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Dienstag, 21. Februar 2017
Kokosmilchdosen
anje, 20:58h
In meinem Keller lagern 10 Dosen Kokosmilch.
Habe ich gestern gezählt, als ich eigentlich gestückelte Tomaten suchte und stattdessen in Mengen Kokosmilchdosen fand.
Dass mein Kokosmilchdosenbestand wieder so angestiegen ist, gibt mir ernsthaft zu denken, denn ich dachte, das Kokosmilchthema hätte ich erfolgreich bewältigt.
Jetzt mache ich mir Sorgen.
Es ist nicht so, dass ich viel Kokosmilch verbrauche. Eigentlich gar keine, ich weiß nämlich nicht wofür.
Wobei, das stimmt nicht ganz, ich habe mal ein Rezept besessen für irgendein superleckeres Gericht und da musste eine Dose Kokosmilch rein. Und weil ich so etwas nicht im Haus hatte, da ich bis zu dem Zeitpunkt ja noch nie etwas mit Kokosmilch in Dosen zu tun hatte, bin ich zum nächsten Supermarkt gefahren und wollte eine Dose kaufen. So habe ich gelernt, dass Kokosmilch in Dosen längst nicht in jedem Supermarkt erhältlich ist und wenn man endlich einen gefunden hat, der so etwas in der Spezialitätenabteilung führt, dann ist es eklig teuer.
Geblieben von diesem Rezept ist die Erinnerung an schwer zu findende, teure Kokosmilchdosen und die Konditionierung, dass ich jedesmal, wenn ich irgendwo durch Zufall Kokosmilch in Dosen für günstig finde, davon zwanghaft mindestens 2-3 kaufen muss. Das Rezept selber ist leider inzwischen untergegangen. Deshalb habe ich seit über 15 Jahren nichts mehr mit Kokosmilch gemacht, was mich aber nicht davon abgehalten hat, regelmäßig noch mehr Dosen zu kaufen, wenn ich sie irgendwo durch Zufall für günstig entdeckte.
Als ich 2008 von MG nach Greven gezogen bin, habe ich in MG rund 12-15 überwiegend schon leicht angerostete Kokosmilchdosen hintergelassen, über die CW sich massiv beschwert hat, weil er meinte, er hätte noch nie etwas mit Kokosmilch gekocht, das wären alles meine Dosen, die solle ich gefälligst mitnehmen.
Habe ich verweigert, ich habe mir stattdessen lieber neue, frische Dosen in Greven gekauft. CW aber hat mir die alten, angerosteten Dosen heimlich hinterher geschmuggelt, was ich erst nach rund zwei Jahren in Greven durch Zufall bemerkte, als ich in meinem schönen, neuen Dosenregal, in dem ja eigentlich keine Dose stehen konnte, die älter als zwei Jahre ist, ganz hinten, hinter den fünf neu erworbenen frischen Kokosmilchdosen, plötzlich den Altbestand aus MG entdeckte.
Damals wurde mir klar, ich muss an meinem Kokosmilchdosenproblem arbeiten.
Und ich habe das auch gemacht. Ich habe mir aktiv Rezepte mit Kokosmilch als Zutat gesucht und begonnen, meine Vorräte gnadenlos niederzukochen. Nur war es leider so, dass meine Kokosmilchgerichte keine echten kulinarischen Kracher waren, zumindest nicht so, wie das eine, superleckere Gericht, dass ich als superlecker noch sehr gut in Erinnerung hatte, nur das Rezept dazu, das war weg.
Nach CWs Tod habe ich dann den großen Wegwerfbefreiungsrundumschlag gemacht und in diesem Zusammenhang auch meine Kokosmilchdosen entsorgt. Alle.
Einige Zeit später gab es bei Lidl Kokosmilchdosen als Sonderposten und ich dachte mir, na so eine, die sollte man doch bestimmt auf Vorrat haben, schließlich weiß man ja nie. Vielleicht taucht ja auch eines Tages dieses superleckere Rezept wieder auf und dann habe ich wieder keine Kokosmilch. So kaufte ich also doch noch mal eine Dose.
Dass es jetzt schon wieder 10 sind, das finde ich bemerkenswert. Ob die sich eventuell auch selbständig vermehren können?
.
Habe ich gestern gezählt, als ich eigentlich gestückelte Tomaten suchte und stattdessen in Mengen Kokosmilchdosen fand.
Dass mein Kokosmilchdosenbestand wieder so angestiegen ist, gibt mir ernsthaft zu denken, denn ich dachte, das Kokosmilchthema hätte ich erfolgreich bewältigt.
Jetzt mache ich mir Sorgen.
Es ist nicht so, dass ich viel Kokosmilch verbrauche. Eigentlich gar keine, ich weiß nämlich nicht wofür.
Wobei, das stimmt nicht ganz, ich habe mal ein Rezept besessen für irgendein superleckeres Gericht und da musste eine Dose Kokosmilch rein. Und weil ich so etwas nicht im Haus hatte, da ich bis zu dem Zeitpunkt ja noch nie etwas mit Kokosmilch in Dosen zu tun hatte, bin ich zum nächsten Supermarkt gefahren und wollte eine Dose kaufen. So habe ich gelernt, dass Kokosmilch in Dosen längst nicht in jedem Supermarkt erhältlich ist und wenn man endlich einen gefunden hat, der so etwas in der Spezialitätenabteilung führt, dann ist es eklig teuer.
Geblieben von diesem Rezept ist die Erinnerung an schwer zu findende, teure Kokosmilchdosen und die Konditionierung, dass ich jedesmal, wenn ich irgendwo durch Zufall Kokosmilch in Dosen für günstig finde, davon zwanghaft mindestens 2-3 kaufen muss. Das Rezept selber ist leider inzwischen untergegangen. Deshalb habe ich seit über 15 Jahren nichts mehr mit Kokosmilch gemacht, was mich aber nicht davon abgehalten hat, regelmäßig noch mehr Dosen zu kaufen, wenn ich sie irgendwo durch Zufall für günstig entdeckte.
Als ich 2008 von MG nach Greven gezogen bin, habe ich in MG rund 12-15 überwiegend schon leicht angerostete Kokosmilchdosen hintergelassen, über die CW sich massiv beschwert hat, weil er meinte, er hätte noch nie etwas mit Kokosmilch gekocht, das wären alles meine Dosen, die solle ich gefälligst mitnehmen.
Habe ich verweigert, ich habe mir stattdessen lieber neue, frische Dosen in Greven gekauft. CW aber hat mir die alten, angerosteten Dosen heimlich hinterher geschmuggelt, was ich erst nach rund zwei Jahren in Greven durch Zufall bemerkte, als ich in meinem schönen, neuen Dosenregal, in dem ja eigentlich keine Dose stehen konnte, die älter als zwei Jahre ist, ganz hinten, hinter den fünf neu erworbenen frischen Kokosmilchdosen, plötzlich den Altbestand aus MG entdeckte.
Damals wurde mir klar, ich muss an meinem Kokosmilchdosenproblem arbeiten.
Und ich habe das auch gemacht. Ich habe mir aktiv Rezepte mit Kokosmilch als Zutat gesucht und begonnen, meine Vorräte gnadenlos niederzukochen. Nur war es leider so, dass meine Kokosmilchgerichte keine echten kulinarischen Kracher waren, zumindest nicht so, wie das eine, superleckere Gericht, dass ich als superlecker noch sehr gut in Erinnerung hatte, nur das Rezept dazu, das war weg.
Nach CWs Tod habe ich dann den großen Wegwerfbefreiungsrundumschlag gemacht und in diesem Zusammenhang auch meine Kokosmilchdosen entsorgt. Alle.
Einige Zeit später gab es bei Lidl Kokosmilchdosen als Sonderposten und ich dachte mir, na so eine, die sollte man doch bestimmt auf Vorrat haben, schließlich weiß man ja nie. Vielleicht taucht ja auch eines Tages dieses superleckere Rezept wieder auf und dann habe ich wieder keine Kokosmilch. So kaufte ich also doch noch mal eine Dose.
Dass es jetzt schon wieder 10 sind, das finde ich bemerkenswert. Ob die sich eventuell auch selbständig vermehren können?
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Montag, 20. Februar 2017
Schnapsvergleich
anje, 23:17h
Es gibt ein paar Dinge im Leben, die habe ich bis heute tatsächlich komplett ausgelassen. Eines dieser schwarzen Löcher heißt Jägermeister. Ich habe tatsächlich bis heute noch nie Jägermeister getrunken.
Der Magenbitter meiner Jugend hieß“ Seehund“, den es in den Ausführungen "männlich" = eher herb und bitter und "weiblich" = eher süß und süffig, gab.
Meine Oma betrieb eine Pension, in der vorwiegend Stammgäste abstiegen. Wenn sie abends mit den Gästen im Aufenthaltsraum zusammen saß, kam es ab und zu vor, dass einer eine Runde Seehund bestellte. Wenn ich dabei war, bekam ich auch ein Glas, aber immer nur den weiblichen, den männlichen fand ich auch arg eklig.
Und so habe ich in meinem Kopf Kräuterschnaps immer in Männer-und Frauenlikör eingeteilt. Den Männerlikör fand ich fies, den Frauenlikör eigentlich ganz lecker.
Jägermeister gehörte dabei genauso wie Underberg zu den Männerschnäpsen und es trieb mich nichts, die zu probieren. Ich wusste ja, dass ich sie nicht mag.
Interessanterweise habe ich aber Ramazotti irgendwann als Frauenlikör kennengelernt, weshalb ich den also sehr gerne mag, auch wenn er ganz anders schmeckt als der weibliche Seehund. Von Ramazotti habe eigentlich auch immer eine Flasche im Haus.
In letzter Zeit habe ich jetzt häufiger Frauen getroffen, die ganz wild auf Jägermeister waren. Und weil ich nicht dumm sterben wollte, habe ich mir heute einfach eine Flasche gekauft. Und trinke das Zeug jetzt im direkten Vergleich mit Ramazotti.

Ergebnis: Jägermeister ist als Männerschnaps längst nicht so schlimm wie ich ihn in meiner Vorstellung verteufelt habe, aber wenn ich so'n Zeug schon trinken möchte, werde ich wohl doch lieber bei Ramazotti bleiben. Hat irgendwie mehr Geschmack, finde ich
.
Der Magenbitter meiner Jugend hieß“ Seehund“, den es in den Ausführungen "männlich" = eher herb und bitter und "weiblich" = eher süß und süffig, gab.
Meine Oma betrieb eine Pension, in der vorwiegend Stammgäste abstiegen. Wenn sie abends mit den Gästen im Aufenthaltsraum zusammen saß, kam es ab und zu vor, dass einer eine Runde Seehund bestellte. Wenn ich dabei war, bekam ich auch ein Glas, aber immer nur den weiblichen, den männlichen fand ich auch arg eklig.
Und so habe ich in meinem Kopf Kräuterschnaps immer in Männer-und Frauenlikör eingeteilt. Den Männerlikör fand ich fies, den Frauenlikör eigentlich ganz lecker.
Jägermeister gehörte dabei genauso wie Underberg zu den Männerschnäpsen und es trieb mich nichts, die zu probieren. Ich wusste ja, dass ich sie nicht mag.
Interessanterweise habe ich aber Ramazotti irgendwann als Frauenlikör kennengelernt, weshalb ich den also sehr gerne mag, auch wenn er ganz anders schmeckt als der weibliche Seehund. Von Ramazotti habe eigentlich auch immer eine Flasche im Haus.
In letzter Zeit habe ich jetzt häufiger Frauen getroffen, die ganz wild auf Jägermeister waren. Und weil ich nicht dumm sterben wollte, habe ich mir heute einfach eine Flasche gekauft. Und trinke das Zeug jetzt im direkten Vergleich mit Ramazotti.

Ergebnis: Jägermeister ist als Männerschnaps längst nicht so schlimm wie ich ihn in meiner Vorstellung verteufelt habe, aber wenn ich so'n Zeug schon trinken möchte, werde ich wohl doch lieber bei Ramazotti bleiben. Hat irgendwie mehr Geschmack, finde ich
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Sonntag, 19. Februar 2017
Familiensonntag
anje, 21:58h
Nach dem Frühstück räumten die Kinder den Tisch ab und setzten sich dann jeder mit seinem Rechner vor seinen Rechner wieder an den Tisch und beschäftigten sich mit "ernsthafter" Arbeit.
C. hatte jede Menge Excel-Übungsaufgaben gefunden und beschlossen, einen Tag vor dem Praktikumsstart sich dann doch noch mal intensiver mit diesem Programm auseinanderzusetezen. Wenn man ein Praktikum für den Schwerpunkt "statistische Wissenschaft" macht, ist das vielleicht keine ganz verkehrte Idee.
J.dagegen muss Ende des Monats eine Facharbeit in seinem Abitur-Leistungsschwerpunktfach abgeben, auch hier ist es sicherlich sehr klug, mit der Fertigung dieser Arbeit nicht erst am Tag vor Abgabetermin zu beginnen.
Als ich am Esstissch vorbeikam, hatten beide Kinder Fragen zu den Themen, mit denen sie grade beschäftigt waren, so dass ich mir meinen Rechner auch nach unten zum Esstisch holte und dann saßen wir dort zu dritt und ich habe versucht abwechselnd C. und J. bei ihren Übungen zu helfen. In Excel bin ich relativ fit, mit diesen statistischen Sonderbegriffen habe ich dafür sonst wenig zu tun, so dass ich nur mit C. zusammen ein recht gutes Team war, um diese Übungsaufgaben zu lösen und C. zu erklären, welche Feinheiten man bei diesen Dingen noch so aus Excel herauskitzeln kann.
J. auf der anderen Seite brauchte ab und zu Formulierungshilfen und ein wenig Unterstützung bei mathematischen Grundsatzüberlegungen. Insgesamt war es damit ein richtiger Familientag wie früher unter der Überschrift: "Kinder machen Hausaufgaben und Mutter hilft", aber gleichzeitig auch viel lustiger, weil die Aufgaben, die die Kinder heute so zu erledigen haben, mir inzwischen deutlich mehr Spaß machen als der klassische Schulstoff, der früher gebimst werden musste.
Außer Mathe haben mir Sprachen immer viel Spaß gemacht, den Schulstoff dazu fand ich regelmäßig aber sehr überflüssig. Ging mir schon als Schüler so, hat sich als Mutter auch nicht geändert, aber immerhin konnte ich 30 Jahre später die Frage beantworten, warum es klug ist, so Sachen wie zB Versmaße, also Jambus Trochäus und Co. gründlich zu beherrschen: Man braucht das Wissen, um später den Kindern helfen zu können, die das ja auch wieder lernen müssen und mit Pech einen eher erklärungsaversen Lehrer erwischt haben. Oder die Kinder kommen auf die Eltern und sind dann mitunter beratungsresistent, was Erklärungen von Lehrern angeht. In beiden Fällen ist es gut, wenn man als Mutter den Kram beherrscht und den Kindern dadurch die Deutschnote rettet.
Aber die Versmaßzeit hat inzwischen auch das dritte Kind hinter sich, stückchenweise werden die gewünschten Hilfestellungen deutlich praxisnäher und machen jetzt auch mir tatsächlich Spaß.
Ansonsten war das Wochenende hauptsächlich von "kein Bürokram" geprägt, d.h. ich habe mich nicht einmal mit irgendwelchen Unterlagen oder Mails dazu beschäftigt, noch nicht mal gedanklich, und stelle mit Befriedigung fest, wie erholt ich mich fühle
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C. hatte jede Menge Excel-Übungsaufgaben gefunden und beschlossen, einen Tag vor dem Praktikumsstart sich dann doch noch mal intensiver mit diesem Programm auseinanderzusetezen. Wenn man ein Praktikum für den Schwerpunkt "statistische Wissenschaft" macht, ist das vielleicht keine ganz verkehrte Idee.
J.dagegen muss Ende des Monats eine Facharbeit in seinem Abitur-Leistungsschwerpunktfach abgeben, auch hier ist es sicherlich sehr klug, mit der Fertigung dieser Arbeit nicht erst am Tag vor Abgabetermin zu beginnen.
Als ich am Esstissch vorbeikam, hatten beide Kinder Fragen zu den Themen, mit denen sie grade beschäftigt waren, so dass ich mir meinen Rechner auch nach unten zum Esstisch holte und dann saßen wir dort zu dritt und ich habe versucht abwechselnd C. und J. bei ihren Übungen zu helfen. In Excel bin ich relativ fit, mit diesen statistischen Sonderbegriffen habe ich dafür sonst wenig zu tun, so dass ich nur mit C. zusammen ein recht gutes Team war, um diese Übungsaufgaben zu lösen und C. zu erklären, welche Feinheiten man bei diesen Dingen noch so aus Excel herauskitzeln kann.
J. auf der anderen Seite brauchte ab und zu Formulierungshilfen und ein wenig Unterstützung bei mathematischen Grundsatzüberlegungen. Insgesamt war es damit ein richtiger Familientag wie früher unter der Überschrift: "Kinder machen Hausaufgaben und Mutter hilft", aber gleichzeitig auch viel lustiger, weil die Aufgaben, die die Kinder heute so zu erledigen haben, mir inzwischen deutlich mehr Spaß machen als der klassische Schulstoff, der früher gebimst werden musste.
Außer Mathe haben mir Sprachen immer viel Spaß gemacht, den Schulstoff dazu fand ich regelmäßig aber sehr überflüssig. Ging mir schon als Schüler so, hat sich als Mutter auch nicht geändert, aber immerhin konnte ich 30 Jahre später die Frage beantworten, warum es klug ist, so Sachen wie zB Versmaße, also Jambus Trochäus und Co. gründlich zu beherrschen: Man braucht das Wissen, um später den Kindern helfen zu können, die das ja auch wieder lernen müssen und mit Pech einen eher erklärungsaversen Lehrer erwischt haben. Oder die Kinder kommen auf die Eltern und sind dann mitunter beratungsresistent, was Erklärungen von Lehrern angeht. In beiden Fällen ist es gut, wenn man als Mutter den Kram beherrscht und den Kindern dadurch die Deutschnote rettet.
Aber die Versmaßzeit hat inzwischen auch das dritte Kind hinter sich, stückchenweise werden die gewünschten Hilfestellungen deutlich praxisnäher und machen jetzt auch mir tatsächlich Spaß.
Ansonsten war das Wochenende hauptsächlich von "kein Bürokram" geprägt, d.h. ich habe mich nicht einmal mit irgendwelchen Unterlagen oder Mails dazu beschäftigt, noch nicht mal gedanklich, und stelle mit Befriedigung fest, wie erholt ich mich fühle
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Samstag, 18. Februar 2017
Volles Haus
anje, 23:31h
Zwei Kinder sind da, eines bleibt jetzt sogar länger, Praktikum in Münster, da wohnt es sich natürlich am einfachsten wieder hier.
Neben ausgiebigem Einkaufen stand Wäschewaschen auf dem Programm, und sonst eigentlich nichts, ändert aber nichts daran, dass ich jetzt ziemlich platt bin.
Ich weiß wirklich nichts, was ich den ganzen Tag getan habe, aber gefühlt war es ein richtig schöner Tag. Es macht Spaß, wenn die Kinder wieder mal da sind und zum siebenundzwanzigtausendundxten Mal stelle ich fest, dass ich große Kinder toll finde, nur mitdem kleinen Krabbelzeug, da kann ich wenig anfangen, aber absolut gesehen sind das ja zum Glück die kürzesten Zeiten in einem Mutterleben. Wir haben sie alle gemeinsam lebend überstanden und nur das zählt, finde ich. Warum die allermeisten Menschen so ungemein überdreht begeistert auf kleine Kinder abfahren, das wird mir wohl wirklich für ewig ein Rätsel bleiben.
Egal, jede Zeit ist, wie sie ist und mir macht die Zeit jetzt, mit großen Kindern wirklich richtig viel Spaß und damit ist doch alles gut gelaufen
.
Neben ausgiebigem Einkaufen stand Wäschewaschen auf dem Programm, und sonst eigentlich nichts, ändert aber nichts daran, dass ich jetzt ziemlich platt bin.
Ich weiß wirklich nichts, was ich den ganzen Tag getan habe, aber gefühlt war es ein richtig schöner Tag. Es macht Spaß, wenn die Kinder wieder mal da sind und zum siebenundzwanzigtausendundxten Mal stelle ich fest, dass ich große Kinder toll finde, nur mitdem kleinen Krabbelzeug, da kann ich wenig anfangen, aber absolut gesehen sind das ja zum Glück die kürzesten Zeiten in einem Mutterleben. Wir haben sie alle gemeinsam lebend überstanden und nur das zählt, finde ich. Warum die allermeisten Menschen so ungemein überdreht begeistert auf kleine Kinder abfahren, das wird mir wohl wirklich für ewig ein Rätsel bleiben.
Egal, jede Zeit ist, wie sie ist und mir macht die Zeit jetzt, mit großen Kindern wirklich richtig viel Spaß und damit ist doch alles gut gelaufen
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Freitag, 17. Februar 2017
Verhandlungen
anje, 23:06h
Heute war mal wieder Aufräumen in CW's hinterlassenen Ärgernissen angesagt. Diesmal nicht am Schreibtisch von Papierkram, sondern durch eine strategisch durchgeplante und im Ergebnis hoffentlich auch recht erfolgreiche "feindliche Übernahme".
Die Gegenseite war auf jeden Fall ziemlich überrumpelt und ich hoffe jetzt, dass wir den Coup erfolgreich zu Ende bringen können. Noch ist es nicht abgeschlossen, aber auf jeden Fall schon mal auf einem guten Weg.
Was am meisten dabei nervt ist diese mühselige Fahrerei. Erst von MS nach MG, dann D und dann durch das wunderbar verstopfte Freitagsnachmittagsruhrgebiet wieder nach MS. In Summe weniger als 400km in mehr als fünf Stunden, ich bin so froh, wenn das irgendwann endlich alles erledigt ist und ich nicht mehr dort hin muss
.
Die Gegenseite war auf jeden Fall ziemlich überrumpelt und ich hoffe jetzt, dass wir den Coup erfolgreich zu Ende bringen können. Noch ist es nicht abgeschlossen, aber auf jeden Fall schon mal auf einem guten Weg.
Was am meisten dabei nervt ist diese mühselige Fahrerei. Erst von MS nach MG, dann D und dann durch das wunderbar verstopfte Freitagsnachmittagsruhrgebiet wieder nach MS. In Summe weniger als 400km in mehr als fünf Stunden, ich bin so froh, wenn das irgendwann endlich alles erledigt ist und ich nicht mehr dort hin muss
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Donnerstag, 16. Februar 2017
Schnell schnell
anje, 21:58h
noch eben eine kurze Wasserstandsmeldung, denn ich will gleich mit K. zum Griechen gehen und anschließend bin ich meistens so angeschickert, dass ich dann sicher nichts mehr geregelt kriege. Ein Ouzo vorher, einer nachher (das muss beim Griechen so, da besteht der drauf) und ein Bier zum Essen (das muss nicht, aber das schmeckt mir am besten), für mich ausreichend Alkohol, dass ich danach nur noch auf direktem Weg ins Bett gehen möchte. Als Hardcoretrinker tauge ich schon deshalb nicht, weil ich bei mehr als 0,5 Promille jedesmal so müde werde, dass ich eingeschlafen bin, bevor ich Zeit hatte, mich ausreichend zu betrinken.
Aber egal, Zwischenstand von heute: Mein Schreibtisch ist ein Schlachtfeld - ich mache jetzt einfach morgen frei, vielleicht repariert er sich ja von alleine übers Wochenende....

Immerhin habe ich eben (endlich!!!) ein von mir schwer verabscheutes Gutachten fertiggestellt. Es gibt ja so Arbeiten, die findet man so scheußlich, dass man vor lauter Widerwillen dagegen dann auch nichts anderes mehr tun kann, deshalb ist mein Schreibtisch so vollgelaufen, weil ich die letzten Tage hauptsächlich damit beschäftigt war, mir selber leid zu tun.
Aber jetzt bin ich damit durch, jetzt fühlt sich auch alles schon viel leichter an.
Und, noch eine Neuigkeit: Ich habe eine Brille gefunden.
Diese:

Ich habe sie fürs Foto meinem Milchbecher aufgesetzt, weil ich feststellte, dass Brillen fotografieren gar nicht so einfach ist und sie auf diesem Becher sehr gut zur Geltung kommt. Tut sie doch, nicht wahr?
Die habe ich mir heute fix in der Mittagspause abgeholt und ich kann sogar unerwartet gut damit gucken. Die stammt von eyes and more und die haben einfach die Werte der alten Brille, die ich aufhatte, ausgemessen und weiter überhaupt keinen Hokuspokus veranstaltet, weshalb ich eigentlich sehr skeptisch war und schon beschlossen hatte, dass ich fürs Alltagsgucken ja immer noch die Standardbrille nehmen kann, aber die neue ist tatsächlich ganz genauso gut. Schon erstaunlich, wie problemlos das klappt. Und der Preis ist tatsächlich sehr günstig.
So, und jetzt gehe ich zum Griechen
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Aber egal, Zwischenstand von heute: Mein Schreibtisch ist ein Schlachtfeld - ich mache jetzt einfach morgen frei, vielleicht repariert er sich ja von alleine übers Wochenende....
Immerhin habe ich eben (endlich!!!) ein von mir schwer verabscheutes Gutachten fertiggestellt. Es gibt ja so Arbeiten, die findet man so scheußlich, dass man vor lauter Widerwillen dagegen dann auch nichts anderes mehr tun kann, deshalb ist mein Schreibtisch so vollgelaufen, weil ich die letzten Tage hauptsächlich damit beschäftigt war, mir selber leid zu tun.
Aber jetzt bin ich damit durch, jetzt fühlt sich auch alles schon viel leichter an.
Und, noch eine Neuigkeit: Ich habe eine Brille gefunden.
Diese:
Ich habe sie fürs Foto meinem Milchbecher aufgesetzt, weil ich feststellte, dass Brillen fotografieren gar nicht so einfach ist und sie auf diesem Becher sehr gut zur Geltung kommt. Tut sie doch, nicht wahr?
Die habe ich mir heute fix in der Mittagspause abgeholt und ich kann sogar unerwartet gut damit gucken. Die stammt von eyes and more und die haben einfach die Werte der alten Brille, die ich aufhatte, ausgemessen und weiter überhaupt keinen Hokuspokus veranstaltet, weshalb ich eigentlich sehr skeptisch war und schon beschlossen hatte, dass ich fürs Alltagsgucken ja immer noch die Standardbrille nehmen kann, aber die neue ist tatsächlich ganz genauso gut. Schon erstaunlich, wie problemlos das klappt. Und der Preis ist tatsächlich sehr günstig.
So, und jetzt gehe ich zum Griechen
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1608 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Mittwoch, 15. Februar 2017
Schlapp
anje, 22:46h
Anstrengender Tag heute, ohne viel getan zu haben, aber irgendwie ist grade ein wenig die Luft raus.
Alles gewollt und nichts geschafft, manchmal sind die Ideen größer als der eigene Schwung, das macht dann noch mal extra müde. Ich muss da wohl mal neue Ziele setzen
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Alles gewollt und nichts geschafft, manchmal sind die Ideen größer als der eigene Schwung, das macht dann noch mal extra müde. Ich muss da wohl mal neue Ziele setzen
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