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Dienstag, 21. Juni 2016
Mal wieder Montag
anje, 00:56h
und mal wieder ein trüber Start in eine Woche, in der viel erledigt werden muss.
Wenn es so viel zu tun gibt, ist jede Unterstützung toll.
Trübe beginnt eine Woche dann, wenn man sehr klar realisiert, dass das mit der Unterstützung mal wieder nichts wird. Gestrichen wegen totaler Inkompetenz.
Und ewig grüßt das Murmeltier.
Wie trübe
.
Wenn es so viel zu tun gibt, ist jede Unterstützung toll.
Trübe beginnt eine Woche dann, wenn man sehr klar realisiert, dass das mit der Unterstützung mal wieder nichts wird. Gestrichen wegen totaler Inkompetenz.
Und ewig grüßt das Murmeltier.
Wie trübe
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Montag, 20. Juni 2016
Putz- und Aufräumtag
anje, 01:05h
Ein Blick auf den Kalender ließ mich zusammenzucken - morgen ist der 20.6., das heißt, in zwei Tagen ist der Frühling Geschichte und dann wird es schwierig mit dem Frühjahrsputz. Optional bietet sich dann ein Sommerputz an, aber - mal ehrlich - das ist selbst für sehr freigeistige Hausfrauen nur noch ein Alternativbegriff für "dahatwohllängerkeinermehrgeputzt".
Also war heute Frühjahrsputz angesagt und ich kann auch erfolgreichen Vollzug vermelden.
Das gesamte Haus ist gestaubsaugt - und wenn ich sage "das gesamte", dann meine ich "das gesamte", also inklusive Keller und Garage.
Die Herausforderung im Keller und der Garage waren nicht nur die kilometerlangen Spinnweben, sondern vor allem auch die Spinnen, die recht entspannt und wohlgenährt in ihren Spinnwebprunkpalästen saßen. Die haben sie sich im Laufe der Jahre dort zu bewundernswerter Größe ausbauen können, ich fürchte, ich habe sie schon länger nicht mehr dabei gestört. Zumindest nicht im Keller und in der Garage.
Aber heute war der Tag der Tage, Spiderkillingwoman folgte dem Ruf des Frühjahrsputzes und saugte alles hinweg. Wenn der Staubsauger dann hörbare Knackgeräusche von sich gibt, wenn man eine besonders fette Spinne eingesaugt hat, dann hat so eine Aktion auch wirklich etwas von Abenteuer und Großwildjägertum.
Am Ende blinkte die Beutelfüllanzeigelampe des Staubsaugers rot, was ich mit Erleichterung registrierte, denn so kam ich um eine Begründung herum, weshalb ich den Staubsaugerbeutel sofort nach dem Einsaugen der letzten Spinne samt Spinnweb aus dem Staubsauger holte und postwendend in der (außerhalb des Hauses stehenden) Mülltonne entsorgte. Denn natürlich weiß ich, dass Spinnen nicht wieder rausklettern, wenn man sie einmal eingesaugt hat, aber erstens hatten diese Spinnen teilweisePonygröße hörbare Klappergeräuschgröße und zweitens war der Beutel ja sowieso voll, man muss das also nicht diskutieren.
Anschließend habe ich noch meinen Kleiderschrank aussortiert, zwei große blaue Müllsäcke warten jetzt auf die Altkleidersammlung, witzig nur, dass man das im Schrank kaum merkt.
Außerdem noch: Den (mittlerweile immer grauer werdenden) Ansatz mal wieder nachgefärbt. Da es meine bisherige Farbe nicht mehr gibt (oder zumindest habe ich sie nirgendswo mehr gefunden) habe ich eine andere Farbe von einem anderen Hersteller gekauft und heute ausprobiert. Der Name der Farbe war derselbe (aschblond), nur insgesamt bin ich plötzlich deutlich erdunkelt. Auch gut, mir gefällt der neue Farbton sehr gut, bin mal gespannt, wann es der erste bemerkt
.
Also war heute Frühjahrsputz angesagt und ich kann auch erfolgreichen Vollzug vermelden.
Das gesamte Haus ist gestaubsaugt - und wenn ich sage "das gesamte", dann meine ich "das gesamte", also inklusive Keller und Garage.
Die Herausforderung im Keller und der Garage waren nicht nur die kilometerlangen Spinnweben, sondern vor allem auch die Spinnen, die recht entspannt und wohlgenährt in ihren Spinnwebprunkpalästen saßen. Die haben sie sich im Laufe der Jahre dort zu bewundernswerter Größe ausbauen können, ich fürchte, ich habe sie schon länger nicht mehr dabei gestört. Zumindest nicht im Keller und in der Garage.
Aber heute war der Tag der Tage, Spiderkillingwoman folgte dem Ruf des Frühjahrsputzes und saugte alles hinweg. Wenn der Staubsauger dann hörbare Knackgeräusche von sich gibt, wenn man eine besonders fette Spinne eingesaugt hat, dann hat so eine Aktion auch wirklich etwas von Abenteuer und Großwildjägertum.
Am Ende blinkte die Beutelfüllanzeigelampe des Staubsaugers rot, was ich mit Erleichterung registrierte, denn so kam ich um eine Begründung herum, weshalb ich den Staubsaugerbeutel sofort nach dem Einsaugen der letzten Spinne samt Spinnweb aus dem Staubsauger holte und postwendend in der (außerhalb des Hauses stehenden) Mülltonne entsorgte. Denn natürlich weiß ich, dass Spinnen nicht wieder rausklettern, wenn man sie einmal eingesaugt hat, aber erstens hatten diese Spinnen teilweise
Anschließend habe ich noch meinen Kleiderschrank aussortiert, zwei große blaue Müllsäcke warten jetzt auf die Altkleidersammlung, witzig nur, dass man das im Schrank kaum merkt.
Außerdem noch: Den (mittlerweile immer grauer werdenden) Ansatz mal wieder nachgefärbt. Da es meine bisherige Farbe nicht mehr gibt (oder zumindest habe ich sie nirgendswo mehr gefunden) habe ich eine andere Farbe von einem anderen Hersteller gekauft und heute ausprobiert. Der Name der Farbe war derselbe (aschblond), nur insgesamt bin ich plötzlich deutlich erdunkelt. Auch gut, mir gefällt der neue Farbton sehr gut, bin mal gespannt, wann es der erste bemerkt
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Sonntag, 19. Juni 2016
Humor ist, wenn man nicht lacht
anje, 01:21h
Mir ist aufgefallen, dass es verschiedene Menschen gibt, die halten sich selber für ausgesprochen humorvoll und sind stolz darauf, dass sie für ihr ansteckendes Lachen bekannt sind, weil sie allgemein auch als fröhlicher Mensch gelten.
Ich finde mit solchen Leuten aber oft irgendwie so gar keinen gemeinsamen Draht.
Für meinen Geschmack ist ihr Humor einfach nicht witzig, sondern eher öde, langweilig und im Grunde überflüssig, was dazu führt, dass ich entweder gar nichts mehr sage, wenn solche Menschen in der Nähe sind oder ausgesprochen aggressiv reagiere und ihre humorigen Sprüche komplett wörtlich nehme, um damit zu beweisen, was sie für einen Unsinn reden.
Deshalb habe ich darüber nachgedacht, wie ich Humor definieren würde und weshalb es da so deutliche Unterschiede gibt.
Meine Freundin habe ich gefragt, ob sie mich für einen humorvollen Menschen hält und wo der Unterschied zu anderen humorvollen Menschen ist, die ich so gar nicht humorvoll finde.
Ihre Antwort war: Es gibt einen großen Unterschied zwischen fröhlich und lustig.
Darauf habe ich dann weiter rumgedacht und festgestellt, dass mein Humor vor allem daraus besteht, einfach nur die Wahrheit zu sagen. Ich mag es, die Realität direkt auf den Punkt gebracht in einem Satz zusammenzufassen.
Interessanterweise machen das nämlich nur sehr wenige Leute. Üblicherweise redet man in höflichen Floskeln umeinanderherum und geht davon aus, dass jeder weiß, was man eigentlich sagen möchte. Das wird erst dann ziemlich abstrus, wenn man diese Floskeln wörtlich nimmt oder beginnt zu hinterfragen. Und im Rahmen dieser Floskelsprache gibt es dann anerkannte Witze, die aus noch weiter verfloskelten Andeutungen oder Zweideutigkeiten bestehen, die werden dann in die sowieso schon verfloskelte Unterhaltung eingebaut, alle lachen fröhlich und finden sich unglaublich humorvoll. Und ich langweile mich dabei.
Mein Humor kann nichts anfangen mit dummen Sprüchen, die jeder kennt und immer wieder wiederholt. Ganz schrecklich finde ich Menschen, die krampfhaft spaßig jede noch so normale Situation mit einem blöden Spruch humorig aufpeppen wollen.
Ich finde Sachen lustig, wenn man sie einfach so beschreibt wie sie sind. Großmeister in dieser Sorte Humor war Loriot. Der war nie fröhlich, aber immer zum Schreien witzig.
Ich glaube, Menschen, die ständig lachen, sind vielleicht fröhlich, aber sie sind nicht witzig.
Ich dagegen lache gar nicht so viel, finde dafür aber ungemein viele Situationen sehr lustig.
Und nachdem ich da so gründlich drüber nachgedacht habe, stelle ich fest, dass ich sehr zufrieden damit bin, dass ich nicht fröhlich bin. Ich glaube, dann würde ich mich ja mit mir selber ständig langweilen
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Ich finde mit solchen Leuten aber oft irgendwie so gar keinen gemeinsamen Draht.
Für meinen Geschmack ist ihr Humor einfach nicht witzig, sondern eher öde, langweilig und im Grunde überflüssig, was dazu führt, dass ich entweder gar nichts mehr sage, wenn solche Menschen in der Nähe sind oder ausgesprochen aggressiv reagiere und ihre humorigen Sprüche komplett wörtlich nehme, um damit zu beweisen, was sie für einen Unsinn reden.
Deshalb habe ich darüber nachgedacht, wie ich Humor definieren würde und weshalb es da so deutliche Unterschiede gibt.
Meine Freundin habe ich gefragt, ob sie mich für einen humorvollen Menschen hält und wo der Unterschied zu anderen humorvollen Menschen ist, die ich so gar nicht humorvoll finde.
Ihre Antwort war: Es gibt einen großen Unterschied zwischen fröhlich und lustig.
Darauf habe ich dann weiter rumgedacht und festgestellt, dass mein Humor vor allem daraus besteht, einfach nur die Wahrheit zu sagen. Ich mag es, die Realität direkt auf den Punkt gebracht in einem Satz zusammenzufassen.
Interessanterweise machen das nämlich nur sehr wenige Leute. Üblicherweise redet man in höflichen Floskeln umeinanderherum und geht davon aus, dass jeder weiß, was man eigentlich sagen möchte. Das wird erst dann ziemlich abstrus, wenn man diese Floskeln wörtlich nimmt oder beginnt zu hinterfragen. Und im Rahmen dieser Floskelsprache gibt es dann anerkannte Witze, die aus noch weiter verfloskelten Andeutungen oder Zweideutigkeiten bestehen, die werden dann in die sowieso schon verfloskelte Unterhaltung eingebaut, alle lachen fröhlich und finden sich unglaublich humorvoll. Und ich langweile mich dabei.
Mein Humor kann nichts anfangen mit dummen Sprüchen, die jeder kennt und immer wieder wiederholt. Ganz schrecklich finde ich Menschen, die krampfhaft spaßig jede noch so normale Situation mit einem blöden Spruch humorig aufpeppen wollen.
Ich finde Sachen lustig, wenn man sie einfach so beschreibt wie sie sind. Großmeister in dieser Sorte Humor war Loriot. Der war nie fröhlich, aber immer zum Schreien witzig.
Ich glaube, Menschen, die ständig lachen, sind vielleicht fröhlich, aber sie sind nicht witzig.
Ich dagegen lache gar nicht so viel, finde dafür aber ungemein viele Situationen sehr lustig.
Und nachdem ich da so gründlich drüber nachgedacht habe, stelle ich fest, dass ich sehr zufrieden damit bin, dass ich nicht fröhlich bin. Ich glaube, dann würde ich mich ja mit mir selber ständig langweilen
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Freitag, 17. Juni 2016
Gut gemachter Kurzbericht
anje, 18:35h
Gestern gab es im Fernsehen einen Beitrag über Walfang auf Borkum.
Erstaunlich richtig zusammengefasst
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Donnerstag, 16. Juni 2016
Teambuilding
anje, 23:57h
hieß die Veranstaltung heute und wir haben allerlei Spielchen im Niedrigseilgarten aka Balanziergelände veranstaltet, die tatsächlich völlig neue Seiten der Kollegen zu Tage brachten. Spannende Sache sowas.
Es war aber mindestens so spannend zu beobachten, wie wer mit welchen Problemen umging.
Und dass fast alle Mitarbeiter besser mit den Aufgaben klarkamen, wenn einer ganz klar die Führung übernahm, Anweisungen gab und bestimmte, wer was wie, wo und wann zu tun hat.
Menschen brauchen Anweisungen, dann arbeiten sie zufriedener und produktiver.
Auch wenn ich das schon vorher wusste, so ist es doch immer wieder interessant, das live zu beobachten
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Es war aber mindestens so spannend zu beobachten, wie wer mit welchen Problemen umging.
Und dass fast alle Mitarbeiter besser mit den Aufgaben klarkamen, wenn einer ganz klar die Führung übernahm, Anweisungen gab und bestimmte, wer was wie, wo und wann zu tun hat.
Menschen brauchen Anweisungen, dann arbeiten sie zufriedener und produktiver.
Auch wenn ich das schon vorher wusste, so ist es doch immer wieder interessant, das live zu beobachten
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Mittwoch, 15. Juni 2016
Mitarbeiter
anje, 23:36h
In meinem Beruf habe ich vor einiger Zeit die Position gewechselt und bin jetzt offiziell "Führungskraft", was bedeutet, es gibt ganz viele Mitarbeiter, für die bin ich nun der direkte Vorgesetzte und das wiederum führt dazu, dass ich mich jetzt auch mit allerlei Personalthemen und -befindlichkeiten beschäftigen und auseinandersetzen muss.
Manchmal gibt es dann Probleme, die finde ich schon fast niedlich. Morgen zB machen wir einen Betriebsausflug, allerdings nicht in der Arbeitszeit, sondern in der "Freizeit". Alleine das zu klären, war schon aufwändig. (Man muss da erstmal drauf kommen, aber es gab tatsächlich Mitarbeiter, die meinten, wenn sie dann morgen bis 21h "betrieblich" unterwegs wären, dann wären das doch Überstunden.....)
Dann ergab sich daraus aber als Folgeproblem, dass die Veranstaltung schon um 16.30h losgeht - und wenn jetzt jemand vorher noch nach Hause fahren möchte, um sich umzuziehen, dann schafft er das nicht, ohne gleichzeitig die Kernzeit zu verletzen.
Warum sich jemand umziehen möchte, ist mir zwar ehrlich gesagt ein Rätsel, denn wir haben hier keine Kleiderordnung und viele kommen immer in Jeans und Pullover, dass das größte Problem aber diese Kernzeit ist, die man ja - Vorschrift ist Vorschrift - einzuhalten hat, da wäre ich auch mit Phantasie nicht drauf gekommen. Ich habe jetzt allen einen formalen Dispens für morgen erteilt, was zu großer Erleichterung und Dankbarkeit führte.
So leicht kann man Menschen ein Freude machen
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Manchmal gibt es dann Probleme, die finde ich schon fast niedlich. Morgen zB machen wir einen Betriebsausflug, allerdings nicht in der Arbeitszeit, sondern in der "Freizeit". Alleine das zu klären, war schon aufwändig. (Man muss da erstmal drauf kommen, aber es gab tatsächlich Mitarbeiter, die meinten, wenn sie dann morgen bis 21h "betrieblich" unterwegs wären, dann wären das doch Überstunden.....)
Dann ergab sich daraus aber als Folgeproblem, dass die Veranstaltung schon um 16.30h losgeht - und wenn jetzt jemand vorher noch nach Hause fahren möchte, um sich umzuziehen, dann schafft er das nicht, ohne gleichzeitig die Kernzeit zu verletzen.
Warum sich jemand umziehen möchte, ist mir zwar ehrlich gesagt ein Rätsel, denn wir haben hier keine Kleiderordnung und viele kommen immer in Jeans und Pullover, dass das größte Problem aber diese Kernzeit ist, die man ja - Vorschrift ist Vorschrift - einzuhalten hat, da wäre ich auch mit Phantasie nicht drauf gekommen. Ich habe jetzt allen einen formalen Dispens für morgen erteilt, was zu großer Erleichterung und Dankbarkeit führte.
So leicht kann man Menschen ein Freude machen
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Mittwoch, 15. Juni 2016
Dauerschleife
anje, 00:19h
.......
Alle sind heute verschüchtert
Nur ich bin es nicht und das liegt an dir
Am Fenster fliegt eine Kuh vorbei
Da kommt jede Hilfe zu spät
Ein Glas auf die Kuh und eins auf die See
.......
Der Text ist einfach nur schräg - und gut
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