Jedesmal wenn wir auf den friedhofsparkplatz einbiegen, springt Bixa schon aufgeregt im Auto rum, sie weiß haargenau wo wir sind und was sie hier erwartet. Eigentlich hat sie es dann sehr eilig, direkt zur Hundewiese zu laufen, aber unterwegs muss sie immer noch mal versuchen, ob sie nicht auch noch eine Runde über den Friedhof machen kann, dort scheint es für sie sehr spannend zu riechen. Wahrscheinlich aus gutem Grund stehen am Eingang aber große Schilder, die das Mitführen von Hunden verbieten.
Ab und zu stelle ich mir vor, wie sich so ein Friedhof für einen ausgebildeten Leichenspürhund anfühlt, für den muss dort doch ein intensiver Geruch nach Party herrschen, oder?
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Heute Vormittag gab es für Bixa nur das langweilige "alleine-zuhause-warten-Programm", während K und ich nach Emsdetten fuhren, um dort in dem Emsa-Werksverkaufs-Outlet unsere persönliche Schnäppchen-Party zu feiern.
Zweimal im Jahr gibt es in diesem Werksverkauf, der eh schon immer akzeptable Preise hat, noch einen Super-Sonder-Sale und dann lohnt es sich richtig.
Eigentlich kenne ich es nur so, dass an diesen Tagen superlange Schlangen vor der Tür auf den Einlass warten.
Vor zehn Jahren war ich mal mit der Schwester dort, da war die Warteschlange ca. 100m lang, vor fünf Jahren war es zwar schon weniger, aber immer noch mit einer gründlichen Wartezeit verbunden und heute waren wir zehn Minuten vor Einlass da und es war sozusagen nichts los.

Keine Ahnung, wodran das liegt, an den Angeboten und Preisen jedenfalls nicht, ich war heute wieder höchst zufrieden mit dem, was ich dort gefunden habe, im Schnitt mit einer Ersparnis von 60%-70% des Listenpreises, das ist selbst verglichen mit black Friday Preisen günstig.
Seit ab sofort besitze ich die Dolci Eismaschine, über die hatte ich mich schon im Vorfeld zu diesem Werkverkauf informiert, weil ich sowieso gerne so eine Eismaschine mit Fräse haben wollte - und, nun besitze ich eine, habe 110 Euro dafür bezahlt und freue mich.
Außerdem gab es heute genau die Dinge, die ich sowieso gerne für die neue Küche in Rheda haben wollte.
Schon vor einigen Jahren habe ich mir bei einem dieser Sonderverkäufe zwei Sets der "Gewürzkartei" gekauft, die ich in der Küche auf Borkum in meiner Gewürzschublade habe und ausgesprochen praktisch finde. Leider wurden sie danach im Outlet nie mehr angeboten und auch sonst sind sie überall ausverkauft.
Heute gab es sie als Sonderposten und die Dame an der Kasse sagte, sie hätten davon ganz zufällig noch einen Posten im Lager gefunden, eigentlich wären die wirklich schon seit Jahren ausverkauft.
Ich kaufte gleich sechs Sets und freue mich jetzt schon, sie in der neuen Küche passend einzubauen.
Auch als extrem günstiges Set gab es meine Lieblingspfannen mit abnehmbarem Griff - jetzt habe ich für die neue Küche eine perfekte Ausstattung. Außerdem gab es ein 3er-Set Kräutertöpfe mit Bewässerungssystem von WMF in edlem Edelstahl, die ersetzen in der neuen Küche dann künftig meine Plastikkräutertöpfe, die zwar ebenfalls ein sehr gutes Bewässerungssystem haben, aber eben nicht so edel aussehen.
Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Einkauf mit erstaunlich wenig Gedränge.
Das Gedränge gab es dafür im Marktkauf, wo ich eigentlich nur schnell ein Baguette kaufen wollte, denn dort war es so voll, wie ich es noch nie erlebt habe. Heiligabend an einem Donnerstag ist nichts dagegen.
Es waren alle 10 Kassen geöffnet und trotzdem standen an jeder Kasse mindestens noch mal 10 Leute Schlange, es war einfach unfassbar voll. Ich weiß wirklich nicht, was da los war, eventuell bricht morgen der dritte Weltkrieg aus und ich habe es verpennt?
Den Nachmittag habe ich in meinem Stempelzimmer verbracht und an neuen Ideen für Karten gebastelt. Fertig ist noch nichts, aber ich weiß jetzt schon mal, wie es nichts wird
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Heute war nämlich wieder Kleiderkreisel in Bielefeld und eigentlich wollte ich da zusammen mit der Schwester hingehen, die gepackte Tüte mit den aussortierten Klamotten war schon im Auto, aber als sich die Schwester meldete, dass sie zu schlapp sei, um da hinzugehen, war ich sehr zufrieden, denn so ging es mir auch.
Den Vormittag haben wir in Rheda verbracht, der Schreiner für die Außentüren war da, der Putzer, der Fliesenleger, der Maler und der Trockenbauer, es war richtig was los auf Baustelle.
Wir besprachen alle möglichen Details, alles sehr produktiv.
Gegen Mittag fuhren wir weiter zum Türenhersteller für die Eingangstür, wo wir eigentlich nur letzte Details der schon vor über zwei Jahren ausgesuchten Tür besprechen wollten.
Zwei Stunden später hatten wir uns aber für eine komplett andere Tür entschieden und obwohl die ursprüngliche Tür schon bestellt wurde, sind die Änderungen möglich, denn sie war noch nicht in der Produktion.
Die neue Tür gefällt uns jetzt natürlich deutlich besser und wir sind beide sehr zufrieden mit dieser spontanen Änderung.
Nach der Absage des Kleiderkreisels fuhren wir noch auf die Hundewiese, dann zurück nach Greven, wo ich nur noch erschöpft aufs Sofa sank.
Es wird aber auch grade schon wieder sehr warm.

Marienkäfer auf Kirsche
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Denn selbstverständlich kann man Dringlichkeiten ignorieren, ich bin ein wandelnder Dringlichkeitsverweigerungsbeweis. Wobei, korrekterweise muss ich sagen, ich ignoriere sie nicht, ich verweigere sie.
Zumindest oft und vor allem alle selbstgemachten.
Wenn ich mich ge- oder bedrängelt fühle, legt sich bei mir automatisch irgendein Schalter innendrin um und ich reagiere mit: "Mach es doch selber." alternativ "Geh alleine, ich bleib hier." oder auch "Ach was, ich hab keinen Hunger, ich will nichts." Je nach Grund des Gedrängels, gibt es noch andere Varianten, gemeinsam ist allen, dass ich mich spontan selber aus dem Spiel nehme, wenn es mir zu eng wird.
Ich kann alles alleine, dann kann der Rest der Welt das auch.
Ich brauch euch nicht, ihr braucht mich nicht, lass mich in Ruhe.
Gleichzeitig lebe ich natürlich permanent mit ernstzunehmenden Todeslinien, mit denen ich nicht diskutieren kann und denen ich vollkommen egal bin.
Wenn ich eine Abgabefrist bis zum 10.7. habe, kann ich das zwar ignorieren, weiß aber auch um die Folgen und genau danach unterscheidet sich meine Reaktion auf Dringlichkeiten.
D.h. wenn ich die Folgen achselzuckend akzeptieren oder weglächeln kann, ist mir Frist samt Dringlichkeit herzlich egal.
Wenn die Fenster dringlich geputzt werden müssten, weil sie wirklich schon sehr schmutzig sind (oder weil das letzte Mal mehr als ein Jahr her ist oder weil die Schwiegermutter zu Besuch kommt, es gibt ja viele Gründe, warum Fenster dringlich geputzt werden müssten), dann kann ich diese Dringlichkeit wunderbar ignorieren, denn die Fenster sind bestimmt auch morgen noch dreckig und ich putze dann, wann ich will und nicht, wenn irgendwelche externe Vorgaben meinen, mich dazu nötigen zu müssen.
Wenn aber morgen eine Abgabefrist für irgendeinen wichtigen Sachverhalt ist, dann kann ich das akzeptieren. Dass Fristen und Termine bei mir meistens zu einer enormen Dringlichkeit führen, liegt daran, dass ich fast alles immer nur in der allerletzten Sekunde erledige, insofern ist die Dringlichkeit auch selbstgemacht, aber eben anders. Mit Ankündigung und vor allem neutral. Die Frist will nichts von mir, sondern ich will etwas von der Frist, nämlich sie einhalten.
So gesehen gibt es in meinem Leben also viele Dringlichkeiten und keine wird besser, wenn ich sie ignoriere, sondern im Gegenteil. Es handelt sich aber in allen Fällen um extern vorgegebene, ernstzunehmende Detleins ohne Spielraum und niemals um hausgemachte, verhandelbare Dringlichkeiten, die in fast allen Fällen ja in irgendeiner Form aus dem sozialen Gefüge entstanden sind, in dem man sich bewegt. Von denen sollte man sich nämlich nicht scheuchen lassen, dann werden es immer nur mehr und mehr.
Und ja, die, die man nicht verweigert, für die sollte man sich Zeit nehmen, um sie ordentlich zu erledigen
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Abfahrt hier in Greven heute früh um 8h, d.h. seit 6h war ich wach und haderte mit meinem Schicksal, dass mich zu derart früher Stunde in der Weltgeschichte rumschickt.
Als erstes brachten wir das vorgestern abgeholte Bücherregal und ein bisschen weiteren Kram, den ich auf den Flohmärkten in der letzten Zeit zusammengekauft hatte, in die Garage nach Rheda.
Dann fuhren wir zu Baustelle, ich kontrollierte die Fortschritte und überredete den Fliesenleger, doch bitte die Bautreppe kurzfristig wieder einzubauen, weil ich vorhatte, die Mutter in Bielefeld abzuholen und ihr den aktuellen Zustand des Baus zu zeigen.
K blieb auf der Baustelle, denn um 10h hatte sich der Gutachter der Versicherung angekündigt - wir müssen ja irgendetwas gegen die Feuchtigkeit im Keller tun und haben den Schaden jetzt der versicherung gemeldet, die sich das unbedingt selber vor Ort anschauen wollte.
Ich fuhr nach Bielefeld, holte die Mutter ab und fuhr mit ihr dann wieder nach Rheda.
Dort beguckten wir das Haus gemeinsam, die Bautreppe war tatsächlich wieder eingebaut worden, was den Aufstieg in die erste Etage deutlich vereinfachte. Die Schreiner, die zur Zeit den Trockenbau in der ersten Etage erledigen, gehen seit zwei Wochen über ein Gerüst von außen und steigen dann in die offene Balkontür ein. Diese Klettertour wollte ich mit der Mutter nun nicht unbedingt absolvieren.
Mit Bautreppe war die Tour durchs Haus dagegen relativ unkompliziert, die Mutter fand alles sehr schön und ist gespannt, wie es aussieht, wenn es fertig ist.
Dann brachten wir sie wieder zurück nach Bielefeld und fuhren sofort wieder auf die Baustelle, da hatte sich nämlich der Küchenbauer angesagt, um die Küche auszumessen.
Als schließlich alle Handwerkertermine erledigt waren, fuhren wir noch zur Hundewiese, damit der Hund sich austoben konnte und anschließend zu Lidl, es fehlte Brot und Klopapier.
Insgesamt waren wir heute fast 12h unterwegs, früher war das ein normaler Arbeitstag, nur kann ich mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen, wie ich das regelmäßig als Standardwiederholung über Wochen aushielt
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Die Verkäuferin war sehr nett, eine Inderin, die die letzten sechs Jahre in Münster in Biologie promoviert hat und jetzt nach Kopenhagen geht, weshalb sie ihre Wohnung auflöst und so viel es geht verkauft. Wir unterhielten uns über große Städte, die biedere Spießigkeit von Münster und wie sehr sie sich auf Kopenhagen freut, ich konnte sie verstehen.
Es heißt ja immer, dass Münster so eine tolle Stadt ist, und dass alle, die dort leben so super zufrieden sind und so gerne dort wohnen und ich glaube das alles, aber trotzdem finde ich Münster sterbenstodlangweilig und ich möchte freiwillig niemals dort wohnen.
Greven ist zwar kein Stück besser, die Mieten in Greven kosten dafür aber nur die Hälfte und für die gesparte Miete könnte ich wahrscheinlich sogar jeden Tag mit dem Taxi nach Münster fahren, wenn ich das wollte, aber warum sollte ich das tun? Es gibt ein paar Ecken in Münster, die sind ganz nett, für meinen Geschmack sind diese Stellen aber fast immer gnadenlos überfüllt und Massenbetrieb oder gar Schlangestehen ist so gar nicht mein Fall.
Ich habe fast 18 Jahre in dieser Stadt gearbeitet und ich denke, ich habe sie in der Zeit ganz gut kennengelernt, aber warm geworden bin ich mit dieser Stadt bis zum Schluss nicht.
Wenn man mal von den Studenten absieht, die der Stadt natürlich ein sehr jugendliches Image geben, sind die echten Münsteraner ziemlich verknöcherte, spießige, Pfeffersäcke, zumindest die, die ich kennengelernt habe.
Es gibt auch ein paar sehr durchgeknallte Typen, die aber in ihrer Durchgeknalltheit genauso steif und unbeweglich sind, nur eben in ihrer bunten Exotenuniform.
Wirklich lustig ist in dieser Stadt aber eigentlich niemand.
Am Nachmittag hat K mein neues Zubehör an das Fahrrad montiert, ich habe alles ausprobiert und eingerichtet und bin sehr zufrieden damit, das war komplett richtig, mich für das smarte System zu entscheiden und K möchte für sein Fahrrad jetzt auch so etwas
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Der Multivan brauchte neuen Diesel, die Reichweite war auf 200km gesunken und K beschäftigte sich deshalb mit den Spritpreisen im Umfeld und war nicht besonders erfreut. Hier in der Gegend haben offensichtlich fast alle Tankstellen die 17cent Tankrabatt jetzt wieder aufgeschlagen, es war damit zu rechnen, aber ärgerlich ist es trotzdem, wenn man realisiert, dass die Realität wirklich stattfindet.
Wie auch immer, K verglich also Spritpreise und entdeckte, dass es in Leer eine Tankstelle gibt, die war mindestens 25cent günstiger als alle anderen Tankstellen hier im Umfeld.
Die anderen Tankstellen in Leer waren auch deutlich günstiger, aber nicht sooo viel, wie diese eine und in meinem sparsamen Westfalenmann entstand eine große Sehnsucht nach einem Tankstopp an genau dieser Tankstelle.
Ich unterstützte diese Sehnsucht, denn es wurde langsam wirklich mal Zeit, den Vater wieder zu besuchen und der Onkel ist auch grade in Leer im Krankenhaus, also eine sehr gute Gelegenheit, bei einem Tankausflug nach Leer gleich noch alle Vorfahren zu besuchen, sehr praktisch.
Nun ist es so, dass dieser äußerst günstige Spritpreis (1,74€ pro Liter Diesel) nur bis 12h gesichert war, dass alle Tankstellen Punkt Mittag die Preise erhöhen, ist inzwischen gesichertes Gesetz.
Es war also von großer Bedeutung, dass wir vor 12h nicht nur an der Tankstelle ankommen, sondern auch an einer freien Zapfsäule stehen und den Rüssel in den Tank halten, sonst sind alle Bemühungen vergebens und die Preiserhöhung macht alles kaputt.
Weil ich vor der Abfahrt noch rumgetrödelt hatte, um für so einen Tagesausflug etwas Proviant einzupacken, wurde K sehr nervös, ob wir auch wirklich pünktlich ankommen. Das Navi sagte zwar Ankunft 11:36h, aber viel Luft ist da nicht, ein Stau und Drama.
Außerdem rechnete K fest mit kilometerlangen Schlangen an der Tankstelle, denn er ging davon aus, dass noch mehr Leute diese eine Tankstelle in Ostfriesland entdeckt haben, die nur heute diesen sagenhaft Supersonderpreis anbietet, und fand es deshalb sehr logisch, dass es dadurch zu einer Massenbewegung in Deutschland kommt. Alle wollen nach Leer zum Tanken.
Auf der Autobahn gab es viele Autos mit fremden Kennzeichen und K sah in jedem einen potentiellen Tankkonkurrenten, in der Leeraner Autos natürlich sowieso.
Aber dann ging alles gut.
Wir kamen pünktlich an der Tankstelle an, es gab überraschenderweise gar keinen Stau und K quetschte 51l Diesel in den 55l Tank, sehr viel Rest war also nicht mehr drin gewesen, auch hier eine optimale Punktlandung. Den Rest des Tages hatte K gute Laune.
Anschließend besuchten wir erst den Vater, dann den Onkel, dann fuhren wir wieder nach Hause.
Ich entdeckte am Abend noch eine hübsche Push-Nachricht auf dem Telefon, das Handelsblatt meldet, dass Deutschland auf dem Gebiet der Patentrennung weiter zurückfällt. Ich weiß zwar nicht, warum und vor allem von wem man Paten trennen soll, aber es scheint ja ein wichtiger Wirtschaftszweig zu sein, wenn es so prominent gemeldet wird
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Ich war hauptsächlich mit Einkaufen beschäftigt und ich habe natürlich richtig tolle Dinge gekauft.
Los ging es relativ früh (die Uhrzeit hatte noch eine neun vorne) mit dem Flohmarkt hier in Greven. Das ist einer meiner Lieblingsflohmärkte, weil nur private Menschen einen Stand dort haben, deren Hauptinteresse in den meisten Fällen ist, ihren privaten Kram einfach nur in gute Hände loszuwerden.
Es gibt natürlich immer ein paar dabei, die haben völlig abgedrehte Preisvorstellungen, aber wenn jemand 2€ für ein Taschenbuch haben will, dann legt man das Buch eben vorsichtig wieder hin, vorsichtig, damit bloß keine Ecke abknickt bei dem wertvollen Teil, sagt höflich dankeschön und guten Tag und geht weiter.
Der Flohmarkt ist groß genug, es ist für jeden Platz und man muss ja nicht bei jedem kaufen.
Als ich den Flohmarkt wieder verließ, hatte ich 31€ ausgegeben und einen ganzen Einkaufswagen voll Kram eingesammelt. Außerdem habe ich zwei Stunden bei bestem Wetter an der frischen Luft verbracht, mich mit einigen Leuten sehr nett unterhalten und eine Menge gute Laune bekommen.
Ich brachte meine Schätze nach Hause und weil es noch vor 12h war, beschloss ich, auch noch nach Münster auf den Flohmarkt zu fahren, vielleicht haben ja noch nicht alle eingepackt, wenn ich ankomme.
So war, es hatten noch nicht alle eingepackt, es waren aber alle mit Einpacken beschäftigt.
Immerhin habe ich noch eine wundervolle, gemusterte Jeansjacke gefunden (1€) und für 2€ eine funkelnagelneue Teigrolle mit Muster. (Sowas hier)
Jetzt muss ich wohl demnächst mal Musterkekse herstellen, einfach, weil ich es jetzt kann.
Danach fuhr ich weiter in ein großes Fahrradgeschäft und ließ mir das mit dem Halter für das Handy mal genauer erklären. Ich lernte, dass ich außer dem Smartgrip-Halter für das Handy vorher auch mein Intuvia auf ein Kiox upgraden muss, aber weil das dann alles so deutlich viel besser und komfortabler funktionieren soll, kaufte ich kurzerhand alles, was mir der freundlich Verkäufer empfahl.
258€ später fuhr ich mit drei Zubehörpackungen bon Bosch hochzufrieden wieder nach Greven, man kann ja nicht immer nur Geld sparen, ab und zu muss man auch mal welches raushauen, sonst geht die Wirtschaft kaputt.
Nachdem ich K die freudige Botschaft überbracht hatte, dass ich mir meinen geplanten Geburtstagswunsch grade selber gekauft hätte und er es jetzt nur noch montieren muss, fuhr ich noch mla los, diesmal zu Netto, denn auch da gab es Coupons und Rabatte und so etwas zieht mich immer magisch an.
K hatte seine freie Zeit genutzt und hier im Haus gründlich! aufgeräumt. Sein Schreibtisch war bis auf Tastatur, Monitor und PC komplett leer (der Krempel lag größtenteils auf dem Bett, aber der Schreibtisch sah super gut aus) und als ich von meinem Nettoeinkauf wiederkam, war er grade mit der Terrasse fertiggeworden - er hatte alles, was dort seit Jahren rumsteht, einmal rausgeräumt und sortiert und entweder gesäubert oder entsorgt, die Terrasse selber auch gründlich gesäubert und jetzt ist dort alles so schick und ordentlich, es ist schon fast schade, dass wir demnächst ausziehen.
Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Hund auf die Hundewiese und auf dem Rückweg erledigten wir noch schnell die letzten Wochenendeinkäufe gemeinsam, danach hatte aber selbst ich endlich mal genug eingekauft.
Inzwischen sind bei einigen Aufgaben auf der to-do-Liste die Dringlichkeiten sehr angeschwollen, eigentlich müsste ich das alles am besten noch heute Nacht fertigstellen, aber zum Glück kamen mir zwei Gläser Rotwein als Ausrede dazwischen, ich probiere es deshalb lieber morgen noch mal
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Dafür waren unsere Unternehmungen aber auch durch die Bank erfolgreich.
In Essen abgeholt haben wir eine Garderobe aus alten Eichenbrettern

Sie steht inzwischen in Rheda in unserer Vorratsgarage und ich bin sehr zufrieden mit diesem Kleinanzeigenkauf.
Nachdem wir in Essen die Garderobe abgeholt und ins Auto verladen hatten, fuhren wir zu unserem Lieblingsjapaner in Essen, einem von Vietnamesen geführten Sushi Restaurant. Dort bestellten wir zwei Mittagsmenues, fraßen uns voll und rund, der Hund bekam auch noch was ab und nach dem Mittagessen fuhren wir von dort dann nach Rheda, um die Garderobe gleich in die Garage zu bringen.
In Rheda schauten wir dann auch noch mal auf der Baustelle vorbei, alle Handwerker waren schon im Wochenende, aber ich kann mich aktuell ja gar nicht satt sehen an den Fortschritten der Fliesenleger.
Als nächstes fuhren wir auf die Hundewiese an der Ems, diesmal waren viele Hunde da und Bixa kam voll auf ihre Spiel- und Tobekosten.
In Rheda gibt es einen Kaufland-Markt, in dem ich ganz gerne einkaufen gehe, das war also unser nächster Stopp, der müde gespielte Hund blieb zufrieden im Auto.
Und auf dem Rückweg nach Greven entdeckte ich schließlich beim Vorbeifahren noch einen Laden der ProArbeit mit vielen gut sortierten und angenehm präsentierten Secondhand-Verkaufs Artikeln.
Das Stöbern in dem Laden macht richtig Spaß, sie haben eine Menge hochwertiger Artikel zu einem guten Preis, so dass ich hier mein Einkaufshighlight des Tages hatte.
Insgesamt war es also ein rundum erfolgreicher Tag, als wir nach 10 Stunden dann aber endlich wieder zu Hause waren, waren wir auch sehr froh, endlich wieder zu Hause zu sein
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Tatsächlich könnte ich gar nicht so genau sagen, was wir im letzten halben Jahr so gemacht haben, außer uns um jede Menge Baustellen zu kümmern.
Es sind aber auch wirklich viele Baustellen grade aktiv, außer in Rheda ist auch auf Borkum viel passiert, der Onkel hatte die Handwerker da, ich habe eine große Sanierung bei dem Mietshaus auf Borkum beauftragt und K hatte auch jede Menge Baustellen in seinen Häusern, so viele Bauthemen gleichzeitig hatten wir noch nie.
Aber es ist ja auch gut vorangegangen, überall sind deutliche Fortschritte zu sehen, auch wenn noch keine Baustelle wirklich komplett fertig ist.
Inzwischen habe ich aber berechtigte Hoffnungen, dass es endlich weniger als ein halbes Jahr dauert, bis wir umziehen können, ich hoffe sehr stark, dass spätestens Weihnachten alles erledigt ist.
Auf Borkum hoffe ich, dass wenigstens der Zaun noch demnächst aufgebaut wird, dann ist der hintere Garten hundeausbruchsicher und wir haben zwei sehr schöne, geschützte Terrassenflächen, auf denen wir den Sommer draußen genießen können.
Ich habe heute sehr viel am PC gesessen, den Monats- und den Halbjahrsabschluss erledigt und das Baucontrolling aktualisiert.
Nach dem wir außerdem ausführlich mit dem Architekten und diversen Handwerkern telefoniert hatten, sind wir noch mal in das Möbelgeschäft gefahren, wo wir letztes Jahr das Bett gekauft haben, weil ich mir das Rückenteil noch mal ganz genau ansehen bzw. fotografieren wollte, um unserem Möbelbauer genaue Anweisungen geben zu können, wie er den Schrank hinter dem Bett zu bauen hat.

Die Rückenlehne ist nämlich schräg und federt etwas, so dass es zwangsläufig einen Schlitz zwischen Kopfteil vom Bett und dahinter zu bauendem Schrank geben muss. Das ist kein Back, sondern ein Fietscher.
Auf der Autofahrt habe ich aus Langeweile ein wenig durch
Der eine Verkäufer hat sogar geantwortet, morgen Vormittag fahren wir nach Essen und holen ein Teil ab und ich hoffe sehr, dass alles gut abläuft.
Der andere Verkäufer hat noch nicht reagiert, schade, der wohnt nämlich in Münster, da hätten wir heute Abend noch mal schnell hinfahren können, aber vielleicht klappt es ja auch später noch oder morgen oder so. Immerhin hat er noch nicht abgesagt, weil er es bereits anderweitig verkauft hat
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Da morgen der Tankrabatt ausläuft, wollten wir heute noch mal alle Autos volltanken. Sinnvollerweise musste das vor 12:00 Uhr passieren, denn auch wenn der Tankrabatt erst heute nach Mitternacht ausläuft, so haben ihn alle Tankstellen doch schon heute um 12:00 Uhr eingepreist, da sie bis morgen Mittag die Preise ja nicht mehr erhöhen können. Man kann also sagen, der Tankrabatt lief heute Mittag um 12:00 Uhr aus.
Ich war heute also schon früh unterwegs und fuhr mit dem Cabrio als erstes zur Tankstelle, dann zu Lidl und anschließend zu meinem Physiotermin.
Von dort direkt wieder nach Hause, wo K schon wartete, weil wir jetzt mit dem Bulli weiter fahren wollten, denn der musste ja auch noch betankt werden.
Mit dem Bulli fuhren wir dann nach Münster, zunächst in ein Fachgeschäft für Fliegerbedarf, weil K ein neues Flugbuch brauchte, dann zur Tankstelle, wo überall lange Schlangen standen und nach dem Tanken in den Großmarkt.
Zum Einkaufen im Großmarkt hatten wir nur 20 Minuten Zeit, denn wir waren bereits verspätet. Das Tanken und die Fahrt einmal quer durch Münster hatten deutlich länger gedauert als geplant.
Münster besteht eigentlich nur noch aus Baustellen und dort wo keine Baustellen sind, verstopfen Fahrradfahrer die Straßen.
Gegen 13:00 Uhr waren wir in Rheda, wo der Fliesenleger schon wartete, denn wir mussten noch die Fugenfarbe aussuchen und hatten anschließend ein Gespräch mit dem Trockenbauer und dem Architekten.
Die Fliesen in der Deele sind fertig und es sieht einfach nur toll aus

Vor dem Haus war auch was los, denn die Brunnenbauer waren gekommen und bauten unseren Brunnen

Es gelang uns nicht, die Verspätung wieder aufzuholen, so dass wir auch bei unserem nächsten Termin mit dem Lichtberater fast eine Dreiviertelstunde zu spät ankamen.
Zum Glück nahm der uns das nicht übel und wurde auch im weiteren Verlauf des Nachmittags und Abends nicht drängelich, denn wir brauchten fast 5 Stunden, bis wir alle Lampen besprochen hatten.
Wir haben jetzt also über alle Stellen, wo Lampen angebracht oder aufgehangen werden sollen, gesprochen, final gefunden haben wir aber noch nicht alle Lampen, an einigen Stellen will er jetzt noch mal gezielt gucken gehen, um uns noch andere Vorschläge zu machen.
Ein paar wichtige Stellen sind aber jetzt entschieden, wir haben eine Esstisch-Lampe, eine Beleuchtung vor dem Kleiderschrank und zwei am Bett, alle Leuchten für die Gästewohnung, die Galerie, das Bad und die Brücke.
Es fehlt noch eine Beleuchtung für das Gäste WC und die Garderobe, außerdem haben wir noch keine konkrete Vorstellung, wie wir die Außenbeleuchtung lösen möchten. Aber insgesamt war es ein wirklich produktiver und erfolgreicher Nachmittag/Abend.
Gegen 21h fuhren wir wieder nach Rheda, wo sich K noch kurz mit seinem Sohn traf, um Dinge zu übergeben und von dort fuhren wir dann wieder nach Hause.
Unterwegs gab es einen wirklich intensiven Sonnenuntergang

Und was wir morgen machen, entscheiden wir morgen
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