J hat festgestellt, dass er mit einer Brille auffällig besser gucken kann, so dass ich ihm versprochen habe, dass wir gemeinsam eine Brille für ihn aussuchen, alles, was uns dafür seit Wochen fehlt, ist ein Termin.
Weil ich gerne zusätzlich zu meiner Gleitsichtbrille auch noch eine Einstärken-Lesebrille haben wollte, war der Plan, dass wir zusammen zu eyes+more gehen und uns dort ein Mehrbrillen-Angebot teilen.
Ich kaufe meine Brillen seit vielen Jahren bei dieser Optikerkette und bin bisher immer sehr zufrieden gewesen.
Weil unser Plan des gemeinsamen Brillenkaufs aber nun schon seit längerer Zeit existiert und es uns schon mehrfach nicht gelang, ihn auch umzusetzen, hatte sich J bei einem anderen "Einzeloptiker" eine Brille ausgesucht und anbieten lassen. Als er dann aber erfuhr, was er dafür hätte bezahlen müssen, schreckte er zurück und erinnerte sich wieder daran, dass ich ihm gesagt hatte, dass ich finde, mehr als 100 Euro muss man nicht für eine normale, Einstärken-Brille bezahlen.
Als Besonderheit kam nun gestern noch dazu, dass Js Freundin Ce ihre Brille, die sie dringend braucht, um überhaupt vernünftig sehen zu können, verloren hat und nun ziemlich dringlich eine neue braucht.
So entstand der Plan, dass wir uns heute zu dritt in Münster beim "meinem" Optikerladen treffen, weil es sich sinnvoller anfühlte, dass die zwei (kostenlos) mit dem Zug nach Münster fahren statt dass ich bei diesem Wetter mit dem Auto einmal quer durch Westfalen rutsche.
Mein Dilemma ist, dass ich mich in Brillenläden immer nur sehr schlecht für nur eine Brille entscheiden kann, weshalb ich eyes+more so gut finde, denn die haben regelmäßig starke Rabatte, wenn man mehr als eine Brille kauft, das bedient genau meine Schnäppchengene.
Aktuell gibt es ein 3 für 2 Angebot, die dritte ist dann sozusagen umsonst und na ja, deshalb eskalierte das mit dem Brillenkauf heute etwas.
J bekommt jetzt eine richtig schöne Brille, die er auch noch sehr "gemütlich" fand. (Das war für ihn das wichtigste Kriterium)
Für Ce haben wir zwei Brillen ausgesucht, weil ich denke, dass es wichtig ist, eine in Reserve zu haben, wenn mal eine kaputt geht, damit die lästige Blindfisch-Zeit, die sie jetzt für drei Wochen aushalten muss, nicht noch mal passiert.
Damit war das erste Dreier-Set komplett und ich musste mir dann leider selber auch noch drei Brillen aussuchen, sonst hätten wir ja nicht gespart.
Ich bekomme jetzt also zwei Lesebrillen (eine für jedes Bett) und eine Klavierbrille.
Beim Klavierspielen habe ich einen anderen Abstand zu den Noten als beim Lesen, weshalb dafür eine andere Brilleneinstellung notwendig ist und insgesamt bin ich sehr zufrieden mit all diesen Entscheidungen heute.
Insgesamt kosten diese sechs Brillen jetzt übrigens nur unwesentlich mehr als die eine, die J sich bei dem anderen Optiker dann doch nicht gekauft hat und ich habe kein schlechtes Gewissen, stattdessen mein Geld bei so einem Billigoptiker auszugeben
.
28 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Bis mittags haben wir zu zweit lesend im Bett rumgegammelt, um uns dann mit einem seeehr langen Anlauf irgendwann an die Rechner zu setzen und begonnen, liegengebliebenen Kram nachzuarbeiten.
Der Termin, für den wir eigentlich hätten nach Rheda fahren müssen, wurde abgesagt und auf Freitag verschoben, damit fühlte sich der Tag plötzlich wie ein extra Ferientag an und keiner von uns hatte Lust, sich mit seriösen Dingen zu beschäftigen.
Auch wenn wir beide zum Geld verdienen nicht mehr in ein fremdes Büro gehen müssen, so haben wir immer noch genug sonstigen "Admin-Kram", der regelmäßig erledigt werden muss und mindestens den Zeitumfang eines Halbtagsjobs verbraucht. Ab und zu bewundere ich mich selber dafür, dass ich das früher alles noch nebenher erledigt habe.
Die Info für den Lacher des Tages habe ich heute in einer Borkumgruppe gefunden. Weil ich derzeit nicht auf der Insel bin, kommen die Nachrichten immer mit etwas Zeitverzug bei mir an, aber es ist auch vier Tage später noch saukomisch.
Da ist nämlich ein Lieferauto, das die Gastronomie auf der Promenade beliefern wollte, auf der vereisten Promenade ins Rutschen gekommen, runtergefallen und kopfüber auf dem Strand gelandet.
So weit so tragisch, der Fahrer war zwar in seinem Sitz eingeklemmt, ist aber nicht ernsthaft zu Schaden gekommen.
Die Polizei kam, um den Unfall aufzunehmen und als sie wieder abfahren wollte, ist sie auf der vereisten Promenade ebenfalls in Rutschen gekommen - und auch kopfüber auf dem Strand gelandet.
Auch die Polizisten sind mit einem Schrecken davon gekommen, sie werden jetzt nur damit leben müssen, für immer damit aufgezogen zu werden ;-)
Hier der Link zu einer kurzen Berichterstattung mit Fotos im NDR.
+++++++++
Markus erzählt davon, dass er aus beruflichen Gründen mit einem Privatjet von Hamburg nach Belgrad geflogen ist und nennt zwei Zahlen, nämlich dass für den Ausflug 2000 Liter Kerosin verbrannt wurden und dass er für die Zeit vom Büro bis zum Take Off nur 25 Minuten gebraucht hat.
Ich kenne mich nicht mit dem Fliegen in Privatjets aus, wohl aber mit dem Fliegen mit privaten Kleinflugzeugen,
weshalb ich die Zahlen-Zusatz-Infos spannend fand und automatisch mit den Zahlen verglich, die ich bei so einem Flug "normal" fände.
Mit 2000 Litern Sprit kommt man in einem kleinen Privatflugzeug ca. 10.000km weit, ich habe mal nachgeschaut, von Hamburg nach Belgrad sind es ca. 1.250km, man kann mit 2000 Litern also ca. achtmal hin und her fliegen.
Dass Markus von Abfahrt Büro bis Take Off nur 25 Minuten brauchte, hat mich schwer beeindruckt, denn in meiner Fliegerwelt ist das sozusagen nicht möglich, weil ja alleine der Preflight-Check, also die Überprüfung des Fliegers, ob alles funktioniert und man damit losfliegen kann, schon rund 15 Minuten dauert, wenn man sich sehr beeilt. Dann muss man den Motor starten, die Kiste warm laufen lassen, auf eine Roll- und dann auf eine Startfreigabe warten, das dauert alles und da habe ich dann noch nicht die Fahrtzeit bis zum Flughafen und die Zeit in der Fummelbude mitgerechnet.
An Internationalen Flughäfen geht nichts ohne Sicherheitscheck, alles, was kein offizieller Linienflug ist wird dort am GAT (General Aviation Terminal) abgewickelt, also auch der Security Check in der Fummelbude, durch die jeder durch muss, der vom Außengelände aufs Flugfeld gehen möchte. Dass es am GAT üblicherweise keine oder nur geringe Wartezeiten gibt, ist mir natürlich klar, trotzdem muss man auch dafür Zeit einkalkulieren, ungefähr 5 Minuten braucht der Zirkus bestimmt, abhängig davon, wie viel Gepäck man mitschleppt.
Dann noch die Zeit für die Fahrt zum Flugplatz, Auto parken, bis zum GAT laufen, nein, 25 Minuten sind auch mit beschleunigter Sicherheitsabfertigung für mich nicht machbar.
Ich fragte also meinem persönlichen Privatpiloten, ob er eine Erklärung dafür hat, weshalb das bei Markus so schnell ging und er lachte mich aus und sagte nur: Na, Privatjet heißt Privatjet. Da gibt es einen eigenen Piloten, der macht die Maschine selber startklar und wartet dann neben der abflugbereiten Maschine auf das Eintreffen der Passagiere und wenn die da sind, geht es sofort los. Außerdem werden die wahrscheinlich von einem Fahrer zum Flugplatz gebracht oder wenigstens von einem Taxi, das vorm GAT hält, laufen muss von denen auch niemand mehr.
Irgendwie habe ich das Gefühl, diese Privatjet Menschen leben in einer Welt, die ist mir noch viel fremder als die der Pauschaltouristen, die sich als Massenware nach Malle fliegen lassen, weil mir das wirklich alles nicht von alleine eingefallen wäre
.
235 x anjeklickt (immerhin schon ein Kommentar) ... ¿selber was sagen?
Dann sorgte ich dafür, dass der Hund Bewegung bekam und irgendwie war der Tag dann auch schon fast um.
Am Abend kam K wieder nach Hause, ich war unglaublich müde und konnte mich zu nichts mehr aufraffen, zum Glück war K bereit, sich ums Abendessen zu kümmern.
Als er rief "Essen ist fertig" musste ich nur vom Sofa an den Esstisch wechseln, sehr bequemes Leben.
K hatte großartig gekocht, die aufgewärmten Käsespätzle von gestern schmeckten hervorragend. Dazu gab es frischen Gurkensalat.
Damit da nichts falsch läuft, hatte ich ihm vorher noch gezeigt, in welcher Küchenschublade er die Tüte mit der passenden Knorr-Salatmischung findet und wie die aufgedruckte Anleitung zu verändern ist. (Nicht drei Esslöffel Wasser und drei Esslöffel Öl, sondern nur ein Esslöffel Milch mit drei Esslöffeln Öl und der Salatmischung gut verrühren, Gurken bringen genug eigene Flüssigkeit mit.)
Die Knorr Salatmischung Dill-Kräuter ist ansonsten die ideale Grundlage für einen perfekten Gurkensalat
.
275 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Der Flohmarkt war für heute vom Veranstalter witterungsbedingt abgesagt worden, immerhin habe ich das diesmal nachgeschaut bevor wir losgefahren sind. Damit gab es für mich aber auch keinen Grund mehr, aufzustehen, bis mittags blieb ich also sehr zufrieden lesend im Bett.
K hatte heute Nachmittag einen Familientermin, wo er alleine hingefahren ist, wir sind also vorher nur noch kurz einkaufen gefahren und ab 14h war ich dann alleine mit dem Hund, der aber schnarchend in der Ecke lag.
Ich habe dann auch ein Nickerchen gemacht und anschließend sehr ausführlich mit C telefoniert. Die nimmt nächstes Wochenende an einem 24-Stunden-Dauerschwimm-Event teil und ist schon sehr aufgeregt deshalb.
Als K wieder da war, habe ich Reste aus dem Kühlschrank warmgemacht, anschließend haben wir Folge 2 und 3 von Kudamm 77 aus der Mediathek angeschaut, weil im Live-TV wirklich nur langweiliges Zeug lief.
Zur Zeit läuft dauernd irgendein Sport, weil wohl mehrere verschiedene Sportveranstaltungen gleichzeitig irgendwo auf der Welt stattfinden und unser öffentlich-rechtliches Fernsehen meint, dass es das alles live übertragen muss. Wenn demnächst nur noch Sport im Live-TV läuft werde ich auf die harte Tour trainiert, mich mit Streamingdiensten zu beschäftigen.
Bisher ist die Mediathek der öffentlich-rechtlichen ja die einzige Stelle, wo ich Filme streamen kann, weil sie kostenlos ist bzw. im Beitrag der GEZ enthalten ist. Einen kostenpflichtigen Zugang für Netflix, Apple TV, Amazon oder welche Filmportale es sonst noch so gibt fand ich bisher komplett überflüssig für uns, weil wir vielleicht einmal im Monat aktiv Bedarf haben, einen Film zu schauen - und für den Fall haben wir ja noch ausreichende Mengen an Filmen auf DVD hier im Haus.
Aber um einen Film auf DVD zu schauen, muss man erst den Riesenstapel an DVD durchgehen, mehrere aussuchen und sich dann auf einen einigen, den beide sehen wollen.
Dann muss man die DVD in den DVD Player stecken, die dazugehörige Fernbedienung finden, den Fernseher auf den richtigen HDMI-Anschluss umschalten - und meistens hat mich nach so einer umständlichen Vorbereitung spätestens hier die Lust verlassen, überhaupt noch einen Film schauen zu wollen.
Mediathek ist an der Stelle bequemer, weil man immerhin alles mit einer Fernbedienung erledigen kann und keiner aufstehen muss, um manuell eine DVD in ein Abspielgerät zu stecken, am allerbequemsten ist es aber, die Kiste einfach komplett auszuschalten und ein Buch zu lesen.
Heute haben wir mit Kudamm 77 aus der Mediathek überbrückt, weil ich zu faul war, um vom Sofa noch mal aufzustehen und mir mein Buch zu holen.
Das Leben ist manchmal halt wirklich anstrengend und herausfordernd
,
.
483 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Nun denn, dann sei es so, wahrscheinlich kann jeder jedes Blog dort anmelden, man braucht dafür nur die Blogadresse und eine E-Mail-Adresse und muss offensichtlich nicht selber Eigentümer sein.
Von dieser Verteilerplattform fand ich vor allem den Namen witzig: read.greatblogs.org - kleiner hamses nich
Als Haushaltstätigkeit wurde heute das Bett frisch bezogen und ausführlich Wäsche gewaschen. Als Küchen-Kochtätigkeit habe ich einen Stapel Rouladen verarbeitet. Zwei haben wir heute Abend gegessen, der Rest wird eingefroren.
Im Stempelzimmer habe ich mehrfach versucht, Inspirationen für die Weiterverarbeitung der Fadenbilder zu fühlen, aber meine Inspirationsdrüse ist offensichtlich grade verstopft. Ich spüre, dass da einige hübsche Ideen lauern, ich kann sie aber nicht so konkret festmachen, dass ich sie praktisch umsetzen könnte.
Um irgendetwas zu tun und damit die verstopften Ideen vielleicht zu lösen, habe ich ein paar alte Kalenderblätter mit Farbe beschmiert, das Ergebnis waren mit Farbe verschmierte Kalenderblätter, die sich am allerehesten zum Wegwerfen eignen.
Scheint grade nicht die Zeit für kreative Schöpfungen zu sein
.
580 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Ich trinke jeden Morgen eine Tasse Kaffee, wenn ich die nicht bekomme, bekomme ich stattdessen im Laufe des Tages Kopfschmerzen, weshalb mir diese erste Tasse Kaffee am Morgen sehr wichtig ist.
Im weiteren Verlauf des Tages trinke ich dann üblicherweie keinen Kaffee mehr, ab und zu vielleicht mal einen Cappuccino, hängt immer ein bisschen davon ab, wo ich bin und wer mir was anbietet.
Meinen Morgenkaffee trinke ich schwarz - ohne Milch und ohne Zucker.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, in welchem Alter ich begann, Kaffee zu trinken, aber seitdem ich das tue, trinke ich Kaffee schwarz.
Ich weiß auch nicht mehr, wann ich anfing, exzessiv viel Kaffee zu trinken, aber ich habe bestimmt 25 Jahre lang mindestens eine Thermoskanne voll Kaffee am Tag getrunken, oft mehr. Aufgehört habe ich damit erst 2008 - nach dem ich in Münster begonnen hatte zu arbeiten, war ich auf Kräutertee als Bürogetränk umgestiegen, weil es in dem Büro in Münster nur so einen riesigen Kaffeevollautomaten gab und keine einfache Filterkaffeemaschine. D.h. es gab schon Filtermaschinen, denn bei Besprechungen stand natürlich Kaffee in Thermoskannen parat, aber der dabei verwendete Kaffee war eine Sorte, die ich schrecklich fand und Kaffee aus dem Automaten fand ich schon immer fies.
Zuhause besaß ich schon früh eine "normale" Kaffeemaschine, in die wurde Kaffeepulver in einen Papierfilter gegeben und da lief das Wasser aus dem Wassertank dann drüber. Die Menge Kaffeepulver war also abhängig von der Menge Wasser, die man in den Tank goss. Der Einfachheit halber kochte ich immer genau acht Tassen Kaffee, dafür brauchte es vier leicht gehäufte Kaffeelöffel Jacobs Krönung, wenn der Kaffee durchgelaufen war, wurde er in eine Thermoskanne umgefüllt. Und da die Dosierung immer gleich war, schmeckte der Kaffee auch immer gleich.
Wichtig war das Kaffeepulver - ich mochte nur Jacobs Krönung und auch nur in dem von mir ausgeklügelten Mischungsverhältnis, war der Kaffee stärker, brauchte ich heißes Wasser zum Verlängern, war er schwächer, ließ ich die Plörre stehen. Wenn wir in Urlaub fuhren, stieg ich meist auf Kräutertee um, bei Tee habe ich sozusagen gar keine Pingeligkeiten, grundsätzlich trinke ich lieber Kamillentee aus Teebeuteln als schlechten Kaffee.
Nach dem ich in dem Büro irgendwann in die Geschäftsführungsebene aufgestiegen war, sorgte ich dafür, dass nur noch Jacobs Krönung als Filterkaffeepulver verwendet wurde, aber ich selber hatte mir zu dem Zeitpunkt das Kaffeetrinken tagsüber schon abgewöhnt und war mit meiner Thermoskanne voll heißem Wasser und einer größeren Auswahl an Kräuterteebeuteln vollkommen zufrieden.
Seit 1991 kocht irgendjemand für mich morgens den Kaffee und bringt mir eine Tasse ans Bett.
1991 war das CW, der diese Aufgabe irgendwann an die Kinder delegierte, die das dann solange machten, wie sie zu Hause wohnten, seitdem kein Kind mehr dauerhaft im Haushalt lebt, hat K diese Aufgabe übernommen.
Die Kinder hielten sich früher sklavisch genau an die Mengendosierung für die Kaffeemaschine. K nahm es damit nicht so genau und als ich irgendwann entdeckte, dass ich Senseo-Kaffee auch völlig akzeptabel finde, kauften wir eine Senseo Kaffeepadmaschine, sortierten die alte Filterkaffeemaschine aus und seitdem trinke ich jeden Morgen einen großen Becher mit Senseo Guten Morgen Kaffee - die einzige Herausforderung ist jetzt, diese Kaffeepads immer nur im Sonderangebot zu erwerben.
So eine Senseomaschine hält bei uns ca. 6 Jahre, kann ich jetzt als Erfahrungswert vermelden, heute kauften wir für 64€ die dritte Maschine für Greven. Umgerechnet auf die Nutzungsdauer liegen die Maschinenkosten für Kaffee bei rund einem Euro pro Monat, das finde ich akzeptabel.
Im Mediamarkt, den wir nach dem heutigen Tod der bisherigen Maschine umgehend zwecks Ersatzbeschaffung aufsuchten, gab es fast nur Kaffeeautomaten. Ich kenne mich mit den Teilen nicht aus, ich weiß nur, dass ich den Kaffee daraus meist nicht mag und dass ich überhaupt keine Lust hätte, so ein Teil ständig sauberzumachen, aber offensichtlich sehen das die meisten Leute anders, sonst gäbe es ja nicht dieses riesige Angebot. Worüber ich allerdings am meisten staune, das sind die Preise dieser Maschinen. Ein Thermomix ist im Vergleich dazu schon fast günstig.
Ich bin sehr zufrieden, dass ich so einen speziellen Kaffeegeschmack habe, dass ich mit der preiswertesteten Maschine von allen wunderbar zurechtkomme, es kommt nicht so oft vor, dass ich einen derart günstigen Geschmack habe und dann macht es gar nichts, wenn sie alle sechs Jahre mal kaputt gehen, für so eine Ersatzbeschaffung muss man zum Glück keine Rücklagen gebildet haben
.
548 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Aber diese Schläfchen am frühen Abend bringen den Tagesrhythmus wirklich endgültig komplett durcheinander, besser ist es, ich gehe heute einfach extra früh ins Bett und hoffe, dass ich dann morgen zu einer angemessenen Aufwach-Uhrzeit ausgeschlafen bin.
Ansonsten war heute Physio-Tag und anschließend bin ich noch in die Stadt gefahren, um mir das aktuelle Telekomgeschenk (ein Paket Tee) im Telekomshop abzuholen. In dem Moment als ich den Shop wieder verließ, klingelte mein Handy und es meldete sich ein Telekom Callcenter-Mitarbeiter, der von mir wissen wollte, ob ich nicht auch an Festnetz/Internet über die Telekom interessiert wäre.
Dieses zeitliche Zusammenfallen fand ich sehr schräg, der Callcenter-Mensch versicherte mir aber hoch und heilig, dass es wirklich reiner Zufall sei und er sich nicht deshalb bei mir melde, weil mein Besuch im Telekomshop sofort weitergeleitet worden sei, sondern eben weil ich nur Handyverträge, aber kein lokales Internet über die Telekom gebucht hätte.
Ich erklärte ihm, dass ich sehr gerne und sofort zur Telekom wechseln würde, wenn die denn ein vergleichbar schnelles Internet wie die Konkurrenz anböten, was sie weder auf Borkum noch in Greven tun, und künftig in Rheda werden wir die ersten zwei Jahre auch bei e.on sein, weil die dort den Glasfaseranschluss anbieten.
Er versprach, dass er dieses Thema an die zuständigen Kollegen weiterleitet, ich versprach, dass ich sofort zur Telekom wechsele, wenn die an meinen Standorten Glasfaser anbieten. Insgesamt war es ein etwas verdrehtes Verkaufsgespräch, hat aber Spaß gemacht.
Dann kam das Angebot vom Gala-Bauer für die Außenanlagen in Rheda - und ich sag mal so: Preiswert ist anders.
Ich schaue ja ab und zu diese Serie "Duell der Gartenprofis", wo die Bauherren immer ein festes Budget vorgeben (meist irgendwas zwischen 15.000-30.000 €) und für dieses Budget bekommen die dann die tollsten Gärten mit Pflasterung, Terrasse, Wasserspielen, Teichanlagen, Deko und was es sonst noch so an Dingen gibt, die einen Garten schön machen.
Grundsätzlich habe ich mich immer schon gewundert, wie billig diese im Fernsehen gestalteten Gärten sind und habe für unsere Außenanlagen deshalb auch etwas mehr einkalkuliert, was aber, wenn wir dieses Angebot umsetzen wollen, immer noch lange nicht reicht.
Wir werden die Gartengestaltung wohl noch mal überdenken
.
486 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Die letzten Tage waren wir viel unterwegs und dann habe ich abends spät noch das Nichtstun nachholen müssen, was ich den Tag über nicht geschafft hattee - und dann ist es plötzlich spät und - naja, der Rest erklärt sich von alleine. Ich schlafe zu wenig, weil ich bis in den frühen Morgen mit Nichtstun beschäftigt bin, das ist blöd.
Heute habe ich immerhin schon mal ein Frühabendschläfchen von 19h-21h gemacht, das fühlte sich gut an, aber dann musste ich noch mal aufstehen, weil ich noch halb bekleidet war und die Zähne mussten auch noch geputzt werden - und jetzt bin ich wieder munter, aber ich habe mir fest vorgenommen, gleich wieder weiterzuschlafen.
Das Wetter war heute schön, mir war aber nicht nach Spaziergang, zum Glück übernimmt K die Hunderunden, das finde ich angenehm.
Ich habe dafür im Garten das Laub zusammengeharkt und anschließend gemeinsam mit K in die braune Tonne gestopft, die ist jetzt randvoll, wird aber morgen geleert.
Außerdem habe ich den Boden im Erdgeschoss gründlich sauber gemacht. Bixa ist das erste Mal in ihrem Leben läufig und die weißen Fliesen sind voll mit roten Blutflecken, deshalb fand ich es sinnvoll, einmal überall durchzuwischen. Wir haben auch so ein Höschen, was wir ihr anziehen könnten, aber das findet sie so schrecklich, dass wir sie nicht weiter dazu zwingen wollten, sie ist schon genug damit beschäftigt, sich an ihre eigenen Körperveränderungen zu gewöhnen
.
448 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Als sie vor sechs oder sieben Jahren den Hausbau planten, habe ich ihnen damals einen GbR-Vertrag gemacht, über den das Eigentum an der Immobilie vollkommen fair und sicher geregelt ist, so dass damals eine Ehe noch als überhaupt nicht notwendig erschien, zumindest nicht, um die finanzielle Seite abzusichern.
Inzwischen haben die zwei schon eine Menge großer Partys gefeiert, von Richtfest über Einweihung und 50. Geburtstag (der Frau), weshalb eine Hochzeit jetzt eine willkommene Möglichkeit für die nächste große Party bietet. Die Frage nach Kindern hatte die biologische Uhr inzwischen final erledigt, so dass so etwas wie Taufe oder Einschulung nicht mehr als Partyanlass zur Verfügung steht.
Deshalb ist jetzt also eine Hochzeit geplant und weil ich die zwei immerhin schon so gründlich gebrieft hatte, dass wenn Heirat, dann bitte nur mit Ehevertrag, sollte der heute besprochen werden.
Mich fasziniert es ja immer sehr, wenn ich mit Menschen zu tun habe, die wirklich überhaupt keinen Schimmer von den normalen Grundlagen des Deutschen Rechts haben und völlig hemmungslos erstaunt sind, wenn ich ihnen offenbare, dass ein Trauschein den romantischen Liebesschwur des "was mein ist, ist auch dein" nicht automatisch beeinhaltet, sondern dass auch verheiratete Ehepartner immer noch ihr eigenes, individuelles Vermögen haben und dass, ohne Ehevertrag, der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft nur bedeutet, dass bei Beendigung der Ehe derjenige einen finanziellen Ausgleichsanspruch an den anderen hat, dessen Vermögen in der Ehe weniger gewachsen ist.
Mich fasziniert das deshalb so, weil für mich der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz genauso selbstverständlich ist, wie der zwischen Tag und Nacht. Und auch wenn man durchaus die Nacht zum Tag machen kann, so bleibt auch bei Eigenbesitz die definierte Unterscheidung sauber bestehen, durch einen Trauschein geht kein Eigentum über.
Nach dem ich heute den beiden diesen Unterschied ausführlich und mit mehrfachen Wiederholungen und Beispielen erklärt habe, erkannten sie, dass so ein Ehevertrag überhaupt nicht kompliziert ist und dass sie im Zweifel mit einem modifizierten Zugewinn am besten beraten sind, denn wenn die Ehe nicht durch Scheidung, sondern durch Tod endet, dann wäre eine echte Gütertrennung schon rein steuerlich keine sinnvolle Sache.
Am Ende des Tages waren die zwei also sehr zuversichtlich und zufrieden, dass sich das Thema recht problemlos regeln lässt, sie machen jetzt einen Termin bei einem Anwalt, lassen einen passenden Vertrag aufsetzen und können sich vor allem ohne Zeitdruck erst mal entspannt ihren Hochzeitsvorbereitungen widmen.
Damit wäre dieses Thema also erledigt, sehr viel mehr habe ich heute aber auch nicht gemacht, denn mit Fahrtzeit waren wir für diesen Besuch fast zwölf Stunden unterwegs - das heißt also, der Tag ist schon vorbei und was ich mit der Nacht jetzt mache, kann ich mir ab sofort überlegen
.
447 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Ich hatte irgendwie überhaupt keinen Plan für den Tag und machte deshalb überwiegend Pause und wartete auf eine Eingebung.
Kochen musste ich nichts, es gab noch Suppe von Vorgestern, dazu ein paar Scheiben Baguette mit Frischkäse und schon waren wir beide so satt, dass wir erst mal ein Schläfchen machten.
Dann fiel mir ein, dass meine Freundin Geburtstag hat und dass die sich sicher über eine Karte freuen würde. Ich hatte nur überhaupt keine Idee, was für eine Art Karte ich machen könnte.
Außerdem habe ich auch einige persönliche Weihnachtskarten bekommen, die möchte ich gerne beantworten, mal wieder in die Kartenproduktion einzusteigen lohnt sich also, alles, was mir fehlte, war Inspiration.
Also habe ich erst mal im Stempelzimmer aufgeräumt, dabei festgestellt, dass viele meiner Acrylfarben eingetrocknet sind und jammerte darob leise vor mich hin. Knapp benutzt man sie mal 18 Jahre nicht, schon sind sie beleidigt eingetrocknet, zickiges Zeug.
Dann fand ich aber eine ungeöffnete Tube Schwarz, die funktionierte noch und außerdem fand ich eine vom Hund angefressene Garnrolle, die ich wieder in einen einigermaßen ordentlichen Zustand brachte und damit begann ich dann eine ganze Reihe von Hintergründen aus Fadenmalerei herzustellen.
Als ich mich, meinen Arbeitsplatz und den Fußboden gründlich mit schwarzer Farbe eingekleckert hatte, waren aber auch gut 10 Hintergrundkarten fertig, damit kann ich morgen weiterarbeiten, dazu fällt mir jetzt bestimmt was ein
.
398 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?