Dass Ladekabel verschwinden kenne ich, denn sie verschwinden bei mir auch.
Ich habe ebenfalls früher die Kinder verdächtigt, nur leider verschwinden die Ladekabel auch noch, seitdem die Kinder nicht mehr bei mir wohnen und das gab mir dann doch zu denken.
Ich glaube deshalb mittlerweile fest, dass die Kabel gleich ab Werk mit einem Selbstauflösemodus versehen sind, da der Hersteller seinen Hauptumsatz nicht mit den Handys, sondern mit den Kabeln macht.
So wie Druckerhersteller ja auch nur vom Verkauf der Tinte leben.
Da ich genau wie Frau N. das Problem hatte, dass plötzlich alle Ladekabel von jetzt auf gleich spurlos verschwunden waren und man nur über einen Notfallblitzkauf mit sehr viel Umstand und Aufwand die Funktionstüchtigkeit der Familienhandys retten konnte, habe ich bereits nach dem dritten Notfallkauf aufgegeben und gleich 20 Ladekabel auf einen Schlag erworben. Danach war ein halbes Jahr Ruhe, bis der Hersteller den Ladekabeltypus gewechselt hat, bzw. ich das neue Handymodell bekam, das dann ein anderes Ladekabel brauchte.
Gewitzt geworden, habe ich sofort den Erwerb weiterer Ladekabel gestartet. Da die Originalkabel über 20 Euro das Stück kosten, habe ich natürlich die wesentlich preiswerteren Generikakabel mit Noname-Aufdruck erworben .
Das ging nur so lange gut, bis der Hersteller das Handybetriebssystem updatete, das fortan klug genug war, die billigen Noname-Ladekabel zu verweigern.
Als Folge passierte genau das, was passieren musste - das einzige funktionstüchtige Ladekabel löste sich auf - und es ergab sich wieder eine Notfallsituation.
Daraufhin habe ich (sauer, genervt aber auch verbissen, denn nur wer aufgibt hat wirklich verloren) eben 20 Originalkabel gekauft, mir war es dann einfach egal, was die kosten, ich will das Handy benutzen, also bezahle ich dafür.
Aber auch mit ohne Kinder im Haus passiert das, was schon immer passierte: die Ladekabel
Aktuell habe ich noch ca. acht Kabel (von denen ich weiß, wo sie sich materialisieren), langsam sollte ich mal darüber nachdenken, wieder ein paar auf Vorrat nachzukaufen, ich denke, darauf spekuliert auch der Hersteller, denn die Apple-Aktie ist seit einigen Wochen einem bedenklichen Kursverfall ausgesetzt
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Jeder hat seine individuellen Stärken und kann manche Dinge besonders gut. Ich kann ganz besonders gut den Tag im Bett verschlampen.
Heute habe ich mich widerwillig und ohne echte Überzeugung gegen 16.15h aus dem Bett erhoben und angezogen, aber nur, weil ich Hunger hatte, weder Brot noch Kartoffeln im Haus waren und ich ein bisschen Sorge hatte, dass die Geschäfte schließen, bevor mich eine intrinsische Motivation packt, und ich freiwillig aufstehe.
Als ich um 17.15h mit zwei vollen Einkauskörben (in denen vorher leere Flaschen für den Glasmüll waren), zurückkam, bin ich postwendend und schwer ermattet aufs Sofa gesunken und habe zur Belohnung für die viele Arbeit erst mal eine Tüte Chips gegessen.
Ich war in drei Läden, habe alles eingekauft, was der Haushalt für die nächste Woche braucht, außerdem nicht nur den Glasmüll, sondern auch die Pfandflaschen weggebracht, die Wäsche immerhin schon mal in den Waschkeller getragen und in der Küche die Arbeitsplatte abgewischt.
Mittlerweile sind sogar die Einkauskörbe ausgepackt, und die zweite Maschine Wäsche läuft.
Ich finde, nach so viel Arbeit kann ich jetzt endlich wieder ins Bett gehen und mich ausruhen, wenigstens am Wochenende sollte man dem Ruf der Natur willig folgen
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WiB-Dinner . (Women in Business)
Völlig neue Erfahrung, 200 Frauen auf einer Veranstaltung und nur ein Mann. (Der Oberbürgermeister von Münster).
Für diese Frauen Veranstaltung habe ich mehr als doppelt so lange gebraucht, bis ich endlich das passende Outfit samt "ganz natürlichem Styling" gefunden hatte.
War ein spannender Abend und ich habe super interessante Frauen kennen gelernt.
Aber als Frauenrechtlerin tauge ich genauso wenig wie als Emanze, blöderweise bin ich auch als Hausfrau und Mutter ein Versager. Ich nehme einfach keiner dieser Überzeugungen ernst genug, um mich ausschließlich darin wiederzufinden. Ich finde, eine Emanze kann auch durchaus mal staubsaugen und eine Mutter kann auch ins Büro gehen.
Aber naja, wenn jemand nur eine Richtung leben möchte, auch gut, ist halt nur nicht meins
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Dinge, die ich früher so schrecklich fand, dass ich panisch die Flucht ergriff, wenn ich nur ansatzweise das Gefühl hatte, dass von mir erwartet wird, mich damit wenigstens mal gemäßigt objektiv auseinanderzusetzen, kann ich heute immerhin schon ohne spontane Hysterieattacken in Ruhe ansehen.
Manche Dinge finde ich aber immer noch sehrsehrsehr hässlich - und ich frage mich immer, was für eine Gemütslage Menschen haben, die diesen Stil mögen.
Ein Teil, das ich zB schon immer grässlich fand und auch heute nur mit leichter Gänsehaut betrachten kann, weil ich immer noch spontane Fluchtgelüste spüre, wenn ich Wohnungen betrete, wo so etwas steht, sind diese unsäglichen Le Corbusier Möbel. Schwarzes Leder und Stahl, wer da keine Gewaltphantasien bekommt, ist wahrlich abgestumpft. Carlina sagte neulich, als wir beim Schaufensterbummel an so einem Teil vorbeikamen: "Das sieht böse aus."
Ich denke, das ist die beste Beschreibung, die ich mir dafür denken kann. Böse. Diese Möbel sehen einfach nur böse aus. Deshalb bekomme ich ja auch Angst und Fluchtgedanken, wenn ich sie irgendwo stehen sehe.
Was mögen das für Menschen sein, die sich so ein Darth Vader Design freiwillig ins Wohnzimmer holen?
Es gibt aber auch ganze Häuser, die böse aussehen. Abschreckend, dunkel, bedrohlich. Kantig, fensterarm und kalt.
Dieses hier zB finde ich trotz aller Designpreise, die es gewonnen hat, nur scheußlich. Freiwillig würde ich da nie wohnen wollen.
Was da für Leute wohnen, sieht man an den Autos, die zum Haus gehören.

Wer Mitte Januar immer noch mit einem Weihnachtsmannmützchen auf seinem Mercedesstern rumfährt muss ein unglaublich lustiger, origineller, fröhlicher und aufgeschlossener Mensch sein.
Ich finde, der passt in so ein Haus
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Heute wird hier nichts mehr gerockt, ich fahre den PC jetzt runter,
und Schluss
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Ich liebte meine Tante, aber keinen Ingwer.
Meine Tante ist schon seit über 30 Jahren tot.
CW liebte Ingwer.
Ich liebte CW, aber immer noch keinen Ingwer.
CW ist seit 586 Tagen tot.
Ich habe mir heute Ingwertee gekauft, weil ich bemerkt habe, dass ich den seit neuestem mag.
Jetzt mache ich mir Sorgen
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Außer diesem selbstgedruckten Etikett auf der Vorderseite steht nichts drauf, was Rückschlüsse auf Hersteller, Abfüller oder Inhalt erlaubt, ich tippe also auf selbstgebrannt.
Ist auch wirklich sehr, sehr lecker, ich steh ja auf "Geist", wenn er voll und rund und fruchtig ist und nicht brennt (ich meine Obstlergeist) - und dieser ist ausgesprochen gelungen.
Aber noch viel besser finde ich das Etikett auf der Flasche. Aufgrund der orthographischen und grammatikalischen Gestaltung des Textes vermute ich, dass der Abfüller dieses Produktes sein eigener bester Kunde ist. (Und den Text erst nach ausgiebigem Genuss seines Quittenschnapses geschrieben hat.)
Weitere Highlights hatte der Tag heute nicht zu bieten - Montag eben
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Gestern den ganzen Tag unterwegs gewesen, heute den ganzen Tag im Haus geräumt, Internet und Blogs zwar kurz zwischendurch per iPad überflogen, aber das ist längst nicht so komfortabel und damit auch nicht so fesselnd und zeitfressend wie Internet und Blogs am Rechner.
Das heißt natürlich auch, dass Schreiben ebenfalls nicht vorkommt.
Natürlich kann man auch mit dem iPad oder sogar mit dem iPhone bloggen (sonst stände hier ja nix), aber es ist mühsam und macht wenig Spaß.
Nächste Woche wieder mehr, aktuell ist der Kopf eh leer. Zuviel Bewegung scheint Gedanken und Denken totzutreten. Wen wundert's.....
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