... newer stories
Sonntag, 14. November 2021
Pläne
anje, 20:06h
Heute Morgen waren wir beide schon relativ früh wach. Ich wurde wach, weil K aufstand und zur Toilette ging und natürlich meldete sich bei mir dann auch schnell ein dringendes Bedürfnis.
Weil K seine Toilettensitzungen als Entspannungsübungen nutzt (oder auch nur, weil er dort so gut ungestört auf dem Handy daddeln kann), weil ich auf alle Fälle wusste, dass mein Blasendruck und Ks Sitzungsdauer nicht kompatibel sind, stand ich auf, hüpfte mit verschränkten Beinen bis zum Gästeklo und machte mal wieder einen Strich auf meiner virtuellen Wohnklo-Liste.
Im neuen Haus werde ich ganz sicher darauf bestehen, dass in dem Bad neben unserem Schlafzimmer zwei Toiletten eingebaut werden, denn dort ist das Gästeklo noch viel weiter weg als hier und laut meiner virtuellen Strichliste kann ich problemlos nachweisen, dass die Klo Doppelnutzung ein Dauerthema ist, weil K so ein begeisterter und ausdauernder Klositzer ist und ich es grundsätzlich supereilig habe, wenn ich muss.
Danach lagen wir beide noch ein wenig im Bett und lasen Internet auf dem iPad. Ich grinste mal wieder über die seltsamen Werbealgorhythmen und die noch seltsamere Programmierung der eingeblendeten Anzeigen.
Ob es daran liegt, dass ich neulich nach Sauna gegoogelt habe, ich weiß es nicht, auf alle Fälle werden auf meinem iPad mal wieder bunte Badelatschen angepriesen, die gab es im Sommer schon mal. Das Lustigste an diesen Anzeigen ist aber die Ortsangabe, die dabei steht. Eigentlich versuche ich der gesamten Google-Gruppe das Zugreifen auf meinen Standort so weit es geht zu verbieten, wenn ich dann aber mal Google-Maps benutze, ist das Bemühen natürlich obsolet und selbstverständlich merkt sich dann irgendein Cookie irgendwas und gibt meinen Standort an die Werbeabteilung weiter.
Allerdings ist die geographische Ortung nur so mittelgut und wenn man Borkumern versucht, Dinge zu verkaufen, weil die in Norderney ein Renner sind, dann geht der Schuss komplett nach hinten los, denn Borkum und Norderney sind wie Düsseldorf und Köln.

Immerhin kann ich mir noch vorstellen, wie die auf Norderney gekommen sind. Weshalb sie in der nächsten Anzeige aber was von Stutensee erzählen, das finde ich nur noch skurril. Ich habe das mal gegoogelt und Stutensee gehört zum Landkreis Karlsruhe, das ist nun wirklich deutlich zu weit weg von allem, wo ich mich in den letzten Monaten hätte aufgehalten haben können.
Ehrlich mal, Ihr Werbefuzzis, ein bisschen mehr Mühe erwarte ich schon.
Gegen Mittag fuhren wir zum Flugplatz. Die Segelflieger lagern ihre Flieger grade alle für den Winter ein, weshalb zur leichteren Räumung im Hangar erst mal alle Motorflieger rausgezogen wurden und wir dann die Maschine, mit der wir meistens unterwegs sind, auf die Südseite vom Flugplatz brachten, dort ist das Ein- und Aushallen sowieso viel einfacher und wir haben keinen Stress mit den Segelfliegern. Motorflieger und Segelflieger kommen ungefähr so gut miteinander aus wie Borkumer und Norderneyer.
Am Nachmittag saßen wir dann einige Stunden gemeinsam am Küchentisch und schraubten an den Plänen für das neue Haus rum. Ergebnis: Die Planung geht noch mal zurück zum Architekten, wir haben jede Menge neue Ideen und die Erkenntnis, dass die bisher geplante Küche zu klein ist.

Um die Küche zu vergrößern, haben wir nicht nur diverse Wände, sondern auch den Aufzug und den Essplatz verschoben, allerdings hat K Bedenken, ob sich das technisch auch alles so umsetzen lässt, andererseits ist für mich die Küche der zentrale Raum und irgendeine Lösung muss es da geben.
Nächsten Samstag haben wir einen Termin bei einem Küchenbauer, wir sind beide schon sehr gespannt, was der uns für Lösungen vorschlägt.
Das gemeinsame Brüten über den Plänen, das Abmessen von Strecken und Flächen, die wir dann stets versucht haben, in unserem jetzigen Haus nachzustellen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob es sich eng anfühlt oder großzügig, das Ausdenken von Alternativen, das Diskutieren über schräge Ideen, das hat alles sehr viel Spaß gemacht und wenn es nach mir geht, könnte ich mich die nächsten zwei Jahre täglich damit beschäftigen. Schade eigentlich, dass dafür nicht genug Zeit bleibt, weil wir alle beide nebenbei noch ein kleines bisschen Büroarbeit zu erledigen haben
.
Weil K seine Toilettensitzungen als Entspannungsübungen nutzt (oder auch nur, weil er dort so gut ungestört auf dem Handy daddeln kann), weil ich auf alle Fälle wusste, dass mein Blasendruck und Ks Sitzungsdauer nicht kompatibel sind, stand ich auf, hüpfte mit verschränkten Beinen bis zum Gästeklo und machte mal wieder einen Strich auf meiner virtuellen Wohnklo-Liste.
Im neuen Haus werde ich ganz sicher darauf bestehen, dass in dem Bad neben unserem Schlafzimmer zwei Toiletten eingebaut werden, denn dort ist das Gästeklo noch viel weiter weg als hier und laut meiner virtuellen Strichliste kann ich problemlos nachweisen, dass die Klo Doppelnutzung ein Dauerthema ist, weil K so ein begeisterter und ausdauernder Klositzer ist und ich es grundsätzlich supereilig habe, wenn ich muss.
Danach lagen wir beide noch ein wenig im Bett und lasen Internet auf dem iPad. Ich grinste mal wieder über die seltsamen Werbealgorhythmen und die noch seltsamere Programmierung der eingeblendeten Anzeigen.
Ob es daran liegt, dass ich neulich nach Sauna gegoogelt habe, ich weiß es nicht, auf alle Fälle werden auf meinem iPad mal wieder bunte Badelatschen angepriesen, die gab es im Sommer schon mal. Das Lustigste an diesen Anzeigen ist aber die Ortsangabe, die dabei steht. Eigentlich versuche ich der gesamten Google-Gruppe das Zugreifen auf meinen Standort so weit es geht zu verbieten, wenn ich dann aber mal Google-Maps benutze, ist das Bemühen natürlich obsolet und selbstverständlich merkt sich dann irgendein Cookie irgendwas und gibt meinen Standort an die Werbeabteilung weiter.
Allerdings ist die geographische Ortung nur so mittelgut und wenn man Borkumern versucht, Dinge zu verkaufen, weil die in Norderney ein Renner sind, dann geht der Schuss komplett nach hinten los, denn Borkum und Norderney sind wie Düsseldorf und Köln.

Immerhin kann ich mir noch vorstellen, wie die auf Norderney gekommen sind. Weshalb sie in der nächsten Anzeige aber was von Stutensee erzählen, das finde ich nur noch skurril. Ich habe das mal gegoogelt und Stutensee gehört zum Landkreis Karlsruhe, das ist nun wirklich deutlich zu weit weg von allem, wo ich mich in den letzten Monaten hätte aufgehalten haben können.
Ehrlich mal, Ihr Werbefuzzis, ein bisschen mehr Mühe erwarte ich schon.
Gegen Mittag fuhren wir zum Flugplatz. Die Segelflieger lagern ihre Flieger grade alle für den Winter ein, weshalb zur leichteren Räumung im Hangar erst mal alle Motorflieger rausgezogen wurden und wir dann die Maschine, mit der wir meistens unterwegs sind, auf die Südseite vom Flugplatz brachten, dort ist das Ein- und Aushallen sowieso viel einfacher und wir haben keinen Stress mit den Segelfliegern. Motorflieger und Segelflieger kommen ungefähr so gut miteinander aus wie Borkumer und Norderneyer.
Am Nachmittag saßen wir dann einige Stunden gemeinsam am Küchentisch und schraubten an den Plänen für das neue Haus rum. Ergebnis: Die Planung geht noch mal zurück zum Architekten, wir haben jede Menge neue Ideen und die Erkenntnis, dass die bisher geplante Küche zu klein ist.

Um die Küche zu vergrößern, haben wir nicht nur diverse Wände, sondern auch den Aufzug und den Essplatz verschoben, allerdings hat K Bedenken, ob sich das technisch auch alles so umsetzen lässt, andererseits ist für mich die Küche der zentrale Raum und irgendeine Lösung muss es da geben.
Nächsten Samstag haben wir einen Termin bei einem Küchenbauer, wir sind beide schon sehr gespannt, was der uns für Lösungen vorschlägt.
Das gemeinsame Brüten über den Plänen, das Abmessen von Strecken und Flächen, die wir dann stets versucht haben, in unserem jetzigen Haus nachzustellen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob es sich eng anfühlt oder großzügig, das Ausdenken von Alternativen, das Diskutieren über schräge Ideen, das hat alles sehr viel Spaß gemacht und wenn es nach mir geht, könnte ich mich die nächsten zwei Jahre täglich damit beschäftigen. Schade eigentlich, dass dafür nicht genug Zeit bleibt, weil wir alle beide nebenbei noch ein kleines bisschen Büroarbeit zu erledigen haben
.
583 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Sonntag, 14. November 2021
Ausflug in Süden
anje, 00:23h
Wir mussten heute um 11h in einem kleinen Ort am Niederrhein sein, manche Termine sind am einfachsten am Wochenende zu vereinbaren. Deshalb fiel Ausschlafen aus und wir begannen den Tag sofort mit Aktivitäten.
Weil wir dann aber schon einmal so weit im Süden waren, dass dort bereits Aldi-Süd-Gebiet war, konnten wir die Gelegenheit auch nutzen, und mal wieder bei Aldi-Süd einkaufen.
In den letzten Jahren hat sich Aldi-Nord aber ungemein positiv entwickelt, so dass ich kaum noch einen Unterschied bemerken kann. Auf alle Fälle erscheint mir Aldi-Süd längst nicht mehr so attraktiv wie noch vor einigen Jahren, was wiederum bedeutete, dass wir mit unserem Einkauf relativ schnell durch waren. Gab dort nix mehr, dem ich im Norden nachtrauere.
Als wir wieder zu Hause waren, habe ich mich mit der Herstellung von Gemüsepaste beschäftigt, weil ich das Rezept unbedingt mal ausprobieren wollte. Zur Zeit kühlt das Zeug grade ab, für morgen muss ich mir jetzt ein Rezept suchen, für das ich Gemüsepaste brauche. Ich bin schon sehr gespannt
.
Weil wir dann aber schon einmal so weit im Süden waren, dass dort bereits Aldi-Süd-Gebiet war, konnten wir die Gelegenheit auch nutzen, und mal wieder bei Aldi-Süd einkaufen.
In den letzten Jahren hat sich Aldi-Nord aber ungemein positiv entwickelt, so dass ich kaum noch einen Unterschied bemerken kann. Auf alle Fälle erscheint mir Aldi-Süd längst nicht mehr so attraktiv wie noch vor einigen Jahren, was wiederum bedeutete, dass wir mit unserem Einkauf relativ schnell durch waren. Gab dort nix mehr, dem ich im Norden nachtrauere.
Als wir wieder zu Hause waren, habe ich mich mit der Herstellung von Gemüsepaste beschäftigt, weil ich das Rezept unbedingt mal ausprobieren wollte. Zur Zeit kühlt das Zeug grade ab, für morgen muss ich mir jetzt ein Rezept suchen, für das ich Gemüsepaste brauche. Ich bin schon sehr gespannt
.
573 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Freitag, 12. November 2021
Kaputt
anje, 22:40h
Verschiedene Termine verhinderten einen entspannten Home-Office-Tag, aber jetzt ist die Woche endlich um, ich beende sie also mit einem erleichterten Uffff und falle ziemlich erschöpft erst mal ins Bett
.
.
502 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Donnerstag, 11. November 2021
Es geht voran
anje, 23:59h
Der Tag heute war anstrengend, aber auch durchaus erfolgreich.
Den Tag über gab es verschiedene Video-Meetings, an denen ich teilnehmen musste. Zwei liefen parallel, das war aber kein Problem, denn ich habe mich bei dem einen auf dem PC und bei dem anderen auf dem iPad eingeloggt. Die größte Herausforderung dabei war, immer schnell genug mitzubekommen, wenn ich angesprochen wurde bzw. wenn von mir erwartet wurde, dass ich auch etwas sage, dass ich dann nicht nur den Moment wahrnahm, sondern auch auf dem richtigen Gerät den Ton anschaltete und auf dem anderen kurzfristig den Videostream unterbrach, denn es sieht ja blöd aus, wenn man auf dem Video sieht, dass ich rede, in dem Meeting aber stumm geschaltet bin und deshalb offensichtlich mit jemand anderem, außerhalb des Meetings rede. Das gehört sich nicht, deshalb schalte ich dann immer das Video aus, dann gehört es sich wieder.
Das heißt, ich glaube, es gehört sich dann auch nicht, aber dann sieht es halt keiner und was man nicht sieht, das muss man auch nicht mit Benimmnoten bewerten.
Während diese beiden Videomeetings liefen, habe ich mich nebenher noch mit einer besonders widerspenstigen Steuererklärung beschäftigt, da läuft nächste Woche die Frist aus, weshalb es langsam dringlich wurde, ich kämpfe aber seit zwei Wochen mit dem Formular, dass immer ein anderes Ergebnis auswirft als das, was ich in Excel ausgerechnet habe.
Heute bin ich es Zahl für Zahl im direkten Vergleich zum Vorjahr durchgegangen - und siehe da, dann rechnete es plötzlich richtig. Kackdigitale Formulare.
Am Nachmittag fuhr ich dann nach Rheda, weil dort meine Lieblingsdesignerin Werksverkauf hatte und ich für heute 17h einen coronaconformen Termin gebucht hatte. Im Ergebnis besitze ich jetzt drei Paar Hosen, einen Pulli und einen Mantel mehr als gestern und ich bin sehr zufrieden mit dieser Ausbeute.
Währenddessen hat K mit dem Architekten telefoniert, der meint, wir könnten nächsten Monat den Bauantrag einreichen, er hätte mal informell vorgefühlt und beim Bauamt wären alle sehr zufrieden mit den Plänen, die er da vorgezeigt hätte, er sieht freie Fahrt und keine bürokratischen Probleme.
Das ist eine wunderbare Nachricht.
Außerdem schickt er morgen Detailpläne der Küche - also des Raums, so weit er bisher geplant ist, damit gehen wir dann in Rheda zu einem Küchenplaner, der Küchen selber baut und den uns der Architekt auch empfohlen hätte, wenn wir ihn nicht schon selber aus dem Internet gefischt hätten, aber mit der doppelten Bestätigung, dass dieser Küchenplaner genau der richtige für uns ist, fühlt es sich noch besser an. Jetzt müssen wir hier nur noch einen Termin bekommen.
Nebenbei hat K mit dem Architekten verabredet, dass das Grundstück fast komplett unterkellert wird, weil Kellerflächen nicht durch den Bebauungsplan beschränkt sind und dann nehmen wir davon so viel wie wir kriegen können, meint K.
Mir soll's recht sein, je mehr Keller, je mehr Erdaushub und damit je höher der Erdwall, den wir statt Zaun am hinteren Teil des Grundstücks errichten lassen. Hinter dem Grundstück fließt nämlich ein Bach lang und ich finde es eine lustige Idee, dass wir dort vorsichtshalber einen Deich bauen. Weiß man, wie sich das mit der Klimakatastrophe weiter entwickelt?
Aber es sieht ja nun wirklich so aus, als ob es mit dem Haus in Rheda voran geht und je realistischer es wird, umso mehr freue ich mich darauf. Das wird schon alles ziemlich prima werden, wenn ich höre, über welche Details der Architekt noch so nachdenkt.
Betonkernaktivierung zur Klimatisierung, Wandflächenheizung und Lehmputz und als Dachziegel gibt es Solarziegel, wir werden also ziemlich energieautark leben, ein Umstand der meiner kleinen Prepperseele sehr wichtig ist
.
Den Tag über gab es verschiedene Video-Meetings, an denen ich teilnehmen musste. Zwei liefen parallel, das war aber kein Problem, denn ich habe mich bei dem einen auf dem PC und bei dem anderen auf dem iPad eingeloggt. Die größte Herausforderung dabei war, immer schnell genug mitzubekommen, wenn ich angesprochen wurde bzw. wenn von mir erwartet wurde, dass ich auch etwas sage, dass ich dann nicht nur den Moment wahrnahm, sondern auch auf dem richtigen Gerät den Ton anschaltete und auf dem anderen kurzfristig den Videostream unterbrach, denn es sieht ja blöd aus, wenn man auf dem Video sieht, dass ich rede, in dem Meeting aber stumm geschaltet bin und deshalb offensichtlich mit jemand anderem, außerhalb des Meetings rede. Das gehört sich nicht, deshalb schalte ich dann immer das Video aus, dann gehört es sich wieder.
Das heißt, ich glaube, es gehört sich dann auch nicht, aber dann sieht es halt keiner und was man nicht sieht, das muss man auch nicht mit Benimmnoten bewerten.
Während diese beiden Videomeetings liefen, habe ich mich nebenher noch mit einer besonders widerspenstigen Steuererklärung beschäftigt, da läuft nächste Woche die Frist aus, weshalb es langsam dringlich wurde, ich kämpfe aber seit zwei Wochen mit dem Formular, dass immer ein anderes Ergebnis auswirft als das, was ich in Excel ausgerechnet habe.
Heute bin ich es Zahl für Zahl im direkten Vergleich zum Vorjahr durchgegangen - und siehe da, dann rechnete es plötzlich richtig. Kackdigitale Formulare.
Am Nachmittag fuhr ich dann nach Rheda, weil dort meine Lieblingsdesignerin Werksverkauf hatte und ich für heute 17h einen coronaconformen Termin gebucht hatte. Im Ergebnis besitze ich jetzt drei Paar Hosen, einen Pulli und einen Mantel mehr als gestern und ich bin sehr zufrieden mit dieser Ausbeute.
Währenddessen hat K mit dem Architekten telefoniert, der meint, wir könnten nächsten Monat den Bauantrag einreichen, er hätte mal informell vorgefühlt und beim Bauamt wären alle sehr zufrieden mit den Plänen, die er da vorgezeigt hätte, er sieht freie Fahrt und keine bürokratischen Probleme.
Das ist eine wunderbare Nachricht.
Außerdem schickt er morgen Detailpläne der Küche - also des Raums, so weit er bisher geplant ist, damit gehen wir dann in Rheda zu einem Küchenplaner, der Küchen selber baut und den uns der Architekt auch empfohlen hätte, wenn wir ihn nicht schon selber aus dem Internet gefischt hätten, aber mit der doppelten Bestätigung, dass dieser Küchenplaner genau der richtige für uns ist, fühlt es sich noch besser an. Jetzt müssen wir hier nur noch einen Termin bekommen.
Nebenbei hat K mit dem Architekten verabredet, dass das Grundstück fast komplett unterkellert wird, weil Kellerflächen nicht durch den Bebauungsplan beschränkt sind und dann nehmen wir davon so viel wie wir kriegen können, meint K.
Mir soll's recht sein, je mehr Keller, je mehr Erdaushub und damit je höher der Erdwall, den wir statt Zaun am hinteren Teil des Grundstücks errichten lassen. Hinter dem Grundstück fließt nämlich ein Bach lang und ich finde es eine lustige Idee, dass wir dort vorsichtshalber einen Deich bauen. Weiß man, wie sich das mit der Klimakatastrophe weiter entwickelt?
Aber es sieht ja nun wirklich so aus, als ob es mit dem Haus in Rheda voran geht und je realistischer es wird, umso mehr freue ich mich darauf. Das wird schon alles ziemlich prima werden, wenn ich höre, über welche Details der Architekt noch so nachdenkt.
Betonkernaktivierung zur Klimatisierung, Wandflächenheizung und Lehmputz und als Dachziegel gibt es Solarziegel, wir werden also ziemlich energieautark leben, ein Umstand der meiner kleinen Prepperseele sehr wichtig ist
.
552 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Mittwoch, 10. November 2021
Mühsam
anje, 23:35h
Diese Woche ist randvoll mit Besprechungen, Videokonferenzen, Telefoncalls - kurz: mit Terminen, die irre viel Zeit fressen, aber in keinster Weise produktiv sind.
Das Jahr nähert sich dem Ende und so häufen sich plötzlich Termine mit den sogenannten "Jahresgesprächen", die halt einmal im Jahr stattfinden sollen, zu denen keiner Lust hat, die auch kein Ergebnis haben oder irgendetwas voranbringen, die einfach nur sein müssen und die jeder geduldig ertragen muss.
Das macht alles keine gute Laune, ist aber gleichzeitig aussichtslos alternativlos.
In Velbert laufen die Sanierungsarbeiten an der abgesoffenen Immobilie, am Samstag treffen wir uns dort mit dem Gutachter, vielleicht wird ein Teil des Schadens ja tatsächlich erstattet. Nächste Woche will die Bank den Kredit auszahlen, es ist alles ganz ungemein mühsam
.
Das Jahr nähert sich dem Ende und so häufen sich plötzlich Termine mit den sogenannten "Jahresgesprächen", die halt einmal im Jahr stattfinden sollen, zu denen keiner Lust hat, die auch kein Ergebnis haben oder irgendetwas voranbringen, die einfach nur sein müssen und die jeder geduldig ertragen muss.
Das macht alles keine gute Laune, ist aber gleichzeitig aussichtslos alternativlos.
In Velbert laufen die Sanierungsarbeiten an der abgesoffenen Immobilie, am Samstag treffen wir uns dort mit dem Gutachter, vielleicht wird ein Teil des Schadens ja tatsächlich erstattet. Nächste Woche will die Bank den Kredit auszahlen, es ist alles ganz ungemein mühsam
.
686 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Dienstag, 9. November 2021
Ein bisschen zu lange besprochen
anje, 21:03h
Ich saß heute von 11h-19.00h durchgehend in Besprechungen.
Da ich ja nicht frühstücke, sondern normalerweise erst gegen 13h ein mitgebrachtes Butterbrot esse, fiel mein Mittagessen leider auch genau in diese Zeit und damit aus.
Ich habe in der letzten Stunde noch den wichtigsten Mailverkehr von heute abgearbeitet und beantwortet, den Zahlungsverkehr kontrolliert und freigegeben, nebenher zwei Butterbrote gegessen und muss jetzt gleich noch den papierenen Posteingang bearbeiten - und dann habe ich zu nichts mehr Lust, weshalb ich diesen Blogeintrag vom Büro aus schreibe und fest einplane, den Rechner jetzt runterzufahren und auch vor morgen früh nicht mehr einzuschalten
.
Da ich ja nicht frühstücke, sondern normalerweise erst gegen 13h ein mitgebrachtes Butterbrot esse, fiel mein Mittagessen leider auch genau in diese Zeit und damit aus.
Ich habe in der letzten Stunde noch den wichtigsten Mailverkehr von heute abgearbeitet und beantwortet, den Zahlungsverkehr kontrolliert und freigegeben, nebenher zwei Butterbrote gegessen und muss jetzt gleich noch den papierenen Posteingang bearbeiten - und dann habe ich zu nichts mehr Lust, weshalb ich diesen Blogeintrag vom Büro aus schreibe und fest einplane, den Rechner jetzt runterzufahren und auch vor morgen früh nicht mehr einzuschalten
.
530 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Dienstag, 9. November 2021
Ein Gummibaum am Montag
anje, 00:30h
Heute war Montag und der Tag machte seinem Ruf alle Ehre. Erst kam ich morgens nicht in Schwung und weil ich dann sowieso schon viel zu spät dran war, fuhr ich noch kurz zum Discounter meines Vertrauen, denn dort gibt es grade Carpaccio im Angebot und K kaufte neulich drei Pakete, was eine völlig unsinnige Menge ist, weil wir gestern natürlich nur zwei verbraucht haben, was auch sonst, wenn man Mahlzeiten immer nur für zwei Personen zubereitet.
Es galt also noch mindestens ein Paket nachzukaufen, damit wir eine weitere, gemeinsame Mahlzeit haben können.
Außerdem kaufte ich einen Gummibaum, die waren grade im Angebot und ich wollte immer schon mal einen Gummibaum besitzen. Gummibäume sind für mich ein Symbol der 60er und ich merke, wie ich aufs Alter zunehmend wehmütig sentimental auf meine Jugend zurückblicke. Dabei hilft ein Gummibaum enorm. Meine Mutter hatte vor 60 Jahren auch einen.
Als ich dann mit reichlich Verspätung irgendwann im Büro eintrudelte, hatte sich schon eine Menge Kram angesammelt, der erledigt werden wollte, außerdem kam heute die Aushilfe, mit der ich mich zum Büroaufräumen aka Ausmisten verabredet hatte.
2 Tonnen Papiermüll später sieht mein Büro schon deutlich besser aus, aber ein aufgeräumtes Büro allein macht aus einem Montag noch keinen Freitag, die Laune blieb trüb, ich habe von diesem Tag aber auch nichts anderes erwartet
.
Es galt also noch mindestens ein Paket nachzukaufen, damit wir eine weitere, gemeinsame Mahlzeit haben können.
Außerdem kaufte ich einen Gummibaum, die waren grade im Angebot und ich wollte immer schon mal einen Gummibaum besitzen. Gummibäume sind für mich ein Symbol der 60er und ich merke, wie ich aufs Alter zunehmend wehmütig sentimental auf meine Jugend zurückblicke. Dabei hilft ein Gummibaum enorm. Meine Mutter hatte vor 60 Jahren auch einen.
Als ich dann mit reichlich Verspätung irgendwann im Büro eintrudelte, hatte sich schon eine Menge Kram angesammelt, der erledigt werden wollte, außerdem kam heute die Aushilfe, mit der ich mich zum Büroaufräumen aka Ausmisten verabredet hatte.
2 Tonnen Papiermüll später sieht mein Büro schon deutlich besser aus, aber ein aufgeräumtes Büro allein macht aus einem Montag noch keinen Freitag, die Laune blieb trüb, ich habe von diesem Tag aber auch nichts anderes erwartet
.
787 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
... older stories