Dienstag, 28. April 2026
Schreinerfrust, Spritpreise und lustige Schilder
anje, 22:17h
Auch heute hatten wir wieder einen Termin in Rheda, diesmal mit dem Schreiner, der die Haustür einbauen soll.
Da die Estrichhöhe feststeht, kann er heute schon messen und nach diesen Türen die Tür fertigen lassen.
Das gleiche gilt für die "quasi Eingangstür" im Keller, durch die man in die Garage gelangt. Obwohl man die Tür von außen nicht sieht, soll sie trotzdem mit erhöhtem Einbruchschutz gefertigt werden, weil sich alle Experten einig waren, dass Türen, die von der Garage in den Keller (und von dort dann in das gesamt Haus führen), die beliebtesten Türen bei Einbrechern sind, weil sie im Schutz der Garage viel bequemer arbeiten können und in eine Garage zu gelangen ist nur wirklich einfach.
Außerdem hatten wir uns mit dem Elektriker verabredet, um die Anschlüsse in der Garage zu besprechen. Da K den Tesla ja abgegeben hat, fährt bei uns aktuell niemand ein Elektrofahrzeug und wir brauchen nicht sofort eine Wallbox.
Wir spekulieren darauf, dass demnächst bidirektionales Laden völlig normal ist, so dass wir uns dann gleich die passende Wallbox dafür kaufen können. Die Leitungen inklusive Netzwerkkabel werden aber jetzt schon gelegt.
Im Obergeschoss waren die Schreiner mit dem Innenausbau beschäftigt und ich konnte gleich mal für Frust sorgen, weil ich eine Wand, die sie grade sehr mühevoll mit viel Gezirkel und Gefummel eingebaut hatten, sofort wieder ausbauen ließ, weil ich genau an diese Stelle keine Wand haben möchte, sondern lieber offenen Raum über dessen Verwendung/Nutzung ich erst entscheide, wenn wir eingezogen sind.
Das hatte ich genau so auch schon vor Monaten mit den Architekten besprochen, die hatten das aber vergessen und wiesen deshalb den Schreiner an, dort eine Wand zu bauen.
Beim nächsten Haus gewöhne ich mir an, ständig über alle Entscheidungen Protokoll zu führen.
+++++++++++
Dadurch, dass wir derzeit ja sehr viel zwischen Greven und Rheda pendeln, fahren wir locker ca. 2.000km im Monat. Das sind 24.000km pro Jahr und damit deutlich mehr als der Durchschnitt der Menschen jährlich an Kilometer mit dem Auto fährt.
Aber bleiben wir mal bei 24.000km, dafür brauchen wir nämlich ca. 1.440l Diesel, wenn wir einen Durchschnittsverbrauch 6l annehmen.
Der Diesel ist pro Liter ca. 50 cent teurer geworden, das bedeutet wir zahlen jetzt 720 € pro Jahr mehr für den Sprit, also 60 € im Monat.
Ich sehe ja ein, dass für Leute, die sehr knapp sind mit ihrem Geld, 60 € im Monat viel Geld ist, aber ich denke, dass es wirklich nur sehr wenige Menschen gibt, die nur ein sehr geringes Einkommen haben und trotzdem alternativlos gezwungen ist, jeden Monat 2.000 km mit dem Auto zu fahren.
Von mehreren Politikern habe ich gehört "die Pflegekraft, die auf dem Land wohnt und jeden Tag 50km zur Arbeit fahren muss." - ja, kann sein, dass es das gibt, aber wenn jemand Pflegekraft ist, findet er oder sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch auf dem Land eine Arbeitsstelle, die dichter dran ist am Wohnort als 50km.
Diejenigen, die derartige Entfernungen täglich zur Arbeit pendeln, tun das, weil sie unbedingt da wohnen bleiben wollen, wo sie bisher eben wohnen und weil sie gleichzeitig unbedingt den Job mit der Bezahlung haben wollen, den sie in ihrer direkten Wohnumgebung nicht finden.
Leute auf dem Land wohnen deutlich günstiger als Leute in der Stadt. Zum Ausgleich für die ersparte Miete müssen sie die Kosten der Pendelei akzeptieren. Und die sind jetzt vielleicht um 60€ im Monat gestiegen, das ist gemein, aber eine Mieterhöhung in der Stadt bewegt sich oft in ähnlichen Kategorien und damit müssen die Menschen dann auch irgendwie klarkommen.
Ich will nur sagen, dass ich finde, dass dieses Geschrei, was um die gestiegenen Spritpreise gemacht wird, für die allermeisten Leute nur eine Empörung über das Schrumpfen ihrer Privilegien ist - und irgendwie habe ich dafür exakt gar kein Verständnis.
Was ich dagegen super finde ist diese 12h-Regelung zur Erhöhung der Spritpreise. Endlich kann man sich darauf verlassen, dass es nach 12h nicht mehr wieder hochgeht, was ich ganz enorm entspannend finde.
Ich bin sicherlich ein passionierter Schnäppchenjäger, wenn Dinge aber für alle einheitlich gleich sind im Preis, dann muss ich ja nichts mehr jagen, das finde ich richtig super.
+++++++++++
Gefunden habe ich schließlich noch zwei lustige Schilder, einmal dieses Zimmerschild in der Klinik, wo die Mutter derzeit ist, da haben sie offensichtlich passende Gewerke in einen Raum gesteckt ;-)
und außerdem habe ich mich über das Bauzaunschild vor einem Abrissgrundstück in Herzebrock-Clarholz sehr amüsiert, da wird nämlich grade das alte Rathausgebäude abgerissen*, und damit da wirklich niemand mehr aus Versehen noch reingeht, haben sie das extra nochmal deutlich auf das Schild geschrieben: Rathaus geschlossen. - Sicher ist sicher.

*K sagte immer, es wäre das hässlichste Rathaus Deutschlands, so sah es aus, als es noch stand. Ich würde zu gerne wissen, welches Rathaus jetzt das hässlichste ist, denn das in Herzebrock-Clarholz ist eindeutig nicht mehr im Rennen
.
(Abgelegt in anjesagt und bisher 24 x anjeklickt)
Da die Estrichhöhe feststeht, kann er heute schon messen und nach diesen Türen die Tür fertigen lassen.
Das gleiche gilt für die "quasi Eingangstür" im Keller, durch die man in die Garage gelangt. Obwohl man die Tür von außen nicht sieht, soll sie trotzdem mit erhöhtem Einbruchschutz gefertigt werden, weil sich alle Experten einig waren, dass Türen, die von der Garage in den Keller (und von dort dann in das gesamt Haus führen), die beliebtesten Türen bei Einbrechern sind, weil sie im Schutz der Garage viel bequemer arbeiten können und in eine Garage zu gelangen ist nur wirklich einfach.
Außerdem hatten wir uns mit dem Elektriker verabredet, um die Anschlüsse in der Garage zu besprechen. Da K den Tesla ja abgegeben hat, fährt bei uns aktuell niemand ein Elektrofahrzeug und wir brauchen nicht sofort eine Wallbox.
Wir spekulieren darauf, dass demnächst bidirektionales Laden völlig normal ist, so dass wir uns dann gleich die passende Wallbox dafür kaufen können. Die Leitungen inklusive Netzwerkkabel werden aber jetzt schon gelegt.
Im Obergeschoss waren die Schreiner mit dem Innenausbau beschäftigt und ich konnte gleich mal für Frust sorgen, weil ich eine Wand, die sie grade sehr mühevoll mit viel Gezirkel und Gefummel eingebaut hatten, sofort wieder ausbauen ließ, weil ich genau an diese Stelle keine Wand haben möchte, sondern lieber offenen Raum über dessen Verwendung/Nutzung ich erst entscheide, wenn wir eingezogen sind.
Das hatte ich genau so auch schon vor Monaten mit den Architekten besprochen, die hatten das aber vergessen und wiesen deshalb den Schreiner an, dort eine Wand zu bauen.
Beim nächsten Haus gewöhne ich mir an, ständig über alle Entscheidungen Protokoll zu führen.
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Dadurch, dass wir derzeit ja sehr viel zwischen Greven und Rheda pendeln, fahren wir locker ca. 2.000km im Monat. Das sind 24.000km pro Jahr und damit deutlich mehr als der Durchschnitt der Menschen jährlich an Kilometer mit dem Auto fährt.
Aber bleiben wir mal bei 24.000km, dafür brauchen wir nämlich ca. 1.440l Diesel, wenn wir einen Durchschnittsverbrauch 6l annehmen.
Der Diesel ist pro Liter ca. 50 cent teurer geworden, das bedeutet wir zahlen jetzt 720 € pro Jahr mehr für den Sprit, also 60 € im Monat.
Ich sehe ja ein, dass für Leute, die sehr knapp sind mit ihrem Geld, 60 € im Monat viel Geld ist, aber ich denke, dass es wirklich nur sehr wenige Menschen gibt, die nur ein sehr geringes Einkommen haben und trotzdem alternativlos gezwungen ist, jeden Monat 2.000 km mit dem Auto zu fahren.
Von mehreren Politikern habe ich gehört "die Pflegekraft, die auf dem Land wohnt und jeden Tag 50km zur Arbeit fahren muss." - ja, kann sein, dass es das gibt, aber wenn jemand Pflegekraft ist, findet er oder sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch auf dem Land eine Arbeitsstelle, die dichter dran ist am Wohnort als 50km.
Diejenigen, die derartige Entfernungen täglich zur Arbeit pendeln, tun das, weil sie unbedingt da wohnen bleiben wollen, wo sie bisher eben wohnen und weil sie gleichzeitig unbedingt den Job mit der Bezahlung haben wollen, den sie in ihrer direkten Wohnumgebung nicht finden.
Leute auf dem Land wohnen deutlich günstiger als Leute in der Stadt. Zum Ausgleich für die ersparte Miete müssen sie die Kosten der Pendelei akzeptieren. Und die sind jetzt vielleicht um 60€ im Monat gestiegen, das ist gemein, aber eine Mieterhöhung in der Stadt bewegt sich oft in ähnlichen Kategorien und damit müssen die Menschen dann auch irgendwie klarkommen.
Ich will nur sagen, dass ich finde, dass dieses Geschrei, was um die gestiegenen Spritpreise gemacht wird, für die allermeisten Leute nur eine Empörung über das Schrumpfen ihrer Privilegien ist - und irgendwie habe ich dafür exakt gar kein Verständnis.
Was ich dagegen super finde ist diese 12h-Regelung zur Erhöhung der Spritpreise. Endlich kann man sich darauf verlassen, dass es nach 12h nicht mehr wieder hochgeht, was ich ganz enorm entspannend finde.
Ich bin sicherlich ein passionierter Schnäppchenjäger, wenn Dinge aber für alle einheitlich gleich sind im Preis, dann muss ich ja nichts mehr jagen, das finde ich richtig super.
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Gefunden habe ich schließlich noch zwei lustige Schilder, einmal dieses Zimmerschild in der Klinik, wo die Mutter derzeit ist, da haben sie offensichtlich passende Gewerke in einen Raum gesteckt ;-)
und außerdem habe ich mich über das Bauzaunschild vor einem Abrissgrundstück in Herzebrock-Clarholz sehr amüsiert, da wird nämlich grade das alte Rathausgebäude abgerissen*, und damit da wirklich niemand mehr aus Versehen noch reingeht, haben sie das extra nochmal deutlich auf das Schild geschrieben: Rathaus geschlossen. - Sicher ist sicher.
*K sagte immer, es wäre das hässlichste Rathaus Deutschlands, so sah es aus, als es noch stand. Ich würde zu gerne wissen, welches Rathaus jetzt das hässlichste ist, denn das in Herzebrock-Clarholz ist eindeutig nicht mehr im Rennen
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