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Samstag, 23. Dezember 2017
Perfekt
anje, 00:38h
Um es in einem Wort zusammenzufassen: Perfekt!
Alles hat einfach nur perfekt geklappt.
Letztes Jahr begann die Weihnachtsanreise ja mit einer ziemlichen Katastrophe, weshalb ich dieses Jahr mehrfach und sehr laut erwähnte, dass es jedem unter Kopfabhackenandrohung auf das ausdrücklichste untersagt ist, das Cabriodach zu öffnen, denn selbstverständlich musste ich die "Hutablage" mitbenutzen (die bei einem Cabrio außergewöhnlich tief ist, da sich ja genau dort das gesamte Dach reinfaltet, wenn man es öffnet) - also auf alle Fälle habe ich auf die Hutablage ganz viele Geschenke gelegt, denn sonst hätten wir wirklich nicht alles verstauen können.
Aber mit Hutablage klappte alles prächtig, nachher hatte ich das Gefühl, dass das Auto von innen doppelt so groß ist wie von außen. Eigentlich ist der Golf ein LKW, sieht nur nicht so aus.
Und nicht nur das Packen des Autos verlief reibungslos, auch alle anderen Vorhaben des Tages fluppten wie am Schnürchen.
Das Haus in Greven ist jetzt blitzblank sauber, alles pikobello geputzt und tiptop hinterlassen, die Kühlschränke sind leer und ihr Inhalt vollständig nach Borkum transportiert. J. hat hier vor Ort alles eingekauft, was darüberhinaus noch fehlte, der Fisch war reserviert und musste nur abgeholt werden, es gab keinerlei Stau oder Stockung unterwegs, weshalb wir über eine Stunde zu früh an der Fähre waren.
Also konnten wir vor Abfahrt noch schnell einmal Pommes spezial essen gehen und ein paar Brötchen kaufen, die wir mit auf die Fähre nahmen, deutlich besseres Essen als der eklige Fährenfraß, und preiswerter auch noch.
Eigentlich standen wir in Reihe 1 für das Beladen der Fähre, hätten also als eines der ersten Autos auffahren können, wenn ganz vorne in Reihe 1 nicht irgend so eindämlicher nicht so erfahrener Badegast mit seinem Auto alles blockiert hätte. Der Typ hatte nämlich vergessen, sich eine Fahrkarte zu kaufen und deshalb durfte er nicht auffahren - und alle hinter ihm mussten warten.
Ich habe mich ja schon wieder begonnen gepflegt aufzuregen, aber dann kam der Typ doch vom Fahrkartenschalter zurück gerannt und auch Reihe 1 konnte endlich auf die Fähre fahren.
Unterm Strich war die Reihenfolge aber völlig perfekt, denn so bekamen wir die wunderbare Poleposition ganz vorne in der mittleren Reihe. Die Autos, die als erste aufgefahren waren, mussten erstmal die Seitentaschen ganz rechts und ganz links auffüllen und als wir endlich dran waren, waren die Seitentaschen grade komplett voll, so dass wir ganz nach vorne vor fahren konnten.

Dann war die Fähre heute auch noch turboschnell unterwegs, weniger als 1:45h, das ist echt Rekord verdächtig.
Insgesamt also ein komplett rund gelaufener Tag, alles hat geklappt, keine Katastrophe, keine spontane Improvisation, so könnten Tage eigentlich immer verlaufen
.
Alles hat einfach nur perfekt geklappt.
Letztes Jahr begann die Weihnachtsanreise ja mit einer ziemlichen Katastrophe, weshalb ich dieses Jahr mehrfach und sehr laut erwähnte, dass es jedem unter Kopfabhackenandrohung auf das ausdrücklichste untersagt ist, das Cabriodach zu öffnen, denn selbstverständlich musste ich die "Hutablage" mitbenutzen (die bei einem Cabrio außergewöhnlich tief ist, da sich ja genau dort das gesamte Dach reinfaltet, wenn man es öffnet) - also auf alle Fälle habe ich auf die Hutablage ganz viele Geschenke gelegt, denn sonst hätten wir wirklich nicht alles verstauen können.
Aber mit Hutablage klappte alles prächtig, nachher hatte ich das Gefühl, dass das Auto von innen doppelt so groß ist wie von außen. Eigentlich ist der Golf ein LKW, sieht nur nicht so aus.
Und nicht nur das Packen des Autos verlief reibungslos, auch alle anderen Vorhaben des Tages fluppten wie am Schnürchen.
Das Haus in Greven ist jetzt blitzblank sauber, alles pikobello geputzt und tiptop hinterlassen, die Kühlschränke sind leer und ihr Inhalt vollständig nach Borkum transportiert. J. hat hier vor Ort alles eingekauft, was darüberhinaus noch fehlte, der Fisch war reserviert und musste nur abgeholt werden, es gab keinerlei Stau oder Stockung unterwegs, weshalb wir über eine Stunde zu früh an der Fähre waren.
Also konnten wir vor Abfahrt noch schnell einmal Pommes spezial essen gehen und ein paar Brötchen kaufen, die wir mit auf die Fähre nahmen, deutlich besseres Essen als der eklige Fährenfraß, und preiswerter auch noch.
Eigentlich standen wir in Reihe 1 für das Beladen der Fähre, hätten also als eines der ersten Autos auffahren können, wenn ganz vorne in Reihe 1 nicht irgend so ein
Ich habe mich ja schon wieder begonnen gepflegt aufzuregen, aber dann kam der Typ doch vom Fahrkartenschalter zurück gerannt und auch Reihe 1 konnte endlich auf die Fähre fahren.
Unterm Strich war die Reihenfolge aber völlig perfekt, denn so bekamen wir die wunderbare Poleposition ganz vorne in der mittleren Reihe. Die Autos, die als erste aufgefahren waren, mussten erstmal die Seitentaschen ganz rechts und ganz links auffüllen und als wir endlich dran waren, waren die Seitentaschen grade komplett voll, so dass wir ganz nach vorne vor fahren konnten.

Dann war die Fähre heute auch noch turboschnell unterwegs, weniger als 1:45h, das ist echt Rekord verdächtig.
Insgesamt also ein komplett rund gelaufener Tag, alles hat geklappt, keine Katastrophe, keine spontane Improvisation, so könnten Tage eigentlich immer verlaufen
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Donnerstag, 21. Dezember 2017
Zwischenmeldung
anje, 23:38h
Heute letzter Tag im Büro, bis auf zwei Dinge ist von der „Dringend-Liste“ alles erledigt, diese zwei Dinge müssen jetzt eben bis nächstes Jahr warten.
Auf der Rückfahrt vom Büro vergessen, den Wagen voll zu tanken, deshalb nach Ankunft zu Hause gleich noch mal losgefahren, dabei auch noch mal zwei Aldis abgeklappert, immer noch keine Tomaten – Basilikum – Butter, statt dessen zwei Flaschen Gin gekauft, N. meint, das sei ein gleichwertiger Ersatz.
Im Geschenkeeinpackzimmer ist Gedrängel, erst hat N. sich dort verbarrikadiert, jetzt ist K. drin. Ich war klug und habe die Einpackerei schon am Wochenende erledigt. Wie wir diese Berge an Paketen morgen alle ins Auto kriegen, dazu noch den Kühlschrankinhalt und was sonst eben so mitmuss, ist mir schleierhaft, aber es wird wohl klappen. Es hat bisher noch immer geklappt.
J. ist schon auf Borkum und geht morgen einkaufen, wir haben eine Einkaufsliste in die Familien Wunderlist gestellt und die wird ständig länger. J. sagt, er nimmt den Fahrradanhänger.
K. hat morgen noch allerlei Termine, ich mache mir mal wieder Sorgen wegen Stau und letzte Fähre und zu spät losgefahren, es ist also alles wie immer
.
Auf der Rückfahrt vom Büro vergessen, den Wagen voll zu tanken, deshalb nach Ankunft zu Hause gleich noch mal losgefahren, dabei auch noch mal zwei Aldis abgeklappert, immer noch keine Tomaten – Basilikum – Butter, statt dessen zwei Flaschen Gin gekauft, N. meint, das sei ein gleichwertiger Ersatz.
Im Geschenkeeinpackzimmer ist Gedrängel, erst hat N. sich dort verbarrikadiert, jetzt ist K. drin. Ich war klug und habe die Einpackerei schon am Wochenende erledigt. Wie wir diese Berge an Paketen morgen alle ins Auto kriegen, dazu noch den Kühlschrankinhalt und was sonst eben so mitmuss, ist mir schleierhaft, aber es wird wohl klappen. Es hat bisher noch immer geklappt.
J. ist schon auf Borkum und geht morgen einkaufen, wir haben eine Einkaufsliste in die Familien Wunderlist gestellt und die wird ständig länger. J. sagt, er nimmt den Fahrradanhänger.
K. hat morgen noch allerlei Termine, ich mache mir mal wieder Sorgen wegen Stau und letzte Fähre und zu spät losgefahren, es ist also alles wie immer
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Mittwoch, 20. Dezember 2017
Gin Basil Smash
anje, 23:25h
N. ist angekommen und wir feiern den heimgekehrten Sohn

Mehr Begründung und mehr Beitrag klappt nicht

Prost
!

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Prost
!
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Mittwoch, 20. Dezember 2017
Das Auto ohne Schlüssel
anje, 00:35h
Der Tag heute begann ganz gut.
Keine ungebührliche Hetze vor dem Aufstehen, vor der Abfahrt ins Büro habe ich sogar daran gedacht, die bereits geleerte Mülltonne wieder rein zu räumen, und war damit erster Mülltonnenreinräumer auf unserer Reihenhausseite. Solche Erfolge beflügeln.
Unterwegs habe ich dann noch mit meiner Schwester telefoniert, die mir die lustige Geschichte vom Auto ohne Schlüssel erzählte.
Moderne Autos haben heute ja alle Zündschlüssel ohne Schlüssel, weshalb es auch kein Zündschloss mehr gibt.
Das Auto erkennt, wenn sich der Schlüssel in der Nähe befindet, dann kann man es mit einem Start-An-Aus-Knopf starten und losfahren. Der lässige Autofahrer von heute hat deshalb seinen Autoschlüssel grundsätzlich tief unten in seiner Hosentasche vergraben und lässt ihn dort für immer, denn es gibt keinen Grund mehr, ihn dort rauszuholen.
Soweit war mir das alles bekannt, denn K. hat auch so ein Auto mit schlüssellosem Zündschlüssel.
Wo ich aber noch nie drüber nachgedacht habe, ist die Frage, was das Auto macht, wenn man es startet, (der Schlüssel befindet sich ordnungsgemäß in der Nähe), und dann losfährt, es fährt aber nicht der Mensch mit dem Schlüssel in der Hosentasche, sondern jemand anderes. Dem Auto ist das an der Stelle völlig egal, die Hauptsache, der Schlüssel ist irgendwo in der Nähe und jetzt kommt die disruptive Idee: Der Fahrer hält wieder an und der Mensch mit Schlüssel in der Hosentasche steigt wieder aus. Wie gesagt, genau über so eine Situation habe ich noch nie nachgedacht. Dafür hat mir heute meine Schwester erzählt, wie es dann weitergeht. Denn das Auto braucht diesen Schlüssel tatsächlich nur zum Starten. Wenn dann der Schlüssel aussteigt, fährt das Auto trotzdem weiter, zeigt aber irgendwann im Display an, dass ihm der Schlüssel fehlt.
So ging es meiner Schwester, die erstmalig mit dem neuen Auto des Mannes unterwegs war, der vorher zwecks allgemeiner Einweisung in das neue Auto eine kurze Runde mit ihr gemeinsam gedreht hatte, (und dabei natürlich den Autoschlüssel tief unten in seiner Hosentasche gelassen hat, wo moderne Autoschlüssel nunmal hingehören), dann aber wieder ausgestiegen war, da sie eigentlich alleine weiter bis nach Düsseldorf fahren wollte.
Nach ungefähr 50 km Fahrt ging ihr das dauernde Geblinker auf dem Display auf die Nerven: „Schlüssel fehlt“ stand dort, aber was will einem das Auto damit sagen? Bis sie einen bösen Verdacht hatte und vorsichtshalber mal ihren Mann anrief, ob er eventuell noch den Autoschlüssel in der Hosentasche habe, was natürlich genau der Fall war.
Im Ergebnis ist sie also wieder umgedreht und musste die ganze Strecke zurückfahren, um den Schlüssel, der zu dem Auto gehört, abzuholen, denn sonst wäre das Auto, nachdem es einmal ausgeschaltet worden wäre (also spätestens, wenn der Sprit alle ist) nie wieder angesprungen. Einmal Düsseldorf oneway.
Ich fand die gesamte Vorstellung ausgesprochen skurril, wie bekloppt ist denn so eine fortschrittliche Erfindung? Wo ist der Vorteil, dass ein Auto auch ohne Schlüssel fährt, wenn es bedeutet, dass man deshalb immer extra noch daran denken muss, auch wirklich den Schlüssel im Auto zu haben?
Ich bin auf alle Fälle sehr zufrieden, dass mein Auto noch einen ganz normalen Zündschlüssel mit Zündschloss hat, so kann ich wenigstens nie den Autoschlüssel beim Autofahren vergessen
.
Keine ungebührliche Hetze vor dem Aufstehen, vor der Abfahrt ins Büro habe ich sogar daran gedacht, die bereits geleerte Mülltonne wieder rein zu räumen, und war damit erster Mülltonnenreinräumer auf unserer Reihenhausseite. Solche Erfolge beflügeln.
Unterwegs habe ich dann noch mit meiner Schwester telefoniert, die mir die lustige Geschichte vom Auto ohne Schlüssel erzählte.
Moderne Autos haben heute ja alle Zündschlüssel ohne Schlüssel, weshalb es auch kein Zündschloss mehr gibt.
Das Auto erkennt, wenn sich der Schlüssel in der Nähe befindet, dann kann man es mit einem Start-An-Aus-Knopf starten und losfahren. Der lässige Autofahrer von heute hat deshalb seinen Autoschlüssel grundsätzlich tief unten in seiner Hosentasche vergraben und lässt ihn dort für immer, denn es gibt keinen Grund mehr, ihn dort rauszuholen.
Soweit war mir das alles bekannt, denn K. hat auch so ein Auto mit schlüssellosem Zündschlüssel.
Wo ich aber noch nie drüber nachgedacht habe, ist die Frage, was das Auto macht, wenn man es startet, (der Schlüssel befindet sich ordnungsgemäß in der Nähe), und dann losfährt, es fährt aber nicht der Mensch mit dem Schlüssel in der Hosentasche, sondern jemand anderes. Dem Auto ist das an der Stelle völlig egal, die Hauptsache, der Schlüssel ist irgendwo in der Nähe und jetzt kommt die disruptive Idee: Der Fahrer hält wieder an und der Mensch mit Schlüssel in der Hosentasche steigt wieder aus. Wie gesagt, genau über so eine Situation habe ich noch nie nachgedacht. Dafür hat mir heute meine Schwester erzählt, wie es dann weitergeht. Denn das Auto braucht diesen Schlüssel tatsächlich nur zum Starten. Wenn dann der Schlüssel aussteigt, fährt das Auto trotzdem weiter, zeigt aber irgendwann im Display an, dass ihm der Schlüssel fehlt.
So ging es meiner Schwester, die erstmalig mit dem neuen Auto des Mannes unterwegs war, der vorher zwecks allgemeiner Einweisung in das neue Auto eine kurze Runde mit ihr gemeinsam gedreht hatte, (und dabei natürlich den Autoschlüssel tief unten in seiner Hosentasche gelassen hat, wo moderne Autoschlüssel nunmal hingehören), dann aber wieder ausgestiegen war, da sie eigentlich alleine weiter bis nach Düsseldorf fahren wollte.
Nach ungefähr 50 km Fahrt ging ihr das dauernde Geblinker auf dem Display auf die Nerven: „Schlüssel fehlt“ stand dort, aber was will einem das Auto damit sagen? Bis sie einen bösen Verdacht hatte und vorsichtshalber mal ihren Mann anrief, ob er eventuell noch den Autoschlüssel in der Hosentasche habe, was natürlich genau der Fall war.
Im Ergebnis ist sie also wieder umgedreht und musste die ganze Strecke zurückfahren, um den Schlüssel, der zu dem Auto gehört, abzuholen, denn sonst wäre das Auto, nachdem es einmal ausgeschaltet worden wäre (also spätestens, wenn der Sprit alle ist) nie wieder angesprungen. Einmal Düsseldorf oneway.
Ich fand die gesamte Vorstellung ausgesprochen skurril, wie bekloppt ist denn so eine fortschrittliche Erfindung? Wo ist der Vorteil, dass ein Auto auch ohne Schlüssel fährt, wenn es bedeutet, dass man deshalb immer extra noch daran denken muss, auch wirklich den Schlüssel im Auto zu haben?
Ich bin auf alle Fälle sehr zufrieden, dass mein Auto noch einen ganz normalen Zündschlüssel mit Zündschloss hat, so kann ich wenigstens nie den Autoschlüssel beim Autofahren vergessen
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Montag, 18. Dezember 2017
Von früh bis spät
anje, 23:55h
Das Schneechaos, das heute in Deutschland die Verkehrs- und Nachrichtenmeldungen bestimmte, ist hier im Münsterland ausgeblieben. Die Gärten waren zwar etwas weiß, aber auf den Straßen war schon wieder alles weggetaut, denn die Temperaturen lagen bei über 2°C und das ist natürlich zu warm, um Schnee längerfristig zu konservieren.
Wettertechnisch also ein ganz normaler Montag, nur meine eigene Terminlage war ungewöhnlich, denn der Tag begann schon um 8:00 Uhr mit einem Termin beim Zahnarzt.
Ich hatte mir also gestern seufzend den Wecker auf 6:15 Uhr gestellt, viel Zeit blieb damit heute nicht, um den Montagmorgen ausgiebig zu bejammern, ich musste einfach aufstehen und zusehen, dass ich fertig werde.
Im Grunde ein guter Trick, genauso gut, wie der Trick, einen Zahnarzttermin auf eine Uhrzeit zu legen, wo man noch gar nicht wach genug ist, sich darüber aufzuregen.
Er hat dann auch gar nicht gebohrt, aber so eine Zahnreinigung ist schon übel genug und außerdem wurden größere Ekeligkeiten für nächstes Jahr angekündigt, irgendwas mit Zahnfleisch und Ausschabungen, ich überlege, ob ich diesen Job nicht irgendwie delegieren kann...
Da der Zahnarzt im Nachbarort residiert, habe ich die Gelegenheit genutzt, nach dem Zahnarztbesuch im Nachbarortaldi die Verfügbarkeit von Tomaten-Basilikum-Butter zu prüfen. Die ist bei Aldi nämlich üblicherweise ausverkauft, aber manchmal hat man eben Glück und es wurde gerade frisch geliefert. Da man nie weiß, wann welcher Aldi-Laden mit diesen Gewürzebuttermischungen beliefert wird, bleibt nichts anderes übrig, als regelmäßig jeden Aldi-Laden, den man findet, auf die Verfügbarkeit von Tomaten – Basilikum-Butter zu überprüfen. In dem Zahnarztortaldi gab es leider keine, dafür Rasiergel im Angebot. K. wünschte sich Aftershave, ob Preshave auch gilt?
Anschließend habe ich dann noch K.s Hemden aus der Wäscherei abgeholt, weil ich mittlerweile sowieso schon so spät dran war, dass es da auch nicht mehr drauf ankam und gleichzeitig auch spät genug, dass die Wäscherei überhaupt schon geöffnet hatte. Die hat nämlich ausgesprochen bürounfreundliche Öffnungszeiten, von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr, ich frage mich, welche Zielgruppe die haben. Aber man kann die selbst gewaschen Hemden dort nur zum Bügeln abgeben, und das machen sie dann ordentlich und preiswert, zumindest werde ich nicht anfangen, für 1,50 € ein Hemd zu bügeln. Da käme ich bei meiner Bügelgeschwindigkeit auf einen Stundenlohn unter Mindestlohn.
Irgendwann so gegen 10:00 Uhr war ich dann tatsächlich im Büro, nur um 3h später schon wieder zu einem Termin im Mutterhaus aufzubrechen.
Mein Büro ist im Norden von Münster, das Mutterhaus aber mitten in der Innenstadt. Ich fahre da eigentlich nicht gerne hin, denn ich mag halt keine Innenstädte, aber man kann es sich ja nicht jedes Mal aussuchen.
Als ich gegen 15:00 Uhr mit den Besprechungen durch war, habe ich dafür die Gelegenheit genutzt, gleich mal zu Fuß weitere Einkäufe zu erledigen, das ist ein unbestreitbarer Vorteil der Innenstadt, dort gibt es tatsächlich fast alles fußläufig zu erreichen. Unter anderem auch japanische Mayonnaise, die ich zu meiner großen Begeisterung in einem in innerstädtischen Asia Laden für 2,98 € kaufen konnte und nicht für 12,51 €, was Amazon verlangt.
Normalerweise stehe ich ja auf Bestellen für Einkäufe, aber für Lebensmittel lohnt es sich nach wie vor überhaupt nicht.
Außerdem habe ich natürlich noch einen innerstädtischen Aldimarkt auf diese Tomaten-Basilikum-Butter kontrolliert, leider wieder kein Glück.
Zurück im Büro wurden schließlich noch die letzten Vorbereitungen für die Aufsichtsrat Sitzung morgen getroffen, jetzt dürfte eigentlich alles erledigt sein. Wenn der morgige Tag um ist, kann man an dem wesentlichen Teil des Jahres 2017 schon einen Haken machen
.
Wettertechnisch also ein ganz normaler Montag, nur meine eigene Terminlage war ungewöhnlich, denn der Tag begann schon um 8:00 Uhr mit einem Termin beim Zahnarzt.
Ich hatte mir also gestern seufzend den Wecker auf 6:15 Uhr gestellt, viel Zeit blieb damit heute nicht, um den Montagmorgen ausgiebig zu bejammern, ich musste einfach aufstehen und zusehen, dass ich fertig werde.
Im Grunde ein guter Trick, genauso gut, wie der Trick, einen Zahnarzttermin auf eine Uhrzeit zu legen, wo man noch gar nicht wach genug ist, sich darüber aufzuregen.
Er hat dann auch gar nicht gebohrt, aber so eine Zahnreinigung ist schon übel genug und außerdem wurden größere Ekeligkeiten für nächstes Jahr angekündigt, irgendwas mit Zahnfleisch und Ausschabungen, ich überlege, ob ich diesen Job nicht irgendwie delegieren kann...
Da der Zahnarzt im Nachbarort residiert, habe ich die Gelegenheit genutzt, nach dem Zahnarztbesuch im Nachbarortaldi die Verfügbarkeit von Tomaten-Basilikum-Butter zu prüfen. Die ist bei Aldi nämlich üblicherweise ausverkauft, aber manchmal hat man eben Glück und es wurde gerade frisch geliefert. Da man nie weiß, wann welcher Aldi-Laden mit diesen Gewürzebuttermischungen beliefert wird, bleibt nichts anderes übrig, als regelmäßig jeden Aldi-Laden, den man findet, auf die Verfügbarkeit von Tomaten – Basilikum-Butter zu überprüfen. In dem Zahnarztortaldi gab es leider keine, dafür Rasiergel im Angebot. K. wünschte sich Aftershave, ob Preshave auch gilt?
Anschließend habe ich dann noch K.s Hemden aus der Wäscherei abgeholt, weil ich mittlerweile sowieso schon so spät dran war, dass es da auch nicht mehr drauf ankam und gleichzeitig auch spät genug, dass die Wäscherei überhaupt schon geöffnet hatte. Die hat nämlich ausgesprochen bürounfreundliche Öffnungszeiten, von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr, ich frage mich, welche Zielgruppe die haben. Aber man kann die selbst gewaschen Hemden dort nur zum Bügeln abgeben, und das machen sie dann ordentlich und preiswert, zumindest werde ich nicht anfangen, für 1,50 € ein Hemd zu bügeln. Da käme ich bei meiner Bügelgeschwindigkeit auf einen Stundenlohn unter Mindestlohn.
Irgendwann so gegen 10:00 Uhr war ich dann tatsächlich im Büro, nur um 3h später schon wieder zu einem Termin im Mutterhaus aufzubrechen.
Mein Büro ist im Norden von Münster, das Mutterhaus aber mitten in der Innenstadt. Ich fahre da eigentlich nicht gerne hin, denn ich mag halt keine Innenstädte, aber man kann es sich ja nicht jedes Mal aussuchen.
Als ich gegen 15:00 Uhr mit den Besprechungen durch war, habe ich dafür die Gelegenheit genutzt, gleich mal zu Fuß weitere Einkäufe zu erledigen, das ist ein unbestreitbarer Vorteil der Innenstadt, dort gibt es tatsächlich fast alles fußläufig zu erreichen. Unter anderem auch japanische Mayonnaise, die ich zu meiner großen Begeisterung in einem in innerstädtischen Asia Laden für 2,98 € kaufen konnte und nicht für 12,51 €, was Amazon verlangt.
Normalerweise stehe ich ja auf Bestellen für Einkäufe, aber für Lebensmittel lohnt es sich nach wie vor überhaupt nicht.
Außerdem habe ich natürlich noch einen innerstädtischen Aldimarkt auf diese Tomaten-Basilikum-Butter kontrolliert, leider wieder kein Glück.
Zurück im Büro wurden schließlich noch die letzten Vorbereitungen für die Aufsichtsrat Sitzung morgen getroffen, jetzt dürfte eigentlich alles erledigt sein. Wenn der morgige Tag um ist, kann man an dem wesentlichen Teil des Jahres 2017 schon einen Haken machen
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Sonntag, 17. Dezember 2017
Aufgeräumt
anje, 22:28h
1517 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Sonntag, 17. Dezember 2017
Done!
anje, 00:30h
So, feddich!
Geschenke für dieses Jahr: Check ✔
Nach einem gründlichen Powershopping heute habe ich jetzt für jeden ein Geschenk.
Wenn man erst mal genug genervt ist von der Tatsache, dass man kein Geschenk haben noch blöder findet als ein blödes Geschenk haben, wird man relativ locker und dann kauft es sich eigentlich ganz gut, habe ich heute festgestellt.
Am Vormittag habe ich noch entsetzlich rumgejammert, weil ich wirklich so überhaupt gar keine Idee hatte, was ich K. zu Weihnachten schenken könnte. Er hatte grade erst Geburtstag und da habe ich das gesamte Pulver verballert, in meinem Alter wird auch die Phantasie langsamer, so schnell fällt mir da nix Neues ein.
Und außerdem ist es gräßlich, jemandem etwas schenken zu wollen, der sich sowieso alles selber kauft, was ihm einfällt und das natürlich auch noch hochbequem mit ein paar Klicks immer im selben Shop mit einem großen A am Anfang nebenher erledigt.
Seitdem das online Angebot in diesem Männereinkaufsparadies sozusagen grenzenlos ist, ist bei uns K. der Hobbyshopper geworden.
Dagegen kann man gar nicht kreativ andenken, knapp hat man eine Idee, was ihm vielleicht gefallen könnte - klick - schon hat er es sich selber bestellt.
Und deshalb bin ich heute einfach in echt in echte Läden gegangen und habe mich dort umgesehen und dann eben einfach irgendetwas gekauft, was mir grade so ins Auge stach. Die Bons dazu habe ich sofort weggeworfen, umgetauscht wird nicht, jetzt muss jeder mit dem leben, was er kriegt.
Basta!
Absolut ist diese Art des Einkaufens allerdings deutlich anstrengender als das Einkaufen per Klick vom Schreibtisch aus, ich bin deshalb jetzt auch entsprechend k.o., aber auch zufrieden.
Alles, was ich jetzt noch finde, gilt als add on, aber der Druck ist aus dem Kessel, ab jetzt wird es entspannt
.
Geschenke für dieses Jahr: Check ✔
Nach einem gründlichen Powershopping heute habe ich jetzt für jeden ein Geschenk.
Wenn man erst mal genug genervt ist von der Tatsache, dass man kein Geschenk haben noch blöder findet als ein blödes Geschenk haben, wird man relativ locker und dann kauft es sich eigentlich ganz gut, habe ich heute festgestellt.
Am Vormittag habe ich noch entsetzlich rumgejammert, weil ich wirklich so überhaupt gar keine Idee hatte, was ich K. zu Weihnachten schenken könnte. Er hatte grade erst Geburtstag und da habe ich das gesamte Pulver verballert, in meinem Alter wird auch die Phantasie langsamer, so schnell fällt mir da nix Neues ein.
Und außerdem ist es gräßlich, jemandem etwas schenken zu wollen, der sich sowieso alles selber kauft, was ihm einfällt und das natürlich auch noch hochbequem mit ein paar Klicks immer im selben Shop mit einem großen A am Anfang nebenher erledigt.
Seitdem das online Angebot in diesem Männereinkaufsparadies sozusagen grenzenlos ist, ist bei uns K. der Hobbyshopper geworden.
Dagegen kann man gar nicht kreativ andenken, knapp hat man eine Idee, was ihm vielleicht gefallen könnte - klick - schon hat er es sich selber bestellt.
Und deshalb bin ich heute einfach in echt in echte Läden gegangen und habe mich dort umgesehen und dann eben einfach irgendetwas gekauft, was mir grade so ins Auge stach. Die Bons dazu habe ich sofort weggeworfen, umgetauscht wird nicht, jetzt muss jeder mit dem leben, was er kriegt.
Basta!
Absolut ist diese Art des Einkaufens allerdings deutlich anstrengender als das Einkaufen per Klick vom Schreibtisch aus, ich bin deshalb jetzt auch entsprechend k.o., aber auch zufrieden.
Alles, was ich jetzt noch finde, gilt als add on, aber der Druck ist aus dem Kessel, ab jetzt wird es entspannt
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