Wir mussten einen zweiten Termin machen, weil der Estrichleger, mit dem wir den ersten Termin gemacht und eigentlich alles besprochen und geklärt hatten, spontan seine Firma verkauft hat und jetzt nicht mehr zuständig ist. Sachen gibt's.
Planmäßig hätte die Firma diese Woche die Estrichvorbereitungen machen sollen, nächste Woche wäre der Installateur dran gewesen, um die Fußbodenheizung zu verlegen, bevor in zwei Wochen dann der Estrich hätte gegossen werden können.
Aber der neue zuständige Inhaber wollte sich selber noch mal ein Bild machen und auch selber kalkulieren und so kam es heute zu einem zweiten Besichtigungstermin, beginnen können die Arbeiten jetzt erst nächste Woche, also eine Woche verschoben.
Wir können nur die Daumen drücken, dass der Installateur bereit ist, die Verschiebung mitzumachen und nicht seinerseits auch noch mal weiter verschiebt. Sowas kommt halt von sowas. Mit Verzögerungen kennen wir uns inzwischen gut aus.
Mit dem Elektriker haben wir einen Termin vereinbart, an dem wir uns gemeinsam mit einem Lichtdesigner auf der Baustelle treffen, um endlich mal aktiv das Lampenthema anzugehen. Der Elektriker meinte, er würde uns am liebsten direkt mit diesem Lichtdesigner zusammenbringen, weil er wüsste, dass wir doch einen deutlich anderen Geschmack und vor allem sehr spezielle Vorstellung hätten, von dem, wie wir uns so einrichten, weshalb er mit seinen 08-15 Lampen sicherlich nicht der passende Berater für uns sei. Ich fand das einen bemerkenswert ehrlichen aber auch sehr fairen Vorschlag.
Nach den Baustellenterminen fuhren wir nach Gütersloh, wo ich die Mutter besuchte und K mit dem Hund noch mal auf die Hundewiese fuhr und dann war der Tag auch schon wieder um
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Ich meine, er baut auch die Küchenschränke selber, nur die Elektrogeräte kauft er zu und ist nicht nur so ein Küchenvertriebler, der sich nur auf die Konzeption und den Verkauf von Küchen spezialisiert hat, die Korpusse aber alle passend bei irgendwelchen großen Küchenherstellern wie Nobilia oder Schüller bestellt.
Das bedeutet, er hat eine ziemlich große Schreinerwerkstatt, die sich auf Kastenmöbel spezialisiert hat und deshalb baut er für uns auch nicht nur unsere Küche, sondern auch sämtliche Badmöbel und angefragt hatte ich ihn auch für die Regalumrandungen der Fenster im Wohnzimmer und die Einbaumöbel im Schlafzimmer. Da hatte ich mir nämlich auch Speziallösungen vorgestellt, die wir aber bisher noch nicht konkreter besprochen haben.
Jetzt wurde es aber plötzlich akut, denn ein anderer Schreiner, den wir mit dem Trockenbau beauftragt hatten, hatte nun bereits die Trockenbauwand zwischen Schlafzimmer und Bad aufgestellt und die passte irgendwie nicht zu den Plänen, die bei uns noch im Kopf rumschwirrten, was da noch an Einbauschränken dazukommen soll.
Also gab es heute um 14.30h einen Termin auf der Baustelle, Möbelschreiner und Trockenbauschreiner trafen aufeinander und wir besprachen, wie was wo noch hingebaut werden soll, beide Schreiner maßen eifrig die bereits vorhandenen Wände, es wurde diskutiert, vorgeschlagen, skizziert, geändert, neu vorgeschlagen, entschieden und am Ende hatten wir dann eine gut Lösung gefunden, glaube ich.
Jetzt weiß jeder, was er machen soll. Ich hoffe, es wird dann auch von beiden genau so umgesetzt, bin dabei aber guter Dinge, beide Handwerker machen einen sehr kompetenten Eindruck.
Um pünktlich um 14.30h in Rheda zu sein, mussten wir um 13.15h losfahren, vorher gab es nur einen sehr kurzen Vormittag am PC (wenn man erst um 11h aufsteht, sind Vormittage dann zwangsläufig kurz). In der PC-Zeit verschaffte ich mir einen Überblick über die liegengebliebenen Dinge und vor allem die, die langsam mehr als dringlich werden., wirklich was erledigen konnte ich in der kurzen Zeit aber nicht.
Ich schätze, es wird ein arbeitsames Wochenende
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Gegen Mittag habe ich mich immerhin aufgerafft und bin aufgestanden, weil ich unbedingt noch einkaufen wollte.
K fuhr derweil mit dem Hund auf die Hundewiese, er war ebenfalls schlapp und sparte sich so einen längeren Spaziergang.
Und irgendwie war der Tag dann auch plötzlich schon um, keine Ahnung, wie das so schnell passieren konnte, ich bin mir sicher, ich habe kein Schläfchen zwischendurch gemacht, allerdings habe ich auch sonst eigentlich nichts gemacht und trotzdem flog die Zeit nur so dahin.
Aber macht ja nichts, das, was ich sonst noch so tun wollte, kann ich auch morgen machen.
Diese Woche ist auf der Baustelle viel passiert, ich habe auch viele Fotos gemacht, die wesentlichen Fortschritte habe ich zusammengefasst.
Die Garage steht und auch das Dach der Garage ist schon fertig, am Mittwoch kam der Zement und ich konnte live zuschauen, wie der verarbeitet wird. Fand ich spannend.

Am Freitag haben die Putzer begonnen, den Lehmputz aufzubringen, zunächst werden erst mal alle Wände lehmbraun, die finale Farbe kommt er mit dem Feinputz

Mit den Architekten haben wir vor Ort verschiedene technische Detaillösungen besprochen und ausprobiert bzw. Muster drangehalten, grade beim Innenausbau gibt es jetzt noch viel zu besprechen und zu entscheiden

Strom, Wasser und Glasfaser sind bis ins Haus geführt, aber noch nicht "scharf" geschaltet, das soll hoffentlich nächste Woche passieren. Es liegen auf alle Fälle reichlich Kabel parat, die alle irgendwie angeschlossen werden müssen. Dass der Elektriker hier den Überblick behält, bewundere ich sehr.
Außerdem wurde das Fundament für das Gartenhaus gegossen und die Verklinkerung der Garage ist schon zu 25% fertig

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So nach und nach kamen weitere Gewerke dazu, der Fliesenleger und der Installateur und der Trockenbauer, die Dachdecker waren auch grade da und machten die Gauben fertig und draußen mauerten die Maurer an der Garage rum, es war richtig was los und wir haben eine Menge wichtiger Details geklärt.
Insgesamt war das ein ausgesprochen produktiver Termin, vor allem K war sehr zufrieden damit. Anschließend fuhren wir nach Steinhagen und besuchten die dortige Garagentorausstellung, ich finde es leichter ein Garagentor auszusuchen, wenn ich mir vorher echte Muster angesehen habe als wenn ich nur aus einem Katalog auswähle.
Von Steinhagen aus fuhren wir wieder nach Greven, stoppten unterwegs bei der Hundewiese in Ladbergen, Bixa traf dort zwei Kumpels zum Rennen und Toben.
Mit einem müden Hund im Auto, hielten wir dann nur noch einmal an, um ein paar notwendige Einkäufe zu erledigen und jetzt bin ich so geschafft und müde, dass ich auf dem direkten Weg ins Bett gehen möchte, für heute reicht es mir
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Gegen Mittag kamen Fotos aus Borkum, die einen fertigen Zaun zeigten, das ist ausgesprochen erfreulich. Jetzt fehlt nur noch der Sichtschutzzaun auf der Vorderseite des Hauses, dann ist alles hundeausbruchsicher verriegelt und wir können den Hund wieder ohne Probleme in den Garten lassen.

Am Nachmittag fuhren wir nach Rheda, um uns anzuschauen, wie weit die Putzer schon vorangekommen sind.
Der Hausanschlussraum ist schon fertig, das ist wichtig, weil in anderthalb Wochen der Medienanschluss erfolgen soll und da muss dieser Raum nicht nur fertig geputzt, sondern auch getrocknet sein.

Ungefähr 40% des Kellers ist bereits fertig geputzt, es sieht alles sehr gut aus.
Draußen wurde das Fundament für die Garage gegossen, auch hier geht es voran.

Am Abend habe ich als gute Hausfrau Flickarbeiten erledigt und den Film mit Adele Neuhauser Makellos - eine kurze Welle des Glücks geschaut, hat Spaß gemacht, kann ich empfehlen
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Da wir im Wohnbereich überall Lehmputz bekommen, wird es einen zweiten Feinputzdurchgang geben, der allerdings zeitlich sehr viel später stattfindet, nämlich als eines der letzten Gewerke kurz vor Einzug.
Lehmputz hat außer den raumklimaregulierenden Eigenschaften auch den Vorteil, dass man sich den Maler spart, denn die zweite, obere Feinputzlage ist durchgefärbt und es gibt eine sehr große Farbpalette aus der man seinen Wunschfarbton wählen kann.
Nach dem Putzer wird der Estrich gegossen und die Fußbodenheizung verlegt, dann erst ist der Fliesenleger dran. Es wird also alles noch etwas dauern.
Einen weiteren Besichtigungstermin hatten wir im Anschluss mit dem Haustürbauer. Die Haustür selber hatten wir schon vor anderthalb Jahren ausgesucht und auch ein lokales Unternehmen mit dem Einbau beauftragt, bis wir vor drei Wochen nur durch Zufall erfuhren, dass dieses Unternehmen im März schließt.
Wir brauchten also einen neuen Schreiner, der auch Haustüren einbauen kam und so kam ich auf die Idee, den Schreiner, der die Türen und Fenster auf Borkum schon so gut eingebaut hat, zu fragen, ob er auch nach Rheda kommen würde.
Und, Glück, er kommt, war heute da und wir besprachen vor Ort, wie das mit der Haustür werden soll. Außerdem wird er auch die Zwischentür zwischen Garage und Keller einbauen, die neben einer guten Wärmedämmung auch Brandschutz und Einbruchschutz können muss, das war ein sehr produktiver und positiver Termin.
Dann war der Tag auch im Wesentlichen schon um, als wir wieder in Greven waren, haben wir die Reste von gestern aufgewärmt, Kochen war also nicht notwendig, sehr angenehm, da ich schon wieder mit großer Müdigkeit kämpfte und froh bin, jetzt gleich im Bett verschwinden zu können
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Als wir um 9h in Greven losfuhren, schneite es seit einer halben Stunde und es lag ca. 1 cm Schnee.
Den Rest des Vormittags schneite es gleichmäßig weiter, wir kamen deshalb auch mit fast einer halben Stunde Verspätung an, wurden im Haus dann aber belohnt durch eine schöne Winterlandschaft direkt vor den Fenstern.
Hier einmal der Blick auf den See, oben von oben, also im Obergeschoss fotografiert und unten von unten, also der Blick aus dem Küchenfenster
K will die Stadt bitten, die Bäume, die direkt vor unserem Grundstück stehen, zu entfernen, das haben die Nachbarn auch gemacht, alle anderen haben freie Sicht auf den See.
In der Küche wurde das Loch für den Dunstabzug (der nach unten entlüftet) gebohrt und ordnungsgemäß gesichert
Immer wieder aufs neue begeistert bin ich von der Deele, die wird wirklich so groß und so geil wird, wie ich mir das erträumt habe
Ansonsten haben wir die zu lösenden Technikthemen einigermaßen sinnvoll und pragmatisch gelöst bzw. entschieden. Der Pragmatismus bestand darin, dass wir schwierige Themen einfach mit Geld beworfen haben, dann lässt sich fast alles lösen.
Aber seitdem ich weiß, was nur der blöde Garten kosten soll, bin ich bei Themen rund um die Installation, Sicherheit und Funktionalität des Hauses sehr großzügig geworden.
Auf dem Rückweg hielten wir bei Action, das, wenn keine Flohmarktsaison ist, mein Lieblingseinkaufladen geworden ist. Es gibt dort mindestens so viel unnützen Kram wie auf dem Flohmarkt und teurer ist es dort auch nicht.
Diesmal wollte ich aber gezielt nach Acrylfarbe Ausschau halten.
Wenn das Zeug sowieso eintrocknet, dann brauche ich auch keine teure Markenfarbe, dann tut es auch die von Action.
Ein Test zu Hause ergab, dass die Farbe wunderbar deckt, ich bin sehr zufrieden damit
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Das mit dem früh aufstehen gelang so mittel, aber immerhin noch früh genug als dass wir rechtzeitig am Flohmarkt angekommen wären, wenn der heute nicht ausgefallen wäre, weil die blöden Fußballer ihren Parkplatz selber brauchten. Hatte ich vorher natürlich nicht nachgeschaut.
Nun denn, so gingen wir direkt zu Teil 2 des Tagesplans über: Wir fuhren nach Rheda, weil wir dort alle Wände einmal selber und genau nachmessen wollten, um das Angebot des Putzers, das wir inzwischen bekommen haben, kontrollieren zu können.
Der hat nämlich anhand der Pläne des Architekten kalkuliert und irgendwie haben wir das Gefühl, dass nach diesen Plänen unser Haus locker 20% größer sein müsste als es in echt ist.
Deshalb wollten wir selber messen.
Als wir in Rheda ankamen, war strahlender Sonnenschein und mit 12°C fühlte es sich schon fast wie Frühling an.
Wir gingen mit dem Hund eine Runde und erkundeten schon mal unsere künftigen Gassirouten.
Wir schlugen einen großen Bogen und kamen von der Hinterseite wieder zum Haus zurück, da ist keine Autostraße, wohl aber ein Fußweg und so konnte ich das Haus von der anderen Seite des Sees fotografieren, also des Sees, den wir sonst vom Küchenfenster aus sehen.
Der See selber ist eingezäunt (weil es eigentlich ja nur ein Regenrückhaltebecken ist, aber wie hört sich das denn an, selbstverständlich nennen wir das Gewässer See) und wenn man an diesem Zaun entlangläuft, kommt man direkt hinter unserem Haus wieder an.

Dass mit dem Messen und den Maßen notieren war dann komplizierter als wir uns das vorher vorgestellt hatten, wir machten es nachher so, dass wir jede Wand fotografierten (mit dem iPad) und dann die Maße direkt auf das Foto schrieben. Im Ergebnis sieht das jetzt so aus

Welche Wand zu welchem Raum gehört erkennt man nur im Zusammenhang der Bilder, wir müssen jetzt die Maße in Ruhe in die Pläne übertragen.
Insgesamt dauerte das deutlich länger als gedacht, nach zwei Stunden hatten wir den Keller fertig, aber der Lasermesser hatte auch fertig, der brauchte neue Batterien und wir waren inzwischen gut durchgefroren, wir brauchten erst mal frische Wärme.
Das Haus ist ganz offensichtlich sehr gut isoliert, denn drinnen und vor allem im Keller war es deutlich kälter als draußen.
Also fuhren wir einkaufen, wärmten uns bei Lidl ausführlich auf, fuhren wieder zurück zum Haus, maßen das Obergeschoss aus und dann wurde es schon dunkel und wir hatten auch keine Lust mehr. Erdgeschoss wird erst demnächst gemessen
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Weil ich ja so ein Prinzesschen bin, was elektrische Lüftung in Gebäuden betrifft, habe ich mich hartnäckig und konsequent geweigert, eine Lüftungsanlage einbauen zu lassen - außer im Keller, da war es technisch zwingend nicht anders möglich, weil wir im Keller komplett auf Fenster verzichtet haben. (Was den Vorteil hat, dass der Keller nicht durch durch die Fenster eindringendes Wasser vollaufen kann.)
Ich behaupte steif und fest, dass ich es spüre, wenn in einem Gebäude eine Lüftungsanlage läuft, das verändert das Raumklima und ich habe noch nie irgendwo eine Lüftungsanlage erlebt, die sich für mich angenehm angefühlt hat.
Als wir in Mönchengladbach in der Fabrik gewohnt habe, gab es in den hohen, schlecht gedämmten Räumen mit dem Glasdach eine spürbare Thermik in den Räumen, das fand ich auch schon immer unangenehm, so etwas ohne Not freiwillig durch eine Lüftungsanlage zu erzeugen, finde ich unsinnig.
Es ist mir mein gesamtes Leben gelungen, das notwendige Lüften in einem Gebäude durch aktives, manuelles Öffnen der Fenster hinzubekommen, ich gehe davon aus, das wird auch in dem neuen Haus gelingen, komplett ohne Lüftungsanlage. Es war allerdings ein echtes Stück Arbeit, die beteiligten Baufachleute davon zu überzeugen, dass ein Neubau auch ohne Lüftungsanlage genehmigungsfähig ist....
Aber grade weil mir das Raumklima so wichtig ist und grade weil ich mir einbilde, die Unterschiede zu spüren, habe ich schon sehr früh gesagt, dass ich unbedingt Lehmputz an den Wänden haben möchte, denn Lehmputz sorgt nachweislich für ein ausgeglichenes Raumklima.
Zum Glück konnte ich K ebenfalls davon überzeugen, dass Lehmputz ein sinnvoller Luxus ist, so dass wir heute mit dem Fachmann die Details besprachen und festlegten, wo er mit Gips-Zementputz arbeitet (in den Bädern und der Küche, wo gefliest wird und im Keller) und wo mit Lehmputz (der komplette Rest des Hauses).
Lehmputz ist zwar deutlich teurer als Gips-Zementputz, dafür spart man sich aber alle Malerarbeiten vollständig, denn wenn der Putzer fertig ist, ist auch die Wand fertig. Es wird nichts mehr gestrichen oder gar tapeziert, das wäre ja komplett kontraproduktiv, die Lehmoberfläche wieder zuzukleistern.
Jetzt müssen wir uns nur noch überlegen, ob wir alles in der gleichen Farbe geputzt haben wollen (und in welcher) oder einzelne Wände in anderen Farben, denn es gibt den Lehmputz in einer relativ breiten Farbpalette und das ist natürlich schon wieder eine Auswahl- und Entscheidungsherausforderung
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Dabei gab es eines meiner Lieblingsessen
Carpaccio mit Champignonsalat und Baguette dazu rotes Pesto und Kräuterbutter.
Seitdem ich vor einigen Jahren mal ein wirklich gutes Rezept für rotes Pesto entwickelt habe, wird es jedesmal auf die gleiche Weise gefertigt und gelingt auch jedesmal sehr gut.
Für die Kräuterbutter bastele ich grade an einer eigenen Kräutermischung zum Unterrühren in weiche Butter, aktuell experimentiere ich noch, farblich sieht es schon gut aus, hat aber noch zu wenig Geschmack.
Tagsüber waren wir heute wieder in Rheda, diesmal hatten wir einen langen Termin auf dem Bau, um mit dem Küchenbauer, der mittlerweile zu unserem Hausschreiner avanciert ist, alle Stellen zu besprechen, wo er uns bitte passgenaue Möbel fertigen soll.
Der Installateur war auch vor Ort, so dass wir alle Badezimmer-Küchen-Leitungsthematiken sofort gemeinsam besprechen konnten. Beide, also sowohl der Küchenbauer als auch der Installateur, machen einen sehr vernünftigen Eindruck und ich gehe jetzt davon aus, dass sie gemeinsam für eine gute Umsetzung der technisch teilweise durchaus herausfordernden Aufgabenstellung sorgen werden.
Insgesamt waren wir fast vier Stunden auf der Baustelle, zum Glück war heute ausgesprochen schönes Wetter, so dass ich nachher nur ein ganz wenig kalte Füße hatte.
Zwischendurch ist einer von uns mit dem Hund immer mal eine kurze Runde ums Haus gelaufen, weil der arme Kerl sich natürlich schrecklich gelangweilt hat.
Als ich auf der Westseite durch die Bausanddünen stapfte, sah ich eine Distel, die wirklich riesige Ausmaße hatte. Erstaunlich finde ich das vor allem, weil sie an dieser Stelle ja erst seit einem Jahr wachsen kann, die Sandberge sind die ausgeschachtete Erde aus dem Kelleraushub. Und dafür, dass sie noch so jung ist, ist sie beeindruckend groß.
Aktuell gibt es wieder Verzögerungen, weil das Gerüst noch steht und damit den Fassadeneinbau unmöglich macht. Es hätte schon vor zwei Wochen abgebaut werden sollen, aber der Gerüstbauer sagt, er hat keine Leute und er kann es frühestens nächste Woche abbauen.
Irgendwas ist immer...
Ohne dass die Fassade geschlossen ist, fängt der Putzer nicht an und der Elektriker auch nicht und so zieht sich alles immer weiter.
Aber hilft ja nicht, keine Leute sind keine Leute
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