anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 1. Oktober 2019
AI und Fotosortierung
Ich sichere meine Fotos bei Googlefotos und die App meint, sie müsste mir dadurch Mehrwert bieten, dass sie meine Fotos sortiert und in Kategorien zusammenfasst.
Wenn man dieses seltsame Kategoriesieren unter dem Spaßfaktor der Skurrilität sieht, ist es natürlich ein Mehrwert.
Hier ein paar Highlights:


Den Leuchtturm auf Borkum habe ich natürlich sofort erkannt, bei dem seltsam gebogenen Turm in Greven musste ich dafür zweimal hingucken, bevor ich es erkannte.


Der schöne Park ist der Reihenhausgarten in Greven, und die Berge sind auf Borkum und können durchaus als 2-3tausender durchgehen. In Zentimetern.


Der schönste Wolkenkratzer ist der unterste, der zierte unsere Fabrik in Mönchengladbach, ich musste sehr grinsen.
Auf den Fotos da drüber ist irgendwie kein Wolkenkratzer, aber ich war natürlich sehr dicht an den Wolken und konnte so gesehen dann tatsächlich fast selber dran kratzen.
Google hat sehr individuelle Sortierkriterien, aber lustig ist es auf alle Fälle
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Montag, 30. September 2019
Too much noise
Früher war irgendwie weniger Stress, weil es früher nicht so viele Kommunikationskanäle gab.
War meine steile These von heute, weil das Handy schellte, als ich am Festnetz telefonierte und der PC dingelte, als Mails eintrudelten; die Sekretärin linste zur Tür rein, mit einer Postmappe unterm Arm und der tiefbegabte Assistent der Geschäftleitung legte mir einen Zettel auf dem Tisch auf dem stand: "Die Herren von der XY-Bank sind eingetroffen." Ich beendete also mein Festnetztelefonat, schnappte mir iPad, Handy und Teetasse* und lief zum Besprechungsraum. Unterwegs machte das Handy "ping" und ich sah, dass es eine neue Nachricht in der Familiengruppe gab.
*Ich schleppe immer meine eigene, extragroße Teetasse mit mir rum, weil ich üblicherweise nur irgendwelchen Kräutertee trinke und dazu die lächerlich kleinen Kaffeetassen nicht gebrauchen kann.

Die Familiengruppe ist der einzige private "social media Kanal", den ich auch im Büro freigeschaltet habe.
Wie es Menschen schaffen, während der normalen Arbeitszeit noch Dinge bei Twitter, Facebook oder Instagram zu posten, wird mir sowieso ein ewiges Rätsel bleiben. Ich verstehe ja schon nicht, wie man es schaffen kann, das alles zu lesen, was dort gepostet wird. Wenn ich nur mal kurz nicht hingeguckt habe, gelingt es mir selbst im Urlaub nicht, auf diesen Kanälen alles nachzulesen, was andere dort posten, und dabei habe ich wirklich nur ein ganz paar social media Kanäle, die ich überhaupt benutze, aber selbst die überfordern mich schon.

Deshalb ploppt bei mir halt immer wieder das Gefühl auf, dass das früher alles deutlich weniger stressig war. Als die Welt noch ausschließlich analog bedient wurde, gab es halt auch deutlich weniger Informationen, die verarbeitet werden mussten.
Dachte ich so, bis ich dann mal genauer nachdachte und feststellte, dass es auch vor 50 Jahren schon Dinge gab wie Tageszeitung, Apotheken Rundschau, Dorfzeitschrift, Kirchenblatt und die Welt am Sonntag. Außerdem Fernsehen, Radio und Stammtisch, Telefon, Kaffeekränzchen und Wochenmarkt. Und natürlich die ganze normale Post, mit der man sich früher Briefe und Karten schrieb.
Eine große Menge diversester Nachrichtenkanäle gab es also schon immer, früher blinkerten und piepten sie nur nicht so aufdringlich wie sie es heute tun.
Heute ist vor allem alles schneller getaktet, ob es deshalb eine höhere Qualität hat, lasse ich mal dahingestellt.

Ich habe für mich nur festgestellt, dass ich auf eine große Menge Nachrichten ganz entspannt verzichten kann, weil es gefühlt irgendwann ja doch immer dasselbe ist. Aktuell ist mir also bei Instagram und Twitter mal wieder sehr langweilig, Facebook benutze ich sowieso nur für die Borkum-Gruppen, You-Tube ist mein Ersatz für die "wie helfe ich mir selbst-Heimwerkerratgeber der 80er Jahre und WhatsApp brauche ich maximal noch für die Kommunikation mit dem Onkel, aber der ruft im Zweifel vorher an und dann kann ich ja auch WhatsApp mal wieder aktivieren.

Mein Lieblingskommunikationstool sind immer noch the gool old e-mails, weil ich sie über Outlook verwalten kann, da habe ich eine vernünftige Ordner- und Archivstruktur, das ist wie früher Briefeablegen, ich finde schnell alte E-Mails samt Dateianhängen wieder, das ist übersichtlich, praktisch und bequem. E-Mails sind schnell und kostengünstig übermittelt und transponiert, ich kann sie aber bearbeiten, wann ich will, es geht nichts verloren, ich finde alles wieder und ich kann sogar Entwürfe zwischenspeichern und später weiterbearbeiten. Perfekt.
Diese Direct-Message-Systeme sind für mich eigentlich eine Pest, ich habe ehrlich gesagt auch nie verstanden, was daran besser ist als an einer E-Mail, vor allem weil ich alle E-Mails von zig verschiedenen E-Mail Konten in einer App verwalten kann, während diese blöden DM-Systeme jeweils eine eigene App brauchen und nicht über Kreuz kompatibel sind. Ich kann also nicht auf WhatsApp antworten, wenn die Ursprungsnachricht auf Telegram einging.
Ich habe auf meinem Handy sechs verschiedene DM-Systeme installiert, weil ich für jedes System eine Person kenne, die nur über dieses System kommunizieren kann. Der Onkel kann nur WhatsApp, die Mutter am besten nur Facebook-Messanger, der große Sohn nur iMessage, der kleine nur Telegram. Ein Geschäftkontakt nur Threema und die Fliegertruppe nur Google-Hangouts. Skype habe ich mittlerweile blockiert, weil CW tot ist, solange der lebte, musste Skype auch immer noch laufen, denn das war sein Lieblingskanal. Manche Kontakte kommunizieren nur über Instagram DM mit mir, andere über Twitter und dann habe ich noch Ginlo als App installiert, interessanterweise kenne ich für diesen Kanal niemanden, der ihn benutzt, dabei finde ich persönlich den gar nicht so schlecht.

Ich bin also theoretisch über all diese Kanäle erreichbar und kann sie auch bedienen, ich gebe aber zu, dass es zwischendurch Tage gibt, wo ich das Handy auf lautlos stelle, unten in der Handtasche versenke und dann ganz bequem ignoriere, während ich einen Tag Urlaub in Analog-Country mache
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Sonntag, 29. September 2019
Schneller als gedacht
Dieser Tag hat in den letzten drei-vier Stunden noch mal richtig den Turbo eingelegt, eben habe ich erschrocken bemerkt, dass schon bald wieder morgen ist und dass ich deshalb den Text mit meinen Gedanken zu Höflichkeit, Respekt und Rücksicht heute nicht mehr fertigstellen werde. Macht nichts, er hat ja auch keine Tagesaktualität, dann wird er eben an einem anderen Tag fertig.

Deshalb heute nur normales Alltagsbloggen, wobei es von diesem Sonntag nicht so viel zu erzählen gibt, weil nicht so viel passiert ist, aber ich fasse mal zusammen:
Bis 12h Aufenthalt im Bett mit Nachlesen der angesammelten RSS-Feeds und der interessanten Erkenntnis, dass ich langweilige Blogs schneller und zeitnäher lese als die wirklich guten, schönen Blogs.
Ich benutze Bloglovin als Feedreader und habe dort inzwischen so ca. 50-60 Blogs abonniert. Das hört sich viel an, ist aber in echt nicht so schlimm, weil 90% der Blogs nur sehr unregelmäßig etwas veröffentlichen, die habe ich dort also vor allem deshalb abonniert, damit mir nicht entgeht, wenn sie nach Jahrhunderten des Schlafens dann doch mal wieder aktiven Content speien. Man weiß ja nie.
Es gibt aber auch ein paar daueraktive Blogs, außer den komplett verlässlichen Tagebuchbloggern* zähle dazu auch Blogs mit einer Beitragsdichte von 3-4 pro Woche.
*Es gibt tatsächlich noch mehr Blogger, die genauso verbissen wie ich an dieser täglichen, pausen- und unterbrechungsfreien Bloggerei festhalten wie ich, Selbstdisziplin galore

Ich schaffe es zwar mit viel Zähnezusammenbeißen jeden Tag hier etwas zu schreiben - ich schaffe es aber eindeutig nicht, jeden Tag alle anderen, abonnierten Blogbeiträge zu lesen. Es gibt Tage, da lese ich gar keine anderen Beiträge, da bin ich froh, wenn ich meinen eigenen geschrieben habe, aber auch den lese ich dann nicht noch mal durch, tl;dr....
Am Wochenende ist deshalb regelmäßig großes Blognachlesen angesagt und heute ist mir mal wieder aufgefallen, dass sich vor allem bei den Blogs, die ich wirklich toll und gut finde und echt gerne lese, grade bei diesen Blogs sammeln sich die meisten ungelesenen Beiträge.
Ich glaube, das liegt daran, dass ich die Beiträge von Herrn Buddenbohm zB auch wirklich in Ruhe lesen und genießen möchte und nicht mal so schnell zwischen Tür und Angel durchklicken will. Diese Beiträge spare ich mir also bewusst für den richtigen Moment auf, während ich andere Blogs auch gerne frühmorgens in nur halbwachem Zustand lese, weil ich davon ausgehe, dass es nicht so viel zu verpassen gibt, es ist also wurscht, wenn ich nicht wirklich konzentriert lese, es reicht ein drüberlesescrollen.

Gegen 12h dann langsames Aufstehen, Duschen, Anziehen und der Entschluss, trotz Regen auf den Sonntags-Flohmarkt nach Münster zu fahren, ich wollte gerne meine Uhren vom Uhrendoktor abholen.
Ich habe es dann sogar noch geschafft, drei weitere Uhren mitzunehmen, für die ich gerne neue Uhrenarmbänder haben wollte. Hat alles wunderbar funktioniert, meine letzte Woche abgegeben Uhren waren sorgfältig repariert, ich habe außerdem drei sehr schöne neue Uhrenarmbänder, ich bin hochzufrieden.

Sonst war aber gar nichts Spannendes auf diesem Flohmarkt, bei Regen harren auch nur die Hardcore-Händler aus, aber ich hatte ja auch nur das Uhrenthema heute.

Wieder zurück zuhause habe ich mich an die Beantwortung einer zweiseitigen Fragenliste des Finanzamtes gemacht, die zu der beleglosen Abgabe, wie sie seit 2018 möglich ist, nun doch noch seitenweise Nachfragen und Beleganforderungen hatten. Zum Glück hatte ich genau mit diesen Fragen schon gerechnet, ich hatte also die meisten Belege und Nachweise schon als Kopie hier liegen, es fehlte nur noch ein längeres Erläuterungsschreiben und das sorgfältige Zusammenstellen der vorbereiteten Kopien.

Dann habe ich an meinem Text zu Höflichkeit-Respekt-Rücksicht rumgeschrieben, es ist doch deutlich schwieriger darzustellen als ich gedacht habe, meine Leistung heute bestand vor allem daraus, dass ich lange Passagen wieder gelöscht habe.... Ich denke noch weiter nach.

Kochen und Essen fiel heute komplett aus, irgendwie hatte keiner von uns Hunger, ich habe nur vorhin zwei Pakete Dominosteine aufgemacht** und dabei festgestellt, dass es dieses Jahr große Unterschiede zwischen den Dominosteinen von Lidl und Aldi-Nord gibt. Ich habe die zum Vergleich nämlich direkt nebeneinander gegessen und ich finde die Dominosteine von Aldi-Nord wirklich deutlich leckerer als die von Lidl. Sie sind spürbar saftiger und geschmacksintensiver, die von Lidl schmecken fast so als wären sie von letztem Jahr übergeblieben. Damit ist jetzt auch geklärt, in welchem Laden weiterer Nachschub besorgt wird.
**Die sind spät dran, mit den Dominosteinen dieses Jahr, finde ich, oder? Erst Mitte September habe ich die ersten in den Läden gesehen, früher lagen die teilweise doch schon im August wieder in den Regalen. Es waren noch Sommerferien und man kam vom Freibad nach Hause, da konnte man auf dem Rückweg Dominosteine kaufen. Es fühlte sich zwar seltsam an, aber ich war mittlerweile auch so daran gewöhnt, dass ich jetzt schon fast das Gefühl hatte, es ist alles zu spät, dieses Jahr.

Sonst ist vom heutigen Tag nichts weiter zu berichten, die nächste Woche wird kurz, das finde ich ausgesprochen erfreulich
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Samstag, 28. September 2019
Netter Samstag
Okay, nicht alles, was ich mir für heute vorgenommen habe, habe ich auch erledigt, aber immerhin die wichtigsten Dinge.
Ganz oben auf meiner to-do-Liste für heute stand: "Nicht stressen lassen." - und das ist mir sehr gut gelungen.
Nicht gelungen ist es mir, den Beitrag mit der Überschrift "Höflichkeit vs. Respekt" fertigzustellen, hier muss ich noch längere Zeit drüber nachdenken, resp. ich brauche bestimmt noch so 3-4 Stunden Zeit, um daran rumzuschreiben. Aktuell habe ich grade mal einen Teil der Recherchearbeiten abgeschlossen und bin mir jetzt gar nicht mehr sicher, ob ich noch dieselbe Meinung habe wie zu Beginn der Idee, also, ob ich Höflichkeit und Respekt immer noch so widerborstig gegenüber stehe. Ich beginne zu verstehen, wo der Sinn dieser Begriffe liegt, habe aber gleichzeitig das Gefühl, dass sich nur sehr wenige Menschen so ausführlich mit dem Nachdenken über diese Begriffe beschäftigt haben wie ich das grade tue. Nun, wir werden sehen, zu welchen Erkenntnissen ich gelangt bin, wenn ich fertig recherchiert und nachgedacht habe, es bleibt spannend.

Positiv gelungen ist es mir dafür heute endlich mein Fahrrad vom Fahrradmenschen abzuholen. Das war da jetzt nämlich schon seit 14 Tagen und als ich es vor zwei Wochen weggebracht habe, hat er gesagt, dass er ca. 3-5 Tage braucht. Ich habe ihm gleich eine ganze Woche eingeräumt, weil ich immer nur am Samstag dazu komme, es wieder abzuholen. Als ich es aber letzten Samstag holen wollte, hatte er noch nicht mal angefangen, sich damit zu beschäftigen, Fahrradmenschen scheinen alle ihre ganz speziellen Eigenarten zu haben. Zum Glück brauche ich mein Fahrrad hier in Greven ja nicht so dringend, letztes Wochenende wäre es zwar schön gewesen, hätte man ein wenig rumfahren können, weil das Wetter so toll war, aber ja nun, Luxusprobleme. Heute war es aber fertig und ich immerhin rechtzeitig genug aufgestanden, um es auch wirklich abzuholen. Der Fahrradmenschladen schließt am Samstag nämlich um 12h, K hatte schon mittelgroße Sorgen, dass ich nicht rechtzeitig genug aus dem Bett komme.
Aber: Geschafft. Gibt 10 Punkte auf das eigene Zufriedenheitskonto.
K ist anschließend zum Flugplatz gefahren, er wollte etwas großes und reines tun, weshalb ich ihm empfahl, ein Flugzeug zu waschen, was er dann auch tat. Vorher haben wir unseren WerkzeugDurcheinanderkeller schon mal zur Hälfte aufgeräumt, was notwendig war, weil K die Flugzeugwaschzeugkiste vollständig bestücken wollte, die hatte sich in den letzten Jahren aber im Wesentlichen in Einzelteilen in den Durcheinanderkeller entleert und insbesondere ein Lackshampoo war nicht mehr zu finden, weshalb K erst noch mal fix zum Baumarkt fuhr, um Nachschub zu besorgen.
Anschließend war K außer Haus und wusch Flugzeuge, ich war im Haus und machte Steuererklärungen.
So gegen 18.30h hatte ich für eine komplizierte Erklärung aber immerhin schon mal das Zahlenmaterial vernünftig aufbereitet, da war mir nach Belohnung und überhaupt wollte ich noch mal vor die Tür, weshalb ich kurzerhand ein wenig einkaufen fuhr.
Eigentlich brauchten wir gar nichts mehr, denn K hatte die fehlenden Notwendigkeiten schon auf dem Rückweg vom Baumarkt mitgebracht, aber nur mal so gucken, was es Spannendes beim Discounter gibt, mache ich am Wochenende schon sehr gerne, deshalb fuhr ich Einkaufen, ohne etwas zu brauchen.
Erst war ich bei Aldi gucken und dann noch bei Lidl, und während ich da so versonnen vor der Gemüsetheke stand und mir überlegte, ob wir nicht doch unseren Essensplan für heute kurzfristig ändern sollten, weil, bei Lidl gab es alles Frischzeug für 50%, stupfte mich plötzlich jemand von hinten an und grinste breit.
K hatte keinen Haustürschlüssel dabei (wir erinnern uns, die hat er ja alle verkramt, die sind zwar nicht weg, aber halt grad nicht da) und weil ich jetzt nicht zu Hause war, kam er nicht rein, aber da er mich gut kennt, fuhr er als erstes mal bei Lidl gucken. Hmmm, ein bisschen ärgerlich finde ich es ja schon, dass ich so transparent bin....
Ich stand bei Lidl mit einer großen Kiste voll Kram im Arm. Da ich ja eigentlich nichts kaufen wollte, sondern nur mal so gucken, hatte ich natürlich keinen Einkaufswagen dabei, K kommentierte nur trocken, dass ich das doch wohl längst wissen müsste: Wenn ich keinen Einkaufswagen mit reinnehme, kaufe ich besonders viel. Noch mal hmmmm, es ist wirklich ärgerlich, wenn man sich verhält wie eine zu 100% vorhersehbare Maschine....

Was ich sonst noch geschafft habe heute: Drei Maschinen Wäsche sind gewaschen und getrocknet, J ist schon wieder verabschiedet und inzwischen gut auf Borkum angekommen, die Biomülltonne ist randvoll mit Gartenabfällen (habe ich nicht selber gemacht, sondern K, der aber nur, weil ich ihn dazu getrieben habe, weshalb es dann ja eigentlich doch fast mehr mein Werk ist) und ich kann noch eine Geschichte von gestern nachreichen, denn das war echt lustig:

J hatte mich gebeten, sein Auto, was seit August hier in Greven steht, in die Werkstatt zu bringen, um die Winterreifen aufziehen zu lassen, weil er damit heute nach Emden fährt und von dort in 14 Tagen dann direkt nach Berlin und es deshalb vor dem Winter keine andere Chance mehr gibt, die Reifen zu wechseln.
Da die Werkstatt um 18h schließt und ich davon ausging, dass J erst nach 18h aus Berlin hier eintrudelt, bin ich am Morgen in die Werkstatt gefahren, um die Rechnung zu bezahlen und den Schlüssel mitzunehmen, das Auto selber kann J dann ja auch am späten Abend noch holen.
Als ich also um 9h morgens in der Werkstatt stand und sagte, ich würde den Schlüssel gerne abholen, grinste der Meister ganz breit und meinte, die Situation hätte es doch schon mal gegeben, denn da wäre schon jemand vor mir dagewesen, um den Schlüssel zu holen und die Rechnung zu bezahlen.
Ich habe so leicht das Gefühl, wir sollten mal an unserer internen Kommunikation arbeiten.....

Und noch ein Nachtrag von gestern: Ich habe ein superleckeres Rezept entwickelt, was es bei uns demnächst sicherlich noch öfter geben wird: gebratene Kartoffelkloßtaler. Um mal einen schicken Cliffhanger zu produzieren, liefere ich das Rezept dazu erst ein ander Mal, wir haben sie aber gestern das erste Mal gegessen (als Alternative zu Röstis, es gab Putengeschnetzeltes) und die Reste heute gleich das zweite Mal, wirklich sehr lecker, es lohnt sich, auf das Rezept zu warten
:-)

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Freitag, 27. September 2019
Müde
Schon wieder kein Freitag mit Homeoffice, sondern mit Terminen im Büro, nach einer vollen Woche schlaucht das dann schon, wenn man keinen Tag dabei hat, wo man einfach nur mal in Ruhe Mails abarbeiten, Dateien ablegen und Tabellen aktualisieren kann.
Dementsprechend k.o. bin ich jetzt auch und nicht motiviert, hier noch lange Texte zu schreiben.
Immerhin bin ich nach dem Büro noch zum Afterworkflohmarkt gefahren, wo ich diesmal zwar wenig Kram gekauft habe, aber alleine eine Stunde rumlaufen an der frischen Luft ist schon eine gute Erholung.
Außerdem war ich diesmal schlau genug, vorher in die Waschanlage zu fahren und nicht auf dem Rückweg vom Flohmarkt, wenn die Waschanlage schon Feierabend gemacht hat.
Jetzt habe ich ein sauberes Auto, einen Stapel neue Klaviernoten und eine hübsche Haarspange - alles Errungenschaften von meinem Ausflug Richtung Flohmarkt, wobei ich auf das saubere Auto besonders stolz bin, nämlich rechtzeitig dran gedacht zu haben.

Next step to do für heute: Schlafen
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Donnerstag, 26. September 2019
Mal wieder zu spät
Ich bin noch unterwegs, weil wir ja C verabschiedet haben und deshalb nach Bielefeld gefahren sind.
Jetzt sind wir auf der Rückfahrt, K fährt, wofür ich sehr dankbar bin. Ich glaube allerdings, dass er auch dankbar dafür ist, dass ich ihn diskussionslos fahren lasse, denn es regnet in Strömen und kombiniert mit meiner akuten Nachtblindheit wäre ich als Fahrer heute sicherlich für jeden Beifahrer eine gehobene Herausforderung in Sachen don‘t panic.

Insgesamt hatten wir einen sehr netten Abend mit vielen leckeren Sushis und Weihnachten sehen wir uns wieder.

Der Rest des Tages war auch sehr erfolgreich: Im Büro habe ich endlich einen Vertrag fertiggestellt, an dem ich schon lange rumdoktere, deshalb konnte ich früh Schluss machen und war pünktlich beim Kardiologen, der seine Praxis mitten in der Münsteraner Innenstadt hat.
Dort gab es das volle Programm mit EKG und Ultraschall, Ergebnis: Ich bin quietschgesund. Na also.

Weil ich dann schon einmal in der Innenstadt war, bin ich noch zum Brillenladen gegangen, der gleich um die Ecke war. In drei Wochen bekomme ich dann meine drei neuen Brillen, die waren im (Viertel) Dutzend grad billiger.

Schöne Brillengestelle zu finden, ist manchmal ziemlich schwierig, diesmal hätte ich aber auch fünf Gestelle gefunden, so dass ich tatsächlich Entscheidungsnot hatte.
Aber ich habe mich erfolgreich diszipliniert, drei neue Brillen müssen erst mal reichen.

Insgesamt also ein rundrum schöner Tag, hat mir gut gefallen
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Mittwoch, 25. September 2019
Streichergebnis
Heute war einer der Tage, an dem ich bis zum Abend überzeugt war, dass der Tag gleich besser wird.
Als ich schließlich um 20h zu Hause war, gab ich schlichtweg auf.
Da wird heut nix mehr besser, ich lege den Tag unter Streichergebnis ab und mich ins Bett, man merkt an den dümmlichen Heinz-Erhardt-Wortspielen was für ein Tag das heute ist. Was zu erwarten gibt es heute einfach nicht mehr - und zu retten auch nicht.
Ich freue mich jetzt auf morgen, da fahre ich nach Bielefeld und verabschiede C, die am Freitag nach Schottland fährt, am Samstag kommt dann J hier an, der Zwischenstopp macht auf seinem Weg nach Borkum, Kinder kommen und gehen und ich bin froh, dass sie so selbstständig und aktiv unterwegs sind
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