TK Maxx in Rheine, aber hier freuten wir uns vor allem über die Bestätigung, dass es nichts Besonderes mehr zu kaufen gab, das beruhigt den latenten Einkaufsdrang sehr und macht gute Laune. Kein Schnäppchen verpasst, wunderbar.

In Greven wartete eine überschaubare Menge an Post und einige sehr durstige Pflanzen, ich denke aber, die haben alle überlebt.

Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass mit dem Müll alles so perfekt funktioniert hat.

Die blaue Tonne, die letzten Montag auf Borkum nicht abgeholt worden war, wurde dann am Freitag einzelgeleert, nach dem ich dreimal bei der zuständigen Firma angerufen und gedrängelt hatte. Jetzt ist alles weg und ich bin zufrieden.

Einen besonders vollen, großen und schweren, schwarzen Müllsack hat K letzte Woche mit dem Auto direkt zur Kippe gebracht - der war so schwer, dass er das zulässige Gesamtgewicht für einen Sack überschritt, aber wenn man ihn selber vor Ort ablädt und in die richtige Grube wirft, merkt das ja keiner und so funktionierte die Entsorgung problemlos.

Anschließend haben wir noch mal fast einen vollen Sack Müll produziert (Haus aufgeräumt und alles entsorgt, was keiner mehr braucht), der aber erst am Freitag abgeholt worden wäre. Den haben wir deshalb im Auto mit nach Greven genommen, hier war die schwarze Tonne komplett leer - und wird morgen früh abgeholt, sie steht bereits mit dem Borkummüll gefüllt an der Straße.

Da Müll für mich immer ein besonders heikles Thema ist, bin ich jetzt sehr zufrieden, wie gut das unterm Strich letztlich alles geklappt hat.

K fuhr heute morgen zum Baumarkt und hat die Bestellung der Zaunelemente final geklärt, anschließend stieg er auf eine Leiter und befestigte die Dachplane des Gartenhauses mit Nägeln - ihm war eingefallen, dass es vielleicht doch keine so gute Idee ist, ausgerechnet die umrahmende Dachbefestigung noch nicht am Gartenhaus montiert zu haben, die Wahrscheinlichkeit für Orkan und andere Wetterextreme ist im Winter durchaus größer und so ein fast fertiges Dach ist da dann vielleicht etwas empfindlich.

Um die gesamte Dachbefestigung anzubringen fehlte ihm heute morgen vor Abfahrt der Fähre die Zeit - aber wenigstens extra festgenagelt hat er die Plane jetzt schon mal und mal schauen, vielleicht kommen ja Heinzelmännchen und erledigen den Rest, dann wäre es ja schade, wenn er keine Arbeit für die übrig gelassen hätte.

Die Pendelei in Monatsabständen ist wesentlich entspannter als wöchentliche Wechsel, weil ich dann nur einmal im Monat alles sauber machen muss und weil ich den Kühlschrankinhalt sozusagen komplett einpacke und nicht rumsortiere, was wo bleiben kann. Und seitdem wir jetzt dieses riesige Auto haben, in das einfach alles ohne zu schachteln reingeht, mache ich mir erst recht keine Mühe mehr, vor dem Einpacken noch zu sortieren: Einfach alles in eine oder zwei Kühltaschen und fertig
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Sonntag, 11. Januar 2026
Akuter Anfall von Winterschlaf
Vorherrschendes Gefühl in diesem Haushalt heute: Müde!

Wir waren alle beide ganz ungemein müde, zum Glück war der Hund auch sehr müde, das war praktisch, denn so haben wir alle drei einfach unendlich viel geschlafen.

Erst bis 10h morgenn ein Mittagsschläfchen von 12h-13h (wobei wir um 10h nicht aufgestanden sind, sondern einfach nur lesend im Bett lagen), dann haben wir uns langsam fertig gemacht und am Nachmittag haben wir uns sogar zu einem Spaziergang aufgerafft.
Wenigstens einmal am Tag muss auch ein müder Hund ein wenig bewegt werden.
Den ursprünglichen Plan, den Weg von gestern zu wiederholen und wieder am Strand lang bis ins Dorf zu laufen, haben wir schon am Strandaufgang verworfen, denn dort war Wind. Kein Sturmwind, aber doch genug um den Aufenthalt am Strand kalt und ungemütlich zu machen.

Ohne Wind sind auch Minustemperaturen im zweistelligen Bereich gut auszuhalten, aber mit Wind fühlen sich schon 0°C an wie "boahistdasscheisskalthierichwillrein".

Heute war also wieder Wind und wir gingen deshalb auf dem direkten Weg zum Onkel und verabschiedeten uns, denn morgen wollen wir trotz schon wieder neu eintreffender Wetterwarnungen wirklich aufs Festland fahren.

Das mit dem Eisregen und der gefrierenden Nässe soll aber vor allem Vormittags ein Problem sein, wir werden erst gegen 12h in Eemshaven sein und ich hoffe, dass dann das Schlimmste schon vorbei ist. Sonst fahren wir halt langsam und pumpen jede Stunde ein bisschen den Reifen auf.

Denn K hat sich in die funkelnagelneuen Reifen gleich als erstes eine Schraube eingefahren, dadurch verliert der eine Hinterreifen jetzt kontinuierlich Luft, aber wir haben eine akkubetriebene Reifenpumpe dabei, der dicke Akku ist schon geladen und dann pumpen wir unterwegs halt mehrfach nach. Wird schon klappen.

Am Abend haben wir schon den größten Teil des Hauses abreisebereit gereinigt, alles ist gründlich gestaubsaugt und gewischt, die Küche auf Hochglanz poliert und der Rest des Hauses gut aufgeräumt.
Ich habe zu Weihnachten einen Besserwischer bekommen, einen Staubsauger mit Wischmopaufsatz. Ich wollte genau dieses Gerät haben, weil ich den Namen so schön finde und ich bin jetzt, nach dem ich inzwischen schon zweimal damit gewischt habe, sehr begeistert von diesem Teil, plötzlich macht Bodenwischen richtig Spaß.

K muss morgen extra früh aufstehen, weil er noch zum Baumarkt am Hafen muss und die Bestellung der Gartenzäune endgültig klären und abschließen, das hat er am Freitag vergessen, also hat er morgen vor der Abfahrt noch einen Zusatzjob
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