anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Sonntag, 25. Januar 2026
Ich bin nicht nostalgisch
Aktuell gibt es bei vielen Menschen ausgeprägte Nostalgiesehnsüchte, die wahrscheinlich daraus resultierten, dass es für viele gefühlt seit einiger Zeit nicht mehr positiv vorangeht und dass stattdessen die negativen Dinge täglich mehr werden.

Christian Buggisch hat dazu einen Beitrag geschrieben, der mir sehr gut gefällt, denn das Verklären der Vergangenheit hat mich schon immer irritiert.
Mit anderen Worten: Die Welt ist, wie sie ist, und wir müssen uns, wie im 20. Jahrhundert üblich, wieder einen nüchtern-realistischen Blick auf diese Welt aneignen. Dann werden wir sehen, dass nicht plötzlich alles schlimm geworden ist und dass es keinen Anlass gibt, sich die „guten“ alten Zeiten herbeizuwünschen.

Diese Nostalgiesehnsucht wird meistens mit "ich vermisse" formuliert, denn es gibt da etwas, das in der Erinnerung super war, das aber heute nicht mehr so ist, wie früher.

Klar gibt es heute vieles, was kacke ist, was schlecht läuft, was unfair ist, was man gerne anders hätte und es gibt auch vieles, was früher besser lief, weil früher halt früher war und damals andere Bedingungen galten.
Aber die Bedingungen von früher möchte ich ganz sicher nicht zurück, denn die hatten genauso ihre Nebenwirkungen und negativen Begleiterscheinungen, die viele Leute, die heute nostalgische Schwärmereien à la "ich vermisse so sehr" ausbreiten, gerne ausblenden bzw. die sie schlicht vergessen haben.

Das Vergessen scheint mir eine Form der retrograden Amnesie zu sein, die eine sehr praktische Erfindung der eigenen Psyche ist, man vergisst das Schreckliche und erinnert sich nur an die schönen Dinge.
Retrograde Amnesie ist sowas wie geblitztdingst von der eigenen Erinnerung und passiert allen ständig und pausenlos, weil es super praktisch und angenehm ist. Wenn es das nicht gäbe, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben, denn welche Frau bekäme freiwillig ein zweites Kind, wenn ihr die Geburtsschmerzen der ersten Geburt als feste Erinnerung für immer ins Gehirn gebrannt wären?

Aber auch wenn ich den Schmerz selber nicht mehr fühle, so kann ich doch versuchen, mich wenigstens so objektiv und rational an die Vergangenheit zu erinnern und dann fällt mir auch wieder ein, was ich bei der ersten Geburt gedacht habe, nämlich: Was für eine verdammte Scheiße. Ich will das nicht, ich will hier raus, nie wieder lasse ich mich auf so etwas ein, ich sterbe.

Dadurch, dass wir heute vollständig selbstverständlich mit Dingen wie Internet und Smartphones leben, sind natürlich auch Dinge notwendig geworden, die früher nicht notwendig waren, weil nicht alle Menschen nach denselben ethischen Grundsätzen leben. Es gibt sogar Menschen, die halten sich noch nicht mal an die doch für alle vorgegebenen, einheitlichen gesetzlichen Regeln, die nennt man dann Kriminelle oder schlicht "böse Menschen".

Die gab es zwar schon immer, aber das extra fiese bei Kriminellen ist, dass sie ständig ihr Tätigkeitsfeld verändern und sich den gegebenen Möglichkeiten anpassen. Richtig böse Menschen sind oft überdurchschnittlich intelligent (das ist besonders verwerflich) und suchen sich deshalb ständig neue Wege und Einsatzgebiete, in denen sie ihre eigenen Interessen maximal erfolgreich umsetzen können. Heute noch Postkutschen zu überfallen wäre halt nicht mehr sehr einträglich.

In den Anfangszeiten von Computern und Internet waren es nur wenige Menschen, die diese neuen Medien und die Technik nutzten und selbstverständlich waren sie davon begeistert. Diejenigen, die es nutzten, bewegten sich quasi ausschließlich unter ihresgleichen, zumindest waren die Nutzergruppen deutlich homogener und - ganz entscheidend - eben auch viel kleiner. Das machte diese Welt für Menschen mit kriminellen Absichten damit noch nicht sehr interessant, denn erstens gab es dort damals noch nicht so viel zu holen und gleichzeitig hatten die bösen Menschen auch nicht so eine breite Masse an Menschen, die sie auf diesem Weg erreichen und für ihre Zwecke manipulieren und missbrauchen konnten.

Je mehr Menschen die Welt von Computern, Smartphones und Internet entdeckten und nutzten, umso interessanter wurde es für böse Menschen, sich damit zu beschäftigen, wie sie genau diese neue Technik für ihre Interessen nutzen könnten.

"Ich vermisse das Twitter von früher so sehr" - ein Satz, den ich schon oft gehört bzw. gelesen habe, der aber nur bedeutet, dass jemand einem Wunschdenken hinterherträumt, das ähnlich wie "Weltfrieden" leider komplett unrealistisch ist. Man hätte das Twitter von früher vielleicht konservieren müssen, aber das wiederum hätte bedeutet, dass man ein Twitter geschaffen hätte, was alle neuen Accounts kategorisch verhindert hätte. Irgendwann wäre es dann mangels Nachwuchs ausgestorben und der Letzte hätte das Licht ausmachen müssen…..

Nur dadurch, dass Twitter immer beliebter und größer wurde, wurde es erst für Elon Musk interessant. Aber wie will man verhindern, dass etwas, was gut ist und vielen gefallen könnte, nicht irgendwann auch von vielen entdeckt und benutzt wird und dann genau daran kaputt geht bzw. durch sein gigantisches Wachstum anderes zerstört?
Das gilt für Massentourismus (Venedig, Kreuzfahrtschiffe, etc.) genauso wie für SocialMedia Plattformen und komplett überfüllte Szenekneipen (die früher auch mal gemütlich waren).

So anstrengend, überflüssig, mühsam, lästig, ätzend, manipulativ, gefährlich, vernichtend, kriminell, unfair oder was weiß ich noch wie die sonstigen negativen Begleiterscheinungen der zwangsläufigen Fortentwicklungen der heutigen Welt sein können, so gibt es für mich per Saldo doch so viele positive Eigenschaften im technischen Fortschritt insgesamt, die ich alle nicht missen möchte, dass ich halt zähneknirschend mit den Nebenwirkungen lebe.
Die negativen Begleiterscheinungen zu beklagen, die Technik selber aber begeistert zu nutzen, hat ein wenig was von "Wasch mich, aber mach mich nicht nass".

Natürlich rege ich mich auch gerne darüber auf, dass ich die allermeisten Updates überflüssig finde und oft nicht als Verbesserung, sondern nur als Verumständlichung empfinde - aber in meinem Früher gab es diese Geräte alle gar nicht.
Ich vermisse weder eine Schreibmaschine (auch nicht die elektrischen mit Kugelkopf oder Typenrad und "Zeilen-Speicher"), noch den Commodore VC64 und auch nicht den ersten Bürocomputer, auf dem ich anno 1986 meine Diplomarbeit schrieb.

Wenn ich mich in mein eigenes Kindheits-Ich versetze, dann vermisse ich allerdings mein Smartphone schon fast schmerzlich. Um wie viel bequemer und schöner wäre mein Leben gewesen, wenn es damals schon ein Smartphone gegeben hätte und ich nicht immer diese unhandlichen, dicken Bücher durch die Gegend hätte schleppen müssen, um bloß niemals der Gefahr von Langeweile mangels geistiger Ablenkung ausgesetzt zu sein.

So ein Smartphone hat genau die Größe eines Gesangbuchs, aber weil ich früher kein Smartphone hatte, musste ich mir teuer und umständlich diese kleinen gelben Reclambüchlein besorgen, die einzige Möglichkeit, die unvermeidbaren Gottesdienststunden unauffällig hinterm Gesangbuch mit Beschäftigung zu füllen. Am liebsten las ich Ravensburger Taschenbücher, aber die waren größer als ein Gesangbuch und bevor ich jeden Sonntag ergeben eine Stunde in die Luft starrte und mich in Rawdogging übte, las ich sogar lieber Klassiker aus der Reclamreihe.

Ich finde es also höchst erfreulich, dass ich heute meinen Alltag weitestgehend digital steuern, speichern, überwachen und benutzen kann.

Dass böse Menschen versuchen, die Möglichkeiten dieser digitalen Welt für sich zu nutzen, finde ich absolut erwartbar, weil es halt ausreichend böse Menschen gab, gibt und immer geben wird.
Wenn ich früher nur meine analogen Besitztümer vor Diebstahl schützen musste, so muss ich heute eben auch meine online Existenz vor Betrügern schützen, dass dafür ständig Updates, neue Passwörter und angepasste Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind, finde ich nicht nur völlig normal, sondern auch sehr beruhigend und gleichzeitig genauso lästig wie unvermeidbar.

Was ich ebenfalls nicht vermisse, ist die analoge Briefpost.
Seitdem Anfang des Jahres die Dänen ihren staatlichen Postbetrieb eingestellt haben, gab es viele Leute, die das als weiteren Sargnagel unserer bisherigen Zivilisation sahen und in ihrer Empörung auch gleich der Deutschen Post noch einen mitgegeben haben, die zwar ihre Dienste weiterhin anbietet, aber nicht mehr in dem Tempo wie früher ausliefert.
„Was war das früher schön, "E+1" als Garantie, manmanman, das waren noch Zeiten.“

Ich dagegen freue mich wie Bolle, dass ab 2026 endlich auch die Steuerbescheide rein digital zugestellt werden können.
Wenn es nach mir geht, bräuchte es gar keine Post mehr für behördliche oder formelle Dinge.
Ich brauche die Post nur für rein private Briefe oder Karten - und da finde ich es überhaupt nicht wichtig, wann es ankommt, da ist mir nur wichtig, dass es irgendwann ankommt, denn hier geht es nicht um eine schnelle Zustellung, sondern darum, dem anderen eine Freude zu machen - und von mir aus können wir postlaufmäßig da auch gerne wieder ins Postkutschenzeitalter zurückfallen.

Langsame Post nervt mich also nicht, dafür nervt es mich zum Beispiel sehr, dass Herr Merz so unbelehrbar hartnäckig "Ukreine" mit "ei" sagt, weil er das schon immer so gesagt hat und sich einen feuchten Kehricht darum schert, ob seine Sprache vielleicht mal ein korrigierendes Update bräuchte (Behebung von kleineren Fehlern), einen Umstand den er auch mit anderen Ausdrücken permanent demonstrieren muss, und ich sag mal so: Wenn mir das schon unangenehm aufstößt, mein lieber Herr Gesangsverein, dann muss es wirklich schlimm sein.
Mich nervt es sowieso, wenn Leute Wörter falsch aussprechen und allgemein in ihrem sprachlichen Ausdruck irgendwo in der Volksschule stecken geblieben* sind, bei derart hochrangigen Politikern, die natürlich auch immer eine Symbolfunktion haben, nervt es mich extra doll.
Gendern nervt mich übrigens nicht, gendern finde ich eher spaßig. Jede Generation entwickelt ihre eigenen sprachlichen Macken und ehrlich gesagt finde ich gendern angenehmer zu hören als "Digga, Bro und chill ma"

*Mich nervt es übrigens auch, wenn eine Firma für ihr neues Produkt "mit Elektrolüte" wirbt und das "Ü" darin zu ihrem USP macht, weil es ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass es offensichtlich inzwischen lukrative Zielgruppen gibt, die das entweder nicht merken oder lustig finden. An dieser Stelle spüre auch ich Nostalgie: Früher war einfach mehr Orthographie.

Ansonsten nerven mich unsere aktuellen deutschen Politiker nicht mehr als immer schon, denn ich fand viele unserer Politiker schon sehr oft sehr schrecklich.
Vor Herrn Kohl habe ich mich richtiggehend gegruselt und mich jahrelang mit Auswanderungsgedanken beschäftigt. Ich fand früher viele Länder im Rest der Welt sehr attraktiv und hätte mir gut vorstellen können, Deutschland zu verlassen. Zweimal war ich ganz knapp davor. Dass ich schließlich doch hier geblieben bin, liegt vor allem an meiner Ausbildung, die ich ausschließlich hier in Deutschland sinnvoll nutzen kann, denn in anderen Ländern sind die Kenntnisse des deutschen Steuerrechts eher weniger nützlich. Das ist mir aber erst aufgefallen, als ich mich mit konkreten Auswanderungsgedanken trug. Augen auf bei der Berufswahl.
Dass ich es also früher hier besser fand als heute, kann ich ganz klar verneinen.

Über die Manipulation der Politik und der Wirtschaft (weltweit, nicht nur in Deutschland) habe ich mich schon in meiner Jugend aufgeregt, für mich höchstpersönlich hat sich da gefühlt rein gar nichts geändert.
Zeiten, in denen die Leute mit FakeNews gelenkt wurden, gab es schon immer. "Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt." - der Ablasshandel im 14./15. Jahrhundert war auch nichts anderes.
Aus meiner Sicht gehören FakeNews, Politiker und Wirtschaft eng zusammen, neu ist nur, dass Politik und Wirtschaft über die neuen Medien heute jede Menge neue Instrumente haben, mit denen sie die Gesellschaft noch effektiver manipulieren können, aber, s.o. das ist der Preis, den wir dafür zahlen, dass es Internet und Smartphones gibt
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Samstag, 24. Januar 2026
Wenn man zu faul für alles ist
Manchmal gelingt es mir, einen kompletten Tag so zu vertrödeln, dass ich am Ende des Tages nicht sagen kann, was ich eigentlich so den ganzen Tag getan habe.

Der Flohmarkt war für heute vom Veranstalter witterungsbedingt abgesagt worden, immerhin habe ich das diesmal nachgeschaut bevor wir losgefahren sind. Damit gab es für mich aber auch keinen Grund mehr, aufzustehen, bis mittags blieb ich also sehr zufrieden lesend im Bett.

K hatte heute Nachmittag einen Familientermin, wo er alleine hingefahren ist, wir sind also vorher nur noch kurz einkaufen gefahren und ab 14h war ich dann alleine mit dem Hund, der aber schnarchend in der Ecke lag.

Ich habe dann auch ein Nickerchen gemacht und anschließend sehr ausführlich mit C telefoniert. Die nimmt nächstes Wochenende an einem 24-Stunden-Dauerschwimm-Event teil und ist schon sehr aufgeregt deshalb.

Als K wieder da war, habe ich Reste aus dem Kühlschrank warmgemacht, anschließend haben wir Folge 2 und 3 von Kudamm 77 aus der Mediathek angeschaut, weil im Live-TV wirklich nur langweiliges Zeug lief.
Zur Zeit läuft dauernd irgendein Sport, weil wohl mehrere verschiedene Sportveranstaltungen gleichzeitig irgendwo auf der Welt stattfinden und unser öffentlich-rechtliches Fernsehen meint, dass es das alles live übertragen muss. Wenn demnächst nur noch Sport im Live-TV läuft werde ich auf die harte Tour trainiert, mich mit Streamingdiensten zu beschäftigen.

Bisher ist die Mediathek der öffentlich-rechtlichen ja die einzige Stelle, wo ich Filme streamen kann, weil sie kostenlos ist bzw. im Beitrag der GEZ enthalten ist. Einen kostenpflichtigen Zugang für Netflix, Apple TV, Amazon oder welche Filmportale es sonst noch so gibt fand ich bisher komplett überflüssig für uns, weil wir vielleicht einmal im Monat aktiv Bedarf haben, einen Film zu schauen - und für den Fall haben wir ja noch ausreichende Mengen an Filmen auf DVD hier im Haus.

Aber um einen Film auf DVD zu schauen, muss man erst den Riesenstapel an DVD durchgehen, mehrere aussuchen und sich dann auf einen einigen, den beide sehen wollen.
Dann muss man die DVD in den DVD Player stecken, die dazugehörige Fernbedienung finden, den Fernseher auf den richtigen HDMI-Anschluss umschalten - und meistens hat mich nach so einer umständlichen Vorbereitung spätestens hier die Lust verlassen, überhaupt noch einen Film schauen zu wollen.

Mediathek ist an der Stelle bequemer, weil man immerhin alles mit einer Fernbedienung erledigen kann und keiner aufstehen muss, um manuell eine DVD in ein Abspielgerät zu stecken, am allerbequemsten ist es aber, die Kiste einfach komplett auszuschalten und ein Buch zu lesen.

Heute haben wir mit Kudamm 77 aus der Mediathek überbrückt, weil ich zu faul war, um vom Sofa noch mal aufzustehen und mir mein Buch zu holen.

Das Leben ist manchmal halt wirklich anstrengend und herausfordernd
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Freitag, 23. Januar 2026
Dies und das
Gestern schrub ich noch, dass ich dieses Blog auf keiner Verteilerplattform angemeldet habe, heute gibt es stapelweise Links von genau so einer Plattform und ich bemerke erstaunt, dass mein Blog dort gelistet ist.

Nun denn, dann sei es so, wahrscheinlich kann jeder jedes Blog dort anmelden, man braucht dafür nur die Blogadresse und eine E-Mail-Adresse und muss offensichtlich nicht selber Eigentümer sein.

Von dieser Verteilerplattform fand ich vor allem den Namen witzig: read.greatblogs.org - kleiner hamses nich

Als Haushaltstätigkeit wurde heute das Bett frisch bezogen und ausführlich Wäsche gewaschen. Als Küchen-Kochtätigkeit habe ich einen Stapel Rouladen verarbeitet. Zwei haben wir heute Abend gegessen, der Rest wird eingefroren.

Im Stempelzimmer habe ich mehrfach versucht, Inspirationen für die Weiterverarbeitung der Fadenbilder zu fühlen, aber meine Inspirationsdrüse ist offensichtlich grade verstopft. Ich spüre, dass da einige hübsche Ideen lauern, ich kann sie aber nicht so konkret festmachen, dass ich sie praktisch umsetzen könnte.

Um irgendetwas zu tun und damit die verstopften Ideen vielleicht zu lösen, habe ich ein paar alte Kalenderblätter mit Farbe beschmiert, das Ergebnis waren mit Farbe verschmierte Kalenderblätter, die sich am allerehesten zum Wegwerfen eignen.
Scheint grade nicht die Zeit für kreative Schöpfungen zu sein
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Donnerstag, 22. Januar 2026
Entstehungsgeschichte und Gedanken zum Bloggen
Felix hat mein Blog verlinkt, weil er sich über Blogger freut, die täglich etwas schreiben.

Für mich Anlass, meine eigene Bloghistorie einmal nachzuschlagen und ich habe dabei festgestellt, dass auf diesem Blog seit dem 9.10.2015 jeden Tag ein Beitrag erschienen ist. Wenn man das als Serie durchnummeriert, dann sind das bis heute immerhin 3.758 Beiträge ohne Unterbrechung.

Dabei habe ich mich insgesamt 25 mal vertreten lassen, das erste Mal am 26.12.2016, weil da die Serie für das Blog schon über ein Jahr gehalten hatte und ich sie nicht reißen lassen wollte, aber offensichtlich mehr getrunken hatte, als es einem halbwegs akzeptablen Blogbeitrag zuträglich gewesen wäre. Deshalb bat ich J einen Beitrag als Blogvertretung für mich zu schreiben.

Im Jahr 2019 schenkte mir N zu Weihnachten fertig geschriebene Texte, in denen er medizinische Themen erklärt, damit ich sie als Joker auf dem Blog veröffentlichen kann. Den ersten habe ich dann sofort am 26.12. eingesetzt, der zweite Weihnachtstag scheint für mich traditionell mit zuviel Alkohol verbunden zu sein....

An den restlichen 3.733 Tagen habe ich den täglichen Beitrag selber geschrieben, knapp 500 davon habe ich in die Kategorie "quick`n dirty" einsortiert, weil ich sie wirklich in sehr kurzer Zeit einfach nur runtergetippt habe, um einen Beitrag zu veröffentlichen.

Grundsätzlich habe ich den Ehrgeiz, jeden Tag einen Beitrag einzustellen, damit das rechts eingeblendete Archiv keine schwarzen=beitragslosen Tage enthält. Diesen Ehrgeiz habe ich nicht immer halten können, da ich meine Beiträge üblicherweise abends als Tageszusammenfassung schreibe und es gab Tage, da war es plötzlich nach 0 Uhr und damit zu spät, um im Archiv noch als Beitrag des Vortages zu gelten. Ich habe meinen Tagesbeitrag dann zwar irgendwann kurz nach Mitternacht hochgeladen und am Abend desselben Tages dann noch einen für den abgelaufenen Tag, wenn man also das Blog immer erst am Morgen liest, merkt man es nicht, aber wenn man sich rückwärts durchs Archiv klickt, sieht man an den schwarzen Tagen, wann ich die Mitternachtslinie gerissen habe.

Rein theoretisch könnte ich es ja auch so machen wie zB die Kaltmamsell, dass ich meinen täglich Blogpost nicht als letztes am Abend hochlade, sondern immer erst am nächsten Morgen, dann wäre ich das Mitternachtsproblem ein für allemal los.
Aber das geht nicht, da es meinem Biorhythmus derart entgegenläuft, dass es völlig ausgeschlossen ist.
Morgens bin ich grundsätzlich zu gar nichts in der Lage, außer schlechter Laune zu haben, wenn ich Dinge tun muss. Morgens kann ich Texte lesen, aber nicht schreiben. Und deshalb werde ich eben weiter mit der Mitternachtsproblematik leben müssen.


Den Vorsatz, wirklich jeden Tag einen Beitrag auf diesem Blog zu veröffentlichen, habe ich gefasst, nach dem dieses Blog schon zweieinhalb Jahre bestand und ich etwas suchte, was mich dazu brachte, meine angefangenen Texte fertigzuschreiben.

Denn in den ersten zweieinhalb Jahren dieses Blogs hatte ich exakt 33 Beiträge veröffentlicht, davon vier in 2013 und sechs in 2014. In 2015 bis Oktober dann immerhin schon 23 und ich merkte, wie sehr es mir gefällt, meine allgemeinen Gedanken schriftlich zu sortieren, wie hoch ich aber auch meine Ansprüche setzte, bis mir ein Text gut genug war, um ihn zu veröffentlichen.

Irgendwo las ich damals ein Interview mit einem Künstler, der sagte, er würde jeden Tag einen Text schreiben, 364 davon wären nicht gut, aber der eine 365ste, der wäre super, nur hätte er den nie geschrieben, wenn er die anderen 364 nicht auch geschrieben hätte.

Durch den selbst auferlegten Zwang, jeden Tag etwas abliefern zu müssen, egal was, Hauptsache irgendetwas, gelänge es ihm, seine eingebaute, eigene, oberkritische Qualitätskontrolle zu überwinden, die ansonsten so kritisch wäre, dass sie auch gute Texte gnadenlos verrisse.

Ich fand das eine ausgesprochen nachvollziehbare Begründung und deshalb kam ich auf die Idee, dass ich mich mit meinem Blog auch einfach selber zwinge, jeden Tag einen Text abzuliefern, egal was, Hauptsache da steht irgendwas.

Nun bin ich kein Künstler und habe exakt gar keine Absicht, Texte zu schreiben, die anderen gefallen. Ich möchte aber gerne Texte schreiben, die mir gefallen, weil ich durch das Schreiben Dinge begreife, erkenne oder erst dadurch umfassend von allen Seite betrachte und versuche zu beurteilen. Ich sortiere meine Gedanken also am einfachsten durch Schreiben - und das finde ich nicht nur praktisch, es fühlt sich auch gut an.

Und damit ich mich nicht selber beschummele (denn ich neige sehr zum Schummeln), muss es ein Blog im Internet sein, das die gebloggten Texte fein säuberlich zählt, archiviert und kontrollierbar macht.

Weil ich deshalb aber ganz vorsätzlich und bewusst das allgemeine, tägliche Alltags-Qualitätsniveau meiner Texte gesenkt habe, hatte ich nie ein Interesse daran, mein Blog vorsätzlich bekannt zu machen. Ich schreibe vor allem, damit ich schreibe und nicht, damit andere es lesen. Deshalb habe ich dieses Blog noch nie bei einem "Blogportal" wie uberblogger oder webring oder was es da alles gibt, angemeldet und ich verteile den Link zu den täglichen Beiträgen auch nicht bei Twitter, Mastodon oder Bluesky. Ich selber gebe mir also keine aktive Mühe, die Blogtexte weiter zu verteilen.

Dass andere es lesen stört mich allerdings auch nicht und ich freue mich sogar, wenn es Menschen gibt, die meinen Kram interessant finden und ich freue mich auch, wenn andere Blogger meinen Blog in ihrer Linkliste haben, aber ich würde exakt genau das gleiche schreibe, wenn es niemand läse.

Heute, nach über 10 Jahren täglichen Blogschreibens, hat sich meine Absicht des Bloggens etwas verändert. Heute schreibe ich meine täglichen Texte in erster Linie immer noch für mich, aber auch für meine Familie und meine Freunde, weil es eine unaufdringliche Art ist, sie an meinem Leben teilhaben zu lassen, ohne dass ich mit jedem einzelnen ständig telefonieren muss und ohne dass ich alles, was ich erzählenswert finde, mehrfach erzählen muss.

Ich mag es, wenn ich in einem Blogtext schreibe, dass der Galabauer viel teurer wird als erwartet und kurze Zeit später im Messenger eine Nachricht aufploppt: Was kostet Gala denn nun?

Und außerdem weiß ich nach über 10 Jahren täglichen Bloggens auch die Nachschlagfunktion des Blogs zu schätzen. Alleine deshalb würde ich diese inzwischen absolut feste Routine nur sehr ungern aufgeben.

Was ich übrigens auch sehr mag, ist die blogger.de Plattform. Ich habe ja zwischendurch überlegt, ob ich mit dem Blog nicht umziehe und mir eine "modernere" Blogumgebung suche, aber nachdem ich noch mal ausführlicher darüber nachgedacht habe, bin ich höchstzufrieden hier, denn es funktioniert alles immer noch so, wie ich es seit 20 Jahren kenne (den allerersten Blog hatte ich hier 2006, den ich nach ein paar Jahren dann allerdings gelöscht habe), warum also sollte ich dann etwas ändern, wenn ich doch selber sage, ich schreibe in erster Linie für mich?

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Mittwoch, 21. Januar 2026
Kaffee und Maschinen
Heute morgen gab die Kaffeemaschine genau während der Zubereitung der zweiten Tasse Kaffee ihren Geist auf. K gab mir etwas von seinem Kaffee ab, so dass wir beide wenigstens jeder eine dreiviertel volle Tasse Kaffee trinken konnten.

Ich trinke jeden Morgen eine Tasse Kaffee, wenn ich die nicht bekomme, bekomme ich stattdessen im Laufe des Tages Kopfschmerzen, weshalb mir diese erste Tasse Kaffee am Morgen sehr wichtig ist.
Im weiteren Verlauf des Tages trinke ich dann üblicherweie keinen Kaffee mehr, ab und zu vielleicht mal einen Cappuccino, hängt immer ein bisschen davon ab, wo ich bin und wer mir was anbietet.

Meinen Morgenkaffee trinke ich schwarz - ohne Milch und ohne Zucker.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, in welchem Alter ich begann, Kaffee zu trinken, aber seitdem ich das tue, trinke ich Kaffee schwarz.
Ich weiß auch nicht mehr, wann ich anfing, exzessiv viel Kaffee zu trinken, aber ich habe bestimmt 25 Jahre lang mindestens eine Thermoskanne voll Kaffee am Tag getrunken, oft mehr. Aufgehört habe ich damit erst 2008 - nach dem ich in Münster begonnen hatte zu arbeiten, war ich auf Kräutertee als Bürogetränk umgestiegen, weil es in dem Büro in Münster nur so einen riesigen Kaffeevollautomaten gab und keine einfache Filterkaffeemaschine. D.h. es gab schon Filtermaschinen, denn bei Besprechungen stand natürlich Kaffee in Thermoskannen parat, aber der dabei verwendete Kaffee war eine Sorte, die ich schrecklich fand und Kaffee aus dem Automaten fand ich schon immer fies.

Zuhause besaß ich schon früh eine "normale" Kaffeemaschine, in die wurde Kaffeepulver in einen Papierfilter gegeben und da lief das Wasser aus dem Wassertank dann drüber. Die Menge Kaffeepulver war also abhängig von der Menge Wasser, die man in den Tank goss. Der Einfachheit halber kochte ich immer genau acht Tassen Kaffee, dafür brauchte es vier leicht gehäufte Kaffeelöffel Jacobs Krönung, wenn der Kaffee durchgelaufen war, wurde er in eine Thermoskanne umgefüllt. Und da die Dosierung immer gleich war, schmeckte der Kaffee auch immer gleich.

Wichtig war das Kaffeepulver - ich mochte nur Jacobs Krönung und auch nur in dem von mir ausgeklügelten Mischungsverhältnis, war der Kaffee stärker, brauchte ich heißes Wasser zum Verlängern, war er schwächer, ließ ich die Plörre stehen. Wenn wir in Urlaub fuhren, stieg ich meist auf Kräutertee um, bei Tee habe ich sozusagen gar keine Pingeligkeiten, grundsätzlich trinke ich lieber Kamillentee aus Teebeuteln als schlechten Kaffee.

Nach dem ich in dem Büro irgendwann in die Geschäftsführungsebene aufgestiegen war, sorgte ich dafür, dass nur noch Jacobs Krönung als Filterkaffeepulver verwendet wurde, aber ich selber hatte mir zu dem Zeitpunkt das Kaffeetrinken tagsüber schon abgewöhnt und war mit meiner Thermoskanne voll heißem Wasser und einer größeren Auswahl an Kräuterteebeuteln vollkommen zufrieden.

Seit 1991 kocht irgendjemand für mich morgens den Kaffee und bringt mir eine Tasse ans Bett.
1991 war das CW, der diese Aufgabe irgendwann an die Kinder delegierte, die das dann solange machten, wie sie zu Hause wohnten, seitdem kein Kind mehr dauerhaft im Haushalt lebt, hat K diese Aufgabe übernommen.

Die Kinder hielten sich früher sklavisch genau an die Mengendosierung für die Kaffeemaschine. K nahm es damit nicht so genau und als ich irgendwann entdeckte, dass ich Senseo-Kaffee auch völlig akzeptabel finde, kauften wir eine Senseo Kaffeepadmaschine, sortierten die alte Filterkaffeemaschine aus und seitdem trinke ich jeden Morgen einen großen Becher mit Senseo Guten Morgen Kaffee - die einzige Herausforderung ist jetzt, diese Kaffeepads immer nur im Sonderangebot zu erwerben.

So eine Senseomaschine hält bei uns ca. 6 Jahre, kann ich jetzt als Erfahrungswert vermelden, heute kauften wir für 64€ die dritte Maschine für Greven. Umgerechnet auf die Nutzungsdauer liegen die Maschinenkosten für Kaffee bei rund einem Euro pro Monat, das finde ich akzeptabel.
Im Mediamarkt, den wir nach dem heutigen Tod der bisherigen Maschine umgehend zwecks Ersatzbeschaffung aufsuchten, gab es fast nur Kaffeeautomaten. Ich kenne mich mit den Teilen nicht aus, ich weiß nur, dass ich den Kaffee daraus meist nicht mag und dass ich überhaupt keine Lust hätte, so ein Teil ständig sauberzumachen, aber offensichtlich sehen das die meisten Leute anders, sonst gäbe es ja nicht dieses riesige Angebot. Worüber ich allerdings am meisten staune, das sind die Preise dieser Maschinen. Ein Thermomix ist im Vergleich dazu schon fast günstig.

Ich bin sehr zufrieden, dass ich so einen speziellen Kaffeegeschmack habe, dass ich mit der preiswertesteten Maschine von allen wunderbar zurechtkomme, es kommt nicht so oft vor, dass ich einen derart günstigen Geschmack habe und dann macht es gar nichts, wenn sie alle sechs Jahre mal kaputt gehen, für so eine Ersatzbeschaffung muss man zum Glück keine Rücklagen gebildet haben
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Dienstag, 20. Januar 2026
Teurer Garten
Heute hätte ich fast schon wieder ein Vorabendschläfchen eingelegt, weil ich am späten Nachmittag so müde wurde, dass ich mich sehr zusammenreißen musste, um dem dringenden Bedürfnis nach Bett nicht nachzugeben.
Aber diese Schläfchen am frühen Abend bringen den Tagesrhythmus wirklich endgültig komplett durcheinander, besser ist es, ich gehe heute einfach extra früh ins Bett und hoffe, dass ich dann morgen zu einer angemessenen Aufwach-Uhrzeit ausgeschlafen bin.

Ansonsten war heute Physio-Tag und anschließend bin ich noch in die Stadt gefahren, um mir das aktuelle Telekomgeschenk (ein Paket Tee) im Telekomshop abzuholen. In dem Moment als ich den Shop wieder verließ, klingelte mein Handy und es meldete sich ein Telekom Callcenter-Mitarbeiter, der von mir wissen wollte, ob ich nicht auch an Festnetz/Internet über die Telekom interessiert wäre.

Dieses zeitliche Zusammenfallen fand ich sehr schräg, der Callcenter-Mensch versicherte mir aber hoch und heilig, dass es wirklich reiner Zufall sei und er sich nicht deshalb bei mir melde, weil mein Besuch im Telekomshop sofort weitergeleitet worden sei, sondern eben weil ich nur Handyverträge, aber kein lokales Internet über die Telekom gebucht hätte.

Ich erklärte ihm, dass ich sehr gerne und sofort zur Telekom wechseln würde, wenn die denn ein vergleichbar schnelles Internet wie die Konkurrenz anböten, was sie weder auf Borkum noch in Greven tun, und künftig in Rheda werden wir die ersten zwei Jahre auch bei e.on sein, weil die dort den Glasfaseranschluss anbieten.

Er versprach, dass er dieses Thema an die zuständigen Kollegen weiterleitet, ich versprach, dass ich sofort zur Telekom wechsele, wenn die an meinen Standorten Glasfaser anbieten. Insgesamt war es ein etwas verdrehtes Verkaufsgespräch, hat aber Spaß gemacht.

Dann kam das Angebot vom Gala-Bauer für die Außenanlagen in Rheda - und ich sag mal so: Preiswert ist anders.
Ich schaue ja ab und zu diese Serie "Duell der Gartenprofis", wo die Bauherren immer ein festes Budget vorgeben (meist irgendwas zwischen 15.000-30.000 €) und für dieses Budget bekommen die dann die tollsten Gärten mit Pflasterung, Terrasse, Wasserspielen, Teichanlagen, Deko und was es sonst noch so an Dingen gibt, die einen Garten schön machen.

Grundsätzlich habe ich mich immer schon gewundert, wie billig diese im Fernsehen gestalteten Gärten sind und habe für unsere Außenanlagen deshalb auch etwas mehr einkalkuliert, was aber, wenn wir dieses Angebot umsetzen wollen, immer noch lange nicht reicht.
Wir werden die Gartengestaltung wohl noch mal überdenken
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Montag, 19. Januar 2026
Zu spät mit Nichtstun beschäftigt
Aktuell hab ich wieder eine intensive Müdigkeitsphase, ich muss unbedingt früher ins Bett gehen.
Die letzten Tage waren wir viel unterwegs und dann habe ich abends spät noch das Nichtstun nachholen müssen, was ich den Tag über nicht geschafft hattee - und dann ist es plötzlich spät und - naja, der Rest erklärt sich von alleine. Ich schlafe zu wenig, weil ich bis in den frühen Morgen mit Nichtstun beschäftigt bin, das ist blöd.

Heute habe ich immerhin schon mal ein Frühabendschläfchen von 19h-21h gemacht, das fühlte sich gut an, aber dann musste ich noch mal aufstehen, weil ich noch halb bekleidet war und die Zähne mussten auch noch geputzt werden - und jetzt bin ich wieder munter, aber ich habe mir fest vorgenommen, gleich wieder weiterzuschlafen.

Das Wetter war heute schön, mir war aber nicht nach Spaziergang, zum Glück übernimmt K die Hunderunden, das finde ich angenehm.

Ich habe dafür im Garten das Laub zusammengeharkt und anschließend gemeinsam mit K in die braune Tonne gestopft, die ist jetzt randvoll, wird aber morgen geleert.

Außerdem habe ich den Boden im Erdgeschoss gründlich sauber gemacht. Bixa ist das erste Mal in ihrem Leben läufig und die weißen Fliesen sind voll mit roten Blutflecken, deshalb fand ich es sinnvoll, einmal überall durchzuwischen. Wir haben auch so ein Höschen, was wir ihr anziehen könnten, aber das findet sie so schrecklich, dass wir sie nicht weiter dazu zwingen wollten, sie ist schon genug damit beschäftigt, sich an ihre eigenen Körperveränderungen zu gewöhnen
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