Hier.
(Ich weiß nicht, wie lange der Link funktioniert, aber noch läuft er.)
J. ist zwar nicht zu sehen, aber er hat ein Yo geschickt von unterwegs, danach war sein Handy alle. Sein Teilnahmebeweis ist also erbracht.
Ich finde die Idee einfach nur prächtig und ziehe den Hut vor der Organisationsleistung der Lehrer
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Happymix ist eine Porzellanserie von Friesland, die es schon sehr lange gibt - und die ich mindestens so lange auch schon wunderschön finde.
Ich steh ja nun mal auf bunt, zumindest was Inneneinrichtung angeht, und dieses Geschirr gibt es in 18 verschiedenen Farben und ich fand es wirklich schon immer toll. Ich mag allerdings nur die einfarbige Variante. Es gibt auch Serien mit Mustern drauf, die sind aber dann nicht mehr so sehr mein Geschmack.
Entschieden haben wir uns schließlich für 12 Farben, die pastelligen Töne so wie schwarz und weiß haben wir aus Vernunftsgründen nicht mehr gekauft, denn ein Geschirrset für 12 Personen muss ja nun wirklich reichen. Mehr geht weder in die Spülmaschine noch passen Leute an den Tisch - und außerdem waren mir die Pastellfarben auch viel zu blass.
Die Alternative zu diesem Friesland Happymix Porzellan wäre noch die Solid Color Collection von Dibbern gewesen - aber erstens hat Dibbern keinen Werksverkauf in Niedersachsen und zweitens ist dieses Geschirr noch teurer als das (für meine Verhältnisse) schon recht hochpreisige Friesland Geschirr.
Und sehr viel hübscher ist es auch nicht, es hat halt eine noch größere Farbpalette, da ich aber durch vernünftiges Nachdenken heute festgestellt habe, dass die 12-personige-Variante vollauf genügt, hätten mich noch mehr Farben nur auswahltechnisch noch mehr gequält.
Ich bin mit meinem Regenbogengeschirr jetzt komplett glücklich, der Werksverkaufeinkauf hat es auch (halbwegs) erschwinglich gemacht, immerhin fast 50% Ersparnis zum Listenpreis, das ist dann doch ein erfreulicher Rabatt. Und halten soll es jetzt für immer. - Oder zumindest für mich für immer.
Da ich das Geschirr schon vor 20 Jahren toll fand, gehe ich davon aus, dass ich es auch in 20 Jahren noch toll finden werde und damit wird es keinen Grund mehr geben, es jemals wieder komplett zu ersetzen.


Und weil das Einkaufen grade so einen Spaß machte, haben wir auch gleich eine neue "Kaffeemaschine" erworben: Eine rote Kaffeekanne mit passendem Melittafilter. (beides auch von Friesland, passend zur Happymix-Collection).
Ich habe inzwischen schon eine große Menge an diversesten Kaffeemaschinen und -vollautomatien ausprobiert, mein persönlicher Favorit bleibt "frisch gebrüht wie früher" - und das heißt einfach kochendes Wasser auf einen Kaffeefilter gießen. Schmeckt grandios - und sieht in dieser Variante auch noch richtig schick aus, finde ich.
Nachdem wir diesen umfangreichen Einkauf ausgesucht, bezahlt, verpackt und im Auto verstaut hatten, musste ich noch mal auf Toilette und stellte fest, dass die Friesland Porzellanmanufaktur ihren Kunden jeden Service bietet - das normale Werksklo dürfen auch Kunden benutzen. Ca. 30m neben dem Eingang zum Werksverkauf ist der Eingang zum WC - und dort hat mich dann meine eigene Vergangenheit eingeholt. Der Gang zur Toilette führt durch die normalen (oder ehemaligen? ich weiß es nicht, sah alles noch irgendwie benutzt aus) "Verwaltungsräume" der Fabrik, in denen die Zeit einfach stehen geblieben ist.
In einem Raum rechts von dem Gang war die Friesland Kollektion ausgestellt, allerdings hat da wohl schon länger niemand mehr etwas aktualisiert.
Gleich nach der Wende, also 1990 und 1991, habe ich in den neuen Bundesländern gearbeitet - und dort sahen die Verwaltungstrakts in allen Fabriken genau so aus. Ich fand die Fabriken dort und damals schon ausgesprochen "vintage", dass es so etwas noch bis heute gibt, das hat mich schwer fasziniert. Ich schätze allerdings, in den neuen Bundesländern wird man solche Zeitreise-Schätzchen nicht mehr finden, alle wegsaniert.
Die Toilette selber war dann noch abenteuerlicher
Die Pflanze hatte sich schon vor längerem mal durch Fenster gedrängelt und wuchs jetzt innen munter weiter. Die Toilette selber und das Waschbecken waren sauber, nur Fensterbänke fallen wahrscheinlich nicht unter eine Hygienevorschrift.
Die Uhr über dem Gang zur Toilette war genauso stehengeblieben wie die gesamte Zeit in diesem Gebäude
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Ab morgen muss ich nur noch für mich selber unterschreiben, nur noch für mich selber die Verantwortung tragen und kann besorgt beobachten, ob Kinder, die nicht mehr müssen trotzdem noch freiwillig meinen Ratschlägen folgen.
Es ist ein seltsames Gefühl, ab morgen aller formaler Verantwortung entledigt zu sein, insgesamt 25 Jahre war ich gesetzlich vorgesehen für 1-3 Kinder zuständig, jetzt beginnt also der nächste Lebensabschnitt.
Ich glaube, es wird gut
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"Suna" von Pia Ziefle, habe ich mir letzte Woche gekauft und heute morgen dachte ich, ich schau mal rein. In Internet war nix los, mir war auch mehr nach echtem Buch als nach iPad, was normalerweise Sonntagsmorgens mein bevorzugtes Lesemedium ist.
Heute nicht, heute war mir nach Buch aus Papier.
Also habe ich angefangen zu lesen und war dann sehr schnell festgelesen, deshalb war für sonst nichts anderes Platz, an diesem insgesamt äußerst friedlichen Sonntag.
Ein Satz aus dem Buch, den ich mir rausgeschrieben habe:
"Worte machen Dinge wahr."
Wie kurz, präzise und weise.
Denn ja, es stimmt, so ist das, deshalb möchte ich so oft über Probleme reden, weil ich mit Wahrheiten besser umgehen kann als mit Fiktionen - und andere Leute schweigen sich lieber durch. Dann wird nichts greifbar, alles ist möglich. Nur nicht reden, Worte machen Dinge wahr.
Am Nachmittag hatte ich das Buch komplett durchgelesen, es ist wirklich ein sehr schönes Buch, toll geschrieben und viele kluge Gedanken. Ich bin sehr zufrieden, dass ich es mir nicht nur gekauft, sondern auch sofort gelesen habe.
Weil es dann aber schon recht spät war und ich dringend noch ein wenig saubermachen wollte hier im Haus, haben wir kochen gestrichen und sind stattdessen nach Münster gefahren, um Essen zu gehen.
Auf dem Rückweg haben wir per App die günstigste Tankstelle im Umkreis angesteuert, die lag in einer eher "minderprivilegierten" Gegend, um es vorsichtig auszudrücken. Spannend fand ich die WLAN-Namen, die plötzlich aufploppten:
Da waren noch mehr, ich war nur nicht schnell genug mit meinem Screenshot. "Hans.73Jahre" bietet übrigens noch 28cm, die passten hier nur nicht mehr ins Bild.
Scheint 'ne echt geile Gegend zu sein, dieser Stadtteil von Münster
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Eine der Folgen meiner Beförderung in die Geschäftsführungsebene ist die Tatsache, dass ich jetzt "Personalverantwortung" habe und deshalb auch (in Absprache mit den anderen Geschäftsführungskollegen) Dienstanweisungen erlassen kann oder soll.
Heute ging es um Kernzeiten. Kollegin A ist eher Typ Nachtigall und arbeitet deshalb daran, mir klar zu machen, dass die Kernzeiten nach hinten verschoben werden sollten. Kollege B dagegen ist Typ Lerche und möchte deshalb genau das Gegenteil. Wenn es nach ihm ginge, könnten wir alle ruhig um 6h anfangen und dafür um 14h schon wieder gehen.
Meinen Vorschlag, die Kernarbeitszeit dann auf ein Minimum zusammenzuschrumpfen, vielleicht so zwischen 11h-14h, haben beide abgelehnt, weil da erstens Mittagspause ist und es zweitens wichtig ist, dass alle Kollegen wahlweise möglichst früh da sind (Kollege B) bzw. auch am Nachmittag noch da sind (Kollegin A).
Unterm Strich kam dabei raus, dass das Allerwichtigste dabei ist, überhaupt eine offizielle, verpflichtende Regelung zu haben, mit der man die anderen schikanieren kann.
Ich sach ja: Alle irre
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Nicht, dass ich vergessen hätte, meine Zähne zu putzen, nein, nein, das nicht, geputzt habe ich, denn dazu treibt mich schon der schale Mundgeschmack am Morgen, den ich nur mit Zahnpasta vertreiben kann, ich habe heute morgen nur meine Zähne mal wieder nicht richtig geputzt.
Richtiges Zähneputzen ist nämlich eine komplizierte Angelegenheit.
Wer je diese gemeinen Färbetabletten vom Zahnarzt bekommen hat, mit dem er nachweist, wo alles noch nicht weggeputzter Dreck auf und zwischen den Zähnen sitzt, der weiß, wovon ich rede.
Ganz früher habe ich ja immer behauptet, ich putze meine Zähne ordentlich, bis mich mein eigener Zahnarzt beim Wort nahm und mir mit diesen Färbedingern bewies, dass ich da wohl einer gewaltigen Selbstüberschätzung unterlag.
Nun denne, seitdem backe ich diesbezüglich kleine Brötchen und habe vor allem technisch aufgerüstet, damit ich wenigstens von dieser Seite die maximale Unterstützung bekomme.
Mit einer einfachen, mechanischen Zahnbürste wäre ich wahrscheinlich nie in der Lage, meine Zähne so zu putzen, dass der Zahnbelag entfernt ist und gleichzeitig das Zahnfleisch überlebt. Der Trick ist nämlich nicht das feste Rubbeln, sondern das gleichmäßige überall scheuern und das am besten mit wenig Druck (sonst nimmt das Zahnfleisch übel.)
Also besitze ich seit langem eine elektrische Zahnbürste, damit komme ich auf alle Fälle schon mal besser klar als mit einer mechanischen.
Ein weiteres Problem ist auch, dass man, um wirklich überall gescheuert zu haben, eine entsprechende Menge Zeit braucht.
Früher hieß es, man muss drei Minuten putzen, mit elektrischen Zahnbürsten reichen schon zwei Minuten. Sagt der Hersteller, und mein Zahnarzt meint, man kann ihm da glauben.
Allein aus diesem Grund lohnt sich ja schon der Umstieg auf eine elektrische Zahnbürste, spare ich mir damit doch täglich zwei Minuten Zähneputzzeit. Ich putze meine Zähne nur morgens und abends, das mittags Zähneputzen habe ich schon vor Jahren kurzerhand mitsamt dem Mittagessen einfach abgeschafft.
Zwei Minuten pro Tag hört sich zunächst mal nicht viel an, aber ich habe mal nachgerechnet:
Das sind pro Monat schon 60 Minuten und pro Jahr also 12 Stunden. In 10 Jahren sind das 120 Stunden oder fünf Tage 24h nonstop Zähneputzen, die man damit spart. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie gräßlich das wäre, müsste man diese gesparte Zähneputzzeit tatsächlich zähneputzenderweise auf einen Schlag nachholen.
Das muss man ja zum Glück nicht, die gesparte Zeit hat man einfach frei, aber man könnte sie ja zum Beispiel in Arbeitszeit umrechnen, und dann stelle ich fest, dass ich selbst bei Mindestlohnbedingungen eine elektrische Zahnbürste im Wert von 51,- € schon nach einem halben Jahr reingespart habe.
Ich habe deshalb schon sehr lange eine elektrische Zahnbürste und finde das eine kluge Entscheidung.
Und weil das Besitzen einer elektrischen Zahnbürste bereits nach einem halben Jahr zu einem kostenrechnerischen Überschussgeschäft wird, habe ich mir vor einiger Zeit sogar das Topmodell unter den elektrischen Zahnbürsten geleistet. Ich habe jetzt eine Zahnbürste, die alle 30 Sekunden einmal brummt und leicht extra ruckelt, damit ich die vorgeschriebenen zwei Minuten auch optimal auf die vier Zahnreihen aufteilen kann.
Ich putze, unter günstigen Bedingungen, jetzt 30 Sekunden die vordere linke Seite, dann 30 Sekunden die vordere rechte Seite, dann die untere Reihe komplett von hinten und als letztes die obere Reihe komplett von hinten. So ein festes System dabei zu entwickeln ist sehr wichtig, damit man nicht aus Versehen eine Reihe ganz vergisst und dafür eine andere Reihe doppelt putzt.
Und unter günstigen Bedingungen klappt das auch sehr gut.
Es gibt aber Tage, so wie heute morgen, da mache ich den Fehler, beim Zähneputzen noch gleichzeitig an irgendetwas zu denken. Heute morgen zB habe ich noch mal über den Schmetterling nachgedacht, den ich gestern gerettet habe und der so außergewöhnlich wunderhübsch war und gleichzeitig so einen einsamen, verfrorenen, aber auch schüchternen Eindruck machte. Ob Schmetterlinge Einsamkeit empfinden können? Können Schmetterlinge depressiv werden? Was kann man tun, um Schmetterlingen gute Laune zu machen, damit sie nicht nur lächeln, sondern auch lachen? Und während ich so über den Seelenzustand von Schmetterlingen nachdachte, habe ich das Brummen und Ruckeln der Zahnbürste nicht bemerkt, so dass ich die Zahnputzflächen nicht rechtzeitig genug gewechselt habe. Als die Zahnbürste dann nach zwei Minuten das sehr deutliche Abschlussbrummen und -ruckeln machte, putzte ich immer noch versonnen an der unteren, hinteren Zahnreihe rum - und das heißt, dass ich die obere hintere Reihe noch gar nicht geputzt habe, dass aber meine Zahnputzzeit rum ist und dass ich jetzt keinen Maßstab mehr habe, wie lange ich die obere hintere Reihe noch putzen muss, weil ich ja auch nicht von vorne anfangen will, denn noch mal zwei Minuten wäre ja viel zu viel und dass ich überhaupt grade ganz wertvolle Zahnputzzeit verschwendet habe und insgesamt finde ich es dann alles ganz blöd, weil der Tag gleich zu Beginn schon so unsortiert startet.
Das macht mir schlechte Laune und ich bin sauer mit mir selber, denn prinzipiell finde ich Multitasking eine erstrebenswerte Eigenschaft, aber ich kann noch nicht mal gleichzeitig nachdenken und Zähneputzen.
Echt blöd. CW sagte immer, dass es ernst wird, wenn man zum Kaugummikauen stehen bleiben muss.
Soweit kommt es mit mir aber nicht, ich kaue kein Kaugummi mehr, seitdem sich diese Zahnputzprobleme häufen
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Beobachtet habe ich allerdings, dass das Fugen-s wohl wieder sehr im Kommen ist und sich mittlerweile auch in offiziellen Medien wie Tagesschau u.ä. gnadenlos gegen die formal-rechtlich korrekte Form durchsetzt.
Will sagen, alle Medien schreiben was über die "Erbschaftssteuer" mit "ss", dabei heißt das dazu gehörende Gesetz ganz klar Erbschaftsteuergesetz, denn in keiner Steuerart gibt es laut Gesetz das Fugen-s.
Weder in der Einkommensteuer, noch bei der Körperschaftsteuer oder wo auch immer man noch fälschlicherweise ein zweites s reinfuddeln könnte.
Aber je nun, wenn die Menschen es mit zwei ss schöner finden, dann soll es so sein, es gibt ja auch Leute, die wegen mit dem Dativ koppeln und brauchen ohne zu gebrauchen.
Ich finde, wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen - aber vielleicht ist brauchen ohne zu ja immer noch besser als besser wie.....
Ich mach besser 'n
Punkt
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Alle sind heute verschüchtert
Nur ich bin es nicht und das liegt an dir
Am Fenster fliegt eine Kuh vorbei
Da kommt jede Hilfe zu spät
Ein Glas auf die Kuh und eins auf die See
.......
Der Text ist einfach nur schräg - und gut
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Aber auch, wie viel in den letzten Jahren passiert ist.
Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal im Queyras war, aber wenn ich die Bilder sehe, fühlt es sich an wie vorgestern.
Auf dem Col d'Agnel war es das Lieblingsspiel der Kinder, auf dem Grenzstein hin und her zu hüpfen und anschließend zu erzählen, sie wären an einem Tag 10x in Frankreich und 10x in Italien gewesen.

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Mehr braucht es nicht, um einen perfekten Tag zu haben
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